Der in Berlin ansässige Multi-Instrumentalist, Produzent und Fotograf Klaus Sahm begann sein musikalisches Leben damit, in einer Hardcore-Band Gitarre zu spielen. Er setzte seine Reise fort, indem er Klavier studierte, während er als musikalischer Leiter und Produzent für namhafte Künstler im Pop-Genre arbeitete. Seine eigene Musik und Kompositionen neigen zum Ruhigen, zu leisen Tönen und konzentrieren sich immer auf einen eigenständigen Klang und ein Gefühl, das irgendwie melancholisch und zugleich etwas bittersüß ist. Der Aufnahmeprozess beinhaltet immer echte Instrumente, echte Bandechos und analoge Hallgeräte - Dinge, die nicht ein zweites Mal reproduziert werden können. "Das Klavier ist das, was meinen Gedanken am nächsten kommt - wie eine Übersetzung für Dinge, die ich sagen möchte, Gefühle, die ich ausdrücken muss, und Sorgen, von denen ich mich lösen muss. Ich hoffe, dass sich einiges davon auch auf euch überträgt."
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Vom Sinn in der Musik – Joep Beving präsentiert sein neues Soloklavieralbum Hermetism
“Eine leise Revolte gegen den Wahnsinn”
Joep Beving
Auf der Suche nach Schönheit erkundet Joep Beving antike Philosophie und seine Liebe zu Paris
Joep Beving, Himmelsstürmer in der Welt des Streamings zeitgenössischer Klassik, kehrt mit Hermetism
solo ans Klavier zurück. Das vierte Album des niederländischen Komponisten und Pianisten erscheint am
8. April 2022 bei Deutsche Grammophon. Antike Philosophie inspirierte Beving in seiner Aufnahme: »Ich
hoffe, dass die Musik tröstet und Gemeinschaft stiftet«, sagt er, denn obwohl Beving aus einem Gefühl der
Melancholie schöpft, möchte er Hoffnung wecken mit den zwölf Stücken, die er hier auf seinem geliebten
Schimmel-Klavier spielt.
Nach dem viralen Erfolg seines Debüts im Jahr 2015 erscheint Beving heute längst als Nummer eins auf
Streamingplattformen. Über eine halbe Milliarde Mal wurden seine Stücke bislang gestreamt und weltweit
sind auch seine Konzerte ausverkauft. Mit Hermetism versucht er den Hörer auf einer tiefen Ebene zu
erreichen. »In all dem Wahnsinn der letzten Zeit war das Album das, wohin ich zurückgekehrt bin«, sagt
er. »So ist Hermetism auch meine eigene Medizin gegen die Pandemie.«
Der britische Singer-Songwriter James Bay ist nicht zurück zu halten: Am 8. Juli veröffentlicht er sein lang-ersehntes drittes Studioalbum „Leap“ und springt voller Mut ins Kalte.
Mit ganzen zwölf Songs berührt er Herzen weltweit und macht seinem Gold-ausgezeichneten Debütalbum „Chaos and the Calm“ ehrwürdige Konkurrenz. Auch ihn rissen die letzten Jahre mit – persönliche Umstände, die Pandemie, Ängste, Selbstzweifel: Alles Gefühle, die er eigentlich nie so teilen wollte oder konnte waren auf einmal die neue Normalität. Mit „Leap“ wagt er jedoch nun den Absprung und verarbeitet das Geschehene mit motivierenden, hoffnungsvollen und von Liebe geprägten Songs.
Spätestens seit seinem Top 10-Hit „Hold Back The River“ ist James nicht mehr zu unterschätzen und zählt mehrere BRIT Award Auszeichnungen, GRAMMY Nominierungen, sowie den deutschen ECHO-Preis der Kategorie „Best International Newcomer“ zu seinen vielen musikalischen Erfolgen.
2022 setzt er den Hut wieder auf; James Bay ist zurück!
Von dunklen Kellern mit viel Exzess, aber wenig Publikum, den Träumen vom Berühmt werden, unerschütterlicher Hoffnung und den Liedern darüber -zu einer der erfolgreichsten und einflussreichsten deutschen Bands der 90er. Zu Chart-Platzierungen in den USA, mehr als 4 Millionen verkauften Tonträgern, zahlreichen Auszeichnungen, ausverkauften Tourneen und mit dem Erfolg von "NOW", dem ersten Studioalbum nach 13 Jahren, auch dem klaren Beweis, dass sie noch immer zu den größten Bands des Landes gehören -haben sie doch auch nie vergessen, wie alles anfing. Weil sich eben alles und doch so wenig ändert, die schweren Zeiten immer wiederkommen, die Hoffnung auf bessere sich aber schon so oft bewahrheitet hat. Um sich auch in den aktuellen Zeiten diesen Optimismus zu bewahren, haben sie ihn die Form gebracht, die sie am besten beherrschen, und treffen wieder mal genau den richtigen Nerv mit ihrem neuen Album "HOPE", welches am 28.07.2023 erscheint.Wenn die Welt sagt: "Gib auf", flüstert die Hoffnung: "Versuche es noch einmal. "Genau das ist es, was Fury In The Slaughterhouse bei ihrem neuen Album angetrieben hat Songs zu schreiben, die nicht bloß systemrelevant sind, sondern Dinge entscheidend verändern. Denn wie kann etwas nicht relevant sein, was so viel Kraft und Trost spendet, Menschen verbindet, sie an gute Zeiten erinnert und sie auf weitere mindestens ebenso gute einstimmt? "Es heißt, wer singt, hat keine Angst, und wer keine Angst hat, glaubt an das Gute und hofft auf eine bessere Welt -und deswegen möchten wir mit 'HOPE' daran erinnern und Hoffnung bringen", fasst Christof zusammen und muss etwas schmunzeln, denn natürlich mutet der Titel etwas klischeehaft an. Aber wer jemals die Energie eines Konzerts gespürt hat, diese bedingungslose Liebe und die Zuversicht, der weiß: Wenn etwas die Welt verändern kann, dann Musik!HOPE, das sind 11 neue Songs von Fury In The Slaughterhouse in unterschiedlichen Konfigurationen. HOPE ist als limitierte Fan Box, schwarze Vinyl, sowie CD im Digisleeve erhältlich
Der Reprint von IGORRR "Nostril" erscheint als eine silberne Doppel-LP. Limitiert auf 700 Exemplare!
Brandneue Farbe! Auf dem Album "Nostril" mussten sich die Hörer auf spastischen Thrash und epischen Gesang gefasst machen: IGORRR könnte die große weiße Hoffnung des Whatever-Core sein. Mit "Nostril" schöpft der französische Musiker aus seiner beeindruckenden Aufnahmeerfahrung, um einen dichten und wilden Ritt zu kreieren, der Begeisterung und Energie in die Stereoanlage zurückbringt: schnelle Beats, plötzliche Breaks, majestätische Momente, das Ganze kristallklar und detaillierter als die meisten Rokoko-Gemälde. Frei von jeglichen erkennbaren Einflüssen, neu und sehr unterhaltsam.
Penguin Cafe kündigen heute ihr fünftes Studioalbum Rain Before Seven... an, das am 7.Juli 2023 bei Erased Tapes erscheinen wird.
Eine zuversichtliche Grundstimmung durchzieht das fünfte Studioalbum von Penguin Cafe, Rain Before Seven…, wobei es sich keinesfalls um jenen extrem selbstbewussten, fast schon prahlerischen Optimismus handelt, sondern eher um so eine auf bescheidene Art hoffnungsvolle Grundhaltung, die man den Menschen auf der Insel ja häufiger nachsagt. Auch wenn alle Anzeichen das Gegenteil behaupten, spürt man hier sofort diese Gewissheit, dass sich alles doch noch irgendwie zum Guten wenden wird. Vermutlich zumindest.
Der Titel des Albums geht auf eine alte Bauernregel zurück, wobei die gereimte Vorhersage – „… fine before eleven“: ab 11 Uhr also wieder alles klar – auf ein baldiges gutes Ende hindeutet, vollkommen unabhängig davon, was die Wissenschaft sagt: „Ich habe diesen Spruch in einem Buch entdeckt. Davor hatte ich ihn noch nie gehört“, erzählt Arthur Jeffes, der Kopf von Penguin Cafe. „Er hat so einen dezent optimistischen Beigeschmack, und das gefällt mir sehr. Man verwendet ihn heutzutage kaum noch, aber der Reim beschreibt tatsächlich Wetterphänomene in England, die vom Atlantik aus über die Insel ziehen.“
Angefangen beim leinwandgroßen und schwärmerischen Eröffnungstitel „Welcome to London“, der mit einem Augenzwinkern auf Morricone anspielt, bis hin zum „Goldfinch Yodel“, jenem „Maibaum-Banger“ (um es mit Arthurs Worten zu sagen), mit dem das neue Album ausklingt, zieht sich ein angenehmes Gefühl von Leichtigkeit und Lebensmut durch den Longplayer, unterfüttert mit der Ausgelassenheit exotischer Rhythmen. Alles wirkt spielerisch und verspielt, und selbst der Titel ist eine Anspielung – auf A Matter of Life… aus dem Jahr 2011, der letzten Veröffentlichung, deren Titel in eine Ellipse mündete Jenes Debütalbum von Penguin Cafe diente einst als Bindeglied und Brücke – zwischen dem legendären Penguin Cafe Orchestra, das einst Arthurs Vater Simon Jeffes leitete, und dem gefeierten Nachfolger, als dessen Mastermind seither Arthur verantwortlich zeichnet.
„Ich glaube, das wirklich Neue an seinem Ansatz bestand darin, spannende und schräge Ideen zu nehmen – und dann seltsame Dinge damit anzustellen“, meint Arthur, „dabei aber konstant im Blick zu haben, dass es hinterher auch schön klingt und emotional ansprechend bleibt.“ Dieses Ethos lebt weiter in der Musik von Penguin Cafe: „Dazu haben wir uns entschlossen, als ich daran anknüpfte, schließlich spielen wir die Sachen meines Vaters und machen dazu auch neue Musik, die im selben Klanguniversum angesiedelt ist. Das bedeutet, dass ich gewissermaßen moralisch dazu verpflichtet bin, den ursprünglichen roten Faden im Auge zu behalten – und dafür zu sorgen, dass wir nicht plötzlich in Richtung Thrash-Metal abbiegen.“
Dennoch waren die rhythmischen Elemente, die zum Teil sogar an elektronische Sounds erinnern, noch nie so präsent und tonangebend wie auf Rain Before Seven…, was durchaus auch dem Co-Produzenten Robert Raths geschuldet ist. „Find Your Feet“ etwa hat ein Beat-Fundament, das weit über einen bloßen Pulsschlag hinausgeht. Abgemischt von Tom Chichester-Clark, blitzt an Stellen wie diesen etwas auf, das Arthur selbst als „fast schon elektronischen Vibe“ bezeichnet, um dann ganz aufgeregt zu ergänzen: „Es geht vor allem auch einfach ums Spaßhaben, was auf den letzten drei Alben nicht so zu hören war.” Extrem ausgelassen klingt auch „In Re Budd“, das dem verstorbenen Ambient-Urgestein Harold Budd gewidmet ist. Arthur erfuhr von dessen Tod an jenem Tag, als er diesen feierlichen Ohrwurm komponierte, dessen Synkopen deutlich komplexer sind, als sie auf den ersten Blick wirken. Auf einem präparierten Klavier gespielt, wobei die Filzstücke dem Track zusätzlichen Bounce verleihen, setzt Jeffes hier auf einen Afro Cuban Cafe-Vibe – was wunderbar zum widerspenstigen Geist des verstorbenen Budd passt.
Und schließlich wäre da noch das bereits erwähnte „Welcome to London“, das seinen Titel erhielt, als sich die Welt gerade wieder zu öffnen begann und die Menschen auch wieder Fernreisen antreten durften. Jeffes, der somit nach langer Zeit endlich wieder einen Fuß auf britischen Boden setzen konnte, war sofort beeindruckt von filmischen Soundtrack-Qualitäten (à la John Barry) dieses Stücks, als er mit dem Taxi von Heathrow nach West-London fuhr und zur Musik die opulente, in Dämmerungslicht getauchte Metropolenkulisse auf sich wirken ließ. Hier kann man deutlich die eingangs erwähnte Zuversicht raushören – und dazu vielleicht auch einen Hauch von bissiger Ironie: „Robert Raths hat der Sache noch eine Nuance hinzugefügt, die ich interessant finde, weil doch so viele Londoner ursprünglich gar nicht aus London stammen. Man schlägt also in London als Zugezogener auf, man weiß noch nicht, zu welchem Lager man sich zugehörig fühlen soll, und dann wird man auf der Straße überfallen und ausgeraubt – und in dem Licht betrachtet, hat dieses ‘Welcome to London’ doch einen eher sarkastischen Beigeschmack.“
Die Autofenster sind heruntergelassen, die Luft ist warm, und die Möglichkeiten sind grenzenlos. Auf Cut Worms, dem neuen, selbstbetitelten Album des aus Brooklyn stammenden Max Clarke, setzt der Singer-Songwriter und Musiker seine Erkundung dessen fort, was er "Pop-Essentialismus" nennt. Indem er die goldenen Hits vergangener Tage für einen zeitlosen Doppel-A-Seiten-Sound ausgräbt, betrachtet er uralte Fragen durch eine moderne Linse. Hier lässt er das legendäre Studio und die gefragten Produzenten hinter sich und arbeitet mit einer Reihe von begabten Freunden und Kollaborateuren zusammen, um seinen eigenen Ansatz zu finden. Das Ergebnis ist eine kompakte Sammlung von Tagtraum-Hymnen, die zwischen den hoffnungsvollen Anfängen des Sommers und dem flüchtigen Ende der Saison angesiedelt sind. Anstatt das gesamte Album in einem Stück in einem Studio aufzunehmen, variierte Clarke seine Methoden. Drei der Songs wurden von Anfang bis Ende in seinem gemeinsamen Proberaum aufgenommen. "Don't Fade Out" und Living Inside" wurden in Brooklyn von Brian und Michael D'Addario von den Lemon Twigs aufgenommen, die bei diesen beiden Stücken auch Klavier bzw. Bass spielten. Weitere grundlegende Aufnahmen wurden von Rick Spataro (von der Indie-Folk-Band Florist) in seinem Studio Onlyness Analog im Hudson Valley gemacht, mit Beiträgen der langjährigen Live-Band Cut Worms - Keyboarder John Andrews, Bassist Keven Louis Lareau und Schlagzeuger Noah Bond (der bei allen drei Sessions mitwirkte). Die neun Songs sind von einem jugendlichen Geist durchdrungen. Die mit Nelken geschmückte Schulball-Serenade "I'll Never Make It", die sternenklare Verliebtheit von "Is it Magic?", das erste Herbstlaub auf der Busfahrt zur Schule in "Living Inside" - sie alle beschwören einen Ort der Wärme und Sicherheit. Erklärungen wie "Don't Fade Out", "Let's Go Out On The Town" und "Use Your Love" stellen hohe Anforderungen an das Leben, um es zu verändern, bitten aber gleichzeitig darum, das zu bewahren, was uns als Menschen ausmacht. Clarke ringt mit einem Paradoxon: Die Freuden der Erfahrung können nicht ohne den Verlust der Unschuld gewonnen werden.
Die Autofenster sind heruntergelassen, die Luft ist warm, und die Möglichkeiten sind grenzenlos. Auf Cut Worms, dem neuen, selbstbetitelten Album des aus Brooklyn stammenden Max Clarke, setzt der Singer-Songwriter und Musiker seine Erkundung dessen fort, was er "Pop-Essentialismus" nennt. Indem er die goldenen Hits vergangener Tage für einen zeitlosen Doppel-A-Seiten-Sound ausgräbt, betrachtet er uralte Fragen durch eine moderne Linse. Hier lässt er das legendäre Studio und die gefragten Produzenten hinter sich und arbeitet mit einer Reihe von begabten Freunden und Kollaborateuren zusammen, um seinen eigenen Ansatz zu finden. Das Ergebnis ist eine kompakte Sammlung von Tagtraum-Hymnen, die zwischen den hoffnungsvollen Anfängen des Sommers und dem flüchtigen Ende der Saison angesiedelt sind. Anstatt das gesamte Album in einem Stück in einem Studio aufzunehmen, variierte Clarke seine Methoden. Drei der Songs wurden von Anfang bis Ende in seinem gemeinsamen Proberaum aufgenommen. "Don't Fade Out" und Living Inside" wurden in Brooklyn von Brian und Michael D'Addario von den Lemon Twigs aufgenommen, die bei diesen beiden Stücken auch Klavier bzw. Bass spielten. Weitere grundlegende Aufnahmen wurden von Rick Spataro (von der Indie-Folk-Band Florist) in seinem Studio Onlyness Analog im Hudson Valley gemacht, mit Beiträgen der langjährigen Live-Band Cut Worms - Keyboarder John Andrews, Bassist Keven Louis Lareau und Schlagzeuger Noah Bond (der bei allen drei Sessions mitwirkte). Die neun Songs sind von einem jugendlichen Geist durchdrungen. Die mit Nelken geschmückte Schulball-Serenade "I'll Never Make It", die sternenklare Verliebtheit von "Is it Magic?", das erste Herbstlaub auf der Busfahrt zur Schule in "Living Inside" - sie alle beschwören einen Ort der Wärme und Sicherheit. Erklärungen wie "Don't Fade Out", "Let's Go Out On The Town" und "Use Your Love" stellen hohe Anforderungen an das Leben, um es zu verändern, bitten aber gleichzeitig darum, das zu bewahren, was uns als Menschen ausmacht. Clarke ringt mit einem Paradoxon: Die Freuden der Erfahrung können nicht ohne den Verlust der Unschuld gewonnen werden.
Die Autofenster sind heruntergelassen, die Luft ist warm, und die Möglichkeiten sind grenzenlos. Auf Cut Worms, dem neuen, selbstbetitelten Album des aus Brooklyn stammenden Max Clarke, setzt der Singer-Songwriter und Musiker seine Erkundung dessen fort, was er "Pop-Essentialismus" nennt. Indem er die goldenen Hits vergangener Tage für einen zeitlosen Doppel-A-Seiten-Sound ausgräbt, betrachtet er uralte Fragen durch eine moderne Linse. Hier lässt er das legendäre Studio und die gefragten Produzenten hinter sich und arbeitet mit einer Reihe von begabten Freunden und Kollaborateuren zusammen, um seinen eigenen Ansatz zu finden. Das Ergebnis ist eine kompakte Sammlung von Tagtraum-Hymnen, die zwischen den hoffnungsvollen Anfängen des Sommers und dem flüchtigen Ende der Saison angesiedelt sind. Anstatt das gesamte Album in einem Stück in einem Studio aufzunehmen, variierte Clarke seine Methoden. Drei der Songs wurden von Anfang bis Ende in seinem gemeinsamen Proberaum aufgenommen. "Don't Fade Out" und Living Inside" wurden in Brooklyn von Brian und Michael D'Addario von den Lemon Twigs aufgenommen, die bei diesen beiden Stücken auch Klavier bzw. Bass spielten. Weitere grundlegende Aufnahmen wurden von Rick Spataro (von der Indie-Folk-Band Florist) in seinem Studio Onlyness Analog im Hudson Valley gemacht, mit Beiträgen der langjährigen Live-Band Cut Worms - Keyboarder John Andrews, Bassist Keven Louis Lareau und Schlagzeuger Noah Bond (der bei allen drei Sessions mitwirkte). Die neun Songs sind von einem jugendlichen Geist durchdrungen. Die mit Nelken geschmückte Schulball-Serenade "I'll Never Make It", die sternenklare Verliebtheit von "Is it Magic?", das erste Herbstlaub auf der Busfahrt zur Schule in "Living Inside" - sie alle beschwören einen Ort der Wärme und Sicherheit. Erklärungen wie "Don't Fade Out", "Let's Go Out On The Town" und "Use Your Love" stellen hohe Anforderungen an das Leben, um es zu verändern, bitten aber gleichzeitig darum, das zu bewahren, was uns als Menschen ausmacht. Clarke ringt mit einem Paradoxon: Die Freuden der Erfahrung können nicht ohne den Verlust der Unschuld gewonnen werden.
This new album compiles several songs made in the years following Black To Comm's classic "Alphabet 1968" album. Originally released on the seminal Type label in 2009 (and to be reissued on Cellule 75 this year) "Alphabet 1968" combined the sound of vintage shellac and vinyl loops with broken electronics and field recordings, the press release mentioning disparate influences "ranging from Moondog to Basic Channel by way of Bernard Herrmann". In a beautiful one-page review in The Wire magazine (later reprinted in his book Ghosts Of My Life) Mark Fisher compared Richter's music to JF Sebastian’s miniature automata in Blade Runner ("with their bizarre mixture of the clockwork and the computerised, the antique and the ultramodern, the playful and the sinister"), ETA Hoffmann's inventor-magicians and Auguste Villiers de l'Isle-Adam's 1886 tale of Thomas Edison's (fictitious) construction of an artificial human.
Now titled "Coh Bâle" (inspired by a strange dream) these recordings were supposed to become a follow-up to said album but for reasons unknown it never materialized and the album seemed forever lost. At the time Richter started to dive deeper into several strains of (so-called) world music aka the folk music of Southeast Asia and Eastern Europe as well as liturgical and medieval music, the Kraut-Electronica of Harmonia and several certain Mediterranean experimentalists from the 1980's who started to merge their mostly electronic and field recording based compositions with traditional musics from all over the world by way of new sampling technology.
Many of the songs for the album were recorded while travelling and at various residencies around Europe: a detuned piano in a Thessaloniki basement (Richter played at a children's birthday party there), vintage synthesizers in the GRM studios in Paris, decaying acoustic instruments found in an old Black Forest mansion, childrens' voices at a workshop in Karlsruhe's ZKM Institute; then mixed on headphones in the ICE trains running between these places and his hometown Hamburg.
"Coh Bâle" is taking inspirations from old Nonesuch Explorer and Ocora LP's, Crammed Records, 80s Mediterranean Ambient (Nuno Canavarro, Roberto Musci) combined with the DIY spirit of Deux Filles and Flaming Tunes and the playfulness of Asa Chang & Junray. The songs are both mysterious and transparent, intricate and frugal, vibrant and patient. One of the album's unexpected climaxes is a gorgeous (artificial) berimbau version of the Welsh traditional "Iechyd o Gylch".
No two songs feature the same instrumentation and many acoustic sources (pianos, flutes, wood percussion, viola, tablas, autoharp) were disassembled and later coalesced into new configurations or used as virtual instruments; later combined with samples, field recordings, electronics and (on a few tracks) autotuned vocals reminding of recent works by the likes of Claire Rousay or More Eaze.
We had to wait for a worldwide pandemic for Richter to dig deep into the vaults and finally bring these recordings to light. This is the 2nd release from his archives after the "Diode, Triode" LP which presented Musique Concrète/Acousmatic recordings made at INA/GRM and ZKM. Another massive Double-CD (MM∞XX Vol. 1 & 2) was released last year featuring collaborations with 33 artists such as Andrew Pekler, Richard Youngs, Eric Chenaux, Maja Ratkje, Radwan Ghazi Moumneh of Jerusalem In my Heart, GRM boss François Bonnet (Kassel Jaeger), Felix Kubin, Timo van Luijk (In Camera, Af Ursin), Luke Fowler and many others, showing Richter's versatility and his willingness to reinvent himself for every new release.
Marc Richter is widely known under his Black To Comm moniker, having released (at least) 12 albums under this alias in the last 20 years. He is currently signed to the Thrill Jockey label. Richter composes soundtracks for film and has worked with visual artists such as Mike Kelley and Ho Tzu Nyen. He also records as Jemh Circs and Mouchoir Étanche for his own Cellule 75 label (named in tribute to the late Luc Ferrari).
Seit 2005 schaffen es Local Natives sich immer wieder neu in die Indie-Herzen ihrer Fans zu spielen und liefern nun mit „Time Will Wait For No One“ den nächsten Soundtrack für einen ausgedehnten Roadtrip im Sommer.
In L.A. leben viele Menschen, die auf der Suche nach dem einen Trick sind, der ihnen hilft, sich zu verwirklichen, erfolgreich und glücklich zu werden. Es ist ein lohnendes, aber zum Scheitern verurteiltes
Unterfangen, und das Beste, worauf wir hoffen können, ist, in einem Moment präsent zu sein. Das Album der Local Natives kommt in einem Moment der persönlichen Metamorphose. Das frühere Selbst schmilzt dahin, einige werden Väter, andere durchleben Zeiten der Isolation, des Verlusts und der Identitätskrise.
Time Will Wait For No One ist ein Mantra der Beruhigung als Antwort auf unerbittliche Veränderungen.
Penguin Cafe kündigen heute ihr fünftes Studioalbum Rain Before Seven... an, das am 7.Juli 2023 bei Erased Tapes erscheinen wird.
Eine zuversichtliche Grundstimmung durchzieht das fünfte Studioalbum von Penguin Cafe, Rain Before Seven…, wobei es sich keinesfalls um jenen extrem selbstbewussten, fast schon prahlerischen Optimismus handelt, sondern eher um so eine auf bescheidene Art hoffnungsvolle Grundhaltung, die man den Menschen auf der Insel ja häufiger nachsagt. Auch wenn alle Anzeichen das Gegenteil behaupten, spürt man hier sofort diese Gewissheit, dass sich alles doch noch irgendwie zum Guten wenden wird. Vermutlich zumindest.
Der Titel des Albums geht auf eine alte Bauernregel zurück, wobei die gereimte Vorhersage – „… fine before eleven“: ab 11 Uhr also wieder alles klar – auf ein baldiges gutes Ende hindeutet, vollkommen unabhängig davon, was die Wissenschaft sagt: „Ich habe diesen Spruch in einem Buch entdeckt. Davor hatte ich ihn noch nie gehört“, erzählt Arthur Jeffes, der Kopf von Penguin Cafe. „Er hat so einen dezent optimistischen Beigeschmack, und das gefällt mir sehr. Man verwendet ihn heutzutage kaum noch, aber der Reim beschreibt tatsächlich Wetterphänomene in England, die vom Atlantik aus über die Insel ziehen.“
Angefangen beim leinwandgroßen und schwärmerischen Eröffnungstitel „Welcome to London“, der mit einem Augenzwinkern auf Morricone anspielt, bis hin zum „Goldfinch Yodel“, jenem „Maibaum-Banger“ (um es mit Arthurs Worten zu sagen), mit dem das neue Album ausklingt, zieht sich ein angenehmes Gefühl von Leichtigkeit und Lebensmut durch den Longplayer, unterfüttert mit der Ausgelassenheit exotischer Rhythmen. Alles wirkt spielerisch und verspielt, und selbst der Titel ist eine Anspielung – auf A Matter of Life… aus dem Jahr 2011, der letzten Veröffentlichung, deren Titel in eine Ellipse mündete Jenes Debütalbum von Penguin Cafe diente einst als Bindeglied und Brücke – zwischen dem legendären Penguin Cafe Orchestra, das einst Arthurs Vater Simon Jeffes leitete, und dem gefeierten Nachfolger, als dessen Mastermind seither Arthur verantwortlich zeichnet.
„Ich glaube, das wirklich Neue an seinem Ansatz bestand darin, spannende und schräge Ideen zu nehmen – und dann seltsame Dinge damit anzustellen“, meint Arthur, „dabei aber konstant im Blick zu haben, dass es hinterher auch schön klingt und emotional ansprechend bleibt.“ Dieses Ethos lebt weiter in der Musik von Penguin Cafe: „Dazu haben wir uns entschlossen, als ich daran anknüpfte, schließlich spielen wir die Sachen meines Vaters und machen dazu auch neue Musik, die im selben Klanguniversum angesiedelt ist. Das bedeutet, dass ich gewissermaßen moralisch dazu verpflichtet bin, den ursprünglichen roten Faden im Auge zu behalten – und dafür zu sorgen, dass wir nicht plötzlich in Richtung Thrash-Metal abbiegen.“
Dennoch waren die rhythmischen Elemente, die zum Teil sogar an elektronische Sounds erinnern, noch nie so präsent und tonangebend wie auf Rain Before Seven…, was durchaus auch dem Co-Produzenten Robert Raths geschuldet ist. „Find Your Feet“ etwa hat ein Beat-Fundament, das weit über einen bloßen Pulsschlag hinausgeht. Abgemischt von Tom Chichester-Clark, blitzt an Stellen wie diesen etwas auf, das Arthur selbst als „fast schon elektronischen Vibe“ bezeichnet, um dann ganz aufgeregt zu ergänzen: „Es geht vor allem auch einfach ums Spaßhaben, was auf den letzten drei Alben nicht so zu hören war.” Extrem ausgelassen klingt auch „In Re Budd“, das dem verstorbenen Ambient-Urgestein Harold Budd gewidmet ist. Arthur erfuhr von dessen Tod an jenem Tag, als er diesen feierlichen Ohrwurm komponierte, dessen Synkopen deutlich komplexer sind, als sie auf den ersten Blick wirken. Auf einem präparierten Klavier gespielt, wobei die Filzstücke dem Track zusätzlichen Bounce verleihen, setzt Jeffes hier auf einen Afro Cuban Cafe-Vibe – was wunderbar zum widerspenstigen Geist des verstorbenen Budd passt.
Und schließlich wäre da noch das bereits erwähnte „Welcome to London“, das seinen Titel erhielt, als sich die Welt gerade wieder zu öffnen begann und die Menschen auch wieder Fernreisen antreten durften. Jeffes, der somit nach langer Zeit endlich wieder einen Fuß auf britischen Boden setzen konnte, war sofort beeindruckt von filmischen Soundtrack-Qualitäten (à la John Barry) dieses Stücks, als er mit dem Taxi von Heathrow nach West-London fuhr und zur Musik die opulente, in Dämmerungslicht getauchte Metropolenkulisse auf sich wirken ließ. Hier kann man deutlich die eingangs erwähnte Zuversicht raushören – und dazu vielleicht auch einen Hauch von bissiger Ironie: „Robert Raths hat der Sache noch eine Nuance hinzugefügt, die ich interessant finde, weil doch so viele Londoner ursprünglich gar nicht aus London stammen. Man schlägt also in London als Zugezogener auf, man weiß noch nicht, zu welchem Lager man sich zugehörig fühlen soll, und dann wird man auf der Straße überfallen und ausgeraubt – und in dem Licht betrachtet, hat dieses ‘Welcome to London’ doch einen eher sarkastischen Beigeschmack.“
Als autodidaktische Musikerin und charakteristisch private Künstlerin, die ihr Leben ihrer Arbeit widmet, taucht die amerikanische Songwriterin Julie Byrne nach über sechs Jahren seit ihrem ihrem letzten Album "Not Even Happiness" aus einer zutiefst anstrengenden und generativen Phase mit der kraftvollsten, glänzendsten und lebensbejahendsten Musik ihrer Karriere auf. The Greater Wings wurde über mehrere Jahreszeiten hinweg geschrieben, mit Bildern von Nächten auf Tour, Zeiten der Isolation und den Fahrten quer durchs Land für die verschiedenen Kollaborationen zwischen Chicago, New York und Los Angeles. Die Aufnahmen begannen mit dem verstorbenen Eric Littmann (Phantom Posse, Steve Sobs), ihrem langjährigen kreativen Partner und Not Even Happiness-Produzenten, und endeten in den Catskills von New York mit dem Produzenten Alex Somers (Sigur Rós, Julianna Barwick). Obwohl sie die Plastizität des Verlustes in sich tragen, sind die Lieder universell, ungezügelt in ihrer Hingabe und Freude. Byrne lehnt sich weiter in Atmosphären, die sowohl weitläufig als auch intim sind; das üppige, beschwörende Songhandwerk fließt zwischen ihrer charakteristischen fingergezupften Gitarre, dem Synthesizer und einem neu hinzugefügten Klavier, das durch Ausschmückungen mit Harfe und Streichern erweitert wird. Es ist der transzendente Klang von Ressourcen, von Freundschaft, die nie ohne Romantik war, von Loyalität, die von innen heraus brennt wie ein brennendes Herz, und der Lebenskraft, die in unwiederholbaren Momenten heraufbeschworen wird - roh, wunderschön und wild. "Meine Hoffnung für The Greater Wings ist, dass es als Liebesbrief an meine auserwählte Familie und als Ausdruck der Tiefe meines Engagements für unsere gemeinsame Zukunft lebt", erklärt Byrne. "Durch die Trauer neu geformt zu werden, hat mir auch bewusster gemacht, was der Tod mir nicht nimmt. Das nehme ich mir zu Herzen, in Worte, in Töne. Musik ist nicht an eine lineare Zeit gebunden, so dass sie in der Lage ist, die Zukunft aufzuzeichnen und zu ihr zu sprechen: So hat es sich für mich angefühlt, als wir gleichzeitig lebendig waren und alles auf einmal geschah. Wie es sich angefühlt hat, an meine Grenzen zu gehen und zu stoßen, die Liebe, die diesen ganzen Kampf wert war. Diese Erinnerungen sind meine Werte, sie gehören zu mir."
Als autodidaktische Musikerin und charakteristisch private Künstlerin, die ihr Leben ihrer Arbeit widmet, taucht die amerikanische Songwriterin Julie Byrne nach über sechs Jahren seit ihrem ihrem letzten Album "Not Even Happiness" aus einer zutiefst anstrengenden und generativen Phase mit der kraftvollsten, glänzendsten und lebensbejahendsten Musik ihrer Karriere auf. The Greater Wings wurde über mehrere Jahreszeiten hinweg geschrieben, mit Bildern von Nächten auf Tour, Zeiten der Isolation und den Fahrten quer durchs Land für die verschiedenen Kollaborationen zwischen Chicago, New York und Los Angeles. Die Aufnahmen begannen mit dem verstorbenen Eric Littmann (Phantom Posse, Steve Sobs), ihrem langjährigen kreativen Partner und Not Even Happiness-Produzenten, und endeten in den Catskills von New York mit dem Produzenten Alex Somers (Sigur Rós, Julianna Barwick). Obwohl sie die Plastizität des Verlustes in sich tragen, sind die Lieder universell, ungezügelt in ihrer Hingabe und Freude. Byrne lehnt sich weiter in Atmosphären, die sowohl weitläufig als auch intim sind; das üppige, beschwörende Songhandwerk fließt zwischen ihrer charakteristischen fingergezupften Gitarre, dem Synthesizer und einem neu hinzugefügten Klavier, das durch Ausschmückungen mit Harfe und Streichern erweitert wird. Es ist der transzendente Klang von Ressourcen, von Freundschaft, die nie ohne Romantik war, von Loyalität, die von innen heraus brennt wie ein brennendes Herz, und der Lebenskraft, die in unwiederholbaren Momenten heraufbeschworen wird - roh, wunderschön und wild. "Meine Hoffnung für The Greater Wings ist, dass es als Liebesbrief an meine auserwählte Familie und als Ausdruck der Tiefe meines Engagements für unsere gemeinsame Zukunft lebt", erklärt Byrne. "Durch die Trauer neu geformt zu werden, hat mir auch bewusster gemacht, was der Tod mir nicht nimmt. Das nehme ich mir zu Herzen, in Worte, in Töne. Musik ist nicht an eine lineare Zeit gebunden, so dass sie in der Lage ist, die Zukunft aufzuzeichnen und zu ihr zu sprechen: So hat es sich für mich angefühlt, als wir gleichzeitig lebendig waren und alles auf einmal geschah. Wie es sich angefühlt hat, an meine Grenzen zu gehen und zu stoßen, die Liebe, die diesen ganzen Kampf wert war. Diese Erinnerungen sind meine Werte, sie gehören zu mir."
- A1: Time Will Wait For No Onea2 . Just Before The Morning
- A3: Empty Mansions
- A4: Desert Snow
- A5: Paper Lanterns
- A6: Featherweight
- A7: Hourglass
- A8: Ava
- A9: Nye
- A10: Paradise
Canary Yellow Vinyl[36,09 €]
Seit 2005 schaffen es Local Natives sich immer wieder neu in die Indie-Herzen ihrer Fans zu spielen und liefern nun mit „Time Will Wait For No One“ den nächsten Soundtrack für einen ausgedehnten Roadtrip im Sommer.
In L.A. leben viele Menschen, die auf der Suche nach dem einen Trick sind, der ihnen hilft, sich zu verwirklichen, erfolgreich und glücklich zu werden. Es ist ein lohnendes, aber zum Scheitern verurteiltes
Unterfangen, und das Beste, worauf wir hoffen können, ist, in einem Moment präsent zu sein. Das Album der Local Natives kommt in einem Moment der persönlichen Metamorphose. Das frühere Selbst schmilzt dahin, einige werden Väter, andere durchleben Zeiten der Isolation, des Verlusts und der Identitätskrise.
Time Will Wait For No One ist ein Mantra der Beruhigung als Antwort auf unerbittliche Veränderungen.
Marc Richter aka Black To Comm released his debut record 20 years ago. In 2023 he is still busy releasing music under various disguises and is currently signed to the Thrill Jockey label. To celebrate this anniversary his own Cellule 75 label is re-releasing some classic out-of-print vinyl albums that originally came out on the defunct Type and De Stijl labels. The LP will feature a full-colour printed inner sleeve exclusive to this edition.
In 2009 the Type Recordings label run by John Twells had just released seminal records by Grouper, Jóhann Jóhannsson and Yellow Swans when they signed Richter and put out his breakthrough Alphabet 1968 album. The LP sold out within two weeks, receiving a glowing full-page review in The Wire Magazine by the late Mark Fisher (later reprinted in his book Ghosts Of My Life), was selected for Boomkat's Top 10 releases of the year (alongside debut albums by Leyland Kirby, Demdike Stare and Oneohtrix Point Never) and was greeted with universal praise in the underground blog network as well as established magazines such as The New Yorker and Pitchfork.
The music itself played with the notion of nostalgia without being nostalgic itself. It's the sound of half-remembered dreams, a surreal distorted vision of the past, an aural polaroid of long forgotten musics, a ghostly voice from a non-existent era.
From the original Type one-sheet:
"The mission statement for Alphabet 1968 was to write an album of "songs" for want of a better word. Short tracks which represented genre points, the milestones which stuck in Richter's mind when he thought back to his favorite records. What we arrive at is a breathtaking 10-track album which, over the course of 45 minutes, explores world music, techno, noise, avant-garde, ambient music and even exotica. Each track is linked with a loose thread of radio static or environmental sound, dragging you through the album, as if tuning in to a stray broadcast or a particularly adventurous mix. Richter has pieced the album together from hours of recordings made at his studio with home made gamelan, small instruments and loops gathered from a collection of ancient vinyl and 78 records. The scope of the album is admirable, but ignoring this, it is simply a shockingly arresting collection of experimental oddities, with references ranging from Moondog to Basic Channel by way of Bernard Herrmann. It's not hard to fall in love with Alphabet 1968, far harder would be to place exactly where the record should fit into your collection."
Mark Fisher in The Wire:
"But what if we were to take Richter's provocation seriously - what would a song without a singer be like? What would it be like, that is to say, if objects themselves could sing? It’s a question that connects fairy tales with cybernetics, and listening to Alphabet 1968, I’m reminded of a filmic space in which magic and mechanism meet: JF Sebastian’s apartment in Blade Runner. The tracks on the LP are crafted with the same minute attention to detail that the genetic designer and toymaker brought to his miniature automata, with their bizarre mixture of the clockwork and the computerised, the antique and the ultramodern, the playful and the sinister. Richter’s musical pieces have been built from similarly heterogeneous materials - record crackle, shortwave radio, glockenspiels, all manner of samples, mostly of acoustic instruments. ….. JF Sebastian's apartment was itself an update of older spaces in which science and sorcery co-existed: the workshops of ETA Hoffmann's inventor-magicians, or of Pinocchio's creator, Geppetto. I think, too, of Auguste Villiers de l'Isle-Adam's astonishing 1886 tale The Future Eve in which Edison, using the expertise he has recently acquired from inventing the phonograph, sets himself the task of constructing an artificial woman. But if there are songs here, they are sung by the gramophone and other recording and playback machines. Richter so successfully effaces himself as author that it is as if he has snuck into a room and recorded the objects as they played (to) themselves. Rather than simply automating his music, as in the case of Pierre Bastien and his mechanical machines, Richter makes us feel that he has merely recorded the unlife of objects. ….. Indeed, the impression of things winding down is persistent on Alphabet 1968. Entropy has not been excluded from Richter's enchanted soundworld. It feels as if the magic is always about to wear off, that the enchanted objects will slip back into the inanimate again at any moment."
Der Titel des zweiten Siamese Elephants Albums ist so etwas wie die Umkehrung des Beatles-Klassikers 'Here Comes the Sun', weil darauf dessen hoffnungsvoller Optimismus auf ein Weltuntergangsszenario umgelegt wird. Darf man tanzen, wenn alles den Bach runtergeht? 'There Goes the Sun' ist ein Versuch, sich zurechtzufinden in dem ganzen Wahnsinn und ein Plädoyer dafür, die Zeit, die uns bleibt, zu genießen.
Das sechzehnte Album der New Yorker Noise-Rock-Urgesteine Swans um deren Kopf und Sänger Michael Gira, inklusive einer Schar an namhaften Gästen wie Ben Frost.
"Nach zahlreichen pandemiebedingten Tourabsagen für das vorherige Swans-Album 'leaving meaning' und einer scheinbar bodenlosen Grube des Wartens, Wartens, Wartens und der seltsamen Orientierungslosigkeit, die mit dieser plötzlichen, aber nicht enden wollenden erzwungenen Isolation einherging, beschloss ich, dass es Zeit war, Songs für ein neues Swans-Album zu schreiben und alles andere zu vergessen. Es fiel mir relativ leicht, sie zu schreiben, immer in dem Bewusstsein, dass es meine letzten sein könnten. Als ich endlich in der Lage war, mit den Songs in der Hand nach Berlin zu reisen, um mit meinen Freunden an diesem Album zu arbeiten, war das Gefühl ähnlich wie der Moment in 'Der Zauberer von Oz', wenn der Film von Schwarz-Weiß auf Farbe wechselt. Jetzt fühle ich mich ziemlich optimistisch. Meine Lieblingsfarbe ist rosa. Ich hoffe, dass euch das Album gefällt."
'The Beggar' erscheint auf Doppel-Vinyl in einer braunen Spanplattenhülle, als Doppel-CD in einem braunen Spanplatten-Digi-Pack sowie digital. Der knapp 44minütige CD-Track 'The Beggar Lover (Three)' liegt der LP als Download-Karte bei.
- Ltd. 2LP: (Doppel-Vinyl in einer braunen Spanplattenhülle mit einer Download-Karte für zusätzliche 44 Minuten Musik)
Brüder und Schwestern, wir haben uns versammelt, um die Heavy-Götter auf dem Altar des Metal anzubeten. HIGH PRIEST kommen aus Chicago, Illinois in den Vereinigten Staaten von Amerika, um unsere Tage mit einer hoffnungsfrohen Botschaft des Doom zu erhellen. Ihre Prophezeiung in Form des Debütalbums "Invocation" ist in Stoner Rock gehauen und in metallene Schrift gegossen. HIGH PRIEST haben sich die Worte der Ältesten zu Herzen genommen. Ihre glorreichen Harmonien und Melodien tragen die eingängige Handschrift von THIN LIZZY. Die düstere Schwere wurde von BLACK SABBATH vorausgesagt und von ELECTRIC WIZARD wiederbelebt. Sogar einige Verse von METALLICAs klassischen Riffs haucht den Songs ihr Leben ein. Und aus den Schriften des Grunge kommt eine emotionale Kraft, die durch an ALICE IN CHAINS gerichtete Gebete empfangen wurde. All diese Herrlichkeit wird in einem neuen Testament aus bluesigen Gitarrenriffs und gefühlvollem Gesang dargeboten. HIGH PRIEST entstanden mit einer klaren Vision in den Köpfen von vier Freunden, die seit ihrer Jugend schon in diversen Bands und Besetzungen zusammen gespielt hatten. Während einer ELECTRIC WIZARD Show in ihrer Heimatstadt im Jahr 2015 gelangten sie spontan und gleichzeitig zu der Erleuchtung, dass sie fortan Doom und Old School Metal spielen mussten. Ihr erstes öffentliches Bekenntnis zum Metal-Evangelium war die im Jahr 2016 erschienene EP "Consecration", die HIGH PRIEST nicht nur viel Aufmerksamkeit in der Doom und Stoner Metal-Szene einbrachte, sondern auch einen Plattenvertrag mit Magnetic Eye. Dies führte zunächst zur Veröffentlichung der zweiten EP "Sanctum" im Jahr 2019. Nun ist es soweit: HIGH PRIEST liefern ihr mit Spannung erwartetes Debütalbum ab. "Invocation" hält nicht nur, was die beiden EPs versprachen, sondern trägt seine Hörer auf einem Wagen aus feurigen Riffs direkt in den Himmel. Amen!
Brüder und Schwestern, wir haben uns versammelt, um die Heavy-Götter auf dem Altar des Metal anzubeten. HIGH PRIEST kommen aus Chicago, Illinois in den Vereinigten Staaten von Amerika, um unsere Tage mit einer hoffnungsfrohen Botschaft des Doom zu erhellen. Ihre Prophezeiung in Form des Debütalbums "Invocation" ist in Stoner Rock gehauen und in metallene Schrift gegossen. HIGH PRIEST haben sich die Worte der Ältesten zu Herzen genommen. Ihre glorreichen Harmonien und Melodien tragen die eingängige Handschrift von THIN LIZZY. Die düstere Schwere wurde von BLACK SABBATH vorausgesagt und von ELECTRIC WIZARD wiederbelebt. Sogar einige Verse von METALLICAs klassischen Riffs haucht den Songs ihr Leben ein. Und aus den Schriften des Grunge kommt eine emotionale Kraft, die durch an ALICE IN CHAINS gerichtete Gebete empfangen wurde. All diese Herrlichkeit wird in einem neuen Testament aus bluesigen Gitarrenriffs und gefühlvollem Gesang dargeboten. HIGH PRIEST entstanden mit einer klaren Vision in den Köpfen von vier Freunden, die seit ihrer Jugend schon in diversen Bands und Besetzungen zusammen gespielt hatten. Während einer ELECTRIC WIZARD Show in ihrer Heimatstadt im Jahr 2015 gelangten sie spontan und gleichzeitig zu der Erleuchtung, dass sie fortan Doom und Old School Metal spielen mussten. Ihr erstes öffentliches Bekenntnis zum Metal-Evangelium war die im Jahr 2016 erschienene EP "Consecration", die HIGH PRIEST nicht nur viel Aufmerksamkeit in der Doom und Stoner Metal-Szene einbrachte, sondern auch einen Plattenvertrag mit Magnetic Eye. Dies führte zunächst zur Veröffentlichung der zweiten EP "Sanctum" im Jahr 2019. Nun ist es soweit: HIGH PRIEST liefern ihr mit Spannung erwartetes Debütalbum ab. "Invocation" hält nicht nur, was die beiden EPs versprachen, sondern trägt seine Hörer auf einem Wagen aus feurigen Riffs direkt in den Himmel. Amen!




















