Nachdem sie auf ihrem gefeierten Debütalbum ein multidimensionales Klanguniversum definiert hatten, verlassen der Komponist und Filmemacher Chris Hunt und James ,Munky" Shaffer von Korn auf EXINFINITE das Vertraute und driften in ein Reich der Rekursion, wo sie auf ein Gewirr aus gespiegelten Wurmlöchern blicken, die mit unheimlicher Mehrdeutigkeit summen. Das zweite Album von VENERA ist düsterer, heavier und perkussiver als sein Vorgänger, aber es gibt etwas Intimeres in seinen Schaltkreisen, das schwer zu definieren ist - etwas Mystisches, Geheimnisvolles und Melancholisches. Songs materialisieren sich aus dem Nichts, nur um von sauren Synthesizern aufgelöst oder von Hunts geschärften Beats durchbohrt zu werden, während Shaffers dichte, gequälte Riffs durch euphorische, zeitverzerrte Vocals von FKA twigs, Dis Fig und Chelsea Wolfe ausgeglichen werden. Nach ihrer Begegnung mit der Unendlichkeit haben VENERA nach innen geschaut, über die Grenzen der Existenz nachgedacht und ihre tiefsten Emotionen ausgegraben. VENERA entstand 2022, als Hunt und Shaffer nach Aufnahmen mit der albanischen Künstlerin Xhoana X. ihr eigenes musikalisches Terrain betraten. Das Duo improvisierte gemeinsam und experimentierte mit cineastischem, von Science-Fiction inspiriertem Sounddesign und erkannte, dass die Zusammenarbeit Potenzial hatte. So begannen sie, ihren Sound weiterzuentwickeln und zu verfeinern, wobei sie Unterstützung von Deantoni Parks, dem ehemaligen Schlagzeuger von Mars Volta, Alain Johannes von Queens of the Stone Age, dem Post-Punk-Duo VOWWS und den LA-Noise-Rock-Legenden HEALTH erhielten. Nachdem ihr Debütalbum 2023 auf Mike Pattons Label Ipecac erschienen war, setzten VENERA die Dekonstruktion und Neugestaltung ihres Songwritings fort, tauschten Eno-artige Ambient-Atmosphären gegen explosive Beats und dichte Texturen aus und fanden heraus, wie sie die von ihnen eröffnete Erzählung erweitern konnten, ohne alte Pfade zu beschreiten. Auf ,Tear" ist die neue Richtung des Duos deutlich zu hören, wenn Shaffers ursprüngliche Gitarrenklänge zu unheimlichen Widescreen-Expositionen umgestaltet werden, die Hunt mit pneumatischen Kick- und Snare-Zyklen untermalt. Unterbrochen von Luftschleusen-Zischen und leuchtenden Synthesizern, bietet der Track eine Kulisse, die VENERA kontinuierlich verwandelt und das Konzept im Laufe des Albums neu formt. Die Kult-Singer-Songwriterin Chelsea Wolfe gibt dem düsteren ,All Midnights" einen gotischen amerikanischen Touch, indem sie kraftvoll über VENERAs vakuumverpackte Rhythmen und gasförmige Synthesizer singt, und der in Berlin lebende Noisemaker Dis Fig, der bereits mit The Body und The Bug zusammengearbeitet hat, verleiht Shaffer und Hunts tape-verzerrten Industrial-Pops und -Whirrs in ,End Uncovered" hauchige, emotional vielschichtige Töne. Sie lassen squelchigen, verlangsamten Techno in okkulte Noise-Reflexionspools auf dem schlängelnden ,Asteroxylon" einfließen, und Hunt antwortet auf Shaffers hallende Zupftöne mit Nebelhorn-Stöhnen auf dem unheilvollen, nachdenklichen ,uuu773". ,EXINFINITE" baut sich kontinuierlich auf, bis es ,Caroline" erreicht, eine intensive Zusammenarbeit mit FKA Twigs, die ihre unheimlichsten Töne isoliert. Zunächst umspielt sie ihre Worte mit bedrohlichen elektrischen Verzerrungen und verstümmelten, geisterhaften Stimmen, bevor sie in einen aufgeladenen opernhaften Schrei ausbricht, dem Shaffer und Hunt mit flirrenden kybernetischen Beats und dichten Wänden aus Gitarrenlärm begegnen. Dieser Track bricht das Konzept von VENERA vollständig auf, verschmilzt das Synthetische mit dem Natürlichen und löst Dysphorie, Selbstverlust und unendliche Regression aus. So wirken der blutrünstige Lärm und die finstere Atmosphäre von ,Decreation" wie eine dissoziierte Coda. In ,EXINFINITE" werden Zerstörung und Tod nicht überwunden, sondern so lange intensiviert, bis sie sich vollständig verwandeln.
quête:lange
Anfang 2021 standen die Bandmitglieder von Lankum hoch über Dublin, den Winden der irischen Ostküste zugewandt, mit einem wundervollen Blick auf die Stadt, in der sie über 10 Jahre lang gemeinsam Musik gemacht hatten und dennoch spürten sie ein Gefühl der Unverbundenheit. Sie hatten die Stadt noch nie aus diesem Blickwinkel betrachtet, da sie immer fest in ihr verwurzelt waren und die Schönheit von Dublin immer aus dem Blickwinkel ihres Alltags sahen. Der kleine Perspektivwechsel half der Band bei den Aufnahmen in den Hellfire-Studios, wo sie nach der langen Stille der Pandemie begierig mit den Aufnahmen zu ihrem vierten Studioalbum "False Lankum" begannen. Wer jemals bei einem Lankum-Gig war, kennt die Energie, die diese Band erzeugen kann. Der unverwechselbare Drone-Sound, der sich durch ihre Arbeit zieht, wie bei ihren bekanntesten Stücken "The Wild Rover" (von "The Livelong Day", 2019) und "What Will We Do When We Have No Money" ("Between the Earth and Sky", 2017) hat die Kraft, einem den Boden unter den Füssen wegzuziehen und erzeugt dabei einen einmaligen Klang. "The Livelong Day" war das Album, mit dem Lankum aus der Schublade der "irisch traditionellen" oder "Folk"-Musik herausbrachen. Es ebnete ihnen den Weg zu medialem wie kommerziellem Erfolg, der ihnen 2019 den RTE Choice Music Prize einbrachte und dazu führte, dass sich ihre Shows in der traditionsreichen Konzerthalle Vicar Street in Dublin in nur 20 Minuten ausverkauften. Die neue Musik bringt auch neue Stimmen und so ist es das erste Mal, dass Cormac Dermody einen kompletten Song auf einem Lankum-Album singt. In Kombination mit seiner besonderen Tonlage erzeugt er eine poetische Kraft, die den Sound von Lankum bereichert. Mit "False Lankum" bewegt sich die Bands ins Unbekannte, ein Album getrieben von der wilden und oftmals seltsamen Schönheit des Schmerzes und der Freude, von Himmel und Hölle. Es ist gleichermaßen ein Album der Widersprüche und des Einklangs und sicherlich eine der spannendsten Produktionen, die in letzter Zeit aus Irland kamen. Nur wer mutig wagt, wird Herzen gewinnen - "False Lankum" ist der Schlüssel dazu.
- A1: Pop Vampires Cologne - Karianne
- A2: Superpitcher - Pandora’s Box Feat. Alexis Taylor
- A3: Jürgen Paape - Grace (A Tale) Feat. Hella
- A4: Triola - Arcadia Feat. Irene Kalisvaart (The Modernist Mix)
- A5: Reinhard Voigt - Zahl An Einem Anderen Tag
- B1: Gui Boratto - Panorama X-Press
- B2: Robag Wruhme - Starsow Total
- B3: Michael Mayer - Brainwave Technology (Wassermann’s Brainwave Inferno Mix)
- B4: Michael Mayer - Erdbeermond
- B5: Hardt Antoine - Let Me Go
- B6: Wassermann - Sog
The latest boy band in town, POP VAMPIRES COLOGNE, opens the party with the enigmatic ‘Karianne’. SUPERPITCHER knows how to make a grand appearance, accompanied by high-calibre guests. His electro-pop treat ‘Pandora’s Box’ features Hot Chip’s ALEXIS TAYLOR on vocals. JÜRGEN PAAPE isn’t coming alone either, but with newcomer HELLA in tow. ‘Grace (A Tale)‘ once again shows our resident hit maker at his best. JÖRG BURGER also has a table companion, the extremely talented Irene Kalisvaart, and remixes himself on top of that. REINHARD VOIGT points out that money never sleeps and proceeds according to the motto: ’Zahl an einem anderen Tag (Pay another day)’. Our Brazilian whirlwind GUI BORATTO returns after a long absence with the banger ‘Panorama X-Press’. After careful consideration, ROBAG WRUHME has named his new track ‘Total’ and sings in the chorus with his family for the first time. WASSERMANN contributes an ultra-fat remix of Mayer’s ‘Brainwave Technology’, while MICHAEL MAYER himself marvels at the rare ‘Erdbeermond’. HARDT ANTOINE’s ‘Let Me Go’ really gets the party going again before WASSERMANN orders a large taxi and skips out on the bill.
See you again next year!
TOTAL 25… Schon wieder ein Jubiläum in einem an Jubiläen ohnehin nicht armen Jahr. Zum 25. mal versammelt sich die Kompakt Familie zum alljährlichen Stelldichein. Ohren angelegt, los geht’s!
Die neueste Boygroup in town, POP VAMPIRES COLOGNE eröffnet die Party mit dem enigmatischen ‘Karianne’. SUPERPITCHER weiss, wie man einen großen Auftritt hinlegt, und zwar in hochkarätiger Begleitung. Sein Elektropop-Leckerbissen ’Pandora’s Box’ featured Hot Chip’s ALEXIS TAYLOR an den Vocals. Auch JÜRGEN PAAPE kommt nicht allein, sondern mit der Neukommerin HELLA im Schlepptau. ‘Grace (A Tale)’ zeigt unseren Haus- und Hitlieferanten mal wieder in Bestform. JÖRG BURGER hat ebenfalls eine Tischdame im Gepäck, die überaus talentierte Irene Kalisvaart, und remixed sich obendrein selbst. REINHARD VOIGT gibt zu Bedenken, dass Geld niemals schläft und verfährt nach dem Motto: ‘Zahl an einem anderen Tag’. Unser brasilianischer Wirbelwind GUI BORATTO meldet sich nach längerer Abstinenz mit dem Banger ‘Panorama X-Press’ zurück. ROBAG WRUHME hat seinen neuen Track nach reiflicher Überlegung ‘Total’ genannt und singt darauf erstmals selbst im Chor mit seiner Familie. Der WASSERMANN steuert einen ultrafetten Remix von Mayers ‘Brainwave Technology’ bei, während MICHAEL MAYER selbst den seltenen ‘Erdbeermond’ bestaunt. HARDT ANTOINE’s ‘Let Me Go’ bringt die Party nochmal so richtig in Schwung, bevor der WASSERMANN ein Großraumtaxi bestellt und die Zeche prellt.
Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr!
- A1: Drowned World / Substitute For Love (Bt & Sasha's Bucklodge Ashram New Edit)
- A2: Ray Of Light (Sasha Twilo Mix Edit)
- A3: Skin (The Collaboration Remix Edit)
- A4: Nothing Really Matters (Club 69 Speed Mix Meets The Dub)
- B1: Sky Fits Heaven (Victor Calderone Future New Edit)
- B2: Frozen (Widescreen Mix And Drums)
- B3: The Power Of Good-Bye (Fabien's Good God Mix Edit)
- B4: Gone Gone Gone (Original Demo Version)
Veronica Electronica, eine acht Tracks umfassende Begleitung zu Ray of Light, wurde ursprünglich 1998 von Madonna als Remix-Album konzipiert. Das Projekt wurde jedoch durch den überwältigenden Erfolg des Original-Albums und die zahlreichen Hit-Singles, die über ein Jahr lang im Fokus des Interesses standen, zurückgestellt. Ray of Light verkaufte sich weltweit über 16 Millionen Mal und brachte Madonna vier GRAMMY® Awards ein, darunter den für das beste Pop-Album.
Mehr als 25 Jahre später wird dieses lange kolportierte Konzept nun endlich Wirklichkeit. Die Sammlung enthält neu bearbeitete Versionen von Club-Remixen von Sasha, BT und Victor Calderone, zusammen mit dem Original-Demo von „Gone, Gone, Gone“ – einer bisher unveröffentlichten Aufnahme, produziert von Madonna und Rick Nowels. Veronica Electronica erscheint am 25. Juli als limitiertes Silver Vinyl und digital, und ist eine weitere hochwertige Ergänzung zu Madonnas Silver Collection.
- A1: Intro
- A2: Les Bourgeons
- A3: Ecoule Les Larmes
- A4: La Mer Pleure Ft. Oliver Foster
- A5: La Nuit Dorages
- A6: Nausee
- A7: Por Que Te Vas
- A8: Le Bruit Des Vagues
- B1: Dans Le Noir
- B2: Le Saut De Lange
- B3: El Corazon De Poeta
- B4: La Fin Du Tunnel
- B5: Interlude
- B6: Hear You Say
- B7: Dans Le Vent
- B8: Une Berceuse Pour Avril
‘LE DON DES LARMES’, and was conceived and recorded during the artist's pregnancy — a time of deep transformation. It is a poetic offering to her newborn child, where the cycle of the seasons becomes a metaphor for birth, vulnerability, and renewal.
Her sound draws from the lullabies of her Kabyle childhood and the gentle melancholy of Algerian chaabi, carrying their echoes into a world entirely her own. LÉO LA NUIT is a Franco-Algerian writer and composer who weaves music as one might weave dreams — with tenderness, intuition, and a reverence for nature.
Through field recordings, intimate textures, and delicate pop melodies, LÉO LA NUIT invites us into her inner landscape. Her music breathes closely to the skin — fragile yet luminous — a collage of fleeting moments, stitched together with care. It is a world both grounded and dreamlike, where emotion flows freely, like tears given as a gift
Die Kult-Reihe geht weiter! „80s Techno Tracks – Vinyl Edition 4“ ist die neueste Ausgabe der erfolgreichen Compilation-Serie, die die elektrisierende Energie der 1980er Clubszene auf Vinyl bringt. Diese Edition vereint erneut rare und legendäre Extended Versions von wegweisenden TechnoTracks, die das Fundament der heutigen Clubkultur legten.
Mit dabei sind Szenegrößen wie Westbam, Noise Control, OFF und viele mehr – in voller Länge, remastered und bereit für den Plattenteller. Ein Muss für Sammler, DJs und alle, die die Wurzeln des elektronischen Sounds feiern wollen.
- A1: Handouts In The Rain (Richie Havens)
- A2: Small Town Talk (Bobby Charles)
- A3: El Dorado (Eamon Friel)
- B1: White Line Fever (The Flying Burrito Brothers)
- B2: One Last Cold Kiss (Christy Moore)
- B3: When You Are A King (White Plains)
- B4: Flipper (Brian Protheroe)
- B5: Where There's Smoke, There's Fire (Willie Griffin)
- C1: I Started A Joke (Bee Gees)
- C2: Never The Same (Lal & Mike Waterson)
- C3: Lawdy Rolla (The Guerrillas)
- C4: Nobody’s Fool (The Kinks)
- D1: Journey (Duncan Browne)
- D2: Daltry Street (Jake Fletcher / Pp Arnold)
- D3: Clive’s Song (Hamish Imlach)
Paul Weller meldet sich mit Find El Dorado zurück – einem neuen, sehr persönlichen Album voller Neuinterpretationen, das am 25. Juli erscheint. Inspiriert von einer lebenslangen Leidenschaft fürs Musikhören greift Weller auf Songs zurück, die ihn schon seit Jahren begleiten – nun gedacht, neu gehört, neu gefühlt. „Das sind Lieder, die ich schon lange mit mir herumtrage“, sagt er. „Im Laufe der Zeit haben sie sich verändert. Und jetzt schien mir die Zeit gekommen, sie mit anderen zu teilen.“
Die Veröffentlichung markiert gleichzeitig ein neues Kapitel in Wellers beeindruckender Karriere. Als prägende Figur der britischen Musik – mit rund 11 Millionen verkauften Alben allein in Großbritannien – kehrt Weller zu Parlophone Records zurück, dem Label, das seine von der Kritik gefeierten Alben zwischen 2015 und 2019 betreut hat.
Find El Dorado ist weit mehr als ein klassisches Coveralbum – es ist eine emotionale Landkarte seiner musikalischen DNA. Von der sanften Melancholie in Ray Davies’ „Nobody’s Fool“ bis zum flirrenden Schmerz von „El Dorado“: Diese Songs haben Wellers Innenleben geformt – und finden nun ihren Weg zurück nach außen. Mit intimen Arrangements und starken Kollaborationen – darunter Hannah Peel, Declan O’Rourke, Robert Plant, Seckou Keita, Amelia Coburn und Noel Gallagher – öffnet Weller die Tür zu seiner ganz persönlichen Songwelt.
- A1: Thank You For Sending Me An Angel
- A2: With Your Love
- A3: The Good Thing
- A4: Warning Sign
- A5: The Girls Want To Be With The Girls
- A6: Found A Job
- B1: Artists Only
- B2: I'm Not In Love
- B3: Stay Hungry
- B4: Take Me To The River
- B5: The Big Country
Mit der Wahl des ehemaligen Roxy-Music-Mitglieds und David-Bowie-Kollegen Brian Eno als Produzenten erweiterten Talking Heads ihren Sound für ihr 1978 veröffentlichtes zweites Album erheblich. More Songs About Buildings And Food zählt zu den besten Werken der Talking Heads. Der Einfluss des Produzenten Brian Eno ist deutlich zu spüren, da er die Band in immer innovativere Gefilde vorantrieb. Das gesamte Album, sogar der kleinere Hit, eine von Eno bearbeitete Coverversion von Al Greens „Take Me To The River“, klingt auch 36 Jahre später noch erstaunlich frisch. Diese Super Deluxe Edition erweitert das Originalalbum um ein Bonusalbum mit seltenen und bisher unveröffentlichten Studio-Outtakes sowie einer bisher unveröffentlichten kompletten Show aus der More Songs…-Tour, die im Oktober 1978 im Entermedia Theatre in New York City aufgenommen wurde. Das CD-Format enthält eine Blu-ray-Disc mit Dolby Atmos, 5.1 und Hi-Res-Stereo-Mixes sowie zwei bisher unveröffentlichte Live-Auftritte in voller Länge, die 1978 auf Video aufgezeichnet wurden.
- A1: Animotion - Obsession (12“ Remix Version)
- A2: Visage - The Damned Don‘t Cry (Dance Mix)
- A3: Moskwa Tv - Moskwa Electronic (12“ Version)
- A4: Fokewulf 190 - Body Heat (Vocal)
- B1: J W.b. - Never Again (Again And Again Mix)
- B2: Mcl - Satellite (Original Mix)
- B3: Fake - Donna Rouge (Remix)
- B4: Roy - Shooting Star (12“ Version)
Die Erfolgsreihe geht weiter! Mit 80s Electro Tracks – Vinyl Edition 5 präsentieren wir die neueste Fortsetzung unserer beliebten Vinyl-Serie – randvoll mit elektrisierenden Club-Hits aus den 1980er Jahren. Diese exklusive LP richtet sich an Fans des klassischen Electro Sounds und Liebhaber kultiger
Synth-Pop-Klänge.
Mit dabei sind wieder namhafte Künstler der Szene:
Animotion, Visage, Moskwa TV und MCL liefern einige ihrer ikonischsten Tracks – sorgfältig ausgewählt und in extra langen Versionen, wie sie damals in den Clubs liefen.
Ein Muss für Sammler, DJs und alle, die den Sound der 80er neu entdecken oder wieder aufleben lassen wollen – stilecht auf hochwertigem Vinyl.
Am 14. Juni 2023 ist DJ Patex nach langer Krankheit gegangen. Wohin, das wissen wir nicht genau. Darüber werden wir uns heute auch nicht einig. Der Autor dieses Textes will jedoch ahnen, dass sie dort – frisch angekommen – erstmal von ihren vorausgegangenen Lieblingshundis überrannt und abgeschleckt wurde. Der Autor mag dieses Bild. Auch weil Patex sich zeitlebens mit Hundis leichter getan hat als mit Menschen. Hunde durften bei ihr alles, was sie vom Menschen getrennt hat: Parolen kläffen, Eigentum heranzerren, egoistisch und unterkomplex sein. Nie hat sie auch nur einem Hund jemals etwas krumm genommen. Der Menschheit begegnete Patex eher mit pessimistischen Sätzen: „An Allem ist zu zweifeln“ ist so eine Feststellung. Oder: „Nur Weil Du Mir Deine Wunden Zeigst Bist Du Noch Lange Nicht Mein Heiland“.
Damit wären wir auch bei der A-Seite der vorliegenden Single. Sie berührt. Ihr Text zeigt in viele Richtungen. Die Coverversion von Mitpudeln enstammt ihrem finalen School-Of-Zuversicht-Album und dokumentiert eine Patex, die an ihrer schweren Krankheit gewachsen ist, statt zu brechen. Auch weil sie sich erlaubt hat, ihre typische Skepsis mit einer Art Camu’schen Akzeptanz zu tauschen. Denn Ablehnung hat in ihrer Situation nicht gegriffen, sie hätte alles viel schlimmer gemacht. Nicht das Nicht-leiden oder gar das Nicht-leiden-wollen besiegt das Leid, sondern dessen voll umfängliche Akzeptanz. Das hat sie einfach genial hingekriegt. Und damit vielleicht das Leben und den Tod gleichzeitig besiegt. Noch besser: Für diese Erkenntnis musste sie nicht einmal ihren Pessimismus über Bord werfen. Denn auf einer Ebene, viel weiter im Vordergrund, handelt das Lied natürlich vom Mitleid, oder besser Mitleiden. Mitleid gerät in Schieflage, wenn wir vergessen, worum es wirklich geht. Empathie verbindet uns mit der Welt, sie erfüllt uns. Sie eignet uns aber allzu schnell das Leid anderer an, ohne dass wir selbst wirklich leiden müssen. Und wenn wir nicht aufpassen, dann macht sie uns selbstgewiss.
An Allem ist zu zweifeln, merkt Euch das. Außer daran, dass uns Patex fehlt. Uns fehlt was sie umtreibt und die Fragen, die sie uns schenkt. Und dass die umwerfende B-Seite, die uns über Hans Nieswandt aus Südkorea erreichte, nur ekstatisch tanzend erklärt werden will — und daran, dass Ihr Euch jetzt diese Single kauft. Text: Sebastian Reier
Die Außenmaße des UDG Ultimate Digi Trolley To Go entsprechen den aktuellen Vorschriften der Fluggesellschaften für Handgepäck, und aufgrund der Inline Skate Rollen, des zweifach verstellbaren Griffs sowie der soliden Verarbeitung sind auch die langen Fußmärsche durch den Flughafen kein Problem.
Geboten werden ein großes Hauptfach, ein entfernbarer Trenner mit einer Organiser Section für ein Audio Interface und Kopfhörer. Eine gefütterte Laptop-Hülle, passend für ein 15" MacBook Pro, schützt den Computer. Zwei Außentaschen und eine Mesh-Tasche innen bieten Platz für Zubehör und Dokumente.
Spezifikationen
* Gefüttertes Hauptfach mit Platz für 15" Laptop und Midi Controller (z. B. Vestax VCI 100)
* Verstellbarer Trenner mit Organizer Panel für Audio Interface und Kopfhörer
* Zwei Außentaschen und eine Mesh-Innetasche für Zubehör
* Ausziehbarer 2-Stufen-Griff
* Abnehmbare ergonomische Schulterriemen
* Integriertes Kombinations-Schloss
Maße (W x H x T):
Außen
cm: 35,5 x 52 x 29
inch: 14 x 20.5 x 11.4
Innen
cm: 31 x 39 x 19
inch: 12.2 x 15.4 x 7.5
Gewicht:
kg: 3,75
lbs: 8.3
Black Vinyl[31,89 €]
Yazz Ahmeds Album "Polyhymnia" (2019) feiert weiblichen Mut, Entschlossenheit und Kreativität. Im Auftrag der Tomorrow's Warriors schrieb sie 2015 ein längeres Werk für deren Nu Civilisation Orchestra, das am Internationalen Frauentag beim Women Of The World Festival in der Londoner Queen Elizabeth Hall aufgeführt wurde. In Anlehnung an Polyhymnia, die griechische Muse der Musik, Poesie und des Tanzes, schuf Yazz eine Reihe von Sätzen, die herausragenden weiblichen Vorbildern wie Rosa Parks, Haifaa Al-Mansour und Malala Yousafzai gewidmet waren. Dieses Album steht im Kontrast zu ihrem vorherigen Werk "La Saboteuse", das von ihrer inneren Zerstörerin oder Anti-Muse getrieben wurde.
Der Einstieg in die Musik von Q Lazzarus erfolgte für fast alle über „Goodbye Horses“. Der Song tauchte erstmals 1988 in Jonathan Demmes „Married to the Mob“ auf, aber er sollte sich erst dann vollständig im Bewusstsein der Menschen verankern, als er 1991 in Demmes „The Silence of the Lambs“ wieder auftauchte. „Goodbye Horses“ fühlte sich an wie ein in sich geschlossenes Universum - traumhaft und völlig ungewöhnlich, ein sofortiger Klassiker, der die Zuhörer fesselte und neugierig auf die geheimnisvolle Stimme dahinter machte. Diese Stimme gehörte Diane Luckey, einer einzigartig talentierten Künstlerin, deren Musik ihrer Zeit voraus war und die letztlich zu Lebzeiten weitgehend unerkannt bleiben sollte. In Verbindung mit der Veröffentlichung des Dokumentarfilms „Goodbye Horses: The Many Lives of Q Lazzarus“ von Aridjis Fuentes veröffentlicht Sacred Bones eine Sammlung von Songs, die die gesamte Karriere von Q abdecken und die verschiedenen Epochen ihres Schaffens und die ganze Bandbreite ihrer Persönlichkeit zeigen. „Goodbye Horses“ ist die erste Musiksammlung, die den Segen von Qs verbliebener Familie erhalten hat, und hat die Besonderheit, ihre erste und einzige Albumveröffentlichung in voller Länge zu sein. Aufgenommen zwischen 1985 und 1995, spiegelt diese Fundgrube bisher unveröffentlichter Musik einige der interessantesten Facetten der Popmusik der letzten vier Jahrzehnte auf eine Weise wider, die sowohl versiert als auch wild eklektisch wirkt Das titelgebende „Goodbye Horses“ bleibt ein einzigartiges Stück gespenstischer New-Wave-Perfektion, und man könnte sich ein ganzes Q-Lazzarus-Album vorstellen, das sich um diese Ästhetik dreht, aber ähnlich den Gesangsikonen Alison Moyet, Annie Lennox oder Lisa Gerrard eignet sich Qs chamäleonhafte Stimme perfekt für eine Vielzahl von Stilen und Settings. Ihre Coverversion von Talking aHeads' „Heaven“ verwandelt den Song in eine aus voller Kehle gesungene Power-Ballade mit klimpernden Klavierverzierungen, während ihre Interpretation von Gershwins „Summertime“ wie eine dubbige Club-Reduktion klingt, die zu einem Grace Jones Stück der Nightclubbing-Ära hätte passen können. Tracks wie „My Mistake“ und „Hellfire“ flirten mit House-Musik und zeigen, wie frech und glockig Qs Stimme sein kann, wenn sie sich richtig austobt, während „Don't Let Go“ wie eine bombastische Radiosingle klingt, die Cher vor einigen Jahrzehnten hätte veröffentlichen können. Andere Songs wie „Bang Bang“ und „I See Your Eyes“ sind von einer gitarrenbetonten Alt-Rock-Sensibilität, die in einem Paralleluniversum auch auf MTVs 120 Minutes Show hätte laufen können. „Goodbye Horses“ verkörpert das Potenzial für so viele verschiedene Arten von Karrieren, die, aus welchen Gründen auch immer, nie vollständig verwirklicht wurden. Dass wir jetzt diese Songs in der Welt haben und ein klareres Bild von der Person dahinter, ist nichts weniger als ein Segen.
Flaming Star – einer der brilliantesten Trance Klassiker der 90er Jahre von DJ Little Jam, der in 2023 von Talla 2XLC und Para X neu aufgelegt wurde, gibt es jetzt als farbige 12“ Maxi Vinyl.
Auf Seite A liefern Talla 2XLC und Para X ein euphorisches, energiegeladenes und unaufhaltsames Remake, mit einer geheimnisvollen Synthie-Melodie und den Stimmen der amerikanischen Ureinwohner, die man so schnell nicht vergessen wird. Auf Seite B präsentiert Talla 2XLC eine fast 7,30 Minuten lange Version von BLACK HILL.
Hymnischer Uplifting-Trance zum Wohlfühlen, vollgepackt mit ethnischen Stimmen, Sirenen im Hoover-Stil und intensiven Uplifting-Synths. Diese limitierte, farbige Vinyl-Edition ist ein echtes Highlight und Sammlerstück.
75. Jahrestag dreier Top-10-R&B-Singles - 'Hobo Blues', 'Hoogie Boogie' und 'Crawlin' King Snake'. Diese 4-Track-EP enthält den Bonustrack 'Hastings Street Boogie', der ebenfalls seinen 75. Jahrestag feiert.
1952, lange bevor die Mods in ihren schicken Anzügen von John Lee Hookers ebenso gut geschnittenem Aussehen und seiner mitreißenden Musik angezogen wurden, hatte das britische Vogue-Label 'Hoogie Boogie' veröffentlicht, aufgenommen 1949, auf einer 78-rpm-Platte. Bluesmusik war damals etwas für Liebhaber, und die vier Titel auf dieser EP erinnern an diese frühesten Aufnahmen von John Lee Hooker. Drei Tracks dieser EP landeten 1949 in den Top 10 der US-R&B-Charts. John Lee Hooker pur, der zum Kern seines Blues und Boogie vordringt, nur Gitarre, Gesang und mit dem Fuß mitwippend. Diese EP ist in einem schönen, zeitgenössischem Sleeve untergebracht, die von Niall McCormack gezeichnet und gestaltet wurde.
- A1: Wanna
- A2: Treat Each Other Right
- A3: Waited All Night (Ft Romy, Oliver Sim)
- A4: Baddy On The Floor (Ft Honey Dijon)
- A5: Dafodil (Ft Kelsey Lu, John Glacier, Panda Bear)
- A6: Still Summer
- A7: Life (Ft Robyn)
- B1: The Feeling I Get From You
- B2: Breather
- B3: All You Children (Ft The Avalanches)
- B4: Every Single Weekend (Interlude)
- B5: Falling Together (Ft Oona Doherty)
White Vinyl[22,27 €]
Fast ein Jahrzehnt hat sich Jamie xx seit Veröffentlichung seines Solodebüts Zeit gelassen. „In Waves“, das zweite Album des Londoners, der mit seiner Band The xx zu den prägendsten Figuren der jüngeren Musikgeschichte gehört. Erneut lässt er seiner Liebe zur elektronischen Musik freien Lauf und entwirft die Geschichte einer Nacht, in der man in den himmlischen Puls von Schatten, Licht und Dancefloor-Rhythmen hinabtaucht.
“In Waves” hat seinen Ursprung in einem Mix, den Jamie 2020 für BBC Radio 1 machte. Hier tauchten neben Tracks der aktuellen Generation an UK-Dancemusic auch diverse musikalische Helden auf, etwa Roy Ayers, Fela Kuti, Tom Zé oder Philip Glass. Auch erste Versionen von Songs, die nun auf dem Album erscheinen werden, waren zu hören. “Es erinnerte mich daran, warum ich diese Musik liebe“, so Jamie, der zuvor lange mit der Frage gehadert hatte, wie es für ihn weitergehen würde. “Ich fand einfach Spaß am kreativen Prozess, ohne dabei an ein Ergebnis zu denken.“
Jamie xx pflügt auf „In Waves“ durch die Subgenres und Dekaden und fügt Northern Soul, Disco, Garage, Acid House, Techno, Tropicalia. Hip-Hop, Funk und den Sound der UK Underground Pirate Radios zusammen. Die kleinen Momente sind dabei so eindrucksvoll wie das übergreifende Ganze. Etwa jener Part bei “Treat Each Other Right“, der parallel zum Album-Announcement erscheinenden neuen Single: Zunächst wird man herausgerissen aus dem breiten Breakbeat-meets-Future-Soul-Vehikel, um sich mit den gepitchten Motown-Vocals plötzlich im Mittelwellenradio der 60er wiederzufinden. Die Worte “I’ll never let you down“ werden in die Ewigkeit gezogen, bevor ein biepender Puls über atmosphärischen Synths einsetzt und man direkt zurückgeführt wird in die schweißnasse Katharsis des Dancefloors.
Im Zeitalter der Algorithmen ist “In Waves” Zeugnis für pure menschliche Empfindung, ein lebensbejahendes Gegengift, das über den Kopfhörer in eine andere Dimension führt und zugleich gemeinsam auf der Tanzfläche erlebt werden will. Mit dabei sind u. a. Romy und Oliver, The Avalanches, Robyn und John Glacier.
Following on from his previous debut album Tape 1/Tape 2 on Soundway, Felbm delivers Tape 3/Tape 4 : an intimate, emotional, lilting and melodic solo project. These 14 lo-fi, instrumental, jazz-infused sketches were written on guitar, with cascading keyboards, vibraphone and drum machine. Possessing a restorative and soothing quality, it goes some way to balancing out a chaotic year for the world
at large.
With echoes of the dreamier end of 1980s English indie-pop, minimal ambient music and Brazilian bossa-nova, Topper’s musical storybook includes touches of The Durutti Column, hints of Antônio Carlos Jobim and Baden Powell, whilst all set firmly in the summer fields of Germany and the Netherlands. The recording method used for the creation and recording of Tape 3 and Tape 4 follows the same as his previous release: all sketches were initially recorded onto cassette on a 4-track tape machine. Most notably a vibraphone finds its way onto
almost every track fitting Topper’s sound-palette perfectly: warm yet distinctive, a percussive as well as sustaining sound that evokes some melancholy and a certain timeless nostalgia. Features that most certainly also apply to the other ‘new’ instrument on the tapes: mellotron flutes.
Tape 3/Tape 4 navigates the space between quiet, open, meditative tunes and more solid instrumental works, reflecting his constant search for an optimal balance between stillness and movement.
- A1: Tee Mango - So In Love
- A2: Reinhard Voigt - Der, Der Mit Dem Gummiball Sang (Orange)
- A3: Jürgen Paape - Chee-Caruso
- B1: Rex The Dog - Laika
- B2: Michael Mayer - Urian
- C1: Jonathan Kaspar - Are You
- C2: Sascha Funke - The Heck
- C3: Argia - Love Keeps You Running
- D1: Jörg Burger - Legacy Of Ashes
- D2: Wassermann - Die Goldene Zeit
Hello 24! Nice to have you here. 23 is so yesterday, so over the top, really. Well, we’ve been dancing the following dances recently. What about you?
What lasts a long time usually turns out well. Having admired TEE MANGO from afar for many years, our A&R Michael Mayer took heart and invited him to this year’s TOTAL. “So In Love” is in the best tradition of the KOMPAKT minimal funk of the early years. We are delighted to have this lovely Englishman on board!
REINHARD VOIGT has always placed great emphasis on loving animals. On the track with the unsurprising title “Der, der mit dem Gummiball sang (Orange)”, he lets whole hordes of different four-legged friends and poultry on the microphone. Hopefully the stench will dissipate from the studio.
When Rhenish cheerfulness meets holiday anticipation, the result is something like this Hawaiian shirt turned music called “Chee-Caruso” by JÜRGEN PAAPE. No animals were tortured for this piece either, even if it sounds like it.
We stay in the realm of fauna and turn our attention to London’s award-winning pedigree dog REX THE DOG. “Laika” is a heart-warming ode to the mongrel dog of the same name, who was the first living creature to make it from the streets of Moscow into space. She would have loved that bleep.
A little-known fact about MICHAEL MAYER is that he is one of the fastest crossword puzzle foxes on the left bank of the Rhine, always in relentless rivalry with Wolfgang Voigt, who thinks he is even faster. The big battle is yet to come. Uninvited guest with five letters? “Urian”.
As an integral part of the family, JONATHAN KASPAR is of course not to be missed. “Are You” celebrates the kind of early morning rapture that is commonplace at his new DJ venue, the brand new Cologne superclub FI. Everything is so colourful here.
SASCHA FUNKE takes a bow to one of the greats of German showbiz with the trippy electro smasher “The Heck”. Born – like DJ Koze and Barnt – in Flensburg, died in Berlin in 2018 and wore glasses. More will not be revealed.
More emotion, more love, more sing-along factor? Si, claro! ARGIA’s “Love Keeps You Running” masterfully combines groove and pop – a blend that sounds very familiar to us. She may be at home in Madrid, but there’s Cologne DNA in her somewhere. We’re sure of it.
Let’s meet the legends, the veterans! JÖRG BURGER is still in a psychedelic mood in 2024. That suits him, that’s where he needs to be, that’s where we want him to be. A parallel universe is conceivable in which such music is affectionately called Goa.
Before going to bed, the WASSERMANN reads us a fairy tale from the Arabian Nights. At the same time, we focus on a point between everything, but really everything, and absolute, stark naked nothingness. 3, 2, 1… Let go.
Hallo 24! Schön, dass du da bist. 23 ist ja sowas von gestern, geht gar nicht, echt. Also, bei uns tanzt man neuerdings die folgenden Tänze. Und bei Euch?
Was lange währt, wird meist gut. Schon seit vielen Jahren aus der Ferne TEE MANGO bewundernd, hat sich unser A&R Michael Mayer ein Herz gefasst und ihn zur diesjährigen TOTAL eingeladen. “So In Love” steht in bester Tradition des kompaktschen Minimal Funk der frühen Jahre. Wir freuen uns, den quirligen Engländer an Bord zu haben!
Tierliebe wird im Hause REINHARD VOIGT schon immer groß geschrieben. Auf dem Stück mit dem nicht weiter verwunderlichen Titel “Der, der mit dem Gummiball sang (Orange)” lässt er gleich ganze Horden verschiedenster Vierbeiner und Federvieh ans Mikro. Hoffentlich zieht der Gestank wieder aus dem Studio ab.
Wenn rheinischer Frohsinn auf Urlaubsvorfreude trifft, dann kommt so etwas wie dieses Musik gewordene Hawaiihemd namens “Chee-Caruso” von JÜRGEN PAAPE heraus. Auch für diesen Beitrag wurden garantiert keine Tiere gequält, auch wenn es allenthalben so klingt.
Wir bleiben im Reich der Fauna und wenden uns London’s preisgekröntem Rassehund REX THE DOG zu. “Laika” ist eine herzerwärmende Ode an die gleichnamige Mischlingshündin, die es von den Strassen Moskaus als erstes Lebewesen ins All geschafft hat. Den Bleep hätte sie bestimmt gemocht.
Eine wenig bekannte Tatsache über MICHAEL MAYER ist, dass er zu den schnellsten Kreuzworträtsel-Füchsen links des Rheins zählt, stets in unbarmherziger Rivalität zu Wolfgang Voigt, der sich für noch schneller hält. Der große Battle steht noch aus. Ungebetener Gast mit fünf Buchstaben? “Urian”.
Als fester Bestandteil der Familie darf natürlich auch JONATHAN KASPAR nicht fehlen. “Are You” zelebriert frühmorgendliche Entrückungszustände, wie sie in seiner neuen DJ-Wirkungsstätte, dem nigelnagelneuen Kölner Superclub FI Gang und Gäbe sind. Alles so schön bunt hier.
SASCHA FUNKE verneigt sich mit dem trippy Electrosmasher “The Heck” vor einem der ganz Großen des deutschen Showbiz. Geboren – wie DJ Koze und Barnt – in Flensburg, gestorben 2018 in Berlin, Brillenträger. Mehr wird nicht verraten.
Mehr Gefühl, mehr Liebe, mehr Mitsing-Faktor? Si, claro! ARGIA’s “Love Keeps You Running” vereint meisterlich Groove und Pop – eine Melange, die uns durchaus bekannt vorkommt. Sie mag zwar in Madrid zuhause sein, aber irgendwo steckt in ihr eine Kölsche. Da sind wir uns sicher.
Auf zu den Legenden, den Urgesteinen! JÖRG BURGER zeigt sich auch in 2024 in einem psychedelischen Mood. Das steht ihm, da muss er hin, da wollen wir ihn haben. Es ist ein Paralleluniversum denkbar, in dem solche Musik liebevoll Goa genannt wird.
Der WASSERMANN liest uns vor dem Schlafengehen noch ein Märchen aus Tausendundeine Nacht vor. Wir fokussieren uns gleichzeitig auf einen Punkt zwischen allem, aber auch wirklich allem und dem absoluten, splitterfasernackten Nichts. 3, 2, 1… Loslassen
Technics' SL-1200 turntable is back! This beautiful, matte black MK7 version is a direct-drive turntable with a 'coreless' motor that is lighter and more powerful than before. Thanks to its design, not only is it extremely reliable, but cogging issues should now be a thing of past. That means you can concentrate fully on doing what you do best.
SL-1210 MK7: Classic turntable with a modern look
Apart from its colour, the MK7 SL-1210 may look familiar, but it has a few new additions on board. This includes a microchip that comes from Blu-Ray technology and makes the turntable more accurate, also when scratching. It's possible to adjust the power as well as the braking time of the motor and, if you have a stylus that supports it, you can make use of 'reverse platter play'. Another change is the use of removable cables instead of fixed ones.
Die Technics 1200-Serie
Der originale SL-1200 wurde im Jahr 1972 als direktgetriebener Plattenspieler vorgestellt und erfreute sich sehr schnell einer außerordentlichen Beliebtheit. Er wurde weltweit ungefähr 3,5 Millionen Mal verkauft. Charakteristisch waren von Anfang an das hohe Antriebsmoment, die einfache Bedienung und die hohe Langlebigkeit. Er wurde sowohl von Audio-Enthusiasten als auch von DJs hochgeschätzt. Letztere verhalfen dem SL-1210 zum Kultstatus, gerade im Bereich der elektronischen Dance Music. Auch heute noch wird diese Modellreihe von DJs in aller Welt außerordentlich geschätzt.
Höchste Klangqualität getreu den Maßstäben der Technics Philosophie
Eisenkernloser Direktantriebsmotor für eine stabile Rotation und kräftiges Antriebsmoment
In einem direktangetriebenen Plattenspieler wird ein langsam rotierender Motor verwendet, der direkt mit dem Plattenteller verbunden ist und die Bewegung unmittelbar an diesen weitergibt. Das bringt zahlreiche Vorteile mit sich: Das Gerät erreicht eine beeindruckende Umdrehungspräzision, ein extrem kraftvolles Antriebsmoment, eine hohe Zuverlässigkeit über die gesamte Lebensdauer und ist wartungsfrei. Lange Zeit wurden dem Direktantrieb kleine Unregelmäßigkeiten in der Rotation durch das sogenannte Rastmoment nachgesagt. Für den neuen SL-1210MK7 wurde daher ein neuer Direktantriebsmotor entwickelt, der mit einem eisenkernlosen Stator arbeitet und damit die Ursache für das Rastmoment vollständig behebt. Gleichzeitig erreicht die Antriebskraft der Rotormagnete im SL-1210MK7 ihr Optimum. Der Spalt zwischen dem eisenkernlosen Stator und den Rotormagneten wurde so verbessert, dass es dem Drehmoment des früheren Modells SL-1200MK5 ähnelt. Das gleichmäßige Rotationsverhalten und kräftige Antriebsmoment ermöglichen eine präzise und originalgetreue Klangqualität bei allen Schallplatten.
Der empfindliche Tonarm sorgt für eine hochpräzise Abtastung des Schallplattensignals
Der Tonarm, der die in der Schallplattenrille enthaltenen Musikinformation ausliest, ist eine statisch ausbalancierte Konstruktion in S-Form – typisch für Technics Modelle. Das Tonarmrohr besteht aus leichtem, hochfestem Aluminium, während die Lagersektion der kardanischen Aufhängung über ein gefrästes Gehäuse sowie hochpräzise Lagerelemente verfügt. Dies sorgt für einen hervorragenden Abtastvorgang mit einem Minimum an unerwünschten Nadelbewegungen selbst unter rauen Bedingungen, wie z.B. beim Scratching.
Zweischichtiger Plattentelleraufbau mit verbesserter Vibrationsdämpfung
Der Plattenteller des SL-1210MK7 besteht aus einer zweischichtigen Konstruktion. Vibrationsabsorbierender Kautschuk überzieht die gesamte Unterseite des Tellers, der aus einem Aluminium-Spritzguss gefertigt ist. Diese Verbundkonstruktion verhindert unerwünschte Resonanzen und bietet hohe Stabilität bei überragender Vibrationsdämpfung, wodurch die Schallplatte vor schädlichen Vibrationen gestützt wird. Das Ergebnis ist ein ungestörter, authentischer Klang.
Hochstabiles Gehäuse und effektive Dämpfungsfüße für umfassenden Vibrationsschutz
Das Chassis des SL-1210MK7 besteht aus einem sehr stabilen, extrem vibrationsarmen Gehäuse. Das Aluminium-Spritzguss-Chassis ist fest an einer Konstruktion aus ABS(Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer)-Kunststoff befestigt, das mit Glasfasern verstärkt ist. Die somit erreichte Zweischichtkonstruktion bietet eine Festigkeit und Vibrationsdämpfung auf höchstem Niveau und garantiert somit eine originalgetreue, dynamische Soundreproduktion.
Für eine optimale Dämpfung sorgen die Dämpfungsfüße aus einer Feder-Gummi-Konstruktion. Der hohen vertikalen Dämpfung steht ein sehr steifes Verhalten in der horizontalen Bewegung gegenüber. Diese Kombination sorgt für eine unkomplizierte Handhabung besonders beim Scratchen und für eine sehr gute Störfestigkeit – auch bei sehr hohen Schallpegeln.
Abnehmbares Netz- und Signalkabel für höhere Flexibilität
Die Netz- und Phonokabel des SL-1210MK7 sind abnehmbar, sodass sie, z.B. im Falle eines Defektes, schnell ausgetauscht werden können. Die vergoldeten Phono-Anschlussbuchsen sichern dabei beste Klangqualität und Kontakteigenschaften.
Hoher Bedienkomfort trifft auf innovative Funktionen
Anpassung des Start-/Abbremsmoments
Der SL-1210MK7 überzeugt mit innovativen Motorregelungstechnologien, die vor allem bei der neuesten Generation von Blu-ray-Spielern eingesetzt und perfektioniert wurden. Durch einen Microcomputer hält der Regler sowohl dem normalen Abspielvorgang als auch anspruchsvolleren DJ-Anwendungen wie z.B. dem Scratching problemlos stand. Zudem kann der Nutzer das Startmoment und die Abbremsgeschwindigkeit an seine individuellen Vorlieben anpassen.
Pitch-Funktion für eine präzise und stabile Feinregulierung der Geschwindigkeit
Die Umdrehungsgeschwindigkeit des SL-1210MK7 kann auf 33-1/3, 45 oder 78 U/min eingestellt werden.* Der Pitch-Einstellbereich liegt bei ±8%/±16%. Dies ermöglicht eine hochpräzise und stabile Feinanpassung der Geschwindigkeit sowie das perfekte Matchen z.B. zweier SL-1210MK7 Einheiten im DJ-Betrieb.
* Die Verwendung von 78 U/min wird über den Haupt-Ein-/Ausschalter aktiviert.
„Reverse Play” für maximale Kreativität
Werden die Geschwindigkeitstaste und die Start-/Stop-Taste gleichzeitig gedrückt, dreht sich der Plattenteller in die Gegenrichtung. Die Reverse Play-Funktion wird über den Haupt-Ein-/Ausschalter aktiviert. Dies eröffnet dem DJ neue, kreative Möglichkeiten. Dafür muss das Tonabnehmersystem allerdings für den Scratch-Betrieb ausgelegt sein.
Traditionelles Design – perfekt für den DJ-Einsatz
Nadelbeleuchtung dank heller, langlebiger LED
Bei der Teleskop-Nadelbeleuchtung kommen ein neuer Druckmechanismus sowie eine helle, langlebige weiße LED zum Einsatz. Zudem wurden der Beleuchtungsbereich sowie die Belichtungsintensität angepasst. Verglichen mit den Vorgängermodellen ist somit eine bessere Sichtbarkeit der Nadel gewährleistet – selbst in sehr dunklen Umgebungen.
Durchgängig schwarzes Design
Die Bedienelemente sowie der Tonarm des SL-1210MK7 sind in Schwarz gehalten. Gleichzeitig wurde die Form der Bedienelemente der früheren Modelle beibehalten. In Kombination mit der matten Textur des schwarzen Gehäuses strahlt der Plattenspieler einen coolen Chic aus. Die LED-Tastenhinterleuchtung kann individuell in blau oder rot angepasst werden.
Technische Daten SL-1210MK7:
Technologie zur Umdrehungskonstanz
Eisenkernloser Direktantriebsmotor
Hochpräzise Motorregelung
Konstruktion zur Vibrationsentkopplung
Vibrationsdämpfender Plattenteller
Steife Gehäusekonstruktion
Dämpfungsfüße mit Feder-Gummi-Verbund
Hochwertige Bauteile
Tonarm hoher Empfindlichkeit
Vergoldete Anschlussbuchsen
Technics Definitive Design
Aus der SL-1200 Serie entwickelt
Plattenlaufwerks-Sektion
Typ: Direktgetriebener Plattenteller
Umdrehungsgeschwindigkeiten: 33 1/3, 45, 78 U/min
Pitchbereich: ±8%, ±16%
Anlauf-Drehmoment: 2.2 kg・cm
Anlaufzeit: 0.7 s. aus dem Stand auf 33 1/3 U/min
Gleichlaufschwankungen: 0.025% W.R.M.S.
Rumpeln: 78dB (IEC 98A-bewertet)
Plattenteller: Aluminium-Druckguss
Durchmesser:332mm
Gewicht:ca. 1,5 kg (inkl. Gummi-Auflagematte)
Tonarm-Sektion
Typ: Universell, statisch ausbalanciert
Effektive Länge: 230mm
Überhang: 15mm
Spurfehlwinkel:
Innerhalb 2° 32' (an der äußeren Rille einer Langspielplatte (30cm/12")
Innerhalb 0° 32' (an der inneren Rille einer Langspielplatte (30cm/12")
Kröpfungswinkel: 22°
Tonarm-Höhenverstellung: 0 - 6mm
Bereich der Auflagekraft: 0 - 4g (Direkte Abtastung)
Gewicht des Headshells: Ca. 7.6g
Tonabnehmer-Gewichtsbereich:
ohne Zusatzgewicht 5.6 - 12.0g (14.3 - 20.7g (einschließlich Headshell))
mit Zusatzgewicht 10.0 - 16.4g (18.7 - 25.1g (einschließlich Headshell))
Bohrungsabstand der Tonabnehmermontage: JIS 12.7mm
Headshell-Kabelanschlüsse: 1.2mmφ 4-Pin
Anschlüsse
PHONO (RCA) x 1, Erdungs-Schraubklemme x 1
Allgemein
Netzspannung: AC230 V, 50 Hz
Leistungsaufnahme: 11 W (Ca. 0.2W Standby)
Abmessungen (B x H x T): 453 x 173 x 372 mm
Gewicht: Ca. 11.2kg
Zubehör:
Plattenteller, Gummi-Auflagematte, Staubschutzhaube, Single-Adapter, Gegengewicht, Hilfsgewicht, Headshell, Überhangschablone, Schraubensatz f. Tonabnehmer-Befestigung, Phono-Anschlusskabel, Erdungskabel, Netzkabel, Bedienungsanleitung
Technics' EAH-DJ1200 DJ headphones have run with the RP-DJ1200 concept and taken it to new heights with more advanced functionality, a better design and superior sound quality that meets all the demands of today's DJs. You'll be able to monitor your beats like never before, even at the biggest clubs and gigs. Extra-large 40mm drivers with CCAW voice-coils deliver clear, detailed sound that stays free of interference thanks to the durable 2,500 mW input and, to match the looks of the SL1200MK7, this robust pair of EAH-DJ1200 headphones are similarly cloaked in black.
For Both Carefree and Careless DJs
Blessed with a lightweight, on-ear design, the Technics EAH-DJ1200 headphones are equipped with a lockable rotating mechanism to suit the style of all DJs, including one-ear monitoring. Because they can be folded up, they won't take up much storage space and Technics agreeably throw in two TRS mini-jack cables plus a TRS jack adapter. It's worth mentioning that these removable cables can be locked into place to prevent them from accidentally coming loose during the set; perfect for both carefree and, dare we say, slightly more careless DJs.
Driver Unit
40 mm
Impedance (with Detachable Coiled Cord)
45 Ω
Sensitivity
106 db / mW
Power Handling (IEC)
2500 mW (IEC)
Frequency Information - Frequency Response (with cord)
8 Hz - 30000 Hz
Operating Temperature Range
0 °C to 40 °C
Weight (without cord)
Approx. 233 g
Weight (with Detachable Straight Cord)
Approx. 251 g
Supplied Accessory
Detachable Straight Cord: Approx. 1.2 m, Detachable Coiled
Cord: Approx. 1.5 m (Extended Length 2.2 mm), Carrying
Pouch, Plug Adaptor (6.3 mm)
Plug
3-Pole 3.5 mm Stereo Plug
Cord - Cord Length (detachable straight cord)
1.2 m
Der DJ1200 begeistert mit einem natürlichen, detaillierten und harmonischen Klang. Auch bei hohem Eingangspegel und den damit verbunden extremen Lautstärken ist der Ton stets verzerrungsfrei. Unabhängig von der Lautstärke sorgt der On-Ear für eine rauschfreie und komfortable Sound-Kontrolle. Der Technics EAH-DJ1200 verfügt über ein sehr geringes Gewicht und ist mit einem 270-Grad-Schwenkmechanismus für beide Ohrmuscheln ausgestattet. Diese sind unabhängig voneinander wegklappbar und variabel arretierbar. Somit kann der EAH-DJ1200 zur Sound-Überwachung auch mit nur einem Ohr verwendet werden und ist flexibel einsatzbereit.Für perfekten Sitz sorgen das gepolsterte Kopfband und die schweißabweisende Kunstleder-Ohrmuschel-Polsterung, welche sich angenehm auf der Haut anfühlt. Darüber hinaus kann der DJ-Kopfhörer für den Transport kompakt zusammengeklappt werden. Zum Lieferumfang gehören ein 1,5 Meter Spiralkabel, ein 1,2 Meter langes gerades Kabel sowie ein 6,3-mm Klinkenstecker-Adapter. Beide Kabel verfügen über einen praktischen Verriegelungsmechanismus, welcher ein versehentliches Ablösen des Kabels effektiv verhindert. Mit seinem modernen Design und der Verwendung hochwertiger Materialien überzeugt der Technics DJ1200 auf ganzer Linie. Durch die matt-schwarze Optik passt der Kopfhörer perfekt zum Technics DJ-Plattenspieler SL-1200MK7 und fügt sich bestens in die Technics DJ-Welt ein.
Treiber
40 mm
Impedanz (mit abnehmbarem Spiralkabel)
45 Ω
Empfindlichkeit
106 db / mW
Frequenzgang
2500 mW (IEC)
Frequenzwerte – Frequenzgang (mit Kabel)
8 Hz – 30.000 Hz
Betriebstemperaturbereich
0 °C bis 40 °C
Gewicht (ohne Kabel)
Ca. 233 g
Gewicht (mit abnehmbarem Spiralkabel)
Ca. 251 g
Mitgeliefertes Zubehör
1,5m Spiralkabel, 1,2m gerades Kabel, 6,3-mm Adapter, Transporttasche
Stecker
3,5-mm-Stereostecker, 3-polig
Kabellänge
1,2m; 1,5m
- A1: Terry Bones - Dreaming (Dj Kalpa Mix)
- A2: Triple Concept - Tonetwister (Talla 2Xlc Remix Extend Version)
- A3: Talla 2Xlc - No Fate (Extended Mix)
- B1: Paul Van Dyk Feat Plumb - I Don‘t Deserve You (John O‘callaghan Remix)
- B2: Chakra - Love Shines Through (Alex M O.r.p. Extended Remix)
- B3: Lange & Sarah Howells - Out Of The Sky (Aly & Fila Remix)
- C1: Crw - I Feel Love (Dj Jamx & De Leon Remix)
- C2: Talla 2Xlc - Uprising (Club Mix)
- C3: Traveller - Bright Sign (Talla 2Xlc Remix)
- D1: Lost Witness - 7 Colours (Moguai Vocal Mix)
- D2: Markus Schulz & Talla 2Xlc - Mainhattan (Extended Mix)
- D3: Tony-H - Zoo Future (Dumonde Remix)
Vol. 1[18,91 €]
After the success of the 1st vinyl edition of Techno Club 25 years anniversary, Talla 2XLC and his ZYX team proudly present the 2nd vinyl edition including 12 trance classics in their full extended DJ friendly glory. Imagine on the same colored vinyl (gold and black) outstanding productions and remixes by Talla 2XLC, Terry Bones, DJ Kalpa, Paul van Dyk feat Plumb, John O’Callaghan, Chakra, Alex M.O.R.P.H., Lange & Sarah Howells, Aly & Fila, CRW, DJ Jamx & De Leon aka Dumonde, Markus Schulz and Tony-H. Finally has arrived the ultimate vinyl set of 12 eternal trance classics selected with love by Talla 2XLC and his Techno Club team. Add in your basket and purchase now this very limited edition colored vinyl set!
- A1: Alice Smith - Love Endeavor (Maurice Fulton Remix)
- A2: Rick Wilhite - Ruby Nights (Gilb'r Solo Flight Remix)
- B1: The Detroit Experiment - Think Twice
- B2: Zomby - Tarantula
- C1: Langenberg - Times (Manuel Tur's Ground Glass Reflex)
- C2: Carl Craig - Sandstorms ( 2011 Version)
- D1: Lil Silva - Seasons
- D2: Dj Spen Presents Dj Technic - Gabryelle (D-Malice Re-Fix)
- D3: Kingdom - Stalker Ha
- E1: Mala - Lean Forward
- E2: Martyn - Vancouver
- F1: Joy Orbison - Hyph Mngo
- F2: Pearson Sound - Stifle
- G1: Baron Zen - Burn Rubber (Dâm-Funk Remix)
- G2: Wajeed - Tron
- G3: Flying Lotus - Melt!
- G4: 00Genesis - No Shoes Trampoline
- G5: Dorian Concept - The Fucking Formula
- H1: Azymuth - Morning (Manha)
- H2: K. Frimpong & His Cubano Fiestas - Kyenkyen Bi Adi M'awu
WAREHOUSE FIND
Deviation Classics celebrates the legacy of the legendary London club night and record label created by Benji B and Judah in 2007. Famously "one of London's most aurally audacious nights”, Benji B’s Deviation is a name synonymous with music and at the forefront of London’s culture scene and within music internationally.
The collector’s box will include four 12” vinyl including 20 carefully selected tracks, many of which have previously been unavailable on vinyl or hard to find and all capturing those key moments from the past 13 years. The compilation will also be accompanied by an exclusive mix curated by founder Benji B marking the end of this chapter for Deviation, the mix will be available to purchase on CD and streamed or downloaded on Bandcamp and all major digital platforms.
Spanning all genres of music, the compilation comprises tracks from Moodymann, James Blake, Joy Orbison and Flying Lotus and many more from across Deviation’s impressive roster of guests. Though several of the tracks went on to become hits, all of them became part of Deviation’s regular playlist and are now considered to be part of the Deviation DNA - a club night that has its own sound, its own hits and its own classics. The tracks highlight how the best club residencies can hone and shape their own identity, where reactions from the dance floor can influence which tracks make it into the resident sets to become future classics, and how a single tune can conjure the nostalgia of an era, venue, place and time.
Including regular staples from Benji B’s resident sets, the DJ comments: “This album showcases the tunes that got the biggest reactions month after month, drawn from my sets at Deviation over the years. They would not only be my choice, but also the choice of the Deviation regulars. Not all of these were necessarily big tunes outside of the club night – some would go on to be, but some could be 12-inch B-sides, album cuts or unreleased dubplates that went off when dropped for the very first time, and then became our own classics: all certified Deviation anthems in their own way”
Zenit is a jazz ensemble from Krems in Lower Austria, founded in 1976 by Hannes Treiber and Willi Langer. Their music was celebrated locally, but to reduce them to their local fame would be a shame: After all, their first two LPs, Stimmungswechsel (Change of Moods) and Früchte (Fruits), quickly gained them a much wider audience of discerning listeners. Arguably, however, Zenit's third and final LP Straight Ahead is the most special of their records. It initially came out in 1986 on the producer's label Spray Records, and is today one of the hardest-to-find Austrian jazz records. Its centrepiece is the infectious slow-motion disco piece 'Waiting,' with vocals by American jazz singer Linda Sharrock. Effortlessly bringing together pop, soul and new age vibes, this is a record that is as unique as it is difficult to date. Does it sound like from the 80s We're not sure. To our minds at least, it could also be from the future.
I Talk To Water, the fifth album for Kompakt by Danish producer Kölsch, is the artist’s most personal statement yet. While all the trademarks that make his music so popular and powerful are still present – lush, melodic techno; swooping, trance-like figures; sensuous, shivery texturology – I Talk To Water is also a deep and intimate rapprochement with family and history, a beautiful, finely detailed document of loss and memory, and a tracing of the long, unbroken thread of grief that runs through our lives once we’ve lost those we loved.
The emotional core of I Talk To Water, then, is a cache of recordings by Kölsch’s father, Patrick Reilly, who passed away in 2003 from brain cancer. With time rendered elastic by the pandemic and its associated lockdowns, its sudden, alienating shifts in everyday living, Kölsch found himself reflecting on his father’s passing and ongoing spiritual presence, thinking about how best to memorialise such a significant figure in his own life. Those recordings opened a gateway, of sorts, for Kölsch to move through – a way to bring past and present together and entwine them in a sensitive, poetic manner.
Kölsch’s father was a musician – “touring in the sixties and seventies, in the Middle East especially, he was doing the whole hippy trail, playing guitar, and wrote some songs over the years,” he recalls. “But all in all, he decided to focus on family rather than pursue a musical career.” Reilly kept playing and writing music over the years, though Kölsch hadn’t listened to the material for some time: “I’d never had the guts to listen to it, because I just felt too fragile listening to his voice. It’s such a tough thing to go through.”
During the pandemic, though, Kölsch listened through the fragmented body of work that his father had produced over the years. “I decided I’m gonna finally release my dad’s music twenty years after his passing,” he reflects. “This whole album is about the process of loss, and for me it’s been one of my main driving forces in my musical life, the whole emotional aspect of whatever I’ve done has been based in that feeling that he’s not there anymore.”
Recordings of Reilly appear on three songs across I Talk To Water. His guitars drift pensively across “Grape”, offering a lush thread of melody that Kölsch wraps with clicking, driftwood rhythms and droning, melancholy bass. “Tell Me” is a lovely three-minute art song, a sadly beautiful reflection, minimally adorned with gentle keys and a muted pulse. And on the closing “It Ends Where It Began”, Kölsch lets his father’s acoustic guitar take centre stage for a lament that’s unexpectedly folksy, a guitar soli dream, which Reilly originally recorded in 1996. “He actually recorded it for my first album that never came out,” Kölsch reveals, “and I had it sitting around forever. That is purely him.”
These three imagined collaborations between father and son are poised and delicate. But their relationship also marks the gorgeous music Kölsch has made across the rest of I Talk To Water, from the itchy yet lush “Pet Sound” (titled in tribute to one of Reilly’s favourite albums), the flickering synths and yearning vocal samples that slide through “Khenpo”, the ecstatic shuddering that marks “Only Get Better”, or “Implant”’s slow-motion pans and subtle reveals.
There’s also the title song, where Kölsch is joined by guest Perry Farrell (Jane’s Addiction, Porno For Pyros), singing a mantra for internal reflection: “I talk to water / Searching for myself / Looking for answers / Oceans of you.” Farrell’s appearance brings another timbre, another spirit to the album, aligning neatly with his recent interest in electronic music. “He was completely taken by this idea of talking to water,” Kölsch says, thinking about the ways we collectively lean towards the natural world as a comfort and a listener, a guide through mourning, a way to map out the terrain of the heart. This mapping is something that Kölsch has proven remarkably adept at through the years; dance music for both body and mind, but also both for the here-and-now, and for the hereafter.
“I Talk To Water”, das fünfte Album des dänischen Produzenten Kölsch für Kompakt, ist zweifellos das persönlichste Statement des Künstlers bislang. Während alle Markenzeichen, die seine Musik so beliebt und kraftvoll machen, immer noch präsent sind – üppige, melodische Techno-Tracks; schwebende, tranceartige Elemente; sinnliche, fiebrige Texturen – ist “I Talk To Water” auch eine tiefe und intime Annäherung an Familie und Geschichte. Es ist ein wunderschönes, fein ausgearbeitetes Dokument des Verlusts und der Erinnerung, und es verfolgt den langen, ungebrochenen Faden der Trauer, der durch unser Leben läuft, sobald wir diejenigen verloren haben, die wir liebten.
Der emotionale Kern von “I Talk To Water” besteht aus Aufnahmen von Kölschs Vater, Patrick Reilly, der 2003 an Hirnkrebs verstarb. Durch die Pandemie und ihre damit verbundenen Lockdowns, die plötzlichen, entfremdenden Veränderungen im Alltag, fand Kölsch sich in Gedanken an den Tod seines Vaters und seine fortwährende spirituelle Präsenz wieder. Er überlegte, wie er eine so bedeutende Figur in seinem eigenen Leben am besten verewigen könnte. Diese Aufnahmen öffneten ihm sozusagen ein Portal, um Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden und sie auf sensible und poetische Weise zu verweben.
Kölschs Vater war Musiker – “er tourte in den sechziger und siebziger Jahren, vor allem im Nahen Osten, auf dem Hippie Trail, spielte Gitarre und schrieb im Laufe der Jahre einige Songs”, erinnert sich Kölsch. “Aber alles in allem entschied er sich, sich auf die Familie zu konzentrieren, anstatt eine musikalische Karriere zu verfolgen.” Reilly spielte und schrieb jedoch im Laufe der Jahre weiterhin Musik, obwohl Kölsch das Material lange Zeit nicht angehört hatte: “Ich hatte nie den Mut, es anzuhören, weil ich mich einfach zu zerbrechlich fühlte, seine Stimme anzuhören. Es ist so schwer, das durchzustehen.”
Während der Pandemie hörte sich Kölsch jedoch durch das fragmentierte Werk, das sein Vater im Laufe der Jahre produziert hatte. “Ich beschloss, die Musik meines Vaters zwanzig Jahre nach seinem Tod endlich zu veröffentlichen”, reflektiert er. “Dieses ganze Album handelt von dem Verlustprozess, welcher für mich generell eine der Hauptantriebskräfte in meinem musikalischen Leben ist. Der ganze emotionale Aspekt von dem, was ich getan habe, basierte auf dem Gefühl, dass er nicht mehr da ist.”
Auf “I Talk To Water” sind Aufnahmen von Reilly in drei Songs zu hören. Seine Gitarren ziehen nachdenklich durch “Grape”, bieten einen üppigen Melodiefaden, den Kölsch mit klickenden, treibenden Rhythmen und dröhnendem, melancholischem Bass umwickelt. “Tell Me” ist ein schönes dreiminütiges Kunstlied, eine traurig-schöne Reflexion, minimal geschmückt mit sanften Tasten und einem gedämpften Puls. Und auf dem Abschlusstrack “It Ends Where It Began” lässt Kölsch die akustische Gitarre seines Vaters im Mittelpunkt stehen, ein überraschend folkiger Klagegesang, den Reilly ursprünglich 1996 aufgenommen hatte. “Er hat es tatsächlich für mein erstes Album aufgenommen, das nie veröffentlicht wurde”, enthüllt Kölsch, “und ich hatte es ewig liegen.”
Diese drei erdachten Kollaborationen zwischen Vater und Sohn sind ausgewogen und zart. Aber ihre Beziehung prägt auch die wunderschöne Musik, die Kölsch im Rest von “I Talk To Water” geschaffen hat, angefangen bei dem nervösen, aber üppigen “Pet Sound” (benannt als Hommage an eines von Reillys Lieblingsalben), den flimmernden Synthesizern und sehnsüchtigen Vocal-Samples in “Khenpo”, den ekstatischen Erschütterungen in “Only Get Better” oder den langsamen Schwenks und subtilen Enthüllungen in “Implant”.
Es gibt auch den Titelsong, in dem Kölsch von Gast Perry Farrell (Jane’s Addiction, Porno For Pyros) begleitet wird, der ein Mantra für die innere Reflexion singt: “I talk to water / Searching for myself / Looking for answers / Oceans of you.” Farrells Auftritt bringt eine weitere Klangfarbe, einen weiteren Geist in das Album, der gut zu seinem jüngsten Interesse an elektronischer Musik passt. “Er war völlig fasziniert von der Idee, mit Wasser zu sprechen”, sagt Kölsch und denkt darüber nach, wie wir kollektiv zur Natur als Trost, Zuhörer, Führer durch die Trauer neigen, um die Gelände des Herzens zu kartieren. Diese Kartierung ist etwas, in dem Kölsch im Laufe der Jahre erstaunlich geschickt war; Tanzmusik für Körper und Geist, sowohl für das Hier und Jetzt, als auch für das Leben danach.
- A1: Moskwa Tv - Generator 7/8 (Kalinan-Mix)
- A2: Mcl - New York (Razormaid Mix)
- A3: Bigod 20 - Body To Body (An Afternoon Of Aggression)
- A4: Two Of China - Telk Mee (Wild Version)
- B1: Hypnopedia - Hypnopedia (The Hypnotic Mix)
- B2: Westbam - Cold Stomper
- B3: Aircrash Bureau - Machine
- B4: Pluuto - Isn‘t It Crazy (Agsnoek Mix)
Wir setzen unsere Compilation-Serie “80s Techno Tracks” für alle Schallplattenliebhaber als Vinylausgabe fort.
Der Technosound der 1980er Jahre hat weiterhin viele Fans, die sich hier auf weitere Kultsongs aus den damals angesagten Clubs freuen dürfen.
Auf dieser Vinyl gibt es 8 handverlesene Techno-Klassiker in extra langen Versionen. MCL, Hypnopedia , Aircrash Bureau dürfen auf dieser Zusammenstellung nicht fehlen.
For all record lovers, we continue our compilation series „80s Techno Tracks“ in form of a vinyl edition.
1980s techno sound has more fans than ever, and they can look forward to a variety of cult tracks straight out of the hottest clubs of the glittering decade.
This vinyl features 8 expertly handpicked techno classics in
extra-long versions.
Get down to tracks by MCL, Hypnopedia , Aircrash Bureau and more!
Nach einem Jahrzehnt der Abwesenheit erwachen The Mars Volta aus ihrer langjährigen Auszeit mit einem gleichnamigen Album, das ihr Selbst-verständnis radikal reformiert.
The Mars Volta wurden 2001 von Gitarrist/Komponist Omar Rodríguez-López und Sänger/Texter Cedric Bixler-Zavala gegründet und gingen aus der Punk-Rock-Band At The Drive-In aus El Paso hervor. Mit dem Ziel, "unsere Wurzeln und unsere Toten zu ehren", schufen The Mars Volta Musik, die die lateinamerikanischen Klänge, mit denen Rodríguez-López aufwuchs, mit dem Punk und Underground-Lärm, in den er und Bixler-Zavala jahrelang eingetaucht waren, und den futuristischen Visionen, die sie verfolgten, fusionierte.
Die folgenden Alben waren einzigartige Meisterwerke, deren Songs von atemberaubender Komplexität und zugleich von kraftvoller emotionaler Unmittelbarkeit geprägt waren.
Nachdem die Gruppe verstummt war, hielt eine Vielzahl von Fans (darunter Kanye West) die Trommel für ihre Rückkehr aufrecht. Das neue Album schüttelt einige der langjährigen Traditionen von The Mars Volta ab: Nur zwei Stücke sind länger als vier Minuten, und der
schwindelerregende, abrasive Prog-Stil der früheren Alben ist nicht vertreten. Stattdessen pulsiert "The Mars Volta" mit subtiler Brillanz, karibische Rhythmen untermauern die ausgefeilte, turbulente Songkunst.
Das ist The Mars Volta in ihrer reifsten, prägnantesten
und konzentriertesten Form.
Seit über dreieinhalb Jahrzehnten hat ihre unterm Strich verrückte Methode des Thrash einige der charakteristischsten Momente in der Welt des Metal hervorgebracht. Jetzt, in der zweiten Hälfte ihrer Karriere, zeigt sich die ganze Erfahrung mit SCORCHED, da es irgendwie reifer, raffinierter klingt und mit Andeutungen von mehr als nur Thrash Metal verschönert wird. „Es ist keine Aggression um der Aggression willen“, erklärt Sänger Bobby „Blitz“ Ellsworth, „es gibt viele verschiedene Elemente auf der Platte. Für mich ist es mehr Heavy Metal und weniger eine reine Thrash-Platte. Da ist verdammt viel Melodie drauf.“
OVERKILL erweitern ihren Aktionsradius, aber lasst euch nicht täuschen, die Band wird die dreckigen, massiven Gossen-Thrasher bleiben, die wir alle kennen und lieben. "Wir sind, was wir sind, und wir wissen, was wir sind, schon seit einer verdammt langen Zeit. An diesem Punkt unserer Karriere in der Lage zu sein, identifizierbar zu bleiben und trotzdem etwas zu machen, das anders ist, ist verdammt aufregend für die Band", schließt Blitz.
Repress!
New material from the enegmatic Mr Langestraat. TIP!
"One afternoon a couple of years ago, an excited Ronald Langestraat could barely contain himself. “I’ve started dancing!” he exclaimed. “I never did it before - I’d always admired it in the past, but just wasn’t able to move like that!” But then, at the ripe old age of 81, Ronald was gripped by the urge to respond to the rhythm and express himself in this physical way.
For a man who’s dedicated his life to music, in particular Jazz with a funky Latin inflection, it feels like an especially sage realization - like the treasure at the end of a long quest, or the princess after the end-game boss. The prize is freedom, and the shapes we make on the dance floor are mirrored in that piano solo over the stanzas - a caravan that trips from smokey basement clubs all the way to Shiva’s Tandava on the edge of the universe.
The music on this album is inspired by this revelation. Although these songs were written many moons ago, their interpretation is modern, full of renewed energy, with young, yet well-worn players. While it slots neatly into the daily music practice that Ronald adheres to, it’s a new chapter in a story that is still being written - and an invitation to get in touch with your dancing self and try out some new moves."
Mouche (real name Tim Karmouche) returns to Australian label Research Records with another full-length of imaginary soundtracks, instrumentals and sun-kissed digital jazz. Active on the Melbourne scene in projects such as Crepes/The Murlocs/Swazi Gold/Dreamin' Wild, Tim's first album Live From The Bubble arrived back in 2020 as an ode to his aptly named studio space - The Bubble.
Lake Songs builds on those same atmospheres, showcasing the inward-looking craft of his one-man band. Cicada field recordings and light keys open proceedings, reflecting the warmer side of 80s new age, though before long we're introduced to a variety of stylistic shifts incorporating elements of cosmic funk, lounge and library-style compositions. There are traces of Steve Hiett, Max Groove or even the recently re-discovered Ronald Langestraat, though the strength of Mouche's talent for harmony shines through on its own level.
Shifting between moods yet reflecting an overarching sense of positivity, listening through the ten tracks gives off a real sense of place, though time is somewhat irrelevant. The warm climate and sandy beaches of Australia seem eternally embodied in 'Juice' or 'Crystal Water'. Perhaps where Live From The Bubble was dedicated to the very studio that birthed it, Lake Songs is dedicated to the vast land that surrounds it.
- A1: Intro
- A2: A Moment Apart
- A3: Higher Ground (Feat Naomi Wild)
- A4: Boy
- A5: Line Of Sight (Feat Wynne & Mansionair)
- B1: Late Night
- B2: Across The Room (Feat Leon Bridges)
- B3: Meridian
- B4: Everything At Your Feet (Feat The Chamanas)
- C1: Just A Memory (Feat Regina Spektor)
- C2: Divide (Feat Kelsey Bulkin)
- C3: Thin Floors & Tall Ceilings
- C4: La Ciudad
- D1: Falls (Feat Sasha Sloan)
- D2: Show Me
- D3: Corners Of The Earth (Feat Ry X)
Das Grammy-nominierte Produzentenduo ODESZA (Harrison Mills und Clayton Knight) gelten zurecht als eine der populärsten Gruppen im Bereich der elektronischen Musik und haben den Ruf, ihre Fans auf ihren regelmäßig ausverkauften Live-Konzerten besonders glücklich zu machen. Anfang September 2017 veröffentlichen sie ihr neues, 16 Stücke langes Album "A Moment Apart" welches über das Ninja Tune-Sublabel Counter Records erscheint. Anschließend präsentieren sie ihrem Publikum das neue Material auf einer ausgedehnten Welttournee.
"A Moment Apart" präsentiert sich gereift, ein Sound, der insbesondere auf Atmosphäre setzt, auf funkelnde Synth-Lines - und auf Gefühle wie Nostalgie, Zuversicht und Hoffnung. Die namhaften Gäste auf dem Album sind u.a. Leon Bridges, Regina Sektor und Ry X.
2022 Repress
Dear Friends,
25 years of KOMPAKT is no reason to get hysterical. Then again, it's a nice occasion to have a laid back look at the situation in electronic music today. Minimal techno in all it's varieties is now established as the worlds best dance music, as you may know. So far, so good. What's next Nothing. Dance on!
I've gain two essential insights with the passage of time. First off, that music which over the years only knew 'faster, better, stronger' and 'forwards ever - backwards never' can constantly repeat, quote and loop itself without killing itself. A music that suspends the meaning of time and eventually can set a parallel, better universe of fantasy against the twisted grimaces of reality. Again and again.
And secondly, that getting older living in/with this music is a quite relative term to which ideally a serenity of age can ring a bell. This shows that 25 years after 1993 so many protagonists, enthusiasts, DJs, musicians, relentlessly rave fighters - with all personal advancement - are still there and still celebrate, play or produce this/theirs music; and compete themselves and their music just with that.
Two such heroes of the neat and tidy bass drum culture are with no doubt T.RAUMSCHMIERE aka MARCO HAAS and REINHARD VOIGT. From day one, those two figureheads have given live-techno the glam of stage-diving rock 'n' roll, long before vodka and beer prevailed as alternative lube for ecstatic dancefloors.
Even better they both now raise the glass at the longest techno-bar in the world named KOMPAKT EXTRA/SPEICHER. With DREI MILLIONEN KO¨LSCH, Reinhard Voigt continues to establish his savvy 'way into sound', which he's pursued for a few years now on his many releases. He's turning genre cliche´s into a very personal take with his defiant mix of the deepness of a lonesome cowboy and his implicit faith in the dancefloor and gives the music a very personal touch of ennnoblement of the faith in itself. Technos dignity shall be inviolable.
For me, AUGEN ZU by T.RAUMSCHMIERE is one of the most beautiful masterpieces of bass-heavy 'Umta Umta' techno. A few strikingly brilliant vocal lines from the master himself, put through the machines and combined with a relentlessly sequencer that says it all. This cheers my heart and we will always need such tracks to remind us of ourselves. And to forget about ourselves. Smash hits of unreason! Or the prettiest declaration of love to a music which gets its magical moments from what's happening between the bass drum-beats. But only by this when the bassdrum remains linear and will do so forever. Both Marco Haas and Reinhard Voigt know that. Because after techno comes always techno.
Wolfgang Voigt - May, 2018 Wolfgang Voigt - May, 2018
25 Jahre KOMPAKT sind kein Grund sich aufzuregen. Aber dennoch ein schöner Anlass, einen gelassenen Blick auf die Lage der elektronischen Musik zu werfen. Denn der globale Minimal-Techno, in seinen unterschiedlichen Spielarten, hat sich bekanntlich längst als beste Tanzmusik der Welt etabliert. Recht so. Was nun Gar nichts. Weitertanzen.
Zwei essentielle Erkenntnisse haben sich bei mir im Laufe der Zeit durchgesetzt: Erstens - dass eine Musik, die über Jahre nur ein »Höher, Schneller, Weiter« oder ein »Forwards Ever - Backwards Never« kannte, sich ständig wiederholen, selbst zitieren und loopen kann, ohne daran zu ersticken. Die Bedeutung von Zeit und Vergänglichkeit im besten Sinne außer Kraft setzen und der hässlichen Fratze der Realität eine parallele, bessere Welt der Fantasie entgegensetzen kann. Immer wieder.
Und zweitens: dass »Altern in/mit dieser Musik« ein sehr relativer Begriff ist, dem bestenfalls Altersgelassenheit etwas sagt, Alter. Das zeigt sich immer wieder im schönsten Sinne, wenn 25 Jahre nach 1993 so viele Akteure, Enthusiasten, DJs, Musikanten, unkaputtbare Kampfraver, bei aller persönlichen Weiterentwicklung, immer noch da sind und immer noch diese/ihre Musik abfeiern, auflegen oder eben produzieren und sich und ihr Tun auch nur daran messen lassen müssen.
Zwei solche Recken der gepflegten Bassdrumkultur sind zweifelsohne T.RAUMSCHMIERE aka MARCO HAAS und REINHARD VOIGT. Zwei Rampensäue der ersten Stunde, die Live-Techno den Glam des Rock'n'Roll Stagedivings gegeben haben, lange bevor Vodka und Bier sich als alternative Gleitmittel eines ektatischen Dancefloors in der Breite durchgesetzt hatten.
Umso schöner, dass sich eben diese Beiden mal wieder an der längsten Techno-Theke der Welt, genannt KOMPAKT EXTRA/SPEICHER über die beiden Seiten einer Schallplatte hinweg musikalisch zuprosten. Mit dem Track DREI MILLIONEN KÖLSCH setzt REINHARD VOIGT seinen smarten »way into sound« fort, den er schon seit ein paar Jahren auf diversen Veröffentlichungen konsequent verfolgt. Mit einer trotzigen Mischung aus lonesome cowboyhafter Deepness und dem unbedingten Bekenntnis zum Dancefloor schafft er es, den Klischees des Techno eine sehr persönliche Note der Veredelung des Glaubens an sich selbst zu geben. Die Würde des Techno ist unantastbar.
Der Track AUGEN ZU von T.RAUMSCHMIERE ist für mich eines der schönsten Meisterstücke in der Tradition des oktavbassgeschwängerten Umta-Umta Techno. Einige wenige markant brilliante Textzeilen, vom Meister selbst in deutscher Sprache durch die Maschinen geschickt, gepaart mit einem Sequenzer der keine Gefangenen macht, lassen keine Fragen offen. Da geht mir Herz und Rucksack auf. Solche Tracks werden wir immer brauchen, um uns an uns selbst zu erinnern. Um uns immer wieder selbst zu vergessen. Smash-Hits der Unvernunft! Oder die schönste Liebeserklärung an eine Musik, die ihre magischsten Momente immer aus dem gezogen hat, was zwischen den Bassdrumschlägen passiert. Das funktioniert aber nur, wenn die Bassdrum gerade ist und es für immer bleibt. Und Marco Haas und Reinhard Voigt wissen das. Denn nach Techno kommt immer noch Techno.
Wolfgang Voigt, Mai 2018
Das Belfaster Duo Bicep veröffentlicht sein heiß ersehntes zweites Album, „Isles“, auf Ninja Tune!
Zwei Jahre in Arbeit, erweitert „Isles“ die kunstvolle Energie des 2017 erschienenen selbstbetitelten Debütalbums von BICEP und vertieft gleichzeitig die Klänge, Erfahrungen und Emotionen, die ihr Leben und ihre Arbeit beeinflusst haben. Sie beschreiben „Isles“ als „eine Momentaufnahme“ ihrer Arbeit in dieser Zeit, wobei die Stücke so konzipiert sind, dass sie sich in ihren verschiedenen Durchläufen von der Aufnahme bis zur Live-Show und darüber hinaus entwickeln.
Der weltweit beliebte Sound von Bicep entstand, als ihr eigener rasanter Aufstieg im Musikbusiness begann. Nach dem Start ihres legendären FeelMyBicep-Blogs im Jahr 2008 entwickelte sich ihre simple Website, die stets neue Italo-, House- und Disco-Juwelen aus der Musikgeschichte präsentierte, zu einem durchschlagenden Erfolg, der regelmäßig über 100.000 Besucher pro Monat verzeichnete. Nachdem der Blog ein Plattenlabel und eine Clubnacht hervorgebracht hatte, wurde das Duo mit begehrten DJ-Sets, die die musikalische Vielfalt ihres Blogs widerspiegelten, auf die internationale Bühne gehoben. Nach den Erfolgen mit Produktionen für Throne of Blood und Aus Music wurden Bicep 2017 bei Ninja Tune unter Vertrag genommen, wo sie im darauffolgenden Jahr ihr umjubeltes, selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlichten, das einen Top-20-Einstieg in die britischen Charts erreichte und in der Groove schaffte, was in der langen Geschichte des Magazins noch kein Release bewerkstelligen konnte: sowohl die Kategorie „Album des Jahres“ als auch mit „Glue“ die Kategorie „Track des Jahres“ zu gewinnen. Titel wie „Opal“ - und der bald folgende Four Tet-Remix - sowie die eben erwähnte Lead-Single "Glue" mit dem von Joe Wilson entwickelten Video wurden 2017 zu Meilensteinen der elektronischen Musik, wobei letzteres vom DJ Mag ebenfalls zum „Track of the Year“ gekürt wurde.
2025 Repress
On his fourth album proper, Now Here No Where, Danish producer Kölsch (aka Rune Reilly Kölsch) is charting new terrain. Fans of his ‘years trilogy’ – 1977, 1983 and 1989, released on Kompakt over the past decade – were privy to a kind of sonic diary, an autobiography, tracking the artist’s early years through three albums of superior, meticulously rendered techno. Calling in collaborators where needed – most notably, the strings of Gregor Schwellenbach – there was still something deeply personal going down, not quite hermetic, but internally focused; the albums proved not only Kölsch’s mastery of his chosen form, but also his capacity to make techno personal, individual, and to trace histories of the self through music. But on Now Here No Where, Kölsch finds his feet firmly planted in the present. Reflecting on his new album, he notes, “It is fascinating to write about memories and feelings that have had years to manifest and develop, but how would I approach current emotions?” It’s a good question: our past coheres through the narratives we build around memories, but the moment we’re in, the newness of the now-ness, is harder to navigate; this story is as yet untold. For Kölsch, this makes Nowhere Now Here “an album about life in the year 2020. A time defined by confusion, misinformation and environmental challenges. It is an emotional interpretation of personal and mental challenges, observations and personal growth.” Kölsch does this with music that effortlessly balances emotional heft with the dancefloor’s brimming desires. It’s a space that Kölsch has navigated for a while now – one of techno’s breakthrough acts, an in-demand DJ across the globe and a prolific and restlessly creative producer, he’s also Kompakt’s biggest-selling act – but Now Here No Where ratchets up the lushness, making for a delirious drift across twelve tracks that are at once perfectly poised and deeply trippy. “Great Escape” is an elegant swoon, an opener that pivots on a sigh and a prayer; then “Shoulder Of Giants” bustles into view, subliminal clatter and an aching violin line giving way to a riff that glows with fluorescence and iridescence. “Remind You” combines an odd ECM jazziness with notes from a twenty-first century torch song; “Sleeper Must Awaken” mines huge buzzing synths and lets them float, in and out of sync, with reduced, ticking beats; “Traumfabrik” (dream factory – there’s a giveaway) is oddly lush, the tones malleable and plastic, morphing across a glitching undertow. There are sad, emotional washes of strings throughout the penultimate “While Waiting For Something To Care About”, while “Romtech User Manual”’s patterns twist and shape in the light. Throughout, Kölsch never keeps his eye off the dancefloor, and you can tell this is his still his home. “The amount of energy and joy I experience every time I perform, has a profound effect on me. It has inspired me so much of late and has become an integral part of my musicality.” “The way we join in expressing our hope for the future every weekend has given me so much,” Kölsch concludes. The club as a temporary autonomous zone, as a space both of freedom and of politics; somehow, that’s all here, Now Here No Where. “Most of all, it is an album about hope.”
Auf seinem vierten Album “Now Here No Where” betritt der dänische Produzent Kölsch (alias Rune Reilly Kölsch) neues Terrain. Seine Trilogie mit den Jahreszahlen 1977, 1983 und 1989, die in den letzten zehn Jahren bei Kompakt erschienen war, hatte seine Fans durch eine Art akustisches Tagebuch, eine Autobiografie geführt, die die frühen Jahre des Künstlers über die Länge von drei großartig produzierten Techno-Alben nachgezeichnet hatte. Wo es nötig war, wurden Kollaborateure hinzugezogen - allen voran für die Streicher, arrangiert von Gregor Schwellenbach -, dennoch zeichnete die Musik immer auch etwas zutiefst Persönliches aus, etwas nicht Hermetisches, auf eine bestimmte Art immer auch nach Innen fokussiert. Die Alben bewiesen nicht nur, wie sehr Kölsch die von ihm gewählte äußere Form beherrscht, sondern auch seine Fähigkeit, Techno zu etwas Persönlichem und Individuellem zu machen und der eigene Geschichte durch Musik näher zu kommen.
Auf “Now Here No Where” steht Kölsch nun mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Gegenwart. Mit Blick auf sein neues Album stellt er fest: "Es ist faszinierend, über Erinnerungen und Gefühle zu schreiben, die Zeit hatten, sich zu manifestieren und zu entwickeln, aber wie nähere ich mich meinen aktuellen Emotionen?”. Eine gute Frage: Unsere Vergangenheit wird im Innersten zusammengehalten durch Geschichten, die aus Erinnerungen entstehen, aber der Moment, in dem wir uns befinden, die Neuheit des Neuen, ist schwieriger zu beschreiben; die Geschichte ist noch nicht erzählt. Für Kölsch ist “No Here Now Where” daher "ein Album über das Leben im Jahr 2020. Eine Zeit, die von Verwirrung, Desinformation und ökologischen Herausforderungen geprägt ist. Es geht dabei um die emotionale Interpretation von persönlichen und mentalen Herausforderungen, von Beobachtungen und der eigenen, individuellen Weiterentwicklung".
Kölsch tut dies mit Musik, die mühelos kleine Gefühlsausbrüche mit den großen Sehnsüchten der Tanzfläche in Einklang bringt. Es ist dieser Zwischenraum, in dem sich Kölsch schon seit einiger Zeit bewegt, als weltweit gefragter und gefeierter Live Act, DJ und so unermüdlicher wie kreativer Produzent (nicht umsonst ist Kölsch der “biggest-selling-artist” bei Kompakt), doch “Now Here No Where” treibt all das noch weiter auf die Spitze: ein enormer Sog entsteht, der uns über zwölf Tracks hinweg gefangen hält wie ein perfekt ausbalancierter Trip. Der Opener "Great Escape" ist pure Eleganz, ein Track, der irgendwo zwischen Seufzer und Gebet hin und her schwankt; dann drängt "Shoulder Of Giants" ins Blickfeld, ein unterschwelliges Geklapper, eine wehende Geige, schließlich ein schillernder Riff, der in der Dunkelheit zu leuchten und zu glühen scheint.
"Remind You" kombiniert seltsamen ECM-Jazz mit einem sentimentalen Liebeslied des 21. Jahrhunderts; "Sleeper Must Awaken" schürft im Bergwerk riesiger Synthesizer, mal im Takt, mal aus dem Takt ticken die minimalen Beats; "Traumfabrik" ist ungewöhnlich “lush”, die einzelnen Töne, geschmeidig und modelliert, zerfließen in einem glitzernden Abgrund. Das vorletzte Stück "While Waiting For Something To Care About" wird von traurigen, emotionalen Strings untermalt, während sich die Strukturen von "Romtech User Manual" im Licht drehen und immer wieder neu formieren. Die ganze Zeit über behält Kölsch die Tanzfläche im Auge, und man merkt ihm an, dass sie immer noch sein Zuhause ist: "Die Menge an Energie und Freude, die ich bei jedem Auftritt erlebe, hat eine tiefe Wirkung auf mich. Sie hat mich gerade in letzter Zeit stark inspiriert und ist zu einem integralen Bestandteil meiner Musik geworden.”
"Die Art und Weise, wie wir an jedem Wochenende gemeinsam unsere Hoffnung auf eine bessere Zukunft zum Ausdruck bringen, hat mir viel gegeben", so Kölsch abschließend. Die Vision des Clubs als eine temporäre autonome Zone, als ein Raum von großer Freiheit aber auch von politischen Ideen, das ist irgendwie alles hier drin, Now Here No Where. "Es ist vor allem ein Album über Hoffnung."
(en) Good things take time - ideally, including a great deal of oomph. At least when it concerns new tracks from within Monkey Maffia's inner circle. It has been four whole years since we received the momentary last piece of the 'Monkey Maffia Music Club', 12 inches full of funky nasty beasts dedicated to the best dancefloors of this world. In the meantime, a remix was released here and a track was presented there, but now we may once again enjoy a full load of Monkey Maffia. And on top of that the now 75th release of Freude am Tanzen!
Monkey Maffia is personally providing the soundtrack for this ceremonial occasion. His tracks continually supply tremendous amounts of oomph to parties as well as loads of gravity and funk. After all, as an experienced DJ he simply knows what an awesome night looks like - a straight bass drum fractured while simultaneously amplified with infinitely warm synths. On one track, bass and percussion are throwing all our worries overboard, on the next one pads and vocals are shimmering to the bet. Whatever may happen, it can be said with utmost certainty that it will never become boring on either secular flat earth.
A1 - Bad Or Good
A total brain and leg screw, that spins and spins and spins. Any DJ willing to test how much funk a dancefloor can bear up to the third decimal place, will be perfectly served with this track as proof.
A2 - Fake Heroes
Short reminder, but detailed clattering minimal with soul does still exist. At first, 'Fake Heroes' frostily shines through aerial heights; however, then submerges all the more into unforeseen depths.
B1 - MiniMi
Somehow jazzy, but was meant as house. Similarly hypnotic, equally free. Common thread is the bass drum, along which anything is possible. File under: secret weapon for truly late hours and DJs with guts.
B2 - Schörless
This is a track that sends Larry Heard on an Orient trip and thereby extends over a much longer period than its brief four-and-a-half-minute length. For all those who are still serious about 'deep' in house.
(de) Gut Ding will Weile haben - und reichlich Wumms am besten gleich noch mit dazu. Zumindest dann, wenn es sich mal wieder um neue Tracks aus dem engsten Kreis der Monkey Maffia handelt. Ganze vier Jahre ist es inzwischen her, dass uns von dort aus der vorerst letzte Teil des - Monkey Maffia Music Club' erreichte, eine 12-Inch voll funky-garstiger Biester für die besten Dancefloors dieser Welt. Zwischendurch erschien ein Remix hier und ein Track dort, doch nun gibt's endlich wieder Monkey Maffia satt. Und das nunmehr 75. Release auf Freude Am Tanzen gleich noch mit dazu!
Der Soundtrack zu diesem feierlichen Anlass kommt von Monkey Maffia höchstselbst. Stichwort Wumms: den bringen seine Tracks stets genauso mit zur Party wie massig Tiefe und Funk. Denn als routinierter DJ weiß der Mann einfach, was eine lange Nacht alles braucht - hier wird die gerade Bassdrum gebrochen, dort mit endlos warmen Synths unterfüttert. In einem Track klappern uns Bass und Percussion die Sorgen aus dem Leib, im nächsten flirren die Pads und Vocals sehnsüchtig um die Wette. Was auch immer passiert, langweilig wird's auf dieser wie jener weltlichen Erdscheibe mit Sicherheit nicht.
A1 - Bad Or Good
Totale Hirn- und Beinschraube, die dreht und dreht und dreht. Wer als DJ testen will, wieviel Funk bis auf die dritte Kommastelle genau so ein Dancefloor eigentlich aushält, ist mit diesem Track als Messgerät bestens bedient.
A2 - Fake Heroes
Kleiner Reminder, aber kleinteilig-klappernder Minimal mit Seele, das gibt's noch immer. - Fake Heroes' schimmert zunächst kalt durch die luftigen Höhen, taucht dann aber umso weiter vor in ungeahnte Tiefen.
B1 - MiniMi
Irgendwie Jazz, aber als House gedacht. Ähnlich hypnothisch, genauso frei. Als roter Faden dient die Bassdrum, entlang dieser geht aber eigentlich alles. File under: Secret Weapon für die ganz späten Stunden und DJs mit Mumm.
B2 - Schörless
Ein Track der Larry Heard auf Orient-Reise schickt und dabei viel weiter trägt als seine knapp viereinhalb Minuten Spielzeit. Für alle, die das - Deep' im House noch ernst meinen.
Zum vierzigsten Musik Krause-release gibt es eine ganz besondere Überraschung. Eine 10-inch mit einer tages- und nachtseite erwartet die kulturgeimpften clubgänger.
Eine ungewöhnliche Liaison aus dem Krause duo und der indie-
band orph sorgt für ein außerordentliches hörvergnügen. Kürzlich veröffentlichten orph ihr Album Poems for Kui, welches mit großer sicherheit als eine der entdeckungen des Jahres weitererzählt werden darf. Das Krause duo nahm sich eines älteren songs der band an und schuf zwei spleenige nummern.
Eine zum Abgehen mit den beinen und eine zum Kopfnicken und in sich gehen. Wenn zwei scheinbar gegensätzliche musikalische Ausdrucksweisen aufeinander treffen, besteht die chance eines au-
ßergewöhnlichen ergebnisses.
Wenn dabei die kulturelle obsession beider auch noch artgemäß daherkommt, ist es wie in der gehobenen Gastronomie. Zwei scheinbar divergierende zutaten fusionieren zu einer Geschmacksexplosion.
Immer wieder stoßen sich die Klangelektronen ab, so lange bis die Aufladung so stark ist, dass es zu einer reaktion kommt, die alle teilchen fusioniert. die A- und b-seite bilden dabei Minus- und Pluspol.
- A1: Ratio (Pt. Ii Organ) ->
- B1: Ratio (Pt. Ii Dub) ->
Reissue der Deconstructed Mixes von Floating Points' "Ratio" aus 2017 im schwarzen Disco-Bag. Der epische Track von fast 19 Minuten Länge knüpft an Sam Shepherds frühe, dancefloor-orientierte Releases an, avancierte live schnell zum Publikumsliebling und war ein absolutes Highlight des Sets.
a A1: Ratio (Pt. II Organ) -> 19min: 04 sec @ 33rpm
b B1: Ratio (Pt. II Dub) -> [7min : 36 sec] @ 45rpm
[a] A1: Ratio (Pt. II Organ) -> [19min: 04 sec] @ 33rpm
[b] B1: Ratio (Pt. II Dub) -> [7min : 36 sec] @ 45rpm
[a] A1: Ratio (Pt. II Organ) -> [19min: 04 sec] @ 33rpm
[b] B1: Ratio (Pt. II Dub) -> [7min : 36 sec] @ 45rpm
[a] A1: Ratio (Pt. II Organ) -> [19min: 04 sec] @ 33rpm
[b] B1: Ratio (Pt. II Dub) -> [7min : 36 sec] @ 45rpm
Die allererste 7"-Veröffentlichung von Sylvester ,Syl" Johnsons lebhaftem, groovigem ,Tripping on Your Love" und dem Titelsong ,Foxy Brown", der lange Zeit als Heiliger Gral der Funk-Sammler galt - nie neu aufgelegt, nie zusammengestellt und genau zwischen Boogie und Steppers angesiedelt, eine private Pressung, wie sie nur aus Chicago kommen kann. Diese 45er-Platte kommt in bester Klangqualität und greifbarster Form.
- A1: Intro
- A2: Sunbeams
- A3: Numb
- A4: Hommikud
- A5: Liikumatult
- A6: Ma Langen
- B1: May Song
- B2: Lõpulau
- B3: Lastele
- B4: January Song
- B5: Stillness
Gondwana Records is pleased to announce ‘Interlude’, the second album from Estonian-born, London-based composer and pianist Hanakiv.
Showcasing an expanded sound, the compositions trace a journey of overcoming the past, unfolding into a seductively unconventional style imbued with hope and a therapeutic quality.
Pressed on high quality black BioVinyl at Optimal in Germany for maximum sound quality.
- 1: Back For Guts
- 2: Its Many Faces
- 3: Deadlights
- 4: The Knife Of H.b
- 5: The Macroverse
- 6: Laurie Ann
- 729: Neibolt St
- 8: Our Name Is Legion
- 9: Stanley Uris Takes A Bath
- 10: Children Of The Damned
- 11: Afraid Of Spiders
- 12: D.e.r.r.y
LTD ORANGE + BLACK YOLK VINYL[22,65 €]
Mit ITS MANY FACES legen DERRY ihr lange erwartetes Debütalbum vor und machen unmissverständlich klar, warum sie längst fest zur deutschen Horror-Punk-Szene gehören. Nach der EP REMEMBER THE CURFEW, erscheint auch das Album auf Fett Fleck Records und bündelt all das, wofür die Marburger Band steht: düstere Stories, treibender Punkrock und eine kompromisslose Liebe zum Horror. Horrorpunk, Skate Punk und melodischem Punk Rock mit klarem 90s-Vibe - DERRY schaffen den Spagat zwischen roher Direktheit und eingängigen Hooks, zwischen dunkler Atmosphäre und maximalem Vorwärtsdrang. Schnörkellos, druckvoll und hochgradig eingängig - ein Sound, der gleichermaßen im Club, auf dem Weg zur Arbeit und im Festival-Moshpit funktioniert. ITS MANY FACES ist mehr als nur eine Sammlung von Songs - es ist ein geschlossenes Werk, ein Liebesbrief an den Horror, an Punkrock und an Stephen King: inhaltlich ist es nämlich ein konsequentes Konzeptalbum, das sich ausschließlich Stephen Kings ES bzw. IT widmet, der Roman bildet die Grundlage der Recherchen, Texte und Motive. Die bereits veröffentlichten Singles Laurie Ann, Deadlights, Afraid of Spiders sowie die finale Vorab-Single 29 Neibolt St. beleuchten dabei unterschiedliche Facetten derselben Geschichte - und fügen sich zu einem geschlossenen, düsteren Gesamtbild zusammen. Und bitte auch das famose Coverartwork beachten. Sehr gelungene, runde Sache das. Auf farbigem Vinyl oder als Digipak-CD zu haben.








































