In O.D.O.O. singt Fela über die Auswirkungen der militärischen Machtübernahme und die Zerstörung der jungen afrikanischen Demokratien seit der Unabhängigkeit - insbesondere der jungen Demokratien, die nach langen Auseinandersetzungen und manchmal sogar Kriegen mit den Kolonialmächten ihre Unabhängigkeit erkämpft und gewonnen haben. Er sagte, dass Putschisten, wenn sie an die Macht kommen, Namen annehmen wie: Nigerianischer Oberster Militärrat, Ghanaischer Erlösungsrat, Libyscher Revolutionär usw. In den meisten Fällen wurden die Putschversuche von den ehemaligen Kolonialmächten geplant und finanziert. Für diejenigen, die sich dessen nicht bewusst sind, schafft die Präsenz des Militärs auf der politischen Bühne die Illusion einer friedlichen "demokratischen" Partizipation und einer funktionierenden Regierung. Zumal der größte Teil der täglichen Regierungsarbeit von Zivilisten geleistet wird, die den Militärchefs unterstehen. Für Fela besteht die Aufgabe der Streitkräfte unter normalen Umständen darin, die zivile Regierung zu verteidigen und zu unterstützen, und nicht darin, sie zu stürzen oder die Aufgaben eines Regierungszweiges an sich zu reißen, weil sie kein politisches Mandat haben. Das Gegenteil zu tun - das bedeutet "überholen". Jede Vorstellung von einem wohlhabenden und friedlichen Land, in dem das Militär an der Spitze der Macht steht, ist eine Illusion.
Die anhaltenden Skandale und die Korruption auf höchster Ebene, die alle Regime seit der Unabhängigkeit kennzeichnen, tragen dazu bei, Felas Desillusionierung und sein Misstrauen gegenüber dem Militär ins rechte Licht zu rücken. Er weist auf die Zweideutigkeit hin, daß die Verfassungen der neuen unabhängigen afrikanischen Nationen an die Verfassungen der scheidenden Kolonialherren angelehnt sind. Identifiziert das als Ursache der Probleme. In seiner sarkastischen Art bezeichnet Fela das, was in Afrika als Regierung durchgeht, als: '…soldier go! Soldier come!' Damit meint er, dass die Institution, die die militärische Struktur geschaffen hat, die Armee absichtlich dorthin gebracht hat, um ihr koloniales Werk fortzusetzen. Um die Not der Afrikaner unter einer solchen Diktatur deutlich zu machen, führt Fela eine Liste von Liedern an, die er geschrieben hat und in denen er die Ungerechtigkeiten des Systems kritisiert: Kalakuta Show! Mr. Follow-Follow! Zombie! Shuffering und Shmiling! Leider sind es die armen Massen, die am meisten unter der Misswirtschaft und Korruption der Regierung leiden. Von klein auf müssen afrikanische Kinder lernen, wie man in einem System überlebt, in dem man nicht weiß, woher die nächste Mahlzeit kommt - keine soziale Sicherheit, keine Bildung etc.
Trotz all dieser Rückschläge versuchen die Afrikaner weiterhin, ihre Kinder zu erziehen. Die Kinder wachsen auf, nehmen feste Jobs an, um ihr Leben zu verbessern, sparen hier und dort, um zu überleben. Letzten Endes jedoch machen die Ereignisse der Misswirtschaft verschiedener Verwaltungen alle Opfer und Abstriche, die der Einzelne zur Verbesserung seines Lebens macht, nutzlos.
O.D.O.O. war im Box Set #5 enthalten, das von Chris Martin und Femi Kuti kuratiert wurde. Das Album wurde auf grünem, transparentem Vinyl neu gepresst und mit einem bedruckten Inlay versehen in einer single sleeve Außenhülle.
- Ltd. Col. LP: (Transparent Green Vinyl)
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Monte Fiasko, oder der Gipfel der Katastrophe. Das vierte Album der NDW-Postpunker ILLEGALE FARBEN aus Köln legt einen düster-treibenden Soundtrack unter diese großen und kleinen Krisen im Privaten und in der Welt. Die Themen sind dabei so abwechslungsreich wie die Sounds. Es geht um Einsamkeit, Selbstzweifel und Resignation. Illegale Farben zeigen sich also weiterhin nicht von ihrer Spaßvogel-Seite, der Tenor bleibt blau-grau. Neu sind auch die musikalischen Gäste auf Monte Fiasko, neben Stefanie Schrank von Locas in Love ist auch Cecilia Boström von The Baboon Show bei jeweils einem Song mit dabei. Stilistisch ist das Album ein gewagter Mix aus den postpunkigen Klängen der ersten beiden Alben, der kontemplativen Zurückhaltung des letzten Werks, "unbedeutend ungenau", und mitreißendem Indie-Rock. Immer mit einer guten Portion NDW abgerundet, sei es in der Musik oder in den Texten. Hier wurde ein "Album" im klassischen Sinn produziert, das sich natürlich bestenfalls auf LP anhören lässt.
- A1: Tuning (And 74 Musicians) 2:46
- A2: Polar (And 74 Musicians) 4:47
- A3: Albéniz (And 74 Musicians) 4:17
- A4: Poly (And 74 Musicians) 4:20
- B1: Mozart (And 74 Musicians) 3:18
- B2: Anatolia (And 74 Musicians) 5:20
- B3: Haendel (And 2 Friends) 3:33
- B4: Vivaldi (And 74 Musicians) 3:20
- B5: Sheremetiev (And 74 Musicians) 3:17
- C1: Pleyel (And 74 Musicians) 5:47
- C2: War Dance (And 74 Musicians) 5:46
- C3: Verdi (And 74 Musicians) 4:49
Seine Remixe klassischer Werke aus dem Album "Timeless" wurden von der französischen Tageszeitung "Libération" als "die Zukunft der Klassik" gefeiert. Nun präsentiert der Produzent William Rezé aka Thylacine auf seinem Album "Thylacine (And 74 Musicians)" elf neue Stücke zwischen klassischer und elektronischer Musik, die er zusammen mit großem Orchester und klassischen Gastmusikern aufgenommen hat. Für seine elektronisch-orchestralen Klanglandschaften ließ er sich von klassischen Komponisten wie Albéniz, Mozart oder Vivaldi inspirieren, vertont aber auch die beiden eigenen Stücke "Polar" und "War Dance" völlig neu. Unterstützt wird er dabei von der Arrangeurin und Dirigentin Uèle Lamore, dem Orchestre National des Pays de la Loire, den Maîtrise des Pays de la Loire (einem Kinder- und Jugendchorprojekt), dem Gitarren-Star Thibault Cauvin und Geiger Luka Faulisi. Aufgenommen wurde das Album im Théâtre du Quai in Angers (Frankreich).
Die Wiener Samsara Joyride mit ihrem zweitem Longplayer, dem ersten auf Tonzonen. Von Beginn an stand für die Band eine Fusion des klassischen Rocksounds der 70er und 90er Jahre im Mittelpunkt, dabei bewegt sich die Band stilistisch frei zwischen Blues-, Psych- und Stoner-Rock. Eingängige, hypnotisierende Riffs, durchsetzt mit euphorisierenden Gitarrensoli und markanten Bariton-Vocals bestimmen die Songs - ein Spiel zwischen Altbewährtem und Experimentellem, zwischen Wiederholungen und Wendungen. 2023 wurden sieben neue Tracks geschmiedet, die zwar noch erkennbar im Stil des Debütalbums gegründet sind, sich aber in Sachen Komplexität und Experimentierfreude deutlich abheben. "The Subtle And The Dense" tritt schon vom ersten Ton an nicht nur deutlich heavier und progressiver, sondern vor allem selbstbewusster auf. Es wurde deutlich mutiger mit dem Einsatz von Hintergrundstimmen und Gesangsharmonien experimentiert. Leadgitarrist Michael Haumer übernimmt den größten Teil des Background-Gesangs, wobei sein kräftiger Tenor Miehes dunklen Bariton perfekt ergänzt. Aber auch Laura Fichtenkamms klare und weiche Frauenstimme bildet einen harmonischen Kontrast zur Hauptstimme. Verglichen mit dem ersten Album ist der Gitarrensound von Miehe und Haumer gleichzeitig subtiler und dichter. Wo früher noch live improvisiert wurden, finden sich heute fast ausschließllich in akribischer Kleinarbeit ausgearbeitete Lead-Gitarren-Parts, die mühelos zwischen Blues-, Metal und Stonerrock wechseln. Andreas Mittermühlners mal peitschenden, mal wuchtig stampfenden, immer jedoch punktgenauen Drums und Daniel Batliners vibrierend-groovender, alles andere als im Hintergrund stehender Bass, bilden gemeinsam das Rückgrat und den Puls der Platte, und bieten so den schneidenden Höhen von Haumers Sologitarre Fundament und Rahmen zur Entfaltung. Daraus ergibt sich ein großes Ganzes, das manchmal nach Kyuss, manchmal nach Danzig oder Black Sabbath, manchmal sogar noch Tool oder All Them Witches klingt, immer aber nach Samsara Joyride und als Gesamtwerk weit über die Summe seiner Teile hinauswächst.
Mit dem wachsenden Wunsch nach früheren Werken von ELOY, dem gemäß Musikpresse "deutschen Flaggschiff des Art-und Progressivrock" kommt nun am 23.02.2024 mit "Destination" ein Album aus dem Jahr 1992 erneut auf den Markt, welches schon seit langem nicht mehr verfügbar ist. Da zu jener Zeit der frühen Neunziger die Vinyl-Platte quasi komplett "out" war, erscheint "Destination" nun als physisches Produkt erstmals auch auf Vinyl. "Destination" ist ein Album, auf welchem wir viele unterschiedliche Inspirationen und stilistischen Elemente verarbeiteten und vermischten. Obwohl Bassist Klaus Peter Matziol während der laufenden Produktion erstmals wieder für die Band zum Bass griff, entstand das Material überwiegend in der Zusammenarbeit von Michael Gerlach und mir, und es kam eine Melange aus atmosphärischen, aber auch sehr rockigen Klängen dabei heraus, wobei ich mich noch im Satzgesang mit mir selbst herausforderte, und wir durch diverse Fremdinstrumente das noch immer nicht komplett neu besetzte Line Up auffüllten. Es herrschte nach dem Erfolg des Vorgängers RA, welches ELOY nach dreijähriger Pause sofort in die offiziellen deutschen Albencharts zurück katapultierte, rege Aufbruchsstimmung. Der Sound und die Melange der Musik gelangen so, wie geplant." (Frank Bornemann, 2023)
- Road To Love
- How About Me
- Singin' To The Music
- Rainy Jane
- Look At Me
- Say It Again
- I Really Love You
- Love Me For A Day
- Sitting In The Apple Tree
- Take My Love
- Pretty Little Girl
- Welcome To My Love
- Girl (Mono)
- I'll Believe In You (Mono)
- Take My Love (Mono)
- Road To Love (Mono)
- How About Me (Mono)
- I Really Love You (Mono)
7A Records is proud to present Davy Jones "The Bell Records Story". A lavish reissue of Davy Jones' self-titled album remastered with 6 bonus tracks. The CD version comes with a big 36 page colour booklet, extensive liner notes from Monkees historian Mark Kleiner and rare and previously unseen pictures. This reissue gives fans the opportunity to reassess an album that was unfairly neglected by record buyers at the time of its initial release in the fall of 1971.
Prior to entering the studio with producer Jackie Mills, Jones had recorded a batch of more somber and adult contemporary-sounding demos than the eventual Bell recordings of big band sunshine pop. While the latter played quite squarely into Jones’ established image; the former suggested another path that may (or may not) have launched Jones into a more fecund musical and commercial direction. Who can say? At the end of the day, we have these recordings and their manifold (and for too long overlooked) pleasures to enjoy, a worthy entry in the broad category of early seventies sunshine pop and in the specific canon of Davy Jones and Monkees-related recordings. Here is primetime Davy Jones, singing like an angel, and pointing to a love that leads to joy for all mankind. This release comes with a Booklet & Liner Notes & Photos
Re-issue des 2. Saffire Albums als Digipak & Ltd. Transparent Curacao LP. Die schwedischen Hard Rocker Saffire haben einen Remix des 2015 auf AOR Heaven erschienenden Albums gemacht. Nicht, dass der ursprüngliche Mix schlecht gewesen wäre, sondern eher aufgrund der Tatsache, dass sich die ursprüngliche Veröffentlichung klanglich anders anfühlte als gewünscht. Mit diesem Remix konnte die Band neue Produktionszutaten hinzuzufügen, von denen sie glauben, dass sie von Anfang an auf dem Album hätten enthalten sein sollen. Melodischer "old-school" Hard Rock & Metal, mit heutigem Sound. Sie klingen ein wenig nach 70er, nach Uriah Heep, Deep Purple etc., was vor allem die Keyboard/Orgel-Klänge und Einsätze betrifft. Die Riffs und Lead-Gitarren-Parts hingegen sind offensiv und knackig, und Sänger Tobias Jansson hat seinen eigenen Stil und Tonlage. Frischer Hard Rock mit Retro Anteilen, ein weiterer "Made In Sweden" Qualitätstitel.
Cassette[6,93 €]
Mehr als vier Jahre nach dem Release ihres gefeierten letzten Albums "Somersault" ("Payseur's most nuanced songs to date" Pitchfork) meldet sich die LoFi/Dreampop-Formation Beach Fossils um den Sänger und Songwriter Dustin Payseur mit einem neuen musikalischen Lebenszeichen zurück! "The Other Side Of Life: Piano Ballads" präsentiert die beliebtesten Songs der Band im jazzigen Klavierballaden-Gewand. Das von Frontmann Dustin Payseur geleitete Projekt ist von seiner Liebe zu Künstlern wie Bill Evans, Lester Young, Chet Baker und Vince Guaraldi inspiriert. Mit einer Gruppe professionell ausgebildeter Jazzmusiker interpretiert Payseur einige seiner größten Hits aus dem Katalog der Beach Fossils neu. Auch der ehemalige Schlagzeuger Tommy Gardner konnte für die Aufnahmesessions zurückgewonnen werden. Auf "The Other Side Of Life" spielt Gardner Klavier, Saxofon und Kontrabass, während Henry Kwapis am Schlagzeug zu hören ist. Zusammen mit Payseurs melancholischem Gesang bildet sein dezentes Schlagzeugspiel den roten Faden zwischen den Originalversionen und den atemberaubenden Neuinterpretationen.
Color Vinyl[22,06 €]
Mehr als vier Jahre nach dem Release ihres gefeierten letzten Albums "Somersault" ("Payseur's most nuanced songs to date" Pitchfork) meldet sich die LoFi/Dreampop-Formation Beach Fossils um den Sänger und Songwriter Dustin Payseur mit einem neuen musikalischen Lebenszeichen zurück! "The Other Side Of Life: Piano Ballads" präsentiert die beliebtesten Songs der Band im jazzigen Klavierballaden-Gewand. Das von Frontmann Dustin Payseur geleitete Projekt ist von seiner Liebe zu Künstlern wie Bill Evans, Lester Young, Chet Baker und Vince Guaraldi inspiriert. Mit einer Gruppe professionell ausgebildeter Jazzmusiker interpretiert Payseur einige seiner größten Hits aus dem Katalog der Beach Fossils neu. Auch der ehemalige Schlagzeuger Tommy Gardner konnte für die Aufnahmesessions zurückgewonnen werden. Auf "The Other Side Of Life" spielt Gardner Klavier, Saxofon und Kontrabass, während Henry Kwapis am Schlagzeug zu hören ist. Zusammen mit Payseurs melancholischem Gesang bildet sein dezentes Schlagzeugspiel den roten Faden zwischen den Originalversionen und den atemberaubenden Neuinterpretationen.
Der großartigen Sängerin Billie Holiday nähert man sich immer sehr respektvoll, behutsam ihrem tragischen Leben gegenüber, aber auch voller Bewunderung der fantastischen Musik, die sie erschaffen hat. Die aktuelle Analogue Productions/Verve Edition in 45rpm, verteilt auf zwei super sauber gepressten Vinyl-Scheiben, unterstreicht dies akustisch mehr als deutlich. Dabei ist die Tatsache, dass die Aufnahmen in Mono sind, ein soundtechnischer Haupt-Gewinn. Der Klang gewinnt dadurch definitiv an Intensität, Tiefe und Druck. Die Scheibe erschien erstmals 1955. Eine geniale Band bannte damals 12 wunderbare Lieder auf die analogen Studiobänder. Neben Sängerin Billie Holiday agieren noch die Schlagzeuger Larry Bunker und Alvin Stoller, Harry „Sweets“ Edison an der Trompete, Barney Kessel an der Gitarre, Jimmy Rowles am Piano und Ben Webster am Saxophon. Den Bass teilen sich Red Mitchell und Joe Mondragon. Der Opener „Do NothingTill You Hear From Me“ ist maximal fesselnd. Holidays Stimme erfüllt den ganzen Hörraum. Kessel spielt dazu wunderschön bluesig-trockene und wohlklingende blue notes. Websters Saxophon ist so unendlich präsent, dass man unschwer meinen könnte, man säße inmitten des Ensembles. Mit Swing und Maxi-Groove kommt „But Not For Me“. Jazz as Jazz can! Herrlich perlen die Klavierfiguren von Rowles. Der Kontrabass kommt dabei so unendlich druckvoll und dynamisch. Das muss man hören, fühlen und spüren. Holidays Stimme hat dabei soviel Klangfarbe, dass man nur noch Schwärmen kann. Die zwei 180 Gramm schweren LPs kommen im ästhetisch gestalteten Klappcover. Dieser audiophile Edelstein gehört in jede gut sortierte Schallplattensammlung, und zwar definitiv schrankenlos Genre-übergreifend. wb
Splatter[30,21 €]
Dieses neueste Werk, das zwölfte Studioalbum der Band, wurde hauptsächlich während derselben Aufnahmesessions von TLGA aufgenommen, vor, während und nach dem jüngsten Covid-Notfall, von den verschiedenen Bandmitgliedern und schließlich wie üblich vom Toningenieur/Produzenten außerordentlichen Talents Karl Groom von Threshold bearbeitet, abgemischt und gemastert.
Somit ist die Besetzung des Albums dieselbe wie beim letzten: nämlich Stu Nicholson (Gesang), Dean Baker (Keyboards) und Spencer Luckman (Schlagzeug), Lee Abraham (Gitarren) und Mark Spencer (Bassgitarre). Das Hauptalbum besteht aus fünf Tracks sowie zwei Bonustracks auf der CD.
Wie schon bei TLGA hat 'The Long Goodbye' einen klaren und zeitgemäßen Klang, beinhaltet aber musikalisch immer noch eine Vielzahl von Einflüssen, einschließlich einiger Anspielungen auf das progressive Erbe der Band, insbesondere im epischen abschließenden Titeltrack, in dem der Alterungsprozess und das schwierige und heikle Thema der früh einsetzenden Demenz hoffentlich mit einer gewissen Ernsthaftigkeit behandelt werden.
Black Vinyl[30,21 €]
Dieses neueste Werk, das zwölfte Studioalbum der Band, wurde hauptsächlich während derselben Aufnahmesessions von TLGA aufgenommen, vor, während und nach dem jüngsten Covid-Notfall, von den verschiedenen Bandmitgliedern und schließlich wie üblich vom Toningenieur/Produzenten außerordentlichen Talents Karl Groom von Threshold bearbeitet, abgemischt und gemastert.
Somit ist die Besetzung des Albums dieselbe wie beim letzten: nämlich Stu Nicholson (Gesang), Dean Baker (Keyboards) und Spencer Luckman (Schlagzeug), Lee Abraham (Gitarren) und Mark Spencer (Bassgitarre). Das Hauptalbum besteht aus fünf Tracks sowie zwei Bonustracks auf der CD.
Wie schon bei TLGA hat 'The Long Goodbye' einen klaren und zeitgemäßen Klang, beinhaltet aber musikalisch immer noch eine Vielzahl von Einflüssen, einschließlich einiger Anspielungen auf das progressive Erbe der Band, insbesondere im epischen abschließenden Titeltrack, in dem der Alterungsprozess und das schwierige und heikle Thema der früh einsetzenden Demenz hoffentlich mit einer gewissen Ernsthaftigkeit behandelt werden.
- A1: People Shrink - Remix By Andy Moor (4:17)
- A2: Like A Chicken In The Corn - Remix By Desmond Denker (2:03)
- A3: Donkeys Don't Grow Here - Remix By Phanton (1:27)
- A4: Exploding Dub Syndrom - Remix By Yürke (4:10)
- B1: Dub Specie Ludens - Remix By Dubby King Knarf (5:48)
- B2: Du Büst Dood Dub - Remix By Istari Lasterfahrer (4:28)
- B3: Danger They Say - Remix By Begritty (3:35)
All tracks licensed from Makkum Records | Produced and mixed by remix artists | Mastering by Detlef Funder, Paraschall Studios Düsseldorf | Artwork by Darko Kujundžic
It's the kind of project that brings the old mad scientist cliché out for an airing, "It's insane, but it just might work." The insanity in this case being a motley cast that features Andy Moor (The Ex, Amsterdam), Desmond Denker (Cologne), Phanton (Cologne), Yürke (Düsseldorf), Dubby King Knarf (Knarf Rellöm, Hamburg), Istari Lasterfahrer (Hamburg), Begritty (Cologne) laying down their versions of tracks from the demento-a-go-go-electro-pop-rock-mono-mind known as Zea.
How could we resist the spasmodic schizoid psychedelic menace of that devilish Dutch juggernaut called Zea. This bastardised twelve inch slab of wax has Zea sonically re-assessed, dissected and twisted in side out. And it had to happen, it had to be made.
"Standing up I forgot what came to mind when I was lying on the kitchen floor. Standing up I forgot what came to mind, something I tried to remember before." It's the punky pop intro of the song 'Staande ben ik vergeten wat ik dacht toen ik lag', the Dutch translation of the first sentence of the song that provided the title for this collection of remixes. Zea, a.k.a. Arnold de Boer, a musician who skips sitting down, who either jumps or lies on the floor fumbling with a dictaphone trying to remember the ideas that just came to mind jumping around from the couch straight into the kitchen, trying to write the next song while cooking spicy food that makes his head explode. It's all inthere, everyone is in there; shrinking people, growing people, dead people. And all "Sub specie ludens" (from the perspective of human play).
- A1: Ale Hop - Head Transplant
- A2: Daniela Huerta - Tza Tun Tzat
- A3: Debashis Sinha - For The Waters Ever Taste The Heavens Up Parts I-V
- B1: Hexorcismos - ¿Acaso De Veras Se Vive Con Raíz En La Tierra?
- B2: Hexorcismos & El Irreal Veintiuno - Interferencias
- B3: Jessika Khazrik - Gebera
- C1: Khyam Allami - Mix V6
- C2: Kloxii Li - Anhaga
- C3: Kmru - Hidden Options
- C4: Maf - What's Heard Once Entered (Nommo)
- D1: Portrait Xo - Mutualism_151122
- D2: Simina Oprescu - Granularities
- D3: Visions Of Lizard - Barranca Del Muerto
For the last seven years, sound artist, technologist, and electronic musician Moisés Horta Valenzuela (aka Hexorcismos) has been studying artificial intelligence and generative art, wondering how these new technologies might be augmented into his musical process. Born in Tijuana and currently based in Berlin, Hexorcismos has long attempted to break down the permeable borders between musical styles and expressions, using the spaces in between to reinforce his politics and worldview. And on 'MUTALISMX - becoming sonic network', he expands his vision, inviting artists from across the globe to collaborate on work that questions the biases inherent in AI models, offering a collective alternative that could serve as a blueprint for further research.
The majority of AI art at this stage works with "big data", taking ideas from the cultural canon and muddying them with our contemporary reality. But if we accept that mass culture is always politically biased, always swaying towards historical prejudices, then there must be a counter-narrative. Hexorcismos began to develop a bottom-up approach, using "small data" to interrogate his idiosyncratic approach to art; he built a tool called SEMILLA.AI based on neural audio synthesis that could not only mimic his sonic fingerprint but transform it into another. So when he offered the synth to his network of collaborators, he gave them the option of either using only their data or sharing the signatures of each other artist involved in the project, blurring their identities into a mutual voice.
The result is a compilation that unspools with the coherence and fluidity of a single-artist album or adventurous DJ mix, genreless and boundless but unified by a singular message. Hunanese-American artist Kloxii Li for example takes rugged percussion and tense, industrial ambience, smudging her soundscape into a swirling gust of ghostly dissonance. Hexorcismos himself contributes two compositions: the lengthy, hypnotic 'Acaso de veras se vive con raíz en la Tierra', an AI-powered scramble of his pointed tribal guarachero experiments; and 'Interferencias', a collaboration with Mexican club veteran Bryan Dálvez, aka El Irreal Veintiuno that drives intense dancefloor rhythms into a dense haze of frozen drones and radio static. Elsewhere, Berlin-based Lebanese artist and writer Jessika Khazrik dissolves her voice into a mesh of obscured rhythms and dissociated whirrs, blending the organic with the artificial but retaining an overpowering sense of humanity.
Some artists were drawn to the nebulous aspects of the technology, searching for truth in a soup of different sounds, while others, such as KMRU, used Hexorcismos's synthesizer the examine their output. On 'hidden options', the Kenyan sound artist fed his immense catalog into the neural net, bringing out his mannerisms and tendencies in the process. Each track is singular but myriad, prompting both mutual respect and a sonic becoming, a feedback process between the artist and the tool, the individual and the collective. Data sets are made by people, and by engaging directly with musicians, Hexorcismos suggests a new way of utilizing a technology demonized and glorified without careful examination. Each artist owns their AI model, and alongside the album Hexorcismos will release SEMILLA.AI to the public (with custom-made models to start the process), allowing anyone to access this revolutionary technology.
Even the album's artwork reflects the political message, conceptualized by Chilean duo hypereikon, who used AI processes to develop a visual reflection of the technology and its possibilities. Operating outside of academia and capitalist enterprises, MUTUALISMX proposes an alternative future - one without borders that's not beholden to the Western canon, where independent labor can be prioritized and celebrated, and where creativity can truly flourish.
Nach der überraschenden Rückkehr 2023 für eine Reihe feierlicher, ausverkaufter Konzerte in UK und Europa starten die Post-Rock-DIY-Helden The Boxer Rebellion in ein vielversprechendes Jahr 2024, das noch einmal in die Tiefe geht und ihre neue 'Open Arms' EP einläutet, ein pulsierendes, kristallines Mantra, das in limitierter 500er Auflage auf cremefarbenem Vinyl erscheint. Neue schimmernd-epische Songs wie 'Powdered Sugar' und 'Lightness Out Of Darkness' oder das kathartische 'As Man As Alive As The City' bestätigen, dass die Band nicht nur zurück ist, sondern auch in einem Ausbruch dringender, aktualisierter Kreativität eine klare Linie von ihrer Vergangenheit zur Gegenwart zieht.
2024 Repress !
The man who gave us countless classics from the Kompakt catalog delivers his latest stroke of genius. “Allein” is based on “Ich war allein,” a schlager song by East German pop icon Ina Martell from 1967, of which there is only a video recording from DFF that never made it onto a record.
Jürgen Paape conjures up two versions from it: a heart-wrenching downbeat pop version and “Allein in Italien,” his most catchy earworm since “So weit wie noch nie.” Caution, highly addictive!
Der Mann, der uns zahllose Klassiker des Kompakt Katalogs schenkte, liefert seinen neuesten Geniestreich. “Allein” basiert auf “Ich war allein”, einem Schlager der DDR Pop-Ikone Ina Martell aus dem Jahre 1967, von dem es nur eine Videoaufzeichnung des DFF gibt, der niemals den Weg auf eine Schallplatte gefunden hat.
Jürgen Paape zaubert daraus zwei Versionen: Eine herzzerreissende Downbeat Pop Version und mit “Allein in Italien” seinen wohl krassesten Ohrwurm seit “So weit wie noch nie”. Achtung, Suchtgefahr!
Black Vinyl[34,87 €]
Über zehn Songs sind Bokassa auf ihrem neuen Album so vielfältig wie eh und je. Das Power-Trio bietet alles von riffigem Stoner-Metal, fast progressivem Skatepunk, metallischem Hardcore bis hin zu entspanntem Flaschenhals-Riffing auf dem Wüstenrocker 'Gung Ho'. Ganz zu schweigen vom eingängigen und hymnischen Titeltrack. Während zum Beispiel das Debüt eine laute Klanglandschaft hatte und das 2021er 'Molotov Rocktail' mit einen verspielteren und größeren Rocksound kam, hat 'All Out Of Dreams' einen etwas raueren metallischen Sound inkl. Snare-Drum-Sound der 90er wie bei Clutch, Helmet oder Therapy erinnert? Das Album wurde von Tue Madsen (Meshuggah, BabyMetal, Madball, Sick Of It All, The Haunted) aufgenommen, gemischt und gemastert. Die Band hatte dabei erstmalig Gäste wie Lou Koller von den NYHC-Legenden Sick Of It All und Aaron Beam von den Stoner-Rockern Red Fang an Bord. 'All Out Of Dreams' erscheint als Digipak, Black Vinyl sowie lim. Red Vinyl!
Heute kündigt die mitreißende Pfeiferin Molly Lewis ihr Debütalbum „On The Lips“ an, das am 16. Februar über Jagjaguwar erscheint. Im vergangenen Jahr hat Molly an der Seite von Mark Ronson und Andrew Wyatt eine der emotionalsten Szenen des Hollywood-Hits „Barbie“ vertont, Modehäusern wie Chanel, Gucci und Hermes ihr einzigartiges Talent geliehen und Weyes Blood auf Tour unterstützt. Auf ihrem kommenden Debütalbum lädt sie ein ins Café Molly, eine Lounge-Bar, wie es sie nicht mehr gibt. Das Licht ist gedämpft, die Martinis sind eiskalt, die Bänke sind aus Samt, und die Bühne ist bereit für das elektrisierende Talent der Pfeiferin Molly Lewis. Nach dem exotischen Stil der „The Forgotten Edge“ EP und der an Tropicalia angelehnten „Mirage“ EP wollte sie den Sound des Café Molly für ihr Debütalbum „On The Lips“ einfangen, eine verträumte Hommage an klassische Stimmungsmusik, die neblige Visionen von Hollywood-Jazzclubs, italienischen Kinosoundtracks und anhaltenden Umarmungen zwischen Liebenden heraufbeschwört. Ziehen Sie sich also einen Stuhl heran, bestellen Sie Ihren Lieblingsdrink und machen Sie sich bereit, sich zu verlieben. „On The Lips“ wurde mit dem Produzenten Thomas Brenneck (Menahan Street Band, Charles Bradley, Amy Winehouse) in den Diamond West Studios in Pasadena aufgenommen. Während der Sessions wurde Molly auf den 10 Tracks des Albums von einer Reihe gefeierter Musiker unterstützt, darunter Nick Hakim, der für den Latin Grammy nominierte brasilianische Gitarrist Rogê, Leland Whitty und Chester Hansen von Badbadnotgood, die Chicano-Soul-Gruppe Thee Sacred Souls auf dem melancholischen "Crushed Velvet", der experimentelle Jazz-Pianist Marco Benevento und Leon Michels von El Michels Affair. Das Album enthält zwei Coverversionen: Dave Berrys Pop-Standard "The Crying Game" aus den 1960er Jahren und Jeanettes "Porque Te Vas" von 1974. Gleichzeitig mit der heutigen Ankündigung wird die Single "Lounge Lizard" mit Musikvideo veröffentlicht, inspiriert von Julie Londons Erscheinung im Film The Girl Can't Help It von 1956.
Heute kündigt die mitreißende Pfeiferin Molly Lewis ihr Debütalbum „On The Lips“ an, das am 16. Februar über Jagjaguwar erscheint. Im vergangenen Jahr hat Molly an der Seite von Mark Ronson und Andrew Wyatt eine der emotionalsten Szenen des Hollywood-Hits „Barbie“ vertont, Modehäusern wie Chanel, Gucci und Hermes ihr einzigartiges Talent geliehen und Weyes Blood auf Tour unterstützt. Auf ihrem kommenden Debütalbum lädt sie ein ins Café Molly, eine Lounge-Bar, wie es sie nicht mehr gibt. Das Licht ist gedämpft, die Martinis sind eiskalt, die Bänke sind aus Samt, und die Bühne ist bereit für das elektrisierende Talent der Pfeiferin Molly Lewis. Nach dem exotischen Stil der „The Forgotten Edge“ EP und der an Tropicalia angelehnten „Mirage“ EP wollte sie den Sound des Café Molly für ihr Debütalbum „On The Lips“ einfangen, eine verträumte Hommage an klassische Stimmungsmusik, die neblige Visionen von Hollywood-Jazzclubs, italienischen Kinosoundtracks und anhaltenden Umarmungen zwischen Liebenden heraufbeschwört. Ziehen Sie sich also einen Stuhl heran, bestellen Sie Ihren Lieblingsdrink und machen Sie sich bereit, sich zu verlieben. „On The Lips“ wurde mit dem Produzenten Thomas Brenneck (Menahan Street Band, Charles Bradley, Amy Winehouse) in den Diamond West Studios in Pasadena aufgenommen. Während der Sessions wurde Molly auf den 10 Tracks des Albums von einer Reihe gefeierter Musiker unterstützt, darunter Nick Hakim, der für den Latin Grammy nominierte brasilianische Gitarrist Rogê, Leland Whitty und Chester Hansen von Badbadnotgood, die Chicano-Soul-Gruppe Thee Sacred Souls auf dem melancholischen "Crushed Velvet", der experimentelle Jazz-Pianist Marco Benevento und Leon Michels von El Michels Affair. Das Album enthält zwei Coverversionen: Dave Berrys Pop-Standard "The Crying Game" aus den 1960er Jahren und Jeanettes "Porque Te Vas" von 1974. Gleichzeitig mit der heutigen Ankündigung wird die Single "Lounge Lizard" mit Musikvideo veröffentlicht, inspiriert von Julie Londons Erscheinung im Film The Girl Can't Help It von 1956.
Das Opus Magnum des ehemaligen Emperor-Frontmanns!
Mehr als jeder andere Künstler, der aus der fruchtbaren Black-Metal-Szene der frühen 90er Jahre hervorging, hat sich Ihsahn fest als unberechenbarer Außenseiter etabliert. Als Frontmann und Chefkomponist der legendären Band Emperor schrieb er das Regelwerk für epische, extreme Musik mit einer Reihe von Alben neu, die noch immer als Klassiker gelten. Ihsahns einzigartiger Ansatz und sein freies musikalisches Ethos sorgten dafür, dass seine Fans das Unerwartete erwarten konnten, als er seine Solokarriere startete. Ein komplettes Konzeptalbum, das in zwei Versionen vorliegt: Metal und Orchestral. Ihsahn hat sein bisher bestes, einzigartiges und kraftvollstes Album geschaffen.
Im Einklang mit den filmischen Inspirationen folgen Musik und Text zwei parallelen Erzählungen mit immer wiederkehrenden Themen. Die Haupthandlung wird in der Metal-Version präsentiert, während die Nebenhandlung in der Orchesterversion verwurzelt ist.




















