- A1: Christina Vantzou - At Dawn
- A2: Hot Chip - Nothing's Changed
- A3: Rhythm & Sound - King In My Empire (Feat Cornell Campbell)
- A4: Pale Blue - Have You Passed Through This Night
- B1: Suzanne Kraft - Femme Cosmic
- B2: Fever Ray - To The Moon & Back
- B3: Planningtorock - Much To Touch
- B4: Charlotte Adigery - 1,618
- C1: Mike Salta - Hey Moloko
- C2: Matthew Bourne - Somewhere I Have Never Travelled (For Coral Evans) (For Coral Evans)
- C3: Hot Chip - Candy Says (Exclusive Velvet Underground Cover Version)
- C4: Kaitlyn Aurelia Smith - Who I Am & Why Am I Where I Am
- C5: Beatrice Dillon - Workaround Two
- D1: Hot Chip - Worlds Within Worlds
- D2: Daniel Blumberg - The Bomb
- D3: Nils Frahm - Ode
- D4: Hot Chip - None Of These Things
- D5: Neil Taylor - Finnegan's Wake (Exclusive Spoken Word Piece - Excerpt)
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Все
- A1: Hope 73822
- A2: The End Of A Techno Era
- A3: The Vaccines Progression
- B1: Dead Tribute
- B2: Get Used To Electronic Money Happily
- C1: End Of A Generation
- C2: The Getaway
- D1: Cleaning, Detoxification And Covert Maneuvers From The Budapest Butler
- D2: Chords From My Own Narcissism
- D3: The Unknown Beauty Of Achala's Spheres
The MINDFULNESS HIPERNORMALISATION album itself marks a new turn in Eduardo's work, breaking away from any musical style or stereotype and always trying to seeking freedom of expression,marked also by a strong connotation of voluntary ostracism.A new stage in which Eduardo uses this double vinyl like a tool to mark a distance with the current international scene and also support the Adam Curtis theories shown on his acclamed documentary "The HiperNormalisation" 2016 . The album show influences that goes from romantic ambient melodies to the most complex and experimental electronica,also including easy listening techno where it is difficult to differentiate the line between techno and ambient.
Francois Kervorkian,DJ and official engineer of albums belonging to Depeche Mode or Kraftwerk, gives support to this great work of Eduardo which will remain in the near future and without any doubt as a cult album.
Taken from their acclaimed self-titled debut album, ‘One Hand Tommy’ is its latest single and proves no matter how strange our world seems right now, it could always be stranger…
In a blitz session of blood curdling vocals, disarticulated fretwork and wickelly deranged lyricism, ‘One Hand Tommy’ sees The Imbeciles tell us the tale of: Tommy; a child trapped in a dystopian landscape of nuclear annihilation with only a giant killer snake for company.
‘One Hand Tommy’ is the latest exhilarating track to be released from The Imbeciles self-titled debut album - out now. Comprising 13 imploded songs which rarely last more than two minutes, the album was recorded on tape in eight deranged days on the Texan-Mexican border. Packed with stripped-down musical information and resonant with atmosphere, the album was hailed by CLASSIC ROCK as “Some kind of Apocalypse Now” (✭✭✭✭). The band also gained masses of support at radio from BBC 6 Music, Radio X, BBC Radio 1, amongst others. The delirious fun of ‘One Hand Tommy’ is just another reason to believe the hype...
And now it’s been remixed by DJ Tennis & Danny Daze, Mark Broom, Suzanne Kraft and Duncan Forbes.
The remixes have picked up a fantastic amount of support from a long list of names, including this lot – Radio 1’s Pete Tong, Red Axes, Jackie House, Len Faki, Gerd Janson, Laurent Garnier, Ben Sims and more!
Despite experiencing moments of some uncertainty across the planet, the Gladio Operations label nevertheless takes a gamble and launches its third EP titled “The Dark Phase Experience”, once again opting for an EP by several renowned artists.
Latvian artist Dmitry Distant opens the EP with “Latvian Electronics” an excellent and intriguing cut of dark atmospheres, based on a very well moulded line of acid.
The renowned French producer Fleck E.S.C who has releases on labels such as Central Processing Unity or Electrix Records among others, gifts us “Mocboss”, an extremely enigmatic track with powerful bass, which clearly breaks away from the traditional electro sound.
The British electro producer Scape One returns to Gladio with “Click Click Drone” a fantastic track where the sequences especially stand out, and which inevitably resonates with the mythical German group Kraftwerk.
The talented duo from Madrid Telephasycs!, and label owners of Rator Mute, close the EP with “Head Rush” a powerful and dark dance floor-oriented cut, beautifully infused with mysterious and captivating harmonies.
Seit 25 Jahren gehört das Berliner Duo zu den Pionieren und führenden Vertretern des emotional-melodischen House & Techno und legt nun mit "Dear Future Self" sein neuntes Album vor, geschrieben und produziert auf seinen globalen Touren von Neuseeland bis Berlin, mit Künstlerkollabos aus Island, Südafrika, England und Deutschland. "Das ist unser cluborientiertestes Werk bislang, viele der Songs wurden in den letzten 18 Monaten rund um den Erdball live getestet. Von wunderschönen Sonnenuntergängen am Strand bis zu Fabrikhallen, von grossen Festivals bis zu kleinen Clubs, nur die wirklich essentiellen Tracks schafften es auf das Album", so Booka Shade. Ein weiteres Must-Have für die zahlreichen Fans, das die sich immer weiter entwickelnde und verfeinernde Palette von Booka Shade um ein Juwel erweitert. Zusätzlich belegt das Duo seine Innovationsfreudigkeit mit dem "Dolby Atmos 3CD Audio Blu-ray" Format, für dessen Mix Kraftwerk-Mitglied Fritz Hilpert verantwortlich zeichnet, der bereits für seinen Surround Mix von Kraftwerks "3D - Der Katalog" 2017 für den Grammy nominiert wurde.
Kelly Lee Owens' meisterhaftes zweites Album "Inner Song" lässt die Techno-Produzentin und Sängerin/Songschreiberin tief in ihre eigene Psyche eintauchen - sie widmet sich den Kämpfen, die sie in den letzten Jahren durchlebt hat, und erforscht ihren persönlichen Schmerz, während sie gleichzeitig die Schönheit der Natur umarmt. "Inner Song" folgt ihrem selbstbetitelten Debüt aus dem Jahr 2017, einer Mischung aus körperbetonten Beats und introspektivem Songwriting, das von der Musikpresse mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht wurde. Seither hat sie Björk & St. Vincent neu abgemischt, 2019 einen unauslöschlichen Club-Zwei-Tracker, "Let It Go" s/w "Omen", veröffentlicht und sich mit dem gleichgesinnten Autor Jon Hopkins für das Unikat "Luminous Spaces" zusammengetan. Ihr neues Album entstand auch aus den, wie Owens es beschreibt, "schwersten drei Jahren meines Lebens", einer emotional sehr belasteten Zeit, die, wie sie sagt "mein kreatives Leben und alles, wofür ich bis dahin gearbeitet hatte, definitiv beeinflusst hat." Während also das schöne Cover von Radioheads "Arpeggi" manchem als unkonventionelle Art und Weise erscheinen mag, ihr zweites Album zu eröffnen, repräsentiert Owens' gewundene Interpretation der klassischen Melodie - aufgenommen ein Jahr bevor die Arbeit an "Inner Song" richtig losging - die Art von klanglicher Wiedergeburt, die für die Aura von "Inner Song" so wesentlich ist. "Inner Song" wurde größtenteils über einen Monat im vergangenen Winter geschrieben und aufgenommen. Wie bei ihrem Debüt verschanzte sich Owens zusammen mit ihrem Koproduzenten James Greenwood im Studio - um dort loszulassen und offen zu sein für jede klangliche Laune. Der beschwörende Titel des Albums ist dem Opus von Free-Jazz-Maestro Alan Silva von 1972 entlehnt. Der Bass und die kitzelnden Texturen von "Inner Song" machen deutlich, dass Owens mehr denn je darauf bedacht ist, maximalen Klanggenuss zu bieten - wie die Entscheidung, die Vinyl-Veröffentlichung des Albums zu einem Sesqui-Album oder einem dreiseitigen Album zu machen, beweist: "Ich bin immer noch besessen von Frequenzen, die auf Vinyl nicht gut klingen, wenn sie den Platz dafür nicht haben". "Die Kraft, zu konzeptualisieren, wer du bist, hat dieses Album wirklich geprägt", sagt Owens über das Wesen von "Inner Song", und ihr zweites Album ist eine Entdeckung des Selbst - die jüngste Aussage einer faszinierenden Künstlerin, die weiterhin überrascht und auf eine reiche und vielfältige Karriere hinweist, die noch vor uns liegt.
LTD. WHITE VINYL
Kelly Lee Owens' meisterhaftes zweites Album "Inner Song" lässt die Techno-Produzentin und Sängerin/Songschreiberin tief in ihre eigene Psyche eintauchen - sie widmet sich den Kämpfen, die sie in den letzten Jahren durchlebt hat, und erforscht ihren persönlichen Schmerz, während sie gleichzeitig die Schönheit der Natur umarmt. "Inner Song" folgt ihrem selbstbetitelten Debüt aus dem Jahr 2017, einer Mischung aus körperbetonten Beats und introspektivem Songwriting, das von der Musikpresse mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht wurde. Seither hat sie Björk & St. Vincent neu abgemischt, 2019 einen unauslöschlichen Club-Zwei-Tracker, "Let It Go" s/w "Omen", veröffentlicht und sich mit dem gleichgesinnten Autor Jon Hopkins für das Unikat "Luminous Spaces" zusammengetan. Ihr neues Album entstand auch aus den, wie Owens es beschreibt, "schwersten drei Jahren meines Lebens", einer emotional sehr belasteten Zeit, die, wie sie sagt "mein kreatives Leben und alles, wofür ich bis dahin gearbeitet hatte, definitiv beeinflusst hat." Während also das schöne Cover von Radioheads "Arpeggi" manchem als unkonventionelle Art und Weise erscheinen mag, ihr zweites Album zu eröffnen, repräsentiert Owens' gewundene Interpretation der klassischen Melodie - aufgenommen ein Jahr bevor die Arbeit an "Inner Song" richtig losging - die Art von klanglicher Wiedergeburt, die für die Aura von "Inner Song" so wesentlich ist. "Inner Song" wurde größtenteils über einen Monat im vergangenen Winter geschrieben und aufgenommen. Wie bei ihrem Debüt verschanzte sich Owens zusammen mit ihrem Koproduzenten James Greenwood im Studio - um dort loszulassen und offen zu sein für jede klangliche Laune. Der beschwörende Titel des Albums ist dem Opus von Free-Jazz-Maestro Alan Silva von 1972 entlehnt. Der Bass und die kitzelnden Texturen von "Inner Song" machen deutlich, dass Owens mehr denn je darauf bedacht ist, maximalen Klanggenuss zu bieten - wie die Entscheidung, die Vinyl-Veröffentlichung des Albums zu einem Sesqui-Album oder einem dreiseitigen Album zu machen, beweist: "Ich bin immer noch besessen von Frequenzen, die auf Vinyl nicht gut klingen, wenn sie den Platz dafür nicht haben". "Die Kraft, zu konzeptualisieren, wer du bist, hat dieses Album wirklich geprägt", sagt Owens über das Wesen von "Inner Song", und ihr zweites Album ist eine Entdeckung des Selbst - die jüngste Aussage einer faszinierenden Künstlerin, die weiterhin überrascht und auf eine reiche und vielfältige Karriere hinweist, die noch vor uns liegt.
Adda Kaleh is the collaborative effort of Adda Kaleh and Suzanne Kraft. Recorded over the course of almost seven years and despite local separation or virtual realities, it sums up the magic that already inhered in their debut song „Breaking“ for Gerd Janson’s „Musik for Autobahns“ compilation on Rush Hour. An eight track LP of crystalline chansons and pastels pop that features the skills of The Coober Pedy University Band aka CPUB (Tornado Wallace and William Paxton) on dub duties to complete the magical musical mysteries of Adda Kaleh
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Brigitte Barbu's Muzak pour ascenseurs en panne (Muzak for broken lifts) marked a bold new addition to the Circus Company repertoire. In a gilded haze of resonant tones conjured by traditional and non-traditional methods, Brigitte Barbu created an inviting sound world brimming with life and doffing its cap to 1970s signal processing. Out of such sonic research and development comes a wealth of material for other artists to sink their teeth into, and so we proudly present an accompanying remix EP that takes Brigitte Barbu's distinctive stamp into new territory.
Roman Flügel makes a first appearance Circus Company with two versions of "Dae-Boj DeMoya" that showcase this constantly versatile lynchpin of European techno. First up is his "kraut remix", which unsurprisingly channels the grainy beauty of Neu! and early Kraftwerk, before his "synth remix" dials back the drums and diverts our attention towards an expansive arrangement of melodious flourishes from classic synthesisers.
John Tejada and Reggie Watts reunite as Wajatta following their triumphant LP Don't Let Get You Down on Brainfeeder to deliver a particularly inventive, soul-stirring vocal techno version of "Couvre chef en peau de taupe". Watts soars over the signature warmth of Tejada's production, while Brigitte Barbu's mysterious tones linger in every fold of the mix.
Matthew Herbert offers up a "Butter Dub" version of the album interlude serie "Trou Vert" that pits his signature stark sampling methods against Brigitte Barbu's material and creates a fruitful dialogue of crooked 4/4 mechanics with all the playful curiosity of the original and a strong dose of Herbert's inimitable musical personality.
White Vinyl
Impressed by the mass, the cold and the eternal ice. It seems empty, uninhabitable and barren - yet this island pulses with power, warmth and life. Deep and technoid sound, spherical surfaces, magical melodies and you have the feeling of flying over this island! Take a seat, fasten your seatbelts and enjoy the flight over "GREENLAND".
Beeindruckt von der Masse, der Kälte und dem ewigen Eis. Sie wirkt leer, unbewohnbar und karg - dennoch pulsiert diese Insel vor Kraft, Wärme und vor Leben: Grönland. Deeper und technoider Sound, sphärische Flächen, magische Melodien und schon hat man das Gefühl, über diese Insel zu fliegen! Nehmt Platz, schnallt Euch an und genießt den Flug über "GREENLAND".
Produziert und aufgenommen von Arca, definiert KiCk i eine neue Ära in der Multiplex-Welt der venezolanischen Künstlerin, Sängerin, DJ, Performerin und Komponistin. Mit Björk, Rosalía, Shygirl und SOPHIE hat Arca zum ersten Mal Kollaborateure in ihre Welt eingeladen. Zuvor produzierte sie für Björk, Kayne West und FKA twigs, komponierte Musik für das MoMA, erschuf gewaltige Noise-Skulpturen oder legte bei Festivals als DJ auf. Mit KiCk i wird nicht nur die Freude gefeiert, die Arca in ihrem Leben finden konnte, sondern auch der manchmal beschwerliche Weg, den sie dafür zurücklegen musste. Ihre Bemühungen, ihr venezolanisches Erbe und ihre trans-lateinamerikanische Identität zu versöhnen, entpuppen sich als Reggaetón und spanischem Pop. Aber KiCk i ist nicht nur eine Pop-Platte oder eine experimentelle Platte, oder auch nur eine Mischung aus beiden, sondern alles auf einmal - und noch so viel mehr. Je nachdem, wo man die Nadel aufsetzt, findet man Bubblegum, raue Geräusche, elektronische Psychedelia, Balladen, Knaller, Gelächter, Tränen, Leidenschaft und Glaubensäußerungen - Klänge und Ideen, die nicht einfach miteinander verschmelzen, sondern gleichzeitig in einer Quantenüberlagerung koexistieren. "Ich möchte nicht an ein Genre gebunden sein", erklärt Arca. "Ich will nicht als eine Sache abgestempelt werden." Wo sie jetzt ist, endet das Nicht-Binärsein nicht mit ihrer geschlechtlichen Identität. Es ist zu einer Denkweise geworden, bei der keine eine Sache nur eine Sache sein muss, bei der mehrere Bedeutungen, mehrere Realitäten in überlagertem Gleichgewicht koexistieren können. In diesem Raum zwischen den Staaten, in dem das eine Ding das andere ist, hat Arca ein riesiges Feld unerschlossener kreativer Kraft entdeckt.
Der Multi-Instrumentalist und Produzent hat sich mit fein strukturierten und enthusiastischen Kompositionen bereits einen Namen gemacht. Sein 2016 erschienenes Album „Forms“ zog mit seiner spielerischen Verwebung von Rhythmen und Samples die Aufmerk-samkeit der elektronischen Musikszene auf sich. In diesem Jahr veröffentlicht The Micronaut nun Olympia (Summer Games) – ein Album, das seinen sorgfältigen Produktionsstil weiterführt und dem Geist der Olympischen Sommerspiele gewidmet ist. Denn auch wenn diese abgesagt wurden, so sind die damit verbundenen Tugenden wie Durchhaltevermögen und Zusammenhalt zeitlos und gerade in diesen Wochen um so wichtiger. Solch grundlegende Prinzipien, die den Geist der Olympischen Spiele ausmachen, sind es auch, die The Micronaut umgetrieben haben. Und so war es kein Zufall, dass Summer Games entstanden ist: „Ich habe bisher immer Konzept-Alben veröffentlicht. Dieses Mal habe ich Olympia gewählt, weil es nicht nur Wettkampf, sondern auch eine Friedensbewegung ist, bei der es um die Menschen geht, ganz egal welcher Nation sie angehören.“ Diesen vielfältigen und stets vitalen, lebhaften Geist spiegelt das Album wider: Das verspielt-zarte Uneven Bars oder das träumerisch-sphärische Table Tennis, sie alle erzählen von den besonderen Momenten, von Siegen und Niederlagen und all den Facetten, die dem Sport innewohnen. Dadurch ist eine Reise entstanden, eine schwungvolle, aber auch turbulente Achterbahnfahrt, die den künstlerischen Anspruch The Micronauts abbildet: „Lebhaft, expressiv, dramatisch, manchmal ruhig, manchmal kraftvoll – ich versuche immer die Vibes von Wanderlust, Hoffnung und individuellen Momenten in meiner Musik einzufangen“ – erzählt der in Leipzig lebende Künstler. Und dieses Mal liegt das Spannungsfeld zwischen sportlichen Disziplinen – in dem sich The Micronaut musikalisch ausdrückt. Wobei seine Musik keinesfalls zum Sich-Messen anregt, vielmehr sind viele Tracks mit ihrem übermütigen, optimistischen Vibe für die Tanzflächen der Clubs geeignet, um sich die Anspannung der zuweilen olympischen Herausforderungen des Alltags von der Seele zu tanzen. Dazu hat The Micronaut anspruchsvolle Arrangements mit fließenden Melodien und unaufgeregtem Gesang kombiniert und den Weg für ein neues, collagenartiges musikalisches Genre geebnet. Bisweilen dreht Summer Games sogar in Richtung Elektro-Pop ab, dann wieder ist es inspiriert von old-schooligem Hip Hop and in anderen Momenten mündet und explodiert es förmlich in intelligent gesetzten musikalischen Hochsprüngen. Die Messlatte liegt hoch – doch bei allem Auf und Ab scheint immer durch, dass The Micronaut ein begeisterter Musikliebhaber ist, der Ideen und Inspirationen von überall her sammelt und sie unter Einsatz seines ganz eigenen emotionalen Prismas übersetzt.
"Civis Jams" ist eine brodelndes Werk aus schlummernden Strukturen und ruhigen, kraftvollen Songs. Die Vocals haften an den Rändern der Mixes, was ihnen einen intimen und zugleich kryptischen Klang verleiht. Dieses Gefühl wird nochmal verstärkt durch Darkstars nachtaktive Produktionsweise von Drums und Synths. Zu den Highlights gehören die Tracks "Wolf" in bester Mount Kimbie-Manier der "Cold Spring Fault Less Youth"-Phase sowie "Jam", ein potentieller Peaktime-Banger, den Darkstar aber sanft und mit der Schärfe eines Jai Paul interpretieren. Nach ihrem Hyperdub-Debüt "North" (2010) und den beiden Warp-Nachfolgern "News From Nowhere" (2013) und "Foam Island" (2015) haben Darkstar mit "Civic Jams" ein Album mit grandiosen Unterwasser-Nachtsongs erschaffen.
Known for his grainy, analogue dance floor hits, Hungarian artist Norwell has returned with a powerful and transcendent 4-track EP, releasing through Fanzine Records. "In Between" EP is a drum-heavy, intricate series of grooves and soundscapes that draw the listener in from the beginning. While remaining faithful to the tendencies of techno, this record brings something of its own to the table in the form of acidic basslines and retro Kosmiche synth parts, resulting in a stunning array of textures.
"Eastern Echoes" is the opening track on this EP, and it deserves that spot. Combining an intense, Aphex-esque drum beat with hazy, dreamlike Middle Eastern inspired vox and pads, this track is a pumped-up monster of an introduction to the EP. This is immediately followed up with "Evaporate Yourself", a dark and brooding beat with a serpentine bassline that creeps its way through the track and combines with the lush, ethereal ebb and flow of the detuned synths and horror-themed vocals. This track is as cosmic as it is industrial, and sits on the fence between the two in a very unique way. "Model 244" on the other hand utilises a much more 70's modular sound reminiscent of early Kraftwerk hits adapted to the modern age. The track builds layers upon layers of left-field percussion that dance around the central arpeggiated bass in a very pleasing way, and Norwell doesn't leave out his signature glitchy, mechanical soundscapes, which give the track its glorious tension and release. The EP is rounded off with "Repetition Void", potentially the most experimental of the four tracks. Flanged hi-hats dance around the listeners ears and hazy analogue keys induce a hypnotic trance, exacerbated by the almost Papal choir vocals that fit seamlessly into the background.
As Norwell's first release through the Fanzine Label, this EP is dark, it is foreboding, and with the unexpected turns the rhythm takes, it doesn't care about your feelings. If you're ready to be punched in the face by this sci-fi horror listening experience, watch for the release of this EP, Fanzine latest addition to their roster of tasty electronic jams.
Salt Lake Citys Indie-Pop-Lieblinge Choir Boy melden sich nach vier Jahren mit der Veröffentlichung ihres neuen Albums "Gathering Swans" zurück. Mit der emotionalen, kraftvollen und von Pop-Nostalgie durchfluteten Platte, treiben Choir Boy ihren unverwechselbaren Sound auf eine neue Ebene. "Gathering Swans" steckt voller mitreißendem Herzschmerz und zeigt die Band von einer zärtlichen, romantischen Seite. Choir Boy startete als das Projekt von Sänger Adam Klopp, mit ständig rotierenden Bandmitgliedern. Inzwischen haben Choir Boy eine feste Besetzung bestehend aus Klopps langjährigem Wegbegleiter und Bassisten Chaz Costello, dem Saxophonisten und Keyboarder Jeff Kleinman und dem Gitarristen Michael Paulsen. 2016 veröffentlichten Choir Boy ihr, von der Kritik gefeiertes, Debütalbum "Passive With Desire", auf welches 2018 die Single "Sunday Light" folgte. Nach einer Reihe von Tourneen mit Acts wie Cold Cave, Snail Mail und Ceremony begannen Choir Boy mit dem Schreiben ihres neuen Albums. "Gathering Swans" erweist sich als ein würdiger Nachfolger und baut auf Choir Boys mitreißendem Sound mit poppiger Sensibilität auf. Das Album überzeugt mit seinem berührenden "Choral-Pop"-Klang, der zu einem Markenzeichen von Choir Boy geworden ist. "Gathering Swans" ist kreativ, authentisch, leidenschaftlich und schrill. Hinter dem melancholischen, tief emotionalen Grundton von "Gathering Swans" zeigt sich eine helle und hoffnungsvolles Aussicht.
- A1: The Hours Descend - Hojo+Kraft
- A2: Crossing Over Forest, Laho Lake, South Estonia - Tuulikki Bartosik
- A3: The Regent's Canal - Lain Chambers
- A4: Highway Bridge Drain Pipes, Saskatoon, Canada - Kate Carr
- A5: Yellow Flowers! (Feat Darren Hayman) - For Now
- B1: Risør Harbour - Mark Vernon
- B2: Get Yer Kicks! - James Greer
- B3: Tokyo Spring Birdsong - Nick Luscombe
- B4: Mr Slush - D/Bam
- B5: Ng Geen Yun" – No Police Here! (Nathan Road, Hong Kong) - Gabriel Prokofiev
Fieldwave is the new compilation from Nonclassical that unearths new compositions with field recording at their heart. Curated by DJ and sonic adventurer Nick Luscombe (Late Junction, Musicity), it highlights a new wave of sonic artists incorporating natural sound into their work.
The idea for this new compilation series is to reflect a burgeoning area of sonic creativity that has gone from very niche to something much more commonplace. As a DJ at BBC Radio 3's Late Junction, Nick would receive music every day that contained some element of field recording. Many of the artists contained within have received airplay on Late Junction as well as on Late Junction and other experimental programmes. The release features sound artists Kate Carr, Mark Vernon and Hojo+Kraft, singer-songwriter Daren Hayman (Hefner), and accordionist Tuulikki Bartosik.
12''+MP3+Art Print
Allan Shotters zweite EP auf 2DIY4 erzählt eine sehr persönliche Geschichte auf eine quälende Frage, auf ein erschütterndes Gefühl, das ihn nach dem Verlust seiner Mutter plagte. In diesen tragischen Monaten war das Produzieren von Musik sein Zufluchtsort, um mit den vielfältigen Emotionen klarzukommen. Die Diversität an Gefühlen hört man auf "Das Gift" heraus. Überwältigt sein. Sich kraftlos fühlen. In Verunsicherung ertrinken. Wut. Traurigkeit. Warten zu müssen. Hoffnung. Hoffnungslosigkeit. Vier Tracks von brutaler Ehrlichkeit. "Wofür würdest du sterben?" "Für die Chance zurückzugehen."
- A1: Chamomile
- A2: Plum Blossom
- A3: Tuberosa
- B1: Jasmine
- B2: Orchid
- B3: Rose
- C1: Chamomile Night (Alva Noto Remodel)
- C2: Chamomile Day (Alva Noto Remodel)
- D1: Flower Protocol (Oceanic Remix)
- E1: Flower Protocol (Suzanne Kraft Remix)
- F1: Flower Protocol (Bell Towers Remix)
- F2: Flower Protocol (Laura Groves Remix)
Part I (Disc 1)
The Taiwanese artist Yutie Lee covers six Chinese folk songs about Flowers.
Tuberosa, Rose, Jasmine, Plum Blossom, Orchids & Chamomile all are odes to the beauty of the plant. The flower also being a metaphor for something we are desperately longing for, but can never quite get. However you may want to interpret the songs, they are all telling a story of something pure and indestructible. In the end nature will prevail?
Romantic thoughts created in a time long before the current state of the world.
By artificially mutating her voice, Yutie Lee successfully manages to transfer the songs into 2020s arguably much more complex, dystopian reality. She does this not without a bow to the past, prevailing something of the original songs sweet essence, even adding a layer of humour… in the end leaving the listener with a feeling of good hope.
Part II (Disc 2-3)
To complete the package Yutie Lee’s versions have been remixed by, Alva Noto, Bell Towers, Laura Groves, Oceanic and Suzanne Kraft.
Protoelectronics psychedelic Mexican Holy Grail rediscovered by Glossy Mistakes. Inspired by Vangelis, Tomita or Kraftwerk, this unknown rarity gets a second life sounding fresh and pioneering today.
Tito was born in 1946 in Ciudad de México, the son of two Spaniards. Since he was a youngster, he had felt the passion for music and instruments. In the meantime, he started a career as architect. Since his early years, he joined various teen rock bands, where he played bass and guitar. Slowly but surely, his interest in synthesizers started to grow. And the rest is history. Tito defines himself as an “electronic sounds fanatic”. Quetzalcóatl is a truly authentic cornerstone in those terms: an inspired and eclectic artist gives shape to a unique sound through legendary synthesizers such as the MiniMoog or the Arp Odyssey. His passion was so embedded that he even built his own guitars and equalizers; some of which appear on this LP.
Quetzalcóatl, his debut solo album, was originally recorded in 1977 (now remastered) in his bedroom using a four-channel Sony recorder in a truly DIY way. This álbum could be considered as a rarity. But if we listen hard enough, we find a pioneering treasure. Somehow, Quetzalcoátl anticipated the sounds of future decades with simple but inspired compositions. It is a mythological trip to the Pre-Hispanic México. This album is an allegory of the Aztec world. Quetzalcoátl is the most important God for Mesoamerican cultures: it represents the inherent human dualism between the body (represented by the snake) and soul (the feathers). In the song “Profecía”, Quetzalcoátl emerges, announcing the end of the world at the hand Spanish colonialism. Limited edition, 600 copies, remastered in Amsterdam by Wouter Brandenburg.




















