Shadows Lifted from Invisible Hands is an autobiographical record, comprised of four songs that Hoff refers to as ambient media. Each track is composed from sources drawn from his own involuntary aural landscape, specifically musical earworms and tinnitus frequencies.
Neither sound nor a daydream, the earworm (or stuck song) emblematizes music as a commercial form—immediate, ubiquitous, and persistent. Likewise, tinnitus is inaudible and unscrupulous, manifesting across a spectrum of frequencies at will. The cognitive swirling of these phenomena provides an ambivalent, internal soundtrack that scores a person’s movement through the world.
Those suffering from tinnitus or those who have grown accustomed to the “Tinnitus Effect” in movies will likely recognize the buzzing pitches on the record, but will likely not recognize the songs. Distorted and distilled, Shadows Lifted from Invisible Hands features altered versions of four commercial pop songs: Blondie’s “Heart of Glass,” David Bowie’s “Space Oddity,” Madonna’s “Into the Groove,” and Lou Reed’s “Perfect Day.”
Having been haunted by these songs on and off for years, Hoff tweaks the tracks, transposing and recomposing them for orchestral instrumentation. Speaking back to these involuntary echoes, these tracks go to great lengths to obfuscate their sources; to be sure not to simply re-introduce each earworm, as though they were samples. Otherwise, what’s the point? No one needs another stream.
Besides, earworms are not music, although we perceive them as such. They are non-cochlear and exist as an affective force that is neither subjective nor objective, which is to say they are an invasive—and alien—phenomenon. Like tinnitus, they are aggravated by economic, social, and environmental forces as well as emotional states, mental health, and aging. Hoff doesn’t underplay his own struggles with mental health in discussing the record—noting a long history of depression and its acuteness over the last few years, which serve as the backdrop to the composition of this record.
Scratch any pop song hard enough and you’ll find sadness underneath it. Subdermal, the songs on this record evoke a type of ephemeral weariness and despair. By recasting the original songs through their shadowy doubles, Hoff provides a window into the dark core of pop music. At the center of which lies capitalism’s desperate attempt to replicate itself through a cheap high built on echoing refrains. Just below the surface the listener finds a hangover of shadows dancing through the mind.
Cerca:hoff
Echolocation is the astonishing debut album from Mendoza Hoff Revels,
an electric & formidable new unit led by Ava Mendoza (electric guitar,
compositions) &Devin Hoff (electric bass, compositions) and featuring
James Brandon Lewis(tenor sax) & Ches Smith (drums)
A super-group of our time, all profound creative artists in their own right, rocking
mightily together, in their prime. 21st Century progressive rock played by punk
rockers with serious improv skills & jazz feel. And non-stop wicked catchy tunes,
riffs & grooves.
Strong sonic references are The Stooges' Funhouse, rendered by a band readily
adept at rapidly swinging rhythmic & harmonic shifts, (plus tenor sax on every
track!) and also Minutemen, both their whole body of music & their fundamental
egalitarian punk ethos.
- Other World
- World Of Pain
- Angelfire
- Wherever You Are Tonight
- Calcium
- Safeword
- This Is Not Your Life (Static)
- Dogbite
- Sunshine
- Blood (Magnetic)
- Lightning
Accessory ist das Soloprojekt von Jason Balla (von Dehd), einem in Chicago lebenden Songwriter und multidisziplinären Künstler. Ihre Arbeit dreht sich um den Konflikt zwischen Optimismus und Melancholie, wobei sie ihr scheinbar unendliches Gewicht mit gleicher Perspektive und Anmut halten und auf ihre Entsprechung durch neugierige und komplexe melodische Erfahrungen hinweisen, die die Spannung der natürlichen und digitalen Welt nachahmen. Ihr Debütalbum ,Dust" ist der Ort, an dem das Himmlische auf das Molekulare trifft. Engel, Sternschnuppen und Blitze unterhalten sich mit Blut, Serotonin und Kalzium. In einer Zeit von live gestreamtem Schmerz und überwältigender Apathie komponierte Balla diese Songs, um seine Welt in Ordnung zu bringen, um zum menschlichen Kern von allem vorzudringen und den Verfall für sich selbst und für alle anderen zu verarbeiten, die den Schmerz des Pessimismus und der Hoffnungslosigkeit spüren. Das Album ist eine Reise durch die Welt der Musik, die sich durch ihre Vielseitigkeit und ihre Fähigkeit auszeichnet, den Zuhörer in eine andere Dimension zu versetzen. Die Musik von Accessory ist eine Mischung aus Rock, Pop, Folk und elektronischen Klängen, die sich durch ihre Vielseitigkeit und ihre Fähigkeit auszeichnet, den Zuhörer in eine andere Dimension zu versetzen.
- 1: Empty Shell
- 2: Pet Cemetery
- 3: Spirit Of The Unknown
- 4: The Cure
- 5: Mirror Mirror
- 6: Cosmic Ride
- 7: The Universe Was Our Mother
- 8: With A Love So Kind
- 9: Pictures On My Wall
- 10: Goodbye Baby Blue
Angelo De Augustine kehrt mit ,Angel in Plainclothes" zurück, seinem fünften Album und bisher inspiriertesten Werk - eine tief empfundene Darstellung seiner mehrjährigen Reise der Heilung und Erneuerung. Das Album präsentiert De Augustines kraftvolle Melodien und ergreifende Texte in Titeln wie der eindringlichen Elegie ,Empty Shell", dem hoffnungsvollen ,Spirit of the Unknown" und dem herausragenden psychedelischen Country-Stück ,Mirror Mirror". Die Themen befassen sich mit der Zerbrechlichkeit des Lebens, zweiten Chancen und dem Wiederaufbauen seines Lebens, nachdem eine nicht diagnostizierte Krankheit ihn zwang, grundlegende Fähigkeiten neu zu erlernen: ,Ich versuche herauszufinden, wer ich jetzt bin", sagt De Augustine. ,Ich habe das Gefühl, dass mir eine zweite Chance im Leben gegeben wurde, und ich möchte sie leben." Das Album wurde vom Künstler in seinem Aufnahmestudio ,A Secret Place" in Südkalifornien geschrieben, aufgenommen, arrangiert, produziert und gemischt. Es ist das erste Mal seit Jahren, dass er wieder mit anderen Künstlern zusammengearbeitet hat, darunter der Streicharrangeur Oliver Hill (Kevin Morby, Helado Negro), den Harfenisten Leng Bian, die Backgroundsängerin/Percussionistin Wendy Fraser, den Produzenten Thomas Bartlett (der De Augustines ,Tomb" sowie St. Vincent und Bebel Gilberto produziert hat) und den Co-Produzenten Jonathan Wilson (Angel Oisen, Father John Misty) bei ,The Cure". Das Ergebnis ist ein kraftvolles Statement der Hoffnung: ,Eine der größten Hilfen, die mich am Leben gehalten haben, waren die Menschen in meinem Leben, die mir gesagt haben, dass letztendlich alles gut werden würde. Ich hoffe, dass diese Songs die gleiche Wirkung auf die Menschen da draußen haben und ihnen helfen zu erkennen, dass Wunder möglich sind."
- Elegy For Gaza
- Rooftops Of Tehran
Elegy for Gaza, die erste Veröffentlichung von Barbez seit sechs Jahren, ist ein Aufruf zum Frieden und eine Klage für die Opfer des Krieges in Gaza. ,Unsere Musik hat sich oft von historischen Ereignissen, Kämpfen für Menschenrechte und Poesie inspirieren lassen", sagte Dan Kaufman, der Hauptsongwriter der Band. ,All diese Elemente sind in diesem Stück miteinander verwoben. Wir sehen diese Musik als eine kleine Geste der Solidarität mit den Bürgern von Gaza, vor allem mit den Kindern." Das Cover, gestaltet vom bildenden Künstler Adam O'Neal, basiert auf einem Bild des palästinensischen Fotojournalisten Said Khatib, der seine Zustimmung zu dieser Umsetzung gegeben hat. Die arabische Kalligraphie stammt vom libanesischen Modedesigner Gabi Asfour (threeASFOUR), und das arabische Gedicht auf der A-Seite wurde von seiner Schwester Nana Asfour, einer Journalistin und Redakteurin, übersetzt. Das Artwork wurde von Heung-Heung Chin, dem Designer für John Zorns Label Tzadik, gestaltet. Die Musik wurde von Martin Bisi im B.C. Studio in Brooklyn aufgenommen und gemischt und von Fred Kevorkian bei Kevorkian Mastering in Brooklyn gemastert. ,Neben dem Beitrag zur Ernährung der Menschen in Gaza kann es eine großartige Möglichkeit sein, sich die Zeit zu nehmen, sich mit dem Titel auseinanderzusetzen und von Herzen zu beten, um die Hoffnung auf Frieden, die wir alle teilen, am Leben zu erhalten", sagte die Thereministin der Gruppe, Pamelia Khadijah Stickney. Der Erlös aus der Aufnahme kommt World Central Kitchen und dem Palestinian Children's Relief Fund zugute.
- 1: Screwdriver
- 2: Nearest Distance
- 3: Fields
- 4: Favourite Narrative
- 5: Pale
- 6: Coming Home
- 7: Project Dada
- 8: My New Shirt
Transparent grünes Vinyl. Mikromoon sind fünf erfahrene Musikerinnen und Musiker aus Saarbrücken, die in zahlreichen Bands aktiv waren/sind (u.a. Blind, Pure Bug Beauty, Britney und Oaks) und in dieser Formation seit 2022 Songs ins Universum senden. Ihr Sound ist eine exklusive Mischung aus Indierock, Wave, Postpunk, Folk, TripHop, Grunge, Pop und einer Prise Psychedelik. Mit ihrem Debütalbum "The Nearest Distance" formulieren sie ein trotziges Gegengift zur allgemeinen Weltlage. In acht intensiven Songs tauchen wir ein in eine Welt aus hoffnungsvollen und melancholischen Klängen, die zwischen bedingungsloser Liebe, hemmungsloser Wut, gnadenloser Isolation, Identitätsverlust und dem Finden inneren Friedens oszillieren.
- 01: Un Du Akerst
- 02: Plane Wreck At Los Gatos (Deportee)
- 03: We Were Made For These Times
- 04: Crimean Freylekhs
- 05: Ikh Ken Nit Zogn Vitsn
- 06: Forty Year Freylekhs
- 07: Kegn Gold Fun Zun / Tatar Dance
- 08: Payklers Tants (Drummer's Dance)
- 09: Lashinke Vaysinke
- 10: Elegy For The Innocents
- 11: I Am Willing
- 12: Di Tsukunft (El Futuro)
Mit "We Were Made For These Times" feiern die Klezmatics ihr 40-jähriges Bandjubiläum - und veröffentlichen zugleich ein Album, das die Gegenwart direkt anspricht.
Die Grammy-ausgezeichnete Formation verbindet seit vier Jahrzehnten jiddische Musiktradition mit politischem Bewusstsein, kultureller Verantwortung und einem unverwechselbaren Klang, der Klezmer mit Punk-Energie, Jazz-Improvisation, Gospel und globalen Rhythmen verschmilzt. Das neue Album versteht Klezmer nicht als nostalgisches Archiv, sondern als lebendige Ausdrucksform, die Kraft, Verbundenheit und Widerstandsfähigkeit stiftet. In Zeiten gesellschaftlicher Spannungen, globaler Migrationsbewegungen und öffentlicher Debatten über Zugehörigkeit richten die Klezmatics ihren Blick auf die historische Aufgabe jüdischer Musik: Menschlichkeit einfordern, Gemeinschaft stärken und Hoffnung formulieren. Die Songs reichen von Protest- und Arbeiterliedern bis zu spirituellen Stücken und feiern gleichzeitig Lebensfreude, Glauben und kulturelles Gedächtnis. Texte von Woody Guthrie, Holly Near, Dovid Edelstadt oder Chaim Zhitlovsky treffen auf neue Interpretationen und internationale Gäste - darunter Sofía Rei, Janis Siegel, Joshua Nelson, La Manga, William Parker, James Brandon Lewis und Enver Izmaylov. Im Zentrum steht der Titelsong, inspiriert von Dr. Clarissa Pinkola Estés" Botschaft: Wir sind für diese Zeiten gemacht. Das Album bekräftigt, wofür die Klezmatics seit 40 Jahren stehen: Musik als Werkzeug für Mut, Würde und gemeinschaftliche Zukunft.
- 1: Plug It In
- 2: Hello Julia
- 3: Ich Will Mehr
- 4: Kasse
- 5: I Don't Wanna Die
- 6: I Hate To
- 7: Toys
- 8: You Don't Know
- 9: So War Sie
- 10: Colin Robinson
- 11: Gorilla Salad
- 12: Hand In Hand
Die Power-Punk Band ERECTION aus Regensburg steht für das, was moderne Musik oft nicht mehr zu bieten wagt: kompromisslose Ehrlichkeit, rohe Emotionen und eine Klangwelt, die sich irgendwo zwischen Hoffnung, Überforderung und purem elektrischen Aufbruch bewegt. Mit ihrem neuen Album präsentieren sie eine Sammlung von Songs, die das Lebensgefühl einer Generation einfangen, die zwischen Burnout und Selbstentdeckung, zwischen Existenzkampf und Freiheitsdrang ihren Platz sucht. Ihre Musik verbindet moderne Pop- und Elektro-Elemente mit rockiger Direktheit und einer lyrischen Offenheit, die man selten findet. Die neue Platte zeigt diese Ambivalenz deutlicher denn je: laut und leise, hart und zerbrechlich, düster und gleichzeitig voller Sehnsucht nach Licht.
That’s a project led by a flamenco guitarist who turns out to be a talented lyricist and singer.
Billy Sharp received early support from Billie Eilish on SoundCloud and later from Nils Hoffman, who fell in love with his toplines. This first glimpse into his musical landscape reveals an intriguing personality, touching contradictions, but beyond that and more simply: a voice, a guitar, and mesmerizing melodies.
We're talking about music that moves, transcends, and resonates with the listener's emotions. All the tracks are elegantly carrying the project's message: introspective and passionately intense.
Billy Sharp unveils "Rose Tint," an EP with a strong identity, destined to be one of those timeless pieces. Billy worked meticulously on each of the 4 tracks composing this debut EP, resulting in an impressive outcome. The first notes of the opening track are sure to captivate anyone with their touching vocals and top lines. The EP builds in intensity with each performance, culminating in "2013," a danceable and nostalgic track.
- 1: Like A Spark
- 2: Back Of A Truck
- 3: Different Light
- 4: Hardy (Feat. Clairo)
- 5: Forgive Is To Know
- 6: To Feel No Way
- 7: The Road To Death
- 8: Come Apart
- 9: The Weight
WHITE CASSETTE[14,08 €]
Rostams drittes Album, American Stories, erscheint am 15. Mai und ist sein erstes neues Album seit über fünf Jahren. Der iranisch-amerikanische Künstler und renommierte Produzent kehrt mit einem Album zurück, das sein Leben in zwei kulturellen Welten beleuchtet. Die Musik verwebt Elemente der amerikanischen und persischen Tradition und verbindet Fingerpicking auf der Gitarre, Pedal Steel und gezupfte Akkorde mit mikrotonalen persischen Melodien. ,Diese Verbindung von Ost und West fühlte sich wie die Musik an, die ich für dieses Album machen musste." Rostams Texte, in denen er seine eigenen Erfahrungen verwebt, sind eine Sammlung von Geschichten und Reflexionen. ,The Weight" spielt im Frühjahr 2025 auf College-Campus in Amerika. In ,Forgive is to Know" verarbeitet Rostam reale Ereignisse und den Akt des Songwritings selbst. Rostam reflektiert das Ende einer Beziehung in ,Hardy ft. Clairo" und setzt sich mit der ungewissen Zukunft der Menschheit auseinander. Das Ergebnis ist ein Album, das sich zutiefst individuell und doch unverkennbar amerikanisch anfühlt. ,Letztendlich hoffe ich, dass die Zuhörer Trost in diesem Album finden und ich möchte den Menschen ein Gefühl des Optimismus vermitteln."
Rostams drittes Album, American Stories, erscheint am 15. Mai und ist sein erstes neues Album seit über fünf Jahren. Der iranisch-amerikanische Künstler und renommierte Produzent kehrt mit einem Album zurück, das sein Leben in zwei kulturellen Welten beleuchtet. Die Musik verwebt Elemente der amerikanischen und persischen Tradition und verbindet Fingerpicking auf der Gitarre, Pedal Steel und gezupfte Akkorde mit mikrotonalen persischen Melodien. ,Diese Verbindung von Ost und West fühlte sich wie die Musik an, die ich für dieses Album machen musste." Rostams Texte, in denen er seine eigenen Erfahrungen verwebt, sind eine Sammlung von Geschichten und Reflexionen. ,The Weight" spielt im Frühjahr 2025 auf College-Campus in Amerika. In ,Forgive is to Know" verarbeitet Rostam reale Ereignisse und den Akt des Songwritings selbst. Rostam reflektiert das Ende einer Beziehung in ,Hardy ft. Clairo" und setzt sich mit der ungewissen Zukunft der Menschheit auseinander. Das Ergebnis ist ein Album, das sich zutiefst individuell und doch unverkennbar amerikanisch anfühlt. ,Letztendlich hoffe ich, dass die Zuhörer Trost in diesem Album finden und ich möchte den Menschen ein Gefühl des Optimismus vermitteln."
- 01: Adagh Oyantid
- 02: Inizdjam
- 03: Iman Derhan Nasn
- 04: Aiytma
- 05: Imanin
- 06: Eillal (Ft. Ibrahim Ag Alhabib)
- 07: Tapsakin
- 08: Adounia
Mit Assikel präsentiert die ikonische Sahara-Rockband Tamikrest ihr sechstes Studioalbum - ein Werk voller Tiefe, Intimität und atmosphärischer Wucht.
Live und direkt auf Analogband aufgenommen, fängt das Album die rohe Energie, die hypnotische Präsenz und das intuitive Zusammenspiel der Gruppe ein.
Seit fast zwanzig Jahren stehen Tamikrest für die Stimme und das kulturelle Bewusstsein der Kel Tamasheq. Ihre Songs erzählen von Widerstand, Gemeinschaft und Sehnsucht - geprägt von Exil, Verlust und der ungebrochenen Hoffnung ihres Volkes. Assikel ("Reise", "Voyage") markiert einen bewussten stilistischen Schritt: organischer, unmittelbarer, ehrlicher.
Zwischen Ishumar-Gitarren, schwebender Lap Steel, druckvollen Basslinien und poetischem Storytelling entsteht Musik, die gleichermaßen erdet wie entrückt.
Mit Gästen wie Ibrahim Ag Alhabib (Tinariwen) verstärkt das Album seine emotionale und kulturelle Resonanz. Tamikrest klingen 2026 konzentrierter, entschlossener und eindringlicher denn je. Assikel ist ein musikalisches Statement - kraftvoll, zeitlos und zutiefst menschlich. Musik für diesen Moment. Musik für Menschen, die Tiefe suchen.
- 1: In Threes
- 2: Flowers
- 3: A Blue Dot
- 4: Crude Handler
- 5: A Gold Cord
- 6: Line Assembly
- 7: To Comfort Them (And All Beings)
- 8: What Carries Me Through Frozen Blue
- 9: Close Call
- 10: Wild Xmas Tree
Das Erste, was man hört, ist eine einsame, klare Gitarre und ein sanfter Gesang, der von "city scenes caught up in the moment" erzählt, bevor das Schlagzeug einsetzt und es losgeht! So beginnt die atemberaubende, kraftvolle Eleganz von The Spatulas neuestem Album ,A Blue Dot". The Spatulas, das sind im Wesentlichen Miranda Soileau-Pratt und wer auch immer sie rekrutiert, um ihre Vision zu verwirklichen. Alles begann in Oregon, wo frühere Veröffentlichungen wie ,March Chant" und ,Beehive Mind" mit dem Schlafzimmer-Schmerz von ,Beyond the Implode" und der wackeligen Psych-Magie von ,Garbage and the Flowers" glänzten. Doch obwohl diese Elemente nicht verschwunden sind, ist ,A Blue Dot" ein ganz anderes Kaliber. Ein Umzug nach Cambridge, Massachusetts, und eine notwendige personelle Veränderung haben das, was einst eine beständige, schimmernde Lockerheit mit voller Rockdynamik war, verwandelt. Die neue Besetzung (Gitarrist Luke Einsiedler, Bassist Elijah Bodish und Schlagzeuger Greg Witz) hat ihren Sound zu einer lauten Masse aus harter und stimmungsvoller Jangle-Explosion verdichtet. Der Post-NZ-Glory-Pop von Barbara Mannings SF Seals ist hier zu finden, ebenso wie der dichte Wirbel von Rain Parade. Fachmännisch aufgenommen im Suddenly Studio von Emily Robb, gemischt von Evan Mersky und von Sarah Register zu vollendeter Kohäsion gemastert, klingt das Ganze laut und stolz. Seit der Fertigstellung dieses wunderbaren Albums sind Miranda und Elijah nach Indiana gezogen, wo glücklicherweise eine neue Besetzung gefunden wurde. Aber ein noch glücklicheres Ende ist, dass diese spezielle Crew noch nicht fertig ist mit dem gemeinsamen Musizieren, und hoffentlich wird diese elende Welt noch lange genug existieren, um im Sommer 2026 eine Tour an der Ostküste mitzuerleben. Man kann sich im Leben wenigstens auf eine Sache freuen! - Max Milgram
- 01: Schmetterling
- 02: Magisch
- 03: Tanz Vor Dir
- 04: Oben
- 05: Ich Gebe Alles
- 06: Zeichen
- 07: Aurelian
- 08: Mansplaining Survivor Feat. Ok.danke.tschüss
- 09: Anlauf Feat. Fff, Luisa Neubauer & Mondmann
- 10: Too Good To Be True
- 11: Nächsten Sommer
- 12: Zum Ersten Mal
- 13: Thelma & Louise
- 14: Tief Atmen
- 15: Die Idee
“ich will mehr wunder im kleinen, in jedem detail”
diese musik, die lieder auf meinem album haben mich gerettet. nicht nur weil ich dadurch das gefühl hatte, “weitermachen” zu können trotz trauer, sondern weil damit ein kleiner funken in mir geblieben ist. trauer krempelt alles um. jedes gefühl, jede verbindung, das erleben. ich bin sehr dankbar dafür, dass nähe und liebe in mir, aber auch auf diesem album in einem neuen licht stehen. ich hatte noch nie ein so privates erlebnis, das unmittelbar, nicht erst in der reflexion, meine kunst, meine texte, derart umhergewirbelt und beeinflusst hat und auch noch nie habe ich im entstehungsprozess eines albums im studio so viel geweint und gefühlt.
mein album "nur mut" ist für mich ganz nah, mein team ganz klein, die sichtbarkeit in meiner hand, mit meinem label. ich lasse alles fallen: jeden schutz, jeden schmerz, alles harte und das erzeugt in mir und ich hoffe in allen, die sich mit diesem album beschäftigen: nur mut.
“ich glaub die Welt macht dass wir schnell vergessen was wir können und was wir wirklich wert sind”um dagegen zu steuern gibt es diese ganzen Lieder. Ich möchte mit meinem album ein zeichen setzen in einer welt voller schlechter Nachrichten. die einzelnen Lieder sind aus unterschiedlichsten emotionen entstanden und fühlen sich an wie ein potpourri der
gefühle.
wut, zusammenhalt, antrieb, leichtigkeit, tiefe verbindung, trauer und viel Liebe. ich hab alles gefühlt und mitgeschrieben. das kam dabei raus und das schönste für mich wäre, wenn
meine vulnerabilität dafür sorgt das ich herzen bewege, auch wenn sie nur gestupst oder in irgendeiner form berührt werden. “zusammen können wir wieder ein kleines bisschen Hoffnung haben” das wäre dann mein plan. danke fürs zuhören. aus liebe, wilhelmine
- 1: Annelie
- 2: Wild Palms
- 3: Drowning Man
- 4: Two Black Irises
- 5: Vagabond
- 6: Isn't This How The Story Always Begins?
- 7: Winter Says
- 8: Last Call For Karaoke
- 1: In A Room Like This
- 2: How To Talk To Your Man
- 3: Allegiances
- 4: Anniversary Song
- 5: Tough Love
Seit über 30 Jahren ist Simon Joyner eine Ausnahmeerscheinung - ein vollkommen unabhängiger Künstler, der sich ganz auf sein Handwerk konzentriert. Der in Omaha lebende Singer-Songwriter veröffentlichte Anfang der 90er Jahre erstmals Musik und ist seitdem seinem Weg treu geblieben. Joyners Songs voller stiller Freude und Herzschmerz haben verschiedene Generationen von Künstlerkollegen geprägt und zeigen sich als offensichtlicher Einfluss bei Acts wie Bright Eyes oder Kevin Morby sowie als Anklänge gemeinsamer Perspektiven bei den nachfolgenden Lenkers, Oldhams und Molinas. "Tough Love", Joyners 19. Studioalbum, setzt diesen Aufwärtstrend fort. Obwohl es untrennbar mit der persönlichen Trauer von "Coyote Butterfly" aus dem Jahr 2024 verbunden ist - dem autobiografischen Album, das Joyner nach dem Tod seines Sohnes aufgenommen hat - erforscht dieses neue Album das Konzept der ,tough love" als Dichotomie, die auf verschiedene fiktive Beziehungen angewendet wird, darunter romantische, familiäre und politische. Dieser Balanceakt zeigt sich in lebhaften Schilderungen alltäglicher Herzensschmerzen und in der Auseinandersetzung mit politischer Wut und dem Verrat am amerikanischen Traum. Eines der Wunder von Joyners Werk ist, dass sich seine Muster nicht wiederholen, sondern wandeln. Anspielungen auf Cohen, Dylan und die Velvets sind seit den frühen Lo-Fi-Tagen Teil seines Songwritings, doch die Art und Weise, wie diese Vorbilder einfließen, verändert sich ständig. Während Joyners raue Akustiksongs im Rampenlicht stehen, werden sie von E-Gitarren angestachelt und sind von experimentellen Tendenzen durchdrungen. Die Rocksongs bilden einen Mittelweg zwischen minimalistischen Grooves, die von Velvet Underground der Loaded-Ära übernommen wurden, und der ekstatischen rhythmischen Verrücktheit von Can. Wenn wir beim vorletzten Track, ,Anniversary Song", angelangt sind, haben die geisterhaften Vocals und die Scratches des mikrotonalen Synthesizers die Grenzen zwischen Joyners Folk-Sänger-Herz und seinem Avantgarde-Geist verwischt. All das mündet in den 20-minütigen Titeltrack, der "Tough Love" abschließt - ein erschütternder Sturz in einen scheinbar bodenlosen Abgrund aus Reue, Überlebensschuld und unverblümter Trauer. Er leiht sich eine repetitive Struktur aus Lou Reeds erzählter Suite ,Street Hassle" und kombiniert sie mit dem seitenfüllenden Zeugnis von Dylans ,Sad-eyed Lady of the Lowlands", Joyner erzählt dazu aus der Perspektive seines verstorbenen Sohnes, der zu seinem Vater spricht, all seine Fehler darlegt und schonungslos hervorhebt, dass nichts davon rückgängig gemacht werden kann. Bald jedoch öffnet sich diese Qual zu etwas Transzendentem, sowohl in ihrer eleganten Bildsprache als auch in ihrer ätherischen Atmosphäre. Die letzten Momente des Albums gewähren die Erlaubnis zur Selbstvergebung und hoffentlich eines Tages auch zum Verständnis. Dieses kathartische Ende bringt all die verworrenen Gefühle, die sich durch "Tough Love" ziehen, auf den Punkt. So wie Joyner das Songwriting aus ungewöhnlichen Blickwinkeln angegangen ist, die sich jedes Mal ändern, wenn er zur Gitarre greift, um ein neues Album aufzunehmen, so verändert sich auch auf "Tough Love" seine Beziehung zu Trauer, den alltäglichen Kämpfen und dem ewigen Streben nach etwas Besserem.
- Smile
- Achterbahn
- Neue Erinnerungen
- Hasta La Vista
- Love Is A Killer, Pt. 2
- Pass Auf Dich Auf
- 1995:
- Auf Die Barrikaden
- I Don't Give A Fuck
- Rauch Im Wind
- Jeder Berg Bewegt Sich
- Ein Licht
SMILE ist das zehnte Studioalbum von MADSEN! Von der Band selbst produziert und von Moritz Enders (u.a. Casper, Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys u.v.m.) gemischt, vereinen die zwölf neuen Songs alles, was die Wendländer seit über 20 Jahren zu einer der beliebtesten und erfolgreichsten Rockbands des Landes macht. Songs, die auf dem Festival, im Club und auf Kopfhörer zünden, und Hoffnung spenden. "Hollywood", das letzte Studioalbum, erreichte 2023 erstmals Platz #1 der deutschen Albumcharts.
- 1: The Last Days
- 2: The Day That You Went Away
- 3: Where The Good Ones Go
- 4: Night On The Lam
- 5: Evil Joy
- 6: Long Hard Days In April
- 7: Pure Joy
- 8: When The Trial Ends
- 9: Wyoming County
Fust ist ein Songwriting-Projekt von Aaron Dowdy, das er zusammen mit seinen Freunden Frank Meadows, Avery Sullivan und John Wallace macht. Es fing 2017 als Heimaufnahme-Experiment von Aaron an, der sieben EPs mit jeweils vier Songs auf Bandcamp selbst veröffentlichte, bevor es zu einer Live-Band wurde. Die vier hatten über ein Jahrzehnt lang in verschiedenen Bands in Virginia und North Carolina zusammen gespielt. Diese Konstellation entstand 2018 in Brooklyn, wo sie alle zu dieser Zeit lebten, und sie trafen sich in Gowanus, um die einsamen, etwas hoffnungslosen Songs so leise wie möglich zu spielen - oder, wie die Band es bösartig nennen würde, da es eine Verletzung zu sein scheint, Songs über Fehlverhalten und Verzweiflung sanft zu spielen. Aber Fust interessiert sich auch für diese Themen und Stimmungen als Tropen und greift das Melodram der Country-Musik auf, vor allem die Idee, dass das Leben nicht viel bringt oder dass die eigene Güte nicht genutzt wird. Fust - das Wort für den muffigen Geruch, der an unbenutzten Dingen haftet - hat jetzt seinen Sitz in Durham, North Carolina, und Evil Joy ist sowohl ihr Plattenlabel-Debüt als auch die ersten gemeinsamen Aufnahmen der Band.
- 1: Snowdrop
- 2: Winter Daphne
- 3: Gerbera
- 4: Statice
- 5: Hedera
- 6: Shion
- 7: Bells Of Ireland
- 8: Farewell To Spring
BOYSENBERRY VINYL[33,57 €]
Als MONO ihr vorheriges Album OATH 2023 gemeinsam mit ihrem langjährigen Produktionspartner und Freund Steve Albini aufgenommen hatten, konnten sie sich nicht vorstellen, dass es das letzte Studioalbum sein würde, das sie zusammen machten. Albini starb im darauffolgenden Jahr tragisch, und dieser Verlust hinterließ eine unermessliche Leerstelle - nicht nur im Leben all jener, die Steve persönlich kannten, sondern bei jedem, der eine emotionale Verbindung zu einem der Tausenden von Alben hat, an deren Entstehung er in den vergangenen vier Jahrzehnten beteiligt war. Er brachte Klarheit in das Chaos und eine selbstlose Hingabe an die Kunst und die Künstler, die ihresgleichen suchte. Auf persönlicher wie auf praktischer Ebene stellte sein Tod MONO vor tiefe Trauer und große Unsicherheit. Albini war zu einem grundlegenden Bestandteil des unverwechselbaren MONO-Sounds geworden, und allein der Gedanke daran, ihn ersetzen zu müssen, war mehr als entmutigend.Und dann kam: Brad Wood (Touché Amoré, The Smashing Pumpkins).Ausgewählt aufgrund seiner Vertrautheit mit MONOs kreativen und technischen Arbeitsprozessen - ebenso wie seiner jahrzehntelangen Freundschaft mit Steve Albini - betrat Brad Wood im September 2025 das legendäre Electrical Audio Studio, um aufzunehmen, was schließlich zu Snowdrop werden sollte. Gemeinsam mit dem in Chicago ansässigen Dirigenten und Orchesterleiter Chad McCullough verpflichteten MONO ein zehnköpfiges Orchester und einen achtköpfigen Chor für die acht monumentalen Stücke, aus denen Snowdrop besteht. Die Band spielte, und Wood nahm in demselben heiligen Raum auf, in dem die meisten MONO-Alben ihrer 25-jährigen Geschichte entstanden waren - die Songs auf Snowdrop tragen daher ein besonderes Gewicht. Abgemischt wurde das Album von Wood in seinem Seagrass-Home-Studio in Los Angeles; es klingt zugleich intim und umhüllend.Wo leicht ein Schatten über Snowdrop hätte liegen können, findet sich stattdessen eine außergewöhnliche Atmosphäre der Dankbarkeit. Statt in Herzschmerz zu verweilen, entsteht eine eindringliche Wertschätzung für das gut gelebte Leben mit einem geliebten Freund - und eine Sehnsucht danach, was noch kommen mag. Snowdrop ist der Klang einer Band, die Schock und Trauer in Hoffnung und Staunen verwandelt - und neue Klarheit im befreienden Gefühl des Nichtwissens findet.
Als MONO ihr vorheriges Album OATH 2023 gemeinsam mit ihrem langjährigen Produktionspartner und Freund Steve Albini aufgenommen hatten, konnten sie sich nicht vorstellen, dass es das letzte Studioalbum sein würde, das sie zusammen machten. Albini starb im darauffolgenden Jahr tragisch, und dieser Verlust hinterließ eine unermessliche Leerstelle - nicht nur im Leben all jener, die Steve persönlich kannten, sondern bei jedem, der eine emotionale Verbindung zu einem der Tausenden von Alben hat, an deren Entstehung er in den vergangenen vier Jahrzehnten beteiligt war. Er brachte Klarheit in das Chaos und eine selbstlose Hingabe an die Kunst und die Künstler, die ihresgleichen suchte. Auf persönlicher wie auf praktischer Ebene stellte sein Tod MONO vor tiefe Trauer und große Unsicherheit. Albini war zu einem grundlegenden Bestandteil des unverwechselbaren MONO-Sounds geworden, und allein der Gedanke daran, ihn ersetzen zu müssen, war mehr als entmutigend.Und dann kam: Brad Wood (Touché Amoré, The Smashing Pumpkins).Ausgewählt aufgrund seiner Vertrautheit mit MONOs kreativen und technischen Arbeitsprozessen - ebenso wie seiner jahrzehntelangen Freundschaft mit Steve Albini - betrat Brad Wood im September 2025 das legendäre Electrical Audio Studio, um aufzunehmen, was schließlich zu Snowdrop werden sollte. Gemeinsam mit dem in Chicago ansässigen Dirigenten und Orchesterleiter Chad McCullough verpflichteten MONO ein zehnköpfiges Orchester und einen achtköpfigen Chor für die acht monumentalen Stücke, aus denen Snowdrop besteht. Die Band spielte, und Wood nahm in demselben heiligen Raum auf, in dem die meisten MONO-Alben ihrer 25-jährigen Geschichte entstanden waren - die Songs auf Snowdrop tragen daher ein besonderes Gewicht. Abgemischt wurde das Album von Wood in seinem Seagrass-Home-Studio in Los Angeles; es klingt zugleich intim und umhüllend.Wo leicht ein Schatten über Snowdrop hätte liegen können, findet sich stattdessen eine außergewöhnliche Atmosphäre der Dankbarkeit. Statt in Herzschmerz zu verweilen, entsteht eine eindringliche Wertschätzung für das gut gelebte Leben mit einem geliebten Freund - und eine Sehnsucht danach, was noch kommen mag. Snowdrop ist der Klang einer Band, die Schock und Trauer in Hoffnung und Staunen verwandelt - und neue Klarheit im befreienden Gefühl des Nichtwissens findet.
Inklusive Shepard Fairey x Dead Pioneers Kollabo-Poster
Die beliebte australische fünfköpfige Band POND schenkt mit ihrem neuen Album - ihrem elften - ,Terrestrials" einen Funken Hoffnung in einer feindseligen Welt. Als Wirbelsturm aus drängendem, verbranntem Rock'n'Roll ist ,Terrestrials" eine Hommage an die Klänge von damals, während es sich gleichzeitig unverblümt dem Hier und Jetzt stellt. Entstanden aus der Ehrfurcht vor einer besonders kraftvollen Epoche des australischen Rock, schöpft ,Terrestrials" aus dem Klang der Melancholie unter freiem Himmel, dem brutzelnden Hitzeschleier über den Ebenen und den klirrenden Hinterzimmern von Pubs, der einen ewig ergreifenden Nerv bei jedem trifft, der mit dem Klang, der Zeit und dem Ort vertraut ist. Wie ein Großteil des Pond-Katalogs ist Terrestrials ein Album über Menschen und Orte, über die Erforschung der Identität jedes Einzelnen sowie darüber, wo und wie sie sich überschneiden und aufeinanderwirken. Terrestrials zittert vor der Verzweiflung von Menschen und Planet am Abgrund, setzt aber letztendlich darauf, dass die Schönheit beider die Oberhand gewinnt.
As the label floats into it's first release with a set of euphoric tinged VA, featuring 6 tracks from artists with different influences and backgrounds, RYS is proud to present Killer Tracks Chapter 1.
Each rider of the grooves had stamped in their unique sound for rumble & clatter.
This release reveals the diversity and amplitude which label will stand for future releases.
Musikalisch bleiben Northern Lite ihrer DNA treu. Elektronische Popästhetik trifft auf clubtaugliche Beats und gitarrengetriebene Rockmomente. Die Songs balancieren zwischen tanzbarem Electropop und introspektiven Arrangements, mal kühl und reduziert, mal warm pulsierend. Es ist ein Klangbild, das vertraut und doch neu wirkt, getragen von klarer Produktion, in der Vocals, Synths und Gitarren zu einem atmenden Ganzen verschmelzen.
Die Texte kreisen um Alltag, Zweifel, Hoffnung und das Sichbesinnen. Statt lauter Parolen gibt es ein Gespräch: direkt, manchmal ironisch, manchmal verletzlich, aber immer mit dem Blick nach vorn. Parallel zur Veröffentlichung des Albums startet im November die Vorwärts Leben Tour, mit der Northern Lite ihre neuen Songs und ihre beliebtesten Klassiker dorthin bringen, wo sie ihre größte Kraft entfalten - auf die Bühne und mitten ins Publikum.
Vorwärts Leben ist kein trotziges „alles wieder gut“. Es ist ein Plädoyer fürs Weitermachen. Northern Lite liefern damit nicht nur ein Album, sondern eine Haltung: realistisch, zugewandt und zukunftsorientiert.
Backspin's new release comes from Obscure Shape, delivering a deep and versatile techno EP that lives up to its title: 'Zwei Gesichter' (German for 'Two Faces'). Across five tracks, the EP explores the tension between raw force and emotional depth, marrying the label's Hardgroove roots with a more introspective edge.
The A-side presents Obscure Shape's first face: It opens with 'Zwei Seiten', a no-frills banger that hits with immediacy and drive. 'Im Angesicht Der Zeit', the single, leans into groove and movement, offering a more fluid, time-aware flow. 'Die Haut In Der Ich Wohne' pares things back into a minimalistic, loopinghypnosis, evoking the idea of inhabiting one's own skin. On the B-side, presenting the producer's second face, 'Spuren Des Werdens' features producer AMIYE and introduces more melody and saw synths, a reflection on growth and transformation. The closer, 'Von Hoffnung Getragen' - also a collaboration with AMIYE - lifts off with ethereal vocals and a bouncing rhythm, embodying the hope that carries us forward.
With the 'Zwei Gesichter' EP, Obscure Shape crafts a powerful narrative through groove, form and feeling, perfectly aligned with Backspin's evolving reinterpretation of early 2000s techno.
- A1: Priestess 5 24
- A2: Peace 4 25
- A3: Missionary Bell 4 24
- A4: Miss Mabee 3 09
- B1: Home At Last 3 24
- B2: I'm Not Ashamed 4 41
- B3: Who Removed The Cellar Door? 6 00
- B4: A Girl Named Dogie 4 40
- C1: Asphodel 4 42
- C2: I Never Dream About Trains 5 31
- C3: Van Wyck Expressway 3 24
- C4: Lola Montez Danced The Spider Dance 7 01
- D1: Juvenile 3 59
- D2: Diamonds In The Mine 3 19
- D3: Strawberry Moon 4 02
- D4: Interior Live Oak 5 57
Cass McCombs kehrt zu Domino zurück mit einem neuen Album "Interior Live Oak"!
Am 15. August erscheint Cass McCombs' neues Album Interior Live Oak bei Domino. Es ist sein persönlichstes Werk - und gleichzeitig eine Rückbesinnung: reduziert, konzentriert, aber mit dem ganzen Gewicht von über zwanzig Jahren musikalischer Entwicklung. Der Impuls kam durch die Rückkehr zu Domino und die Auseinandersetzung mit frühen Arbeiten im Rahmen der Reissue-Kampagne und des Archivalbums Seed Cake on Leap Year. McCombs arbeitete dafür erneut mit langjährigen Weggefährten wie Jason Quever (Papercuts) und Chris Cohen in der Bay Area, später kamen in New York Beiträge von u.a. Matt Sweeney und Mike Bones dazu. Interior Live Oak verbindet neue Klarheit mit vertrauter Tiefe. Trotz dunkler Themen bleibt der Grundton hoffnungsvoll - als würde McCombs nicht nur von Extremen singen, sondern als jemand, der sie durchlebt hat.
An extremely rare Northern Soul 45 RPM single originally released in 1965 on the Holly label, Billy Arnell And The Sparkles "Tough Girl" was the product of two childhood friends that lived less than a block apart in suburban Fairlawn, New Jersey in the early 1960s - Billy Smith and Lou Hemsey.
Billy played guitar and sang; Lou played guitar and wrote songs, so they decided to form a band. They added friends Eddie Hoffman on organ and Jack Gullone on drums and began playing lots of gigs locally as Little Willie & The Sparkles. They were young, ambitious, and imagined themselves as the next Beatles. By a stroke of fate, they met Joe Martin of Apex-Martin Distributors in Newark, NJ, who caught the band's live show and was duly impressed. That meeting led to the recording session for the "Tough Girl" single. When they recorded the first version of the song, the producer wasn't happy, nor was Joe Martin - so he fired that producer and brought in the young, up and coming producer, George Kerr. Kerr didn't care much for the band, so they redid the entire thing without Hoffman and Guilone - with just Billy singing and Lou playing guitar.
The pair of old friends were buoyed by session aces Eric Gale on guitar, Bernard Purdie on drums, Bobbie Banks on organ, as well as a bass player whose name has been lost to time. In addition to those changes, they used the studio horn section that Hemsey arranged for, plus two trumpets, two saxes and two vibes players. The resulting single was an infectious amalgamation of rock and soul. Billy changed his surname to Arnell for the 45 release (because he thought it sounded more "show-biz") and the rest is pop history. Arnell later started a record company (Fire Sign Records) and purchased a recording studio (112 Greene Street Recording) in the trendy SoHo section of Manhattan with Steve Loeb.
As for the rest of The Sparkles, Hoffman became a teacher somewhere on Long Island, Guilone graduated from the Culinary Institute of America in Massachusetts and ended up living in Northern New Jersey. Hemsey became a well-known recording engineer, composer (Lou was the one who wrote "Tough Girl"), guitarist, arranger, orchestrator, editor, film director and producer for records and commercials.
After a ferocious start to 2020, which saw the band land a top 15 album chart position with their debut Mixtape EP, a #1 spot on the UK vinyl chart, #1 in the Scottish album charts, an appearance and sync in a UK-wide multimillion pound Strongbow ad campaign, FIFA21 soundtrack sync and over 30 million streams, The Snuts have announced their raucous, hook laden debut album, W.L. – out 2nd April on Parlophone Records.
The campaign has gone from strength to strength with the band amassing over 100,000 social followers and daytime support from Radio 1 as well as creating an incredible heartfelt video for single Somebody Loves You in partnership with The Scottish Refugee Council with the video’s production budget and all proceeds from downloads of the track going to the charity.
Adored up and down the country for their uninhibited, sweat-drenched live shows, the band have also announced a UK tour for the end of 2021 – totalling over 30,000 tickets including 3 sold out nights at the legendary Barrowland Ballroom in Glasgow with tickets selling out for that and multiple other dates on the tour in minutes.
Hailing from Whitburn, West Lothian, The Snuts have well and truly found their stride on W.L.. Produced by Tony Hoffer (Beck, Phoenix, M83) and recorded at the Firepit London, the album encapsulates the band’s journey from four working class kids growing up with a dream in Whitburn, to becoming one of the UK’s most exciting and vital bands of the new decade. The album opens with the poignant ‘Top Deck’, winding through a voyage of genres including the raw, rousing, hip-hop driven ‘Elephants, heart-wrenchingly honest ‘Boardwalk’, the undeniable pop banger ‘Somebody Loves You’, the hauntingly heartfelt anthem ‘Always’ and the main stage festival ready hymn, ‘All Your Friends’.
Schlammpeiziger, who had previously only been known to us for his top hits and T-shirts, burst upon us like a wild boar in search of affection in the middle of the coronavirus lockdown. He nested in our fully vaccinated home, drank our Eversbusch, ate from our plates, slept in our bed (wait - wrong fairy tale) and repeatedly urged us to organise egg runs with his testicles (after some contortions, we gave up trying). Childish faecal humour, far-fetched obs(t)enities, juicing, a desire to dissolve, composting of thoughts. In excesses of lack of concentration, the chains of associations curled and meandered like Jo's famous curlicue drawings. Every evening, after we had forcibly levered him out of our flat, he would ‘walk’ home to put together very unique , dreamy pieces. In the blissful brainfog of those days, for example, ‘Handicapfalter’ was created, for which the congenial °Bär° made our flat into the corresponding video. Among other quirks of the little gut-breather, we were fascinated to observe his phobia of literature and books. Just hold a printed page in front of his face for a few seconds and he writhes on the floor crying. A level of phobia that only my own laughable disgust and fear of writing myself can compete with. Jo shudders at the thought of reading sentences that build on each other in a meaningful way, and I shudder at the thought of having to write them down because I have something ‘to say’. A certain affinity cannot be denied. We are much, much more pleased by snatched-up, misunderstood or misheard snippets, hollow but unforgettable phrases, the diamond stoner humour of our ancestors. ‘From one turn/ I stop/ to walk on/ in all directions’ (as it murmurs in “Selten Gesehenes”), describes the process quite nicely. After all, Jo is ahead of me in that he can simply break off every tedious sentence and let it fade into music. Back to the essentials. It's five to 12 for the Schlammpeitzger (scientifically Misgurnus). The shy goby is under threat from climate change, so perhaps this vinyl is the last expression of life of the specimen that we have been allowed to look after sporadically since the lockdown phase of the corona epidemic. And it's turned out pretty. Even the aesthetically gutted like me and my beloved husband can THINK about sex when they see these sublime, silvery fart bubbles! It's tender as a fart. Make love!!!!!
Schamlose Dubtöse: Do you have words. Do you have sounds. Impertinently harmless piano tinkling turns into tugging zounds of increasing severity. It is not dubbed (would be unethical) but dubbed. Sounds dubby, as you can imagine. (Instrumental)
Loch ohne Licht: Possibly vaguely misogynistic. Could also be that there was simply no light in the hole. The sparse snippet of lyrics (‘du biss mir och esu e Loch ohne Licht’) sounds like one of those stroppy Cologne replicas whose anti-charm is hard to resist. Buzzing and grooving.
Selten Gesehenes: Casual. Confident. Soft. Fragrant. Thoughtful but lively.
The Arabian Vietmanese (instrumental) is probably the food we trust in the case of the munchies we get when we watch other people smoking weed. Transcendental and psychedelic states casually permeate the humdrum of everyday life. Klar Knuspermarsch: Marches and floats at the same time. Klebt Runner: Soundtrack to the cult film of the same name. Tyrrell Corporation loosens up. Ungenutzte Sätze: Stinks somehow, because there is dangerous proximity to comprehensible and then also critical statements here. Instead, the sinister electronic cheapness of Carpenter soundtracks can be heard. Parzipan: Actually, the time of origin was not so roaringly funny and simple, but for Jo it was also a gruelling, slow letting go of his brother. Here he sends him off with a gentle nudge into the vastness of a hopefully happy beyond.
Clara Drechsler
Schlammpeiziger, der uns bislang nur durch seine Top-Hits und seine T-Shirts bekannt gewesen war, brach mitten im Corona-Lockdown über uns herein wie ein wilder Eber auf der Suche nach Zuwendung. Er nistete sich in unserem durchgeimpften Zuhause ein, trank unseren Eversbusch, aß von unseren Tellerchen, schlief in unserem Bettchen (Moment - falsches Märchen) drängte uns wiederholt dazu, mit seinen Hoden Eierlauf zu veranstalten (nach Verrenkungen gaben wir den Versuch auf). Kindischer Fäkalhumor, weit hergeholte Obs(t)zönitäten, Entsaftung, Auflösungswunsch, Gedankenkompostierung. In Exzessen der Konzentrationsschwäche ringelten, kringelten und schlängelten sich die Assoziationsketten wie bei Jos berühmten Kringel-Schlängel-Zeichnungen. Jeden Abend, nachdem wir ihn gewaltsam aus unserer Wohnung gehebelt hatten, „ging“ er dann heim, um dort sehr eigene, verträumte Stücke zusammenzubasteln. Im seligen Brainfog dieser Tage entstand z.B. „Handicapfalter“, für das der kongeniale °Bär° aus unserer Wohnung das entsprechende Video machte. Neben anderen Marotten des kleinen Darmatmers beobachteten wir fasziniert seine Literatur- bzw. Bücherphobie. Halt ihm nur sekundenlang eine bedruckte Seite vors Gesicht, und er windet sich weinend am Boden. Ein Grad an Phobizität, mit dem sich nur meine eigene lachhafte Abscheu und Angst vor dem Selberschreiben messen kann. Jo schaudert beim Gedanken, sinnvoll aufeinander aufbauende Sätze lesen, mir wiederum beim Gedanken, sie hinschreiben zu müssen, weil ich irgendetwas „zu sagen“ habe. Eine gewisse Verwandtschaft ist nicht zu leugnen. Viel, viel mehr freuen uns aufgeschnappte, falsch verstandene oder misshörte Fetzen, hohle, aber unvergessliche Phrasen, der diamantene Kifferhumor unserer Vorfahren. „Aus einer Drehung/bleibe ich stehen/ um in alle Richtungen/weiter zu gehen“ (wie es in „Selten Gesehenes“ raunt), beschreibt den Prozess schon ganz schön. Immerhin hat Jo mir voraus, dass er jeden leidigen Satz einfach abbrechen und in Musik ausplempern lassen darf. Zurück zum Wesentlichen. Es ist fünf vor 12 für den Schlammpeitziger (wissenschaftlich Misgurnus). Die scheue Grundel ist von Klimawandel bedroht, vielleicht haltet ihr mit diesem Vinyl also die letzte Lebensäußerung des Exemplars in Händen, das wir seit der Lockdownphase der Corona-Epidemie sporadisch betreuen durften. Und die ist hübsch geworden. Selbst aus ästhetischer Erwägungen Entdarmte wie ich und mein geliebter Mann, können bei diesen sublimen, silberhellen Pupsbläschen DENNOCH an Sex denken! It´s zart as a fart. Make love!!!!!
Schamlose Dubtöse: Hast du Worte. Hast du Töne. Impertinent harmloses Klavierplätschern geht über in ziepende Zounds von zunehmender Strenge. Es wird nicht domptiert (wäre unethisch) sondern dubtiert. Klingt dubtig, wie ihr euch vorstellen könnt. (Instrumental)
Loch ohne Licht. Möglicherweise vage misogyn. Könnte auch sein, dass im Loch einfach kein Licht war. Das sparsame Textfetzchen („du biss mir och esu e Loch ohne Licht“) klingt nach einer jener pampigen kölschen Repliken, deren Anticharme man sich schwer entziehen kann. Schwirrt und groovt.
Selten Gesehenes: Lässig. Souverän. Softig. Duftig. Nachdenklich aber beschwingt.
Beim Arabischen Vietmanesen (Instrumental) gibt es wahrscheinlich die Speise unseres Vertrauens im Falle der Munchies, die wir kriegen, wenn wir anderen Leuten beim Kiffen zusehen. Transzendentale und psychedelische Zustände durchziehen beiläufig den schnöden Alltag. Klar Knuspermarsch: Marschiert und schwebt zugleich.
Klebt Runner: Soundtrack zum gleichnamigen Kultfilm. Tyrrell Corporation macht sich locker. Ungenutzte Sätze: Stinks irgendwie, weil hier gefährliche Nähe zu nachvollziehbarer und dann auch noch kritischer Aussage gegeben ist. Dafür klingt die sinistre elektronische Billigkeit von Carpenter-Soundtracks an.
Parzipan: Eigentlich war die Entstehungszeit gar nicht so brüllend lustig und einfach, sondern für Jo auch ein zermürbendes, langsames Loslassen des Bruders. Hier schickt er ihn mit sanftem Schubs hinaus in die Weiten eines hoffentlich schönen Jenseits.
Clara Drechsler
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»›The Last Will and Testament‹ ist eine Art Konzeptalbum. Eine rastlose musikalische Reise, die in gewisser Weise meine eigene Beziehung zur Musik als Konsument widerspiegelt«, erzählt Bandleader Mikael Åkerfeldt.
»Ich schnappe hier etwas auf, verwerfe dort etwas. Ich bete Musik an und hasse sie gleichzeitig. Diese Ambivalenz führt mich auf eine Art eigenen kreativen Weg, und dann ist plötzlich eine Sammlung von Songs entstanden. Im besten Fall sind diese Lieder gut genug, um die Band zu beeindrucken. Gut genug für die Mächtigen in der Branche. Gut genug für euch?! Ich liebe diese Platte. Ich muss es so sagen (schreiben). Vielleicht bin ich sogar stolz? Ich nehme an, es sind einige vertraute Zutaten dabei. Die meiste unserer Musik stammt aus der gleichen Quelle, also ist es nicht weiter verwunderlich, wenn es nach ›uns‹ klingen wird. Ich bin ein wenig beeindruckt von dem, was wir mit ›The Last Will and Testament‹ gemacht haben. Es fühlt sich wie ein Traum an. Ich hoffe, es gibt eine gewisse ›Kohärenz‹ und ›Songwriting-Fähigkeiten‹, aber was weiß ich schon? Ich neige dazu, das ›Seltsame‹ dem ›Offensichtlichen‹ vorzuziehen, aber ich habe das Gefühl, dass ich in der Minderheit bin, und das ist gut so. Also... faire Warnung! Erwarten Sie keinen sofortigen Rausch (wie üblich), aber wenn Sie es sofort ›kapieren‹ (haben Sie es schon kapiert?), ist das auch in Ordnung!«
»›The Last Will and Testament‹ ist eine Art Konzeptalbum. Eine rastlose musikalische Reise, die in gewisser Weise meine eigene Beziehung zur Musik als Konsument widerspiegelt«, erzählt Bandleader Mikael Åkerfeldt.
»Ich schnappe hier etwas auf, verwerfe dort etwas. Ich bete Musik an und hasse sie gleichzeitig. Diese Ambivalenz führt mich auf eine Art eigenen kreativen Weg, und dann ist plötzlich eine Sammlung von Songs entstanden. Im besten Fall sind diese Lieder gut genug, um die Band zu beeindrucken. Gut genug für die Mächtigen in der Branche. Gut genug für euch?! Ich liebe diese Platte. Ich muss es so sagen (schreiben). Vielleicht bin ich sogar stolz? Ich nehme an, es sind einige vertraute Zutaten dabei. Die meiste unserer Musik stammt aus der gleichen Quelle, also ist es nicht weiter verwunderlich, wenn es nach ›uns‹ klingen wird. Ich bin ein wenig beeindruckt von dem, was wir mit ›The Last Will and Testament‹ gemacht haben. Es fühlt sich wie ein Traum an. Ich hoffe, es gibt eine gewisse ›Kohärenz‹ und ›Songwriting-Fähigkeiten‹, aber was weiß ich schon? Ich neige dazu, das ›Seltsame‹ dem ›Offensichtlichen‹ vorzuziehen, aber ich habe das Gefühl, dass ich in der Minderheit bin, und das ist gut so. Also... faire Warnung! Erwarten Sie keinen sofortigen Rausch (wie üblich), aber wenn Sie es sofort ›kapieren‹ (haben Sie es schon kapiert?), ist das auch in Ordnung!«
»›The Last Will and Testament‹ ist eine Art Konzeptalbum. Eine rastlose musikalische Reise, die in gewisser Weise meine eigene Beziehung zur Musik als Konsument widerspiegelt«, erzählt Bandleader Mikael Åkerfeldt.
»Ich schnappe hier etwas auf, verwerfe dort etwas. Ich bete Musik an und hasse sie gleichzeitig. Diese Ambivalenz führt mich auf eine Art eigenen kreativen Weg, und dann ist plötzlich eine Sammlung von Songs entstanden. Im besten Fall sind diese Lieder gut genug, um die Band zu beeindrucken. Gut genug für die Mächtigen in der Branche. Gut genug für euch?! Ich liebe diese Platte. Ich muss es so sagen (schreiben). Vielleicht bin ich sogar stolz? Ich nehme an, es sind einige vertraute Zutaten dabei. Die meiste unserer Musik stammt aus der gleichen Quelle, also ist es nicht weiter verwunderlich, wenn es nach ›uns‹ klingen wird. Ich bin ein wenig beeindruckt von dem, was wir mit ›The Last Will and Testament‹ gemacht haben. Es fühlt sich wie ein Traum an. Ich hoffe, es gibt eine gewisse ›Kohärenz‹ und ›Songwriting-Fähigkeiten‹, aber was weiß ich schon? Ich neige dazu, das ›Seltsame‹ dem ›Offensichtlichen‹ vorzuziehen, aber ich habe das Gefühl, dass ich in der Minderheit bin, und das ist gut so. Also... faire Warnung! Erwarten Sie keinen sofortigen Rausch (wie üblich), aber wenn Sie es sofort ›kapieren‹ (haben Sie es schon kapiert?), ist das auch in Ordnung!«
- A1: Jake Muir - Mirage
- A2: Pent & Dylan Kerr - Incoherences
- A3: Flora Yin Wong - Oath
- A4: Qwqwqwqwa - Shadow (Ft. Sop.io)
- A5: Ex Wiish & Dorothy Carlos - Assimilation
- A6: Nexcyia & Mu Tate - Sans Titre
- A7: Tati Au Miel - House Of Gold
- B1: Kamran Sadeghi - Formula Fiction
- B2: A... ...Cha.... A... I Feel Like A Ghost Uh
- B3: Eric Frye - Plague Chain
- B4: Maxwell Sterling - Xiahe Tears
- B5: Muein - Creep
- B6: James K - Sketch 4
29 Speedway is a record label and performance series based in Brooklyn, NY featuring forward-thinking improvisational music and live multimedia. Founded in 2020 by Ben Shirken a.k.a. Ex Wiish (‘Shards Of Axel’, Incienso 2023), 29S serves as a platform for artists exploring the fringes of interdisciplinary art and music. Hosting D.I.Y-guerrilla style sound and performance art concerts at Pioneer Works (NYC), Public Records, and in Europe in partnership with Index Records, they have worked with artists such as James Hoff, J. Albert, Yolabmi, Robert Aiki Aubrey Lowe, AceMo, Flora Yin Wong, Nexcyia, Young Boy Dancing Group, UMFANG, Color Plus, Poncili Creación, Special Guest DJ, Arushi Jain, Drumloop, Isabella Koen, Ben Bondy, Kamran Sadeghi, Yawning Portal, James K., Syndey Spann, Debit, Pent and many others.
Resident Advisor called their most recent compilation record ‘Channel Plus’ “one of the most stunning documents of the ‘modern ambient-techno movement pioneered by labels such as Motion Ward and West Mineral’, with a focus on New York as well as a global outreach that encompasses chilled-out trap, electro, downtempo and even early '00s electroacoustic music”. Their debut solo artist release from J. Albert and Will August Park, entitled “Flat Earth” (2023), was based on free improvisation and ambient jazz, receiving praise from Philip Sherburne, Shawn Reynaldo, and was included in RYMs top EPs of the year. 29S has been written about on ID, Bandcamp Daily: Best Ambient, Boomkat, Paper Mag, Artnet, Dazed, Clot Mag, Nina Protocol, and Document Journal.
The newest release from 29 Speedway, UltraBody, is a compilation record featuring the music of Jake Muir, Pent & Dylan Kerr, Nexcyia & Mu Tate, James K, Flora Yin-Wong, Ex Wiish & Dorothy Carlos, Kamran Sadeghi, Tati au Miel, James Hoff, Eric Frye, Muein and Maxwell Sterling. The record is emblematic of the artists who have performed at 29 Speedway shows in New York and Europe during the past two years, and is the third in a series released by the label.
The record was born out of a desire to investiage how the self, spirituality, and language are intertwined with the intervention of subjectivity by new technologies. With increasingly sophisticated tech, and the supposed ability to remake the world and ourselves, what differentiates our individual discretion from the will imposed upon us by software? Quoting Walter Chaw from his piece on David Cronenberg’s Videodrome, “Decades of rampant, unregulated and ill-considered technological leaps have begun to evolve, to mutate, humans at a biological level”. This haphazard acceleration towards a techno-utopic transformation of humanity has faulted, and as William Gibson put it, is leading us to live in a “half assed singularity”. In this reality, artistic processes are influenced by excessive access to computational tools and assistance, but not utterly controlled.
This in-between state of dominion is explored in 29 Speedway: UltraBody. “Incoherences” samples the utterances of Dylan Kerr’s voice processed between Pent’s percolated glazes, muddying the gulf between vaporous ambient and reflexive sound design. The voice on James Hoff’s “A... ...Cha.... A... I feel l” was created by trying to get voice cloning technology to sing a gps data stream, the music an extrapolation from an earworm he got stuck in his head while shopping in Kyoto. On “Plogue Chain”, Eric Frye’s most speculative sci-fi observations spiral into a glazed pool of digital cacophony, while Kamran Sadeghi’s “Formula Fiction” is an experiment in (un)controlled generativity. Incorporating minimal pings from a 3D simulation scene based on gravitational interaction, cello bits evolve on “Assimilation”, a collaboration between Ex Wiish & Dorothy Carlos.
On UltraBody, sound has no separate existence from space.
- A1: Tee Mango - So In Love
- A2: Reinhard Voigt - Der, Der Mit Dem Gummiball Sang (Orange)
- A3: Jürgen Paape - Chee-Caruso
- B1: Rex The Dog - Laika
- B2: Michael Mayer - Urian
- C1: Jonathan Kaspar - Are You
- C2: Sascha Funke - The Heck
- C3: Argia - Love Keeps You Running
- D1: Jörg Burger - Legacy Of Ashes
- D2: Wassermann - Die Goldene Zeit
Hello 24! Nice to have you here. 23 is so yesterday, so over the top, really. Well, we’ve been dancing the following dances recently. What about you?
What lasts a long time usually turns out well. Having admired TEE MANGO from afar for many years, our A&R Michael Mayer took heart and invited him to this year’s TOTAL. “So In Love” is in the best tradition of the KOMPAKT minimal funk of the early years. We are delighted to have this lovely Englishman on board!
REINHARD VOIGT has always placed great emphasis on loving animals. On the track with the unsurprising title “Der, der mit dem Gummiball sang (Orange)”, he lets whole hordes of different four-legged friends and poultry on the microphone. Hopefully the stench will dissipate from the studio.
When Rhenish cheerfulness meets holiday anticipation, the result is something like this Hawaiian shirt turned music called “Chee-Caruso” by JÜRGEN PAAPE. No animals were tortured for this piece either, even if it sounds like it.
We stay in the realm of fauna and turn our attention to London’s award-winning pedigree dog REX THE DOG. “Laika” is a heart-warming ode to the mongrel dog of the same name, who was the first living creature to make it from the streets of Moscow into space. She would have loved that bleep.
A little-known fact about MICHAEL MAYER is that he is one of the fastest crossword puzzle foxes on the left bank of the Rhine, always in relentless rivalry with Wolfgang Voigt, who thinks he is even faster. The big battle is yet to come. Uninvited guest with five letters? “Urian”.
As an integral part of the family, JONATHAN KASPAR is of course not to be missed. “Are You” celebrates the kind of early morning rapture that is commonplace at his new DJ venue, the brand new Cologne superclub FI. Everything is so colourful here.
SASCHA FUNKE takes a bow to one of the greats of German showbiz with the trippy electro smasher “The Heck”. Born – like DJ Koze and Barnt – in Flensburg, died in Berlin in 2018 and wore glasses. More will not be revealed.
More emotion, more love, more sing-along factor? Si, claro! ARGIA’s “Love Keeps You Running” masterfully combines groove and pop – a blend that sounds very familiar to us. She may be at home in Madrid, but there’s Cologne DNA in her somewhere. We’re sure of it.
Let’s meet the legends, the veterans! JÖRG BURGER is still in a psychedelic mood in 2024. That suits him, that’s where he needs to be, that’s where we want him to be. A parallel universe is conceivable in which such music is affectionately called Goa.
Before going to bed, the WASSERMANN reads us a fairy tale from the Arabian Nights. At the same time, we focus on a point between everything, but really everything, and absolute, stark naked nothingness. 3, 2, 1… Let go.
Hallo 24! Schön, dass du da bist. 23 ist ja sowas von gestern, geht gar nicht, echt. Also, bei uns tanzt man neuerdings die folgenden Tänze. Und bei Euch?
Was lange währt, wird meist gut. Schon seit vielen Jahren aus der Ferne TEE MANGO bewundernd, hat sich unser A&R Michael Mayer ein Herz gefasst und ihn zur diesjährigen TOTAL eingeladen. “So In Love” steht in bester Tradition des kompaktschen Minimal Funk der frühen Jahre. Wir freuen uns, den quirligen Engländer an Bord zu haben!
Tierliebe wird im Hause REINHARD VOIGT schon immer groß geschrieben. Auf dem Stück mit dem nicht weiter verwunderlichen Titel “Der, der mit dem Gummiball sang (Orange)” lässt er gleich ganze Horden verschiedenster Vierbeiner und Federvieh ans Mikro. Hoffentlich zieht der Gestank wieder aus dem Studio ab.
Wenn rheinischer Frohsinn auf Urlaubsvorfreude trifft, dann kommt so etwas wie dieses Musik gewordene Hawaiihemd namens “Chee-Caruso” von JÜRGEN PAAPE heraus. Auch für diesen Beitrag wurden garantiert keine Tiere gequält, auch wenn es allenthalben so klingt.
Wir bleiben im Reich der Fauna und wenden uns London’s preisgekröntem Rassehund REX THE DOG zu. “Laika” ist eine herzerwärmende Ode an die gleichnamige Mischlingshündin, die es von den Strassen Moskaus als erstes Lebewesen ins All geschafft hat. Den Bleep hätte sie bestimmt gemocht.
Eine wenig bekannte Tatsache über MICHAEL MAYER ist, dass er zu den schnellsten Kreuzworträtsel-Füchsen links des Rheins zählt, stets in unbarmherziger Rivalität zu Wolfgang Voigt, der sich für noch schneller hält. Der große Battle steht noch aus. Ungebetener Gast mit fünf Buchstaben? “Urian”.
Als fester Bestandteil der Familie darf natürlich auch JONATHAN KASPAR nicht fehlen. “Are You” zelebriert frühmorgendliche Entrückungszustände, wie sie in seiner neuen DJ-Wirkungsstätte, dem nigelnagelneuen Kölner Superclub FI Gang und Gäbe sind. Alles so schön bunt hier.
SASCHA FUNKE verneigt sich mit dem trippy Electrosmasher “The Heck” vor einem der ganz Großen des deutschen Showbiz. Geboren – wie DJ Koze und Barnt – in Flensburg, gestorben 2018 in Berlin, Brillenträger. Mehr wird nicht verraten.
Mehr Gefühl, mehr Liebe, mehr Mitsing-Faktor? Si, claro! ARGIA’s “Love Keeps You Running” vereint meisterlich Groove und Pop – eine Melange, die uns durchaus bekannt vorkommt. Sie mag zwar in Madrid zuhause sein, aber irgendwo steckt in ihr eine Kölsche. Da sind wir uns sicher.
Auf zu den Legenden, den Urgesteinen! JÖRG BURGER zeigt sich auch in 2024 in einem psychedelischen Mood. Das steht ihm, da muss er hin, da wollen wir ihn haben. Es ist ein Paralleluniversum denkbar, in dem solche Musik liebevoll Goa genannt wird.
Der WASSERMANN liest uns vor dem Schlafengehen noch ein Märchen aus Tausendundeine Nacht vor. Wir fokussieren uns gleichzeitig auf einen Punkt zwischen allem, aber auch wirklich allem und dem absoluten, splitterfasernackten Nichts. 3, 2, 1… Loslassen
2024 Repress
Straight in the wake of their eponymous debut LP released on the label back in 2016, Weval return to Kompakt this year with their sophomore album, 'The Weight', breaking their pop-mellow, nostalgia-friendly facet further out in the open as they arrive "at this place again were everything felt spontaneous, new and exciting, like we had in the beginning". Orbiting around that ever luminous yet wistful melodic halo that surrounds their music, this second full-length effort sweeps an extra-wide and languidly woven palette of emotions and moods, making for a uniquely ambitious and generously coloured mosaic of sound. If the recording sessions "often started grumpy and emotionless" by Harm and Merijn's own admission, the pair was "surprised by the joy it gave us, which can be compared to the emotions we felt back in the first days of making music together"; subsequently reconnecting with that fresh, naïve feeling of "absolute creative freedom" they were after. The album is also the fruit of a whole new working process for them - more playful and unpredictable - which saw them switch from "guitars lying around to piano, onto our own synths and the most cheap quirky toys synths you can imagine", and involved "recording all of our own samples, voice and almost every instrument out of the box - which for us was a totally new way of working". "We've always wanted a narrative for the album, and finding the right order perhaps took the most effort" they explain; "we felt anxious, felt insanely positive, felt heartbroken again, felt in love again, and there was death, and even suicide around us. It was quite chaotic. As a whole, 'The Weight' breathes with that transformative richness, free of limits and rules, except perhaps to "do quick and not think too much". Amidst this collection of songs and instrumentals that live by Weval's singularly positive take on music - one that can "lift you up, and make you feel hopeful without being necessarily straight out 'happy'" as they define it, the title-track and lead single stays true to the duo's dynamic approach, putting on a fine balance of floor and dream inducing adaptability that sound engineer David Wrench (Frank Ocean, The XX, FKA Twigs, Caribou… etc.) subtly made palpable. There's heavy showers of funk drops pouring from endless bars of thunderstorm clouds and laid-back riffs beating a restrained poolside-party kind of pulse, but also sensual vocals rising from beneath the sheets and rueful polaroid-filtered ambiences to soundtrack all possible moments in life - from the most euphoric to those when music seems the only viable healing potion. More on the post-KLF, BoC-inflected electronica side of things, 'Are You Even Real' takes its listener for a round-trip across the star-studded dome and beyond, before songs like 'Someday' and 'Same Little Thing' head back down to a state of pulsating, earthly organicity, tense and mercurial as get. An arpeggiated slice of piano-strewn kosmische, 'Heaven' is another invitation to an epic-scale odyssey from the inner-spheres into the distant fringes of the outer-world. Weightless and airy, yet texturally dense and widely magnetic overall, Weval second LP is a synthesis of the duo's multi-angle take on electronics: blissed-out, heartening and infinitely free.
Nur zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debutalbums finden sich WEVAL zurück "an jenem Ort, an dem sich alles spontan, neu und aufregend anfühlt - so wie als wir anfingen zusammen Musik zu schreiben". An diesem Ort entstand "The Weight", ihr zweiter Longplayer, auf dem Weval sich ganz den Pop-verliebten, Nostalgie-freundlichen Facetten ihres Sounds öffnen. Stetig um den sehnsuchtsvollen Strahlenkranz ihrer Melodien tanzend, legt diese Platte noch vielschichtigere, mit feinster Präzision gewobene Gefühlswelten frei.
Obwohl die Aufnahmesessions nach eigenem Bekunden oftmals "miesepetrig und emotionsarm" begannen, so war das Duo überrascht darüber, wie schnell sich bei der Arbeit jene Freude einstellte, die sie aus ihren künstlerischen Anfangstagen kannten, eine Woge des frischen, naiven Gefühls der "absoluten kreativen Freiheit". Dieses Album ist die Frucht eines verspielteren und unvorhersehbareren Arbeitsprozesses innerhalb der Band, in welchem alles zum Einsatz kam, was ihnen in die Finger kam - von der ollen Gitarre, die in der Studioecke stand, über ein Piano und den bandeigenen Sythesizern und den sonderbarsten Spielzeuginstrumenten, die man sich vorstellen kann. All dies sowie zahlreiche Vocalaufnahmen dienten als alleinige Samplequelle - "was für uns eine völlig neue Arbeitsweise war". "Es war uns wichtig für das Album den perfekten Erzählbogen zu spannen. Die richtige Reihenfolge zu finden war ein extrem aufwendiger Vorgang", erklären Harm und Merjin. "Uns war bange, wir fühlten uns total selbstsicher, uns zerbrach das Herz und wir verliebten uns erneut. Wir waren sogar von Tod und Selbstmord umgeben. Alles war Chaos. Insgesamt atmet "The Weight" die Reichhaltigkeit dieser sich ständig verändernden Gefühlslagen, frei von Einschränkungen und Regeln - außer vielleicht "mach es schnell und zerdenke die Dinge nicht." Inmitten dieser Ansammlung von Songs und Instrumentals, die aus Wevals einzigartiger, von Zuversicht geprägter Herangehensweise entstanden sind - "Musik, die dich hochzieht und Hoffnung spendet, ohne dich notwendigerweise happy zu machen. Der Titeltrack "The Weight" steht exemplarisch für Wevals ambivalenten Ansatz, die feine Balance zwischen Dancefloor und Traumzuständen, perfekt in Szene gesetzt von Soundengineer David Wrench (Frank Ocean, The XX, FKA Twigs, Caribou… etc.).
Der schwer aus gewaltigen Gewitterwolken tropfende Funk, die eine verhaltene Poolparty suggerierenden Riffs, die sinnlichen, geisterhaften Vocals und ein verwaschenes Ambiente, das wie ein Album alter Polaroidaufnahmen alle erdenklichen Momente des Lebens festhält - von den euphorischsten bis hin zu jenen, in denen Musik der einzige Trank ist, der Linderung verheißt. Das post-KLF und Boards of Canada evozierende "Are You Even Real" führt den Hörer auf einen imaginären Flug ins Sternenzelt, während organisch-klingende Songs wie "Someday" oder "Same Little Thing" wie Quecksilber am Boden haften. "Heaven" ist eines jener "kosmische" Stücke mit wilden Arpeggios und Pianosprengseln, die Weval in den vergangenen zwei Jahren zu einer Live-Sensation werden liessen. Wevals Musik ist schwerelos und luftig, aber gleichermassen von dichter Struktur und von einer magnetischen Anziehungskraft. Ihr zweites Album "The Weight" ist eine Synthese aus dem multi-perspektivischem, kaleidoskopischen Verständnis von elektronischer Musik: Herzerwärmend, alles umschmeichelnd und unendlich frei.
To Follow Polaris" ist ein neues Progressive-Rock-Album von The Tangent, das es in sich hat. Das ist nicht unbedingt eine Überraschung...dafür ist die Band bekannt. Aber gleichzeitig ist es auch etwas anderes. In einem Jahr, in dem die Mitglieder von The Tangent auf der ganzen Welt mit Steve Hackett, Soft Machine, Karnataka, David Cross, It Bites, Cyan und anderen auf der Bühne standen, wurde klar, dass es keine Zeit geben würde, sich für mehr als einen Gig im April 2023 zu treffen. Also einigte sich die Band darauf, dass Bandleader und Hauptsongschreiber Andy Tillison das Material sammeln und ein Album von The Tangent ganz alleine aufnehmen würde. Es würde immer noch The Tangent heißen. For One. Das zwischen Januar und November 2023 produzierte Album zeigt Andy in gewohnter Weise mit seinem Mehrfach-Keyboard-System, fügt dem Mix aber seine erste jemals veröffentlichte Performance an der Bassgitarre und seine zweite am Stick-driven (elektronischen) Schlagzeug hinzu. Hinzu kommen elektrische und akustische Gitarren und elektronische Bläser, und dies ist in jedem Sinne des Wortes eine Full-Band-Aufnahme. Vom Konzept her behauptet Andy, das Album sei, ähem, "sehr optimistisch", aber regelmäßige Hörer seiner Arbeit werden korrekt vermuten, dass dieser Optimismus nicht unbegründet oder zu simpel ist und dass Andy Hindernissen, die diesem Optimismus im Wege stehen, sehr kritisch gegenübersteht. Und das Album blickt ebenso sehr in die Dunkelheit wie ins Licht. Insgesamt lautet seine Botschaft, dass es ungeachtet des Fortschritts und der großen sozio-politischen Schwierigkeiten, die mit dem scheinbaren Ende der "Wahrheit" als Maßstab einhergehen, bestimmte Dinge gibt, die etwas weniger vergänglich sind und denen man folgen kann, und er verwendet den Nordstern, Polaris, als Metapher für Hoffnung und Beständigkeit. "To Follow Polaris" wird als Deluxe Collector's Edition Gatefold 180g 2LP (ebenfalls mit Bonustrack) erhältlich sein.
Strong limited Box set contains: 3x 190g 12Inch / 1x 1000g/sqm Box with UV Spot Finish / 2x Screen printed Slipmat / 1x 24 Pages booklet / 1x A2 Poster / Stickerset / Heavy Underground Resistance and Detroit infected electro anthems! Die Gestalten! Made by a completely unknown source out of nowhere. vinyl only! No promotion, no digital, no social media, no faces, no games!
AMAS_JAHRE
das album JAHRE ist ein musikalischer abriss der letzten 15 jahre zweier freunde und weggefährten. alle persönlichen höhen und tiefen sind auch hier musikalisch zu finden und sollen durch einen typischen abend unserer generation führen.
es beginnt mit dem prolog, der alle ängste und hoffnungen auf einer einsamen straße zum gemeinsamen sein skizziert. was erwartet einen, wird man sich wieder mit seinem besten freund streiten, oder liebt man sich mit einer fremden auf dem klo? all das läuft langsam die straße hinunter…
die abenddämmerung beschreibt das zusammenkommen mit deinen liebsten und freunden und die erste euphorie auf das was kommen mag. man sitzt gemeinsam beim essen oder im wohnzimmer, redet über alte geschichten oder neue liebschaften, alles schwingt und swingt im richtigen groove der zeit.
in aufbruch kommt die ganze nervosität und vorfreude auf das gemeinsame ausgehen zum ausdruck. alle werden hibbelig und springen umher, einer zieht sich etwas durch die nase, die andere tanzt auf dem sofa und schreit ihre liebe in die nacht. wenn endlich alle fertig sind kann man dann auch mal aufbrechen.
getanze beschreibt den moment des betretens einer musikalischen szenerie und tanzerei, die alle sofort mitreist und befreit. der geruch im club ist stark und leicht süßlich von rauch und schweiß, alles bewegt sich, alles fließt, man wird einfach geführt und lässt sich gehen.
mit begierde kommt der sexualisierte augenblick, verstärkt durch alkohol und drogen jeglicher fasson, über uns alle - man möchte alles begehren und besitzen, man liebt alles, fickt alles und beweint alles und jeden, bis man wieder klar wird und den ursprünglich pfad zu seiner gemeinschaft findet.
ricardo zerlegt kurz vor dem ende des abends nochmal völlig wild und ekstatisch das gehör, den raum und die zeit. alles biegt sich wie in einem schwarzen loch, überall ist gravitation und klang, alles zerschmilzt zu einem brei aus liebe, angst, geborgenheit und wahnsinn.
das morgengrauen ist der moment des erwachens, sowohl der sorgen und des grauens der folgen dieser nacht, aber auch der geborgenheit der freundschaften die einen umgeben. man schwankt freudig und zitternd nach hause, manch einer alleine, andere wollen noch weiter in ihren armen liegen, ob aus furcht oder liebe ist eigentlich egal, hauptsache man spürt!
am ende soll der epilog heilen, er zeigt uns wie gut und selten unsere fast schon schizophrene lebensweise war und immer noch ist :).
- A1: Intro
- A2: A Moment Apart
- A3: Higher Ground (Feat Naomi Wild)
- A4: Boy
- A5: Line Of Sight (Feat Wynne & Mansionair)
- B1: Late Night
- B2: Across The Room (Feat Leon Bridges)
- B3: Meridian
- B4: Everything At Your Feet (Feat The Chamanas)
- C1: Just A Memory (Feat Regina Spektor)
- C2: Divide (Feat Kelsey Bulkin)
- C3: Thin Floors & Tall Ceilings
- C4: La Ciudad
- D1: Falls (Feat Sasha Sloan)
- D2: Show Me
- D3: Corners Of The Earth (Feat Ry X)
Das Grammy-nominierte Produzentenduo ODESZA (Harrison Mills und Clayton Knight) gelten zurecht als eine der populärsten Gruppen im Bereich der elektronischen Musik und haben den Ruf, ihre Fans auf ihren regelmäßig ausverkauften Live-Konzerten besonders glücklich zu machen. Anfang September 2017 veröffentlichen sie ihr neues, 16 Stücke langes Album "A Moment Apart" welches über das Ninja Tune-Sublabel Counter Records erscheint. Anschließend präsentieren sie ihrem Publikum das neue Material auf einer ausgedehnten Welttournee.
"A Moment Apart" präsentiert sich gereift, ein Sound, der insbesondere auf Atmosphäre setzt, auf funkelnde Synth-Lines - und auf Gefühle wie Nostalgie, Zuversicht und Hoffnung. Die namhaften Gäste auf dem Album sind u.a. Leon Bridges, Regina Sektor und Ry X.








































