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Released in 1971 while Gil was living in London, this is the third self-titled release from the bossa nova and tropicalia legend. Gil recorded this album while in political exile from his native Brazil and its somber, straightforward tone is a welcome change from the experimental, psychedelic assault of his 1969 long player. Featuring 8 originals and a brilliant cover Steve Winwood's 'Can't Find My Way Home,' this Water release also contains 3 bonus tracks including covers of Jimi Hendrix and The Beatles. A tropicalia classic.
"Auf dem schwarzen Kanal" ist eine der herausstechendsten und gesuchtesten Veröffentlichungen in Conrad Schnitzlers umfangreichem Katalog. 1980 als einzige von Schnitzlers Platten bei einem Majorlabel veröffentlicht, war diese Maxi und insbesondere das Titelstück ein Flirt mit dem zeitgleich aufkommenden experimentellen New Wave und klang dennoch so eigenwillig wie keine andere Musik zu jener Zeit. Die zusammen mit Wolfgang Seidel entstandenen und in Peter Baumanns Berliner Paragon Studio aufgenommen vier Tracks sind ein bissiger, dissonante Mutant Disco Trip, der bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt hat. Bureau B freut sich dieses lange vergriffene Werk endlich wieder verfügbar zu machen!
Kelly Lee Owens' meisterhaftes zweites Album "Inner Song" lässt die Techno-Produzentin und Sängerin/Songschreiberin tief in ihre eigene Psyche eintauchen - sie widmet sich den Kämpfen, die sie in den letzten Jahren durchlebt hat, und erforscht ihren persönlichen Schmerz, während sie gleichzeitig die Schönheit der Natur umarmt. "Inner Song" folgt ihrem selbstbetitelten Debüt aus dem Jahr 2017, einer Mischung aus körperbetonten Beats und introspektivem Songwriting, das von der Musikpresse mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht wurde. Seither hat sie Björk & St. Vincent neu abgemischt, 2019 einen unauslöschlichen Club-Zwei-Tracker, "Let It Go" s/w "Omen", veröffentlicht und sich mit dem gleichgesinnten Autor Jon Hopkins für das Unikat "Luminous Spaces" zusammengetan. Ihr neues Album entstand auch aus den, wie Owens es beschreibt, "schwersten drei Jahren meines Lebens", einer emotional sehr belasteten Zeit, die, wie sie sagt "mein kreatives Leben und alles, wofür ich bis dahin gearbeitet hatte, definitiv beeinflusst hat." Während also das schöne Cover von Radioheads "Arpeggi" manchem als unkonventionelle Art und Weise erscheinen mag, ihr zweites Album zu eröffnen, repräsentiert Owens' gewundene Interpretation der klassischen Melodie - aufgenommen ein Jahr bevor die Arbeit an "Inner Song" richtig losging - die Art von klanglicher Wiedergeburt, die für die Aura von "Inner Song" so wesentlich ist. "Inner Song" wurde größtenteils über einen Monat im vergangenen Winter geschrieben und aufgenommen. Wie bei ihrem Debüt verschanzte sich Owens zusammen mit ihrem Koproduzenten James Greenwood im Studio - um dort loszulassen und offen zu sein für jede klangliche Laune. Der beschwörende Titel des Albums ist dem Opus von Free-Jazz-Maestro Alan Silva von 1972 entlehnt. Der Bass und die kitzelnden Texturen von "Inner Song" machen deutlich, dass Owens mehr denn je darauf bedacht ist, maximalen Klanggenuss zu bieten - wie die Entscheidung, die Vinyl-Veröffentlichung des Albums zu einem Sesqui-Album oder einem dreiseitigen Album zu machen, beweist: "Ich bin immer noch besessen von Frequenzen, die auf Vinyl nicht gut klingen, wenn sie den Platz dafür nicht haben". "Die Kraft, zu konzeptualisieren, wer du bist, hat dieses Album wirklich geprägt", sagt Owens über das Wesen von "Inner Song", und ihr zweites Album ist eine Entdeckung des Selbst - die jüngste Aussage einer faszinierenden Künstlerin, die weiterhin überrascht und auf eine reiche und vielfältige Karriere hinweist, die noch vor uns liegt.
LTD. WHITE VINYL
Kelly Lee Owens' meisterhaftes zweites Album "Inner Song" lässt die Techno-Produzentin und Sängerin/Songschreiberin tief in ihre eigene Psyche eintauchen - sie widmet sich den Kämpfen, die sie in den letzten Jahren durchlebt hat, und erforscht ihren persönlichen Schmerz, während sie gleichzeitig die Schönheit der Natur umarmt. "Inner Song" folgt ihrem selbstbetitelten Debüt aus dem Jahr 2017, einer Mischung aus körperbetonten Beats und introspektivem Songwriting, das von der Musikpresse mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht wurde. Seither hat sie Björk & St. Vincent neu abgemischt, 2019 einen unauslöschlichen Club-Zwei-Tracker, "Let It Go" s/w "Omen", veröffentlicht und sich mit dem gleichgesinnten Autor Jon Hopkins für das Unikat "Luminous Spaces" zusammengetan. Ihr neues Album entstand auch aus den, wie Owens es beschreibt, "schwersten drei Jahren meines Lebens", einer emotional sehr belasteten Zeit, die, wie sie sagt "mein kreatives Leben und alles, wofür ich bis dahin gearbeitet hatte, definitiv beeinflusst hat." Während also das schöne Cover von Radioheads "Arpeggi" manchem als unkonventionelle Art und Weise erscheinen mag, ihr zweites Album zu eröffnen, repräsentiert Owens' gewundene Interpretation der klassischen Melodie - aufgenommen ein Jahr bevor die Arbeit an "Inner Song" richtig losging - die Art von klanglicher Wiedergeburt, die für die Aura von "Inner Song" so wesentlich ist. "Inner Song" wurde größtenteils über einen Monat im vergangenen Winter geschrieben und aufgenommen. Wie bei ihrem Debüt verschanzte sich Owens zusammen mit ihrem Koproduzenten James Greenwood im Studio - um dort loszulassen und offen zu sein für jede klangliche Laune. Der beschwörende Titel des Albums ist dem Opus von Free-Jazz-Maestro Alan Silva von 1972 entlehnt. Der Bass und die kitzelnden Texturen von "Inner Song" machen deutlich, dass Owens mehr denn je darauf bedacht ist, maximalen Klanggenuss zu bieten - wie die Entscheidung, die Vinyl-Veröffentlichung des Albums zu einem Sesqui-Album oder einem dreiseitigen Album zu machen, beweist: "Ich bin immer noch besessen von Frequenzen, die auf Vinyl nicht gut klingen, wenn sie den Platz dafür nicht haben". "Die Kraft, zu konzeptualisieren, wer du bist, hat dieses Album wirklich geprägt", sagt Owens über das Wesen von "Inner Song", und ihr zweites Album ist eine Entdeckung des Selbst - die jüngste Aussage einer faszinierenden Künstlerin, die weiterhin überrascht und auf eine reiche und vielfältige Karriere hinweist, die noch vor uns liegt.
Eric D. Clark
"Written in approximately 1996 or shortly thereafter & born of a night out on the town naturally!
...having been to hear Ranga Tikki (Ms. Codi from New Zealand) drop knowledge in Berlin's SO36: she'd
played the "I have a dream" speech orated by Martin Luther King;
...the mind stopped at "From every Mountain Top"! I walked back through the streets shouting that to myself
until entering the flat then started immediately on the song!
Written and produced: ERiC D. ClARk
publisher: SUBCURRENT Music lTd.
Hans Nieswandt:
Between 1996 and 2000 (and in some cases beyond), Cologne project Whirlpool Productions produced a lot
of music, both as a group and as solo artists, at the legendary Can Studio in Weilerswist, a small town about
20 kilometres south of Cologne. Much of this music has been released, most notable the international
classic „From: Disco To:Disco“; but some of the music never saw the light of day. These two tracks I
produced myself at some point shortly after my first solo album „Lazer Muzik“ and I’m super glad to get a
chance to finally release them - because there is the important cause of helping to save the Paloma Bar, a
place where I played times and always loved it - an experience I dearly hope to repeat many times more.
And because I always liked those two tracks a lot, they just never found their proper platform, for whatever
reasons. As I think they are quite fitting to the sound of the Paloma, I’m more than happy to support this
unique place with this humble contribution. Written and produced by Hans Nieswandt around 20 years ago
at Can Studio, Weilerswist. Original date unknown.
Lowtec & Marvin Dash:
"Es gibt ein paar Lieblingsclubs in Deutschland, kleine Clubs wie z.B. Paloma in Berlin oder Pudel in HH -
wo es nur um die pure Liebe zur Musik geht - wo keine Kompromisse eingegangen werden müssen in
Bezug auf Trackauswahl oder zu deepen Sets, weil das Publikum einfach versteht worum es geht.
Sozusagen das verlängerte Wohnzimmer... Bei gefühlt jeder 2. Platte fragt jemand nach einer Track ID, alle
paar Minuten bringt jemand etwas zu trinken...das wollen wir unterstützen." (Lowtec & Marvin Dash)
Marvin Dash – Lost in the Woods: Written and produced by Ronald Reuter in around 2010. Previously
unreleased.
Lowtec – Museum Of Natural History Of Life: Written & produced by Jens Kuhn, 2000. Previously
unreleased.
- A1: Time Slips Away
- A2: What Do We Care (Feat Tom Sanders)
- A3: Wish I Was In Tokyo
- B1: Eyes Wide Shut (Feat Wooze)
- B2: Maker Baker Faker Taker
- B3: Myths Still Exist (Feat Niki Kini)
- C1: Sense Of Time
- C2: Turning Tides (Feat Vanity Fairy)
- C3: Back & Again
- D1: Natural Born Losers (Feat Wooze)
- D2: Violet Candy
- D3: Golden Hours (Feat Nuphar)
Moscoman aka Chen Moscovici, Wahlberliner aus Israel und DJ der Panorama Bar (Berghain), Space Miami und Pacha Ibiza, liefert nach Releases auf Because, Life & Death, Greco-Roman, ESP Institute (Debütalbum " A Shot In The Light" 2016) und seinem eigenen Label Disco Halal nun sein zweites Album auf Moshi Moshi ab. Auf "Time Slips Away" erweitert er seinen Sound aus Maschinen-Disco, Melodic Techno und wonky House um neue Klangstrukturen, die die 12 Tracks samt Vocalfeatures von Tom Sanders (Teleman), Vanity Fairy, Wooze, Niki Kini und Nuphar direkter und zwingender machen, was auch seinem frühen Indie-Rock-Background geschuldet ist.
Romare - bürgerlich Archie Fairhurst - kehrt mit seinem neuen Album „Home“ zurück, das sein drittes auf Ninja Tune und das erste überhaupt seit seinem von der Presse gefeierten „Love Songs: Part Two“ von 2016. „Home“ folgt auf die im September 2019 erschienene 12“ „Gone“/ „Danger“, seine bisher direkteste Dancefloor-Platte, die Resident Advisor als „fesselnde acht Minuten filmischer House-Musik“ beschrieb. Die Veröffentlichung von „Home“ kommt für Fairhurst nach einem Leben unterwegs, der seine Kindheit damit verbrachte, ständig mit seiner Familie zu reisen, während seine Eltern für die Arbeit um die Welt zogen, bevor sie sich schließlich in Großbritannien niederließen. Dieser nomadische Lebensstil setzte sich anschließend aufgrund seiner blühenden Karriere als Musiker fort und führte ihn auf Welttournee (allein in den letzten zwei Jahren spielte er über 150 Shows). Das neue Album markiert ein neues Kapitel in Fairhusts Leben mit einem Umzug von London aufs Land und der Gründung einer Familie; ein Umzug, der „mir Frieden und Ruhe gegeben hat“, kommentiert er. Der Neubau seines eigenen, selbst gebauten Studios trägt zu diesem Gefühl der Zufriedenheit und Sesshaftigkeit bei, nachdem er in der Vergangenheit in verschiedenen Schlafzimmerstudios gearbeitet hat. Auch von Themen wie Liebe und Romantik, die sein letztes Album, „Love Songs: Part Two“, dominiert haben, hat sich Romare entfernt, stattdessen geht es auf „Home“ um Spiritualität, Identität und Zugehörigkeit. „Identität und Zugehörigkeitsgefühl sind etwas, nach dem ich immer mehr gesucht habe, seitdem ich Vater geworden bin.“, erklärt er, „Während ich aufwuchs, war ich immer unter vielen Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund, meine eigene Identität fühlte sich manchmal verloren an.“. Fairhurst ließ sich von den ungewöhnlicheren Platten seiner Sammlung inspirieren und vertiefte sich in amerikanischem Gospel und traditionellem irischen Folk bis hin zu Country, religiöse Hymnen und Klassik, mit einem besonderen Vorliebe für die Komponisten Thomas Tallis und Vaughan Williams.
Der einzigartige Sound der beiden irischstämmigen Zwillingsschwestern Georgina & Una McGeough aka Song Sung aus New York klingt hypnotisch, mysteriös und hymnisch, wie von einer Girlgroup aus dem Weltraumzeitalter. Was kein Wunder ist, entstand doch ihr Debütalbum "The Ascension Is Ours" in Kooperation mit dem irischen Top-Produzenten David Holmes (Noel Gallagher, Killing Eve OST) und seinem Unloved-Duo-Partner, dem US-Filmkomponisten Keefus Ciancia (True Detectives OST), die zu Lyrics und Vocalmelodien von Song Sung die Arrangements beisteuerten.
Queried on his favourite word in the German language, Masayoshi Fujita will pick ‘getragen’ – without a sliver of hesitation. Further questioning will reveal that he loves the term’s semantic signifiers, its inherent sense of “expansive, deep, quiet and sombre.” And yet, ‘getragen’ leaves plenty of room for interpretation: depending on context, it might also indicate wearing apparel or the state of being carried – two more mundane interpretations that I would rather keep from him. Does Masayoshi’s own definition, however, apply to ‘Bird, Lake, Objects’? Only to a limited extent. Compared to previous Faitiche releases, ‘Bird, Lake, Objects’ is certainly the most ‘getragen’ of them all. Nevertheless, this is by far not the first association that comes to mind. From a distance, these tracks seem rather introspective, cautious even – and reflect the recording situation: deliberately pared down, reduced to a single microphone in space and a separate track for all other instruments, each movement and action is chronicled by the treacherous mike. This confronted me with some unexpected and unfamiliar problems. For example, we had to swap out the seating in the studio as my favoured chair had a characteristic creak. Other, external influences were proved our control: fire engine klaxons, street noise and footfall became part of the recordings and their improvisatory nature. Each movement required careful orchestration, fully aware of its irrevocable nature. Space itself was always present and an audible entity, except on ‘Stripped to RM’ (recorded without a microphone or vibraphone track). After extensive deliberations, we decided to forgo the vibes on this piece – a very similar version had already been released in 2008 (on the compilation ‘Enjoy The Silence’, Mule Electronic, 2008). Jan Jelinek, February 2010
Als Re-Release lässt Conrad Schnitzlers legendäres "Con" eine Ära wiederauferstehen. Conrad Schnitzler steht heute nicht nur für seine bahnbrechende Musik, sondern eigentlich für eine ganze Ära - er verkörpert einen gewissen Künstlertypus, wie ihn so nur die legendären 1970er Jahre hervorbringen konnten. Als in einer nie dagewesenen Abriss- und Aufbruchsstimmung eine junge Kunstszene allem Alten und Überkommenen - und in ihren Augen politisch korrumpierten - eine kategorische Absage erteilte, den Kunstbegriff generell in Frage stellte und die Forderung einlöste, dass Kunst und Politik immer zusammengehören. In diesem Klima entstand die Idee der Konzeptkunst, die Auffassung, dass das eigentliche Kunstwerk der immaterielle Gedanke ist, der ihm zugrunde liegt und nicht seine Ausführung. Eine Idee, die antikommerziell weitergedacht wurde, denn nun durfte, ja sollte, Kunst beliebig oft vervielfältigt werden, billig sein und war für alle. Zugleich darf Kunst fast alles und fast alles kann Kunst sein. Conrad Schnitzler ist Konzeptkünstler und verkörpert seine Zeit, wie kaum ein anderer - sein Lebenslauf liest sich wie ein Manifest der Unabhängigkeit, seine Musik ist radikal neu, mutig und zuweilen regelrecht antikommerziell. Der legendäre von ihm gegründete Zodiac Club war der vielleicht wichtigste Schmelztiegel und Motor der subversiven Kunst- und Musikszene Westberlins. Als einer ihrer Helden und Gallionsfiguren, nahm Conrad Schnitzler im Paragon Studio das 1978 veröffentlichte "Con" auf, eines der raren Kleinode, dieser Epoche und seiner Karriere. Stärker als in anderen Arbeiten ist der Einfluss von Tangerine Dream zu hören (deren Mitglied Schnitzler von 1969 bis 1971 war) und als professionelle Studio-Arbeit ist "Con" nicht zu sperrig und artifiziell, sondern setzt stattdessen auf klarere Songstrukturen und musikalische Eingängigkeit. Zu Recht gilt "Con" manch einem als Schnitzlers beste Arbeit. Fast 40 Jahre später erscheint das Werk nun als Re-Release auf CD, LP und digital.
Studies / Studien / Etudes' is a collection of pieces on synth by Rotterdam-based artist Joost M. de Jong jr., inspired by the first wave of Krautrock, Wendy Carlos and straight-to-VHS soundtracks. His music is both abstract and melodic, playful and austere, highly experimental and endlessly replayable... Big tip if you're into Oneohtrix Point Never, Lorenzo Senni and Legowelt's ambient work.
Laraaji erfüllt sich eine lebenslang gehegte Ambition und nimmt in einer Brooklyner Kirche unter der musikalischen Leitung von Jeff Zeigler (Kurt Vile, The War On Drugs, Mary Lattimore) ein Album mit spirituellen Piano-Improvisationen auf. "Sun Piano" markiert einen Wechsel von FX-getränkten, kosmischen Zither-Jams zu eleganten Klavierminiaturen, Laraajis erstem gelernten Instrument im New Jersey der 1950er. Gleichzeitig ist diese LP der Start einer Trilogie, die mit der komplementären "Moon Piano" LP und einer EP mit Piano/Zither-Duetten fortgesetzt wird, um schlussendlich in einer vollständigen CD-Anthologie zu münden.
"Listening To Pictures", Jon Hassells erste neue Arbeit seit fast einer Dekade, war eine lebhafte Anordnung von Instrumentals in seinem einzigartigen 'Fourth World' Sound aus Jazz, Dub und electroacoustischen Techniken. Mit "Seeing Through Sounds" dringt Hassell tiefer in unbekannte, imaginäre Regionen. Die Atmosphären sind dichter, das Werk klingt nachdenklicher als sein Vorgänger, eine gewisse Spannung lauert in dunklen Ecken. In der Mitte des Albums bemerkt man ein Ruckeln, Stottern, Störgeräusche, bevor langsam wieder Ruhe einkehrt, um schliesslich mit überwältigenden Klängen das Finale einzuleiten, bei dem Avantgardisten wie William Basinksi und The Caretaker grüssen. "Seeing Through Sounds" enthält einige der detailliertesten und verfrachtesten Musiken in der langen Karriere des 'Fourth World' Pioniers.
Queried on his favourite word in the German language, Masayoshi Fujita will pick 'getragen' - without a sliver of hesitation. Further questioning will reveal that he loves the term's semantic signifiers, its inherent sense of "expansive, deep, quiet and sombre." And yet, 'getragen' leaves plenty of room for interpretation: depending on context, it might also indicate wearing apparel or the state of being carried - two more mundane interpretations that I would rather keep from him. Does Masayoshi's own definition, however, apply to 'Bird, Lake, Objects'? Only to a limited extent. Compared to previous Faitiche releases, 'Bird, Lake, Objects' is certainly the most 'getragen' of them all. Nevertheless, this is by far not the first association that comes to mind. From a distance, these tracks seem rather introspective, cautious even - and reflect the recording situation: deliberately pared down, reduced to a single microphone in space and a separate track for all other instruments, each movement and action is chronicled by the treacherous mike. This confronted me with some unexpected and unfamiliar problems. For example, we had to swap out the seating in the studio as my favoured chair had a characteristic creak. Other, external influences were proved our control: fire engine klaxons, street noise and footfall became part of the recordings and their improvisatory nature. Each movement required careful orchestration, fully aware of its irrevocable nature. Space itself was always present and an audible entity, except on 'Stripped to RM' (recorded without a microphone or vibraphone track). After extensive deliberations, we decided to forgo the vibes on this piece - a very similar version had already been released in 2008 (on the compilation 'Enjoy The Silence', Mule Electronic, 2008). Jan Jelinek, February 2010
Five years ago, Cute Heels brought his unique blend to Schrödinger’s Box with Nepotism. The Colombian now returns to the Glasgow label, this time with a mini-LP packed to the rim with stone cold quality.
Steady kicks give way to juddering bass and epic strings in the dynamic changeling that is “Beyond The War.” Shadows are cast by the EBM stained “Er Ist Nitch Du” and the smoky “Present Images” under the alias of Syndikat Komando Klub 98. Yet, despite these darker shades, the 12” is filled with brighter tones also. As Victor M Lenis R, “Breath of Freedom” beams with synth-disco laden lines. “Strange Forces” takes a similar path, chords shimmering against aquatic pads that bask in warmth. An italo streak enters with the playful melody and sun- soaked keys of “The Awake (Mexico City Mix), radiant notes countered by strong pulsing percussion.
Beyond The War is a record as diverse as its creator. Traversing a spread of styles, Cute Heels has created a 12” that blurs perceived genres whilst maintaining the energy and zeal of the club.
‘’Ruff drum computer- and bubbling ambient excursions from Bonn, Germany, making their first appearance on vinyl for the new decennium’’.
Newly established label Raakvlak plucks a lush synth gem from the depths of 80’s D.I.Y.- cassette culture for their inaugural release. Heil Eris / Enjoy sees the first-time reissue of the work of German synth-wizards Overflow. The group, conceived as the session band of cult tape label Brainstorm-Studio, merely released two cassettes within the timespan of one year, of which Raakvlak now has culled some of the finest moments.
Out of a matrix of drum computers, synths, voices, tape FX and a flute come these five live-takes (no overdubbing used!), dedicated to the trio’s mascot Apumé, which was present at all sessions.
Ranging from the aquatic ambient excursion on ‘’Pressure Wave’’ and the existential cold-wave pop of ‘’Take A Chance’’ to the blissed-out downer ‘’Voiceless’’, Overflow shies away from musical expectations and thereby sounds as up to date as ever.
Restored, remastered and available on wax for the first time! Comes with download card plus three digital bonus tracks.
Produziert und aufgenommen von Arca, definiert KiCk i eine neue Ära in der Multiplex-Welt der venezolanischen Künstlerin, Sängerin, DJ, Performerin und Komponistin. Mit Björk, Rosalía, Shygirl und SOPHIE hat Arca zum ersten Mal Kollaborateure in ihre Welt eingeladen. Zuvor produzierte sie für Björk, Kayne West und FKA twigs, komponierte Musik für das MoMA, erschuf gewaltige Noise-Skulpturen oder legte bei Festivals als DJ auf. Mit KiCk i wird nicht nur die Freude gefeiert, die Arca in ihrem Leben finden konnte, sondern auch der manchmal beschwerliche Weg, den sie dafür zurücklegen musste. Ihre Bemühungen, ihr venezolanisches Erbe und ihre trans-lateinamerikanische Identität zu versöhnen, entpuppen sich als Reggaetón und spanischem Pop. Aber KiCk i ist nicht nur eine Pop-Platte oder eine experimentelle Platte, oder auch nur eine Mischung aus beiden, sondern alles auf einmal - und noch so viel mehr. Je nachdem, wo man die Nadel aufsetzt, findet man Bubblegum, raue Geräusche, elektronische Psychedelia, Balladen, Knaller, Gelächter, Tränen, Leidenschaft und Glaubensäußerungen - Klänge und Ideen, die nicht einfach miteinander verschmelzen, sondern gleichzeitig in einer Quantenüberlagerung koexistieren. "Ich möchte nicht an ein Genre gebunden sein", erklärt Arca. "Ich will nicht als eine Sache abgestempelt werden." Wo sie jetzt ist, endet das Nicht-Binärsein nicht mit ihrer geschlechtlichen Identität. Es ist zu einer Denkweise geworden, bei der keine eine Sache nur eine Sache sein muss, bei der mehrere Bedeutungen, mehrere Realitäten in überlagertem Gleichgewicht koexistieren können. In diesem Raum zwischen den Staaten, in dem das eine Ding das andere ist, hat Arca ein riesiges Feld unerschlossener kreativer Kraft entdeckt.
- A1: Americana
- A2: Lies Ft. Look Mum No Computer
- A3: Midnight Resistance
- B1: I Need You
- B2: Rent Boy Ft. Jay Jay Johanson
- B3: ?????? ????
- C1: L’avenir D’avant Ft. Diamond Deuklo
- C2: Mandala Ft. Ornette
- C3: On Sight
- C4: Fallling Apart Ft. Simone
- D1: Long Hair, Black Leather
- D2: On My Own Ft. Maxence Cyrin
- D3: Les Heures
Midnight Resistance ist das 4. Album von The Toxic Avenger. Und zweifellos das außergewöhnlichste, bei dem seine musikalische Handschrift am besten zur Geltung kommt. Das Album gleicht einer Symbiose aus unterschiedlichen Einflüssen und Elementen, von energiegeladenem Elektro bis zu Popavancen, vom klassischen Song bis packenden House der 90er Jahre, vom neoklassischen Piano Revisited bis zum aktuellen Synth-Pop. Ein Album, bei dem der Fokus klar und direkt auf Emotionen und Gefühlen ausgerichtet wird und die Technik bewusst einen Schritt zurück tritt. Keine Frage - es ist auch sicherlich das Genre durchbrechendste und dabei offenste aller seiner Alben, bestückt mit echten Pop-Singles, wie die berauschende "Lies" (feat. Look Mum No Computer), die nostalgische Ballade "Mandala" aus den 80er Jahren (feat. Ornette) oder der packende Popsong "Rent Boy" (feat. Jay-Jay Johanson). Ein besonderes Highlight des Albums ist die Zusammenarbeit mit Maxence Cyrin bei dem sehr ausdrucksstarken und emotionalen Titel "On My own". Die wohl größte Überraschung dieses Al- bums besteht darin, dass Toxic Avenger bei "Les Heures" das erst Mal selbst singt und der Platte eine ganz besondere Note schenkt. Zum Abschluss beglückt Toxic Avenger mit zwei besonderen Gäste. Diese runden die Platte mit der luftigen und hedonistischen Teilnahme von Simone bei "Falling Appart" und dem Spoken Word und immer ungewöhnlichen Flow von Diamond Deuklo auf dem treffend benannten "L'Avenir d'Avant" genussvoll ab. Über zwei Jahre beschäftigte sich Toxic Avenger intensiv mit modularen Synthesizern – aus seiner leidenschaftlichen Klangforschung ist nun ein neuer Sound entstanden, der die Seele der Synthesizer "lebendiger" und organischer erscheinen lässt. Hier ist ein beeindruckendes Werk eines "Klangchirurgen" entstanden, dem es gelingt Stimmen im Detail zu sezieren und ihnen eine magische Aura zu verleihen und dabei ebenso eine intensive Reise in die Tiefen von Melodie und Klangwelten unternimmt, ohne den Fokus auf die Songs selbst zu verlieren. Dieses Album wird zu einer Zeit besonderer Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit für The Toxic Avenger veröffentlicht, der gerade die Musik für Hugo Boss Parfum kreiert hat: (Europa/LateinamerikaKampagne für TV/Kino und Web for the World, für zwei Jahre sowie die Musik für die nächsten Web-Werbung von Armani und Yves Saint Laurent unterschrieben hat
Mono Han are brothers Alessandro and Davide, who collectively have a deep and long understanding of electronic music. Davide is a co-founder of N.O.I.A, one of Italy’s first electronic live acts to perform and record with drum machines and synths as early as 1978. He was also behind seminal Italo outfit Klein + M.B.O and proto-house hit “Dirty Talk”. Alessandro, following in his brother’s footsteps was inevitable and he too became hooked on the incredible new sound palette emanating from the early electronic machines.
Since then they have released under an array of aliases, have clocked up numerous club hits and this project brings them back to their 80’s roots.




















