Nach 6 jähriger Pause ist die Rockband Heisskalt wieder zurück. Dass die Fans das sehnsüchtig erwartet haben, merkt man nicht nur an den
Streamingzahlen, die in 6 Jahren Inaktivität beständig hoch waren, sondern auch an der kürzlichen Ankündigung der ersten Tour, die innerhalb
kürzester Zeit zu großen Teilen ausverkauft war und hochverlegt wurde.
Die Single "Wasser, Luft und Licht", mit der Heisskalt ihr kommendes Album "Vom Tun und Lassen" ankündigen, lässt keine Fragen offen und lädt mit
großem Ohrwurm-Potenzial direkt zum Tanzen ein. Doch wie es typisch ist für die Band, die zu den einflussreichten der letzten 10 Jahre im Deutschen
Band-Markt gehört, steckt dahinter auch eine tiefere Message:
"Es geht um einen Prozess des sich Gewahr werdens, dass alles irgendwie doch eins ist, auch wenn es für uns einfacher scheint, zu trennen und
voneinander zu unterscheiden. Wir atmen alle die selbe Atmosphäre, trinken das selbe Wasser, wärmen uns am selben Licht. Wenn wir uns als Teil
dessen erkennen, dann ist das ganz schön friedlich. Und es braucht Frieden."
Cerca:kurz
- A1: I Hope You Die
- A2: The Inevitable Return Of The Great White Dope
- A3: Mama's Boy
- A4: Three Point One Four
- A5: Mope
- B1: Yummy Down On This
- B2: The Ballad Of Chasey Lain
- B3: Rsvp
- B4: Magna Cum Nada
- B5: The Bad Touch
- B6: That Cough Came With A Prize
- B7: Take The Long Way Home
- C1: Hell Yeah
- C2: Right Turn Clyde
- C3: This Is Stupid
- C4: A Lap Dance Is So Much Better When The Stripper Is Crying
- C5: The Ten Coolest Things About New Jersey
- C6: Along Comes Mary
- D1: The Bad Touch (The Eiffel 65 Mix)
- D2: The Ballad Of Chasey Lain (The Flirt Mix)
- D3: Hope" (The Pet Shop Boys Extended Remix)
Hooray for Boobies ist das dritte Studioalbum der Bloodhound Gang.
Zur Feier des25-jährigen Jubiläums des Albums wird es auf 180g-Vinyl in Splatter-Optik neu aufgelegt.
Das Album war ein großer kommerzieller Erfolg und hat sich weltweit über 4 Millionen Mal verkauft.
Das Album erreichte Platz 14 in den US Billboard 200 Charts und wurde in Deutschland, Australien und
Österreich zur Nummer eins.
Hooray For Boobies enthält fünf Singles: „Along Comes Mary“, ‚The Bad Touch‘, ‚The Ballad of Chasey
Lain‘, ‚Mope‘, und ‚The Inevitable Return of the Great White Dope‘. „The Bad Touch“ war ein großer
internationaler Hit, der in fünf Ländern die Nummer eins und in weiteren 10 Ländern die Top 20 erreichte.
Das Album enthält verschiedene Sketche zwischen den Songs. Der erste dieser Sketche mit dem Titel
„Mama’s Boy“ ist ein improvisiertes Telefongespräch zwischen Jimmy Pop und seiner Mutter. In „That
Cough Came With A Prize“ wird 15 Sekunden lang gehustet. „This Is Stupid“ ist ein willkürlicher Track,
der von dem Gesangsduo vorgetragen wird, das auch in ‚Right Turn Clyde‘ zu hören ist. „R.S.V.P.“ enthält
einen kurzen Monolog der erwachsenen Schauspielerin Chasey Lain. Und „The Ten Coolest Things About
New Jersey“ schließlich besteht einfach aus zehn Sekunden Stille!
Die Jubiläums-Trackliste enthält auch drei seltene Remixe: The Bad Touch (Eiffel 65 Remix), The Ballad
Of Chasey Lain (The Flirt Mix), Mope (The Pet Shop Boys Extended Remix).
Das achte Album der Punkrock-Gruppe Turbostaat: Wo sonst Möwen und Wattenmeer waren, sind jetzt Tauben und Beton
Junger Punk steht breit lächelnd in kahler Raumecke vor zerschlissener Tonbandmaschine; kurzgeschorene, blondierte Haare, schnittige Sonnenbrille mit dünnen Metallbügeln, angejahrte Lederjacke über buntem Flanellhemd; Trainspotting-Ästhetik. Beschriebenes Foto ist gewiss kein typisches Albumcover-Motiv - und doch ziert es das Cover vom neuen, achten Studioalbum der Husumer, Hamburger, Berliner Band Turbostaat. Der Mann im Zentrum des angegilbten Schnappschusses? Turbostaat-Stammproduzent und Toningenieur Moses Schneider in seinen späten Zwanzigern; oder in seinen frühen Dreißigern - jedenfalls in einem Lebensabschnitt vor Kamillentee und Hochglanz-Equipment. Dreck, Wut, Tatendrang, Aufbruchsstimmung, rotziger Pessimismus, unverhohlen grantiger Punk-Geist - das sind die Parallelen zwischen jenem Foto und der Platte, die es bebildert. Sie hört mit Fug und Recht auf den Namen 'Alter Zorn', klingt mehr nach Stunde null als nach Spätwerk-LP und probt - anstatt friedfertig zu umarmen - den unsanft aufrüttelnden Würgegriff.
Okay, geschenkt: Friedfertig umarmt haben Turbostaat ihre Hörer*innen auf musikalischer Ebene Zeit ihres Bestehens ohnehin nie. Da war immer mehr Understatement und nordfriesische Nüchternheit als Charmeoffensive oder Frohmut, immer mehr Sehnsucht als Wohlbehagen, immer mehr Krach, wirre Worte und bärbeißige Mine zum bösen Spiel als gut gelaunter Humbug. Turbostaat-Musik, das ist Punkrock, dem Wattenmeer-Nebel in den Lungen hängt - seitdem sich die Band 1999 in der schleswig-holsteinischen Provinz formiert hat und auch ein Vierteljahrhundert später.
Wo sonst Möwen, Wattenmeer-Nebel und graue Weiten waren, verdecken nun Taubenschwärme, endzeitlich versmogte Betonburgen und eine gottverdammte Bismarck-Statue, die dem Szeneviertel ihren metergroßen Arsch entgegenstreckt, die Sicht auf alles Schöne. 'Alter Zorn' blickt auf die »Affenstraße«, auf verwahrloste Eckkneipen, in der sich düstere Schatten stapeln, auf »Ruinen zwischen Glas und Stahl«, auf Metropolen voll »greller Sommerkotze« und Spiegelscherben, die immer enger werden - und nur selten starr auf’s offene Meer. Was den schwammigen Protagonist*innen des Turbostaat-Universums dennoch geblieben ist, ist die bohrende Einsamkeit - dieses wütend-resignierte Gefühl, es nicht zustandezubringen, »hier mitzumarschieren«. 'Alter Zorn' zeichnet eine Dystopie - eine Welt zwischen Novembergicht und Hitzestau, in der sich tote Schwäne im Graben stapeln, Panzer rollen, die Luft knapp wird, Obdachlose die Straße umarmen, alle alles mit Karte bezahlen, in Ledersitzen zittern, die Laune im Arsch und überhaupt »wirklich Sense« ist.
Das achte Album der Punkrock-Gruppe Turbostaat: Wo sonst Möwen und Wattenmeer waren, sind jetzt Tauben und Beton
Junger Punk steht breit lächelnd in kahler Raumecke vor zerschlissener Tonbandmaschine; kurzgeschorene, blondierte Haare, schnittige Sonnenbrille mit dünnen Metallbügeln, angejahrte Lederjacke über buntem Flanellhemd; Trainspotting-Ästhetik. Beschriebenes Foto ist gewiss kein typisches Albumcover-Motiv - und doch ziert es das Cover vom neuen, achten Studioalbum der Husumer, Hamburger, Berliner Band Turbostaat. Der Mann im Zentrum des angegilbten Schnappschusses? Turbostaat-Stammproduzent und Toningenieur Moses Schneider in seinen späten Zwanzigern; oder in seinen frühen Dreißigern - jedenfalls in einem Lebensabschnitt vor Kamillentee und Hochglanz-Equipment. Dreck, Wut, Tatendrang, Aufbruchsstimmung, rotziger Pessimismus, unverhohlen grantiger Punk-Geist - das sind die Parallelen zwischen jenem Foto und der Platte, die es bebildert. Sie hört mit Fug und Recht auf den Namen 'Alter Zorn', klingt mehr nach Stunde null als nach Spätwerk-LP und probt - anstatt friedfertig zu umarmen - den unsanft aufrüttelnden Würgegriff.
Okay, geschenkt: Friedfertig umarmt haben Turbostaat ihre Hörer*innen auf musikalischer Ebene Zeit ihres Bestehens ohnehin nie. Da war immer mehr Understatement und nordfriesische Nüchternheit als Charmeoffensive oder Frohmut, immer mehr Sehnsucht als Wohlbehagen, immer mehr Krach, wirre Worte und bärbeißige Mine zum bösen Spiel als gut gelaunter Humbug. Turbostaat-Musik, das ist Punkrock, dem Wattenmeer-Nebel in den Lungen hängt - seitdem sich die Band 1999 in der schleswig-holsteinischen Provinz formiert hat und auch ein Vierteljahrhundert später.
Wo sonst Möwen, Wattenmeer-Nebel und graue Weiten waren, verdecken nun Taubenschwärme, endzeitlich versmogte Betonburgen und eine gottverdammte Bismarck-Statue, die dem Szeneviertel ihren metergroßen Arsch entgegenstreckt, die Sicht auf alles Schöne. 'Alter Zorn' blickt auf die »Affenstraße«, auf verwahrloste Eckkneipen, in der sich düstere Schatten stapeln, auf »Ruinen zwischen Glas und Stahl«, auf Metropolen voll »greller Sommerkotze« und Spiegelscherben, die immer enger werden - und nur selten starr auf’s offene Meer. Was den schwammigen Protagonist*innen des Turbostaat-Universums dennoch geblieben ist, ist die bohrende Einsamkeit - dieses wütend-resignierte Gefühl, es nicht zustandezubringen, »hier mitzumarschieren«. 'Alter Zorn' zeichnet eine Dystopie - eine Welt zwischen Novembergicht und Hitzestau, in der sich tote Schwäne im Graben stapeln, Panzer rollen, die Luft knapp wird, Obdachlose die Straße umarmen, alle alles mit Karte bezahlen, in Ledersitzen zittern, die Laune im Arsch und überhaupt »wirklich Sense« ist.
Das achte Album der Punkrock-Gruppe Turbostaat: Wo sonst Möwen und Wattenmeer waren, sind jetzt Tauben und Beton
Junger Punk steht breit lächelnd in kahler Raumecke vor zerschlissener Tonbandmaschine; kurzgeschorene, blondierte Haare, schnittige Sonnenbrille mit dünnen Metallbügeln, angejahrte Lederjacke über buntem Flanellhemd; Trainspotting-Ästhetik. Beschriebenes Foto ist gewiss kein typisches Albumcover-Motiv - und doch ziert es das Cover vom neuen, achten Studioalbum der Husumer, Hamburger, Berliner Band Turbostaat. Der Mann im Zentrum des angegilbten Schnappschusses? Turbostaat-Stammproduzent und Toningenieur Moses Schneider in seinen späten Zwanzigern; oder in seinen frühen Dreißigern - jedenfalls in einem Lebensabschnitt vor Kamillentee und Hochglanz-Equipment. Dreck, Wut, Tatendrang, Aufbruchsstimmung, rotziger Pessimismus, unverhohlen grantiger Punk-Geist - das sind die Parallelen zwischen jenem Foto und der Platte, die es bebildert. Sie hört mit Fug und Recht auf den Namen 'Alter Zorn', klingt mehr nach Stunde null als nach Spätwerk-LP und probt - anstatt friedfertig zu umarmen - den unsanft aufrüttelnden Würgegriff.
Okay, geschenkt: Friedfertig umarmt haben Turbostaat ihre Hörer*innen auf musikalischer Ebene Zeit ihres Bestehens ohnehin nie. Da war immer mehr Understatement und nordfriesische Nüchternheit als Charmeoffensive oder Frohmut, immer mehr Sehnsucht als Wohlbehagen, immer mehr Krach, wirre Worte und bärbeißige Mine zum bösen Spiel als gut gelaunter Humbug. Turbostaat-Musik, das ist Punkrock, dem Wattenmeer-Nebel in den Lungen hängt - seitdem sich die Band 1999 in der schleswig-holsteinischen Provinz formiert hat und auch ein Vierteljahrhundert später.
Wo sonst Möwen, Wattenmeer-Nebel und graue Weiten waren, verdecken nun Taubenschwärme, endzeitlich versmogte Betonburgen und eine gottverdammte Bismarck-Statue, die dem Szeneviertel ihren metergroßen Arsch entgegenstreckt, die Sicht auf alles Schöne. 'Alter Zorn' blickt auf die »Affenstraße«, auf verwahrloste Eckkneipen, in der sich düstere Schatten stapeln, auf »Ruinen zwischen Glas und Stahl«, auf Metropolen voll »greller Sommerkotze« und Spiegelscherben, die immer enger werden - und nur selten starr auf’s offene Meer. Was den schwammigen Protagonist*innen des Turbostaat-Universums dennoch geblieben ist, ist die bohrende Einsamkeit - dieses wütend-resignierte Gefühl, es nicht zustandezubringen, »hier mitzumarschieren«. 'Alter Zorn' zeichnet eine Dystopie - eine Welt zwischen Novembergicht und Hitzestau, in der sich tote Schwäne im Graben stapeln, Panzer rollen, die Luft knapp wird, Obdachlose die Straße umarmen, alle alles mit Karte bezahlen, in Ledersitzen zittern, die Laune im Arsch und überhaupt »wirklich Sense« ist.
- A1: Outcast
- A2: Playing Along
- A3: Half-Life
- A4: Decay
- A5: Uncertain Me
- A6: No Cure
- A7: Four Shells
- B1: Seasons
- B2: Relieved
- B3: Negative
- B4: Pendulum
- B5: Free Falling
- B6: Spark
- B7: Hollow
Macht Euch bereit, Elwood Stray’s Debütalbum auf einem ganz neuen Level zu erleben: “Gone With The Flow“ ist auf einer brandneuen Vinyl-Pressung erhältlich, jetzt zusätzlich mit den Tracks ihrer “Triality”-EP. Jede Platte ist ein handgefertigtes Kunstwerk in rot-grauem Splatter, was jedes Exemplar zu einem echten Unikat macht.
Limitierte Auflage, immer einzigartig - Sichert Euch ein Stück Elwood Stray-Musikgeschichte!
Die aus Essen-stammende Band liefert eine energiegeladene Mischung aus Post-Hardcore, Rock und Metalcore. Wenn man ihren Sound beschreiben sollte, würde man es wahrscheinlich mit den Worten schlicht, unaufgesetzt und natürlich tun. Kein technischer Schnickschnack, nur das Wesentliche: Handgemachte Musik.
In ihrer kurzen Zeit in der Branche haben Elwood Stray bereits die Bühne mit zahlreichen internationalen Künstlern geteilt, darunter Bad Omens, The Plot In You, The Ghost Inside, Landmvrks und The Word Alive, und haben nennenswerte Festivalauftritte beim Summerbreeze, Full Force und Takedown hinter sich. Nach ihrer gemeinsamen Europa Tour mit Novelists Anfang 2024, sind Elwood Stray bald mit dem US-Metacorel-Powerhouse Stick To Your Guns unterwegs und unterstützen diese auf ihrer Record Release Tour durch Europa.
- A1: Renaissance
- A2: Habits
- A3: Trouble
- A4: Brand New Dance
- B1: Evil
- B2: All You Got (Skit)
- B3: Lucifer
- B4: Antichrist
- B5: Fuel
- C1: Road Rage
- C2: Houdini
- C3: Breaking News (Skit)
- C4: Guilty Conscience 2
- C5: Head Honcho
- C6: Temporary
- D1: Bad One
- D2: Tobey Feat Big Sean & Babytron
- D3: Guess Who’s Back (Skit)
- D4: Somebody Save Me
Red and Blue VInyl[32,65 €]
25 Jahre nach seinem Durchbruch zieht Eminem den Schlussstrich unter das aggressive Slim Shady-Kapitel,
mit dem 1999 alles anfing – auf dem 12. Studioalbum „The Death of Slim Shady (Coup De Grâce)“.
Weltbekannt für seinen bissigen Humor und seinen einzigartigen Flow, zählt Eminem seit gut 25 Jahren
zu den größten Heavyweights der Hip-Hop-Welt – und als popkulturelle Ikone. Schon kurz nach der
Veröffentlichung der „The Slim Shady LP“ im Jahr 1999 avancierte er zum meistverkauften Rapper der
Musikgeschichte. Abgesehen von inzwischen weit über 220 Millionen verkauften Alben, konnte Eminem
bereits 15 GRAMMYs sowie einen Academy Award in Empfang nehmen. In den USA erhielt er bereits
seine sechste Diamant-Auszeichnung (!). Zuletzt hatte Eminem im Jahr 2020 mit dem Vorgänger-Album
„Music to Be Murdered By“ zum 10. Mal Platz #1 der Billboard-200 eingenommen. Während auch
hierzulande etliche Alben regelmäßig Platz #1 der Charts belegten (u.a. „The Eminem Show“, „Encore“,
„The Marshall Mathers LP2“), ist Eminem inzwischen der Musiker mit den meisten Studioalbum, die schon
für sich genommen Streams in Milliardenhöhe verbuchen. Mit „The Death of Slim Shady (Coup De Grâce)“
schlägt der 51-jährige ”Über-MC” das 12. Albumkapitel auf und sorgt dafür, dass sich der Kreis schließt.
Die französischen Pop.-Connaisseure aus Paris, LA FEMME, veröffentlichen ihr zweites Album ,Mystère".
Die Band hat die kulturelle Landschaft des modernen Paris massiv beeinflusst und ihre Musik an beiden Seiten der Stadt an der Seine verortet: im Glamour und an den weniger glamourösen Schauplätzen. Seit der Veröffentlichung ihres Debüts ,Psycho Tropical Berlin" haben LA FEMME prominente Bewunderer gesammelt: darunter die Regisseure Jacques Audiard und Romain Gavras, Legenden wie JEAN MICHEL JARRE und Hedi Slimane sowie eine stetig wachsende junge Fangemeinde, die ihnen den Titel ,French Best New Band of the Year" bei den französischen Music Awards und Plätze ganz oben in den französischen Charts einbrachte; dazu sorgten TV-Werbespots von Aplles, Renault und Sonos mit der Musik von LA FEMME für gespitzte Ohren.
Die Band kehrt mit einem psychedelischeren Sound und einer ganzen Reihe von Gastsängerinnen zurück, die eine Schneise durch die härtesten Elektrobeats schlagen. LA FEMME feiern ihre wunderbare Heimatstadt und hinterfragen das Ver- und Entlieben. ,Mystère" ist tatsächlich eine Kollektion von Kurzgeschichten über Liebe und Verlust. Jeder einzelnen Song überspringt Sprachbarrieren durch reine Melodie. Der retrofuturistische Surfpop-Sound der Band beruft sich noch immer auf den gleichen glamourös-punkigen Krach wie zuvor, doch dieses Mal ist er durchzogen von einer Zusammenstellung eleganter Einflüsse zwischen ENNIO MORRICONE, dem Disco-Rock von MARIE ET LES GARCONS und THE VELVET UNDERGROUND.
,Mystère" ist ein Fundament für die neue LA FEMME Vorliebe für orientalische Klänge; türkischen Disco, Tuareg Blues, mittelalterliche Psychedelia lehnen sich an an BRIAN ENO und PINK FLOYD.
- A1: Splashing Dashing
- A2: Lord Watch Over Our Shoulders
- A3: Kingly Character
- A4: Jah Jah Is The Ruler
- A5: Every Knee Shall Bow
- A6: Fill Us Up With Your Mercy (Belly Full)
- B1: Mama
- B2: Hello Africa
- B3: Nothing Can Divide Us
- B4: Oh Me Oh My
- B5: It's Growing
- B6: Mystic Chant
- C1: Bless Me
- C2: Love Is The Answer
- C3: Lion Heart
- C4: Keep Them Talking
- C5: Blessed Be The Almighty
- C6: Everything I've Got
- D1: Place In Your Heart
Die Doppel-LP im Klappcover ist in limitierter Auflage für kurze Zeit wieder erhältlich!
"Music Is The Rod" kommt mit den 24 besten Tracks des Sängers, mit Fotos und ausführlichen Liner Notes von Bridgett Anderson, der ehemaligen Managerin von Garnett Silk, und Anthony Rochester (seinem Partner für das Songwriting), sowie Zitaten der verschiedenen Produzenten: Bobby "Digital" Dixon (Digital B), Donovan Germain (Penthouse), Chris Chin (VP), Courtney Cole (Roof International), Richard "Bello" Bell (Star Trail), Sly Dunbar (Taxi), Danny Browne (Main Street), Richie Stevens (Pot Of Gold) und Phillip Smart (Tanyah).
Girl With No Face: Das vierte Album von Allie X, Girl With No Face, ist eine gewagte Ausgrabung ihrer Identität. Eine wahnsinnige Reise in den Kopf
einer Künstlerin, die gerade drei Jahre in der Isolation verbracht hat und jeden Input verweigert hat, während sie zum ersten Mal in ihrer Karriere die
alleinige Produzentin, Autorin und kreative Stimme wurde. Inspiriert von der Technologie und dem Hedonismus der New-Wave-Szene der frühen
80er Jahre, sind die analog angehauchten Songs des Albums eine Reihe von krassen Widersprüchen - retro im Gefühl, aber ultramodern in der
Thematik, pointiert, unvorhersehbar und doch tanzbar, zugänglich und doch herrlich bedrohlich. Kurz gesagt, Girl with No Face ist völlig untypisch fü
die hypergetunten, automatisierten Formen, die den heutigen Alt-Pop dominieren.
Durchdrungen vom britischen Experimentalismus der frühen 80er Jahre, mit Anklängen an The Human League und New Order, ist das Album ein
deutlicher Schritt weg vom 2020er introspektivem und sparsamen "Cape God" - so viel schneller und bedrohlicher.
Die Chronologie von Schnitzlers Solo-Veröffentlichungen in den 70er und vor allem in den 80er Jahren gleicht einem Buch mit sieben Siegeln. In zeitweise sehr kurzen Abständen brachte Schnitzler seine Musik teils auf analogen Kassetten, teils auf LPs heraus, nicht selten als "private releases", das heißt in eigener Regie und ohne Hilfe eines Labels oder professioneller Vertriebe. Das gelbe Album beispielsweise erschien 1981 als LP auf dem Label der Kunstgalerie von René Block in Berlin, nachdem Schnitzler bereits eine Reihe anderer Tonträger auf diversen Labels herausgebracht hatte. Tatsächlich ist die Musik des gelben Albums aber bereits 1974 als "The Black Cassette" in wahrscheinlich sehr geringer Stückzahl von Schnitzler selbst vertrieben worden. Das gelbe Album hat den Untertitel "12 Stücke aus dem Jahr 1974". Schon das deutet auf etwas Neues hin, denn bis dahin gingen Schnitzlers Stücke grundsätzlich über die ganze Platten- bzw. Kassettenseite. Hier versucht er sich nun erstmals an einer kürzeren Form. Außerdem neu: Schnitzler lässt auf mehreren Stücken nicht mehr nur automatische Klangprozesse ablaufen, sondern benutzt seine Keyboards offensichtlich auch, um "mit der Hand" gespielte melodie- ähnliche Improvisationen in seinen musikalischen Kosmos zu integrieren. Die eigentlich so kristalline, anorganische Kunstwelt Schnitz- lers wird damit um ein organisches, fast menschliches Element berei- chert. Durch die Musik des gelben Albums weht ein durchaus laues, freundliches Lüftchen, zum Glück meilenweit entfernt von den senti- mentalen Plattitüden der gebrauchsfertigen Ambient-Musik der 80er. Das gelbe Album ist nicht nur durch und durch freundlich, sondern es dokumentiert auch einen wichtigen Schritt in Schnitzlers musikalischer Entwicklung. Das späte Erscheinen als LP (1981) und die fehlenden diskografischen Angaben ließen diesen Gesichtspunkt etwas in den Hintergrund rücken. Aufmerksamen Hörern und Schnitzler-Kennern war jedoch sofort klar, dass das Album eine besondere Wegmarke darstellte, die einen deutlichen Weg in die Zukunft wies. Schnitzler hatte begonnen, sich aus dem Korsett der orthodoxen Konzeptkunst zu befreien, um in lichte Weiten unentdeckter musikalischer Gebiete vorzustoßen.
- Feather Lighter
- Breezy
- Owl
- Both Sides
- Burning Bowl
- Radiance
- Wasichu
- Greasy Grass
- Raven
- Is What It Is
Dieses Album ist ein "slow grower" und auch nach 10 Jahren klingt dieses dunkle Werk des New Yorker Duos noch frisch und berührend. Vor 10 Jahren kam das raus, nun legt das Label BB*ISLAND das lange vergriffene Vinyl in einer limitierten Sonderedition nochmal auf. Gepresst auf "Sparkling Starlight" Vinyl, verpackt in einem DeLuxe cover. Dazu gibt's ein gefaltetes Poster mit den Lyrics und eine Postkarte mit Downloadcode. Der Download beinhaltet neben den Albumtracks auch noch einen exklusiven 1-stündigen Interviewpodcast mit Shee Keeps Bees. She Keeps Bees, aus Booklyn, sind die Singer/Songwriterin/Gitarristin Jessica Larrabee und Schlagzeuger/Produzent Andy LaPlant, die seit 2006 über selbstproduzierte Aufnahmen und zahlreiche Konzerte zu einer besonderen Einheit zusammengewachsen sind. Ihr Ausgangspunkt war ein roher, soulful Bluesrock, in der Presse wurden Vergleiche zu Patty Smith, White Stripes (...in reverse" :Guardian), The Kills, PJ Harvey oder Cat Power gezogen. Die geben eine erste Ahnung wo's lang geht, hinken dann aber doch, ob der ganz eigenen Chemie und Qualität dieses Duos. Schönheit durch Reduktion, Direktheit, Leidenschaft, Intimität In diesem Sinne ist den beiden nun ein besonders eindringliches Album gelungen. Eight Houses schwelgt in der rohen Kraft des Subtilen. Ruhe und Raum finden sich hier auch im kontrollierten Chaos, wenn Larrabee's Gitarrenriffs krachen und über LaPlant's stoische Beats schwappen. Dann wieder sind Ihre Kompositionen knapp koloriert, mal mit hageren Piano Linien, mal mit ein paar Bläsern, die sich kurz aus dunstigen Ecken erheben, eine warm rollende Orgel wischt durchs Bild, ein Synthezier zirpt fern. Das Album lebt von Understatement und Spannung, dunkel, bewegend, kraftvoll, erlösend. Ganz im Mittelpunkt steht Jessica Larrabee's Stimme - lakonisch, von besonderem Ausdruck. "she has one of the best voices I have ever heard and she has more soul in one finger than most female singers have in our scene." meint Sharon Van Etten, die hier auch bei zwei Songs, "Is What It Is" und "Owl", backing vocals beisteuert. Für Eight Houses hat das Duo erstmals mit einem externen Produzenten zusammen gearbeitet, Nicolas Vernhes (Deerhunter, The War On Drugs, Dirty Projectors, Wye Oak, Lia Ices, etc.).
- Alpha Beta Gamma Delta
- Bring On The Sunshine
- You Gotta Wait
- I Hate The 21St Century
- Ocd
- Midnight Rider
- Straight Down The Line
- Lay That Money Down
- Tonight
- There's No Time
- Dead In Los Angeles
- I Despair
- When The Cowards Fall
- I'm Not Your Slave
- Wild And Free
- Fade Away
- Bring On The Sunshine (Acoustic)
- I'm Not Your Slave (Acoustic)
- Lay That Money Down (Acoustic)
- Straight Down The Line (Acoustic)
- Tonight (Acoustic)
- You Gotta Wait (Acoustic)
Alpha Beta Gamma Delta Plus' endlich auf Vinyl, als expanded Doppel-LP in Gatefold. Die 13 Original-Tracks von 'Alpha Beta Gamma Delta', plus 9 Bonus-Tracks, die zuvor auf Single und alternativen Akustik-Tracks veröffentlicht wurden, auf einem denkwürdigen Album von unfehlbarem Inhalt: zeitgenössischer, aufregender, dunkler und gefährlicher Rock & Roll. Alpha Beta Gamma Delta, von der Band im September 2022 selbst veröffentlicht, war das erste neue Material der legendären britischen Rock'n'Roll-Gruppe The Godfathers seit fünf Jahren. Das während der obligatorischen Pandemic-Pause aufgenommene Album wurde von den Fans in den höchsten Tönen gelobt und erhielt einige der besten Kritiken in der gesamten Karriere der Band. Peter Coyne, Leadsänger und Frontmann der Godfathers, nannte es ,eine klangliche Tour de Force". Alpha Beta Gamma Delta ist eine brillante, aktuelle Sammlung von Rock-'n'-Roll-Songs, die perfekt mit dem konkurriert, was The Godfathers in der Vergangenheit gemacht haben, und Spannung in eine Welt bringt, die nicht mehr die Welt ihrer Anfänge ist. Sie behalten ihre Identität bei, aber der Gesamtsound ist etwas anders. Zur Wut der Vergangenheit gesellen sich Gesangsharmonien ('Bring on the Sunshine'), Gitarrensoli, Melancholie und eine Reihe neuer Referenzen, die auch ihre eigenen sind. Dead in Los Angeles", ein Song über einen Spaziergang im Mondlicht, könnte von einigen mit The Doors verglichen werden, und ,Tonight` ist sehr Iggy Pop. Die Godfathers machen auch leisere Nummern, wenn es nötig ist, und so ist Peter Coynes Baritonstimme auf dem sensiblen, honigsüßen ,There Is No Time" zu Hause. You Gotta Wait" ist ein melodischer Punkrock-Klassiker, der das Montagsgefühl auspackt, bei dem das Wochenende eine Million Meilen entfernt scheint... Kurzum, dreizehn Tracks solider und abwechslungsreicher wütender Rock'n'Roll für eine neue Ära. Darüber hinaus enthält Alpha Beta Gamma Delta PLUS drei Tracks, die auf der Originalausgabe des Albums nicht enthalten waren: 'Wild and Free' (zuvor als Single zusammen mit 'I'm Not Your Slave' veröffentlicht) sowie 'When the Cowards Fall' und 'Fade Away' (enthalten auf ABGDs Vorab-EP 'Midnight Rider'). Außerdem sind sechs akustische Neuinterpretationen der Titel enthalten, die während der Studio-Sessions eingespielt wurden. Alpha Beta Gamma Delta Plus ist ein melodisches, reifes und abwechslungsreiches Album, auf dem The Godfathers weiterhin ihr wütendes Wesen in einer anderen Ära, in einer anderen Welt zeigen, in der sie sich immer noch weigern, Rock 'n' Roll als Routine zu akzeptieren.
- Oxymoron
- Immer Lustig
- Baby Cake Well
- Ooga Booga
"Känguru" ist das dritte Album von Guru Guru, 1972 veröffentlicht auf dem Brain-Label. Produziert von Conny Plank in der damals "klassischen" Guru Guru - Besetzung mit Ax Genrich (Gitarre), Uli Trepte (Bass) und Mani Neumeier (Drums, Vocals). "Känguru" besteht prinzipiell aus den gleichen Ingredienzen wie seine beiden Vorgänger "Ufo" und "Hinten", die 1970 und 1971 auf Rolf Kaisers Ohr Label veröffentlicht wurden. "Känguru" ist Krautrock in Reinkultur, auf dem Album sind "nur" 4 Tracks, alle in einer Länge zwischen 10 und 15 Minuten. Die Band geht aber weg vom unorganisierten Chaos der beiden Vorgängeralben und geben den Songs mehr Struktur, der Härteanteil wird zurückgefahren, alles klingt zugänglicher und harmonischer. Gleichzeitig nimmt die humoristische Komponente zu, siehe z.B. Mani Neumeiers Sprechgesang bei der Einleitung zu "Immer lustig". Kurzum: "Känguru" ist ein Krautrock-Juwel.
- Frantic
- Come On
- Apocalypse
- Blinded By The Night
- Spy Baloon
- Mississipi Hippie
- I Don't Care
- Riot
Das Trio "Last Bolt Ceremony" spielte sich mit einer gelungenen Mischung aus Grunge, Stoner- und Punkrock in den letzten zwei Jahren einmal quer durch die Republik, um erste Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und konnte über überzeigende Auftritte erfolgreich Fans gewinnen. Das nun mit Spannung erwarteten Debütalbum von LAST BOLT CEREMONY: "Neuzeit" erscheint Ende November 2024 via Paranoia Productions Braucht es noch eine neue Stoner-Band, wo doch jede Woche hunderttausende neue Songs auf Portalen wie Spotify veröffentlicht werden? Aus Sicht der drei von LBC ist die Antwort ein klares "Ja", auch wenn sie genau wissen, dass sie die Musik nicht neu erfunden haben. Doch bereits mit ihrer ersten selbst-vertriebenen Demo-EP und dem Drang, ihre Songs live in die Welt zu tragen, erspielten sich Last Bolt Ceremony auf diversen Festivals wie Stoned From the Underground, Motorville und Choppermania in kürzester Zeit eine erste treue Fangemeinde. Das nun erscheinende erste Studioalbum "Neuzeit" beschreibt den neuen Hafen der drei, die schon in Bands wie Daily Thompson, Addicted to Machines, Dan Dryers und den Diabolic Tigerqueens gespielt haben. Über mehrere Wochen von Jens Kriegel (Addicted to Machines) produziert und von Tony Reed (Mos Generator, Pentagram) gemastert, verbindet das Album die Vielfalt von Natur und Industriekultur (Punkrock und Stonerrock) optimal und stellt somit auch für Last Bolt Ceremony eine Verbindung von alter und neuer Zeit dar. Das Cover-Artwork, das von Ex-Daily-Thompson-Schlagzeuger Matze zusammen mit der Band entworfen wurde, verdeutlicht diese Vielfalt von Alt und Neu des Kosmos' der Band optimal. Mit "Neuzeit" verbinden die drei Westfalen ihre abwechslungsreiche Reise in eine neue Gitarrenära mit einer guten Prise Hitpotential, bereit für den nächsten Schritt. Erhältlich in klarem Vinyl oder CD sowie limitiert auch als rote Vinyl-LP!
Mit ihren unberechenbaren Live-Auftritten und Songs wie "Zurück zum Beton" und "Industriemädchen" sorgten S.Y.P.H. Ende der 70er für Furore - als eine der Bands, die rund um Düsseldorfs Ratinger Hof begannen, deutschsprachig zu texten. Die Band brach von Beginn an mit genre-konformistischen Erwartungshaltungen und machte Musik, die sich bei Rock, Punk und Kraut genauso bediente wie bei der Zügellosigkeit des Dadaismus und der Realität des Tagesgeschehens. S.Y.P.H. entstand 1977 in Solingen und begann im nahen Düsseldorf Konzerte zu spielen. Anfangs deutlich am Punk angelehnt, entwickelte sich der Sound der Band schnell weiter und wurde zusehends schwerer einzuordnen. In intensiven Jahren entstanden Produktionen, bei denen immer wieder Gäste aus der Düsseldorfer Szene um den Ratinger Hof mitwirkten, aber auch Holger Czukay von der international bekannten experimentellen Rock-Band CAN, mit dem sie zwei Alben aufnahmen. Zunächst wird die erste Schaffensphase der Jahre 1977 bis 1982 aufbereitet. Die "Pure Freude Singles" inkl. bisher unveröffentlichter Songs und das selbstbetitelte Album "S.Y.P.H". Drei weitere Wiederveröffentlichungen, zwei davon produziert von CANs Holger Czukay, folgen in 2025. S.Y.P.H. - S.Y.P.H. Während sich um 1980 Punk und NDW als vermeintlich klare Begrifflichkeiten verfestigen, bezeugte S.Y.P.H.s Musik schon auf der ersten, selbstbetitelten LP die in Wahrheit verschwommeneren Genregrenzen: auf der A-Seite schmettert uns die Band kurze punkige Songs wie "Zurück zum Beton" und "Lachleute und Nettmenschen" entgegen, während die B-Seite mit über zehnminütigen Kraut-inspirierten Stücken überrascht.
2024 Repress
Transparent Blue Vinyl
Little Dragon - die bahnbrechende schwedische Band um die rätselhafte Sängerin Yukimi Nagano, den Multiinstrumentalisten Håkan Wirenstarnd und Fredrik Wallin an Keyboard und Bass und Erik Bodin an Schlagzeug und Perkussion - kehren mit ihrem sechsten Studioalbum „New Me, Same Us“ zurück.
Für eine Band, die stolz darauf ist, abseits gängiger Hörgewohnheiten zu stehen und die sich mit aller Entschlossenheit dafür einsetzt, die Dinge zu ihren eigenen Bedingungen zu verwirklichen, haben sie bislang nicht gerade wenig Anerkennung im Mainstream bekommen. Mit dem Grammy für ihr Album „Nabuma Rubberband“ im Jahr 2014 nominiert, gelten Little Dragon seit langem als eine der gefragtesten Gruppen für Kollaborationen. Im Laufe der Jahre ist eine beneidenswerte Liste an Künstlerinnen und Künstlern zusammengekommen, mit denen sie zusammengearbeitet haben, darunter bspw. BADBADNOTGOOD, Gorillaz, SBTRKT, Flying Lotus, Flume, Kaytranada, Big Boi, De La Soul, DJ Shadow, Tinashe, Mac Miller, Future, Raphael Saadiq oder Faith Evans. Ihre berühmt-berüchtigte Live-Performance hat eine mittlerweile zehnjährige Tourneekarriere nach sich gezogen, in dessen Verlauf sie kürzlich gemeinsam mit Flying Lotus als Co-Headliner eine Show im Hollywood Bowl in Los Angeles gespielt haben, sowie auf einigen der weltweit angesehensten Festivals wie Coachella, Glastonbury, Bestival, Lollapalooza, Melt!, Dour, Sónar und dem Festival von Tyler, The Creator, „Camp Flog Gnaw“, aufgetreten sind.
Vollkommen alleine und ohne Unterstützung von außen im langjährigen und selbstgebauten Heim-Studio in Göteborg produziert und aufgenommen, repräsentiert „New Me, Same Us“ ein weiteres Kapitel in der kontinuierlichen Entwicklung von Little Dragon. Mit ihrem einzigartigen Stil finden sie eine neue Richtung von gemächlichem, unkonventionellem R'n'B, Pop und Elektronik und klingen damit so verjüngt und energiegeladen wie eh und je. Die Platte zeugt auch von einer reflektierenden Stimmung, mit Yukimis unverwechselbarer Stimme, die von Übergängen im Leben, Sehnsüchten und Abschieden sinniert.
Die Songs auf der EP erscheinen in der Reihenfolge, in der sie geschrieben wurden. Sie wurden in dem kleinen Gästezimmer seiner Wohnung in West Philadelphia direkt auf vier Spuren aufgenommen. Es ist ein Bogen von vier Liedern, ein gespenstischer Durchgang, ein kurzes und fließendes Werk, das von der schwermütigen Eröffnung von „Mountain Dew Hell“ bis zu den hochgepitchten Vocals von „Pain Meds“, einem winzigen Lied, das in der Unermesslichkeit der Trauer schwankt, zusammenhängt. Die Erfahrung des Durchhörens ist wie das Aufwachen aus einem halb erinnerten Traum, ein Schatten in der Zimmerecke, eine seltsame Einsamkeit, ein zeitlicher New Yorker Herbst mit grauem Himmel und nackten Bäumen. Aber während die Veröffentlichung spärlich und spontan ist, ist sie taktil und verzehrend, ein Einblick in die schönen, einsamen Welten, die im Kern eines Greg Mendez Songs leben.
Jeder Aspekt von Mendez' Welt trägt etwas Handgemachtes in sich. Das Cover von „First Time / Alone“ ist eine Sammlung von Sternen aus dem Skizzenbuch eines Freundes, die Mendez mit Ölpastellkreiden ausgemalt hat - jeder Strich fühlt sich schwer an, drückt sich von der Seite ab und lebt von einer menschlichen Note. Das Gleiche könnte man über das Cover des selbstbetitelten Albums sagen, eine Farbstift-Illustration einer verzweifelten Mutter Maria, gezeichnet von Mendez und seiner Frau und Bandkollegin Veronica; in dem Porträt sind ihre massiven Augen nach oben gerichtet, die Hand ausgestreckt, Gnade entweder angeboten oder weggenommen.
Mendez ist ein intuitiver Songwriter, dessen Melodien durch den Äther gejagt werden, ein Geschichtenerzähler, der in seinem Katalog von Gewalt und Instabilität berichtet, aber auch von Liebesliedern, von Oden an die Freundschaft, an wahre Hingabe, an die Dinge, die einen durch das Schlimmste hindurch tragen können. Mendez hat die Angewohnheit, diese Dinge zu bemerken, das Licht zu finden und selbst aus den düstersten, beschissensten Situationen Poesie zu machen. In seinen Liedern gibt es eine angeborene Fähigkeit, Härte mit Sanftheit auszubalancieren, Grausamkeiten durch übernatürliche Süße umzuschreiben, ein Herz, das unaufhörlich, zuversichtlich, durch die Dunkelheit pocht.
Mit ihrem Debütalbum „Pairing Mode“ (2023) schuf Ray Lozano gemeinsam mit ihrem Co-Produzenten Samon Kawamura ein Werk mit Signalwirkung für die deutsch-asiatische Popkultur. Lob gab es unter anderem von Jamz Supernova, WDR Cosmo und Spiegel Online. Die deutsch-philippinische Sängerin und Produzentin wurde seitdem nicht nur mit dem renommierten Holger-Czukay-Preis und dem NICA-Artist-Residency-Programm gewürdigt, sondern begeistere Fans mit Konzerten in ganz Deutschland. Nun erscheint „Pairing Mode“ auch auf Vinyl.
Als ein Zusammensetzung aus zwölf musikalischen Kurzgeschichten, befasst sich „Pairing Mode“ mit dem zentralen Thema „Aloneness“ – Das zelebrierte Alleinesein. Großteils in den Jahren 2020 und 2021 geschrieben, spiegelt es das neu gewonnene Tempo des Lebens während der Pandemie wider. Für die visuelle Umsetzung hat sich Ray Parissa Charghi ins Boot geholt, die neben dem Artwork für Album und Singles einen ästhetisch detailverliebten Kurzfilm zu den Songs von „Pairing Mode“ produziert hat.
- Always Keep Giving Up
- Thirsty And Disgusting
- Maggot
- Fear Of Romance
- This Means War
- It's Getting Dark
- Smart Jokes
- Big Fish
- Trainwreck
- Burn Piggy Burn
- Over You
- I'm Not Alright
Coloured Vinyl[20,13 €]
Früher war alles besser. Alles außer CHRISTMAS, die von Jahr zu Jahr unaufhaltsamer wurden. Wenn andere Bands auftauchen und schnell wieder verbrennen, haben sich CHRISTMAS dazu entschlossen, einfach alle Arschlöcher zu überleben. Mit Erfolg: 20 Veröffentlichungen in 14 Jahren. 550 Shows in 18 Ländern und 21 verschlissene Ex-Bandmitglieder. Der Hardcore-Zug rollt, gepanzert mit Tonnen von Kronkorken, angetrieben von alles verbrennendem Wahnsinnsidealismus (mit der Betonung auf Wahnsinn). Immer dämonisch dem scheintoten Geist des Rock-n-Roll ins Gesicht grinsend, kurz am Abgrund der Nachpunkgeschichte vorbei und CHRISTMAS sehen dabei noch verdammt gut aus!




















