Das erste Album mit Gesang der geliebten äthiopischen Nonne, Komponistin und Pianistin Emahoy Tsege Mariam Gebru enthält tiefgründige und bewegende Kassettenaufnahmen, die inmitten politischer Umwälzungen und Unruhen entstanden sind. Es sind Lieder über Weisheit, Verlust, Trauer und Exil, die direkt in eine Boombox gesungen und von Emahoys unverwechselbarem Klavier begleitet werden. Obwohl sie die Lieder noch im Haus ihrer Familie in Addis Abeba schrieb und aufnahm, singt Emahoy über den Schmerz, weit weg von zu Hause zu sein, über die Revolution von 1974 und den Roten Terror in Äthiopien und über eine Vorahnung ihres zukünftigen Exils in Jerusalem. Im 21. Jahrhundert ist Emahoy weltweit für ihren ganz eigenen melodischen und rhythmischen Stil bekannt geworden. Häufig als "jazzy" oder "honky tonk" fehlinterpretiert, entspringt Emahoys Musik in Wirklichkeit einer tiefen Auseinandersetzung mit der westlichen klassischen Tradition, gemischt mit ihrem Hintergrund in traditioneller und orthodoxer äthiopischer Musik. Diese Lieder, die zwischen 1977 und 1985 aufgenommen wurden, unterscheiden sich von allem, was die Künstlerin bisher veröffentlicht hat. Die Geräusche der Vögel vor dem Fenster, das Knarren der Klavierbank und das Klopfen von Emahoys Finger auf der Aufnahmetaste vermitteln das Gefühl, bei der Künstlerin zu sein, während sie aufnimmt. Emahoys Texte, die sie auf Amharisch singt, sind poetisch und schwer von der Last des Exils. "Als ich hinausschaute / hinter die Wolken / konnte ich den Himmel meines Landes nicht sehen / bin ich wirklich so weit gegangen?", fragt sie in "Is It Sunny or Cloudy in the Land You Live?" Ihr Gesang ist zart und innig und zeichnet die melodischen Konturen ihres Klaviers nach.
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Neue 4-Track-EP des in Brighton ansässigen, mit Punk infiltrierten Alternative-Rock-Trios SNAYX, das sich dank wilder Live-Sets und knallharter Bassriffs schnell zu einer der angesagtesten und hochgelobtesten neuen Bands des Vereinigten Königreichs entwickelt hat.
GRILLMASTER FLASH - Vollfunktionsentertainer und Singer/Songwriter aus Bremen-Nord - zeigte sich auf seinen drei bisherigen Alben bereits gewitzt wandlungswillig. So mäanderte er in den vergangenen acht Jahren entlang Alternative- und Classic Rock, Power Pop und ähnlichen Genres, bis hin zu einer Punk-EP. Insgesamt mit allgemein starkem 80er-Jahre-Einschlag. Nun hat Grilli, nur knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung des letzten Albums "Komplett Ready" (2022), ein Heavy Metal-Album aufgenommen. Ganz richtig gelesen - Und es ist wirklich ernst gemeint! Die 9 neuen Songs auf "Flash Metal" bedienen sich den verschiedensten Spielarten des Metals und huldigen dem abwechslungsreichen Genre. Stilsicher, eloquent, mit viel Hingabe zur Musik: "Flash Metal" ist ein Liebesbrief an den Metal. DIE ÄRZTE-Bassist Rodrigo González hat die Leadgitarre und Gitarrensoli der ersten Single "Der letzte Metalhead"eingespielt. Und damit ist der nicht das einzige DÄ-Mitglied auf dem Album... Herausgekommen ist ein deutschsprachiges Heavy Metal-Album, das Spaß macht. Eine Verbeugung und eigenwillige Interpretation in Einem.
KLAN sind die Brüder Michael und Stefan Heinrich, die ihren deutschsprachigen Indiepop mit politischem Bewusstsein, gesunder Selbstironie und der
richtigen Menge Drama zu einem unverwechselbaren, verspielten sowie erfrischenden Gesamtkunstwerk verstricken. Mit ihren Alben „Wann hast du
Zeit?“ (2018), „Zwei Seiten“ (2020) und „jaaaaaaaaaaaaaaaa!“ (2022) tänzeln sie in schlafwandlerischer Sicherheit auf dem schmalen Grat zwischen
Eingängigkeit und Abseitigkeit. Große Lovesongs, kleine Anekdoten. Rock, Pop, Indie. Alles da, alles KLAN. Mal mit einer Träne im Knopfloch, mal mit
dem Schalk im Nacken und doch jederzeit kompromisslos offen, avancierten die Brüder mit Songs wie „Nie gesagt“ feat. Mia., „Baby Baby“,
„Gleichzeitig“, „Dass du mich liebst“ feat. LEA, „Mama“ oder „Internet“ feat. Alligatoah zur Band für alle Fälle. 2023 kehren KLAN mit neuer Musik
zurück – die erste Single „Das Ende der Welt“ läutet ein neues Kapitel in der kuriosen Klanographie ein, denn jedes Ende hat einen Anfang und dieser
ist genau jetzt.
Sheer Mag haben sich eine einzigartige Position im Kanon des zeitgenössischen Rock erarbeitet: Sie wechseln mit Leichtigkeit zwischen den
raffinierten Schnörkeln einer "Kenner-Band" und der ekstatischen Umgangssprache des populistischen Songwritings - und zeigen dabei keine strikte
Loyalität zu einem der beiden Lager - ihr Sound wird zwar oft zitiert, ist aber unverkennbar und sofort als ihr eigener erkennbar. Auf Playing Favorites,
Sheer Mag's drittem Album und dem ersten bei Third Man Records, profitiert die Band von einem Jahrzehnt der Hingabe an ihren eigenen kollektiven
Geist - einem Geist, der sowohl in den verschwitzten Gräben der Punk-Lagerhallen als auch im überlebensgroßen Glamour der Konzerthallen
verfeinert wurde - und bringt ein dichtes Werk voller packender Emotionen, massiver Hooks und meisterhaft konstruierter Power-Pop-Hymnen
hervor. Wie Sängerin Tina Halladay es ausdrückt: "Niemand scheint mehr geradlinige Rock-Knaller zu schreiben - mehr als alles andere wollten wir mit
dieser Platte das große, eingängige Songwriting in den Mittelpunkt stellen." Dies ist das Album, das die vierköpfige Rock'n'Roll-Band aus Philadelphia
schon immer machen wollte.
Sheer Mag haben sich eine einzigartige Position im Kanon des zeitgenössischen Rock erarbeitet: Sie wechseln mit Leichtigkeit zwischen den
raffinierten Schnörkeln einer "Kenner-Band" und der ekstatischen Umgangssprache des populistischen Songwritings - und zeigen dabei keine strikte
Loyalität zu einem der beiden Lager - ihr Sound wird zwar oft zitiert, ist aber unverkennbar und sofort als ihr eigener erkennbar. Auf Playing Favorites,
Sheer Mag's drittem Album und dem ersten bei Third Man Records, profitiert die Band von einem Jahrzehnt der Hingabe an ihren eigenen kollektiven
Geist - einem Geist, der sowohl in den verschwitzten Gräben der Punk-Lagerhallen als auch im überlebensgroßen Glamour der Konzerthallen
verfeinert wurde - und bringt ein dichtes Werk voller packender Emotionen, massiver Hooks und meisterhaft konstruierter Power-Pop-Hymnen
hervor. Wie Sängerin Tina Halladay es ausdrückt: "Niemand scheint mehr geradlinige Rock-Knaller zu schreiben - mehr als alles andere wollten wir mit
dieser Platte das große, eingängige Songwriting in den Mittelpunkt stellen." Dies ist das Album, das die vierköpfige Rock'n'Roll-Band aus Philadelphia
schon immer machen wollte.
For 46 minutes Alex Zhang Hungtai punctures our perception of linearity, working like a conductor, encouraging percussive flurries to trip and fall over each other, sometimes tempered by contact mic feedback to help skewer the chronology. He’s assisted by three additional percussionists - Wet Hair’s Ryan Garbes and Shawn Reed, and Leonard King - while Signal Decay’s Nick Yeck-Stauffer plays trumpet, with each extra voice blurred into the middle distance, curling like pipe smoke into convulsive whorls.
The piece is frankly astonishing in its grasp of the maelstrom. Initially tentative, searching, with higher register hits like moths butting lone lightbulbs in an abandoned apartment block, the distant, plangent peal of twin brass wafts between rooms to impart a distinctly floating, OOBE- like feel for space. The brass recedes while the drums’ low end thickens and roils like a gamelan tempest, blurring impressions of knackered buildings or the temple rituals of ancient epochs, with sounds wafting in from other rooms to mess with the stereo field like ghosts of worshippers doing their thing. Remarkably, it conjures a fever dream miasma of ricocheting, thunderous polymetric clatter and proprioceptive fuckry without ever losing its head.
Hungtai’s canny use of contact mic feedback drone and cymbal saw gives the whole thing a sense of gauzy delirium that unites the grouches like mildewed grout and cobwebs, coarsely gelling the elements in a way that resonates with Pauline Oliveros and co’s Deep Listening band acousmagique as much as Basil Kirchin’s keeling ‘World Within World’ classic, the ghosts of Sun Ra’s ‘Nuclear War’, the possessed atmosphere of the cabin where Harley Gaber recorded ‘Wind Rises in the North’, and no doubt Harry Bertoia’s massive metallic sculptures, agitated at midnight.
Humid, menacing, and wraithlike, the album’s’ sense of keening chronics belies a visionary hand at the tiller, here tightened by Rashad Becker’s mastering, which faithfully brings to light, and shadow, the depth of perception and wild but concentrated energies at play, sealing in place a truly staggering session for adventurous ears, cineastes and Lynchian acolytes alike.
From out of nowhere - if nowhere is the febrile, warped and twilit imagination of Julia McFarlane - comes Whoopee, the second album by J.McFarlane’s Reality Guest. Whoopee is an esoteric, kaleidoscopic movie in music form directed by Julia McFarlane and co-conspirator Thomas Kernot. Full of life, breakbeats and smokey vignettes on the fragile nature of interpersonal relationships, Whoopee is a stylistic evolution from everything McFarlane has done before. Surreal, beautiful in parts and replete with the aching wisdom McFarlane’s songwriting has always promised, this Reality Guest pulls back the curtain on a whole scene of naked truth. Recorded in Melbourne in bursts since the release of 2019’s Ta Da, Whoopee features a new sound palette and band member in Kernot. The duo dive deep into electronic pop tropes, mining digital synths, samples, breakbeats and deep bass grooves, largely dispensing with live instrumentation. If Ta Da took twists and turns with your expectations, offering a Dada-ist, monochromatic take on pop music, Whoopee is McFarlane’s subterranean love-sick pinks, reds, greens, purples and blues. Becoming something of a tradition, the album starts with an instrumental intro pilfered from a 90s’ spy film or cinema intro music, puffing up the listener for the heart-squeezing bathos of Full Stops. Over a bleary backdrop of walking bass lines, jazz- inflected keys and smoked-out atmosphere, McFarlane’s poetry narrates the fragile state of a relationship: “You put a full stop where I thought there’d be a comma, I want the story to continue even with all the drama.” Over a palpable pain, the narrator is revelling in the drama of a relationship, addicted to tumult and heightened emotion. On Sensory, a space age bachelor lounge pad ballad, the converse state of the previous song is explored, here the narrator is battling the numbness of being out of the drama, stuck in a sensory-deprivation tank, anaesthesized and battling to emerge from the fog. Wrong Planet explores an otherworldly pop music, hewing a bright hook out of a sense of confusion. A bona-fide, sing-along chorus bursts out of the narrator musing on the absurdity of existing in this reality. It speaks of one of Julia McFarlane’s main talents, her knack of inspecting human relationships and states with a clear perspective, like an alien visiting Earth and realising everything we are is really, really strange. Whoopee is both more accessible than previous Reality Guest work and somehow more obfuscated. Where the production on Ta Da was dry, sharp and strange, this Reality Guest is blurred, almost smeared with the effluvium of 90s+00s culture and existence. Through it all, it’s hard to deny the undeniable pull of the songs. Precious Boy carries on the lounge theme with a whole sampler of cut up sounds fading in and out of the haze as McFarlane’s voice is right up to the speaker cooing and free- associating, maybe in love or maybe in confusion... maybe they’re the same thing? Sometimes the listener is invited to just bathe in the tone of the vocal, as on Apocalypse, where the texture and timbre of the vocal is luxurious, bathing in piano tinkles and double bass throb. On lead single Slinky, a cut up beat reminiscent of Washingtonian Go-Go drum patterns leads, the song slipping through your fingers, elusive and presenting sound as pure pleasure. Closer Caviar jumps back into the broken breakbeats of a surreal funk, fuelled by the sensory pleasure of the music, a hedonistic whirl in rapture, the narrator now living life to the fullest in all its giddy heights and deep troughs. This is the album’s main character fully-actualised and in the terrible, beautiful moment.
Ein Sinfonieorchester. Komponisten aus der Welt des Metal. Ein wilder Dirigent. Ein wirklich einzigartiger Solist. Attitüde und Talent. Ein Album und eine Live-Show. Das ist Bright & Black mit Eicca Toppinen, Kristjan Järvi und Baltic Sea Philharmonic.
Metal und Orchestermusik, zwei parallel existierende Welten, prallen endlich aufeinander und ein noch nie gehörter Sound entsteht. In einem beispiellosen Schritt verschmelzen die Welt des Metal mit der Welt des Orchesters, indem die in der Metal-Szene verwurzelten Autoren direkt für das Orchester komponieren, was diesem ein völlig neues Set an Farben gibt, um eine Serie von neuen Klängen zu erzeugen. Mit einem Knall. Die vom Baltic Sea Philharmonic unter der Leitung von Kristjan Järvi und der Solistin Eicca Toppinen aufgeführten Kompositionen stammen von Eicca Toppinen (Apocalyptica), Fredrik Åkesson (Opeth), Erik Danielsson (Watain), Nico Elgstrand (Entombed AD), Tomas Haake/Dick Lövgren (Meshuggah), Jacob Hellner und Kristjan Järvi.
Die vollständige Dolby Atmos-Produktion des Albumprojekts wurde im Herbst 2022 im Studio des Estnischen Nationalradios in Tallinn aufgenommen. Produziert von Jacob Hellner. Aufgeführt von Baltic Sea Philharmonic. Dirigent: Kristjan Järvi. Orchestrierungen von Jonny Abraham. Abgemischt in Stockholm von Jacob Hellner und Stefan Glaumann.
Ein Sinfonieorchester. Komponisten aus der Welt des Metal. Ein wilder Dirigent. Ein wirklich einzigartiger Solist. Attitüde und Talent. Ein Album und eine Live-Show. Das ist Bright & Black mit Eicca Toppinen, Kristjan Järvi und Baltic Sea Philharmonic.
Metal und Orchestermusik, zwei parallel existierende Welten, prallen endlich aufeinander und ein noch nie gehörter Sound entsteht. In einem beispiellosen Schritt verschmelzen die Welt des Metal mit der Welt des Orchesters, indem die in der Metal-Szene verwurzelten Autoren direkt für das Orchester komponieren, was diesem ein völlig neues Set an Farben gibt, um eine Serie von neuen Klängen zu erzeugen. Mit einem Knall. Die vom Baltic Sea Philharmonic unter der Leitung von Kristjan Järvi und der Solistin Eicca Toppinen aufgeführten Kompositionen stammen von Eicca Toppinen (Apocalyptica), Fredrik Åkesson (Opeth), Erik Danielsson (Watain), Nico Elgstrand (Entombed AD), Tomas Haake/Dick Lövgren (Meshuggah), Jacob Hellner und Kristjan Järvi.
Die vollständige Dolby Atmos-Produktion des Albumprojekts wurde im Herbst 2022 im Studio des Estnischen Nationalradios in Tallinn aufgenommen. Produziert von Jacob Hellner. Aufgeführt von Baltic Sea Philharmonic. Dirigent: Kristjan Järvi. Orchestrierungen von Jonny Abraham. Abgemischt in Stockholm von Jacob Hellner und Stefan Glaumann.
His Lordship ist eine Band mit einer Mission. Das hat auch die britische Mojo erkannt: “This band absolutely has a mission and that’s to rip people’s heads off with blistering rock’n’roll. It’s something we haven’t seen for way too long.”
Der 2021 in London gegründeten Band eilt der Ruf einer der aufregendsten Livebands voraus, die Großbritannien in den letzten 20 Jahren hervorgebracht hat.
Lorbeeren die sich das 2021 gegründete Duo aus James Walbourne (Gitarre/Gesang) und Kristoffer Sonne (Schlagzeug/Gesang) redlich erspielt hat.
Live wird die Band um Bassist Dave Page (von den Pretenders) ergänzt.
Co-produziert von David Wrench (XX, Hot Chip, Courtney Barnett etc.) und abgemischt von Wrench und Tchad Blake (The Black Keys, Arctic Monkeys etc.), kommt auf dem knapp über 30 Minuten langen Debütalbum der Band keine Langeweile auf.
Ein wilder Ritt aus 50er-Jahre-Rockabilly, New Wave, Surf-Instrumentalmusik, Post-Punk und glühendem Garagenrock der Jahrtausendwende.
The Snuts präsentieren "Millennials": einen scharfen, knurrenden 10-Track-Kracher. Von Anfang bis Ende, von oben bis unten, wurde Millennials komplett nach dem Skript von The Snuts produziert. Das Ergebnis: eine knackige, straffe, fettfreie Meisterklasse in Sachen Songwriting und Produktion. The Snuts haben ein Chartstürmer- und ein Top-3-Album in der Tasche, Songs, die Themen angreifen, die die Jugend von heute betreffen.
The Snuts wollen etwas riskieren. Und mit Millennials haben The Snuts dieses Versprechen eingelöst und drehen zu Höchstform auf!
The Snuts präsentieren "Millennials": einen scharfen, knurrenden 10-Track-Kracher. Von Anfang bis Ende, von oben bis unten, wurde Millennials komplett nach dem Skript von The Snuts produziert. Das Ergebnis: eine knackige, straffe, fettfreie Meisterklasse in Sachen Songwriting und Produktion. The Snuts haben ein Chartstürmer- und ein Top-3-Album in der Tasche, Songs, die Themen angreifen, die die Jugend von heute betreffen.
The Snuts wollen etwas riskieren. Und mit Millennials haben The Snuts dieses Versprechen eingelöst und drehen zu Höchstform auf!
Neue Vinylfarbe 2024, klare LP, im Klappcover mit bedruckter Innenhülle! 16 Jahre nach dem letzten Studioalbum kommt das neue Album von LOIKAEMIE mit Namen "Menschen"! "Anschnallen! Unglaublich, aber wahr! Verdammte Axt!" Die Worte von Sachsens größtem Punkfestival hätten keinen Funken kleiner sein dürfen. Mit ihrem Überraschungs-Headliner verkündete das Back To Future 2019: LOIKAMIE ist wieder da! Innerhalb von fünf Jahren ging so gleich zweimal ein Ruck durch die europäische Oi!- und (Street-)Punk-Szene: Schwer die Emotionen beim Abschied 2014, umso größer die Euphorie beim Live-Comeback! Und noch größer angesichts 12 neuer Songs! Seit 2019 ist LOIKAEMIE wieder eine feste Größe, weit oben in den Lineups der Festivals und den Clubs, und das weit über Deutschland hinaus. Thomas, Eddie, Paul und Bruno konnten live nicht nur nahtlos anknüpfen, sondern eine Stufe empor steigen, auf den Konzerten trifft sich jung und alt in seiner ganzen subkulturellen Vielfalt, LOIKAEMIE ist eine Band, auf die sich - im besten Sinne - alle einigen können. Auch die Kreativität ist wieder erwacht: 2022 erschienen mit "Lumpenmann" und "Tief im Herzen" die ersten neuen Songs seit 2007 (digital und als limitierte 7"-Single), dazu gesellenen sich bisher "Was Soll Die Ganze Scheisse?" und "Lasst Uns rein", alles Vorboten des nun erscheinenden fünften Studioalbums "Menschen" und schon auf einer Menge Playlists zuhause. Kein Wunder, dass nach 16 Jahren die Erwartungen riesig sind, bei den Fans wie der Band selbst. Und ,Menschen" ist nicht weniger als ein Manifest dessen, wie Punkrock im Jahr 2023 klingen muss: Rotzig und melodisch, kompromisslos und reflektiert, politisch und gut gelaunt. Alle zwölf Ohrenfräsen atmen den unverkennbaren LOIKAEMIE-Spirit und doch ist ,Menschen" ein Riesenschritt nach vorn. Schon der überaus modern klingende Opener "Wenn wir alle so wären" fegt alles weg, was derzeit belanglos auf Allgemeinplätzen durch den Punk pogt, vom anschließenden hymnischen Titeltrack bis zur abschließenden Selbsteinladung "Lasst und rein" bleibt die Energie ganz oben, gleichzeitig ist das Album vielschichtig wie nie zuvor in der Bandgeschichte. Zu Streetpunk- und Rock'n'Roll-Brettern gesellt sich Reggea, Sprechgesang, Ballade und Melodien, die sich auch im Pop nicht verstecken müssten. Statt markiger Statements erzählen die Texte pointierte Geschichten, teilen durchdachte Gedanken zu aktuellen Miseren in der Welt, der Szene oder des eigenen Kopfes. Aber es gibt auch keine Scheu vorm hymnischen Refrain, den fortan volle Konzertsäle gemeinsam intonieren können. Oi!, was sind das knallende Hits!
Re-issue des 2. Saffire Albums als Digipak & Ltd. Transparent Curacao LP. Die schwedischen Hard Rocker Saffire haben einen Remix des 2015 auf AOR Heaven erschienenden Albums gemacht. Nicht, dass der ursprüngliche Mix schlecht gewesen wäre, sondern eher aufgrund der Tatsache, dass sich die ursprüngliche Veröffentlichung klanglich anders anfühlte als gewünscht. Mit diesem Remix konnte die Band neue Produktionszutaten hinzuzufügen, von denen sie glauben, dass sie von Anfang an auf dem Album hätten enthalten sein sollen. Melodischer "old-school" Hard Rock & Metal, mit heutigem Sound. Sie klingen ein wenig nach 70er, nach Uriah Heep, Deep Purple etc., was vor allem die Keyboard/Orgel-Klänge und Einsätze betrifft. Die Riffs und Lead-Gitarren-Parts hingegen sind offensiv und knackig, und Sänger Tobias Jansson hat seinen eigenen Stil und Tonlage. Frischer Hard Rock mit Retro Anteilen, ein weiterer "Made In Sweden" Qualitätstitel.
Adeen Records is on a roll right now and this time out they welcome the Detroit hero that is Marcellus Pittman for a new and beguiling four-track 12". Known for his work with The 3 Chairs collective as well as his solo jams, this Motor City mainstay opens up with 'You Always Hank Bank One Time' which is a real mental maze of rickety loops and blurts of degraded synth. 'Another Spring Lover' is another rusty and lo-fi piece of archetypal Detroit house that is very clearly machine music but with a unique sense of human soul. 'I'm Gonna Be The Everything' is a raw drum track with sparse, heartwarming chords and 'Slick Nickle Pladium Investment' is a knackered downbeat hip-hop closer. Magnificent.
- A1: People Shrink - Remix By Andy Moor (4:17)
- A2: Like A Chicken In The Corn - Remix By Desmond Denker (2:03)
- A3: Donkeys Don't Grow Here - Remix By Phanton (1:27)
- A4: Exploding Dub Syndrom - Remix By Yürke (4:10)
- B1: Dub Specie Ludens - Remix By Dubby King Knarf (5:48)
- B2: Du Büst Dood Dub - Remix By Istari Lasterfahrer (4:28)
- B3: Danger They Say - Remix By Begritty (3:35)
All tracks licensed from Makkum Records | Produced and mixed by remix artists | Mastering by Detlef Funder, Paraschall Studios Düsseldorf | Artwork by Darko Kujundžic
It's the kind of project that brings the old mad scientist cliché out for an airing, "It's insane, but it just might work." The insanity in this case being a motley cast that features Andy Moor (The Ex, Amsterdam), Desmond Denker (Cologne), Phanton (Cologne), Yürke (Düsseldorf), Dubby King Knarf (Knarf Rellöm, Hamburg), Istari Lasterfahrer (Hamburg), Begritty (Cologne) laying down their versions of tracks from the demento-a-go-go-electro-pop-rock-mono-mind known as Zea.
How could we resist the spasmodic schizoid psychedelic menace of that devilish Dutch juggernaut called Zea. This bastardised twelve inch slab of wax has Zea sonically re-assessed, dissected and twisted in side out. And it had to happen, it had to be made.
"Standing up I forgot what came to mind when I was lying on the kitchen floor. Standing up I forgot what came to mind, something I tried to remember before." It's the punky pop intro of the song 'Staande ben ik vergeten wat ik dacht toen ik lag', the Dutch translation of the first sentence of the song that provided the title for this collection of remixes. Zea, a.k.a. Arnold de Boer, a musician who skips sitting down, who either jumps or lies on the floor fumbling with a dictaphone trying to remember the ideas that just came to mind jumping around from the couch straight into the kitchen, trying to write the next song while cooking spicy food that makes his head explode. It's all inthere, everyone is in there; shrinking people, growing people, dead people. And all "Sub specie ludens" (from the perspective of human play).
Louien is back with her third album, which sees her taking a big leap into a more indie pop sounding universe. She started out writing melancholic folk songs on her debut album, but has slowly found her own voice and a real knack for melodies. We heard hints of this on her last album, «No Tomorrow/Figure Me Out», and on this album - «Every Dream I Ever Had» - she really embraces her new sound. On songs like «Please» and «Hours», you can clearly hear influences from artists like Boygenious, Gracie Abrams and Lizzy McAlpine, while on «Losing My Mind» she turns it up one more notch, with responding vocals from her band, and a tight drum groove. «Quite Like This» is a another highlight from the album, which highlights her skill for writing unbelievably big and beautiful pop ballads. You could say that this is a slightly new turn for Louien, but still with strong songwriting and amazing melodies as the core of all her songs.
repressed !
Dropping into chapters four and five of his Midnight Themes series, Marlon Hoffstadt responds to this summer's double set of 'Human Interpretations' - where Gramrcy, Eric Maltz, Johannes Albert, Bawrut and others remixed his previous work - with a two part EP of original material titled 'Law Of Attraction'. Marlon has steadily chiseled his way back into the scene with a series of acclaimed releases and is now in full swing with his Midnight Themes label and his Savour The Moment parties. For 'Part One', the Berlin native delivers four bold tracks, building bridges between classic sounds and a distinct knack for melodies. It's uplifting techno for a hopeful future and these killer cuts are ready and waiting to hit the dancefloors. Speaking of dancefloors, join Marlon to celebrate the release of both EPs on December 8th at Renate alongside DMX Krew, Kowton, Meggy, Gigsta and many more.




















