Gustav Ejstes has always been on his way to someplace else. The Swedish musician has been making records as Dungen for two decades now, and while he’s lauded as one of the sharpest and most adventurous musicians in psychedelic music since 2004’s breakthrough Ta det lungt, for Ejstes psych has always been only a starting point. Or maybe it’s something more like an ethos—psych with its promise of exploration, the way it prioritizes seeking out new sounds, of leaving the old self behind, of setting into the ether to see what else might be out there. En Är För Mycket och Tusen Aldrig Nog (One is Too Much and a Thousand is Never Enough) is the first Dungen record since 2016’s Häxan and the first proper Dungen studio album since Allas Sak was released in 2015. If we’re thinking of psych-rock as a genre, with its readymade tropes—fuzz guitars, shimmering harmonies, pastoral textures—it’s possibly the least psychedelic record Ejstes has ever made. But if psych is really about transcending what’s come before in favor of new ways of seeing and hearing, then the opposite is true. And that means En Är För Mycket och Tusen Aldrig Nog goes further out than any Dungen record before it. There are classic psych rave-ups, of course, and the kind of brilliant vocal harmonies Ejstes has long made his trademark. There are soft, shuffling grooves that transform into wide-eyed cosmic revelations. There are intimate songs guided by Ejstes and his piano, which he plays so gently it sounds like he’s trying not to wake someone in the next room.
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The ‘Fantasy’ EP saw Jacques Greene push further
into his downtempo and ambient influences than ever
before. Now he returns with a special club-tested
extended edit of key EP track ‘Relay’, alongside an
incredible Skee Mask remix.
Since releasing his last studio album, ‘Dawn Chorus’,
in 2019, Jacques Greene has scored the short film
‘Exhaust’ starring Jimmie Fails (‘The Last Black Man in
San Francisco’), Glenn Kaino’s installation piece
‘Tidepools’ (alongside Nosaj Thing), and videogame
‘Homeschool’. He released remixes for artists such as
Para One, DC Salas, Amtrac, Kllo, Elohim, Kacy Hill
and Montreal disco legends Lime.
In 2020 he made headlines for creating ‘Promise’ - the
first single released with associated NFT that staked
the owner to music publishing. In 2021 Greene
released ‘ANTH01’, a reissue compiling his first few
years of releases across various labels, alongside
unheard tracks from the era.
Fresh off a US / European tour in 2022 in support of
his ‘Fantasy’ EP, as well as a high profile support slot
on the recent Bonobo tour.
“Immaculately produced and mixed, and profoundly
effective - both for the pleasure centers it fires, and
also for the associations it triggers. It feels like a
genetic memory passed down across generations of
ravers, encoded in their very DNA.” - Pitchfork
“An exercise in restless soul-searching, striking a
delicate balance between struggle and serenity as if
one necessitates the other.” - Resident Advisor
Nachdem CHARLOTTE WESSELS 2021 mit ihrer elektrisierenden Song-Sammlung Tales From Six Feet Under den Grundstein für ihre vielversprechende Solo-Karriere gelegt hat, veröffentlicht die ehemalige DELAIN-Frontfrau und Songwriterin nun den Nachfolger,
Tales From Six Feet Under Vol II, der am 7. Oktober 2022 über Napalm Records erscheinen wird.
Wie bereits auf dem Erstwerk wurden alle Instrumente von Wessels selbst eingespielt oder programmiert und in Eigenregie in ihrem eigenen Six Feet Under Studio produziert. Unterstützt wurde sie dabei von ihrer loyalen Patreon-Community. Über diese Plattform veröffentlicht Wessels jeden Monat einen neuen Song und Tales From Six Feet Under Vol II ist eine Sammlung aus den Releases des letzten Jahres. Wessels Stil reicht dabei von melancholischem Alternative Pop bis hin zu synthielastigem Rock und verbindet atmosphärische Elemente mit härteren Klängen, wobei sie Genregrenzen mit Leichtigkeit überschreitet.
Dieser vielschichtige Reichtum an Songs beweist Wessels außergewöhnliche Fähigkeit, aufrichtige Gefühle und wahre Emotionen durch ihre Kunst auszudrücken und verschiedene Stile auf eindrucksvolle Weise miteinander zu kombinieren. Tales From Six Feet Under Vol. II ist ein Zauber seinesgleichen und zur
selben Zeit der Vorbote für alle weiteren Projekte von CHARLOTTE WESSELS. Hauptzielgruppe: Delain, Kamelot, Dark Sarah, Within Temptation, Epica, Allisa White-Gluz
Kindheitserinnerungen und ein musikalischer Held sind die Inspiration für From Afar, das bislang persönlichste Album von Víkingur Ólafsson. Der isländische Pianist hat eine ungewöhnliche Entscheidung getroffen und das Repertoire sowohl auf einem Steinway als auch auf Klavier eingespielt. From Afar nahm im September 2021 Gestalt an, als Ólafsson einen seiner Lieblingskomponisten traf, den »Meister der wenigen Töne« György Kurtág. Dessen Aus der Ferne hallt wider im Titel der neuen ufnahme. Weil Ólafsson nicht die richtigen Worte fand, um Kurtág für die Begegnung zu danken, die ihn so »leicht und froh« gemacht hatte,
suchte er stattdessen nach der richtigen Musik. From Afar ist ein »Brief an einen Freund«, wie Ólafsson sagt. Originalminiaturen und Transkriptionen des ungarischen Komponisten hat er ausgewählt. Er verwebt sie mit isländischen und ungarischen Volksliedern und Stücken von Schumann, Brahms und Thomas Adès – Musik, die das Leben des Pianisten durchzieht. Zwei Klangwelten öffnen sich durch die verschiedenen Instrumente – farbenreich und atmosphärisch. From Afar erscheint am 7. Oktober 2022 bei Deutsche
Grammophon.
Nach der ersten Veröffentlichung im Jahr 2021 folgt das zweite Remix-Album „Ludovico Einaudi: Mercan Dede Reimagined, Volume 2“ mit Remixen des türkisch-kanadischen DJ und Komponisten - und
langjähriger Freund von Ludovico Einaudi - Mercan Dede
Für das gesamte Projekt wurden zwölf Tracks von Dede neu abgemischt, wobei jeder einzelne von ihnen
durch entspannte, orientalisch angehauchte Beats besticht. Das Projekt entstand mit der Vision, Einaudis
Werke in die heutige Klangwelt der elektronischen Musik zu bringen.
Kraftvolle Beats, ansteckende Grooves, gefühlvolle Soundscapes und ausdrucksstarke Melodien vereinen
sich in dieser neuen Welt.
Mit seinem dritten Album als Peel Dream Magazine lockt Joseph Stevens in eine fabelhafte, zickzackförmige Welt, die er selbst entworfen hat. Auf Pad verzichtet er auf die unscharfe vorherige Glorie seiner Indie-Pop-Vergangenheit - hier zittert erst ein Vibraphon, stehen Streicher ebenfalls im Mittelpunkt. Der Vorhang hebt sich für einen opulentem Kammerpop und gibt den Blick frei auf Banjo. Glockenspiel. Farfisa. Und als er im Titeltrack des Albums ein Stöhnen ausstößt, wird klar, dass dies kein gewöhnlicher Auftritt ist. Pad ist ein konzeptionelles Werk über das Sich-Verlieren, wenn man nur noch sich selbst hat, und deutet auf eine aufregende neue Zukunft für Stevens' Pop-Song hin, indem es seine eigene Existenz neu interpretiert. Als Nachfolger des erfolgreichen Agitprop Alterna aus dem Jahr 2020 stellt Pad eine bedeutende soundtechnische Entwicklung für den 34-jährigen Songwriter dar, der im selben Jahr mitten in der Pandemie nach Los Angeles zog. Drumcomputer und Synthesizer aus den siebziger Jahren sind geblieben, aber er hat seine schnarrende Offset-Gitarre gegen eine Nylonsaite ausgetauscht und sich für einen sanften Barock-Pop-Sound entschieden, der von Bossa, Folk und seiner eigenen unheimlichen Mystik durchdrungen ist. Neben Vorbildern aus der Mitte des Jahrhunderts wie Burt Bacharach greift Stevens auf die kultisch geliebten Basteleien der Beach Boys aus den späten 1960er Jahren zurück und bietet eine surreale Melange aus alten Orgeln und gefundener Percussion sowie Harry Nilssons Songteppich The Point!von 1970. Pad klingt zwar wunderschön, hat aber auch eine gewisse Dunkelheit. Stevens spricht unsere generelle Ambivalenz gegenüber der Zukunft von allem, was wir kennen, an, teilweise beeinflusst durch seine Zeit in New York zu Beginn der Pandemie. In "Hiding Out" klagt er: Ich wandere an der Vernon Mall vorbei und hinauf zur Queensboro Bridge. Man gibt mir das Gefühl, zwei Fuß klein zu sein, aber das ist keine Art zu leben. Letzten Endes verfolgt Stevens einen Ansatz, bei dem der erste Gedanke der beste Gedanke ist, und lehnt sich an die fantastischen Elemente seiner eigenen Lebensgeschichte an. Pad ist ebenso archetypisch wie seltsam und verwischt genau die Grenzen, die es zu definieren versucht. Die Kunst ahmt das Leben nach, aber das Leben ahmt auch die Kunst nach - und die Ergebnisse können manchmal unvorhersehbar sein. Für Freunde von Sterolab, Beach Boys ca. Smile, High Llamas, Broadcast, The Lilys
Book of Psalms, the first ever release on the Kibir La Amlak label back in 2010. Originally voiced by Reality SoulJahs as an exclusive dubplate for Kibir La Amlak and Reality Sound System. However the You Tube video clip of the vibes in the studio received so much attention that it was decided to take the mixes back into the studio re-lick the rhythm track and put it out for release. After a session with the veteran bass and guitar player Jerry Lions (Lee Perry, Jah Shaka, Mad Proffesor) and the UK's most recorded bongo player Jonah Dan (Disciples, Inner Sanctuary) the Book of Psalms rhythm took on a new lease of life. It was then re voiced in the Kibir La Amlak studio and then taken to the mixing desk for some old school style dub mixes.
The first is the original, soulful yet bouncy and uptempo vocal piece 'Book of Psalms' from the Reality Souljahs. The vocal is a recital of Psalms 1 and Psalms 2 with a chorus that is so catchy you will find yourself still singing it days later.
This is followed by 'Meditation Dub' a dub mix of the vocal, flashing little pieces of vocal in and out with heavy delay and reverb giving the rhythm track a chance to shine through in between.
Then to offer another flavor 'Psalms 87:7' with the wonderful melodies of Ilodica as he makes his
melodica sing away in tune to the rhythm track.
Followed by 'King David Dub' a raw drum and bass centered dub mix, which shows off the bass playing skills of Jerry Lions and the razor sharp timing of Jonah Dan's bongo playing mixed and blended over the top of the steppers drum beat.
- A1: Wide Open Space Motion (2:19)
- A2: Incessant Efforts (2:28)
- A3: Pink Sails (2:09)
- A4: Relaxed Mood (4:18)
- A5: Transiency (1:14)
- A6: Driving Sequences (3:26)
- A7: Action And Suspense (2:06)
- B1: Southern Mentality (2:43)
- B2: Hovering (2:13)
- B3: Bows (4:30)
- B4: Outset (1:39)
- B5: Constellation (1:38)
- B6: Changing Directions (2:39)
- B7: Neutral Position (1:49)
- B8: Departure For Universe (2:10)Or Universe (2:10)
They say: "Contemporary synthesizer sounds illustrating wide open space activities, environment and research."
We say: Panoramic proto-techno underwater-electro library dynamite.
One of the hardest pulls on the seminal Coloursound, Open Space Motion (Underscores) isn't just regarded as one of the best releases from library-funk overlord Klaus Weiss. It's one of the very best library records ever.
As cult as it gets when it comes to library music, the Klaus Weiss sound was built on top of sometimes funky, sometimes frenetic, but always hard-hitting drums. AND YET! Open Space Motion departs from his drum-heavy approach by being completely...BEATLESS! That's right, the virtuoso beat smith, Mr "drumcrazy of Deutschland", a man known for snapping necks at will, crafted one of the most horizontally sumptuous, elegantly sweeping electronic masterpieces, sans-drums, a good decade before chill-out rooms became a thing. It features organic instruments married to pulsing synth bass atop brilliantly subdued yet irresistibly funky percussion. Possessing a very special vibe, that's at once futuristic yet cinematic, it overflows with atmosphere.
The highlights - unsurprisingly - are many. The very first track - the unstoppable "Wide Open Space Motion" - is a sinister, string-fried electro bomb that rides an unrelenting bass loop. "Incessant Efforts" is more reflective, with pastoral yet probing flutes atop strutting synth chords and head-nod percussion that really swings. The heavenly, uber-kosmiche "Pink Sails" hovers over swirling neon-synthy-strings and yet more unobtrusive percussion. The beautiful "Transiency" is a dramatic piano-led underscore, its creeping unease created by patient strings, unhurried percussion and some wonderfully strident keys. "Driving Sequences" is perhaps the key tune here, and if the Detroit crew weren't listening to this staggering piece then, well, imagine if they *were*.
The bubbling rhythms of "Southern Mentality", at first ominous, give way to a more optimistic vibe as the movement progresses. The lush, gorgeous "Bows" is deep-sea slow-motion magic whilst the bright-eyed "Outset" feels as fresh as the dawn, and no less beautiful. How these tracks haven't been gobbled up by sample-driven producers is beyond us. Equally calming is the sweeping majesty of "Constellation", again conjuring images of being at one with and fully beguiled by the wonders of nature, of space, of underwater worlds. "Changing Directions" is another fidgety, propulsive non-Detroit beatless bomb.
As with all our library music re-issues, the audio for Open Space Motion comes from the original analogue tapes and has been remastered for vinyl by Be With regular Simon Francis. Richard Robinson has brought the original Coloursound sleeve back to life in all its metallic silver glory.
Wanda, die „vielleicht letzte wichtige Rock’n’Roll-Band unserer Generation“ (Zitat Musikexpress) meldet sich mit einem neuen Album zurück. „Wenn deutschsprachiger Rock’n’Roll tot war, dann haben Wanda ihn wiederbelebt“, sagt detektor.fm über die Anfangszeiten dieser Band, die sich 2014 gleichzeitig in die Radio Playlists und die Herzen der Fans katapultierte und auch von der Corona-bedingten Live-Pause nicht ausbremsen ließ.
Nach Amore, Bussi, Niente und Ciao!, insgesamt weit über 300 Wochen lang in den Charts, 14 Platin Auszeichnungen, und unzähligen ausverkauften Konzerten und Festivals in Deutschland, Österreich und der Schweiz steht nun das neue Album „Wanda“ in den Startlöchern. In Zeiten, in denen es vielen Kunstschaffendem genügt, gefällig zu sein, stellen Wanda die charmanteste und hemmungsloseste Reibefläche der deutschsprachigen Pop- und Rockszene dar.
Wanda geben ihrem neuen, insgesamt fünften Album keinen Namen. „Der Titel „Wanda“ ist mehr aus der Sehnsucht heraus entstanden, so zu klingen, wie wir klingen wollen und so zu sein, wie wir sein möchten. Beides ist ein Ideal, das sowieso nicht einlösbar ist. Wir befinden uns weiterhin auf dem Weg und streben nach mehr. Wir bestreiten eine Reise als Band, die nicht aufhören darf“, erklärt Sänger, Texter und Songschreiber Marco Michael Wanda.
Carlita’s meteoric rise through the electronic music space continues with her impressive new ‘Bon Trip’ EP and also marks her first-ever vinyl release.
The EP kicks off with the title track, a spacey slice of progressive house drenched with a classic-era piano line - it’s exactly what you want to be listening to when the sun rises and sets at your favorite outdoor party. Next, ‘Run Run Run’ immediately kicks into high gear with an irresistible bassline that offsets Duddha’s spiritual, leftfield vocals which help make the track quite the trip. The package is rounded out by two remixes - Krystal Klear offers a punchy, electro-interpretation of the title track while Red Axes dips ‘Run Run Run’ into a vat of acid for their 303-inspired version of the song.
The “Bon Trip EP” comes on the heels of Carlita and DJ Tennis’ incredible remix of Diplo feat. Jungle “Don’t Be Afraid”.
Die Jazzkantine hatte nie Berührungsängste beim Manövrieren zwischen den Genres, das neue Studioalbum "Discotheque" stellt dies eindrucksvoll unter Beweis. Gründer und Bandleader Christian Eitner hat es geschafft, die vielköpfige Charaktertruppe im Kern seit fast 30 Jahren zusammenzuhalten. Gestählt durch unzählige Gigs in kleinen schmuddeligen Clubs, aber auch in piekfeinen Theatern und in riesigen Arenen. Die Jazzkantine hat bis dato um die 1.500 Konzerte gespielt, das Schönste und Schlimmste, Aufregendste und Außergewöhnlichste aus allen Musikwelten erlebt. Und sie hat noch lange nicht genug. Wir müssen wieder tanzen. Wir müssen wieder singen. Und so taucht die Jazzkantine ein in die Welt der "Discomusik", die in ihren Ursprüngen vor 50 Jahren im Milieu des New Yorker Undergrounds viel diverser und innovativer ist, als man vermutet. Eine Melange aus ersten DJ-Techniken und neuen bombastischen Sound-Systemen bietet auf privat organisierten House Partys viel Raum zur Entfaltung der LGBT-Community. Noch heute erinnert alljährlich der Christopher Street Day an die Stonewall-Riots und somit an eine Zeit, als noch gleichgeschlechtlicher Tanz verboten ist. Vor allem David Mancusos "Loft" ist Anfang der 70er eine Keimzelle für den Disco-Sound, der erst viel später mit Hits wie "Stayin' Alive" und "Le Freak" zum internationalen Boom wächst - auch die Rolling Stones, Abba und Kiss springen bekanntlich später auf den Zug auf. Parallel verbinden aber auch Jazzgrößen wie Herbie Hancock, Miles Davis und Chick Corea die Raffinesse des Jazz mit der rhythmischen Intensität des Funks zu "Fusion". Und Fred Wesley sagt: "Discomusic ist Funk mit einer Krawatte". Wie es sich für die experimentierfreudige Jazzkantine gehört, entsteht auf "Discotheque" ein Sound, den man "Disco Jazz" nennen könnte - alles im gewohnten Mix aus Funk, Soul und Rap. Songs, die Lust machen, die neun Musiker endlich wieder live auf der Clubbühne zu erleben.
Die Jazzkantine hatte nie Berührungsängste beim Manövrieren zwischen den Genres, das neue Studioalbum "Discotheque" stellt dies eindrucksvoll unter Beweis. Gründer und Bandleader Christian Eitner hat es geschafft, die vielköpfige Charaktertruppe im Kern seit fast 30 Jahren zusammenzuhalten. Gestählt durch unzählige Gigs in kleinen schmuddeligen Clubs, aber auch in piekfeinen Theatern und in riesigen Arenen. Die Jazzkantine hat bis dato um die 1.500 Konzerte gespielt, das Schönste und Schlimmste, Aufregendste und Außergewöhnlichste aus allen Musikwelten erlebt. Und sie hat noch lange nicht genug. Wir müssen wieder tanzen. Wir müssen wieder singen. Und so taucht die Jazzkantine ein in die Welt der "Discomusik", die in ihren Ursprüngen vor 50 Jahren im Milieu des New Yorker Undergrounds viel diverser und innovativer ist, als man vermutet. Eine Melange aus ersten DJ-Techniken und neuen bombastischen Sound-Systemen bietet auf privat organisierten House Partys viel Raum zur Entfaltung der LGBT-Community. Noch heute erinnert alljährlich der Christopher Street Day an die Stonewall-Riots und somit an eine Zeit, als noch gleichgeschlechtlicher Tanz verboten ist. Vor allem David Mancusos "Loft" ist Anfang der 70er eine Keimzelle für den Disco-Sound, der erst viel später mit Hits wie "Stayin' Alive" und "Le Freak" zum internationalen Boom wächst - auch die Rolling Stones, Abba und Kiss springen bekanntlich später auf den Zug auf. Parallel verbinden aber auch Jazzgrößen wie Herbie Hancock, Miles Davis und Chick Corea die Raffinesse des Jazz mit der rhythmischen Intensität des Funks zu "Fusion". Und Fred Wesley sagt: "Discomusic ist Funk mit einer Krawatte". Wie es sich für die experimentierfreudige Jazzkantine gehört, entsteht auf "Discotheque" ein Sound, den man "Disco Jazz" nennen könnte - alles im gewohnten Mix aus Funk, Soul und Rap. Songs, die Lust machen, die neun Musiker endlich wieder live auf der Clubbühne zu erleben.
"Layers Of Lies", aufgenommen im Winter 2004/2005, war das erste selbst produzierte DARKANE-Album. Ein neues Studio war gebaut worden und die Band verbrachte Abende und Wochenenden dort, um ihr viertes Album fertigzustellen.
Das Ziel war es, eine Mischung aus den früheren drei Alben mit einem brutaleren und futuristischeren Sound zu schaffen. "Wir wollten unseren Sound weiterentwickeln und dabei unserem Stil treu bleiben", erklärte Christofer in vielen Interviews.
Es wurde viel Arbeit in die Gesangsarrangements gesteckt und Andreas Sydow klang mit seinem aggressiven Gebrüll besser als je zuvor. Für das bombastische und doch eindringliche Intro "Amnesia Of The Wildoerian Apocalypse" wurden wieder einmal ein Chor und ein Orchester engagiert.
Blabbermouth schrieb in einem Review zu "Layers Of Lies":
"Songwriting-mäßig hält DARKANE die Dinge relativ einfach im Sinne von Strophe-Refrain-Verse, lässt aber nicht die Intensität für irgendwelche Flüster/Crooner-Strophen oder Crossover-Tracks sinken. Songs wie "Fading Dimensions" und "Secondary Effects" enthalten rasante Thrash-Tempi und einprägsame Refrains in diesem völlig synthetischen, aber seltsam ansprechenden melodischen Robotergeschrei... Letztendlich ist "Layers Of Lies" ein eingängiger, ansteckender, unwiderstehlicher, charismatischer Arschtritt von einem Album!"
Nach der Veröffentlichung von "Layers Of Lies" im Herbst 2005 produzierten DARKANE ein Video für den Track "Secondary Effects" und gingen anschließend auf ihre erste abendfüllende US-Tournee mit Fear Factory, Strapping Young lad und Soilwork, die für die Band sehr erfolgreich war.
Einst von Sly Stone entdeckt, folgt nun der Nachfolger auf ihr Debüt 'What Am I Going To Do?', produziert von Berry White, aus dem Jahre 1974. Zusammen mit Songs des legendären Debüts, neuen Stücken und einer Coverversion des Gospel-House Klassikers 'Promised Land', verspricht die neue Platte zum zeitlosen Must-Have für Fans des Souls zu werden.
Green Vinyl[26,43 €]
Das Debütalbum von Grandamme ist eine Mischung aus filmischer, dystopischer Retromanie und einer verzerrten, aber romantischen Ästhetik des verblassenden Glamours. Das britische Duo besteht aus Claudia Kanes zeitlosem Songwriting und ihrer gefühlvoller Stimmen, die von Bastien Kebs traumhafter Produktion mit schwermütig orchestrierter Instrumentierung, die sich mit 80er-SciFi-Synths und LoFi-Beats warm reibt, perfekt ergänzt wird. Ihre gemeinsame Vision von eindringlichem Dream-Pop vermischt Vintage- und Zukunftsaspekte wie ein klassischer Schwarz-Weiß-Film, der in einer Welt der virtuellen Realität neu erlebt wird.
Black Vinyl[26,43 €]
Das Debütalbum von Grandamme ist eine Mischung aus filmischer, dystopischer Retromanie und einer verzerrten, aber romantischen Ästhetik des verblassenden Glamours. Das britische Duo besteht aus Claudia Kanes zeitlosem Songwriting und ihrer gefühlvoller Stimmen, die von Bastien Kebs traumhafter Produktion mit schwermütig orchestrierter Instrumentierung, die sich mit 80er-SciFi-Synths und LoFi-Beats warm reibt, perfekt ergänzt wird. Ihre gemeinsame Vision von eindringlichem Dream-Pop vermischt Vintage- und Zukunftsaspekte wie ein klassischer Schwarz-Weiß-Film, der in einer Welt der virtuellen Realität neu erlebt wird.
Musik nicht als Medizin, sondern als Diagnose: Lizkis Debütalbum Forward ist düster, aber tanzbar.
Obwohl der Titel des Debütalbums von Lizki Forward lautet, mag sich beim Hören nicht so recht das Gefühl eines hoffnungsvollen Nach-vorne-Schauens einstellen. Zu düster sind Wort und Sound. Dennoch steht Forward für: Es muss weitergehen. Dabei bleiben die meisten Songs auf dem Album ungeachtet aller inhaltlicher und musikalischer Dissonanz tanzbar. Unverwechselbar bleibt Lizkis klassisch ausgebildete Stimme, die über allem zu schweben scheint.
"Is it too Sam Prekop?", Sam Prekop asked me in an email conversation in which he delivered his wonderful illustrations which would become the front cover artwork. No, it is not too Sam Prekop at all. His drawings as well as the freeform music on this album are subtly different from anything else he has produced in his solo career. Regardless of the style he is working in, Sam Prekop’s music is always imbued with a sense of wide-eyed discovery and unpredictable exploration.
On »The Sparrow« Sam Prekop expands his electronic cosmos with a remarkable expression of timeless simplicity and coherent execution. It's deceptively simple music that feels accessible without abandoning the experimental legacy of the Modular hardware system which serves, besides a polyphonic Prophet 5 synthesizer, as the centre piece of this production.
The side long title track opens this album with unpredictable synth dissonances and broken step sequenced patterns. »Palm« brings the set to a close with its irregular fragility while »Fall is Farewell« is build around a yearning brassy fanfare which resembles the noir romance theme of Michael Smalls soundtrack for the 1971 film »Klute«. The sparkling essence of »Step and Stair« seems a suitable space for unforgotten summer holidays of our childhood.
On his first solo release for Düsseldorfs label TAL, electronic experimentalist Sam Prekop offers his most captivating yet stripped down modular music. All compositions on »The Sparrow« were gradually developed piece by piece. Best known for his jazz-leaning tropicalismo with The Sea And Cake, a key part of the Chicago scene with the likes of Tortoise or Chicago Underground Duo, he has in recent years established himself as a modular synthesist, building his instrument meticulously to create a unique system that allows him to create highly individual music through mechanical patterns, repetitions and chance. In this context his widely acclaimed community forming public tutorials on fb should be noted as well.
»The Sparrow« is an exciting new chapter in his development as a constant creative influence.
Stefan Schneider, Düsseldorf August 2022
Tofu Resistance returns with his new ep “Thorídur”, marking his 3rd release on YNFND after his full length debut “1//23“ in 2019.
This EP sits comfortably between both the world of beats and a more relaxed environment. Returning to his roots, Tofu Resistance aka Tobias Kleine remembers his early influences of sample based music and classy hip hop grooves.
The result is a sonorous sketch of deceleration, answering with bouncy rhythms to nod your head to. You can hear him playing the drums, guitars and various other instruments on this record. A beautiful blend of organic and electronic production, adding his unique Tofu flavor.
Emeralds _ musicians John Elliott, Steve Hauschildt, and Mark McGuire _ emerged from the rust-pocked, post-millennial Midwest drone/noise scene seemingly unable or uninterested in keeping up with themselves. Their proliferation of material was intimidating; mountains of improvised, home-recorded music were released on limited-edition tapes, CD-Rs, and split LPs. There is and was a sense that the Ohio trio was after something beyond physical mediums. By 2008, their sprawling live sets were a known can't-miss at any underground experimental event. Tiny Mix Tapes reviewed that year's appearance at No Fun Fest: "No one's sawtooths, sines, and other various waveforms were so beautifully sculpted and beamed out into the Plejades as Emeralds'." These basement dwellers were shaping meditative, psychedelic, arpeggiated electronic music in the veins of German kosmische forebears like Ash Ra Tempel, Klaus Schulze, and Tangerine Dream. Made primarily with synthesizers and guitar, Emeralds' music possessed the same astral psyche with a home-crafted punk edge, a distant descendant of that pioneering era, and a bridge to someplace new, someplace scorched. Released on Aaron Dilloway's (Wolf Eyes, etc.) Hanson imprint, Solar Bridge was the first Emeralds album to receive any kind of proper distribution and represents the first attempt to archivally preserve their fluid craft. The first of an inimitable five-LP run before the band dissolved in 2013, Solar Bridge is a moment of glistening primacy that boots up a catalog and legacy that the heads still grapple with. Emeralds begin to make sense of it in the fall of 2022 with a remas- tered Solar Bridge LP release on Ghostly International. Emeralds materialized as a fully formed entity radiating cosmic potential. Their discography evolved and incorporated different qualities and vocabularies, but hearing where it started will always feel different. The density, the patience, and the sheer refinement presented on Solar Bridge legibly demonstrates how and why Emeralds has become a legendary part of the contemporary electronic music canon.




















