Erstes Soloalbum des Queenryche Sängers Todd La Torre. Die durch die Pandemie verschobene Queenryche Tour bot Todd La Torre die Gelegenheit,das lang geplante Soloalbum zu verwirklichen. Todd tat sich mit seinem langjährigen Freund Craig Blackwell zusammen. Wie bei Queensrÿche's The Verdict spielte La Torre Schlagzeug und übernahm die Vocals, Blackwell spielte Gitarre, Bass und Keyboards. La Torre und Blackwell produzierten das Album selbst, zogen jedoch Queensrÿche- Produzent Zeuss hinzu. Gastauftritte von Jordan Ziff (Age Of Evil, Metalhead, Ratt) und Al Nunn. Insgesamt zeigt sich der Solo-Output vielseitig, ohne die progressive Basis von Queensryche zu vernachlässigen. Die Grundlagen sind allerdings mehr im klassischen Metal verortet und werden mit verschiedenen Einflüssen kombiniert. . Der Opener "Dogmata" oder "Vanguards Of The Dawn Wall" kommen mit mächtig Speed um die Ecke und mixen Heavy mit Speed und Thrash. "Pretender" erhält einen leichten epischen Touch und La Torre bewegt sich stimmlich in überraschende Höhen. Metallisch klassisch wird es mit "Hellbound And Down", dem starken "Vexed" und "Rejoice In The Suffering". Der progressive Part kommt bei "Darkened Majesty", "Apology" oder "Critical Cynic" zum Tragen. Die Balladenfreunde hören in "Crossroad To Insanity" rein.Zum Schluss gibt es mächtig dunkle Töne zu entdecken - "One By One . Craig Blackwells Gitarrenspiel setzt den Gesang von La Torre musikalisch perfekt in Szene. Todd findet sogar Vocals, die noch nie zuvor von ihm gehört wurden, wie auf dem Titeltrack und dem bestechenden "Vanguards of the Dawn Wall" zu hören ist. 2021 nur in den USA veröffentlicht, macht ROAR dieses Juwel nun endlich auch in Europa erhältlich, zusätzlich in 2 luxuriösen Vinyl Versionen. "Rejoice The Sufffering"ist ein herausragendes Opus von einem spät berufenen Sänger, der völlig losgelöst beweist, wie man eine wuchtig-moderne und vitale Metal Scheibe schreibt, arrangiert und produziert Für alle Queensryche Fans und Liebhaber des klassischen Metal.
quête:hinz
Das neue Album von Texas Hippie Coalition ist eine weitere knallharte Sammlung großartiger Songs von Anfang bis Ende. Gleich die erste Single "Hell Hounds" beweist, dass THC ein echter Hund ist, der auf die Jagd geht. Andere Songs wie "I Come From Dirt" und "Keep My Name Out Of Your Mouth" sind direkte Schläge ins Gesicht. Mit 'I Teach Angels How To Fly' und dem Titeltrack 'The Name Lives On' zeigt die Band, dass die "Keep It Rockin"-Theorie der Gruppe vielschichtig ist. Sie fügten auch unvergängliche Songs wie 'Built For The Road' und 'Believe' hinzu, die einen sofort wissen lassen, dass der Name von THC weiterleben wird. Texas Hippie Coalition wird oft mit den vielen großen Southern Rock- und Texas-Bands
verglichen, die vor ihnen kamen. Aber sie beweisen der Welt, dass THC nicht nur in deren Fußstapfen tritt, sondern riesige Fußabdrücke hinterlässt.
Die Band ist nicht nur dabei, sich einen Platz in der genreübergreifenden Musikszene zu erspielen, sondern hat mit "Red Dirt Metal" ihr eigenes Genre geschaffen. Man muss es hören, um es zu verstehen. Worte reichen nicht aus, um zu vermitteln, wie kraftvoll und groß ihr Sound ist.
We’re still harvesting the fruits of those past days in seclusion, the cabin fever induced creative outbursts, ideas that would probably have never surfaced without these enforced trips to our inner minds. Lockdown transcendence.
“Don’t Cry” by Italo-Brazilian DJ producer Stephan Barnem and Futuristant is another impressive testament of those days. Secluded in Stephan’s studio in Northern Italy, the duo subconsciously conjured the spirits of one of their mutual favorite bands, Depeche Mode and created a fierce, boombappy Neo New Wave smasher contrived to send rays of hope into the darkest corners of this mad world. We had to add a gratuitous beatless version to the EP that amplifies the cinematic depth and healing potency of this song.
If “Don’t Cry” echoes the dark brooding euphoria of Depeche Mode’s “Music For The Masses” era, the flipside cut “Elysium” harks back to the synthwave happy days of their debut “Speak & Spell”. It’s a wonderfully careless track that’s bringing a dearly needed breeze of fresh air to today’s discerning dancefloors.
Boys don’t cry for me Argentina. Save your tears for another day.
Wir ernten immer noch die Früchte jener vergangenen Tage in Abgeschiedenheit, der vom Lagerkoller verursachten kreativen Ausbrüche, Ideen, die ohne diese erzwungenen Reisen in unser Inneres wahrscheinlich nie entstanden wären. Lockdown-Transzendenz.
„Don’t Cry“ des italo-brasilianischen DJ-Produzenten Stephan Barnem und Futuristant ist ein weiteres beeindruckendes Zeugnis jener Tage. In der Abgeschiedenheit von Stephans Studio in Norditalien, beschwor das Duo unbewusst die Geister einer ihrer gemeinsamen Lieblingsbands, Depeche Mode, herauf und schuf einen wilden, boombappigen Neo-New-Wave-Smasher, der Licht in die dunkelsten Ecken dieser verrückten Welt senden wird. Wir mussten der EP eine Beatless-Version von “Don’t Cry” hinzufügen, die die filmische Tiefe und heilende Kraft dieses Songs noch verstärkt.
Wenn „Don’t Cry“ die dunkle, grüblerische Euphorie von Depeche Modes „Music For The Masses“-Ära widerspiegelt, erinnert der Flipside-Cut „Elysium“ an die Happy Synthwave-Tage ihres Debüts „Speak & Spell“. Es ist ein wunderbar sorgloser Track, der den dringend benötigten frischen Wind auf die anspruchsvollen Tanzflächen von heute bringt.
Boys don’t cry for me Argentina. Save your tears for another day.
PASCOW beenden die Experimente, die auf dem letzten Album "Jade" zu finden waren. Obwohl sich die Band beim Songwriting erneut am Rande ihrer Möglichkeit bewegt und mit insgesamt 4 Wochen deutlich mehr Zeit mit Kurt Ebelhäuser und Michel Wern im Tonstudio 45 verbrachte, ist "Sieben" geradlinig, verdichtet und klar, wie kein PASCOW Album zuvor. Sowohl musikalisch als auch textlich. 14 Stücke, keine Ballade. Punkrock, Metalriffs, Violinen - dazu Texte über Daniel Johnston, Wall E und Eve, das Bethanien oder die Königin im Ritzen. Was wie eine Mixtur des Grauens klingt, ist auf "Sieben" geschlossen. Hinzu kommt eine Reihe an Gästen: Apokalypse Vega von Acht Eimer Hühnerherzen, Nadine Nevermore von NTÄ oder die Trierer Sängerin Hanna Landwehr seien hier exemplarisch genannt. Das Mastering von "Sieben" übernahm Andi "Dog" Jung in Berlin. Das Artwork stammt von André Nossek (Via Grafik), der bereits das Cover zu "Diene der Party" gestaltete.
”SUBWAY TO SALLY veröffentlichen am 24.03.2023 ihr 14. Studioalbum Himmelfahrt über Napalm Records. Seit Beginn ihrer Kariere setzt sich die Band mit den Abgründen der menschlichen Seele auseinander und feierte damit großartige Erfolge. Himmelfahrt markiert jetzt einen Wendepunkt: Hoffnung ist das Leitmotiv des neuen Albums. Zuversicht wird zelebriert, die jedoch im Angesicht des tagesaktuellen Weltgeschehens nicht ohne Wermutstropfen und Verbitterung auskommt.
SUBWAY TO SALLY beweisen auf Himmelfahrt, dass sie auch nach über 30 Jahren Bandgeschichte am Zahn der Zeit und innovativ sind. Getreu dem Motto „niemals zurück, immer voraus“ aus „Leinen Los“
liefern die Potsdamer einmal mehr ein musikalisches Werk höchster Qualität ab. Große Arrangements, tiefgründige Texte, mal mitreißende, mal zurückhaltende Melodien sowie ein ständiger Drang nach vorn
charakterisieren SUBWAY TO SALLYs Songs auf Himmelfahrt. Mal laut, mal leise, aber immer mit den vertrauten Trademarks gespickt läutet die Band einen Neuanfang ein.
Himmelfahrt fügt der imposanten Diskographie von SUBWAY TO SALLY ein weiteres großes Werk hinzu. Fans können sich auf Hits wie „Was Ihr Wollt“, „Leinen Los“ oder „Weit ist das Meer“ freuen.
- 1: Novaks Kapelle - Garbage Man
- 2: Charles Ryders Corporation - White Flames
- 3: Expiration - It Wasn't Right
- 4: Maybe Hair - War
- 5: The Seals - Stop This War
- 6: The Cop Stigh - War History
- 7: Albatross - I Am Dead
- 8: Rocky F. Holicke - Ready For Take Off
- 9: Beatniks - Fernost...komm Wieder
- 10: Jack Grunsky - Sally Mc Gregor
- 11: Les Sabres - Yes I See
- 12: V-Rangers - Make Love
- 13: Les Marquis - Silence On The Shore
- 14: The Hush - Giny
- 15: Generation 2000 - All Right
- 16: Wallflowers - Blumen Im Haar
The Schnitzelbeat goes on ..... und wir finden uns am Übergang zweier Jahrzehnte wieder. Woodstock hat gerade das offizielle Ende des Summer Of Love besiegelt, die Beatles befinden sich im Stadium des Zerfalls und The Stooges läuten mit unbarmherzigem Lärm ein neues Zeitalter ein. Zurück in Österreich ... die Stadt Wien dämmert weiterhin selig im bornierten Mief der Nachkriegszeit. Gelegentlich weht der Wind den Klang einer Ziehharmonika und eines Jodlers vom Land in Richtung Stephansdom. Die eingeweihten Hörer der Schnitzelbeat-Serie ahnen es allerdings bereits: da war noch etwas Anderes, etwas Wildes, Ungutes, ein dröhnender Faustschlag in die hornbebrillten Gesichter der Spießbürger. Doch wer hätte gedacht, dass die gelungenste Annäherung an den Proto-Punk der Blue Cheer oder MC5 ausgerechnet auf dem Volksmusiklabel Alpenton erscheint? (Albatross, "I am dead"). Da fährt schon ein Aufschrei des Entsetzens aus der Lederhose. Und ein Lächeln puren Glücks in die Gesichter aufgeklärter Fans obskurer Rockmusik. Auch The Seals erweisen sich 1969 als würdige Kämpfer im Krieg der Generationen: "You know nothing about the new generation / because you live in the U-Bahn-Station" stellen die Psychedelic-Punks aus Wien interessanterweise in ihrer Nummer "Stop this War" fest. Und auch sonst ist der Krieg ein geläufiges Thema: der 2. Weltkrieg (The Cop Stigh, "War History"); der Vietnamkrieg (Maybe Hair, "War"); der Krieg der Geschlechter (Young Society, "It's War"). Doch was wäre die Zeit der Hippies und Kommunarden ohne freie Liebe, Blumenarrangements und von allerlei Substanzen unterstützte Ausnahmezustände? "Nicht auf die Blumen in dem Haar, auf euer Herz kommt es an / denn Liebe nur allein alles ändern kann" singt die Casting-Boyband The Wallflowers, aufs trefflichste begleitet von einem Kinderchor, der leider nicht immer ganz textsicher ist. Die Aussage an sich würden aber sicher auch The V-Rangers unterschreiben ("Make Love"). Oder Hannes, Erich, Peter und Arno von der Salzburger Beatband Les Marquis, die einen Westcoast-Liebestraum an den Stränden des Salzkammerguts lebendig werden lassen ("Sand on the Shore"). Zur Halbzeit von Schnitzelbeat Vol. 3 wird ein unvergesslicher Höhepunkt gereicht. 1973 veröffentlicht Rocky F. Holicke die ultimative psychedelische Hymne aus heimischer Produktion: "Ready for Take Off" ist ein unbeschreibliches Monument eines Songs, eine wahrhaft überirdische Erfahrung musikalischer Transzendenz. Wenn es schon über die Wolken geht, dann bitte so, Herr Reinhard Mey. Und natürlich auf Holickes eigenem Label, Aero-Sound. Wo sonst? Während Hide & Seek auf den Spuren von Cream wandeln und ebenfalls von jeder Flugangst befreit durch den Orbit segeln ("I can fly"), blasen aus den Triebwerken von Karl Ratzers Gitarre längst sengend heiße "White Flames". Der legendäre Musiker und Frontmann der Charles Ryders Corporation ist nicht nur einer der besten Jazzgitarristen die Österreich je hatte - er nimmt es auch mit James Marshall Hendrix auf, wenn alle Effektpedale bis zum Bühnenboden durchgedrückt sind. Etwa zur selben Zeit findet sich eine oberösterreichische Ministrantenband - heimlich, nächtens - am Wochenende im Musikzimmer einer Mühlviertler Volksschule ein. Und nimmt dort eine brandgefährliche Granate hochexplosiven, psychedelischen Garagenpunks auf. Mit mehr Fuzz, Wah-Wah, Echo und Farfisa-Orgel als selbst der Leibhaftige persönlich erlaubt hat (The Hush, "Giny"). Und dies ist nicht die einzige weithin unbekannte Super-Rarität, die der Archivar, Subkulturforscher und Rare-Track-DJ Al Bird Sputnik und sein Team von den Trash Rock Archives zusammengetragen haben: die verschollene erste Single von Novaks Kapelle erscheint hier erstmals in einer komplett restaurierten Version, ohne Nadelhüpfen und mit relativ wenigen lästigen Nebengeräuschen ("Garbage Man"). Von den lediglich 10 angefertigten Exemplaren der einzigen Platte der Austrian Brothers ("Brother") konnte die einzige Kopie ohne Pressfehler aufgetrieben werden. Und um endlich der 7" von The Cop Stigh habhaft zu werden, musste sogar jemand sein letztes Hemd verkaufen und die Hose bis zu den Knöcheln runterlassen. Aber "All right", um es mit den Worten der steirischen Acid-Rocker Generation 2000 zu sagen: es hat sich ausgezahlt. Schnitzelbeat Vol. 3 fügt der vergessenen Frühgeschichte der österreichischen Rockmusik wieder zahlreiche faszinierende Kapitel hinzu. Begeben Sie sich mit Al Bird Sputnik und den Labels Konkord und Digatone auf eine weitere Reise in die Tiefen wohlsortierter Plattenkisten und pilgern Sie vor einem Himmel voller Schwedenbomben und Mannerschnitten über Gebirge verzerrter Gitarren in die entlegensten Regionen der österreichischen Popkultur. NOVAK
- LP1: Looking For Saint-Tropez (Remastered)': A1 Moskow Diskow
- A2: Pakmoväst
- A3: Café De La Jungle
- A4: Ça Plane Pour Moi
- A5: Some Day / Un Jour
- B1: Something To Say
- B2: Rock Around The Clock
- B3: Victime De La Societe
- B4: Twist À Saint-Tropez
- LP2: Neurovision (Remastered)': A1 A/B
- A2: Réalité
- A3: Cliché
- A4: En Route Vers De Nouvelles Aventures
- A5: Tour De France
- A6: We Are All Getting Old
- B1: My Time
- B2: Plus De Distance (More Than Distance)
- B3: Euro-Vision
- B4: Dance To The Music
- B5: Lakelele
- B6: Soul Waves
- LP3: Sex (Remastered)': A1 Brainwash
- A2: Drama, Drama
- A3: Haven’t We Met Somewhere Before
- A4: Long Holiday
- A5: The Man With The Answer
- B1: Carbon Copy
- B2: Exercise Is Good For You
- B3: Dream-O-Mat
- B4: Dummy
- B5: Sigmund Freud’s Party
- LP4: Wonderful World (Remastered)': A1 L’amour Toujours
- A2: So Sad
- A3: Raised By Snakes
- A4: It Could Happen To You
- A5: Second Hand
- B1: Tell Me It’s A Dream
- B2: Vertigo
- B3: The Voice
- B4: Radio-Radio
- B5: Wonderful World
- LP5: Looney Tunes (Remastered)': A1 I Don’t Like Music
- A2: Temporary Chicken
- A3: Spike Jones
- A4: Beautiful Li(F)E
- A5: Dingo Bells
- B1: I Want Your Brain
- B2: Baby, When?
- B3: Peanuts
- B4: Happy End (I Wanna)
- B5: Rendez-Vous Dans L’espace
- LP6: How Do You Dance? (Remastered)': A1 On The Road Again
- A2: How Do You Dance?
- A3: This Is Your Song
- A4: The Number One Song In Heaven
- B1: J’aime La Vie
- B2: White Noise
- B3: Move!
- B4: Jailhouse Rock
- B5: Do Worry
Mixed Colours Vinyl
Nach der 2021 erschienenen Best-Of-Compilation 'This is Telex' erscheint jetzt der komplette Katalog des belgischen Synth-Pop-Trios als aufwändige limitierte 6CD-Box und als limitierte 6LP-Box, inclusive der Alben 'Looking For Saint Tropez', 'Neurovision', 'Sex', 'Wonderful World', 'Looney Tunes' und 'How Do You Dance?'.
Diese Studioalben wurden alle neu gemastert und von den Bandmitgliedern Dan Lacksman und Michel Moers neu abgemischt, wobei der Geist der Originaltitel erhalten blieb und gleichzeitig eine neue Frische hinzugefügt wurde, um eine endgültige Version jedes Albums zu schaffen. Das Boxset ist eine Zeitreise der Karriere des belgischen Synthpop-Trios, von ihrem Debüt 1979 bis zu ihrem letzten Studioalbum How Do You Dance? (2006).
- A1: Everybody Shatter (Feat Big Rube)
- A2: Irreversible Damage (Feat Zack De La Rocha)
- A3: 73%
- A4: Cleanse Your Guilt Here
- A5: As It Resounds (Feat Big Rube)
- B1: Bite Back (Feat Billy Woods & Backxwash)
- B2: Out Of Style Tragedy (Feat Mark Cisneros)
- B3: Comment No 2
- B4: A Good Man
- C1: I Can't Stand It! (Feat Samuel T Herring & Jae Matthews)
- C2: All You See Is
- C3: Green Iris
- C4: Born (Feat Latoya Kent)
- D1: Cold World (Feat Nadah El Shazly)
- D2: Something Wrong
- D3: An Echophonic Soul (Feat Deforrest Brown Jr & Patrick Shiroishi)
- D4: Momentary (Feat Lee Bains Iii)
Black Vinyl[28,95 €]
Algiers haben sich eine Crew zugelegt: Für ihr viertes Album "SHOOK" versammelte die Band eine Schar gleichgesinnter Künstler um sich herum. Der Nachfolger zum gefeierten Album "There Is No Year" (2020) ist ein musikalischer wie inhaltlicher Blitzableiter in bewegten Zeiten und mit seinen 17 eindringlichen Songs schon jetzt eines der aufregendsten Alben aus 2023. Das komplette Album entstand, als Fisher und sein Bandkollege Ryan Mahan für einige Monate in ihre Heimatstadt Atlanta zurückkehrten, wo sie unter dem wachsenden Druck litten, was schließlich in einem Burnout gipfelte. Eine extreme Zeit für die Band und für die Freundschaft der beiden Musiker, in der sie schließlich auch persönlich wieder zueinander fanden. Sie hörten viel alten Hiphop und eine Neuauflage von DJ Grand Wizard Theodores 1970er Punk-beeinflusstem New Yorker Rap-Meisterwerk "Subway Theme" diente als spirituelles und thematisches Moodboard für das Album. Während Gemeinschaft und Zusammenarbeit schon immer ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise von Algiers war, kommt dies bei "SHOOK" nun voll zum Tragen. Die Liner Notes lesen sich wie ein Who is Who der zeitgenössischen Underground-Musik, mit Zack de la Rocha, Big Rube (The Dungeon Family), Billy Woods, Samuel T. Herring (Future Islands), Jae Matthews (Boy Harsher), LaToya Kent (Mourning A BLKstar), Backxwash, Nadah El Shazly, DeForrest Brown Jr. (Speaker Music), Patrick Shiroishi, Lee Bains III, und Mark Cisneros (The Make-Up, Kid Congo Powers). Dank ihrer Beiträge wird "Shook" aus verschiedenen Blickwinkeln neu geformt und kontextualisiert. "Es vertieft und erweitert die Welt von Algiers", so Schlagzeuger Matt Tong. Atlanta, der Ort, an dem die Platte entstanden ist, steht schließlich im Mittelpunkt. Das Album beginnt mit einer robotergesteuerten Zugdurchsage vom Hartsfield Airport, die vielen Einwohnern von Atlanta ein Begriff ist und Fisher als Kind immer eine Heidenangst gemacht hat. "Wir haben in einer Umgebung gearbeitet, an die wir gewöhnt waren", sagt Gitarrist Lee Tesche. "Es fühlt sich an wie die beste Algiers-Platte, die wir je gemacht haben." Dass diese Platte überhaupt entstanden ist, grenzt an ein kleines Wunder, da die Band immer wieder vor der Auflösung stand. Algiers haben jedoch Reibung in Energie umgewandelt und mit "SHOOK" ein außergewöhnliches und kraftvolles Album produziert, das am Ende von seiner starken Gemeinschaft lebt. "Ich glaube, mit dieser Platte haben wir unser Zuhause gefunden", sagt Mahan, und Fisher fügt hinzu: "Es war eine ganz neue, positive Erfahrung - eine erneuerte Beziehung zu der Stadt, aus der wir kommen, und Stolz dafür zu haben. Mir gefällt der Gedanke, dass diese Platte uns auf eine Reise mitgenommen hat, die aber in Atlanta beginnt und endet."
Die Single ”Calm Down” war auf Platz 1 der Schweizer Single Hitparade und sogar für über 100 Tage auf Platz 1 bei Shazam. Die Single hat in der Schweiz Multiplatin Status. Ausserdem hat der Song ”Soundgasm”, ebenfalls aus diesem Album, Doppel Platin Status.
Das musikalische Wunderkind Rema veröffentlicht sein mit Spannung erwartetes Debütalbum ”Rave & Roses”.
Drei Jahre nachdem Rema von Mavin Records-Gründer Don Jazzy der Welt vorgestellt wurde, hat der aus Benin City stammende Musiker mehr erreicht, als man sich je hätte träumen lassen.
Als der wohl größte und international bekannteste Vertreter aufstrebender Afrobeat-Stars, tritt Rema mit seinem kommenden Album ”Rave & Roses” in eine neue Phase seines Lebens ein.
Dabei ist der als Divine Ikubor in Nigeria geborene Sänger bereits ein Popstar, der mit seinem Debütalbum beweisen will, warum der Hype um ihn von ganzem Herzen verdient ist. ”
Manchen mag Remas Erfolg erscheinen, als sei er über Nacht gekommen. Doch zwischen seinen Anfängen im Chor bis zu dem Moment, als Barack Obama ihn seiner ”Summer 2019”-Playlist hinzufügte und Drake ihn begeistert ins Studio einlud, lag viel Arbeit, die auch über die Musik hinausgeht.
Algiers haben sich eine Crew zugelegt: Für ihr viertes Album "SHOOK" versammelte die Band eine Schar gleichgesinnter Künstler um sich herum. Der Nachfolger zum gefeierten Album "There Is No Year" (2020) ist ein musikalischer wie inhaltlicher Blitzableiter in bewegten Zeiten und mit seinen 17 eindringlichen Songs schon jetzt eines der aufregendsten Alben aus 2023. Das komplette Album entstand, als Fisher und sein Bandkollege Ryan Mahan für einige Monate in ihre Heimatstadt Atlanta zurückkehrten, wo sie unter dem wachsenden Druck litten, was schließlich in einem Burnout gipfelte. Eine extreme Zeit für die Band und für die Freundschaft der beiden Musiker, in der sie schließlich auch persönlich wieder zueinander fanden. Sie hörten viel alten Hiphop und eine Neuauflage von DJ Grand Wizard Theodores 1970er Punk-beeinflusstem New Yorker Rap-Meisterwerk "Subway Theme" diente als spirituelles und thematisches Moodboard für das Album. Während Gemeinschaft und Zusammenarbeit schon immer ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise von Algiers war, kommt dies bei "SHOOK" nun voll zum Tragen. Die Liner Notes lesen sich wie ein Who is Who der zeitgenössischen Underground-Musik, mit Zack de la Rocha, Big Rube (The Dungeon Family), Billy Woods, Samuel T. Herring (Future Islands), Jae Matthews (Boy Harsher), LaToya Kent (Mourning A BLKstar), Backxwash, Nadah El Shazly, DeForrest Brown Jr. (Speaker Music), Patrick Shiroishi, Lee Bains III, und Mark Cisneros (The Make-Up, Kid Congo Powers). Dank ihrer Beiträge wird "Shook" aus verschiedenen Blickwinkeln neu geformt und kontextualisiert. "Es vertieft und erweitert die Welt von Algiers", so Schlagzeuger Matt Tong. Atlanta, der Ort, an dem die Platte entstanden ist, steht schließlich im Mittelpunkt. Das Album beginnt mit einer robotergesteuerten Zugdurchsage vom Hartsfield Airport, die vielen Einwohnern von Atlanta ein Begriff ist und Fisher als Kind immer eine Heidenangst gemacht hat. "Wir haben in einer Umgebung gearbeitet, an die wir gewöhnt waren", sagt Gitarrist Lee Tesche. "Es fühlt sich an wie die beste Algiers-Platte, die wir je gemacht haben." Dass diese Platte überhaupt entstanden ist, grenzt an ein kleines Wunder, da die Band immer wieder vor der Auflösung stand. Algiers haben jedoch Reibung in Energie umgewandelt und mit "SHOOK" ein außergewöhnliches und kraftvolles Album produziert, das am Ende von seiner starken Gemeinschaft lebt. "Ich glaube, mit dieser Platte haben wir unser Zuhause gefunden", sagt Mahan, und Fisher fügt hinzu: "Es war eine ganz neue, positive Erfahrung - eine erneuerte Beziehung zu der Stadt, aus der wir kommen, und Stolz dafür zu haben. Mir gefällt der Gedanke, dass diese Platte uns auf eine Reise mitgenommen hat, die aber in Atlanta beginnt und endet."
Red Vinyl
Nachdem Meg Remy, alias U.S. Girls, zuletzt schon in Form der Singles "So Typically Now" und "Bless This Mess" nach zweijähriger Abwesenheit neue Lebenszeichen aussendete, kündigt die kanadische multi-disziplinäre und experimentelle Pop-Künstlerin nun auch ihr neues Album an! "Bless This Mess" erscheint am 24. Februar 2023 bei 4AD und zeugt von der langen künstlerischen Evolution, die Remy unter ihrem musikalischen Alter Ego vollzogen hat: Eigentlich geboren in Illinois, hat sich Remy in den letzten Jahren zu einer der Stimmen und Performer*innen der Torontoer Szene entwickelt. Von den ersten Anfängen in Kellern in Philadelphia und Chicago, als sie durch Delay-Pedals über rohe Loops summte, hin zur selbstbewussten Frontfrau eines achtköpfigen Art-Soul-Orchesters, das die Welt bereist, hat die Vision, sowie das Talent Remys das Projekt über die letzten 15 Jahre zusammengehalten und geprägt. Mit "Half Free" (2015), "In A Poem Unlimited" (2018) und "Heavy Light" (2020) veröffentlichte sie drei Juno Award nominierte Alben (in der Kategorie "Best Alternative Album"), die auch jeweils auf der Shortlist für den Polaris Prize standen. Und das neuste U.S. Girls Album fügt der eh schon ausufernden Palette an Einflüssen, Themen und Sounds noch Bausteine wie Funk, ihre Mutterschaft, griechische Mythologie, langsame Jams, Erwachen und Schmerzen in das lebhafte Hymnen-Treiben hinzu! "Bless This Mess" entstand dabei, während in Remy ihre beiden Zwillings-Jungs heranwuchsen, in Kooperation mit einer ganzen Reihe an Musikern (Alex Frankel von Holy Ghost!, Marker Starling, Ryland Blackinton von Cobra Starship, Basia Bulat, Roger Manning Jr. von Jellyfish und Beck), sowie mithilfe einiger Tontechniker (Neal H Pogue, Ken Sluiter, Steve Chahley, Maximilian Turnbull). Da es weder eine feste Band noch immer gleiches Aufnahme-Personal während der Produktion gab, fühlt sich das neue Album vielmehr wie ein Mixtape an, gleichzeitig befindet sich Remy darauf selbst im stetigen Wandel. Denn während sich ihr Körper der Schwangerschaft anpasst, verändert sich auch ihre Stimme, verlor etwas Raum zum Atmen, bei einigen Gesangsaufnahmen waren ihre Neugeborenen sogar auf ihrem Arm. Keine Überraschung, dass Remy sogar ihre Milchpumpe auf "Pump" sampelte. Und doch beinhaltet das neue Album so viel mehr - mehr Blut, mehr Gefühle, die miteinander verflochtenen Wunder und Wunden des Lebens. Dementsprechend variieren auch die Songs in Tempo, Instrumentierung und geben sich zwischen experimenteller Hingabe, Entdeckungen und Delirium der aktuellen Gefühlslage der Künstlerin hin.
Nachdem Meg Remy, alias U.S. Girls, zuletzt schon in Form der Singles "So Typically Now" und "Bless This Mess" nach zweijähriger Abwesenheit neue Lebenszeichen aussendete, kündigt die kanadische multi-disziplinäre und experimentelle Pop-Künstlerin nun auch ihr neues Album an! "Bless This Mess" erscheint am 24. Februar 2023 bei 4AD und zeugt von der langen künstlerischen Evolution, die Remy unter ihrem musikalischen Alter Ego vollzogen hat: Eigentlich geboren in Illinois, hat sich Remy in den letzten Jahren zu einer der Stimmen und Performer*innen der Torontoer Szene entwickelt. Von den ersten Anfängen in Kellern in Philadelphia und Chicago, als sie durch Delay-Pedals über rohe Loops summte, hin zur selbstbewussten Frontfrau eines achtköpfigen Art-Soul-Orchesters, das die Welt bereist, hat die Vision, sowie das Talent Remys das Projekt über die letzten 15 Jahre zusammengehalten und geprägt. Mit "Half Free" (2015), "In A Poem Unlimited" (2018) und "Heavy Light" (2020) veröffentlichte sie drei Juno Award nominierte Alben (in der Kategorie "Best Alternative Album"), die auch jeweils auf der Shortlist für den Polaris Prize standen. Und das neuste U.S. Girls Album fügt der eh schon ausufernden Palette an Einflüssen, Themen und Sounds noch Bausteine wie Funk, ihre Mutterschaft, griechische Mythologie, langsame Jams, Erwachen und Schmerzen in das lebhafte Hymnen-Treiben hinzu! "Bless This Mess" entstand dabei, während in Remy ihre beiden Zwillings-Jungs heranwuchsen, in Kooperation mit einer ganzen Reihe an Musikern (Alex Frankel von Holy Ghost!, Marker Starling, Ryland Blackinton von Cobra Starship, Basia Bulat, Roger Manning Jr. von Jellyfish und Beck), sowie mithilfe einiger Tontechniker (Neal H Pogue, Ken Sluiter, Steve Chahley, Maximilian Turnbull). Da es weder eine feste Band noch immer gleiches Aufnahme-Personal während der Produktion gab, fühlt sich das neue Album vielmehr wie ein Mixtape an, gleichzeitig befindet sich Remy darauf selbst im stetigen Wandel. Denn während sich ihr Körper der Schwangerschaft anpasst, verändert sich auch ihre Stimme, verlor etwas Raum zum Atmen, bei einigen Gesangsaufnahmen waren ihre Neugeborenen sogar auf ihrem Arm. Keine Überraschung, dass Remy sogar ihre Milchpumpe auf "Pump" sampelte. Und doch beinhaltet das neue Album so viel mehr - mehr Blut, mehr Gefühle, die miteinander verflochtenen Wunder und Wunden des Lebens. Dementsprechend variieren auch die Songs in Tempo, Instrumentierung und geben sich zwischen experimenteller Hingabe, Entdeckungen und Delirium der aktuellen Gefühlslage der Künstlerin hin.
Gold Vinyl[28,95 €]
Algiers haben sich eine Crew zugelegt: Für ihr viertes Album "SHOOK" versammelte die Band eine Schar gleichgesinnter Künstler um sich herum. Der Nachfolger zum gefeierten Album "There Is No Year" (2020) ist ein musikalischer wie inhaltlicher Blitzableiter in bewegten Zeiten und mit seinen 17 eindringlichen Songs schon jetzt eines der aufregendsten Alben aus 2023. Das komplette Album entstand, als Fisher und sein Bandkollege Ryan Mahan für einige Monate in ihre Heimatstadt Atlanta zurückkehrten, wo sie unter dem wachsenden Druck litten, was schließlich in einem Burnout gipfelte. Eine extreme Zeit für die Band und für die Freundschaft der beiden Musiker, in der sie schließlich auch persönlich wieder zueinander fanden. Sie hörten viel alten Hiphop und eine Neuauflage von DJ Grand Wizard Theodores 1970er Punk-beeinflusstem New Yorker Rap-Meisterwerk "Subway Theme" diente als spirituelles und thematisches Moodboard für das Album. Während Gemeinschaft und Zusammenarbeit schon immer ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise von Algiers war, kommt dies bei "SHOOK" nun voll zum Tragen. Die Liner Notes lesen sich wie ein Who is Who der zeitgenössischen Underground-Musik, mit Zack de la Rocha, Big Rube (The Dungeon Family), Billy Woods, Samuel T. Herring (Future Islands), Jae Matthews (Boy Harsher), LaToya Kent (Mourning A BLKstar), Backxwash, Nadah El Shazly, DeForrest Brown Jr. (Speaker Music), Patrick Shiroishi, Lee Bains III, und Mark Cisneros (The Make-Up, Kid Congo Powers). Dank ihrer Beiträge wird "Shook" aus verschiedenen Blickwinkeln neu geformt und kontextualisiert. "Es vertieft und erweitert die Welt von Algiers", so Schlagzeuger Matt Tong. Atlanta, der Ort, an dem die Platte entstanden ist, steht schließlich im Mittelpunkt. Das Album beginnt mit einer robotergesteuerten Zugdurchsage vom Hartsfield Airport, die vielen Einwohnern von Atlanta ein Begriff ist und Fisher als Kind immer eine Heidenangst gemacht hat. "Wir haben in einer Umgebung gearbeitet, an die wir gewöhnt waren", sagt Gitarrist Lee Tesche. "Es fühlt sich an wie die beste Algiers-Platte, die wir je gemacht haben." Dass diese Platte überhaupt entstanden ist, grenzt an ein kleines Wunder, da die Band immer wieder vor der Auflösung stand. Algiers haben jedoch Reibung in Energie umgewandelt und mit "SHOOK" ein außergewöhnliches und kraftvolles Album produziert, das am Ende von seiner starken Gemeinschaft lebt. "Ich glaube, mit dieser Platte haben wir unser Zuhause gefunden", sagt Mahan, und Fisher fügt hinzu: "Es war eine ganz neue, positive Erfahrung - eine erneuerte Beziehung zu der Stadt, aus der wir kommen, und Stolz dafür zu haben. Mir gefällt der Gedanke, dass diese Platte uns auf eine Reise mitgenommen hat, die aber in Atlanta beginnt und endet."
Young Fathers - Alloysious Massaquoi, Kayus Bankole und G. Hastings - kündigen heute ihr langerwartetes neues Album, „Heavy Heavy“, an. Das vierte Album des Trios erscheint am 3. Februar 2023 via Ninja Tune und ist ihr erstes seit „Cocoa Sugar“ von 2018. Das 10-Track-Projekt signalisiert einen erneuten Back-to-Basics-Ansatz ohne externe Produzenten, nur ein winziges Heimstudio, ein paar Geräte und Mikrofone: alles immer eingesteckt, alles immer in Reichweite. Über das Album schreibt Alloysious: „Jede Platte muss besser sein als die letzte. Das ist die Mentalität. Wenn es nicht besser wäre, würde es nicht herauskommen.“ Für ihn geht es bei diesem Album nicht einmal wirklich um die zehn Songs auf der Tracklist. Es geht darum, was mit dem Trio in den langen, verrückten Jahren seit „Cocoa Sugar“ passiert ist. „Heavy Heavy“ ist der Beweis für das, was von dieser Zeit übrig geblieben ist. Der Erfolg des Überlebens, der Exzess der Existenz. „Ich mag den Titel ‚Heavy Heavy‘, denn es ist alles plus die Küchenspüle", fügt G. hinzu. „Maximalistisch. Keine Art von Schlankheitskur. Es fühlt sich voll an, gewichtig. Und es zweimal zu sagen, macht es spielerisch.“
Für Young Fathers gibt es keinen Dresscode. Tanzen, nicht moshen. Die Hüften zucken, die Füße rutschen, das Gehirn feuert in Catherine Wheel-Sparks aus Freude und Empathie. Unterirdisch, aber nie dunkel. Immer noch jung, nach einigen Jahren, auch wenn die heavy, heavy weight of the world von Tag zu Tag zu wachsen scheint.
Red Vinyl
Young Fathers - Alloysious Massaquoi, Kayus Bankole und G. Hastings - kündigen heute ihr langerwartetes neues Album, „Heavy Heavy“, an. Das vierte Album des Trios erscheint am 3. Februar 2023 via Ninja Tune und ist ihr erstes seit „Cocoa Sugar“ von 2018. Das 10-Track-Projekt signalisiert einen erneuten Back-to-Basics-Ansatz ohne externe Produzenten, nur ein winziges Heimstudio, ein paar Geräte und Mikrofone: alles immer eingesteckt, alles immer in Reichweite. Über das Album schreibt Alloysious: „Jede Platte muss besser sein als die letzte. Das ist die Mentalität. Wenn es nicht besser wäre, würde es nicht herauskommen.“ Für ihn geht es bei diesem Album nicht einmal wirklich um die zehn Songs auf der Tracklist. Es geht darum, was mit dem Trio in den langen, verrückten Jahren seit „Cocoa Sugar“ passiert ist. „Heavy Heavy“ ist der Beweis für das, was von dieser Zeit übrig geblieben ist. Der Erfolg des Überlebens, der Exzess der Existenz. „Ich mag den Titel ‚Heavy Heavy‘, denn es ist alles plus die Küchenspüle", fügt G. hinzu. „Maximalistisch. Keine Art von Schlankheitskur. Es fühlt sich voll an, gewichtig. Und es zweimal zu sagen, macht es spielerisch.“
Für Young Fathers gibt es keinen Dresscode. Tanzen, nicht moshen. Die Hüften zucken, die Füße rutschen, das Gehirn feuert in Catherine Wheel-Sparks aus Freude und Empathie. Unterirdisch, aber nie dunkel. Immer noch jung, nach einigen Jahren, auch wenn die heavy, heavy weight of the world von Tag zu Tag zu wachsen scheint.
Romantik im inneren Zerwürfnis
Das Elektro-Duo Neon Neet vollzieht auf ihrem Debütalbum den Spagat zwischen grandiosem Songwriting und detailverliebtem Sounddesign. So ziehen sich Themen wie das Problem der Selbstoptimierung oder Beziehungen im virtuellen Zeitalter durch die Songs. 'Post-human' zeigt ein reifes Debüt welches sie doch verspielt der Hörer*Innenschaft nähert. Ein Angebot sich der Romantik des inneren Zerwürfnis hinzugeben.
DINA ÖGON ist wie eine Hummel - groß und flauschig und es sollte unmöglich sein, dass sie fliegt, aber sie tut es trotzdem - und zwar ganz einfach. Anna Ahnlund, Christopher Cantillo, Daniel Ögren und Love Örsan haben mit vierzig Fingern in unzähligen schwedischen Rock-, Jazz-, Soul- und Pop-Projekten, Aufnahmen und Tourneen und allerlei anonymer Projekte mitgewirkt. Untereinander haben sie in verschiedenen Konstellationen gespielt, sich gegenseitig unterstützt und in der einen oder anderen Form mehr als ein Jahrzehnt lang assistiert. Aber jetzt haben sie ein Quartett gebildet, das noch bemerkenswerter ist als all die Spielereien, an denen sie bisher beteiligt waren. Wenn so gestandene Musiker selbst einen Versuch wagen, sollte das nach den üblichen Methoden des Marketings eigentlich keine Sensation sein, aber das hier... nun, zum einen ist es so selbstverständlich großartig, zum anderen klingt das neue Album "Oas" genau wie die Summe dessen, was in den 2020er Jahren in Schweden musikalisch fehlt. Und für zu viele Jahrzehnte davor auch, könnte man hinzufügen, zumindest in dieser natürlichen Form. "Oas" sprudelt wie nur wenige Alben, aber ohne zu platzen. Es wird von ihrer Neugier zusammengehalten, sie durchstöbern so viele musikalische Ecken, ohne sich zu verirren, und das gekonnte Spiel schweißt es zusammen. DINA ÖGON prüfen alle Nährstoffe von schwarzer Musik und Pop, aber es ist keine prätentiöse Show, nur ein verdammt lohnender Hörgenuss.
Blue Vinyl
In den letzten fünf Jahren hat sich Kenny Beats zu einer der wichtigsten Persönlichkeiten im Rap entwickelt. Er hat karrierebestimmende Musik für Leute wie NBA Youngboy, FKA twigs, Dominic Fike, Rico Nasty, Freddie Gibbs und Vince Staples produziert, absurden christlichen Rap mit dem Komiker Zack Fox gemacht und Agit-Punk für IDLES aus Bristol aufgenommen. Er hat auch neu definiert, was es heute bedeutet, ein Produzent zu sein, indem er eine Generation von Heim-Beatbastlern durch seine verschiedenen Tutorial-Livestreams und die episodische Produktionsserie "The Cave" angeleitet hat. "LOUIE" ist Kennys allererste Veröffentlichung als Solokünstler. Er schöpft aus der reichen, soulgetränkten Tradition von Ausreißern wie J.Dilla, Madlib und D"Angelo, um zum ersten Mal Themen seiner eigenen Familie, Kindheit und Erziehung zu erkunden. "LOUIE" ist eine Hommage an Kennys Beziehung zur Musik insgesamt und bietet mit einem Ensemble von Kollaborateuren und Musikern von Mac De Marco bis Thundercat ein neuartiges Produzentenalbum, das seiner eigenen, immer noch wachsenden Stimme ganz neue Schichten hinzufügt.
Anfang der 1960er lösten die Songs eines jungen amerikanischen Folksängers ein Erdbeben aus. Ausgehend von einem zeitlosen Repertoire und unter Hinzufügung von Offenheit, Humor und moderner poetischer Bildsprache, definierte Bob Dylan neu, was ein Künstler in einem Lied ausdrücken konnte. Er erschütterte damit die gesamte Musikindustrie und trug dazu bei, die Grundlagen des modernen Rock zu legen. Dieser illustrierte Bildband enthält 7 Songs seines selbstbetitelten Debütalbums auf Vinyl.
Die neue Ausgabe der Bootleg Series von Bob Dylan, "Fragments - Time Out Of Mind Sessions (1996-1997): The Bootleg Series Vol. 17" erscheint als 5 CDs umfassendes Deluxe Boxset sowie als Standard-Version auf 2 CDs oder 4 LPs. Sie enthält in der Standardversion das Album "Time Out Of Mind" in einem 2022er Remix sowie zwölf ausgewählten Outtakes und Alternativversionen. Volume 17 der gefeierten Dylan-Reihe wirft 25 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung einen neuen Blick auf das Meisterwerk "Time Out Of Mind" und zeichnet dessen Entstehung nach. Angefangen bei den bislang unveröffentlichten Song-Fassungen aus den 1996er Teatro-Sessions mit Dylan (Gesang, Gitarre, Piano), Daniel Lanois (Gitarre, Orgel), Tony Garnier (Bass) und Tony Mangurian (Schlagzeug, Percussion) bis hin zu (ebenfalls unveröffentlichten) Live-Mitschnitten aus den Jahren 1998-2001. Anfang 1996 begann Dylan, der seit der 1990er LP Under The Red Sky kein Album mit Eigenkompositionen veröffentlicht hatte, mit der Arbeit an neuen Songs. Von August bis Oktober ging er mit Daniel Lanois, der sein 1989er Album Oh Mercyproduziert hatte, ins Teatro Studio in Oxnard/CA, um dort Demos für eine mögliche neue LP aufzunehmen. Als die Songs im Januar des Folgejahres Form angenommen hatten, zog man ins Criteria Studio in Miami/FL um. Die Studiobesetzung wurde aufgestockt, und so fand sich in Florida ein illustrer Mix aus Session-Musikern und Mitgliedern von Dylans Tourband ein: Bucky Baxter (Akustikgitarre, Pedal Steel), Duke Robillard (E-Gitarre/Gibson L-5), Robert Britt (Martin Akustikgitarre, Fender Stratocaster), Cindy Cashdollar (Slide Gitarre), Tony Garnier (Bass, Kontrabass), Augie Meyers (Vox Orgel, Hammond B3, Akkordeon), Jim Dickinson (Keyboards, Wurlitzer E-Piano, Pumporgel) sowie die Schlagzeuger Jim Keltner, Brian Blade und David Kemper. Das Album "Time Out Of Mind", der schließlich aus diesen Sessions entstand, avancierte zu einem Dylan-Klassiker. Songs wie "Love Sick", "Can't Wait" oder "Not Dark Yet" wurden zu Lieblingsstücken der Fans. Mit "Make You Feel My Love" gelang Dylan sogar das Kunststück, dem Great American Songbook einen neuen zeitgenössischen Standard hinzuzufügen. Zahllose Künstler, darunter Billy Joel, Neil Diamond oder Adele, haben diesen Song gecovert. Bei den Grammy Awards 1998 gewann "Time Out Of Mind" in den Kategorien 'Album of the Year' und 'Best Contemporary Folk Album'.




















