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Cryptopsy - An Insatiable Violence (LP)

Ein Mensch verbringt den ganzen Tag damit, eine Maschine zu bauen, nur damit sie ihn die ganze Nacht hindurch quält. Als ob das nicht schon verdreht genug wäre, gefällt es ihnen auch noch. Es gefällt ihnen sogar so gut, dass sie am Morgen verjüngt aufwachen und eifrig an der Maschine feilen, bis sie in ihrem Kopf perfekt läuft.
Dies ist die nächtliche Vision, die Cryptopsy zu ihrem neunten Album Nightmare inspiriert hat. "Hüte dich vor dem Scheinwerferlicht", warnt Sänger Matt McGachy, bevor "Dead Eyes Replete" mit einem schmerzerfüllten Breakdown vor deinen Augen aufblitzt. An Insatiable Violence spiegelt unsere toxische Beziehung zu den sozialen Medien wider, aber obwohl es unheimlich vorausschauend ist, ist das Album von den vielen Mutationen beeinflusst, die die Hall of Fame-Diskografie der Band geprägt haben. Inspiriert von einem Mukbang, der furchtbar schief gegangen ist, ist der gefräßige Opener "The Nimis Adoration" ein Sammelsurium an Blasts, Christian Donaldsons Fishhook-Riffs und einer kräftigen Portion Groove, der die Boxen zum Beben bringt.

Cryptopsy wissen, dass nicht jede brutale Technical-Death-Metal-Band lange genug durchhält, um nach 30 Jahren einen kanadischen Grammy zu gewinnen. Das Cover von "An Insatiable Violence" wurde von dem verstorbenen, großartigen Martin Lacroix gestaltet, der mit unheiligem Vergnügen über die frischen, fetthaltigen Tiefen von McGachys falschem Akkordschrei grölen würde. Ein anderer ehemaliger Sänger kehrt auf "Embrace the Nihility" zurück, um alle flüsternden Zweifel an seiner Vormachtstellung zu zerstören. Doch obwohl Cryptopsy bereits auf ihrem zweiten Studiowerk die Krone der abscheulichsten Death-Metal-Band für sich beansprucht haben, gehen sie immer noch an die Grenzen des Extremen.

Die Leadsingle des Albums rumpelt und knirscht zu Olivier Pinards schaurigen Bassschlägen - und doch erhebt "Until There's Nothing Left" im Kern den Anspruch, Cryptopsys größter Ohrwurm zu sein. Selbst Flo Mounier - der buchstäblich das Buch des extremen Metal-Drummings geschrieben hat - hat neue Techniken verfeinert, um die Blasphemie von An Insatiable Violence frisch zu halten. Zum Abschluss kommt "Malicious Needs" im Schneckentempo daher, bevor es wie eine Fledermaus in eine schwarze Rauchwolke aufsteigt.

Verbeugt euch vor der neuen Abscheulichkeit der Könige des extremen Metal.

FFO: Suffocation, Dying Fetus, Nile

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33,57
TRAUMA RAY - CHAMELEON

Trauma Ray

CHAMELEON

12inchDAISLP5233
Dais Records
20.06.2025
  • Ember
  • Torn
  • Chameleon
  • Bardo
  • Bishop
  • Elegy
  • Drift
  • Breath
  • Spectre
  • Flare
  • Iso
  • U.s.d.d.o.s

Mit an der Spitze der Shoegaze-Revivalisten steht ohne Zweifel die Band TRAUMA RAY aus Fort Worth, Texas, die die Komplexität, Intensität und ausdrucksstarke Verwüstung des Shoegaze virtuos beherrscht. Seit sie 2018 mit einer selbstbetitelten EP erstmals Wellen schlugen, haben die fünf Texaner ihr Live-Set auf immer abenteuerlicheren Amerika-Touren verfeinert - sie stapeln Verstärker und verdrehen Köpfe bei jeder Show, was ihnen in kürzester Zeit eine riesige Anhängerschaft eingebracht hat. Die drei Gitarren der Band sind eine Wucht, abwechselnd wütend, wild und gespenstisch, durchtränkt von präziser Verzerrung. Das Kern-Songwriter-Duo Uriel Avila und Jonathan Perez hat die Vision und das Handwerk des Projekts erweitert und verfeinert, was nun in ihrem 12-Track-Debüt für das Label DAIS, "Chameleon", gipfelt. Abgerundet durch Bassist Darren Baun, Schlagzeuger Nicholas Bobotas und Gitarrist Coleman Pruitt, synthetisiert und transzendiert das Album seine Einflüsse, eine stürmische Verschmelzung von Downer-Hooks, apokalyptischer Schönheit und Bulldozer-Riffs. Der Name TRAUMA RAY wurde in klassischer Shoegaze-Manier von dem deutschen Wort für "Tagtraum" oder "Traumzustand" inspiriert. Avilas Hintergrund in einer frommen Pfingstgemeinde verleiht seinen Texten über Schuld, Fegefeuer und den Übergang auf die andere Seite eine emotionale Authentizität, die sich durch das majestätische Volumen der Musik zieht. "Chameleon" ist ein Meisterwerk des Handwerks, der Ausgewogenheit, der Melodie, der Lyrik und der Schwerkraft, das eine neue Vision von "Laut-Leise-Laut"-Architekturen und den schwindelerregenden Tiefen von gesprengten Harmonien bietet. Von SLOWDIVE über DEFTONES bis hin zu HUM und darüber hinaus absorbieren und erweitern TRAUMA RAY ihre Einflüsse zu einer seltenen und hingebungsvollen Alchemie. TRAUMA RAYs cineastischer Sturm ist ein sich aufbauender Orkan, der sich gerade erst zu bewegen beginnt.

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22,27
SONNY STITT & RED HOLLOWAY - FORECAST: SONNY & RED
  • A1: The Way You Look Tonight; Written-By – Jerome Kern
  • A2: Forecast: Sonny & Red; Written-By – Art Hillery
  • A3: You Don't Know What Love Is / I'm Getting Sentimental Over You; Written-By – Don Ray*, Gene Depaul, George Bassman
  • B1: Lester Leaps In; Written-By – Lester Young
  • B2: Just Friends; Written-By – John Klenner
  • B3: All God's Chillun Got Rhythm; Written-By – Bronislaw Kaper, Walter Jurmann
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33,15
Sea Fever - Surface Sound (LP)
  • A1: Breaking Out
  • A2: Go To Ground
  • A3: Shouldn't Have Been This Way
  • A4: Sincere To Some
  • A5: Able Eyes
  • B1: Thrills, Kicks And Lies
  • B2: Triggers Us
  • B3: Loose Cut
  • B4: Truth Dare
  • B5: Seen As A Lifeline
également disponible

Hot Pink Vinyl + Baby Blue 7"[30,46 €]


Seit 2020 vereinen Sea Fever Kunstfertigkeit, Handwerk und Bühnenerfahrung der beiden New Order-Mitglieder Tom Chapman und Phil Cunningham mit dem Johnny Marr-Bassisten Iwan Gronow (ex-Haven), Sängerin Beth Cassidy (Section 25) und Schlagzeuger Elliot Barlow (Brix, The Extricated). Ermutigt durch kollektive Widerstandskraft kündigt die Band aus Manchester ihr neues Album "Surface Sound" an, Nachfolger ihres 2021er Debüts "Folding Lines". Der britische Musikblog Louder Than War beschreibt Sea Fever als "eine Band aus Manchester, die eine wunderbare Mischung aus fast westküstenartigen Sixties-Psych-Melodien und -Harmonien mit einem Post-Factory-Electropop-Kern spielt".

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30,46
GÖSTA BERLINGS SAGA - FORVER NOW
  • Through The Arches
  • Arrangements
  • Forever Now
  • The Sprig And The Birch
  • Fragment Ii
  • Ascension
  • Dog Years
  • Make Of Your Heart A Stone
  • Ceremonial

Das neue Studioalbum des schwedischen Quartetts GÖSTA BERLINGS SAGA. Furchtlos experimentell, köstlich respektlos und seit 25 Jahren der Kategorisierung trotzend - Gösta Berlings Saga aus Stockholm präsentieren ihr mit Spannung erwartetes siebtes Studioalbum Forever Now. Eine meisterhafte Kollision von komplexem Songwriting, roher Rockspontaneität und der charakteristischen Missachtung aller Genregrenzen - Forever Now ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. Vielmehr treibt es die musikalische Reise entschlossen voran und deutet darauf hin, dass das Beste der Band auch nach mehr als zwei Jahrzehnten noch vor uns liegt. Das Werk besteht aus 10 Tracks voller handgemachtem Chaos, die die ganze Brillanz von Gösta Berlings Sagas 25 Jahren respektloser Innovation in sich tragen. Das Album wurde zum ersten Mal komplett von der Band geschrieben, aufgenommen, produziert und abgemischt. Synthesizer und arpeggierte Gitarren schrauben sich immer höher und kollidieren auf dem Weg dorthin mit hektischer Percussion und pulsierendem Schlagzeug, während das angeborene Vertrauen der Band ineinander und in ihre Musik den treibenden Kern eines immerwährenden Energiemotors bildet, an dem fünf Jahre lang gearbeitet wurde. Für Fans von King Crimson, Magma, Yes, Focus, Captain Beefheart, This Heat und The Mars Volta. CD und/oder LP.

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22,65
Sea Fever - Surface Sound (LP + 7")

Seit 2020 vereinen Sea Fever Kunstfertigkeit, Handwerk und Bühnenerfahrung der beiden New Order-Mitglieder Tom Chapman und Phil Cunningham mit dem Johnny Marr-Bassisten Iwan Gronow (ex-Haven), Sängerin Beth Cassidy (Section 25) und Schlagzeuger Elliot Barlow (Brix, The Extricated). Ermutigt durch kollektive Widerstandskraft kündigt die Band aus Manchester ihr neues Album "Surface Sound" an, Nachfolger ihres 2021er Debüts "Folding Lines". Der britische Musikblog Louder Than War beschreibt Sea Fever als "eine Band aus Manchester, die eine wunderbare Mischung aus fast westküstenartigen Sixties-Psych-Melodien und -Harmonien mit einem Post-Factory-Electropop-Kern spielt".

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30,46
THE	SOUND OF MONEY - TWO: RHYME ON
  • Dr Dr Themefart Frustrating Himself Posed As Gay Old Nazi Ss
  • Angry Hop Hop
  • All The Morning Drivers, O-E-O!
  • Sex Duo
  • Red Roses
  • Aha But No
  • To Be Elvis
  • Sicctech
  • Utc
  • Citrus
  • Nanny Got High Times
  • Anti-Love Lab A

Sie maschen's noch einmal. THE SOUND OF MONEY mit "Two: Rhyme On". Die Band aus dem Münchner Pop-Underground - genauer: mit Albert Pöschl, direkt aus dem Kern des faszinierenden Echokammer Labels, Claudia Kaiser, ex-Moulinettes, mit der aparten Stimme, die an eine Münchener Nico ohne den Drogen BS erinnert und Martin Lickleder, der für Wortakrobatik, Referenzspielereien und flotte Discostreicher berüchtigt ist - mit der Weiterführung ihres spielerischen, nicht minder faszinierenden Konzeptes: An Anagrammatical Exorcism of the 70s. Sie nahmen die Titel ihrer 12 Lieblingsalben aus den 70ern als DNA - und schüttelten die Buchstaben kräftig durch! Heraus kamen 12 neue Titel, für neue Songs. Im Jahr 2017, auf ihrem Album MORE? WHY NOT! haben sie das Gleiche mit den 60ern gemacht. Jetzt toppen sie den Spaß sogar noch. Kurz zurückgespult, 2017: Pu?nktlich zum 50-ja?hrigen Jubila?um des Summer of Love 1967 pra?sentieren The Sound of Money 2017 ihre Konzeptplatte "More? WHY NOT! - AN ANAGRAMMATIC EXORCISM OF THE 60S". Dazu stellen sie die Titel von 12 ihrer Lieblingsplatten aus diesem Pop-Ur-Jahrzehnt zu Anagrammen um - und schwuppdiwupp hatten sie 12 Titel fu?r ganz neue Songs: Aus "Pet Sounds" wurde "Nude Spots", aus "Piper At the Gates of Dawn" wurde "Tiger T - Death Happens to a Few", aus Bobbie Gentry's "The Delta Sweete" wurde "Let's Eat The Weed",... 2025: Geradezu u?berpu?nktlich vor dem 50-ja?hrigen Punk-Jubila?um sind sie wieder zur Stelle: Am 23.5. wird, wieder über das Hamburger BB*ISLAND Label "TWO: RHYME ON - AN ANAGRAMMATIC EXORCISM OF THE 70s" erscheinen - mit Anagrammen von David Bowie bis Chic, von Nico bis Slits, von Bob Marley bis Kraftwerk. Beispiel? Aus "The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars" wird "Dr. Dr. Themefart, Frustrating Himself, Posed as Gay Old Nazi SS".Exodus von Bob Marley wird zu Sex Duo. (Die beiden songs sind schon mal als Singles / videos veröffentlicht ) Und wie die Titel-Buchstaben haben sich auch Musik und Text zu einem schillernden, grotesken Kaleidoskop klassischer 70s-Popstile zurechtgeschu?ttelt: Landwirtschafts-P-Funk, Finanzcasino-Gospel- Disco, Anti-Pogo-Postpunk, zweifelnder Heimcomputer-Dub-Jazz, der gesamte Bowie in dreinhalb Minuten ru?ckwa?rts ... Nicht nur Live eine Wilde-Maus-Fahrt des Pop-Glam in Mu?nchner Underground-Allstar-Besetzung: CLAUDIA KAISER: Gitarre, Bass, Gesang ALBERT PO?SCHL: Bass, Gitarre, Gesang MARTIN LICKLEDER: Geige, Mundharmonika, Gesang TOM WU: Schlagzeug FRANZISKA ERDLE: Percussion SVENJA PFEIFER: Keyboards, Gesang

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23,11
BED - EVERYTHING HURTS
  • Everything Hurts
  • Throat
  • Slut
  • You're Not My Real Sun
  • Loser
  • Burn Slow
  • Ema Is In Love
  • Heart Shaped Bed
  • Ride (Here To Stay)
  • My Hole
  • Nico And Sol At Home
  • Highway Pearl

BED ist eine neue in Berlin gegründete Band, im Kern ein queeres Musikprojekt mit einem Sound, der in Shoegaze, Dream Pop und Post Punk verwurzelt ist. BED's Texte sind traurig und sexuell, während sie Fäden von Verletzlichkeit und Begehren verweben und so ein Werk schaffen, das den normativen kreativen Ausdruck in Frage stellt. Dies zeigt sich auch in den Vocals, die absichtlich geschlechtsneutral sind und eine fließende Identität darstellen. In den Kompositionen von "everything hurts", dem Debütalbum der Band, eineComing-of-age Story, in der es ein Gefühl geht, ein bestimmtes Alter im Leben zu erreichen, eine zweite Jungfräulichkeit in ihrer musikalischen Praxis zu verlieren, Unschuld zurückzugewinnen und die Wunden des Erwachsenenlebens zu pflegen. Es gibt narrative Aspekte, die HörerInnen fesseln, Interludes, die ein Geheimnis flüstern und der Erzählung des Albums Tiefe verleihen. "everything hurts" ist ein zartes und doch raues, lautes und gleichzeitig dramatisches Werk, das einem sensiblen Publikum gehört - jemanden, der auf der Suche nach tief empfundenen Melodien und autobiografischen Geständnissen ist, gepaart mit post-produzierten vocals und druckvollen elektronischen Beats.

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22,48
M(H)AOL - SOMETHING SOFT

M(H)Aol

SOMETHING SOFT

12inchMRGLP873
Merge
16.05.2025
  • Pursuit
  • I Miss My Dog
  • You Are Temporary, But The Internet Is Forever
  • Dm:am
  • E8: N16
  • Vin Diesel
  • Clementine
  • Snare
  • Ibs
  • 1800: Call-Me-Back
  • Coda

"Something Soft", das zweite Album der irischen Post-Punk-Brandstifter M(h)aol, ist alles andere als soft. Von der ersten Note des Eröffnungsstücks von "Something Soft" bis zu den verzerrten Schreien des letzten Stücks fühlt sich die Platte antagonistisch gegenüber dem Konzept der Sanftheit an, klanglich und thematisch. Es ist eine unapologetische Annäherung an intersektionellen Feminismus, Tierschutz, Konsum und den Kampf um einen Platz in einer Welt, der es an Empathie mangelt. Was M(h)aol bietet, ist Katharsis in zwei Formen: die Art, die man bekommt, wenn man anderen gegenüber offen ist, und die Art, die man bekommt, wenn man mit Recht etwas kaputt macht. Wut und Empathie effektiv zu kanalisieren ist ein Akt der Widerstandsfähigkeit, und um "Something Soft" zu machen, mussten M(h)aol besonders widerstandsfähig werden. Nach ihrem gefeierten Debüt "Attachment Styles" änderte sich das Line-up von M(h)aol und bestand nun aus dem Kerntrio Constance Keane (Schlagzeug/Gesang, sie/ihr), Jamie Hyland (Bass/Gesang, sie/ihr) und Sean Nolan (Gitarre, er/ihm). Dieser Prozess veränderte die Herangehensweise der Band an das Songwriting und die Auftritte und führte zu einem unerwarteten Durchbruch. "Something Soft" zeichnet sich durch einen dringlicheren Sound aus, der sich eng um den Rhythmus von Hyland und Keane legt. In Songs wie "Pursuit" und "Snare" verbindet sich Keanes Gesang mit dem Schlagzeug, als würden ihre Worte durch ihr Spiel zum Leben erweckt und direkt aus ihrem Körper kommen. Vor dem Hintergrund dieser ängstlichen und schwadronierenden Tracks nimmt ihre Stimme den Raum eines inneren Monologs ein, in dem sie von einem angespannten Heimweg und von der Misogynie im Green Room aus einer Position der drolligen Beobachtung heraus erzählt - eine universelle Erfahrung, die in spezifischen Details wiedergegeben wird. Wie seine Vorgänger "Attachment Styles" und die "Gender Studies" EP wurde auch "Something Soft" von Jamie Hyland aufgenommen. Es ist die technisch ausgefeilteste der bisherigen M(h)aol-Aufnahmen, denn die Band, zu der auch Sarah Deegan vom Pixie Cut Rhythm Orchestra am Bass gehört, zog in das Dubliner Ailfionn Studio, wo sie die räumlichen Gegebenheiten und das Studio-Equipment nutzten, um ihrem Sound mehr Nuancen zu verleihen. Die zusätzlichen Sessions und das Können hinter den Reglern waren ein Segen, aber für eine Band, die es gewohnt ist, unter extremem Zeitdruck zu arbeiten, war dies eine unerwartete Herausforderung: Konnten M(h)aol das Gefühl der Unmittelbarkeit beibehalten, das ihre Musik bis zu diesem Zeitpunkt geprägt hatte? Songs wie "DM:AM" zerstreuten diese Sorge schnell, indem sie innerhalb von 20 Minuten aus einem Drone entstanden, den Nolan spielte, während Hyland ihr Aufnahme-Equipment aufbaute und sich beeilte, den Song einzufangen, sobald Keane und Deegan dazukamen. Eine der geisterhaften Hymnen von "Something Soft", "1800-Call-Me-Back", begann als Scherz, dass die Band einen Fußballgesang schreiben sollte, wurde aber weitaus komplexer - die köstliche Balance aus Chaos und Klarheit, die sie gefunden haben, wäre ohne Zeit unmöglich gewesen. "I Miss My Dog" ist weniger spontan, aber seine Meditation über Trauer baut sich in einem halsbrecherischen Tempo auf, von Rückkopplungen über Keanes Schlagzeugspiel und Gesang bis hin zu einem spektakulären Schluss, der die Trauer in Bass und Gitarre erstickt, eine der größten technischen Leistungen von M(h)aol bis heute. Der Feinschliff unterstreicht den schelmischen Charme von M(h)aol und lässt das Intime hymnisch wirken, indem persönliche Erfahrungen genutzt werden, um die allgemeinen Systeme, unter denen wir leben, zu beschreiben. Für diejenigen, die sich in den Songs von M(h)aol wiedererkennen, ist das Hören von "Something Soft" wie ein Sprung in einen lang laufenden Chat-Thread, voller Wut und Humor.

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il devrait être publié sur 16.05.2025

23,49
NON SERVIUM - STREET SONGS SINCE 1997

Die 1997 gegründeten Hard Oi!/Streetpunker Non Servium aus Madrid präsentieren eine komplett remasterte Best-Of in Form der neuen Vinyl-Compilation "Street Songs Since 1997", veröffentlicht auf Loikaemiess Fettfleck Records. Die aktuelle Besetzung der Band besteht aus Sänger Carlos und Gitarrist Snoker plus Ivi Bass, Gordo Gitarre und Niño Drums, wobei Carlos und Snoker während der gesamten Bandkarriere und auf allen Alben die Kernmitglieder waren. Der Sound von Non Servium ist Oi! oder "Brutal Oi!" mit Einflüssen aus Punk, Street Punk und deutlich Hardcore Punk. Ihre schnellen Schlagzeugrhythmen und starken Bass- und Gitarrenlinien sind ein charakteristisches Merkmal. Ihre Texte sind meist politisch verortet, obwohl auch Songs über Punk-, Skinhead- und Hooligan-Kultur dabei sind. Sie sind neben Bands wie Kaos Urbano und Núcleo Terco die größten Spanisch-singenden Vertreter von Oi! mit einem explizit antifaschistischen/antirassischtischen Haltung. Die Band hat bisher sieben richtige Studioalben veröffentlicht, wobei ein leichter Stilunterschied zwischen dem Debütalbum und den nachfolgenden Alben festzustellen ist, die sich durch einen kraftvolleren, dem Hardcore näheren Sound auszeichnen. Vor vier Jahren wurde eine ,Greatest Hits" auf CD veröffentlicht, aber diese neue Zusammenstellung ist nur auf Vinyl erhältlich, hat eine andere Tracklist und alle Titel wurden neu gemastert. LP klassisch schwarz!

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19,96

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HEDVIG MOLLESTAD TRIO - BEES IN THE BONNET
  • See See Bop
  • Golden Griffin
  • Itta
  • Bob's Your Giddy Aunt
  • Lamament
  • Apocalypse Slow

Seit 2011 und mit sieben Alben hat das explosive Trio immer größere Erfolge gefeiert und sich Aufmerksamkeit und Anerkennung bei Rock-Fans und Jazz-Anhänger:innen gleichermaßen erarbeitet. Der Bandname lässt eventuell auf Jazz schließen, nur dass in der Besetzung vom Hedvig Mollestad Trio Klavier, Saxophon oder Trompete nicht auftauchen. Stattdessen: Gitarre, Schlagzeug, (Kontra-) Bass und Songs, die gerne mal die Melvins beschwören (Blood Witch). Jazz ist hier also in erster Linie Rock und keine Kammermusik. Mollestad lässt ihre Gitarre dabei unablässig und vom Overdrive getrieben jaulen, tänzelt die Skalen auf und ab, rifft sich durch die halsbrecherischsten Soli und spielt dennoch geerdet mit dem satten Groove von Schlagzeug und Bass. Nach arbeitsreichenJahren (solo, mit Weejuns, Soundtracks und Auftragsarbeiten) verspürte Mollestad den starken Drang, zum Kern zurückzukehren, der immer das Trio war, mit dem alles 2011 und dem starken Debütalbum Shoot! begann. Die Aufregung war groß, als es ins Studio ging, und da ein Großteil der Musik recht kompliziert ist, mit vielen kleinen Variationen und langen Strukturen, waren die Studio-Sessions extrem fokussiert und konzentriert. Hedvig betont, dass das Hauptziel des Trios darin besteht, immer Spaß zu haben, ob im Studio oder auf der Bühne, und diese Freude mit den Zuhörern zu teilen. Beim Hören von Bees In The Bonnet wird deutlich, wie sehr das Trio es vermisst hat, gemeinsam neue Musik zu machen, und dass sie sowohl als Songschreiber als auch als Musiker sehr gut sind. Frontfrau Hedvig Mollestad präsentiert sich hier nicht nur als Riffmeisterin, sondern auch als Sologitarristin, die den bereits angestellten Vergleichen mit Tony Iommi und Jimmy Page mehr als gerecht wird.

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28,53
NON SERVIUM - STREET SONGS SINCE 1997
  • El Espíritu Del Oi!
  • De Entre Los Muertos
  • Madrid
  • Punks, Skins
  • Los Demonios De La Noche
  • A.c.a.b
  • Violencia
  • Sangre Por Sangre
  • Hordes Of Punks
  • Nuestra Lucha
  • Bronca
également disponible

YELLOW/GREEN-BLACK Vinyl[19,96 €]


Die 1997 gegründeten Hard Oi!/Streetpunker Non Servium aus Madrid präsentieren eine komplett remasterte Best-Of in Form der neuen Vinyl-Compilation "Street Songs Since 1997", veröffentlicht auf Loikaemiess Fettfleck Records. Die aktuelle Besetzung der Band besteht aus Sänger Carlos und Gitarrist Snoker plus Ivi Bass, Gordo Gitarre und Niño Drums, wobei Carlos und Snoker während der gesamten Bandkarriere und auf allen Alben die Kernmitglieder waren. Der Sound von Non Servium ist Oi! oder "Brutal Oi!" mit Einflüssen aus Punk, Street Punk und deutlich Hardcore Punk. Ihre schnellen Schlagzeugrhythmen und starken Bass- und Gitarrenlinien sind ein charakteristisches Merkmal. Ihre Texte sind meist politisch verortet, obwohl auch Songs über Punk-, Skinhead- und Hooligan-Kultur dabei sind. Sie sind neben Bands wie Kaos Urbano und Núcleo Terco die größten Spanisch-singenden Vertreter von Oi! mit einem explizit antifaschistischen/antirassischtischen Haltung. Die Band hat bisher sieben richtige Studioalben veröffentlicht, wobei ein leichter Stilunterschied zwischen dem Debütalbum und den nachfolgenden Alben festzustellen ist, die sich durch einen kraftvolleren, dem Hardcore näheren Sound auszeichnen. Vor vier Jahren wurde eine ,Greatest Hits" auf CD veröffentlicht, aber diese neue Zusammenstellung ist nur auf Vinyl erhältlich, hat eine andere Tracklist und alle Titel wurden neu gemastert. LP klassisch schwarz!

pré-commande09.05.2025

il devrait être publié sur 09.05.2025

20,13
Cash Langdon - Dogs LP

Cash Langdon

Dogs LP

12inchSEA015LPC1
WELL KEPT SECRET
02.05.2025
  • Dogs
  • Magic Again
  • Never Been
  • Sight Of Sound
  • Lilac Whiskey Noise
  • Warbird
  • Company Of Punishment
  • Dead Dogs
  • Motion
  • Nothing's Good Anymore

Nothing is lost on Cash Langdon. It’s something you can hear in the observational lyrics of his last record, 2022’s Sinister Feeling; but on its follow-up, Dogs, you can also hear it in the camaraderie he cultivates playing live with his band Meadow Dust, a sonic energy that gives off the heat of his native Birmingham. The trio’s fuzzy take on heavy country rock has a worn-in no-fussiness that recalls Neil Young & Crazy
Horse – nothing overthought, nothing understated. And like Young, Langdon’s voice is simultaneously earnest and world-weary – but there’s a sense of humor, too, and a resignation to keeping on (“Dogs,” “Magic Again”). Recorded at Portside Studios (the former location of the legendary Muscle Shoals Sound) in just two days, engineer Brad Timko (Dan Sartain, St. Paul and The Broken Bones) captured Langdon and Meadow Dust at their fiercest yet. The title track “Dogs” and side B heater “Dead Dogs” both take inspiration from the wild dogs Langdon encountered in his neighborhood at the time of writing the record, where he wondered about the sick twist of fate that renders one dog a pet and another a threat. Across songs, he examines how oppressive cycles overlap, intersecting the personal and the societal at all times. The heavy yet melodic “Lilac Whiskey Noise” is the heartbeat of the record, written following an active shooter event that Langdon witnessed at work in 2016. It’s an indictment – not of the perpetrator – but of the systems of power that enable such an act. It’s a microcosm for all of the themes on the album, too: the ongoing violence of simply being awake to the world around you, and the resolve to stay awake anyway.
On the crunchy album-closer “Nothing’s Good Anymore,” Langdon sings about overhearing someone say just that – and you can tell he’s tempted to agree. He’s going to find what kernel of beauty he can. Dogs is a sonic map for finding that beauty in just about anything.

pré-commande02.05.2025

il devrait être publié sur 02.05.2025

27,31
Prima Queen - The Prize LP
  • A1: Clickbait (Intro)
  • A2: Mexico
  • A3: The Prize
  • A4: Oats (Ain't Gonna Beg)
  • A5: Ugly
  • A6: Flying Ant Day
  • B1: Meryl Streep
  • B2: Spaceship
  • B3: Fool
  • B4: Woman And Child
  • B5: Sunshine Song
  • B6: More Credit
également disponible

Clear Vinyl[27,69 €]


Die Musik von Prima Queen ist offen, mitreissend, charismatisch und eine Welt für sich. Wenn man sich ihr grossartiges Debütalbum "The Prize" auf Submarine Cat anhört, möchte man in all seinen überschwänglichen, einfühlsamen Melodien eintauchen und in der Wärme der beneidenswerten Verbindung zwischen den beiden Musikerinnen baden, die den Kern der Platte bildet. Die 12 Songs von Louise Macphail und Kristin McFadden greifen auf das schillernde Pop-Gefühl von HAIM und Jenny Lewis zurück und sind von der Offenheit des Geistes geprägt. Sie sind von der Euphorie inspiriert, die Prima Queen im vergangenen Jahr auf der Bühne erlebte, als sie mit Olivia Dean, Dream Wife und Swim Deep tourten. Die beiden Frauen etablieren sich als scharfsinnige, erfrischend offene Songwriterinnen, die übergrosse Gefühle mit Anmut und Witz zum Ausdruck bringen.

pré-commande25.04.2025

il devrait être publié sur 25.04.2025

30,46
Nublo Roboten - Un Silencio Pesado

The Guatemalan project Nublo Roboten is exploring and experimenting with modular synthesizers. Mechanical beats, raw and instinctive sounds, made to dance.

pré-commande25.04.2025

il devrait être publié sur 25.04.2025

27,52
Prima Queen - The Prize LP

Die Musik von Prima Queen ist offen, mitreissend, charismatisch und eine Welt für sich. Wenn man sich ihr grossartiges Debütalbum "The Prize" auf Submarine Cat anhört, möchte man in all seinen überschwänglichen, einfühlsamen Melodien eintauchen und in der Wärme der beneidenswerten Verbindung zwischen den beiden Musikerinnen baden, die den Kern der Platte bildet. Die 12 Songs von Louise Macphail und Kristin McFadden greifen auf das schillernde Pop-Gefühl von HAIM und Jenny Lewis zurück und sind von der Offenheit des Geistes geprägt. Sie sind von der Euphorie inspiriert, die Prima Queen im vergangenen Jahr auf der Bühne erlebte, als sie mit Olivia Dean, Dream Wife und Swim Deep tourten. Die beiden Frauen etablieren sich als scharfsinnige, erfrischend offene Songwriterinnen, die übergrosse Gefühle mit Anmut und Witz zum Ausdruck bringen.

pré-commande25.04.2025

il devrait être publié sur 25.04.2025

27,69
Floodlights - Underneath LP
  • A1: Alive (I Want To Feel)
  • A2: Cloud Away
  • A3: Joy
  • A4: Buoyant
  • A5: Horses Will Run
  • A6: This Island
  • B1: Can You Feel It
  • B2: Melancholy Cave
  • B3: Suburbia
  • B4: The Light Won't Shine Forever
  • B5: 5Am

Die in Naarm/Melbourne ansässige Rockband Floodlights kündigt ihr drittes Album 'Underneath' an, das am 21. März 2025 über PIAS Australia veröffentlicht wird.

'Underneath' entstand inmitten ausgedehnter Tourneen durch Großbritannien und Europa, Australien und den USA, und wurde von einer surrealen Phase im Leben der Bandmitglieder geprägt - voller Premieren, der Erkundung neuer Orte und den bisher größten Gigs und Festivals.

Trotz der Vergänglichkeit ihres neuen Lebens auf der Straße erwies sich der Schreibprozess als eine äußerst intime Zeit, die von ruhigen, gemeinsamen Momenten der Kontemplation geprägt war. Die Songs, die dabei entstanden sind, repräsentieren einen Prozess der Abrechnung, der Katharsis und des Wachstums innerhalb der Gruppe. Sie verschmelzen die prägnanten gesellschaftlichen Reflexionen, für die sie bekannt sind, mit persönlicheren Meditationen über Trauer, Erinnerungen und Orte und geben schließlich den unzähligen Emotionen und Erfahrungen, die unter der Oberfläche schlummern, Gestalt. Mit ihren einhüllenden Alt-Rock-Klanglandschaften malen Floodlights auf 'Underneath' eine Metamorphose in Bewegung, während sie im Kern erforschen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.

pré-commande11.04.2025

il devrait être publié sur 11.04.2025

28,78
Cold Specks - Light For The Midnight (LP)
  • A1: How It Feels
  • A2: Venus In Pisces
  • A3: Wandering In The Wild
  • A4: Cold Goodbye
  • A5: Endlessly
  • B1: Lingering Ghosts
  • B2: Cheap Dreaming
  • B3: Lovely Little Bones
  • B4: Curse Away
  • B5: Closer

Cold Specks kehrt mit ihrem vierten Album 'Light for the Midnight' zurück.

Nach den Erfolgen ihrer ersten drei Alben 'I Predict a Graceful Expulsion' (2012), 'Neuroplasticity' (2014) und 'Fool's Paradise' (2017) hat Cold Specks (Al Spx) ihren Ruf als einzigartige Stimme der modernen Musik gefestigt. Von ihrer fesselnden Acapella-Performance bei Later... with Jools Holland bis hin zu Kollaborationen mit Moby, Massive Attack und Michael Gira von Swans hat Cold Specks immer wieder Kunstwerke geschaffen, die nachhallen.

Mit 'Light for the Midnight' begibt sie sich auf ihre bisher persönlichste Reise. In seinem Kern ist das Album eine rohe und zutiefst emotionale Reflexion über Ausdauer, Überleben und Transformation. Es ist eine Sammlung von inbrünstigen Balladen und atmosphärischen Popsongs, die Spx' gefühlvolle Stimme in weitläufige Klangwelten kanalisiert.

Das Album entstand in einer herausfordernden Phase in Spx' Leben. Die Arbeit begann 2019 inmitten von Kämpfen mit der psychischen Gesundheit, Erfahrungen, die tief in die Musik eingebettet sind. Doch trotz seiner persönlichen Ursprünge betont Spx seine Universalität: „Ich wollte auf jeden Fall über die letzten Jahre reflektieren, weil sie mich so sehr beeinflusst haben, aber ich wollte auch, dass das Publikum mit diesem Album weggeht. Die Songs gehören ihnen, sobald ich sie veröffentlicht habe.“

Das Album wurde in Toronto und Bristol aufgenommen, wobei Spx zusammen mit Adrian Utley von Portishead und Ali Chant (bekannt für seine Arbeit mit Perfume Genius, Dry Cleaning und Aldous Harding) als Co-Produzent fungierte. Es enthält Streicherarrangements von Owen Pallett (Taylor Swift, Lana Del Rey, Sampha) und zusätzliche Beiträge von Graham Walsh von Holy Fuck. Spx arbeitete auch mit einer Reihe von hervorragenden Kollaborateuren zusammen, darunter Chantal Kreviazuk (Drake, Kendrick Lamar), Malcolm Middleton von Arab Strap, Ben Christophers, Ed Harcourt und Jonathan Quarmby.

'Light for the Midnight' zeigt Cold Specks von ihrer verletzlichsten und kraftvollsten Seite, indem sie die Geschichten ihres Kampfes in atemberaubende Kompositionen verwebt, die einen tiefen Eindruck hinterlassen. Es ist ein Album der Hoffnung und der Transformation.

pré-commande11.04.2025

il devrait être publié sur 11.04.2025

28,36
SCOWL - ARE WE ALL ANGELS

Scowl

ARE WE ALL ANGELS

12inchDOCLP358
Dead Oceans
04.04.2025
  • Special
  • B.a.b.e
  • Fantasy
  • Not Hell, Not Heaven
  • Tonight (I'm Afraid)
  • Fleshed Out
  • Let You Down
  • Cellophane
  • Suffer The Fool (How High Are You?)
  • Haunted
  • Are We All Angels
également disponible

OLIVE GREEN VINYL[22,27 €]


Produziert von Will Yip (Turnstile, Title Fight, Mannequin Pussy, etc.), der auch schon an der 2023er "Psychic Dance Routine" EP der Hardcore-Band Scowl aus Santa Cruz mitgewirkt hat, findet man auf "Are We All Angels" die giftige und antagonistische Band, die ihre Aggression durch eine expansivere Version ihrer selbst leitet. Das Album wurde von Rich Costey (Fiona Apple, My Chemical Romance, Vampire Weekend, etc.) gemischt. "Are We All Angels" ist geprägt von Entfremdung, Trauer und Kontrollverlust, und setzt sich größtenteils mit ihrem neu gefundenen Platz in der Hardcore-Szene auseinander, einer Gemeinschaft, die die Band in den letzten Jahren sowohl umarmt als auch zu einer Art Blitzableiter gemacht hat. Auf "Are We All Angels" erkunden Scowl auf Schritt und Tritt ehrgeizige neue Richtungen und verbiegen Genre-Normen. Sängerin Kat Moss macht die am unmittelbarsten erkennbare Entwicklung, indem sie einen strukturierteren und manchmal zarten Ansatz wählt. Sie spielt mit Harmonien und melodischem Feingefühl, das selbst die eingefleischtesten Scowl-Fans überraschen dürfte. Moss nennt eine breite Palette von Einflüssen außerhalb des harten Rock - alles von Billie Eilish bis Radiohead, Car Seat Headrest bis Julien Baker. "Die meisten von uns waren wirklich keine geübten Musiker, als die Band begann", gibt sie zu. "Es war in dieser Hinsicht sehr Germs-esque, wie die erste Hardcore-Band eines Babys, was großartig ist. Jetzt wissen wir vielleicht immer noch nicht, was wir tun, aber wir haben eine bessere Vorstellung davon, was wir tun wollen." Instrumental gibt die Band Einflüsse von Negative Approach, Bad Brains, Hole, Mudhoney, Garbage, Ramones, Pixies, Sonic Youth, Rocket From The Crypt und anderen an. Bassist Bailey Lupo merkt an: "Das Songwriting für die neue Platte war das bisher kollaborativste in der Geschichte von Scowl. Jeder hat so viele Ideen eingebracht, und wir konnten sie alle in Ruhe analysieren und uns Zeit nehmen. Wir haben alle so unterschiedliche Geschmäcker, Einflüsse und Persönlichkeiten, und das kann man auf diesem Album wirklich in jeder Ecke hören." Selbst durch diesen eklektischen Ansatz verlieren Scowl nichts von ihrer Schärfe und schaffen es immer noch, die Wut und Frustration zu vermitteln, die dahinter steckt. Sie sind zutiefst dem Ethos des Punk und seinem Gemeinschaftssinn verpflichtet. "Hardcore und Punk haben uns geprägt, wie wir arbeiten, was wir als Band tun wollen und wie wir uns beteiligen", sagt Greene. "Im Kern sind wir eine Punk- und Hardcore-Band, unabhängig davon, wie sich der Song verändert." Das Album wird von dem bereits veröffentlichten "Special" eröffnet, einen Song mit großer, hymnischer Energie, der die rohe Intensität von Scowl beibehält. Scowl haben sich schnell als einer der dynamischsten und fleißigsten Acts in der Rockszene etabliert und ausgiebig in den USA und international mit Bands wie Limp Bizkit, Destroy Boys, The Bronx, Militarie Gun, Show Me The Body, Zulu, Touche Amore, A Day To Remember, Speed, Sunami und vielen anderen getourt, sowie Festivalauftritte beim Coachella, Reading & Leeds, No Values, Outbreak, Primavera und Sick New World, um nur einige zu nennen, absolviert. Die Band - Malachi Greene (Gitarre), Bailey Lupo (Bass), Cole Gilbert (Schlagzeug), Mikey Bifolco (Gitarre) und Kat Moss (Gesang) - gründete sich 2019 und feierte 2021 mit ihrem Debütalbum "How Flowers Grow" ihren Durchbruch. Seitdem sind sie unaufhaltsam auf dem Vormarsch.

pré-commande04.04.2025

il devrait être publié sur 04.04.2025

23,49
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