"The whole point of this record was to share every emotion that I feel," sagt THE SOFT MOON aka Luis Vasquez. "No two songs are the same. It's about existing in the world as a human being and experiencing many emotions and experiences throughout life." Daher auch der Titel "Exister", ein Album, das von den ekstatischen Freuden und lähmenden Tiefen des Lebens handelt und davon, dass das Durchhalten und die Existenz manchmal alles ist, was wir haben. Der Grund, warum das Album für Vasquez so persönlich ist, liegt darin, dass sich sein Leben während der Entstehung des Albums stark verändert hat. Er verließ Berlin, sein langjähriges Zuhause, und zog in den Joshua Tree, um während des Lockdowns musikalisch und persönlich etwas Freiraum zu finden. Es fühlt sich wie eine Art musikalischer Neustart für Vasquez an. Das Cover des Albums zeigt ein Foto von Vasquez als Kind und steht stellvertretend für eine Platte, bei der es darum ging, sich wieder mit seinem jüngeren Ich zu verbinden, wobei eine Mutter-Sohn-Beziehung im Mittelpunkt des Albums steht. "It's my child self that you hear all over it," sagt er. "I was reminiscing and hurting a lot during the writing process. This is possibly my most vulnerable record yet." Doch trotz des Schmerzes, der Wut, der Verletzlichkeit und des Schmerzes, die im Kern dieser Platte zu finden sind, gibt es auch ein tiefes Gefühl von Hoffnung und Schönheit. Auf dem abschließenden Titel-Song "Exister" scheint das Album einen Ort des Friedens und des Trostes zu erreichen und endet mit einem ruhigen, nachdenklichen und ergreifenden Moment, der ein Gefühl des Optimismus nach einer Zeit des Umbruchs einfängt.
Buscar:lang es
"The whole point of this record was to share every emotion that I feel," sagt THE SOFT MOON aka Luis Vasquez. "No two songs are the same. It's about existing in the world as a human being and experiencing many emotions and experiences throughout life." Daher auch der Titel "Exister", ein Album, das von den ekstatischen Freuden und lähmenden Tiefen des Lebens handelt und davon, dass das Durchhalten und die Existenz manchmal alles ist, was wir haben. Der Grund, warum das Album für Vasquez so persönlich ist, liegt darin, dass sich sein Leben während der Entstehung des Albums stark verändert hat. Er verließ Berlin, sein langjähriges Zuhause, und zog in den Joshua Tree, um während des Lockdowns musikalisch und persönlich etwas Freiraum zu finden. Es fühlt sich wie eine Art musikalischer Neustart für Vasquez an. Das Cover des Albums zeigt ein Foto von Vasquez als Kind und steht stellvertretend für eine Platte, bei der es darum ging, sich wieder mit seinem jüngeren Ich zu verbinden, wobei eine Mutter-Sohn-Beziehung im Mittelpunkt des Albums steht. "It's my child self that you hear all over it," sagt er. "I was reminiscing and hurting a lot during the writing process. This is possibly my most vulnerable record yet." Doch trotz des Schmerzes, der Wut, der Verletzlichkeit und des Schmerzes, die im Kern dieser Platte zu finden sind, gibt es auch ein tiefes Gefühl von Hoffnung und Schönheit. Auf dem abschließenden Titel-Song "Exister" scheint das Album einen Ort des Friedens und des Trostes zu erreichen und endet mit einem ruhigen, nachdenklichen und ergreifenden Moment, der ein Gefühl des Optimismus nach einer Zeit des Umbruchs einfängt.
COLD GAWD ist der Name, unter dem der in Kalifornien lebende Multiinstrumentalist Matt Wainwright stürmische, verletzliche Shoegaze-Musik mit offenen Stimmungen und R&B-Melodien kreiert. Inspiriert von diesen Klängen, präsentieren COLD GAWD eine verfeinerte, modernisierte Version des Genres. Das insgesamt zweite Album der Band, "God Get Me The Fuck Out Of Here", nahm im Winter 2020 Gestalt an, während Wainwright lange Solo-Schichten in einem Coffee Shop in Chicago arbeitete. Angetrieben von dem Traum, in seine Heimatstadt Rancho Cucamonga zurückzukehren und alte Freunde aus früheren Hardcore-Bands wiederzutreffen, verkroch sich Wainwright mit seiner begehrten rosa Jazzmaster, einer Reihe von Effektpedalen und einem Laptop und schrieb das gesamte Album in einem Monat. Im März 2021 zog er zurück in den Westen ins Inland Empire, wo er bei Gabe Largaespada im Open Ocean Sessions zum Aufnehmen und Abmischen buchte. Obwohl er jedes Instrument selbst einspielte, haben die Ergebnisse das lebendige Gefühl einer geübten Live-Band (was COLD GAWD jetzt sind, da sie zu einer sechsköpfigen Band angewachsen sind). Kaskadenartige Gitarrenwände wirbeln, wallen und plätschern, umrahmt von versunkenen Rhythmen und Wainwrights entfernter, geschlagener Stimme, die in violetten Dunst gehüllt ist. Wainwright nennt die thematischen Gemeinsamkeiten zwischen Shoegaze und R&B als zentrale Muse, die beide obsessiv auf Liebe, Lust und Sehnsucht fixiert sind, in abwechselnd grandiosen und molligen Formen. Textlich schwankt das Album zwischen schräg und verzweifelt, sehnsüchtig und resigniert - mit Ausnahme von "Comfort Thug", einem grüblerischen, größtenteils improvisierten Spoken-Word-Stück, das durch den bemerkenswerten Mangel an schwarzen Musikern im Shoegaze inspiriert wurde. COLD GAWD ist hier, um das zu ändern. "God Get Me The Fuck Out Of Here" kanalisiert Unwohlsein und Melancholie in hauchdünne, energiegeladene Hymnen über Flucht, Veränderung und Introspektion. Das erdrückende Schlussstück "Passing Through The Opposite Of What It Approaches" wabert und schwebt wie drohende Gewitterwolken, unter denen Wainright singt (und sein Bandkollege Arturo Ramirez schreit), was einem Mission Statement so nahe kommt, wie es das Album bietet: "leave what you know / and get grown / everyday / remember / why you left".
COLD GAWD ist der Name, unter dem der in Kalifornien lebende Multiinstrumentalist Matt Wainwright stürmische, verletzliche Shoegaze-Musik mit offenen Stimmungen und R&B-Melodien kreiert. Inspiriert von diesen Klängen, präsentieren COLD GAWD eine verfeinerte, modernisierte Version des Genres. Das insgesamt zweite Album der Band, "God Get Me The Fuck Out Of Here", nahm im Winter 2020 Gestalt an, während Wainwright lange Solo-Schichten in einem Coffee Shop in Chicago arbeitete. Angetrieben von dem Traum, in seine Heimatstadt Rancho Cucamonga zurückzukehren und alte Freunde aus früheren Hardcore-Bands wiederzutreffen, verkroch sich Wainwright mit seiner begehrten rosa Jazzmaster, einer Reihe von Effektpedalen und einem Laptop und schrieb das gesamte Album in einem Monat. Im März 2021 zog er zurück in den Westen ins Inland Empire, wo er bei Gabe Largaespada im Open Ocean Sessions zum Aufnehmen und Abmischen buchte. Obwohl er jedes Instrument selbst einspielte, haben die Ergebnisse das lebendige Gefühl einer geübten Live-Band (was COLD GAWD jetzt sind, da sie zu einer sechsköpfigen Band angewachsen sind). Kaskadenartige Gitarrenwände wirbeln, wallen und plätschern, umrahmt von versunkenen Rhythmen und Wainwrights entfernter, geschlagener Stimme, die in violetten Dunst gehüllt ist. Wainwright nennt die thematischen Gemeinsamkeiten zwischen Shoegaze und R&B als zentrale Muse, die beide obsessiv auf Liebe, Lust und Sehnsucht fixiert sind, in abwechselnd grandiosen und molligen Formen. Textlich schwankt das Album zwischen schräg und verzweifelt, sehnsüchtig und resigniert - mit Ausnahme von "Comfort Thug", einem grüblerischen, größtenteils improvisierten Spoken-Word-Stück, das durch den bemerkenswerten Mangel an schwarzen Musikern im Shoegaze inspiriert wurde. COLD GAWD ist hier, um das zu ändern. "God Get Me The Fuck Out Of Here" kanalisiert Unwohlsein und Melancholie in hauchdünne, energiegeladene Hymnen über Flucht, Veränderung und Introspektion. Das erdrückende Schlussstück "Passing Through The Opposite Of What It Approaches" wabert und schwebt wie drohende Gewitterwolken, unter denen Wainright singt (und sein Bandkollege Arturo Ramirez schreit), was einem Mission Statement so nahe kommt, wie es das Album bietet: "leave what you know / and get grown / everyday / remember / why you left".
"The whole point of this record was to share every emotion that I feel," sagt THE SOFT MOON aka Luis Vasquez. "No two songs are the same. It's about existing in the world as a human being and experiencing many emotions and experiences throughout life." Daher auch der Titel "Exister", ein Album, das von den ekstatischen Freuden und lähmenden Tiefen des Lebens handelt und davon, dass das Durchhalten und die Existenz manchmal alles ist, was wir haben. Der Grund, warum das Album für Vasquez so persönlich ist, liegt darin, dass sich sein Leben während der Entstehung des Albums stark verändert hat. Er verließ Berlin, sein langjähriges Zuhause, und zog in den Joshua Tree, um während des Lockdowns musikalisch und persönlich etwas Freiraum zu finden. Es fühlt sich wie eine Art musikalischer Neustart für Vasquez an. Das Cover des Albums zeigt ein Foto von Vasquez als Kind und steht stellvertretend für eine Platte, bei der es darum ging, sich wieder mit seinem jüngeren Ich zu verbinden, wobei eine Mutter-Sohn-Beziehung im Mittelpunkt des Albums steht. "It's my child self that you hear all over it," sagt er. "I was reminiscing and hurting a lot during the writing process. This is possibly my most vulnerable record yet." Doch trotz des Schmerzes, der Wut, der Verletzlichkeit und des Schmerzes, die im Kern dieser Platte zu finden sind, gibt es auch ein tiefes Gefühl von Hoffnung und Schönheit. Auf dem abschließenden Titel-Song "Exister" scheint das Album einen Ort des Friedens und des Trostes zu erreichen und endet mit einem ruhigen, nachdenklichen und ergreifenden Moment, der ein Gefühl des Optimismus nach einer Zeit des Umbruchs einfängt.
Dass die Band aus Minneapolis, Minnesota kurz davor ist eine ganz große Nummer zu werden, zeigen nicht nur die fast 200.000 monatlichen Hörer*innen auf Spotify. Der Sound, den Villain of the Story liefern, ist unwiderstehlich und kombiniert das allerbeste aus modernem Metalcore und einem radiotauglichen Rocksound, den sonst nur Bands wie I Prevail so ausgeklügelt kombiniert bekommen.
Energetisch, eingängig und explosiv – so ist der erste Eindruck von „Losing Control“, der ersten Single des vierten Villain of the Story Albums „Divided“. Zwischen poppigen Rock Parts finden sich groovige Metalcore Elemente, die einen Sound auf der Höhe der Zeit abbilden und mit Spannung erwarten lassen, wie dieser Sound auf voller Länge klingen wird.
Die zweite Single „Karma“ zeigt sich hingegen mit harten Metalcore Elementen und einem catchy Pop Chorus, der sich schnell ins Gedächtnis einprägt. Auch Tracks wie „Never Again“ folgen diesem Ansatz. Es gelingt Villain of the Story unfassbar gut, diese harten Breakdowns mit poppigen Refrains zu verknüpfen und dabei enorm frische Metalcorehymnen zu kreieren. Dabei bleiben die US-Amerikaner jedoch nie eindimensional.
Im Sound von „Divided“ finden sich mitunter progressive Elemente, die mit dezentem Deathcore Einschlag an Bands wie Veil Of Maya und Born Of Osiris erinnern, was insbesondere durch die dezent platzierten elektronischen Elemente und Synthesizer unterstützt wird. Neben den leicht djentigen, bouncy Grooves, die Tracks wie „Jester“ und „Under My Skin“ zu wahren Moshpitmagneten werden lassen, sind es die unwiderstehlichen Vocals der beiden Sänger, die den Sound von Villain of the Story so einzigartig werden lassen.
Mit „Wrong“ liefern Villain of the Story jedoch auch einen krassen Kontrast, der noch mehr Farbe mit in das Bild von „Divided“ bringt. „Wrong“ ist eine herzzerreißende Ballade, die mit minimalistischer Klavierbegleitung dem Gesang seine ungeteilte Aufmerksamkeit gibt und die Band von einer vollkommen zarten Seite zeigt. Eine Seite, die spätestens aber vom schmetternden Beginn von „Don’t Go“ schnell wachgerüttelt wird. Es ist eben dieser Kontrast, der die Spannung im acht Track starken Album aufrecht hält und es so überzeugend macht.
Villain of the Story gehen mit “Divided” den nächsten Schritt in der Karriere ihrer Band und beweisen, dass Metalcore im Jahr 2022 noch lange nicht auserzählt ist. Stattdessen ist das vierte Album der Band ein wahres Genrehighlight das sowohl Fans von harter, als auch rockiger Popmusik vor allem in puncto Emotionalität bestens unterhält.
- A1: Voigt & Voigt - Why
- A2: Perel - The Hills
- B1: Rebolledo - The Sharper Image
- B2: Jürgen Paape - Le Monde A Changé Feat Bruno
- C1: Matias Aguayo - Cinco Y Rojo
- C2: Jonathan Kaspar - Where Am I
- D1: Eee Gee - All Or Nothing (Michael Mayer Remix)
- D2: Jörg Burger - Crawling Up That Hill (Instrumental Version)
It’s common knowledge that KOMPAKT’s TOTAL series serves as our yearbook, a musical wrap up of the past 12 months. Therefore it doesn’t come as a surprise that this year’s edition is informed by another pandemic year, where dancefloors were still mostly deserted and the devastating developments in Eastern Europe. Kompakt’s A&R team still kept on foot on the imaginary dancefloor, while scouting different realms apart from the big room euphoria. Anyway, brain dance has always been a key ingredient to our catalogue.
The Voigt brothers are opening this years vinyl edition in an unusually romantic fashion. ‘Why’ combines a bubbly FM bassline with lush washes of looped guitars. High off the (presumably high) heels of her recent album ‘Jesus Was An Alien’ she delivers a spanking new excursion into her sonic world, ‘The Hill’. Our Mexican friend Rebolledo makes his first ever solo appearance on TOTAL with his trademark hypnotic desert sound. Jürgen Paape is calling a spade a spade with ‘Le Monde À Changé’ – The world has changed indeed. Our prodigal son, Matias Aguayo, returns to the mothership with ‘Cinco Y Rojo’. An exercise in Chicago-esque groove theory paired with a cheeky visitor from Denmark. Spot the reference and win a pair of hooves. It’s hard to find a quality party around Cologne without Jonathan Kaspar on its bill. Rightly so, as he continues to hone his craft as an impeccable DJ and producer. Michael gives the tremendously talented Danish singer songwriter eee gee a proper Mayer treatment and Kompakt founding member Jörg Burger closes off the festivities with a groovy midtempo chugger that reminisces ‘Blue Lines’ era Massive Attack as much as the late Andy Weatheralls low slung psychedelia.
Es ist allgemein bekannt, dass die TOTAL Reihe eine jährliche Positionsbestimmung des Kölner Labels KOMPAKT darstellt und der Jahrbuch-hafte Charakter war ja auch immer beabsichtigt. So wundert es wenig, dass man TOTAL 22 die Irrungen und Wirrungen des zweiten pandemischen Jahres 2022 deutlich anhört. Die A&R Abteilung des Labels hatte zwar – trotz geschlossener Clubs – weiter mindestens einen Fuss auf dem imaginären Tanzboden, aber man spürt, dass es ein eher verhaltener Jahrgang geworden ist. Dance Tracks brauchen einen entsprechenden Resonanzraum – und der war zumindest bis zur Deadline dieser Platte kaum gegeben. Aber Kopfdisco gehörte schon immer zum kompakten Repertoire. Letztlich entsteht in diesem vom Big Room los gekoppelten Bereich meist die interessanteste Musik.
Die Gebrüder Voigt eröffnen TOTAL 22 auf einer unerwartet romantischen Note. Quirlige FM Bässe schmiegen sich an verhuschte Gitarrenloops, so dass es eine wahre Freude ist. Perel hat gerade ihr fulminantes Album “Jesus Was An Alien” abgeliefert und spurtet bereits mit Siebenmeilenstiefeln (oder vielleicht auch Pumps?) zum nächsten Ziel: ‘The Hills’. Unser mexikanischer Freund Rebolledo ist erstmals solo auf einer TOTAL zu finden und beschwört mit ‘The Sharper Image’ seinen hypnotischen Prärie Sound herauf. Jürgen Paape nennt das Kind direkt beim Namen: Le monde a changé… Die Welt hat sich verändert – ein Kommentar zum Zeitgeschehen, der keiner Erklärung bedarf. Nach längerer Abstinenz hat Matias Aguayo wieder am Mutterschiff angedockt. ‘Cinco Y Rojo’ ist ein Lehrstück in Sachen Chicago-esquen Grooves, kombiniert mit einem frechen Besucher aus dem Dänemark der 80er. Findet die Referenz und gewinnt ein paar nagelneuer Hufen. Es ist derzeit schwer eine qualitativ hochwertige Party im Rheinland zu finden, auf der Jonathan Kaspar nicht spielt. Zurecht, denn er schärft seine Skills als DJ und Produzent wie ein Sushi Chef sein Messer. Michael Mayer dreht die überaus talentierte Singer Songwriterin eee gee auf links und überlässt seinem Weggefährten Jörg Burger das letzte Wort. "Crawling Up That Hill’ ist ein slicker Midtempo Groover, der in seiner behutsamen Psychedelik irgendwo zwischen Massive Attack in der ‘Blue Lines’ Epoche und Andy Weatherall changiert.
Das neue Album "SPARK" stellt WHITNEY als zeitgemäßes Syndikat des klassischen Pops vor, dessen Dutzend fantasievoller und liebenswerter Tracks bezaubernde Melodien um Dilla-Beats im Paisley-Stil und üppige Electronic-Elemente wickeln. So überraschend es auch klingen mag - "SPARK" ist für WHITNEY weniger eine radikale Neuerfindung als vielmehr eine ehrliche Abrechnung damit, wie es sich anfühlt, wenn man aus der Vergangenheit in die Gegenwart aufbricht, wenn man die nächsten Schritte im Leben und in der Karriere auf einmal und ganz ohne Entschuldigung macht. "SPARK" behält dabei jedoch die Wärme und Leichtigkeit von WHITNEYs früheren Werken bei. Diese Songs glühen mit der Neuheit des Hier und Jetzt. Die Anfänge von "SPARK" gehen auf den Überraschungserfolg von WHITNEYs Debütalbum "Light Upon the Lake" aus dem Jahr 2016 zurück. Die sanft verzerrten Psych-Folk-Träume fanden schneller ein breites Publikum, als die beiden je erwartet hatten. Nach Jahren des ununterbrochenen Tourens fühlten sie sich gezwungen, denselben Sound auch für ihren Zweitling "Forever Turned Around" (2019) zu verwenden. Je weiter die Aufnahmesessions voranschritten, desto mühsamer wurden diese, da Julien und Max daran arbeiteten, Versionen von sich selbst zu sein, die sie nicht mehr waren; um Songs in einer Form zu schreiben, die einfach nicht mehr passte. Es fühlte sich nicht mehr wie ihre Musik an, sondern lediglich wie ein Überbleibsel ihrer anfänglichen Begeisterung. Sie hatten kaum genug Material oder Energie, um fertig zu werden. Max und Julien wussten, dass eine drastische Veränderung notwendig war, aber sie hätten nie gedacht, dass Lockdowns im Zuge der Pandemie dies erleichtern würden. Wochen nachdem Julien nach dem Ende einer jahrelangen Beziehung nach Portland gezogen war, um einen klaren Kopf zu bekommen, folgte ihm Max in der Hoffnung, mit seinem besten Freund und Co-Autor dem langen Winter in Chicago zu entkommen. Vier Tage später wurden die Flüge gestrichen. Anstehende Tourneen wurden abgesagt. In den nächsten 14 Monaten arbeitete die Band mit einem Eifer und einer Entschlossenheit, die an ihre Anfänge erinnerten, bevor der Erfolg die Erwartungen bestimmte. Aufgenommen in Texas mit den Produzenten Brad Cook und John Congleton ist "SPARK" ein inspirierendes Zeugnis für Durchhaltevermögen und Erneuerung geworden, für beste Freunde, die einander genug vertrauen, um sich gegenseitig auf die andere Seite zu tragen.
Das neue Album "SPARK" stellt WHITNEY als zeitgemäßes Syndikat des klassischen Pops vor, dessen Dutzend fantasievoller und liebenswerter Tracks bezaubernde Melodien um Dilla-Beats im Paisley-Stil und üppige Electronic-Elemente wickeln. So überraschend es auch klingen mag - "SPARK" ist für WHITNEY weniger eine radikale Neuerfindung als vielmehr eine ehrliche Abrechnung damit, wie es sich anfühlt, wenn man aus der Vergangenheit in die Gegenwart aufbricht, wenn man die nächsten Schritte im Leben und in der Karriere auf einmal und ganz ohne Entschuldigung macht. "SPARK" behält dabei jedoch die Wärme und Leichtigkeit von WHITNEYs früheren Werken bei. Diese Songs glühen mit der Neuheit des Hier und Jetzt. Die Anfänge von "SPARK" gehen auf den Überraschungserfolg von WHITNEYs Debütalbum "Light Upon the Lake" aus dem Jahr 2016 zurück. Die sanft verzerrten Psych-Folk-Träume fanden schneller ein breites Publikum, als die beiden je erwartet hatten. Nach Jahren des ununterbrochenen Tourens fühlten sie sich gezwungen, denselben Sound auch für ihren Zweitling "Forever Turned Around" (2019) zu verwenden. Je weiter die Aufnahmesessions voranschritten, desto mühsamer wurden diese, da Julien und Max daran arbeiteten, Versionen von sich selbst zu sein, die sie nicht mehr waren; um Songs in einer Form zu schreiben, die einfach nicht mehr passte. Es fühlte sich nicht mehr wie ihre Musik an, sondern lediglich wie ein Überbleibsel ihrer anfänglichen Begeisterung. Sie hatten kaum genug Material oder Energie, um fertig zu werden. Max und Julien wussten, dass eine drastische Veränderung notwendig war, aber sie hätten nie gedacht, dass Lockdowns im Zuge der Pandemie dies erleichtern würden. Wochen nachdem Julien nach dem Ende einer jahrelangen Beziehung nach Portland gezogen war, um einen klaren Kopf zu bekommen, folgte ihm Max in der Hoffnung, mit seinem besten Freund und Co-Autor dem langen Winter in Chicago zu entkommen. Vier Tage später wurden die Flüge gestrichen. Anstehende Tourneen wurden abgesagt. In den nächsten 14 Monaten arbeitete die Band mit einem Eifer und einer Entschlossenheit, die an ihre Anfänge erinnerten, bevor der Erfolg die Erwartungen bestimmte. Aufgenommen in Texas mit den Produzenten Brad Cook und John Congleton ist "SPARK" ein inspirierendes Zeugnis für Durchhaltevermögen und Erneuerung geworden, für beste Freunde, die einander genug vertrauen, um sich gegenseitig auf die andere Seite zu tragen.
Das neue Album "SPARK" stellt WHITNEY als zeitgemäßes Syndikat des klassischen Pops vor, dessen Dutzend fantasievoller und liebenswerter Tracks bezaubernde Melodien um Dilla-Beats im Paisley-Stil und üppige Electronic-Elemente wickeln. So überraschend es auch klingen mag - "SPARK" ist für WHITNEY weniger eine radikale Neuerfindung als vielmehr eine ehrliche Abrechnung damit, wie es sich anfühlt, wenn man aus der Vergangenheit in die Gegenwart aufbricht, wenn man die nächsten Schritte im Leben und in der Karriere auf einmal und ganz ohne Entschuldigung macht. "SPARK" behält dabei jedoch die Wärme und Leichtigkeit von WHITNEYs früheren Werken bei. Diese Songs glühen mit der Neuheit des Hier und Jetzt. Die Anfänge von "SPARK" gehen auf den Überraschungserfolg von WHITNEYs Debütalbum "Light Upon the Lake" aus dem Jahr 2016 zurück. Die sanft verzerrten Psych-Folk-Träume fanden schneller ein breites Publikum, als die beiden je erwartet hatten. Nach Jahren des ununterbrochenen Tourens fühlten sie sich gezwungen, denselben Sound auch für ihren Zweitling "Forever Turned Around" (2019) zu verwenden. Je weiter die Aufnahmesessions voranschritten, desto mühsamer wurden diese, da Julien und Max daran arbeiteten, Versionen von sich selbst zu sein, die sie nicht mehr waren; um Songs in einer Form zu schreiben, die einfach nicht mehr passte. Es fühlte sich nicht mehr wie ihre Musik an, sondern lediglich wie ein Überbleibsel ihrer anfänglichen Begeisterung. Sie hatten kaum genug Material oder Energie, um fertig zu werden. Max und Julien wussten, dass eine drastische Veränderung notwendig war, aber sie hätten nie gedacht, dass Lockdowns im Zuge der Pandemie dies erleichtern würden. Wochen nachdem Julien nach dem Ende einer jahrelangen Beziehung nach Portland gezogen war, um einen klaren Kopf zu bekommen, folgte ihm Max in der Hoffnung, mit seinem besten Freund und Co-Autor dem langen Winter in Chicago zu entkommen. Vier Tage später wurden die Flüge gestrichen. Anstehende Tourneen wurden abgesagt. In den nächsten 14 Monaten arbeitete die Band mit einem Eifer und einer Entschlossenheit, die an ihre Anfänge erinnerten, bevor der Erfolg die Erwartungen bestimmte. Aufgenommen in Texas mit den Produzenten Brad Cook und John Congleton ist "SPARK" ein inspirierendes Zeugnis für Durchhaltevermögen und Erneuerung geworden, für beste Freunde, die einander genug vertrauen, um sich gegenseitig auf die andere Seite zu tragen.
- A1: Splintering Heart
- A2: Cover My Eyes
- A3: The Party
- A4: No One Can
- B1: Holidays In Eden
- B2: Dry Land
- B3: Waiting To Happen
- B4: This Town
- B5: The Rake's Progress
- B6: 100 Nights
- C1: Splintering Heart
- C2: Dry Land
- C3: The King Of Sunset Town
- D1: Garden Party
- D2: The Party
- D3: Easter
- E1: The Space?
- E2: Holloway Girl
- E3: A Collection
- E4: Waiting To Happen
- F1: Cover My Eyes
- F2: Lords Of The Backstage
- F3: Blind Curve
- F4: The Uninvited Guest
- G2: Rake's Progress
- G3 10: 0 Nights
- G4: Slàinte Mhath
- G5: Holidays In Eden
- H1: Hooks In You
- H2: Berlin
- H3: Kayleigh
- H4: Incommunicado
- F5: No One Can
- G1: This Town
Am 16.09. erscheint eine neue, erweiterte Deluxe Edition von "Holidays In Eden", dem ursprünglich 1991 veröffentlichten Album von Marillion. Die neue Edition erscheint als 3CD/Blu-Ray-Buch und als 4LP-Set. Die Blu-Ray der Deluxe Edition enthält den brandneuen
2022 Stereo-Remix in 96/24 Stereo LPCM, DTS-HD Master Audio 5.1 und 96/24 5.1 LPCM sowie B-Seiten und Bonustracks wie die "The Moles Club"-Demos, aufgenommen nach dem langen Songwriting-Prozess der Band für das Album. Außerdem gibt es jede Menge
Video-Content, darunter eine ganz neue Doku, in der di Band über die Entstehungsgeschichte des Albums spricht, Promo-Videos in neuer HD-Qualität - und ein Live-Konzert, das damals im Rahmen der Reihe
"Rockpalast In Concert" im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Außerdem gibt es jede Menge Video-Content, darunter eine ganz neue Doku, in der die Band über die Entstehungsgeschichte des Albums spricht, Promo-Videos in neuer HD-Qualität - und ein Live-Konzert, das damals im Rahmen der Reihe "Rockpalast In Concert" im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde
l c2 Dry Land [4:40]
Die Presse war sich bereits 2008 einig, dass Downburst ein echter Banger ist. Auch 14 Jahre nach Release steht Downburst für den Moment, in dem der typische, eigenständige Brainstorm-Sound geformt wurde. Grund genug, das Album endlich wieder auf Vinyl verfügbar zu machen.
Mit der Platte "Downburst" bekamen die BRAINSTORM-Fans, einen wahren Downburst vorgesetzt! Ein Manifest des Powermetals, für das auch die Presse nur lobende Worte fand! Dieses siebte Album klingt erdiger als seine Vorgänger, es verfügt über - Höllisch eingängige, dabei nie aufdringliche Hooklines, komplexes, thrashiges Riffing, orchestrale Klangtupfer - 100 Prozent in Brainstorm-Manier. Mittlerweile liegen 14 Jahre seit dem Release zurück und die einmalige Vinylauflage längst vergriffen. Das schreit doch nach einer Neuauflage dieses großartigen Klassikers! Brainstorm haben ein paar Songs der Platte sicherlich auch auf der "Brainrage"-Tour mit im Gepäck!
White Vinyl[43,07 €]
Tradition and experimentation are two familiar territories that C"mon Tigre, a duo who find their identity by working with musicians from all over the world, can balance between very well. As they did for their debut album (2014), they have put together a multicolored collective for their second record Racines (2019) and now their third album Scenario. Sailing from the Mediterranean basin and being guided by the fascination for Africa and the Middle East, C"mon Tigre give rise to a personal language, made up of mixtures with jazz, afrojazz, the rhythmics of hip hop, funk, club music. All without ever confining their songs to one style, but pushing the exploration as much as possible, into a dimension that every journey worthy of this name should encompass. With the musicians they work with, the exchange and experimentation continue till the end, the songs can take different directions at any time. The result is a mixed, cosmopolitan record, which escapes from any label for the affirmation of a free attitude. It led C"mon Tigre to seek a connection with dancefloor culture, even if considered only as an evocation to revisit in a personal way. This cinematic imagery pushed C"mon Tigre to translate their musical wandering into a visual form, as they already did in the past with animated videos made with the painter Gianluigi Toccafondo and 3d artist Sic Est for "Underground Lovers" and "Behold The Man", two tracks from the previous record. Now the will to merge music and images is even greater: Scenario is also released in a colored vinyl + book version, including a volume to browse through with a wide selection of photo taken by Paolo Pellegrin. Paolo has spent the last 30 years documenting the world. He lives and testifies to issues regarding living conditions, poverty, sufferance and violence, always implementing an anthropological approach. A subjective but detached gaze, which is both a reflection and an analysis, that coincides with an attitude of openness, respect, and interest in the times of history, an odyssey between human and inhuman. Scenario wants to tell about what defines us as human beings: joy, connection, anger, sense of belonging, pain, anguish, violence, dignity. These are tales of someone observing with stretched ears.
Black Vinyl[28,53 €]
Tradition and experimentation are two familiar territories that C"mon Tigre, a duo who find their identity by working with musicians from all over the world, can balance between very well. As they did for their debut album (2014), they have put together a multicolored collective for their second record Racines (2019) and now their third album Scenario. Sailing from the Mediterranean basin and being guided by the fascination for Africa and the Middle East, C"mon Tigre give rise to a personal language, made up of mixtures with jazz, afrojazz, the rhythmics of hip hop, funk, club music. All without ever confining their songs to one style, but pushing the exploration as much as possible, into a dimension that every journey worthy of this name should encompass. With the musicians they work with, the exchange and experimentation continue till the end, the songs can take different directions at any time. The result is a mixed, cosmopolitan record, which escapes from any label for the affirmation of a free attitude. It led C"mon Tigre to seek a connection with dancefloor culture, even if considered only as an evocation to revisit in a personal way. This cinematic imagery pushed C"mon Tigre to translate their musical wandering into a visual form, as they already did in the past with animated videos made with the painter Gianluigi Toccafondo and 3d artist Sic Est for "Underground Lovers" and "Behold The Man", two tracks from the previous record. Now the will to merge music and images is even greater: Scenario is also released in a colored vinyl + book version, including a volume to browse through with a wide selection of photo taken by Paolo Pellegrin. Paolo has spent the last 30 years documenting the world. He lives and testifies to issues regarding living conditions, poverty, sufferance and violence, always implementing an anthropological approach. A subjective but detached gaze, which is both a reflection and an analysis, that coincides with an attitude of openness, respect, and interest in the times of history, an odyssey between human and inhuman. Scenario wants to tell about what defines us as human beings: joy, connection, anger, sense of belonging, pain, anguish, violence, dignity. These are tales of someone observing with stretched ears.
Oliver Sim hatte eigentlich nicht den Wunsch, es seinen The xx-Bandkollegen Romy Madley Croft und Jamie Smith gleichzutun und ein Soloprojekt zu starten. Er dachte auch nicht, dass er wirklich den Mut dazu hätte. Als er mit Jamie xx an einem Stück namens "Romance with a Memory" arbeitete, sagte dieser jedoch: "Ich denke, du solltest eine komplette Platte machen". Und das war der Beginn der langen und schmerzhaften Geburt von "Hideous Bastard", Oliver Sims Solo-Debütalbum, das am 09.09.22 auf Young erscheinen wird. "Fast drei Jahre lang habe ich mir Fragen gestellt und war beim Schreiben auf der Suche nach Antworten", beschreibt Sim den Entstehungsprozess des Albums. Die Enthüllung seiner HIV-Erkrankung verfolgt die Platte thematisch, so wie sie sein Leben stets überschattet hat. In diesem ersten Song "Hideous" fragt sich Sim, ob seine entwaffnende Ehrlichkeit ihn wohl befreien wird. Die Hoffnung und die Spannung spiegeln sich in der musikalischen Umgebung wider, die er zusammen mit seinem Freund Jamie xx geschaffen hat. Oliver begann zu Hause in London mit dem Schreiben und Aufnehmen von Songs, inspiriert von seiner Vorliebe für Horrorfilme und seinem eigenen Leben, wobei er Themen wie Angst und Scham durch die Brille eines queeren Mannes in den Dreißigern anpackte. Einige Monate später kehrte er mit einer Sammlung von Demos zu Jamie zurück, und die beiden begannen, sie gemeinsam zu produzieren. Er holte sich unter anderem die Hilfe seines lebenslangen Helden und jetzigen Freundes Jimmy Somerville, um dem Album den letzten Schliff zu geben und sprach zudem mit Elton John über seine Musik. Anschließend war es an dem französischen Regisseure Yann Gonzales eine visuelle Welt mit dem Kurzfilm "Hideous" zu erschaffen. Der Film feiert seine Premiere bei den diesjährigen Filmfestspielen von Cannes. "Hideous Bastard" ist ein audiovisuelles Ereignis geworden, wie es sich Oliver Sim anfangs selber nie zugetraut hätte, umso beeindruckender ist nun das Ergebnis.
- A1: Careful What You Wish For
- A2: Ayor
- B1: Nature Is A Language
- B2: Fire Of The Green Dragon
- B3: Algerian Basses
- C1: Copacabbala
- C2: Paint Me As A Dead Soul
- C3: Backwards
- D1: Princess Margaret's Man In The D'jamalfna
- D2: Ayor Live Pornmod (It's In My Blood) (It's In My Blood)
- D3: Ambient Basses Hijack Mix 1
- E1: Backwards Dist Vox
- E2: Drone Geff Master
- E3: Carny Master
- F1: Drone Skellies
- F2: Choir Droney Skellies
- F3: Backwards Live Wip (Fixed Softer Backwards)
"“The New Backwards” was conceived by Peter “Sleazy” Christopherson in 2007, revisiting stray tracks which hadn’t seemed to gel with the material he had chosen for the more somber “Ape of Naples” from 2005, COIL’s initial posthumous release, a sort of requiem and a kiss-goodbye to his then recently deceased partner John Balance.
Significantly different to its sister release, this album collects the brilliantly chaotic and outrageously rhythmic material from the original sessions for the album that was begun as early as 1993 and had originally been conceptualised as the follow-up to “Love’s Secret Domain”. These songs are as diverse and wild as the places they originated from, partly infamously spawned in Sharon Tate’s former home in the Hollywood Hills, the Nine Inch Nails home base in New Orleans and London’s Swanyard, remixed and restructured with the help of long-term friend Danny Hyde in Thailand, this collection has its own unique flow and an atmosphere not found on any other COIL release.
Both “AYOR” and “Backwards” had by the time the album was first released already become favourites in COIL’s manic live performances. Some of the other tracks had only leaked in demo versions and are here presented updated and polished as Christopherson and Hyde intended them to be heard. It is interesting to consider Balance’s vocal contributions, too. Whilst on the albums COIL did release at the time this material was first put aside (“Black Light District” and “ElpH”) his voice is all but absent, his vocal performances and his lyric writing here are arguably more closely indebted to the previous “Love’s Secret Domain” era, especially the epic “Copacaballa” is noteworthy in that respect.
The New Backwards” effectively became the final official COIL studio release of all new material whilst Peter was still alive and is here presented for the first time fully supervised by Danny Hyde, its co-creator.
The stunning cover uses a detail from artist Ian Johnstone’s “Cubic Raven” painting, licensed from the estate of IJ..
It is high time to rediscover this timeless album with the Infinite Fog release boasting eight further tracks of previously unheard material from the same sessions, rough working stages and surprising remixes which will surely delight the dedicated COIL archaeologists, as they shine yet another light on the creative process and on what could have been.
Recorded at Swanyard, London and at Nothing Studios, New Orleans, 1996.
Thanks to everyone there, especially Trent Reznor who made it all possible.
Written & Produced by Coil & Danny Hyde.
Remixed by Peter Christopherson & Danny Hyde, Bangkok 2007.
For that session Coil were: Peter Christopherson, Jhonn Balance & Drew McDowall.
Mastered by Jessica Thompson.
Front artwork by Ian Johnstone.
Artwork licensed from The Estate of Ian Johnstone.
Layout Cold Graves and Oleg Galay."
Rund 135 Jahre umspannt das Repertoire von Igor Levits neuem Album "Tristan": die Zeit von etwa 1837 bis 1973. Ganz unterschiedliche Genres treffen aufeinander; nur eines der Werke wurde ursprünglich für Soloklavier geschrieben. Levits Annäherungen an existenzielle Grenzerfahrungen - den Tod in "Life" (2018), die Begegnung mit dem Spirituellen in "Encounter" (2020) und jetzt, in "Tristan", die Verbindung von Liebe, Tod und Erlösungsbedürftigkeit - bringen es mit sich, dass wiederum nicht allein Meisterwerke für sein Instrument im Mittelpunkt stehen, sondern vor allem Kompositionen, in denen gewisse thematische Assoziationen eine möglichst persönliche Gestaltung finden. Dabei kreisen Levits eigene Gedanken bei "Tristan" weniger um die Liebes- und Todesthematik als solche, sondern vielmehr um Erlebnisse der Nacht und des Nächtlichen - als dunkle Gegenwelt zum bewussten Handeln bei Tage. Psychische Ausnahmezustände geben den Ton vor: "Die Nacht hat so viele Gesichter. Sie kann Zuflucht und Kontrollverlust bedeuten, sie steht für Liebe und Tod, und sie ist die Zone tiefer Ängste", sagt Levit. "Im Adagio von Mahlers Zehnter Sinfonie gibt es den berühmten Aufschrei des dissonanten Schmerzensakkords, und Wagners 'Tristan und Isolde' inszeniert geradezu eine Art emotionale Kernschmelze. Alle wesentlichen Geschehnisse des Stücks spielen sich in der Nacht ab. Auch Hans Werner Henze spricht in seinen Erinnerungen an die Entstehungszeit von 'Tristan' von Alpträumen und traumartigen Halluzinationen." Henzes "Tristan - Préludes für Klavier, Tonbänder und Orchester" - ein schwärmerisch-raffinierter Hybrid aus Soloklavier, Elektronik, Konzert und Sinfonie - bildet das Herzstück des Albums. Es ist die erste Orchesterproduktion Levits überhaupt. Unter der Leitung von Franz Welser-Möst hatte Levit das suggestive Werk, von dem bisher nur die kompromissbehaftete Aufnahme unter Leitung des Komponisten greifbar war, bei den Salzburger Festspielen als auch mit dem Gewandhausorchester in Leipzig aufgeführt; im Zusammenhang mit den Leipziger Konzerten entstand 2019 die vorliegende Aufnahme.Franz Liszts dritter Liebestraum ist heute als sentimentaler Show-Stopper aller Klavierpoeten bekannt. Dabei ist auch dieses Nocturne in As-Dur durchaus tragisch grundiert. Zurück geht es auf ein Kunstlied Liszts auf Verse von Ferdinand Freiligrath (1810-1876). Der Beginn des Gedichts lautet: "O lieb', so lang du lieben kannst!, O lieb', so lang du lieben magst!, Die Stunde kommt, die Stunde kommt, wo du an Gräbern stehst und klagst!"Nächtlich Verzweifeltes auch bei Mahler: Ende Juli 1910, mitten an der Arbeit am ersten Satz seiner Zehnten, erfuhr der Komponist von einer Affäre seiner Frau. Igor Levit spielt dieses Adagio in einer wenig bekannten Klaviertranskription des schottischen Komponisten Ronald Stevenson, für dessen große "Passacaglia on DSCH" er sich zuletzt so stark eingesetzt hat. Erst in "Harmonies du Soir", der elften der 12 "Études d'exécution transcendante" von Franz Liszt, scheint, bei aller Verdichtung pianistischer Majestät, eine Versöhnung auf. Die am Ende des Programms erklingenden "Abendklänge" bilden das friedliche Gegenstück zu den Ekstasen und Alpträumen, die den Nachtgeweihten bei Wagner oder Mahler widerfahren.
Red Vinyl[19,12 €]
Oliver Sim hatte eigentlich nicht den Wunsch, es seinen The xx-Bandkollegen Romy Madley Croft und Jamie Smith gleichzutun und ein Soloprojekt zu starten. Er dachte auch nicht, dass er wirklich den Mut dazu hätte. Als er mit Jamie xx an einem Stück namens "Romance with a Memory" arbeitete, sagte dieser jedoch: "Ich denke, du solltest eine komplette Platte machen". Und das war der Beginn der langen und schmerzhaften Geburt von "Hideous Bastard", Oliver Sims Solo-Debütalbum, das am 09.09.22 auf Young erscheinen wird. "Fast drei Jahre lang habe ich mir Fragen gestellt und war beim Schreiben auf der Suche nach Antworten", beschreibt Sim den Entstehungsprozess des Albums. Die Enthüllung seiner HIV-Erkrankung verfolgt die Platte thematisch, so wie sie sein Leben stets überschattet hat. In diesem ersten Song "Hideous" fragt sich Sim, ob seine entwaffnende Ehrlichkeit ihn wohl befreien wird. Die Hoffnung und die Spannung spiegeln sich in der musikalischen Umgebung wider, die er zusammen mit seinem Freund Jamie xx geschaffen hat. Oliver begann zu Hause in London mit dem Schreiben und Aufnehmen von Songs, inspiriert von seiner Vorliebe für Horrorfilme und seinem eigenen Leben, wobei er Themen wie Angst und Scham durch die Brille eines queeren Mannes in den Dreißigern anpackte. Einige Monate später kehrte er mit einer Sammlung von Demos zu Jamie zurück, und die beiden begannen, sie gemeinsam zu produzieren. Er holte sich unter anderem die Hilfe seines lebenslangen Helden und jetzigen Freundes Jimmy Somerville, um dem Album den letzten Schliff zu geben und sprach zudem mit Elton John über seine Musik. Anschließend war es an dem französischen Regisseure Yann Gonzales eine visuelle Welt mit dem Kurzfilm "Hideous" zu erschaffen. Der Film feiert seine Premiere bei den diesjährigen Filmfestspielen von Cannes. "Hideous Bastard" ist ein audiovisuelles Ereignis geworden, wie es sich Oliver Sim anfangs selber nie zugetraut hätte, umso beeindruckender ist nun das Ergebnis.
,Four" überrascht mit einem nuancierteren und reiferen Psychedelic-Sound, während gleichzeitig der für Fabienne typische zackige French Pop trifft 60's-Garage Stil beibehalten wird. Es gibt eine Vielzahl von Instrumenten, insbesondere das Mellotron funktioniert als willkommene Ergänzung bei vielen Tracks. Die zeitgenössischen Originalkompositionen ,I'll Never Be Lonely Again" und ,See How They Run" sind meisterhaft für Fabiennes unverwechselbare Art kreiert worden, und beide zeichnen sich durch einen starken 60's Groove aus, der mit ihrem charakteristischen Sound in Einklang steht. Wie bei jeder Fabienne Delsol LP werden sorgfältig ausgewählte Cover von Fabiennes zarter Stimme liebevoll interpretiert: ,Follow Me" von Lyme & Cybelle ist ein wunderbarer Garage-Folk-Ausflug und ,Face", der Eröffnungstrack des zweiten Albums von The Human Beinz, kommt als atemberaubende Interpretation. Fabienne einen ,Spare Parts" Album-Track in Angriff nehmen zu hören ist keine Überraschung, immerhin ist sie ein lebenslanger Status Quo Fan und ,When I Awake" als zurückhaltend funkelnde Fassung gibt es so nur von ihr. Der Höhepunkt ist Francoise Hardys schwelender französischer Klassiker ,J'ai Fait Du Lui Un Reve" der hier üppig ätherisch, mit starker Emotion und langsam aufbauenden Tonschichten neu interpretiert wird.
"KNOW YOUR ENEMY" NEU GEMISCHT, REKONSTRUIERT UND WIE URSPRÜNGLICH VORGESEHEN IN ZWEI SEPARATEN ALBEN NEU VERÖFFENTLICHT: "SOLIDARITY" UND "DOOR TO THE RIVER"Nach dem Erfolg von "This Is My Truth Tell Me Yours" aus dem Jahr 1998 planten Manic Street Preachers ein ehrgeiziges Nachfolgeralbum, das in Form von zwei eigenständigen Alben veröffentlicht werden sollte: eine aggressive, rasante Rückkehr zu ihren Wurzeln namens "Solidarity" und "Door To The River", eine eher versöhnliche, nachdenkliche Kollektion. Während der Aufnahmesessions bekam die Band kalte Füße und entschied sich für ein einziges Album, das sie nun dazu zwang widersprüchliche Ideen nebeneinander auf ein und derselben Platte zu platzieren.Während er das Archiv der Band durchstöberte, um eine Jubiläumsversion von "Know Your Enemy" zusammenzustellen, fand Nicky Wire die Originalbänder von "Solidarity" und "Door To The River", die er während dieser Aufnahme im Studio gemacht hatte. Als er die Idee vorbrachte, diese Platten neu zu erstellen, stimmte James Dean Bradfield unter der Bedingung zu, dass er die gesamte Aufnahme mit dem langjährigen Studiopartner der Band, Dave Eringa, remixen könnte.Der Schreiber und langjährige Mitstreiter der Band, Robin Turner, erklärt in seinen ausführlichen Notizen auf den Sleeves, dass diese Veröffentlichung "der Director's Cut von 'Know Your Enemy' ist. Das Bild wurde sorgfältig restauriert, aufgeräumt, aufgehellt. Obwohl es nicht darauf abzielt, das Original zu ersetzen, erweitert es dies auf jeden Fall."Dieses Set enthält die beiden angestrebten vollständigen Platten, plus Demos, Outtakes, unbenutzte Mixe von Tom Lord-Alge und Tracks, die auf dem Original "Know Your Enemy" enthalten sind, sowie bisher unveröffentlichte Fotos von den Aufnahmesessions, die von Mitch Ikeda, einem festen Kollaborateur, aufgenommen wurden.




















