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Das britische Produzentenduo Jungle meldet sich zurück.
Das kommende Album von Jungle - ihr drittes - „Loving In Stereo" wird wahrscheinlich der Soundtrack zu einem Sommer werden, der anders ist als alle anderen. Das Duo hat das vergangene Jahr im Studio verbracht und ist mit einer unbändigen Dancefloor-Platte für die post „social distancing" Zeit herausgekommen: „With this record we’ve learned to trust our instincts and go with our gut,” sagt T. „We want it to be more raw, open, fun, enjoyable and entertaining, because that’s what music is,” fügt J. hinzu.
J und T sind das pulsierende Herz von Jungle, wo Musik, Ästhetik und Choreografie als eine unverwechselbare künstlerische Vision nebeneinander bestehen. Mit dem gleichen Ethos wie z.B. Gorillaz oder The Avalanches sind die beiden die Produzenten, Songwriter und Musiker, aber sie sind auch die Regisseure, Content-Schöpfer und Kuratoren. Sie stehen an der Spitze einer größeren Gemeinschaft von Kreativen. Sie sind Weltenbauer.
Mit dem neuen Album wird dies auf eine neue Ebene gehoben, wobei das größere Jungle-Kollektiv von Tänzern ein integraler Aspekt ist, wie die Musik visuell erlebt wird. Mit jedem Video, bei dem Josh Lloyd Watson und sein langjähriger Mitarbeiter Charlie Di Placido Regie geführt haben, schaffen sie es die Fans zu begeistern. Das Video zu „Keep Moving" ist in einem Take gedreht - teils Birdman, teils West Side Story und zeigt zwei Gangs von Tänzer*innen. Es beginnt mit dem Tänzer Che Jones (der im Video zu „Smile" vom letzten Jungle-Album mitspielte) in seinem Schlafzimmer und führt zu einer Szene im Freien, in der wir Mette Linturi (die im Video zu „Casio" vom letzten Album mitspielte) finden. Der Rest ist eine wunderschöne Entfesselung, die so atemraubend zu beobachten ist, dass sie den Zuschauer mit einem Gefühl der Ehrfurcht zurücklässt.
In ihrer bisherigen Karriere haben Jungle bereits auf mehreren Kontinenten gespielt und eine stetig wachsende internationale Fangemeinde gewonnen: Headline Shows von Sydney bis Moskau, vom ausverkauften Londoner Alexandra Palace mit 10.000 Plätzen bis zum 9.000 Kilometer von ihrem zu Hause entfernten ausverkauften Hollywood Palladium und Festivals wie Coachella, Bonnaroo und Lollapalooza. Ihr für den Mercury Prize nominiertes und mit Gold ausgezeichnetes Debütalbum und der Nachfolger "For Ever" von 2018 erreichten beide die UK Top 10. Diese beiden Alben haben seitdem 750.000 Verkäufe und fast eine Milliarde Streams erreicht.
expected to be published on 13.08.2021
DESTRUCTION liefern unaufhaltsamen Thrash Metal nach Hause auf Live Attack!
Seit ihrer Debüt-EP Sentence Of Death (1984) hat das deutsche Vierergespann DESTRUCTION mit ihrem
unglaublich ehrlichen und kompromisslosen Thrash Metal für Aufsehen und Nackenschmerzen gesorgt.
Jetzt, 37 Jahre nach ihrer unaufhaltsamen Karriere, bringen DESTRUCTION die geballte Power von harten
Drums, peitschenden Riffs und giftigen Vocals auf der neuen 2CD+DVD (BluRay) Live Attack (VÖ 13.
August via Napalm Records) zu dir nach Hause! Als die Musikwelt sich gezwungen sah, Veranstaltungsorte
zu schließen und Tourneen auf unbestimmte Zeit abzusagen, sprangen DESTRUCTION ein und lieferten
ihren treuen Fans zu Hause per Live-Stream ihre überragende Thrash Metal-Power - jetzt erhältlich auf
High-Definition BluRay! Werde Zeuge, wie DESTRUCTION durch ihr 22 Songs umfassendes Live-Set
peitschen, darunter geschätzte Klassiker wie ”Mad Butcher”, ”Thrash Till Death”, ”Born To Perish” und
viele mehr! Gefilmt und aufgenommen im legendären Z7 in Pratteln (Schweiz), haben DESTRUCTION
keine Kosten und Mühen gescheut, um Dir ein Live-Erlebnis zu bieten, das Dich zum Headbangen bringt, als
stündest Du in der ersten Reihe bei der Show und ließest Dir Deine Trommelfelle von rumpelnden DoubleBass-Grooves durchbohren! Die BluRay-DVD ist gefüllt mit exklusiven Pre- und Aftershow-Einblicken und
Behind the Scenes-Material von DESTRUCTIONs Live-Show - ein Muss für Fans des echten Thrash Metal!
expected to be published on 13.08.2021
Endlich ist der Sommer in vollem Gange, endlich zeichnet sich die Möglichkeit ab, wieder Livekonzerte
spielen zu können, endlich veröffentlicht Megaloh sein neues Album »21«. Es ist der Anbruch eines neuen
persönlichen Zeitalters. Denn auch, wenn der Rapper nie ganz weg war, er veröffentlichte Singles und
Features, nicht zuletzt im vergangenen Jahr die »Hotbox«-EP und 2017 das BSMG-Projekt »Platz an
der Sonne«, ein Soloalbum ist seit 2016 nicht mehr erschienen. Seitdem hat sich das Leben des Rappers
grundlegend verändert: Den Job im Lager hat Megaloh schon lange gekündigt. Vater ist er geworden,
daran geknüpft entwickelte sich ein gesteigertes Bedürfnis nach finanzieller und familiärer Sicherheit. Eine
weltweite Pandemie führte nicht nur zur Verzögerung der Veröffentlichung, sondern gab Raum zur Ruhe
und Reflektion, zur Neuorientierung und zum Wiedergewinn der Freude an der eigenen Kunst. Der Moabiter
hatte die Gelegenheit, aus dem Hamsterrad des Alltags herauszuzoomen: »Ich konnte viel darüber nachdenken, wie ich Musik mache. Was mich stört und was mich heiß macht«, sagt er. Megalohs Erkenntnis:
Die oft zitierte Verkopftheit wirkt manchmal lähmend.
Aus dieser Neuorientierung entstand »21«.
Am 13. August 2021 veröffentlicht Megaloh sein viertes Soloalbum »21«, eine Rückbesinnung auf die
Lust am Rap und die Unbeschwertheit der Jugend.
expected to be published on 13.08.2021
"Medieval Femme", Fatima Al Qadiris neue zehn Stücke umfassende Suite, die von den klassischen Gedichten arabischer Frauen inspiriert ist, beschwört durch die Metapher eines islamischen Gartens einen Tagtraum herauf, an der Grenze zwischen Depression und Sehnsucht, wo sich die Gegenwart vorübergehend auflöst und nur Vergangenheit und Zukunft übrig bleiben. Mit einer Mischung aus Neon-Drones und den schwachen Umrissen einer arabesken Melodie offenbart "Medieval Femme" eine vollendete, traumhafte Szenerie, schattiert mit Farben und subtilen Reibungen. Fatima versucht, den Hörer in einen Zustand melancholischer Sehnsucht zu versetzen und ihn an einen Ort der Träumerei und Trostlosigkeit zu entführen, um die Grenze zwischen zwei scheinbar gegensätzlichen Zuständen zu hinterfragen und sich an himmlischer Trauer zu erfreuen. "Medieval Femme" verwendet Instrumente aus der Musik des Mittelalters, die in einer futuristischen Umgebung neu arrangiert wurden; sanfte Synthesizer-Laute, Orgeln und Pfeifen hallen im Raum, während hauchdünne Pulse als Antwort kräuseln. Fatimas Gesang aus wiederholten, mantraähnlichen Phrasen wird manchmal gepitcht und verändert, um immer intensivere Spitzen, engelsgleiche Refrains und sehnsüchtige Beschwörungen hervorzubringen. Bei "Tasakuba", Kaltham Jassims Rezitation eines Verspaares des Dichters Al-Khansa aus dem 7. Jahrhundert, erhält die Trauer ihrer Worte einen turbulenten, halluzinatorischen Rahmen, bevor sich das Album im letzten Song, dem klaren, luftigen "Zandaq", auflöst.
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Udo Lindenberg gilt als einer der größten deutschen Künstler. Millionen verkaufte Tonträger, ausverkaufte
Stadion-Konzerte und Hits wie ”Sonderzug nach Pankow”, ”Hinterm Horizont” u.v.m.
Am 17. Mai 2021 wurde der Panik-Rocker 75 Jahre jung. Anlässlich dieses Ehrentages erscheint eine
neue Zusammenstellung seiner größten Hits der Polydorzeit als limitierte 2LP Sonderauflage (180 Gramm,
schwarze Pressung). Unter den 20 Titeln auf ”75 Jahre Panik - Alle Polydor Hits von 1983 bis 1998” finden
sich natürlich der ”Sonderzug nach Pankow”, ”Horizont” und ”Odyssee”, die Duette mit Nina Hagen oder
dem Freundeskreis & Gentleman sowie zwei seltener zu hörende Nummern, die ”Sonderzug”-Single-B-Seite
”Sternentaler” und ”Find’ ich gut (Ede Ödelmann)” vom 1986er-Album ”Phönix” als rare Maxi-Version.
expected to be published on 06.08.2021
160 gram black vinyl LP, with glossy color jacket, and 8 page full sized color booklet with lyrics, rare photos, and notes by Hamisi Delgado, Werner Graebner, and Salim Zahoro.
Formed in the mid-1950s, Kiko Kids Jazz created a stunningly unique sound amidst an explosion of Tanzanian guitar bands in the years leading up to the country’s independence. Defined by Salim Zahoro’s warm voice and the heavy tremolo of his electric mandolin, Kiko Kids Jazz incorporated their love of early acoustic Cuban Son, rhythms from their home town of Tabora, the exciting and competitive scene of acoustic/electric dance bands in Dar Es Salaam and Nairobi, the poetic strains of Taarab and Arabic music, and the tranquility of coastal Tanzania.
The results are both comforting and intriguing: expressive, strung out melodies on Salim’s mandolin and subtly com-plex percussion lock into deep grooves of thumping acoustic bass, jerky rhythm guitars, and Cuban-style trumpet breaks. The kind of sounds that can be approached from several rhythmic angles, until it all gels in the mind and soul.
Despite being one of the most beloved and innovative bands of their time, this is the first Kiko Kids Jazz LP ever re-leased, consisting of our favorite songs from 1962 and 1965, all beautifully remastered from original tapes and press-ings. We were fortunate to work with bandleader Salim Zahoro before his passing at age 85, shortly before the completion of this record.
Recommended for fans of Cuban Marimba Band, the Zanzibara and Ethiopiques series, Lipa Kodi Ya City Council, Original Music, etc.
Produced in collaboration with Salim Zahoro (1936-2021), Werner Graebner (Jahazi Media) and Hamisi Delgado. Licensed from Mzuri Records.
expected to be published on 06.08.2021
Erwachsen aus den frostigen, dunklen und grüblerischen Wäldern Sibiriens, formen sich NYTT LAND zu
einer der faszinierendsten und fesselndsten Stimmen der Folkmusik. Auf ihrem neuen Album Ritual (VÖ
6. August via Napalm Records), ziehen NYTT LAND den Hörer in eine Welt antik-perkussiver Instrumentierung und gesanglicher Tradition: Acht Songs auf Ritual erzählen Sagen von Göttern und Helden, die
vor Jahrhunderten geboren und deren Geschichten in Traditionen bewahrt wurden, dargeboten in einem
einzigartigen Klangerlebnis, das vom Duo selbst am besten als Shamanic Dark Folk beschrieben wird. Die
uralte schamanische Kultur von NYTT LAND wird in Songs wie ”U-Gra” deutlich, der auf der Legende des
sibirischen Eingeborenenstammes der Khanty basiert. Der Song erzählt die Geschichte der Schutzgeister
der Heimat des Stammes - düstere rituelle Gesänge zu Beginn des Songs erbitten die Geister, wohlwollend
zu ihrem Volk zu sein und ihnen zu helfen, das Land zu bewahren, auf dem der Stamm lebt. Eine atmosphärische, meditative Reise, begleitet von mitreißenden Percussions und dem unvergleichlich einzigartigen
Gesangslayering von NYTT LAND.
Ritual ist eine einzigartige Darbietung von schamanischem Dark Folk - inspiriert von NYTT LANDs authentischer, uralter sibirischer Kultur. Fans von Bands wie WARDRUNA, HEILUNG oder RUNAHILD sollten
sich bereit machen für das das Ritual!
expected to be published on 06.08.2021
Die Grammy-nominierte Band Hiatus Kaiyote veröffentlichen ihr neues Album auf Brainfeeder! Knapp 6 Jahre nach "Choose Your Weapon" (2015) erscheint endlich das brandneue Studioalbum!
Die zweifach Grammy-nominierte Band besteht aus Naomi „Nai Palm“ Saalfield (Gitarre, Gesang), Paul Bender (Bass), Simon Mavin (Keyboards) und Perrin Moss (Schlagzeug). Das neue Album ist der Nachfolger ihres 2015er Albums, „Choose Your Weapon“, das der Rolling Stone als „atemberaubenden Schritt nach oben“ beschrieb und sie von Glastonbury bis zum Fuji Rock führte, vom Roots Picnic bis zur ausverkauften Sydney Opera. Das neue Projekt konnte endlich entstehen, nachdem die Band auf Songs von The Carters (Beyoncé & Jay-Z), Kendrick Lamar, Anderson .Paak, Chance The Rapper oder Drake gesampelt wurde - mit dem Nai Palm aber auch auf seinem Album, „Scorpion“, zusammenarbeitete. Das Ergebnis ist ein Album, das sich, untermalt von Verocais Streichern, in einem Groove entspannt: sonnenbeschienen, erhaben, meisterhaft. Hinter allem steckt Hiatus' gewohnter Sinn für musikalische Abenteuer, ihre Gabe, das Komplexe einfach klingen zu lassen, oder, in ihren eigenen Worten: „Wondercore“. Simons Experiment mit einem ungeraden Rhythmus, der in 5er-Gruppen gepackt ist, wird zu einem kaskadenartigen Jam namens „Rose Water“. Benders und Simons Austausch einzelner Noten, hin und her, um eine Melodie zu bilden, wird zu „All The Words We Don't Say“. Nais frecher Kommentar auf sexbesessene, dreiminütige Pop-Hits wird zu „Chivalry Is Not Dead“, einem Song über die bizarren Paarungsrituale von Leopardenschnecken (sie leuchten fluoreszierend) und Seepferdchen (sie verschränken ihre Schwänze und tanzen). Das Album endet mit dem zarten „Blood And Marrow“, einer Bender-Bassline, zu der Nai und Perrin improvisierten, und die Simon als seinen Lieblingssong anpreist: „Es ist ein klassischer Hiatus-Studio-Song, der eine schöne Erkundung ist und ein Geheimnis bereithält.“
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"The definition of a hidden gem" - John Peel / "The world seems finally to be catching up to Leslie Winer, whose startling intelligence and singular vision shine through her copious recording life." - Max Richter / "She might just be the coolest woman on the planet!" - Boy George "When I Hit You - You'll Feel It" is a 16-track anthology that celebrates the extraordinary work of musician, poet, and author, Leslie Winer. The collection spans Winer's three-decade-long musical career: from her groundbreaking solo work in the early '90s to her latest inspired projects. Featuring musical contributions from Jon Hassell, Helen Terry, Jah Wobble, Renegade Soundwave's Karl Bonnie, and others, the collection also spotlights Winer's diverse collaborations, unearths previously-unreleased recordings and was newly remastered by the GRAMMYr-nominated engineer John Baldwin. The album includes a new interview with Winer, captured by the compilation's co-producer, acclaimed author and critic Wyndham Wallace. Rounding out the package is an insightful essay by the award-winning writer and scholar Louis Chude-Sokei and an original cover collage by the renowned British photographer and artist, Linder, featuring photography by Mondino, and design by designer Christopher Shannon. Musician, poet, iconoclast, model, artist, enigma. Leslie Winer is many things. She grew up in Boston with a voracious appetite for music and the written word and embraced the city's lively jazz and folk scene in the '70s. Moving to New York for art school, she formed an unlikely friendship with writer and artist William S. Burroughs and lived on-and-off with Jean-Michel Basquiat. In London, where Winer began her musical ventures in earnest, she was a regular at Leigh Bowery's underground club Taboo, where she met many of her collaborators, including filmmaker John Maybury, Kevin Mooney (of Adam and the Ants), and Boy George. Winer's striking looks also attracted fashion designers and photographers. Throughout the early '80s, she was an in-demand model-appearing in campaigns for Valentino, Christian Dior, and Yohji Yamamoto, and serving as a muse for a young Jean-Paul Gaultier, who later dubbed Winer "the first androgynous model." She posed for Helmut Newton, Irving Penn, and Pierre et Gilles, and graced the covers of The Face, French and Italian editions of Vogue, and Mademoiselle. But music was Winer's true passion and, at the turn of the '90s, she would unknowingly help invent the massively popular genre known today as trip-hop. On her debut, Witch, Winer masterfully blended the uninhibited sampling of early hip-hop with dancehall basslines and programmed beats, while weaving mesmerizing - and coolly-detached - spoken-word vocals into her ambient tracks. It was unorthodox in the most delicious ways. While Witch was finished in 1990, it wouldn't be released for three years, due to the whims of Winer's label. By the time the album saw the light of day (released under the pseudonym "c"), trip-hop was gaining mainstream traction via acts like Portishead, Massive Attack, and Madonna. Although Winer eventually gained wider acknowledgment (prompting the NME to give her the dubious distinction of "The Grandmother of Trip-Hop"), Witch initially went sorely unnoticed. Winer continued to record, undeterred by the elusive nature of mainstream success in the modern music business. Her network of inspired collaborators continued to grow and expand, yet her influence remained largely a secret except to those in the know, such as Grace Jones and Sinead O'Connor, who would cover her songs. In the modern era, one is hard-pressed to find an artist who continues to push the creative envelope as much as Winer does. And yet, three decades after her revolutionary debut, her work remains just as startling and fresh.
expected to be published on 30.07.2021
Aufgenommen im Herbst 2020 in den Middle Farm Studios in Großbritannien, markiert "Thirstier" eine Wende zu einem größeren, bombastischeren Sound für TORRES. Die ängstliche Stille, die sich über einen Großteil von Scotts früherer Musik legte, wird in Songs, die für die Feier nach der Seuche zugeschnitten sind, auf den Kopf gestellt. Scott hat das Album zusammen mit Rob Ellis und Peter Miles produziert und dabei auf ihre Erfahrungen mit der Eigenproduktion von "Silver Tongue" zurückgegriffen, um ihre Musik auf eine noch breitere Basis zu stellen. Gitarrengetriebene Soundwände, die an die Arbeit von Produzent Butch Vig mit Garbage und Nirvana erinnern, wogt und zerstreut sich wie die Brandung bei starkem Wind und trägt Scotts souveräne Stimme in den Vordergrund. "Thirstier", der Nachfolger von "Silver Tongue" aus dem Jahr 2020, ist Scotts bisher überschwänglichste und gewagteste Platte, die sie im aufregenden freien Fall zeigt. Das Album revoltiert gegen den grauen Luftzug der Zeit, eine sengende und lebensbejahende Eruption eines Albums, das sich fragt, was passieren könnte, wenn wir einen Weg fänden, unsere Fantasien unerschöpflich zu machen. "Thirstier" sprengt die Grenzen der imaginativen Möglichkeiten.
expected to be published on 30.07.2021
Light in the Attic is ecstatic to announce When I Hit You—You’ll Feel It: a 16-track anthology that celebrates the extraordinary work of musician, poet, and author, Leslie Winer. When I Hit You—You’ll Feel It spans Winer’s three-decade-long musical career: from her groundbreaking solo work in the early ‘90s to her latest inspired projects. Featuring musical contributions from Jon Hassell, Helen Terry, Jah Wobble, Renegade Soundwave’s Karl Bonnie, and others, the collection also spotlights Winer’s diverse collaborations, and unearths previously-unreleased recordings.
expected to be published on 30.07.2021
Mit seinem chartbrechenden 2018er Album ”For The Love Of Metal” hat DEE SNIDER, der legendäre
Heavy Metal Sänger und eine der absoluten Säulen der Popkultur, die Heavy Metal Welt um ihre eigene
Achse drehen lassen.
2021, drei Jahre später - mitten in einer der turbulentesten Zeiten seit Langem, kehrt DEE SNIDER mit
dem triumphalen Nachfolger ”Leave A Scar” zurück. Erneut produziert von Jamey Jasta und co-produziert,
gemischt und gemastert von Schlagzeuger Nick Bellmore, mischt die neue Platte einfangende Modernität
mit einer Dosis klassischem Heavy Metal - eine packende Kombination, die nicht nur langjährige Fans
begeistern wird.
Jeder der 12 Tracks auf ”Leave A Scar” untermauert nicht nur DEE SNIDERs Position als einen der
meistgefeierten Frontmänner aller Zeiten, sondern zeigt auch, dass seine Stimme und sein souveränes
Auftreten so stark sind wie eh und je. Wenn ”For The Love Of Metal” DEE SNIDERs Aufbruch in eine
neue Ära eingeleitet hat, dann setzt ”Leave A Scar” diese in Flammen.
expected to be published on 30.07.2021
LTD Edition inklusive 3 Bonustracks auf Vinyl!
The Cinematic Orchestra haben eine ganz besondere Wiederveröffentlichung ihres Klassikers, „Ma Fleur“aus dem Jahr 2007, angekündigt. Es wird eine limitierte Version auf transparentem Vinyl geben welche drei Songs aus dieser Zeit enthält, die noch nie auf Vinyl veröffentlicht wurden; „Flowers“, „Talking About Freedom“ und „Colours“, und werden mit vier doppelseitigen Kunstkarten/Drucken geliefert: Seinerzeit wurde das Album für seine kühne Abkehr von den klanglichen Traditionen der Gruppe gelobt. In den Jahren seither wurde es kontinuierlich gefeiert, wobei Tracks wie „To Build A Home“ mit über einer halben Milliarde Streams bis heute ein riesiges Publikum erreichten. Die Band hat ausverkaufte Shows in einigen der prestigeträchtigsten Veranstaltungsorte der Welt gespielt, darunter die Royal Albert Hall in London, die Philharmonie de Paris, das Auditorium Parco Della Musica in Rom und das Sydney Opera House, außerdem waren Festivals wie Coachella, Glastonbury, Fuji Rock, Montreux und Sónar allesamt Gastgeber*innen für die beliebten Live-Auftritte der Band. Ihr letztes Album, „To Believe“ aus dem Jahr 2019, debütierte auf einem Karrierehoch auf Platz 19 der offiziellen UK-Album-Charts und war #1 in den UK-Vinyl-Charts.
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GRAZ, das Debüt Album von Nils Frahm. Was, wie bitte? Wer den Klaviervisionär und -virtuosen schon einmal im Konzert erlebt hat, wird bereits wissen, dass Nils auch gelegentlich den einen oder anderen Scherz macht, ohne dabei eine Miene zu verziehen. Die Pointe kommt dieses Mal etwas verzögert: Graz ist tatsächlich das erste Studioalbum, das er schon 2009 für das Londoner Label aufgenommen hat. Nur ist dies irgendwie unter Verschluss geblieben - bis jetzt. Nils Frahm hat in aller Ruhe die gesamte Musikwelt auf den Kopf gestellt; er hat die jahrhundertealte Figur des Pianisten-Komponisten neu definiert, sie ins Jetzt überführt - für eine vollkommen neue Generation. Während seine Musik über Mundpropaganda immer mehr Menschen erreichte und in ihren Bann zog, kehrte auch sein Instrument zurück in den Fokus der Popkultur. Eine Entwicklung, die ihn und einige Gleichgesinnte im Jahr 2015 dazu inspirierte, den jährlichen Piano Day ins Leben zu rufen. Einen neuen Feiertag im Kalender, der eine der größten Erfindungen der Menschheitsgeschichte zelebriert. Mit Aufnahmen, die den Menschen und dieses Instrument in den Mittelpunkt rücken. Graz ist so eine Aufnahme. Eine bislang unveröffentlichte Momentaufnahme eines jungen Nils Frahm, mitgeschnitten im Jahr 2009 im Mumuth, dem Haus für Musik und Musiktheater der Kunstuniversität Graz, als Teil der Abschlussarbeit Conversations for Piano and Room, produziert von Thomas Geiger, der dafür im selben Jahr den 1. Preis in der Kategorie Classical Surround Recording der 127. AES Convention in New York in Empfang nehmen durfte. Zwar wurde damals beschlossen, jene Graz-Sessions am Konzertflügel beiseite zu legen, um sich stattdessen auf die gedämpften, ganz intim klingenden Klavierexperimente zu konzentrieren, die dann 2011 auf seinem gefeierten Studioalbum Felt zu hören waren. Jedoch sollten zwei der Kompositionen - und das gilt ganz besonders für Hammers - in seinen Livekonzerten weiterleben und sich erweitern; neu aufgenommen für Spaces, jenes Album, das ihm 2013 endgültig den Durchbruch bescherte. Graz dokumentiert den Moment, der ganz am Anfang jener wortlosen Revolution steht, die Nils in den Jahren danach auslösen sollte. Sein Genie, die Essenz seiner Handschrift ist schon hier zu erkennen: der harmonische Ausdruck der Klassik, die Unmittelbarkeit des Jazz. Es wirkt so, als würde Nils jede Idee für sich aufgreifen, ganz behutsam, nur auf den Moment konzentriert, um auch ja nicht die Muse wieder zu vertreiben.
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Aufgenommen im Herbst 2020 in den Middle Farm Studios in Großbritannien, markiert "Thirstier" eine Wende zu einem größeren, bombastischeren Sound für TORRES. Die ängstliche Stille, die sich über einen Großteil von Scotts früherer Musik legte, wird in Songs, die für die Feier nach der Seuche zugeschnitten sind, auf den Kopf gestellt. Scott hat das Album zusammen mit Rob Ellis und Peter Miles produziert und dabei auf ihre Erfahrungen mit der Eigenproduktion von "Silver Tongue" zurückgegriffen, um ihre Musik auf eine noch breitere Basis zu stellen. Gitarrengetriebene Soundwände, die an die Arbeit von Produzent Butch Vig mit Garbage und Nirvana erinnern, wogt und zerstreut sich wie die Brandung bei starkem Wind und trägt Scotts souveräne Stimme in den Vordergrund. "Thirstier", der Nachfolger von "Silver Tongue" aus dem Jahr 2020, ist Scotts bisher überschwänglichste und gewagteste Platte, die sie im aufregenden freien Fall zeigt. Das Album revoltiert gegen den grauen Luftzug der Zeit, eine sengende und lebensbejahende Eruption eines Albums, das sich fragt, was passieren könnte, wenn wir einen Weg fänden, unsere Fantasien unerschöpflich zu machen. "Thirstier" sprengt die Grenzen der imaginativen Möglichkeiten.
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Die weltbekannte Band aus Island ist mit ihrem elften Studioalbum, dem hoch emotionalen "Mobile Home", zurückgekehrt und veröffentlicht damit ihr erstes Album seit 2018. Das Kollektiv beweist einmal mehr die Meisterhaftigkeit, seine künstlerischen Grenzen zu erweitern, indem sie eines ihrer ambitioniertesten und kraftvollsten Alben seit Jahrzehnten veröffentlichen. Für ihr neuestes Album holten sich GusGus die VÖK-Sängerin Margrét Rán zur Hilfe, um ihren Stil zu erweitern und den Sound des Kollektivs so frisch wie immer zu halten. Das 9-Track-Album bietet eine Mischung aus elektronischem Rock, Ambient, Darkwave, Downtempo und Synthpop. GusGus besser denn je!
World-renowned group GusGus have returned with their 11th studio album, the highly emotive Mobile Home, marking their first album release since 2018. The collective once again prove their commitment to pushing their artistic boundaries as they release one of their most ambitious and powerful albums in decades. For their latest record, GusGus call on VÖK’s lead singer Margrét Rán to help expand their style, keeping the collective’s sound as fresh as ever. The 9-track album features a concoction of electronic rock, ambient, darkwave, downtempo, and synthpop.
After announcing a new album in October 2020, GusGus wowed fans with their first single “Higher,” offering a first taste of how VÖK’s impactful vocals mesh seamlessly with GusGus’ intelligent and powerful electronic production. “Higher” was soon followed up with the darker, downtempo “Stay The Ride” and the bright and energetic synth work on “Our World.” The three captivating singles each received equally remarkable music videos courtesy of founding members Arni & Kinski, the directing team known for working with the likes of Sigur Rós, Kiasmos, Ólafur Arnalds, Of Monsters and Men, and more.
Every track on Mobile Home doubles as a window into a futuristic dystopian world that has been overtaken by machines. A nod to the rise of technology and ever-growing uncertainty surrounding automation, the album explores themes of solitude, rebellion, science fiction, hedonism, pleasure, and anger. Swirling within this world is a disconnected, aching soul who is on the verge of slipping into complete dementia. Forgotten purpose and goals but continues to be driven by the hedonistic default program of material consciousness; sensually self-indulgent and engaged in the pursuit of pleasure alone. In Mobile Home, GusGus challenge themselves like never before, resulting in a wonderfully chaotic reflection of the ongoing war between soul and machine.
With Mobile Home, GusGus show the quality and sonic diversity of the singles pervades throughout the full LP, while preserving the melodramatic themes that tie its 9 tracks together. “Simple Tuesday” showcases the group’s aptitude for blending contemporary electronic production with pop sensibilities while keeping an optimistic tonality at the forefront. Meanwhile, “Love Is Alone” and “Original Heartbreak” offer a slower, more pensive take on synthpop, and evoke feelings of solitude and deep melancholia. “Silence” and “The Rink” boast some of GusGus’s more experimental production, each alternating between radio-ready vocal verses with inventive and exciting synth elements. GusGus closes Mobile Home with “Flush,” an instrumental score that leaves the listener riding high as they finish the LP.
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Feste sollte man feiern, wie sie fallen...oder eben dann, wenn es passt! 2020 feierte 4AD, Label-Zuhause von Acts wie The National, Beirut, The Breeders und vielen mehr, den 40. Geburtstag...und da es in 2020 eh nicht viel zu feiern gab, erscheint nun eben etwas verspätet ein passendes Geburtstagsgeschenk in Form einer einmaligen Compilation mit 18 Cover-Versionen aus dem reichhaltigen 4AD-Katalog, neu interpretiert von aktuellen Label-Acts! So zu sagen: back to the future! "Bills & Aches & Blues" bietet damit einen Querschnitt aus der Vergangenheit, präsentiert von der Gegenwart. Darunter alte Lieblingssongs wie "Junkyard" von The Birthday Party aus dem Jahr 1981 (interpretiert von U.S. Girls), bis zu zwei Grimes-Songs aus 2012, die von Spencer. und Dry Cleaning gecovert wurden. Die Ikonen von The Breeders sind allgegenwärtig, in Form von drei Covern ihrer Songs "Cannonball" (von Tune-Yards), "Mountain Battles" (Bradford Cox von Deerhunter) und "Off You" (Big Thief), während sie sich selbst dem Song "The Dirt Eaters" von His Name Is Alive annehmen. Und mit den beiden neuen Signings Maria Somerville und Jenny Hval ist auch ein kleiner Ausblick auf die Zukunft des Labels vertreten!
expected to be published on 23.07.2021
"His desperate need for a torrent, a precipice, a railroad track - no matter what, but instantly - made him appeal for the very last time to the topography of his past. And when, in front of him, a grinding whine came from behind the hump of the side street, swelling to full growth when it had overcome the grade, distending the night, already illuminating the descent with two ovals of yellowish light, about to hurtle downward - then, as if it were a dance, as if the ripple of that dance had carried him to stage centre, under this growing, grinning, megathundering mass, his partner in a crashing cracovienne, this thundering iron thing, this instantaneous cinema of dismemberment - that's it, drag me under, tear at my frailty - I'm travelling flattened, on my smacked-down face - hey, you're spinning me, don't rip me to pieces - you're shredding me, I've had enough...Zigzag gymnastics of lightning, spectogram of a thunderbolt's split seconds - and the film of life had burst." One-time vinyl pressing (no digital). Recommended for fans of Werkbund, Main, General Elektro, Heith, Experimental Audio Research.
expected to be published on 23.07.2021
Es gibt sie noch, die guten Nachrichten: Jan Delay meldet sich mit seinem neuen Album zurück. “Earth, Wind & Feiern” ist voll Bass, Bumms und positiven Vibes: eine Platte für den Club in unserem Herzen.
“Earth, Wind & Feiern” ist Jan Delays fünftes Soloalbum und sein erstes seit 2016. Wie immer bei Jan Delay schöpft “Earth, Wind & Feiern” aus fünf Jahrzehnten Popgeschichte. Vor allem aber spielt die Platte im Hier und Jetzt. In ihr stecken Burna Boy und Stefflon Don, Daft Punk und Drake, Sly & Robbie und Meek Mill. Es gibt Afrobeats, Disco, Trap und Ska, sogar Stadiontechno und LatinX-Riddims.
“Earth, Wind & Feiern” ist eine Platte für den Club in unserem Herzen. Sie ist voll Seele und Bounce und positiven Vibes. Denn so bedrückend und komplex die Welt manchmal auch scheinen mag: Ein paar simple Wahrheiten werden nie von ihrer Gültigkeit verlieren. Wenn Hass herrscht, hilft Liebe ganz bestimmt. Und das Wichtigste ist, dass das Feuer nicht aufhört zu brennen. Jan Delay ist zurück, um es am Lodern zu
halten.
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Das Phänomen POWERWOLF: Innerhalb der deutschen Heavy-Metal-Szene findet sich wohl kaum eine
andere zeitgenössische Band, deren Erfolgskurve seit vergleichbar langer Zeit derart steil nach oben zeigt,
was mithilfe der im vergangenen Jahr veröffentlichten opulenten Werkschau „Best Of The Blessed“ zum
15-jährigen Bestehen deutlich sicht- und hörbar unter Beweis gestellt wurde. Nun, nur rund 12 Monate
später, steht das achte Studio-Album unter dem Titel „Call Of The Wild“ in den Startlöchern, von dem
mit Fug und Recht behauptet werden darf, dass es neue Maßstäbe setzt!
Zeitsprung ins Jahr 2005. Bereits auf seinem Debüt „Return In Bloodred“ etabliert das Quintett um den
Lead-Gitarristen und Haupt-Songwriter Matthew Greywolf einen in dieser Form nie dagewesenen Stil, der
klassischen Metal melodischer Spielart mit erhabenen Orgelklängen und orchestralem Bombast vereint.
Alles an POWERWOLF, von den elaborierten Texten - die mal augenzwinkernd humorvoll, mal bitterböszynisch von Phantastischem und Historischem handeln - bis zur omnipräsenten sakralen Symbolik, nährt
die mystische Aura des Fünfergespanns, die über die folgenden Jahre mit jedem weiteren Werk an
Bedeutung gewinnen und auf unzähligen Touren in eine einmalige, nicht von ungefähr als
„Metal-Messe“ bezeichnete Liveshow übersetzt werden soll. Die süßen Früchte der eisernen Treue zu den
traditionellen musikalischen Wurzeln, bei gleichzeitiger konsequenter Weiterentwicklung ihres ureigenen Sounds, ernten POWERWOLF aber nicht nur von den Bühnen ausverkaufter Konzertsäle aus, sondern
auch an der hart umkämpften Chart-Front. Dreimal gelang in den letzten Jahren der Sprung aufs
Treppchen der offiziellen deutschen Albencharts - zweimal davon auf die Pole-Position - und im
europäischen Ausland wurden die jüngeren Veröffentlichungen „Blessed & Possessed“ und „The
Sacrament Of Sin“ mit Gold, die Hit-Single „Demons Are A Girl' Best Friend“ gar mit Platin
ausgezeichnet.
Warum außer Frage steht, dass das am 16. Juli 2021 erscheinende Opus „Call of The Wild“ in Sachen
Popularität einen weiteren Quantensprung bedeuten wird, erklärt sich sowohl langjährigen als auch frisch
gewonnenen Fans schon im ersten Hördurchlauf wie von selbst: Gerahmt vom Eröffnungs-Titel ”Faster
Than The Flame”, der sich pointiert als „POWERWOLF in Reinkultur“ beschreiben lässt, und dem
großen Finale ”Reverent Of Rats” verströmen die elf enthaltenen Songs zwar stets Vertrautes, wagen aber
auf jedem Schritt des Wegs Weiterentwicklung in vielerlei Hinsicht. So mutet etwa das
unverschämt-eingängige ”Dancing With The Dead” regelrecht tanzbar an, während ”Alive Or Undead”
als Power-Ballade allererster Güte den Ruf des Frontmanns Attila Dorn als absolutem Ausnahme-Sänger
endgültig zementiert. „Call Of The Wild“, das sich einmal mehr als heißer Anwärter auf den
Chartstürmer-Titel ins Rennen stürzt, ragt anno 2021 als turmhohes Ausrufezeichen aus der
Musiklandschaft hervor und vermittelt wie kein anderes Werk das leidenschaftliche Credo
POWERWOLFs: Metal is religion!
expected to be published on 16.07.2021
Das Wiener Duo TENTS präsentiert mit ihrem neuen Album exquisiten Art-Pop. Bisher für ihre Post-Punk-Anklänge bekannt, schlägt die Band mit 'Limbo' einen neuen Weg ein und liefert ein eindrucksvolles Pop-Statement. Die Songs ihres facettenreich produzierten Albums umgibt der Hauch einer "sophisticated coolness". Während am Beginn noch markante Gitarren und treibende Drums das Bild einer klassischen Band zeichnen, bewegt sich 'Limbo' nach und nach in stimmungsvollere Sphären aus Synthflächen und Drummachines, wie z.B. in 'Cold Bliss' oder dem pathosgeladenen Endstück ,Jitter'. Anstatt wie geplant für neue Aufnahmen ins Studio zu gehen - ein im Lockdown-Jahr schwieriges Unterfangen - richteten sich die beiden Musiker Clemens Posch und Paul Stöttinger in den eigenen vier Wänden ein und machten sich daran, das Album selbst zu produzieren. Die Auflösung vertrauter Formen wurde in dem ungewohnten Setting zur kreativen Triebfederr - der Albumtitel 'Limbo' spielt auf diesen Schwebezustand an. Tents überraschen mit perfekt arrangierten Stilelementen, die an die Hochblüte des Pop-Genres in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren mit Namen wie Talk Talk, Brian Eno oder David Bowie erinnern und überführen diese selbstbewusst in ein zeitgenössisches Hörerlebnis. Nur 150 Stück weißes Vinyl weltweit!
expected to be published on 16.07.2021
Ronnie Lane & The Band Slim Chance’s klassisches Album ”Anymore For Anymore” aus dem Jahr 1974
wird nun zum ersten Mal seit mehr als 30 Jahren auf Vinyl herausgebracht.
Das Album war Ronnies erstes Soloalbum nach seinem Ausstieg bei den Faces und wurde auf seiner Farm
in Wales aufgenommen, wobei Ronnies Musik einen eher pastoralen Ton annahm und Elemente der Folkund Country-Musik enthielt.
In der Band Slim Chance wirkten das schottische Duo Benny Gallagher und Graham Lyle, Bassist Steve
Bingham (The Foundations, Colin Blunstone) und Schlagzeuger Bruce Rowland (Joe Cocker, Fairport
Convention) mit.
Bewundert und geliebt von Eric Clapton, Steve Winwood, Pete Townsend, Liam und Noel Gallagher, Jimmy
Page, Paul Weller, The Pogues, Ronnie Wood und Charlie Watts, OCS und Rumer, werden Ronnies Songs
bis heute regelmäßig von neuen und etablierten Künstlern gleichermaßen gecovert.
”Anymore For Anymore” wurde in den Abbey Road Studios neu gemastert, auf 180gm Vinyl gepresst
und ist in einer Hülle mit dem unverwechselbaren Original-Artwork untergebracht. Eine neue Innenhülle
enthält seltene Fotos und die Texte von Ronnies Original-Songs, und das Paket enthält eine Reproduktion
des originalen Album-Promo-Posters. Außerdem liegt ein Sound of Vinyl Download-Code bei.
Das Album kommt als 1LP.
expected to be published on 16.07.2021
Am 16. Juli veröffentlicht Fantasy Records “Layla Revisited (Live At LOCKN’)” der Tedeschi Trucks
Band - eine einmalige Live-Aufnahme des Derek & The Dominos-Albums “Layla and Other Assorted Love
Songs”, das mit Special Guest Trey Anastasio aufgeführt wird. Aufgenommen am 24. August 2019 auf
dem LOCKN’ Festival in Arrington, VA, fängt Layla Revisited die Tedeschi Trucks Band in ihrer besten
Form ein, wobei Anastasio die perfekte Ergänzung von Gitarrist Derek Trucks und Gitarristin/Sängerin
Susan Tedeschi darstellt.
Der Auftritt von Layla kam für die Fans völlig überraschend. Ursprünglich nur als ”Tedeschi Trucks Band
featuring Trey Anastasio” angekündigt, erwähnten die Künstler nichts von der Musik, die sie im Vorfeld
fleißig geprobt und geplant hatten. Aber die Verbindungen zwischen der Band und dem Album sind tief
in das Gewebe ihrer Existenz eingewoben. Angetrieben von zwei der größten Gitarristen des zwanzigsten
Jahrhunderts, Eric Clapton und Duane Allman, wurde Layla and Other Assorted Love Songs zufällig am
9. November 1970 veröffentlicht, dem Tag, an dem Susan Tedeschi geboren wurde. Später waren Chris
und Debbie Trucks solche Fans des Albums, dass sie inspiriert wurden, ihren erstgeborenen Sohn Derek zu
nennen. Jahrzehnte später war Trucks fünfzehn Jahre lang Mitglied der Allman Brothers Band und tourte
ausgiebig mit Clapton. Die Verbindung zwischen der Musik und den Interpreten ist so tief, dass sich dieses
Album fast schon vorherbestimmt anfühlt.
expected to be published on 16.07.2021
‘Royal’ is the long awaited second full-length album from Jesse Royal, an artist who has been helping to return Jamaica to its rightful place at the top of the worldwide reggae scene. Along with his peers and friends Protoje, Chronixx, Koffee, Kabaka Pyramid, Jah9, Lila Ike, and others, Jesse Royal has brought back many of the soulful elements of the genre, while remaining at the cutting edge of the moment. The record’s 3rd single, “Rich Forever,” a collab with dancehall superstar Vybz Kartel, perfectly illustrates this with a modern roots sound that surprises at every turn. Recent major hits, “LionOrder” (with Protoje) and “Natty Pablo,” are both included here, along with a host of new songs that are destined to become favorites in the Jamaican diaspora and well beyond. The album also features prominent guest turns by Stonebwoy, Kumar (formerly of GRAMMY winning band Raging Fyah), and rising stars Samory I, and Runkus.
expected to be published on 16.07.2021
Das ursprünglch 1994 veröffentlichte Album ”Some Old Bullshit” der Beastie Boys kommt nun als Reissue
und stellt mehrere ihrer frühen EPs zusammen, die in den 1980er Jahren aufgenommen wurden.
Diese Aufnahmen präsentieren einen Sound, der sich radikal vom Beastie Boys-typischen Hip-Hop-Sound
unterscheidet. Stattdessen repräsentieren diese Songs die Rolle der Band in der frühen New Yorker HardcoreSzene. Das Album enthält auch aufgenommene Teile, die ursprünglich in Noise The Show zu hören waren,
einer beliebten Hardcore-Radioshow auf WNYU in New York, die frühe Aufnahmen der Beastie Boys spielte.
Die Vinyl kommmt auf 180g schwarzem Vinyl, als 1LP.
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Im Jahr 2008 war Portugal. The Man seit etwas mehr als zwei Jahren eine Band und ritt auf einer kreativen Welle, wie man sie nur selten sieht. In den ersten zwei Jahren ihres Bestehens hat die Band drei Alben, eine EP und ein paar Singles veröffentlicht und dabei knapp 500 Shows gespielt. Die junge Band aus Alaska fuhr von Stadt zu Stadt, kaufte säckeweise Reis und gönnte sich nur selten etwas von ihrem Taco Bell-Feed The Beat-Geld. PTM waren engagiert. Sie beendeten die Tour im Dezember 2008 und anstatt eine dringend benötigte Pause einzulegen, trafen sie die Entscheidung, den Höhepunkt dessen aufzunehmen, was ihre Live-Performance geworden war. Sie fanden ein seltenes Juwel von einem Studio in den Vororten von Portland, und versammelten sich dort mit ihrem Live-Equipment und einer Handvoll Freunde mit Handkameras. Der langjährige Mitarbeiter und Filmemacher Graham (Baclagon) Agcaolli und der Tontechniker/Mixer Jacob Portrait (der später zu Unknown Mortal Orchestra stoßen sollte) halfen bei der Dokumentation. Sie spielten ihr komplettes Set einmal durch - ohne Nachvertonungen oder Overdubs - nur die Band in ihrer natürlichen Form. Ein paar Wochen später gingen sie ins Studio, um ihr nächstes Album, "The Satanic Satanist", aufzunehmen, und "Oregon City Sessions" wurde in ein Regal gestellt. Dort lag es über ein Jahrzehnt lang. Nur wenige sahen den ganzen Film. Die Band, ihr Manager oder Tour-Manager boten gelegentlich an, zu den Leuten nach Hause zu gehen und ihn für sie zu zeigen. Manchmal zeigte die Band auf dem Parkplatz eine Handvoll Songs für die lokalen Fans. Sie knüpften Freundschaften, aber wann immer sie gefragt wurden, war die Antwort: "Ja, wir werden das irgendwann veröffentlichen." Jetzt ist die Band seit über einem Jahr nicht mehr unterwegs, die mit Abstand längste Pause seit ihrer Gründung, und die Zeit scheint einfach reif. Hier ist "Oregon City Sessions", ausgegraben aus den Archiven. Unberührt, unverändert von dem Tag, an dem es fertiggestellt wurde. Es ist eine Zeitkapsel einer Band, die ihren Weg findet. Ein Schnappschuss von jungen, rohen Talenten, bevor sie Preise gewannen, bevor sie Millionen von Platten verkauften, bevor sie Headliner von Festivals waren. Nur ein paar Kids aus Alaska, die die Welt bereisen und Musik machen wollten.
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White Coloured[17,86 €]
Klasse Indie-Rock von Downunder. Riley Jones, Louis Forster und James Harrison sind seit Ewigkeiten beste Freunde deren gemeinsame Leidenschaft die Musik ist. Folgerichtig manifestierte man den Bund der Freundschaft in einer gemeinsamen Band schon zu High School Zeiten - The Goon Sax waren geboren. "Mirror II" ist bereits das dritte Album der australischen Indieband, gleichzeitig ihr Debüt auf ihrem neuen Label Matador Records und zudem ein Aufbruch in neue Soundwelten. Das 2016 erschienene Debütalbum "Up to Anything" war eine Mischung aus Selbstfindung und musikalischen Feldversuchen zum Nachfolger "We're Not Talking" (2018) hatten man seinen ganz eigenen Sound gefunden hatte. Für "Mirror II" ließen sich die drei Australier drei Jahre Zeit. Louis zog zwischenzeitlich nach Berlin, wo er in einem Kino arbeitete, während Riley und James eine Post-Punk-Band mit dem Namen Soot gründeten. Alle drei experimentierten in dieser Zeit mit teils abstrakter Musik und atonalen Sounds, nun folgt die Rückbesinnung zum Pop. Jedes Bandmitglied bringt dabei seine ganz eigene Art des Songwriting ein. Rileys musikalische Vorbilder wie Les Rallizes Dénudés, Keijo Haino aber auch Kylie Minogue hört man auf "Desire" und "Tag". Louis ist wiederum beeinflusst von avantgardistischem Pop. Er liebt Bands wie HTRK, Young Marble Giants und Stereolab, aber auch Hits von poppigeren Künstlern wie The 1975 oder Justin Bieber. Aus diesen Einflüssen entstanden Songs wie "Psychic" oder "In the Stone". Seine Art Songs zu schreiben brachte ihm immer wieder Vergleiche mit der großen australischen Band The Go-Betweens ein - kein Wunder, schließlich ist Robert Forster sein Vater. Da fällt der Sound nicht so weit vom Stamm. James Harrison ist wiederum ein großer Bewunderer von Syd Barrett, den Walker Brothers, Felt und Jandek, was man den psychedelisch geprägten Tracks "Carpetry" und "Caterpillars" auch anhört.
expected to be published on 09.07.2021
LP[17,86 €]
WHITE COLOURED VINYL
Klasse Indie-Rock von Downunder. Riley Jones, Louis Forster und James Harrison sind seit Ewigkeiten beste Freunde deren gemeinsame Leidenschaft die Musik ist. Folgerichtig manifestierte man den Bund der Freundschaft in einer gemeinsamen Band schon zu High School Zeiten - The Goon Sax waren geboren. "Mirror II" ist bereits das dritte Album der australischen Indieband, gleichzeitig ihr Debüt auf ihrem neuen Label Matador Records und zudem ein Aufbruch in neue Soundwelten. Das 2016 erschienene Debütalbum "Up to Anything" war eine Mischung aus Selbstfindung und musikalischen Feldversuchen zum Nachfolger "We're Not Talking" (2018) hatten man seinen ganz eigenen Sound gefunden hatte. Für "Mirror II" ließen sich die drei Australier drei Jahre Zeit. Louis zog zwischenzeitlich nach Berlin, wo er in einem Kino arbeitete, während Riley und James eine Post-Punk-Band mit dem Namen Soot gründeten. Alle drei experimentierten in dieser Zeit mit teils abstrakter Musik und atonalen Sounds, nun folgt die Rückbesinnung zum Pop. Jedes Bandmitglied bringt dabei seine ganz eigene Art des Songwriting ein. Rileys musikalische Vorbilder wie Les Rallizes Dénudés, Keijo Haino aber auch Kylie Minogue hört man auf "Desire" und "Tag". Louis ist wiederum beeinflusst von avantgardistischem Pop. Er liebt Bands wie HTRK, Young Marble Giants und Stereolab, aber auch Hits von poppigeren Künstlern wie The 1975 oder Justin Bieber. Aus diesen Einflüssen entstanden Songs wie "Psychic" oder "In the Stone". Seine Art Songs zu schreiben brachte ihm immer wieder Vergleiche mit der großen australischen Band The Go-Betweens ein - kein Wunder, schließlich ist Robert Forster sein Vater. Da fällt der Sound nicht so weit vom Stamm. James Harrison ist wiederum ein großer Bewunderer von Syd Barrett, den Walker Brothers, Felt und Jandek, was man den psychedelisch geprägten Tracks "Carpetry" und "Caterpillars" auch anhört.
expected to be published on 09.07.2021
Mit "I May Never See You Again" veröffentlicht der iranische Komponist, Musiker und Virtuose der Kamanche-Geige, Saba Alizadeh am 08. Juli 2021 sein erstes Album auf dem neu gegründeten Hamburger Label 30M. Wie schon auf seinem Debütalbum "Scattered Memories" aus dem Jahr 2019 vermischt der 37-jährige Saba Alizadeh seine instrumentale Virtuosität mit sphärischer Elektronik, Samples persischer Musikinstrumente und Feldaufnahmen aus seiner Heimatstadt Teheran. Geboren 1983 in Teheran als Sohn des weltberühmten Tar- und Setar-Virtuosen Hossein Alizadeh, studierte Saba die iranische Kamanche-Geige mit Saeed Farajpoury und Keyhan Kalhor sowie Fotografie und später experimentelle Klangkunst mit Mark Trayle am California Institute of the Arts, Los Angeles. Geprägt von den konzeptuellen Herangehensweisen, wie sie dort gelehrt wurden, basiert Saba Alizadeh seine Musik auf iranischen Traditionen und Skalen, um sie im nächsten Schritt zu dekonstruieren und zu abstrahieren. Im Ergebnis begeistern die neun meist instrumentalen Tracks auf "I May Never See You Again" als klanglich ausdifferenzierte Meditationen über das Thema Erinnerung - einerseits wird die Glaubwürdigkeit und Belastbarkeit der eigenen Erinnerung musikalisch seziert, andererseits geht Saba Alizadeh z.B. in dem Track "Silences Inbetween" durchaus auch konzeptuell vor, wenn er die Atempausen der Stille in Reden von Diktatoren aus vergangenen Zeiten in akustischen Hallräumen so sehr verstärkt, dass diese Stille als Distortion hörbar wird. "Wie", fragt Saba Alizadeh, "hätte sich die Weltgeschichte verändert, wenn das Publikum in diesen Atempausen nicht andächtig geschwiegen, sondern aufbegehrt hätte?" Das Schweigen der Massen, davon berichtet "Silences Inbetween", ist also keineswegs bloß neutraler Klang oder Geräusch, sondern es besteht aus hochgradig aufgeladenen Schwingungen, die, an historischen Orten bis zur Unkenntlichkeit amplifiziert, von einer (nicht eingetretenen) Utopie berichten, einem anderen Verlauf der Weltgeschichte. Es ist in diesem Sinne vermutlich eine Fügung des Schicksals, dass sich Saba Alizadeh 2016 in Berlin mit Andreas Spechtl, dem Sänger der Band Ja, Panik anfreundete, kurz bevor Spechtl im Rahmen einer Artist Residency für ein einige Monate nach Teheran zog. Andreas Spechtl wurde im deutschsprachigen Raum vor allem dank seiner Songtexte berühmt, in denen er die Wörter ähnlich abstrakt dekonstruiert wie Saba Alizadeh die Musik. Auf "I May Never See You Again" kollaborieren Spechtl und Alizadeh auf den beiden Tracks "Phasing Shadows" und "Touch". Saba Alizadeh kollaborierte zudem noch mit der elektroakustischen Soundkünstlerin Rojin Sharafi, einer gebürtigen Iranerin, die mittlerweile in Wien lebt. Mit ihr komponierte Saba den Track "Hybrid". Nicht zuletzt wegen der anhaltenden Pandemie arbeiteten die beiden virtuell zusammen, indem sie sich Tonspuren über das Internet austauschten - auch daher der Titel "Hybrid". Mit seinen handverlesenen Kollaborationen und vor allem dank seines ausdifferenzierten Klangraums ist "If I Ever See You Again" bereits jetzt eines der herausragenden elektroakustischen Alben des Jahres. Beeinflusst von iranischer Harmonik, Musique concrète und ausgefeilter, zukunftsweisender Beat Science stehen die insgesamt neun Songs von Saba Alizadeh für einen unfassbar spannenden Akt gegenseitiger Inspiration - wenn sich iranische Skalen und westliches elektroakustisches Verständnis kraftvoll vereinigen.
expected to be published on 09.07.2021
Manche kehren immer wieder in die Vergangenheit zurück um die Erinnerungen und Empfindungen von damals mit dem Hier und Jetzt zu vergleichen, während andere einfach nur stur nach vorne blicken - Lucy Dacus gehörte lange zur ersten Gruppe. Ihr drittes Album "Home Video" basiert auf Erinnerungen ihrer Coming-Of-Age-Jahre in Richmond, Virginia. Viele der Songs beginnen wie Memoiren und alle haben die Passion, den Humor und die Ehrlichkeit von erfrischend autobiographischen Texten. Während einer langen Zeit auf Tour hatte sich Lucy gefreut, endlich wieder Zeit in ihrer Heimatstadt verbringen zu können, nur um dort festzustellen, dass Menschen sie wie ein Zerrbild ihrer selbst betrachteten. So brach sie im August 2019 nach einem Monat der Stille kurzerhand auf, um in den Trace Horse Studios in Nashville mit ihren Freunden und Bandkollegen Jacob Blizard, Collin Pastore und Jake Finch an neuem Material zu arbeiten. Ihre boygenius Kolleginnen Phoebe Bridgers und Julien Baker stießen hinzu um ihre Stimmen den Refrains von "Please Stay" und "Going Going Gone" zu leihen. Dass "Home Video" in einer verwirrenden Zeit wie dieser erscheint, wirkt wie vorbestimmt. Nach mehr als einem Jahr zuhause und in einer Lebensphase in der Videocalls die nahezu einzige Form von Zwischenmenschlichkeit waren, ist Retroromantik für viele zum Anker und Fluchtpunkt gleichermaßen geworden. "Home Video" ist ein Beispiel dafür, wie man Verletzlichkeit in Stärke verwandelt. Ihre Stimme und Songs liefern dabei das Fundament für einen hoffnungsfrohen Blick in die Zukunft, der die teils düstere Vergangenheit im Rückspiegel verblassen lässt.
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- A1: Yo Zwanie!
- A2: Houston, wir haben kein Problem
- A3: Es ist nett, nett zu sein
- A4: Männer mit schönen Haaren
- A5: 5 Gewöhnliche sur Mer (Album Mix)
- A6: Kilo Shop Mod Tip Top
- A7: 2020 - Das erotische Jahr
- A8: Später kommen, früher gehen
- A9: Ferien für immer
- A10: Kleines Wochenende
- A11: Rebekka will ihr Rad zurück
- A12: Cheer Up (You're On Holidays)
Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen ... sind sie Troglodyten, welche mit heiligem Ernst über Hemden, Speiseeis und Ferien singen? Sind sie vollkommen aus der Zeit gefallen, mit ihrem aus zerkratzen alten Madness-, 60s-Pop-, A&M-, Northern-Soul-Platten destillierten DIY-Sound? Oder gerade deshalb modern? Schaffen sie nicht gerade aufgrund ihrer Sturheit stets etwas Eigenes, etwas Neues, ja etwas Modernes? Ja, Ja und nochmals Ja! möchte man nach Hören der "Gschichterln aus dem Park Café" ausrufen. Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen ist die größte kleine Popband der Welt! Zumindest aber die größte kleine Popband West-Hamburgs.
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Das Chaos beschäftigt uns seit jeher - als Spezies und als Individuum. Vor ziemlich genau zweitausendsiebenhundert Jahren schrieb der griechische Oldschooler Hesiod: "Wahrlich, zuerst entstand das Chaos und später die Erde …", ein Kollege berichtigte, das Chaos werde nicht geboren, sondern sei ursächlich. Aber wie verhalten wir uns diesen Erkenntnissen gegenüber? Gute Frage.
Mit der neuen 10" von Nepumuk werdet ihr dem Chaos nicht Frau oder Herr, aber das wird euch egal sein. Denn auf zwölf Tracks in 27 Minuten gibt der Nepumuk klar zu verstehen, dass das Chaos in Ordnung ist. Nicht weil es geil oder wünschenswert wäre, sondern weil es die existenzielle Grundlage jeder Punchline ist. Die sitzen, bringen Perspektive ins Chaos - setzen es in Bezug zur herrschenden Realität, bis klar wird, dass Chaos und Lebensrealität ein und dasselbe sind: Leider doch nicht in Ordnung.
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- A1: RUPERTS GRUEN
- A2: HAUBENTAUCHERWELPEN
- A3: TUT ES DOCH WEH
- A4: JA, RODUCHELN
- A5: ABALONIA
- A6: FRAUKES ENDE
- A7: UFOS IM MOOR
- A8: WOLTER
- A9: PENNEN BEI GLUFKE
- A10 18: 09 UHR. MIST, VERLAUFEN
- A11: SOHNEMANN HEINZ
- A12: EISENMANN
- A13: INSEL
- A14: ALLES BLEIBT KONFUS
- A15: KRIECHKOTZE
- A16: DREI ECKEN, EIN ELVERS
- A17: MONSTERMUTTER
- A18: DAS ISLAND MANOVER
- A19: HARM ROCHEL
- A20: VORMANN LEISS
- A21: SCHWAN
20 Jahre TURBOSTAAT galt es Anfang 2019 zu Feiern - die Band beschenkte sich selbst mit dem üppigen Livealbum NACHTBROT! Die Alben drei bis sieben der Band charteten allesamt, zweimal davonTop 20 und 2020 "Utlande" erstmals sogar Top 10. Die Live-CD sowie die neue Vinylversion 2021 ist via Cargo erhältlich: Doppel-LP, weißes Vinyl, 140 gr, Klappcover mit 16-seitigen Foro-Booklet in LP-Format! "Rückblickend ist es leider nicht mehr zu beantworten, ob überhaupt jemand von uns zur ersten Probe erschienen wäre, wenn wir damals gewusst hätten, dass das automatisch bedeutet, für die nächsten zwei Jahrzehnte Verpflichtungen zu haben. Unser erstes Konzert spielten wir am 08.05.1999 als eine von drei Bands im Husumer Speicher. Marten war im Besitz eines 8-Spur Tape Recorders, dem Yamaha MT8X, mit dem wir, so gut es eben ging, im Juli 1999 im eigenen Proberaum ein Demo mit fünf Liedern aufnahmen..." Der Rest ist Geschichte, dauert nun schon 20 ereignisreiche Jahre und ist nachzuvollziehen auf "Nachtbrot", dem ersten Turbostaat Live-Album. Aufgenommen bei drei aufeinanderfolgenden Konzerten im April 2018 im Conne Island in Leipzig. Ihr langjähriger Wegbegleiter und Freund Moses Schneider produzierte das Album. "Nachtbrot" liefert eine Zusammenfassung der Bandgeschichte, zusammen mit den stets wichtigsten Bandmitgliedern: ihren Fans. Denn Turbostaat stammen aus einer Szene, in der das Agieren auf Augenhöhe Teil der Definition von Punk ist. Wie immer, seit 20 Jahren, verabschiedet sich Jan nach jeder Show mit dem gleichen Satz: "Danke euch, dass wir das hier machen dürfen".
expected to be published on 02.07.2021
Wir haben gehört, dass Post-Punk es bis auf die Frühlingsseiten der Sunday Times geschafft hat. Oh, bleibt da dran - Desperate Journalist wüten schon seit gefühlten Äonen mit ihrer melodramatischen Mischung aus traumatisierten Gitarren und kunstvoll gebrochenem Gesang gegen den Konzern-Apparat. Sechs Jahre sind vergangen seit dem Erscheinen des teuflischen "Desperate Journalist"-Debuts in 2015. Das stürmische zweite Album "Grow Up" erschien 2017, während 2019 das stellare "The Search For The Miraculous" weit und breit zu hören war. "Maximum Sorrow!", das komplett in Crouch End inmitten der Covid-Pandemie aufgenommen wurde, strotzt nur so vor Alt-Rock-Muskeln, die in sieben Jahren unermüdlicher Auftritte und Veröffentlichungen aufgebaut wurden, wie ein wilder Panther auf der Pirsch. Angetrieben von Simon Drowners ohrwurmverdächtiger Bassline zeigt sich das Quartett schon beider Lead-Single "Fault" in makellos brutaler Form, mit Banshee-Heulen und selbstzerfleischenden Texten von Sängerin Jo Bevan: "And those teenage hangups are hard to beat / When your closet is piled up with defeat", schnauzt sie an einer besonders stacheligen Stelle, während ihr Gitarrist Rob Hardy und Schlagzeuger Caz Hellbent nur noch feuriges Öl in die akustischen Flammen gießen können. Wie ein Großteil des restlichen Albums ist "Fault" sowohl verspielt als auch voll mit Wut. Das sind Desperate Journalist in hyperdynamischer Form, superglatt, aber nie krankhaft glatt; ambitioniert und expansiv, aber immer noch selbstverliebt und durch und durch DIY. Es gibt traditionelle verzweifelte Reisen in das Herz der Dunkelheit - siehe die doomig-prägnanten Desintegrationen von "Armageddon". Und es gibt brillant beleuchtete Lichtblicke: die ohnmächtige Eleganz von "Utopia", die sardonische, melodieverliebte Frechheit von "Personality Girlfriend", die Ruhe von "Formaldehyde", ein tragisches Finale auf jedem anderen Album - hier als Opener. Ein Lob auch für die raumgreifenden, epischen Chorschübe von "Everything You Wanted" und die spektakulär bittersüßen Sehnsüchte von "What You're Scared Of", die mit verstreuten Zuckerwürfeln bestückt sind.
expected to be published on 02.07.2021
Vinyl kommt in blau, Klappcover und bedruckter Innenhülle! Die meisten Dinge im Leben entstehen zufällig. Die große Liebe, eine schicksalhafte Begegnung und manchmal auch eine zweite Karriere. Oliver Perau alias Juliano Rossi hätte 1996 sicherlich nicht damit gerechnet, dass er 2021 immer noch als Rossi unterwegs sein würde. Damals hatte sich gerade die alternative Rockband Terry Hoax, die Perau 1988 mit einem Freund gegründet hatte, nach acht europaweit erfolgreichen Jahren aufgelöst. Doch Perau wollte sein Versprechen, bei der ersten Ausstellung des befreundeten Fotografen Olaf Heine zu singen, halten. Also fragte er den Jazzpianisten Lutz Krajenski, ob man zusammen alte Swing-Klassiker präsentieren könnte. Schließlich war Perau seit frühster Kindheit begeistert von Sammy Davis jr., Dean Martin, Burt Bacharach, Barbra Streisand, Tom Jones und Frank Sinatra. So stand Perau im Sommer '96 mit dem eilig ironisch hinzugefügten Künstlername Juliano Rossi vor Galeriebesuchern und Terry-Hoax-Fans und sang entrückt What the world needs now von Bacharach. "So viele entsetzte Gesichter habe ich selten gesehen" sagt Perau lachend und ergänzt nach kurzer Pause "aber für mich war es wie eine Offenbarung". 25 Jahre später veröffentlicht Juliano Rossi sein fünftes Album, Terry Hoax gibt es auch wieder und zusätzlich tourt Perau seit 9 Jahren durch Pflegeheime und macht Musik für Menschen mit Demenz. Ein sehr ungewöhnliches und in dieser dreigleisigen Konsequenz sicherlich einzigartiges Sängerleben, dass offensichtlich glücklich macht. So jedenfalls wirkt Herr Rossi und sein neues Album "Drunk On Love". Aus der Zeit gefallene glamouröse Songs irgendwo zwischen The Doors, Burt Bacharach und Dean Martin.
expected to be published on 30.06.2021
- A1: Apple Gabriel - In the Jungle (Tuff Gong Version)
- A2: Earl 16 & Mutabaruka - Back to the Roots / Ship A Come
- A3: Brinsley Forde & David Hinds - Chillin' (Tuff Gong Version)
- A4: Chezidek - Spiritual People
- A5: Spiritual Dub
- B1: Var - You Alone
- B2: Micah Shemaiah - Rubadub
- B3: Rubadub Dub
- B4: Ras Teo - Way Up
- B5: Way Up Version
The legendary soundman and record producer, Lloyd Coxsone, began his career in the 1960’s soon after arriving from Jamaica. He was one of the first soundmen to play at West End clubs where a generation of British pop stars like the Beatles and the Rolling Stones first heard music from Jamaica. Sir Coxsone sound then dominated the seventies, when Bob Marley & Dennis Brown were among his greatest allies, as heard on unforgettable dub-plates from that era.
He formed the Tribesman Label and issued King of the Dub Rock before recording the likes of Fredlocks, Willy Stepper & Jimmy Lindsay. King of the Dub Rock 1 & 2 are recognized as reggae classics. They not only feature Lloydie’s own productions but also riddims by Jamaican producer Gussie Clarke and heavyweight dubs by mix master Scientist. On King of the Dub Rock 3, Lloydie teams up with Jahsolid Rock Music, who’s albums with Brinsley Forde, Apple Gabriel and Earl 16 were regularly heard on Sir Coxsone playlists. This album features exclusive dub mixes and vocal tracks from these artists plus brand new tunes by Mutabaruka, Chezidek, Micah Shemaiah, Var & Ras Teo.
King of the Dub Rock 3 is an essential companion for all Coxsone fans wanting to complete the trilogy. It delivers such a high standard of musical quality that it promises to be a modern day classic!
expected to be published on 30.06.2021
The Turbo Guidance quest keeps going on. Our musical roughnecks decided to seek help from a wizard. They needed to empower their earing sense and their dancing skills like mutant elves. Luckily the mighty Mali-I was living in the nearby forest and had something special to share...
In his hightower, it took Mali-I years to find and cook secretly the delicate mixture. It's forbidden to name the ingredients, but once you taste it you immediately feel the bouncy chords and dub delays rising. Play the mighty sound of the "Fallow Tales" and enter into the blue magic power. Full versatility to expand your mind and to reach a parallel astral plane. Exactly what our heroes need to face the coming storm. Next step is going to be darker...
*Sprinkle your ears with the red powder to increase the musical experience*
Vinyl sweetly pressed in 400 limited copies (no repress business) with a riso insert printed in two colors (blue and black) on a Munchen Pure Rough paper 150g/m2 (at Studio Fidele, Paris).
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red vinyl[36,09 €]
High Quality Pressung,180g 2xLP, Gatefold, Black oder Transparent Red (exklusiv nur in Deutschland), Deluxe Digipak, glass-mastered CD. 2021: Perturbator is back. Smash Cyberpunk Hit Perturbator wurde als Gesicht des Dark Synthwave bekannt. Erinnerungen an John Carpenters "Die Klapperschlange", " Blade Runner", "Akira" oder "Ghost in the Shell", Einflüsse von Dark Wave, Dark Techno, EBM oder Nine Inch Nails. Fünf Jahre nach seinem letzten Album ist "Lustful Sacraments" sein dunkelstes Meisterwerk. Dunkelster Nihilismus, Science Fiction Welten, Soundtrack zum Untergang der Menschheit, eine dystopische Odyssee durch Acid Post-Punk und Goth-Clubs, ein Rausch von Hedonismus, Sucht und Wahnsinn. "Lustful sacraments" wird die letzte Veröffentlichung von James Kent auf Blood Music sein, das perfekte Schlussstatement einer legendären, langjährigen Zusammenarbeit. Zum neuen Album wird der komplette Backkatalog wieder verfügbar gemacht.
expected to be published on 26.06.2021







































