Da sind sie wieder: Gewohnt prachtvoll reiht sich "Setzen, Sekt!", das neueste Album der Monsters of Liedermaching in ihre an Glanzlichtern reichhaltige Diskographie. In 12 neuen Perlen reflektieren sie die Wirren des Daseins und ihre Rollen darin. Ob Agenten mit Hundewelpen oder musikhassende Katzen, die eigenen Karriereziele als Torhüter oder Entscheidungsfragen zur Tapetenfarbe, ist dabei zweitrangig. Das Leben stellt die Reibungspunkte und die Monsters ölen sie mit Poesie. In ihrem charakteristischen Liedermacherstil zwischen Punk und Popappeal präsentieren sie sich in gar reizender Ausgelassenheit und begegnen dem Wahnsinn der Welt mit einem Lächeln, denn das Ventil heißt Humor und die Monsters sind eine blühende Oase des Glücks.
quête:heist
Das fünfte, den Durchbruch für Evan Dando bringende, Lemonheads-Album 'It's A Shame About Ray', wird zum 33-jährigen Jubiläum wieder als Single Vinyl in klassisch schwarz mit der Original-Tracklist nachgepresst (mit Download Card für die zusätzlichen Bonustracks der Deluxe Edition von 2022). Beschrieben von Musikjournalist und Autor Everett True als "Ein 30-minütiger Einblick in das, was es heißt, hart und schnell und locker und glücklich mit gleichgesinnten Kumpels zu leben, angetrieben von einer gemeinsamen Liebe zu ähnlichen Bands und Drogen und Alkohol und Freiheit". It's A Shame About Ray" hatte in jenen berauschenden, sorglosen Tagen des Jahres '92 eine beträchtliche Wirkung. Die Platte fängt perfekt Dandos Fähigkeit ein, die Sehnsucht und Lust der Teenager mühelos in einem zweiminütigen Popsong zu verpacken. Singles wie "My Drug Buddy" und der luftig-perfekte Pop des Titeltracks mögen herausstechen, aber die eigentliche Stärke des Albums liegt in den Tracks dazwischen; das wirklich fantastische 'Confetti' (über die Scheidung von Evans Eltern) und die atemberaubend lässige Akustik-Coverversion von 'Frank Mills' (aus dem Hippie-Musical Hair), eine Version, in der jedes Quäntchen Pathos und Gefühl für die verlorene Generation der 1960er mitzuschwingen scheint. Wenn Evan Dando Zeilen wie "I love him/but it embarrasses me/To walk down the street with him/He lives in Brooklyn somewhere/And he wears his white crash helmet" singt, weiß man erst richtig zu schätzen, wie wunderbar und verlockend Popmusik sein kann. Und dann gibt es da noch den Ansturm von Aufsässigkeit und Unverfrorenheit im wunderbar verkürzten 'Bit Part'; das aufgedrehte 'Ceiling Fan In My Spoon'... das war Jungs/Teenager-Popmusik mit Stil auf einem Niveau mit The Kinks, den frühen Undertones und den Wipers. "Ray sounds revelatory in its restlessness, mixing college pop with country flair and relocating Gus Van Sant's Portland atmosphere to New England." Pitchfork *****½ (Download only adiitional extras: 1 Mrs Robinson 2 Shakey Ground 3 My Drug Buddy (KCRW Session, 1992) 4 Knowing Me, Knowing You (Acoustic) 5 Confetti (Acoustic) 6 Alison's Starting To Happen (Acoustic) 7 Divan. Demo Recordings - Download only. 8 It's A Shame About Ray (Demo) 9 Rockin' Stroll (Demo) 10 My Drug Buddy (Demo) 11 Hannah & Gabi (Demo) 12 Kitchen (Demo) 13 Bit Part (Demo) 14 Rudderless (Demo) 15 Ceiling Fan In My Spoon (Demo) 16 Confetti (Demo))
Established artist management company Palm Artists will be launching a new label this May. Named Palm Recs, the maiden release comes from fast-rising British-collective Girls Of The Internet in the form of the below single, Above.
The group described how Moloko’s The Time Is Now inspired them, stating: “We had the words running through our minds for a few weeks, just thinking about where they took us. It sparked us into writing Above. All the best love songs have a shot of poison. Musically, we were back at Patrick Adams meets Basic Channel.”
It’s a blissful five-minute offering, made up of rounded percussion and a warming underlying groove. Gentle kick-hat combos make up the overarching rhythm, whilst soothing vocals accentuate the track’s reflective nature. Dreamy chords soon meander into rolling key chimes to form an emotive, feel-good cut.
Girls Of The Internet have swiftly risen up the electronic music ranks since their debut release four years ago. Known for an eclectic disco-inspired sound both behind the decks and in the studio, their productions have found a welcome home on Defected, Classic Music Company and Heist Recordings in recent years, receiving support from Nemone, The Blessed Madonna and Axel Boman in the process.
Palm Artists is an East London based artist management company with over a decade of experience in developing some of the most exciting and successful musicians in the UK. Managing the likes of Gorgon City, Sonny Fodera, Adelphi Music Factory and a myriad of other industry heavyweights, the company has received several accolades over the years including; the BBC Sound Of 2019 while releasing multiple chart-topping singles, critically acclaimed album campaigns and delivering global tours for their roster. 2021 will see Palm Recs release a series of singles and remixes from some of their favourite up and coming acts, with producers such as Preditah, Fideles and many others soon to be debuting on the imprint.
- Searching For An Answer
- Softly As In The Morning Sunrise / My One And Only Love
- Movement #1
- The River Leads To You
- Movement #2
- Whisper Not
- Movement #3
- Reflections In Your Eyes
- Movement #4
- Movement #5
- Tea For Two
Bei Stepptanz denkt der Musikfreund natürlich zunächst an Gene Kelly und Fred Astaire. Auch wenn nicht mehr so populär wie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, findet der Tapdance nach wie vor in den Shows am Broadway statt. Die perkussive Ausdrucksform mit den schnellen rhythmischen Beinbewegungen ist die Spezialität des Wiener Musiker Thomas Marek, der zu den gefragten Tapdancern in Europa zählt. Der 52jährige Choreograf und Schlagzeuger hat diese Tradition schon vor einigen Jahren aufgegriffen und zeigt seine expressive Tanzkunst in vielen Theatershows. Gemeinsam mit dem Pianisten Patrick Bebelaar und dem Bassisten Jan Roder hat Marek jetzt Tapdance, Perkussion und Schlagzeug im Rahmen einer LP-Aufnahme integriert, die sowohl ausgewählte Jazzstandards, als auch ausdrucksstarke Improvisationen beinhaltet. "Footprints" heißt die im Frühjahr 2024 in Wien aufgenommene Musik, die wir nun im Rahmen unserer Vinyl-Edition als LP präsentieren. Altbekannte Standards wie "Tea For Two" und "Softly As In The Morning Sunrise" sind ebenso zu hören, wie emotional geprägte Balladen von Bebelaar und rhythmisch vielschichtige Improvisationen von Thomas Marek. Entstanden ist mit "Footprints" ein musikalisches Kaleidoskop mit Elementen von Swing bis Free, das von drei erstklassigen Musikern eingespielte wurde. Pianist Bebelaar, hat viele Jahre mit dem Trompeter Herbert Joos und dem französischen Tubisten Michel Godard zusammengearbeitet und ist zudem ein ausdrucksstarker Komponist. Bassist Jan Roder ist fester Bestandteil der Jazzszene Berlin und Bandleader Thomas Marek ist sowohl als Drummer, wie als Tapdancer auf dieser LP zu hören.
Es ist das Jahr 2012. No Future war gestern, Phon heißt jetzt dB und sogar das Internet hat sich halbwegs
durchgesetzt. Nun auch noch „auch“. Hast du nichts Besseres zu tun als die die ärzte zu hör’n?
Das Ende ist noch nicht vorbei. Die Beste Band der Welt ist jetzt eine Demokratie, ein Triumvirat
des guten Willens, eine GbR der Gerechtigkeit und sie haben viel zu viel Zeit, um sich nicht um den Rock
zu kümmern. Und natürlich um alle Phasen der engeren Beziehung zwischen Männern & Frauen & allen
anderen. Vom mehr oder weniger schüchternen Balzverhalten beim mehr oder weniger hoffnungsbeladenen ersten Fernblickkontakt bis zum passiv-aggressiven Psychoterror der Post-Partnerschaft. Philosophisch
wird’s obendrein.
„zeiDverschwÄndung“ fragt nach dem Sinn unseres Daseins und ob wir nicht einfach mal irgendwas anderes machen sollten, als Fan von BelaFarinRod zu sein. „Tamagotchi“ stellt den schwierigen ethischen
Problemen im beginnenden Zeitalter der Künstlichen Intelligenz eine wahre Hymne an Emotion entgegen.
„Waldspaziergang mit Folgen“ liefert einen ganz neuen Denkansatz der Theosophie. „M&F“ hingegen
wollen in aller Regel einfach nur in allen Konstellationen poppen.
die ärzte: Jetzt mit der absoluten Leere, ordentlich HeyHey!, einem Gott im Regal und der entscheidenden
Frage: Ist das noch Punkrock?
Am 22. Februar 1975 fand das allererste KARAT-Konzert statt. Nun, 50 Jahre später, sind KARAT immer
noch da. Sie blicken zurück auf etwa 5.000 Konzerte, fünfzehn Studio- und fünf Livealben sowie unzählige
Kopplungen. Fünf Dekaden voller Lieder, von denen die meisten geblieben sind. KARAT ist die einzige
Band aus dem Osten Deutschlands, die schon vor dem Mauerfall in der BRD ihre Platten vergoldete.
Jetzt zum großen Jubiläum hätten es sich Gitarrist Bernd Römer, Sänger Claudius Dreilich, Keyboarder
Martin Becker, Bassgitarrist Daniel Bätge und Schlagzeuger Heiko Jung in der Komfortzone gemütlich
machen und auf die großen Hits mit einer weiteren Best Of verweisen können. Viele hätten das vermutlich
auch gut gefunden, aber es wäre nicht KARAT gewesen. Denn die Band blickt nicht nur zurück, sondern
vor allem nach vorn. Auch wenn nach dem großen Jubiläumsjahr die musikalische Reise weitergeht, KARAT
werden auch in Zukunft nicht zur Oldieband mutieren. So veröffentlichen sie genau an dem Februartag,
als das erste Konzert stattfand, ein neues Album. „Hohe Himmel“ heißt es und vereint ausschließlich
neue Lieder. Dennoch haben KARAT damit alte Bandtraditionen im Blick: die Tracks wurden im Studio
live eingespielt, das Ergebnis gibt es nicht nur digital, sondern auf wunderbarem Vinyl. Und all dies in
einem großartigen Package bestehend aus: Vinyl, CD und einem wunderschönen 12-seitigem Booklet in
Vinylgröße. Hier bleiben keine Wünsche offen. Karat eben!
The Montreal rapper's new opus is at once deeply introspective and a wide-eyed embrace of the world. Produced by longtime collaborators Adrian X and Kevin Figs, this sonically adventurous follow-up to her two-part debut Godspeed: Baptism (Prelude), released in 2020, and Godspeed: Elevated (2021) finds her stretching her wings lyrically, vocally and musically.
Naya Ali's journey to We Did The Damn Thing took hard work, sacrifice, faith, and sweat, as represented on the album cover : “Our sweat has trickled down from our braids for generations”. The song The Heist completely embodies the cutthroat energy and hard work that fuels Naya’s music. Yet, We Did The Damn Thing shows there’s more to her artistry. From the dark, ominous More Life, Less Names, a defiant anthem about protecting your peace, to the country-inspired renegade spirit of Turning Tables, and the Afrobeats-infused warmth of Life, where she stepped out of her comfort zone by singing instead of rapping, it is clear that Naya Ali has decided to embrace her versatility as an artist. Beyond the classic, 808-heavy beats, We Did The Damn Thing is a gospel-infused album grounded in live instruments, especially the electric guitar. Naya also took on a larger role in production, leading the choirs and working on vocal production for the songs Life, Jericho and Freedom Creepin.
Mr Bongo is proud to present an official reissue of Zé Rodrix E A Agência De Mágicos ‘O Esquadrão Da Morte’. Written, arranged and composed by the genius of Zé Rodrix and performed by his band 'Agência de Mágicos’, this Brazilian library funk beauty is the soundtrack to Carlos Imperial's 1975 film of the same title. Echoing European soundtrack maestros such as Roy Budd and Ennio Morricone, but with a Brazilian swagger, Zé Rodrix's score is a sublime gem that needs rediscovery.
Rich in 70's soundtrack cool, the score is packed with orchestrated jazz, chase scene-funk, breaks, psychedelic freakouts and plenty of drama. The loose and quirky break-beat jazz-funk of 'Assalto' feels almost tailor-made for today's hip-hop production aesthetic. The opening drum break of 'Esconderijo' is a sampler’s dream and has already been reinterpreted by the Turkish Rapper Anıl Piyancı, as well as Brazil's DJ Caique.
Carlos Imperial was a jack of all trades. As a songwriter and music producer, he created a highly impressive back catalogue. It includes working with or writing songs for Tim Maia, Elza Soares, Brigitte Bardot, and Wilson Simonal. He also co-wrote the rare cult Brazilian 7" compacto 'Lindo Sonho Delirante (L. S. D') by Fábio. Carlos Imperial wrote liner notes and was an actor, filmmaker, television presenter, and media figure. His film 'O Esquadrão da Morte' is a violent heist movie starring Beto Bandeira, Claire Chevalier, and Baby Conceicao; in the vein of exploitation films and gritty, raw B-Movie cinema of the day. Both the film and album share striking, macabre artwork by artist Benicio.
The instrumentalist, arranger, and singer-songwriter Zé Rodrix has a musical achievements list that is also one to admire. He’s worked with the cream of Brazilian music, having written songs covered by the greats, including Quarteto Em Cy, Ronald Mesquita, Elis Regina, Karma, and Célia, to name just a few. His written arrangements have graced the music of Luli Lucinha E O Bando and Helio Matheus. He was a member of the iconic group Som Imaginário and played piano and synthesizer on Secos & Molhado's classic 1973 album.
We are super pleased to make this dusty treasure available again. It is a wonderful soundtrack score that more than holds its own with its European and American counterparts of the era.
Synth Sense have been in imperious form as of late. Following on from their Alien Transmissions release and the collaborative effort
with ASC, on Reject The System, Fragments From an Infinite Sequence sees them back in familiar territory; the unknown. As you'd
imagine from the titles, this is a vast collection of music that spans short of 30 mins, but explores infinite possibilities. Close your
eyes, open your ears, sit back and indulge in the world of Synth Sense.
Broken Parallels - Coming in at a second short of 15 mins, this track is a monster. A behemoth actually. This is pure futurism sculpted
into experimental electronic music. Dystopian backdrops set against a wash of cyberpunk influences which give way to abrasive
sounds and metallic percussion. Each listen reveals a new layer to take something in every time. A science fiction world of audio
waiting for your exploration.
You and Your Ghost - More darkness and perhaps more sinister than the A side. More abrasive percussion and deep dark science
fiction sounds set the scene. This is the musical equivalent to a heist on a space colony set in the 25th century.
Sphere Of Influence - Keeping with the dark sci-fi theme, Sphere Of Influence rounds up proceedings with its cinematic widescreen
expanse. Transmissions from undiscovered colonies intercepted by rogue governments.
Evocative and thought provoking mood music at its finest.
This EP further cements Diode's platform for releasing deep original music. A vague template for techno has been well and truly
flipped on its axis with this release. We hope you enjoy it as much as we do.
The much-anticipated fifth studio album from Rufus Du Sol, known for blending organic and electronic sounds, sees the Grammy-winning trio once again delving into familiar themes like love, heartbreak and euphoria across 15 tracks. This new record, featuring previously released singles 'Lately' and 'Music Is Better', marks the band's first new material in three years. Their latest single, 'Break My Love', shows the band's signature style, where smooth vocals from Tyrone Lindqvist weave into a hypnotic electronic backdrop. The track evokes hope and emotional depth while maintaining the group's dreamy, electronic soundscape. The accompanying retro-inspired music video, directed by longtime collaborator Katzki, adds a playful twist with a heist-themed storyline, reflecting the band's creative evolution. Inhale / Exhale represents a new creative phase for the trio, who describe this era as focusing on the joy of creation in the present moment. Fans can expect a mature sonic journey that carries forward the emotional highs and lows that have made RUFUS DU SOL a beloved force in the global electronic scene.
Die Chronologie von Schnitzlers Solo-Veröffentlichungen in den 70er und vor allem in den 80er Jahren gleicht einem Buch mit sieben Siegeln. In zeitweise sehr kurzen Abständen brachte Schnitzler seine Musik teils auf analogen Kassetten, teils auf LPs heraus, nicht selten als "private releases", das heißt in eigener Regie und ohne Hilfe eines Labels oder professioneller Vertriebe. Das gelbe Album beispielsweise erschien 1981 als LP auf dem Label der Kunstgalerie von René Block in Berlin, nachdem Schnitzler bereits eine Reihe anderer Tonträger auf diversen Labels herausgebracht hatte. Tatsächlich ist die Musik des gelben Albums aber bereits 1974 als "The Black Cassette" in wahrscheinlich sehr geringer Stückzahl von Schnitzler selbst vertrieben worden. Das gelbe Album hat den Untertitel "12 Stücke aus dem Jahr 1974". Schon das deutet auf etwas Neues hin, denn bis dahin gingen Schnitzlers Stücke grundsätzlich über die ganze Platten- bzw. Kassettenseite. Hier versucht er sich nun erstmals an einer kürzeren Form. Außerdem neu: Schnitzler lässt auf mehreren Stücken nicht mehr nur automatische Klangprozesse ablaufen, sondern benutzt seine Keyboards offensichtlich auch, um "mit der Hand" gespielte melodie- ähnliche Improvisationen in seinen musikalischen Kosmos zu integrieren. Die eigentlich so kristalline, anorganische Kunstwelt Schnitz- lers wird damit um ein organisches, fast menschliches Element berei- chert. Durch die Musik des gelben Albums weht ein durchaus laues, freundliches Lüftchen, zum Glück meilenweit entfernt von den senti- mentalen Plattitüden der gebrauchsfertigen Ambient-Musik der 80er. Das gelbe Album ist nicht nur durch und durch freundlich, sondern es dokumentiert auch einen wichtigen Schritt in Schnitzlers musikalischer Entwicklung. Das späte Erscheinen als LP (1981) und die fehlenden diskografischen Angaben ließen diesen Gesichtspunkt etwas in den Hintergrund rücken. Aufmerksamen Hörern und Schnitzler-Kennern war jedoch sofort klar, dass das Album eine besondere Wegmarke darstellte, die einen deutlichen Weg in die Zukunft wies. Schnitzler hatte begonnen, sich aus dem Korsett der orthodoxen Konzeptkunst zu befreien, um in lichte Weiten unentdeckter musikalischer Gebiete vorzustoßen.
Warehouse Find!
Detroit Swindle continue their incredible run of form with a cracking new EP for for their Freerange follow up, suitably entitled Unfinished Business. It's pretty fair to say that the Dutch duos 2012 Freerange debut helped cement their reputation as one of the most exciting young house music acts to emerge in recent years. Their relentless tour schedule and stream of quality EP's for the likes of Tsuba, Dirt Crew and their own fledgling label Heist are testament to their success. Remixes for the likes of Waze & Odyssee, Sowar and Medlar all did the damage as did their immense Boiler Room takeover session which sealed the deal for any skeptics. Turning to the fresh stuff, we see DS delivering three brand new originals plus we have a hard as nails (by our standards anyway!) remix from the enigmatic Crue.
Title track Unfinished Business sets the tone with a driving, shuffling, tech tinged beauty loaded with their trademark cut-up, MAW style vox samples.
Under The Spell drops next with a more low slung groove, rhodes stabs and breakdowns that are tried and tested for maximum dancefloor pleasure.
The B1 sees Crue step up for his hard hitting remix which brings a darker, raw edge to the EP with a bad boy basement feel and garage swing bringing some peaktime intensity.
Finally we close the EP with Woman, a track that's probably about as close as the DS boys get to a smooching torch song. Lush pads and strings bring a deeper vibe to proceedings but the female spoken word samples keep the energy high and ensure things never stray too far from the floor.
- A1: Hollywood 2:57
- A2: Bietigheimication 3:28
- A3: Nirvana 2:52
- A4: Rin X Bausa - Keine Liebe 3:18
- B1: Vintage 2:47
- B2: Brunai 2:40
- B3: Rsvp 2:49
- B4: Up In Smoke 2:55
- C1: M.i.a. 3:10
- C2: Alien 3:29
- C3: Fabergé 2:57
- D1: Voyage 3:12
- D2: Rin Nimmerland Feat. Bilderbuch 4:28
- D3: Rin Vintage Feat. Sido, Luciano 3:49
Für das Box-Set zu seinem neuen Album Nimmerland hat RIN sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die streng limitierte Ljubav-Box kommt im Design des weltbekannte Schuhkartons in charakteristischem Rot und mit stylishem Ljubav-Swoosh. Neben dem neuen RIN-Album Nimmerland befindet sich in der Box auch ein hochexklusives T-Shirt (Größe L) mit Ljubav-Swoosh in Schwarz, das es nirgendwo sonst zu kaufen geben wird. Die Liebe von RIN und Nike macht deutlich: Ljubav heißt nicht nur Liebe, sondern macht Kreativität über alle Grenzen hinweg möglich. Denn nur gemeinsam ist man stark. Bleibt dran, mehr Infos folgen!
- A1: Psychological Dog
- A2: Shadow Club
- A3: The Sound Of A Drum
- A4: Whenever I Try To Sell Out
- B1: No You Can’t Have That Money
- B2: It's A Long Road, Brother
- B3: Phantom Cheer
- B4: With My Black Cat By My Side
Posthumes Album des 2023 verstorbenen Poeten und Sängers, der u.a. Co-Autor war von Cream's größten Hits 'Sunshine Of Your Love', 'Politican' und 'White Room'.
Feat. Eric Clapton, Joe Bonamassa, Clem Clemson von Humble Pie, Arthur Brown und viele mehr.
Ikonisch und brillant, heißt es in der Musikbranche, wenn der Name Pete Brown fällt. Er gilt als wahrer Lyriker unserer Zeit.
- Ltd. Col. LP: (Red Brown Marbled Vinyl)
- A1: Deadman
- A2: Baptized In Mud
- A3: Bones Jones
- A4: She's Like A Song
- A5: Droppin Bombs
- B1: Gunsmoke
- B2: Eat Crow
- B3: Million Man Army
- B4: Test Positive
- B5: I'm Getting Hig
F.F.O.: Black Label Society, HELLYEAH, Five Finger Death Punch, Pantera, Lynyryd Skynyrd, Pride & Glory, Molly Hatchet, Blackfoot, The Black Crowes
Eine Gruppe von fünf gottesfürchtigen Außenseitern kommt mit Gitarren und Verstärkern in die Stadt, und sofort beginnt eine Party... Mit
eingeschenkten Drinks, erhobenen Fäusten und einem breiten Grinsen wissen die TEXAS HIPPIE COALITION (THC) immer, wie man eine gute Zeit hat.
Das texanische Quintett - Big Dad Ritch (Gesang), Cord Pool (Gitarre), Nevada Romo (Gitarre), Rado Romo (Bass) und Joey Mandigo (Schlagzeug) - ist
ein Kollektiv aus bewährten Pöblern und eingefleischten Geschichtenerzählern, die arschtretenden Hardrock mit einer Prise Country und einer Menge
texanischer Härte und Lebensfreude spielen. Mit zehn Millionen Streams, Tausenden von Kilometern auf der Straße und zahllosen Fans liefern sie auf
ihrem achten Album Gunsmoke zehn Hymnen, die wie maßgeschneidert sind, um zu kochen und zu brennen. Im Jahr 2024 zogen sich Ritch und Co.
für einen Monat in ein Airbnb zurück und schrieben das, was Gunsmoke werden sollte, um es dann in Dallas und in den Bell Labs in Nord-Oklahoma
mit dem Produzenten Trent Bell aufzunehmen. Diesmal ließen sich die Musiker voll und ganz auf ihren Country- und Southern-Rock-Stil ein, aber
auch auf ihre lebenslange Leidenschaft für Western. „Ich war schon immer ein Western-Typ“, bekräftigt Ritch. „John Wayne ist einer meiner
Superhelden. Man versucht, sich an Leuten zu orientieren, von denen man glaubt, dass sie eine gute Moral und einen guten Standard haben. Wenn
ich als großer Kerl reinkomme und wie ein Mann aussehe, der alles im Griff hat, heißt es: 'Hier kommt der große Mann'“, lacht er.
Was haben Motörhead, Refused, Rage against the Machine, AC/DC und Green Day gemeinsam? Es mag vielleicht verwundern, aber sie haben allesamt Songs mit Texten, die ziemlich gut im Kontext eines Widerstands gegen eine Epoche funktionieren, die immer mehr durch herzlosen Nationalismus, Rassismus, Faschismus und Egoismus gekennzeichnet ist. Das Leben im Europa des Jahres 2024 kann einem schon den Rest geben: In immer mehr Ländern wühlen Politiker*innen den Dreck auf, der schon längst hätte abgeschafft werden sollen - oder der zumindest kollektiv verachtet gehört. Doch eines muss man sich unbedingt ins Gedächtnis rufen: just because you got the power, heißt nicht, dass man recht hat. Tagtäglich wird einem heute eine neue dumme Idee um die Ohren gehauen. Meistens geht es darum, diejenigen nach unten zu treten, die eh schon am Boden liegen. Für Otto Normalverbraucher, der sich von der Gesellschaft betrogen fühlt, ist das reines TNT. Das Gefühl ist bisweilen nachvollziehbar, doch bitte wann sind die Verbreitung von Angst, das Bauen von Mauern und die Zerstörung von Bildungssystemen zur Lösung für Alles geworden? Seit wann ist ein menschliches Wesen aufgrund seiner Ethnie, seines Geschlechts, seiner sexuellen Orientierung oder seines Glaubens weniger wert? Unsere Antwort ist kurz und knapp: Wann immer irgendwer versucht, uns hier auf Linie zu bringen, entgegnen wir: fuck you, we won"t do what you tell us. Was also tun? Sind wir die einzigen, die sich in einer Welt, die sich spiralförmig in den Abgrund dreht, wie basket cases, also absolut verloren fühlen? Hoffentlich nicht. Und wenn wir eines gelernt haben, dann, dass im Produzieren, Spielen und Hören von Musik ein mächtiger Zauber liegen kann. Es gibt weniges, was so wirksam für sozialen Kit sorgt. Deshalb sind wir unglaublich stolz und freuen uns extrem, wieder ein neues Hellsongs-Album zu präsentieren. Für uns ist es ein Lichtstrahl in äußerst dunklen Zeiten. Zusätzlich zu den Cover-Versionen gibt es auch vier eigene neue Songs, die mehr oder weniger dasselbe Themenfeld abdecken. Mehr Vocals, mehr Drums, allgemein mehr Instrumente, gespielt von einer noch größeren Gang mit noch mehr Wut im Bauch als je zuvor. Hoffentlich gefällt"s euch. Wir lieben es! Lassen wir diese abgründigen Zeiten hinter uns und gehen wir gemeinsam in eine gleichberechtigte Zukunft! Eins wissen wir jedenfalls genau: We would rather be dead, als es gar nicht erst versucht zu haben. See you on the road!
Was haben Motörhead, Refused, Rage against the Machine, AC/DC und Green Day gemeinsam? Es mag vielleicht verwundern, aber sie haben allesamt Songs mit Texten, die ziemlich gut im Kontext eines Widerstands gegen eine Epoche funktionieren, die immer mehr durch herzlosen Nationalismus, Rassismus, Faschismus und Egoismus gekennzeichnet ist. Das Leben im Europa des Jahres 2024 kann einem schon den Rest geben: In immer mehr Ländern wühlen Politiker*innen den Dreck auf, der schon längst hätte abgeschafft werden sollen - oder der zumindest kollektiv verachtet gehört. Doch eines muss man sich unbedingt ins Gedächtnis rufen: just because you got the power, heißt nicht, dass man recht hat. Tagtäglich wird einem heute eine neue dumme Idee um die Ohren gehauen. Meistens geht es darum, diejenigen nach unten zu treten, die eh schon am Boden liegen. Für Otto Normalverbraucher, der sich von der Gesellschaft betrogen fühlt, ist das reines TNT. Das Gefühl ist bisweilen nachvollziehbar, doch bitte wann sind die Verbreitung von Angst, das Bauen von Mauern und die Zerstörung von Bildungssystemen zur Lösung für Alles geworden? Seit wann ist ein menschliches Wesen aufgrund seiner Ethnie, seines Geschlechts, seiner sexuellen Orientierung oder seines Glaubens weniger wert? Unsere Antwort ist kurz und knapp: Wann immer irgendwer versucht, uns hier auf Linie zu bringen, entgegnen wir: fuck you, we won"t do what you tell us. Was also tun? Sind wir die einzigen, die sich in einer Welt, die sich spiralförmig in den Abgrund dreht, wie basket cases, also absolut verloren fühlen? Hoffentlich nicht. Und wenn wir eines gelernt haben, dann, dass im Produzieren, Spielen und Hören von Musik ein mächtiger Zauber liegen kann. Es gibt weniges, was so wirksam für sozialen Kit sorgt. Deshalb sind wir unglaublich stolz und freuen uns extrem, wieder ein neues Hellsongs-Album zu präsentieren. Für uns ist es ein Lichtstrahl in äußerst dunklen Zeiten. Zusätzlich zu den Cover-Versionen gibt es auch vier eigene neue Songs, die mehr oder weniger dasselbe Themenfeld abdecken. Mehr Vocals, mehr Drums, allgemein mehr Instrumente, gespielt von einer noch größeren Gang mit noch mehr Wut im Bauch als je zuvor. Hoffentlich gefällt"s euch. Wir lieben es! Lassen wir diese abgründigen Zeiten hinter uns und gehen wir gemeinsam in eine gleichberechtigte Zukunft! Eins wissen wir jedenfalls genau: We would rather be dead, als es gar nicht erst versucht zu haben. See you on the road!
Meine Liebsten, ich habe ein neues Album gemacht und ich bin überglücklich. Es heißt „Addio“. Ich freue mich, euch nach so langer Zeit zeigen zu dürfen, an was ich so gearbeitet habe. Es ist wild, ich schwörs.“ Faber sagt sich somit erst einmal los von messbar gemachter Kunst, von Musik, die nicht mehr nur für sich selbst stehen darf, sondern unmittelbar spiegelt, wie massenkompatibel sie ist. Faber hat seine Gedanken frei gemacht, die neuen Lieder werden es ebenfalls bald sein. Kommt mit!
Zum fünften Mal präsentiert Kerstin Ott ein Album, das das Leben in all seinen Farben schildert. Und
zugleich ist es der nächste Schritt in der Entwicklung einer besonderen Sängerin und Songwriterin, die uns
an ihrem Leben und ihren Gedanken teilhaben lässt. Wer sich darauf einlässt, wird mit Sicherheit immer
wieder schöne Momente und Impulse für sich selbst darin finden.
Kerstin hat die deutsche Musiklandschaft in den letzten acht Jahren bereichert wie wenige sonst. Sie
hat mit ihrer Musik Brücken gebaut zwischen Genres, Generation und über gesellschaftliche Gräben hinweg. Sie steht klar für ihre Werte ein und lebt vor, was es heißt, sich nicht für den Erfolg zu verbiegen.
Stattdessen erarbeitet sie sich diesen mit Authentizität, Bodenständigkeit und immer dem Gefühl für den
richtigen Ton für jede ihrer vielen Geschichten. Knapp 1,5 Millionen verkaufte Tonträger, Gold- und Platinauszeichnungen für alle ihre Alben und erfolgreiche Tournees durch Deutschlands größte Hallen zeigen die
große Liebe, die ihr Publikum ihr dafür schenkt. Über Genregrenzen hinweg zählt Kerstin Ott zu Deutschlands bekanntesten und erfolgreichsten KünstlerInnen. Und mit „Für immer für dich“ veröffentlicht sie nun
ihr fünftes Studioalbum.
DE MANNEN BROEDERS ist die erste Zusammenarbeit feat. Colin van Eeckhout und der flämischen Folk-Ikone Tonnie 'Broeder' Dieleman aus Zeeuws.
Ersterer ist der Frontmann der belgischen Post-Metaller AMENRA, einer Band, die für ihre überwältigende Härte in Sound und Gefühl bekannt ist.
Letzterer ist ein holländischer Folksänger, dessen Musik von der Kultur seiner seeländischen Heimat inspiriert ist und der bereits mit Baby Dee und
Bonnie Prince Billy zusammengearbeitet hat. Als die beiden sich trafen, spürten sie sofort eine Verbindung.
Das Ergebnis ist das 9-Track-Album Sober Maal (was übersetzt 'nüchternes Mahl' heißt und sich auf die Praxis bezieht, eine einfache Mahlzeit zu
essen, um Dankbarkeit zu üben), das unter dem Namen DE MANNEN BROEDERS veröffentlicht wird. Es wurde in weniger als fünf Tagen in der
Doopsgezinde Kerk aus dem 18. Jahrhundert in Middelburg in den Niederlanden geschrieben und aufgenommen.
Klanglich ist Sober Maal eine eindringliche, emotionsgeladene Reise, die sich in einer vergangenen Welt verwurzelt fühlt, aber dennoch völlig
eigenständig klingt und eine melancholische, aber dennoch hoffnungsvolle Note hat. Der Gesang von Colin und Tonnie verschmilzt mit dem Chor und
einer sparsamen Auswahl an Instrumenten, darunter ein Banjo, ein Klavier, eine Drehleier und die mächtige Zentralorgel - alles vermischt mit den
Klängen und dem Echo der Kirche.
FAHNENFLUCHT – eine Band, die aus dem deutschsprachigen Punkrock seit der Jahrtausendwende nicht mehr wegzudenken ist, kündigt mit "Molotov Zitrone" ihr neues Album an. Am 13. September 2024 erscheint das siebte Studioalbum der Band, die seit fast 25 Jahren für ihre scharfsinnigen Texte, energetischen Songs und packenden Live-Shows bekannt ist, das alles seit jeher gepaart mit ihrem unermüdlichen Einsatz für politische und soziale Themen. "Alles anders denken" heißt es im Song "The Great Reset" – das nehmen sich FAHNENFLUCHT selbst zu Herzen und so schaffen sie es auf "Molotov Zitrone" in 13 neuen Songs sich selbst und ihre Musik neu zu denken, Genre-Grenzen zu sprengen und unerwartete Facetten zu zeigen, ohne sich selbst und ihren eigenen Ursprung aus den Augen zu verlieren.
DE MANNEN BROEDERS ist die erste Zusammenarbeit feat. Colin van Eeckhout und der flämischen Folk-Ikone Tonnie 'Broeder' Dieleman aus Zeeuws.
Ersterer ist der Frontmann der belgischen Post-Metaller AMENRA, einer Band, die für ihre überwältigende Härte in Sound und Gefühl bekannt ist.
Letzterer ist ein holländischer Folksänger, dessen Musik von der Kultur seiner seeländischen Heimat inspiriert ist und der bereits mit Baby Dee und
Bonnie Prince Billy zusammengearbeitet hat. Als die beiden sich trafen, spürten sie sofort eine Verbindung.
Das Ergebnis ist das 9-Track-Album Sober Maal (was übersetzt 'nüchternes Mahl' heißt und sich auf die Praxis bezieht, eine einfache Mahlzeit zu
essen, um Dankbarkeit zu üben), das unter dem Namen DE MANNEN BROEDERS veröffentlicht wird. Es wurde in weniger als fünf Tagen in der
Doopsgezinde Kerk aus dem 18. Jahrhundert in Middelburg in den Niederlanden geschrieben und aufgenommen.
Klanglich ist Sober Maal eine eindringliche, emotionsgeladene Reise, die sich in einer vergangenen Welt verwurzelt fühlt, aber dennoch völlig
eigenständig klingt und eine melancholische, aber dennoch hoffnungsvolle Note hat. Der Gesang von Colin und Tonnie verschmilzt mit dem Chor und
einer sparsamen Auswahl an Instrumenten, darunter ein Banjo, ein Klavier, eine Drehleier und die mächtige Zentralorgel - alles vermischt mit den
Klängen und dem Echo der Kirche.
Their first EP "Higher" on Toy Tonic last year reached no. 1 of BEATPORT House music charts and this follow up probably will be similarly successful as it has the same high quality of music and dancefloor catchiness every DJ dreams of.
The new "Everybody Knows" EP consists of four extremely groove infected house music tracks that connect the good things of 1990ies house with the indie disco of the 2000s. Think of Daft Punk in the studio with Kerri Chandler and LCD Soundsystem and you got the sound!
Dutch house wizzard Lars Dales (who also runs HEIST records) and keyboarder and super producer Lorenz Rhode (recently worked also with Purple Disco Machine) connected through their mutual love for dance music. After years of having worked together on several projects, such as the Dam Swindle liveshow, they finally got around to making more and more music together to release their amazing tracks under the name of SOUND SUPPORT: A perfect name because these tracks really support every DJs set ... they fill dancefloors in seconds and make people go mad.
Fink veröffentlicht neues von Flood produziertes Studioalbum ‘Bloom Innocent’!
„Bloom Innocent“ ist der schwerkraftabweisende, wolkenkratzende, nach den Sternen greifende Klang eines Mannes auf einer Mission: sich selbst herauszufordern, Erwartungen zu entkommen, sich von all seinen früheren Errungenschaften zu befreien. Es ist ein großes und geräumiges Acht-Spur-Wunderwerk, das mit zartem Klavier, ohrenbetäubender Gitarre und Finks souligem Gesang glüht. Das Album wurde größtenteils in seinem Berliner Studio aufgenommen, mit einem Verbündeten, der ihm in London zur Seite stand: der bereits genannte Flood, einem der größten Plattenproduzenten der Welt. „Flood ist ein Künstler.“, sagt der Sänger über den Produzenten, der, wie Fink, das Studio als Spielplatz betrachtet. Mit „Resurgam“ zogen wir in seinem Haus ein und er produzierte uns, als wären wir U2 oder Depeche Mode. Jetzt bin ich so stolz darauf, diese Songs in unserem Arsenal zu haben.“ „Bloom Innocent“ fühlt sich an wie ein klassisches Album aus der Zukunft. Das heißt, Fink hat sich tief in die Idee des Studios als Instrument und des Albums als Artwork vertieft. Also, ja, in der Tat nur acht Tracks, und ja, einige von ihnen wurden live aufgenommen, wenn der Moment und das Gefühl und das Ambiente genau richtig waren.
- A1: The Dream (3 32)
- A2: Full Time Heist (3 57)
- A3: Back Again (3 52)
- A4: With Hope In My Breath (3 51)
- A5: Long For Ruin (3 44)
- A6: Started Off Free (4 12)
- B1: Remember The Voice (2 52)
- B2: Oh Joan (4 06)
- B3: Lemons, Limes & Orchids (6 08)
- B4: Tribute To Holding On (2 40)
- B5: Safe To Say (5 13)
- B6: Help Is On It's Way (2 44)
Das zwölfte Studioalbum von Joan As Police Woman 'Lemons, Limes, and Orchids' ist eine krönende Darbietung ihrer Stimme in all ihrer metamorphen Pracht. “I was ready to make an album that truly featured my voice. The basics were recorded like they used to be- with me singing live along with the band. My good friend said told me this is the sexiest album I’ve ever made. Honestly, I think she’s right.”
Die Platte ist eine Nocturne über Liebe und Verlust und eine Abrechnung mit unserer kollektiven Desorientierung, zwischen Festhalten und Loslassen.
Joan tourte um die Welt, trat in Spelunken und Konzertsälen, bei unabhängigen Musikfestivals und bei der BBC auf und arbeitete mit einer Vielzahl von Berühmtheiten zusammen, darunter Lou Reed, Rufus Wainwright, Tony Allen, Damon Albarn, John Cale, Laurie Anderson, Sufjan Stevens, Anohni, Beck, Meshell Ndegeocello, Toshi Reagon, David Byrne und Daniel Johnston. Sie nahm an drei Africa Express-Projekten teil, unterrichtet am Clive Davis Institute of Recorded Music an der NYU, lebt in Brooklyn und liebt die Welt.
- Ltd. Col. LP: (Tangerine (orangerotes) Vinyl):
Tobias Poetzelsberger - Musik als Lebenselixier
Zwölf Jahre sind seit dem letzten Album vergangen. Das ist eine ziemlich lange Zeit, aber dann auch wieder nicht, wenn man bedenkt, dass Kinder geboren werden, Erwachsene gehen müssen, Pandemien und Kriege ausbrechen - und Liedermachen kompliziert sein kann. Der Lagerfeuer-Gitarrist von einst ist erwachsen geworden: weg vom früheren Bandnamen, hin zu einer breiteren musikalischen Farbpalette. 'Prudence' heißt das neue Werk und bedeutet "Umsicht" - im Umgang mit anderen und der eigenen Seele.
- The Astronauts - The Pier
- Hollywood Persuaders - Persuasion
- The Knight Trains - Surfin On The Rocks
- Don Hinson - Monster Surf Stomp
- The Dawn Beats - Road Block
- Lloyd Terry & The Victors - Ocean House
- The Outlaws - The Scavenger
- The Valiants - Valiant
- The Telstars - Space Walk
- The Astronauts - Surf Softly Dubbed
- Charles Wright & The Malibus - Runky
- Danny Bell - Chili With Honey
- Paul Warges - Olympic Nights
- The Destinations - Rigor Mortis
- Jan Davis - More
- The Raiders Rhythm - The Raider
- Woolsey's Raiders - Devils Dungeon
- The Rimfires - Un-Gowa
Limited to 500 copies! No repress! Transparent red vinyl! Hype sticker on front! 1961 schwappten die ersten Tropfen der neuen Surf-Welle in den Äther. Eine Gruppe kalifornischer Teenager namens The Belairs veröffentlichten mit "Mr. Moto" das ersten lupenreine Surf-Instrumental und viele weitere sollten folgen. Es war ein Lebensgefühl, es ging um Freiheit, Rebellion gegen die miefigen 50er, um Party und natürlich um die nächste Welle. All das spielte sich vorzugsweise im sonnigen Kalifornien ab. Der erste Hit des Genres war "Misirlou" von Dick Dale, das 1962 veröffentlicht wurde. Der Track stellt deutlich die drei Hauptkomponenten des Surf heraus: ein tragendes Gitarren-Thema (eben kein Gesang!), exotische Harmonien und Akkordfolgen sowie ein gehöriges Maß an Wildheit und Lautstärke! Leo Fender entwickelte dann für Dick Dale zwei Innovationen, ohne die die Surf-Musik nicht das geworden wäre, was sie ist: Den Fender Reverb - ein separates Federhall-Gerät - und den Fender-Showman-Verstärker. Dieses Equipment gehört gerade für Puristen auch heute noch zur Grundausstattung eines Surf-Gitarristen, der seinen Job ernst nimmt. Natürlich gab es jede Menge Bands, die nur eine oder zwei 7"-Singles veröffentlichten, die lokal verteilt oder bei Gigs verkauft wurden. Man braucht schon einen Mann mit Spürnase, um die Juwelen rauszupicken und die entsprechenden Preise für das Kleinvinyl zu zahlen. Unser Mann heißt DJ Crille, seinerseits Resident im Komet! Club in Hamburg (nahe Reeperbahn), und anerkannter Surf-Spezialist. Nebenher ist er auch für die Vocal Group Madness! LP und die Born To Hula Doppel-LP in der DJ Set Serie -beide auf Stag-O-Leeverantwortlich. Surfin Burt"s Surfin Safari! - Vol. 2 ist praktisch die perfekte Welle.
What an unbelievable record. From the wild cover to the iconic breakbeats, Roots from Ian Carr’s Nucleus is one of the dopest albums we know. This is seriously thick, funky-prog jazz-rock heaven. Originally released on Vertigo in 1973, other than a couple of versions at the time for other territories, Roots was never re-pressed since so it’s gone on to become another one of those impossible to find records.
Maybe it was a little too out there for the time, but it’s aged very, very well indeed and this Be With re-issue, re-mastered from the original analogue tapes, shows off just why this deserves to be back in press.
Genius trumpeter and visionary composer Ian Carr was one of the most respected British musicians of his era. He was a true pioneer and saw the potential in fusing the worlds of jazz with rock, just as Miles Davis and The Tony Williams Lifetime did in the US. In late 1969, following the demise of the Rendell-Carr quintet, and tiring of British jazz, Carr assembled the legendary Nucleus. Regarding music as a continuous process, Nucleus refused to “recognise rigid boundaries” and worked on delivering what they saw as a “total musical experience”. We can get behind that.
Under bandleader Carr, Nucleus existed as a fluid line-up of inventive, skilled musicians. This constant evolution and revolution was all part of the continuous musical exploration and discovery that took jazz to new levels.
Working together with producer Fritz Fryer and engineer Roger Wake, the seven compositions by Carr, Brian Smith and Dave MacRae that make up Roots flirt with perfection, and Nucleus at that time made up of the cream of 1970s UK jazz with Brian Smith on tenor saxophones and flutes, Dave MacRae on piano and electric piano, Jocelyn Pitchen on guitar, Roger Sutton on bass, both Clive Thacker and Aureo De Souza on drums and percussion, Joy Yates delivering the vocals and of course Carr on trumpet.
The spellbinding title track immediately renders the album indispensable. Riding the illest of loping breakbeats, “Roots” is low-slung, doped-out heist-funk. An absolute monster. If it sounds familiar then that’s likely down to it being sampled by Madlib for Lootpack and Quasimoto’s “Loop Digga”, as well as by a whole host of beat manipulators. “Roots” conjures prime instrumental hip-hop / beat music, only 20 years ahead of its time. Truly, these are the roots. Through sinuous bass, twinkling keys and a hypnotic guitar riff, a smoky brass motif weaves its way into a gloriously deep haze around Carr’s solos. “Roots” is over 9 minutes long, but there’s not a single wasted second, not surprising given that this is a condensed version of an originally 40 minute long commissioned composition.
The soothing vocal fusion delight of “Images” follows. Meticulously constructed, with gorgeous flute work from Brian Smith, with Joy Yates’ silky vocals and Dave MacRae’s Rhodes never sounding better. The cool, driving “Caliban” closes out the first side. Originally the third movement in a four part commission to celebrate Shakespeare’s birthday it stands up on its own, all robust rhythms and blended brass. Keyboard colour and Carr’s trumpet are splashed across the funk drums and basslines (and there’s even some bamboo flute). This really is fusion: the elements of jazz and rock coming together in beautifully synthesis.
Side two opens in riotous fashion with the short, thrilling samba of “Wapatiti”. Next up, “Capricorn” forms a smoothed-out, jazzy constellation. Mellow and dreamy, its twinkling percussion and languid horns slowly build the vibe before head-nod drums and a killer bassline enter the fray. With a distinct heaviness that Black Sabbath would’ve envied, “Odokamona” is a venomous slice of riff-soaked jazz metal (yes, you read that right), elevated by Carr’s wah-wah horns.
The album closes with MacRae’s exceptionally cosmic “Southern Roots and Celebration”. Very much in conversation with Weather Report, it opens as a languorous, spiritual jazz of chiming keys and serene guitar that turns slowly, gorgeously into a mid-paced, brass-laced banger. It’s another sure-fire party starter and the sound of the band having a righteous blast, building an ecstatic chaos that ends with Yates screaming.
And of course we need to talk about Keith Davis’ cover for Roots. Perhaps the coolest record cover of all time? Certainly one of the most bonkers. Just your run-of-the-mill high-gloss, acid-tinged airbrush dystopian/utopian living-room party scene. Consider this your chemical flashback trigger warning.
Front-and-centre the hip-to-death green robot holds court with their giant ball of yellow barbwire wool, hooked up to… something(?) being teased out from under the stairs (probably best not to ask). A thoroughly zoned-out, long-legged Pop Art party-goer lounges half-plugged in to the painting behind her as a pair of legs flail into shot from the the top of the stairs opposite. We won’t even begin to guess what the chap’s up to in the middle, but the view out of the windows is rather nice, and someone’s already got the hoover out ready to tidy up. All of the Nucleus sleeves are something special, but this particular one? Crikey.
This Be With edition of Roots has been re-mastered from the original Vertigo master tapes, Simon Francis’ mastering working together with Pete Norman’s cut to weave their usual magic with these wonderful recordings. The crazy cover has been restored at Be With HQ as the finishing touch to this long overdue re-issue.
MENSCHENFRESSER" heißt das aktuelle Album von RAWSIDE, mit dem die Band es sogar auf die #81 in den deutschen Albumcharts geschafft hat. Deshalb muss nun auch eine Nachpressung sein. Ink Spot Vinyl bedeuted knallroter Kern und außenrum schwarz-rot gemischt. Fünf Jahre nach dem wahrscheinlich persönlichsten Album "Your Life Gets Crushed" gibt es neue Songs der Hardcore-Punks aus Coburg. Songs, die wieder politischer, wütender und angriffslustiger sind. Menschefresser meint hier emotionalen Kannibalismus, psychischer Druck, der ausgeübt wird, wie Menschen sich verhalten, Ellbogen auspacken wenn sie nur versuchen, sich ihren eigenen Vorteil zu verschaffen. Oder Menschen, die denken, sie wären der Mittelpunkt der Welt. RAWSIDE werden nicht müde, den Finger in die Wunde zu legen und sich mit korrupten Wirtschaftsbossen, selbsternannten Verschwörungstheoretikern, rechten Politikern oder stumpfen Wutbürgern anzulegen. Die 13 neuen Songs von RAWSIDE sind eine volle Breitseite, musikalisch kommt es laut und fordernd zwischen Hardcore, Metal und Punk daher. Die Wucht der Songs hat seit dem letzten Album ein neues Level erreicht. Das liegt vielleicht auch an der Frischzellenkur in der Besetzung. Sänger/Shouter Henne ist das einzig verbliebene Gründungsmitglied nach mehr als 30 Jahren Bandgeschichte. Seit Sohn Justin am Schlagzeug ist gerade mal 23 Jahre alt. "RAWSIDE ist zum Glück keine One-Man-Show", sagt Henne. "Das waren wir nie und wollen wir auch nicht sein. 2024 hat die Band beim LOIKAEMIE-Label Fettfleck angeheuert. "Für uns war es ein Schritt in Richtung Selbstverantwortung", erklärt Henne. Bei Fettfleck sind wir in alle Prozesse eingebunden. Und das ist doch die Idee, die hinter dem ganzen Punk- und Hardcore- Gedanken steckt. So bleiben RAWSIDE auch nach über 30 Jahren Bandgeschichte ein Grundpfeiler der deutschen HC/Punkszene. "Menschenfresser" ist ein Biest von einem Album, dass die Vorfreude auf die Open Air-Saison nochmal steigert. Wir lassen schon mal das Dosenbier zischen. - Wolfram Hanke (Ox, Zündfunk, Der kosmische Penis)
Everything is out of control / from melting pots to melting poles - das aktuelle Album der Grazer Alternative-Bande The Base lässt unsere Welt abgeranzt und hässlich glänzen. So beginnt es gleich wie ein dunkler, erdiger field holler. Bei einem field holler rufen sich Sklaven, Gefangene oder Zwangsarbeiter Worte und Sätze zu, die durch ihre Wiederholung den Rhythmus zum Arbeiten angeben - und zum Überleben. Sing or die! Everything falls apart / and everyone is acting smart. Norbert Wally und seine beiden Spießgesellen starten ihre torture de force im tiefen Süden, in der Ursuppe des Rock`n`Roll, im tiefen Sumpfland des Delta-Blues. Aber The Base sind weit davon entfernt, eine Bluesplatte aus dem Schlamm und Dreck auszugraben. Bei "It's all Going South" stehen eher Bands wie Fun Lovin' Criminals, The Clash oder Pixies Pate. The Base verstehen Blues als Brandbeschleuniger: Die Stories, die Statements, die Visionen - kaum je waren Norbert Wally (Voice/Guitars), Albrecht Klinger (Bass) und Karlheinz Miklin Jr. (Drums) so politisch, so sozialkritisch, so wütend. Und nie waren sie so sarkastisch wie 2024. Blues, das heißt Tanzen auf dem Vulkan. Lachen beim eigenen Begräbnis. Und die Fäuste ballen, wenn miese Abzocker das Gute und Schöne beflecken um aus der Wahrheit eine Ware zu machen. Der Opener "High Time For Panicking" ist ein Meisterwerk für sich: Innerhalb von eineinhalb Minuten schießt er uns vom Pre-War Blues alter Lomax-Shellacs in den lärmigen Groove einer New Wave Combo, die um ihr Leben spielt. Der Titeltrack "It's All Going South" flimmert der Ferne wie ein Wüstenkaktus in, der gerade von Mr. Tarantino in einem 1967er Chevrolet Impala Sport Sedan niedergewalzt wird: dünenweise Hall auf der massiv geforderten Gitarre, die in Slow-Mo durch die Story wandert. Ein Bass, der vor Clint Eastwood den Hut zieht. Die Atmosphäre: Calexico deluxe. "Alles geht den Bach runter" so Wird die titelgebende Redewendung ins Deutsche übertragen. "Chemically Speaking Alcohol Is Still A Solution" könnte als Antwort auf alle gutgemeinten Versuche gehört werden, eine Welt voller Diktatoren, Kriegsgerät und Wahnsinn mit Vinyasa-Yoga und Lactobacillus bulgaricus im Joghurt zu retten. Waren die vorhergehenden Alben betont reduziert und puristisch, so gönnen sich The Base auf "It's All Going South" Backgroundchöre, fetten Vintagesound und lassen ausgiebige Studioeffekte. Das sitzt jedoch alles wie angegossen und zeigt die Qualität der Songs, denen knapp anliegende Taucheranzüge ebenso gut stehen wie schillernd verbrämte Kostüme. Niemand zieht aus dem Wort "happy" so viel Melancholie wie Norbert Wally und folgerichtig ist auch die Single-Auskoppelung "Waiting for June" ein Liebeslied, das gar keines ist. Aber der zwingendste Grund das Album anzuhören heißt "No One's Safe". Ein Song der sich wie ein Drillbohrer durch das Innenohr zur Großhirnrinde vorarbeitet. Soundcollagen, Voice-Over, eigenartiger Noise - immer tiefer bohrt sich der Song, bis er den Erdkern erreicht. Norbert Wally zeigt in seiner Stimme eine elegante Verletzlichkeit, die an einen David Bowie der 70er-Jahre erinnert. Die Intensität von OK Computer drängt sich auf. Niemand ist sicher. Game over! "It's All Going South" ist die bisher schmerzhafteste, politischste Platte von The Base. Wie schade, wir werden alle untergehen - und das kann zumindest verdammt sexy klingen.
"Wir waren hier" heißt das neue Studioalbum von der Gruppe Die Nerven. Es ist das sechste Album des Trios. Die neuen Songs haben Kevin Kuhn, Julian Knoth und Max Rieger in einer vierwöchigen Session in einem ehemaligen Sterne-Restaurant am Stuttgarter Schlossplatz mit Blick auf die Oper aufgenommen. Und so nah wie auf "Wir waren hier" sind Die Nerven noch auf keinem Studioalbum der Aura ihrer Live-Auftritte gekommen - der musikalischen Spontaneität ihres Zusammenspiels auf der Bühne, dem Stop-and-Go ihrer Improvisationen, der Lust an der gegenseitigen Überraschung, und schließlich: der kollektiven Entäußerung in die Katharsis. Ihre Musik ist immer noch zornig, laut, dramatisch, vielleicht könnte man auch sagen: nihilistisch. Aber es handelt sich um einen reiferen Nihilismus, als man ihn von den Nerven bislang kannte. In ihrer Musik fliegt man immer noch über Halden voll Schrott, über dürre Heiden, wüste Länder und öde Städte. Aber es schillern nun auch schöne Klangtupfer über der Szene wie von den letzten Sonnenstrahlen vor einer ewigen Nacht oder von einem bunt schillernden Ölfilm auf einer verdreckten See.
"Wir waren hier" heißt das neue Studioalbum von der Gruppe Die Nerven. Es ist das sechste Album des Trios. Die neuen Songs haben Kevin Kuhn, Julian Knoth und Max Rieger in einer vierwöchigen Session in einem ehemaligen Sterne-Restaurant am Stuttgarter Schlossplatz mit Blick auf die Oper aufgenommen. Und so nah wie auf "Wir waren hier" sind Die Nerven noch auf keinem Studioalbum der Aura ihrer Live-Auftritte gekommen - der musikalischen Spontaneität ihres Zusammenspiels auf der Bühne, dem Stop-and-Go ihrer Improvisationen, der Lust an der gegenseitigen Überraschung, und schließlich: der kollektiven Entäußerung in die Katharsis. Ihre Musik ist immer noch zornig, laut, dramatisch, vielleicht könnte man auch sagen: nihilistisch. Aber es handelt sich um einen reiferen Nihilismus, als man ihn von den Nerven bislang kannte. In ihrer Musik fliegt man immer noch über Halden voll Schrott, über dürre Heiden, wüste Länder und öde Städte. Aber es schillern nun auch schöne Klangtupfer über der Szene wie von den letzten Sonnenstrahlen vor einer ewigen Nacht oder von einem bunt schillernden Ölfilm auf einer verdreckten See.
Von der griechischen Insel Paros kommt der Sound zum Alltag der Arbeiterklasse. Markenzeichen sind melodiöse Refrains, so geil, dass man sofort einsteigen will. Dazwischen ein fettes Brett Punkrock mit Einflüssen von Hardcore, Ska und Rap. Bisher nur digital vorhanden erscheint hier endlich das Album als LP mit zusätzlichen Bonustracks. "Relentlessly Truthful" ist hart und schnell wie die bittere Realität der Arbeitssklaven die längst die Schnauze voll haben von Korruption und Machterhalt um jeden Preis auf Kosten derer, die schwer schuften. Proteste werden von der Hand des Gesetzes niedergeschlagen und die Gegengewalt ist Notwehr. Wenn sie einem nichts mehr lassen dann muss man sich wehren und sich erheben - so heißt es im Text von "The Ones You Lost". Persönlicher Frust ist Thema in "Roll On The Summer". Mieses Wetter bedeutet keine Jobs, nix zu fressen und keine Kohle um abzuhauen. Die Einsamkeit lastet schwer und da gibt auch noch die Lieblings-Pornoqueen Sasha Grey ihre Karriere auf. Beirhythmischem Offbeat wird im Song "Grey Void" ihr Comeback gefordert. Um echte Liebe geht es bei "All Our Own Devices", so turbulent wie der Taumel der Gefühle, wenn die Achillesferse der Emotionen auch den Stärksten verwundbar macht. "Tribute Punk Rock Song" ist ein Rückblick auf die Zeit des ersten Iros, der ersten Glatze, als Reaktion auf zerstörte Träume und Ungerechtigkeit. Am Ende bleibt die Message dass man durch harte Tage durch muss um voller Stolz wieder aufzustehen. Die Mucke dazu ist elektrisierend und ehrlich und macht sowas von Lust auf mehr! Schwarzes Vinyl, nummeriert.
Der deutsche Literat, Kritiker und ehemaliges Mitglied der Fernsehsendung "Das Literarische Quartet", Maxim Biller, hat mit der Unterstützung des Berliner Multiinstrumentalisten Malakoff Kowalski zwölf von ihm selbst komponierte Lieder aufgenommen. Das Ergebnis ihre Kollaboration heißt "Studio" und ist ein beeindruckendes, zeitloses Werk, das sich musikalisch - man kann diese illustren Namen durchaus zum Vergleich heranziehen - an Größen wie Leonard Cohen, Serge Gainsbourg oder Paolo Conte anlehnt. Die "Studio"-Songs sind politisch, melancholisch, romantisch, vor allem aber sehr außergewöhnlich. Einen singenden Schriftsteller im deutschsprachigen Raum - das hat es schon Jahrzehnte nicht mehr gegeben!
"Leopard II" heißt die 2. LP der Kolossalen Jugend aus Hamburg. Wurde schon ihr Debüt "Heile, heile boches" lobend aufgenommen, zählt "Leopard II" wohl zu den ernstzunehmendsten und wichtigsten deutschen Produktionen überhaupt. Im Original 1990 auf LADO erschienen. Die LP-Reissue enthält Linernotes von Dietmar Dath.
Die atemberaubend schöne, aber auch manchmal etwas deprimierend miefige Idylle des schönen Bodensees ist die Kulisse für das kommende Sommerloch-Album von Schmutzki. In ihrer alten Heimat haben die drei Punkrocker aus Stuttgart 13 herz- und hirnerweichende Anekdoten aus dem mockenden Schlamm des ,Schwäbischen Meers" gezogen. Mal heiter, mal nachdenklich werden hier so einige Wurzeln ausgegraben, die man längst abgestorben glaubte. Doch als Kind vom See kannst du soweit wegrennen wie du willst, irgendwann holt er dich ein und es heißt: Bodensee Calling!
"Lust auf eine Dosis Glücksgefühle to go? Galantis war für uns in der Apotheke und hat einen musikalischen Mix mitgebracht, der garantiert glücklich macht. „Rx“ heißt das neue Studioalbum mit insgesamt 14 Tracks, darunter die neue Single „One Cry“ mit Rosa Linn sowie bereits veröffentlichte Hits wie „Lighter"" mit David Guetta & 5 Seconds of Summer und mehr. „Rx"" ist das vierte Studioalbum
des schwedischen Dance-Music-Projekts, folgt auf „Church“ vor vier Jahren und ist ab sofort über Big Beat Records überall erhältlich.
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Das sechste Album von Still Corners heißt "Dream Talk". Wunderschön arrangiert, elegant und wehmütig, ist "Dream Talks" eine Sammlung von zehn sorgfältig gestalteten klassischen SC Songs. Vom herbstlichen Opener "Today is the Day" bis zum heißen Sommernachtsfinale von "Turquoise Moon" haben Still Corners einen Sound geschaffen, der fokussiert, stilvoll und verführerisch ist. Tessa Murray sagt: "Die Entstehung vieler dieser Songs geht auf Träume zurück. Jede Nacht habe ich die Träume, an die ich mich erinnern konnte, aufgeschrieben. Während der Aufnahmen holte ich mein Buch der Träume heraus und sang über verschiedene geloopte Phrasen, an denen Greg gearbeitet hatte. Die sich wiederholende Natur der Loops und des Gesangs fühlte sich fast wie eine Trance an. Viele der Songs sind aus diesem Prozess entstanden, es hat Spaß gemacht, und was ich für eine Art Geschwafel hielt, hat uns am Ende mit seinen verschiedenen Bedeutungen und Bildern überrascht." Schwarzes Vinyl kommt mit einem Download-Code, die CD ist ein Digipak.
First Aid Kit neu bei Sony Music: nach den beiden Independent-Alben "The Big Black & The Blue" (2010) und "The Lion's Roar" (2012, beide Wichita Recordings) veröffentlichen Klara (21) und Johanna Söderberg (23) mit "Stay Gold" ihr drittes Album nun bei Columbia Records. Die Söderberg-Schwestern stammen aus dem Stockholmer Vorort Enskede, wo sie 2007 damit begannen, eigene Songs zu schreiben. Bereits ein Jahr später nahm sie das The Knife-Label Rabid Records unter Vertrag, bei dem im selben Jahr die Debüt-EP "Drunken Trees" erschien. Der Re-Release der EP beim Indielabel Wichita Recordings 2009 enthielt zusätzlich eine Coverversion des Fleet Foxes-Stückes "Mountain Peasant Song", mit dem First Aid Kit 2008 bei YouTube für Furore gesorgt hatten.
Nachdem den beiden mit dem Debütalbum "The Big Black & The Blue" der Einzug in die Top 30 der schwedischen Charts gelungen war, schafften sie gleich mit dem zweiten Longplayer "The Lion's Roar" den internationalen Durchbruch.
Die erste Single aus "Stay Gold" (VÖ 6. Juni) heißt "My Silver Lining".
Paul Weller – der „Godfather of Brit-Pop“ ist zurück!
„66“ heißt sein neues und mittlerweile 17. Studioalbum, welches zu seinem 66. Geburtstag erscheint. Das
Cover wurde von Sir Peter Blake gestaltet. Der ehemalige Sänger und Gitarrist von „The Jam“ zeigt auf
dem Album seine reflektierte Seite, mit viel Melancholie und dennoch auch einem positiven Kern. Die
12 Songs auf ”66” wurden im Laufe von drei Jahren in Wellers Black Barn Studio mit einer Reihe von
Gastmusikern (Suggs, Noel Gallagher, Bobby Gillespie, Erland Cooper, Duo White Label, Hannah Peel,
Christophe Vaillant, Say She She, Dr Robert, Richard Hawley, Steve Brooks, Max Beesley) aufgenommen.
Paul Weller wurde bisher mit 4 BRIT – Awards ausgezeichnet, einen für „Outstanding Contribution to
British Music“







































