Color Vinyl
Das Jahr 2024 steht für Il Civetto im Zeichen eines neuen Albums mit neuer Single und einer Tour: »Liebe auf Eis«. Im April und Mai 2024 begeben sich Il Civetto dann auf ihre bislang größte Tour. Schon immer ging es in der flirrenden Pop-Internationale von Il Civetto um Fernweh, Sehnsucht und das Gefühl, unterwegs zu sein. Die Musik dieser Band imaginiert gleichzeitig den Vibe einer lauen Sommernacht und den Kater danach. Mit ihrem letzten Album »Späti del Sol« hatten sie diesen Möglichkeitsraum bis in die letzten Winkel ausgelotet, mit »Liebe auf Eis« geht die Berliner Band noch einen Schritt weiter. So kann man den Titel als Symbolbild für alles verstehen, um das es bei dieser Band geht. Euphorie und Melancholie sind bei Il Civetto kein Gegensatzpaar, wo Licht ist, ist auch Schatten. Gesellschaftlich, privat, auf allen Ebenen - darin liegt der besondere Zauber dieser Gruppe von Freunden. Es geht in ihrer Musik darum, Widersprüche auszuhalten, Gräben zu überbrücken, die gesellschaftliche Kälte in polarisierten Zeiten mit Liebe zu überwinden - »Liebe auf Eis«. Überhaupt sind Il Civetto auf dem neuen Album persönlicher geworden, noch näher an ihren Themen. »Es wird einen Song über meine Jugend geben, einen anderen für meinen Vater und auch die Liebeslieder sind noch von eigenen Erfahrungen geprägt«, sagt Keiditsch. Aufgenommen haben sie »Liebe auf Eis« erneut mit dem Produzenten Ralf Christian Mayer (u.a. Clueso, Cro, Zimmer90, F4), der die Vision dieser Band schon immer am besten verstanden hat. Produkt-Nachhaltigkeit: FSC zertifiziertes Material, Umweltfreundliche Farbe & Lacke, Nutzung erneuerbarer Energien bei Herstellung.
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Wer sich auf den Weg nach Louisiana macht, kehrt meist nicht auf dem gleichen Weg wieder zurück. Die Songs von BROTHER DEGE atmen die schwüle Luft der sumpfigen Wälder im Mississippi-Delta und beschwören die Geister der Bayous herauf. In den Adern des für den GRAMMY Award nominierten Singer & Songwriter Dege Legg, der seine musikalische Heimat an den Kreuzwegen aus mitreißendem Rock'n'Roll, wortgewandtem American Folk und psychedelischer Glückseligkeit gefunden hat, fließt das heiße Blut seiner Heimat in Form von surrenden Slide-Gitarren, unverfälschtem Gesang und schweißgetränkter Poesie. Mit der Magie des tiefen amerikanischen Südens zieht BROTHER DEGE auf seinem sechsten Album "Aurora" die Hörer in den Banner seiner üppigen musikalischen Welt. Sein Aufstieg fand beinahe im Stillen statt und das, obwohl der Amerikaner zig Millionen Streams generiert hat und seine breite Anerkennung sogar von keinem geringeren als Quentin Tarantino honoriert wurde, der persönlich den Song "Too Old to Die Young" für eine Schlüsselsequenz in seinem Film "Django Unchained" auswählte. Die Musik von Dege Legg lässt kühne Hooks über einer Unterströmung aus bluesiger Verzerrung aufblitzen. Dabei kanalisiert er seine Liebe für die Klassiker der Siebziger und Achtziger in einer höchst individuellen Variante des Southern Rock in den Sound des 21. Jahrhunderts. Aus diesem stilistischen Nebel erwächst eine unvergleichliche Klangvision, die Alt-Americana gleichermaßen Schärfe und Gusto verleiht. Als Dege Legg im Jahr 2004 unter dem Namen BROTHER DEGE mit seinem Debütalbum "Trailerville" in der Szene des Südens aufkreuzte, war sein höchst individueller Sound bereits voll ausgeprägt. Schon der zweite Langspieler "Folk Songs of the American Longhair" brachte gleich mehrere Hymnen hervor, darunter auch "Too Old to Die Young". Dege Legg nutzte diesen Schwung, um gleich eine ganze Reihe von Fan-Favoriten zu veröffentlichen: "How To Kill A Horse" (2013), "Scorched Earth Policy" (2015) und "Farmer's Almanac" (2018). Es lässt sich nicht leugnen, dass BROTHER DEGE stark von der Musik und den Klängen des Deep South der USA beeinflusst ist, gegen die er in seiner wilden Jugend noch rebellierte. Doch obwohl seine Wurzeln stark hervortreten, übersetzt der amerikanische Gitarrist und Sänger die Songs seines neuen Meisterwerks "Aurora" noch einen Schritt weiter in die universelle Sprache des Rock'n'Roll. Aber Vorsicht: Wer sich einfach zurücklehnt, die Augen schließt und dieses wunderbare Album auf sich wirken lässt, könnte in Louisiana aufwachen!
Wer sich auf den Weg nach Louisiana macht, kehrt meist nicht auf dem gleichen Weg wieder zurück. Die Songs von BROTHER DEGE atmen die schwüle Luft der sumpfigen Wälder im Mississippi-Delta und beschwören die Geister der Bayous herauf. In den Adern des für den GRAMMY Award nominierten Singer & Songwriter Dege Legg, der seine musikalische Heimat an den Kreuzwegen aus mitreißendem Rock'n'Roll, wortgewandtem American Folk und psychedelischer Glückseligkeit gefunden hat, fließt das heiße Blut seiner Heimat in Form von surrenden Slide-Gitarren, unverfälschtem Gesang und schweißgetränkter Poesie. Mit der Magie des tiefen amerikanischen Südens zieht BROTHER DEGE auf seinem sechsten Album "Aurora" die Hörer in den Banner seiner üppigen musikalischen Welt. Sein Aufstieg fand beinahe im Stillen statt und das, obwohl der Amerikaner zig Millionen Streams generiert hat und seine breite Anerkennung sogar von keinem geringeren als Quentin Tarantino honoriert wurde, der persönlich den Song "Too Old to Die Young" für eine Schlüsselsequenz in seinem Film "Django Unchained" auswählte. Die Musik von Dege Legg lässt kühne Hooks über einer Unterströmung aus bluesiger Verzerrung aufblitzen. Dabei kanalisiert er seine Liebe für die Klassiker der Siebziger und Achtziger in einer höchst individuellen Variante des Southern Rock in den Sound des 21. Jahrhunderts. Aus diesem stilistischen Nebel erwächst eine unvergleichliche Klangvision, die Alt-Americana gleichermaßen Schärfe und Gusto verleiht. Als Dege Legg im Jahr 2004 unter dem Namen BROTHER DEGE mit seinem Debütalbum "Trailerville" in der Szene des Südens aufkreuzte, war sein höchst individueller Sound bereits voll ausgeprägt. Schon der zweite Langspieler "Folk Songs of the American Longhair" brachte gleich mehrere Hymnen hervor, darunter auch "Too Old to Die Young". Dege Legg nutzte diesen Schwung, um gleich eine ganze Reihe von Fan-Favoriten zu veröffentlichen: "How To Kill A Horse" (2013), "Scorched Earth Policy" (2015) und "Farmer's Almanac" (2018). Es lässt sich nicht leugnen, dass BROTHER DEGE stark von der Musik und den Klängen des Deep South der USA beeinflusst ist, gegen die er in seiner wilden Jugend noch rebellierte. Doch obwohl seine Wurzeln stark hervortreten, übersetzt der amerikanische Gitarrist und Sänger die Songs seines neuen Meisterwerks "Aurora" noch einen Schritt weiter in die universelle Sprache des Rock'n'Roll. Aber Vorsicht: Wer sich einfach zurücklehnt, die Augen schließt und dieses wunderbare Album auf sich wirken lässt, könnte in Louisiana aufwachen!
1995 war das Jahr, in dem ein neuer Stern am Himmel des Gothic Metal erschien. Liv Kristine Espenæs, die engelhafte Sopranstimme im Wechsel mit den Growls von Raymond I. Rohonyi von THEATRE OF TRAGEDY, hat seitdem viele Bands ihres Genres inspiriert. Robert Müller (Hammer), Dezember 1997, schrieb in einer Kurzbiografie folgende Zeilen: „Mit ihrer hohen, klaren, emotional ausdrucksstarken Stimme stand Liv Kristine immer im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Da liegt es nahe, die Schönheit dieser Stimme in reiner Form, in einer Soloproduktion einzufangen.“ 1997 unterzeichnete Liv Kristine einen Solovertrag bei Massacre Records/Torsten Hartmann. Liv Kristine, die damals Masterstudentin in Englisch und Deutsch war, pendelte zwischen der Universität Stuttgart und den Aufnahmen im illinois Studio. Darüber hinaus tourte sie mit dem äußerst erfolgreichen THEATRE OF TRAGEDY um die Welt. Ein ganz besonderer, persönlicher Höhepunkt für Liv Kristine war der 24. Oktober 1997, als sie Nick Holmes (PARADISE LOST & HOST) an einem kalten Herbstmorgen von einer Tournee in Ludwigsburg, Deutschland, abholte. Nach einer Tasse schwarzem Tee und einer Scheibe Marmeladenbrot, wurden die Gesangsaufnahmen für die einfache, feine Gothic-Ballade „3 a.m.“ abgeschlossen. Beide haben einen Metal-Hintergrund, aber die Verschmelzung der beiden Stimmen ist einzigartig. Viel Subtilität, Magie und persönlichen Ausdruck stecken auch in den anderen Kompositionen auf Liv Kristines allererster SoloVeröffentlichung, die teilweise sogar in ihrer Muttersprache Norwegisch gesungen wurden. „Portrait: Ei tulle med øyne blå“, basierend auf einem alten norwegischen Kinderlied aus dem Jahr 1905, wurde im Juni 2023 von Geir „Gerlioz“ Bratland (DIMMU BORGIR) von Grund auf neu interpretiert und aufgenommen, ausschließlich für die Neuveröffentlichung von „Deus ex Machina“. Liv Kristine kennt diese Melodie seit ihren ersten Lebenswochen, denn ihre Mutter und Großmutter haben der kleinen „Stine“ dieses Lied als Gute-Nacht-Schlaflied vorgesungen. Bereits im Alter von sechs Jahren zeigte Liv Kristine eine besondere Empfänglichkeit für das Verständnis von Musik und den verschiedenen Arten des Singens. Es verging kein Tag, an dem das kleine, blonde Mädchen nicht sang und verträumt vor dem Spiegel stand. Das Lied „In the Heart of Juliet“ beschreibt, wie sie ihre Kindheit bewusst und unbewusst erlebte, die Glücksgefühle, ihre Liebe zu magischen Melodien, die Wunder der Natur und ihrer Jahreszeiten, aber auch die Freiheit des Seins. Bis heute bezeichnet sie das besondere Erlebnis des Singens als „my magic Bubble“.
Die verdammt allergrößte Band des Universums ist zurück mit ihrem zweiten Album, offenbar direkt aus der Andromeda-Galaxie reingeschlittert! Intergalaktischer Lo-Fi-Garagenpunk! Bone (The Anomalys, Gitarre) & Jackie (The Jackets, Gesang & Schlagzeug) aka Plush Stuffed Huge Penis & Hungry Oversized Vagina veranstalten dieses Super Lo-Fi Trash Rock'n'Roll Bad Taste B-Movie Horros-SciFi-Sex-Märchen! Seit zehn Jahren verbreiten THE SEX ORGANS mit Hilfe ihrer menschlichen Sklavenfirma VOODOO RHYTHM RECORDS gnadenlos ihre Weltraum-Botschaft! Diesmal sind sie zu dem Schluss gekommen, dass die ganze Erde am Abgrund steht und es keine Hoffnung mehr gibt ... außer sich den Machenschaften der 'Sex Organs' überhaupt zu unterwerfen. In den 12 Manifesten dieser einzigartigen Platte zeigen sie uns, wie es richtig geht: "The ultimate soundtrack to the downfall" - Sex ist unvermeidbar... Als tiefschwarze Vinyl-LP mit bedrucktem Insert und DLC oder Gatefold-Sleeve CD mit 12seitigem Booklet erhältlich! Geschichte: The Sex Organs wurden 2014 von Bone (NL/The Anomalys) und Jackie (CH/The Jackets) gegründet und wurden sofort zu einem Kult-Act, der in ganz Europa auf den besten Garagenfestivals und Clubs spielte und eine Welle von Rock'n'Roll "Sexcitement" auslöste - genau dann, wenn es nötig war! Sie spielten auch in etablierten Museen, auf Film- und Comicfestivals, gingen auf Tournee in Kanada und wurden (stolz) aus dem Schloss Dracula in Transsylvanien verbannt (wahre Geschichte)! Die Sex Organs zu sein, mag eine Herausforderung sein, aber niemals langweilig!Die Sex Organs spielen wilden, schweißtreibenden Trash and Roll, der den Zuhörer Song für Song zu einem explosiven Höhepunkt treibt! Das ist so primitiv wie es nur geht - ein Stehschlagzeug, eine Gitarre und Texte über den sexuellen Zustand der modernen Zeit, in der wir leben!
This is a charity recording of Mark Knopfler's instrumental "Going Home (Theme From Local Hero)", produced in aid of Teenage Cancer Trust and Teen Cancer America. The recording features today's biggest and best-known guitarists, accompanied by an all-star band. Artists: Joan Armatrading, Jeff Beck, Richard Bennett, Joe Bonamassa, Joe Brown, James Burton, Jonathan Cain, Paul Carrack, Eric Clapton, Ry Cooder, Jim Cox, Steve Cropper, Danny Cummings, Duane Eddy, Sam Fender, Guy Fletcher, Peter Frampton, Audley Freed, Vince Gill, David Gilmour, Buddy Guy, Tony Iommi, John Jorgenson, Mark Knopfler, Joan Jett, Albert Lee, Greg Leisz, Hank Marvin, Brian May, Robbie McIntosh, John McLaughlin, Orianthi, Nile Rodgers, Mike Rutherford, Joe Satriani, John Sebastian, Connor Selby, Slash, Bruce Springsteen, Ringo Starr and Zak Starkey, Sting, Susan Tedeschi and Derek Trucks, Ian Thomas, Pete Townshend, Keith Urban, Steve Vai, Waddy Wachtel, Joe Louis Walker, Joe Walsh, Ronnie Wood, Glenn Worf and Zucchero.
"My favorite singer in the place was Karen Dalton. She had a voice like Billie Holiday's and played the guitar like Jimmy Reed." - Bob Dylan // Karen Daltons Capitol-Debüt aus dem Jahr 1969 ist endlich wieder erhältlich! Light in the Attic freut sich, eine brandneue Ausgabe dieser herzzerreißenden und bluesigen Einführung in die berauschende Welt von Dalton und ihrem tiefen Brunnen voller musikalischer Geheimnisse zu präsentieren. Weltmüde und vom Blues erfüllt, war Daltons unübertroffene interpretatorische Tiefe und emotionale Bandbreite wie keine andere. "It's So Hard To Tell Who's Going To Love You The Best" wurde 1969 für Capitol aufgenommen und reihte sich ein bei klassischen amerikanischen Songwritern wie Lead Belly, Fred Neil und Tim Hardin. Diese Neuveröffentlichung ist die endgültige, rein analoge Version von Daltons umwerfendem Debüt, mit neu gemastertem Audiomaterial von den Original-Capitol-Mastern, dem Original-Artwork von 1969 in einem erweiterten Klappcover, ungesehenen Fotos des Albumfotografen Joel Brodsky und einem Essay, in dem Karens Freunde und musikalische Mitstreiter zu Wort kommen, vom Albumproduzenten und Bassisten Harvey Brooks bis zum Musiker Peter Stampfel von den Holy Modal Rounders. - Features new all-analog mastering by Kevin Gray at Cohearent Audio, direct from the original analog tapes - Pressed at RTI - Includes liner notes by Brian Barr - Featuring unseen photos by legendary photographer Joel Brodsky - LP housed in an expanded gatefold jacket
Hinter dem Bandnamen Potato Beach versteckt sich ein Wiener Indie-Surf Kollektiv rund um Mastermind Jannik Rieß. Bislang gab es eine EP, die als Tape erschienen ist. Der Strand ist für alle da! "Back on the road, driving slowly, sipping coke" - Mit den ersten Zeilen auf "DIP IN" legt Jannik Rieß direkt ein Geständnis ab. Der deutsche Wahlwiener und Multiinstrumentalist hinter dem Musikprojekt Potato Beach, bekennt sich mit seinem Debüt zum Softdrink bei Einhalten des Tempolimits - und damit zur eigenen Kartoffeligkeit. Sympathisch! Potato Beach's durchaus nostalgischer Garage-Rock versucht gar nicht erst, dem Bravado und Machismo alter (The Kinks) oder neuer (Foxygen) Inspirationen nachzueifern. Rieß erzählt lieber seine eigenen Geschichten in der lähmenden Sommerhitze Wiens, irgendwo zwischen zu lang jung bleiben und zu früh alt werden. Die Platte braucht keine waghalsigen Salti vom Zehner schlagen, um in die Tiefe zu gehen. Vielmehr lädt sie uns dazu ein, mit baumelnden Füßen am Beckenrand tief ins Rot-Weiß der Freibadpommes zu tauchen. Schmeckt vertraut - und ziemlich lecker. So wabern simple, aber sorgfältig arrangierte Vintage-Riffs und schrullige Orgeln wie Hitzeschlieren am Horizont, wenn Rieß "Why are we feeling guilty for not doing anything?" oder "How can anyone go to work?" die blöden Fragen stellt, über die wir alle rätseln. Potato Beach's Selbstreflexionen sind am Puls der Zeit getaktet und sprechen dabei ganz ungezwungen 0,5 bis 2,5 Kartoffelgenerationen von der Pelle. So handeln sie nicht etwa von Heroin und Manic Pixie Dream Girls, sondern von Ghosting, Fernbeziehungen oder dem Gefühl der Einsamkeit unter Vielen. Potato Beach befreit den Küstenrock der 60er vom alten Rost und verleiht ihm mit ehrlichen, nachdenklichen und bodenständigen Anekdoten einen zeitgenössischen Anstrich. Dass Potato Beach mit "DIP IN" nicht dem Mackertum seiner Blaupausen folgt, ist kein Zufall. Nachdem Rieß' musikalische Vorbilder durch ihren Sexismus unhörbar wurden, sah er sich gezwungen, seine Lieblingsmusik selbst neu zu schreiben. Dass er das komplette Instrumentarium und den Gesang der 11 Tracks im Alleingang aufgenommen hat, zeigt: Dem ist das wirklich wichtig. Hingabe, Leidenschaft und Weltschmerz hallen jedenfalls deutlich hörbar aus dem Röhrenverstärker. Nur vereinzelt tauchen Vertraute Musiker:innen der Schwesterbands Peter the Human Boy oder Gardens auf, um ein Cello hier oder ein Keyboard dort einzuspielen. Die sind auch dabei, wenn die Freibäder Wiens warm genug werden, um die Platte live zu performen. Bis dahin sorgt "DIP IN" mit seiner warmen Melancholie für süße Tagträume vom Sehnsuchtsort Strand. "DIP IN" erinnert uns: Ob Potaetoe oder Potahtoh, every Body is a Beach Body!
Most audiophiles know Alan Parsons Project's I Robot by heart. Engineered by Parsons after he performed the same duties on Pink Floyd's Dark Side of the Moon, the 1977 record reigns as a disc whose taut bass, crisp highs, clean production, and seemingly limitless dynamic range are matched only by the sensational prog-rock fare helmed by the keyboardist and his creative partner, Eric Woolfson. Not surprisingly, it's been issued myriad times. Can it be improved? Relish Mobile Fidelity's stupendous UltraDisc One-Step 180g 33RPM box set and the question becomes moot.
Mastered from the original master tapes and pressed at RTI on MoFi SuperVinyl, I Robot comes to life with reference-setting realism on this numbered, limited-edition reissue. Boasting immaculate highs and lows, generous spaciousness, and see-through transparency that takes you into the studio with Parsons and Woolfson at Abbey Road, this definitive edition is designed to demonstrate the full-range capabilities of the world's best stereo systems while offering listeners the convenience of having all the music on one LP.
Featuring a nearly inaudible noise floor, this transcendent UD1S edition functions as a repeat invitation to savor reference-grade soundstages, immersive smoothness, sought-after instrumental separation, three-dimensional imaging, and consummate tonal balances. Able to be played back at high volumes without compromise or fatigue, it is a demonstration record for the ages – the likes of which are no longer being made. This is the very reason you own and invest in high-end audio gear.
The special characteristics of this UD1S version extend to the premium packaging. Housed in an elegant slipcase, the reissue features special foil-stamped jackets and faithful-to-the-original graphics. Aurally and visually, it is made for discerning listeners who prize sound quality and production, and who desire to fully immerse themselves in everything about this conceptual landmark. The Alan Parsons Project's most famous record deserves nothing less.
Inspired by and loosely based around the Isaac Asimov stories of the same name, I Robot delves into themes of artificial intelligence and technological dominance that make the record extremely relevant in the 21st century. Indeed, Parsons and Woolfson's pinnacle creation dovetailed with the ascendency of Star Wars, which itself is experiencing a rebirth in an age of self-driving cars, smart devices, and mindless automation. Lyrically, songs such as "The Voice" call into question human behavior – and their relationship to increasing robotic supremacy – in everyday life. Parsons and Woolfson reflect the associated paranoia, dichotomy, and transformation via shifting sci-fi arrangements steeped in drama and moodiness.
The absorbing tunes on I Robot also continue to fascinate due to their perfectionism and innovation. Borrowing from Pink Floyd's strategies, Parsons and Woolfson utilize a looped sequence on the title track to create new downbeats. "Some Other Time" employs two different lead vocalists and yet gives the illusion that only one is involved. Captivating strings, a piccolo trumpet, and bona fide pipe organ grace "Don't Let It Show." The origins of "Nucleus" stem from a unique analog keyboard concoction dubbed "the Projectron," devised by Parsons and electronic engineer Keith Johnson. Andrew Powell's orchestral and choral arrangements top it all off, with "Total Eclipse" arriving as a frightening track that presages the climactic "Genesis Ch. 1 V. 32."
Does man or machine win in the end? Decide as you get lost in Mobile Fidelity's UltraDisc 180g 33RPM LP pressing. Secure your numbered copy today!
More About Mobile Fidelity UltraDisc One-Step and Why It Is Superior
Mobile Fidelity Sound Lab's UltraDisc One-Step (UD1S) technique bypasses generational losses inherent to the traditional three-step plating process by removing two steps: the production of father and mother plates, which are created to yield numerous stampers from each lacquer that is cut. For UD1S plating, stampers (also called "converts") are made directly from the lacquers. Since each lacquer yields only one stamper, multiple lacquers need to be cut. Mobile Fidelity's UD1S process produces a final LP with the lowest-possible noise floor. The removal of two steps of the plating process also reveals musical details and dynamics that would otherwise be lost due to the standard multi-step process. With UD1S, every aspect of vinyl production is optimized to produce the best-sounding vinyl album available today.
MoFi SuperVinyl
Developed by NEOTECH and RTI, MoFi SuperVinyl is the most exacting-to-specification vinyl compound ever devised. Analogue lovers have never seen (or heard) anything like it. Extraordinarily expensive and extremely painstaking to produce, the special proprietary compound addresses two specific areas of improvement: noise floor reduction and enhanced groove definition. The vinyl composition features a new carbonless dye (hold the disc up to the light and see) and produces the world's quietest surfaces. This high-definition formula also allows for the creation of cleaner grooves that are indistinguishable from the original lacquer. MoFi SuperVinyl provides the closest approximation of what the label's engineers hear in the mastering lab.
Das Album ist nachdenklicher, ruhiger und wenn man es so will auch erwachsener. Die Musik wurde übermüdet und gestresst im stillen Kämmerlein geschrieben, als die Kids endlich im Bett waren. Die Texte unter dem Eindruck wochenlanger Selbstisolation. Da war einfach kein Platz mehr für überschwängliche Wut. Dafür aber für Melancholie ("Denken & Danken"), ein Lächeln ("Gesichtsmuskelzerrung") oder Selbstreflektion ("Ernährungsberatung")
Obwohl erst Februar 2012 in Aachen zusammengefunden, veröffentlichen FJ¥RT im März 2014 ihr zweites Album "D'accord". Ja, das geht fix bei den Jungs, die scheinbar keine Ruhe und Pause kennen. Das Rackern und Malochen hat sich auch schon definitiv für die Drei ausgezahlt, denn auch schon ihr Erstling "Demontage" sorgte für dicke Wellen in der hiesigen Post-Hardcore-Szene. Wütend, zerstörerisch, bildgewaltig - so könnte man die sechs Songs des Debut bezeichnen. An der Schnittmenge zwischen modernem Hardcore, klanggewaltigem Postrock und Emo im Sinne der 90er Jahre, malmen, stampfen und kämpfen sich die düsteren Songs ins Bewusstsein des Hörers. Chris (Gitarre, Gesang), David (Bass) und Frank (Drums) wissen als klassisches Three-Piece Radau für ein ganzes Orchester zu inszenieren. Die zehn neuen Songs auf "D'accord" fügen dem bereits gelegten FJ¥RT-Grundgerüst nun noch eine weiter Dimension hinzu - sie verschachteln, stapeln, experimentieren und verwüsten, mit einer unglaublichen Bandbreite und Abwechslung. FJ¥RT können ruhig und laut, aber auch episch und kurz & knackig. Sie spielen mit Elementen die auf einer Turbostaat oder Pascow Platte sowie auf einer Piano Become The Teeth-Platte Platz finden. Und das Spannende dabei ist, daß es ohne angestrengt zu sein geil klingt! Wenn Du in Schubladen denken möchtest, dann sag ich's mal so: Das hier könnte die Hardcoreplatte für den eigentlichen Punk-Fan sein und zwar, weil der Gesang die Brücke baut. Stimmlich ist das hier vielleicht der richtig angepisste Jan von Turbostaat der zu einem Tidal Sleep-artigen Soundtrack düstere Bilder heraufbeschwört. Irgendwo zwischen frühen Escapado, den The Wave-Bands und düsteren Post Rock!
"Ausgezeichneter Gruselrock! Allein die Songtitel: ,The Dead Won't Sleep", ,Forbidden Forest", ,At The Mountains of Madness" oder ,Stone Age Funeral"! Da krieg ich gleich gute Laune von, das sind die wichtigen Dinge im Leben. Musikalisch befinden wir uns ungefähr in 1970, und die Rockmusik wird irgendwie heavy & treibend und vor allem düster und unheimlich. Mountain Witch verschreiben sich auf ihrer zweiten Platte erneut diesem Sound, den Black Sabbath und andere in die Welt gerufen haben, und mit ihrem Vintage Equipment Wahn kommen sie so dicht dran, dass man es nicht für möglich hält, dass das eine neue Platte sein soll. Erfreulich finde ich, dass hier mehr gesungen wird als auf dem Debut ,Cold River", das steht den Songs ausgezeichnet und unterstreicht eben das eingangs erwähnte Gruselfeeling. Wer auch nur am Rande was hält auf alten Hardrock oder konsequenten Stoner, muss unbedingt reinhören. Absolutes Meisterwerk ist der gut sieben Minuten lange ,At The Mountains of Madness", der sich langsam aufbaut und eine recht eigene Note mitbringt, außerdem gruselt es mich hier am meisten, wenn kurz vor Schluss dieser Psychedelik-Part verhältnismässig weit raus rudert für Berghexen-Verhältnisse. Gut gemacht! Wer also auf alten Kram wie Witchfinder General, Legend, Manilla Road, epic 70ies Protometal oder neueren Kram wie Demon Head, Kadavar oder natürlich die erste Mountain Witch Platte steht, sollte unbedingt zugreifen, es hat eine Entwicklung im Songwriting stattgefunden, die ich so nicht vorhergesehen habe. An den Songs ist kein Gramm Fett zuviel, die sehnigen Songs hauchen einem wie ein Knochenmann in den Nacken, wenn der getragene Titelsong losgeht, verbreitet sich Nebel aus einem anderen Jahrhundert in meinem Zimmer und wenn ich Glück habe, nimmt er mich nicht mit oder löst mir das Fleisch vom Skelett. Das meine ich ernst! Der Chor! Top! ,Isle of Bones" wird dann so melancholisch, fast eisig, dass es ein perfekter, hypnotischer Rausschmeißer ist, der einen die Platte einfach nochmal umdrehen lässt!" Tobi Neumann
The album features the offbeat unworldliness of the single, My Tentacles and the mesmeric standout track, Think Like a Swarm, reminiscent of Laurie Anderson's art meets pop music sensibilities. The album bristles with quirky, dysfunctional beats and chimeric fusions. Her Tentacles are truly her own, for this free-spirited
champion of outsider art pop.
The album features bass by Teitur Arnason & Renell Shaw, acoustic guitar & backing vocals Sam Carter, electric guitar by David Cunningham, Viola by Ella Burch, Cello by Francesca Ter-Berg & Lucinda Skinner, Trumpet by Eddie 'Tan Tan' Thornton.
Recorded / Mixed / Produced by Mieko Shimizu & Peter Morris at Street Furniture Studios, Soho, London. Mastered by Keith Tenniswood at Curve Pusher My Tentacles by Mieko Shimizu will be re- released on 13th March 2024 on Street Furniture Records.
It was originally released in 2011. This digitally remastered version has been repackaged with new designs by We Are Noisy.
MIKE TRAMP ist wahrscheinlich der einzige Mensch, der jemals auf einem Album über Jolly Cola, die Beatles, Sauerkraut und Karate gesungen hat. So
geschehen auf "For første gang", das 2022 erschien und Mike Tramps allererstes Album in dänischer Sprache war.
Mit "Mand af en tid" tut er es wieder. Diesmal geht es in den Liedern um alles Mögliche, von Andy Warhols Fifteen Minutes of Fame bis zu Ingrid &
Lillebror, Muhammad Ali, Ole Olsen und Entenbraten. Und wieder geschieht das alles auf Dänisch. So zeigt Mike Tramp, dass es kein Spaß war, als er
zur Überraschung der meisten eine Platte in seiner Muttersprache veröffentlichte, nachdem er mehr als 45 Jahre lang auf Englisch gesungen hatte.
Die dänischen Lieder sind eine Möglichkeit, einige der Geschichten zu erzählen und die Erfahrungen zu teilen, die sich im Laufe seines Lebens
angesammelt haben.
"Viele von denen, die ich bei meinen Konzerten treffe, sind mir immer gefolgt, und wir sind fast zusammen aufgewachsen. Ich spüre, dass es für sie
etwas ganz Besonderes ist, wenn ich plötzlich auf Dänisch singe. Sie können sich in den Geschichten und Liedern wiedererkennen, weil ich über etwas
singe, das mir selbst etwas bedeutet. Ich bin ein erwachsener Mann, der von allem ein bisschen was probiert hat, aber ich bin immer noch da und
muss nicht dem neuesten Trend hinterherlaufen. Ich weiß, wer ich bin und stehe dazu. Deshalb konnte die Platte auch nicht anders heißen als "Man
of a time"".
Jeder Song hat die Kraft, Erinnerungen wachzurufen und das Gefühl von Heimat durch Musik nutzbar zu machen: von der psychedelisch-funklastigen Single 'Something's Going On' bis zur kongregativen Energie des neuen Tracks 'We Give Thanks' verschmilzt 'Could We Be More' die Afro-Londoner Synergie, die so natürlich die Wärme und Identität von Kokoroko untermauert. Die Mehrfach-Preisträger Kokoroko sind auf soulige, bläserlastige Sounds mit westafrikanischen Wurzeln und Londoner Einflüssen spezialisiert. Sie spielten bereits auf vielen europäischen Festivals (von Glastonbury über Meltdown bis Elbjazz und Jazz á la Villette) und freuen sich darauf, ihre Reichweite in 2022 und darüber hinaus weiter auszubauen. Die Band trat in mehreren BBC-Fernsehshows auf, ihre beiden Boiler Room-Sets wurden zusammen fast eine halbe Million Mal angehört.
- 'This female-led, multicultural collective of under 30s is a vital example of not only jazz's new form but the shape of things to come.' - The Guardian
- 'Drawing influence from West African highlife and jazz, wellmarinated in enough polyrhythm seasoning to induce fires on the dance floors they play.' - OkayAfrica
- 'Afrobeat, jazz, soul and ’70s psych-leaning funk - luminescent!' - Cool Hunting
- A1: Blackest Eyes
- A2: Harridan
- A3: Of The New Day
- B1: Rats Return
- B2: Even Less
- B3: Drown With Me
- C1: Dignity
- C2: Sound Of Muzak
- C3: Last Chance To Evacuate Planet Earth Before It Is Recycled
- D1: Chimera’s Wreck
- D2: Fear Of A Blank Planet
- E1: Buying New Soul
- E2: Walk The Plank
- E3: Sentimental
- F1: Anesthetize
- G1: Herd Culling
- G2: I Drive The Hearse
- G3: Sleep Together
- H1: Collapse The Light Into Earth
- H2: Halo
- H3: Trains
Closure/Continuation Live dokumentiert eindrucksvoll die triumphale Rückkehr von Porcupine Tree auf die Bühne. Der Live-Mitschnitt, der am 7. November 2022 im 17.000 Zuschauer fassenden Ziggo Dome in Amsterdam aufgenommen wurde, versetzt den Zuhörer/Zuschauer für die Dauer der Show mitten auf die Bühne, wo psychotrope Visuals hinter der Band explodieren. Porcupine Tree spielen indes ein Set von Songs der Superlative, das - um Steven Wilsons Worte zu verwenden - "keine Hits" enthält, und doch wird jeder wie eine Hymne aus einem alternativen Universum aufgenommen wird. Closure/Continuation Live enthält Live-Aufnahmen eines Großteils des Reunion-Albums von 2022 (einschließlich der Singles „Harridan“ und „Of The New Day“) sowie Klassiker wie „Trains“, „Fear Of A Blank Planet“ und „Anesthetize“.
Die schöne Chrysantheme in ihrer Form mit schlichter, weißer Blütenfarbe wird auch Friedhofsblume genannt. Aufgrund ihrer Langlebigkeit wird sie gerne zur Dekoration von Gräbern verwendet. Für BLACK NAIL CABARET ebnet die Blüte der Chrysantheme den Weg für unser eigenes Porträt am Sterbebett. Der Sensenmann kommt zu uns allen. Die Aussicht auf das Ende verwandelt uns in angsterfüllte Gefäße. Wir könnten diese besser mit so vielen anderen Dingen füllen, aber die Furcht vor dem Tod durchdringt alles. Der Titel des sechsten Albums des ungarischen Pop Noire Duos, "Chrysanthemum", symbolisiert ein Aufbegehren gegen die Angst, aber auch Akzeptanz. BLACK NAIL CABARET bleiben durchaus auch ihrem Hang zur sexuell expliziten Provokation treu, doch die unterbewusste Angst vor dem Tod mit ihrer großen emotionalen Kraft, zieht sich metaphorisch als roter Faden durch "Chrysanthemum". Die Erotik der Ungarn bildet statt billiger Klischees ihre gelebte BDSM-Realität künstlerisch ab, die von hohen ästhetischen Ansprüchen geleitet wird. Musikalisch haben BLACK NAIL CABARET ihr herausragendes Songwriting auf "Chrysanthemum" weiter perfektioniert. Es gelingt dem Duo scheinbar mühelos, dunkle elektronische Klänge mit Elementen des Pop Noire zu vereinigen. Ihre Kompositionen stehen auf eigenen Beinen und benötigen keine elektronischen Spielereien, wodurch sich BLACK NAIL CABARET wohltuend abheben. Spätestens mit ihrem selbst veröffentlichten vierten Langspieler "Pseudopop" (2018) verschmolzen die Ungarn erfolgreich Kunst, Pop, dunkle Harmonien und kraftvolle Elektronik miteinander. Mit dem folgenden fünften Album "Gods Verging on Sanity" (2020) setzten BLACK NAIL CABARET ihren Siegeszug auch international fort. Der exzellente Ruf des Duos verbreitete sich rasch auch durch Mundpropaganda, und das trotz aller Einschränkungen durch die globale Pandemie. Endlich stehen die Sterne günstig, dass BLACK NAIL CABARET die Welt mit diesem dunklen Soundtrack über die Schönheit des Lebens erobern, was diese strahlend weiße Blume von scheinbarer Unschuld letztlich auch symbolisiert, deren Duft aber auch die ewige Macht des Todes verbreitet: "Chrysanthemum".
Australischer Rock-Glanz trifft auf 80s Sunset Strip! The Neptune Power Federation kehren mit ihrem sechsten Album zurück, einer Sammlung fieberhafter Night Stories, untermauert mit purem Rock! Die vertonten Kindergeschichten mit einem ausgesprochen US-Rock-Sound der frühen 1980er Jahre sind inspiriert vom unbeschwerten und rücksichtslosen Sunset Strip in LA. Und hier wendet sich die Band bei 'Goodnight My Children' auch dem Radiorock der späten 1970er Jahre zu. Die acht Tracks feuern mit purer Rock-Inbrunst, inkl. dröhnender Gitarrensoli und dem stets markant verlockendem und hypnotisierenden Gesang von Front-Lady Screamin' Loz Sutch. Dieses Album dürfte die bisher beste Vocal-Performance der Sängerin mit dem beeindruckenden Kopfschmuck sein.
Die Sessions waren organisch und intuitiv, ermöglichten es Sutch so, die klassischen Pop-Strukturen der Tracks zu erweitern. Perfekt zum Album-Thema, das eine Sammlung nächtlicher Geschichten symbolisiert, die, so schrecklich sie auch sein mögen, den Zuhörer in der fürsorglichen Umarmung von Sutch, der kaiserlichen Priesterin, zurücklassen. Und als zusätzlichen Bonus erhalten die Fans ein illustriertes Märchenbuch, das die Veröffentlichung begleiten wird.
Die Band wird Ende Februar / Anfang März auch Deutschland-Konzerte spielen und dabei u.a. in Hamburg das 'Hell Over Hammaburg'-Festival beehren.
Rock Hard (10/10 Pkt.)
"Wie starb Sid Vicious? Wo ist Richie Edwards? Wann kommt ein neues Guns-N´-Roses-Album? Was ist die wahre Identität von Jens Peters? In die Reihe der großen Mysterien des Rock fügt sich das Rätsel, warum THE NEPTUNE POWER FEDERATION in gottverdammten kleinen Clubs spielen, während die konzeptionell ähnlich gelagerten Ghost Arenen füllen. Mangelnde Vielfalt ist nicht die Ursache: Die Aussies packen rustikalen Rock´n´Roll, Düster-Doom und Schrägo-Psych ebenso in ihre knallbunte Wundertüte wie überlebensgroßes Musiktheater mit viel Pomp, Musical-Flair und Pop-Appeal. Die Songs stehen dem Durchbruch auch nicht im Wege. Sie sind entweder ziemlich gut, verdammt gut oder schlicht großartig. Manche tänzeln leichtfüßig im glamourösen Power-Pop-Gewand einher (´Let Us Begin´, ´Twas A Lie´), andere klingen, als würden Heart Black-Sabbath-Stücke interpretieren (´Lock & Key´). Wieder andere lassen New-Age-bewegte Queen auf die synthetisierten ZZ Top der Achtziger treffen (´Woe Be Father´s Troubled Mind´, ´Hariette Mae´). Viele lassen sich auf Anhieb mitpfeifen, wobei die Eingängigkeit nie auf Kosten der Tiefe geht. Vielmehr sind die Arrangements so detailverliebt und wendungsreich, dass es fast zu Tränen rührt. Doch kommen wir zum "unique selling point" der wahnwitzigen Truppe: dem intergalaktischen, Brautkleid tragenden Christbaum mit Hirschgeweih namens Screamin Loz Sutch. Dass sich die "Imperial Priestress" in den hochherrschaftlichen Gesangskreisen von Farida Lemouchi, Chrissie Hynde oder gar Ann Wilson bewegt, war bereits erwiesen. Der hochdramatische Titeltrack zeigt jetzt, dass sie nicht von dieser Welt ist. Kurz: Es gibt keinen Grund, warum TNPF nicht längst Megastars sind - außer einer großen kosmischen Ungerechtigkeit. Es ist an euch, diese zu korrigieren!"
Legacy (12/15 Pkt.)
"Die australische Ausnahmekapelle um Screaming Loz Sutch, ihres Zeichens Exzentrikerin und Frontfrau mit großartiger Stimme, legt das sechste Album auf den Tisch, und bereits nach dem ersten Hören ist klar: Das Ding könnte verdammt groß werden! Full Energy Rock'n'Roll spielst du nicht, ohne, wenn du es gut machst, an die Großen zu erinnern. Aber auch wenn die Dinos im Sound der Band präsent sind, wirken die Songs easy und frisch von der Leber weg gerockt ('Let Us Begin' und 'Lock & Key'). Manche Parts lassen einen fast unverschämten Pop-Appeal in den Rock'n'Roll tropfen und begeben sich auf Ausschweifungen in die psychedelisch poppige Ecke ('Woe Be Father's Troubled Mind'). Ein Stück, in dem die Musik mit einer überlebensgroßen Attitüde flirtet, was die Gitarrensoli vor dem beschwörenden Part schön ins Rampenlicht setzt. Danach die klassische Mitklatsch-Nummer, ab da mutiert die Platte langsam zum Überflieger ('Betrothed To The Serpent'). Am Ende strecken sich Musik und Songwriting und wachsen aus dem bisherigen, schon vielschichtigen Können der Band nochmals hinaus. Da trifft der Pop-Appeal auf gefühlvollen Blues-Sound und wird zu wuchtigem Siebziger-Rock. Das funktioniert bestens. Nicht zuletzt, weil die Instrumentalfraktion auf dem Album fast blind miteinander zu harmonieren scheint und Screaming Loz Sutch die Kunst vollbringt, die nötige Theatralik, das gewisse Quäntchen an Exzess und die genau dosierte Übertreibung in ihr Organ zu legen. Der Titeltrack legt davon erstaunliches Zeugnis ab! It ain't a long way to the top … anymore."
The Rolling Stones - Get Yer Ya-Yas Out gilt als eines der besten Live-Rockalben aller Zeiten und erscheint nun auf Vinyl. Ein außergewöhnliches musikalisches Dokument zweier Novembernächte im Madison Square Gardens im Jahr 1969 - die rohe Energie von Sympathy For The Devil, Jumpin’ Jack Flash und Honky Tonk Women bestätigt ihren Ruf als größte Live-Attraktion jener Zeit, vielleicht sogar ALLER Zeiten! Lester Bangs, der das Originalalbum in der Novemberausgabe 1970 des Rolling Stone besprach, schrieb: ”Es ist noch zu früh, um es zu sagen, aber ich beginne zu glauben, dass Ya-Ya’s das beste Album sein könnte, das sie je gemacht haben. Ich habe keinen Zweifel daran, dass es das beste Rockkonzert ist, das je aufgenommen wurde.




















