Als MONO zum ersten Mal die Idee eines Live-Konzerts mit Orchesterbegleitung hatten, schien dies ein einmaliger Traum zu sein, der einzigartige Umstände, ein riesiges Team gleichgesinnter und großzügiger Mitwirkender und eine Menge Glück erfordern würde. Genau zehn Jahre nach Beginn ihrer Karriere war dies ihr mit Abstand ehrgeizigstes Projekt. Sie flogen aus ihrer Heimat Japan - wo sie zu dieser Zeit ironischerweise weniger bekannt und erfolgreich waren als in den Vereinigten Staaten und Europa - nach New York City, wo sie ein Orchester zusammenstellten, einen historischen Veranstaltungsort in der Nähe des Lincoln Centers sicherten und auf sich selbst setzten, um einen wirklich unvergesslichen Abend zu gestalten. Das Konzert war nicht nur ein voller Erfolg, sondern begründete auch einen wesentlichen Teil der Identität von MONO: die orchestrale Live-Performance. Seit dieser magischen Nacht in NYC im Jahr 2009 haben MONO mehr als drei Dutzend Live-Konzerte mit einer Vielzahl von Orchestern in fast ebenso vielen Ländern weltweit gegeben. Ihr letztes solches Konzert in Japan lag jedoch mehr als 15 Jahre zurück. Ein Vierteljahrhundert nach Beginn ihrer legendären Karriere sind MONO endlich nach Hause zurückgekehrt. ,Forever Home: Live in Japan with Orchestra PITREZA" feiert MONOs 25-jähriges Jubiläum mit der ,OATH"-Orchestral-Welttournee, die in den letzten Monaten des Jahres 2024 20 Konzerte in Europa, Asien und den Vereinigten Staaten von Amerika umfasste. ,Forever Home" wurde vor ausverkauftem Haus im Spotify O-EAST in Tokio aufgenommen und präsentiert ein 12-köpfiges Orchester unter der Leitung des Orchesterdirektors und häufigen Kollaborateurs Chad McCullough, das MONO bei der Aufführung ihres aktuellen Albums ,OATH" in voller Länge begleitet. Das 100-minütige Konzert endet mit zwei der bekanntesten Songs der Band - ,Ashes in the Snow" und ,Everlasting Light" -, die eine Hommage an den ersten Orchester-Live-Auftritt vor 15 Jahren in New York City darstellen. ,Forever Home" wurde von Matt Cook, dem langjährigen Tontechniker von MONO, aufgenommen und gemischt und fängt die ehrwürdige Gruppe in ihrer natürlichen Umgebung und in ihrer transzendenten Höchstform ein. Mit der symphonischen Begleitung des japanischen Orchesters PITREZA verwandeln MONO einen Raum in Tokio in ein grenzenloses Meer - launisch, kontemplativ und überwältigend. Die physischen Formate von ,Forever Home" sind angemessen umfangreich und besonders. Das von dem langjährigen Art Director und Mitarbeiter Jeremy deVine entworfene 2xCD-Set ist in einer vierfachen Gatefold-Hülle verpackt und enthält einen Konzertfilm in Spielfilmlänge auf hochauflösender Blu-ray, unter der Regie von Yusaku Mitsuwaka. Es ist ein atemberaubendes Werk der Multi-Kamera-Kinematografie, das das Live-Erlebnis von MONO perfekt einfängt. Die 3xLP im Dreifach-Klappcover ist auf audiophilem schwarzem Vinyl oder als limitierte farbige Vinyl-Variante erhältlich. Sowohl das CD- als auch das LP-Format enthalten jeweils ein umfangreiches 28-seitiges, vollfarbiges Archiv-Fotobuch, das das gesamte Konzert dokumentiert. Das sind MONO. Das ist "Forever Home".
Suche:lei
- Love Of Another
- Hole In My Heart
- God Simple
- The View Is Watching
- Obsession
- It Can Heal You If You Let It
- Ex Voto
- Deathrider
- Reasonable Love
LIMITED RED VINYL[24,79 €]
Mit Ex Voto / The Silent Love vollendet der schwedisch-amerikanische Singer-Songwriter Christian Kjellvander eine inoffizielle Trilogie über die Liebe - in all ihrer Zartheit, Komplexität und spirituellen Tiefe. Nach About Love and Loving Again und Hold Your Love Still präsentiert er ein Album, das leise und zugleich eindringlich wirkt: intim, atmosphärisch und emotional kompromisslos. Ursprünglich als ruhiges Country-Album geplant, entfaltet sich Ex Voto zu einer vielschichtigen Klangreise. Die Songs bewegen sich zwischen geisterhafter Stille und dynamischen Ausbrüchen, getragen von Kjellvanders markanter Baritonstimme und einer fein abgestimmten Instrumentierung aus Rhodes, Bassklarinette, Kornett und weiblichen Vocals. Produzent Tobias Fröberg verleiht dem Album durch gezielten Einsatz von Reverb eine fast übernatürliche Präsenz. Aufgenommen in einem alten Sommerhaus an der schwedischen Küste, spiegelt das Album die Ruhe und Tiefe seines Entstehungsortes wider. Es ist ein Werk, das zum Verweilen einlädt - wie ein nächtliches Gespräch, das lange nachhallt.
Mit Ex Voto / The Silent Love vollendet der schwedisch-amerikanische Singer-Songwriter Christian Kjellvander eine inoffizielle Trilogie über die Liebe - in all ihrer Zartheit, Komplexität und spirituellen Tiefe. Nach About Love and Loving Again und Hold Your Love Still präsentiert er ein Album, das leise und zugleich eindringlich wirkt: intim, atmosphärisch und emotional kompromisslos. Ursprünglich als ruhiges Country-Album geplant, entfaltet sich Ex Voto zu einer vielschichtigen Klangreise. Die Songs bewegen sich zwischen geisterhafter Stille und dynamischen Ausbrüchen, getragen von Kjellvanders markanter Baritonstimme und einer fein abgestimmten Instrumentierung aus Rhodes, Bassklarinette, Kornett und weiblichen Vocals. Produzent Tobias Fröberg verleiht dem Album durch gezielten Einsatz von Reverb eine fast übernatürliche Präsenz. Aufgenommen in einem alten Sommerhaus an der schwedischen Küste, spiegelt das Album die Ruhe und Tiefe seines Entstehungsortes wider. Es ist ein Werk, das zum Verweilen einlädt - wie ein nächtliches Gespräch, das lange nachhallt.
- Uranian Void
- Son-Bol
- Be So
- Gregel (Pelog To Slendro)
- Epochal Cattail
Jessika Kenney ist Sängerin, Komponistin, Autorin, Klangkünstlerin und Lehrerin, deren Engagement für Improvisation, Poesie und Klangforschung eine einzigartige Perspektive hervorgebracht hat. Ihre Erkundungen von Klang, Raum und der Metaphysik des Klangs wurden in vielen Kontexten und an vielen Orten präsentiert, darunter in der Seattle Public Library, im Nottingham Contemporary und im Benton Museum. Zu ihren Kollaborationen und Projekten gehören eine umfangreiche Diskografie mit Eyvind Kang, das letzte aufgezeichnete Vokalwerk von Alvin Lucier, Auftritte mit Melati Suryodarmo, die Komposition der Vokalmusik für A24s Midsommar und die Chorleitung für SUNN O)))'s Monoliths and Dimensions. Jessika Kenney, bekannt für ihren einzigartigen Umgang mit der Stimme, hat in den letzten zwei Jahrzehnten neue Klangwelten geschaffen, die auf intensiven Studien, rituellen Praktiken und einer ungezähmten Ausdruckskraft beruhen. Von ihren gefeierten Kollaborationen mit Eyvind Kang bis zu ihrer Vokalkomposition für A24s ,Midsommar" bewegen sich Kenneys Arbeiten an der Schnittstelle zwischen dem Heiligen, dem Klangvollen und dem Unsichtbaren. Auf Uranian Void wendet sich Kenney nach innen und spürt den Konturen von Erinnerung, Resonanz und Wahrnehmung nach. Mit verschwommenen Sinuswellen, Hydrofonaufnahmen, einem Ghazal von Hafez und Originaltexten ist das Album eine Meditation über Liminalität, in der Schimmer und Schatten gleichermaßen vibrieren. Kenneys Stimme webt sich durch alles hindurch: manchmal flüsternd, manchmal strahlend , immer präzise. ,Dieses Album ist eine Übung in Transparenz innerhalb der Dunkelheit", erklärt Kenney. ,Es geht darum, offen zu bleiben für Zweifel , für Nachhall, für das, was jenseits unserer Wahrnehmung liegt." ,Uranian Void" wurde von Randall Dunn (SU NN O))), Kali Malone, Annea Lockwood) produziert und aufgenommen, dessen charakteristische räumliche Details und Tiefe dem Album seine immersive Klangarchitektur verleihen. Jeder Ton, jeder Atemzug und jede Resonanz wird mit Intimität und Dimension wiedergegeben und verstärkt Kenneys Erforschung von Präsenz und Abwesenheit. Fragmente, die während Besuchen in Spokane, ihrem Elternhaus, aufgenommen wurden, bilden die Grundlage des Albums. Im Studio transformiert, werden diese zu beschwörenden Vierzeilern - leise, aber eindringlich - die den subtilen Puls von Ort, Zeit und Körper offenbaren. Echos der Vergangenheit verschmelzen mit der Gegenwart , als ob die Wände selbst sich erinnern und mitschwingen würden. Uranian Void ist Musik für Schwellenbereiche - eine Einladung, sich mit dem Unsichtbaren und Kaum hörbar. Mit dieser kraftvollen und poetischen Aussage bestätigt sich Kenney als eine der visionärsten Vokalistinnen der Gegenwart.
- Zentimeter
- Zeit Fressen
- Wohin
- Schatten
- Aaaaa
- Gepard
- Strafmilch
- Wann Mich
Magentafarbenes Vinyl, limitiert auf 350 Exemplare. Art-Punk Geheimtipp BAHNHOF MOTTE liefern den Soundtrack zum Zeitfressen: vom ständigen Höher, Schneller, Weiter der heutigen Zeit - vom immer größeren Hunger nach mehr ist die Band vor allem eins: satt. Den daraus resultierenden Frust nehmen Bahnhof Motte mit in ihr neues Album. Passend dazu der Titel: ZEIT FRESSEN. Es geht um Frust über eine Welt, die über ihre Verhältnisse lebt. Über die Leistungsgesellschaft, den Kapitalismus und nicht zuletzt um Frust über sich selbst, da auch die Band nicht frei von inneren Widersprüchen ist. Zeit fressen ist das Bedürfnis, einfach mal kurzen Prozess zu machen. Sich alles einzuverleiben und wenigstens einmal über allem zu stehen, wo doch die Ohnmacht heute so allgegenwärtig scheint. Nachdem ihr erstes Album noch im Keller einer chemischen Reinigung aufgenommen wurde, hat sich die Band in Clubs und auf Festivals ein loyales Liebhaber*innen-Publikum erspielt. Die vier Motten bringen unterschiedlichste Einflüsse mit und erzeugen gemeinsam einen Sound, der seinesgleichen sucht. Mal wild und wütend, dann wieder sanft und verträumt. Bahnhof Motte Konzerte sind - kurz gesagt - Reisen durch sämtliche Gefühlszustände, die beim Publikum noch lange nachhallen.
- Retinal Rivalry
Retinal Rivalry ist der Soundtrack zu Cyprien Gaillards neuem stereoskopischen Film Retinal Rivalry (2024). ,Es ist eine faszinierende Reise durch die deutsche Stadtlandschaft und ihre vielschichtige historische und soziale Bedeutung. Aufbauend auf seiner früheren Erforschung der skulpturalen Qualitäten dreidimensionaler bewegter Bilder geht das Werk über die Grenzen der Leinwand hinaus. Durch die Ausschöpfung des vollen Potenzials modernster Technologie bietet Gaillard eine erweiterte, geschärfte und tief bewegende neue Sicht auf die Welt um uns herum. Retinal Rivalry ist nach dem Phänomen der visuellen Wahrnehmung benannt, das auftritt, wenn das Gehirn zwei widersprüchliche Bilder gleichzeitig empfängt. Anstatt zu einem 3D-Bild zu verschmelzen, wechselt das neuronale System zwischen der Priorisierung des einen Bildes und der Unterdrückung des anderen, was beim Betrachter Verwirrung und Unbehagen hervorruft. Gaillards Film setzt sich mit diesen Komplexitäten der visuellen Verarbeitung und den Grenzen der Technologie auseinander und sammelt visuelle Informationen durch außergewöhnliche, oft augenzwinkernde Aufnahmen, die das Innere und das Äußere, das Eingeschlossene und das Verstreute sowie das Natürliche und das Gebaute miteinander verflechten. Seine Kamera nimmt ungewöhnliche Blickwinkel ein, wechselt von sanften Luftperspektiven zu einem niedrigen Blickwinkel aus der Perspektive eines Nagetiers, zu schwindelerregenden Ein- und Ausblendungen auf der knolligen Nase einer Skulptur oder zu einer langen Einstellung eines Zuges, der durch eine Landschaft fährt, und zieht uns in eine vielschichtige Erfahrung hinein, die zwischen einem schlechten Trip und unerwarteter Schönheit, die Trost spendet, schwankt. In ,Retinal Rivalry" deuten verschiedene Treppen, Spiralen und Aufzüge auf einen Zustand des ständigen Auf- und Abstiegs hin und betonen das Wechselspiel zwischen Distanz und Nähe, abgrundtiefer Tiefe und lebendiger skulpturaler Darstellung. Der Film pulsiert rhythmisch mit Bildern, die anschwellen und sich zusammenziehen, sich aufblähen und entleeren. Er manipuliert das Gefühl der Zuschauer für Tiefe, Maßstab und Textur und lässt vertraute Materialien und Orte unheimlich erscheinen, wobei er die inhärenten Ungenauigkeiten und Verzerrungen der Darstellung hervorhebt. ,Retinal Rivalry" zeichnet die gewöhnliche Welt in großartigen Details auf und versucht dabei, unter die Oberfläche der Dinge zu blicken. Der Film ist eine Darstellung von Raum und Zeit, die Darstellungsweisen destabilisiert und eine neue Hyper-Vision-Version der Realität bietet. Mit 120 Bildern pro Sekunde aufgenommen und mit derselben Geschwindigkeit projiziert - fünfmal so schnell wie im Kino üblich - fängt Gaillard mehr ein, als das menschliche Auge natürlich wahrnehmen kann. Die Filmmusik greift auf verschiedene klangliche Elemente zurück und unterstreicht so die Erforschung von Dissonanz und Synchronität. Indonesische Instrumentalmusik wird überarbeitet und mit Feldaufnahmen von rumpelnden schweren Maschinen und seltsam melodischem Würgen kombiniert. Der Soundtrack enthält auch die ersten Zeilen aus Werner Herzogs Aguirre, der Zorn Gottes (1972) sowie die dazugehörige Ouvertüre der deutschen Band Popol Vuh. Die Klanglandschaft von Retinal Rivalry steht im Kontrast zu den Bildern - was wir sehen, steht oft im Widerspruch zu dem, was wir hören. Nur in einem Abschnitt verschmelzen Ton und Bild: Ein gebrochenes Bein betätigt das Pedal einer interaktiven Orgel, um ein Stück von Johann Sebastian Bach zu spielen, das immer wieder ins Stocken gerät.
- A1: Das Lied Vom Denken
- A2: Mein Drucker
- A3: Abschnittsgefährtin
- A4: Ganz Allein
- A5: Beflügelt
- A6: Ein Tag Ohne
- A7: Mansplaining
- B1: Die Heiligen Schriften 2.0
- B2: Mondscheinsonate
- B3: Die Klapperschlangen
- B4: Mixtape
- B5: Die Muster Sind Mächtig
- B6: Überwunden
Klavier, Gesang, Percussion: Bodo Wartke
Musik & Texte: Bodo Wartke
außer „Die Klapperschlangen“: Musik von Matthias Kräutli und „Mondscheinsonate“: Musik von Ludwig van Beethoven Produzenten: Bodo Wartke & Sven Schütze außer „Die Klapperschlangen“: Bodo Wartke, Matthias Kräutli Aufgenommen im Juni 2025 in den Clouds Hill Studios, Hamburg.
Studio-Album zum siebten Klavierkabarettprogramm Wunderpunkt. Abera Kadabera! Feiner Sprachwitz, überraschende Reimkultur und virtuoses Klavierspiel – das siebte Programm von Bodo Wartke bietet unterhaltsames Musikkabarett und wortakrobatischen Zungenbrecher-Slam.
Der Entertainer und Poet setzt das Staunen gegen die Macht der Gewohnheit, stellt Humor den alten Mustern an die Seite. Leichtigkeit! – Warum nicht? Bodo Wartke bringt es auf den Wunderpunkt!
- A1: I Can't Let You Go
- A2: Falling In Love Again
- A3: If You're Gonna Leave Me
- B1: Emily
- B2: The Man I Ought To Be
- B3: Hear My Prayer
- B4: Show Me A Sign
- C1: Anyhow
- C2: Waitin' On The Day
- C3: Starting Again
- D1: I Shouldn't Care (Bonus Track)
- D2: Love Letter To The Blues (Bonus Track)
- D3: My Baby Don't Dig Me (Bonus Track)
- D4: The Deep End (Bonus Track)
Eines der größten Talente der britischen Blues-Szene. Er wurde bei den UK Blues Awards in den letzten drei Jahren in Folge (2020, 2021, 2022) zum „Young Artist of the Year” gewählt.
Als Teenager verschlang er die Musik von Eric Clapton und Ray Charles – „Ray hat mich als Person und meine Einstellung zur Musik völlig verändert.” Von alten Delta-Platten über Soul-Künstler wie Sam Cooke, Bill Withers und den Stax-Sound bis hin zu Jazz-Sängern wie Billie Holiday und Frank Sinatra sowie Singer-Songwritern wie Van Morrison, Townes van Zandt, Bob Dylan, Nick Drake und zeitgenössischen Künstlern wie Ray LaMontagne, Norah Jones und Foy Vance.
Seine Musik hat eine zeitlose melancholische Qualität. Mit seiner Ehrlichkeit und Offenheit, die jeden ansprechen, schöpft er aus Angst und Verletzlichkeit, vermittelt dies jedoch mit einer weltgewandten Eleganz. Für Connor Selby sind keine Grenzen gesetzt. Das ist leicht zu verstehen, wenn man seine gefühlvolle Mischung aus Blues und seinen emotional introspektiven Songtexten betrachtet, die sein beeindruckendes Gitarrenspiel ergänzen. Die Songs auf „Connor Selby“ sind kleine Vignetten der verschiedenen Musikstile, die ihn inspirieren.
- Hurry (Demo)
- Drifter (Demo)
Transparentes orangefarbenes Vinyl. Diese beiden Tracks, die aus den Randbereichen von "Nosebleed Weekend" ausgegraben wurden, bieten einen rohen, aufschlussreichen Einblick in den kreativen Prozess von The Coathangers und zeigen eine Band in voller Fahrt, die zwischen Instinkt und Absicht hin- und hergerissen ist. "Hurry" und "Drifter" wurden beide während der Sessions für dieses Album geschrieben und als Demos aufgenommen, aber letztendlich auf Eis gelegt und blieben in den Archiven liegen. Jahre später hörte sich Sängerin Julia Kugel die Tracks mit neuen Ohren an und entdeckte etwas Wichtiges: eine Lockerheit, einen Funken. "Hurry" begann als Experiment mit vertauschten Instrumenten - Julia am Schlagzeug, Stephanie an der Gitarre - mit einem rauen Charme und einer wilden Dynamik. Die Rhythmusgruppe ist treibend, die Gitarren sind übersteuert und drahtig, der Gesang hallt mit einer Art privater Dringlichkeit nach. Der Song ist nicht auf Hochglanz poliert, und genau darum geht es: Man hat das Gefühl, dass die Band etwas Neues entdeckt hat, indem sie nicht zu viel nachgedacht hat. "Drifter" hingegen ist eine frühe Version eines Songs, der später auf der "Parasite" EP erschien, diesmal mit einem leichteren Touch die Verzerrung wurde gerade so weit zurückgenommen, dass die Gesangsmelodie mehr im Vordergrund steht und selbstbewusster wirkt. Es fühlt sich ein bisschen wie eine Zeitreise zu den ursprünglichsten Instinkten der Band an. Beide Tracks haben eine Unmittelbarkeit, sind Skizzen, die während des Chaos der Albumproduktion entstanden sind, voller Experimentierfreude und Risikobereitschaft. Die von Suicide Squeeze auf 7" gepressten Tracks sind weniger auf Perfektion ausgerichtet, sondern mehr auf den Prozess: ein Beweis für die Fähigkeit der Coathangers, ihrem Bauchgefühl zu vertrauen und den Dingen Raum zum Atmen zu lassen.
- Intro
- Warschauer Pakt
- Der Osten
- Kamito Se Kai
- Spionage
- Belsen Ein Kz
- 1: Oktober
- Der Preis Der Freiheit
- Die Türken Von Morgen
- Bürgerkrieg
- Deutsches Leichentuch
- Freiheitskämpfer
- Die Macht Des Feuers
- Freut Euch
- Roter Terror
- Kaufhof
JAPAN EDITION VINYL[22,06 €]
45 Jahre nach ihrer Gründung erfüllt sich für OHL - Deutschlands provokanteste und mittlerweile dienstälteste Punkband (ohne Unterbrechung) - ein lang gehegter Traum: Die Band wurde für 8 Konzerte ins Land der aufgehenden Sonne eingeladen. Ihr allererstes Album nannte die Band seinerzeit "Heimatfront" und schrieb damit deutsche Punkgeschichte. Was lag also näher als die Tour "Der Japanfeldzug" zu nennen in bester OHL-Tradition? Von dem schweisstreibenden Auftritt in Tokyo wurde dabei ein Live-Recording mitgeschnitten, welcher jetzt exklusiv auf Vinyl als Collector's Edition erscheint. 16 Songs, rauh, kompromißlos und authentisch, so wie man es von OHL und ihrem Sänger Deutsche W. gewohnt ist. Die Japan-Edition ist auf 200 copies limitiert in weissem Vinyl / rotem Label und persönlichem Tourtagebuch und Foto-Collage im Beileger erhältlich. Für Freunde des klassisch schwarzen Vinyls außerdem 100 Exemplare, die schnell vergriffen sein dürften!
45 Jahre nach ihrer Gründung erfüllt sich für OHL - Deutschlands provokanteste und mittlerweile dienstälteste Punkband (ohne Unterbrechung) - ein lang gehegter Traum: Die Band wurde für 8 Konzerte ins Land der aufgehenden Sonne eingeladen. Ihr allererstes Album nannte die Band seinerzeit "Heimatfront" und schrieb damit deutsche Punkgeschichte. Was lag also näher als die Tour "Der Japanfeldzug" zu nennen in bester OHL-Tradition? Von dem schweisstreibenden Auftritt in Tokyo wurde dabei ein Live-Recording mitgeschnitten, welcher jetzt exklusiv auf Vinyl als Collector's Edition erscheint. 16 Songs, rauh, kompromißlos und authentisch, so wie man es von OHL und ihrem Sänger Deutsche W. gewohnt ist. Die Japan-Edition ist auf 200 copies limitiert in weissem Vinyl / rotem Label und persönlichem Tourtagebuch und Foto-Collage im Beileger erhältlich. Für Freunde des klassisch schwarzen Vinyls außerdem 100 Exemplare, die schnell vergriffen sein dürften!
- A1: Up Around The Bend (2 35)
- A2: Who'll Stop The Rain (1 50)
- A3: Proud Mary (3 02)
- A4: Have You Ever Seen The Rain (2 38)
- A5: Lookin' Out My Back Door (2 30)
- B1: Born On The Bayou (5 12)
- B2: Run Through The Jungle (3 04)
- B3: Someday Never Comes (3 51)
- B4: Porterville (2 19)
- B5: Hey Tonight (2 39)
- C1: Lodi (3 11)
- C2: Wrote A Song For Everyone (4 54)
- C3: Bootleg (3 03)
- C4: Don't Look Now (2 11)
- C5: Long As I Can See The Light (3 29)
- D1: Down On The Corner (2 35)
- D2: Bad Moon Rising (2 22)
- D3: Travelin' Band (2 10)
- D4: Green River (2 32)
- D5: Fortunate Son (2 18)
John Fogerty feiert die Songs, die Rockgeschichte geschrieben haben – zu seinen eigenen Bedingungen. Zum
ersten Mal besitzt er die vollen Rechte an seinem ikonischen Katalog. Legacy ist sowohl eine Feier als auch
eine Rückeroberung. Das Album enthält neu eingespielte Versionen seiner beliebtesten Songs und fängt
Fogertys rohe Energie und kreative Leidenschaft ein – pünktlich zu seinem 80. Geburtstag. Unterstützt
von seiner Familienband und getragen von einer neuen Welle der Anerkennung – von seiner Ehrung durch
Bruce Springsteen bei den American Music Honors bis hin zu mitreißenden Auftritten 2025 beim JazzFest,
Glastonbury, der Hollywood Bowl und vielem mehr – zeigt sich Fogerty so kraftvoll und lebensfroh wie eh
und je. Legacy ist nicht nur eine Hommage an eines der größten Repertoires der Rockmusik – es ist der
Klang eines amerikanischen Originals, das seinen Platz im Rampenlicht erneut einnimmt.
Toni Wobble is looking back on over 20 years of roots in punk, free parties and political movements. From anti-nuclear activism to the Gaggeldub performances, Toni's dug deep into the Dub universe: from Dubstation to Rootsbase to Subardo. By 2012, Toni became a respected operator of Leipzig's Plug Dub Soundsystem. Soon after, he didn't hesitate to create the very own solar- powered Sunplugged sound. Toni's live dub sets hit with all depth and energy of low bass sound culture, shaking the foundations with refreshing freakuency adventures. After a guest spot on our 18th release, helping RUZ dubbing out a deep b-side, it's time to unleash the full Wobble fury on 45Seven!
Out In Da Streetz was born in a lockdown, when urban life got stall, opening space for experiments. Inspired by Juke and Footwork at nights such as Bassmæssage, Toni ventured into Jungle production - the genre him love from way back. The result is an opus of subs, breaks, skanks and dubs. Expect 30 Hertz bass, wobbly midranges, halftime snares and Jungle edits sharp like razor. Don't miss the Ini cameo and hand-made skank work straight from the lab. The result ain't just a track, it's a state of inner and outer emergency, a deep dive into groove, texture and creative chaos.
Irie Cruise rolls up like a cloud of green smoke riding through the streets with a sick ride in a surreal vibe. Rootsy rhythms meet subtle Jungle twists inbetween the twinkles of Dub and the flickers of breakbeats. When the hook drops, the impulse fires up, the lowrider bounces through the turns of skanks, throwing dub delays and gliding deep into the night. By the final tone, you didn't just take a ride, you're actually a bit closer to the sun.
Toni Wobble is giving the full hundred. Dub ain't just a genre, it's a portal to infinite spaces of sound. It's a culture, a process and an attitude, all about echo, bass and space. But it's also about experimentation, consciousness and transformation. Each delay loop is reshaping reality, tearing it down and rebuilding it from the ground up. D.U.B. equals to deep universal beats, the universal frequency... Deep, wide and open. Tune in and dub out!
- A1: Harm Rochel
- A2: Der Frosch Hat's Versaut
- A3: Haubentaucherwelpen
- A4: Insel
- A5: Schalenka Hase
- A6: Ja, Roducheln!!
- B1: Hau Ab Die Schildkröte
- B2: Bei Fugbaums
- B3: Am Ende Einer Reise
- B4: Nach Fest Kommt Ab
- B5: Vormann Leiss
Turbostaat - Role Model für eine ganze Generation deutschsprachiger Post-Punk-Bands - feiert das 25-jährige Bandbestehen mit der Wiederveröffentlichung ihres Katalogs über das bandeigene Label 18Null9. 'Vormann Leiss', mit dem 2007 die enge Zusammenarbeit mit Stammproduzent Moses Schneider begann, erscheint auf 180g schwerem Vinyl mit großem Textheft im Orginal-Artwork.
Das Trio - Pianist/ Keyboarder/ Produzent Moses Yoofee, Bassist Roman Klobe-Baranga und Schlagzeuger Noah Fürbringer - hat sich in den letzten Jahren mit spektakulären Live-Shows in Clubs in Deutschland und darüber hinaus einen Namen gemacht. Sowohl von R&B, Hip-Hop und Soul als auch von traditionellerem Jazz geprägt, spiegeln die Songs von Ocean die Spontanität, Inspiration und instinktive Raffinesse ihrer Live-Auftritte wider. Der herrlich hektische Titeltrack und das zunehmend ekstatische Minor Issues stehen in Kontrast zu der eher zurückhaltenden Komplexität von At Ease - und während der hypnotische Rhythmus von Fragile ihre Liebe zum Hip-Hop verrät, wird das üppige Richmond von einem herrlich ruhigen Groove angetrieben, bevor es auf seinem Höhepunkt einen Gang höher schaltet. "Jeder liebt Fusion", so die Band, "auch wenn es keiner zugibt", aber das ist nur ein Element des ausgefeilten Stils des Trios, bei dem Moses" außergewöhnliche Keyboard-Fähigkeiten auf Romans fließende Basslinien und Noahs tighte Schlagzeug-Patterns treffen.
- New One
- Rolli Zink
- Leisure
- Town Child Baby
- Brother Where Are You
180 Gramm schweres schwarzes Vinyl. Violence Fog, eine sehr kurzlebige, aber kraftvolle Psychedelic-Rock-Band aus Baden-Baden, wurde 1969 gegründet. Die Besetzung umfasste Wolfgang Höfer (Gesang/Flöte), Karl-Heinz Höfer (Gitarre/Flöte/Gesang), Enno Dernov (Gitarre), Hilmar Beine (Bass) und Herbert Brandmeier (Schlagzeug). Ihre Musik mischte rohe, verzerrte Gitarrenklänge und britisch/amerikanisch beeinflusste bluesige Soli zu einem Sound, der von energiegeladenen Riffs bis zu stimmungsvollen und hypnotischen Psych-Jams reichte. Die Band baute sich schnell eine treue lokale Fangemeinde auf und spielte oft in Jugendzentren, Musikclubs und sogar bei Filmpremieren, wo ihre trippige psychedelische Lichtshow ihre Live-Auftritte begleitete. Ihr Repertoire umfasste sowohl Eigenkompositionen als auch Coverversionen von Songs wie ,Paint It Black". Violence Fog wurden bekannter, als sie am 23. April 1971 im Studio Ul des SWF-Radios in Baden-Baden fünf Titel aufnahmen, die ihr energiegeladenes Zusammenspiel aus schwindelerregenden Dual-Lead-Gitarren, Lautstärkedynamik und einer stimmungsvollen Rhythmusgruppe dokumentierten. Trotz ihres Talents und ihrer wachsenden Bekanntheit löste sich Violence Fog kurz nach Abschluss der SWF-Aufnahmen auf, was vor allem auf andere berufliche Verpflichtungen zurückzuführen war. Obwohl ihre gemeinsame Zeit nur von kurzer Dauer war, bleibt Violence Fog ein faszinierendes Kapitel in der lebendigen Psychedelic-Rock-Geschichte Deutschlands. Das Archiv-Plattenlabel Ancient Grease Records hat sich auf die Veröffentlichung seltener Heavy-Rock- und Psych-Musik aus den 1970er Jahren aus aller Welt spezialisiert. Begleitet wird das remasterte Audiomaterial von reichhaltigen visuellen Elementen und ausführlichen Liner Notes, um die unbekannte Musik dieser Ära für Sammler und neue Fans gleichermaßen wiederzubeleben und zu feiern.
- A1: Whodat's Confidence Mix
- A2: Rely On The Key Of A Flat
- A3: Kassem Mosse's Snooze Mix
- B1: Snooze Seashore Korg X5D Mix
- B2: Snooze Oiseaux De La Nuit Mix
- B3: Nidia's Love In Life Mix
- B4: Sabar Ensemble Diop & 808 - We Another Part Mix 1
- B5: Picci Bis Bi Ci Dakar
- B6: Sabar Ensemble Diop & 808 - We Another Part Mix 2
On the record New Chapter, sound from all directions of the sky is transformed as it flows through the bodies of the musicians. The source material is Viola Klein’s solo record Confidant and the collaboration with the Sabar Ensemble Diop from Saint Louis, titled We. Whodat in Detroit, Kassem Mosse in Leipzig, Nídia in Lisbon, and Viola Klein in Cologne and Dakar reshape the places where Deep House, Leftfield, Kuduro, and Mbalax originated and/or continue to thrive: the USA, Germany, Portugal, and Senegal.
- A1: Shame
- A2: Broken Promises
- A3: What Do You See In Me?
- A4: Face It 5. The First Time Feat. Trevor Borg
- B1: The Love You Took Away
- B2: Waves
- B3: Ishimura
- B4: Two Minds In One
Villain of the Story sind zurück... Mit „Convergence: Two Minds In One“ präsentiert die Band ihr bislang persönlichstes, künstlerischtes und kompromisslosestes Werk. Das Album erscheint am 26. September und markiert ein neues, kraftvolles Kapitel: Eine Wiederauferstehung voll emotionaler Tiefe, gesanglicher Entwicklung und einer Geschichte, die den Breakdowns an Intensität nichts nachlässt. Die Platte steht sinnbildlich an einem Wendepunkt; zwischen Licht und Dunkelheit, Heilung und Zerstörung. Mit dem Einstieg des neuen Sängers Cody Crook meldet sich Villain of the Story eindrucksvoll zurück und liefert ein Album ab, das messerscharfen Metalcore, mitreißende Melodien und schonungslos ehrliches Storytelling vereint, auf eine Art, wie es nur wenige Bands wagen. Klanglich geht die Band dabei so weit wie nie zuvor, jeder Song ist emotional aufgeladen und bis ins Detail durchdacht. Doch „Convergence“ ist mehr als nur ein Album. Es ist eine Geschichte über Schmerz, Liebe, Verlust und den inneren Kampf. Erzählt wird das Leben eines Mannes, der von seinen Traumata und einem dämonischen Wesen – sei es real oder sinnbildlich – verfolgt wird, das sich von seinem Leid nährt. Eine Geschichte über Erlösung, die zur Tragödie wird: Liebe hat ihn einst gerettet, doch der Verlust droht alles zu zerstören. Im finalen Titeltrack „Two Minds In One“ kulminiert das Drama mit der alles entscheidenden Frage: Wer hat am Ende die Kontrolle? „Das übergeordnete Thema des Albums ist, dass nicht jede Geschichte ein Happy End hat. Am Ende haben wir die Wahl: Werden wir zu den schlimmsten Versionen unserer selbst, wenn alles zerfällt, oder nehmen wir den Schmerz an und versuchen, neu anzufangen?“ –Villain of the Story Egal ob du Villain of the Story von Anfang an verfolgst oder gerade erst entdeckst, „Convergence: Two Minds In One“ beweist, dass diese Band Veränderungen nicht nur überlebt, sondern daran wächst.
- A1: Pale Moonlight
- A2: Creature In The Black Night
- A3: Crawl Back To My Coffin
- A4: Shapeshift
- A5: Soulburn
- A6: Bloodlust
- B1: Cemetery Blues
- B2: Nocturnal Remedy
- B3: The Living Dead
- B4: Meet The Reaper
- B5: Forgotten Ghost
Dayseeker wurden in Südkalifornien gegründet und haben sich von Post-Hardcore-Urgesteinen zu einer der emotionalsten und stilistisch beweglichsten Bands der heutigen Heavy-Musik entwickelt. Ihre Songs verarbeiten nicht nur Trauer, Herzschmerz und Traumata - sie verwandeln sie in etwas Magnetisches, Kraftvolles und letztlich Ermächtigendes.
Die Band, bestehend aus Sänger Rory Rodriguez, Gitarrist Gino Sgambelluri, Bassist Ramone Valerio (seit 2017) und Schlagzeuger Zac Mayfield (seit 2022), stellt emotionale Wahrheit über Trends und verbindet authentische Leidenschaft, klangliche Innovation mit lyrischer Verletzlichkeit.
Die tiefe Resonanz, die die Musik der Band bei anderen Außenseitern auf der ganzen Welt hervorruft, zeigt sich in ihren über 600 Millionen Streams. Und sie ist bei jeder Show spürbar, von ausverkauften Headline-Terminen bis hin zu Touren mit Pierce The Veil, Bad Omens oder Ice Nine Kills.
Dieses Gefühl der kreativen Träumerei pulsiert durch Dayseekers sechstes Album, Creature in the Black Night. Produziert von Daniel Braunstein (Spiritbox, Silent Planet) und gemischt von Zakk Cervini (Blink-182, Bring Me The Horizon, Lorna Shore), ist das Album Dayseekers bisher eindringlichstes und ambitioniertetes Album - gewaltig, cineastisch und durchzogen von einer dunklen, emotionalen und sexy Strömung.
Fans, die einen traurigen Abstieg in die Depression erwarten, werden überrascht sein - "Creature in the Black Night" hat schärfere Kanten, härtere Riffs und einen neu entdeckten Sinn für Klarheit. Dayseeker haben sich nicht nur weiterentwickelt. Sie haben einen gewaltigen Schritt auf eine neue Ebene gemacht.
- Insulin
- Skeletons
- Rain
- Wednesday Low
- The Midnight Project
- In Bloom
- Blurred
- Failure Parade
- Melatonin
- Appetite
Final Effort kommen aus Punkrock City Leipzig und haben mittlerweile über 15 Jahre auf dem Buckel, die sie seit jeher genutzt haben um ihren Sound, der sich irgendwo im Hardcore-Punk-Umfeld bewegt stetig weiterzuentwickeln und weiter zu verfeinern. Mit "Appetite" legt die vierköpfige Formation nun ihr Vinyldebüt vor - ein wundervoll dringliches Album, das mit seinen wütenden Texten und komplexen Songstrukturen packt wie lange nichts mehr. Ihr Sound vermengt Oldschool- und Newschool-Elemente, Screamo-Einflüsse, gibt sich rau und doch melodisch und ist tief durchdrungen von einer hochsympathischen DIY-Attitude. Bands wie die Gallows, Comeback Kid, Hope Conspiracy oder Unsane schießen zwar immer wieder mal vor"s geistige Auge, Final Effort haben sich aber unverhohlen ihre ganz eigene Schublade geschaffen in der mächtige Hooks auf fragile Song-Konstruktionen treffen, die von gemeinschaftlichen Shouts getragen und wüsten Ausbrüchen ein ums andere Mal niedergerissen werden. 10 herrlich energetische und emotionale Tracks mit melancholischem Unterbau, mit hoffnungsschwangerer Aura und verdammt mitreißendem Vibe!




















