Spencer Miles Abraham Allen, wie er mit vollen Namen heißt, stammt aus Rochester im State New York. Schon mit seinem Mittelnamen Miles, natürlich angelehnt an den großen Miles Davis, gaben seine Eltern ihm eine Musikkarriere gleich mit in die Wiege. Während die künstlerische Laufbahn langsam ins Laufen kam, blieben diese dennoch skeptisch. Als Spencer. das College nämlich für die Musik verließ, um an seiner Karriere zu arbeiten, waren seine Eltern alles andere als glücklich darüber. Er gab ihnen das Versprechen, wenn es mit der Musik nicht klappen sollte, binnen eines Jahres zurück im Hörsaal zu sein. Zu diesem Zeitpunkt hatte er dann aber ein paar Millionen Streams bei Spotify und einen Plattenvertrag bei 4AD in der Tasche - sein Platz im College bleibt wohl vorerst leer und auch seine Eltern können wieder ruhig schlafen. Von Fader und Pitchfork als einer der Acts für 2021 proklamiert, kann Spencer. selbstbewusst vorausschauen. Mit seiner Single "Automatic" hatte er 2019 bereits einen kleinen Underground-Hit gelandet…
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Raw Poetic produzierte sein neues Album 'Laminated Skies' mit seinem Buddy und häufigen Kollaborateur Damu The Fudgemunk und Gastmusikern wie Pat 'P' Fritz (git) und Luke Stewart (bass). Musikalisch schöpft das mehrdimensionale Werk aus den Genres, die Hip-Hop ausmachen, und Einflüssen aus allen Facetten des Spiritual Jazz. 'Laminated Skies' ist Raw Poetics sechstes Soloalbum und das erste offizielle auf einem Label. Qualität ist ein stetiges Synonym des Künstlers, der auf einen reichhaltigen Lebenslauf mit den Eltern in der Black Panther-Bewegung, mit seinem Onkel Jazzlegende Archie Shepp, als Lead-MC des Duos Panacea (Rawkus) und mit Kollabos mit K-Def, Blu und Kev Brown zurückschauen kann. Das gemeinsam mit Damu produzierte 'Ocean Bridges' (2020) mit dem Saxophonisten Archie Shepp wird als eines der besten Alben des Jahres gefeiert.
Raw Poetic produzierte sein neues Album 'Laminated Skies' mit seinem Buddy und häufigen Kollaborateur Damu The Fudgemunk und Gastmusikern wie Pat 'P' Fritz (git) und Luke Stewart (bass). Musikalisch schöpft das mehrdimensionale Werk aus den Genres, die Hip-Hop ausmachen, und Einflüssen aus allen Facetten des Spiritual Jazz. 'Laminated Skies' ist Raw Poetics sechstes Soloalbum und das erste offizielle auf einem Label. Qualität ist ein stetiges Synonym des Künstlers, der auf einen reichhaltigen Lebenslauf mit den Eltern in der Black Panther-Bewegung, mit seinem Onkel Jazzlegende Archie Shepp, als Lead-MC des Duos Panacea (Rawkus) und mit Kollabos mit K-Def, Blu und Kev Brown zurückschauen kann. Das gemeinsam mit Damu produzierte 'Ocean Bridges' (2020) mit dem Saxophonisten Archie Shepp wird als eines der besten Alben des Jahres gefeiert.
Toro y Moi siebtes Studioalbum MAHAL ist die bisher wohl kühnste und faszinierendste Reise des musikalischen Masterminds Chaz Bear. Mit einer weiten Spannbreite zwischen Genres und Sounds - vom zotteligen Psychedelic Rock der 1960er & 1970er hin zum luftigen Sound des Mod-Post-Punks der 90er-Jahre - nimmt das Album die Hörer*innen mit auf eine musikalische Expedition, in der sie im Rücksitz von Bears philippinischen Jeepney, der auch das Albumcover ziert, Platz nehmen können. So ist MAHAL ein unverwechselbares Toro y Moi-Erlebnis, welches in Verbindung zu seinen vorigen Werken steht und dennoch einen ganz neuen Weg einschlägt, wie es nur Bear tun kann. Seit der Veröffentlichung des bahnbrechenden Electronic Pop-Albums Causers Of This 2009, hat Toro y Mois Alben stets die Idee, was sein Sound sein könnte, weiterentwickelt. Dennoch findet sich in Bears Backkatalog nur wenig, das einen auf die Deep Groove-Exkursion auf seinem bisher vielfältigsten Album MAHAL vorbereiten könnte. Mit den ersten Tönen des Albums werden wir direkt in den Beifahrersitz gesetzt, umgeben von den Motorengeräuschen des Jeeps und bereit für die Fahrt, die Chaz und seine Gefährten für uns geplant haben. Einige der 13 Tracks auf MAHAL - das Wort für Liebe in der auf den Philippinen gesprochenen Sprache Tagalog - finden ihre Anfänge in der Zeit um das deutlich rockigere What For? aus dem Jahr 2015. So liefert das neue Album eine ganz klare Antwort und spannt den Bogen: What For? - For Love. MAHAL wurde größtenteils letztes Jahr in Bears Studio in Oakland in Kollaboration mit Künstler*innen wie Sofie Royer, Unknown Mortal Orchestras Ruban Neilson, Alan Palomeo von Neon Indian sowie The Mattson 2 fertiggestellt. "I wanted to make a record that featured more musicians on it than any other record of mine," erklärt Bear. "To have them live on that record feels grounded, bringing a communal perspective to the table." Im Resultat ist MAHAL üppig und voller Überraschungen - sei es durch das locker lässige "The Loop", das an Sly and The Family Stones erinnern lässt oder dem elastischen Psych-Rock bei "Foreplay" sowie der schwindelerregenden Mulatu Astatke-Anlehnung bei "Last Year".
Toro y Moi siebtes Studioalbum MAHAL ist die bisher wohl kühnste und faszinierendste Reise des musikalischen Masterminds Chaz Bear. Mit einer weiten Spannbreite zwischen Genres und Sounds - vom zotteligen Psychedelic Rock der 1960er & 1970er hin zum luftigen Sound des Mod-Post-Punks der 90er-Jahre - nimmt das Album die Hörer*innen mit auf eine musikalische Expedition, in der sie im Rücksitz von Bears philippinischen Jeepney, der auch das Albumcover ziert, Platz nehmen können. So ist MAHAL ein unverwechselbares Toro y Moi-Erlebnis, welches in Verbindung zu seinen vorigen Werken steht und dennoch einen ganz neuen Weg einschlägt, wie es nur Bear tun kann. Seit der Veröffentlichung des bahnbrechenden Electronic Pop-Albums Causers Of This 2009, hat Toro y Mois Alben stets die Idee, was sein Sound sein könnte, weiterentwickelt. Dennoch findet sich in Bears Backkatalog nur wenig, das einen auf die Deep Groove-Exkursion auf seinem bisher vielfältigsten Album MAHAL vorbereiten könnte. Mit den ersten Tönen des Albums werden wir direkt in den Beifahrersitz gesetzt, umgeben von den Motorengeräuschen des Jeeps und bereit für die Fahrt, die Chaz und seine Gefährten für uns geplant haben. Einige der 13 Tracks auf MAHAL - das Wort für Liebe in der auf den Philippinen gesprochenen Sprache Tagalog - finden ihre Anfänge in der Zeit um das deutlich rockigere What For? aus dem Jahr 2015. So liefert das neue Album eine ganz klare Antwort und spannt den Bogen: What For? - For Love. MAHAL wurde größtenteils letztes Jahr in Bears Studio in Oakland in Kollaboration mit Künstler*innen wie Sofie Royer, Unknown Mortal Orchestras Ruban Neilson, Alan Palomeo von Neon Indian sowie The Mattson 2 fertiggestellt. "I wanted to make a record that featured more musicians on it than any other record of mine," erklärt Bear. "To have them live on that record feels grounded, bringing a communal perspective to the table." Im Resultat ist MAHAL üppig und voller Überraschungen - sei es durch das locker lässige "The Loop", das an Sly and The Family Stones erinnern lässt oder dem elastischen Psych-Rock bei "Foreplay" sowie der schwindelerregenden Mulatu Astatke-Anlehnung bei "Last Year".
GA-20 ist ein Trio aus 2 Gitarren, Gesang und Schlagzeug. Eine rohe, leidenschaftliche und ehrliche Performance, sowohl auf der Bühne als auch im Studio, ist das einzige Ziel. GA-20 wurde von den Freunden Pat Faherty und Matthew Stubbs in Boston, Massachusetts im Jahr 2018 gegründet und nach dem Verstärker benannt, den die Firma Gibson zwischen 1950 und 1961 herstellte. Das Projekt entstand aus Liebe zum traditionellen Blues, R&B und Rock & Roll der späten 50er und frühen 60er Jahre. Ihre nicht nachlassende Begeisterung für legendäre Künstler wie Lazy Lester, J.B. Lenoir, Earl Hooker, Buddy Guy, Otis Rush und Junior Wells gibt Faherty und Stubbs den nötigen Schub eine moderne Version dieser beliebten Kunstform aufzunehmen und aufzuführen. Das Album ,Lonely Soul" wurde in den Q Division Studios in Somerville, Massachusetts aufgenommen und von Stubbs produziert. Die vorab veröffentlichte Single "Naggin On My Mind", mit Grammy-Preisträger Charlie Musselwhite an der Mundharmonika und Luther Dickinson an der Slide-Gitarre, eröffnet das Album. ENG GA-20 was formed by friends Pat Faherty and Matthew Stubbs in Boston, MA in 2018. The project was born out of their mutual love of heavy traditional Blues, R&B, and Rock & Roll of the late 50s and early 60s. Faherty and Stubbs bonded over legendary artists like Lazy Lester, J.B. Lenoir, Earl Hooker, Buddy Guy, Otis Rush and Junior Wells. Feeling a void in current music, the duo have set out to write, record and perform a modern version of this beloved art form. Live, GA-20 is a trio of 2 guitars, vocals and drums. Raw, passionate and honest performance, both on stage and in the studio, is the only goal. "Lonely Soul", the title track to their debut album embodies their sound: raw, cutting, and authentic.
Am 22.04. erscheint ”Epithymia” von Die Andere Seite. Ein erstes Album, aber kein klassisches Debüt, denn: Bis vor kurzem traten Tom Schilling und seine Band noch als Tom Schilling & The Jazz Kids auf und veröffentlichten als solche 2017 das Album ”Vilnius”. Die Besetzung ist zwar weitestgehend gleichgeblieben und auch Moses Schneider ist wieder dabei. Doch mit Die Andere Seite wird in vielfacher Hinsicht ein neues Kapitel aufgeschlagen, was sich auch in den zehn Liedern von ”Epithymia” manifestiert.
”Mir gefällt natürlich, dass ‚Die Andere Seite‘ eine Metapher für den Tod ist. Das passt gut zu einem Sehnsuchts-Album. Wenn man dieses unstillbare Gefühl in sich trägt, erlebt man vieles intensiver, aber
man fühlt sich oft auch fremd und heimatlos in dieser Welt”, so Tom Schilling. ”Ich weiß nur, dass der Kern meiner Sehnsucht letztlich der Wunsch nach innerem Frieden ist. Nach dem Ankommen. Dem Nichts. Zu Ende gedacht also vielleicht die Sehnsucht nach dem Tod.”
”Epithymia” ist ein besonderes, ein intensives, ein herausforderndes Album. Was nicht nur für die Musik gilt. Für das Artwork fand Tom Schilling eine Künstlerin, die seiner Arbeit und seinen Gedanken sehr nahe steht: Natalie Huth, die aus alten Zeitschriften, Zeitungen und Fotografien dunkle, mal Angst einflößende, mal romantische Collagen fertigt, hat nicht nur das Album-Cover gestaltet – sie bebildert jeden Track des Albums mit ihren düsteren Arbeiten.
"Albert Pöschl ist seit fast zwanzig Jahren als Label- und Studio-Betreiber, Produzent und Musiker einer der umtriebigsten kreativen Köpfe in München." fasste DFL-Kultur treffend zusammen. Er holte den 90ern Bands wie Die Goldenen Zitronen, Tocotronic oder Die Sterne nach München und war maßgeblich an bedeutenden kulturellen Zwischennutzungen wie dem "Puerto Giesing" beteiligt. Mit dem Label "Echokammer" gehört er zu den einer der zentralen Münchner Szeneakteure. Die Diskographie liest sich wie ein Who is Who der Münchner Independant-Szene, mit Platten von Queen of Japan, Das weiße Pferd, Tom Wu, Kamerakino, Damenkapelle uvm. Nun veröffentlicht Albert Pöschl am Freitag 8.4 mit "Jason B.Sad / Jason B.Glad" das zweite (Solo-)Album unter dem Namen "Jason Arigato". Bestückt nur mit Akustikgitarre, Fuzz, Echo und einer speziellen Stimme ist diese Kunstfigur (ehem. Bassist bei Queen of Japan) nun schon seit 2010 aktiv. Das neue Album is voller bitterer, süßer & bittersüßer, wunderschön geisterhafter Songwriter-Nummern im Stil der alternativen 60ies, voll "analoger, wirklich zuckersüßer Lo-Fi-Ästhetik" (Groove) und erzählt von Isolation….
2020 erschien mit "KiCk i" der Grammy nominierte Auftakt zur Serie; auch nominiert bei den Latin Grammy Awards als "Best Alternative Music Album". 2021 setzt Arca mit "KICK ii" bis "IIIII" nun die "KiCk"-Serie auf XL Recordings fort. Jetzt erscheinen diese auch physisch auf CD und Vinyl! Als Künstlerin war Arca schon immer eine Gestaltenwandlerin - äußerlich wie musikalisch. Sie produzierte Musik für Lady Gaga, Frank Ocean, Björk, Kanye West und FKA twigs, komponierte Musik für das MoMA, trat 2020 mit den Labèque Schwestern, zwei fantastischen Pianistinnen, bei der Burberry Fashion-Show auf, schrieb einen Soundtrack-Beitrag für die HBO-Serie "Euphoria", erschuf gewaltige Noise-Skulpturen oder gab sich auf Partys als exaltierte Diva. Arca wurde für einen GLAAD Media Award nominiert und ist die erste nicht-binäre Künstlerin, die schließlich für einen GRAMMY nominiert wurde. Sie hat ihr eigenes Album-Artwork entworfen und gemalt, für Bottega Venetta, Calvin Klein und Loewe gemodelt, Musikinstrumente der nächsten Generation mitentwickelt und auch mit KI experimentiert. Alejandra Ghersi Rodriguez, wie Arca eigentlich heißt, wurde erst vor kurzem von Publikationen wie dem Time Magazine, Guardian, DAZED, Billboard, Pitchfork, Stereogum und der Los Angeles Times zur einer der innovativsten Künstlerinnen des 21. Jahrhundert ernannt. Als nonbinäre Latinx-Transfrau will Doña Arca die Rolle des Popstars für kommende Generation neu definieren - mit "KICK ii bis IIIII" entführt sie uns in diese Zukunft und öffnet die Tür in eine neue und nonbinäre Soundwelt.
Das Album ist eine skurrile Jazz/Hip-Hop-Fusion (Miles Davis' On The Corner meets J Dilla's Donuts) und enthält eine Reihe hochtalentierter Gesangsgäste wie Saba, Phoelix, Braxton Cook, Femdot und Malaya. Cisco Swank ist ein 21-jähriger Multi-Instrumentalist, Sänger und Produzent aus Brooklyn, NY, der sich schnell zu einer festen Größe in der R&B-, Jazz- und Hip-Hop-Szene seiner Stadt entwickelt hat. Cisco hat mit Künstlern wie Brasstracks, Maurice Brown, Kenneth Whalum, Malaya, Julius Rodriguez und CARRTOONS zusammengearbeitet. Luke Titus ist ein 24-jähriger Multi-Instrumentalist, Sänger und Produzent aus Chicago, der derzeit in LA lebt. Er ist der jüngste Musiker der Blue Man Group (Schlagzeug) und hat für Noname (Room 25), Ravyn Lenae, KAINA, SMINO, SABA und viele andere produziert. Das Magazin FADER hat Titus als einen "brillanten" Schlagzeuger und Produzenten tituliert.
Der Dream-Pop Künstler Papercuts veröffentlicht sein neues Album 'Past Life Regression'. Losgelöst von Trends und musikalischer Fremdbestimmung, ist sein nunmehr siebtes Studioalbum eine Reise in die verträumteren Gefilde des psychedelischen Folk-Pop, geprägt durch Einflüsse von Künstlern wie The West Coast Pop Art Experimental Band, Spiritualized, Echo & The Bunnymen, Leonard Cohen und dem Pop der späten 60er Jahre.
Die letzten zwei Jahre seit seiner ersten Veröffentlichung
bei der Deutschen Grammophon waren turbulent für den
aus Berlin stammenden Klaviervirtuosen, Produzenten und
Sänger Dario Lessing : mit einem eklektischen Mix aus
wunderschönen Klavierstücken (DNA I), Kooperationen mit
anderen Produzenten (Robot Koch, Andrew Applepie, AK
und mehr) und alternativen Popprojekten (Better Days EP
mit Rezar uraufgeführt auf COMPLEX) wuchs seine
Online-Anhängerschaft von null auf fast eine Million
monatliche Hörer. Dario Lessing bereitet jetzt sein
Collab-gefülltes Album "Frequency" vor. Hier sind Gäste
bei jedem der elf Tracks zu hören. Kurzum - Lessing
steht für eine neue Generation von Selfmade-Künstlern
und Produzenten, die ohne musikalische oder
geographische Grenzen zusammenarbeiten. Seine
Fähigkeit, den Kern der Kreativität anderer Künstler zu
erfassen, führt zu einzigartig direkten und intuitiven
Aufnahmen mit einem spirituellen, oft mystischen
Charakter.
Neben Stimulus enthält Frequency die Stimmen von
James Chatburn (AUS), Graham Candy (NZ), Rezar
(AUT), SHAMS (GE) und Mario (GE). Jeder der 11 Songs
ist eine Geschichte von zwei Frequenzen, die
aufeinandertreffen, sich gegenseitig beeinflussen,
kollidieren und eine neue Welle erschaffen.
Coloured LP[20,55 €]
Die Wände. Das sind Carsten von Postel, Jann Petersen und Mathias Wolff. 2013 während des gemeinsamen Studiums an der Universität der Künste Berlin gegründet, veröffentlicht das Trio bereits im Oktober 2015 ihre erste gleichnamige EP, tourt zusammen mit Molde und spielt auf Festivals wie u.a. dem Jenseits von Millionen, c/o pop, Alinae Lumr und dem Incubate in den Niederlanden. Der Musikexpress kürt sie zu einem der besten Newcomer auf dem c/o pop Festival 2016. Im gleichen Jahr veröffentlichen sie eine gemeinsame Split-EP mit der Berliner Band Pigeon. Im Frühjahr 2019 erscheint endlich ihr Debütalbum "Im Flausch" bei Späti Palace. Es folgen ausgedehnte Touren und Festivalshows im In- und Ausland, während die Band parallel bereits an neuem Material arbeitet. Im Spätsommer 2021 geht es für die Band ins Studio Tutti nach Leipzig, um gemeinsam mit Alexander Günther (u.a. Mellie, Adrie, Molde, Go Lamborghini Go) ein neues Album zu produzieren und aufzunehmen.
Black LP[20,55 €]
Die Wände. Das sind Carsten von Postel, Jann Petersen und Mathias Wolff. 2013 während des gemeinsamen Studiums an der Universität der Künste Berlin gegründet, veröffentlicht das Trio bereits im Oktober 2015 ihre erste gleichnamige EP, tourt zusammen mit Molde und spielt auf Festivals wie u.a. dem Jenseits von Millionen, c/o pop, Alinae Lumr und dem Incubate in den Niederlanden. Der Musikexpress kürt sie zu einem der besten Newcomer auf dem c/o pop Festival 2016. Im gleichen Jahr veröffentlichen sie eine gemeinsame Split-EP mit der Berliner Band Pigeon. Im Frühjahr 2019 erscheint endlich ihr Debütalbum "Im Flausch" bei Späti Palace. Es folgen ausgedehnte Touren und Festivalshows im In- und Ausland, während die Band parallel bereits an neuem Material arbeitet. Im Spätsommer 2021 geht es für die Band ins Studio Tutti nach Leipzig, um gemeinsam mit Alexander Günther (u.a. Mellie, Adrie, Molde, Go Lamborghini Go) ein neues Album zu produzieren und aufzunehmen.
Peter Brötzmann - alto & tenor saxophone, E flat clarinet, A clarinet, bass clarinet; / Misha Mengelberg - piano, voice / Han Bennink - drums, tenor saxophone, clarinet etc. - Recorded by Jost Gebers on February 26th, 1979 at the Akademie der Künste in Berlin. Produced by Peter Brötzmann and Jost Gebers. - Cover Design by Peter Brötzmann, Photograph by Roberto Masotti. This album was originally released on FMP in 1979 Remastered by Martin Siewert in 2021.
Das 3. Studioalbum „In The Meantime“ der Ausnahmekünstlerin Alessia Cara ist jetzt auch auf Vinyl erhältlich und beinhaltet 18 fulminante Tracks darunter die introspektiven Singles ”Best Days” und ”Sweet Dream”. Fans weltweit können sich wieder auf ein musikalisches und lyrisches Meisterwerk freuen!
Seit Alessia 2015 mit der Hymne ”Here” zum Star wurde, ist die Singer/Songwriterin mit ihrem Publikum gereift und hat die Höhen und Tiefen der Jugend und des jungen Erwachsenseins mit erstaunlicher
Klarheit eingefangen. Die Debütsingle der Grammy-Gewinnerin, ”Here”, erreichte Platz 5 der Billboard
Hot 100 und verkaufte sich drei Millionen Mal. Ihr mit Platin ausgezeichnetes Debütalbum „Know-ItAll“ lieferte mit „Scars to Your Beautiful” einen weiteren Hit, und mit ”Stay”, einer schwindelerregenden
Club-Kollaboration mit Zedd und einem unvergesslichen Beitrag zu Logics ”1-800-273-8255” fügte sie ihrer
Sammlung weitere Platin-Plaketten hinzu. Die aus Brampton, Ontario, stammende Top-Künstlerin kehrte
2018 mit ”The Pains of Growing” zurück, das einen Juno Award für das beste Album und den Songwriter
des Jahres gewann und Cara als eine der führenden Singer/Songwriterinnen ihrer Generation zementierte.
Sic transit gloria mundi! Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys, die Halbgötter des Italo-Schlagers, nehmen den Ariadnefaden beherzt in die Hände und ziehen als gemachte Vielzahl von Theseus aus der Mitte des Labyrinths. 2020 is over if you want it. Und schon bot 2021 der Gruppe ein neues Reich der Ideen. Man schöpfte tief aus den Quellen der Inspiration über das heilige Land Italien und schließlich gab es neue große Werke des Italo-Schlager-Pops. Denn auserzählt ist diese Erfolgsgeschichte zwischen Kunst, Konsum und Kritik noch lange nicht. Von Roberto zu Roy, von „Greatest Hits“ zu neuen Titeln, heißt das neue Album fast schon folgerichtig „Mille Grazie“. Denn zum 40-jährigen (gegründet wurde die Gruppe schließlich 1982)
Bandjubiläum im Jahr 2022 muss man nach so einer bewegten Zeit auch einmal ganz bescheiden hinter den Mythos treten. Sich selbstverständlich mit dem nötigen Augenzwinkern, bei der großen Mutter Musik, bei den Fans und schließlich auch bei sich selbst bedanken.
Wenn eine internationale Wochenzeitung einen Musiker als »weißen Papst der schwarzen Kunst« betitelt, klingt das verdächtig nach Altersmilde eines Bluesers in den besten Jahren, der die guten schon hinter sich hat. Von wegen! Bei Johnny Winter schlugen die Beurteilungen während seiner Tournee 2011 den Tonfall der frühen Jahre an, als das Blatt "Rolling Stone" den hageren Mississippi-Barden als »schielenden Albino mit langem, fließenden Haar« beschrieb, »der so ziemlich die flüssigste Gitarre spielt, die man jemals gehört hat«.
Ob gewollt oder nicht: man ließ Winter damit ein wenig an dem Rocker-Lorbeer schnuppern, der für den jungen Clapton und Jimi Hendrix reserviert war. Doch Winter lässt hören, dass er nur den Blues wollte, kratzbürstig, um Howlin' Wolfs oder Muddy Waters’ geigenden Höhlengroove zu beschwören, und doch fingerfertig genug an den Saiten, um mit verblüffend geschmeidigem Spiel Tongirlanden herbeizuzaubern, die haarscharf zwischen zwei Taktstriche passen.
Ziemlich cool bleibt Winter, wenn man persönliche Leidenskurven aus seiner Musik herauszulesen versucht: »Wenn ich Blues spiele, geht es mir gut«, diktierte er jüngst einem Journalisten ins Oktavheft. Dass dies auch vor über 40 Jahren schon so war, beweist das Debüt-Album auf beiden Seiten.
Aufnahme: 1969
Produktion: Johnny Winter
Als Jóhann Jóhannsson im Winter 2018 überraschend in Berlin starb, endete auch ein hochinteressantes Zusammenspiel der Künste. Jóhann Jóhannsson hatte es gewagt, hatte Musik und Literatur, Musik und Theater, Musik und Film in seinen Kompositionen miteinander kommunizieren lassen, sehr innovativ, oft melancholisch, immer tiefgründig, klassische und elektronische Elemente verschmelzend.
Den Philanthropen und Kunstsammler Richard Thomas interessierten genau solche Grenzgänge. Er stellte sich vor, dass ein Werk entsteht, bei dem die bildende Kunst und die Musik in einen Dialog treten, sich
jedoch nicht gegenseitig übermalen, einander in Produktion und Interpretation nicht nachlaufen, sondern eins werden. Und er hatte einen Künstler vor Augen, den Berliner Maler Thilo Heinzmann, der seinerseits sofort an Jóhann Jóhannsson dachte.
In the vast musical archive that is Roman Flügel’s discography, Ro70 holds a special place. Written, performed and produced between January and July 1995, it is his debut album as a full-fledged solo artist. Enquired and inspired by a certain David Moufang from Heidelberg, who used to share a classroom with Jörn Elling Wuttke at the SAE Institute and revealed himself to be an Acid Jesus fan and also of the Roman IV 12“ project, it seemed like a good fit for his (and Jonas Grossmann’s) Source Records label.
In the days before file sharing that meant going back and forth with various DATs in his mom’s Volkswagen Polo Fox for actual listening sessions between Darmstadt and Heidelberg. The time was as special and idiosyncratic one as was the sound of Source Records and of course Ro 70 itself. While the rave-olution was ready to eat its kids with the commercial outlook of former underground phenomena looked bright and the scene’s prophecy seemed grim, enterprises like Source and artist like Roman Flügel were defying any competition out of those corners with their own means.
Listening back to the ten tracks of Ro 70, it proves them, their taste and artistic vision right. Probably still being put into the ambient, downtempo, electronica or chill out sections of most record shops, this music could have been made, relished and cherished anytime between 1995 and now. Made in Roman’s home studio in his parent’s house or in the Klangfabrik studio in Egelsbach, this was made for before or after the rave – or for people who din’t want to have to do anything with it at all. His signature is all over it. Well balanced soundscapes with an almost uncanny presence and clarity. Bittersweet symphonies that doesn’t seem to be in an inferior position to modern classical or electronic studies.
It is also a very personal testament to a time in the artists’s life that was ready to get caught in the maelstrom of the oscillating techno city called Frankfurt am Main and its halcyon days between the Delirium record shop, Sven Väth’s marathon sets, the early days of the label triumvirate Playhouse, Klang & Ongaku. In a musical journal without lyrics, those memories will have to stay pantomimic and private. All for the better, that we can at least still listen to them.




















