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TAAKE - EN SKOG AV NIDSTANG

TAAKE

EN SKOG AV NIDSTANG

12inchKARLP311
DARK ESSENCE
31.07.2026
  • EINSTOEINGEN OG EG
  • ET DYR TOK MIN HUD
  • ENGLER
  • AV GUDS VILLE NAADE
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Cassette[16,60 €]


Nachdem Taake seit über drei Jahrzehnten die Balance zwischen Tradition und Innovation hält, bleibt die Band kompromisslos unabhängig und erweitert zugleich kontinuierlich ihre eigenen kreativen Grenzen. Diese unbeirrbare Vision findet auf dem neunten Studioalbum *En Skog av Nidstang* einen neuen Ausdruck. Die vergangenen Jahre zunehmender Isolation - losgelöst von zeitgenössischen Trends und weitgehend unbeeinflusst von anderer Musik - haben den kreativen Antrieb des Songwriters Hoest nur noch verstärkt. Das Ergebnis sind vier ausladende Kompositionen, die sich auf natürliche Weise aus der inspirierten Geisteshaltung entwickeln, die bereits hinter dem von der Kritik gefeierten Album *Et Hav av Avstand* aus dem Jahr 2023 stand. Die Aufnahmen zu "En Skog av Nidstang" wurden südlich von Bergen in den moosbedeckten Wäldern rund um die Insel Borgoy abgeschlossen. In jener Landschaft, die einst vom vom Schicksal gezeichneten norwegischen Maler Lars Hertervig dargestellt wurde, suchte Taake bewusst die konzentrierte Abgeschiedenheit der Umgebung. Dabei verließ sich die Band weniger auf moderne Technologie oder übermäßigen Studioaufwand als vielmehr auf Intuition, Rückzug, Kreativität und die meisterhafte Beherrschung der grundlegenden Werkzeuge ihres Handwerks. Und das Ergebnis klingt unverkennbar nach Taake: Rücksichtslose, rasende Riffs treffen auf düstere Schwermut, eisige Melodien entstehen aus roher Intensität, und Momente trostloser Reflexion gehen nahtlos in ungezügelte Aggression über. Das Resultat ist ein Album, das die anhaltende Kraft einer kompromisslosen künstlerischen Vision feiert - der Beweis dafür, dass Taake auch nach 33 Jahren nichts von seiner Vitalität, Eigenständigkeit und Relevanz eingebüßt hat.

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42,82 €
TAAKE - EN SKOG AV NIDSTANG

TAAKE

EN SKOG AV NIDSTANG

12inchKARLPC2311
DARK ESSENCE
31.07.2026

Nachdem Taake seit über drei Jahrzehnten die Balance zwischen Tradition und Innovation hält, bleibt die Band kompromisslos unabhängig und erweitert zugleich kontinuierlich ihre eigenen kreativen Grenzen. Diese unbeirrbare Vision findet auf dem neunten Studioalbum *En Skog av Nidstang* einen neuen Ausdruck. Die vergangenen Jahre zunehmender Isolation - losgelöst von zeitgenössischen Trends und weitgehend unbeeinflusst von anderer Musik - haben den kreativen Antrieb des Songwriters Hoest nur noch verstärkt. Das Ergebnis sind vier ausladende Kompositionen, die sich auf natürliche Weise aus der inspirierten Geisteshaltung entwickeln, die bereits hinter dem von der Kritik gefeierten Album *Et Hav av Avstand* aus dem Jahr 2023 stand. Die Aufnahmen zu "En Skog av Nidstang" wurden südlich von Bergen in den moosbedeckten Wäldern rund um die Insel Borgoy abgeschlossen. In jener Landschaft, die einst vom vom Schicksal gezeichneten norwegischen Maler Lars Hertervig dargestellt wurde, suchte Taake bewusst die konzentrierte Abgeschiedenheit der Umgebung. Dabei verließ sich die Band weniger auf moderne Technologie oder übermäßigen Studioaufwand als vielmehr auf Intuition, Rückzug, Kreativität und die meisterhafte Beherrschung der grundlegenden Werkzeuge ihres Handwerks. Und das Ergebnis klingt unverkennbar nach Taake: Rücksichtslose, rasende Riffs treffen auf düstere Schwermut, eisige Melodien entstehen aus roher Intensität, und Momente trostloser Reflexion gehen nahtlos in ungezügelte Aggression über. Das Resultat ist ein Album, das die anhaltende Kraft einer kompromisslosen künstlerischen Vision feiert - der Beweis dafür, dass Taake auch nach 33 Jahren nichts von seiner Vitalität, Eigenständigkeit und Relevanz eingebüßt hat.

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Sprints - All That Is Over

Sprints

All That Is Over

12inchSLANG50603LP
CITY SLANG
26.09.2025
  • 1: Abandon
  • 2: To the Bone
  • 3: Descartes
  • 4: Need
  • 5: Beg
  • 6: Rage
  • 7: Something's Gonna Happen
  • 8: Pieces
  • 9: Better
  • 10: Coming Alive
  • 11: Desire

Den Grundstein für ihre musikalische Karriere legten SPRINTS zweifelsohne mit ihrem Debütalbum 'Letter To Self' im Jahr 2024. Allein in diesem Jahr tourte die Band um Frontfrau Karla Chubb zwei mal durch Europa, UK und die USA. Das neue Album 'All That Is Over' ist ein bemerkenswertes zweites Werk, das die Dynamik der Band noch weiter vorantreibt, noch nuancierter klingt, aber nichts an Rohheit einbüßt.

Während viele Bands nach einer solch hektischen Anfangszeit ausgebrannt wären und eine Pause bräuchten, wurde Karla umso produktiver und kreativer. 'There was just so much happening and so much to process,' erklärt sie. 'I was going through a big break up with my partner who I’d been with for eight years; Colm had left the band; we’d really progressed into being professional musicians, and I was at the start of a new relationship. But then you’d look outside and it’s like the world has never been uglier. I was writing every day because there was so much going on.' In diesem Spannungsfeld aus Wut, Ambitionen und tausend weiteren Gefühlen dazwischen legt 'All That Is Over' die Karten auf den Tisch. Das Album wurde in Tourbussen, bei Soundchecks und in Echtzeit geschrieben. Vor dem Hintergrund einer Litanei von Grausamkeiten - dem Krieg in Nahost, den Waldbränden in Los Angeles, Trumps Executive Order, die die Rechte von Trans-Personen schneidet - versuchen SPRINTS, einer verrückt gewordenen Gesellschaft einen Sinn zu geben.

Das neue Album 'All That Is Over' der irischen Band SPRINTS erscheint am 26. September 2025 via CITY SLANG (in den USA über Sub Pop Records). Im Sommer ist die Band mit Fontaines D.C. bei einigen Konzerten in Deutschland live zu sehen.

pre-order now26.09.2025

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27,02 €
Sprints - All That Is Over

Sprints

All That Is Over

12inchSLANG50603X
CITY SLANG
26.09.2025
  • A1: Abandon
  • A2: To the Bone
  • A3: Descartes
  • A4: Need
  • A5: Beg
  • A6: Rage
  • B1: Something's Gonna Happen
  • B2: Pieces
  • B3: Better
  • B4: Coming Alive
  • B5: Desire

Den Grundstein für ihre musikalische Karriere legten SPRINTS zweifelsohne mit ihrem Debütalbum 'Letter To Self' im Jahr 2024. Allein in diesem Jahr tourte die Band um Frontfrau Karla Chubb zwei mal durch Europa, UK und die USA. Das neue Album 'All That Is Over' ist ein bemerkenswertes zweites Werk, das die Dynamik der Band noch weiter vorantreibt, noch nuancierter klingt, aber nichts an Rohheit einbüßt.

Während viele Bands nach einer solch hektischen Anfangszeit ausgebrannt wären und eine Pause bräuchten, wurde Karla umso produktiver und kreativer. 'There was just so much happening and so much to process,' erklärt sie. 'I was going through a big break up with my partner who I’d been with for eight years; Colm had left the band; we’d really progressed into being professional musicians, and I was at the start of a new relationship. But then you’d look outside and it’s like the world has never been uglier. I was writing every day because there was so much going on.' In diesem Spannungsfeld aus Wut, Ambitionen und tausend weiteren Gefühlen dazwischen legt 'All That Is Over' die Karten auf den Tisch. Das Album wurde in Tourbussen, bei Soundchecks und in Echtzeit geschrieben. Vor dem Hintergrund einer Litanei von Grausamkeiten - dem Krieg in Nahost, den Waldbränden in Los Angeles, Trumps Executive Order, die die Rechte von Trans-Personen schneidet - versuchen SPRINTS, einer verrückt gewordenen Gesellschaft einen Sinn zu geben.

Das neue Album 'All That Is Over' der irischen Band SPRINTS erscheint am 26. September 2025 via CITY SLANG (in den USA über Sub Pop Records). Im Sommer ist die Band mit Fontaines D.C. bei einigen Konzerten in Deutschland live zu sehen.

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27,02 €
Web Web - Plexus Plexus (LP+MP3)

Web Web mit ihrem sechsten Album in sieben Jahren und mit einem neuen Touch. Mehr psychedelisch, mitunter krautiger als zuvor.

Dazu haben sich WEB WEB diesmal (wieder) in Originalbesetzung (ohne Max Herre) einen besonderen Gast ausgesucht: JJ Whitefield (The Poets Of Rhythm / Karl Hector & The Malcouns / Syrup), der den fantastischen Gitarrensound beisteuert. Seine Riffs sind manchmal funky wie bei den Poets Of Rhythm oder Syrup, oder psychedelischer wie bei Karl Hector & The Malcouns oder seinen vielen Live- und Studioaufnahmen mit Embryo. Die Soundfarbe seiner Gitarre gibt dem Album den Schub in die wunderbare Atmosphäre spaciger Jazz-Kraut Bands der Siebziger. Das Konzept des Albums sollte das exakte Gegenteil zum vorigen WEB MAX Album (WEB MAX II) darstellen: Wieder zurück zu den (WEB WEB-) Wurzeln, mit spontanen, improvisierten Stücken, Fragmenten, Ideen, die größtmögliche Freiheit und Live Spirit bedeuten. Und genauso unvorhersehbar und improvisiert war auch die Idee, JJ Whitefield mit ins Boot zu holen: Einen Tag vor der Session dachte sich Roberto Di Gioia: "JJ und ich leben seit jeher in München. Wir sind uns aber leider nie wirklich über den Weg gelaufen. Ich bin ein großer Bewunderer seiner Kunst, seiner Musik, seiner Art zu spielen. Er ist so inspirierend, weil er keine Kompromisse eingeht. Er spielt auf seine so eigene Art und Weise, er ist keine Kopie von irgendwem und irgendwas."

Die 14 Kompositionen entstanden an zwei Tagen, aufgenommen von Jan Krause (Beanfield) in München. Die energetische Live-Session ging über zweimal 10 Stunden, und alle - Roberto Di Gioia (Rhodes, Fender Precision Bass, Moog, Mellotron, Percussion), Christian von Kaphengst (Fender Precision Bass, Rhodes), Peter Gall (Drums, Percussion, Fender Rhodes), Tony Lakatos (Tenorsaxophon, Querflöte) - waren bis ins Mark "on fire". Dabei wechselten die Musiker die Instrumente, um einen vollkommen anderen Gesamtklang zu erzeugen: Kaphengst am Fender Rhodes klingt anders als Roberto, sein Spiel hat einen anderen harmonischen Aufbau, und Roberto am Bass kennt man von zahlreichen Max Herre Aufnahmen, oder von Till Brönners Album "Till Brönner", und natürlich auch bei dem von ihm produzierten "Let Yourself Be Loved" von Joy Denalane, das auf Motown Records erschienen ist.

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19,96 €
VARIOUS - 100 MINUTEN IN DER ECHOKAMMER LP 2x12"
 
27

Jubiläums Werkschau des Münchener Indie Labels Echokammer. Wie kein anderes Label repräsentiert Albert Pöschls Echokammer den Sound of Munich Underground. Am Außenposten von Popmusik ist Echokammer ein Labor, in dem Schablonen renoviert oder weiterentwickelt werden. Disko wird (in Kenntnis des Sound of Munich selbstverständlich) neu zusammengebaut, von Punk werden die weiterhin verblüffend beliebten Klischees abgeschraubt, Electro wird mit scheinbar unpassenden Elementen versetzt usw. Das alles klingt nach einer sehr ernsten Angelegenheit. Tatsächlich aber könnte man auch einen langen Essay "Über die Komik in der Musik am Beispiel von Echokammer-Platten" schreiben. Wobei die Komik immer karl-valentinesk bizarr-grotesk ist und nie comedy-witzig. In etwa vergleichbar mit der Taktik, Autoritäten nicht mit Gebrüll, sondern mit Verarschung anzurempeln.

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23,95 €
The Base - It's all going south

The Base

It's all going south

12inchKON138L2000002
KONKORD
13.09.2024

Everything is out of control / from melting pots to melting poles - das aktuelle Album der Grazer Alternative-Bande The Base lässt unsere Welt abgeranzt und hässlich glänzen. So beginnt es gleich wie ein dunkler, erdiger field holler. Bei einem field holler rufen sich Sklaven, Gefangene oder Zwangsarbeiter Worte und Sätze zu, die durch ihre Wiederholung den Rhythmus zum Arbeiten angeben - und zum Überleben. Sing or die! Everything falls apart / and everyone is acting smart. Norbert Wally und seine beiden Spießgesellen starten ihre torture de force im tiefen Süden, in der Ursuppe des Rock`n`Roll, im tiefen Sumpfland des Delta-Blues. Aber The Base sind weit davon entfernt, eine Bluesplatte aus dem Schlamm und Dreck auszugraben. Bei "It's all Going South" stehen eher Bands wie Fun Lovin' Criminals, The Clash oder Pixies Pate. The Base verstehen Blues als Brandbeschleuniger: Die Stories, die Statements, die Visionen - kaum je waren Norbert Wally (Voice/Guitars), Albrecht Klinger (Bass) und Karlheinz Miklin Jr. (Drums) so politisch, so sozialkritisch, so wütend. Und nie waren sie so sarkastisch wie 2024. Blues, das heißt Tanzen auf dem Vulkan. Lachen beim eigenen Begräbnis. Und die Fäuste ballen, wenn miese Abzocker das Gute und Schöne beflecken um aus der Wahrheit eine Ware zu machen. Der Opener "High Time For Panicking" ist ein Meisterwerk für sich: Innerhalb von eineinhalb Minuten schießt er uns vom Pre-War Blues alter Lomax-Shellacs in den lärmigen Groove einer New Wave Combo, die um ihr Leben spielt. Der Titeltrack "It's All Going South" flimmert der Ferne wie ein Wüstenkaktus in, der gerade von Mr. Tarantino in einem 1967er Chevrolet Impala Sport Sedan niedergewalzt wird: dünenweise Hall auf der massiv geforderten Gitarre, die in Slow-Mo durch die Story wandert. Ein Bass, der vor Clint Eastwood den Hut zieht. Die Atmosphäre: Calexico deluxe. "Alles geht den Bach runter" so Wird die titelgebende Redewendung ins Deutsche übertragen. "Chemically Speaking Alcohol Is Still A Solution" könnte als Antwort auf alle gutgemeinten Versuche gehört werden, eine Welt voller Diktatoren, Kriegsgerät und Wahnsinn mit Vinyasa-Yoga und Lactobacillus bulgaricus im Joghurt zu retten. Waren die vorhergehenden Alben betont reduziert und puristisch, so gönnen sich The Base auf "It's All Going South" Backgroundchöre, fetten Vintagesound und lassen ausgiebige Studioeffekte. Das sitzt jedoch alles wie angegossen und zeigt die Qualität der Songs, denen knapp anliegende Taucheranzüge ebenso gut stehen wie schillernd verbrämte Kostüme. Niemand zieht aus dem Wort "happy" so viel Melancholie wie Norbert Wally und folgerichtig ist auch die Single-Auskoppelung "Waiting for June" ein Liebeslied, das gar keines ist. Aber der zwingendste Grund das Album anzuhören heißt "No One's Safe". Ein Song der sich wie ein Drillbohrer durch das Innenohr zur Großhirnrinde vorarbeitet. Soundcollagen, Voice-Over, eigenartiger Noise - immer tiefer bohrt sich der Song, bis er den Erdkern erreicht. Norbert Wally zeigt in seiner Stimme eine elegante Verletzlichkeit, die an einen David Bowie der 70er-Jahre erinnert. Die Intensität von OK Computer drängt sich auf. Niemand ist sicher. Game over! "It's All Going South" ist die bisher schmerzhafteste, politischste Platte von The Base. Wie schade, wir werden alle untergehen - und das kann zumindest verdammt sexy klingen.

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23,49 €
Messiah - Christus Hypercubus LP

Die Schweiz war schon immer ein fruchtbarer Nährboden für Extreme Metal. Messiah wurden 1984 gegründet und veröffentlichten zwei bahnbrechende Alben auf Chainsaw Murder Records, "Hymn To Abramelin" im Jahr 1986 und "Extreme Cold Weather" ein Jahr später. In den frühen 1990er Jahren unterschrieben Messiah bei Karl Walterbachs Label Noise Records und veröffentlichten drei weitere Alben in voller Länge: "Choir Of Horrors" (1991), "Rotten Perish" (1992) und "Underground" (1994), bevor sie getrennte Wege gingen.

Im Jahr 2018 beschlossen Messiah, sich in der Originalbesetzung ihrer Noise Records-Alben mit Andy Kaina am Gesang, Steve Karrer am Schlagzeug, Patrick Hersche am Bass und Bandgründer R.B. Brögi an der Gitarre zu reformieren. Aufwendige Re-Issues von "Hymn To Abramelin" und "Extreme Cold Weather" erschienen auf High Roller Records, bevor 2020 ein neues Studioalbum mit dem Titel "Fracmont" veröffentlicht wurde. 2024 folgt nun endlich "Christus Hypercubus", das Opus Magnus von Messiah.

Am 4. November 2022 ereilte das Schicksal den ehemaligen Messiah-Sänger Andy Kaina, der im Alter von nur 53 Jahren an einem Herzinfarkt starb. Es war ein großer Schock für alle Beteiligten. Andys letzter Live-Auftritt mit Messiah fand am 20. November 2021 im Alten Capitol in Langenthal, Schweiz, statt. Gegen Ende des Jahres verließ Andy Messiah, weil er nach eigenen Worten "die Motivation verloren hatte, in der Band zu sein und sich auf andere Dinge im Leben konzentrieren wollte". Messiah und Andy Kaina blieben jedoch Freunde.

Messiah hatte sich aber bereits nach Andys Ausstiegsankündigung entschieden, die Band weiterzuführen. Marcus Seebach aus Chur wurde Ende 2021 der neue Messiah-Sänger. Kurze Zeit später begannen die Arbeiten an einem neuen Studioalbum. "V.O. Pulver renommierter Schweizer Plattenproduzent und derzeit auch zweiter Gitarrist bei Messiah und ich haben im Januar 2022 die Grundlagen für neue Songs geschaffen", erklärt Gitarrist und Gründungsmitglied Brögi. "Innerhalb von drei Wochen hatten V.O. und ich das gesamte neue Album geschrieben. Ich habe in dieser Zeit auch das ganze Konzept und die Texte entwickelt (bis auf einen Songtext, der von Marcus Seebach stammt). Es war wirklich eine sehr kreative Zeit."

"Wir haben es so gemacht, wie wir es immer machen", lacht Brögi, "wir haben die Songs für "Christus Hypercubus" einfach geschrieben und aufgenommen, ohne viel darüber nachzudenken, ganz spontan. Die Umstände waren dieses Mal allerdings etwas komplizierter, weil wir nicht alle zusammen im Proberaum waren, um das Material zu arrangieren. Das Schicksal schlug zu, da Steve Karrer aufgrund eines Skiunfalls sechs Monate lang nicht Schlagzeug spielen konnte. Insgesamt ist das neue Material härter und schneller als "Fracmont". Es gibt auch einen neuen Touch, der durch Marcus' Gesang entsteht, denn er ist in der Lage, diese hohen Schreie zu machen. Ich denke "Christus Hypercubus" repräsentiert unsere neue Situation sehr gut - es weht ein neuer Wind, aber wir haben nichts von den bewährten Messiah-Trademarks von früher verloren."

Hier und da tragen Songs wie das langsamere "Speedsucker Romance" oder "Christus Hypercubus" auch "progressive" Züge, was das Album interessant und frisch klingen lässt. "Das liegt wahrscheinlich daran, dass wir alle Regeln für das Arrangieren von Beats ignorieren", schmunzelt Brögi. "Wir fügen einfach verschiedene Ideen zueinander, meist angeführt von den Gitarren. Deshalb werden wir wohl auch nie einen Rockhit schreiben. Früher war es reines Chaos, heute ist es strukturierter und professioneller."

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26,26 €
Messiah - Christus Hypercubus LP

Die Schweiz war schon immer ein fruchtbarer Nährboden für Extreme Metal. Messiah wurden 1984 gegründet und veröffentlichten zwei bahnbrechende Alben auf Chainsaw Murder Records, "Hymn To Abramelin" im Jahr 1986 und "Extreme Cold Weather" ein Jahr später. In den frühen 1990er Jahren unterschrieben Messiah bei Karl Walterbachs Label Noise Records und veröffentlichten drei weitere Alben in voller Länge: "Choir Of Horrors" (1991), "Rotten Perish" (1992) und "Underground" (1994), bevor sie getrennte Wege gingen.

Im Jahr 2018 beschlossen Messiah, sich in der Originalbesetzung ihrer Noise Records-Alben mit Andy Kaina am Gesang, Steve Karrer am Schlagzeug, Patrick Hersche am Bass und Bandgründer R.B. Brögi an der Gitarre zu reformieren. Aufwendige Re-Issues von "Hymn To Abramelin" und "Extreme Cold Weather" erschienen auf High Roller Records, bevor 2020 ein neues Studioalbum mit dem Titel "Fracmont" veröffentlicht wurde. 2024 folgt nun endlich "Christus Hypercubus", das Opus Magnus von Messiah.

Am 4. November 2022 ereilte das Schicksal den ehemaligen Messiah-Sänger Andy Kaina, der im Alter von nur 53 Jahren an einem Herzinfarkt starb. Es war ein großer Schock für alle Beteiligten. Andys letzter Live-Auftritt mit Messiah fand am 20. November 2021 im Alten Capitol in Langenthal, Schweiz, statt. Gegen Ende des Jahres verließ Andy Messiah, weil er nach eigenen Worten "die Motivation verloren hatte, in der Band zu sein und sich auf andere Dinge im Leben konzentrieren wollte". Messiah und Andy Kaina blieben jedoch Freunde.

Messiah hatte sich aber bereits nach Andys Ausstiegsankündigung entschieden, die Band weiterzuführen. Marcus Seebach aus Chur wurde Ende 2021 der neue Messiah-Sänger. Kurze Zeit später begannen die Arbeiten an einem neuen Studioalbum. "V.O. Pulver renommierter Schweizer Plattenproduzent und derzeit auch zweiter Gitarrist bei Messiah und ich haben im Januar 2022 die Grundlagen für neue Songs geschaffen", erklärt Gitarrist und Gründungsmitglied Brögi. "Innerhalb von drei Wochen hatten V.O. und ich das gesamte neue Album geschrieben. Ich habe in dieser Zeit auch das ganze Konzept und die Texte entwickelt (bis auf einen Songtext, der von Marcus Seebach stammt). Es war wirklich eine sehr kreative Zeit."

"Wir haben es so gemacht, wie wir es immer machen", lacht Brögi, "wir haben die Songs für "Christus Hypercubus" einfach geschrieben und aufgenommen, ohne viel darüber nachzudenken, ganz spontan. Die Umstände waren dieses Mal allerdings etwas komplizierter, weil wir nicht alle zusammen im Proberaum waren, um das Material zu arrangieren. Das Schicksal schlug zu, da Steve Karrer aufgrund eines Skiunfalls sechs Monate lang nicht Schlagzeug spielen konnte. Insgesamt ist das neue Material härter und schneller als "Fracmont". Es gibt auch einen neuen Touch, der durch Marcus' Gesang entsteht, denn er ist in der Lage, diese hohen Schreie zu machen. Ich denke "Christus Hypercubus" repräsentiert unsere neue Situation sehr gut - es weht ein neuer Wind, aber wir haben nichts von den bewährten Messiah-Trademarks von früher verloren."

Hier und da tragen Songs wie das langsamere "Speedsucker Romance" oder "Christus Hypercubus" auch "progressive" Züge, was das Album interessant und frisch klingen lässt. "Das liegt wahrscheinlich daran, dass wir alle Regeln für das Arrangieren von Beats ignorieren", schmunzelt Brögi. "Wir fügen einfach verschiedene Ideen zueinander, meist angeführt von den Gitarren. Deshalb werden wir wohl auch nie einen Rockhit schreiben. Früher war es reines Chaos, heute ist es strukturierter und professioneller."

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27,94 €
Bosch & Simons - Three Music Machines LP

From 1985, the beginning of their collaboration in Amsterdam, Peter Bosch and Simone Simons have been involved in performances, concerts and theatre productions. Since 1990, however, they have focused in particular on the development of autonomous music machines.

All these machines are dynamic: Sound and movement are constantly evolving. »Krachtgever« is their best-known piece for its Golden Nica, received at Prix Ars Electronica, Linz, 1998. The other projects on the LP are »Cantan un Huevo«, commissioned by the Ives Ensemble in 2000 and awarded in 2002 at the 29th edition of the International Competition of Electroacoustic Music and Sonic Art, Bourges, France, and one of their first installations, »Was der Wind zum Klingen bringt«, from 1989/90, shown in the Stedelijk Museum, Amsterdam, 1990, as part of the exhibition »Energieën«, and in 1991 at the Multimediale 2, Z.K.M., Karlsruhe. The LP demonstrates that sound produced by the Bosch & Simons music machines can also be listened to as autonomous »music«.

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