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Florian Christl - Donau LP

Florian Christl

Donau LP

12inch19658830131
SONY CLASSICAL
08.11.2024
 
12

Eine musikalische Reise entlang der DonauDas neue Album "Donau" von Florian Christl ist eine musikalische Reise von der Quelle bis zur Mündung des zehn Länder verbindenden Flusses in zwölf neuen, atmosphärischen Kompositionen. Für diese ließ sich der Pianist und Komponist von der anmutigen Schönheit der Natur und den unterschiedlichen musikalischen Traditionen der prunkvollen Städte und Regionen entlang der Donau inspirieren. Mit unterschiedlichen Besetzungen erkundet Florian Christl Orte wie Wien, Budapest oder das Donau Delta und nimmt jeweils ein lokales musikalisches oder klangmalerisches Element in seine Kompositionen auf. Es begleiten ihn das traditionelle bayerische Volksmusikensemble "Seeger Saitenmusik", der Akkordeonist Vladislav Cojocaru, die Geigerin Kristina Šuklar, die Cellist*Innen Raphaela Gromes und Alik Lysiùk, ehemalige Mitglieder des Odessa Opernorchesters, die in einem Streicherensemble und als Solisten mitwirken, sowie Florian Christls festes Ensemble, mit dem er das Album auch live auf der Release-Tour spielen wird.Schon als Kind faszinierte es Florian Christl, wie das Wasser der Vils, die durch seine Heimatstadt Amberg fließt, seinen Weg ins weitentfernte Meer finden konnte. Es ist die Donau, die den kleinen Fluss mit dem weit im Osten gelegenen Schwarzen Meer verbindet. Auf dem 2.857 Kilometer langen Weg von ihrer Quelle im Schwarzwald bis zur Mündung in der Nähe der ukrainischen Hafenstadt Odessa, durchquert die Donau halb Europa und kulturelle Zentren wie Wien, Bratislava, Budapest oder den Großraum Bukarest. Deren Austausch hat sie als wichtiger Reiseweg wortwörtlich befördert und die Entwicklung eines gemeinsamen kulturellen Erbes Europas mit all seiner Vielgestaltigkeit - wie etwa in der Musik - gefördert.Der Beginn des Krieges in der Ukraine ruft in Florian Christl schlagartig das Gefühl der Verbundenheit hervor. Inspiriert von der Programmmusik der Romantik - insbesondere Smetanas "Moldau" - reifte in ihm die Idee, die "Donau" auf einem Konzeptalbum zu vertonen, um ein Zeichen für den Frieden in Europa zu setzen."Der Gedanke, wie uns die Donau alle direkt mit der Ukraine verbindet, ließ mich nicht mehr los. Der Fluss symbolisiert eine wechselvolle, tragische Geschichte von Flucht, Vertreibung und Invasion in Europa, aber auch von einem beständigen Austausch, der doch die europäische Kultur erst erschaffen hat, wie man in der europäischen Kunstmusik deutlich sehen kann," erklärt Florian Christl.Mit dieser Idee begann der Komponist eine umfassende Recherche über die Donau, die Städte, Regionen und artenreichen Naturräume, die sie verbindet. Eine Reise auf dem Fluss führte ihn bis zum Donau-Delta. Dort markiert die Donau die Grenze zwischen einem Europa in Frieden mit Rumänien an einem Ufer und der Ukraine im Krieg am anderen Ufer. Florian Christl beschreibt die Situation:"Es war surreal und traurig. Der Kontrast zwischen der unglaublich schönen Natur und dem Wissen, um die Schrecken des Krieges, die hier nur wenige Kilometer entfernt sind."Der Entstehungsprozess des Albums zog sich über mehr als zwei Jahre hin. Nach den ersten Aufnahmen erlitt Florian Christl im September 2023 einen Herzinfarkt, der ihn für mehrere Wochen aus dem Leben katapultierte und bis heute nachwirkt. Eine Erfahrung, die ihn dazu brachte, neu darüber nachzudenken, was im Leben wirklich wichtig ist: "Im Alltag verlieren wir oft den Blick dafür, was wirklich zählt: Die Momente mit den Menschen, die uns wirklich wichtig sind, mögen sie noch so knapp und beiläufig erscheinen. Wir verwenden so viel Energie darauf, nach scheinbar bleibendem materiellem Einfluss, Reichtum oder Land zu streben. Wir sollten viel mehr Zeit darauf verwenden, diese, unsere Reise miteinander zu genießen."

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26,68
Paysage D'Hiver - Die Berge (Black Vinyl, Triple Gatefold) (LP 3x12")
  • A1: Urgrund
  • B1: Verinnerlichung
  • C1: Transzendenz I
  • C2: Transzendenz Ii
  • D1: Transzendenz Iii
  • E1: Ausstieg
  • F1: Gipfel

Bandkopf Wintherr hat auf dem dritten regulären PAYSAGE D'HIVER Album "Die Berge" die dunkle Seite seiner alpinen Heimat perfekt eingefangen. Abseits der kitschigen Postkartenlandschaften herrschen zerklüftete Gipfel, die unfassbare tektonische Kräfte aus der dünnen, kalten Kruste dieses Planeten herausgezwungen haben. Diese grauen Riesen erzeugen eine harsche, menschenfeindliche Umgebung, die im rauen Black Metal des Schweizers ein musikalisches Echo findet. Note für Note entfaltet sich die majestätische Kraft der Berge, die bedrohlich und gefährlich wirkt, aber zugleich auch eine wilde Schönheit ausstrahlt. Die gewaltigen Song-Brocken auf "Die Berge", die sich zu einer Spielzeit von über 100 Minuten auftürmen, erinnern allein schon durch ihre epische Länge an die gebirgigen Quellen ihrer Inspiration. Mit jeder Veröffentlichung erzählen PAYSAGE D'HIVER ein neues Kapitel ihrer fortlaufenden Geschichte über einen mysteriösen Protagonisten namens 'Der Wanderer'. "Die Berge" führen den Wanderer zu seinem 14. Kapitel, welches vielleicht auch sein letztes sein könnte. Denn das Hauptthema von "Die Berge" ist der Tod. Diese Reise des rätselhaften Wanderers lässt sich mit der eines Zen-Mönchs vergleichen, der sein Ende nahen fühlt und zum Sterben auf den Gipfel eines Berges steigt. PAYSAGE D'HIVER wurden im Jahr 1997 in der Schweizer Region Bern gegründet. Das Soloprojekt blieb zunächst ein reines Underground-Phänomen. Wintherr veröffentlichte 10 sogenannte "Demos" in Albumlänge sowie 4 Split-EPs, die seinem Projekt einen exzellenten Ruf verschafften. Derweil wuchs eine beeindruckende Fangemeinde vor allem durch Mundpropaganda heran. Als der Schweizer im Jahr 2020 mit "Im Wald" gewissermaßen "aus dem Versteck" kam, stieg das erste "reguläre" Album sogar in die deutschen Charts ein - obwohl PAYSAGE D'HIVER mit beiden Beinen weiterhin fest im Untergrund ihres Genres verwurzelt sind. Mit "Die Berge" erweitern PAYSAGE D'HIVER erneut den Horizont ihres nordisch geprägten Black Metal, ohne das schwarze Ziel aus den Augen zu verlieren.

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60,29
NEANDER - III

Neander

III

12inchTLRLP97
Through Love
08.11.2024

Human existence in digital times is accompanied by a constant noise of language, words and opinions. It"s a cacophony, it"s all too much. The more is said and written, the less is said at times. The Berlin band neànder has no words. Guitarists Jan Korbach, Michael Zolkiewicz and Patrick Zahn and drummer Flo Häuser rather speak through their instruments. This is not a cliché, but can be heard and felt on the new album "III". Everything is in motion here, one thinks of endless landscapes and unknown worlds. And by the way, if we have refrained from categorizing genres in this text so far, it is because neànder cannot be assigned to any genre in a meaningful way. Of course, this music is somehow post-rock, grunge, metal, prog, ambient and even pop - but at the same time it"s not. You might have to imagine it a bit like Godspeed You! Black Emperor, Prong, Mogwai, Black Sabbath, Faith No More and Venom would play a session together in 2024 and the result would be "III".

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19,29
KAPTAIN KAIZEN - FÜR 3 MINUTEN 11

Clear Vinyl, limitiert auf 200 Exemplare. Gestartet vor, beinahe gescheitert während und endlich fertig gestellt nach der Pandemie ist "Für 3 Minuten 11" das dritte Album der Mannheimer Punkband Kaptain Kaizen. Als Hommage an die durchschnittliche Länge eines Pop-Songs steht der Titel sinnbildlich für die Frage nachdem Wozu des eigenen Schaffens, der Kunst des Abschaltens in der heutigen Zeit und dem unvergesslichen Genuss eines vergänglichen Moments. Die zehn Tracks der Platte durchleuchten verschiedene Themen, meist in kritischer Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen.

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23,11
Maik Krahl - The Magic of Consistency

Where would a painter paint if it were not on a white canvas? Where would a composer compose if it were not on the stave and the spaces in between the lines? How would a musician play his instrument if there were no melodies composed, written down, painted for him to follow?

The magic of art needs a frame, a somewhat solid container to hold the freedom that can only be found once we integrate some form of structure. And that also holds in every other area of life. We all need a frame, a structure, a rhythm, or else, we fall apart. This human form needs the body, and yet it transcends the limitations of the body - through art.

Consistency being one of them seems oftentimes less tangible, for it resides more in the act of doing, and showing up for the practice, for devoting energy and presence. Strangely, if we consistently show up for our practice, regardless of its form, the solid frame of the hour we devote to playing the instrument, learning a language, doing the sport, sitting silently for that meditation: It feels different every single time. It feels new every single time.

The repetitive consistency in being present again and again allows for nothing short of magic to happen. Magic feeds consistency. Consistency feeds magic. Consistency sets a foundation that strengthens over time. It allows us to slowly but surely develop any kind of skill, to find and hence to embody expertise. On the fertile grounds of such a solid foundation, creativity fosters, and innovation blossoms.

Establishing consistent rituals and routines can bring a sense of comfort and safety into every-day-life. For routine beholds repetition and its frame enables our experience within to change. In the familiar, we dare to explore, maybe even experiment, merely because a part of us remembers we depart from, and always return to, a safe space. We do not get lost. We do not fall apart. As we practice, again and again, we build resilience in overcoming obstacles or literally persevering through challenging situations and stretches of time.

While consistency gifts steadiness and stability, its overdose risks to result in what may appear as uniformity. It feels like constantly - consistently - dancing on the fine line of freedom within a structure. Life is filled with unexpected twists and turns, adjustments need to be made to accommodate change and avoid rigidity. By striking a balance between consistency and flexibility, we can create harmony in our lives, just like a beautiful melody that flows smoothly from one note to the next.

Within the magical waves of music, skills are needed, too. Consistency is key to show up and do the work. It frames the freedom of magic that resides beyond and only beyond effort. Learning to play an instrument, learning to sing, does never happen within the blink of the eye. It takes time. Time to show up for the practice, to do precisely that: practice. Again and again, every single time, again and again. Precision feeds perfection that falls apart inside the structure of a song, a line, a rhythm, dissolving into magic.

Consistency in practicing, in composing and sharing music with the world regardless of the form allows any musician to refine his style, to carve out his uniqueness. For any artistic expression is, after all: Unique. And this uniqueness is born inside the vessel of any structure, over and over again. Sharing music in the form of new releases and public performances nourishes the bond between artist and audience. And for that to unfold, both parties need to show up - while the underlying beat of this never-ending practice is presence fuelled by consistency.

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26,01
TOM BUFFALO - BIG RED LETTER DAY (REISSUE)

Buffalo Tom (Bill Janovitz, Chris Colbourn und Tom Maginnis) gründeten sich 1984 an der University of Massachusetts in Amherst - einer Brutstätte von Post-Punk-Gitarrenbands wie Dinosaur Jr. und Pixies. Die drei langjährigen Bandmitglieder erkennen die Leistung ihrer Langlebigkeit als kreative Einheit an. Anfänglich boten sie einen rauen, treibenden Sound, der Janovitz" imposanten Gitarrensound hervorhob, doch der frühe Ansatz von Buffalo Tom wich einem melodischeren, aber nicht weniger unverwechselbaren Stil. Die Band hat zehn Studioalben veröffentlicht, das jüngste, Jump Rope, erschien Anfang dieses Jahres. "Big Red Letter Day" wurde 1993 veröffentlicht. Auf ihrem vierten Album machten sie das, was sie sehr gut können, aber mit mehr Glanz in der Produktion. Das Album wurde in LA von den Robb Brothers aufgenommen und enthält zahlreiche Publikumslieblinge, vor allem: "Sodajerk", 'I"m Allowed", 'Treehouse" und 'Late At Night". Die Band erlangte neue Berühmtheit, als "Late At Night" in einer Schlüsselszene der kurzlebigen TV-Kultserie "My So Called Life" mit Claire Danes und Jared Leto in den Hauptrollen zu hören war, die Mitte der 90er Jahre ausgestrahlt wurde. Der Song kam nicht nur in der Folge vor, sondern die Band wurde auch bei der Aufführung des Songs gezeigt. Der Rolling Stone bezeichnete den Song in einem Bericht über die Band als "inspirierte, geradlinige Power-Pop-Sammlung", und Spin schrieb: "Die Leidenschaft fühlt sich echt an und die Musik ist erhaben."

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21,81
TOM BUFFALO - BIRDBRAIN (REISSUE)

Buffalo Tom (Bill Janovitz, Chris Colbourn und Tom Maginnis) gründeten sich 1984 an der University of Massachusetts in Amherst - einer Brutstätte von Post-Punk-Gitarrenbands wie Dinosaur Jr. und Pixies. Die drei langjährigen Bandmitglieder erkennen die Leistung ihrer Langlebigkeit als kreative Einheit an. Anfänglich boten sie einen rauen, treibenden Sound, der Janovitz" imposanten Gitarrensound hervorhob, doch der frühe Ansatz von Buffalo Tom wich einem melodischeren, aber nicht weniger unverwechselbaren Stil. Die Band hat zehn Studioalben veröffentlicht, das jüngste, Jump Rope, erschien Anfang dieses Jahres. Birdbrain ist das zweite Album der Band, das mit Hilfe von J Mascis produziert wurde. Die Songs von "Birdbrain" sind zu Live-Favoriten geworden, darunter der epische Titelsong und "Enemy". Bill Janovitz sprach über den Songwriting-Prozess für dieses Album und sagte: "Ich denke, das Interessante an Birdbrain ist, dass sich das Songwriting verändert hat. Ich hatte alles auf der ersten Platte geschrieben. "Birdbrain" ist eine Art melancholischer Track, aber das meiste davon, wie "Fortune Teller" oder "Directive", das sind in vielerlei Hinsicht sehr wütende Songs. Für mich war das viel punkrockiger, aber wir haben uns in diese Richtung bewegt, und ich weiß nicht, warum. Aber Chris hat angefangen zu schreiben. Chris singt und schrieb "Baby" und die Art und Weise, wie wir schrieben - wir schrieben nicht im selben Raum zusammen - aber wir brachten diese Ideen zueinander und trieben sie herum."

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21,81
TOM BUFFALO - LET ME COME OVER (REISSUE)

Buffalo Tom (Bill Janovitz, Chris Colbourn und Tom Maginnis) gründeten sich 1984 an der University of Massachusetts in Amherst - einer Brutstätte von Post-Punk-Gitarrenbands wie Dinosaur Jr. und Pixies. Die drei langjährigen Bandmitglieder erkennen die Leistung ihrer Langlebigkeit als kreative Einheit an. Anfänglich boten sie einen rauen, treibenden Sound, der Janovitz" imposanten Gitarrensound hervorhob, doch der frühe Ansatz von Buffalo Tom wich einem melodischeren, aber nicht weniger unverwechselbaren Stil. Die Band hat zehn Studioalben veröffentlicht, das jüngste, Jump Rope, erschien Anfang dieses Jahres. 1992 nahm die Band ihr drittes Album "Let Me Come Over" auf, auf dem sie eine Reihe von Songs, die sie zu Hause und unterwegs entwickelt hatten, mit ihrem Live-Power-Trio-Sound und einigen akustischeren Gitarrenballaden mischte. Die Single "Taillights Fade" aus diesem Album wurde zu ihrem Markenzeichen. Auf ihren ersten beiden Alben bauten Buffalo Tom gewaltige Gitarrenlandschaften und beherrschten eine naturalistische Version der Dynamik von leise zu laut. Für ihr drittes Album haben Buffalo Tom ihre Haut ein wenig, aber nicht vollständig abgestreift und ihren Charme stärker in den Vordergrund gestellt. "Let Me Come Over" ist der Sound des Trios, das sich aus dem insularen Underground in die weite Welt des "alternativen" Rocks begibt - und dabei mehr oder weniger seine besten Moves mitbringt.

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21,81
DMX KREW - Whispers III LP

LIMITED RED COLOURED VERSION! Veteran electrohead and former artist on the Rephlex Records roseter DMX Krew's Ed DMX takes the well-known story by Jorge Luis Borges of The Library of Babel, said to contain all the different languages of the earth. Some deep philosophical thought has gone into the album's concept, but we'll leave that to Ed to explain. Instead, we'll tell you that from beginning to end there's plenty of the kind of trademark 80s synth playfulness in evidence, with a generally more mellow and soundtrack-related rather than frenetic and dancefloor-filling vibe in evidence, even on faster tracks like 'The Combed Thunderclap'. Still, Ed knows what he's doing when it comes to this kind of leftfield electro gear, and it's a rewarding, never boring listen.

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17,02

Last In: 15 months ago
Marshall Watson & Cole Odin - Voyager

Leng’s San Francisco connection has long been strong, with the 40 Thieves collective – and their friend Cole Odin – providing some of the label’s most memorable releases of the last decade. That Bay Area connection comes to the fore once more on the imprint’s latest release, which sees Odin join forces with fellow San Francisco resident Marshall Watson, a long-serving producer, engineer and live performer known globally for his Balearic-minded productions.
‘Voyager’, the pair’s first collaborative single, is a genuine meeting of minds. It combines Odin’s love of low-slung dub disco, dancefloor psychedelia and low-tempo cosmic house with Watson’s
picturesque Balearic synths, sparkling piano riffs and immersive sound design. It’s this blend that dominates on the EP-opening Original Mix, an infectious workout that gets progressively more blissed-out and saucer-eyed as it progresses. Listen carefully and you’ll hear some suitably psychedelic guitar solos nestling amongst the heady washes of sound, sun-bright piano riffs and weighty bass.


Those languid, stretched-out guitar parts naturally take a more prominent role on the Extended
Guitar Mix. On this alternative take, the pair deliver a lightly tweaked take on the original groove, stretching it out while overlaying eyes-closed guitar solos, pots-and-pans percussion and a more DJ-friendly outro. It’s effectively an extended club mix – the club in question being a Bay Area basement at 5am. To round off the EP, Odin and Watson dust off their dancing shoes and pay tribute to San Francisco great Patrick Cowley. On the appropriately titled Cosmic Rave Mix, the pair swap their bass guitar for a pulsating sequenced bassline, trance-inducing synth sounds, and locked-in electronic loops designed to take you to a higher state of consciousness. By the time the track’s familiar piano refrain drops midway through, you’ll be reaching for the lasers in no time at all.

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17,23

Last In: 16 months ago
El Rass & Munma - Kachf el Mahjoub / Unveiling the Hidden [10th Anniversary Reissue]

Jawad Nawfal and Mazen El Sayed, better known by their stage names of MUNMA and EL RASS, met for the first time in Beirut, during the summer of 2011. A common friend told Jawad wonders about an MC who rapped and slammed in the classical Arabic language, as opposed to the vernacular Lebanese dialect. The two musicians met in a small café in Beirut’s Hamra neighborhood, spoke of music, argued about politics, and decided to collaborate at once. They began working on tracks the following day. A month later, they had already produced a dozen sketches, instrumental beds and accapella vocal tracks. These demos eventually landed in the hands of Ziad Nawfal and Fadi Tabbal, who set out to bring to life the duo’s first recorded album. “Kachf el Mahjoub” (the title is from a Sufi master-work penned some 900 years ago) was eventually released as a limited edition of 500 CD’s, during a launch event at then-budding alternative venue Metro al Madina in Hamra, on the 22nd of February 2012. These CDs went out of print in record time, as can be expected, and the album’s mythical status became reinforced over time – El Rass & Munma collaborated sporadically during the next ten years, but never fully grasped the level of musical intensity and explosive tension attained on this first outing. It has been a longstanding dream of ours, here at Ruptured, to produce a vinyl version of this album, and we are thrilled to say this moment has finally come. Artist ALI RAFEI’s original artworks have been painstakingly reproduced, the music has been dutifully remastered for vinyl by CEDRIK FERMONT, and the records were pressed by our friends at Mother Tongue in Verona. We added bonus track "Fi Kala'at Tarablus" to this 10th anniversary reissue for good measure – recorded during the same sessions that yielded “Kachf el Mahjoub”, it appears on the digital version of the album. “Kachf el Mahjoub” is a landmark album in Lebanon’s alternative music scene, and the MENA region’s hiphop and indie scenes writ large. At the time of their collaboration, El Sayed was a prolific writer and musician, at ease with a variety of instruments, notorious for his masterful flow in the classical Arabic language, with lyrics tackling both social and political sensitive subjects; Nawfal has previously released an impressive number of albums and EPs, exploring downtempo electronica and ambient dubstep, for a number of Lebanese and international labels. The collision of the former’s brazen, slammed vocals and the latter’s harsh beats works wonders on “Kachf el Mahjoub”, Munma’s sound-world perfectly fitting El Rass’s agitated discourse, alternating between broken beats, elaborate percussion, and ambient layers of synths. At times reminiscent of mutant hiphop outfit Shabazz Palaces, at others of the collaboration between dubstep producer Kode9 and the late vocalist The SpaceApe, this album is an uncanny meeting of Arabic hip-hop and electronica, an exceptional event in the realm of contemporary Lebanese alternative music.

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25,17

Last In: 17 months ago
MICHA VOLDERS & MIET WARLOP - ICCHĀ LP

Micha Volders&Miet Warlop

ICCHĀ LP

Pict-VinylMUT004
MUTROPIA
04.11.2024

Limited Edition Picture Disc. Including Silver/Chrome Obi Sticker and Silver Postcard with album titles and info in English and Bengali. Housed in PVC sleeve.

ICCHĀ is an international collaboration project that originated in 2023 in Dhaka, Bangladesh. The work "Chant For Hope" was realized by Miet Warlop and created on site with local performers while Micha Volders composed the musical context. The performance acts as a monumental living sculpture, in which the physical process of casting hundreds of Bengali words in plaster becomes the driving force to create a playing field between performers, public space, and participation. Woven through this performative context are more complex relationships that explore the tension between humans and language. As the words become so visible and tangible, an image of their inner bearing and our dealings with them emerges.

The recordings of this performance have been adapted and enhanced to create an album that reflects the energy and expands upon the sound created in Dhaka. ICCHĀ is the Bengali wording of "desire," and reflects the eagerness and urgency felt within the process of this collaboration. In conjunction with the seven performers, a sonic adventure emerges that thrives on the energetic rendering of the Bangla language through transient patterns and snappy melodic figures. The album will be released on 24.05.24 as vinyl picture disc and digital, and will be available as a pre-order online and in local selected record shops.

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23,74

Last In: 18 months ago
Trouble - Psalm 9

Trouble

Psalm 9

Pict-Vinyl358461
HAMMERHEART RECORDS
01.11.2024

Das klassische Debütalbum von Trouble aus dem Jahr 1984 mit originalgetreu restauriertem Ton repräsentiert alles, was Doom Metal sein sollte! 40th
anniversary Picture-LP edition includes an A2 poster! Das Frühwerk von Trouble und insbesondere "Psalm 9" repräsentiert alles, was Doom Metal sein
sollte (aber so oft nicht ist). Man bedenke, dass es sich hier um eine Band handelt, die wirklich sehr vielfältig ist, was Tempo, Arrangements und
Stimmung angeht, und die sich nicht scheut, mit dem zu brechen, was von einer Doom-Band üblicherweise erwartet wird. Für 1984 ist dies eine
unglaublich zeitgemäße Platte; sie ist Doom durch und durch, aber auch thrashig und mit einigen, für die damalige Zeit, modernen Heavy
Metal-Anleihen versehen. Im Grunde gibt es nichts Rückschrittliches oder Abgedroschenes an dieser Platte. Ehrlich gesagt, es ist zum Lachen, wenn so
etwas als traditioneller Doom Metal" bezeichnet wird; was ist daran traditionell? Bands wie Trouble und Candlemass bewegten sich nicht in einer
etablierten Tradition, sondern schmiedeten ihren eigenen Sound.Zu oft hört man Doom-Bands, die den Metal aus dem Doom herausnehmen. Doom
scheint heutzutage oft ein Synonym für "spiel langsam, minimiere deine metallischen Anleihen" zu sein. Natürlich erhört "Psalm 9" die Gebete, denn
es gibt Leadgitarren und schnelle Parts in Hülle und Fülle. Der Kontrast ist der Schlüssel zum Erfolg, und jedes stampfende, niedergeschlagene Riff
wird durch einen schnellen Break ausgeglichen. Trouble lieben es, langsam zu spielen, aber verdammt, sie werden dir auch das Gesicht abreißen!

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28,78
Cane Hill - A Piece Of Me I Never Let You Find LP

US Heavy Music Act CANE HILL melden sich endlich mit ihrer neuen, lang ersehnten LP “a piece of n ihrer nunmehr 13-jährigen Karriere haben Cane Hill immer wieder gezeigt, wie musikalisch divers sie sein können. Von Metalcore, über Nu-Metal, Industrial Metal und Alt-Rock ist alles dabei und nun beschenkt das Alt-Metal Quartett um Frontmann Elijah Witt uns mit ihrem neuen Longplayer aus 11 neuen Tracks, darunter die neuesten Singles “The Midnight Sun” und “Fade”.

“Ich habe diesen Song geschrieben, als ich wahnsinnig verliebt in jemanden war. Mittlerweile sind wir uns Fremde, aber ich glaube, hätten wir uns nie getroffen, wäre dieser Song nicht das geworden, was er nun ist. Musik kann so schön ironisch sein”. — Elijah Barnett über “Fade”

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22,27
Contour - Take Off from Mercy LP

In Zusammenarbeit mit Künstlern wie Saul Williams, Mndsgn und Co-Produzent Omari Jazz entstanden, dokumentiert 'Take Off from Mercy' - das neue Album des in Charleston, South Carolina, lebenden Musikers Contour (sein erstes für Label Mexican Summer) - eine Reise durch Vergangenheit und Gegenwart, Tag und Nacht, Verleugnung und gelassene Akzeptanz. Contour (mit bürgerlichem Namen Khari Lucas) stellt sich 'Take Off from Mercy' als ein Epos vor, das in der Dunkelheit der Nacht spielt und in einer diffusen Auflösung endet.

Contours Werk zeugt von einer rastlosen Neugier, die in 'Take Off from Mercy' ihren Höhepunkt findet. Lucas begann als Beatmaker, aber seine Vision hat sich mit Veröffentlichungen wie Onwards!, Love Suite und Weight erweitert und reicht von Sample-getriebenem Soul bis hin zu Coverversionen von Strawberry Switchblade. Auf 'Take Off from Mercy' verzichtet Lucas auf Samples und setzt stattdessen auf gitarrenbetontes Songwriting - ein Schritt, der ihn sofort in eine metaphysische Konversation mit einer langen Reihe von Südstaaten-Songwritern bringt.

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23,95
Al Jarreau & NDR Bigband - Ellington LP 2x12"

Al Jarreau&Ndr Bigband

Ellington LP 2x12"

2x12inch2990607AC1
ACT
01.11.2024

Al Jarreau hat immer gesagt, dass er Al Jarreau-Musik singt, und er war wirklich einzigartig: Seine sechs Grammy-Awards und neunzehn Nominierungen als "Bester Sänger" decken nicht weniger als drei Kategorien ab – Jazz, Pop und R&B – mit anderen Worten, musikalische Genres interessierten ihn nicht wirklich. "Musik mag für andere Leute in Kategorien fallen, und ich verstehe das", sagte er, "aber für mich gilt: Wenn ich einen Song mag, muss ich ihn machen, und das war's. Wenn du zu meinen Konzerten kommst, setze ich mich auf deine Schulter und flüstere dir etwas ins Ohr. Ich öffne den Geist und gehe durch viele Türen." Diese Art von reichhaltigen, beschreibenden Bildern beschwört die Höhenflüge der stimmlichen Fantasie herauf, zu denen sein Gesang jederzeit fähig war. Er konnte einen Song plötzlich in neue und unerwartete Richtungen lenken. Er erklärte es immer so: "Wenn es ein Rückgrat für das gibt, was ich tue, dann ist es die Jazz-Umgangssprache."

Musik, Klänge und Rhythmus schienen ihn zu durchströmen, und das war kein Wunder. 1940 in eine musikalische Familie geboren, war er ein überdurchschnittlicher Student und schloss sein Studium mit einem Bachelor of Science in Psychologie und anschließend einem Master in beruflicher Rehabilitation ab. Und doch war die Musik nie weit von ihm entfernt. In den späten 1960er Jahren schloss er sich einem Trio an, das vom Pianisten George Duke geleitet wurde, und arbeitete daran, das Singen zu einer Vollzeitbeschäftigung in Los Angeles zu machen.

Zu diesem Zeitpunkt hörte ihn Siggi Loch, der damals ein hochkarätiger Manager bei Warner Brothers Records (WEA) war und später ACT Records gründete. "Ich sah Al Jarreau 1974 zum ersten Mal im Troubadour in Los Angeles und war sofort von seiner Stimme und seiner Bühnenpräsenz gefesselt", erinnert er sich. "Am nächsten Tag ging ich zu Mo Ostin, dem Präsidenten der WEA, um ihn davon zu überzeugen, ihn zu unterschreiben." Nach anfänglichen Widerständen erhielt Loch grünes Licht und 1975 erschien Jarreaus Debütalbum für WEA, "We Got By". "Ich habe Al nach Deutschland gebracht, bevor er in den USA Erfolg hatte", fährt Loch fort. "Al trat drei Nächte lang in Hamburg auf und ich schaffte es, Michael Naura, den Chef der Jazzabteilung des NDR, davon zu überzeugen, den dritten Abend für die Live-TV-Übertragung aufzunehmen." Diese Show machte Al über Nacht in Deutschland berühmt, und seitdem hat er immer einen besonderen Platz in den Herzen des deutschen Publikums. "We Got By" gewann den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und seine erste Deutschlandtournee füllte große Konzertsäle.

Es folgte "Glow" (1976), das in Europa erneut gut ankam und einen zweiten Preis der Deutschen Schallplattenkritik gewann, in den USA aber nicht so gut ankam: "Das richtete sich an ein 'Smooth Jazz'-Publikum", so Loch. "Es hat Al nicht vor einem Live-Publikum eingefangen. Also bat ich darum, dass seine nächste Veröffentlichung ein Live-Album sein sollte. Mo Ostin stimmte widerwillig zu", und "Look to the Rainbow" wurde in Europa ein Riesenerfolg, "Als es in den USA veröffentlicht wurde, wurde es Al's Durchbruchsalbum und brachte ihm seinen ersten Grammy ein, also ist es wirklich richtig zu sagen, dass seine Karriere vor allem in Deutschland begann!", sagt Loch.

Jarreaus langjährige Zusammenarbeit mit dem NDR veranlasste Jörg Achim Keller, Chefdirigent der NDR Bigband, 2016 eine Zusammenarbeit mit dem Sänger vorzuschlagen: "Eine Produktion mit der Musik von Al und Ellington zu machen, war etwas, was ich schon seit Anfang der 2000er Jahre machen wollte", erinnert er sich. "Die Reaktion von Al war von Anfang an sehr positiv." Jörg bereitete eine Liste von einigen hundert Ellington-Titeln vor, und wie sich Jarreau später erinnerte: "Wir gingen einfach die Liste durch, und es war ein Fall von 'Oh, der funktioniert für mich' und 'Lass uns das als alten Darm-Blues machen – was für mich wichtig war, war, mich in der Musik wiederzufinden und vielleicht eine andere Art von Aussage über Ellington zu machen, damit die Leute die Musik auf eine andere Art und Weise hören konnten. alles, was sie vorher gehört hatten."

Beim Schreiben der Charts achtete Jörg darauf, Jarreaus Herangehensweise an das Material zu respektieren, indem er ihm Raum ließ. Tracks wie "I'm Beginning to See the Light" oder "I Got It Bad (and that Ain't Good)" geben den Solisten der Band ebenfalls Spielraum, um ihr Bestes zu geben. "Das sind hochentwickelte, intelligente Solisten, die mit jedem auf der Welt spielen können", sagte Jarreau. "Sie pushen mich, und ich liebe den Push, und sie lassen mich wie eine echte Sängerin klingen!"

Jarreau und die Band tourten in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 mit der Musik, "Es gab immer noch einige Feinabstimmungen während der Tour, von Konzert zu Konzert", fügte Jörg mit einem Lächeln hinzu. "Er liebte es, diese Balladen zu singen – und jede hatte ein anderes Gefühl. "Am Sonntag" war ihm aber sehr wichtig. Diese Tabelle wurde zweimal überarbeitet, bevor er schließlich damit zufrieden war! Bei einigen Songs entschied er sich für einen reinen Balladenstil – 'I Got It Bad (and that Ain't Good)', einige Melodien wurden in eine Pop/R&B-Tasche gesteckt ('Lush Life', 'Come Sunday') und er liebte das 'Old Gutbucket Blues'-Feeling von 'I Ain't Got Nothing but the Blues'."

Rückblickend auf diese Sessions und Tour sagt Jörg: "Es waren Al's Stil und Persönlichkeit, die alles zusammenhielten. Das Ganze war eine echte Kombination aus der musikalischen Meisterschaft von Jarreau und Ellington – es hat das Publikum in ganz Europa angesprochen, sie liebten das Programm." Dieses Gefühl teilt auch Siggi Loch, der Jarreau mit der NDR Bigband in Paris erwischte: "Es war offensichtlich, dass er es wirklich genoss, diese Musik aufzuführen, und er tat es mit so viel Energie und Emotion, es war eine Freude zu sehen und zu hören. Leider verstarb Al nur wenige Monate später."

In vielerlei Hinsicht schließt sich mit "Ellington" ein Kreis: Es fühlt sich sehr richtig an, dass Jarreaus letztes Album auf ACT veröffentlicht wird, dem Label, das von Siggi Loch gegründet wurde, dessen starkes und unerschütterliches Eintreten für den Sänger ihn ursprünglich auf den Weg zum Superstar brachte. Und die Tatsache, dass es vom NDR und seiner hauseigenen Bigband aufgezeichnet wurde, ist eine passende Erinnerung daran, dass es sich um eben jenen Sender handelte, dessen TV-Sendung Jarreau einst über Nacht in Deutschland berühmt gemacht hatte. Darüber hinaus wurde "Ellington", genau wie "Look to the Rainbow", das Jarreaus internationales Durchbruchsalbum war, auch live aufgenommen. Manchmal gibt es Verbindungsfäden zwischen Ereignissen, die auf den ersten Blick in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen, und das Ergebnis erweist sich nicht nur als besonders und magisch, sondern auch bedeutungsvoll und tief berührend. Das ist hier auf jeden Fall der Fall.



Stuart Nicholson, Musikjournalist und Autor

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JENNIFER CASTLE - Camelot

Camelot, the legendary seat of King Arthur's court in Early Middle Ages Britain, was probably not a real place. A corruption of the name of a real Romano-Briton city, the word "Camelot" accumulated symbolic, mythic resonances over centuries, until achieving its present usage as a near-synonym of "utopia." In the mid-20th century alone, Camelot inspired an explosion of representations and appropriations, among them the violent, affectless Arthurian court of Robert Bresson's 1974 film Lancelot du Lac and the absurdist iteration of Monty Python's 1975 Holy Grail, both of which feature armored knights erupting into fountains of blood; the mystical Welsh world of novelist John Cowper Powys's profoundly weird 1951 novel Porius, with its Roman cults, wizards and witches, and wanton giants; and the nationalist nostalgia of President John F. Kennedy's White House. Unsurprisingly there are fewer Camelots in more recent memory. Camelot, Canadian songwriter Jennifer Castle's extraordinary, moving 2024 chronicle of the artist in early middle age, charts a realer, more rooted, and more metaphorical place than the fabled Camelot of the Early Middle Ages (or its myriad depictions), but it too is a space more psychic than physical. In Castle's Camelot, the fantastic interpenetrates the mundane, and the Grail, if there is one, distills everyday experience into art and art into faith, subliming terrestrial concerns into sublime celestial prayers to Mother Nature, and to the unfolding process of perfecting imperfection in one's own nature. Co-produced by Jennifer and longtime collaborator Jeff McMurrich, her seventh record is at once her most monumental and unguarded to date, demonstrating a mastery of rendering her verse and melodies alike with crisply poignant economy. For all their pointedly plainspoken lyrical detail and exhilarating full-band musical flourishes, these songs sound inevitable, eternal as morning devotions. "Back in Camelot," she sings on the lilting, vulnerable title track, "I really learned a lot / circles in the crops and / sky-high geometry." The album opens with a candid admission of sleeping "in the unfinished basement," an embarrassing joke that comes true. But the dreamer is redeemed by dreaming, setting sail in her airborne bed above "sirens and desert deities." If she questions her own agency_whether she is "wishing stones were standing" or just "pissing in the wind"_it does not diminish the ineffable existential jolt of such signs and wonders. This abiding tension between belief and doubt, magic and pragmatism, self and other, sacred and profane, and even, arguably, paganism and monotheism, suffuses these ten songs, which limn an interior landscape shot through with sunstriped shadows of "multi-felt dimensions" both mystical and quotidian. The epic scale and transport of "Camelot," with its swooning strings, gives way dramatically to "Some Friends," an acoustic-guitar-and-vocals meditation in miniature on Janus-faced friends and the lunar and solar temperatures of their promises_"bright and beaming verses" versus hot curses_which recalls her minimalist last album, 2020's achingly intimate Monarch Season. (In a symmetrical sequencing gesture, the penultimate track, the incantatory "Earthsong," bookends the central six with a similarly spare solo performance and coiled chord progression, this time an ambiguous appeal to _ a wounded lover? a wounded saint? our wounded planet?) Those whom "Trust" accuses of treacherous oaths spit through "gilded and golden tooth"_cynics, critics, hypocrites, gurus, scientists, doctors, lovers, government, the so-called entertainment industry_sow uncertainty that can infect the artist, as in "Louis": "What's that dance / and can it be done? What's that song / and can it be sung?" Answering affirmatively are "Lucky #8," an irrepressible ode to dancing as a bulwark against the "tidal pools of pain" and the "theory of collapse," and "Full Moon in Leo," which finds the narrator dancing around the house with a broom, wearing nothing but her underwear and "big hair." But the central question remains: who can we trust, and at what cost faith, in art or angels or otherwise? Castle's confidence in her collaborators is the cornerstone of Camelot. Carl Didur (piano and keys), Evan Cartwright (drums and percussion), and steadfast sideman Mike Smith (bass) comprise a rhythm section of exquisite delicacy and depth. This fundamental trio anchors the airiness of regular backing vocalists Victoria Cheong and Isla Craig and frames the guitars of Castle, McMurrich, and Paul Mortimer (and on "Lucky #8," special guest Cass McCombs). Reprising his decennial role on Castle's beloved 2014 Pink City, Owen Pallett arranged the strings for Estonia's FAMES Skopje Studio Orchestra. On the ravishing country-soul ballad "Blowing Kisses"_Pallett's crowning achievement here, which can be heard in its entirety in the penultimate episode of the third season of FX's The Bear_Jennifer contemplates time and presence, love and prayer_and how songwriting and poetry both manifest and limit all four dimensions: "No words to fumble with / I'm not a beggar to language any longer." Such rare moments of speechlessness_"I'm so fucking honoured," she bluntly proclaims_suggest a state "only a god could come up with." (If Camelot affirms Castle as one of the great song-poets of her generation, she is not immune to the despairing linguistic beggary that plagues all writers.) Camelot evinces a thoroughgoing faith not only in the natural world_including human bodies, which can, miraculously, dance and swim and bleed and embrace and birth_but also in our interpretations of and interventions in it: the "charts and diagrams" of "Lucky #8," a daydreamt billboard on Fairfax Ave. in LA in "Full Moon in Leo," the bloody invocations of the organ-stained "Mary Miracle," and all manner of water worship, rivers in particular. (Notably, Jennifer has worked as a farmer and a doula.) The album ends with "Fractal Canyon"'s repeated, exalted insistence that she's "not alone here." But where is here? The word "utopia" itself constitutes a pun, indicating in its ambiguous first syllable both the Greek "eutopia," or "good-place"_the facet most remembered today_and "outopia," or "no-place," a negative, impossible geography of the mind. Utopia, like its metonym Camelot, is imaginary. Or as fellow Canadian songwriter Neil Young once sang, "Everyone knows this is nowhere." "Can you see how I'd be tempted," Castle asks out of nowhere, held in the mystery, "to pretend I'm not alone and let the memory bend?"

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SUFJAN STEVENS - SILVER & GOLD - SONGS FOR CHRISTMAS II (VOL.6-10) LP 6x12"
 
59

Feiern Sie die Weihnachtszeit mit der beliebten Weihnachtssammlung von Sufjan Stevens, ,Silver & Gold: Songs for Christmas, Vols. 6-10", die jetzt zum ersten Mal seit ihrer ursprünglichen Veröffentlichung 2012 wieder auf Vinyl im Handel erhältlich ist. Dieses umfangreiche Set enthält fast drei Stunden festliche Musik, darunter 18 Eigenkompositionen und kreative Interpretationen von Weihnachtsklassikern. Die 6-LP-Kollektion (vier Einzel-LPs und eine Doppel-LP) im Schuber zeigt Stevens' einzigartige Herangehensweise an Weihnachtsmusik, die Folk, Indie-Rock und experimentelle Klänge miteinander verbindet. Von intimen Weihnachtsliedern bis hin zu ausgedehnten Orchesterarrangements zeigt ,Silver & Gold" Stevens' künstlerische Vielseitigkeit und seinen kollaborativen Geist, was es zu einer unverzichtbaren Ergänzung jeder Weihnachtsmusiksammlung macht.

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BERNARD PARMEGIANI & FRANCOIS BAYLE - DIVINE COMEDIE LP 4x12"
 
46

Erste Gesamtausgabe als Deluxeausgabe: 4xLPs in einem geprägten Gatefold-Cover, gestaltet von Stephen O'Malley, mit einem 30 x 90 cm großen Poster. "Divine Comedie" ist ein Opus Magnum, geschaffen von zwei der führenden Komponisten ihrer Zeit, mit einem musikalischen Anspruch, der Dantes Gedicht und seiner visuellen Interpretation durch Sandro Botticelli oder Gustave Doré gleicht. Lange Zeit wurde dieses Triptychon als ein zweiseitiges Werk präsentiert, in dem Bernard Parmegianis Hölle und François Bayles Fegefeuer aufeinander reagierten und sich gegenseitig erweiterten. Michel Hermons Stimme führt durch die Vorstellungskraft des Zuhörers. Erstmals wird "Paradise", ein gemischtes Stück, das gemeinsam komponiert und live aufgeführt wurde, auf Tonträger veröffentlicht. Tatsächlich wird "Paradise" fünfzig Jahre nach seiner Uraufführung für unsere Ohren enthüllt und wertet damit die erste Gesamtausgabe von "Divine Comedie" auf. - François J. Bonnet, Paris, 2023

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Sam Blasucci - Real Life Thing

Sam Blasucci

Real Life Thing

12inchLPCALICO20242
INNOVATIVE LEISURE
01.11.2024

Having spent the last 10 years tinkering with his songwriting through his extensive catalog with folk/rock group Mapache, as well as his debut solo album ‘Off My Stars’, Sam works alongside co-producer Johnny Payne for his follow up sophomore solo album ‘Real Life Thing’ via Calico Discos.

Sam was born in Los Angeles in November 1994 and currently lives in Ojai, CA. Having had residence in Los Angeles, CA / Coahuila, MX / Orem, UT & New Orleans, LA - it’s safe to assume Sam will be on the move again soon and with more fresh energy to give of himself through his art. Determined to live by creation, Sam is the type of artist that is always creating something, maintaining a sort of inexhaustible hunger to make his music. Expressing himself through sound has now gone beyond joy and into being second nature and Sam’s real first language.

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