Essential UK experimental composer Richard Skelton returns to Phantom Limb for new album selenodesy, interweaving his newfound love of electronics and synthesis with mastery of gritty organic texture.
Skelton’s music has always been rooted in landscape, in the loam and grit of the earth: from his 2009 Pennine Moors-inspired modern classic Landings to his more recent Moraine Sequence of geological excavations, his work has been bound inexorably with the stark and untended wilderness of northern landscapes. With this new album, however, Skelton shifts his gaze skyward — in part the result of a move in 2017 to the countryside near the Kielder Observatory, and to a so-called ‘dark sky’ region of the UK. In this remote landscape, light pollution is minimal, allowing the austere majesty of the night sky to be seen with greater clarity.
The resulting album, selenodesy, reveals a new, reverberant spaciousness to Skelton’s use of electronics. It marries the twin worlds of his previous Phantom Limb release - 2020’s These Charms May Be Sung Over A Wound, and its abandoned-factory threnody - with the landscape-revering arcana of his earlier work, which saw him bury instruments in the soil to return months later to recover and record with them, newly imbued with the land they occupied. selenodesy was prefigured by a period of insomnia and the relief found
in stargazing, during which Skelton tried to transcribe his hypnagogic visions: “much of this music came to me in the early hours, in that nowhere state between dreaming and waking. I’d look out the window and the night sky would be swirling with stars. Mars or Venus would be hovering in the corner of the room. I’d lie there and watch the Aurora Borealis dance across the ceiling.”
In selenodesy, we find the lingering, distorted sine waves of album opener “Albedo” that thrum and fizz with an icy, foreboding moonlight, rays of subtle movement that illuminate and darken alternately. Next follows lead single “The Plot of Lunar Phases”, whose passive shrieks echo about a cold, yawning space, reaching an ecstatic crescendo of hissing sonics and swirling celestial drone. Its dynamic range acts like the light of a lunar passage, from utmost darkness to radiant luminosity. Elsewhere, the pulsing, precessional bass of “Faint Ray Systems” gradually opens to reveal mournful, elegiac synthesis that reaches high into the night sky with an unearthly beauty. It is as if, during those long months of lockdown in the Scottish countryside, Skelton tapped into a series of sidereal electromagnetic transmissions, and transposed them into musical form.
quête:kiel
Wiederveröffentlichung des 2018er Albums!
Umse ist ein Kind des Ruhrpotts – und ewig Reisender. Ein Malocher-MC mit langem Atem, der sich endlich auszahlt. Der Top-20-Künstler chartete mit seinen letzten beiden Alben „Kunst für sich“ (#36) und „Haiwanischer Schnee“ (#16), die über die Indie-Institution Jakarta Records erschienen. Für sein neues Album nahm er sich zwei Jahre Zeit, musste Tiefschläge überwinden, um „Durch die Wolkendecke“ gehen zu können. Heute präsentiert er mit „Bescheid“ das erste Video zu seinem neuen Album, das am 28. September erscheint.
In zwei Jahren hat sich einiges angestaut: an Texten und Erfahrungen. So veröffentlichte Umse erst im Mai die 6-Track starke „Flammenwerfer“-EP und nun bereits Ende September ein neues Album. Der Ruhrpott-Rapper, der in einer Tugend-Tradition mit den lokalen Legenden RAGund Too Strong steht und doch nach State of the Art klingt, tourte jahrelang durchs Land und erspielte sich von Konstanz bis Kiel einen exzellenten Ruf als Live-MC.
Über die Jahre hat sich Umse eine loyale Fanbase aufgebaut, die ihn für seine Bodenständigkeit schätzt. Er verkörpert die Werte der alten Schule, vereint Technik und Tiefgang und befriedet mit seinem Neo-Boombap-Entwurf die Rap-Generationen. „Durch Die Wolkendecke“ setzt diesen Weg konsequent fort und zeigt dabei neue Impulse und Perspektiven auf. Der Titel deutet bereits an, dass es düsterer und nachdenklicher zugeht; er steht aber auch sinnbildlich für: „Sky is the limit“.
Dieses Limit ist für den Grown-Man-Rapper noch lange nicht erreicht: Er ist weder hängengebliebener Oldschooler noch gesichtstätowierter Mumble-Rapper, und doch fruchtet sein Scheuklappen-freier, samplelastiger Trademark-Sound im Hier und Jetzt. Mal erinnern die Sing-Sang-Hooks an den frühen 50 Cent, mal an die Crowd-Control-Choruse der Dilated Peoples.
Das Regionale und das Reisen sind zwei Konstanten und Extreme, die sich durch die Karriere von Umse zu ziehen scheinen. Nachdem er sich mit Hofproduzent Deckah für die Produktion von „Hawaianischer Schnee“ in einem Landhaus in der niederländischen Provinz einmietete, flogen sie für „Durch Die Wolkendecke“ bis nach Colorado und Teneriffa. Der Track „Wenn Die Ferne Ruft“ thematisiert dieses Fernweh, das für Umbeck so inspirierend wirkt, mit markanten Lines: „Man tut es wieder, wenn man merkt, das Reisen Wunder bewirkt.“
Der Opener „Bescheid“ ist nur vordergründig ein Representer und offenbart bei genauerem Hinhören reife Reflexionen eines Mittdreißigers. Auf „Mach Das Kleine Groß“ zeigt Umse dialektisches Talent, schließt von dem Großen auf das Kleine, vom Lokalen aufs Globale, von sich als Individuum auf die Gesellschaft und Szene. Das rührende Outro „Jederzeit“ klingt wie eine Art Testament, mit der sich Umse endgültig in den Real-Rap-Analen als eine der wichtigsten Stimmen seiner Generation verewigt.
Umse sagte einmal sinngemäß über die Langlebigkeit von Alben: „Es interessiert keine Sau, wie lange du daran gearbeitet hast, es zählt, wie lange sie rotiert.“ Und eine lange Haltwertszeit hat dieses zeitlose, detailverliebte Werk ganz sicherlich.
Erik Cohen meldet sich 2 Jahre nach "Northern Soul" mit seinem fünften Langspieler zurück. Das 10 Songs umfassende "True Blue" bringt nicht nur wohlbekannte Trademarks des sympathischen Kielers effektiv und lässig auf den Punkt. Die Platte erweitert das musikalische Spektrum des Norddeutschen durchaus um frische klangliche Facetten. Satt und mit Liebe für Details produziert, ergeben die abwechslungsreich rollenden neuen Lieder unter dem Strich ein reifes, individuelle Stärke präsentierendes Rockalbum in deutscher Sprache, das für durchgehenden Hörspaß steht.
Christian Scott aTunde Adjuah, Nachkomme einer großen Künstlerfamilie aus New Orleans. Neffe von Donald Harrison, Jr. und Enkel des legendären Big Chief Donald Harrison Sr. (d. 1998) und New Orleans Legend Award Preisträger, Herreast J. Harrison. Er ist außerdem der eineiige Zwillingsbruder des ausgezeichneten Regisseurs Kiel Adrian Scott, einem Schützling Spike Lees. Als Vater der "Stretch Music" und Designer innovativer Trompeten, bringt Christian den Jazz auch mit seiner Stretch Music App technologisch auf ein neues Level. 2007 wurde er für den Grammy nominiert und 2010 und 2012 erhielt er den renommierten Edison Award. 2008 bat ihn der Regisseur Steven Soderbergh eine kleine Rolle neben George Clooney in dem Film ,Ein verlockendes Spiel" zu übernehmen.
Black Vinyl[25,84 €]
Sobald ein Song mit einer auf mehreren Spuren aufgenommenen Kakophonie des Kotzens beginnt, liegt die Vermutung nahe, dass er auf der dunklen Seite des musikalischen Spektrums zu verorten ist. Dies trifft bei TCHORNOBOGs epischen Track 'The Vomiting Choir' genau ins Schwarze. In 24:08 Minuten windet sich eine absteigende Spirale in eine schier bodenlose Grube, die mit einem größtenteils dissonanten Klangmiasma aus purer Negativität, aber auch überraschender Komplexität gefüllt ist. TCHORNOBOG wandeln weiterhin auf verschiedenen Wegen gleichzeitig, die von und zu ihrer mutmaßlichen Position in der Mitte der Kreuzung von Death, Doom und Black Metal weg- und hinführen. Freunde von DEATHSPELL OMEGA, THE RUINS OF BEVERAST und ULCERATE erkennen wahrscheinlich die allgemeine Richtung, aber die amerikanische Band aus Portland, Oregon schlägt einen ganz eigenen Kurs auf diesen stockdunklen musikalischen Gewässern ein. Wer in ihrem Kielwasser segelt, begegnet neben vielen anderen wundersamen Erscheinungen vielleicht auch dem Geist der frühen MOTORPSYCHO. TCHORNOBOG wurden 2014 von dem in der Ukraine geborenen Multiinstrumentalisten Markov Soroka ins Leben gerufen, der auch für andere Projekte wie AUREOLE, DROWN und KRUKH bekannt ist. Der ukrainische Name "Tchornobog" basiert auf einer rekonstruierten slawischen Gottheit, für die es kaum Belege gibt; außer einer Notiz in der "Chronica Slavorum", die der deutsche Chronist Helmold von Bosau im 12. Jahrhundert verfasste (und die später kopiert und phantasievoll angereichert wurde). Dieser vermutete Verursacher von Pech und Unheil, der in zahlreichen Schreibvarianten mit der Bedeutung "Schwarzer Gott" auftaucht, schaffte es als "Czernobog" untere anderem auch in Neil Gaimans Roman "American Gods" sowie dessen anschließender TV-Adaption. Das selbstbetitelte Debütalbum "Tchornobog" erschien im Jahr 2017 unter großem Beifall von Fans und Kritikern und wurde mittlerweile von Lupus Lounge weltweit wiederveröffentlicht. Derzeit arbeitet Markov Soroka an seinem zweiten TCHORNOBOG-Album. Als ersten Vorgeschmack auf die bevorstehende musikalische Dunkelheit dürfen wir alle aus vollem Hals in 'The Vomiting Choir' auf dem Split-Album einstimmen.
Orange Vinyl[27,94 €]
Sobald ein Song mit einer auf mehreren Spuren aufgenommenen Kakophonie des Kotzens beginnt, liegt die Vermutung nahe, dass er auf der dunklen Seite des musikalischen Spektrums zu verorten ist. Dies trifft bei TCHORNOBOGs epischen Track 'The Vomiting Choir' genau ins Schwarze. In 24:08 Minuten windet sich eine absteigende Spirale in eine schier bodenlose Grube, die mit einem größtenteils dissonanten Klangmiasma aus purer Negativität, aber auch überraschender Komplexität gefüllt ist. TCHORNOBOG wandeln weiterhin auf verschiedenen Wegen gleichzeitig, die von und zu ihrer mutmaßlichen Position in der Mitte der Kreuzung von Death, Doom und Black Metal weg- und hinführen. Freunde von DEATHSPELL OMEGA, THE RUINS OF BEVERAST und ULCERATE erkennen wahrscheinlich die allgemeine Richtung, aber die amerikanische Band aus Portland, Oregon schlägt einen ganz eigenen Kurs auf diesen stockdunklen musikalischen Gewässern ein. Wer in ihrem Kielwasser segelt, begegnet neben vielen anderen wundersamen Erscheinungen vielleicht auch dem Geist der frühen MOTORPSYCHO. TCHORNOBOG wurden 2014 von dem in der Ukraine geborenen Multiinstrumentalisten Markov Soroka ins Leben gerufen, der auch für andere Projekte wie AUREOLE, DROWN und KRUKH bekannt ist. Der ukrainische Name "Tchornobog" basiert auf einer rekonstruierten slawischen Gottheit, für die es kaum Belege gibt; außer einer Notiz in der "Chronica Slavorum", die der deutsche Chronist Helmold von Bosau im 12. Jahrhundert verfasste (und die später kopiert und phantasievoll angereichert wurde). Dieser vermutete Verursacher von Pech und Unheil, der in zahlreichen Schreibvarianten mit der Bedeutung "Schwarzer Gott" auftaucht, schaffte es als "Czernobog" untere anderem auch in Neil Gaimans Roman "American Gods" sowie dessen anschließender TV-Adaption. Das selbstbetitelte Debütalbum "Tchornobog" erschien im Jahr 2017 unter großem Beifall von Fans und Kritikern und wurde mittlerweile von Lupus Lounge weltweit wiederveröffentlicht. Derzeit arbeitet Markov Soroka an seinem zweiten TCHORNOBOG-Album. Als ersten Vorgeschmack auf die bevorstehende musikalische Dunkelheit dürfen wir alle aus vollem Hals in 'The Vomiting Choir' auf dem Split-Album einstimmen.
Jan Anderzén and his partners celebrate the transcendental power of ecstatic music. Alas Rattoisaa Virtaa is the first Kemialliset Ystävät album in four years. It is the result of chance enhancing online collaboration methods, desire to get lost in the sound archives and the high art of meticulous editing. The album title is from visions of rivers running down from Heart of Darkness to the City of Joyful Noise. If contemporary music is a high speed train passing by then KY's music would be an orgy of light under a railway bridge.
A band member Lars Mattila experiences the music of Alas Rattoisaa Virtaa in spatial terms:
"There are worlds accessed only through our auditory system. I hear a Wunderkammer of freestanding sound objects. Rhythms like sequences of seemingly random stuff laid out on the forest floor: a pair of thrones, a Henry Moore sculpture, a watermelon, two thrones, a Moore sculpture, a melon... I trust the path to go on even if I can't see behind the hill. There's motion, wether it be drunk driving or super human rapid eye movement. The sheer amount of detail makes it impossible to take everything in at once. One's perception and shifting focus reshape the experience on each listen. I remember my visit to Cappella Palatina in Palermo where Normann architecture, Arabic arches and Byzantine dome form a harmonious whole. Various cultural and spiritual influences are recognized as equals. The sense of space also brings to mind the end scene of The Lawnmower Man when the dude is trying to escape the virtual world."
RUBY THE HATCHET liefern mit "Fear Is a Cruel Master" genau das siedend heiße, eingängige und doch voller roher Energie steckende Killer-Album ab, das sein gefeierter Vorgänger "Planetary Space Child" (2017) versprochen hatte. Fünf lange Jahre hat sich die amerikanische Psych Rock Truppe aus New Jersey nach der Veröffentlichung ihrer letzten Scheibe Zeit gelassen, aber das sehnsüchtige Warten hat endlich ein Ende. RUBY THE HATCHET haben in ihrem kollektiven Songwriting einen neuen Gipfel erklommen. Dies hat sich die Ausnahmetruppe durch zahlreiche Opfer sowie einen eisernen Willen, sich erneut zu steigern, hart erkämpft. Der Albumtitel "Fear Is a Cruel Master" spiegelt die Stimmung der Zeit, in der die neuen Songs geschrieben wurden, perfekt wider. Sängerin Jill Taylor, Gitarrist Johnny Scarps, Schlagzeuger Owen Stewart, Bassist Lake Muir und Organist Sean Hur hatten sich längst daran gewöhnt, als Gruppe zusammenzuarbeiten. Doch während der Arbeit am neuen Album konnten sie nur wenig Zeit miteinander verbringen. "Ich habe während der Pandemie viel gelesen und bin dabei auf den Satz 'Angst ist ein grausamer Meister' "Fear Is a Cruel Master" gestoßen", erklärt Taylor. "In dieser Zeit wurde die Angst sichtbar und wie sie die Menschen zurückhielt. Der Titel hat einen Bezug zur Musikbranche, denn alle waren verunsichert - von den Bands über die Booking-Agenten bis hin zu den Clubs. Angst lag in der Luft". "Fear Is a Cruel Master" wurde zusammen mit Paul Ritchie (THE PARLOR MOB) im New Future in New Jersey aufgenommen und war nicht so akribisch durchgeplant wie RUBYs vorherige Alben. Die Band ließ bewusst mehr Spielraum für Spontaneität und magische Momente. Das Hauptthema von "Fear Is a Cruel Master" ist letztlich die Selbstreflexion. Obwohl die neuen Songs im Schmelztiegel einer weltumspannenden Pestilenz geschmiedet wurden, besitzen sie doch eine Zeitlosigkeit, die weit über den Moment ihrer Entstehung hinausreicht. Alles, was RUBY THE HATCHET zu einem so herausragenden und selbst bei ihren Kollegen äußersten beliebten Act macht, findet sich auf diesem Album - von Jills üppigem Gesang voll rauchigem Honig, über die psychedelischen, aber dennoch knackigen Gitarren, bis hin zum Spirit der Rock'n'Roll-Orgelhelden. "Fear Is a Cruel Master" ist definitiv ein Album, das von einer Band geschrieben wurde, die nach einem Jahrzehnt ohne Bedauern auf all die Momente zurückblickt, die sie gelebt oder nicht durchlebt hat. "Fear Is a Cruel Master" ist sowohl Ergebnis als auch Zeugnis dieser Reise. Es ist Zeit, sich auf den Weg zu machen, um RUBY THE HATCHET in ihrem ebenso beeindruckenden wie mächtigen klanglichen Kielwasser zu folgen.
Monster Truck tick all the musical boxes that have garnered the Hamilton-based band a reputation as one of Canada’s hardest-hitting rock outfits, live and on record.
On Monster Truck’s fourth full-length album Warriors, the band (bassist and lead singer Jon Harvey, guitarist Jeremy Widerman, keyboardist Brandon Bliss, and former drummer Steve Kiely), take their signature, riff-driven brand of rock to new heights and bombastic lows. With blazing shared riffs, massive gang vocals, and an ‘all for one, and one for all’ spirit, Warriors reads like a mission statement; one that telegraphs the tireless work ethic Monster Truck has displayed since starting out in 2009, as well as where they’re at and where they’re heading, sonically, in the future.
Synth enchantress Poly Chain returns to Dom Trojga for a smashing full EP release! Hailing from Kiev, she first made a name for herself during the years she spent in Warsaw, releasing her debut LP and becoming a fixture on Poland's underground scene. After returning to Ukraine, she spread her wings further, with exciting releases and regular international appearances only briefly thwarted by the pan-demic. Her long-anticipated EP for Dom Trojga is a treat in her signature style - filled to the brim with incessant, psychedelic arpeggios racing over raw and direct beats. The opener "Kie?" is an unfor-giving electro tune with a huge snare (we like) and tight, unsettling synthwork. "Visa" offers some much-needed hypnotic comfort, and on the flipside, "Acid Regular" hits the floor again with a serious groove, while "Visa Reprise" closes off in a deep, echo-laden fashion. The cover is a drawing by the inimitable Bartosz Zaskórski - an illustrator, sculptor and sound artist, whose uncanny, twisted bio-mechanical visions have been haunting us for years. Take a bite of Dom Trojga!
Following up to their acclaimed "Hold" EP from last year, German duo Alma reemerge on Definition with their new transmission, "Mother". Through four cuts dropping anchor down the most remote nooks of our dance-friendly galaxy, Alma move the cursor from proper floor-focused 4x4 grooves to kosmische-informed pop excursions with dextrous style and seamless elegance. Crafting their own blend of emotionally whelming club music, it's material primed for extended use whether you are sitting on some high-rise, towering rooftops at sunrise or enjoying a freeze-dried cocktail on Alpha Centauri. Presented in both original version and remix form courtesy of label head Definition himself, title-track "Mother" is the epitome of a slo-burner, rolling at low speed but gaining tension, weight and impactfulness as it runs. Circuits sizzling and piano stabs blazing, Alma dish out a compelling sample of their cross-dimensional wares, sure to take any dancefloor in the zone without further ado. Definition's Remix revamp trades the original's steady swing for a further syncopated, newbeat-infected swagger, laying further emphasis on the synth leads and lashing drumwork as poetic, bleached-out pads keep painting the sky all shades of pastel. A more Italo-inflected affair at first, the tear-jerking "Lost In The Stars" has us gliding in a parallel universe of its own, where epic-sized synth combers and muscular bass onslaughts avalanche over brittle lines of soft-tongued vocals. As concretely submerging as it is designed to trigger off deep emotional response from the ravers, this one is tailored to weave instant communion between the jockey and his audience. Flinging in the breaks and cross-cutting delays, Kiel outfit Avidus shift the angle of approach towards harder, faster EBM firepower, binding their rowdy, FX-soaked chords with the chorus to create a wholly distinct dancing and listening experience.
- I Remember Clifford (Benny Golson)
- Pandemic Of Ignorance
- (David Helbock)
- Prelude In E-Minor, Op
- 28: No. 4 (Frédéric Chopin)
- Truth (David Helbock)
- Hymn For Sophie Scholl (David Helbock)
- Time After Time (Cyndi Lauper & Rob Hyman)
- Solidarity Rock (David Helbock)
- I Feel Free (Jack Bruce)
- On The Shore (Arne Jansen)
- Korona Solitude #1 (Sebastian Studnitzky)
- Angel Eyes (Matt Dennis)
- Surrounded By The Night (Peter Madsen)
“It was my wish to cool things down a bit,” says David Helbock. The
Austrian-born pianist has formed a new trio with guitarist Arne
Jansen and trumpeter Sebastian Studnitzky and it is clear when he
talks about it how far he has already moved on since his previous
group: “In the Random Control Trio we had a lot of instruments on
the stage, there was a lot of changing from one instrument to
another… and a lot of notes.” And the new group? “It is more about
emotions. And emotions are the most important thing in music.”
There are other differences too. Whereas Helbock’s previous groups
have consisted of musicians from his native Austria, he has now lived
in Berlin for five years, and ‘The New Cool’ presents his first group
formed with players who have also adopted Berlin as their home city.
With Arne Jansen, originally from Kiel, what appeals to Helbock is
that “he is such an unselfish player, very centred and very calm - and
subtle too. With him it’s all about the music.” Studnitzky is originally
from the Black Forest and Helbock liked “his style of playing with that
very airy sound” and the fact the range of timbres and moods he
creates with just one effects device. And how does it work in the
trio? “All three of us are melody players, but we are all capable of
holding back and giving space to the others.”
It would be wrong, however, to see the elegiac feel of much of this
album as a response to the pandemic. Helbock and producer Siggi
Loch were having “a productive and fruitful discussion” about these
ideas a full year before the recording sessions took place at the Emil
Berliner studios in August 2020. Loch has a fascination for the way
cool jazz “turned the wheel around” to connect with a wide audience
and references and connections with the cool jazz movement are
scattered throughout this album. It is also the very first time that
Helbock has included a tune by his teacher for over a decade,
American pianist Peter Madsen, who toured extensively with Stan
Getz and also taught Maria Schneider.
Helbock has been inspired by the innovations and concepts of Lennie
Tristano and his sense of affinity with the Chicago-born genius runs
deep. Tristano once decreed that “the jazz musician’s function is to
feel.” Helbock, Jansen and Studnitzky have taken that maxim to their
hearts.
LP pressed on 180g vinyl with digital download included.
NO MORE don't need much of an introduction - the legendary Kiel-based (No)Wave / PostPunk band project took the worlds dancefloors by storm with the release of their seminal single "Suicide Commando" in 1981 which was later re-introduced to the Techno / Electro youth of the world, when Munich's DJ Hell famously reinterpreted the tune in 1998.
Still actively touring and releasing on a regular NO MORE are now making their debut on the freshly launched Intrauterin Recordings-offshoot EL CABALLO SEMENTAL..
The labels cat.no. 001 is a first time on vinyl release taken off NO MORE's "The Return Of The German Angst" digital mixtape and sees one of the bands hit tunes being reworked in a unique, highly captivating manner, pressed exclusively as a limited to 200 copies whitelabel edition on purple / violet vinyl.
"123456789 (baze.djunkiii + Herr Brandt Dream A Nudream Remix)" exceeds the bands natural musical realm by far and transfers the song into MoombahGoth / DubWave territories previously unheard of, not only for a classic band like NO MORE.. The rework picks up latest developments from the urban and bass music world whilst keeping the haunted vibe of the original songs chorus intact, slighty references NuBeat / PostPunk and Dub, adds lush, dreamy Cosmic guitar textures and even winks to the underground whistle and rave posse with a sweet as candy piano breakdown.
In their conjunctional remix work we see Intrauterin Recordings-founder baze.djunkiii, quality electronic music activist and prolific DJ for more than 20 years, and Herr Brandt, founding member of the classic German Wave / Indie / Alternative outfit The Convent as well as of the praised underground Synth Pop / Minimal Wave band Sonnenbrandt, effortlessly merge the best of two musical worlds to create something new and captivating, like they used to do on the decks with their former BETA-ZERFALL parties which were the main and initial reason the two of them and NO MORE came together in the first place.
a A- 123456789 BAZE.DJUNKIII + HERR BRANDT DREAM A NUDREAM REMIX
German duo Avidus bring their spellbinding style to Crosstown this March. The pair have conceived a four track EP that serves to showcase their unique sound.
Avidus have produced a mesmerising EP that submerges the listener in an intriguing sonic soundscape. On title track XII prominent drums arise alongside dramatic strings that create a track full of suspense. Psalm 23 opens with an ethereal vocal sample that bleeds into a high-octane beat that's pacing and intense. On the flip, Lux is a dreamy and emotive number, calmer than its predecessors with a breathtaking breakdown, whilst last year's Revenge Of The Whales gets a rework for Crosstown.
Hailing from Kiel in North Germany Fritz Wagner and Marc Wolf, aka Avidus, have forged a strong partnership over the years. Fritz began producing music in the late 90s, making Hip Hop beats and pop music before moving on to house. During his early years, Marc produced backing tracks for hardcore bands before DJ'ing at illegal, outdoor raves. He started his own night ENDVR at Kiel's Luna Club, where he invited guest such as Âme, Roman Flügel, Barnt and Marcus Worgull. Their diverse musical tastes and influences are apparent in their music, which refuses to be confined to any one genre. The duo launched their own imprint Empore Music in 2014 that has charted releases from Johannes Albert amongst others.
Sie wollten eigentlich nur einen Track zusammen aufnehmen, für die gemeinsame Japan Tournee im letzten Frühling. Auf der Tour sollten Springintgut und F.S. Blumm ihre aktuellen Solo-Alben*) in neun japanischen Städten präsentieren, ein gemeinsamer Track als Zugabe konnte dabei nicht schaden. Das Duo entpuppte sich als Selbstläufer: Aus einem Track wurden im Handumdrehen siebzehn! Wenn man bedenkt, dass beide Künstler für ihre jeweiligen Solo-Alben sechs Jahre gebraucht haben, ist es umso erstaunlicher, dass sie - The Bird And White Noise' innerhalb von zwei Monaten eingespielt haben.
















