Ltd Edition - 200 copies**
Canadian-currently-residing-in-Berlin and multi intstrumentalist Aidan Baker teamed up with Dutch demolition duo Dead Neanderthals late 2023 to work on the collaborative album entitled Cast Down and Hunted.
Cast Down and Hunted is an abstract affair. Angular and dark, droney and lush. Two lengthy tracks, Subterfuge and Paranoia, each fill one side of the LP, which will be released by the Dutch label Moving Furniture Records.
The artwork was made by Steven Kenny and the album layout was done by Rutger Zuydervelt (Machinefabriek).
The album was mixed and mastered by Marlon Wolterink at White Noise Studio.
ABOUT AIDEN BAKER
Aidan Baker is a classically-trained multi-instrumentalist focusing on the electric guitar as his primary instrument. Using prepared and alternate methods of playing the guitar, along with various electronic effects, Baker creates music which generally falls within the ambient/experimental genre but draws on influences from post-rock, shoegaze, electronica, neo-classical, and jazz.
A highly prolific artist, Baker has released numerous recorded works, both solo and with various group projects—most notably his dreamsludge duo, Nadja—and including collaborations with Tim Hecker, Carla Bozulich, Jussi Lehtisalo, and Andrea Belfi, among others—on such independent labels as Karlrecords, Gizeh Records, Important Records, and his own imprint, Broken Spine Productions. A frequent live performer, Baker has toured extensively around the world, including appearances at such international festivals as FIMAV, SXSW, Incubate, Unsound, Roadburn, and Mutek.
Originally from Toronto, Canada, Baker currently resides in Berlin, Germany.
ABOUT DEAD NEANDERTHALS
Dead Neanderthals have spent more than a decade putting together an eclectic and envious back catalogue that spans multiple genres – from free-jazz to grindcore to doom drone by way of psychedelia – and continuously throwing curve balls that defy expectations. You never know what you’ll get, but you know it’ll be heavy.
ABOUT MOVING FURNITURE RECORDS
Moving Furniture Records is a label based in Amsterdam, The Netherlands specialized in releasing experimental electronic music, run by Sietse van Erve, started in October 2008. We are mostly interested in drones, minimalist, microtonal and field-recordings music.
Moving Furniture Records has released music by both renowned, musicians such as Richard Chartier, BJNilsen, Jos Smolders, Gareth Davis & Merzbow and Machinefabriek, as (young) new talent such as Gagi Petrovic, Fani Konstantinidou, and Ryan van Haesendonck.
Aside from the regular releases Moving Furniture Records has two special series: Eliane Tapes: music inspired by and dedicated to the work of Éliane Radigue. Contemporary Series: contemporary music written for acoustic and electro-acoustic ensembles and solo artists.
Moving Furniture Records also organizes concerts in various venues in Amsterdam. For all our releases and more information
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Mit seinem Soloprojekt Konstantin Unwohl veröffentlichte der in Hamburg lebende Künstler Korbinian Scheffold in den vergangenen Jahren einige Kassetten.
2021 erschien das Debütalbum Im Institut für Strömungstechnik über das Berliner Label aufnahme + wiedergabe. Darauf perfektionierte er seinen
musikalischen Stil; eine Mischung aus minimalistischem Darkwave und kontemporärem Synth-Pop. Mit Neuer Wall, seinem ersten Album auf Tapete Records, legt Unwohl nun
seine zweite, komplett in Eigenregiekonzipierte, geschriebene und produzierte LP vor.
When a story sees its own ending. ATOMS shows the Hamburg grown friends and instrumentalists taking a steep descent into the unmarked. Crushed arpeggios, hand layered drums and the afterthought of a nightly piano allude to an early dawn still at midnight. All six tracks are ultimately cast towards loss, since Charly Schöppner, the trio's rhythmic enigma, passed before the record was finished in 2023. But they do this unwillingly, each alone, and they materialise the persistence of beauty in different shapes and thoughts left behind. All happened through an uplift of time in a simple space, as the record was made in Schöppner's garrage, being the trio's artistic refuge at that time. A friend taking you close. – Konstantin Bessonov
- A1: Redn Kaun Ma Boid 2:42
- A2: Andreas (Andrea) 5:29
- A3: Die Mizzitant 2:27
- A4: Mei Hund Is A Epileptika 3:02
- A5: In Deinen Dunkelbraunen Augn 3:47
- A6: Ballade Von Der Hoatn Wochn 6:48
- B1: Da Hausmasta 2:53
- B2: Ali Ewadi Zakria 2:55
- B3: Flußlandschaft Mit Zwa Buchstabn 2:40
- B4: Die Spur Von Dein Nokatn Fuaß 3:08
- B5: A Nocht Laung Auf Da Autobahn 3:30
- B6: Es Gibt Kan Gott 5:37
- B7: Geh No Net Furt 3:30
Kein Liedermacher des Landes war so zärtlich und zornig, so wacker und weitsichtig, so politisch agil und aktiv, so streng und zugleich sanft - wie Sigi Maron. Sagen wir, eine bunte Schar von Maron-Fans. Er war über Jahrzehnte der österreichische Protestsänger schlechthin. Im Mai 2024 wäre Maron, 2016 verstorben, achtzig Jahre alt geworden. Hier wird er wieder lebendig. Der Song "Red'n kaun ma boid" eröffnet diese Schallplatte, die - mit einer Auswahl der bekanntesten und beliebtesten Songs von Sigi Maron - ein Denkmal setzen will. Ein programmatischer Auftakt. "Red'n kaun ma boid" heißt auch ein Buch, das gemeinsam mit diesem Tonträger erscheint. Zusammen eröffnen die druck- und pressfrischen Memorabilia ein weites Feld von Erinnerungen, Ein- und Wertschätzungen, Schlaglichtern und Songbeispielen, die das Unterfangen, ein dauerhaftes Bild des Künstlers zu zeichnen, mit- und weitertragen. Denn eines ist klar: es braucht die Lieder, es braucht die Worte, es braucht die Stimme von Sigi Maron, um ihn noch einmal (und vielleicht auf Dauer) mitten in den Raum zu stellen. Und genau da gehört er hin, zumal in schwierigen Zeiten wie diesen. Nie waren Marons Songs brisanter als heute. Die Unbill diverser Lebens-Handicaps, Zeitgeisterstunden und Alltagswidrigkeiten wurde bei ihm Zeit seines Lebens mit dem Rock'n'Rollstuhl entsorgt. 1944 in Wien geboren, wuchs Sigi Maron mit sechs Geschwistern in Gneixendorf bei Krems auf. In den siebziger Jahren reifte er im Umfeld der "Arena"-Bewegung zum sozialkritischen Liedermacher heran. Sein erstes Album ("Schön is des Lebn", 1976) produzierte André Heller. In Zusammenarbeit mit den Schmetterlingen, später mit dem Kevin Coyne-Produzenten Bob Ward und mit Konstantin Wecker schuf er zeitlos gültige Meisterwerke wie "Laut & leise", "He Taxi", "5 vor 12" oder "Unterm Regenbogen". Die Single "Geh' no net fort" rangierte 1985 zehn Wochen lang in den Charts. Maron galt dabei immer als eine der schärfsten Speerspitzen der explizit politischen Kunst. 1998 und 2003 kandidierte er für die Kommunistische Partei für den niederösterreichischen Landtag. Vom beißenden Spott, der zärtlichen Zynik und volksverbundenen Derbheit seiner Formulierungswut blieben aber auch die eigenen Genossen meist nicht verschont. Manche erinnern sich: einst, Anfang der achtziger Jahre, protestierte Maron gegen den weitgehenden Ö3-Boykott der kritischen Liedermacher - die "Musicbox" war eine Ausnahme - vor dem Wiener Funkhaus. Und wurde dafür von der Polizei in die Psychiatrie eingeliefert. Dass er dereinst auch geliebt, gehört, geehrt würde, war damals nicht absehbar. Es ist eventuell eine späte Wiedergutmachung. Diese Schallplatte, die die die objektiv und subjektiv größten "Hits" einer langen Laufbahn versammelt (eine Handvoll Lieder, die drei bewegte Jahrzehnte umspannen), sollte jedenfalls einen Ehrenplatz finden im Pop-Archiv des Landes. Für viele wird die Revue der alten Songs ein Wiederhören bedeuten. Für andere ein lustvolles Neu-Entdecken. Dass es sich keineswegs um harmlosen, schunkelseligen "Austropop" handelt, auch wenn der Komponist und Texter nie dessen oberflächlichen Strickmustern entsagt hat, wird nach dem ersten Durchhören klar. Die Ehrenmitgliedschaft im Verein für deutliche Aussprache war und ist ihm sicher. Es gibt keinen zweiten wie Sigi, behalten wir ihn nachhaltig im Herzen.
Am 26.04.2024 erscheint das neue Belgrad Album "Lysis". Sieben Jahre sind seit ihrem selbstbetitelten Debüt-Album (Musikexpress: "Die ernsthafteste deutsche Platte das Jahres.") vergangen. Die Band aus Hamburg und Berlin hat sich Zeit genommen und erwartet dies auch von den Hörer*innen: Es ist die erste Doppel-LP auf dem Zeitstrafe Label - rund 75 Minuten Musik für alle, die sich das in dieser Playlist-dominierten Ära noch zutrauen. Wer es tut, wird mit zwölf außergewöhnlichen Songs beschenkt, die die Aufmerksamkeit und Spannung konstant hochhalten. Die Klammer des Albums sind der Prolog (gesprochen von Jürgen Vogel) und der Epilog, die "Lysis" so sanft wie inhaltlich niederschmetternd einrahmen, dass man am Ende ersteinmal tief Luft holen muss. Hier tut sich eine Welt auf, die viel mehr ist, als nur eine Aneinanderreihung von Songs. Es wird keine Singles geben. Es wird keine Promoschnippsel, Teaser oder Shout-outs geben. Keinen Vorlauf. Hier ist "Lysis" von Hendrik Rosenkranz, Lev Leopoldowitsch und Stephan Mahler. Ein meisterliches Postpunk-Manifest, in Gänze.
Mit seiner „Marcus King Band” hat sich der 27-jährige seit 2013 in der Musikwelt einen Namen gemacht. Sein Solo-Debüt „El Dorado” aus 2020 sicherte ihm eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Americana Album”. Auf seinem neuesten Werk präsentiert der US-Amerikaner erneut sein breites musikalisches Talent, von Jazz über Hip - Hop bis hin zu modernem Pop. Auf „Mood Swings” bleibt jedoch eine Konstante: Marcus’ soulige Stimme, die seine Gefühle authentisch ausdrückt. Das Album zeigt Marcus bekannterweise von seiner sehr persönlichen Seite und begleitet uns auf einer emotionalen Reise durch Zeiten der Trauer und Hoffnung. “I hope this album can act as a safety blanket, a rescue, or a refuge for anybody struggling with mental health, substance abuse, or relationship issues. That’s what it is for me“, sagt Marcus King über “Mood Swings”.
Costantino Luca Rolando Kiriakos, an influential figure in Athens' electronic scene since the 80s, showcased his diverse talents as a composer, sound engineer, and installation artist under his Coti K. alias on this EP from back in 1994. The five tracks he offered up all explore Balearic-ambient bliss-scapes and now get reissued on Dark Entries complete with their smooth breaks, cosmic pads, and lush pianos. Reflecting his Hellenic roots, track titles like 'Argonauts' and 'Theros' bring global ambient vibes and spoken word by Konstantinos Bhta and cello by Nikos Veliotis all help add their magic to this nostalgic journey with a Mediterranean twist.
- A1: Das Universum Vergisst Nicht 4:28
- A2: Highscore 2:37
- A3: Mein Name Ist 3:29
- A4: Fritten 3:04
- A5: Was Du Brauchst 2:55
- A6: Anker 2:35
- A7: Kaiserschnitt Feat. Ava Ion 3:11
- B1: Kino Interlude 1:01
- B2: Al Pacino 2:59
- B3: Deine Freunde 3:03
- B4: Lana Del Rey 2:47
- B5: Checkbox 2:59
- B6: Mein Name Ist 3:51
- B7: Fritten 3:36
- B8: Checkbox 2:59
Seit ihrer ersten Albumveröffentlichung "GOLD VON MORGEN" im Jahr 2014 hat Alexa Feser einen festen Platz im deutschen Musik-Kosmos und befindet sich seither in einem stetigen Entwicklungsprozess. Nach dem Top-3-Album "ZWISCHEN DEN SEKUNDEN" (2017) und den TOP10 Alben "A!" (2019) und "LIEBE 404" (2022) sowie begleitenden äusserst erfolgreichen Tourneen arbeitet die Künstlerin bereits wieder an ihrem neuen Album. "KINO" wird im Frühjahr 2024 veröffentlicht und dieses Mal fungiert Alexa auch als Produzentin. Alexa klingt urban und verkörpert das Gefühl der Grossstadt. Ihr turbulentes Leben in Berlin fliesst in ihre Alben ein und macht sie zu einer konstanten musikalischen Zeugin der Entwicklung. Sie ist eine vollkommene Musikerin mit dem Anspruch, niemals fertig zu sein. Weiterentwicklung ist ihr Credo. Sie bleibt nicht stehen, sie kommt nicht an, sie transformiert sich immer und verändert sich stets. Am liebsten setzt sie ihre Vision im kleinen Kreis um. Sie nimmt das Beste aus beiden Welten mit. Obwohl sie bei einem Major-Label ist, bleibt alles DIY. Dabei möchte sie nicht einfach dem Sound der Zeit folgen; Nein, sie macht ihn sich zu eigen und verleiht ihm ihre ganz eigene Note - nicht zuletzt durch ihre einzigartige Stimme. Mit Features wie dem King Of Rap Kool Savas, Sero, Disarstar oder Esther Graf beweist die Künstlerin einmal mehr ihre Fähigkeit, ein unerschöpflicher musikalischer Hybrid zu sein. Was man hören kann, ist das Selbstbewusstsein einer Künstlerin, die sich weiterentwickelt, ihrer Eigenheit treu bleibt, auf ihre Instinkte vertraut, sich immer wieder neu erfindet und dabei authentisch bleibt.
Black Bones are the Belfast DJ & production duo comprising of Aaron Black & Timmy Stewart, who have been collecting and playing music for decades. They formed Black Bones to put their stamp on the edits & production world as well as play DJ sets together. An initial edit series created seven highly collectible 12''s, securing plays and plaudits from some of the worlds best DJs & record stores. This led to recording DJ mixes for Apiento's Test Pressing, Tim Sweeney's Beats In Space & recording original material for Touch Sensitive, Hoga Nord, Duca Bianco, Optimo Music & Emotional Response.
Now on Mystic Arts 02 Black Bones pay homage to early rave days, illegal parties, pirate radio culture & 90s breakbeat sounds they both still adore. A side, Find The Frequency, is a ghostly ride through breakbeats & warehouse euphoria. While the flip side, Konstant Kollision is otherworldly bass heavy music that takes in post punk & African Head Charge influences amidst washes of dubbed out delay.
Ein bandbetiteltes Album markiert fast immer einen
Wendepunkt in der eigenen Diskografie, und für „WISBORG
“ trifft das gleich in mehrfacher Hinsicht zu. So arbeitete die
Band erstmals mit Lord Of The Lost-Frontmann Chris Harms
als Produzenten zusammen, der auch als Feature-Gast auf der
Leadsingle „Im freien Fall“ in Erscheinung tritt (das
Musikvideo zum Song wurde auf der gemeinsamen Tour in
den Locations sowie im Nightliner gedreht).
Auch visuell geht die Band neue Wege: „WISBORG“ bricht mit
dem schwarz-rot-beigen Farbschema der bisherigen
Veröffentlichungen und präsentiert erstmals ein Foto der Band
als Albumcover! Für das Bild und die visuelle Ausgestaltung
zeichnet Stefan „Heilemania“ Heilemann verantwortlich
Darüber hinaus finden sich auf „WISBORG“ erstmals deutsche
Texte – und zwar ausschließlich!. „Auf Deutsch zu singen ist
ein zweischneidiges Schwert“, erklärt Frontmann Konstantin
Michaely. „Wenn dein Publikum auf Anhieb versteht, wovon
deine Stücke handeln, dann haben die Texte naturgemäß
mehr Gewicht. Dadurch macht man sich verletzlicher, aber
- A1: Die Konstante
- A2: Ich Sein
- A3: Auf Der Weidenallee
- A4: Das Ist Nur Musik
- A5: Das Glück
- A6: Die Welt Ist Ein Seltsamer Planet
- B1: Situationen
- B2: Storchengesang
- B3: Was Nimmst Du Mit
- B4: Mein Englischer Winter
- B5: Rainy Days In Moscow
- B6: Ich Bin Nicht Ich
- B7: Die Vergangenheit War Gestern Wieder Da
- C1: Augen Sind Zum Weinen Da
- C2: Der Rostocker Pfeilstorch
- C3: Wenn Du Aufwachst
- C4: Der Wald
- C5: Wir Sind Nicht Da
- D1: Das Feuer
- D2: Ich Sein (Originalversion)
- D3: Im Haus Der Träume
- D4: Der Biber
- D5: Schlangenfüsse
LP[27,61 €]
Andreas Dorau wird am 19. Januar 2024 zum ersten Mal sechzig. Anlässlich dessen legt er sein neues Album "Im Gebüsch" vor. Darin lauern 13 Stücke, auf denen Kaleidoskop-artig verschiedene Pop-Realitäten aufblitzen, erstmals auch auf Englisch: "Touristen-Englisch", wie es Dorau selbst bezeichnet, die Platte als eine Sightseeing-Tour des Pop. Dabei begibt sich Dorau auf einen Streifzug durch diverse Spielarten elektronischer Musik, wobei eine fröhliche Traurigkeit seine treue Begleitung ist. Außerdem wurden für dieses Album u. a. Gäste wie die Musikerinnen Güner Künier und JJ Weihl (Discovery Zone, Fenster) sowie Brezel Göring (Stereo Total) rekrutiert. "Im Gebüsch" ist modern, retro und postmodern gleichzeitig. Das kann nur einer, das kann nur Andreas Dorau!
Nachpresssung 2021 als Audiophile Black Vinyl! Doppel-LP auf schwarzem 180gr Vinyl. "Aufheben" oder "Aufhebung" ist ein deutsches Wort mit einigen scheinbar gegensätzlichen Bedeutungen. Über das bloße Aufheben eines Gegenstandes oder das Aufheben einer Regelung hinaus benutzt Hegel den Begriff, um zu erklären, was passiert, wenn These auf Antithese trifft. Als neues Album von THE BRIAN JONESTOWN MASSACRE wurde ,Aufheben" im Studio von Anton Newcombe in Berlin und in der berühmt-berüchtigten DDR-Radiostation ,Studio East" aufgenommen. Mit dabei: Matt Hollywood als Originalmitglied der Band. Außerdem versammeln sich hier Will Carruthers (SPACEMEN 3 , SPRITUALIZED) , Constatine Karlis (DIMMER) und Thibault Pesenti (ROCKCANDYS); zum Gesang trägt Eliza Karmasalo (auf Finnisch!) bei. Hier trifft sich der traditionelle Sound des BRIAN JONESTOWN MASSACRE mit vermischten östlichen Einflüssen und bringt die gesamte Verrücktheit mit, die man in den letzten 40 Jahren entdeckt hat. Das BRIAN JONESTOWN MASSACRE hat sich über die Jahre hinweg zu einer musikalischen Kommune für respektierte Musiker entwickelt und brachte seit den 90er Jahren große Bands hervor: BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB, THE WARLOCKS, THE SILVER ROCKETS, THE BLACK ANGELS, THE RAVEONETTES und THE DILETTANTES (um nur ein paar zu nennen) sprießen aus dem musikalischen Stammbaum des BRIAN JONESTOWN MASSACRES. Die Konstante: Frontmann Anton Alfred Newcombe.
Andreas Dorau wird am 19. Januar 2024 zum ersten Mal sechzig. Anlässlich dessen legt er sein neues Album "Im Gebüsch" vor. Darin lauern 13 Stücke, auf denen Kaleidoskop-artig verschiedene Pop-Realitäten aufblitzen, erstmals auch auf Englisch: "Touristen-Englisch", wie es Dorau selbst bezeichnet, die Platte als eine Sightseeing-Tour des Pop. Dabei begibt sich Dorau auf einen Streifzug durch diverse Spielarten elektronischer Musik, wobei eine fröhliche Traurigkeit seine treue Begleitung ist. Außerdem wurden für dieses Album u. a. Gäste wie die Musikerinnen Güner Künier und JJ Weihl (Discovery Zone, Fenster) sowie Brezel Göring (Stereo Total) rekrutiert. "Im Gebüsch" ist modern, retro und postmodern gleichzeitig. Das kann nur einer, das kann nur Andreas Dorau!
Die Musik von Arabrot ist zeitlos. Gerade wenn man glaubt, einen Einfluss oder Bezugspunkt ausgemacht zu haben, entzieht sie sich dem Zugriff, dreht und wendet sich in unerwartete Richtungen und formt einen Sound, der wirklich einzigartig ist. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich Arabrot durch mehrere Iterationen gewandelt; sie haben verschiedene Formen und Größen ausprobiert, verschiedene Stimmungen aufgenommen und die Außengrenzen verschiedener Genres erkundet und klangen dabei nie weniger als ganz sie selbst. 2023 erscheint ihr zehntes Album, Of Darkness and Light - ein Grund zum Feiern. Kjetil Nernes war der Kern und die Konstante von Arabrot, und seit einiger Zeit schlägt neben ihm ein weiteres Herz im perfekten Gleichklang. Karin Park, eine Partnerin im Leben, in der Liebe und in der Musik, trägt seit zehn Jahren in unterschiedlichem Maße zu Arabrot bei, und auf Of Darkness and Light ist ihre Präsenz sowohl gefestigt als auch verstärkt. Die beiden leben zusammen in einer Kirche in dem schwedischen Dorf, in dem Karin aufgewachsen ist, und haben sich ihr eigenes Reich geschaffen, in dem sie ihre Kinder, ihr Handwerk und ihre kreativen Visionen pflegen. Of Darkness and Light brauchte einige Zeit, um Gestalt anzunehmen. Der Lebenslauf von Produzent Alain Johannes liest sich wie ein Who's Who der Rockmusik. Er ist selbst ein versierter Musiker (er spielte mit PJ Harvey, Queens of the Stone Age und Them Crooked Vultures und hatte auch seine eigene Band Eleven) und verfügt über langjährige Erfahrung als Produzent. Es war seine Arbeit an Mark Lanegans Album Straight Songs of Sorrow aus dem Jahr 2020, die Kjetil auf ihn aufmerksam machte, bevor Kismet eingriff und die beiden zusammenbrachte. Alain erklärte, dass "mein Bauchgefühl immer richtig ist" und zog im August 2022 ins Djura Missionshus, auch bekannt als die Kirche von A°rabrot, um mit der Arbeit zu beginnen. Das Trio verbrachte mehrere Wochen damit, die Arbeit mit dem Familienleben zu verbinden und die Puzzleteile zusammenzusetzen, aus denen sich Of Darkness and Light zusammensetzt - ihr erstes Album, das komplett in der Kirche aufgenommen wurde. Das Ergebnis ist ein echtes Rockalbum - unter der elektrisierenden Fassade aus flirrenden Synthesizern und raffiniertem Glitzern schlägt ein schweres Rockherz. Die Worte werden dem unbändigen, konkupiszenten Verlangen kaum gerecht, das sich hinter ihrem Schlachtruf We Want Blood verbirgt - einem hymnischen, mit den Füßen stampfenden Vorstoß, der in der Mitte des Albums liegt. An anderer Stelle stehen düstere Mörderballaden neben feierlichen "Fuck Yeah"-Momenten der Freude; ihre reduzierte Herangehensweise an die Instrumentierung schmälert nicht den Reichtum ihres Sounds. Für Freunde von SWANS, KILLING JOKE, WOVENHAND, CHELSEA WOLFE, THE MELVINS, CAPTAIN BEEFHEART, NINE INCH NAILS Ltd Pink Single Colour LP (We Want Blood Edition), Gatefold Cover
Earlier this year, Subwax Bcn made an important contribution to the electronic music community by having the timeless dub techno compilation Vibrant Forms II by Fluxion remastered and reissued. First released in the year 2000 on Chain Reaction, Earlier this year, Subwax Bcn made an important contribution to the electronic music community by having the timeless dub techno compilation Vibrant Forms II by Fluxion remastered and reissued. First released in the year 2000 on Chain Reaction, Vibrant Forms II is widely considered to be one of the greatest achievements in the genre. As it turned out, Vibrant Forms II became one of the last records to be released on Mark Ernestus and Moritz von Oswald's classic label - a suitable swan song if there ever was one. And that's it, right
Well not quite.
If one would search for Fluxion - Vibrant Forms III, Discogs would come up empty and Google would treat it as a misspelling. Until now.
Konstantinos Soublis, aka Fluxion, and Subwax Bcn have decided to pick up the banner and release Vibrant Forms III as a CD as well as four individual 12" records under 2016. It contains everything you could hope for and more: The massive, booming basses, the clicks and hisses, the atmospheric thunderstorms, the opium smoke-scented streaks of reverb and dub echoes. The warmth. Yes, above all else the warmth: Sometimes moist and dripping as in Safe Harbour, sometimes blisteringly dry as in Variant. It's no easy task, giving cold, dead machines warm breaths. And no-one quite does it like Fluxion.
The Reissue of Vibrant Forms II was an act of cultural preservation. It reminded us about the legacy of the Basic Channel label family, in which Chain Reaction played an important part. Without this legacy, the contemporary body of electronic music would look different and make very different sounds. With the Release of Vibrant Forms III, Subwax Bcn takes it one step further. Fluxion's Vibrant Forms III album remind us of the timelessness of truly great music, never mind the genre.
white 2x12"[47,86 €]
Obwohl Wasser auf den ersten Blick geschmeidig und veränderlich wirkt, kann es plötzlich hart und wild werden. Daher ist Wasser das perfekte Element für "Aion", das dritte Album der deutschen Psychedelic Doom Erneuerer BEES MADE HONEY IN THE VEIN TREE. Lyrisch erscheint Wasser auf "Aion" sowohl als Lebensspender als auch aufgrund seiner dunklen und bedrohlichen Seite. Musikalisch liefern BEES MADE HONEY dynamische, weitläufige Kompositionen, die von schwebender Ruhe bis hin zu wütenden Ausbrüchen reichen. Die konstante Gezeitenbewegung der musikalischen Ebbe und Flut übersetzt sich in spacige Gitarren, tropfende Basslinien und flüssige Drum-Fills, gekrönt von hallenden Clean-Gesängen. Der Albumtitel leitet sich vom griechischen Wort ???? (ai?n) ab, das übersetzt "Ewigkeit" bedeutet und im englischen Wort "aeon" für "Zeitalter" steht. BEES MADE HONEY IN THE VEIN TREE werden 2014 in Stuttgart gegründet. Da sich alle vier Mitglieder seit ihrer Kindheit kennen und einen akademischen Hintergrund haben, definiert die Band von Anfang an klare Ziele: An erster Stelle steht die Klangvision, krachende Doom-Metal-Riffs mit den sphärischen Klängen von Post- und Psychedelic-Rock zu kontrastieren. BEES MADE HONEY legen ihr musikalisches Konzept bereits mit dem Debütalbum "Medicine" im Jahr 2017 fest, das die solide Grundlage für ihren sich ständig weiterentwickelnden Sound bildet. Das zweite Album "Grandmother" (2019) erweitert den Soundhorizont durch tiefer gestimmte Gitarren, verdichtete Effekte, schnellere Passagen und einen härteren Gesangsstil. Die Schwaben treten außerdem im In- und Ausland vor einem stetig wachsenden Publikum auf, was zur Aufnahme und Veröffentlichung von "Harvestmen (live)" im Jahr 2022 führt. Setzt die Segel und gleitet mit BEES MADE HONEY IN THE VEIN TREE über die Zeitmeere von "Aion" auf der Suche nach der Schönheit der Ewigkeit.
black 2x12"[45,34 €]
Obwohl Wasser auf den ersten Blick geschmeidig und veränderlich wirkt, kann es plötzlich hart und wild werden. Daher ist Wasser das perfekte Element für "Aion", das dritte Album der deutschen Psychedelic Doom Erneuerer BEES MADE HONEY IN THE VEIN TREE. Lyrisch erscheint Wasser auf "Aion" sowohl als Lebensspender als auch aufgrund seiner dunklen und bedrohlichen Seite. Musikalisch liefern BEES MADE HONEY dynamische, weitläufige Kompositionen, die von schwebender Ruhe bis hin zu wütenden Ausbrüchen reichen. Die konstante Gezeitenbewegung der musikalischen Ebbe und Flut übersetzt sich in spacige Gitarren, tropfende Basslinien und flüssige Drum-Fills, gekrönt von hallenden Clean-Gesängen. Der Albumtitel leitet sich vom griechischen Wort ???? (ai?n) ab, das übersetzt "Ewigkeit" bedeutet und im englischen Wort "aeon" für "Zeitalter" steht. BEES MADE HONEY IN THE VEIN TREE werden 2014 in Stuttgart gegründet. Da sich alle vier Mitglieder seit ihrer Kindheit kennen und einen akademischen Hintergrund haben, definiert die Band von Anfang an klare Ziele: An erster Stelle steht die Klangvision, krachende Doom-Metal-Riffs mit den sphärischen Klängen von Post- und Psychedelic-Rock zu kontrastieren. BEES MADE HONEY legen ihr musikalisches Konzept bereits mit dem Debütalbum "Medicine" im Jahr 2017 fest, das die solide Grundlage für ihren sich ständig weiterentwickelnden Sound bildet. Das zweite Album "Grandmother" (2019) erweitert den Soundhorizont durch tiefer gestimmte Gitarren, verdichtete Effekte, schnellere Passagen und einen härteren Gesangsstil. Die Schwaben treten außerdem im In- und Ausland vor einem stetig wachsenden Publikum auf, was zur Aufnahme und Veröffentlichung von "Harvestmen (live)" im Jahr 2022 führt. Setzt die Segel und gleitet mit BEES MADE HONEY IN THE VEIN TREE über die Zeitmeere von "Aion" auf der Suche nach der Schönheit der Ewigkeit.
Penguin Cafe kündigen heute ihr fünftes Studioalbum Rain Before Seven... an, das am 7.Juli 2023 bei Erased Tapes erscheinen wird.
Eine zuversichtliche Grundstimmung durchzieht das fünfte Studioalbum von Penguin Cafe, Rain Before Seven…, wobei es sich keinesfalls um jenen extrem selbstbewussten, fast schon prahlerischen Optimismus handelt, sondern eher um so eine auf bescheidene Art hoffnungsvolle Grundhaltung, die man den Menschen auf der Insel ja häufiger nachsagt. Auch wenn alle Anzeichen das Gegenteil behaupten, spürt man hier sofort diese Gewissheit, dass sich alles doch noch irgendwie zum Guten wenden wird. Vermutlich zumindest.
Der Titel des Albums geht auf eine alte Bauernregel zurück, wobei die gereimte Vorhersage – „… fine before eleven“: ab 11 Uhr also wieder alles klar – auf ein baldiges gutes Ende hindeutet, vollkommen unabhängig davon, was die Wissenschaft sagt: „Ich habe diesen Spruch in einem Buch entdeckt. Davor hatte ich ihn noch nie gehört“, erzählt Arthur Jeffes, der Kopf von Penguin Cafe. „Er hat so einen dezent optimistischen Beigeschmack, und das gefällt mir sehr. Man verwendet ihn heutzutage kaum noch, aber der Reim beschreibt tatsächlich Wetterphänomene in England, die vom Atlantik aus über die Insel ziehen.“
Angefangen beim leinwandgroßen und schwärmerischen Eröffnungstitel „Welcome to London“, der mit einem Augenzwinkern auf Morricone anspielt, bis hin zum „Goldfinch Yodel“, jenem „Maibaum-Banger“ (um es mit Arthurs Worten zu sagen), mit dem das neue Album ausklingt, zieht sich ein angenehmes Gefühl von Leichtigkeit und Lebensmut durch den Longplayer, unterfüttert mit der Ausgelassenheit exotischer Rhythmen. Alles wirkt spielerisch und verspielt, und selbst der Titel ist eine Anspielung – auf A Matter of Life… aus dem Jahr 2011, der letzten Veröffentlichung, deren Titel in eine Ellipse mündete Jenes Debütalbum von Penguin Cafe diente einst als Bindeglied und Brücke – zwischen dem legendären Penguin Cafe Orchestra, das einst Arthurs Vater Simon Jeffes leitete, und dem gefeierten Nachfolger, als dessen Mastermind seither Arthur verantwortlich zeichnet.
„Ich glaube, das wirklich Neue an seinem Ansatz bestand darin, spannende und schräge Ideen zu nehmen – und dann seltsame Dinge damit anzustellen“, meint Arthur, „dabei aber konstant im Blick zu haben, dass es hinterher auch schön klingt und emotional ansprechend bleibt.“ Dieses Ethos lebt weiter in der Musik von Penguin Cafe: „Dazu haben wir uns entschlossen, als ich daran anknüpfte, schließlich spielen wir die Sachen meines Vaters und machen dazu auch neue Musik, die im selben Klanguniversum angesiedelt ist. Das bedeutet, dass ich gewissermaßen moralisch dazu verpflichtet bin, den ursprünglichen roten Faden im Auge zu behalten – und dafür zu sorgen, dass wir nicht plötzlich in Richtung Thrash-Metal abbiegen.“
Dennoch waren die rhythmischen Elemente, die zum Teil sogar an elektronische Sounds erinnern, noch nie so präsent und tonangebend wie auf Rain Before Seven…, was durchaus auch dem Co-Produzenten Robert Raths geschuldet ist. „Find Your Feet“ etwa hat ein Beat-Fundament, das weit über einen bloßen Pulsschlag hinausgeht. Abgemischt von Tom Chichester-Clark, blitzt an Stellen wie diesen etwas auf, das Arthur selbst als „fast schon elektronischen Vibe“ bezeichnet, um dann ganz aufgeregt zu ergänzen: „Es geht vor allem auch einfach ums Spaßhaben, was auf den letzten drei Alben nicht so zu hören war.” Extrem ausgelassen klingt auch „In Re Budd“, das dem verstorbenen Ambient-Urgestein Harold Budd gewidmet ist. Arthur erfuhr von dessen Tod an jenem Tag, als er diesen feierlichen Ohrwurm komponierte, dessen Synkopen deutlich komplexer sind, als sie auf den ersten Blick wirken. Auf einem präparierten Klavier gespielt, wobei die Filzstücke dem Track zusätzlichen Bounce verleihen, setzt Jeffes hier auf einen Afro Cuban Cafe-Vibe – was wunderbar zum widerspenstigen Geist des verstorbenen Budd passt.
Und schließlich wäre da noch das bereits erwähnte „Welcome to London“, das seinen Titel erhielt, als sich die Welt gerade wieder zu öffnen begann und die Menschen auch wieder Fernreisen antreten durften. Jeffes, der somit nach langer Zeit endlich wieder einen Fuß auf britischen Boden setzen konnte, war sofort beeindruckt von filmischen Soundtrack-Qualitäten (à la John Barry) dieses Stücks, als er mit dem Taxi von Heathrow nach West-London fuhr und zur Musik die opulente, in Dämmerungslicht getauchte Metropolenkulisse auf sich wirken ließ. Hier kann man deutlich die eingangs erwähnte Zuversicht raushören – und dazu vielleicht auch einen Hauch von bissiger Ironie: „Robert Raths hat der Sache noch eine Nuance hinzugefügt, die ich interessant finde, weil doch so viele Londoner ursprünglich gar nicht aus London stammen. Man schlägt also in London als Zugezogener auf, man weiß noch nicht, zu welchem Lager man sich zugehörig fühlen soll, und dann wird man auf der Straße überfallen und ausgeraubt – und in dem Licht betrachtet, hat dieses ‘Welcome to London’ doch einen eher sarkastischen Beigeschmack.“
Itchy sind zurück und bleiben eine sympathischsten Konstanten im deutschen Punkrock-Universum: Mit ihrem neuen Album Dive setzen die drei einen musikalischen Meilenstein und zeigen in 12 krachenden, wieder englischsprachigen Songs, wie man auch nach über zwei Dekaden Bandgeschichte noch unverbraucht frisch, zynisch provokant, irrsinnig angepisst und dabei zeitgleich überaus charmant klingen kann. Nach Jahren der Live-Durststrecke konnten Itchy Ende 2022 endlich wieder das tun, wofür die Band berüchtigt ist - eskalierende Live-Shows zelebrieren. Die so oft verschobene Tour wurde final zur erfolgreichsten der Bandgeschichte und jeden Abend zeigten die frenetischen Anhängerscharen, dass nicht nur die Band die intensiven Live-Erlebnissen schwer vermisst hat. Das neue Album spiegelt die Spielfreude und Energie, mit der die Band Abend für Abend ihr Publikum zu körperlichen Höchstleitungen anstachelt, exakt wider. Itchy legen ihre salzigen Finger in die offenen Wunden von Gesellschaft, Politik und Religion und lassen die Hörerinnen und Hörer trotzdem auch immer wieder Teil ihrer eigenen Welt werden. Themen wie politische Heuchelei und Stagnation (Thoughts & Prayers), die Missbrauchsskandale der Kirche (No one's listening), das amüsante Eingestehen fehlender eigener Sozialkompetenz (I'm alright) oder die Auseinandersetzung mit wirren Stimmen im Kopf (Prison Light) fliegen abwechselnd aus den Boxen. Für die emotionale Anti-Kapitalismus-Hymne Burn the whole thing down haben sich Sibbi, Panzer und Max diesmal prominente Unterstützung mit an Bord geholt und so wettern sie gemeinsam in brachialen Strophen und einem zuckersüßen Refrain gegen die Höher-Weiter-Schneller-Mentalität unserer Zeit. Jeder Song auf Dive hat seinen ganz eigenen Vibe und trotz der Härte in Musik und Text ist es ein positives Album, das immer ausreichend Platz für ein gewinnendes Augenzwinkern lässt. Im Herbst dann wieder auf großer Tour.
Penguin Cafe kündigen heute ihr fünftes Studioalbum Rain Before Seven... an, das am 7.Juli 2023 bei Erased Tapes erscheinen wird.
Eine zuversichtliche Grundstimmung durchzieht das fünfte Studioalbum von Penguin Cafe, Rain Before Seven…, wobei es sich keinesfalls um jenen extrem selbstbewussten, fast schon prahlerischen Optimismus handelt, sondern eher um so eine auf bescheidene Art hoffnungsvolle Grundhaltung, die man den Menschen auf der Insel ja häufiger nachsagt. Auch wenn alle Anzeichen das Gegenteil behaupten, spürt man hier sofort diese Gewissheit, dass sich alles doch noch irgendwie zum Guten wenden wird. Vermutlich zumindest.
Der Titel des Albums geht auf eine alte Bauernregel zurück, wobei die gereimte Vorhersage – „… fine before eleven“: ab 11 Uhr also wieder alles klar – auf ein baldiges gutes Ende hindeutet, vollkommen unabhängig davon, was die Wissenschaft sagt: „Ich habe diesen Spruch in einem Buch entdeckt. Davor hatte ich ihn noch nie gehört“, erzählt Arthur Jeffes, der Kopf von Penguin Cafe. „Er hat so einen dezent optimistischen Beigeschmack, und das gefällt mir sehr. Man verwendet ihn heutzutage kaum noch, aber der Reim beschreibt tatsächlich Wetterphänomene in England, die vom Atlantik aus über die Insel ziehen.“
Angefangen beim leinwandgroßen und schwärmerischen Eröffnungstitel „Welcome to London“, der mit einem Augenzwinkern auf Morricone anspielt, bis hin zum „Goldfinch Yodel“, jenem „Maibaum-Banger“ (um es mit Arthurs Worten zu sagen), mit dem das neue Album ausklingt, zieht sich ein angenehmes Gefühl von Leichtigkeit und Lebensmut durch den Longplayer, unterfüttert mit der Ausgelassenheit exotischer Rhythmen. Alles wirkt spielerisch und verspielt, und selbst der Titel ist eine Anspielung – auf A Matter of Life… aus dem Jahr 2011, der letzten Veröffentlichung, deren Titel in eine Ellipse mündete Jenes Debütalbum von Penguin Cafe diente einst als Bindeglied und Brücke – zwischen dem legendären Penguin Cafe Orchestra, das einst Arthurs Vater Simon Jeffes leitete, und dem gefeierten Nachfolger, als dessen Mastermind seither Arthur verantwortlich zeichnet.
„Ich glaube, das wirklich Neue an seinem Ansatz bestand darin, spannende und schräge Ideen zu nehmen – und dann seltsame Dinge damit anzustellen“, meint Arthur, „dabei aber konstant im Blick zu haben, dass es hinterher auch schön klingt und emotional ansprechend bleibt.“ Dieses Ethos lebt weiter in der Musik von Penguin Cafe: „Dazu haben wir uns entschlossen, als ich daran anknüpfte, schließlich spielen wir die Sachen meines Vaters und machen dazu auch neue Musik, die im selben Klanguniversum angesiedelt ist. Das bedeutet, dass ich gewissermaßen moralisch dazu verpflichtet bin, den ursprünglichen roten Faden im Auge zu behalten – und dafür zu sorgen, dass wir nicht plötzlich in Richtung Thrash-Metal abbiegen.“
Dennoch waren die rhythmischen Elemente, die zum Teil sogar an elektronische Sounds erinnern, noch nie so präsent und tonangebend wie auf Rain Before Seven…, was durchaus auch dem Co-Produzenten Robert Raths geschuldet ist. „Find Your Feet“ etwa hat ein Beat-Fundament, das weit über einen bloßen Pulsschlag hinausgeht. Abgemischt von Tom Chichester-Clark, blitzt an Stellen wie diesen etwas auf, das Arthur selbst als „fast schon elektronischen Vibe“ bezeichnet, um dann ganz aufgeregt zu ergänzen: „Es geht vor allem auch einfach ums Spaßhaben, was auf den letzten drei Alben nicht so zu hören war.” Extrem ausgelassen klingt auch „In Re Budd“, das dem verstorbenen Ambient-Urgestein Harold Budd gewidmet ist. Arthur erfuhr von dessen Tod an jenem Tag, als er diesen feierlichen Ohrwurm komponierte, dessen Synkopen deutlich komplexer sind, als sie auf den ersten Blick wirken. Auf einem präparierten Klavier gespielt, wobei die Filzstücke dem Track zusätzlichen Bounce verleihen, setzt Jeffes hier auf einen Afro Cuban Cafe-Vibe – was wunderbar zum widerspenstigen Geist des verstorbenen Budd passt.
Und schließlich wäre da noch das bereits erwähnte „Welcome to London“, das seinen Titel erhielt, als sich die Welt gerade wieder zu öffnen begann und die Menschen auch wieder Fernreisen antreten durften. Jeffes, der somit nach langer Zeit endlich wieder einen Fuß auf britischen Boden setzen konnte, war sofort beeindruckt von filmischen Soundtrack-Qualitäten (à la John Barry) dieses Stücks, als er mit dem Taxi von Heathrow nach West-London fuhr und zur Musik die opulente, in Dämmerungslicht getauchte Metropolenkulisse auf sich wirken ließ. Hier kann man deutlich die eingangs erwähnte Zuversicht raushören – und dazu vielleicht auch einen Hauch von bissiger Ironie: „Robert Raths hat der Sache noch eine Nuance hinzugefügt, die ich interessant finde, weil doch so viele Londoner ursprünglich gar nicht aus London stammen. Man schlägt also in London als Zugezogener auf, man weiß noch nicht, zu welchem Lager man sich zugehörig fühlen soll, und dann wird man auf der Straße überfallen und ausgeraubt – und in dem Licht betrachtet, hat dieses ‘Welcome to London’ doch einen eher sarkastischen Beigeschmack.“
Svitlana Nianio has been active in the Ukrainian and Polish underground music scenes since the early '90's both as a solo artist and a prominent member of the now disbanded avant-rock outfit Cukor Bila Smert (Sugar White Death). Her music draws on aspects of modern composition and traditional Slavic music, with songs and experiments from that early period culiminating in the 1999 album Kytytsi (Koka Records, Poland). Prior to that in 1995, Nianio recorded Lisova Kolekciya (Forest Collection) live in a simple home studio setting with Olexander Yurchenko and Konstantin Nazarenko.
Less indebted to folk tradition than Kytytsi, Lisova Kolekciya was performed using Casio keyboards, electronics, and voice, positioning itself more inline with Terry Riley's Shri Camel in its otherworldly reinterpretation of the ancient through modern means. Retaining aspects of traditionl music in its use of spare instrumentation and haunting vocal melodies, this largely unknown album pushes at the edges of what folk music might be, resulting in music previously described as being "deeply rooted in primeval myths, creating a world of magic realism, in which the temporal dimension and the other world constantly move and permeate."
Issued here officially for the first time after an extremely limited private cassette edition handed out to friends in 1996 - where the recording was twinned with the album Znayesh Yak Rozkazhi (Know How Tell Me) - Lisova Kolekciya comes packaged in a full colour offset printed sleeve featuring artwork by Svitlana Nianio and is limited to 300 copies. 100 copies are housed in a special edition sleeve handmade by Faraway Press and are only available to order direct from the label.
Die 2006 im nordspanischen Bilbao (Baskenland) gegründete Melodic-Death-Metal-Band Rise To Fall hat sich in den vergangenen 17 Jahren ihren wohlverdienten Platz in der Metal-Szene etabliert.
Mit einem konstanten Output und zahlreichen Live-Shows und Festivalauftritten sind Rise To Fall für die Bereitstellung von Musik auf höchstem Niveau und ihre verheerenden Live-Shows bekannt geworden. Mit der Veröffentlichung von vier Studioalben hat die Band die Messlatte immer höher gelegt, was nicht nur zu zahlreichen Tourneen durch Europa, sondern auch zu Headliner-Touren in Japan und China sowie zu Tourneen mit Soilwork führte! Rise To Fall, die 2022 bei Noble Demon und Massive Music Booking Agency unter Vertrag genommen wurden, bereiten sich derzeit auf die Veröffentlichung des mit Spannung erwarteten fünften Studioalbums "The Fifth Dimension" vor, das am 9. Juni 2023.
Also macht euch bereit für das nächste Kapitel von Rise To Fall, das wieder einmal ihre eigenen Maßstäbe setzt und ihre Musik auf der ganzen Welt verbreitet!
Clear Black Swirl Vinyl! "Are they black?" fragte Iggy Pop, als er sich das erstmals 2006 veröffentlichte Album der BLACK ANGELS zum ersten Mal in das Trommelfell schraubte. Mitnichten, aber trotzdem eine berechtigte Frage. Denn wann hatte man zuletzt solch ,bluesy pools of garage-scum shame mongering" (SPIN Magazine) gehört, wenn nicht wenigstens ein Schwarzer in der Band für den Sound verantwortlich war? Aus dem tiefsten Texas kommt dieses Quintett, das sich im Mai 2004 fand und knappe zwei Jahre später ein Debütalbum auf den Tisch legte, dass Schlagzeilen wie "The Black Angels could be your new favorite band" (Splendid) oder ,This is an advance warning: you will want to claim early ownership of the Black Angels." (Sydney Morning Herald) erntete. Inspiriert vom psychedelischen Sound der 60er Jahre, verloren sich THE BLACK ANGELS auf "Passover" nicht in unendlichen Drone-Schleifen sondern zelebrierten ihren selbsternannten Native American Drone'n'Roll in angenehm relaxter aber immer wieder aufs neue spannender Atmosphäre. Eben neuzeitlicher Psychedelic Rock mit einem konstant primitiven Beat, der den Spirit der 13TH FLOOR ELEVATORS und der frühen STONES wieder aufleben ließ.
Clear Black Swirl Vinyl! "Are they black?" fragte Iggy Pop, als er sich das erstmals 2006 veröffentlichte Album der BLACK ANGELS zum ersten Mal in das Trommelfell schraubte. Mitnichten, aber trotzdem eine berechtigte Frage. Denn wann hatte man zuletzt solch ,bluesy pools of garage-scum shame mongering" (SPIN Magazine) gehört, wenn nicht wenigstens ein Schwarzer in der Band für den Sound verantwortlich war? Aus dem tiefsten Texas kommt dieses Quintett, das sich im Mai 2004 fand und knappe zwei Jahre später ein Debütalbum auf den Tisch legte, dass Schlagzeilen wie "The Black Angels could be your new favorite band" (Splendid) oder ,This is an advance warning: you will want to claim early ownership of the Black Angels." (Sydney Morning Herald) erntete. Inspiriert vom psychedelischen Sound der 60er Jahre, verloren sich THE BLACK ANGELS auf "Passover" nicht in unendlichen Drone-Schleifen sondern zelebrierten ihren selbsternannten Native American Drone'n'Roll in angenehm relaxter aber immer wieder aufs neue spannender Atmosphäre. Eben neuzeitlicher Psychedelic Rock mit einem konstant primitiven Beat, der den Spirit der 13TH FLOOR ELEVATORS und der frühen STONES wieder aufleben ließ.
2x12"[28,87 €]
Tape
Peter wird in der Rocky Beach Highschool unfreiwillig Zeuge eines dubiosen Telefonats. Hat seine Lehrerin Amanda Blunt ein dunkles Geheimnis? Als die unscheinbare Frau dann auch noch verdächtige Utensilien in ihr Auto packt und losfährt, nimmt Peter die Verfolgung auf. Natürlich nicht ohne seine beiden Freunde zu informieren. Die drei ??? begeben sich auf einen gefährlichen Roadtrip durch die verlassene Prärie. Hoffentlich wird ihnen diese Fahrt nicht zum Verhängnis ... Trackpunkte:01 Das Grauen in Pink02 Entführung03 Warnung04 Sacramento05 Stichwort: Wahrheit06 Gleichungen mit drei Unbekannten07 Jede Menge Geld08 SchlangenjagdGesamtspielzeit: 01:16:57Sprecher:innen und Mitwirkende:Erzähler Axel MilbergJustus Jonas, Erster Detektiv Oliver RohrbeckPeter Shaw, Zweiter Detektiv Jens WawrczeckBob Andrews, Recherchen und Archiv Andreas FröhlichAmanda Blunt Katy Karrenbauer Quinn Till Hagen Lyn Henrike FehrsOpossum Reinhold KammererNancy Britta SteffenhagenOdo Sebastian KönigDimwitt Achim SchülkeTelefonstimme Nico KönigColtstone Peter G. DirmeierModeratorin Petra KleinertSheriff Konstantin GraudusProduktionshinweise:Buch und Effekte: André MinningerRegie und Produktion: Heikedine KörtingRedaktion: Maike MüllerTitelmusik: Simon Bertling & Christian Hagitte (STIL)Musik: Jan-Friedrich Conrad, Jens-Peter Morgenstern, Betty George, Alexander Körting, Constantin StahlbergCover-Illustration: Silvia ChristophDesign: Atelier SchoedsackBasierend auf dem gleichnamigen Buch von Kari Erlhoff, erschienen im Kosmos Verlag, Stuttgart. Die drei ??? © 2023 Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG. Mit freundlicher Genehmigung der Universität Michigan. Based on characters created by Robert Arthur.(P) & © 2023 EUROPA a division of Sony Music Entertainment GmbH
Tape[8,36 €]
Peter wird in der Rocky Beach Highschool unfreiwillig Zeuge eines dubiosen Telefonats. Hat seine Lehrerin Amanda Blunt ein dunkles Geheimnis? Als die unscheinbare Frau dann auch noch verdächtige Utensilien in ihr Auto packt und losfährt, nimmt Peter die Verfolgung auf. Natürlich nicht ohne seine beiden Freunde zu informieren. Die drei ??? begeben sich auf einen gefährlichen Roadtrip durch die verlassene Prärie. Hoffentlich wird ihnen diese Fahrt nicht zum Verhängnis ... Trackpunkte:01 Das Grauen in Pink02 Entführung03 Warnung04 Sacramento05 Stichwort: Wahrheit06 Gleichungen mit drei Unbekannten07 Jede Menge Geld08 SchlangenjagdGesamtspielzeit: 01:16:57Sprecher:innen und Mitwirkende:Erzähler Axel MilbergJustus Jonas, Erster Detektiv Oliver RohrbeckPeter Shaw, Zweiter Detektiv Jens WawrczeckBob Andrews, Recherchen und Archiv Andreas FröhlichAmanda Blunt Katy Karrenbauer Quinn Till Hagen Lyn Henrike FehrsOpossum Reinhold KammererNancy Britta SteffenhagenOdo Sebastian KönigDimwitt Achim SchülkeTelefonstimme Nico KönigColtstone Peter G. DirmeierModeratorin Petra KleinertSheriff Konstantin GraudusProduktionshinweise:Buch und Effekte: André MinningerRegie und Produktion: Heikedine KörtingRedaktion: Maike MüllerTitelmusik: Simon Bertling & Christian Hagitte (STIL)Musik: Jan-Friedrich Conrad, Jens-Peter Morgenstern, Betty George, Alexander Körting, Constantin StahlbergCover-Illustration: Silvia ChristophDesign: Atelier SchoedsackBasierend auf dem gleichnamigen Buch von Kari Erlhoff, erschienen im Kosmos Verlag, Stuttgart. Die drei ??? © 2023 Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG. Mit freundlicher Genehmigung der Universität Michigan. Based on characters created by Robert Arthur.(P) & © 2023 EUROPA a division of Sony Music Entertainment GmbH
"Alles glänzt" - Das neue Album von Feine Sahne Fischfilet erscheint am 12.05.2023.
Vor fünf Jahren erschien das letzte Album von Feine Sahne Fischfilet, mit dem es die Gruppe aus Mecklenburg-Vorpommern erstmals weit nach vorne auf Platz 3 in die Charts schaffte und im Anschluss das, was man landläufig den "großen Durchbruch" nennt.
Die darauffolgenden Jahre waren sie konstant auf Tour. Feine Sahne Fischfilet nahmen ihre Hörerinnen und Hörer in den Arm, wenn es brenzlig wurde. Und es brannte eigentlich immer. Alles war dabei: Ernüchterung, Suff, Spaß, Agitation, Vernunft, Randale und Exzess. Und weil sich die Band auch immer wieder politisch einmischte und aneckte, ist Ärger bis heute vorprogrammiert und vielfach Dauerzustand. Nazis, AfD und auch lokale und überregionale Rechtsausleger jeglicher Couleur legten der Band immer wieder Steine in den Weg.
Um all diesen Wahnsinn, all diese Ambivalenzen, all die guten und all die schlechten Tage geht es in den Liedern ihres neuen Albums "Alles glänzt", große Songs zwischen Gefühl und Härte. Und auch eine der besonderen Stärken von Feine Sahne Fischfilet kommt auf dem neuen Werk voll zur Geltung: Immer wieder überqueren sie musikalische Grenzen und machen so ihren Uptempo-Punkrock zu einem facettenreichen Hörvergnügen, das nicht nur die Beine, sondern auch die Herzen ihrer Fans bewegen wird. Produziert hat die 12 neuen Lieder von "Alles glänzt" Philipp "Philsen" Hoppen, der u.a. für seine Produzententätigkeiten für Die Ärzte, Kraftklub und K.I.Z bekannt und gefeiert wurde.
Wiederveröffentlichung des 2018er Albums!
Umse ist ein Kind des Ruhrpotts – und ewig Reisender. Ein Malocher-MC mit langem Atem, der sich endlich auszahlt. Der Top-20-Künstler chartete mit seinen letzten beiden Alben „Kunst für sich“ (#36) und „Haiwanischer Schnee“ (#16), die über die Indie-Institution Jakarta Records erschienen. Für sein neues Album nahm er sich zwei Jahre Zeit, musste Tiefschläge überwinden, um „Durch die Wolkendecke“ gehen zu können. Heute präsentiert er mit „Bescheid“ das erste Video zu seinem neuen Album, das am 28. September erscheint.
In zwei Jahren hat sich einiges angestaut: an Texten und Erfahrungen. So veröffentlichte Umse erst im Mai die 6-Track starke „Flammenwerfer“-EP und nun bereits Ende September ein neues Album. Der Ruhrpott-Rapper, der in einer Tugend-Tradition mit den lokalen Legenden RAGund Too Strong steht und doch nach State of the Art klingt, tourte jahrelang durchs Land und erspielte sich von Konstanz bis Kiel einen exzellenten Ruf als Live-MC.
Über die Jahre hat sich Umse eine loyale Fanbase aufgebaut, die ihn für seine Bodenständigkeit schätzt. Er verkörpert die Werte der alten Schule, vereint Technik und Tiefgang und befriedet mit seinem Neo-Boombap-Entwurf die Rap-Generationen. „Durch Die Wolkendecke“ setzt diesen Weg konsequent fort und zeigt dabei neue Impulse und Perspektiven auf. Der Titel deutet bereits an, dass es düsterer und nachdenklicher zugeht; er steht aber auch sinnbildlich für: „Sky is the limit“.
Dieses Limit ist für den Grown-Man-Rapper noch lange nicht erreicht: Er ist weder hängengebliebener Oldschooler noch gesichtstätowierter Mumble-Rapper, und doch fruchtet sein Scheuklappen-freier, samplelastiger Trademark-Sound im Hier und Jetzt. Mal erinnern die Sing-Sang-Hooks an den frühen 50 Cent, mal an die Crowd-Control-Choruse der Dilated Peoples.
Das Regionale und das Reisen sind zwei Konstanten und Extreme, die sich durch die Karriere von Umse zu ziehen scheinen. Nachdem er sich mit Hofproduzent Deckah für die Produktion von „Hawaianischer Schnee“ in einem Landhaus in der niederländischen Provinz einmietete, flogen sie für „Durch Die Wolkendecke“ bis nach Colorado und Teneriffa. Der Track „Wenn Die Ferne Ruft“ thematisiert dieses Fernweh, das für Umbeck so inspirierend wirkt, mit markanten Lines: „Man tut es wieder, wenn man merkt, das Reisen Wunder bewirkt.“
Der Opener „Bescheid“ ist nur vordergründig ein Representer und offenbart bei genauerem Hinhören reife Reflexionen eines Mittdreißigers. Auf „Mach Das Kleine Groß“ zeigt Umse dialektisches Talent, schließt von dem Großen auf das Kleine, vom Lokalen aufs Globale, von sich als Individuum auf die Gesellschaft und Szene. Das rührende Outro „Jederzeit“ klingt wie eine Art Testament, mit der sich Umse endgültig in den Real-Rap-Analen als eine der wichtigsten Stimmen seiner Generation verewigt.
Umse sagte einmal sinngemäß über die Langlebigkeit von Alben: „Es interessiert keine Sau, wie lange du daran gearbeitet hast, es zählt, wie lange sie rotiert.“ Und eine lange Haltwertszeit hat dieses zeitlose, detailverliebte Werk ganz sicherlich.
Sophomore album from Tenerife based trio, LAGOSS (Gonçalo F. Cardoso, Mladen Kurajica and Daniel García).
Moving away from their megamix vignette based first volume, the trio now experiments with a more song based approach whilst still keeping their trademark jam infused tropicalia and electronic freak outs with an offering to their 1970’s sci-fi masters – enter the lift to the stars.
First proposed by Russian rocket scientist Konstantin Tsiolkovsky and taken to mystical literary heights by Arthur C. Clark in his 1979 book Fountains of Paradise, the concept of a space lift takes a spiritual turn here, with LAGOSS chronicling its construction, right here and there on a near future version of their Island of Tenerife, in the Canary Archipelago.
The album moves freely through ideas and moods akin to the world imagined by Arthur C. Clarke. It conveys a new story by sonically imagining future civilizations in a faux ethnographical exercise whilst exploring current ideas of technology, religion and alternative history by creating its own particular insular sound world.
The album counts with the participation of dear friends such as a synth solo by Spencer Clark (Monopoly Child Star Searchers et all.) and a punchy, full blown remix by Muqata’a. Altogether creating a unique collection of eerie musical moments made of sub tropical moods and cyber exotica jams from a band that keeps growing and evolving into their very own personal sound.
Enter Tenerife in the late 21st Century, meet the Aquachachos and Guayechi, and ascend!
- A1: Captain Clark Welcomes You Aboard
- A2: The Saints Go Marching Through All The Popular Tunes
- A3: Summer Will
- A4: Outside The Pier Prowed Like Electric Turtles
- A5: The Total Taste Is Here - News Cut-Up
- A6: Choral Section, Backwards
- A7: We See The Future Through The Binoculars Of The People
- A8: Just Checking Your Summer Recordings
- B1: Creepy Letter - Cut-Up At The Beat Hotel In Paris
- B2: Inching - Is This Machine Recording
- B3: Handkerchief Masks - News Cut-Up
- B4: Word Falling - Photo Falling
- B5: Throat Microphone Experiment
- B6: It's About Time To Identify Oven Area
- B7: Last Words Of Hassan Sabbah
Clear Vinyl[24,79 €]
In 1980, Genesis P-Orridge and Peter 'Sleazy' Christopherson (then of Throbbing Gristle renown) travelled to New York City to meet up at the fortified apartment, known as The Bunker, of famed beat writer and cultural pioneer William S. Burroughs and his executor James Grauerholz to starting the daunting task to compile the experimental sounds works of Burroughs, which, up until that point, had never been heard. During those visits, Burroughs would play back his tape recorder experiments featuring his spoken word 'cut-ups', collaged field recordings from his travels and his flirtations with EVP recording techniques, pioneered by Latvian intellectual Konstantins Raudive. Throughout the next year, P-Orridge, Christopherson and Grauerholz would spent countless hours compiling various edits, each collection showcasing Burroughs sensitive ear and keen experimental prowess for audio anomaly within technical limitations. By the time 1981 came through, Burroughs had relocated to Lawrence, KS in which to escape the violence and mania of New York City life. It is in Lawrence that P-Orridge and Christopherson put the finishing touches on the record that would be known as 'Nothing Here Now but the Recordings'. The album would come out in the Spring of 1981 as the final release for the shuttering Industrial Records, brought about by the dissolution of Throbbing Gristle. The album remained out of print until 1998 when John Giorno and the Giorno Poetry Systems included the album on a multi-disc retrospective CD box set compiling the majority of Burroughs seminal recordings.
- A1: Captain Clark Welcomes You Aboard
- A2: The Saints Go Marching Through All The Popular Tunes
- A3: Summer Will
- A4: Outside The Pier Prowed Like Electric Turtles
- A5: The Total Taste Is Here - News Cut-Up
- A6: Choral Section, Backwards
- A7: We See The Future Through The Binoculars Of The People
- A8: Just Checking Your Summer Recordings
- B1: Creepy Letter - Cut-Up At The Beat Hotel In Paris
- B2: Inching - Is This Machine Recording
- B3: Handkerchief Masks - News Cut-Up
- B4: Word Falling - Photo Falling
- B5: Throat Microphone Experiment
- B6: It's About Time To Identify Oven Area
- B7: Last Words Of Hassan Sabbah
Black Vinyl[26,01 €]
In 1980, Genesis P-Orridge and Peter 'Sleazy' Christopherson (then of Throbbing Gristle renown) travelled to New York City to meet up at the fortified apartment, known as The Bunker, of famed beat writer and cultural pioneer William S. Burroughs and his executor James Grauerholz to starting the daunting task to compile the experimental sounds works of Burroughs, which, up until that point, had never been heard. During those visits, Burroughs would play back his tape recorder experiments featuring his spoken word 'cut-ups', collaged field recordings from his travels and his flirtations with EVP recording techniques, pioneered by Latvian intellectual Konstantins Raudive. Throughout the next year, P-Orridge, Christopherson and Grauerholz would spent countless hours compiling various edits, each collection showcasing Burroughs sensitive ear and keen experimental prowess for audio anomaly within technical limitations. By the time 1981 came through, Burroughs had relocated to Lawrence, KS in which to escape the violence and mania of New York City life. It is in Lawrence that P-Orridge and Christopherson put the finishing touches on the record that would be known as 'Nothing Here Now but the Recordings'. The album would come out in the Spring of 1981 as the final release for the shuttering Industrial Records, brought about by the dissolution of Throbbing Gristle. The album remained out of print until 1998 when John Giorno and the Giorno Poetry Systems included the album on a multi-disc retrospective CD box set compiling the majority of Burroughs seminal recordings.
- A1: Song Can Heal The Ailing Spirit - Yevgeni Abramovich Baratynsky
- A2: There Were Storms And Tempests - Yevgeni Abramovich Baratynsky
- A3: La Belle Dame Sans Merci - John Keats (Transl. Wilhelm Veniaminovich Lewick)
- A4: O Melancholy Time! Delight For Eyes! - Aleksandr Sergeyevich Pushkin (Excerpt From “Autumn”)
- A5: Farewell, O World, Farewell, O Earth - Taras Hryhorovych Shevchenko (Excerpt From “The Dream”)
- A6: I Will Tell You With Complete Directness - Osip Emil’evich Mandelstam
- B1: Here’s A Health To Thee, Mary - Aleksandr Sergeyevich Pushkin (After A Poem By Bryan Waller Procter)
- B2: Winter Journey - Aleksandr Sergeyevich Pushkin
- 9: The Isle - Percy Bysshe Shelley (Transl. Aleksandr Solomonovich Rapoport)
- B3: Autumn Song - Sergei Aleksandrovich Yesenin
- B4: Swamps And Marshes - Sergei Aleksandrovich Yesenin
- B5: Winter Evening - Aleksandr Sergeyevich Pushkin
The gentle music and quiet nostalgia of some of the most exquisitely beautiful poetry ever written flows through Hélène Grimaud’s latest album, a tribute to the Ukrainian composer Valentin Silvestrov. Together with baritone Konstantin Krimmel, winner of the 2018 International Helmut Deutsch Lied Competition, Grimaud presented extracts from Silvestrov’s song-cycle Silent Songs at the Stienitzsee Turbine Hall near Berlin last August, in the presence of the octogenarian composer, who has lived in Berlin as an exile from his war-torn homeland since March 2022.
”How Many Dreams?” ist das mit Spannung erwartete vierte Studioalbum des australischen Dreiergespanns DMA’S. Mit den Singles ”I Don’t Need To Hide” und ”Everybody’s Saying Thursday’s The Weekend” ist das Album ein weiterer Schritt nach vorne für eine Band, die sich auf einem steilen Weg nach oben befindet.
Über die Single ”Everybody’s Saying Thursday’s The Weekend” sagt Gitarrist Johnny Took: ”In diesem Song geht es darum, die Dinge loszulassen, die uns bedrücken, und mit einem Gefühl von Optimismus in die Zukunft zu schauen.” – ein Grundgedanke, der sich durch das gesamte Album zieht.
Teilweise in Großbritannien mit Rich Costey (Sigur Ros, Muse, Foster the People) und Stuart Price (Dua Lipa, The Killers, Madonna) aufgenommen, bevor es in ihrer Heimatstadt Sydney mit Konstantin Kersting (Mallrat, The Jungle Giants) fertiggestellt wurde, ist ”How Many Dreams?” ein ambitioniertes Album mit einer klanglich weiten Landschaft; es gibt Songs zum Raven und Songs zum Weinen.
DMA’S tauchten 2014 mit ihrer Debütsingle ”Delete” auf der Bildfläche auf.
Seitdem hat die Band drei hochgelobte Alben veröffentlicht, wobei ihr letztes Album ”THE GLOW” (veröffentlicht im März 2020) auf Platz 4 in Großbritannien, Platz 1 in Schottland und Platz 2 in Australien in die Charts einstieg.
”How Many Dreams?” ist das mit Spannung erwartete vierte Studioalbum des australischen Dreiergespanns DMA’S. Mit den Singles ”I Don’t Need To Hide” und ”Everybody’s Saying Thursday’s The Weekend” ist das Album ein weiterer Schritt nach vorne für eine Band, die sich auf einem steilen Weg nach oben befindet.
Über die Single ”Everybody’s Saying Thursday’s The Weekend” sagt Gitarrist Johnny Took: ”In diesem Song geht es darum, die Dinge loszulassen, die uns bedrücken, und mit einem Gefühl von Optimismus in die Zukunft zu schauen.” – ein Grundgedanke, der sich durch das gesamte Album zieht.
Teilweise in Großbritannien mit Rich Costey (Sigur Ros, Muse, Foster the People) und Stuart Price (Dua Lipa, The Killers, Madonna) aufgenommen, bevor es in ihrer Heimatstadt Sydney mit Konstantin Kersting (Mallrat, The Jungle Giants) fertiggestellt wurde, ist ”How Many Dreams?” ein ambitioniertes Album mit einer klanglich weiten Landschaft; es gibt Songs zum Raven und Songs zum Weinen.
DMA’S tauchten 2014 mit ihrer Debütsingle ”Delete” auf der Bildfläche auf.
Seitdem hat die Band drei hochgelobte Alben veröffentlicht, wobei ihr letztes Album ”THE GLOW” (veröffentlicht im März 2020) auf Platz 4 in Großbritannien, Platz 1 in Schottland und Platz 2 in Australien in die Charts einstieg.
‘How Many Dreams?’ is the highly anticipated fourth studio album from Australian three-piece DMA’S. Featuring the singles ‘I Don’t Need To Hide’ and ‘Everybody’s Saying Thursday’s The Weekend’, the record is another step forward for a band on a still upwards trajectory. Partly recorded in the UK with Rich Costey (Sigur Ros, Muse, Foster the People) and Stuart Price (Dua Lipa, The Killers, Madonna) before being finished with Konstantin Kersting (Mallrat, The Jungle Giants) back in their hometown of Sydney, ‘How Many Dreams?’ is designed to be ambitious, a sonically vast landscape; there are songs to rave to, and songs to cry to. There’s a definite sense of celebration and revolution was brewing within the band on this record. DMA’S exploded onto the scene in 2014 with their debut single ‘Delete’. Since then, the band have released three acclaimed records with their last album THE GLOW (released in March 2020) debuting at #4 in the UK, #1 in Scotland, #2 in Australia. DMA’S have sold out worldwide tours including selling out shows at London’s Alexandra Palace and O2 Academy Brixton, and Manchester’s Castlefield Bowl, and graced the stages on festivals like Reading & Leeds, Glastonbury, Coachella, Lollapalooza, Outside Lands, Osheaga, Gov Ball and many more. UK April tour!
Sintering or frittage is the process of compacting and forming a solid mass of material by heat or pressure without melting it to the point of liquefaction. The material produced by sintering is called sinter. The word sinter comes from the Middle High German sinter, a cognate of English cinder.
Born in the mid-60s, German musician and sound designer Uwe Zahn came on the scene of electronic music with his debut full-length album for DIN, titled “Atol Scrap.” In the very same year of 2000, the influential City Centre Offices label has signed Arovane for his majestic “Tides,” which has withstood the test of time for over two decades now. Back then, electronic music was split between the dance floors and the bedroom listening, with the latter carrying the now-famous acronym for Intelligent Dance Music. And Zahn’s compositions were indeed just that – more than a gimmicky, knob-twisting, stuttering randomization of experimental rhythms and tone, Arovane’s music evoked real emotion which has assembled his followers from around the globe. But his arrival on the scene was more than a predictable trajectory. Zahn’s sound began to take shape in the late 80s when the cut-up hip-hop beats were layered with synthesizer pads and looped samples. This experimentation progressed into what the 90s coined as breakbeat and glitch.
As the 2000s rolled over, and the monumental imprints, such as Skam and Warp, honed their staple repertoire defining the future of electronic music, City Centre Offices had a staple of their own. Often referenced alongside Boards of Canada and Autechre, Arovane’s sound quickly gained a discerning audience, tuning into his melancholic melodies, advanced textures, and complex polyrhythms. The pinnacle of his production was released in 2004, when suddenly, on “Lilies,” Zahn signed off with the final track, which he has titled “Good Bye Forever.” And then there was silence. For nearly nine years, the scene and yours truly mourned the loss of Arovane, assuming that he’s given up. That is until, in 2013, Zahn came out with a brand new album, “Ve Palor,” on the surviving post-IDM imprint, n5MD.
While on hiatus, Uwe spent his time researching, reconnecting, and reflecting on all he’s built. The sound experiments went on, and so did the music scene, morphing, dissolving, re-shaping itself into a new form for new followers. During that time, Zahn spent some time with sound design, creating patches for Access Virus TI, as well as sample packs for various sound developers. After “Ve Palor,” Zahn began collaborating with various musicians from around the world, exploring, directing, and fusing their distinguished sound with his own. On his subsequent releases, he shared credits with ambient artists Porya Hatami, Hior Chronik, Darren McClure, and even yours truly. During our collaboration, Zahn often described the process of building a new vocabulary for our very own defined language, with which my piano spoke through sound.
With nearly two dozen studio releases under his belt, numerous EPs and singles, and just as many appearances on various compilations, Zahn continues to split his time between his fascination with sound design, sonic programming, and musical composition, which sees the light via his ongoing projects, releases, and contributions towards audio plug-ins, software synths, and sound sets for advanced hardware. It’s effortless to slot Zahn’s sound between the genres, scenes, and names, but very difficult to peel apart, define, and then express the essence using words. However, what is simple and essential for the ones who understand, is recognizing, admiring, and subsequently falling in love with all that is encompassing of Arovane. (by Mike Lazarev)
Das Emil Brandqvist Trio ist mittlerweile eine feste Größe im europäischen Jazz Circuit und erfreut sich mit jedem Album größerer Popularität, bis auf Position 3 führte zum Beispiel die Reise in den deutschen Jazz Charts. Traumwandlerisch bewegen sich der Göteborger Schlagzeuger und Komponist Emil Brandqvist und seine seit sechs Alben konstanten Trio Partner Max Thornberg am Kontrabass und Tuomas A.Turunen am Piano durch ebenso poetische wie bildhafte Soundwelten, man kann mit Fug und Recht konstatieren, dass dieses Trio zu den wenigen in Europa gehört, die einen ganz eigenen und vom Publikum euphorisch gefeierten Sound gefunden haben.
Das neue Album "Layers Of Life" gerät zweifellos zum Höhepunkt ihres bisherigen Schaffens. Gleich dreizehn neue Songs aus der Feder von Emil Brandqvist überzeugen mit filigranen, hochkomplexen und doch so eingängig daherkommenden Arrangements, bei einem der zentralen Stücke des Albums, "Solitude" war als Co-Autor auch der finnische Pianist Tuomas A. Turunen beteiligt. Schon eine gute Tradition ist es, dass Brandqvist auch das Sjöströmska String Quartet für einige Songs ins Studio gebeten hat, um das Trio Format zu einem Breitwandsound zu erweitern. Daneben sind auch Maija Kauhanen (Kantele,Voice und Harmonium) und sein Bruder Martin Brandqvist, der punktuell mit Flöte, Klarinette und Bass Klarinette ergänzt, zur Verfeinerung der Klangwelten eingeladen worden. Emil Brandqvist selbst lässt es sich nicht nehmen, besondere Akzente durch die Verwendung eines Moog Synthesizers zu setzen.
Erstmals werden sämtliche Songs spielzeitbedingt auch auf einer Doppel - LP erscheinen und so die komplette musikalische Reise auf 180g Vinyl abbilden. Das Emil Brandqvist Trio wird im April / Mai und dann auch nochmal in Oktober / November für Konzerte durch Europa reisen.
BASSIST/COMPOSER PETROS KLAMPANIS LOOKS TO PAST AND FUTURE AS HE TRANSFORMS TRADITIONAL GREEK MUSIC WITH TORA COLLECTIVE
Unique instrumentation bridges Greek folkloric and modern jazz worlds, with Klampanis (bass, artistic direction), Areti Ketime (vocals), Thomas Konstantinou (oud, laouto), Giorgos Kotsinis (clarinet), Kristjan Randalu (piano), Ziv Ravitz (drums, electronics, co-production) and more.
Following up his acclaimed recent outings Rooftop Stories and Irrationalities, bassist and composer Petros Klampanis creates one of his most inventive musical settings to date with Tora Collective, his sixth album as a leader. For Klampanis, who grew up in Athens, Greece
surrounded by the confluence of Mediterranean and Balkan folk cultures, making music has always meant navigating cultural crossroads. With Tora Collective (“Tora”=“Now”) he puts traditional Greek music at the centre, even as he presents it from a bold new angle.
In addition to the two new originals “Disoriented” and “South By Southeast,” Klampanis and his compact hybrid jazz/Greek folk ensemble interpret popular Greek songs such as “Xehorismata,” “Sybethera,” “Hariklaki” and “Menexedes ke Zoumboulia.” These songs, Klampanis asserts, are “not just part of Greek cultural heritage or a fragment of the past, but also as part of the future: they live into the present, breathe into the ‘here and now,’ while constantly evolving in a dynamic state and in dialogue with contemporary music.”
“For me it’s a personal thing,” he says. “I want to reflect on what Greek music and culture offer the world. How can music from the Aegean to Epirus and from the Ionian Islands to Crete, meet and speak to the hearts and minds of musicians and audiences from different parts of the world, different traditions and backgrounds?”
To that end, Tora Collective draws on regional characteristics, as Klampanis explains: “Every region has a strong identity. In Epirus the clarinet is more prominent and the music has this slow, groovy, meditative vibe. The islands are lighter sounding, Macedonia is groovier, faster tempos and energetic dances. Music from Asia Minor or Istanbul is more sophisticated. Greeks often refer to Istanbul as ‘Poli,’ from Constantinopoli, so the songs from there are called ‘Politika.’”
There is magic in the clear and consistent voice of Areti Ketime throughout Tora Collective, as can also be said for the supremely voice-like articulation of Giorgos Kotsinis on clarinet. Ziv Ravitz, on drums and electronics, also plays a pivotal role as coproducer: “He added so much in the orchestration,” says Klampanis. “His knowledge of electronics, all these non-acoustic sounds and keyboards, treatments of the acoustic instruments, it’s all because of Ziv. He brought a new perspective on the whole thing.”
The string element in Tora Collective is also strong: in addition to Klampanis’ bass there is Thomas Konstantinou on oud and the traditional Greek laouto, as well as Kristjan Randalu (the pianist in Klampanis’ Irrationalities trio) providing an anchor and bringing Klampanis’ inventive arrangements into harmonic focus. Additional guests appear: Alexandros Arkadopoulos on clarinet for “Disoriented,” Laura Robles on percussion for “South by Southeast” and trumpeters Sebastian Studnitzky and Andreas Polyzogopoulos on “Milo Mou ke Mandarini” and “Hariklaki,” respectively. (“Milo Mou” is slated as a post-release bonus track.)
Using traditional Greek music to discover a common new voice, the project aims to build dialogue, spark creativity, cultivate respect for the past, pave a path forward, discover a new musical storytelling powerful enough to reach and touch audiences in many countries. This is an experiment that bridges worlds: the east and the west, the traditional and the modern, the nostalgic and the forward-looking, using the power of music and improvisation.
Pünktlich zum 30. Bandjubiläum erschien "A Secret To Hide", das achte Album der deutschen Konstante im Prog-Metal/Prog-Rock. Nach der Veröffentlichung des erfolgreichen Vorgängers "Spiral Of Fear" im Jahr 2016 und der gemeinsamen Tour mit Psychotic Waltz war die Band schnell wieder zurück im Arbeitsmodus.
Herausgekommen ist ein musikalisch facettenreiches Werk, das immer wieder Ausbrüche aus den Genre-Grenzen wagt. Es ist harte melodische Rockmusik, die mal mehr "Rock" ist und auch mal deutlicher in Richtung "Metal" geht. Die Band prägt ihren eigenen Stil, nimmt sich die Freiheit, ihre Songs detailreich auszuarbeiten. Dabei zeigen Poverty's No Crime ein konsequentes Gespür für eingängige Melodien und sie wissen ihre Fähigkeiten an den Instrumenten immer in den Dienst des Songs zu stellen. "A Secret To Hide" beeindruckt durch viele Details, präzise ausgearbeitete Instrumentalpassagen und schlüssige, knackige Hooklines. Das Album erscheint nun in Limitierter Neuauflage als Doppel LP in blau transparenter Farbe.








































