Âme’s latest single delivers another powerful example of the duo’s ongoing musical evolution. “Don’t Waste My Time” sees them teaming up with Innervisions labelmate Trikk and longtime collaborator Jens Kuross, whose warm, charismatic vocals channel a carefree pop spirit across the track’s precise dancefloor production.
It’s intense and melodic. It’s complex and euphoric. It’s unmistakably Âme. After more than two decades at the forefront of electronic music, Frank Wiedemann and Kristian Beyer continue to push creative boundaries, proving once again that their journey is far from over.
Suche:jens
We came a long way with Studio3000 Records and it’s time for the Jubilee #200!
This is not another Techno track, because with this track my career as a Techno DJ started in 1991 with “Who Is Elvis “(Phenomania/Interactive).
This is my interpretation from our (Ramon Zenker & me) 1991 Techno Anthem, “The 30 Years Tribute Mix”
We still got the Techno in us and we can’t stop ;)
- An Argument With Myself
- Waiting For Kirsten
- A Promise
- New Directions
- So This Guy At My Office
In der Symbolik von JENS LEKMAN ist Bewegung ein Mittel, um den Wahnsinn abzuwenden - oder sich ihm hinzugeben. Die Songs auf der ,An Argument With Myself"-EP befassen sich mit vielen Arten der Fortbewegung, sowohl klein als auch groß, warum er nach einfachen Vorgaben der Landkarte von Melbourne samt gesellschaftlicher Veränderung zurück in seine alte Heimat Göteborg zog. Der Titeltrack beginnt mit einer typischen LEKMAN Geschichte, in der er sich an einen innerlichen Disput auf dem Heimweg in Melbourne erinnert. ,Waiting For Kirsten" behandelt auf der Oberfläche die am Ende erfolglose Suche nach Kirsten Dunst während eines Filmdrehs in Göteborg, ist aber am Ende doch der Versuch, die komplizierte Beziehung zur eigenen Heimatstadt zu durchleuchten. Passend dazu liefert das von Bläsern dominierte ,New Directions" eine verrückte Straßenkarte mit Hinweisen dazu, wie man jeden anderen Ort als das Hier und jede andere Zeit als das Jetzt erreicht. Die Songs sind geistreich, wörtlich zu nehmen und an ihren Ort gebunden; sie alle sind unterwegs, um entweder verrückt zu werden oder sich seine Zurechnungsfähigkeit zu bewahren. Mit Hörnern, Flöten, Streichern und Arpeggio Gitarren bleibt JENS auch musikalisch in Bewegung. Am Ende wird ,An Argument With Myself" immer relaxter, angehaucht mit Reggae, so wie eine Musikbox, die langsam zur Ruhe kommt. Für einen Moment hört die Bewegung beinahe auf. Bis auf weiteres.
- The First Lovesong
- A Tuxedo Sewn For Two
- Candy From A Stranger
- Two Little Pigs
- Speak To Me In Music
- With You I Can Hear My Own Voice
- I Want To Want You Again
- Got-Jfk
- Wedding In Brooklyn
- For Skye
- Increasingly Obsolete
- On A Pier, On The Hudson
- Wedding In Leipzig
- Lej-Got
- You Have One New Message
- Just For One Moment
- The Last Lovesong
"Songs For Other People's Weddings" ist ein Begleitalbum zum gleichnamigen Buch von Jens Lekman und dem preisgekrönten Bestsellerautor David Levithan, das am 5. August 2025 über ABRAMS erscheint. Das Projekt wurde von der überraschenden Nebenkarriere des beliebten schwedischen Künstlers als Hochzeitssänger inspiriert, die zufällig zustande kam, nachdem Fans seinen Song "If You Ever Need A Stranger (To Sing At Your Wedding)" aus dem Jahr 2004 wörtlich nahmen und ihn einluden, auf ihren Hochzeiten aufzutreten. "Songs For Other People's Weddings" ist ein fiktives Werk über J, einen unglücklich verliebten Musiker, der nebenbei als Hochzeitssänger arbeitet. J trifft sich mit Paaren vor ihrem großen Tag, um mehr über die intimen, seltsamen Dinge zu erfahren, die sie zusammengebracht haben, um einen originellen Song zu schreiben, den er ihnen auf ihrer Hochzeit vorträgt. Aber trotz Js Vorliebe, die perfekten Worte für andere zu finden, scheint er nicht in der Lage zu sein, dasselbe für seine eigene Liebe zu seiner Freundin V. zu tun. Lekman bemerkt: "Die Idee, ein erzählerisches Konzeptalbum (eine Rockoper?) zu machen, fühlte sich verboten an. Was für mich normalerweise ein Zeichen dafür ist, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Als ich mich mit dem Genre der narrativen Konzeptalben beschäftigte, wurde mir klar, dass eines meiner Lieblingsalben, Frank Sinatras "Watertown", genau das war - eine Platte, die eine chronologische Geschichte über die Länge einer LP erzählte. Da ich nie ein Fan von Musicals oder Rockopern war, diente mir dieses Album als Inspiration. Ich schrieb das Album, während das Buch noch in Arbeit war, und an einigen Stellen begann ich mir vorzustellen, was zwischen den Kapiteln des Buches geschah. Das Buch und das Album waren schließlich miteinander verflochten, gingen aber auch ihre eigenen Wege. Das Buch gab die Struktur der Geschichte vor, aber das Album schlich sich manchmal hinter die Kulissen. Geschichten aus den Liedern fanden ihren Weg in das Buch und umgekehrt." "Songs For Other People's Weddings" folgt der Beziehung von J und V und verändert sich musikalisch, während das Paar durch die Höhen und Tiefen der Liebe navigiert - wobei jede neue Hochzeit ihren eigenen klanglichen Hintergrund bietet. Das Album ist eine orchestrale, romantische Sammlung, die sich zwischen pastoralen Streichern, verträumtem Pop, sanftem Jazz-Saxophon und traurigen House-Beats bewegt. "Die Figur des J kann seine eigenen Emotionen nicht aus seinen Liedern heraushalten, und Jens unterstreicht dies auf eine Weise, die den Hörer immer wieder überrascht", sagt Levithan. "Oft wird er von Matilda Sargren begleitet, die Vs Gefühlen und Gedanken eine Stimme gibt. Ursprünglich sollte sie nur auf den Demos singen, aber als sie anfing, V zu singen, war es keine Frage, dass sie auf dem endgültigen Album zu hören sein würde. Wenn Jens und ich unsere Arbeit getan haben, erzählen der Roman und das Album beide Seiten von Js und Vs Geschichte - und die Spannung entsteht dadurch, wie diese Seiten zusammenpassen." Lekman fügt hinzu: "Auch wenn es in dieser Geschichte um eine Beziehung geht und darum, wie sie sich in den Beziehungen und Hochzeiten anderer widerspiegelt, denke ich, dass es vor allem eine Liebesgeschichte über Musik und ihren Wert in einer Zeit ist, in der sie von Tech-Unternehmen abgewertet und in Inhalte verwandelt wird. Ihre Fähigkeit, zu beruhigen und zu verbinden und ihre Rolle in den Übergangsmomenten unseres Lebens, wie zum Beispiel bei Hochzeiten. Es ist ein Liebeslied an Liebeslieder."
Words from the label:
Dark moody vocals meet super disco beats: This is what it sounds like when pioneering DJ and producer Jens Mahlstedt invites Saâda Bonaire over to his studio.
Stephanie Lange and Claudia Hossfeld, the original singers of legendary Eighties band Saâda Bonaire, plus founding member Ralph “von” Richthoven are teaming up four decades later for two very special takes on “You Could Be More As You Are”. Out now, exclusively on twelve inch vinyl.
Celebrated techno producer, sound artist and one half of ORKA, Jens L. Thomsen announces groundbreaking EP ÆÐR, landing 15th December via Kervið. ÆÐR (meaning ‘vein’ in English) is a uniquely atmospheric two-track EP, exploring modernity and post-war freedom through a Faroese lens. Commissioned for Eysturoyartunnil, a 12km subsea tunnel - the largest of its kind - in Jens’ native Faroe Islands, a structural marvel with striking art that has both a voice and aesthetic identity of its own. The EP currently lives as a live audio installation, broadcast around the clock on FM radio for anyone travelling through the tunnel. This is the first time a soundscape has been permanently installed and broadcast via this kind of technical solution allowing the sound to become part of the experience of the space itself. As one half of revered techno duo, ORKA, twice nominated for the Nordic Council Music Prize, who recently released their sixth album, All At Once, and an integral part of Yann Tiersen’s live band, Thomsen has already made a significant impact in electronic music. ÆÐR is an expansion of his work as a composer, which includes several site-specific soundscapes, including NORD which was commissioned by the Southbank Centre and installed across the entire fifth floor of the Royal Festival Hall in London. On ÆÐR, Thomsen brings his talent for one-of-a-kind environmental sonic experiences to a wider audience. A paean to human endeavour and the developmental history of humanity, the tunnel is at once progressive and ancient: a liminal setting where late-modern and pre-modern longings somehow seem to rub off on each other. These intersecting ideas are translated into a striking soundscape of dark drones, creeping frequencies, bleeping ambience, groaning masses of sound, and pulsating echoes from the hidden world beneath us. The underworld that we somehow are able to move through temporarily in our car under the sea, giving the tunnel and the islands a voice of their own, while exploring the parallels between the tunnel and Faroese society today. This uniquely immersive and compelling work, previously existing only as a transitory experience for users of the Eysturoyartunnil, is now available on vinyl for the first time to be considered and enjoyed in all its fascinating detail. A thought-provoking and groundbreaking piece from one of Europe’s most exceptional composers and sound artists today
Black Vinyl[19,96 €]
Destroyer ist das dritte Solowerk von DOWNFALL OF GAIAS Peter Wolff. Dieses Mal schließt er sich mit dem niederländischen Folksänger Jens Boogaard von Knifefight und dem Filmemacher Kai Lietzke zusammen, der bereits mit Peter am letzten Albumfilm ,Breath" zusammengearbeitet hat. Der Drang, zu vergessen, irgendwo anders als hierher zu fliehen und irgend jemand anderem außer sich selbst die Schuld zu geben. Das Album erzählt die Geschichte eines schweren Autounfalles, den Jens Borgaard mit ansehen musste, aus den Augen des Verursachers. ,Was als reines Instrumentalprojekt begann, entwickelte sich durch die Hinzufügung von Gesang zu einer persönlichen Erzählung", so Wolff über das Album. ,Destroyer" ist eine Platte, die die düsteren Ambient-Klanglandschaften von Peter Wolff mit der tiefen, warmen Stimme von Jens Borgaard und der unglaublichen Filmarbeit von Kai Lietzke kombiniert, der für das Album wiederum einen kompletten Film produziert hat. Die Kombination des traditionellen Folk-Hintergrunds von Jens Borgaard mit Peter Wolffs Affinität zu düsterer elektronischer Musik sowie mit seinen Post-Metal/Crust-Core Einflüssen erzeugen eine hypnotisierende, einschüchternde Klanglandschaft. File Under: Post Rock, Elektro, Goth, Avandgarde For fans of: Jesu, Ulver, Low Subheim Black / coloured vinyl available
Destroyer ist das dritte Solowerk von DOWNFALL OF GAIAS Peter Wolff. Dieses Mal schließt er sich mit dem niederländischen Folksänger Jens Boogaard von Knifefight und dem Filmemacher Kai Lietzke zusammen, der bereits mit Peter am letzten Albumfilm ,Breath" zusammengearbeitet hat. Der Drang, zu vergessen, irgendwo anders als hierher zu fliehen und irgend jemand anderem außer sich selbst die Schuld zu geben. Das Album erzählt die Geschichte eines schweren Autounfalles, den Jens Borgaard mit ansehen musste, aus den Augen des Verursachers. ,Was als reines Instrumentalprojekt begann, entwickelte sich durch die Hinzufügung von Gesang zu einer persönlichen Erzählung", so Wolff über das Album. ,Destroyer" ist eine Platte, die die düsteren Ambient-Klanglandschaften von Peter Wolff mit der tiefen, warmen Stimme von Jens Borgaard und der unglaublichen Filmarbeit von Kai Lietzke kombiniert, der für das Album wiederum einen kompletten Film produziert hat. Die Kombination des traditionellen Folk-Hintergrunds von Jens Borgaard mit Peter Wolffs Affinität zu düsterer elektronischer Musik sowie mit seinen Post-Metal/Crust-Core Einflüssen erzeugen eine hypnotisierende, einschüchternde Klanglandschaft. File Under: Post Rock, Elektro, Goth, Avandgarde For fans of: Jesu, Ulver, Low Subheim Black / coloured vinyl available
Jens Brands has created a large number of installations, musical performances and Interactive Media works. He uses the concepts of parallel activities rather then ideas of fusion. The pieces presented on this recording focus on sonic events related to electronic music (such as intense volumes and dynamics, white noise, square or sine waves) but stay entirely acoustic.
On a live performance of »Ratchets«, the sounds are generated with the idea of a physical, sculptural, yet invisible presence. It might happen that the body of a person moving around in the audience has more impact on the sound then the variations produced by instruments themselves.
"I was always interested in the idea of making acoustic music that has the quality of electronic music," muses Dortmund based musician and visual artist Jens Brand. "Electronic music is fantastic, but I don't like speakers very much."
Take his performance entitled »Motors And Styrofoam«. Pieces of glistening white styrofoam fitted with small motors hang from the ceiling above the audience's heads, squatting balefully in mid-air like lopsided clouds. Acting as a resonator, the styrofoam amplifies the whirr of the motors, which builds up into a loud, persistent drone overlaid with overtones.
Equally uncompromising is »Ratchets«, which deploys a number of football rattles, those small wooden devices originally used by hunters. The ratchets are set in motion by motors whose speed and direction are controlled by a computer: they click busily away, producing a dense, enveloping sound reminiscent of heavy rainfall. In performance, the sound of the ratchets is spellbinding in its rawness and intensity, attaining impressive volumes as it interacts with the features of the space.
When The Night Ends’ is the first collaborative release from Jens Pauly and Stijin Hüwels. The entire album was produced across two countries, Germany and the Belgium, as Jens and Stijn completed the work via a series of online exchanges.
Regardless of the distance between the two collaborators, Jens and Stijn seem to share a very intricate and natural bond, one that gave rise to a set of composition that seamlessly intertwine the sonic spectrum of both artists. Guitar strings, drones and field recordings effortlessly emerge, grow and disperse, as each composition introduces a new scenery of equally somber and rosy elements. This emotive interplay is a central thematic to the work and carries the album throughout its 4 longform works, resounding quietly they become the fabric of our thoughts, leaving us to ponder aimlessly, yet blissfully, amid nightfall and daybreak.
Hailing from a small village near a mountainous place where the borders of three nations encounter, the machine loving Jens Tozzberg now arrived at Fachwerk Records. With his background as club and festival promoter and wih travels through different musical experiences in the wide range from Drum & Bass to Dubtechno his newest project at Fachwerk contains an eclectic live act with influences from Germanys earliest rave culture, chain reacting echoes and heavy bass techno. Also after many years as world traveling DJ he keeps on searching for new ways of DJing, channeling his approach as a producer into his peaktime nightclub performances.
In the world of electronic dance music, Âme stand apart. Since 2003, the duo of Frank Wiedemann and Kristian Beyer have cut a singular path through techno, house, minimal, ambient and more with their anthemic singles and mixes. But 2018 reveals their finest achievement yet, their debut full-length album Dream House. It both sounds unmistakably like Âme and unlike anything you've ever heard from the duo, an evocative home listening journey enacted after 15 years spent crafting dancefloor weapons.
It is certainly not a small feat to have an ambient compilation series running for over a decade and keep it fresh and interesting - especially when the core aesthetic idea is as well-defined as POP AMBIENT's. However, this didn't keep last year's instalment (KOMPAKT 315 CD 120) from finding a compelling balance between veteran contributors like JENS-UWE BEYER or LEANDRO FRESCO and new, idiosyncratic voices like MAX WÜRDEN or THORE PFEIFFER. They all return for POP AMBIENT 2016, joining a captivating cast that also includes heavy-weight soundsmiths, experimental composers and ambient confidants like THE ORB, ANTON KUBIKOV of SCSI-9 fame, MIKKEL METAL, GREGOR SCHWELLENBACH or STEPHAN MATHIEU.
Starting off with a surprise guest, POP AMBIENT 2016 presents electroacoustic composer and installation artist STEPHAN MATHIEU, whose highly textured opening drone APRIL IM OKTOBER bears all the hallmarks of a pop ambient classic, stealthily weaving in layers of sound and moving fluidly between territories. The man clearly knows what he's doing - after all, he has worked with luminaries like Taylor Dupree, Ekkehard Ehlers, Janek Schaefer or Sylvain Chauveau (see also Pop Ambient 2009). Meanwhile, THE ORB show off the full extent of their experience in the field and have their own little ambient collage opera going on in ALPINE DAWN - a slight detour from their beat-laden full-length MOONBUILDING 2703 AD (KOMPAKT 330 CD 124), but just on that same level of masterful sonic dexterity.
Moving forward, SCSI-9's ANTON KUBIKOV builds momentum with a sweet melody slowly evolving to the atmospheric backdrop of a light synth rain, while MAX WÜRDEN imagines a dreamy, yet twisted underwater world with lots of space to get lost in. He later returns for a collaboration with THORE PFEIFFER (not on vinyl), the other newcomer hero from Pop Ambient 2015, and the result is a fascinating amalgamation of both producer's distinct sonic sensibilities - the grittier, drone-based approach from Würden and Pfeiffer's penchant for roaming samples and skewed loops. Another dedicated collab comes from SICKER MAN & GREGOR SCHWELLENBACH who team up for string-infused, cinematic epic TURNS.
Longstanding Kompakt ally MIKKEL METAL presents the surging TITAN, followed by LEANDRO FRESCO's magistral rework of DAVE DK's VEIRA from his VAL MAIRA album (KOMPAKT 326 CD 121). A very special bonus adventure can be found in THORE PFEIFFER's "megamix" of WOLFGANG VOIGT's RÜCKVERZAUBERUNG (not on vinyl) - an entire concept series succesfully reimagined as one sweeping cut. JENS-UWE BEYER continues his expeditions into hypnotic, semi-acoustic soundscapes on THE BREMEN, transitioning into the windy mountaintops of LEANDRO FRESCO's mysterious, multi-layered CONFIGURACION DE ATAQUE (not on vinyl). THORE PFEIFFER has the honour to conclude POP AMBIENT 2016 with the appropriately titled IDYLL, a soothing, swirling synth study giving the listener ample opportunity to return to mundane reality at his own pace.
Dream Weapons' »Moonland« from his »Pathways EP« (Holger 3, 2014) has been a favorite of many. Accordingly, remix duties were given into the trustworthy hands of Barnt and Jens-Uwe Beyer - two of the co-founders of much acclaimed Cologne label Magazine. An expert in mixing and structuring, Barnt carves out the hidden capabilities of the original while Jens-Uwe Beyer takes a slightly more humorous but no less feet-moving approach to things. Weirdo techno in typical Magazine/Holger style.
- A1: Thore Pfeiffer - Wie Es Euch Gefällt
- A2: Thore Pfeiffer - Nero
- A3: Dirk Leyers - Daydreamer
- A4: Gregor Schwellenbach - Assperg
- A5: Leandro Fresco - Nada Es Para Siempr
- B1: Max Wuerden - Container Love
- B2: Ulf Lohmann - Refresh
- B3: Bvdub - In White Pagodas I'll Wait For You
- B4: Jens-Uwe Beyer - Moewen
- B5: Gustavo Lamas - Jovenes Ambient (Remake)
Seit ihrem Start im Jahre 2001 diente die POP AMBIENT Compilationserie als Rahmen für einen unaufhörlich anwachsenden Pool von unterschiedlichsten Künstlern, und dennoch vermochte sie es stets den eigenen ästhetischen Idealen treu zu bleiben. Nicht zuletzt dem Kurator der Serie Wolfgang Voigt ist es zu verdanken daß jede Ausgabe mit einem schlüssigen Spannungsbogen auftrumpfen konnte, erfolgreich neues Talent neben etablierten Namen zum Einsatz bringend. In die gleiche Kerbe schlägt auch POP AMBIENT 2015: die debütierenden Klangwerkler THORE PFEIFFER und MAX WUERDEN werden vorgestellt, während wiederkehrende Pop Ambient-Heroen wie LEANDRO FRESCO, ULF LOHMANN oder JENS-UWE BEYER exklusives Material zum Besten geben.
Stilecht beginnend mit verträumten, klingelnden Synthie-Flächen, entpuppt sich THORE PFEIFFER's WIE ES EUCH GEFÄLLT schnell als sofortiger Pop Ambient-Klassiker, gefolgt von Thore's zweitem Beitrag, einem Gitarren-beseelten Trip in die Zone namens NERO - zusammen bereiten diese immens atmosphärischen Tracks einen idealen Boden für POP AMBIENT 2015, verraten aber auch das verblüffende Talent dieses jungen Produzenten so gar nicht wie ein Neuzugang zu klingen. Als ehemaliger Mitstreiter des ikonischen Projekts Closer Musik hat DIRK LEYERS inzwischen eigene Wege eingeschlagen, fällt aber nach wie vor durch seinen Hang zu stilistischer Vielseitigkeit und wonnigen Melodien auf - schön in den Vordergrund gerückt im paßgenau betitelten DAYDREAMER, einem unwiderstehlich nostalgischen Synthie-Epos zwischen Neonlichtern und Lagerfeuern. Währenddessen vermählt Multiinstrumentalist und Komponist GREGOR SCHWELLENBACH seine avantgardistischen und folkloristischen Interessen im langsamen, auf lässigste Weise monumental erscheinenden ASSPERG - ein nahezu unmöglicher Track, der sich gleichermaßen massiv wie zerbrechlich anfühlt.
In Mikey’s own words, ““Myths of the MediterrAlien” is a high-octane voyage through a universe where ancient cultures collide with futuristic visions.” For him “the MediterrAlien is a hybrid character who drifts between mythology and outer space, carrying fragments of both history and hyperspace into the club.” Across four explosive tracks, the EP reimagines deconstructed club and experimental bass through a fast, hyper-energetic lens. Each piece feels like a different chapter in the MediterrAlien’s journey, spiralling through cosmic turbulence, touching down on ancient shores, and refracting tradition through the intensity of a distant galaxy.
Designed for the late-night fringes of the dance floor, Myths of the MediterrAlien is both a personal mythology and a sonic wormhole—bridging the universe where Jensen Interceptor’s comes from with where his imagination is heading next.
All tracks written and produced by Jensen Interceptor. Master by Carlos Nascimento at Qualia Audio Lab. Artwork by Conhecido João & Diogo Vasconcelos
- 1: Im Jenseits Gibt Es Kein Bier
- 2: Amerikanisches Intro
- 3: Frau Bayersdorf
- 4: Mein Vater War Ein Hurenbock
- 5: So Leb Dein Leben
- 6: Älterer Herr
- 7: Ich Bin Jesus Und Kann Alles
- 8: Außerirdischer, Wo Befindet Sich Dein After?
- 9: Mit 'Nem Zeppelin Durchs Jenseits
- 10: Frauenarzt
- 11: Wenn Das Wasser Der Ruhr
- 12: Deutsche Polizisten
- 13: Ich Töte Meinen Nachbarn Und Verprügel Seine Leiche
- 14: Menschenkatapult
- 15: Überall Blühen Rosen
- 16: Mach Die Titten Frei, Ich Will Wichsen
- 17: Kein Geld Für Bier
- 18: Kommandant Ashtar's Grußworte
- 19: Proletentechno
- 20: Habe Brille
Das dritte Album der Kassierer von 1996 ist wieder auf Vinyl erhältlich, Nachpressung von 500 Stück! "Habe Brille" ist benannt nach einem Stück aus einer Operette von Jacques Offenbach und der Titel deutet schon an, wohin die musikalische Reise geht: Es wird ein weiter Bogen geschlagen von der Klassik (hier brilliert Wölfi mit einem a capella Solo über acht Oktaven), Big Band-Einspielungen bis zu düsteren technoiden Maschinenklängen, wobei das Hauptgewicht selbstverständlich auf solidem Punkrock liegt. Die Kassierer überraschen mit ihren virtuos eingespielten Liedern auch verwöhnte Ohren und strafen all die Lügen, die ihnen musikalische Kompetenz absprechen wollen. Was wie ein Streifzug durch die Musikhistorie wirkt, bringt kurz vor der Jahrtausendwende die Vielfalt und Beliebigkeit aller Stile auf den Punkt und liefert nicht mehr und weniger ein Stück Zeitgeschichte. Dabei bleiben die vielen Ohrwürmer sofort im Gedächtnis und laden zum spontanen mitsingen ein. Das große Plus der Band liegt in ihrer konsequenten Konzentration auf die deutsche Sprache, deren Vielfalt sie tiefer ausschöpfen als jede andere Gruppe der Gegenwart. Die Musik der Kassierer läßt den Hörer niemals kalt, sie packt ihn, entwickelt ihre dämonische Kraft und läßt den Hörer als einen anderen zurück. Hier werden Grenzen der Wirklichkeit verzerrt und verschoben, hier wird die realität neu zusammengezimmert. "Habe Brille" bildet die Größe und die Ungeheuerlichkeit der Welt auf musikalische Weise ab. Die Kassierer sind Visionäre und Propheten des dritten Jahrtausends, sie sind Menschen von übermorgen, die mitten unter uns leben. "Nennt es infantil, nennt es genial, scheißegal, die KASSIERER kümmern sich einen Dreck drum - Hauptsache, es wird reagiert. (...) Musikalisch sind die KASSIERER hier unbestritten in Höchstform: von Swing über Volksmusik bis hin zu ihrem altgewohnten Primitiv-Punk ist alles dabei." - Ox-Fanzine / Ausgabe #24
- 1: Sozialismus In Discos
- 2: Bleibm
- 3: Muv
- 4: Entnazifiziert
- 5: Du&I
- 6: Sei
- 7: Regen
- 8: Mau
- 9: Wos
- 10: Hendihenga
- 11: Feministische Gstanzln
- 12: Kum Vorbei
- 13: Muast Ned
- 14: Zwiefacher Nachts
Mit "wos" legen Attwenger ihr zehntes Studioalbum vor - ein Werk, das erneut beweist, warum diese Band seit fast vier Jahrzehnten wie ein Naturphänomen durch die deutschsprachige Musiklandschaft fegt. Was 1991 mit einer Kassette, einem VHS-Tape und dem legendären Satz "Attwenger heißt im Dialekt denken, heißt den Schädel in den Most tunken" begann, hat sich zu einem der eigenständigsten Projekte des Landes entwickelt: Slangpunk, Dialekt-Avantgarde und anarchischer Groove, der keine Schublade akzeptiert. Auf "wos" treffen elektrisch aufgeladene Ziehharmonika-Linien auf treibende Drum- und Sequenzer-Beats. Worte fransen aus, Geschichten wirbeln herum, Sprache wird gebogen, gedehnt, zerlegt - und wieder zusammengesetzt zu einem Sound, der gleichzeitig tief verwurzelt und radikal zeitgenössisch ist. Attwenger kommentieren den Zustand einer überhitzten Gesellschaft, ohne den moralischen Zeigefinger zu heben. Stattdessen öffnen sie Räume zwischen den Zeilen: Orte für Humor, Auswege, Widerstand und befreiende Bewegungen jenseits der Erwartung. "wos is. is wos." - dieses Album lässt keinen kalt. Es fordert heraus, groovt, fräst, fragt, widerspricht. Und es zeigt einmal mehr: Attwenger bleiben unkopierbar.
We are excited to continue our work with Art P / Art Programming by finally offering the first full-length work from this Bremen-based electronic group. Originally released only on cassette in 1983, the self-titled album has now been fully restored and remastered, complete with bonus tracks and unreleased mixes unearthed from a rare demo.
The LP opens with "Wesen vom anderen Stern" ("Beings from Another Planet"), a downtempo, 808-driven electro synth wave track with German lyrics telling a story of aliens capturing earth, becoming the new "Herren" (lords), while humans are reduced to mere "objects." Art Programming founding member Jens-Markus Wegener notes that this track has always been a favorite during live performances, and it's easy to imagine how the futuristic sounds would have blown people away at the time.
Next is the electro/proto-techno title track "Art Programming," which we previously issued on a limited 12" in its full-length form. With its straightforward Roland 808 rhythms, catchy synth lines, and vocoder vocals, it's a classic example of German electro, and one of the earliest proto-techno tracks - long before Cybotron claimed the techno mantle. Its extensive break and electronic twist make it an early precursor to the genre. Wegener recalls that this track was created exclusively by him and Grotelüschen, with Grotelüschen contributing most of the melodic elements, while Wegener focused on drum machine programming and vocoder vocals.
On "That's Me," the album welcomes back singer Claudia Roebke. Although it's an electronic composition, Roebke adds a rock-infused, almost psychedelic vibe to the song. The lyrics, written by Wegener, depict a person obsessed with their appearance, using irony to critique societal beauty norms, questioning the obsession with perfection and attraction.
The album continues with a series of uptempo electro tracks: "Videoscreen," "La Gare," and "Genscher Pull 'N' Push." The first two feature slightly different mixes from an earlier demo that we personally prefered over the versions that were available on the final cassette release. "Videoscreen" expands on the theme of social isolation, with lyrics reflecting on a world obsessed with watching video all day - a topic that resonates strongly with today's culture of doom scrolling and social media addiction.
Next up, "Genscher Pull 'N' Push" is an incredible electro/wave/proto-techno track recorded in October 1982 with a political edge. Originally omitted from the album, it was only available on the demo cassette we mentioned earlier. The song takes aim at German politics, with lyrics that shout "bitte geh nach links / bitte geh nach rechts" ("please go to the left" and "please go to the right"), referencing the shifting political allegiances during the 1982 coalition change, when Genscher's party, the FDP, left the Helmut Schmidt cabinet to join the CDU/CSU opposition. The track was never released as the political topic had become outdated just a few months later.
The album closes with "Light and Fire," which originally served as the album's opening track. Its quirky, upbeat vibe now makes for a fitting outro.
The gear used on this album reads like a dream list for early 80s electronic music production: Roland Jupiter 4, TR 808, TB 303, System 100, SVC 350, Korg Mono/Poly, Moog Prodigy, FRICKE-Sequenzer, Roland CSQ-100 Sequenzer, Coron DS-8, MM 12/2, Sony TC 399, TEAC-244 Portastudio, Ibanez DM 1000, EH-Electric Mistress, EV-Micro. This unique lineup of equipment sets the album apart from NDW releases of the era, lending it a distinct sound with heavy proto-techno leanings and that straightforward electro vibe we all love.
The album is being released as a very limited edition of 300 copies on transparent red vinyl, complete with a full picture sleeve and lyrics inlay. This is yet another rediscovered and restored 80s gem on our label that you definitely don't want to miss!
- 1: Let You Down
- 2: Eso Es
- 3: By The Sea
- 4: The Sun Is Out
- 5: Only Once
- 6: Night Train
- 7: Please Baby
- 8: Win Or Lose
- 9: Dancehall Schwof
- 10: Re-Nate
Zehn Jahre war es still um moskovSKAya - jetzt sind die Ska-Veteranen zurück. Die 9-köpfige Band steht für schnellen Ska mit markanten Bläser-Riffs, treibenden Rhythmen und einer explosiven Live-Energie. Mit Elementen von Polka bis Punk, von Reggea bis Jazz bringen sie ihr Live Publikum in Clubs oder bei großen Open Airs zum Tanzen...schwitzen garantiert! Bei unzähligen Auftritten, auch als Support von z.B. Bob Geldof, Manfred Mann oder The Specials haben sie das unter Beweis gestellt. Dabei stehen moskovSKAya weder für Mainstream, noch für Rebellion, sondern für Verbundenheit und der gemeinsamen Leidenschaft für die Musik, das Miteinander und dem unbeschreiblichen Gefühl, wenn auf und vor der Bühne alles zusammenpasst: die Baseline groovt, Gitarre und Orgel schwingen im Offbeat und die Bläser schieben nach vorne, bis das ganze Publikum mit dem Sänger um die Wette springt. Nun bringt die 1989 gegründete Band mit "Dancehall Schwof" ihr sechstes Studioalbum, das bei Sunny Bastards Records erscheint. Und moskovSKAya stellen mit den zehn Songs unter Beweis, dass sie nichts von ihrer Sound-Vielfalt und ihren knackigen Bläserriffs verloren haben...treibender Offbeat, musikalische Präzision, Charakter und ungebremste Spielfreude. Ska, wie er heute klingen muss - lebendig, auf den Punkt und jenseits von Nostalgie. Absolute 'Must-Dance' Anspieltipps wären unter Anderem 'Night Train', 'Let You Down', 'Eso Es' oder 'Only Once'. Hier bleibt kein Bein ruhig, Kopf und Körper wollen zwangsläufig in Bewegung gehen. Und wer damit nicht bis zum nächsten Live Auftritt der Band warten möchte, dem sei dieses Album klar ans Herz gelegt!
Zehn Jahre war es still um moskovSKAya - jetzt sind die Ska-Veteranen zurück. Die 9-köpfige Band steht für schnellen Ska mit markanten Bläser-Riffs, treibenden Rhythmen und einer explosiven Live-Energie. Mit Elementen von Polka bis Punk, von Reggea bis Jazz bringen sie ihr Live Publikum in Clubs oder bei großen Open Airs zum Tanzen...schwitzen garantiert! Bei unzähligen Auftritten, auch als Support von z.B. Bob Geldof, Manfred Mann oder The Specials haben sie das unter Beweis gestellt. Dabei stehen moskovSKAya weder für Mainstream, noch für Rebellion, sondern für Verbundenheit und der gemeinsamen Leidenschaft für die Musik, das Miteinander und dem unbeschreiblichen Gefühl, wenn auf und vor der Bühne alles zusammenpasst: die Baseline groovt, Gitarre und Orgel schwingen im Offbeat und die Bläser schieben nach vorne, bis das ganze Publikum mit dem Sänger um die Wette springt. Nun bringt die 1989 gegründete Band mit "Dancehall Schwof" ihr sechstes Studioalbum, das bei Sunny Bastards Records erscheint. Und moskovSKAya stellen mit den zehn Songs unter Beweis, dass sie nichts von ihrer Sound-Vielfalt und ihren knackigen Bläserriffs verloren haben...treibender Offbeat, musikalische Präzision, Charakter und ungebremste Spielfreude. Ska, wie er heute klingen muss - lebendig, auf den Punkt und jenseits von Nostalgie. Absolute 'Must-Dance' Anspieltipps wären unter Anderem 'Night Train', 'Let You Down', 'Eso Es' oder 'Only Once'. Hier bleibt kein Bein ruhig, Kopf und Körper wollen zwangsläufig in Bewegung gehen. Und wer damit nicht bis zum nächsten Live Auftritt der Band warten möchte, dem sei dieses Album klar ans Herz gelegt!
Zehn Jahre war es still um moskovSKAya - jetzt sind die Ska-Veteranen zurück. Die 9-köpfige Band steht für schnellen Ska mit markanten Bläser-Riffs, treibenden Rhythmen und einer explosiven Live-Energie. Mit Elementen von Polka bis Punk, von Reggea bis Jazz bringen sie ihr Live Publikum in Clubs oder bei großen Open Airs zum Tanzen...schwitzen garantiert! Bei unzähligen Auftritten, auch als Support von z.B. Bob Geldof, Manfred Mann oder The Specials haben sie das unter Beweis gestellt. Dabei stehen moskovSKAya weder für Mainstream, noch für Rebellion, sondern für Verbundenheit und der gemeinsamen Leidenschaft für die Musik, das Miteinander und dem unbeschreiblichen Gefühl, wenn auf und vor der Bühne alles zusammenpasst: die Baseline groovt, Gitarre und Orgel schwingen im Offbeat und die Bläser schieben nach vorne, bis das ganze Publikum mit dem Sänger um die Wette springt. Nun bringt die 1989 gegründete Band mit "Dancehall Schwof" ihr sechstes Studioalbum, das bei Sunny Bastards Records erscheint. Und moskovSKAya stellen mit den zehn Songs unter Beweis, dass sie nichts von ihrer Sound-Vielfalt und ihren knackigen Bläserriffs verloren haben...treibender Offbeat, musikalische Präzision, Charakter und ungebremste Spielfreude. Ska, wie er heute klingen muss - lebendig, auf den Punkt und jenseits von Nostalgie. Absolute 'Must-Dance' Anspieltipps wären unter Anderem 'Night Train', 'Let You Down', 'Eso Es' oder 'Only Once'. Hier bleibt kein Bein ruhig, Kopf und Körper wollen zwangsläufig in Bewegung gehen. Und wer damit nicht bis zum nächsten Live Auftritt der Band warten möchte, dem sei dieses Album klar ans Herz gelegt!
- 1: Be Yr Own Abyss
- 2: New Distortion Properties
- 3: Oblivion Seekers
- 4: Unmake A World
Ein aufmerksamer Zuhörer der Welt zu sein, bedeutet, von Sprache umgeben zu sein. Sprache hallt durch fast jeden Raum, in dem sich Menschen aufhalten, ob unerwünscht oder erwünscht, banal oder tiefgründig. Worte stehen auf der Seite und klingen im Ohr nach, vermehren sich endlos. Diese Überfülle fasziniert den Komponisten und Musiker Ben Vida schon lange, aber in den letzten Jahren hat sie zu einer neuen Art des Musikmachens geführt, die die Vorrangstellung der Sprache in unserer Klang- und Kulturwelt gleichzeitig hervorhebt und hinterfragt. Sanft und spielerisch bricht Vida die Hierarchie von Bedeutung und Klang der Sprache auf, bis sie in egalitärer Harmonie existieren. Oblivion Seekers ist Vidas neuestes Album in diesem Kompositionsstil, nach der Zusammenarbeit mit dem New-Music-Ensemble Yarn/Wire The Beat My Head Hit aus dem Jahr 2023. Wie bei seinem Vorgänger liegt der Fokus der Musik auf koordinierten Duetten aus gesprochenem Wort in neutralem Ton, wobei die variablen Rhythmen der bewegten Worte komplexe interne rhythmische Strukturen schaffen. Er wird von den Stimmen von Nina Dante, Christina Vantzou, John Also Bennett und Félicia Atkinson, die einen einzigartigen Klang erzeugen, der weder ihrer noch seiner ist und in seiner Geschlechtsdarstellung, seinem Akzent und seiner Aussprache fließend ist. Die instrumentalen Kompositionen, die den Hintergrund des Albums bilden, haben den ungezwungenen Fluss eines Dialogs, gesprächig, aber zurückhaltend, selten als Motor der Veränderung. Es herrscht eine ruhige, konzentrierte Stimmung, die durch den zurückhaltenden Rhythmus der Stimmen noch verstärkt wird, sodass man das Gefühl hat, die Musik sei ein langes Mantra, das nie ganz zu seinem Ausgangspunkt zurückkehrt. Der Effekt ist bezaubernd, gleichermaßen einschläfernd und fesselnd, und suggeriert Wiederholung, ohne sich jemals genau gleich zu bewegen. Die Instrumentierung der vier Stücke des Albums variiert; ,Be Yr Own Abyss" wird durch den wellenartigen Kontrapunkt der Saxophone geprägt, während der mehrdeutige Klang des Vibraphons über ,Oblivion Seekers" schwebt und Frasers anschwellender Bass den einzigen dramatischen Auftritt des Albums liefert. Die Musik verändert sich im Ohr, während der Text die Form und Bewegung der Komposition ständig neu definiert und in einen neuen Kontext stellt, auch wenn sie in ihrem jenseitigen Glanz konsistent bleibt. Der Text besteht oft aus Sprachfetzen, denen Vida während seines Lebens beim Komponieren begegnet ist: zufällig mitgehörtes Gemurmel in der Schlange im Supermarkt, eindrucksvolle Sätze aus einem Roman, den er gerade las, Eindrücke von Musik, die er immer wieder auf seinem Plattenspieler hörte. Kleine, ansonsten unbedeutende Details sammeln sich an, nicht um eine Erzählung zu bilden, sondern um einen Eindruck vom komplexen Prozess der Bedeutungsfindung zu vermitteln, der im täglichen Leben stattfindet. Charaktere und Szenen tauchen im Bild auf und verschwinden wieder, und Sätze, die nach einer Erklärung verlangen, dürfen einfach vorbeiziehen. Vidas Liebe zu Robert Ashley ist gut dokumentiert, aber vielleicht noch bedeutender sind Mark E. Smith und The Fall, Neil Tennant und die gesprochenen Verse der Pet Shop Boys, die gesamte Geschichte des Hip-Hop und Meredith Monk. Die Art und Weise, wie die Worte dargeboten werden, ist genauso wichtig wie die Worte selbst und offenbart eine Intentionalität und Direktheit, die Vida mit den abstrakten Konstruktionsmustern des Textes hervorhebt und untergräbt. Auf Oblivion Seekers ist der omnidirektionale Lärm der Marmor, den Vida abträgt, um zu beleuchten, wie wir die unermessliche Fremdheit der Welt verarbeiten. Der Triumph des Albums besteht darin, dass wir nichts von dem schönen Geheimnis verlieren, wie diese Zeichen unsere äußere und innere Welt miteinander verbinden.
- 1: Ever Softly You Go, Pt
- 2: Bidding
- 3: Reckless & Free
- 4: One Man On The Road
- 5: Shame Say
- 6: Gypsy Queen
- 7: Ricky's On The Dance Floor
- 8: Your Heart, It Is The Ocean
- 9: Serpents & Saviors
- 10: Impossible Things
- 11: Ever Softly You Go, Pt. 2
Kristin Diable ist ein Original aus dem Süden - ihre Stimme ist so launisch und unnachgiebig wie der Mississippi. Ihre zeitlosen Melodien und scharfsinnigen Texte fangen das Mystische im Alltäglichen ein und enthüllen den Silberstreif am Horizont ganz gewöhnlicher Momente. Das Ergebnis ist ein Sound, der sich sowohl geerdet als auch jenseitig anfühlt. Diables vorheriges Album ,Create Your Own Mythology", das in Nashville mit Produzent Dave Cobb aufgenommen wurde, wurde von NPR, American Songwriter und Southern Living als eines der besten des Jahres gelobt. Ihr kommendes Album ,Impossible Things" schreibt das nächste Kapitel. Aufgenommen in den legendären Dockside Studios im Süden Louisianas mit Produzent Ben Alleman (Dr. John, Ryan Adams, Jenny Lewis, Madi Diaz), klingt es wie ein Radio, das auf zwei Zeitachsen gleichzeitig eingestellt ist: Dream-Pop-Echos, die durch ein Shotgun-Haus schweben, die Gnade eines Sonntagmorgens, an deren Stiefeln noch der Glitzer des Samstagabends klebt. Diese Songs haben es nicht eilig. Sie ziehen einen Stuhl heran, schieben einen Kaffee über den Tisch und sagen: ,Sag die Wahrheit und zuck nicht zurück." Diable zuckt nicht zurück. Sie schrieb diese Songs in Zeiten des Umbruchs und der Neuerfindung, während sie Verluste, den Tod geliebter Menschen, häusliche Gewalt, das Leben als alleinerziehende Mutter und die Abrechnung bewältigte, die damit einhergeht, ein Leben nach eigenen Vorstellungen neu aufzubauen. Was dabei entsteht, ist ein Werk, das eine Art spirituelles Jiu-Jitsu praktiziert und Last in Anmut und Schmerz in Architektur verwandelt. Dies ist ein Album, das nahelegt, dass Transzendenz nicht auf der anderen Seite der Not wartet, sondern genau hier in der Gegenwart lebt, wenn wir nur genau genug hinhören. Wenn der Song endet, sieht die Welt vielleicht noch genauso aus, aber du vielleicht nicht mehr. So fangen unmögliche Dinge meist an.
- 1: Adagio For An Easy Morning
- 2: Atlantique
- 3: Its Nice To Have You Here
- 4: Vienna Butterfly
- 5: Silent Conversation
- 6: Fly And Smile
- 7: Hausbankhoiwe
- 8: Lullaby For A Sheep
- 9: Leichten Herzens
- 10: Just A Little Luck
- 11: Quintessence
- 12: If U Never Try U Will Never Know
- 13: Song For David -Guitar Solo
- 14: Behind The Moon -Guitar Solo
Türkisfarbenes Vinyl, Gatefold, inkl. Insert. Willy Astors Humor ist seit Jahrzehnten ein Markenzeichen: verspielt, sprachverliebt und voller Leichtigkeit und hat damit seit Dekaden ein Alleinstellungsmerkmal. Doch jenseits seiner Wortakrobatik ist Astor stets auch ein ernstzunehmender Musiker und Gitarrist mit ausgeprägtem Sinn für harmonische Weite. Was er nun gemeinsam mit seinen langjährigen Weggefährten Roberto di Gioia und Ferdi Kirner auf seinem Werk "The Sound Of Islands Vol. VII" vorlegt, überrascht selbst versierte Kenner seiner Musik: ein Album von bemerkenswerter Ruhe und Klarheit. "Sound Of Islands Vol. VII" ist ein instrumentaler Hörgenuss. Das neue Werk holt einen perfekt runter, ist eine wahre Wohltat für gestresste Seelen und strapazierte Ohren.
- 1: The Ink Well
- 2: Pinnochio
- 3: The Happiness Of Being Twice
- 4: In The Fall
- 5: Awake And Dreaming
- 6: Virgo Distracts
- 7: Find Love
- 8: Cotton Flower
- 9: The Fountain
- 10: Tomorrow
- 11: One Day
- 12: The Chase
- 13: Calliope
- 14: Six Weeks
- 15: Haunted By You
- 16: Sail
- 17: As Long As You Are
- 18: Days
- 19: Rager
- 20: Glimpse
Future Islands feiern ihr 20-jähriges Bestehen mit From a Hole in the Floor to a Fountain of Youth, einer besonderen Sammlung aus Raritäten, alternativen Versionen und Fanlieblingen, von denen viele erstmals digital verfügbar sind. Statt eines klassischen Best-of-Albums zeigt die Band damit ihre Entwicklung und künstlerische Tiefe jenseits ihrer bekanntesten Momente. Die 20 Songs spiegeln 20 Jahre Bandgeschichte wider - von frühen Auftritten in kleinen Clubs bis hin zu einer gefestigten, zeitlosen Klangidentität. Der Titel steht sinnbildlich für diesen Weg: vom Alltag ("Hole in the Floor") hin zur Verwirklichung von Träumen ("Fountain of Youth"). Musikalisch bleibt die Band ihrem Stil treu: treibende Basslinien, atmosphärische Synthesizer und der eindringliche Gesang von Samuel T. Herring sorgen für einen roten Faden. Themen wie Sehnsucht, Liebe, Vergänglichkeit und emotionale Erinnerung durchziehen das Album. Die Veröffentlichung ist keine nostalgische Rückschau, sondern eine bewusste Neupositionierung. Sie macht verborgene Facetten sichtbar und zeigt eine Band, die in ihrer Zurückhaltung, Reife und Beständigkeit überzeugt. Gleichzeitig wird deutlich, dass ihr Erfolg nicht nur auf Musik, sondern auch auf langjähriger Freundschaft und echter Verbundenheit beruht. So entsteht ein vielschichtiges Porträt, das die Geschichte von Future Islands vervollständigt und ihre besondere künstlerische Identität unterstreicht.
- 1: White Noise
- 228: Grams
- 3: Revolutionary Blues
- 4: Come Around
- 5: Still Nothing
- 6: I Dream Of Fever
- 7: Desolation Grows
Ckear Vinyl[24,79 €]
Seit ihrer Gründung im Jahr 1988 bewegen sich The Telescopes in einer ganz eigenen Umlaufbahn. Vage zwischen Noise, Space Rock, Dream Pop und Psychedelia verortet, hat die Band um Stephen Lawrie ihre Klanggrenzen stets verschoben und sich konsequent jenseits etablierter Strömungen bewegt. Static Charge ist bereits das 19. Studioalbum der Gruppe und zugleich die achte Veröffentlichung bei Tapete Records - ein weiteres eindrucksvolles Kapitel ihrer rastlosen, genreübergreifenden Geschichte. Nach einer dreimonatigen Tour durch Großbritannien und Europa kehren The Telescopes mit einem kompakten, fokussierten Werk zurück. Sieben Songs, überwiegend live eingespielt, entfalten eine rohe, elektrisierte Energie: primitive Beats, Außenseiterklänge und tief vibrierende Frequenzen verbinden sich zu einem widerständigen Sound, der bewusst gegen die Absurditäten der Gegenwart arbeitet. Aufgenommen und produziert innerhalb von zwei Monaten im hauseigenen Butterfly House Studio in Shropshire, präsentiert sich Static Charge reduziert, direkt und kompromisslos. In der aktuellen Viererbesetzung bündeln The Telescopes ihre Kräfte zu einem Album, das zugleich wuchtig, hypnotisch und erstaunlich konzentriert wirkt - Musik, die nicht gefallen will, sondern nachhallt.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1988 bewegen sich The Telescopes in einer ganz eigenen Umlaufbahn. Vage zwischen Noise, Space Rock, Dream Pop und Psychedelia verortet, hat die Band um Stephen Lawrie ihre Klanggrenzen stets verschoben und sich konsequent jenseits etablierter Strömungen bewegt. Static Charge ist bereits das 19. Studioalbum der Gruppe und zugleich die achte Veröffentlichung bei Tapete Records - ein weiteres eindrucksvolles Kapitel ihrer rastlosen, genreübergreifenden Geschichte. Nach einer dreimonatigen Tour durch Großbritannien und Europa kehren The Telescopes mit einem kompakten, fokussierten Werk zurück. Sieben Songs, überwiegend live eingespielt, entfalten eine rohe, elektrisierte Energie: primitive Beats, Außenseiterklänge und tief vibrierende Frequenzen verbinden sich zu einem widerständigen Sound, der bewusst gegen die Absurditäten der Gegenwart arbeitet. Aufgenommen und produziert innerhalb von zwei Monaten im hauseigenen Butterfly House Studio in Shropshire, präsentiert sich Static Charge reduziert, direkt und kompromisslos. In der aktuellen Viererbesetzung bündeln The Telescopes ihre Kräfte zu einem Album, das zugleich wuchtig, hypnotisch und erstaunlich konzentriert wirkt - Musik, die nicht gefallen will, sondern nachhallt.
2026 Repress
The clergy is pleased to introduce you to a new initiate: Birds ov Paradise. This highly anticipated Hypnus debut comes split into three separate EP's which will be released one each full moon starting October.
Some of you may be acquainted with the music of Birds ov Paradise already as he's put out two stellar records on Jens and Aniara Recordings in 2016-2017, as well as making a contribution to our podcast series The Memoir where his sound was put on a grand display. Those of you who are new to the fantastic dream world of this very talented artist will quickly get lost in the flowing rhythms that drives his magical deep techno sound.
Early support from Etapp Kyle, Ness, Slam, Iori, Refracted, Svreca, Cio D'Or and Dorisburg to name a few.
We hope that you enjoy the trip into the Bayou.
2026 repress
The clergy is pleased to introduce you to a new initiate: Birds ov Paradise. This highly anticipated Hypnus debut comes split into three separate EP's which will be released one each full moon starting October.
Some of you may be acquainted with the music of Birds ov Paradise already as he's put out two stellar records on Jens and Aniara Recordings in 2016-2017, as well as making a contribution to our podcast series The Memoir where his sound was put on a grand display. Those of you who are new to the fantastic dream world of this very talented artist will quickly get lost in the flowing rhythms that drives his magical deep techno sound.
Early support from Etapp Kyle, Ness, Slam, Iori, Refracted, Svreca, Cio D'Or and Dorisburg to name a few.
Opeth wurde von den Kritikern für ihre Kombination aus progressiven Einflüssen und vernichtendem schwedischem Death Metal gelobt. Diese farbigen 140g Re-Issues sind ein Muss für Fans und Sammler, denn sie wurden von keinem Geringeren als Jens Bogren (Opeth, Katatonia, Amorphis, Sepultura) mit Unterstützung von Mikael Åkerfeldt ein liebevoll remastert. Die Aufnahmen wurden mit halber Geschwindigkeit in den berüchtigten Abbey Rd von Miles Showell (ABBA, Beatles) geschnitten, und das gesamte Artwork wurde von Dan Capp sorgfältig restauriert und so gestaltet, wie es die Band ursprünglich beabsichtigt hatte.
Es gibt nur wenige Bands, die es mit den Schweden von Opeth aufnehmen können oder wollen. Seit ihrer Gründung 1990 in dem kleinen Stockholmer Vorort Bandhagen haben die Schweden alle Konventionen über den Haufen geworfen, sich trotzig gegen alle Widrigkeiten durchgesetzt und - was am wichtigsten ist -12 atemberaubend schöne und intensive Alben geschaffen und sich damit zu einer der besten Bands der Welt entwickelt.
Streng limitierte Stückzahlen!
‘Açid Blüüs Räägs Vol.2’ is the latest evolution of the sound of last year’s Volume 1. The debut album was described by Joe Banks for Shindig! Magazine as; “Shivering slabs of drone blues transcendentalism…a burning junkyard of sheet metal blues… Hot stuff.” Volume 2 builds on the skronk blues guitar, sax and electronic drones of it’s predecessor, to explore cosmic free jazz, concrete exotica and dub, channelling influences of Moondog, Terry Riley, 75 Dollar Bill and Wolf Eyes. Playing like the imagined film soundtracks to a dystopian, re-wilded, post eco crash world in the style of Tarkovsky's ‘Stalker’ and ’Solaris’, Jodorowsky's surreal desert western ‘El Topo’, or the early novels of JG Ballard. This new collection sees the addition of minimal analogue drum machine loops as well as live instrumental contributions from the new players of the ever evolving Invocation band, plus some superstar guest contributors.
Featuring five brand new tracks, including the forthcoming single; ‘Cosmic Fanfare’, has already picked up BBC 6 Music support from Gideon Coe. The new album was mixed by Alex McGowan (aka Captain Future) of Space Eko Studios and features Invocation band regulars Rick Jensen of Apocalypse Jazz Unit, Skronk and Oneirologist on sax and bass clarinet, Will Emms aka Tiki Eerie on melodica, horns and claviola, plus special guest appearances from Duke Garwood on clarinet and Mikey 'Moondog' Chestnut of Snapped Ankles on bass synth. “….Acid fried kosmiche blues meets drone raag transcendentalism”. Jonny Halifax is a primitivist free blues outsider, sonic shaman of the acid fuzzed lap steel guitar, demented blower of the howling harmonica of doom. His new band project now combines avant swamp blues heaviosity with kosmic free jazz experimentalism in a fluid collective of godless raag brut improvisations - sonic visions of an hallucinatory apocalyptic near future. Inspired by Henry Flynt’s avant bluegrass experiments fusing country blues with eastern acoustic musical stylings, Spacemen 3’s contemporary sitar music, and the monolithic drone doom immersion of Sunn 0))), THE JONNY HALIFAX INVOCATION build hypnotic instrumental soundscapes using lap steel and homemade slide guitars, harmonica and alto sax. Underpinned by layers of acoustic and electronic drone instruments and fed through an arsenal of pedalboard electronics that would make Kevin Shields weep, the blues are transmogrified, unhinged, reduced and re-imagined as intoxicating, trance-inducing, feedback-drenched noise paintings. THE JONNY HALIFAX INVOCATION follows Jonny’s junkshop skronk blues one man band Honkeyfinger, and the Julian Cope endorsed gospel fuzz psychedelia of Jonny Halifax & The Howling Truth, whilst not forgetting his ambient drone metal side project; Deathenteredinerror. His musical CV also includes studio contributions to tracks by Andrew Weatherall’s Two Lone Swordsmen, UK metal behemoths Orange Goblin, Heck and Melting Hand.
Don’t Trust The Snippets – Play The Full Track Before Buying A Record is a finely tuned four-track compilation from NOREPRESS Records, exploring a broad emotional and rhythmic spectrum — from atmospheric breaks to dub-infused tech house. Each piece invites deep listening, rewarding full attention rather than surface impressions.
A1. Osman Oz & SUBLIMINAL. – Johto opens with a beautifully crafted breaks track — rich in ambient layers and cinematic depth, setting a contemplative tone. A2. Pat Jensenn – Heaven Tapes follows with crisp percussion and hypnotic melodies, shifting the mood into uplifting, forward-driving territory. The young Argentinian producer blends instinct and elegance in equal measure.
On the flip, B1. Genning & Kirill Matveev – Orbiter lifts off with bounce and finesse — tight, articulate, and designed for that moment when the dancefloor begins to bloom. B2. Neptuna, also by Genning & Matveev, closes the record with sensual dub textures and refined detail — balancing movement and stillness in perfect harmony.
Led by visionary Kirill Matveev, with strong contributions from Genning, Pat Jensenn, and the always-excellent Osman Oz & SUBLIMINAL, NRP005 serves as a reminder: the full track always tells the real story.
NOREPRESS is a division of MixCult Records
In October 1995, as part of the annual Polar Music Festival, Geir Jenssen of Biosphere and Bobby Bird of The Higher Intelligence Agency, were commissioned by Nor Concerts to collaborate together on a musical project to take place in Geir's home town of Tromsø, Norway. The brief was for them to perform three concerts, using sounds sourced from the area as the basis of the music - the machinery of the local mountain cable lift, the snow, the ice etc...
Interception, the second long player from Jensen Interceptor following 2018's Mother, is something of a state-of-the-nation that finds Melas consolidating several eras of his career, past and present, to form a distinct new sound that is the most experimental work he has produced to date.
In 2024, a freak accident at an event he was playing left him with multiple broken bones in his foot. The forced downtime became an opportunity for introspection, allowing him to revisit earlier projects and explore new musical territories. Blending his signature electro with genres such as IDM, footwork, and baile funk, Melas used this recovery period to fuse old influences with fresh global sounds. "Since I started making music I've always made music geared towards use in my DJ sets but there's always been an urge to explore the deeper side of electronic music.
That time off after the accident gave me the space to dive into genres and really experiment.
" The accident came at a time when he had already spent time, like so many others though the COVID-19 pandemic, assessing his next move. A full tour schedule had left him feeling constrained by the limitations of working in a single genre. As such, Interception is the end point of this reassessment and the start point of what Melas sees as the next stage of his musical evolution.
"I really wanted to challenge and, I guess, prove myself in other spheres, to take my music to a new place. I've never wanted to be too repetitive and found that expectations, imagined or real, were forcing me to get stuck on a specific sound both in my productions and DJ sets." This renewal is reflected in the title of the album, which eagle-eyed fans will note is the same as the first EP that was released under the Jensen Interceptor moniker, and the emotional and personal nature of the LP is likewise mirrored in the abstract impressionism of the artwork created by fellow Australian, Brodie Kaman, the artist behind the visual look of Lady Gaga's recent Mayhem LP as well as works for FKA Twigs, Nine Inch Nails, and more.
The design-resembling oil drifting across a microscope slide-uses a mix of vivid pastels and moody darks to express the album's emotional depth: a collection of distinct elements coalescing into something richer and more evocative.
Die Cinematic-Funk-Visionäre The Diasonics liefern mit ihrem neuen Album ,Ornithology", das am 3. Oktober über Record Kicks veröffentlicht wird, ein weiteres solides Set aus östlich angehauchtem Psychedelic, Cinematic und Disco-Funk. Nach ihrem 2022 von der Kritik gefeierten Debütalbum ,Origin of Forms", das von PopMatters zum Library Music Album of the Year gekürt wurde, kehren die in Moskau ansässigen Instrumentalisten The Diasonics mit ,Ornithology" zurück, einem zweiten Album, das ihre klanglichen Grenzen erweitert und gleichzeitig ihrem unverwechselbaren Stil treu bleibt. Aufgenommen in ihrem eigens errichteten Studio 23, das sich in einer umgebauten Lampenfabrik aus der Sowjet-Ära befindet, ist das Album das Ergebnis von zwei Jahren intensiver kreativer Erkundungen und Experimente. Mit ihrer ganz eigenen Mischung aus cineastischem Funk, östlich angehauchten Melodien, instrumentalem Hip-Hop und analogem Soul haben sich The Diasonics einen einzigartigen Platz in der globalen Funkszene geschaffen. ,Ornithology" markiert ein neues Kapitel: Inspiriert von wiederkehrenden Vogelmotiven in ihrer Umgebung, von Zügen und Bahnhöfen bis hin zu lokaler Folklore und den Schreien der Vögel, die über ihrem Studio kreisen, kanalisiert die Platte Ideen von Bewegung und Freiheit, sowohl thematisch als auch musikalisch. ,Das Thema Vögel und Ornithologie ergab sich ganz von selbst - wir fingen einfach an, überall um uns herum vogelähnliche Namen zu bemerken: Züge und Bahnhöfe, Geschäfte, Orte, Nachnamen von Menschen, Bücher und Filme", sagt die Band. "Wir besorgten uns ein paar alte Synthesizer und stimmten die Oszillatoren, während wir den Schreien der Möwen lauschten, die um die Fabrik flogen, in der sich unser Studio befand. Die Ideen von Flug, Freiheit und Raum wurden zentral für die Musik des neuen Albums." Klanglich gehören zu den wesentlichen Merkmalen von Ornithology nicht nur die Synthesizer, sondern auch Diana Grebs hypnotischer Gesang, der sich nahtlos in die Klangpalette einfügt und dem instrumentalen Funk Leben und Seele einhaucht. ,In unserer Vorstellung balancieren wir wie Vögel zwischen der Erde und dem Himmel und haben versucht, unsere eigene musikalische Sprache innerhalb des Konzepts der Ornithologie zu erschaffen, die den Wunsch eines jeden Menschen widerspiegelt, den Vögeln näher zu kommen und frei zu schweben, jenseits von physischen oder mentalen Grenzen." Die 2019 gegründete vierköpfige Band, bestehend aus Daniil Lutsenko (E-Gitarre), Kamil Gazizov (Keyboards), Maksim Brusov (Bass) und Anton Moskvin (Schlagzeug & Perkussion), erlangte durch eine Reihe von begehrten 45er-Scheiben auf Mocambo Records und Funk Night Records schnell Kultstatus. Ihr von der Kritik hochgelobtes Debütalbum Origin of Forms,, das von Henry Jenkins, dem Produzenten der australischen Kultband Surprise Chef, gemischt wurde, erschien 2022 auf Record Kicks und wurde von PopMatters (US) zum Library Music Album" des Jahres und von FIP (Radio France) zum Album des Monats gekürt. Das Vinyl war innerhalb weniger Wochen ausverkauft und ist nun in der internationalen Cinematic-Funk-Szene sehr gefragt. ,Origin of Forms" erhielt begeisterte Kritiken von Zeitschriften wie Wax Poetics, Mojo, Rolling Stone FR, Clash, Uncut und wurde von Jamie Cullum (BBC2), KEXP, Radio France und Huey Morgan, Don Letts, Cerys Matthews und Tom Ravenscroft von BBC 6 Music, um nur einige zu nennen, unterstützt und gespielt. Mit dem neuen Album Ornithology tauchen The Diasonics in üppige Synthesizer, stripped-down Grooves und rohes instrumentales Zusammenspiel ein, schöpfen aus der Library-Musik der 1970er Jahre, sowjetischer Jazz-Fusion und Disco-Funk und liefern eine weitere supersolide Veröffentlichung, die all die Einzigartigkeit bestätigt und vorantreibt, die ,Origin of Forms" so verlockend machte. Unverzichtbar für Fans von Khruangbin, Surprise Chef und instrumentalen Funk-Grooves.
comes in deluxe black Priplak jacket with postcard
The Techno Wave" was the first single released in 1990 by this famous project created by Jens Lissat and Ramon Zenker (Hardfloor). One of the most well-known tracks of the so called Frankfurt Tekkno scene that invaded Germany during the early 90s. This re-issue includes the original Castle Mix", the b-side The Bass is on Fire' and a new killer remix prepared by Ancient Methods who described The Techno Wave" as "one of the influential tracks that brought me alongside Zoth Ommog and R&S into techno".
- A1: Ulf Wakenius Feat Youn Sun Nah - Message In A Bottle
- A2: Paola Arnesano - Roxanne
- A3: Vincent Peirani, Vincent Lê Quang & Sylvain Luc - Every Little Thing She Does Is Magic
- A4: Pink Turtle - Every Breath You Take
- A5: Kevyn Lettau - Synchronicity
- B1: Nils Landgren, Michael Wollny & Lars Danielsson Feat Wolfgang Haffner - If You Love Somebody Set Them Free
- B2: Andy Bey - Fragile
- B3: Julian & Roman Wasserfuhr - Englishman In New York
- B4: Lisa Bassenge Trio - De Doo Doo Doo De Da Da Da
- B5: Christof Lauer & Jens Thomas Feat Sidsel Endresen - Shadows In The Rain
Jens Brachvogel & Tilo Ciesla aka Studio 54, aka Dole & Kom is probably the most productive producer duo of German underground House Music. They did Disco House with heavy 808 & 909 beats in the mid 90s already – long before it stormed the German dance charts. They've remixed legends like Green Velvet, Black Box or Mateo & Matos or even pope heroes like Marc Almond. Their tunes came out on top tier labels like Nervous, Relief Records, Force Tracks and of course local Formaldehyd and BCC Music from Berlin.
Their Studio 54 project started in 1997 and quickly became their most popular moniker.
Due to copyright restrictions they had to rename it „Studio 45“, a name they're still using today. On their „Vol. 2“ record in 1997 they were inspired by Disco and Boogie tunes of the 70s and early 80s that indeed were popular at the famous New York night club.
What makes their tunes unique to this day is their hypnotizing, druggy approach to the original tunes. You never get a cheap, commercial copy, you'll get a mesmerizing mind trip back to the glory days of Disco, seasoned with the best classic drum machines got in them.
This EP first arrived back in 2001 on the legendary Swiss label Acquit. It's a favourite of underground heads who appreciated it futuristic electro and techno styles and so now all these years later is getting a repress. It sounds as good as ever, with the thumping kick drums and sparse chords of Niels Jensen's 'Oasis' opening up in blistering physical fashion. Diego's 'Import' then roll on a more liquid and dubby rhythm and Sevn's 'Angelic' is a masterful bit of booming drums programming that is thrilling stripped back but inescapably effective.
Toshihiko Mori – a former keyboard player with Riuichi Sakamoto – has made an EP for Biophon Records using the legendary Prophet 5 synthesizer as the main instrument.
Toshihiko Mori was born and lives in Tokyo. He toured with Riuichi Sakamoto all over the World in the 90s as a keyboard player and rhythm arranger. He also did all the drum programming on Sakamoto´s album Smoochy released in 1995.
Jinen is a different affair though. It contains no drums or sequencers, only improvisations on the Prophet 5, plus the occasional vintage Yamaha VSS-30 8-bit sampler, a few granular guitar pedals and some field recordings from Mori´s walks in the Japanese forests and mountains. Jinen is Japanese for Spontaneity.
"I was thinking Japanese culture, hi-tech and nature, Shinkansen, film directors like SABU, Masaki Kobayashi and Akira Kurosawa, and Riuichi Sakamoto´s first solo album B-2 Unit when I heard his music." (Geir Jenssen, aka Biosphere).
Cassette[15,08 €]
Studio, the influential project of Swedish musicians Dan Lissvik and Rasmus Hägg, presents their legendary 2006 debut in remastered form, in partnership with Ghostly International. Available in limited edition "Fog Machine Vinyl", CD, and cassette. "One of the finest pieces of electronic music you'll hear this year.” - The Guardian (2006). Included in year-end best-of write-ups by Pitchfork, FACT Magazine, and Rough Trade. Physical copies have long been out of print for West Coast, and the album has also been notably absent from most streaming services until now.
“Somehow, I knew I wanted to make a conceptual record that, although only imaginary at that point, could represent or define how our city sounded,” says Lissvik of Gothenburg's influence on West Coast. Some called Studio, the project of Swedish musicians Dan Lissvik and Rasmus Hägg, “the missing link between The Cure and Lindstrøm,” Pitchfork heard Durutti Column and Can, as the duo’s story became swept up in a loosely developing scene — adjacent first to the label Service (Jens Lekman, The Whitest Boy Alive) and later Sincerely Yours (The Tough Alliance, jj) — and a precursor to the 2010s boom at the axis of electronic and psychedelic music guided by indie greats like Caribou, Four Tet, and Darkside.
West Coast, their seminal 2006 debut, captured a faraway romanticism of Balearic brushed up against Krautrock, disco, dub, and afrobeat, with pop lyricism lifted from new wave, all made modern by two art school grads in Gothenburg. First pressed in a small vinyl-only run via their own Information label, the album has been notably absent from most streaming services, and the internet’s record of its initial impact is all but fossilized from a bygone blog era, while its sound is simply untraceable to any one moment in music.
Outside of three 7” releases, they’d keep the music to themselves for several more years. In 2005, Hägg remembers, “We got our degrees and were kicked out of our studio spaces so all these recordings were just piled up. A year later we dusted them off and started to deconstruct and assemble them in a more drawn-out fashion.” In the same breadth, they cite DJ Screw, J Dilla, and Joy Division, along with early ‘80s European live DJ sets from the likes of Beppe Loda, Dj Mozart, and Baldelli as reference points.
“The anything-goes mentality was very encouraging and was a big cornerstone to the Studio sound,” says Hägg. “But there’s so much more to the picture, we were not that young then and had lots of musical baggage in our suitcases, the new thing was that we finally let it all come through, not bound by any borders that was often the case with music identity in Sweden during the 90s.” In the afterglow of the record’s 2007 reception, Studio receded from view, clouded behind a mountain of remix requests (including one for Kylie Minogue that saw release) and label bureaucracy. “It’s easy to wish we would have done some proper recordings of our own instead,” Hägg reflects. But both artists, now well into respective careers beyond Studio, have come to peace with West Coast as their most enduring effort together. Lissvik adds, “It serves as a good reminder for me to keep to that decision and promise and to continue exploring and growing
It starts of with jacking proto ACID house song called Delayed Attraction. A song that would have made the kids crazy at the Music Box in the mid 80's. And are still as uplifting for all us house heds. The second song Tear Gas takes us back to Europe, with a slow Belgian beat that moves like a train and hits you straight in the chest, and on top of this a monotom synth pad on top of that it gives the song a some what a scary dream feeling. The third song Nasjiga is taking us further in to the complex dream but packaged in a Detroit electro vibe with sounds that makes me think of a hospital hart beat monitor but then mixed up with bit-crushd lo-fi dragon covers in a dubby inferno that keeps on building up without coming to a climax (in a good way). The forth song Verfolgung is a 8 minute stomping song that's starts of in a Burzum sounding flute but the quickly goes over to a freaky baseline that's sounds like its made out of a congas patch and a detuned bass on top of that. On top of that they put a march bands drum pattern that gives this song a freaky tivoli vibe and would be such a banger a the right time of a DJ set. /Jens W Limited numbered to 200x * Delayed Attraction - With a bumpy baseline that grooves, hard hits on the drum machine, this is are both funky and hypnotic. * Tear-Gas - A mid-tempo acid journey that blends funky drum patterns with psychedelic trance strings. Typical FRAK's acid-outed sound, with a hypnotic and thumping beat and bassline. * Nasjiga - The B-side kicks off with a deeply dubby and tribal vibe, with splashing hi-hats and echoed percussions. like the heartbeat of an underground train going of the rails. * Verfolgung - This track kicks hard with a marching beat that builds into a funky disco. It's playful yet progressive energy leaves you with a smile on your face and your feet moving on the dance floor. Honk Honk! // Dj Jespha Galore
Schlammpeiziger, who had previously only been known to us for his top hits and T-shirts, burst upon us like a wild boar in search of affection in the middle of the coronavirus lockdown. He nested in our fully vaccinated home, drank our Eversbusch, ate from our plates, slept in our bed (wait - wrong fairy tale) and repeatedly urged us to organise egg runs with his testicles (after some contortions, we gave up trying). Childish faecal humour, far-fetched obs(t)enities, juicing, a desire to dissolve, composting of thoughts. In excesses of lack of concentration, the chains of associations curled and meandered like Jo's famous curlicue drawings. Every evening, after we had forcibly levered him out of our flat, he would ‘walk’ home to put together very unique , dreamy pieces. In the blissful brainfog of those days, for example, ‘Handicapfalter’ was created, for which the congenial °Bär° made our flat into the corresponding video. Among other quirks of the little gut-breather, we were fascinated to observe his phobia of literature and books. Just hold a printed page in front of his face for a few seconds and he writhes on the floor crying. A level of phobia that only my own laughable disgust and fear of writing myself can compete with. Jo shudders at the thought of reading sentences that build on each other in a meaningful way, and I shudder at the thought of having to write them down because I have something ‘to say’. A certain affinity cannot be denied. We are much, much more pleased by snatched-up, misunderstood or misheard snippets, hollow but unforgettable phrases, the diamond stoner humour of our ancestors. ‘From one turn/ I stop/ to walk on/ in all directions’ (as it murmurs in “Selten Gesehenes”), describes the process quite nicely. After all, Jo is ahead of me in that he can simply break off every tedious sentence and let it fade into music. Back to the essentials. It's five to 12 for the Schlammpeitzger (scientifically Misgurnus). The shy goby is under threat from climate change, so perhaps this vinyl is the last expression of life of the specimen that we have been allowed to look after sporadically since the lockdown phase of the corona epidemic. And it's turned out pretty. Even the aesthetically gutted like me and my beloved husband can THINK about sex when they see these sublime, silvery fart bubbles! It's tender as a fart. Make love!!!!!
Schamlose Dubtöse: Do you have words. Do you have sounds. Impertinently harmless piano tinkling turns into tugging zounds of increasing severity. It is not dubbed (would be unethical) but dubbed. Sounds dubby, as you can imagine. (Instrumental)
Loch ohne Licht: Possibly vaguely misogynistic. Could also be that there was simply no light in the hole. The sparse snippet of lyrics (‘du biss mir och esu e Loch ohne Licht’) sounds like one of those stroppy Cologne replicas whose anti-charm is hard to resist. Buzzing and grooving.
Selten Gesehenes: Casual. Confident. Soft. Fragrant. Thoughtful but lively.
The Arabian Vietmanese (instrumental) is probably the food we trust in the case of the munchies we get when we watch other people smoking weed. Transcendental and psychedelic states casually permeate the humdrum of everyday life. Klar Knuspermarsch: Marches and floats at the same time. Klebt Runner: Soundtrack to the cult film of the same name. Tyrrell Corporation loosens up. Ungenutzte Sätze: Stinks somehow, because there is dangerous proximity to comprehensible and then also critical statements here. Instead, the sinister electronic cheapness of Carpenter soundtracks can be heard. Parzipan: Actually, the time of origin was not so roaringly funny and simple, but for Jo it was also a gruelling, slow letting go of his brother. Here he sends him off with a gentle nudge into the vastness of a hopefully happy beyond.
Clara Drechsler
Schlammpeiziger, der uns bislang nur durch seine Top-Hits und seine T-Shirts bekannt gewesen war, brach mitten im Corona-Lockdown über uns herein wie ein wilder Eber auf der Suche nach Zuwendung. Er nistete sich in unserem durchgeimpften Zuhause ein, trank unseren Eversbusch, aß von unseren Tellerchen, schlief in unserem Bettchen (Moment - falsches Märchen) drängte uns wiederholt dazu, mit seinen Hoden Eierlauf zu veranstalten (nach Verrenkungen gaben wir den Versuch auf). Kindischer Fäkalhumor, weit hergeholte Obs(t)zönitäten, Entsaftung, Auflösungswunsch, Gedankenkompostierung. In Exzessen der Konzentrationsschwäche ringelten, kringelten und schlängelten sich die Assoziationsketten wie bei Jos berühmten Kringel-Schlängel-Zeichnungen. Jeden Abend, nachdem wir ihn gewaltsam aus unserer Wohnung gehebelt hatten, „ging“ er dann heim, um dort sehr eigene, verträumte Stücke zusammenzubasteln. Im seligen Brainfog dieser Tage entstand z.B. „Handicapfalter“, für das der kongeniale °Bär° aus unserer Wohnung das entsprechende Video machte. Neben anderen Marotten des kleinen Darmatmers beobachteten wir fasziniert seine Literatur- bzw. Bücherphobie. Halt ihm nur sekundenlang eine bedruckte Seite vors Gesicht, und er windet sich weinend am Boden. Ein Grad an Phobizität, mit dem sich nur meine eigene lachhafte Abscheu und Angst vor dem Selberschreiben messen kann. Jo schaudert beim Gedanken, sinnvoll aufeinander aufbauende Sätze lesen, mir wiederum beim Gedanken, sie hinschreiben zu müssen, weil ich irgendetwas „zu sagen“ habe. Eine gewisse Verwandtschaft ist nicht zu leugnen. Viel, viel mehr freuen uns aufgeschnappte, falsch verstandene oder misshörte Fetzen, hohle, aber unvergessliche Phrasen, der diamantene Kifferhumor unserer Vorfahren. „Aus einer Drehung/bleibe ich stehen/ um in alle Richtungen/weiter zu gehen“ (wie es in „Selten Gesehenes“ raunt), beschreibt den Prozess schon ganz schön. Immerhin hat Jo mir voraus, dass er jeden leidigen Satz einfach abbrechen und in Musik ausplempern lassen darf. Zurück zum Wesentlichen. Es ist fünf vor 12 für den Schlammpeitziger (wissenschaftlich Misgurnus). Die scheue Grundel ist von Klimawandel bedroht, vielleicht haltet ihr mit diesem Vinyl also die letzte Lebensäußerung des Exemplars in Händen, das wir seit der Lockdownphase der Corona-Epidemie sporadisch betreuen durften. Und die ist hübsch geworden. Selbst aus ästhetischer Erwägungen Entdarmte wie ich und mein geliebter Mann, können bei diesen sublimen, silberhellen Pupsbläschen DENNOCH an Sex denken! It´s zart as a fart. Make love!!!!!
Schamlose Dubtöse: Hast du Worte. Hast du Töne. Impertinent harmloses Klavierplätschern geht über in ziepende Zounds von zunehmender Strenge. Es wird nicht domptiert (wäre unethisch) sondern dubtiert. Klingt dubtig, wie ihr euch vorstellen könnt. (Instrumental)
Loch ohne Licht. Möglicherweise vage misogyn. Könnte auch sein, dass im Loch einfach kein Licht war. Das sparsame Textfetzchen („du biss mir och esu e Loch ohne Licht“) klingt nach einer jener pampigen kölschen Repliken, deren Anticharme man sich schwer entziehen kann. Schwirrt und groovt.
Selten Gesehenes: Lässig. Souverän. Softig. Duftig. Nachdenklich aber beschwingt.
Beim Arabischen Vietmanesen (Instrumental) gibt es wahrscheinlich die Speise unseres Vertrauens im Falle der Munchies, die wir kriegen, wenn wir anderen Leuten beim Kiffen zusehen. Transzendentale und psychedelische Zustände durchziehen beiläufig den schnöden Alltag. Klar Knuspermarsch: Marschiert und schwebt zugleich.
Klebt Runner: Soundtrack zum gleichnamigen Kultfilm. Tyrrell Corporation macht sich locker. Ungenutzte Sätze: Stinks irgendwie, weil hier gefährliche Nähe zu nachvollziehbarer und dann auch noch kritischer Aussage gegeben ist. Dafür klingt die sinistre elektronische Billigkeit von Carpenter-Soundtracks an.
Parzipan: Eigentlich war die Entstehungszeit gar nicht so brüllend lustig und einfach, sondern für Jo auch ein zermürbendes, langsames Loslassen des Bruders. Hier schickt er ihn mit sanftem Schubs hinaus in die Weiten eines hoffentlich schönen Jenseits.
Clara Drechsler
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From Sweden with Italo to Dresden with love. Stockholm's DJ City drops his first release on Dresden's Uncanny Valley with the COSMICOMICS EP, a 100% fun record for all the senses, deeply inspired by Italo Calvino's iconic short story collection.
The stories have inspired DJ City to a record that aesthetically draws from 80s Italo Disco and 70s science fiction films. In the book, each story is based on a scientific fact about the world and the cosmos whilst using fiction to ask how we understand it. Where Calvino's stories are comical and absurd, DJ City surrenders to the sublime and romantic and moves further into the metaphysical world that Calvino created to come up with three energetic and melodic tracks bursting heavily with fantasy and drama. Deeply rooted in dance music's history, they shine with Hi-NRG-vibes, strict dancefloor commitment and little easter eggs like that Drexciya-reference in COSMICOMICS.
The cover of the record is a painting from 2020 by Swedish artist Jens Faenge called THE INN. The picture seems to have been broken up into several dimensions, and abstract details make it difficult for the viewer to know exactly what and when the scene is taking place. When shown in Shanghai, the painting was censored by government agents and had to be taken down. A testament to the power of the image. Perhaps it shows our main character, perhaps it shows us the author or the artist. Depending on who listens, who reads and who looks, a multitude of universes open.
A necessary agitator in the city, Bruno Trigo Gonçalves signs, while Phoebe, some of the most desirable sound infusions of the moment. The founder of Troublemaker Records, collaborator of Rádio Quântica, resident DJ at the “mina” party and also one of the faces behind the Planeta Manas space, has multiplied himself in live performances and brought a handful of news in recent years. “If I was simple in my mind, everything would be fine”, under Rotten Fresh label and “Love is Patient, Love is Kind, Love Will Make you Lose your Mind” by Sweet Love Making, a label that he jointly owns with Bleid , demonstrate Phoebe's bird's-eye view. This vision includes allusions to different languages of dance music, ambient music and other personal cosmologies that define him as an absolutely free producer.
- Horse Meat Disco “BOOOOOOM”
- Alison Swing - “hot tracks!”
- FYI Chris - “bangin - love all these tunes <3”
- Nikola Baytala - “JENSEN INTERCEPTOR REMIX !!! AFTERNOON BLAZE !!!HYPEZONE 5000 !!! BASS IN YOUR FACE !!! DISCOS EXTENDES KILLIN IT !!! SUBWOOFER ALERT !!! ”
- Turbojazz - “Supa cool EP!”
- Daniel ( Happy Endings) “Simply brilliant, every single track.”
- Nita Aviance“oof, Go is just naaaassssttttyyyy! very excited to bring this one to the floor. the whole EP goes off, really, FAB release. thank you for sending!”
Die norwegischen Pioniere des Avantgarde/Progressive Black Metal BORKNAGAR kehren mit ihrem monumentalen 12. Studioalbum "Fall" zurück, das 8 majestätische Tracks mit 54 epischen Minuten Spielzeit enthält und erneut von Jens Bogren / Fascination Street Studios (Opeth, Amon Amarth, Kreator) brillant gemischt wurde. "Fall" ist der Nachfolger des hochgelobten Studioalbums "True North" aus dem Jahr 2019, kommt mit atemberaubendem Cover-Artwork von Eliran Kantor (Testament, My Dying Bride, Sodom).
Depending on your personal circumstances, the Covid pandemic was either a blissed-out paid holiday or a stressful and seemingly never-ending time of loss and hardship. Both ends of the spectrum are gorgeously captured here by London-based Joy Ellis, who wrote her third album 'Peaceful Place' during those strange weeks.
Though a renowned singer, she decided to strip things back to just piano for this record, with long-time collaborators Adam Osmianski on drums and Henrik Jensen on double bass fleshing out the sound.
It is a poignant listen from front to back, with all the many different emotions of that time conveyed perfectly, from grief to uncertainty, hope to despair, in one immersive record. The sheer beauty of these songs and the meaning of the melodies stay with you long after they have finished playing, making this a real triumph out of adversity and one that is sure to stand the test of time.
Love Love continues the LOVLTD series with a follow up from Bristol based producer Ben Pest. In a similar vein to his previous 12" on Love Love, 'On The Three', it's an all out techno affair with 4 high powered tracks geared for destroying peak-time dancefloors.
DJ support from:
Tariq Ziyad (Life Support Machine), Doc Scott, TMSN, Alland Byallo, Vell (Boiled Wonderland Records), Manfred Reckers, Shcuro, Hassan Abou Alam, Miley Serious, Zoltan Balla, Jensen Interceptor, Luke Sanger, Mumdance, Clouds, Piezo, Elena Rioboo, Jossy Mitsu, Yorobi, Blutch, NVST, Snuffo, Om Unit, Black Cadmium, Kreggo, Prettybwoy, Gene Farris, Timothy Clerkin, Danielle Moore, Sun People, JVK, Mad Miran, Stillhead, Nala, Brown, Monotronique, Syz, Appleblim, SDR, Wes Baggaley, Hrdvsion, Marco Zenker, Hooverian Blur, Roi, Mamiko Motto, Fear E, Giant Swan, Minor Science, Extrawelt, Second Storey, Toshiki Ohta, Hudson Mohawke, Nachtbraker, Mani Festo, Radioactiveman, Formally Unknown
“Mr Pest never ceases to bring the dirt.. Always top notch and 1 step ahead.. :) Proper”
Bereits im Kindesalter lernte die junge Sängerin Klavierspielen und schrieb mit acht Jahren schon ihre ersten eigenen Songs. Im Alter von 12 Jahren gewann sie einen Talentwettbewerb, zwei Jahre später erschien ihr Debütalbum „Birdy“, das ihr nicht nur den internationalen Durchbruch bescherte, sondern auch 9x Platin. Zu ihren erfolgreichsten Singles zählt bis heute das Bon Iver Cover ihrer Version zu „Skinny Love“. Auf dem neuen Album „Portraits“ können die Fans sich auf einen neuen Sound der Künstlerin freuen: „Es ist ein Album, das von wichtigen Künstlern der Vergangenheit und Gegenwart inspiriert wurde. Der kunstvolle, jenseitige Pop von Caroline Polachek, Christine and the Queens und Angel Olsen, aber auch die eindringliche, gotische Seite von Kate Bush, das Melodrama von Prince, die elegante Fremdartigkeit der Stimme von Beth Gibbons von Portishead und die Synthesizer-lastige Raffinesse von The Blue Nile“ finden Eingang in das neue Album.
Bereits im Kindesalter lernte die junge Sängerin Klavierspielen und schrieb mit acht Jahren schon ihre ersten eigenen Songs. Im Alter von 12 Jahren gewann sie einen Talentwettbewerb, zwei Jahre später erschien ihr Debütalbum „Birdy“, das ihr nicht nur den internationalen Durchbruch bescherte, sondern auch 9x Platin. Zu ihren erfolgreichsten Singles zählt bis heute das Bon Iver Cover ihrer Version zu „Skinny Love“. Auf dem neuen Album „Portraits“ können die Fans sich auf einen neuen Sound der Künstlerin freuen: „Es ist ein Album, das von wichtigen Künstlern der Vergangenheit und Gegenwart inspiriert wurde. Der kunstvolle, jenseitige Pop von Caroline Polachek, Christine and the Queens und Angel Olsen, aber auch die eindringliche, gotische Seite von Kate Bush, das Melodrama von Prince, die elegante Fremdartigkeit der Stimme von Beth Gibbons von Portishead und die Synthesizer-lastige Raffinesse von The Blue Nile“ finden Eingang in das neue Album.
Opeth wurde von den Kritikern für ihre Kombination aus progressiven Einflüssen und vernichtendem schwedischem Death Metal gelobt. Diese farbigen 140g Re-Issues sind ein Muss für Fans und Sammler, denn sie wurden von keinem Geringeren als Jens Bogren (Opeth, Katatonia, Amorphis, Sepultura) mit Unterstützung von Mikael Åkerfeldt ein liebevoll remastert. Die Aufnahmen wurden mit halber Geschwindigkeit in den berüchtigten Abbey Rd von Miles Showell (ABBA, Beatles) geschnitten, und das gesamte Artwork wurde von Dan Capp sorgfältig restauriert und so gestaltet, wie es die Band ursprünglich beabsichtigt hatte.
Es gibt nur wenige Bands, die es mit den Schweden von Opeth aufnehmen können oder wollen. Seit ihrer Gründung 1990 in dem kleinen Stockholmer Vorort Bandhagen haben die Schweden alle Konventionen über den Haufen geworfen, sich trotzig gegen alle Widrigkeiten durchgesetzt und - was am wichtigsten ist -12 atemberaubend schöne und intensive Alben geschaffen und sich damit zu einer der besten Bands der Welt entwickelt.
Streng limitierte Stückzahlen!
We're thrilled to release two exciting electro tracks by Art P, as well as the classic minimal synthwave tune 'Der böse Osten' by related band project Die Synthetische Republik on this limited split 12".
The single kicks off with 'Genscher Pull and Push', an incredible and previously unreleased electro/wave/proto-techno tune from the P.A.P. archives, recorded in October 1982 with a political background. The song was only available on a demo cassette for a radio show and had been forgotten since then. Genscher was a long-time Federal Minister for Foreign Affairs and Vice Chancellor of Germany, who played a key role in a coalition change in September/October 1982, leading his party, the FDP, to leave the Helmut Schmidt cabinet with the SPD and continue with the opposition, the CDU/CSU. As a result, the German lyrics of the song shout 'bitte geh nach links / bitte geh nach rechts' ('please go to the left' - meaning the left-leaning SPD, and 'please go to the right' - meaning the right-leaning CDU), and so on.
Unfortunately, this track was never released, as the topic of the coalition change quickly became uninteresting and outdated. If it had been issued on vinyl in late 1982, it would probably be considered one of the first proto-techno tracks ever. With its driving and heavily-punching 808 rhythms, and the bending synth bass leads played on the Jupiter 4 synthesizer, it gives you a groove that owes as much to Kraftwerk's 'Computerwelt' album as it may rhythmically pre-date the sound of Detroit's Juan Atkins. The energetic German vocals are giving the track a unique Neue Deutsche Welle touch. They are heavily left/right panned to fit the political topic.
Next up on the Art P side is a remix of 'Polaroid', originally found on the No Message LP that we re-released last year. The track was recorded in 1985, and at that time, the duo of Frank Grotelüschen and Jens-Markus Wegener had become bored with the sound of the Roland 808 drum machine, so they made the track with a DrumTraks by Sequential Circuits. However, for this remix, DJ Scientist, the curator of this 12", wanted to recreate the typical electro-funk sound of the era and added 808 bass drums and claps. The track was also shortened to a more DJ-friendly arrangement. The result is a dancefloor delight for all lovers of classic electro and SVC-350 vocoder sounds!
Die Synthetische Republik was a project by Wegener of Art P and Olav Neander. The track 'Der böse Osten' can originally be found on the cassette album 'Faktor D', recorded in just two weeks on a Tascam Portastudio 245. The original recording sessions were pure fun but also rushed. Hence, none of the tracks was perfectly mixed. With digital technologies, we remastered 'Der böse Osten' to achieve the best possible result and are pleased to release this serious synth wave gem on a loud 12" for the first time as an exclusive extended mix.
The split 12" is released in a picture sleeve with a unique artwork on each side. It is limited to 500 copies.
Not one to be pigeonholed, highly respected DJ and producer WILL SAUL has always run the gamut of electronic dance music: from deep house to techno and UK bass, his sets and tracks like to rock the boat of any given genre, taking in contemporary impulses as well as classic inspirations. As label honcho for iconic imprints like Simple or Aus Music, he further honed his ear for the perfect groove and was invited to bring his expert selection to the revered DJ Kicks mix series in 2014. A remix collaboration with fellow UK producer October for Michael Mayer's MANTASY REMIXE 2 (KOMPAKT 272) turned out to be a fine first foray into Kompakt territory - now to be succeded by the LOST IN TIME EP, for which he teamed up with Bristol-based soundsmith KOMON. Komon & Will have been collaborating for many years, resulting in tracks on Will's DJ Kicks and remixes for labels such as Ninja Tunes (Kelis) and Houndstooth (Throwing Snow). Komon has been a mainstay on Will's Aus Music imprint, with solo releases and regular collaborations with Appleblim. For Kompakt, they turn in a swooping trio of floor-versed cuts that are no strangers to atmosphere and experimentation, but like to keep the crowd in check with outbursts of pressurized funk. Leading the pack is the title cut featuring quality vocals from BEN WESTBEECH (aka Breach), flanked by the introspective DRONE and immersive mover DIGITAL PARADISE - a versatile and powerful outing from two artists that know perfectly well how to set the scene.
(de) Als einer, der sich nie leicht kategorisieren ließ, hat der hochrespektierte DJ und Produzent WILL SAUL stets die gesamte Bandbreite der elektronischen Tanzmusik zum Thema gemacht: von Deep House zu Techno und UK Bass findet alles den Weg in seine Sets und Tracks, jenseits von Genregrenzen und gerne inspiriert von zeitgenössischen wie klassischen Impulsen. Der Macher hinter gefeierten Labels wie Simple oder Aus Music ist bekannt für sein feines Ohr am Groove der Zeit und hat seine Expertise in 2014 für die berühmte DJ Kicks Mix-Reihe zum Einsatz gebracht. Eine Remix-Kollaboration mit dem befreundeten Klangschmied October für Michael Mayer's MANTASY REMIXE 2 (KOMPAKT 272) entpuppte sich als grossartiger erster Ausflug in Kompakt-Gefilde - nun der Schritt zum eigenen Release mit der LOST IN TIME EP, für die er sich mit dem Bristol-Produzenten KOMON zusammengetan hat. Komon & Will arbeiten seit vielen Jahren zusammen, was bereits zu Tracks auf Will's DJ Kicks and Remixen für Labels wie Ninja Tunes (Kelis) und Houndstooth (Throwing Sbow) geführt hat. Dank seiner Solo-Releases und der Kollaborationen mit Applebim ist Komon ein gern gesehener Gast auf Will's Aus Music. Für Kompakt liefern die beiden ein bissfestes, tanzflur-erprobtes Track-trio ab, das gerne in experimenteller Atmosphähre badet, den Tänzern aber auch gerne mit Hochdruck-Funk Beine macht. Der Titeltrack brilliert mit wundervollen Vocals von BEN WESTBEECH (aka Breach), flankiert vom introspektiven DRONE und dem mitreissenden Schieber DIGITAL PARADISE - eine vielschichtige und kraftvolle Darbietung von zwei Künstlern, die ganz genau wissen wie man den Beat in Szene setzt.
- Bland Stenar
- En Munfull Sand
- Dunans Torka
- Bland Träden
- Boreala Ändlösheten
- Du Ska Fa Se
- Frusen Mossa
- Lodröda Rubiner
Mit Taiga Trans legt das schwedische Kollektiv Fauna ein Debütalbum vor, das unmittelbar in seinen Bann zieht: ein hypnotischer Mix aus krautrockender Motorik, psychedelischer Ritualenergie und der pulsierenden Wucht eines nächtlichen Raves. Die neun Musikerinnen und Musiker erschaffen einen Klangraum, der gleichzeitig archaisch und hypermodern wirkt - ein Ort, an dem traditionelle Instrumente und elektronische Texturen ineinandergreifen und ein multisensorisches Musikerlebnis formen. Elektronische Windgeräusche, feine perkussive Muster, das sirrende Schnalzen einer Maultrommel und die flirrenden Linien des türkischen Saz treffen auf verzerrte Gitarren, tiefen Bassdruck und vier-Viertel-Grooves. Fauna verbindet diese Elemente zu einer energiegeladenen Soundreise, die sich jenseits kultureller und zeitlicher Grenzen bewegt. Die Wurzeln des Projekts liegen in freien Jams des Gitarristen Tommie Ek und Bassisten Ibrahim Shabo, dessen syrischer Hintergrund ebenso in die Musik hineinwirkt wie die französischen, finnischen, polnischen, schwedischen und türkischen Einflüsse der anderen Mitglieder. Vocals in gebrochenem Arabisch, Schwedisch und Französisch verstärken die tranceartige Wirkung der Kompositionen, ohne sich in eindeutige Bedeutungen zu drängen. Taiga Trans destilliert die improvisatorische Live-Energie der Band in acht verdichtete Stücke, die gleichermaßen clubtauglich wie spirituell aufgeladen wirken. Ein Album zum Abtauchen, zum Loslassen - und zum Wiederhören.
- 1: Interval
- 2: Interval
- 3: Interval
- 4: Interval
Mit Interval festigen Tesa ihre eigenständige Position innerhalb der europäischen Instrumental-Post-Rock- und Heavy- Music-Szene. Unbeeindruckt von Trends oder Genregrenzen konzentriert sich die Band auf Reduktion, Präzision und eine intensive Erforschung von Klang, Raum und Stille. Interval ist der Soundtrack zum Film TESA MAN - A Music Film (Eröffnungsfilm des Riga International Film Festival 2024). Das Album besteht aus vier ausgedehnten Kompositionen. Schwere Riffs, dichte Rhythmen und atmosphärische Texturen treffen auf Momente der Zurückhaltung und Stille. Die Wirkung entsteht nicht durch permanente Steigerung, sondern durch kontrollierte Intensität und bewusst gesetzte Dynamik - jeder Ton ist präzise platziert, jede Pause integraler Bestandteil des Ganzen. Zwei Jahrzehnte nach ihrer Gründung bewegt sich die Band weiterhinbewusst jenseits kurzlebiger Trends und Erwartungen und entwickelt eine Klangsprache, die auf Spannung, Dynamik und Geduld basiert. Gemastert von James Plotkin (u. a. Sunn O))), Earth, Electric Wizard, Tim Hecker)
- Better Than
- Knowledge | Understanding | Wisdom
- Normalized Tragedy
- Expressions Of Love
- Substance
- I Am A Man
- For The People
- By The Time We Arrive In El Salvador
Die experimentellen Hip-Hop-Legenden dälek kehren mit ihrem neuesten Album ,Brilliance of a Falling Moon" zurück. Der Titel stammt aus einem Abschnitt von Erik Larsons Roman ,In The Garden of Beasts" aus dem Jahr 2011. Das Album zeichnet ein feuriges Porträt des Lebens und Widerstands im faschistischen Amerika. ,Brilliance of a Falling Moon" wurde von Will Brooks (alias MC dälek) und Mike Mare konzipiert, komponiert und produziert und ist ein weitläufiges, kompromissloses Album, das den politischen Ton der Gegenwart widerspiegelt. Aufgenommen in den Deadverse Studios der Gruppe im Laufe der Jahre 2024 und 2025 aufgenommen, werden die Beats von ,Brilliance of a Falling Moon" von brutalen, staubigen Drum Breaks angetrieben und sind in eine bedrohliche, jenseitige Atmosphäre gehüllt. Brooks' Reime zielen auf alles ab, von der Unterdrückung von Informationen durch den Staat über den Kolonialismus bis hin zu Trumps Dämonisierung von Einwanderern, und sie brennen geradezu vor Empörung über den aktuellen Zustand der Welt.
- Osni Opening
- Act I: Garden
- Act I: Loon
- Act Ii: Dragon
- Act Ii: Pyre
- Act Iii: Umbra
- Act Iii: Rite
- Act Iv: Flood
- Act Iv: Everglow
- Osni Closing
In ,Osni the Flare", dem zweiten Teil von Tristan Allens mythischer Trilogie, zeigt der Komponist, Produzent und Puppenspieler, wie ein Sterblicher durch die Entdeckung des Feuers zu einer Gottheit wird. ,Osni the Flare" wurde über vier Jahre hinweg mit wortlosen Gesängen, Orgeln, Okarinas, einer Menge Spielzeuginstrumenten und einem ausgeklügelten Sounddesign aufgenommen und erzählt in vier akustisch und visuell beeindruckenden Akten von den Ursprüngen der Flamme und der Zeitlichkeit. Allen webt einen Schöpfungsmythos, der zwischen Schönheit, Schatten und wehmütiger Glut wechselt, und schafft so ein Portal zu einem sorgfältig gestalteten, emotional kraftvollen Klang und einer Geschichte, die durch ein fantastisches Reich hallen. Allen wurde in Saratoga Springs, New York, geboren und hat Kindheitserinnerungen an den Aufenthalt seiner Familie in Japan. Sein Weg führte ihn zu prägenden Begegnungen, darunter mit seinem Lehrer Andy Lorio, der das wachsende Interesse und Können des jungen Musikers am Klavier durch Improvisationstechniken förderte, und Amanda Palmer, die ihn mit 16 Jahren während eines Sommerprogramms am Berklee College entdeckte und seine erste Veröffentlichung durch Crowdfunding finanzierte. Nachdem er an der Berklee Klavier studiert, das Live-Elektronik-Kollektiv Nue mitbegründet, mit der Metal-Band Dent durch China getourt und zwei Solo-Klavier-EPs veröffentlicht hatte, zog Allen 2018 von Boston nach Brooklyn. Eine Anzeige auf Craigslist führte zu einer Puppenspielausbildung bei Mike Leach, der ihnen sechs Monate lang beibrachte, wie man eine Marionette richtig führt, was ihnen eine Stelle als Darsteller am renommierten Puppetworks Theater einbrachte. Diese harte Arbeit, zusammen mit dem Kontakt zu den Artefakten des Bread and Puppet Theater ihres Vaters und dem balinesischen Schattenspiel, brachte Allen zu ihrer kreativen Praxis: Komponieren für akustische Instrumente, elektronisches Arrangieren und Auftritte mit Puppenspiel. Osni the Flare erzählt einen Schöpfungsmythos, in dem die Titelfigur in einem Garten aufwacht und Äpfel von einem Baum pflückt. Von einem Loon herbeigerufen, macht sich Osni auf, den Baum vor der Kälte des Winters zu schützen. Als der Loon von einem Drachen verschlungen wird, wagt sich Osni in dessen Bauch und entdeckt dort Glut. Als er diese Glut dem Baum anbietet, entzündet sich dieser - der Ursprung des Feuers selbst. Iso, der Gott des Meeres, greift mit einer Flut ein, die Osnis Garten überschwemmt. Nach seinem Tod gelangt Osnis Seele in das Reich der Schatten, wo sie sich Tin und Iso anschließt und zur Gottheit des Feuers wird - Osni the Flare. Das Album klingt menschlicher und kindlicher als sein Vorgänger ,Tin Iso and The Dawn" und wechselt von der Perspektive der Götter als Beobachter zu der des ersten sterblichen Charakters in Allens Welt. Unterstützt durch neue Liebe, kanalisiert das Projekt Gefühle in Musik, die zu einem ganz eigenen Zauber wird. Wie Tin Iso beginnt und endet das Album mit Klavierklängen als Portal, das die Heimat repräsentiert, während Osni sich auf eine Reise durch drei Reiche begibt: das Land der Lebenden, das Zwischenreich und das Jenseits. Osni the Flare wurde fast komplett mit einem Aston-Kondensatormikrofon in Allens Wohnung in Brooklyn mit Blick auf den Cypress Hills Friedhof aufgenommen und besteht aus Spielzeugklavier und Flöten, Okarinas, Harmonium, Pumporgel, E-Bass und Kontrabass, Gadgets und einer umfangreichen Sammlung von Spieluhren und Glocken. Die Gesangsmelodie - inspiriert vom Summen seiner Partnerin Virginia Garcia Ruiz, das an Pans Labyrinth erinnert - war Allens erster Ausflug in den Gesangsbereich, wobei er eine Melodie ohne Worte verwendete, um den Zuhörern zu ermöglichen, die Protagonisten zu bleiben. Die Flöten wurden Note für Note akribisch aufgenommen, darunter balinesische Sulings, Fundstücke aus chinesischen Souvenirläden und vogelförmige Okarinas. Die Spieluhren wurden langsam aufgezogen, einzeln gesampelt und dann neu arrangiert und gestimmt, um Virginias Summen zu verdoppeln. Ein ausgedientes Casio SK-1 mit einem kaputten Lautsprecher wird mit einem Harmonium kombiniert, um Akkordtexturen zu erzeugen. Stundenlange Improvisationen, die durch Bastl Thyme und NanoVerb geleitet wurden, erzeugten lange, ausklingende Delays, wobei die besten Momente für Songs ausgewählt wurden. Feuergeräusche entstanden durch Fingernagelklicken auf Klaviertasten. Feldaufnahmen hielten das Zerlegen eines Klavieruntergestells, das Löschen von Kerzen und Geräusche aus einem Hospiz fest. Die Stimme des Drachen spricht Worte aus Allens erfundener Sprache. Die Melodie liegt oft im Bass - inspiriert von Goth und Gamelan - mit nach oben gerichteten Verzierungen. Der detailreiche Ansatz spiegelt eine Punktierung wider, die Allens Original-Artwork für das Albumcover ähnelt und durch ihre obsessive Arbeit kleine Teile zu einem großen Bild zusammenfügt - unter der Dusche, vor dem Einschlafen, mitten im Satz. Das Klavier wurde von der Toningenieurin Katie Von Schleicher bei Figure 8 Recording neu aufgenommen, gemischt wurde das Album von Paul Corley. Der technische Leiter Jim Freeman arbeitete vier Monate lang am Halsgelenk und fünf Monate lang an den Schultern der Basswood-Stabpuppe, die von Bruce Schwartz' Ballerina inspiriert ist. Freeman verbrachte Jahre damit, ein selbstgebautes LED-System zu entwickeln, um das Puppenspiel von der Bühne aus zu beleuchten, und sein unwillkürliches Pfeifen während der Arbeit wurde heimlich aufgenommen und ist im Schlussmoment zu hören. Die Herstellung der Puppen wurde von Miryam Moutillet und Lauder Weldon überwacht, die hybriden Köpfe wurden von Duygu Bayar Ekren entworfen. Seit der Veröffentlichung von Tin Iso im Jahr 2023 hat Allen in der experimentellen Puppenspiel-Community von New York City eine Heimat gefunden und wird von der Jim Henson Foundation und La MaMa unterstützt. ,Osni the Flare" steht für Tristan Allens kontinuierliche Weltgestaltung mit akribischer Kontinuität - viele bewegliche Teile, die in funkelnder Kohäsion präsentiert werden, wobei sich jede Komponente aus einer Idee entwickelt, wie eine Fantasy-Serie, die im selben Reich spielt. Das Album erreicht das, was sich Allens kindliches Ich beim Anschauen von Fantasy-Filmen vorgestellt hat: Musik, die nicht so klingt, als würden Menschen Instrumente spielen, sondern wie das Werk der fantastischen Welt selbst. Durch die Kunst des Puppenspielers, ,wahre Lügen zu erzählen", lädt Allen die Zuhörer ein, etwas Ursprüngliches und Unmittelbares zu erleben. Während Osni sich von einem Sterblichen zu einer Gottheit verwandelt, zeichnet das Album nicht nur den Ursprung des Feuers nach, sondern auch den Ursprung des Mythos selbst.
- 1: Dancing Like Smoke
- 2: Röntgenstrahlen
- 3: Endless Night
- 4: Fata Morgana
- 5: New Direction
- 6: Wicked Games
- 7: Lush
- 8: San Junipero
- 9: Zweierlei
Aurora-Glow-Vinyl, limitiert auf 700 Exemplare. Lange war es ruhig um Sound Of Smoke aus Freiburg im Breisgau. Nachdem das Psychedelic Soulrock Quartett ihre letzte Platte PHASES im Frühjahr 2023 über Tonzonen Records veröffentlicht hatte, gab es viel Zuspruch innerhalb der deutschen und teils auch internationalen Szene. Aufgrund anschließender diverser privater Umstände, unter anderem ein Baby und der Umzug in eine andere Stadt, hatte sich die Band darauf geeinigt, sich mehr dem Songwriting zu widmen und das Touren zu reduzieren. Nun freuen sich die Freiburger*innen im März 2026 ein neues Album zu präsentieren! MIRAGE, so wird die 3. Langspielplatte der Band heißen und knüpft an das bewährte Konzept von Sound Of Smoke an: Johannes Braunsteins vorantreibende Schlagzeugbeats, Florian Kiefers donnernder Bass, welcher teilweise schon als Rhythmusgitarre interpretiert werden kann, Jens Stövers elektrische, twangy Gitarre ergänzt mit sphärischen Echo- & Fuzz-Sounds, sowie oszillierende Synthesizer. Zu guter Letzt gibt Isabelle Bapté mit ihrer souligen Stimme und Flöteneinsätzen dem Sound Of Smoke den famosen, individuellen Touch, welcher die Band so einzigartig macht.
WER NEUGIERIG IST AUF DIE MUSIK JENSEITS VON „WIR SIND HELDEN“… DER FINDET IN
DIESER WUNDERSCHÖNEN VINYL-BOX ALLE DREI ALBEN VON JUDITH, IN DER JEWEILS ZUM
ARTWORK PASSENDEN VINYLFARBE, INKLUSIVE DEM FRÜHWERK „KAMIKAZEFLIEGE“.
NEBEN DER EXKLUSIVEN NEUAUFLAGE DES TIERGEDICHTE BUCHES „DU BELLST VOR DEM
FALSCHEN BAUM“ BEFINDET SICH IN DER BOX EIN WEITERES LIEBEVOLL KURATIERTES 68-
SEITIGES BUCH. DIESES BEINHALTET VIELE FEINE KLEINE GESCHICHTEN UND UNVERÖFFENTLICHTES FOTOMATERIAL.
DAS HANDSIGNIERTE LESEZEICHEN, PASSEND ZU JUDITH‘S NEUEM ROMAN „HUMMELHIRN“,
DER AM 12.03. IM KIWI VERLAG ERSCHEINEN WIRD
…UND NICHT ZU VERGESSEN DER STICKERBOGEN MIT 12 MOTIVEN, U.A. MIT DIESEN TEXTEN;
„ICH BIN DAS CHAOS“, „NICHTSNUTZ“, „DER LETZTE OPTIMIST“, „BEOBEOBEO“ U.V.M.
- Never Come Never Morning
- Cannibal World
- A Short History Of Decay
- The Rain Don't Care
- Purple Strings
- Toothless Coal
- Ballet Of The Traitor
- Nerve Scales
- Essential Tremors
Nothing waren schon immer Regelbrecher. Shoegaze-Rebellen, die das typischerweise leichtgewichtige Genre nach ihrem eigenen, knallharten amerikanischen Image neu erfunden haben. Outlaw-Poeten, die existenzielle Ängste auf kilometerbreiten Leinwänden aus Fuzz und Hall ausbreiten. Angefangen als Solo-Projekt in einem Schlafzimmer in Philadelphia im Jahr 2010, hat die Musik von Nothing immer die ganze Bandbreite des Menschseins eingefangen, sowohl die schreiende Wut als auch die flüsternde Traurigkeit. ,A Short History of Decay", das fünfte Soloalbum von Nothing und das erste für Run For Cover Records, erweitert diesen Horizont noch weiter und bietet die bisher hochauflösendste Darstellung von Nothing. Die Band hat noch nie so kolossal geklungen, sich noch nie so intim angefühlt, war noch nie so ehrlich. Mit dem stärksten Arsenal in der sich ständig verändernden Besetzung von Nothing - Gitarrist Doyle Martin (Cloakroom), Bassist Bobb Bruno (Best Coast), Schlagzeuger Zachary Jones (MSC, Manslaughter 777) und dem dritten Gitarristen Cam Smith (Ladder To God, ebenfalls von Cloakroom) - wusste Singer-Songwriter Domenic ,Nicky" Palermo wusste, dass er die nötige Manpower hatte, um das bisher ambitionierteste Album der Band aufzunehmen. Mitgeschrieben und produziert wurde es zusammen mit Whirr-Gitarrist Nicholas Bassett, zusätzliche Produktions- und Mixing-Arbeiten übernahm Sonny Diperri (DIIV, Julie). a short history of decay ist das musikalisch ausgereifteste Statement im Katalog von Nothing. Songs wie ,Cannibal World" und ,Toothless Coal" sind katastrophale Ausbrüche mechanisierten Industrial-Gaze, die wie My Bloody Valentine klingen - nur extremer. Am anderen Ende des Spektrums steht das kunstvoll-düstere ,Purple Strings" mit einem wunderschönen Streicharrangement, an dem die Harfenistin und zweifache Nothing-Mitwirkende Mary Lattimore beteiligt ist. Diese barocke Zartheit durchdringt auch andere Höhepunkte von ,A Short History of Decay", insbesondere ,The Rain Don't Care", eine beschwingte Ballade, die die abgenutzte Eleganz von Mojave 3 kanalisiert, sowie ,Nerve Scales", ein prasselnder Bop, der in seiner Verbindung von jenseitiger Atmosphäre und tödlicher Präzision an Radiohead erinnert. Palermo bezeichnet das neue Album als ,letztes Kapitel". Nicht das Ende von Nothing, sondern der Abschluss einer Geschichte, die mit dem Debütalbum von Nothing aus dem Jahr 2014, Guilty of Everything, begann - einem weiteren Album über Zeit, Reue und die Konfrontation mit unangenehmen Wahrheiten - und nun mit A Short History of Decay ihren Abschluss findet. Es ist ebenso sehr eine Momentaufnahme von Palermos Vergangenheit wie ein Sprung in die Zukunft von Nothing.
Nothing waren schon immer Regelbrecher. Shoegaze-Rebellen, die das typischerweise leichtgewichtige Genre nach ihrem eigenen, knallharten amerikanischen Image neu erfunden haben. Outlaw-Poeten, die existenzielle Ängste auf kilometerbreiten Leinwänden aus Fuzz und Hall ausbreiten. Angefangen als Solo-Projekt in einem Schlafzimmer in Philadelphia im Jahr 2010, hat die Musik von Nothing immer die ganze Bandbreite des Menschseins eingefangen, sowohl die schreiende Wut als auch die flüsternde Traurigkeit. ,A Short History of Decay", das fünfte Soloalbum von Nothing und das erste für Run For Cover Records, erweitert diesen Horizont noch weiter und bietet die bisher hochauflösendste Darstellung von Nothing. Die Band hat noch nie so kolossal geklungen, sich noch nie so intim angefühlt, war noch nie so ehrlich. Mit dem stärksten Arsenal in der sich ständig verändernden Besetzung von Nothing - Gitarrist Doyle Martin (Cloakroom), Bassist Bobb Bruno (Best Coast), Schlagzeuger Zachary Jones (MSC, Manslaughter 777) und dem dritten Gitarristen Cam Smith (Ladder To God, ebenfalls von Cloakroom) - wusste Singer-Songwriter Domenic ,Nicky" Palermo wusste, dass er die nötige Manpower hatte, um das bisher ambitionierteste Album der Band aufzunehmen. Mitgeschrieben und produziert wurde es zusammen mit Whirr-Gitarrist Nicholas Bassett, zusätzliche Produktions- und Mixing-Arbeiten übernahm Sonny Diperri (DIIV, Julie). a short history of decay ist das musikalisch ausgereifteste Statement im Katalog von Nothing. Songs wie ,Cannibal World" und ,Toothless Coal" sind katastrophale Ausbrüche mechanisierten Industrial-Gaze, die wie My Bloody Valentine klingen - nur extremer. Am anderen Ende des Spektrums steht das kunstvoll-düstere ,Purple Strings" mit einem wunderschönen Streicharrangement, an dem die Harfenistin und zweifache Nothing-Mitwirkende Mary Lattimore beteiligt ist. Diese barocke Zartheit durchdringt auch andere Höhepunkte von ,A Short History of Decay", insbesondere ,The Rain Don't Care", eine beschwingte Ballade, die die abgenutzte Eleganz von Mojave 3 kanalisiert, sowie ,Nerve Scales", ein prasselnder Bop, der in seiner Verbindung von jenseitiger Atmosphäre und tödlicher Präzision an Radiohead erinnert. Palermo bezeichnet das neue Album als ,letztes Kapitel". Nicht das Ende von Nothing, sondern der Abschluss einer Geschichte, die mit dem Debütalbum von Nothing aus dem Jahr 2014, Guilty of Everything, begann - einem weiteren Album über Zeit, Reue und die Konfrontation mit unangenehmen Wahrheiten - und nun mit A Short History of Decay ihren Abschluss findet. Es ist ebenso sehr eine Momentaufnahme von Palermos Vergangenheit wie ein Sprung in die Zukunft von Nothing.
Nothing waren schon immer Regelbrecher. Shoegaze-Rebellen, die das typischerweise leichtgewichtige Genre nach ihrem eigenen, knallharten amerikanischen Image neu erfunden haben. Outlaw-Poeten, die existenzielle Ängste auf kilometerbreiten Leinwänden aus Fuzz und Hall ausbreiten. Angefangen als Solo-Projekt in einem Schlafzimmer in Philadelphia im Jahr 2010, hat die Musik von Nothing immer die ganze Bandbreite des Menschseins eingefangen, sowohl die schreiende Wut als auch die flüsternde Traurigkeit. ,A Short History of Decay", das fünfte Soloalbum von Nothing und das erste für Run For Cover Records, erweitert diesen Horizont noch weiter und bietet die bisher hochauflösendste Darstellung von Nothing. Die Band hat noch nie so kolossal geklungen, sich noch nie so intim angefühlt, war noch nie so ehrlich. Mit dem stärksten Arsenal in der sich ständig verändernden Besetzung von Nothing - Gitarrist Doyle Martin (Cloakroom), Bassist Bobb Bruno (Best Coast), Schlagzeuger Zachary Jones (MSC, Manslaughter 777) und dem dritten Gitarristen Cam Smith (Ladder To God, ebenfalls von Cloakroom) - wusste Singer-Songwriter Domenic ,Nicky" Palermo wusste, dass er die nötige Manpower hatte, um das bisher ambitionierteste Album der Band aufzunehmen. Mitgeschrieben und produziert wurde es zusammen mit Whirr-Gitarrist Nicholas Bassett, zusätzliche Produktions- und Mixing-Arbeiten übernahm Sonny Diperri (DIIV, Julie). a short history of decay ist das musikalisch ausgereifteste Statement im Katalog von Nothing. Songs wie ,Cannibal World" und ,Toothless Coal" sind katastrophale Ausbrüche mechanisierten Industrial-Gaze, die wie My Bloody Valentine klingen - nur extremer. Am anderen Ende des Spektrums steht das kunstvoll-düstere ,Purple Strings" mit einem wunderschönen Streicharrangement, an dem die Harfenistin und zweifache Nothing-Mitwirkende Mary Lattimore beteiligt ist. Diese barocke Zartheit durchdringt auch andere Höhepunkte von ,A Short History of Decay", insbesondere ,The Rain Don't Care", eine beschwingte Ballade, die die abgenutzte Eleganz von Mojave 3 kanalisiert, sowie ,Nerve Scales", ein prasselnder Bop, der in seiner Verbindung von jenseitiger Atmosphäre und tödlicher Präzision an Radiohead erinnert. Palermo bezeichnet das neue Album als ,letztes Kapitel". Nicht das Ende von Nothing, sondern der Abschluss einer Geschichte, die mit dem Debütalbum von Nothing aus dem Jahr 2014, Guilty of Everything, begann - einem weiteren Album über Zeit, Reue und die Konfrontation mit unangenehmen Wahrheiten - und nun mit A Short History of Decay ihren Abschluss findet. Es ist ebenso sehr eine Momentaufnahme von Palermos Vergangenheit wie ein Sprung in die Zukunft von Nothing.
- Five Fifths Awaken
- Carving The Causeway To The Otherworld
- Adhradh Dé Ghoac
- Caesar's Revelation (Hibernia L. Vi V. Xiv Ad Xvi Et Xxiv)
- The Calling
- Scythe Of Saturn
- Badhah's Shadows
- Opening The Gates To Styx, Nix, Kerberos And Hydra
Wie ein schwarzer Wind, der aus längst verstummten Mooren aufsteigt, legt die irische Band Coscradh ihr zweites Album „Carving the Causeway to the Otherworld“ vor, das mit furchterregender Zauberei die Moorwege der Toten freilegt. Aus tief verwurzelter Traditionen und alter Mystik lässt das Album die sechstausend Jahre alten Eichenpfade wiederauferstehen, die von kriegführenden Stämmen unter dem kalten Blick der Druiden angelegt wurden, um in das Reich jenseits des Lebens zu gelangen, und beschwört diese verschwundenen Mühen mit der Erinnerung an die Gewalt selbst herauf. Coscradh kanalisiert den Druiden als Astronomen und Kriegsseher und ruft Mars als den Gott an, dessen rotes Licht Opfer fordert, und offenbart gälische Krieger, die sich zu Gefäßen aushöhlen und die Wut von Goac in sich eindringen lassen, um sie für den Kampf zu verschlingen. Gitarren flammen auf - brennend wie Meteore, die den Horizont durchschneiden - und lassen Riffs los, die mit der Kraft der Vorfahren durchdrungen sind. Der glühende perkussive Ansturm kracht wie Hufe auf tote Erde, während die wilde Grausamkeit der Band wie ein in den Himmel geschleuderter Kriegsschrei ausbricht, gekrönt von ruinöser Pracht. Coscradh bewohnt diesen Bereich zwischen den Welten vollständig und haucht ihrem Werk die Wut und spirituelle Kraft eines Volkes ein, das Wahrheiten in Land, Himmel und Grab gemeißelt hat. Als eine Verbindung aus druidischer Wissenschaft und Blut, ritueller Aggression und sprachlicher Wiederauferstehung zwingt „Carving the Causeway to the Otherworld“ zu einer himmlischen Abrechnung, bei der das Schicksal selbst auf den Altar geworfen wird. Wie Götter, die das Firmament bereisen, fällt Coscradhs kalte, grausame Ausstrahlung auf alle, die sie hören. Das Album ist eine kosmische Hinrichtung, die vergangene Dammwege, Kriegsgötter, Steinidole und sternengeborene Kräfte, die die Druiden zu nutzen suchten, miteinander verbindet. Eine Vision des Nachthimmels als lebendige Festungsmauer der Omen für diejenigen, die auf die alten zornigen Geister hören wollen.
Stoop Kid is the jangly indie rock project of Diest-born Jens Rubens. After Camp Careful (2021) and Mount Cope (2023), Stoop Kid returns with his third full-length album Office Overdue, a ten-song collection that captures the quiet fatigue, flickering humor, and
fragile hope of keeping it together in a world that won't slow down.
'Office Overdue' is a collection of songs Jens made at home in his modest home studio. For this album, he wanted to let go of pressure and expectations more than ever, and only work on music when he genuinely felt like it.No fancy studio, no producer, just walking upstairs and messing around. The result doesn't always sound perfectly polished: the drums are sometimes clumsily programmed and more than a few wrong notes made it onto the record. The guitars were allowed to hit a bit harder this time, with the '90s slacker vibes coming through more prominently. The result is a record that feels raw and honest, and above all, was made purely out of enthusiasm.
Office Overdue explores the attempt to keep functioning in everyday life while the world around us feels on the verge of collapse. The songs move between mental exhaustion and self-reflection, carried by a dry, sometimes bitter humour that helps lighten the weight. The album focuses on repetition and routine, and on the tension between wanting to care for others and being trapped inside one's own head. Themes of anxiety, guilt and dissociation recur throughout, but are always accompanied by small moments of connection, gentle resistance and acceptance. Office Overdue embraces the mess, the doubt and the false notes, without drawing grand conclusions. Not everything is resolved, but the persistence remains.
- Sevastopol
- Magazine
- Try Saying
- Dodecahedron
- A Brighter Tomorrow
- Life Hex
- Ist Halt So
- Sicko! Ft. Billy Woods
- Cursive
- I'll Ask Her
Für Mandy, Indiana, ist die Wahrheit der einzige Weg. Auf "URGH", ihrem ersten Album bei Sacred Bones präsentiert, sich das Quartett - bestehend aus Sängerin Valentine Caulfield, Gitarrist und Produzent Scott Fair, Synthesizer-Spieler Simon Catling und Schlagzeuger Alex Macdougall - als eine Kraft von unheimlicher Natur, die ein Album geschaffen hat, das ebenso sehr ein Aufruf zum Handeln ist wie eine Reise in die Vergessenheit und Transzendenz. In den zehn Tracks verwebt die Band ihre eigene unkonventionelle Sprache zu einem Mantra für Selbstbestimmung und Widerstandsfähigkeit und schafft so eine Vorlage für eine bessere Zukunft, bevor alles in Dunkelheit versinkt. Ein Großteil des Albums wurde während eines Aufenthalts in einem unheimlichen Studiohaus am Stadtrand von Leeds geschrieben und anschließend in Berlin und Greater Manchester aufgenommen. Es war eine intensive Umgebung, was zum Teil auf die gesundheitlichen Probleme zurückzuführen war, mit denen Caulfield und Macdougall während des Schreib- und Aufnahmeprozesses zu kämpfen hatten. Dennoch bleiben Mandy, Indiana kompromisslos. Caulfield setzt ihre Stimme als verzerrtes Instrument und Waffe ein, die zwischen verspielt und vernichtend oszilliert. Der pulsierende Sirenenton von ,Magazine" steht neben dem zerhackten Vocal Fry von ,try saying" und der sich wandelnden Wildheit von ,ist halt so", das die Dringlichkeit von Protestbewegungen kanalisiert, auf den Widerstand gegen den Völkermord in Gaza verweist und gleichzeitig allgemeinere Kämpfe thematisiert, während der letzte Track ,I'll Ask Her" eine bewusste Direktheit ist, die die toxische Boy-Club-Kultur anprangert, und eine hartnäckige Abrechnung, die über dem gesamten Album schwebt. Obwohl es immer noch unbestreitbare ,Knaller" gibt (wie der zerfetzte Rap von ,Sicko!" mit Billy Woods), wirkt "URGH" oft wie präzise geschnitztes Kino. Vom sprühenden Techno von ,Cursive" bis zu den dekonstruierten Feedback-Loops von ,Life Hex" bewegt sich das Album zwischen industrieller Katharsis und filmischer Unruhe und spinnt eine Spannung, die Fair als ,Remix seiner selbst" beschreibt. Diese kontrastreiche Palette ist sowohl ein notwendiger Aspekt des Albums als auch das zugrunde liegende Bindeglied. Obwohl "URGH" sehr persönlich ist, spiegelt es den gewalttätigen, zerbrochenen Zustand der Welt wider. Caulfields Texte setzen sich mit Gewalt, systemischer Gleichgültigkeit und der Allgegenwart von Schmerz auseinander, betonen aber auch Momente der Schönheit und Solidarität. URGH gehört in die physische Welt, und das Artwork von Carnovsky mit einer anatomischen Illustration von Andreas Vesalius unterstreicht die viszerale Auseinandersetzung des Albums mit dem Körper und seinen Grenzen. URGH ist sowohl jenseitig als auch physisch und kathartisch, sowohl ein erster Schritt zur Heilung als auch eine Weigerung, das Gespräch sterben zu lassen.
Nach ihrem Auftritt auf der We Are Not Alone Pt. 9 Compilation präsentiert Sarah Sommers nun VIVID, ihre Solo-Debüt-EP auf BPitch - eine lebendige, kinetische Reise durch farbenfrohe Basslines, scharfe Percussions und lebhafte Atmosphären.
Die vom Planeten Pink stammende und in Berlin lebende Sarah Sommers hat mit ihren euphorischen, jenseitigen Livesets Dancefloors in ganz Europa und den USA zum Glühen gebracht. Seit sie in einer Spur von Glitzer auf der Erde gelandet ist, hat sie sich einen einzigartigen Raum geschaffen, in dem sie 90er-Jahre-Rave-Referenzen, dublastige Basslines und rohe Techno-Energie miteinander verbindet. Bekannt für ihren Old-School-Ansatz, bei dem nur Hardware zum Einsatz kommt, fängt diese Veröffentlichung sowohl die Körperlichkeit der Tanzfläche als auch die emotionale Energie ein, die über den Club hinausgeht. VIVID kanalisiert eine Reihe prägender Dancefloor-Erinnerungen - gefiltert durch einen ausgeprägten Produktionsinstinkt und durch die Vermischung von federnden Rhythmen mit rauen Texturen. Es bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen Funktion und Gefühl und fängt sowohl die rohe Energie der Tanzfläche als auch die emotionale Tiefe ein, die noch lange nachhallt.
Für Mandy, Indiana, ist die Wahrheit der einzige Weg. Auf "URGH", ihrem ersten Album bei Sacred Bones präsentiert, sich das Quartett - bestehend aus Sängerin Valentine Caulfield, Gitarrist und Produzent Scott Fair, Synthesizer-Spieler Simon Catling und Schlagzeuger Alex Macdougall - als eine Kraft von unheimlicher Natur, die ein Album geschaffen hat, das ebenso sehr ein Aufruf zum Handeln ist wie eine Reise in die Vergessenheit und Transzendenz. In den zehn Tracks verwebt die Band ihre eigene unkonventionelle Sprache zu einem Mantra für Selbstbestimmung und Widerstandsfähigkeit und schafft so eine Vorlage für eine bessere Zukunft, bevor alles in Dunkelheit versinkt. Ein Großteil des Albums wurde während eines Aufenthalts in einem unheimlichen Studiohaus am Stadtrand von Leeds geschrieben und anschließend in Berlin und Greater Manchester aufgenommen. Es war eine intensive Umgebung, was zum Teil auf die gesundheitlichen Probleme zurückzuführen war, mit denen Caulfield und Macdougall während des Schreib- und Aufnahmeprozesses zu kämpfen hatten. Dennoch bleiben Mandy, Indiana kompromisslos. Caulfield setzt ihre Stimme als verzerrtes Instrument und Waffe ein, die zwischen verspielt und vernichtend oszilliert. Der pulsierende Sirenenton von ,Magazine" steht neben dem zerhackten Vocal Fry von ,try saying" und der sich wandelnden Wildheit von ,ist halt so", das die Dringlichkeit von Protestbewegungen kanalisiert, auf den Widerstand gegen den Völkermord in Gaza verweist und gleichzeitig allgemeinere Kämpfe thematisiert, während der letzte Track ,I'll Ask Her" eine bewusste Direktheit ist, die die toxische Boy-Club-Kultur anprangert, und eine hartnäckige Abrechnung, die über dem gesamten Album schwebt. Obwohl es immer noch unbestreitbare ,Knaller" gibt (wie der zerfetzte Rap von ,Sicko!" mit Billy Woods), wirkt "URGH" oft wie präzise geschnitztes Kino. Vom sprühenden Techno von ,Cursive" bis zu den dekonstruierten Feedback-Loops von ,Life Hex" bewegt sich das Album zwischen industrieller Katharsis und filmischer Unruhe und spinnt eine Spannung, die Fair als ,Remix seiner selbst" beschreibt. Diese kontrastreiche Palette ist sowohl ein notwendiger Aspekt des Albums als auch das zugrunde liegende Bindeglied. Obwohl "URGH" sehr persönlich ist, spiegelt es den gewalttätigen, zerbrochenen Zustand der Welt wider. Caulfields Texte setzen sich mit Gewalt, systemischer Gleichgültigkeit und der Allgegenwart von Schmerz auseinander, betonen aber auch Momente der Schönheit und Solidarität. URGH gehört in die physische Welt, und das Artwork von Carnovsky mit einer anatomischen Illustration von Andreas Vesalius unterstreicht die viszerale Auseinandersetzung des Albums mit dem Körper und seinen Grenzen. URGH ist sowohl jenseitig als auch physisch und kathartisch, sowohl ein erster Schritt zur Heilung als auch eine Weigerung, das Gespräch sterben zu lassen.
Back when the first white labels started floating through the hands of German, British, American and Canadian DJs in late ’84, nobody was ready for what was coming. The official drop hit in early ’85 and the scene was never the same again. This was the moment Mike Mareen broke through the static. Yeah, he’d been working with Chris Evans-Ironside since the ’70s but nothing hinted that together they’d channel something this futuristic. “Dancing In The Dark” sounded like it had slipped through a wormhole: melancholic, hypnotic vocals wrapped in vocoder haze, riding an arrangement so razor-sharp it made most releases of the era feel prehistoric. It didn’t need the pop charts… It owned the clubs. And the clubs listened.
London. Berlin. Madrid. Rome. Paris. Lisbon. Amsterdam. Athens. Toronto. NYC. Tokyo. Mexico City.
One drop of that electro bassline and DJs were hooked. Crowds were hooked. The whole underground was hooked. Soon Europe’s radio charts caved under its pressure, and the track crossed borders on mixtapes, becoming a cult anthem behind the Iron Curtain. It was everywhere, even where it technically wasn’t allowed to be.
Fast-forward four decades and the spell hasn’t faded. “Dancing In The Dark” still shows up in indie dance, italo wave, house and deep house sets. Producers keep re-editing it like it’s sacred material. It’s one of those tracks that DJs treasure, a timeless weapon, one of the top three defining singles of Mareen’s entire career.
And now for the 40th anniversary of its official release, Vintage Pleasure Boutique and Night’n Day Records drop the vinyl every collector and selector has been waiting for: a special reissue loaded with four brand-new remixes spanning the full spectrum of today’s underground indie/disco/italo/house energy.
Tallac – the American Berlin dweller – dives deep into the hypnotic soul of the original, pulling out its buried deep-house DNA and carving out a spacious, emotional roller.
Luksek, Italian producer & DJ, goes raw and dirty: loop-driven, gritty, underground, hypnotic, the kind of edit that eats dancefloors alive.
Flemming Dalum, the Danish Italo grandmaster, finally gets to remix the track he’d always dreamed of touching and of course it’s pure Flemingish electro-italo magic.
And the Polish sparkle: A.P. Mono delivers a shimmering mix of italo disco, glitterbox groove, disco glamour and synthwave glow, all while keeping the spirit of Mareen’s original heartbeat intact.
The wax also features two historical heavy-hitters: the 1985 Jens Lissat’s team remix and Luis Rodriguez’s original arrangement, essential cuts in the Mareen universe.
This release isn’t nostalgia. It’s a resurrection. A celebration. A reminder. “Dancing In The Dark” didn’t survive 40 years by accident, it survived because it still moves bodies, breaks hearts and lights up floors in ways modern tracks can only wish for.
If you’re an indie, italo, wave, house or disco DJ… This record isn’t just worth owning… It’s mandatory.
- A1: Seven Serpents
- A2: Satanic Anarchy
- A3: Krushers Of The World
- A4: Tränenpalast
- A5: Barbarian
- B1: Blood Of Our Blood
- B2: Combatants
- B3: Psychotic Imperator
- B4: Deathscream
- B5: Loyal To The Grave
- Vinyl 2 Extreme Aggression (Live At 70000 Tons Of Metal, 2023)
- Riot Of Violence (Live At 70000 Tons Of Metal, 2023)
- Terrible Certainty (Live At 70000 Tons Of Metal, 2023)
- Toxic Trace/Endless Pain (Live At 70000 Tons Of Metal, 2023)
- Awakening Of The Gods (Live At 70000 Tons Of Metal, 2023)
- People Of The Lie (Live At 70000 Tons Of Metal, 2023)
- When The Sun Burns Red (Live At 70000 Tons Of Metal, 2023)
- Some Pain Will Last (Live At 70000 Tons Of Metal, 2023)
- The Pestilence (Live At 70000 Tons Of Metal, 2023)
- Under The Guillotine (Live At 70000 Tons Of Metal, 2023)
- Terror Zone (Live At 70000 Tons Of Metal, 2023)
- Tormentor (Live At 70000 Tons Of Metal, 2023)
- Apocalypticon (Live At 70000 Tons Of Metal, 2023)
KREATOR’s Krushers Of The World is a ferocious return that finds the band at full strength, blending classic thrash fury with fresh intensity and purpose. From the relentless opener “Seven Serpents” to the darkly melodic “Tränenpalast” featuring Britta Görtz, the album shows a band unafraid to evolve while staying true to their roots. Tracks like “Barbarian” and “Psychotic Imperator” hit with unrelenting speed, while the title track and “Satanic Anarchy” deliver crushing groove and anthemic hooks. Backed by Jens Bogren’s massive production and Zbigniew Bielak’s striking artwork, Krushers of the World proves KREATOR aren’t just surviving — they’re still leading. Fueled by the reflective fire of their Hate & Hope film and Mille Petrozza’s sharpened vision, this is a statement album: heavy, focused, and unstoppable.
- A1: Seven Serpents
- A2: Satanic Anarchy
- A3: Krushers Of The World
- A4: Tränenpalast
- A5: Barbarian
- B1: Blood Of Our Blood
- B2: Combatants
- B3: Psychotic Imperator
- B4: Deathscream
- B5: Loyal To The Grave
Gold/Red Ink Spot LP & Transparent Orange 2LP[61,98 €]
Picture Vinyl[27,94 €]
Red Vinyl[27,94 €]
KREATOR’s Krushers Of The World is a ferocious return that finds the band at full strength, blending classic thrash fury with fresh intensity and purpose. From the relentless opener “Seven Serpents” to the darkly melodic “Tränenpalast” featuring Britta Görtz, the album shows a band unafraid to evolve while staying true to their roots. Tracks like “Barbarian” and “Psychotic Imperator” hit with unrelenting speed, while the title track and “Satanic Anarchy” deliver crushing groove and anthemic hooks. Backed by Jens Bogren’s massive production and Zbigniew Bielak’s striking artwork, Krushers of the World proves KREATOR aren’t just surviving — they’re still leading. Fueled by the reflective fire of their Hate & Hope film and Mille Petrozza’s sharpened vision, this is a statement album: heavy, focused, and unstoppable.
- A1: Seven Serpents
- A2: Satanic Anarchy
- A3: Krushers Of The World
- A4: Tränenpalast
- A5: Barbarian
- B1: Blood Of Our Blood
- B2: Combatants
- B3: Psychotic Imperator
- B4: Deathscream
- B5: Loyal To The Grave
Gold/Red Ink Spot LP & Transparent Orange 2LP[61,98 €]
Black Vinyl[27,10 €]
Red Vinyl[27,94 €]
KREATOR’s Krushers Of The World is a ferocious return that finds the band at full strength, blending classic thrash fury with fresh intensity and purpose. From the relentless opener “Seven Serpents” to the darkly melodic “Tränenpalast” featuring Britta Görtz, the album shows a band unafraid to evolve while staying true to their roots. Tracks like “Barbarian” and “Psychotic Imperator” hit with unrelenting speed, while the title track and “Satanic Anarchy” deliver crushing groove and anthemic hooks. Backed by Jens Bogren’s massive production and Zbigniew Bielak’s striking artwork, Krushers of the World proves KREATOR aren’t just surviving — they’re still leading. Fueled by the reflective fire of their Hate & Hope film and Mille Petrozza’s sharpened vision, this is a statement album: heavy, focused, and unstoppable.
- A1: Seven Serpents
- A2: Satanic Anarchy
- A3: Krushers Of The World
- A4: Tränenpalast
- A5: Barbarian
- B1: Blood Of Our Blood
- B2: Combatants
- B3: Psychotic Imperator
- B4: Deathscream
- B5: Loyal To The Grave
Gold/Red Ink Spot LP & Transparent Orange 2LP[61,98 €]
Black Vinyl[27,10 €]
Picture Vinyl[27,94 €]
KREATOR’s Krushers Of The World is a ferocious return that finds the band at full strength, blending classic thrash fury with fresh intensity and purpose. From the relentless opener “Seven Serpents” to the darkly melodic “Tränenpalast” featuring Britta Görtz, the album shows a band unafraid to evolve while staying true to their roots. Tracks like “Barbarian” and “Psychotic Imperator” hit with unrelenting speed, while the title track and “Satanic Anarchy” deliver crushing groove and anthemic hooks. Backed by Jens Bogren’s massive production and Zbigniew Bielak’s striking artwork, Krushers of the World proves KREATOR aren’t just surviving — they’re still leading. Fueled by the reflective fire of their Hate & Hope film and Mille Petrozza’s sharpened vision, this is a statement album: heavy, focused, and unstoppable.
2026 Repress
The clergy is pleased to introduce you to a new initiate: Birds ov Paradise. This highly anticipated Hypnus debut comes split into three separate EP's which will be released one each full moon starting October.
Some of you may be acquainted with the music of Birds ov Paradise already as he's put out two stellar records on Jens and Aniara Recordings in 2016-2017, as well as making a contribution to our podcast series The Memoir where his sound was put on a grand display. Those of you who are new to the fantastic dream world of this very talented artist will quickly get lost in the flowing rhythms that drives his magical deep techno sound.
Early support from Etapp Kyle, Ness, Slam, Iori, Refracted, Svreca, Cio D'Or and Dorisburg to name a few.
Saint Etienne kündigen mit 'International' ihr 13. und zugleich letztes Studioalbum an, das am 5. September 2025 bei Heavenly Recordings erscheint. Nach 35 Jahren Bandgeschichte, unzähligen Stilwechseln und Projekten jenseits der Musik ziehen Sarah Cracknell, Bob Stanley und Pete Wiggs damit einen Schlussstrich unter ihr gemeinsames Schaffen im Studio. International ist ein stilistisch vielseitiges Album, das von langjährigen Weggefährten, Heldinnen und Freundinnen mitgestaltet wurde – darunter Confidence Man, Vince Clarke, Erol Alkan, Paul Hartnoll (Orbital) und Nick Heyward. Die Songs spiegeln sowohl den nostalgischen Rückblick als auch die ungebrochene kreative Neugier der Band wider. Mit dem bewegenden Abschlusstrack Last Time verabschiedet sich das Trio endgültig von seinen Fans – aufrichtig, wehmütig und voller Wärme.
- A1: Easier
- A2: Lullabye
- A3: Knife
- B1: Central And Remote
- B2: Little Brother
- C1: Plans
- C2: Marla
- C3: On A Neck, On A Spit
- D1: Reprise
- D2: Colorado
Grizzly Bear haben sich nie aufgelöst. In den sechs Jahren seit ihren letzten Auftritten haben sich die vier Mitglieder, die vor zwei Jahrzehnten als lose Freunde und sogar völlig Fremde zur Gruppe stießen – Chris Bear, Ed Droste, Daniel Rossen, Chris Taylor – anderen Dingen zugewandt. Sie haben andere Musik gemacht, andere Karrieren verfolgt, andere Familien gegründet und andere Leben jenseits dieser Band geführt. Und nun, zum ersten Mal seit 2019, kehren diese vier Musiker und Freunde zu Grizzly Bear zurück, um die Bande, die sie zu einem der fesselndsten und beliebtesten Acts dieses Jahrhunderts gemacht haben, auf die Probe zu stellen und zu sehen, wohin diese alten Verbindungen noch führen. Da sich Grizzly Bear nie aufgelöst haben, sind ihre ersten Auftritte seit sechs Jahren keine Reunion; sie sind Ankunft und Aufbruch zugleich, ihr nächstes Ziel noch unbekannt.
Diese Art von offenem Ansatz ist es schließlich, der Grizzly Bear noch immer zu einem der prägenden Acts dieses jungen Jahrhunderts macht. Vor zwanzig Jahren wandelten sie sich rasant von einem Lo-Fi-Songwriter-Projekt zu einer vollwertigen Band mit einem sofort einzigartigen Sound, unheimlichen Harmonien, die sich um Arrangements schmiegten, die den Glanz eines Kammerorchesters mit der Härte einer Rockband verbanden. Sie trugen dazu bei, die Möglichkeiten des Indie-Rock neu zu definieren, indem sie Üppigkeit mit Lockerheit, technische Exzellenz mit emotionaler Offenheit in Einklang brachten. Ihre musikalischen Spuren sind nach wie vor allgegenwärtig, Teile ihrer unorthodoxen Sicht auf Klang und Textur sind heute fester Bestandteil des musikalischen Erbes. Diese Songs im Jahr 2025 live zu hören, wird sich also weniger wie ein Händedruck mit der Vergangenheit anfühlen, als vielmehr wie das erste Mal, ihre Fingerabdrücke in der Gegenwart zu sehen.
Begleitet werden diese Live-Shows von Neuauflagen der Alben Yellow House, Veckatimest, Shields und Painted Ruins auf farbigem Vinyl.
- Highest 2 Lowest
- Trunks
- Da Lowdown
- King David
- Both Eyes Closed
- Puerto Rico
- Prisencolin (Americano Joint)
- And Now We Shall Begin
- Oh, What A Beautiful Mornin
- All Money Ain't Good Money
- Loving Partners (Trio)
- Somebody Got Trey
- Father 2 Son
- Paul Begs (Score)
- Lobby Talk
- Balcony Disconnect
- Da Kings
- Questioning Kyle
- Brooklyn Hospital
- The Chase
Spike Lees neuester Film ,Highest 2 Lowest" zeigt das Leben des Gründers des fiktiven Plattenlabels Stackin Hit's, gespielt von Denzel Washington. Der Soundtrack hat eine coole Auswahl an Original-Songs von etablierten Musikgrößen und neuen Künstlern. Die aufstrebenden Sängerinnen Jensen McCrae und Aiyana-Lee bringen ihre einzigartigen Stimmen ins Album ein, während die Harlem-Legende Eddie Palmieri mit seinem Salsa-Orchester für energiegeladene Auftritte sorgt. Das absolute Highlight ist der ebenfalls aus New York stammende A$AP Rocky (der auch in dem Film mitspielt), der zwei knallharte Ohrwürmer beisteuert, die uns daran erinnern, warum er einer der modernen Superstars des Rap ist. Die Starpower des Soundtracks wird durch eine mitreißende Orchesterpartitur von Howard Drossin untermalt und durch ein vom Jazzpianisten Fergus McCreadie angeführtes Trio ergänzt.
Laconic Zero is a one man music machinery aka Trond Harald Jensen. Utilizing Commodore 64 programming combined with a heavy wall of distorted bass, Laconic Zero produce complex dagger-stabs of metaldriven chiptunes. Sun to Death is a killer presented on smoked orange vinyl, CD and Cassette. Laconic Zero has shared stages with Lighning Bolt, the famed Sonic Youth and Swans producer Martin Bisi and collaborated with the late music prodigy Joey Hopkins.
- Intro
- La Vida De Alguien Más
- Igual Que Ayer
- Wako
- Los Gusanos Respiran Por La Piel
- Vanidad (Explicit)
- Outro
- Noticias Del Espejo
- 2021:
Ursprünglich in kleinen, ausverkauften Auflagen selbst veröffentlicht, fangen La vida de alguien más (2021) und Obrigaggi (2023) Diles Que No Me Maten auf dem Höhepunkt ihrer unermüdlichen Kreativität ein - sie bewegen sich fließend zwischen krautrockigen Grooves, Free-Jazz-Chaos und spektralen, traumartigen Meditationen. La vida ist ein berauschender 34-minütiger Ausbruch von Post-Punk-Dringlichkeit und improvisierten Wendungen, während Obrigaggi, aufgenommen in einem Haus am Flussufer in Veracruz, mit intimer, jenseitiger Anmut dahinschwebt. Nun werden diese Alben zum ersten Mal gemeinsam neu aufgelegt und über Moonlight Activities vertrieben. Diese Alben markieren die Entwicklung der Band von Underground-Lieblingen in Mexiko-Stadt zu einer der experimentierfreudigsten Rockbands auf der internationalen Bühne.
Ursprünglich in kleinen, ausverkauften Auflagen selbst veröffentlicht, fangen La vida de alguien más (2021) und Obrigaggi (2023) Diles Que No Me Maten auf dem Höhepunkt ihrer unermüdlichen Kreativität ein - sie bewegen sich fließend zwischen krautrockigen Grooves, Free-Jazz-Chaos und spektralen, traumartigen Meditationen. La vida ist ein berauschender 34-minütiger Ausbruch von Post-Punk-Dringlichkeit und improvisierten Wendungen, während Obrigaggi, aufgenommen in einem Haus am Flussufer in Veracruz, mit intimer, jenseitiger Anmut dahinschwebt. Nun werden diese Alben zum ersten Mal gemeinsam neu aufgelegt und über Moonlight Activities vertrieben. Diese Alben markieren die Entwicklung der Band von Underground-Lieblingen in Mexiko-Stadt zu einer der experimentierfreudigsten Rockbands auf der internationalen Bühne.
- A1: Augen Auf
- A2: Good Riddance
- A3: Das Gute Leben
- A4: Friends
- A5: Carousel Ride
- A6: Growing Pains
- B1: Laut Genug
- B2: Alles Außer
- B3: Geh Ma Net
- B4: Bildet Banden
- B5: Bussi Baba
- B7: Heteronorm
Ltd. Translucent LP
Augen auf & durch' markiert 10 Jahre Yasmo & die Klangkantine. Die Wiener HipHop-Jazz-Bigband um Rapperin Yasmo (Yasmin Hafedh) präsentiert auf ihrem vierten Album ein klares Statement: wach bleiben, Haltung zeigen, die Realität aktiv gestalten. Musikalisch verschmelzen präzise Beats, Bigband-Bläser und pointierte Texte zu einem einzigartigen Sound zwischen Diskurs und Tanz. Mit Ralph Mothwurf und Tobias Vedovelli entstehen Werke jenseits aller Genregrenzen mit breitem Anspruch.
- Fire (Luke 12:49)
- Nature Is A Song
- Springtime (In Australia)
- Mass-Emmanuel
- Messe Du Saint Esprit
- Light (John 8:12)
- O Brother (Matt. 7:1-5)
- Mary Was Here
- Teenager's Chorus
- O Great Mystery (John 6)
- Christ Our King (Col. 1:13)
- Keshukoran
FIRE VINYL[24,79 €]
Fire of God's Love ist das legendäre Album der australischen Nonne Schwester Irene O'Connor aus dem Jahr 1973 - eine aufrichtige, gefühlvolle und unbewusst psychedelische Songfolge, die der Selbstreflexion und dem Erwachen des inneren Geistes gewidmet ist. Das Album ist eine Sammlung von originellen spirituellen Folksongs, die von O'Connor geschrieben und mit Gitarre, E-Orgel, Drumcomputer und ihrer engelsgleichen Stimme interpretiert wurden. Es wurde von ihrer Mitschwester und Toningenieurin Sister Marimil Lobregat auf erstaunlich futuristische Weise aufgenommen und abgemischt. Freedom To Spend bietet die erste autorisierte Neuauflage dieses heiligen Grals seit 1976; das Album wurde mit Sorgfalt und Bedacht aus den besten verfügbaren Quellen restauriert und remastered. Als junge römisch-katholische Nonne im Orden der Franziskanerinnen von Maria begann Schwester Irene 1953 ihre musikalischen Aktivitäten, als sie von Sydney in ein Kloster in Singapur zog und begann, Kinder mit Lernschwierigkeiten zu unterrichten. Nachdem sie sich eine Akustikgitarre zugelegt und drei einfache Akkorde gelernt hatte, blühten Irenes Lieder dank der Begeisterung der Kinder auf. Durch einen glücklichen Zufall arbeitete ein Elternteil eines Schülers bei einem kommerziellen Radiosender in Singapur, und Irene wurde eingeladen, im Studio des Senders aufzutreten und aufzunehmen. Sie ging hin, trug ihre Ordenstracht und hatte ihre Gitarre dabei, und nahm dort 1965 ihren ersten eigenen Song auf. Unter dem Pseudonym Myiriam Frances, um innerhalb ihres Ordens anonym zu bleiben (,Nonnen machten so etwas nicht", bemerkte O'Connor), veröffentlichte Phillips Ende der 1960er Jahre eine Reihe von Platten von Schwester Irene. Im Kloster in Singapur lernte Schwester Irene Schwester Marimil Lobregat kennen, eine Mitbrüderin aus dem Franziskanerorden, die Anfang der 1960er Jahre von den Philippinen auf die Insel gezogen war. Mehr als ein Jahrzehnt später trafen sie sich, wie durch göttliche Fügung, in einem anderen Kloster in Point Piper in Sydney wieder. Marimil, ebenfalls Musikerin und Klangenthusiastin, arbeitete als Audio- und Videotechnikerin beim Catholic Radio and Television Centre in Homebush im Westen Sydneys. Schwester Irene, die treu an ihren musikalischen Fähigkeiten feilte, und Schwester Marimil schmiedeten den Plan, sich an mehreren Sonntagnachmittagen im Zentrum zu treffen und die Lieder zu komponieren, die später auf ,Fire of God's Love" erscheinen sollten. Die Lieder von ,Fire of God's Love" werden von Schwester Irene mit ihrer engelsgleichen Sopranstimme gesungen (mit Texten in Englisch, Latein und Malaiisch) und von Schwester Marimil produziert und auf einem Teac 3340S 4-Spur-Tonbandgerät aufgenommen. Marimil trug maßgeblich dazu bei, die unheimliche Jenseitigkeit zu zaubern, die das Album durchzieht. Die kristallklare Stimme von Schwester Irene wird exquisit von einem schimmernden Mosaik aus Hall und analogen Synthesizer-Klängen umhüllt, während sie wie eine Glocke in der Dunkelheit erklingt und so lange nachhallt, bis die Wahrheit oder das Göttliche erscheint. Themen wie Barmherzigkeit, Gnade, Licht und Geheimnis werden von sanften Akustikgitarrenklängen und ewigen Pianotönen untermalt, die sich langsam auf vibrierenden Fäden drehen. Bei den Songs mit Keyboards spielte Schwester Irene alle Parts live in Echtzeit, einschließlich der Basspedale. Die Drum Machine wurde von derselben Orgel erzeugt, die sie spielte, und gleichzeitig ausgeführt. All dies trägt zu einer Atmosphäre erhöhter Präsenz bei, einem organischen Blitz, der tief aus dem Unterbewusstsein kommt. Entstanden aus Ideen, die in einem ruhigen Kloster und abgeschieden von weltlichen Einflüssen entstanden sind, wird der liturgische Rahmen des Albums durch die innige Hingabe zweier Schwestern gefiltert - ihre eigene Interpretation von Popmusik, befreit von Anmaßung und oberflächlichem Glamour. Der Titel des Albums stammt, wie viele seiner Songs, aus einem Bibelvers, in diesem Fall Lukas 12:49. Aber Schwester Irene und Schwester Marimil haben ihn in einen Raum gebracht, in dem alle spirituell Suchenden die Übertragung oder: ungewöhnliche Hermeneutik schätzen können. Die Texte sprechen universelle Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte an: ewige Liebe und Zuneigung, ein Ende der Einsamkeit, eine neue Form der Erleichterung, Befreiung von der Angst vor dem Tod. Anstelle von Hymnenformeln bedient sich Schwester Irene, vielleicht unbeabsichtigt, der damals modischen Folk- und Psychedelic-Musik, um eine Predigt zu halten, die sich wie Liebesbriefe an eine göttliche Präsenz liest und über jede formale Religion hinaus zur Seele spricht. ,Fire of God's Love" ist ein inspirierendes Archiv früher elektronischer Experimente zwischen zwei befreundeten Frauen und Mystikerinnen, eine Dokumentation ihrer göttlichen Energie, die auf disziplinierte Weise kanalisiert wurde. Bei seiner Erstveröffentlichung war es weder ein durchschlagender Erfolg noch ein Misserfolg, sondern wurde vor allem mit Neugierde aufgenommen. Die beiden haben nie wieder gemeinsam Musik gemacht, und in den 50 Jahren seitdem zieht ihre einmalige Zusammenarbeit weiterhin Zuhörer an, die sie in Plattenläden entdecken (sei es die Originalpressung von Phillips oder die klanglich überlegene Neuauflage von 1976 bei Alba House Communications) oder eher über YouTube, als zufällig entdeckter und heiß diskutierter Kultklassiker. Heute lebt Schwester Irene in Sydney, Australien, und freut sich, dass ein neues Publikum in ihrer Musik mit Schwester Marimil einen Sinn findet. Ihre Geschichte ist ein Beweis dafür, dass man nicht viel braucht, um ein visionäres, zeitloses Album zu schaffen: ein Tonbandgerät, Freundschaft und ,The Fire of God's Love", um den Weg in die Zukunft zu ebnen. Das kann ein spiritueller Freund sein oder ein irdischer Begleiter direkt neben einem. Sister Irene O'Connors ,Fire of God's Love" wird am 14. November über Freedom To Spend auf Vinyl, CD und als digitale Ausgabe veröffentlicht.
Fire of God's Love ist das legendäre Album der australischen Nonne Schwester Irene O'Connor aus dem Jahr 1973 - eine aufrichtige, gefühlvolle und unbewusst psychedelische Songfolge, die der Selbstreflexion und dem Erwachen des inneren Geistes gewidmet ist. Das Album ist eine Sammlung von originellen spirituellen Folksongs, die von O'Connor geschrieben und mit Gitarre, E-Orgel, Drumcomputer und ihrer engelsgleichen Stimme interpretiert wurden. Es wurde von ihrer Mitschwester und Toningenieurin Sister Marimil Lobregat auf erstaunlich futuristische Weise aufgenommen und abgemischt. Freedom To Spend bietet die erste autorisierte Neuauflage dieses heiligen Grals seit 1976; das Album wurde mit Sorgfalt und Bedacht aus den besten verfügbaren Quellen restauriert und remastered. Als junge römisch-katholische Nonne im Orden der Franziskanerinnen von Maria begann Schwester Irene 1953 ihre musikalischen Aktivitäten, als sie von Sydney in ein Kloster in Singapur zog und begann, Kinder mit Lernschwierigkeiten zu unterrichten. Nachdem sie sich eine Akustikgitarre zugelegt und drei einfache Akkorde gelernt hatte, blühten Irenes Lieder dank der Begeisterung der Kinder auf. Durch einen glücklichen Zufall arbeitete ein Elternteil eines Schülers bei einem kommerziellen Radiosender in Singapur, und Irene wurde eingeladen, im Studio des Senders aufzutreten und aufzunehmen. Sie ging hin, trug ihre Ordenstracht und hatte ihre Gitarre dabei, und nahm dort 1965 ihren ersten eigenen Song auf. Unter dem Pseudonym Myiriam Frances, um innerhalb ihres Ordens anonym zu bleiben (,Nonnen machten so etwas nicht", bemerkte O'Connor), veröffentlichte Phillips Ende der 1960er Jahre eine Reihe von Platten von Schwester Irene. Im Kloster in Singapur lernte Schwester Irene Schwester Marimil Lobregat kennen, eine Mitbrüderin aus dem Franziskanerorden, die Anfang der 1960er Jahre von den Philippinen auf die Insel gezogen war. Mehr als ein Jahrzehnt später trafen sie sich, wie durch göttliche Fügung, in einem anderen Kloster in Point Piper in Sydney wieder. Marimil, ebenfalls Musikerin und Klangenthusiastin, arbeitete als Audio- und Videotechnikerin beim Catholic Radio and Television Centre in Homebush im Westen Sydneys. Schwester Irene, die treu an ihren musikalischen Fähigkeiten feilte, und Schwester Marimil schmiedeten den Plan, sich an mehreren Sonntagnachmittagen im Zentrum zu treffen und die Lieder zu komponieren, die später auf ,Fire of God's Love" erscheinen sollten. Die Lieder von ,Fire of God's Love" werden von Schwester Irene mit ihrer engelsgleichen Sopranstimme gesungen (mit Texten in Englisch, Latein und Malaiisch) und von Schwester Marimil produziert und auf einem Teac 3340S 4-Spur-Tonbandgerät aufgenommen. Marimil trug maßgeblich dazu bei, die unheimliche Jenseitigkeit zu zaubern, die das Album durchzieht. Die kristallklare Stimme von Schwester Irene wird exquisit von einem schimmernden Mosaik aus Hall und analogen Synthesizer-Klängen umhüllt, während sie wie eine Glocke in der Dunkelheit erklingt und so lange nachhallt, bis die Wahrheit oder das Göttliche erscheint. Themen wie Barmherzigkeit, Gnade, Licht und Geheimnis werden von sanften Akustikgitarrenklängen und ewigen Pianotönen untermalt, die sich langsam auf vibrierenden Fäden drehen. Bei den Songs mit Keyboards spielte Schwester Irene alle Parts live in Echtzeit, einschließlich der Basspedale. Die Drum Machine wurde von derselben Orgel erzeugt, die sie spielte, und gleichzeitig ausgeführt. All dies trägt zu einer Atmosphäre erhöhter Präsenz bei, einem organischen Blitz, der tief aus dem Unterbewusstsein kommt. Entstanden aus Ideen, die in einem ruhigen Kloster und abgeschieden von weltlichen Einflüssen entstanden sind, wird der liturgische Rahmen des Albums durch die innige Hingabe zweier Schwestern gefiltert - ihre eigene Interpretation von Popmusik, befreit von Anmaßung und oberflächlichem Glamour. Der Titel des Albums stammt, wie viele seiner Songs, aus einem Bibelvers, in diesem Fall Lukas 12:49. Aber Schwester Irene und Schwester Marimil haben ihn in einen Raum gebracht, in dem alle spirituell Suchenden die Übertragung oder: ungewöhnliche Hermeneutik schätzen können. Die Texte sprechen universelle Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte an: ewige Liebe und Zuneigung, ein Ende der Einsamkeit, eine neue Form der Erleichterung, Befreiung von der Angst vor dem Tod. Anstelle von Hymnenformeln bedient sich Schwester Irene, vielleicht unbeabsichtigt, der damals modischen Folk- und Psychedelic-Musik, um eine Predigt zu halten, die sich wie Liebesbriefe an eine göttliche Präsenz liest und über jede formale Religion hinaus zur Seele spricht. ,Fire of God's Love" ist ein inspirierendes Archiv früher elektronischer Experimente zwischen zwei befreundeten Frauen und Mystikerinnen, eine Dokumentation ihrer göttlichen Energie, die auf disziplinierte Weise kanalisiert wurde. Bei seiner Erstveröffentlichung war es weder ein durchschlagender Erfolg noch ein Misserfolg, sondern wurde vor allem mit Neugierde aufgenommen. Die beiden haben nie wieder gemeinsam Musik gemacht, und in den 50 Jahren seitdem zieht ihre einmalige Zusammenarbeit weiterhin Zuhörer an, die sie in Plattenläden entdecken (sei es die Originalpressung von Phillips oder die klanglich überlegene Neuauflage von 1976 bei Alba House Communications) oder eher über YouTube, als zufällig entdeckter und heiß diskutierter Kultklassiker. Heute lebt Schwester Irene in Sydney, Australien, und freut sich, dass ein neues Publikum in ihrer Musik mit Schwester Marimil einen Sinn findet. Ihre Geschichte ist ein Beweis dafür, dass man nicht viel braucht, um ein visionäres, zeitloses Album zu schaffen: ein Tonbandgerät, Freundschaft und ,The Fire of God's Love", um den Weg in die Zukunft zu ebnen. Das kann ein spiritueller Freund sein oder ein irdischer Begleiter direkt neben einem. Sister Irene O'Connors ,Fire of God's Love" wird am 14. November über Freedom To Spend auf Vinyl, CD und als digitale Ausgabe veröffentlicht.
- Until You're Mine
- Flowers In The Garden
- Stuck On You
- Reflections Of Love
- You Don't Care
- Ain't No Way
- Words Of Wisdom
- Oh It Was Love
- All In The Game
- Now Is The Time
Transparent Pink Vinyl[22,27 €]
Wanda Felicias beeindruckendes Debütalbum ,Now Is The Time_" bei Timmion Records bietet eine dynamische Auswahl an Soul-Songs, die sowohl zeitlos als auch erfrischend aktuell wirken. Unterstützt von den analogen Grooves von Cold Diamond & Mink präsentiert Felicia eine Reihe von Geschichten, die in Vintage-Grooves versunken sind, aber für jede Zeit genau richtig sind.Mit Wurzeln in der New Yorker House- und Acid-Jazz-Szene - und nachdem sie sich jahrzehntelang aus dem Rampenlicht zurückgezogen hatte - kehrt Wanda mit einer gereiften Stimme und einem gereiften Geist zurück, bereit, jeden mit einem schlagenden Herzen zu beeindrucken. Jeder Track auf ,Now Is The Time_" fühlt sich gelebt an: vom schlurfenden Bounce von ,Stuck On You" über den blühenden Optimismus von ,Flowers in the Garden" bis hin zur introspektiven, funkigen Poesie von ,Reflections of Love".Auf dem gesamten Album singt Felicia mühelos, unterstützt von Cold Diamond & Minks reichhaltiger, aber dicht gewebter Palette aus Rhythmusgruppe und Horn-Riffs. Zusammen schaffen sie eine rootsige Klanglandschaft, die den Soul der späten 1960er bis frühen 1970er Jahre mit einem modernen Touch verbindet. Ob Sie sich nun von der Beat-Ballade ,All in the Game" oder dem Southern Soul von ,Until You're Mine" angezogen fühlen, dieses Album schafft seinen eigenen Raum jenseits von Trends - es zelebriert Handwerkskunst, Emotionen und zeitlosen Groove.
Wanda Felicias beeindruckendes Debütalbum ,Now Is The Time_" bei Timmion Records bietet eine dynamische Auswahl an Soul-Songs, die sowohl zeitlos als auch erfrischend aktuell wirken. Unterstützt von den analogen Grooves von Cold Diamond & Mink präsentiert Felicia eine Reihe von Geschichten, die in Vintage-Grooves versunken sind, aber für jede Zeit genau richtig sind.Mit Wurzeln in der New Yorker House- und Acid-Jazz-Szene - und nachdem sie sich jahrzehntelang aus dem Rampenlicht zurückgezogen hatte - kehrt Wanda mit einer gereiften Stimme und einem gereiften Geist zurück, bereit, jeden mit einem schlagenden Herzen zu beeindrucken. Jeder Track auf ,Now Is The Time_" fühlt sich gelebt an: vom schlurfenden Bounce von ,Stuck On You" über den blühenden Optimismus von ,Flowers in the Garden" bis hin zur introspektiven, funkigen Poesie von ,Reflections of Love".Auf dem gesamten Album singt Felicia mühelos, unterstützt von Cold Diamond & Minks reichhaltiger, aber dicht gewebter Palette aus Rhythmusgruppe und Horn-Riffs. Zusammen schaffen sie eine rootsige Klanglandschaft, die den Soul der späten 1960er bis frühen 1970er Jahre mit einem modernen Touch verbindet. Ob Sie sich nun von der Beat-Ballade ,All in the Game" oder dem Southern Soul von ,Until You're Mine" angezogen fühlen, dieses Album schafft seinen eigenen Raum jenseits von Trends - es zelebriert Handwerkskunst, Emotionen und zeitlosen Groove.
- Mit Der Zeit
- Kein Allzu Guter Tag
- Pausen
- So Wie Ich
- Wie Früher
- Jeder Versuch
- Keine Kleinigkeit
- So Wie Es Ist
- Ein Bisschen Zeit
- Noch Am Morgen
PAUL DIMMER BAND - IM KLEINEN KREIS (LIMITED VINYL EDITION) Das Debütalbum der Paul Dimmer Band Im kleinen Kreis erscheint erstmals auf Vinyl - in einer streng limitierten Auflage. Bereits bei seiner ursprünglichen Veröffentlichung wurde das Album im kleinen Kreis gefeiert und entwickelte sich schnell zum Geheimtipp unter Liebhabern ruhiger, tiefgründiger Musik. Musikalisch bewegte sich das Trio aus Frankfurt am Main in stillen Gewässern - vergleichbar mit amerikanischen Indie-Bands wie Sparklehorse oder Low. In schlichten Arrangements und mit zurückhaltendem Gestus erzählten die Songs von den Höhen, Tiefen und Zwischenräumen des Lebens. Die Musik und Texte entstanden gemeinschaftlich: Christoph Wegner (Gesang, Gitarre), Patrick Reuter und Jens Zulauf (Gitarre, Bass, Rhodes, Orgel) wurden dabei immer wieder von befreundeten Musiker:innen unterstützt. Besonders hervorzuheben ist der Gastbeitrag von Niels Frevert (Nationalgalerie) auf dem Song "Jeder Versuch". Jetzt ist dieses intime, melancholische Werk endlich als Sammlerstück auf Vinyl erhältlich.
- Uranian Void
- Son-Bol
- Be So
- Gregel (Pelog To Slendro)
- Epochal Cattail
Jessika Kenney ist Sängerin, Komponistin, Autorin, Klangkünstlerin und Lehrerin, deren Engagement für Improvisation, Poesie und Klangforschung eine einzigartige Perspektive hervorgebracht hat. Ihre Erkundungen von Klang, Raum und der Metaphysik des Klangs wurden in vielen Kontexten und an vielen Orten präsentiert, darunter in der Seattle Public Library, im Nottingham Contemporary und im Benton Museum. Zu ihren Kollaborationen und Projekten gehören eine umfangreiche Diskografie mit Eyvind Kang, das letzte aufgezeichnete Vokalwerk von Alvin Lucier, Auftritte mit Melati Suryodarmo, die Komposition der Vokalmusik für A24s Midsommar und die Chorleitung für SUNN O)))'s Monoliths and Dimensions. Jessika Kenney, bekannt für ihren einzigartigen Umgang mit der Stimme, hat in den letzten zwei Jahrzehnten neue Klangwelten geschaffen, die auf intensiven Studien, rituellen Praktiken und einer ungezähmten Ausdruckskraft beruhen. Von ihren gefeierten Kollaborationen mit Eyvind Kang bis zu ihrer Vokalkomposition für A24s ,Midsommar" bewegen sich Kenneys Arbeiten an der Schnittstelle zwischen dem Heiligen, dem Klangvollen und dem Unsichtbaren. Auf Uranian Void wendet sich Kenney nach innen und spürt den Konturen von Erinnerung, Resonanz und Wahrnehmung nach. Mit verschwommenen Sinuswellen, Hydrofonaufnahmen, einem Ghazal von Hafez und Originaltexten ist das Album eine Meditation über Liminalität, in der Schimmer und Schatten gleichermaßen vibrieren. Kenneys Stimme webt sich durch alles hindurch: manchmal flüsternd, manchmal strahlend , immer präzise. ,Dieses Album ist eine Übung in Transparenz innerhalb der Dunkelheit", erklärt Kenney. ,Es geht darum, offen zu bleiben für Zweifel , für Nachhall, für das, was jenseits unserer Wahrnehmung liegt." ,Uranian Void" wurde von Randall Dunn (SU NN O))), Kali Malone, Annea Lockwood) produziert und aufgenommen, dessen charakteristische räumliche Details und Tiefe dem Album seine immersive Klangarchitektur verleihen. Jeder Ton, jeder Atemzug und jede Resonanz wird mit Intimität und Dimension wiedergegeben und verstärkt Kenneys Erforschung von Präsenz und Abwesenheit. Fragmente, die während Besuchen in Spokane, ihrem Elternhaus, aufgenommen wurden, bilden die Grundlage des Albums. Im Studio transformiert, werden diese zu beschwörenden Vierzeilern - leise, aber eindringlich - die den subtilen Puls von Ort, Zeit und Körper offenbaren. Echos der Vergangenheit verschmelzen mit der Gegenwart , als ob die Wände selbst sich erinnern und mitschwingen würden. Uranian Void ist Musik für Schwellenbereiche - eine Einladung, sich mit dem Unsichtbaren und Kaum hörbar. Mit dieser kraftvollen und poetischen Aussage bestätigt sich Kenney als eine der visionärsten Vokalistinnen der Gegenwart.
- A1: Hyacinth Threads (2:52)
- A2: Amy Peate (2:05)
- A3: Competition (2:38)
- A4: Dropping Out (2:38)
- A5: Laura's Garden (3:12)
- A6: Lavender Girl (2:18)
- B1: Sing This All Together (2:37)
- B2: Trip On An Orange Bicycle (3:29)
- B3: Jenskadajka (3:30)
- B4: Nicely (2:57)
- B5: Early Pearly Morning (2:56)
- B6: Go With Goldie (2:40)
A psych-pop cult classic tracks.
The Orange Bicycle blends Beatles/Beach Boys‑inspired psychedelic-pop style and sun-drenched melodies.
The Orange Bicycle captures the kaleidoscopic charm of late-’60s British psychedelia. Featuring lush arrangements, sitar-laced textures, and soaring vocal harmonies, this LP is a must for fans of The Beatles, The Beach Boys, The Zombies, Tomorrow, or early Pink Floyd.
- 1: Bsslama Hbubti
- 2: Nisyan
- 3: Tiou Tiou Tiou
- 4: Hammouda
- 5: Mama
- 6: Sidi H'bibi
- 7: Sodfa
- 8: Zina
- 9: Sidi Mansour
- 10: Arbya
- 11: Ya Aen Daly
- 1: Amilyi
- 2: Ana Ana
- 3: Baba Bahri
- 4: Chouaya Hob
- 5: Soura
- 6: Shaft
- 7: Amarni Manssa
- 8: Chenar Le Blues
- 9: Sebar
- 10: Je Suis Jaloux
- 11: Coladera
Mit der neuen Ausgabe der Rare Groove Collection tauchen wir ein in die pulsierende Klangwelt Nordafrikas. Diese Doppel-LP vereint seltene Tracks aus Algerien, Marokko, Libyen und Tunesien, die zwischen den späten 70ern und frühen 80ern entstanden sind - eine Zeit, in der traditionelle Rhythmen auf Soul, Funk und Disco trafen. Die Compilation präsentiert eine elektrisierende Mischung aus hypnotischen Grooves, treibenden Basslines und souligen Gesangslinien, inspiriert von den Sounds jenseits des Atlantiks. Künstler wie Faboul, Freh Khodja, Vigon, Abranis, Faraji, Raina Raï, Malik Adouane und Najib Alhous stehen für eine Ära musikalischer Grenzüberschreitungen, in der kulturelle Identität und globale Einflüsse auf faszinierende Weise verschmolzen. Jeder Track ist ein Stück Musikgeschichte - tanzbar, psychedelisch, politisch und voller Energie.
- Hell Bent For Sæther
- The Walls Of Crystal Keep
- Unicorn
- Sternenfels Space Gate
- Everywhere I Rest My Head The Ground Is Shifting
- The Magic Balloon
Clear Vinyl. Mit ihrem Debüt The Empty Space Between A Seamount And Shock Headed Julia hinterließen The Black Cat's Eye 2023 ein bemerkenswertes Echo in der Szene - ein energetisches und atmosphärisches Werk, das Psychedelic- und Postrock-Elemente auf einzigartige Weise vereinte und schnell vergriffen war. Nun, zweieinhalb Jahre später, präsentiert das Frankfurter Quintett sein neues Album Decrypting Dreams Of Weird Animals And Strange Objects. Auch diesmal lotet die Band die Grenzbereiche zwischen Psychedelic-, Kraut- und Post-Rock aus. Die Musik oszilliert zwischen hypnotischem Drive, verträumten Gitarrenflächen und dynamischen Spannungsbögen. Das Album umfasst sechs Songs, deren Spannweite von fünf- bis zehnminütigen Klangreisen reicht. Neu ist, dass diesmal zwei Bandmitglieder Kompositionen beisteuerten: Neben Gitarrist und Bandgründer Christian Blaser stammt die Hälfte des Materials von Bassist Jens Cappel. Sein kraftvoller, direkter Stil ergänzt Blasers atmosphärischen Ansatz ideal. Blaser: ,Auf dem Debütalbum stammten alle Stücke von mir. Als Gründer der Band lag mein Fokus zunächst darauf, eine musikalische Vision und Richtung vorzugeben. Jens war zu diesem Zeitpunkt noch nicht so in die kreativen Prozesse eingebunden, obwohl er ein außerordentlich talentierter und umtriebiger Musiker ist. Er veröffentlicht regelmäßig großartige neue Musik auf den Bandcamp-Seiten seiner eigenen Projekte, zum Beispiel The Black Black Paint. Als es dann an das Schreiben neuer Songs für das zweite Album ging, brachte Jens einige wirklich tolle Demos mit ein." Stilistisch verbindet das Album, wie schon der Vorgänger, klassische 70er-Einflüsse mit zeitgenössischer Rockmusik - man hört Anklänge an Can, Motorpsycho, Neu!, Indie- und Stonerrock, aber auch an David Gilmours Gitarrenästhetik. Die Musik ist instrumental, einzig im finalen Stück ,The Magic Balloon" übernimmt Jens Cappel den Gesang. Ähnlich rätselhaft wie bei der ersten Platte klingt der Albumtitel: Decrypting Dreams Of Weird Animals And Strange Objects. Blaser erklärt: ,Der Titel ist inspiriert von einem faszinierenden Aspekt der US-amerikanischen TV-Serie Westworld. Dort werden humanoiden Robotern Gefühle und Träume einprogrammiert. Doch weil diese Androiden dadurch immer menschlicher werden, geraten sie außer Kontrolle - die Programmierer suchen daraufhin den Fehler in den von ihnen geschriebenen Quellcodes, analysieren die künstlichen Gefühle, Gedanken und Träume mithilfe ihrer Computerprogramme. Übertragen auf unsere Realität ist der Titel durchaus ironisch gemeint. Unsere moderne Technik vermittelt den Eindruck, wir könnten jeden Bereich unseres Lebens vollständig steuern. Selbstoptimierung und die Kapitalisierung des eigenen Ichs werden zum obersten Prinzip. Eine trügerische Illusion, denn wir sind nur winzige Teile eines größeren, für uns unergründlichen Ganzen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Was kann Kunst zu unserer Wahrnehmung der Welt beitragen? Welche Bedeutung hat es, sich mit musikalischen Mitteln auszudrücken? Durch Technik, Mathematik, Physik und reine Vernunft kommen wir dem Wunder des Lebens und dem Sinn unserer Existenz nicht wirklich näher. Was uns bleibt, ist das Ritual, die Beschwörung, die Ekstase. Musik, Tanz, Malerei, Geschichten - sie offenbaren für kurze Momente den wahren Kern des Lebens, richten unser Verhältnis dazu neu aus und verbinden uns mit dem Universum." Aufgenommen hat die Band wieder im Tonstudio Bieber in Offenbach am Main. Oli Rüger, Studiobetreiber und selbst Musiker, hat langjährige Erfahrung mit dem Aufnehmen von Gitarrenbands. Innerhalb von drei Tagen spielte die Band die Basic Tracks live ein, anschließend ergänzten sie diese durch Overdubs. Rüger war auch als Co-Produzent beteiligt. Cappel: ,Oli hat das richtige Händchen für die perfekte Balance zwischen rohen, heftigen und filigranen Sounds, ohne gleichzeitig den Blick für das große Ganze zu verlieren." Das Werk wurde final von Krautrock-Legende Eroc gemastert - eine passende Wahl für eine Band, die sich nicht nur als Erben der 70er sieht, sondern diese Tradition aktiv in die Gegenwart weiterdenkt. Das monochrome Cover-Artwork unterstreicht eindrucksvoll die dunkle Atmosphäre der Musik. Es verdeutlicht den konzeptionellen Ansatz der Band, Musik nicht nur als Klang, sondern als Raum, Konzept und visionäre Erzählform zu begreifen. Das Titelbild - eine scheinbar endlose Spirale, Symbol für DNA-Strukturen und Ewigkeit - wurde vom italienischen Grafiker Daniele Stochino entworfen. Die Innenseite des Gatefolds verbindet dieses Motiv mit einer Illustration des in Berlin lebenden Grafikers und Musikers Max Emil Hurlebaus. Durch farbige Akzente eröffnet sie kontrastreich neue Perspektiven.
Grizzly Bear haben sich nie aufgelöst. In den sechs Jahren seit ihren letzten Auftritten haben sich die vier Mitglieder, die vor zwei Jahrzehnten als lose Freunde und sogar völlig Fremde zur Gruppe stießen – Chris Bear, Ed Droste, Daniel Rossen, Chris Taylor – anderen Dingen zugewandt. Sie haben andere Musik gemacht, andere Karrieren verfolgt, andere Familien gegründet und andere Leben jenseits dieser Band geführt. Und nun, zum ersten Mal seit 2019, kehren diese vier Musiker und Freunde zu Grizzly Bear zurück, um die Bande, die sie zu einem der fesselndsten und beliebtesten Acts dieses Jahrhunderts gemacht haben, auf die Probe zu stellen und zu sehen, wohin diese alten Verbindungen noch führen. Da sich Grizzly Bear nie aufgelöst haben, sind ihre ersten Auftritte seit sechs Jahren keine Reunion; sie sind Ankunft und Aufbruch zugleich, ihr nächstes Ziel noch unbekannt.
Diese Art von offenem Ansatz ist es schließlich, der Grizzly Bear noch immer zu einem der prägenden Acts dieses jungen Jahrhunderts macht. Vor zwanzig Jahren wandelten sie sich rasant von einem Lo-Fi-Songwriter-Projekt zu einer vollwertigen Band mit einem sofort einzigartigen Sound, unheimlichen Harmonien, die sich um Arrangements schmiegten, die den Glanz eines Kammerorchesters mit der Härte einer Rockband verbanden. Sie trugen dazu bei, die Möglichkeiten des Indie-Rock neu zu definieren, indem sie Üppigkeit mit Lockerheit, technische Exzellenz mit emotionaler Offenheit in Einklang brachten. Ihre musikalischen Spuren sind nach wie vor allgegenwärtig, Teile ihrer unorthodoxen Sicht auf Klang und Textur sind heute fester Bestandteil des musikalischen Erbes. Diese Songs im Jahr 2025 live zu hören, wird sich also weniger wie ein Händedruck mit der Vergangenheit anfühlen, als vielmehr wie das erste Mal, ihre Fingerabdrücke in der Gegenwart zu sehen.
Begleitet werden diese Live-Shows von Neuauflagen der Alben Yellow House, Veckatimest, Shields und Painted Ruins auf farbigem Vinyl.
Grizzly Bear haben sich nie aufgelöst. In den sechs Jahren seit ihren letzten Auftritten haben sich die vier Mitglieder, die vor zwei Jahrzehnten als lose Freunde und sogar völlig Fremde zur Gruppe stießen – Chris Bear, Ed Droste, Daniel Rossen, Chris Taylor – anderen Dingen zugewandt. Sie haben andere Musik gemacht, andere Karrieren verfolgt, andere Familien gegründet und andere Leben jenseits dieser Band geführt. Und nun, zum ersten Mal seit 2019, kehren diese vier Musiker und Freunde zu Grizzly Bear zurück, um die Bande, die sie zu einem der fesselndsten und beliebtesten Acts dieses Jahrhunderts gemacht haben, auf die Probe zu stellen und zu sehen, wohin diese alten Verbindungen noch führen. Da sich Grizzly Bear nie aufgelöst haben, sind ihre ersten Auftritte seit sechs Jahren keine Reunion; sie sind Ankunft und Aufbruch zugleich, ihr nächstes Ziel noch unbekannt.
Diese Art von offenem Ansatz ist es schließlich, der Grizzly Bear noch immer zu einem der prägenden Acts dieses jungen Jahrhunderts macht. Vor zwanzig Jahren wandelten sie sich rasant von einem Lo-Fi-Songwriter-Projekt zu einer vollwertigen Band mit einem sofort einzigartigen Sound, unheimlichen Harmonien, die sich um Arrangements schmiegten, die den Glanz eines Kammerorchesters mit der Härte einer Rockband verbanden. Sie trugen dazu bei, die Möglichkeiten des Indie-Rock neu zu definieren, indem sie Üppigkeit mit Lockerheit, technische Exzellenz mit emotionaler Offenheit in Einklang brachten. Ihre musikalischen Spuren sind nach wie vor allgegenwärtig, Teile ihrer unorthodoxen Sicht auf Klang und Textur sind heute fester Bestandteil des musikalischen Erbes. Diese Songs im Jahr 2025 live zu hören, wird sich also weniger wie ein Händedruck mit der Vergangenheit anfühlen, als vielmehr wie das erste Mal, ihre Fingerabdrücke in der Gegenwart zu sehen.
Begleitet werden diese Live-Shows von Neuauflagen der Alben Yellow House, Veckatimest, Shields und Painted Ruins auf farbigem Vinyl.
- A1: Wasted Acres
- A2: Mourning Sound
- A3: Four Cypresses
- B1: Three Rings
- B2: Losing All Sense
- C1: Aquarian
- C2: Cut-Out
- C3: Glass Hillside
- D1: Neighbors
- D2: Systole
- D3: Sky Took Hold
Grizzly Bear haben sich nie aufgelöst. In den sechs Jahren seit ihren letzten Auftritten haben sich die vier Mitglieder, die vor zwei Jahrzehnten als lose Freunde und sogar völlig Fremde zur Gruppe stießen – Chris Bear, Ed Droste, Daniel Rossen, Chris Taylor – anderen Dingen zugewandt. Sie haben andere Musik gemacht, andere Karrieren verfolgt, andere Familien gegründet und andere Leben jenseits dieser Band geführt. Und nun, zum ersten Mal seit 2019, kehren diese vier Musiker und Freunde zu Grizzly Bear zurück, um die Bande, die sie zu einem der fesselndsten und beliebtesten Acts dieses Jahrhunderts gemacht haben, auf die Probe zu stellen und zu sehen, wohin diese alten Verbindungen noch führen. Da sich Grizzly Bear nie aufgelöst haben, sind ihre ersten Auftritte seit sechs Jahren keine Reunion; sie sind Ankunft und Aufbruch zugleich, ihr nächstes Ziel noch unbekannt.
Diese Art von offenem Ansatz ist es schließlich, der Grizzly Bear noch immer zu einem der prägenden Acts dieses jungen Jahrhunderts macht. Vor zwanzig Jahren wandelten sie sich rasant von einem Lo-Fi-Songwriter-Projekt zu einer vollwertigen Band mit einem sofort einzigartigen Sound, unheimlichen Harmonien, die sich um Arrangements schmiegten, die den Glanz eines Kammerorchesters mit der Härte einer Rockband verbanden. Sie trugen dazu bei, die Möglichkeiten des Indie-Rock neu zu definieren, indem sie Üppigkeit mit Lockerheit, technische Exzellenz mit emotionaler Offenheit in Einklang brachten. Ihre musikalischen Spuren sind nach wie vor allgegenwärtig, Teile ihrer unorthodoxen Sicht auf Klang und Textur sind heute fester Bestandteil des musikalischen Erbes. Diese Songs im Jahr 2025 live zu hören, wird sich also weniger wie ein Händedruck mit der Vergangenheit anfühlen, als vielmehr wie das erste Mal, ihre Fingerabdrücke in der Gegenwart zu sehen.
Begleitet werden diese Live-Shows von Neuauflagen der Alben Yellow House, Veckatimest, Shields und Painted Ruins auf farbigem Vinyl.
- She Walks By Moonlight
- The Nearness Of June
- Only
- Set Them Free
- A Song For Jade
- Losing Sleep
- Echoes (The Empress)
- Metallic Memories
- Sway
MOON DESTROYS wurde von Juan Montoya (ex-Torche) und Schlagzeuger Evan Diprima (ex-Royal Thunder) gegründet und veröffentlichte 2020 die erste EP "Maiden Voyage". Das 5-Song-Debüt entstand unter Mitwirkung von Troy Sanders (Mastodon) und Bryan Richie (The Sword) und legte den Grundstein für die Band, die 2024 mit Sänger/Gitarrist Charlie Suárez (MonstrO) und Bassist Arnold Nese ihre endgültige Besetzung fand. Im April 2025 rückte MOON DESTROYS dann ins wirkliche Rampenlicht, sicherte sich Support-Slots mit Elder und Dozer und veröffentlichten selbst ihr Debütalbum "She Walks By Moonlight" in limitierter Auflage. Dieses neue Album zeigte sofort die rasante Entwicklung, die über die Verbindungen der Mitglieder zu ihren früheren Bands hinausging. "She Walks By Moonlight" ist rau und verzerrt, aber dennoch verschwommen und hypnotisch und wechselt von schimmerndem Post-Rock zu treibendem Riff-Doom und zurück zu shoegaziger Psychedelia. Es ist eine filmische wie jenseitige Reise einer Band, die sich auch mühelos in die Gefilde von Floor, Mother Love Bone, The Jesus and Mary Chain, Russian Circles und Ride begibt und letztendlich alle Versuche einer Kategorisierung in einem sprudelnden, soghaften, funkelnden Dunst zusammenbrechen lässt. Blues Funeral präsentiert nundie weltweite Wiederveröffentlichung des Albums, ein neues Albums folgt 2026. Transzendenter Heavy Psych-Doom für Fans von REZN, King Buffalo, Pelican und Dead Meadow "With She Walks By Moonlight, Moon Destroys proves they're not just refining their sound--they're pushing boundaries, crafting a record that's as meditative as it is crushingly heavy." _Ghost Cult
- Oxymoron
- Consequence
- Sacrificial Lamb
- Crisium Bound
- Symmetry
- The Law
- Transparent Eye
- Trinity
- Renewal
- Prolonging
Transparent Coke Bottle Clear Vinyl[29,37 €]
Nach über drei Jahrzehnten endlich neue Musik der Schweizer Metal-Pioniere CORONER. „Dissonance Theory“ enthält 10 neue Songs auf 47 Minuten, aufgenommen von Tommy Vetterli in den New Sound Studios in der Schweiz und gemischt/gemastert von Jens Bogren in den Fascination Street Studios in Schweden (Opeth, Kreator, Amon Amarth, etc.). Erhältlich als Limited 2CD Mediabook (mit erweitertem Booklet und dem legendären „Death Cult“-4-Track-Demo von 1986 – mit Tom G. Warrior Triptykon, Celtic Frost, Hellhammer am Gesang – als Bonus-CD), Standard-CD-Jewelcase und LP auf 180g Vinyl. Brutale Präzision. Unerbittliche Klarheit.
- A1: Television Love
- A2: Dream Team
- A3: The Actor
- B1: Tuna In A Can
- B2: Barefoot In Snow
- B3: Fruit Bat
- C1: Kamikaze
- C2: The Towering Skyscraper At The End Of The Road
- C3: Ordinary Creature
- D1: Styrofoam Cathedral
- D2: The Block
- D3: Mouse Parade
- D4: The End
Black Vinyl[27,94 €]
„All is love and pain in the mouse parade“ ist das lang erwartete vierte Album der Band. Es ist eine Sammlung von Geschichten darüber, wie Liebe und Schmerz miteinander verwoben sind. Gefühle, die auf den ersten Blick unvereinbar scheinen, aber gleichzeitig existieren und einander brauchen. Das Album wurde im Heimstudio der Band in Island geschrieben, aufgenommen und produziert, mit Unterstützung ihres Kindheitsfreundes, dem Toningenieur Bjarni Þór Jensson.
Mit ihrem 2011 erschienenen Durchbruchalbum „My Head Is An Animal“ schafften Of Monsters and Men den Sprung von Reykjavík auf die Weltbühne und wurden von isländischen Indie-Lieblingen zu internationalen Chartstürmern.
Inmitten ihres kometenhaften Aufstiegs veröffentlichte die Band 2015 ihr zweites Album „Beneath the Skin“, das auf Platz 3 der Billboard 200 debütierte. Begleitet wurde die Veröffentlichung von einem Überraschungsauftritt in der HBO-Erfolgsserie „Game of Thrones“. Ihr cineastischer Sound tauchte überall auf, von „The Hunger Games“ bis „The Secret Life of Walter Mitty“.
Nach über einem Jahrzehnt hat sich die Band von folkigen Newcomern zu einer festen Größe des digitalen Zeitalters entwickelt. Sie hat 9 Millionen monatliche Hörer:innen auf Spotify und erreicht eine neue Generation, die entdeckt, dass die Schönheit Islands über Fjorde und Thermalbäder hinausgeht.
- In Holiday Clothing, Out Of The Great Darkness Part 1
- From A To B
- 2: 1
- 1: 2
- In Holiday Clothing, Out Of The Great Darkness Part 2
- Unity
- WE 02: 46
- Nobody (But You) 02:21
- Every Day
- She 03:34
- Two Lovers (Liebe Die Uns Vereint) (Feat. Digitalism)
- Keep Running (Feat. Digitalism) 03:28
- Break Free / Frei Sein / Être Libre
- Feels Like
- Let's Do It All Again
- Up/Down
All songs written and produced by Levin Krasel, Leon Krasel, Luca Schüten, except song 5 & 6 written and produced by Levin Krasel, Leon Krasel, Luca Schüten, Ismail Tuefekci, Jens Moelle.
Lyrics by Levin Krasel (1, 2, 3, 8, 9, 10).
Lyrics by Levin Krasel & Leon Krasel (4, 5, 6, 7).
Mixed by Levin Krasel.
Recorded at Vitamin A Studio, Cologne.
Artwork by Leaf. Cover by Écoute Chérie. Photos by Écoute Chérie.
This record was written in Germany, England and France.
- A1: Nook & Cranny
- A2: Le Grand Dôme
- A3: Grandiflora
- A4: Black Lamb & Grey Falcon
- B1: Miniature Rock Dwellers
- B2: When I Leave
- B3: Iberia Eterea
- B4: Moistened & Dried
- C1: Algae & Fungi (Part 1)
- C2: Algae & Fungi (Part 2)
- C3: Too Fragile To Walk On
- D1: When I Leave (Finely Tuned Version)
- D2: Algae & Fungi (Candelaria Version)
- E1: Minuarta
- E2: Hoodoo
- F1: Slowly Etching
- F2: B9
Repress!
Biosphere is the main recording name of Geir Jenssen (born 30 May 1962), a Norwegian musician who has released a notable catalogue of ambient electronic music. He is well known for his works on ambient techno and arctic themed pieces, his use of music loops, and peculiar samples from sci-fi sources. His 1997 album Substrata was voted by the users of the Hyperreal website in 2001 as the best all-time classic ambient album.
Cirque - originally released in 2000 - was Biosphere's first album for the UK label Touch. This new re-issue comes with a 6-track bonus album and new artwork.
Mojo (UK): Fourth full album from ambient pioneer. Coming to prominence with 1992's Microgravity - which along with the first couple of Aphex/Polygon Window CDs, defined the genre ambient - Geir Jenssen as Biosphere has made three of the '90s' best albums, culminating with last year's near beatless Substrata. The idea - as it always was thanks to Eno's On Land - is music as environment (reflecting, creating): working from his base in Tromso, Arctic Norway, Jenssen offers a polar, Apollonian exploration of the human psyche. Cirque is a perfectly constructed 47-minute sequence: cold clarity up against real depth of field, synth cycles dissolving into sudden moments of sonic revelation that sound like a waking dream - try the first 20 seconds of Black Lamb and Grey Falcon. (And if you think that's pretentious - your loss). Inspired by the story of a young American, Chris McCandless, who walked alone into the Alaskan wilderness and perished, Cirque balances the tightrope between warmth and unease, resolving into a moon melody that leaves you a peace. What a good record! Jon Savage.
- Reaching Up To The Sun
- Strange World
- Dandelions
- Poppies
- Good Luck With Your Secret
- Always In Love
- Close Your Eyes
- I'll Go With You
- Blue Moth Cloud Shadow
- News Of The Universe
- Moon In Reverse
- Blue Jay
Auf 500 Stück limitierte 2025er Nachpressung vom 2024er La Luz Album auf gelbgrünem Vinyl. LA LUZ aus Kalifornien wird von Fans und der Presse gleichermaßen seit ihrem Gründungsjahr 2012 geliebt, da sie den Spagat zwischen Chaos und Bittersüße schaffen. Jede neue Platte ist ein weiterer Feinschliff an der Mischung aus schwülstigen Riffs und engelsgleichem Gesang, der an Pop und Folk angelehnt ist; eine Band, die so verlässlich großartig ist, dass sie den gewaltigen Schritt nach vorne in Sachen Selbstvertrauen und schierer Musikalität, den "News of the Universe" macht, umso beeindruckender macht. Cleveland, die auch schreibt und malt, hat sich zu einer wahrhaft originellen Songwriterin mit einem eigenen Kanon geisterhafter Psychedelik entwickelt, die sich in den letzten Jahren von der sich wandelnden Landschaft rund um ihr ländliches Zuhause in Kalifornien hat inspirieren lassen, vor allem auf dem von der Kritik gefeierten Soloalbum Manzanita, einer magisch-realistischen Dokumentation ihrer Schwangerschaft und frühen Mutterschaft, die auf vielen Jahresendlisten stand. Selbst wenn Cleveland jahrelang Songs über Geister geschrieben hat, so ist das, was in den Schatten von "News of the Universe" lauert, nichts weniger als der Tod selbst: "There are moments on this album that sound to me like the last frantic confession before an asteroid destroys the earth." Klanglich ist die Platte voller Dringlichkeit. Die Songs stolpern über sich selbst, als würden sie versuchen, der Apokalypse zu entkommen: das atemlose Prasseln der Toms in "Strange World", das fingerfertige Eröffnungsriff des Titeltracks, getränkt in Verzerrungen. Eine Atmosphäre des Untergangs schwebt über dem Sgt. Pepper-esken Barock-Pop-Song "Poppies", in dem Cleveland von einer schwankenden orangefarbenen Idylle singt, die von der Spätsommersonne in Flammen aufgehen wird. In dem ähnlich kaleidoskopischen "Dandelions" hält sie die gelben Blumen für ahnungslose "kleine Sonnen", die sich im Laufe der Saison in "Monde" verwandeln werden. Die synthetischen Klänge, die auf dem letzten Album "La Luz" von 2021, verwendet wurden, um das träge Summen und Knistern eines Sommertages auf dem Lande zu imitieren, wurden im Weltraum verstreut. Düster, verletzlich, weiblich und unbestreitbar triumphierend ist "News of the Universe" eine weitere umwerfende Platte einer Band, die so verlässlich gut ist, dass die Leute vielleicht übersehen haben, wie bahnbrechend LA LUZ wirklich sind: farbige Frauen in der Indie-Musik, die ihren eigenen Weg gehen, indem sie ihrem eigenen künstlerischen Stern in Galaxien jenseits der aktuellen musikalischen Trends folgen - immer geleitet von einem aufrichtigen Glauben an die kosmische Kraft der Liebe und eines großartigen Riffs. Niemals trifft das mehr zu als auf "News of the Universe", dem vielleicht brutalsten Album von LA LUZ, das aber auch das glücklichste ist.
- The Bird Of Prey
- Behind The Clock
- Holy Visions
- Blasphemy & Excess
- Spear Of Truth
- Ash Speck In A Green Eye
- Voidward, I Bend Back
- Marguerite
- A World Unmade
- Nooneunderground
WHITE & VIOLET VINYL[24,79 €]
Seit mehr als drei Jahrzehnten befindet sich AFI in einem nahezu ständigen Prozess der Neuerfindung. Die Band hat es sich zum Ziel gesetzt, sich mit jedem Album weiterzuentwickeln - manchmal sogar dramatisch - und sich niemals zu sehr in einem Genre einzurichten oder sich auf ihren beeindruckenden Erfolgen auszuruhen. Dieser Ansatz hat ihr Publikum vergrößert, aber auch herausgefordert mit einer klanglichen Identität, die sich in wilde, unerwartete Richtungen entwickeln kann. Mit ihrem zwölften Album ,Silver Bleeds the Black Sun_" stehen AFI erneut am Anfang eines mutigen neuen Kapitels, nur dass sie es diesmal geschafft haben, sich selbst zu überraschen. Wie kann eine Band, die dafür bekannt ist, sich ständig zu verändern, noch etwas Neues bieten? Mit ihrem zwölften Album ,Silver Bleeds the Black Sun_" stehen AFI nun erneut am Beginn eines mutigen neuen Kapitels, nur dass sie es diesmal sogar geschafft haben, sich selbst zu überraschen. Wie schafft es eine Band, die für kreative Umbrüche bekannt ist, immer wieder Wege zu finden, sich selbst aus ihrer Komfortzone herauszuziehen? Typischerweise begann die Band mit dem Schreiben eines Albums, indem sie sich sofort in das Schreiben stürzte und den kreativen Prozess einfach ihrer intuitiven musikalischen Sprache überließ. Für ,Silver Bleeds the Black Sun_" jedoch haben AFI sich bewusst dazu entschlossen, ihren kreativen Ansatz komplett zu ändern. Normalerweise beginnt die Band ein Album, indem sie sich sofort in das Schreiben stürzt und sich einfach von ihrer intuitiven musikalischen Sprache leiten lässt. Für ,Silver Bleeds the Black Sun_" haben AFI jedoch beschlossen, ihren kreativen Ansatz bewusst komplett zu ändern. Diesmal begann alles mit einer Frage: Wie könnten sie neue Wege beschreiten? Der Schlüssel zum Fortschritt lag letztendlich in der gemeinsamen Vergangenheit von AFI. ,Wir haben mit etwas angefangen, das nach Echo & the Bunnymen klang", erklärt Gitarrist Jade Puget, der das Album produziert und aufgenommen hat. ,Aber schließlich sind wir bei dieser Mischung aus Death Rock und Postpunk gelandet - all diese Einflüsse aus den 80ern und 90ern." ,Wir begannen mit etwas, das wie Echo & the Bunnymen klang", erklärt Gitarrist Jade Puget, der das Album produzierte und abmischte. ,Aber schließlich landeten wir bei dieser Mischung aus Death Rock und Postpunk - all diesen Einflüssen aus den späten 70ern und frühen 80ern, mit denen wir aufgewachsen sind, wie Sisters of Mercy, Bauhaus und Siouxsie and the Banshees." Das Ziel war es, ein Album mit einer einzigartigen Stimmung zu schaffen, etwas Verträumtes und Ätherisches, und die Bandmitglieder tauchten kopfüber in Einflüsse ein, die schon immer tief in der Musik von AFI verwurzelt waren, jetzt aber in den Vordergrund rückten. Silver Bleeds the Black Sun_ ist düster und jenseitig, aber auch grandios und würdevoll, bissig und schön zugleich - mit anderen Worten: Es ist sehr AFI, aber doch anders als alles, was man bisher von der Band gehört hat.
Seit mehr als drei Jahrzehnten befindet sich AFI in einem nahezu ständigen Prozess der Neuerfindung. Die Band hat es sich zum Ziel gesetzt, sich mit jedem Album weiterzuentwickeln - manchmal sogar dramatisch - und sich niemals zu sehr in einem Genre einzurichten oder sich auf ihren beeindruckenden Erfolgen auszuruhen. Dieser Ansatz hat ihr Publikum vergrößert, aber auch herausgefordert mit einer klanglichen Identität, die sich in wilde, unerwartete Richtungen entwickeln kann. Mit ihrem zwölften Album ,Silver Bleeds the Black Sun_" stehen AFI erneut am Anfang eines mutigen neuen Kapitels, nur dass sie es diesmal geschafft haben, sich selbst zu überraschen. Wie kann eine Band, die dafür bekannt ist, sich ständig zu verändern, noch etwas Neues bieten? Mit ihrem zwölften Album ,Silver Bleeds the Black Sun_" stehen AFI nun erneut am Beginn eines mutigen neuen Kapitels, nur dass sie es diesmal sogar geschafft haben, sich selbst zu überraschen. Wie schafft es eine Band, die für kreative Umbrüche bekannt ist, immer wieder Wege zu finden, sich selbst aus ihrer Komfortzone herauszuziehen? Typischerweise begann die Band mit dem Schreiben eines Albums, indem sie sich sofort in das Schreiben stürzte und den kreativen Prozess einfach ihrer intuitiven musikalischen Sprache überließ. Für ,Silver Bleeds the Black Sun_" jedoch haben AFI sich bewusst dazu entschlossen, ihren kreativen Ansatz komplett zu ändern. Normalerweise beginnt die Band ein Album, indem sie sich sofort in das Schreiben stürzt und sich einfach von ihrer intuitiven musikalischen Sprache leiten lässt. Für ,Silver Bleeds the Black Sun_" haben AFI jedoch beschlossen, ihren kreativen Ansatz bewusst komplett zu ändern. Diesmal begann alles mit einer Frage: Wie könnten sie neue Wege beschreiten? Der Schlüssel zum Fortschritt lag letztendlich in der gemeinsamen Vergangenheit von AFI. ,Wir haben mit etwas angefangen, das nach Echo & the Bunnymen klang", erklärt Gitarrist Jade Puget, der das Album produziert und aufgenommen hat. ,Aber schließlich sind wir bei dieser Mischung aus Death Rock und Postpunk gelandet - all diese Einflüsse aus den 80ern und 90ern." ,Wir begannen mit etwas, das wie Echo & the Bunnymen klang", erklärt Gitarrist Jade Puget, der das Album produzierte und abmischte. ,Aber schließlich landeten wir bei dieser Mischung aus Death Rock und Postpunk - all diesen Einflüssen aus den späten 70ern und frühen 80ern, mit denen wir aufgewachsen sind, wie Sisters of Mercy, Bauhaus und Siouxsie and the Banshees." Das Ziel war es, ein Album mit einer einzigartigen Stimmung zu schaffen, etwas Verträumtes und Ätherisches, und die Bandmitglieder tauchten kopfüber in Einflüsse ein, die schon immer tief in der Musik von AFI verwurzelt waren, jetzt aber in den Vordergrund rückten. Silver Bleeds the Black Sun_ ist düster und jenseitig, aber auch grandios und würdevoll, bissig und schön zugleich - mit anderen Worten: Es ist sehr AFI, aber doch anders als alles, was man bisher von der Band gehört hat.
- Jana Irmert Portals
- 7038: 634357 Rope
JANA IRMERT - ,PORTALS": Portals wurde vollständig aus Klängen produziert, die im Amazonas-Regenwald in Brasilien und Kolumbien aufgenommen wurden, und beschwört die verborgene Welt der Klänge herauf, die jenseits unserer Wahrnehmung liegt. Ob in ultraschallhohen Frequenzbereichen oder in den Tiefen des aquatischen Mediums verborgen, zeugen diese Klänge von einer ungeahnten und pulsierenden tierischen Aktivität. Insekten, Frösche, Fledermäuse und Süßwasserdelfine bewegen sich, verstecken sich vor unseren Augen und Ohren. Indem sie diese Klangpalette insbesondere durch Transposition offenlegt und wieder in den Bereich des Hörbaren zurückführt, lädt Jana Irmert uns zu einer faszinierenden Erkundung einer ungeahnten, spekulativen und nicht-menschlichen Klangwelt ein, die sie auf respektvolle und persönliche Weise offenlegt und neu komponiert, wobei sie dieses wimmelnde und faszinierende Klangmaterial mit einer musikalischen Geste von großer Klarheit begleitet. Portals ist ein Versuch, durch eine von Jana Irmert fein komponierte Dezentrierung des Hörerlebnisses Zugang zur evokativen Kraft eines Amazonaswaldes am Rande der Katastrophe zu finden. 7038634357 -`ROPE': Mit ungewöhnlicher Meisterschaft und Präzision entfaltet sich Rope in einer schwebenden Zeit, die dennoch bedrohlich wirkt. Wie der Titel schon andeutet, untersucht Rope die formale Figur des Seils als Verflechtung von synthetischen und natürlichen Fasern, die halten und verschmelzen, zusammengehalten von den Kräften der Spannung und Reibung. Das Seil selbst ist, wie Neo Gibson erklärt, in regelmäßigen Abständen über seine gesamte Länge geknotet, sodass man sich daran festhalten kann. Rope entfaltet sich langsam und entwickelt sich von der Schwelle des Wahrnehmbaren hin zu dichteren, ballastierten elektronischen Texturen, immer jedoch am Rande einer bevorstehenden Umwälzung. Dann taucht ein melodisches Motiv auf, das einen unmöglichen Trost in sich zu tragen scheint. In dieser Hinsicht balanciert Rope auf eindrucksvolle Weise zwischen formaler Eleganz, klanglicher Schwere und einer fast unfassbaren emotionalen Ladung.
Nach der Veröffentlichung der ´Interdimensional Extinction EP´ kehrten BLOOD INCANTATION mit einem 34-minütigen zerebralen Wirbelwind aus kraftvollem, atmosphärischem Death Metal zurück. Der intensive und jenseitige Technical/Ambient/Funeral Death Metal von ´Starspawn´ hinterlässt beim Hörer ein transzendentes, körperloses Gefühl am Ende einer unbekannten Dimension. Vollständig analog produziert, schmelzen die Energie und der Magnetismus von BLOOD INCANTATION live spürbar durch die Boxen, und die Konstellationen von Songwriting, Produktion und Performance sind vollständig aufeinander abgestimmt. "Starspawn (Re-issue 2021)" ist nun als Standard CD Jewelcase zum dauerhaften Midprice erhältlich und ersetzt damit das ausverkaufte Ltd. CD Digipak.
- Aura (Laraaji Rework)
- Thor (Matthew Herbert Rework)
- Himbrimi (Yu Su Rework)
- A Caso (Jlin Rework)
- Jomon (Preservation Rework Feat. Armand Hammer)
- Angelus Novus (Alex Somers Rework)
- Inori (William Basinski Rework)
- Sir Etok (Emel Rework)
Mit Aura Reworks präsentiert die japanische Vokalistin Hatis Noit eine außergewöhnliche Neuinterpretation ihres gefeierten Debütalbums Aura (2022). Acht internationale Künstler:innen - darunter Laraaji, Armand Hammer, William Basinski, Matthew Herbert, Alex Somers und Jlin - verleihen den Originalstücken neue klangliche Dimensionen zwischen Ambient, Electronica und Avantgarde. Die Ltd. Edition Translucent LP (First Pressing) erscheint in einer hochwertigen Pressung mit Download-Code - ein Sammlerstück für Liebhaber:innen experimenteller Klangkunst. Jeder Track ist eine eigenständige Transformation: Laraaji eröffnet mit einer meditativen Version von "Aura", Matthew Herbert verwandelt "Thor" in ein schamanisches Clubritual, während Armand Hammer und Preservation "Jomon" in ein politisch aufgeladenes Klanggedicht überführen. Besonders bewegend: William Basinskis Rework von "Inori", das mit Fieldrecordings aus Fukushima unterlegt ist - aufgenommen nahe dem Ort der Nuklearkatastrophe von 2011. Hatis Noit stammt aus Shiretoko, Hokkaido, lebt heute in London. Ihr Name - "Stiel der Lotusblume" - symbolisiert die Verbindung zwischen Leben und Jenseits. Diese Dualität durchzieht auch Aura Reworks: Vergangenheit und Gegenwart, Stimme und Stille, Ritual und Experiment. Ein intensives, emotionales Album - limitiert, hochwertig und klanglich einzigartig.
„A Danger to Ourselves“, das neue Album von Lucrecia Dalt, erscheint am 5. September 2025 bei RVNG Intl. und ist eine gewagte und doch intime Reflexion über die ungefilterten Komplexitäten menschlicher Beziehungen. Ohne die fiktiven Erzählungen der letzten Alben der Künstlerin kommt „A Danger to Ourselves“ von einem Ort der emotionalen Aufrichtigkeit. Dalts Stimme steht im Mittelpunkt und wird von einer üppigen akustischen Orchestrierung, perkussiven Instrumenten und einer Reihe hochkarätiger Mitstreiter unterstützt, die sich wie ein tiefes persönliches Gespräch entwickeln.
Die in Pereira, Kolumbien, geborene Dalt wuchs in einer musikbegeisterten Familie auf, die sie im Alter von neun Jahren dazu ermutigte, eine Gitarre in die Hand zu nehmen. Dalt folgte diesem kreativen Impuls, war fasziniert von computergestützter Produktion und verließ eine aufkeimende Karriere als Bauingenieurin, zog von Medellín nach Barcelona und schließlich nach Berlin, wo sie ihren unverwechselbaren, abenteuerlichen Sound entwickelte. Mit „Anticlines“ (2018) und „No era sólida“ (2020) und vor allem mit „¡Ay!“, Dalts bahnbrechendem Sci-Fi-Bolero-Album von 2022, hat sich ihre Arbeit auf immer anspruchsvolleres Terrain begeben. Auf dem Weg dorthin hat Dalt ihre Praxis auf die Vertonung von Filmen wie „On Becoming a Guinea Fowl“ (2024), die HBO-Serie „The Baby“ (2022) und den bevorstehenden psychologischen Horrorfilm „Rabbit Trap“ ausgeweitet, während sie Klanginstallationen und Performances kreiert, die ihre leuchtenden Modulationen und ihren unverwechselbaren, sich entwickelnden stimmlichen Ansatz zur Schau stellen. „A Danger to Ourselves“ entstand aus fragmentarischen Erklärungen, die Dalt aufschrieb, während sie das Leben auf der Tournee von „¡Ay!“ und die prägenden Momente einer neuen Beziehung meisterte. Im Januar 2024 begann sie, diese intimen Fragmente zu musikalischen Kompositionen zu kristallisieren, die allmählich zu einer zielgerichteten Konstellation von Songs wurden. Die Klangarchitektur des Albums basiert auf dynamischen Drum-Loops, die von Alex Lázaro beigesteuert werden, dessen perkussives Rückgrat wie bei „¡Ay!“ zur Leinwand für Dalts vielschichtigen Gesang wurde. Anstatt konventionellen melodischen Strukturen zu folgen, erzeugt das Album Musikalität durch das Zusammenspiel von Basslinien, Rhythmen und kompositorischem Design. „A Danger to Ourselves“ offenbart Dalts kompromissloses Streben nach klanglicher Klarheit, bei dem kühne Produktionsentscheidungen und sorgfältige Aufnahmetechniken Stimme und Instrument mit neuer Tiefe und Strahlkraft harmonieren lassen. „A Danger to Ourselves“ ist eindeutig anti-konzeptionell und ein poetischer Instinkt, mit dem Dalt den Fokus auf die Musik selbst lenkt, indem er Stimmen verwendet, die über die Parameter der Songs hinaus schwingen, und die perlenden Echos der ursprünglichen, romantischen Erregung beobachtet. Dalts klare Aufmerksamkeit für Details ist in jedem Takt spürbar, eine Hingabe, die sich in konzentrischen Kreisen dreht und ein Feld bildet, das das Persönliche und das Ätherische vereint. Das Album basiert auf intuitiven Experimenten und nutzt einfache Gesten und komplexe Kompositionen, um wandernde Linien zu weben, wie in „Divina“, das sich zwischen Spanisch und Englisch durch elastische Klanglandschaften bewegt. Der Titel des Albums geht auf David Sylvians Text „cosa rara“ zurück, der die Zerbrechlichkeit des Lebens, die Schwingungen der Liebe und die treibende Sehnsucht nach dem Wundersamen symbolisiert. „A Danger to Ourselves“ spiegelt diese transzendenten Zustände wider, indem es die Komplexität menschlicher Verstrickungen und den Wunsch nach Befreiung von Dopaminspiralen und gewöhnlichen Pfaden hin zu einer offeneren inneren Welt widerspiegelt. Sylvian selbst hat auf „A Danger to Ourselves“ eine Doppelrolle als Co-Produzent und Musiker gespielt. Es ist eine kollaborative Collage mit Beiträgen zahlreicher gefeierter Künstler. Weitere Kollaborationen ziehen sich durch das gesamte Album: Juana Molina ist Co-Autorin und Interpretin von „The Common Reader“, Camille Mandoki singt bei „Caes“, Cyrus Campbell spielt den grundlegenden Elektro- und Kontrabass, und Eliana Joy steuert bei mehreren Stücken Hintergrundgesang und Streicherarrangements bei. In den leuchtenden Tiefen von „A Danger to Ourselves“ inszeniert Dalt eine tiefgreifende Metamorphose, bei der das Persönliche durch klangliche Alchemie zum Universellen wird. Dieses Album ist sowohl Höhepunkt als auch Aufbruch - ein Portal, an dem ihre früheren experimentellen Reisen zu etwas verblüffend Intimem und doch Expansivem zusammenlaufen. Das Album ist ein Netz emotionaler Offenbarungen, jede Komposition ein präziser Indikator für Verletzlichkeit, in der Dalts Stimme eine Offenbarung in neuen harmonischen Gefilden verkörpert. Dalt hat ein lebendiges Dokument der Intuition jenseits konventioneller Grenzen geschaffen, das den Weg in Bereiche eröffnet, in denen die Musik sowohl Spiegel als auch Fenster ist.
Für Fans von PJ Harvey, Broadcast, St. Vincent, ML Buch, Stereolab, Cate LeBon, Aldous Harding, Mabe Fratti, Dry Cleaning, Juana Molina
In 2022, Meral Polat released her debut album "Ez Ki Me" as a singer under the name Meral Polat Trio. "Ez Ki Me" roughly translates to "Who am I?". The album was a search by the singer for her Alevi Kurdish roots. In her lyrics, Meral incorporated many poems from her late father, Adi Ihsan Polat. The album received positive reviews and was nominated for a Music Award by Songlines.
On her new album MEYDAN, Meral primarily showcases her own voice, that of a woman exercising her right to live on her own terms, free from the oppressive interference of patriarchy. The album celebrates female strength, inspired by the philosophy of "JIN, JIYAN, AZADI" (WOMAN, LIFE, FREEDOM), a phrase originating from Kurdish-led women's movements. JIN, JIYAN, AZADI symbolise resistance to oppression and the fight for women's rights.
Musically, MEYDAN takes it a step further than the debut album. Meral welcomes drummer Jens Bouttery to the band, along with many inspiring guest musicians. The track "Cenek" features a determined choir of 26 women of various ages and cultural backgrounds. In "Çiya Icaro", Meral shares a duet with Bolivian artist Ibbelise Guarda Ferraguti.
On MEYDAN, Meral and her band continue their exploration of Anatolian and Mesopotamian music, particularly the Turkish psychedelic rock revolution of the 1970s and the ancient Kurdish Dengbej traditions. The band travelled to Istanbul to record with Murat Ertel from Baba Zula and trumpet player Can Omer Uygan. In addition to Anatolian music styles, influences from Mali Blues and Nigerian Afrobeat are embraced. Another notable guest is Senegalese musician Mola Sylla, who lent his voice and improvisational talent to the track "Govend".
While the drums, keyboards or guitar, and Polat's voice still form the core of the album, each track also contains its own collage of synthesisers, vocal harmonies, percussion, organ, piano, distorted guitars, and guest musicians. All tracks were mixed by the exceptional Belgian mixing engineer Pieterjan Coppejans, who added depth to their sound. All of this results in a particularly rich and uplifting album with a message.
- Inspirit Creation
- The Essence
- Waves Of Time
- Voyager
- Born Of Stitch And Flesh
- Terror Unknown
- Biological Masterpiece
Find Deliverance“, hat uns mit seiner seltenen Mischung aus technischem Thrash und unorthodoxem, aber höchst inspiriertem Songwriting so begeistert, dass es in unsere Best-of-2022-Liste aufgenommen wurde. Aus dieser Liste wurde eine Zusammenarbeit geboren und nun geben Species mit ihrem zweiten Album „Changelings“ ihr 20 Buck Spin-Debüt. "Changelings" ist in jeder Hinsicht ein Schritt nach vorne, und es ist erstaunlich, wie viel die einzelnen Tracks und das Gesamtwerk leisten können. Das Album bietet ein Übermaß an kantigem Gitarrenkrieg, traditioneller Euro-Thrash-Aggression mit modernem Nachhall, rhythmischen Percussionsanfällen und komplizierten Basslinien, die nicht nur der Gitarre folgen, sondern mit ihr auf eine Weise dialogisieren, die dem Album ein zweites melodisches Gehirn verleiht. In Kombination fügen sich diese Elemente nahtlos zusammen und verleihen „Changelings“ seine farbenfrohe und unheimliche Vision, als hätte John Carpenter „Rust In Peace“ hinter dem Eisernen Vorhang mitproduziert. Es strotzt nur so vor Sci-Fi-Paranoia, außerirdischem Terror und einem Hauch von Bedrohung durch den Kalten Krieg. Die frühe Konvergenz von Thrash Metal und Death Metal ist auch im formwandlerischen Sound von Species unverkennbar.
Zwar gibt es mehr als genug primitive und traditionelle Thrash-Bands, doch Species beschreitet den weniger ausgetretenen Pfad des Genres, der von vorwärts gerichteter Virtuosität und einfallsreichen Experimenten geprägt ist, und zeigt, dass es immer noch genügend fruchtbaren Boden gibt, um neues musikalisches Terrain zu erschließen. Nirgendwo wird dies deutlicher als auf dem 10-minütigen Albumschlussstück „Biological Masterpiece“, wo Species alle ihre Waffen ausspielt: Hyperspeed-Attacken, dystopische Ruhephasen und instrumentale Meisterleistungen in einer klimatischen Saga jenseits von Raum und Zeit. „Changelings“ ist das seltene Album, das heutzutage immer noch die Fähigkeit hat, auf die triumphalste und euphorischste Art und Weise zu überraschen.
- Meditation
- Mountain
- Snow & Ice
- Forest
- Sea
- Desert
- Awakening
INSOMNIAC verschmelzen wie ein drittes Auge, das sich zum Jenseits öffnet, ihre bewusstseinserweiternde psychedelische Schwere balanciert zwischen Bewusstlosigkeit und Träumen. Zwischen dieser Welt und der nächsten treibend, abgestimmt auf den Rhythmus des Universums, geben sich INSOMNIAC dem Äther hin und hinterlassen eine mitreißende, schwere Brillanz. Wie ein drittes Auge, das sich zum Jenseits öffnet, beleuchtet der transzendente, bewusstseinserweiternde Psych-Doom ihres Debütalbums die seltsame Schönheit zwischen Bewusstlosigkeit und Träumen. Fans von REZN, King Buffalo, Pelican und Dead Meadow, macht euch bereit, mit INSOMNIAC die Grenzen der Wahrnehmung zu überschreiten! High Qualitiy Heavy Stoner Doom Digipak-CD sowie mehrfarbiges Vinyl!
„A Danger to Ourselves“, das neue Album von Lucrecia Dalt, erscheint am 5. September 2025 bei RVNG Intl. und ist eine gewagte und doch intime Reflexion über die ungefilterten Komplexitäten menschlicher Beziehungen. Ohne die fiktiven Erzählungen der letzten Alben der Künstlerin kommt „A Danger to Ourselves“ von einem Ort der emotionalen Aufrichtigkeit. Dalts Stimme steht im Mittelpunkt und wird von einer üppigen akustischen Orchestrierung, perkussiven Instrumenten und einer Reihe hochkarätiger Mitstreiter unterstützt, die sich wie ein tiefes persönliches Gespräch entwickeln.
Die in Pereira, Kolumbien, geborene Dalt wuchs in einer musikbegeisterten Familie auf, die sie im Alter von neun Jahren dazu ermutigte, eine Gitarre in die Hand zu nehmen. Dalt folgte diesem kreativen Impuls, war fasziniert von computergestützter Produktion und verließ eine aufkeimende Karriere als Bauingenieurin, zog von Medellín nach Barcelona und schließlich nach Berlin, wo sie ihren unverwechselbaren, abenteuerlichen Sound entwickelte. Mit „Anticlines“ (2018) und „No era sólida“ (2020) und vor allem mit „¡Ay!“, Dalts bahnbrechendem Sci-Fi-Bolero-Album von 2022, hat sich ihre Arbeit auf immer anspruchsvolleres Terrain begeben. Auf dem Weg dorthin hat Dalt ihre Praxis auf die Vertonung von Filmen wie „On Becoming a Guinea Fowl“ (2024), die HBO-Serie „The Baby“ (2022) und den bevorstehenden psychologischen Horrorfilm „Rabbit Trap“ ausgeweitet, während sie Klanginstallationen und Performances kreiert, die ihre leuchtenden Modulationen und ihren unverwechselbaren, sich entwickelnden stimmlichen Ansatz zur Schau stellen. „A Danger to Ourselves“ entstand aus fragmentarischen Erklärungen, die Dalt aufschrieb, während sie das Leben auf der Tournee von „¡Ay!“ und die prägenden Momente einer neuen Beziehung meisterte. Im Januar 2024 begann sie, diese intimen Fragmente zu musikalischen Kompositionen zu kristallisieren, die allmählich zu einer zielgerichteten Konstellation von Songs wurden. Die Klangarchitektur des Albums basiert auf dynamischen Drum-Loops, die von Alex Lázaro beigesteuert werden, dessen perkussives Rückgrat wie bei „¡Ay!“ zur Leinwand für Dalts vielschichtigen Gesang wurde. Anstatt konventionellen melodischen Strukturen zu folgen, erzeugt das Album Musikalität durch das Zusammenspiel von Basslinien, Rhythmen und kompositorischem Design. „A Danger to Ourselves“ offenbart Dalts kompromissloses Streben nach klanglicher Klarheit, bei dem kühne Produktionsentscheidungen und sorgfältige Aufnahmetechniken Stimme und Instrument mit neuer Tiefe und Strahlkraft harmonieren lassen. „A Danger to Ourselves“ ist eindeutig anti-konzeptionell und ein poetischer Instinkt, mit dem Dalt den Fokus auf die Musik selbst lenkt, indem er Stimmen verwendet, die über die Parameter der Songs hinaus schwingen, und die perlenden Echos der ursprünglichen, romantischen Erregung beobachtet. Dalts klare Aufmerksamkeit für Details ist in jedem Takt spürbar, eine Hingabe, die sich in konzentrischen Kreisen dreht und ein Feld bildet, das das Persönliche und das Ätherische vereint. Das Album basiert auf intuitiven Experimenten und nutzt einfache Gesten und komplexe Kompositionen, um wandernde Linien zu weben, wie in „Divina“, das sich zwischen Spanisch und Englisch durch elastische Klanglandschaften bewegt. Der Titel des Albums geht auf David Sylvians Text „cosa rara“ zurück, der die Zerbrechlichkeit des Lebens, die Schwingungen der Liebe und die treibende Sehnsucht nach dem Wundersamen symbolisiert. „A Danger to Ourselves“ spiegelt diese transzendenten Zustände wider, indem es die Komplexität menschlicher Verstrickungen und den Wunsch nach Befreiung von Dopaminspiralen und gewöhnlichen Pfaden hin zu einer offeneren inneren Welt widerspiegelt. Sylvian selbst hat auf „A Danger to Ourselves“ eine Doppelrolle als Co-Produzent und Musiker gespielt. Es ist eine kollaborative Collage mit Beiträgen zahlreicher gefeierter Künstler. Weitere Kollaborationen ziehen sich durch das gesamte Album: Juana Molina ist Co-Autorin und Interpretin von „The Common Reader“, Camille Mandoki singt bei „Caes“, Cyrus Campbell spielt den grundlegenden Elektro- und Kontrabass, und Eliana Joy steuert bei mehreren Stücken Hintergrundgesang und Streicherarrangements bei. In den leuchtenden Tiefen von „A Danger to Ourselves“ inszeniert Dalt eine tiefgreifende Metamorphose, bei der das Persönliche durch klangliche Alchemie zum Universellen wird. Dieses Album ist sowohl Höhepunkt als auch Aufbruch - ein Portal, an dem ihre früheren experimentellen Reisen zu etwas verblüffend Intimem und doch Expansivem zusammenlaufen. Das Album ist ein Netz emotionaler Offenbarungen, jede Komposition ein präziser Indikator für Verletzlichkeit, in der Dalts Stimme eine Offenbarung in neuen harmonischen Gefilden verkörpert. Dalt hat ein lebendiges Dokument der Intuition jenseits konventioneller Grenzen geschaffen, das den Weg in Bereiche eröffnet, in denen die Musik sowohl Spiegel als auch Fenster ist.
Für Fans von PJ Harvey, Broadcast, St. Vincent, ML Buch, Stereolab, Cate LeBon, Aldous Harding, Mabe Fratti, Dry Cleaning, Juana Molina
Saint Etienne kündigen mit 'International' ihr 13. und zugleich letztes Studioalbum an, das am 5. September 2025 bei Heavenly Recordings erscheint. Nach 35 Jahren Bandgeschichte, unzähligen Stilwechseln und Projekten jenseits der Musik ziehen Sarah Cracknell, Bob Stanley und Pete Wiggs damit einen Schlussstrich unter ihr gemeinsames Schaffen im Studio. International ist ein stilistisch vielseitiges Album, das von langjährigen Weggefährten, Heldinnen und Freundinnen mitgestaltet wurde – darunter Confidence Man, Vince Clarke, Erol Alkan, Paul Hartnoll (Orbital) und Nick Heyward. Die Songs spiegeln sowohl den nostalgischen Rückblick als auch die ungebrochene kreative Neugier der Band wider. Mit dem bewegenden Abschlusstrack Last Time verabschiedet sich das Trio endgültig von seinen Fans – aufrichtig, wehmütig und voller Wärme.
Saint Etienne kündigen mit 'International' ihr 13. und zugleich letztes Studioalbum an, das am 5. September 2025 bei Heavenly Recordings erscheint. Nach 35 Jahren Bandgeschichte, unzähligen Stilwechseln und Projekten jenseits der Musik ziehen Sarah Cracknell, Bob Stanley und Pete Wiggs damit einen Schlussstrich unter ihr gemeinsames Schaffen im Studio. International ist ein stilistisch vielseitiges Album, das von langjährigen Weggefährten, Heldinnen und Freundinnen mitgestaltet wurde – darunter Confidence Man, Vince Clarke, Erol Alkan, Paul Hartnoll (Orbital) und Nick Heyward. Die Songs spiegeln sowohl den nostalgischen Rückblick als auch die ungebrochene kreative Neugier der Band wider. Mit dem bewegenden Abschlusstrack Last Time verabschiedet sich das Trio endgültig von seinen Fans – aufrichtig, wehmütig und voller Wärme.
- Buick Door
- Nora
- Bitter Root Lake
- Kentucky Cave
- Seventeen
- Wishing Stone
- In A Bungalow
- Tennessee
- Hallelujah
- Bluff
Im Jahr 2018 war Case Oats so etwas wie eine nebulöse Idee. Die Bandleaderin Casey Gomez Walker hatte bereits in Bands gespielt, und ihr Projekt Case Oats hatte eine selbst veröffentlichte Single, aber war keine Band, bis ein auswärtiger Freund sie fragte, ob Case Oats eine Show in Chicago headlinen könnten. Casey bluffte - ja, sie hatte eine Band, ja, sie waren bereit, eine Show zu spielen - und machte sich an die Arbeit. "Es war ein bisschen wahnhaft von mir", sagt sie, "aber ein bisschen wahnhaft zu sein hat ja auch etwas für sich." "Last Missouri Exit", das Debütalbum von Case Oats, ist ein bemerkenswert sicheres Album, bei dem sich die Band - Spencer Tweedy (Schlagzeug), Max Subar (Gitarre, Pedal Steel), Jason Ashworth (Bass), Scott Daniel (Fiddle) und Nolan Chin (Klavier, Orgel) - um Gomez Walkers Stimme und Gitarre gruppiert. "Last Missouri Exit" ist eine Sammlung scharf gezeichneter Charakterstudien. Gomez Walkers Hintergrund im kreativen Schreiben drückt sich in ironischen Beobachtungen und einem entwaffnend leichten Sinn für Lyrik aus, das Tiefgründige und Profane purzelt aus Songs wie "Bitter Root Lake" mit dem Gewicht eines Bekenntnisgedichts und der Leichtigkeit eines Gesprächs unter Freunden. Der rote Faden von Case Oats' erstem Auftritt bis zu ihrem Debütalbum ist Vertrauen, in die Songs und in ihre Spieler. "Last Missouri Exit" klingt aus den chaotischsten Kammern des Herzens und die Band schwillt um Gomez Walker herum an, die das Erwachsenwerden in Bezug auf die Loyalität zu verzweifelt fehlerhaften Menschen und schließlich, mit etwas Abstand von zu Hause, die Treue zu sich selbst beschreibt. Die Songs entstanden live, und die ersten Aufnahmen fanden, wie sich Gomez Walker erinnert, im Keller eines Hauses statt, das Ashworth, Subar und Tourmitglied Chet Zenor gemeinsam bewohnten. "Wir nahmen die Songs an drei heißen Augusttagen mit unseren Freunden auf und versuchten einfach, die Energie zwischen uns einzufangen". Tweedy, der die Session mit Ashworth und Subar aufnahm und das Album produzierte, sagt dazu: "Wir brachten gerade so viel Material mit in den Keller, dass wir es aufnehmen konnten. Wir hatten das Glück, in den Monaten vor der Session viele Konzerte gespielt zu haben, so dass wir einfach so spielten, wie wir gespielt hatten, ohne jede Wertigkeit." Diese anfängliche Kellersession ist das Zuhause, in dem "Last Missouri Exit" aufwuchs, und diente sowohl als Ursprungs- als auch als Zielort, da Gomez Walker und Tweedy den Gesang in getrennten Sessions zu Hause aufnahmen. Texte, die sich so wahrhaftig lesen wie "Your brother was the golden boy and you were your mother's pup / The safety of her guiding arms kept you from fucking up", heißt es in einem Couplet aus "Buick Door", das durch die Distanz zwischen Gomez Walker und den auslösenden Ereignissen ihrer Songs gestärkt wird. Ihre Stimme ist selbstbewusst und zart, sie fängt den Nervenkitzel eines Schlagzeugs oder die schmerzende Weite der Pedal Steel ein und kanalisiert den Schwung in die Hoffnungen und den Herzschmerz des Kleinstadtlebens im Mittleren Westen. Auf der Fahrt von Gomez Walkers Heimatstadt auf dem Freeway nach Chicago in Richtung Norden steht auf dem Schild kurz vor der Grenze zu Illinois unter anderem "Last Missouri Exit". Es ist ein Punkt auf der Landkarte und für sie ein Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Als sie ihn eines Tages überquerte, bedeutete das das Ende ihrer Kindheit und den Beginn ihres restlichen Lebens. Das Album ist ein Scharnier zwischen diesen beiden Zuständen, in dem sich die Schmerzen des Heimwehs mit dem Nervenkitzel des Aufbruchs zum Horizont überlagern. "In a Bungalow" betrachtet diese Überschneidung im Licht der goldenen Stunde, ein Lied, dessen leidenschaftliche Sehnsucht nach der Heimat - ihren süßen Quellen und langsamen Tagen und alten Freunden - nur möglich ist, weil sie einen Ort verlassen hat, der sich einst wie das Zentrum des Universums anfühlte. Wenn "Last Missouri Exit" ein Coming-of-Age-Album ist, dann deshalb, weil es um Wachstum und Perspektive geht, und weil es von einer Band gemacht wurde, die bereits jenseits des Horizonts lebt, nach dem das Album benannt ist. Es ist ein Album, das sich danach sehnt, gehört zu werden, während man den Sonnenuntergang von seiner Veranda-Schaukel aus beobachtet, aber seine wehmütige, idyllische Sicht auf den Mittleren Westen ist keine Nostalgie für die Vergangenheit - es ist das, was Case Oats einen Sommer lang im Keller auf einer Ad-hoc-Bühne gezaubert haben, ein Dokument einer Band, die um diese Songs herum zusammengewachsen ist, auf einem neu entdeckten Höhepunkt ihrer gemeinsamen Kräfte. Was sie geschaffen haben, ist warm und einladend, ein Album, das sich beim ersten Durchlauf offenbart und mit jedem Hören tiefer wird. Dies ist ihre Einführung; man fragt sich, was ihr Horizont noch bereithält.
- Buick Door
- Nora
- Bitter Root Lake
- Kentucky Cave
- Seventeen
- Wishing Stone
- In A Bungalow
- Tennessee
- Hallelujah
- Bluff
Im Jahr 2018 war Case Oats so etwas wie eine nebulöse Idee. Die Bandleaderin Casey Gomez Walker hatte bereits in Bands gespielt, und ihr Projekt Case Oats hatte eine selbst veröffentlichte Single, aber war keine Band, bis ein auswärtiger Freund sie fragte, ob Case Oats eine Show in Chicago headlinen könnten. Casey bluffte - ja, sie hatte eine Band, ja, sie waren bereit, eine Show zu spielen - und machte sich an die Arbeit. "Es war ein bisschen wahnhaft von mir", sagt sie, "aber ein bisschen wahnhaft zu sein hat ja auch etwas für sich." "Last Missouri Exit", das Debütalbum von Case Oats, ist ein bemerkenswert sicheres Album, bei dem sich die Band - Spencer Tweedy (Schlagzeug), Max Subar (Gitarre, Pedal Steel), Jason Ashworth (Bass), Scott Daniel (Fiddle) und Nolan Chin (Klavier, Orgel) - um Gomez Walkers Stimme und Gitarre gruppiert. "Last Missouri Exit" ist eine Sammlung scharf gezeichneter Charakterstudien. Gomez Walkers Hintergrund im kreativen Schreiben drückt sich in ironischen Beobachtungen und einem entwaffnend leichten Sinn für Lyrik aus, das Tiefgründige und Profane purzelt aus Songs wie "Bitter Root Lake" mit dem Gewicht eines Bekenntnisgedichts und der Leichtigkeit eines Gesprächs unter Freunden. Der rote Faden von Case Oats' erstem Auftritt bis zu ihrem Debütalbum ist Vertrauen, in die Songs und in ihre Spieler. "Last Missouri Exit" klingt aus den chaotischsten Kammern des Herzens und die Band schwillt um Gomez Walker herum an, die das Erwachsenwerden in Bezug auf die Loyalität zu verzweifelt fehlerhaften Menschen und schließlich, mit etwas Abstand von zu Hause, die Treue zu sich selbst beschreibt. Die Songs entstanden live, und die ersten Aufnahmen fanden, wie sich Gomez Walker erinnert, im Keller eines Hauses statt, das Ashworth, Subar und Tourmitglied Chet Zenor gemeinsam bewohnten. "Wir nahmen die Songs an drei heißen Augusttagen mit unseren Freunden auf und versuchten einfach, die Energie zwischen uns einzufangen". Tweedy, der die Session mit Ashworth und Subar aufnahm und das Album produzierte, sagt dazu: "Wir brachten gerade so viel Material mit in den Keller, dass wir es aufnehmen konnten. Wir hatten das Glück, in den Monaten vor der Session viele Konzerte gespielt zu haben, so dass wir einfach so spielten, wie wir gespielt hatten, ohne jede Wertigkeit." Diese anfängliche Kellersession ist das Zuhause, in dem "Last Missouri Exit" aufwuchs, und diente sowohl als Ursprungs- als auch als Zielort, da Gomez Walker und Tweedy den Gesang in getrennten Sessions zu Hause aufnahmen. Texte, die sich so wahrhaftig lesen wie "Your brother was the golden boy and you were your mother's pup / The safety of her guiding arms kept you from fucking up", heißt es in einem Couplet aus "Buick Door", das durch die Distanz zwischen Gomez Walker und den auslösenden Ereignissen ihrer Songs gestärkt wird. Ihre Stimme ist selbstbewusst und zart, sie fängt den Nervenkitzel eines Schlagzeugs oder die schmerzende Weite der Pedal Steel ein und kanalisiert den Schwung in die Hoffnungen und den Herzschmerz des Kleinstadtlebens im Mittleren Westen. Auf der Fahrt von Gomez Walkers Heimatstadt auf dem Freeway nach Chicago in Richtung Norden steht auf dem Schild kurz vor der Grenze zu Illinois unter anderem "Last Missouri Exit". Es ist ein Punkt auf der Landkarte und für sie ein Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Als sie ihn eines Tages überquerte, bedeutete das das Ende ihrer Kindheit und den Beginn ihres restlichen Lebens. Das Album ist ein Scharnier zwischen diesen beiden Zuständen, in dem sich die Schmerzen des Heimwehs mit dem Nervenkitzel des Aufbruchs zum Horizont überlagern. "In a Bungalow" betrachtet diese Überschneidung im Licht der goldenen Stunde, ein Lied, dessen leidenschaftliche Sehnsucht nach der Heimat - ihren süßen Quellen und langsamen Tagen und alten Freunden - nur möglich ist, weil sie einen Ort verlassen hat, der sich einst wie das Zentrum des Universums anfühlte. Wenn "Last Missouri Exit" ein Coming-of-Age-Album ist, dann deshalb, weil es um Wachstum und Perspektive geht, und weil es von einer Band gemacht wurde, die bereits jenseits des Horizonts lebt, nach dem das Album benannt ist. Es ist ein Album, das sich danach sehnt, gehört zu werden, während man den Sonnenuntergang von seiner Veranda-Schaukel aus beobachtet, aber seine wehmütige, idyllische Sicht auf den Mittleren Westen ist keine Nostalgie für die Vergangenheit - es ist das, was Case Oats einen Sommer lang im Keller auf einer Ad-hoc-Bühne gezaubert haben, ein Dokument einer Band, die um diese Songs herum zusammengewachsen ist, auf einem neu entdeckten Höhepunkt ihrer gemeinsamen Kräfte. Was sie geschaffen haben, ist warm und einladend, ein Album, das sich beim ersten Durchlauf offenbart und mit jedem Hören tiefer wird. Dies ist ihre Einführung; man fragt sich, was ihr Horizont noch bereithält.
Der schwüle Ton von Eliana Glass ist nicht zu überhören - sie wechselt zwischen einer unkonventionellen, suchenden Qualität und ihrer ergreifenden, ehrfurchtgebietenden Bandbreite. Auch ihr Klavierspiel besitzt dieses mitreißende Hin und Her zwischen dem Jenseitigen und dem schmerzlich Menschlichen - jede Melodie ist ihr eigenes, einzigartiges, schmerzhaftes Reich. Glass' spärliche, meditative Musik fängt oft, wie sie sagt, die ,Verdichtung des Alltags" ein, ein Bild, das zu der bittersüßen, flüchtigen und abstrakten Natur ihrer Arbeit passt. Glass' Debütalbum E erscheint bei Shelter Press und ist nicht nur ein zärtliches Porträt ihrer lebenslangen Beziehung zum Klavier, sondern auch eine Destillation ganzer Lebenszeiten. Vier Jahre lang arbeitete Glass mit dem Mitbegründer und Produzenten von Public Records, Francis Harris (Frank & Tony, Adultnapper), und dem Tontechniker Bill Skibbe (Shellac, Jack White) zusammen, um das Album E in verschiedenen Studios in Nashville, Brooklyn, Memphis und Benton Harbor, Michigan, aufzunehmen. Glass' experimentelle, improvisatorische Werke erinnern an den sinnlichen Minimalismus von Annette Peacock, die freudige Rätselhaftigkeit von Carla Bley und die wehmütige Intimität von Sibylle Baier. Ihre Verehrung für die Größen des Leftfield Jazz und der freien Improvisation ist unüberhörbar, aber immer gefiltert durch ihren unverwechselbaren, naturalistischen Sound. ,Dreams" ist eine majestätische Interpretation von Peacocks gleichnamigem Stück aus dem Jahr 1971, ,Sing Me Softly the Blues` ist eine minimale, fesselnde Neuinterpretation von Baiers Jazzstandard mit einem von der norwegischen Sängerin Karin Krog adaptierten Text, und ,Emahoy` ist eine schmachtende Hommage an die äthiopische Pianistin, Komponistin und Nonne Emahoy Tsegué-Maryam Guèbrou und ihre 2006 erschienene Kompilation Éthiopiques. Glass' Musik basiert auf einem taktilen, sprunghaften Klang und ihrer stimmlichen Kraft und Vielseitigkeit. E's glatte Stöße von Kontrabass und Schlagzeug kitzeln den Gehörgang und betonen die Schlagfertigkeit ihrer unverwechselbaren tiefen Stimme, die sonore, androgyne Gelassenheit mit flatterhafter Zartheit verbindet. E hat auch eine rätselhafte elektronische Note, die die verschwommenen Emotionen von Glass' Songwriting noch verstärkt. Von Hintergrundrauschen und windigem Gesang bis hin zu kaleidoskopischen Synthesizern stammen diese subtilen, geschmackvollen Verzierungen oft von speziellem analogem Equipment: einer unterirdischen Echokammer aus den 1960er Jahren, einem Cooper Time Cube (im Grunde das Hardware-Äquivalent der Audioverarbeitung durch einen Gartenschlauch) und einem AEA-Bandmikrofon aus den 1940er Jahren. Aber das bedeutet nicht, dass E veraltet klingt - Glass' Songs sind von einem zukunftsweisenden Geist durchdrungen und fungieren letztlich als Vehikel für ihre berauschenden Emotionen und fragmentierten Erinnerungen und Träume. Glass' eigentümliche stimmliche Alchemie und ihre lebhaften Klavierausflüge sind meisterhaft und ganz und gar ihre Sache, und ihr Debütalbum ist ein Geschenk von klangvoller Schönheit und lohnender Mehrdeutigkeit. Als Musikerin und Improvisatorin ist Glass von der Suche nach Bedeutung, nach Klängen, nach Neuem, nach Verbindung begeistert und beherrscht diese. Und wie Krog 1975 in ,Sing Me Softly the Blues" sang: ,Life's so thrilling / if you search."
- A1: Disappearances And Losses
- A2: Forest Encyclopedia
- A3: Oceanus Procellarum
- A4: Villa Sacchetti
- A5: Mare Crisium
- A6: Garbo's Face
- A7: Mare Imbrium
- B1: Tuanaki Atoll
- B2: Mare Serenitatis
- B3: Guericke's Unicorn
- B4: Mare Humorum
- B5: Sappho's Poems
- B6: Ghost Train
- C1: Caspian Tiger
- C2: Mani's 7 Books
- C3: Moon Voyager
- C4: Mare Nectaris
- C5: Mare Tranquillitatis
Black Vinyl[28,78 €]
A Study of Losses", das siebte Studioalbum von Beirut, ist eine Odyssee mit 18 Tracks. Das Projekt entstand im Frühjahr 2023, als Viktoria Dalborg, Direktorin des schwedischen Zirkus Kompani Giraff, Condon fragte, ob er Interesse hätte, die Musik für ihr nächstes Projekt zu liefern, eine Show, die auf einer Adaption eines Romans der deutschen Autorin Judith Schalansky basiert. Die Hauptthemen in Schalanskys Buch "Verzeichnis einiger Verluste" und in der Adaption für die Zirkusshow befassen sich mit dem Konzept des Verlusts und der Vergänglichkeit von allem, was uns bekannt ist: von ausgestorbenen Tierarten, verlorenen architektonischen und literarischen Schätzen bis hin zu abstrakteren Konzepten des Verlusts durch den Prozess des Alterns. "A Study of Losses" reist durch elf Songs und sieben erweiterte instrumentale Themen, die nach den Mondmeeren benannt und von der erschreckenden Geschichte eines Mannes inspiriert sind, der davon besessen ist, alle verlorenen Gedanken und Schöpfungen der Menschheit zu archivieren. Musikalisch jedoch taucht er wieder in Chorgesang, Renaissance und andere Stile ein, die seine frühe Arbeiten inspiriert haben, sowie in Variationen von Klängen und Ideen, die sich auf eine seiner Lieblingsplatten, "69 Love Songs" von The Magnetic Fields, beziehen. Mit einer Länge von fast einer Stunde ist es das bei weitem umfangreichste Album, das Beirut je gemacht hat, und es gehört fraglos zu Condons bisher schönsten Arbeiten. "A Study of Losses" ist das zweite neue Beirut-Album innerhalb von nur zwei Jahren und die Fortsetzung eines weiteren, charakteristisch produktiven Kapitels für Zach Condon. Nach einem halben Jahrzehnt, das er damit verbrachte, sich von hartnäckigen Halsproblemen und einem drohenden mentalen Zusammenbruch zu erholen - was ihn daran zweifeln ließ, ob er jemals wieder vor Publikum auftreten würde - folgt "A Study of Losses" auf "Hadsel", das "einen neuen Anfang für Beirut" markierte, lobte Pitchfork und nannte es "eine aus Verzweiflung und Einsamkeit geborene Platte, die sich dennoch voller Leben anfühlt". Während sich "Hadsel" um eine gewaltige, antike Kirchenorgel drehte, die Condon während eines dunklen arktischen Winters in Nordnorwegen entdeckte, wird "A Study of Losses" durch Streichquartette und Arrangements der Cellistin und "No No No"-Mitarbeiterin Clarice Jensen aufgehellt. Geschrieben und aufgenommen von Zach Condon in Berlin (DE) und Stokmarknes (NO), wobei die Wurzeln des Albums in Schweden und Deutschland liegen, erweitert "A Study of Losses" auch die weite Welt, die er durch die Musik von Beirut aufgebaut hat, seit er das Projekt als neugieriger und umherziehender 14-Jähriger begonnen hat. "Als ich zum ersten Mal angesprochen wurde, einen Soundtrack für einen Zirkus zu schreiben, kam zunächst ein gewisses Trauma der 'Elephant Gun'-Ära hoch", erklärt Condon, als er Ende 2024 ,Caspian Tiger' von "A Study of Losses" vorstellt. "Ich war jahrelang in eine Schublade gesteckt worden, in der ich ein skurriles Zirkuskind war, voller sepiafarbener Bilder von Groschenromanen und vielleicht Löwendompteuren mit Schnurrbärten. Es hätte nicht weiter davon entfernt sein können, wie ich mir die Musik vorstellte, die ich machte. Es ist also eine Ironie, dass ich das Projekt von Kompani Giraff so verlockend fand."
- A1: ?
- A2: Give It Choir Feat. Bibio
- A3: Infrared
- A4: Falling
- B1: Beautiful People Feat. Thom Yorke
- B2: Sad Alron
- B3: You Wash My Soul Feat. Linda Perhacs
- B4: Where Do They Go, The Butterflies
- C1: Hi Red
- C2: Ems
- C3: The Blinds Cage Feat. Beans
- C4: Dawn Of The North
- D1: Khufu
- D2: Rebel Angels
- D3: Under The Sun
- D4: Cycles Of 9
2025 Repress
Nach der Veröffentlichung seines neuen gemeinsamen Albums "Tall Tales" mit Thom Yorke erscheint eine Vinylneuauflage von Mark Pritchards 2016er Soloalbum "Under The Sun" über Warp Records. Pritchard entzieht sich hier wie gewohnt einer einfachen Kategorisierung, was diesem Werk Tiefe und Nuancen verleiht. Er greift auf Klänge und Einflüsse seiner musikalischen DNA zurück: Ambient, Nu-Wave, Avantgarde-Elektronik und Folk, interpretiert sie aber durch einen jenseitigen Filter neu, der "Under The Sun" eher in der Zukunft statt in der Vergangenheit verortet. Das Album enthält Beiträge von Kollegen und Freunden wie Thom Yorke, Linda Perhacs, Bibio und Beans und behandelt Themen wie Schönheit, Trostlosigkeit und Heimatsehnsucht.
* "Wunderschöner melancholischer Downtempo von einem meisterhaften Elektronik-Polyglotten." – MOJO****
* "Under The Sun ist tief atmosphärisch und tief impressionistisch." – Pitchfork
- 1: Cherry Pie
- 2: Uncle Tom's Cabin
- 3: I Saw Red
- 4: Bed Of Roses
- 5: Sure Feels Good To Me
- 6: Love In Stereo
- 7: Blind Faith
- 8: Song And Dance Man
- 9: You're The Only Hell Your Mama Ever Raised
- 10: Mr. Rainmaker
- 11: Train Train
- 12: Ode To Tipper Gore( Explicit Content)
American glam metal band Warrant released their second studio album Cherry Pie in 1990, which became their best-known and highest-selling release. It peaked at #7 on the Billboard 200 and featured two hit singles, “Cherry Pie” and “I Saw Red”. The title track contains a guitar solo performed by Poison’s guitarist C.C. DeVille. The album features more guest performers, including Dio’s Scott Warren, Bruno Ravel and Steve West from Danger Danger. Besides well-known guest performers, the album was produced by Beau Hill (Alice Cooper, Europe) and mastered by Grammy Award winner Ted Jensen, who also mastered the Eagles’ Hotel California and Norah Jones’ Come Away With Me.
Cherry Pie is available as a limited edition of 3000 Individually numbered copies on cherry coloured vinyl and includes an insert.
- A1: A Prelude To What
- A2: Starry-Eyed
- A3: Dead Letters
- A4: The Big One
- A5: Please Don' Say It
- A6: The Same Mistake
- B1: What You Want Is Gone
- B2: A Lesson I Never Learned
- B3: I Could Do Much Worse
- B4: I Already Hate This
- B5: The Mall In My Dreams
- B6: Promise Me
Red+White Transparent Vinyl[22,65 €]
Pünktlich zum 20. Jahrestag ihres Debüts veröffentlichen We Are Scientists ihr neues Album "Qualifying Miles", mit der sich die New Yorker Band auf ihre Wurzeln besinnt und auf die rohe Unmittelbarkeit des gitarrengetriebenen Indie-Rocks samt reduzierter "Band in einem Raum"-Ästhetik setzt, mit dem sie in den 1990ern aufgewachsen sind. Obwohl Sänger und Songschreiber Keith Murray nicht mit einem thematischen Rahmen loszog, entdeckte er schnell einen roten Faden, der sich durch die neuen Songs zog: "Erst als wir sie ausgewählt hatten und ich begann, die Texte etwas zu überarbeiten, wurde mir klar, dass diese Songs viele ähnliche Themen behandeln: Wehmut gegenüber der Vergangenheit, eine Art melancholische Nostalgie und solche Dinge." Der Veröffentlichung voraus geht eine ausgedehnte Tournee, die bereits Ende April in Mitteleuropa beginnt, die Band nach UK und zu einigen Sommerfestivals führt, und im Folgejahr diesseits und jenseits des Atlantiks fortgesetzt wird.
Pünktlich zum 20. Jahrestag ihres Debüts veröffentlichen We Are Scientists ihr neues Album "Qualifying Miles", mit der sich die New Yorker Band auf ihre Wurzeln besinnt und auf die rohe Unmittelbarkeit des gitarrengetriebenen Indie-Rocks samt reduzierter "Band in einem Raum"-Ästhetik setzt, mit dem sie in den 1990ern aufgewachsen sind. Obwohl Sänger und Songschreiber Keith Murray nicht mit einem thematischen Rahmen loszog, entdeckte er schnell einen roten Faden, der sich durch die neuen Songs zog: "Erst als wir sie ausgewählt hatten und ich begann, die Texte etwas zu überarbeiten, wurde mir klar, dass diese Songs viele ähnliche Themen behandeln: Wehmut gegenüber der Vergangenheit, eine Art melancholische Nostalgie und solche Dinge." Der Veröffentlichung voraus geht eine ausgedehnte Tournee, die bereits Ende April in Mitteleuropa beginnt, die Band nach UK und zu einigen Sommerfestivals führt, und im Folgejahr diesseits und jenseits des Atlantiks fortgesetzt wird.
- Bloodrush
- Longpig
- Soldiers
- Sinner
- Salt In Your Wounds
- New World Order
- Blind By Prophecy
- Chaos Is My Name
- Sickness Of Life / Kill
Final Error is a death- thrash metal band from Lippstadt, North Rhine- Westphalia
(Germany), founded in 2014. The original lineup included Jens "Hammer"
Schillhammer (bass), Chris Krause (guitar), Achim Kietz (vocals), and Michael "Mieke"
Joachimsmeier (drums).
In 2016, they released their frst EP, "Sick of Your Lies". After several lineup changes -
Krause and Kietz both left - the band evolved further toward a pure metal sound,
moving away from their early hardcore punk infuences. New members like Fabian
Sendfeld, Juan Manuel Fuentes, Nico Paiva, and Andreas Kramer shaped this new
direction.
Their debut album "The Blind Lead the Blind" was released in 2019 via Dedication
Records, followed by the EP "Dead Man Walking" (2021) on KKR Records, both
accompanied by professional music videos directed by Matthias Kollek. In 2022, they
released their second full- length album, "Necromantic Rituals". After Kramer's
departure in 2023, the band welcomed seasoned drummer Burkhard "Borgy" Fabian
A Study of Losses", das siebte Studioalbum von Beirut, ist eine Odyssee mit 18 Tracks. Das Projekt entstand im Frühjahr 2023, als Viktoria Dalborg, Direktorin des schwedischen Zirkus Kompani Giraff, Condon fragte, ob er Interesse hätte, die Musik für ihr nächstes Projekt zu liefern, eine Show, die auf einer Adaption eines Romans der deutschen Autorin Judith Schalansky basiert. Die Hauptthemen in Schalanskys Buch "Verzeichnis einiger Verluste" und in der Adaption für die Zirkusshow befassen sich mit dem Konzept des Verlusts und der Vergänglichkeit von allem, was uns bekannt ist: von ausgestorbenen Tierarten, verlorenen architektonischen und literarischen Schätzen bis hin zu abstrakteren Konzepten des Verlusts durch den Prozess des Alterns. "A Study of Losses" reist durch elf Songs und sieben erweiterte instrumentale Themen, die nach den Mondmeeren benannt und von der erschreckenden Geschichte eines Mannes inspiriert sind, der davon besessen ist, alle verlorenen Gedanken und Schöpfungen der Menschheit zu archivieren. Musikalisch jedoch taucht er wieder in Chorgesang, Renaissance und andere Stile ein, die seine frühe Arbeiten inspiriert haben, sowie in Variationen von Klängen und Ideen, die sich auf eine seiner Lieblingsplatten, "69 Love Songs" von The Magnetic Fields, beziehen. Mit einer Länge von fast einer Stunde ist es das bei weitem umfangreichste Album, das Beirut je gemacht hat, und es gehört fraglos zu Condons bisher schönsten Arbeiten. "A Study of Losses" ist das zweite neue Beirut-Album innerhalb von nur zwei Jahren und die Fortsetzung eines weiteren, charakteristisch produktiven Kapitels für Zach Condon. Nach einem halben Jahrzehnt, das er damit verbrachte, sich von hartnäckigen Halsproblemen und einem drohenden mentalen Zusammenbruch zu erholen - was ihn daran zweifeln ließ, ob er jemals wieder vor Publikum auftreten würde - folgt "A Study of Losses" auf "Hadsel", das "einen neuen Anfang für Beirut" markierte, lobte Pitchfork und nannte es "eine aus Verzweiflung und Einsamkeit geborene Platte, die sich dennoch voller Leben anfühlt". Während sich "Hadsel" um eine gewaltige, antike Kirchenorgel drehte, die Condon während eines dunklen arktischen Winters in Nordnorwegen entdeckte, wird "A Study of Losses" durch Streichquartette und Arrangements der Cellistin und "No No No"-Mitarbeiterin Clarice Jensen aufgehellt. Geschrieben und aufgenommen von Zach Condon in Berlin (DE) und Stokmarknes (NO), wobei die Wurzeln des Albums in Schweden und Deutschland liegen, erweitert "A Study of Losses" auch die weite Welt, die er durch die Musik von Beirut aufgebaut hat, seit er das Projekt als neugieriger und umherziehender 14-Jähriger begonnen hat. "Als ich zum ersten Mal angesprochen wurde, einen Soundtrack für einen Zirkus zu schreiben, kam zunächst ein gewisses Trauma der 'Elephant Gun'-Ära hoch", erklärt Condon, als er Ende 2024 ,Caspian Tiger' von "A Study of Losses" vorstellt. "Ich war jahrelang in eine Schublade gesteckt worden, in der ich ein skurriles Zirkuskind war, voller sepiafarbener Bilder von Groschenromanen und vielleicht Löwendompteuren mit Schnurrbärten. Es hätte nicht weiter davon entfernt sein können, wie ich mir die Musik vorstellte, die ich machte. Es ist also eine Ironie, dass ich das Projekt von Kompani Giraff so verlockend fand."
- A1: Darkness Embrace
- A2: Legion Strong
- A3: Setting Fire To Worthless
- A4: Häxa
- B1: Shedding Skin
- B2: Nightfire
- B3: The Sulphur Brigade (Of The Morning)
- B4: Hills Painted Red
Die schwedischen Death-Thrasher Signeri veröffentlichen ihr gleich betiteltes Debütalbum!
Ihre Musik, eine bezaubernde und doch unheimliche Mischung aus jenseitigen Melodien und erdrückender Härte, lädt zu einer hypnotisierenden Reise in die Tiefen des mystischen Death-Metal ein. Eine Empfehlung für Fans von Bands wie Tribulation, Voivod oder Satyricon!
- Bar Open
- All This Violence - Live In Vienna
- All This Violence - Live In Dresden
Seit Mitte der 1980er Jahre prägt Caspar Brötzmann einen unverkennbaren Sound - infernal, radikal, kompromisslos. Unbeirrt verfolgt er seinen eigenen Weg, jenseits klarer Genregrenzen. Als Sohn des berühmten Saxofonisten Peter Brötzmann fand er früh seine künstlerische Identität und entwickelte eine einzigartige Klangsprache, die sich in brachialer Katharsis entlädt. Seine Musik ist keine Anpassung an Trends, sondern eine sensible, leidenschaftliche, fast autistisch anmutende Annäherung an Verzweiflung und Wut - und doch voller Hoffnung. Mit seiner virtuosen Eigenständigkeit am Instrument ist er eine Ausnahmeerscheinung. Ein atonaler Hendrix, made in Germany. Nach der Veröffentlichung seiner ersten Komposition "The Lovers And Destroyers" mit Caspar Brötzmann Bass Totem im Herbst 2024 veröffentlicht der international renommierte Gitarrist nun eine Platte mit seiner Band Massaker beim deutschen Label Exile On Mainstream. Es ist die erste Aufnahme der genreprägenden Band seit 26 Jahren nach dem letzten, 1999 erschienen Album "Mute Massaker". "It's a Love Song" besteht aus zwei unterschiedlichen Versionen seines Songs "All This Violence", die im Januar 2025 in Wien und Dresden mit Saskia von Klitzing (Drums) und Eduardo Delgado Lopez (Bass) aufgenommen wurden. Angesichts der aktuellen Weltlage entschied Brötzmann, mit "All This Violence" ein klares Zeichen zu setzen. Er selbst schreibt dazu: " Schon nach ein paar Augenblicken war klar: was ich hier hörte, hatte die Botschaft, die Kraft und spiegelt unser Zeitgeschehen wieder. Keine von meinen Studioaufnahmen hatte diese Power. Und das war nur die eine Seite, es bedeutete auch den Spalt zwischen Schwarz und Weiß zu finden, zwischen Hell und Dunkel und zwischen Leicht und Schwer, wohin mit all meinen anderen Songs? Lange, lange habe ich nach der Achse gesucht und völlig unerwartet stand sie plötzlich neben mir im Raum . . ."
- From Kita
- Ahora Te Puedes Callar
- Db (Deutsche Bullshit Oder Dürer Und Bayern)
- Deine Nostalgie Ist Meine Gegenwart
- Nobody
- Fegefeuer
- Frag Die Sonne
- A Simple Answer
- Reisbürger*In
Horizontaler Gentransfer" beschreibt die Übertragung genetischer Informationen bei den Mikroorganismen jenseits normaler Paarungsbarrieren .Die Band "Horizontaler Gentransfer" (HGT) ist eine Experimental Art Pop, K-Punk- Kollektiv, das von sechs (!) Künstlerinnen (Mizi Lee, Seonha Park, Jerry Ahn, Yun Park, Lilian Gonzalez, Hanseo Oh) mit Migrationshintergrund im Mai 2022 in Stuttgart initiiert wurde. Dem Prinzip der horizontalen Übertragung folgend, übertragen sie dies auf u.a. Memes, Posts, Chats- oder K-Pop-Kulturen, die sich über Smartphones oder iPads verbreiten und suchen dabei nach einem experimentellen Weg, um mit Text, Musik und visuellen Elementen zu Mode, Infektion und Migration zu forschen. HGT hinterfragt nicht nur kulturelle Normen, sondern reagiert direkt auch auf Stereotypen oder rassistische Angriffe. Direkte Fragen werden gestellt, energetische Aussagen getroffen und Stimmungen eingeholt die mal aggressiv, mal entspannt oder mit einem Augenzwinkern dargeboten werden. HGT sind eine Wundertüte verschiedener Genres und Stile, von Punk bis Poetry aber auch Schlager und Elektro gibt es zu entdecken. 'Everything Possibbong' ist das zweite Album und HGT lassen sich weiterhin nicht eine Schublade stecken. Das Album verbindet traditionellen koreanischen Schlager mit elektronischem Punk und einer guten Prise urban contemporary Pop. Die erste Single 'From Kita' zeigt wie sich Vielseitigkeit in Sinuswellen ausdrückt ohne aus der Reihe zu tanzen. Ein minimalistisches 808 pattern, ein vorantreibendes Keyboard und eine Telefonhörer Stimme mäandern durchs Intro und wandeln sich schließlich mittels Break in einen dadaistischen Pop Song der am ehesten an OOIOO denken lässt, sonst aber keinerlei Vergleichsfläche bietet. Vinyl comes with many goodies as there are 2 Stickers, 2 random character cards, a lyrics booklet & download code.
- I Love Myself For You
- Don't Ask Don't Tell
- Let Me Let You Let Me Down (Featuring Julien Gasc)
- Being Missed
- The Backyard 6. You're More Than Welcome 7. Bramley River Road
- Touch And Go
- Dollar Bills
- It Hurts Me To Sing
- Men's Hair
- Always Gonna Love You More
- Grinding My Teeth
- Really I'm Fine
Guy Blackman aus Melbourne, Australien, ist ein Songwriter für Songwriter. Seine geschickt konstruierten Songs befassen sich offen mit Themen wie Liebe, Sexualität und Engagement. Wenn Serge Gainsbourg, Tim Hardin oder Kevin Ayers Lieder schreiben würden, die in schwulen Saunen oder auf Websites für Pornoseiten spielen, könnte man sich eine Vorstellung von Guys Ansatz machen. "Out Of Sight" ist ein sanftes, klagendes Album, das unter seinen komplizierten Arrangements und dem luftigen Softrock humorvolle und verletzende Momente verbirgt. Es enthält ein träges Duett mit dem französischen Künstler Julien Gasc (Aquaserge und Stereolab) und den Backgroundgesang der australischen Songwriter-Ikone Laura Jean. Das Album wurde in drei Sessions zwischen 2022 und 2024 aufgenommen, zuerst in Melbourne mit Liam Parsons und Stefan Blair von Good Morning, dann 2023 in London mit Liam Parsons und 2024 wieder in Melbourne mit Liam Halliwell (Snowy Band). Die schönen Streicherarrangements stammen von Paddy Mann von Grand Salvo. Als Solokünstler hat Guy die Bühne mit Joanna Newsom, Bill Callahan, Vashti Bunyan, Stereolab, John Grant, Beach Fossils, Owen Pallett, Jens Lekman und anderen geteilt. In seinen früheren Bands Sleepy Township, Minimum Chips und Montero hat er mit Elliot Smith, Cat Power, Pavement, War On Drugs, Kurt Vile und vielen anderen gespielt. Guy tourte durch die USA, Großbritannien, Europa und Japan und spielte mit Mt Eerie, Tenniscoats, Dear Nora, Julien Gasc und anderen. Sein erstes Soloalbum "Adult Baby", mit einem heißen Duett mit dem schwedischen Popstar Jens Lekman, sowie Beiträgen von Mitgliedern der Dirty Three, des Eddy Current Suppression Ring und vielen anderen, wurde 2024 vom französischen Label Pop Superette auf Vinyl neu aufgelegt. Guy ist auch die treibende Kraft hinter Chapter Music, einem der am längsten bestehenden und beliebtesten unabhängigen australischen Plattenlabels, das er 1992 im Alter von 17 Jahren gründete. Chapter Music wurde bei den Australian Independent Record Label Awards 2019 und 2023 als bestes Label ausgezeichnet.
- Reality Blur
- Unknown Threads
- Moving Underground
- Second Field
- Birds Eye View
- Birds Eye View 2
- Trembling Forest
TWICE A MAN pflanzten die Saat für "The Coloured Breeze Is a New Dimension" mit dem Song 'Dahlia', einem "neuen" Stück, das sie zur Ergänzung der Albumkompilation "Songs of Future Memories" geschrieben hatten. Drei Jahre lang düngte und hegte das schwedische Dark-Electronic-Trio den Keim, bis er feste Wurzeln in ihrem musikalischen Erbe fand und damit begann, neugierige Ableger in neue fruchtbare Böden jenseits der zuvor errichteten Klanggartenmauern zu senden. "The Coloured Breeze Is a New Dimension" ist ein organisches Gebilde, das etwas Neues schafft, indem es seine musikalische DNA auf verschiedene Weise rekombiniert. Als Ergebnis erblühen die frischen Songs in vielen elektronischen Farbnuancen. TWICE A MAN waren schon immer Vorreiter. In ihrem Heimatland Schweden waren sie die anerkannten Pioniere der elektronischen Musik. Und schon lange bevor es in Mode kam, positionierten sich die Schweden als selbstbewusste Umweltschützer. Musikalisch wurden sie liebevoll mit Bezeichnungen versehen wie: "Ultravox auf Gras - wenn auch melancholisch und ohne zuckriges Pathos" oder "wie ein trauriger Gary Numan, aber mit einem warmen, organischen Touch". In ihrem Sound finden sich auch sanfte Anklänge an TANGERINE DREAM, KLAUS SCHULZE und THE HUMAN LEAGUE neben vielen anderen möglichen Referenzen. Als sich Sänger, Gitarrist und Keyboarder Dan Söderqvist im Jahr 1977 mit dem Synthesizer-Spieler Karl Gasleben zusammenkam, gründete das Duo zunächst COSMIC OVERDOSE, die erste elektronische Band Skandinaviens, aus der dann TWICE A MAN hervorging. Während ihrer bemerkenswerten Karriere veröffentlichten die Schweden zahlreiche Alben, inklusive spezieller Projekte, und zwei Kompilationen. Sie spielten zahllose Konzerte und schufen den Soundtrack für sieben abendfüllende Theateraufführungen im Königlichen Dramatischen Theater in Stockholm, Musik für Filme, Ausstellungen, Tanzaufführungen und sogar Computerspiele. Die Natur spielt auch in den Texten und im Sound von "The Coloured Breeze Is a New Dimension" wieder eine große Rolle. TWICE A MAN haben ein musikalisches Äquivalent dazu geschaffen, Trost in der Natur, Kunst und der Freude an Büchern zu finden, um zumindest für eine Weile den Übeln der modernen Welt zu entkommen.
- A1: Watch My Hands
- A2: Sugar Water (Feat. Quelle Chris And Anjimile)
- A3: Crooked Stick (Feat. Ghais Guevera And Alfred.)
- A4: Recitatif (Feat. Teller Bank$)
- A5: Run, Run, Run Pt. Ii
- A6: We're Outside, Rejoice!
- B1: All The Loved Ones (What Would We Do???) (Feat. Icecoldbishop And Pink Siifu)
- B2: F.f.o.l. (Feat. Teller Bank$)
- B3: Listen Gentle
- B4: Magic, Alive!
- B5: Could've Been Different
McKinley Dixon’s Durchbruch begann in 2021 mit dem vielgeliebten "For My Mama and Anyone Who Look Like Her" und setzte sich 2023 mit "Beloved! Paradise! Jazz!“ fort, beides instrumentenreiche Glanzleistungen im Geschichten erzählen, die sich mit dem Trauma und der Trauer über den Verlust eines jungen Freundes befassen.
Das neue nicht weniger bedeutungsvolle Album "Magic, Alive!“ setzt in vielerlei Hinsicht die Arbeit seiner Vorgänger fort: Es ist die Geschichte von drei Kindern, die ihren besten Freund verlieren sowie eine umfassende Betrachtung dessen, was Magie im Leben ausmacht. Kann Magie der Glaube an etwas sein, das wir nicht sehen können, genauso wie das Vertrauen in Wunder, Zaubersprüche und Portale für etwas, das jenseits unserer eigenen Erfahrung liegt? "Magic, Alive!" wurde ins Leben gerufen, als Dixon eine unerwartete E-Mail vom englischen Produzenten Sam Yamaha erhielt. Dixons frühe Beats hatten Yamahas eigene Arbeit inspiriert. Es dauerte nicht lange, und Dixon traf sich mit ihm in London und wühlte sich durch sein Archiv, um eine Fülle von Beats zu finden, die mit seinem eigenen Ansatz und dem aufkeimenden Konzept für "Magic, Alive!" übereinstimmten. Im Juli 2024 kehrte Dixon in seine Heimatstadt Richmond im US-Bundesstaat Virginia zurück und brachte eine Reihe von Sounds von Sam Yamaha und Koff mit, mit dem er bereits zusammengearbeitet hatte. Zusammen mit einer Reihe von Gästen und Freund*innen, von der Sängerin Anjimile und dem einfallsreichen Alabama-Emcee Pink Siifu bis hin zu Posaunist Reggie Pace und Harfenist Eli Owens, hat Dixon diese Beats weit aufgespalten und mit Hooks, Bläsersätzen und Gastauftritten versehen. Außerdem hat er mehrere Songs aneinandergereiht, so dass sich "Magic, Alive!" wie ein Traum bewegt oder zumindest wie eine alternative Realität, in der neue Regeln herrschen.
»Mother Nature« is the debut solo album by Berend Intelmann, a key figure in the German indie music scene since the late 1980s. Having made his name as a member of groups such as Hallelujah Ding Dong Happy Happy, Guther, and Paula, Intelmann most recently focussed on his work as a producer for artists such as Jens Friebe, MissinCat, or Fotos. »Mother Nature« sees the multi-instrumentalist and singer navigate between pop sentiment and his penchant for classical music on these eight pieces, three of which feature additional contributions by Karaoke Kalk label mate Marla Hansen, synth pop iconoclast Der Assistent, and the versatile Mieke Miami, respectively. »Mother Nature« combines a sense of playfulness with cunning compositional rigour to stunning effect.
Intelmann took full creative licence and worked with the instruments that he feels most comfortable using: the drums, synthesizers, and his voice. While inspired by his life-long passion for pop music in all shades, he also took some cues from his more recent passion for classical music. »The synthesizer melodies are arranged like string quartets, while the songs are presented as musical themes strung together so that they form a coherent story,« he explains. The resulting sound isn’t quite as »krauty« as someone called it, instead the artist prefers to call it »slow-kraut—1980s synth sound with 1970s George Duke-style beats,« though of course he never attempted to fit in one specific genre or replicate a certain sound: This is simply the essence of Berend Intelmann as a composer and storyteller.
The lyrical matter of »Mother Nature« is inspired by life and death. This informs an album that masterfully creates contrasts and utilises the friction generated between them to tell its stories. The album opener and second single »All Gone« greets its audience with the couplet »In the long run / We’re all gone,« but sets this to soothing sounds that form a joyful counterpoint to the fatalism of the words. Also the slowly-unfolding first single »Life Of Another One« sets the stage for a reflection on memories that have become so distant that they feel like belonging to another person altogether with sombre, intertwined melodies. However, these darker tones slowly give way to laid-back grooves, Intelmann’s smooth vocalisations and whirling synthesizer sequences.
The collaborations—a vocal duet with Marla Hansen on »A Focused Mind,« Der Assistent’s subtle theremin contributions to »The Less We Cared« and Mieke Miami flute and saxophone playing on »Mother Nature«—further enrich this album that the artist claims has been »co-produced by friends and family.« Indeed, »Mother Nature« might be Intelmann’s solo debut proper, but he remains a teamplayer at heart.
Die Modern Folk-Künstlerin Jensen McRae hat das Veröffentlichungsdatum ihres mit Spannung erwarteten zweiten Albums „I Don't Know How But They Found Me!“ bekannt gegeben, das am 25. April über Dead Oceans erscheinen wird. Zusammen mit der Ankündigung hat sie auch ihre neueste Single und das Video „Praying For Your Downfall“ veröffentlicht, ein Meisterwerk der Offenheit, das Witz und Charme verbindet, während McRae darüber nachdenkt, wie sie den Drang nach Rache an jemandem, der ihr das Herz gebrochen hat, loslassen kann.
Jensen McRae - Praying For Your Downfall (Official Video)
Vor dem Hintergrund von Herzschmerz, Selbstfindung und der Komplexität der Liebe ist „I Don't Know How But They Found Me!“ eine mutige Entwicklung für die junge Künstlerin. Das elf Titel umfassende Album, das in North Carolina mit Brad Cook (Waxahatchee, Bon Iver) aufgenommen wurde und an dem Nathan Stocker (Hippo Campus), Matthew McCaughan (Bon Iver) und ihr Bruder Holden McRae mitgewirkt haben, ist eine lebendige Sammlung von Songs, die von messerscharfen Texten und zeitlosen Pop-Melodien getragen werden. McRaes Stimme ist so vielseitig wie ihr Songwriting - mal flüsternd und strukturiert, dann wieder klar und hell. Es ist eine Stimme, die sowohl den Herzschmerz des Verlassenwerdens als auch die Stärke des Verlassens verkörpert.
Von Anfang an haben sich die Fans in Jensen McRae verliebt, für ihre scharfsinnigen, aufrüttelnden und klarsichtigen Songs. Ihr Songwriting ist verletzlich, ja, aber es ist auch stark, weil es sich nicht zurückhält. „I Don't Know How But They Found Me!“ zeigt McRaes Entwicklung von einer vielversprechenden jungen Künstlerin zu einer echten Songwriterin und Star. „Die tiefgreifendsten Entscheidungen meines Lebens“, sagt McRae, “haben sich oft wie Dinge angefühlt, die ich getan habe, bevor ich dazu bereit war, und in die ich hineinwachsen musste.“ „I Don't Know How But They Found Me!“ handelt davon, was folgt, wenn man dem widerstanden hat, von dem man dachte, dass es einen vernichten würde. Es geht darum, seine Grenzen kennenzulernen und zu erfahren, wozu man fähig ist. „Ich verband mich mit dem Gedanken, dass ich leicht unter dem Gewicht dessen, was mir widerfahren ist, hätte zusammenbrechen können, aber ich tat es nicht. Ich wusste es nicht einmal“, sagt sie, ‚aber ich war die ganze Zeit kugelsicher“. Jensen McRae ist in L.A. geboren und aufgewachsen und hat fast ihr ganzes Leben lang Musik studiert und gemacht. In der High School nahm sie am Grammy Camp teil und schloss ihr Studium an der USC Thornton School of Music mit einem Abschluss in Popular Music ab. McRaes Debütalbum „Are You Happy Now?“ schrieb sie größtenteils im Alter von 21 Jahren und war der erste Schritt zum Aufbau einer treuen Fangemeinde. „Are You Happy Now?“ navigiert die Identität von ihren tiefsten Grundlagen - dem Leben als junge, gemischtrassige schwarze und jüdische Frau - bis hin zu ihren persönlichsten Überlegungen - vertraue ich dir, vertraue ich mir selbst. McRaes Vertrauen in sich selbst hat sich mehrfach bestätigt, zuletzt und vielleicht am bekanntesten in Form des Songs „Massachusetts“. McRae postete eine Solo-Strophe und einen Refrain, kaum mehr als ein Stück eines Demos, und es fing Feuer im Internet. Covers, Duette und eine Lawine neuer Fans folgten, und McRae krönte den Moment mit einer fertigen Version und einer sommerlangen Tournee als Support von Noah Kahan. „I Don't Know How But They Found Me!“ nimmt McRaes mittlerweile beachtliche Fähigkeiten auf und macht sie massentauglich. „Savannah“ ist ein Song für alle, die schon lange dabei sind. Der pulsierende, an Country angelehnte Song erinnert sofort an das Beste von Phoebe Bridgers, wobei McRae in einem akrobatischen Flüsterton über einer federleichten akustischen Gitarre singt. Wenn „Savannah“ sein Crescendo erreicht, wird klar, dass McRae eine Künstlerin mit einer ganz eigenen Kraft ist, wenn sich Klavier und Gitarre überlagern und McRae eine Reihe bissiger Anklagen mit Schärfe und Überzeugung vorträgt: "You swore you'd raise our kids to end up just like you / well you're a false prophet / and that's a goddamn promise." Währenddessen ist „Let Me Be Wrong“ eine echte Hymne, eine beschwingte Ode an die Ablehnung von Perfektionismus. Wiederum auf einem einfachen Gesang und einer Akustikgitarre aufbauend, steigert sich „Let Me Be Wrong“ Schritt für Schritt in seinem Trotz; die Gitarren schichten sich, das Schlagzeug nimmt das Tempo auf, und McRae macht Platz für die Fehler aller. Wenn McRae knurrt „fuck those girls got everything“, ist das ein Schlag voller Kraft und Verletzlichkeit, der darum bettelt, unisono so laut wie möglich gebrüllt zu werden. Der ungewöhnliche Titel ihres zweiten Albums? Er stammt aus einer Zeile in McRaes Lieblingsfilm „Zurück in die Zukunft“. Ein Hauptdarsteller überlebt einen Kugelhagel, und dieses Bild hat McRae sehr beeindruckt. „Ich habe mich mit dem Gedanken angefreundet, dass ich leicht unter dem Gewicht dessen, was mir passiert ist, hätte zusammenbrechen können, aber das habe ich nicht. Ich wusste es nicht einmal“, sagt McRae, “aber ich war die ganze Zeit über kugelsicher.“
- A1: Die-Biden 02 02
- A2: Kodō 07 39
- A3: Teiko 04 21
- A4: Hasan (Ypy Remix) 04 16
- A5: Teiko (Lena Willikens Remix) 04 49
- A6: Ekusutashī (Efdemin Version) 06 18
- B1: Sakura 06 24
- B2: Kodō (Barnt & Jens-Uwe Beyer Remix) 09 04
- B3: Ekusutashī 05 57
- B4: Shojo No Yo Ni 03 52
- B5: Shojo No Yo Ni Flp (Hibotep Remix) 03 08
The project by Jens-Uwe Beyer and Thomas Venker boasts a remarkable origin story. In 2017, Venker, co-founder and co-editor-in-chief of Cologne’s Kaput magazine, hosted a gathering at Beyer's house, bringing together journalists, creatives, and musicians. To mark the occasion, the pair decided to join forces for an impromptu ambient-electronic performance, presenting themselves as a two-man band. That evening, donned in special costumes designed by artist Sarah Szczesny and fuelled by a generous amount of Japanese whisky, Hasan Poppu was born. Over the course of the pandemic, the duo thought about creating a record based on the live recording of their premiere show. However, the synergy of their collaborative creative energies led them in entirely novel directions. Their self-titled, double-sided album traverses a wild and raucous terrain, moving swiftly from hybrid noise-techno to giddy party ecstasy, to strange and shadowy atmospheres.
Including remixes by YPY, Hibotep, Lena Willikens, Efdemin and Barnt, the 11 tracks span a dizzying array of experimental dance-facing styles. 'Die-Biden' kicks off as a high-vibrational vocal experiment seemingly voiced by a sentient German vocoder. 'Kodō' follows, featuring Venker's playful mantra set against a stomping beat. Willikens' reimagining of 'Teiko' transports the track to obscure realms inhabited by strange creatures emitting ungodly sounds. Meanwhile, Efdemin's take on 'Ekusutashī' pulsates with a kinetic buzz. Flipping over to the B-side, 'Sakura' is a euphoric wall of drone punctuated by eerie whispers and mystical singing. Then, the second installment of 'Kodō' takes a fresh trajectory with a touch of Barnt’s electronic groove stylings. Finally, Hibotep's 'Shojo no yo ni flp' serves as the finsher – an unrepentant trance belter that disintegrates into sampled fragments. Loosely translating to "broken pop music," Hasan Poppu is informed by Beyer and Venker's shared love for Japan. The band takes their cues from the country’s rich sonic cultures while also drawing on Venker's wordsmith background and Beyer's flair for melding melodic tech-house with song-based synth-pop. Originally out on Beachcoma Recordings, Hasan Poppu’s debut album gets a new lease of life on Osàre! Editions with a digital and limited edition cassette tape release. Sarah Szczesny reprises her role in shaping the visual identity of Hasan Poppu by creating beautiful, painterly artwork for the record. words by Hannah Pezzack
Der britische Jazz-Produzent Daylight Robbery kehrt mit seinem neuen Album Third Island Suite (auch bekannt als Third Eye Land) zurück, das über Melting Pot Music auf LP und digital veröffentlicht wird. Eine fesselnde Fusion aus Spiritual Jazz, Fusion und Hip-Hop, die in Zusammenarbeit mit dem renommierten New Yorker Pianisten Nick Marks entstand.
Als Nachfolger seines Debütalbums Moons of Jupiter aus dem Jahr 2022 lässt sich Third Island Suite von John Fowles’ metafiktionalem Klassiker The Magus inspirieren und erkundet klanglich eine Welt psychologischer Illusionen und meisterhafter Täuschungen. Das Artwork hat der Kölner Illustrator Jens Roth entworfen.
- State Of Emergency
- If The Shoe Fits
- Thrillseeker
- I'm Sorry
- Skin Deep
- My Sweet Vampire
- My Angie
- Take Me Back
- Jenny (8675308)
- Break Out
- My Dad
Ltd. Blue Vinyl[20,97 €]
Amerikan Kaos ist der Gitarrenvirtuose Jeff Waters (am besten bekannt von Annihilator). Jeff Waters hat insgesamt +1 Million Follower auf sozialen Medien. Amerikan Kaos ist einer der Hauptdarsteller im Handyspiel Rock Kommander. Das Album 'All That Jive' wurde bei Sterling Sound in Nashville von Ted Jensen gemastert.
- State Of Emergency
- If The Shoe Fits
- Thrillseeker
- I'm Sorry
- Skin Deep
- My Sweet Vampire
- My Angie
- Take Me Back
- Jenny (8675308)
- Break Out
- My Dad
Black Vinyl[20,97 €]
Amerikan Kaos ist der Gitarrenvirtuose Jeff Waters (am besten bekannt von Annihilator). Jeff Waters hat insgesamt +1 Million Follower auf sozialen Medien. Amerikan Kaos ist einer der Hauptdarsteller im Handyspiel Rock Kommander. Das Album 'All That Jive' wurde bei Sterling Sound in Nashville von Ted Jensen gemastert.
Kalis künstlerisches Schaffen hat sich schon immer jenseitig, überirdisch und schwer fassbar angefühlt. Sincerely“ ist ihr bisher verletzlichstes und intimstes Werk und bietet einen realistischen Einblick in die Art und Weise, wie sie das Leben und ihre innere Welt romantisiert. Das Album ist ein Zufluchtsort, eine Flucht vor dem Chaos, eine Suche nach Frieden und ein Ausdruck von Ruhe und Gelassenheit. Sincerely“ ist eine Sammlung von Briefen an die Welt, die es ihren Fans ermöglicht, sie auf ihrer emotionalen Reise zu erleben.
Die Verwandlung von Geschichte in einen Mythos macht persönliche Erfahrungen universell - ein Prozess, der in der Musik der russischen Produzentin Yana Kedrina, bekannt als Kedr Livanskiy, eine zentrale Rolle spielt. Auf ihrem fünften Album, "Myrtus Myth", entwirft sie eine experimentelle Pop-Reise, die von persönlichen und öffentlichen Mythologien inspiriert ist und Esoterik mit erzählerischer Tiefe verbindet. Livanskiys Musik war schon immer von Geheimnissen durchdrungen, von den ätherischen Synthesizern ihres Debüts "January Sun" bis zu den spirituellen Harmonien von "Liminal Soul". Mit "Myrtus Myth" wagt sie sich noch weiter vor und zieht Parallelen zu ihrem zweiten Album "Ariadna", während sie ihre Klangpalette mit dem Produzenten Flaty erweitert, der für seine futuristische, genreübergreifende Arbeit bekannt ist. Gemeinsam gehen sie über die Strukturen von Dance Music hinaus, integrieren Live-Instrumente und Einflüsse von Vaporwave bis Kate Bush. Zu den Höhepunkten des Albums gehören "Anna", eine von Fleetwood Mac inspirierte Pop-Elegie für eine verlorene Freundin, und "Purple Sadness", dessen knackige Synthies an den Cloud-Rap der frühen 2010er Jahre erinnern. Tracks wie "Agata Dreams" erinnern an 90s Electro-Pop, während "Spades on Hearts" ein hymnischer Aufruf zu den Waffen mit marschierenden Trommeln und hochfliegenden Vocals ist. Livanskiys Texte, die auf Russisch verfasst sind, bieten eine Heldenreise über 11 Tracks, die sich auf Mythen wie Orpheus stützen, um die dauerhafte Kraft der Kunst zu erkunden. Obwohl das Album stilistisch vielfältig ist, behält es durch seine mythische Erzählung seinen Zusammenhalt bei. Das eindringliche Schlussstück "Kali-Yuga" beklagt in zarten Harmonien eine verlorene Stadt und lässt den Hörer in einem traumhaften Dunst zurück. "Die letzten Jahre waren für viele schwierig", reflektiert Livanskiy. "Dieses Album erforscht den Schmerz durch das Mythische und Jenseitige." "Myrtus Myth" ist keine Tragödie, sondern eine Geschichte der Unverwüstlichkeit, die den Hörer auffordert, die Menschlichkeit im Mythos zu finden. Während die imaginären Welten verblassen, erinnert uns Livanskiy mit ihrem Werk daran, dass die reale Welt und die Zeit, die wir in ihr verbringen, bestehen bleibt.
"Falling For You" ist eine massive neue 2025er Soulnummer der aufstrebenden Soulsängerin Windy Karigianes aus Las Vegas. Der Song wurde von Soul-Veteran Randy Hall komponiert und u.a. mit dem Teena Marie-Bassisten Allen McGrier aufgenommen. Da Windy ein Teena Marie-Fan mit ähnlicher Stimme ist, sprang Georgie B ein und schuf mit seiner Version sowohl eine Hommage als auch einen frischen modernen Soul-Groove. Ein Original jenseits der Nostalgie und ein Mix, der derzeit die britischen Soul-Charts anführt - beide zusammen auf einer 7".
- 01: The Rearranger
- 02: I Can Change Him
- 03: Savannah
- 04: Daffodils
- 05: Let Me Be Wrong
- 06: Novelty
- 07: I Don't Do Drugs
- 08: Tuesday
- 09: Mother Wound
- 10: Praying For Your Downfall
- 11: Massachusetts
Violet[25,17 €]
Die Modern Folk-Künstlerin Jensen McRae hat das Veröffentlichungsdatum ihres mit Spannung erwarteten zweiten Albums „I Don't Know How But They Found Me!“ bekannt gegeben, das am 25. April über Dead Oceans erscheinen wird. Zusammen mit der Ankündigung hat sie auch ihre neueste Single und das Video „Praying For Your Downfall“ veröffentlicht, ein Meisterwerk der Offenheit, das Witz und Charme verbindet, während McRae darüber nachdenkt, wie sie den Drang nach Rache an jemandem, der ihr das Herz gebrochen hat, loslassen kann.
Jensen McRae - Praying For Your Downfall (Official Video)
Vor dem Hintergrund von Herzschmerz, Selbstfindung und der Komplexität der Liebe ist „I Don't Know How But They Found Me!“ eine mutige Entwicklung für die junge Künstlerin. Das elf Titel umfassende Album, das in North Carolina mit Brad Cook (Waxahatchee, Bon Iver) aufgenommen wurde und an dem Nathan Stocker (Hippo Campus), Matthew McCaughan (Bon Iver) und ihr Bruder Holden McRae mitgewirkt haben, ist eine lebendige Sammlung von Songs, die von messerscharfen Texten und zeitlosen Pop-Melodien getragen werden. McRaes Stimme ist so vielseitig wie ihr Songwriting - mal flüsternd und strukturiert, dann wieder klar und hell. Es ist eine Stimme, die sowohl den Herzschmerz des Verlassenwerdens als auch die Stärke des Verlassens verkörpert.
Von Anfang an haben sich die Fans in Jensen McRae verliebt, für ihre scharfsinnigen, aufrüttelnden und klarsichtigen Songs. Ihr Songwriting ist verletzlich, ja, aber es ist auch stark, weil es sich nicht zurückhält. „I Don't Know How But They Found Me!“ zeigt McRaes Entwicklung von einer vielversprechenden jungen Künstlerin zu einer echten Songwriterin und Star. „Die tiefgreifendsten Entscheidungen meines Lebens“, sagt McRae, “haben sich oft wie Dinge angefühlt, die ich getan habe, bevor ich dazu bereit war, und in die ich hineinwachsen musste.“ „I Don't Know How But They Found Me!“ handelt davon, was folgt, wenn man dem widerstanden hat, von dem man dachte, dass es einen vernichten würde. Es geht darum, seine Grenzen kennenzulernen und zu erfahren, wozu man fähig ist. „Ich verband mich mit dem Gedanken, dass ich leicht unter dem Gewicht dessen, was mir widerfahren ist, hätte zusammenbrechen können, aber ich tat es nicht. Ich wusste es nicht einmal“, sagt sie, ‚aber ich war die ganze Zeit kugelsicher“. Jensen McRae ist in L.A. geboren und aufgewachsen und hat fast ihr ganzes Leben lang Musik studiert und gemacht. In der High School nahm sie am Grammy Camp teil und schloss ihr Studium an der USC Thornton School of Music mit einem Abschluss in Popular Music ab. McRaes Debütalbum „Are You Happy Now?“ schrieb sie größtenteils im Alter von 21 Jahren und war der erste Schritt zum Aufbau einer treuen Fangemeinde. „Are You Happy Now?“ navigiert die Identität von ihren tiefsten Grundlagen - dem Leben als junge, gemischtrassige schwarze und jüdische Frau - bis hin zu ihren persönlichsten Überlegungen - vertraue ich dir, vertraue ich mir selbst. McRaes Vertrauen in sich selbst hat sich mehrfach bestätigt, zuletzt und vielleicht am bekanntesten in Form des Songs „Massachusetts“. McRae postete eine Solo-Strophe und einen Refrain, kaum mehr als ein Stück eines Demos, und es fing Feuer im Internet. Covers, Duette und eine Lawine neuer Fans folgten, und McRae krönte den Moment mit einer fertigen Version und einer sommerlangen Tournee als Support von Noah Kahan. „I Don't Know How But They Found Me!“ nimmt McRaes mittlerweile beachtliche Fähigkeiten auf und macht sie massentauglich. „Savannah“ ist ein Song für alle, die schon lange dabei sind. Der pulsierende, an Country angelehnte Song erinnert sofort an das Beste von Phoebe Bridgers, wobei McRae in einem akrobatischen Flüsterton über einer federleichten akustischen Gitarre singt. Wenn „Savannah“ sein Crescendo erreicht, wird klar, dass McRae eine Künstlerin mit einer ganz eigenen Kraft ist, wenn sich Klavier und Gitarre überlagern und McRae eine Reihe bissiger Anklagen mit Schärfe und Überzeugung vorträgt: "You swore you'd raise our kids to end up just like you / well you're a false prophet / and that's a goddamn promise." Währenddessen ist „Let Me Be Wrong“ eine echte Hymne, eine beschwingte Ode an die Ablehnung von Perfektionismus. Wiederum auf einem einfachen Gesang und einer Akustikgitarre aufbauend, steigert sich „Let Me Be Wrong“ Schritt für Schritt in seinem Trotz; die Gitarren schichten sich, das Schlagzeug nimmt das Tempo auf, und McRae macht Platz für die Fehler aller. Wenn McRae knurrt „fuck those girls got everything“, ist das ein Schlag voller Kraft und Verletzlichkeit, der darum bettelt, unisono so laut wie möglich gebrüllt zu werden. Der ungewöhnliche Titel ihres zweiten Albums? Er stammt aus einer Zeile in McRaes Lieblingsfilm „Zurück in die Zukunft“. Ein Hauptdarsteller überlebt einen Kugelhagel, und dieses Bild hat McRae sehr beeindruckt. „Ich habe mich mit dem Gedanken angefreundet, dass ich leicht unter dem Gewicht dessen, was mir passiert ist, hätte zusammenbrechen können, aber das habe ich nicht. Ich wusste es nicht einmal“, sagt McRae, “aber ich war die ganze Zeit über kugelsicher.“
Here comes a very special production from East Germany of the early 70s!
One of the TOP Soul-Jazz & Beat combos in the country led by bassist and singer HORST KRÜGER,
recorded two previously unreleased, outrageously good titles here in the newly formed septet format.
"Ich will die Zeit nicht bereuen" is probably by far one of the most crispy produced German-language soul beat numbers that existed in the GDR at that time! From the pen of Ralf Petersen, the then head of Berliner Rundfunk personally, no pure high-class hit was recorded here, but hard-hitting, rocking beat.
It was not without reason that the choice of the head of broadcasting fell on the recently formed Horst Krüger Septet, which also gave the contemporary jazzy sound a perfect touch through an intensified brass section from 1970 on.
The title "Sonderbar" is exactly what its title promises, peculiar and extraordinary. A feat that was created as such in 1972. This somewhat sweeter SoulJazz vocal piece had a concrete idea, which composers Dieter Kopf, Horst Krüger and Franz Bartzsch as a musical arranger as well as Jens Gerlach in the musical free spirit of the hippiesque era. A through the stylistic device of Repetito in the text
dominant repetition, which is complicated in the context of the ever-evolving theme about feelings and love Groove of bass, guitar, drums and organ theme is reflected, redefined and constantly found again, simply masterfully. An interlude with a flute solo and a groovy dreamy Hammond organ solo at the end of the title, envelops the verses very contemporary.
Horst Krüger on bass guitar and his wife Gerti Möller with her outstandingly distinctive and powerful voice on the microphone.
A must for every fan of early beat, rock and soul!
Bugge Wesseltoft has long been a shaper of his own jazz idioms, through his diverse solo albums, his group projects such as New Conception of Jazz, OKWorld! and RYMDEN, and collaborations with artists such as Sidsel Endresen, Henning Kraggerud or Henrik Schwarz.
"Am Are" features special constellations of superb musicians that spans both generations and styles, and is an exploration of sonic textures, dynamic contrasts of mood and style, and ranges from sparse arrangements through to complex layers of dubs and loops and improvisational interplay.
The album begins with Bugge alone on "How?" with layers of undulating atmospheric synth, brought into focus by Bugge's piano at the forefront, creating a minimalist miniature that is both emotive and serene. For "Villrein" Bugge is joined by Elias Tafjord on drums, beginning with a santur-like synth figure, floating over ominous formant sci-fi bass synths bubbling and pulsing, and overlaid by phrenetic piano that only stops to lock into the santur figure before relaunching on its own journeys, all underpinned by Elias Tafjord's expressive drumming. "Is Anyone Listening?" demonstrate's Bugge's songcraft, layering muted percussive piano behind Rohey's distinctive and beautiful vocals punctuated by Martin Myhre Olsen's tenor saxophone, creating a soulful mood tinged with desperation.
"BAG" presents the first classic piano trio of the album - Bugge on piano and synths, Arild Andersen on bass, and Gard Nilssen on drums - announcing itself with an insistent riff, chattering drums, breaking into a progressive rock-style passage of bass and piano in unison. "Reel", the second track from this trio, is a mellow soundscape that evolves to become hazy urban downbeat jazz.
The second piano trio of Bugge (Rhodes and Korg MS20 synth), Sveinung Hovensjø (Electric Bass), and Jon Christensen (Drums and Bells) offers a completely different perspective. The first track "Render" features Bugge's Zawinul-esque Rhodes and monosynth leads, Sveinung's fuzz bass in something of a leading role, all carried with chattering gusto by Jon Christensen's dynamic drumming that brings texture and space as well as rhythm to the piece. "Vender" begins as an atmospheric piece, with reed organ-like synth washes, and octave-processed bass with a somewhat sitar-like tone, meandering until the track breaks down into drums and bass weaving around an insistent drum machine loop, dripping with synth pads and monosynth lead.
"JazzBasill" introduces the third piano trio - featuring Bugge (Piano), Jens Mikkel Madsen (Acoustic Bass) and Øyunn (Drums) - and offers a classic piano trio style with urban sophistication, that is lyrical, and interspersed with staccato cadences, giving a feeling of broken swing, slightly staggered yet driving forwards. The title track "AM ARE" is late night jazz, with baroque whispers, and distinctly melodic.
The final track, "Think Ahead" features the non-standard trio of Bugge (Piano/Organ), Oddrun Lilja (Guitar) and Sanskriti Shrestha (Tablas/Harp). Beginning with a minimalist piano figure, table, and sustained guitar, the track breaks down to a noise surge and ambient windscape, with guitar birds and abstract grinding, before returning to minimalist melodicism.
The shifting personnel across the album, as well as the three different studios in which it was recorded - Village Recording in Copenhagen, Rainbow Studios in Oslo, and his own Buggesroom Studio - creates a feeling of dynamic change and musical variety that is unified by Bugge's piano and keyboards. His playing moves between foreground, where he allows the music to elevate him, and background, where he move gently like a beneficent presence, tending to the demands of the spirit of the musical moments he has captured. It is an album powered by restless exploration and shaped by distinctive musical personalities; it is a journey through different moods, illuminated and brought into focus by Bugge's measured approach and guiding hand.
Black Vinyl LP[21,81 €]
Das zwölfte Studioalbum von Arch Enemy, "Blood Dynasty", ist ein wütendes und unerbittliches Meisterwerk, das einige der härtesten und dynamischsten Arbeiten der Band bis dato bietet. Beginnend mit dem bösartigen Titeltrack ist das Album ein energiegeladener Angriff, der die Band auf dem Höhepunkt ihrer Macht zeigt. Zu den herausragenden Tracks gehören das rasante "Dream Stealer", das mit epischer Größe aufwartet, und "Illuminate The Path", eine hymnische Kraft mit einer intensiven, neuen Dynamik. Das knarzende, mittelschnelle "Don't Look Down" treibt den melodischen Death Metal zu schwindelerregenden Höhen, während "The Pendulum" mit einer Intensität aufwartet, die einem den Schädel zerbersten lässt.Das von Jens Bogren produzierte "Blood Dynasty" besticht durch kolossale Soundlandschaften, die eine detailverliebte Produktion mit rauem Metal verbinden und es zu einem der stärksten Alben von Arch Enemy machen. Egal, ob man ein eingefleischter Fan ist oder ihren Sound zum ersten Mal entdeckt, dieses Album bietet die unerbittliche Energie, Präzision und Brutalität, die Arch Enemy zu einer Legende gemacht haben.
LP + 12" + CD[75,21 €]
Das zwölfte Studioalbum von Arch Enemy, "Blood Dynasty", ist ein wütendes und unerbittliches Meisterwerk, das einige der härtesten und dynamischsten Arbeiten der Band bis dato bietet. Beginnend mit dem bösartigen Titeltrack ist das Album ein energiegeladener Angriff, der die Band auf dem Höhepunkt ihrer Macht zeigt. Zu den herausragenden Tracks gehören das rasante "Dream Stealer", das mit epischer Größe aufwartet, und "Illuminate The Path", eine hymnische Kraft mit einer intensiven, neuen Dynamik. Das knarzende, mittelschnelle "Don't Look Down" treibt den melodischen Death Metal zu schwindelerregenden Höhen, während "The Pendulum" mit einer Intensität aufwartet, die einem den Schädel zerbersten lässt.Das von Jens Bogren produzierte "Blood Dynasty" besticht durch kolossale Soundlandschaften, die eine detailverliebte Produktion mit rauem Metal verbinden und es zu einem der stärksten Alben von Arch Enemy machen. Egal, ob man ein eingefleischter Fan ist oder ihren Sound zum ersten Mal entdeckt, dieses Album bietet die unerbittliche Energie, Präzision und Brutalität, die Arch Enemy zu einer Legende gemacht haben.
- A1: Schweigen Ist Silber
- A2: Für Keine Kohle Dieser Welt
- A3: Wo Fängt Dein Himmel An
- A4: Markt Und Fluss
- B1: Im Garten Von Gettis
- B2: Halt Mich
- B3: Eiserner Steg
- C1: Liebe Meines Lebens
- C2: Seerosenteich
- C3: Zünde Alle Feuer
- D1: Ich Und Du
- D2: Hab Keine Angst
- D3: Wie Soll Ein Mensch Das Ertragen
- E1: Mit Jedem Deiner Fehler
- E2: Durch Die Nacht
- E3: Bis Nach Toulouse
- F1: Zwischen Innen Und Aussen
- F2: Als Gäbs Kein Morgen Mehr
- F3: Ich Will Nurr
Nach den zwei erfolgreichen Studioalben "Wo fängt dein Himmel an?" (2008) und "Bis nach Toulouse" (2010), die zusammen über eine Viertel Million Einheiten verkauft und beide den Goldstatus erreicht haben, wollte Philipp nach einem langen Festivalsommer 2011 zurück zu jenen intimen Momenten, die seine Konzerte in den Anfangsjahren für ihn und seine Fans so besonders machten. Alles Vorherige noch einmal unter die Lupe nehmen, neu arrangieren, sich mit der Band und Freunden in einer Tischlerei einmieten und eigene Bühnenbilder schreinern. Bis ins kleinste Detail den eigenen kreativen Kosmos auf die Bühne bringen und ihn in Eigenregie inszenieren. Das Ergebnis ist etwas, das der gegenwärtige Musikmarkt oft vermissen lässt: etwas Bleibendes, dennoch Flüchtiges, das sich vollkommen auf den Moment konzentriert. Philipp und seine Mitstreiter, darunter die wunderbare Alin Coen und ein Streichquartett, zauberten während der Tournee unvergessliche Momente, jenseits aller bekannten Konventionen auf die Bühnen. Irgendwo zwischen Unplugged Konzert, Varieté und Theater. Das nun erscheinende, gleichnamige Live-Album fängt die Energie und Magie des "Projekt Seerosenteich" ein, ist Erinnerung für alle die, die dabei waren und ein großer musikalischer Moment für alle Anderen.
Einige nannten Studio, das Projekt der schwedischen Musiker Dan Lissvik und Rasmus Hägg, "das fehlende Glied zwischen The Cure und Lindstrom", Pitchfork hörte Durutti Column und Can, als das Duo sich als Teil einer sich locker entwickelnden Szene entfaltete - zunächst neben dem Label Service (Jens Lekman, The Whitest Boy Alive) und später Sincerely Yours (The Tough Alliance, jj) - und den Boom der 2010er Jahre an der Schnittstelle von elektronischer und psychedelischer Musik, angeführt von Indie-Größen wie Caribou, Four Tet und Darkside, vorwegnahm. "West Coast, ihr bahnbrechendes Debüt aus dem Jahr 2006, fängt eine ferne Romantik der Balearen ein, die auf Krautrock, Disco, Dub und Afrobeat trifft, mit Pop-Lyrik aus dem New Wave, modernisiert von zwei Göteborger Kunsthochschulabsolventen. Sie zitieren DJ Screw, J Dilla und Joy Division sowie fühe 80s Live-DJ-Sets von Beppe Loda, DJ Mozart und Baldelli. Damals auf Vinyl gepresst in limitierter Auflage über ihr eigenes Information-Label und bis heute auf den meisten Streaming-Diensten nicht zu finden. Im Nachglühen des Albums im Jahr 2007 verschwanden Studio hinter einem Berg von Remix-Anfragen (darunter ein Remix für Kylie Minogue, der veröffentlicht wurde) und der Bürokratie des Labels. Eine erweiterte Version des Albums erschien unter dem Titel "Yearbook 1" auf CD und erreichte Platz 23 der Pitchfork-Jahresliste der Top-Alben des Jahres 2007. "West Coast" landete schließlich auf Platz 57 auf der "Best Albums of the Decade"-Liste von FACT Magazine.
- The Internet Will Break My Heart
- Un Solo Corpo
- Me Porn, You Porn
- The Train Seems To Know Where I Go
- Agoraphobie
- Let S Not Talk About The War
- Liturgy Of Litter
- Volatile
- Boundless Love
Over the last ten years, Chris Imler's perhaps not quite as rapid but equally unstoppable rise has coincided with the world's free fall. “The Internet will break my heart” marks the steepest artistic stage to date. We see a man whose entire oeuvre is a late work, at the dizzying heights of his game. “So, the Internet, that's a really hot topic”, I can already hear blasé hisses here and there in the boxes. But the truth is that the topic is annoyingly topical. Because only now is the world wide web unfolding its full disappointing potential. All pipe dreams of an emancipatory power of the digital multitude (remember Negri/Hardt, haha) are as completely extinguished as the Arab Spring was swallowed up by the pre - nuclear winter. While they are capped from above in authoritarian states, social media in the so - called free world are primarily used by lumpen capital to undermine humanistic standards and by the remnants of the left for self - destructive polarization. But the cute animal videos! They too have their dark side, which Imler brings up in the title song: “The animals in the real world are under pressure”. - Jens Friebe
Nach ihrem zweiten Sieg in Folge als ”Jazz Group of the Year” bei der DownBeat-Leserumfrage kehren
ARTEMIS mit ihrem dritten Blue-Note-Album zurück, als Quintett-Besetzung unter Leitung der Pianistin
und musikalischen Leiterin Renee Rosnes. NPR Music bezeichnete die Band als ”Femme Fatale Supergroup”, was nicht verwundert bei der herausragenden Besetzung mit Trompeterin Ingrid Jensen, Saxophonistin Nicole Glover, Bassistin Noriko Ueda und Schlagzeugerin Allison Miller.
Als Inspiration für Klang und Repertoire von ”ARBORESQUE” nennt die Band diesmal die Natur und
ihre Wirkung auf uns Menschen. Die acht Tracks des Albums, bestehend aus je einer Originalkomposition der Bandmitglieder sowie neuen Arrangements von Stücken von Wayne Shorter, Burt Bacharach und
Donald Brown, klingend dementsprechend harmonisch und organisch, geben den fünf Musikerinnen viel
Spielraum für ebenso elegante wie herausfordernde Improvisationen
- A1: A Legacy Of Sores
- A2: Pyramidia Liberi
- A3: Truth Is As Sharp A Sword As Vengeance
- B1: Blau Ist Die Farbe Der Ewigkeit
- B2: Razors Of Occam
- B3: Vomiting At Baalbek
Nach dem Candlelight Records-Debüt 'Black Blood' kehren die maskierten Chaosmacher und Black Metal-Vorreiter Abduction am 21. Februar 2025 mit ihrem brandneuen Album 'Existentialismus' zurück. Das Album, die wohl elektrisierendste, emotional komplexeste und persönlichste Aufnahme der Band, ist inspiriert von der Gegenüberstellung einer Post-Wahrheits-Ära mit den einfacheren Wahrheiten der alten Religionen und der bröckelnden Vergangenheit, den Beobachtungen der modernen Welt.
Nach einer unglaublich produktiven Aufnahmetätigkeit, die eine Trilogie von Alben zwischen 2017 und 2019 hervorgebracht hat, war das explosive 'Black Blood' von 2022, das erste Album der Band für das renommierte Label Candlelight Records, ein unbestreitbarer Meilenstein für die Band.
Abduction gehören zu den bekanntesten Black-Metal-Acts Großbritanniens, die mit ihren rituellen und mitreißenden Performances das Publikum bei Damnation, Bloodstock, Incineration, Fortress, Doomsday, Mass Destruction, Samhain, Reaperfest und Eradication begeistern.
'Existentialismus' wurde zum ersten Mal als komplette Band aufgenommen. Dieses Gefühl der Größe ist spürbar und spiegelt den Ehrgeiz und die verbitterte Größe des neuen Materials wider, eine beeindruckend kohärente Kombination aus jenseitigen Atmosphären, feuriger Aggression und apokalyptischer Spannung.
Das Album, das von A|V geschrieben wurde, wurde von Ian Boult aufgenommen und von Tore Stjerna (Watain, Mayhem) gemastert. Die Band wird als Support des neuseeländischen Death Metal Trios Ulcerate in Deutschland auftreten und im Oktober eine eigene Headline-Tour durch Großbritannien spielen.
- Ltd. Col. LP: (Turquoise Vinyl)
Einige nannten Studio, das Projekt der schwedischen Musiker Dan Lissvik und Rasmus Hägg, "das fehlende Glied zwischen The Cure und Lindstrom", Pitchfork hörte Durutti Column und Can, als das Duo sich als Teil einer sich locker entwickelnden Szene entfaltete - zunächst neben dem Label Service (Jens Lekman, The Whitest Boy Alive) und später Sincerely Yours (The Tough Alliance, jj) - und den Boom der 2010er Jahre an der Schnittstelle von elektronischer und psychedelischer Musik, angeführt von Indie-Größen wie Caribou, Four Tet und Darkside, vorwegnahm. "West Coast, ihr bahnbrechendes Debüt aus dem Jahr 2006, fängt eine ferne Romantik der Balearen ein, die auf Krautrock, Disco, Dub und Afrobeat trifft, mit Pop-Lyrik aus dem New Wave, modernisiert von zwei Göteborger Kunsthochschulabsolventen. Sie zitieren DJ Screw, J Dilla und Joy Division sowie fühe 80s Live-DJ-Sets von Beppe Loda, DJ Mozart und Baldelli. Damals auf Vinyl gepresst in limitierter Auflage über ihr eigenes Information-Label und bis heute auf den meisten Streaming-Diensten nicht zu finden. Im Nachglühen des Albums im Jahr 2007 verschwanden Studio hinter einem Berg von Remix-Anfragen (darunter ein Remix für Kylie Minogue, der veröffentlicht wurde) und der Bürokratie des Labels. Eine erweiterte Version des Albums erschien unter dem Titel "Yearbook 1" auf CD und erreichte Platz 23 der Pitchfork-Jahresliste der Top-Alben des Jahres 2007. "West Coast" landete schließlich auf Platz 57 auf der "Best Albums of the Decade"-Liste von FACT Magazine.
- A1: Call Of The Night
- A2: Game Of Faces
- A3: Devilry Of Ecstasy
- A4: Die To Survive
- A5: Fire To Fight
- A6: Dark Angel
- B1: Fortune Favors The Brave
- B2: Sole Survivor
- B3: Phoenix
- B4: Dream Of Spring
- B5: Mystery
Transparent Red Vinyl
Produced by Dynazty themselves and mixed by Swedish pioneer Jens Bogren, Game of Faces takes you on a journey exploring the essence of the human mind and existence with lyrical themes such as self-discovery, spiritual death, rebirth and re-invention.
Formed in 2008, Dynazty has over the years evolved from its humble beginnings rooted in the Scandinavian Hard Rock scene into now being a powerhouse and formidable force to be reckoned with on the top shelf of the modern melodic metal scene.
Career milestones include the 2020 chart breaking album The Dark Delight, certified for gold status in the bands home country Sweden and neighbours Finland. With single tracks Heartless Madness reaching platinum status and Presence of Mind featured in DC comics and HBO’s Peacemaker series.
Tours in recent years together with bands like Sabaton, Powerwolf, Battle Beast, Pain and Kissin Dynamite has showcased and established the band on the European continent as one of the most prominent live acts of its generation. Fast forward to August 2024 where Dynazty concluded an extensive run of European summer festivals with releasing a new song, Devilry of Ecstasy as a precursor and first taste of a yet unannounced new album
Exit Wounds by The Haunted is a must-have reissue for fans of powerful, unrelenting metal. Originally released in 2014, this iconic album showcases The Haunted’s signature blend of thrash, death metal, and hardcore influences, with razor-sharp riffs and intense energy that set it apart in the genre. Known for their fierce, high-energy sound, The Haunted was formed in Sweden by members who went on to become legends in the metal scene, including guitarist Jensen, drummer Adrian Erlandsson, and vocalist Marco Aro. "Exit Wounds" delivers a potent mix of aggression and skill, with tracks that echo themes of struggle, endurance, and rebellion. This reissue celebrates the artistry and technical prowess that define The Haunted, offering fans and collectors the chance to experience "Exit Wounds" in a new, high-quality vinyl pressing.
Black Vinyl[27,69 €]
Hulten würdigt das Erbe von Bert Jansch, John Martyn und Nick Drake und erfindet es auf innovative und faszinierende Weise neu. Auf "Eyes of the Living Night" verbindet er die rohen Emotionen seiner früheren Werke mit einem weitläufigeren, jenseitigen Sound und hat ein schimmerndes Album geschaffen, das den Hörer auf eine Reise durch die Jahrzehnte von Rock, Synth-Pop, Blues und Folk mitnimmt, die sich am besten als ‘Ambient DreamGrunge‘ beschreiben lässt.
“Deep Meaning” is the debut album by Maria Wildeis, a Cologne-based artist and expert in real-time sound design for installations.
The tracks on “Deep Meaning” oscillate between club and experimental music and are characterized by a lightness unique to debut works. Particularly notable is the inventive use of synthetic, organic, and sampled vocal elements. Voices constantly morph into melodies and back; words become notes, chords turn into text. Maria’s real-time approach to composing is evident throughout, making this album an unscripted adventure. Before you uncover the deep meaning, it has already swept you away.
Maria Wildeis researches spatial aspects in art and music, working with digital sound modeling and procedural sound synthesis. She also runs Gemeinde Köln, an art space in Cologne, Germany, which she founded in 2018.
Recorded in Cologne. Music by Maria Wildeis. Tracks 2,4 co-written by Daniel Ansorge. Additional production by Daniel Ansorge and Jens-Uwe Beyer. Mixed and mastered by Daniel Ansorge at Magazine Studio Cologne. Supported by the Cultural Office Cologne.
Col.Vinyl[28,15 €]
Hulten würdigt das Erbe von Bert Jansch, John Martyn und Nick Drake und erfindet es auf innovative und faszinierende Weise neu. Auf "Eyes of the Living Night" verbindet er die rohen Emotionen seiner früheren Werke mit einem weitläufigeren, jenseitigen Sound und hat ein schimmerndes Album geschaffen, das den Hörer auf eine Reise durch die Jahrzehnte von Rock, Synth-Pop, Blues und Folk mitnimmt, die sich am besten als ‘Ambient DreamGrunge‘ beschreiben lässt.
- I Just Need A Friend
- Road To Happiness
- To Love And Be Loved
- We All Need Love
- Incurable Romantic
- Really Should Know Better
- Sugar Coated
- Can't Come Back
- What The Funk (Theme)
- It's Not True
Back with a bang! "Road To Happiness" marks the triumphant return of Manchester"s one and only Dislocation Dance - after a 7-year long hiatus. The new album - their sixth - features ten new and fresh songs. Main songwriters Ian Runacres (guitar/vocals) and Phil Lukes (bass/vocals) most probably never sounded better. Kinda like Manchester"s Nile Rodgers & Bernard Edwards they create killer grooves a la Chic and The Real Thing. Melodies galore & disco euphoria plus beautiful vocals. To Love And Be Loved! Daft Punk meets Everything But The Girl. Ian Runacres formed DD in Manchester, and soon got trumpet player Andy Diagram on board who later joined The Pale Fountains and James. They created their unique mix of Post-Punk, New Wave, Jazz, Disco, 60s French Pop and Soundtracks. The band played their first ever gig at the legendary Factory in Manchester, recorded sessions for John Peel, Janice Long and Kid Jensen, and went on their own eclectic journey. Always maintaining their unique DD sound. Now they are back. With a truly fabulous album. On Marina - the perfect home for them. Let"s get (it) on... the road to happiness.
Studio, the influential project of Swedish musicians Dan Lissvik and Rasmus Hägg, presents their legendary 2006 debut in remastered form, in partnership with Ghostly International. Available in limited edition "Fog Machine Vinyl", CD, and cassette. "One of the finest pieces of electronic music you'll hear this year.” - The Guardian (2006). Included in year-end best-of write-ups by Pitchfork, FACT Magazine, and Rough Trade. Physical copies have long been out of print for West Coast, and the album has also been notably absent from most streaming services until now.
“Somehow, I knew I wanted to make a conceptual record that, although only imaginary at that point, could represent or define how our city sounded,” says Lissvik of Gothenburg's influence on West Coast. Some called Studio, the project of Swedish musicians Dan Lissvik and Rasmus Hägg, “the missing link between The Cure and Lindstrøm,” Pitchfork heard Durutti Column and Can, as the duo’s story became swept up in a loosely developing scene — adjacent first to the label Service (Jens Lekman, The Whitest Boy Alive) and later Sincerely Yours (The Tough Alliance, jj) — and a precursor to the 2010s boom at the axis of electronic and psychedelic music guided by indie greats like Caribou, Four Tet, and Darkside.
West Coast, their seminal 2006 debut, captured a faraway romanticism of Balearic brushed up against Krautrock, disco, dub, and afrobeat, with pop lyricism lifted from new wave, all made modern by two art school grads in Gothenburg. First pressed in a small vinyl-only run via their own Information label, the album has been notably absent from most streaming services, and the internet’s record of its initial impact is all but fossilized from a bygone blog era, while its sound is simply untraceable to any one moment in music.
Outside of three 7” releases, they’d keep the music to themselves for several more years. In 2005, Hägg remembers, “We got our degrees and were kicked out of our studio spaces so all these recordings were just piled up. A year later we dusted them off and started to deconstruct and assemble them in a more drawn-out fashion.” In the same breadth, they cite DJ Screw, J Dilla, and Joy Division, along with early ‘80s European live DJ sets from the likes of Beppe Loda, Dj Mozart, and Baldelli as reference points.
“The anything-goes mentality was very encouraging and was a big cornerstone to the Studio sound,” says Hägg. “But there’s so much more to the picture, we were not that young then and had lots of musical baggage in our suitcases, the new thing was that we finally let it all come through, not bound by any borders that was often the case with music identity in Sweden during the 90s.” In the afterglow of the record’s 2007 reception, Studio receded from view, clouded behind a mountain of remix requests (including one for Kylie Minogue that saw release) and label bureaucracy. “It’s easy to wish we would have done some proper recordings of our own instead,” Hägg reflects. But both artists, now well into respective careers beyond Studio, have come to peace with West Coast as their most enduring effort together. Lissvik adds, “It serves as a good reminder for me to keep to that decision and promise and to continue exploring and growing
Einige nannten Studio, das Projekt der schwedischen Musiker Dan Lissvik und Rasmus Hägg, "das fehlende Glied zwischen The Cure und Lindstrom", Pitchfork hörte Durutti Column und Can, als das Duo sich als Teil einer sich locker entwickelnden Szene entfaltete - zunächst neben dem Label Service (Jens Lekman, The Whitest Boy Alive) und später Sincerely Yours (The Tough Alliance, jj) - und den Boom der 2010er Jahre an der Schnittstelle von elektronischer und psychedelischer Musik, angeführt von Indie-Größen wie Caribou, Four Tet und Darkside, vorwegnahm. "West Coast, ihr bahnbrechendes Debüt aus dem Jahr 2006, fängt eine ferne Romantik der Balearen ein, die auf Krautrock, Disco, Dub und Afrobeat trifft, mit Pop-Lyrik aus dem New Wave, modernisiert von zwei Göteborger Kunsthochschulabsolventen. Sie zitieren DJ Screw, J Dilla und Joy Division sowie fühe 80s Live-DJ-Sets von Beppe Loda, DJ Mozart und Baldelli. Damals auf Vinyl gepresst in limitierter Auflage über ihr eigenes Information-Label und bis heute auf den meisten Streaming-Diensten nicht zu finden. Im Nachglühen des Albums im Jahr 2007 verschwanden Studio hinter einem Berg von Remix-Anfragen (darunter ein Remix für Kylie Minogue, der veröffentlicht wurde) und der Bürokratie des Labels. Eine erweiterte Version des Albums erschien unter dem Titel "Yearbook 1" auf CD und erreichte Platz 23 der Pitchfork-Jahresliste der Top-Alben des Jahres 2007. "West Coast" landete schließlich auf Platz 57 auf der "Best Albums of the Decade"-Liste von FACT Magazine.
- Das Blanke Entsetzen!
- Die Spur Des Pick-Ups
- Rapper
- Ein Wahrer Freund
- Fall Gelöst?
- Eine Dunkle Nacht Der Schlüssel Zu Allen
Cassette[7,98 €]
Peter sitzt mit Kelly im Park, als ihm mulmig zumute wird. Irgendetwas stimmt hier nicht: Bobachtet die Statue des Dreiäugigen Schakals sie etwa? Die beiden nehmen die Bronzefigur genauer unter die Lupe, als plötzlich etwas geschieht, mit dem niemand gerechnet hat! Peter und Kelly verlassen vor lauter Schreck fluchtartig den Park. Die Statue mit dem Schakalkopf hat eindeutig ein dunkles Geheimnis. Was verbirgt sich hinter der kalten Hülle? Justus und Bob stehen ihrem Freund zur Seite - die drei ??? beginnen ihre Recherche. Trackpunkte:01 Das blanke Entsetzen! 02 Die Spur des Pick-ups 03 Rapper 04 Ein wahrer Freund 05 Fall gelöst? 06 Eine dunkle Nacht 07 Der Schlüssel zu allem Buchautor: Ben NevisSkriptautor: André MinningerSprecher:innen & Mitwirkende:Erzähler Axel MilbergJustus Jonas, Erster Detektiv Oliver RohrbeckPeter Shaw, Zweiter Detektiv Jens WawrczeckBob Andrews, Recherchen und Archiv Andreas FröhlichKelly Juliane SzalayKommissarin Merryweather Anne MollNina Radamus Astrid Kollex Luke Kingsbury Mars Saibert Jana Anika Baumann Ryan Ford Michael Grimm Constantin Krueger Martin May Mick Manson Patrick BachOnkel Titus Erik SchäfflerTravis Fabian Harloff Breezy Sonja Stein Big Rock Patrick Baehr Joe Jürgen Holdorf Hank Fabian Müller Wächter Achim SchülkeBankangestellter Martin Rowedder Buch und Effekte: André MinningerRegie und Produktion: Heikedine KörtingRedaktion: Maike MüllerTitelmusik: Simon Bertling & Christian Hagitte (STIL)Musik: Jan-Friedrich Conrad, Jens-Peter Morgenstern, Andris Zeiberts, Detlef Oels, Bert Brac, Fabian Harloff, Nathaniel SteinbrecherCover-Illustration: Silvia Christoph - Design: Atelier SchoedsackBasierend auf dem gleichnamigen Buch von Ben Nevis, erschienen im Kosmos Verlag, Stuttgart. © 2024. Based on characters created by Robert Arthur.Mit freundlicher Genehmigung der Universität Michigan.






























































































































































