Jung, wütend und mit einem klaren politischen Statement gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie im
Gepäck - SETYØURSAILS nehmen bei Weitem kein Blatt vor den Mund. Die Newcomer aus Köln spielen
kompromisslosen und dennoch melodischen (Post) Hardcore gewürzt mit signifikanten Metalcore-Parts und
überzeugen sowohl Live, als auch auf Platte.
Nun steht die Band mit ihrem zweiten Album und Napalm Debüt Nightfall in den Startlöchern, das
am 21.01.2022 veröffentlicht wird. Bereits der Intro-Track “Ghosts”, featuring Annisokay-Fronter Rudi
Schwarzer, zeigt schnell in welchem musikalischen Fahrwasser die Band unterwegs ist: Schwirrende Gitarrenlinien, mischen sich mit beinah elektronischen Einflüssen und formen die imposante Rückmeldung
von SETYØURSAILS, die ihre musikalische Vielfältigkeit unter Beweis stellen. Die Mischung aus Metal-,
Death- und klassischen Hardcore Elementen zieht sich durch die komplette Scheibe und lässt dabei aber
auch immer wieder Platz für Überraschungen, ohne den typischen Trademark zu verlieren.
SETYØURSAILS sind aber auch stets für Überraschungen zu haben. Gemeinsam mit Mike Perez von No
Braggings Rights covern sie „Shallow” (aus dem Film “Star Is Born”) von Lady Gaga und Bradley Cooper
und verleihen der Ballade ihren persönlichen Touch, womit sie erneut ihre musikalische Vielfältigkeit beweisen.
Auf insgesamt 13 Tracks stellen SETYØURSAILS vor allem eines klar: Sie sind mehr als bereit die Szene
zu erobern!
Search:klar
”Brightside” heißt das 4. Album von Wesley Schultz und Jeremiah Fraites, alias The Lumineers. Produziert wurde es von den längjährigen Partnern in Crime Simone Felice (The Felice Brothers) und David
Baron, der auch für Engeneering und Mixing zuständig war. Das Album präsentiert die erste neue Musik
der Lumineers nach mehr als 2 Jahren. Nach dem sehr düsteren und sehr konzeptionellen Vorgängeralbum
wird schon durch den Titel klar, dass es sich hier um ein sehr frohes und spontanes Album handelt. Die 9
Songs-Collection spielten Schultz und Fraites zusammen mit Baron in dessen Studio in New York ein und
wurden dabei u.a. bei den Backing Vocals von Simone Felices’ Tourmitgliedern Byron Isaacs und Lauren
Jacobson, Cindy Mizelle (Bruce Springsteen, Dave Matthews Band), James Felice (The Felice Brothers)
und Singer-Songwriter Diana DeMuth unterstützt.
Dear listeners, here's the next episode of the Hamburg Spinners story: "Der Magische Kraken" ("The Magic Octopus")
This time Hamburg Spinners left their home port for an underwater expedition to the open ocean diving for unheard tunes, finger snappers and floaters. Always in danger of encountering the Magic Octopus, a voracious entity who feeds on harmonies, rhythms and breaks -in a word the whole arsenal any musician is lost without and damned to drown in a sea of deadly silence and endless darkness... Listen yourself, enter a different world and witness how the Hamburg Spinners are getting carried away and drawn into the depths. A 20.000-mile plunge into the sea. Honestly! Had you ever thought that one can sink this low?
"Der Magische Kraken" is the sophomore album of the Hamburg Spinners, a contemporary soul, mod-jazz and R&B outfit based in Hamburg. Their sound blends floating Hammond organ lines, kinetic, driving grooves, funky breaks, and slicing, economic improvisation. The quartet features Carsten Meyer on Hammond B-3, Dennis Rux on guitar, David Nesselhauf on bass, and Lucas Kochbeck on drums. It was cut live on two weekends in April 2021 in Hamburg's Yeah!-Yeah!-Yeah!-Studios. The chemistry was right and in a truly democratic process ideas were fleshed out, arrangements were done on the spot. A will to collective playing whilst always sticking to the rudimentary basics was in the air. Thus the music could spread out like the arms of an octopus. And though there are limits on the sound of the Hammond organ quartet creativity can burst out & find its way to overcome the limits. Reminiscences of down-to-the-bone songs by Timmy Thomas or Phoenix might come to one's mind when listening to the new Hamburg Spinners album.
Never change a winning team: Meyer's soulful organ sound is buoyed by Rux's warm and gripping guitar sound, Nesselhauf's dynamic bass lines and Kochbeck's tight in-the-pocket drumming.
Houndstooth präsentiert das zweite Album der Berliner Produzentin Lotic aka J'Kerian Morgan aus Houston, Texas, die als Mitglied des Berliner Janus-Kollektivs bekannt wurde, zwei Vulnurica-Remixes für Björk produzierte und 2018 ihr Debütwerk 'Power' auf TriAngle Records veröffentlichte. 'Water' ist eine zärtliche Meditation über Verlust und die Lebenskraft der Liebe. Die Stücke drehen sich um einen 808 Subbass, wobei Vibrationen und Brummen anstelle von Klarheit und Trennung treten. Die Drums werden zu einer pudrigen Wärme aufgeweicht, jedes Kapitel entfaltet sich wie ein symphonisches Klanggedicht. Einfühlsame Schilderungen von Liebesbeziehungen zu anderen und zum eigenen Ich, zu Herkunft und Identität, werden durch atemberaubende neue Ausdrucksformen ekstatischer Stimmen geprägt.
Lily Konigsberg, Mitglied der beliebten Art-Rock-Band Palberta, lässt auf die Zusammenstellung ihrer frühen Solo-Aufnahmen mit dem Titel "The Best of Lily Konigsberg Right Now", die hauptsächlich aus Bandcamp- und Soundcloud-Veröffentlichungen stammen, nun ihr erstes richtiges Album folgen. Der Titel "Lily We Need To Talk Now" stammt aus einem Text, den sie vom Produzenten des Albums, Nate Amos von der Band Water From Your Eyes, erhalten hat. "Lily We Need To Talk Now" ist eine charakteristische, eklektische Sammlung von Popsongs, die in manchen Momenten an die gitarrengetriebene, punkige Atmosphäre ihrer Arbeit mit Palberta, an Dinge wie Sheryl Crow aus der Mitte der Achtziger und sogar an The Cure angelehnten Post-Punk erinnert. Ein Album, an dem Konigsberg seit 2016 langsam gearbeitet hat, indem sie die Songs im Laufe der Jahre überarbeitet und neu aufgenommen hat. Die elf Tracks umfassende Sammlung ist ihr erstes richtiges Album und durchweg eingängig, wie viele ihrer poppigen und klaren Indie-Rock-Songs, die sie in den letzten Jahren zu einer festen Größe im New Yorker Underground gemacht haben. Ihre Stimme dreht und wendet sich und umspielt ihre cleveren Wortspiele auf neue Art und Weise; es gibt Anklänge an Power-Pop, Pop-Punk und Downtempo-Introspektion, alles gespickt mit augenzwinkernden Ostereiern des Humors. Sie wird von vielen ihrer langjährigen Mitarbeiter unterstützt: Andrea Schavelli, mit der sie 2017 die Split-Scheibe "Good Time Now" veröffentlichte; Matt Norman, mit dem sie seit Jahren im Avant-Pop-Duo Lily And Horn Horse zusammenarbeitet; Paco Cathcart von The Cradle, der ihre 2020er EP "It's Just Like All The Clouds" produzierte; und Nina Ryser, mit der sie im gefeierten Art-Punk-Trio Palberta spielt. Aber es ist ihre Zusammenarbeit mit Amos, die die bemerkenswertesten Neuerungen mit sich bringt.
- A1: Shout Out! (Feat Beautiful People - Intro)
- A2: Imagineering
- A3: Creator Sos (Feat Haile Supreme & Wolfgang Haffner)
- A4: 3D Warrior (Feat Shabaka Hutchings & Haile Supreme & Wolfgang Haffner)
- B1: Miami 80
- B2: Gtp Call
- B3: Wikid Satellites (Feat Greentea Peng)
- B4: Breathe In (Feat Oshun)
- C1: To Freedom (Feat Beautiful People - Interlude)
- C2: Wonder (Feat Haile Supreme & Shabaka Hutchings)
- C3: Own Me (Feat Haile Supreme)
- C4: Widyabad
- D1: Isolated (Feat Pip Millett & Sabrina Mahfouz)
- D2: Trillion (Feat Mara Tk)
- D3: Up To Us (Feat Haile Supreme)
'Dieser neueste Soundtrack aus seiner Feder fühlt sich an wie ein längst überfälliges Wiedersehen mit einem verloren geglaubten Freund: Sofort erkennt man die bekannten Züge wieder, es umgarnt einen und zieht einen hinein in eine Welt, die unverwechselbar seine ist – die Welt von N.O.W. Immerhin kann man dieses Mal drei Dinge identifizieren, die zusammenkamen und dieses Album ganz klar prägen sollten: ein persönlicher Schicksalsschlag, ganz viel Zeit (ein Nebeneffekt der Pandemie) und Black Lives Matter. Inzwischen eher eine Art Bandleader, streckte er seine Fühler aus und knüpfte Kontakte mit jungen Talenten, deren Ansatz irgendwie zu N.O.W. zu passen schien. Bald war er mit Leuten wie Shabaka Hutchings, Haile Supreme, Mara TK und Sabrina Mahfouz in Kontakt. Auch Greentea Peng, OSHUN und Pip Millett fragte er an, erklärte ihnen die Stoßrichtung: Sie alle sagten zu und nutzten die im Titel angedeuteten Freiheiten und Freiräume auf ihre Art, lieferten ihre ganz eigene, vertonte Definition von Freiheit ab.' - Don Letts aka The Rebel Dread
Unter der Regie des Produzenten Chris Cohen und mit Gast-Beiträgen unter anderem von Buck Meek und Tenci, weben die organischen und doch akribischen Folk-Klanglandschaften und tief empfundenen Texte auf dem Debütalbum von Le Ren aus Montreal einen reichen musikalischen Wandteppich. Mit der Veröffentlichung ihrer Secretly Canadian EP "Morning & Melancholia" im Jahr 2020 hat sich Le Ren den Vergleich mit der Musikalität und den kargen, eloquenten Texten von John Prine und Neil Young verdient. Auf "Leftovers" zeigt sie uns die lebendige Tiefe ihres klanglichen und thematischen Spektrums und schreibt mit einer kühnen Klarheit, die sie zwischen klassischen Ikonen wie Joni Mitchell, Vashti Bunyan und Karen Dalton sowie einer neuen Klasse von Folk-Ausnahmekönnern wie Adrianne Lenker, Jessica Pratt und Laura Marling beheimatet. "Leftovers" präsentiert zu gleichen Teilen Melancholie, tiefe Liebe und Heiterkeit, um die Trauernden aufzumuntern, während es ein Patchwork aus persönlichen Liedern über verschiedene Beziehungen zusammennäht: die, die wir mit Müttern, Liebhabern und Freunden teilen. Auf "Leftovers" destilliert Le Ren jahrelanges Material zu zehn straff ausgeführten Tracks, die durch das schwelgerische Zupfen ihrer Gitarre und das kristallklare Timbre ihrer Stimme vereint werden. Im April 2021 traf sie sich mit Chris Cohen in einem gemieteten Haus in Portland, Oregon, wo sie warten mussten, bis ein Nachbarsjunge aufhörte, draußen Lärm zu machen, bevor sie aufnehmen konnten. Die musikalischen Gastbeiträge wurden anschließend hinzugefügt: Kori Miyanishi, Cedric Noel, Saltwater Hank (Jeremy Pahl), Eliza Niemi, Kaïa Kater, Aaron Goldstein, Buck Meek und Tenci (Jess Showman) nahmen ihre Parts separat in ganz Nordamerika auf.
The second edition of Freakadelle’s ‘44’ series. ’44-2‘ is inspired by the collective’s annual Space Night event – an open-air event happening in front of the club, which aims to push genre boundaries and question the notion of what is nowadays considered the soundtrack of club culture.
Freakadelle residents and associated artists present themselves across nine diverse tracks ranging from free-floating and experimental electronics to more concrete experiments in leftfield club music.
Mastering by Mattias Fridell, A3 mastered by DJ Buzz
Artwork by rochus.design
Print by Unschuldig Verdorben
Unter der Regie des Produzenten Chris Cohen und mit Gast-Beiträgen unter anderem von Buck Meek und Tenci, weben die organischen und doch akribischen Folk-Klanglandschaften und tief empfundenen Texte auf dem Debütalbum von Le Ren aus Montreal einen reichen musikalischen Wandteppich. Mit der Veröffentlichung ihrer Secretly Canadian EP "Morning & Melancholia" im Jahr 2020 hat sich Le Ren den Vergleich mit der Musikalität und den kargen, eloquenten Texten von John Prine und Neil Young verdient. Auf "Leftovers" zeigt sie uns die lebendige Tiefe ihres klanglichen und thematischen Spektrums und schreibt mit einer kühnen Klarheit, die sie zwischen klassischen Ikonen wie Joni Mitchell, Vashti Bunyan und Karen Dalton sowie einer neuen Klasse von Folk-Ausnahmekönnern wie Adrianne Lenker, Jessica Pratt und Laura Marling beheimatet. "Leftovers" präsentiert zu gleichen Teilen Melancholie, tiefe Liebe und Heiterkeit, um die Trauernden aufzumuntern, während es ein Patchwork aus persönlichen Liedern über verschiedene Beziehungen zusammennäht: die, die wir mit Müttern, Liebhabern und Freunden teilen. Auf "Leftovers" destilliert Le Ren jahrelanges Material zu zehn straff ausgeführten Tracks, die durch das schwelgerische Zupfen ihrer Gitarre und das kristallklare Timbre ihrer Stimme vereint werden. Im April 2021 traf sie sich mit Chris Cohen in einem gemieteten Haus in Portland, Oregon, wo sie warten mussten, bis ein Nachbarsjunge aufhörte, draußen Lärm zu machen, bevor sie aufnehmen konnten. Die musikalischen Gastbeiträge wurden anschließend hinzugefügt: Kori Miyanishi, Cedric Noel, Saltwater Hank (Jeremy Pahl), Eliza Niemi, Kaïa Kater, Aaron Goldstein, Buck Meek und Tenci (Jess Showman) nahmen ihre Parts separat in ganz Nordamerika auf.
- Tänk Att Få Vakna / Morning
- Has Broken (Traditional)
- Nature Boy (Eden Ahbez)
- A Minor (Nils Landgren)
- In A Sentimental Mood
- (Duke Ellington)
- Solitude (Duke Ellington)
- Värmlandsvisan
- (Traditional)
- Allt Under Himmelens Fäste
- (Traditional)
- Der Mond Ist Aufgegangen
- (Traditional)
- Nu Sjunker Bullret
- (Traditional)
- Din Klara Sol Går Åter Opp
- (Traditional)
- Som Stjärnor Små (Evert
- Taube)
- Den Blomstertid Nu
- Kommer (Traditional)
- Jag Lyfter Ögat Mot
- Himmelen (Traditional)
- Sov På Min Arm (Evert Taube)
“40 years ago my international career started for real when I got
a call from the musical mastermind Thad Jones, asking me to
join his new big band project Ball of Fire in Milan, Italy.
“Guess if I said yes!
“Since then I have walked winding musical paths and I still do.
“As the pandemic started to spread, I got stranded at home in
Skillinge Sweden from 13 March 2020.
“Many many months later, I can present something I’ve never
done before, a solo performance. Only me, myself and my
trombone in a beautiful-sounding church not far away from
where I live with my wife Beatrice, Ingelstorp Kyrka.
“I do not really know exactly when the idea got stuck in my head
but I guess around Christmas 2020. Having spent a strange but
personally wonderful year being at home, I suggested a solo
recording to my wife, and she thought it was a great idea.
“I called the priest in the church, named Maria, and she
immediately said ‘Yes, go for it. I will see to it that the church is
heated and ready for you.’
“The first time was almost a shock. Such a beautiful sound,
making the tone of my trombone just fly through time and
space. Beatrice and I looked at each other in silence, knowing
that this can become something special.
“I picked a wide range of songs and hymns for these occasions
and it felt very special to be able to record it in a wonderful room
with only one person in the audience, the one I love the most.
“All the songs have a special meaning to me, whether they are
songs I sang in church as a child or just picked them up on the
way. One is even written by one of my ancestors, Israel
Kolmodin.
“They present a side of me that is always there, but not always
to be seen. I hope you like it.
“Love, Nils.” - Nils Landgren
Mega Bog (der kosmopolitische Moniker der Musikerin/Künstlerin Erin Birgy) wendet sich von von der schwülen Atmosphäre der Grünlilien-Plantage des Vorgängeralbums "Dolphine" (2019) ab und bringt uns mit "Life, And Another" zurück auf unseren Heimatplaneten, in den dünnen Luftdruck eines Wüstentals, wo die vierzehn Songs geschrieben und wie Steine in der Landschaft verstreut wurden, jeder einzelne ein kostbares Juwel, das Birgy gemeißelt hat. Es ist eine weitere fantastische Off-World-Übertragung und ihr bisher anspruchsvollstes, forschendstes und zugänglichstes Statement. "Life, And Another" inszeniert ein halb-fiktionalisiertes Drama im Inneren des Ichs, mit Szenen kollektiver Sehnsucht auf der Bowlingbahn, Auseinandersetzungen über eine aufgeblähte Erinnerung außerhalb der Bar und einsamen Kreisen auf der Terrasse, die in sturer Ehrfurcht über den Hof hinausschauen. Diese Erinnerungen, sowohl aus der Vergangenheit als auch aus der Zukunft, sprudeln das ganze Album hindurch und präsentieren ihre Charaktere als neue Einträge in das Mega Bog Book of Symbols. Zusammen mit dem Co-Produzenten, Tontechniker und Perkussionisten James Krivchenia (BIG THIEF) lebte Erin Birgy in einer kleinen Hütte in der Nähe des Rio Grande und war zwischen ihren Tourneeplänen oft allein. In diesen Isolationen erlebte sie den teilweisen Verlust des "bekannten" Selbst inmitten der Weite. Aufgenommen in mehreren Sessions in verschiedenen Studios enthält "Life, And Another" instrumentale Beiträge von langjährigen und neuen Mitstreitern, darunter Aaron Otheim, Zach Burba, Will Segerstrom, Matt Bachmann, Andrew Dorset von Lake, James Krivchenia von Big Thief, Meg Duffy von Hand Habits, Jade Tcimpidis, Alex Liebman und die Co-Engineers Geoff Treager und Phil Hartunian. Ihre Hörer wissen inzwischen, dass sie MEGA BOG vertrauen können, dass sie kontinuierlich in tiefere und wildere, spirituelle Pop-Gefilde geführt werden. Flirrende Piano-Glissandi, eindringliche psychische Hintergrundstimmen und Tequila-inspirierte Improvisationen schleichen und kriechen über die dunkle Nacht-der-Seele-Rock'n'Roll-Traumlandschaft, bevor sie verschwinden, um Platz zu machen für Beschwörungen von stiller Klarheit und lebendig-atmenden Instrumentalpassagen. In "Life, And Another" verwandelt Mega Bog die brutale Schwere der Welt in den kollektiven Kampf des Lebens.
"Medieval Femme", Fatima Al Qadiris neue zehn Stücke umfassende Suite, die von den klassischen Gedichten arabischer Frauen inspiriert ist, beschwört durch die Metapher eines islamischen Gartens einen Tagtraum herauf, an der Grenze zwischen Depression und Sehnsucht, wo sich die Gegenwart vorübergehend auflöst und nur Vergangenheit und Zukunft übrig bleiben. Mit einer Mischung aus Neon-Drones und den schwachen Umrissen einer arabesken Melodie offenbart "Medieval Femme" eine vollendete, traumhafte Szenerie, schattiert mit Farben und subtilen Reibungen. Fatima versucht, den Hörer in einen Zustand melancholischer Sehnsucht zu versetzen und ihn an einen Ort der Träumerei und Trostlosigkeit zu entführen, um die Grenze zwischen zwei scheinbar gegensätzlichen Zuständen zu hinterfragen und sich an himmlischer Trauer zu erfreuen. "Medieval Femme" verwendet Instrumente aus der Musik des Mittelalters, die in einer futuristischen Umgebung neu arrangiert wurden; sanfte Synthesizer-Laute, Orgeln und Pfeifen hallen im Raum, während hauchdünne Pulse als Antwort kräuseln. Fatimas Gesang aus wiederholten, mantraähnlichen Phrasen wird manchmal gepitcht und verändert, um immer intensivere Spitzen, engelsgleiche Refrains und sehnsüchtige Beschwörungen hervorzubringen. Bei "Tasakuba", Kaltham Jassims Rezitation eines Verspaares des Dichters Al-Khansa aus dem 7. Jahrhundert, erhält die Trauer ihrer Worte einen turbulenten, halluzinatorischen Rahmen, bevor sich das Album im letzten Song, dem klaren, luftigen "Zandaq", auflöst.
Kolektif Istanbul verbindet traditionelle anatolische und thrakische Melodien mit Funk, World und Jazz zu einem treibenden Sound, der ebenso Schmelztiegel ist wie ihre Heimat Istanbul. Türkische Rhythmen und westliche Einflüsse verschmelzen zu einer immer tanzbaren Melange, die man mit einem Augenzwinkern als progressive Hochzeitsmusik bezeichnen könnte und für ausgelassene Stimmung unter den Zuschauern sorgt. Das dabei entstehende kreative Chaos lässt einen dabei zu keinem Zeitpunkt vergessen, dass die einzelnen Bandmitglieder ausgezeichnete Instrumentalisten sind, die eine enorme Bandbreite an musikalischen Genres zu bieten haben - vom Jazz über Balkanmusik bis zu türkischen Standards. Gayda (Dudelsack), Klarinette, Tarogato, Saxofon, Akkordeon, Sousafon (ähnlich der Bass-Tuba), Zurna (eine Art türkischer Oboe), Perkussion und Schlagzeug dominieren die Klangästhetik, die durch Asli Dogans klare Stimme eine ganz besondere Ausdruckskraft erhält und die Sensibilität der Songs perfekt einfängt.
STANDARD 2LP VINYL EDITION - LIMITIERT Geboren 1970 in Tokio, verbrachte Jonathan Meese seine frühe Kindheit in Japan, und kam mit drei Jahren 1973 gemeinsam mit seiner Mutter zurück nach Deutschland. Als Kind sprach er nur japanisch und englisch. 1995-1998 Studium an der HfbK in Hamburg, 1998 Durchbruch als bildender Künstler auf der Berlin Biennale. In seinen Gemälden, Performances und Aktionen thematisiert Meese immer wieder die Rolle Deutschlands und deutsche Mythen. Eine ursprünglich beauftragte Meese-Inszenierung des ûParsifalë 2016 in Bayreuth wurde 2014 wegen angeblicher Unfinanzierbarkeit gekündigt. Der Münchener Techno- und House-Produzent Hell ist seit zwei Jahrzehnten ein Bewunderer Meeses. Als Hell vor zwei Jahren bei Jonathan Meese anfragte, ob dieser das Cover für Hells neues, kürzlich erschienenes Album ûHouse Music Boxë gestalten wolle, sagte dieser sofort zu. Die Wertschätzung entpuppte sich als gegenseitig. Man verabredete eine experimentelle Studiosession, um auszuloten, ob die polarisierenden Sprachperformances von Jonathan Meese in Verbindung mit Musik von Hell eine eigene Qualität entwickeln würden. 2019 nahmen Hell und Meese zum ersten Mal gemeinsam auf. Meese steuerte Textideen auf Papier bei, Hell hatte Instrumentals vorbereitet, die sowohl Hells stilistische Interessen, als auch Meeses musikalische Vorbilder - von DAF über Sisters of Mercy bis hin zu Kraftwerk - berücksichtigten. Hell: ûMir wurde in vielen gemeinsamen Gesprächen klar, wie musikaffin er eigentlich ist und wie viel unterschiedliche Musik er kennt. Und vor allem: Wie sehr die Musik ihm auch in seiner Kunst als Inspirationsquelle dient.ë Die Sessions - insgesamt drei, davon zwei gemeinsam mit Meeses 91-jähriger Mutter Brigitte - fanden im Trixx-Studio am Berliner Moritzplatz statt. Meese assoziierte Freestyle über Beats und Loops von Hell. Hell: ûIch bewundere Jonathan Meese nicht zuletzt als performativen Künstler - und gerade auch seinen stimmlichen Vortrag. Im Studio sang, sprach oder flüsterte er dann seine improvisierten Texte über die Tracks, die ich vorbereitet hatte.
Das Chaos beschäftigt uns seit jeher - als Spezies und als Individuum. Vor ziemlich genau zweitausendsiebenhundert Jahren schrieb der griechische Oldschooler Hesiod: "Wahrlich, zuerst entstand das Chaos und später die Erde …", ein Kollege berichtigte, das Chaos werde nicht geboren, sondern sei ursächlich. Aber wie verhalten wir uns diesen Erkenntnissen gegenüber? Gute Frage.
Mit der neuen 10" von Nepumuk werdet ihr dem Chaos nicht Frau oder Herr, aber das wird euch egal sein. Denn auf zwölf Tracks in 27 Minuten gibt der Nepumuk klar zu verstehen, dass das Chaos in Ordnung ist. Nicht weil es geil oder wünschenswert wäre, sondern weil es die existenzielle Grundlage jeder Punchline ist. Die sitzen, bringen Perspektive ins Chaos - setzen es in Bezug zur herrschenden Realität, bis klar wird, dass Chaos und Lebensrealität ein und dasselbe sind: Leider doch nicht in Ordnung.
Faye Webster liebt das Gefühl des sogenannten First Takes und die Direktheit, wenn sie einen Song schreibt, um dann gleich am nächsten Tag ins Tonstudio zu fahren und das Stück gemeinsam mit ihrer Band live einzuspielen. Beim genauen Hören der selbstsicheren und geradeaus kreierten Alben der 23-jährigen Songwriterin aus Atlanta wird klar, warum: Hier werden Emotionen gebündelt und verarbeitet, die so schmerzlich sind, dass sie jeden Moment nahezu lebendig werden. Webster fängt den Funken ein, bevor dieser die Möglichkeit hat zu schwinden; Textzeilen werden zu Papier gebracht, bevor diese eine Chance haben zu entfliehen. Ihr ganz eigener charakteristischer Sound bringt dabei einen flüsternd ruhigen und zuhause aufgenommen Gesang mit dem Klang der Band in einem Raum zusammen. "I Know I'm Funny haha" ist Websters vollkommenster Ausdruck dieser besonderen emotionalen und musikalischen Alchemie. Auf ihren Durchbruch mit der Veröffentlichung des Albums "Atlanta Millionaires Club" im Jahr 2019 bei Secretly Canadian folgend, blüht Websters Werdegang weiter. Ihr Klang bedient sich dabei sowohl dem von der Steel-Guitar beeinflussten Singer Songwriter-Pop und Country der 1970er-Jahre, als auch den Einflüssen und Persönlichkeiten Atlantas Rap - und R&B-Community aus der Zeit, als Webster ihr erstes Zuhause bei Awful Records fand. In den vergangenen zwei Jahren nach "Atlanta Millionaires Club" hat sich Websters Profil stetig weiterentwickelt, nachdem sie auf Festivals wie Austin City Limits und Bonnaroo spielte, einer ihrer Songs in Barack Obamas 2020-Lieblingssongs-Playlist einen Platz fand und die Musikerin sich auch verliebte. "This record is coming from a less lonely place," erklärt Webster über das Album "I Know I'm Funny haha", das sie vollkommener, aufgeweckter und selbstbewusster erscheinen lässt. Websters Musik ist vor allem geprägt von ihrer starken Persönlichkeit - dies wird auch in ihren Arbeiten als anerkannte Fotografin von Porträts und Stillleben deutlich. Viele ihrer Stücke enthalten Girl Group-artige Gesangs- bzw. Sprech-Passagen, die ihre untypischen Song-Geschichten weiter farbenfroh ausmalen.
Faye Webster liebt das Gefühl des sogenannten First Takes und die Direktheit, wenn sie einen Song schreibt, um dann gleich am nächsten Tag ins Tonstudio zu fahren und das Stück gemeinsam mit ihrer Band live einzuspielen. Beim genauen Hören der selbstsicheren und geradeaus kreierten Alben der 23-jährigen Songwriterin aus Atlanta wird klar, warum: Hier werden Emotionen gebündelt und verarbeitet, die so schmerzlich sind, dass sie jeden Moment nahezu lebendig werden. Webster fängt den Funken ein, bevor dieser die Möglichkeit hat zu schwinden; Textzeilen werden zu Papier gebracht, bevor diese eine Chance haben zu entfliehen. Ihr ganz eigener charakteristischer Sound bringt dabei einen flüsternd ruhigen und zuhause aufgenommen Gesang mit dem Klang der Band in einem Raum zusammen. "I Know I'm Funny haha" ist Websters vollkommenster Ausdruck dieser besonderen emotionalen und musikalischen Alchemie. Auf ihren Durchbruch mit der Veröffentlichung des Albums "Atlanta Millionaires Club" im Jahr 2019 bei Secretly Canadian folgend, blüht Websters Werdegang weiter. Ihr Klang bedient sich dabei sowohl dem von der Steel-Guitar beeinflussten Singer Songwriter-Pop und Country der 1970er-Jahre, als auch den Einflüssen und Persönlichkeiten Atlantas Rap - und R&B-Community aus der Zeit, als Webster ihr erstes Zuhause bei Awful Records fand. In den vergangenen zwei Jahren nach "Atlanta Millionaires Club" hat sich Websters Profil stetig weiterentwickelt, nachdem sie auf Festivals wie Austin City Limits und Bonnaroo spielte, einer ihrer Songs in Barack Obamas 2020-Lieblingssongs-Playlist einen Platz fand und die Musikerin sich auch verliebte. "This record is coming from a less lonely place," erklärt Webster über das Album "I Know I'm Funny haha", das sie vollkommener, aufgeweckter und selbstbewusster erscheinen lässt. Websters Musik ist vor allem geprägt von ihrer starken Persönlichkeit - dies wird auch in ihren Arbeiten als anerkannte Fotografin von Porträts und Stillleben deutlich. Viele ihrer Stücke enthalten Girl Group-artige Gesangs- bzw. Sprech-Passagen, die ihre untypischen Song-Geschichten weiter farbenfroh ausmalen.
Maeckes hat ein neues Album gemacht. “POOL” ist sein Of-Age-Moment: Die elf Songs handeln von der
Liebe, von der trügerischen Kraft der Gewissheit und vom Ankommen, das nie kommen wird.
Der Albumtitel ist dabei gleichermaßen Sinnbild und Mission Statement. Er steht für den Pool als losen
Vibe und konkreten Ort: ein Becken voller kleiner Sehnsüchte, in dessen unschuldiger Oberfläche sich
die großen Fragen unseres Lebens und die großen Ungerechtigkeiten unserer Welt spiegeln. “POOL” ist,
in radikaler Konsequenz, ein Pool an Liedern. Der rote Faden findet sich im Subtext; darüber erschafft
Maeckes in sich geschlossene Welten mit unterschiedlichsten Ästhetiken und musikalischen Referenzen auf
die eigene wie allgemein die Musikgeschichte: von den alten Franzosen über Yacht Pop und Punkrock bis
hin zu 808 und gebrochenen Herzen. Mit “POOL” schließt die Trilogie seiner Soloalben. Nach “KIDS”
von 2010 und “TILT” von 2016 repräsentiert “POOL” auch musikalisch ein Ankommen. Die Melodien sind
ausformulierter, die Worte klarer, der Vibe zärtlicher, auch versöhnlicher als je zuvor bei Maeckes. Das
Ankommen wird nie kommen. Es ist, als als müsste man genau das akzeptieren, um trotzdem irgendwie
anzukommen. Und zu erkennen, dass er vielleicht schon da ist. “POOL” erscheint am 11.06.2021 digital,
als CD und gelb transparente Vinyl (1LP).
Alle Mann an Bord! Die weltbekannte Pirate Metal Drinking Crew ALESTORM nimmt euch auf ihrem
neuen Live-Album Live in Tilburg mit auf einen wilden, nassen Ritt durch die sieben Weltmeere! Mit
den ersten Sekunden des energiegeladenen ”Keelhauled” wird klar, dass ALESTORM eine der kreativsten
und einzigartigsten Live-Bands sind - und nach Tilburgs unglaublichem Live-Publikum von 3000 Leuten zu
urteilen, lässt die unvergleichliche Energie der Band niemanden stillstehen. Erfreut euch an ALESTORM‘s
Live-Show - mit jedermanns riesiger Lieblings-Gummiente und massenhaft Alkohol - ganz bequem von der
Couch aus! Hervorragend produziert und abgemischt vom renommierten Lasse Lammert, der bereits an
ALESTORMs Studioalben Curse Of The Crystal Coconut, No Grave But The Sea, und vielen anderen
beteiligt war, bietet Live in Tilburg eine packende Mischung aus ALESTORMs beliebtesten Hits wie ”Mexico”, ”Alestorm”, ”Hangover”, ”The Sunk’n Norwegian” und natürlich ”Fucked with an Anchor”. Das
Live-Album wird als splatterfarbene Doppel-LP mitSlipmat und Patch, sowie auf mintfarbenem und goldfarbenem Vinyl erhältlich sein. Die Special Edition von Live in Tilburg kommt in einer Holzbox, zusammen
mit einer CD+DVD, einem Mediabook und einer 7-inch Vinyl mit zwei brandneuen ALESTORM AkustikCoversongs! Live in Tilburg ist die Definition dessen, worum es bei ALESTORM geht - eine endlose
Quelle des stampfenden, riff-geladenen und piratenhaften Singalong-Spaßes. Ein Muss für alle lumpigen
Landratten!
Freshly started label blickwinkel (Dauw sister label) announces the release "Balts" by Schreel Van De Velde. It’s the first outing of the duo Lucas Schreel and Casper Van De Velde under this new moniker and can be seen as the follow-up album of Schreel's acclaimed debut album which was released last year.
As the album titles suggest, love in all its glory formed a major inspiration in the making of this album. The duo, however, didn’t restrain themselves to a sole conceptualization of this theme but instead explored it more widely and free. The result is a consistent collection of compositions reflecting on human encounters, relationships, sexuality and more. It’s love and broken love. It’s attraction and repulsion.
With Balts, the duo created a set of animal miniatures evoking feelings of melancholy while also joy and happiness have their place. Given the instrumental nature of the songs, the music remains kind of mythical and never really shows its true meaning. As such, these little miniatures form the duo’s own unique wildlife and is open for the listeners interpretation and own narrative. Dolfijn is the first single from the album and will be released on all digital platforms alongside a video by Jelle Martens.
Lucas Schreel is a classically trained guitarist based in Brussels. His first solo album We're Never Afraid of Getting Up Every Morning was released through Sentimental Records in 2020 and was well-received both in written-press (Humo, Enola & Indiestyle) and radio (Duyster, Radio 1 & Klara). Besides his solo work, Schreel is also a member of the lo-fi indierockband Kloothommel.
Acclaimed Brussels percussionist Casper Van De Velde made quite a name for himself through his bands like SCHNTZL, Bombataz, Donder among others. His work received prices at International Jazz Contest d’Avignon and Storm! Contest (Jazzlab). Casper is currently also a member of the recently formed An Pierlé Quartet.
Blickwinkel is a freshly born label based in Ghent and Brussels. It’s founded by Pieter Dudal (Dauw) and visual artist Jelle Martens (Nicolas Jaar, Vinyl on Demand, W.E.R.F.). After working in the music scene separately for almost a decade, they found common ground in both their admiration for sound, image and especially its dialogue. Unfettered by place or genre.




















