Hier hatten sich die Klänge aus dem nahen Mali und Guinea mit den lokalen Stilen vermischt und eine reiche Musikszene hervorgebracht: Bands wie Bembeya Jazz, Super Djata Band und andere Mandingue-Giganten gehörten zu den Bestsellern der Region. Leon Keïta, eine feste Größe in der malischen Musikszene, wurde 1947 in Conakry an der Atlantikküste von Guinea geboren. Leon half bei der Gründung der legendären Rail-Band, die zu einer gefeierten Stütze des Nachtlebens in Bamako wurde und die internationalen Karrieren von Salif Keita, Mory Kanté u.v.a. begründete. Leon selbst schloss sich Les Ambassadeurs Internationaux an, mit denen er durch Westafrika tourte, bevor er sich der Arbeit an seinen eigenen Kompositionen zuwandte. Als Leon bereit war, ins Aufnahmestudio zu gehen, lud er seine Freunde von Les Ambassadeurs Internationaux ein, ihm als Begleitband zu dienen; aus dieser Zusammenarbeit gingen zwei Platten hervor, die beide 1978 auf dem Label Papa Disco veröffentlicht wurden. Ein Jahr später veröffentlichte Leon "Rythmes et Mélodies du Mali", das er gemeinsam mit seinem Bruder Germain geschrieben hatte und das vom großartigen Orchestre Black Santiago begleitet wurde. Obwohl Leon nicht viele Soloaufnahmen gemacht hat, erwecken seine Lieder weiterhin die Verehrung aller, die das Glück haben, sie zu hören. In den letzten Jahren wurde der Song "Dalaka" von Carlos Estrada, dem Betreiber des Soundsystems in Barranquilla, wiederentdeckt und wurde zu einem unerwarteten Hit an der kolumbianischen Karibikküste. Zwölf Jahre nach der Veröffentlichung der von der Kritik hochgelobten Bambara Mystic Soul Compilation taucht diese neue Zusammenstellung erneut tief in die Mandingue-Kultur ein, die während Leon Keïtas legendären Sessions Ende der 70er Jahre aufgenommen wurden.
quête:leon keita
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- A1: Kefi Mba 07:08
- B1: N‘ny 04:50
Als Erbe der Tradition der Griots - Geschichtenerzähler, Dichter und Musiker, die jahrhundertelang als Hüter des westafrikanischen Kulturerbes fungierten - war Ousmane ein Wegbereiter des modernen elektrischen Mandingue-Sounds. An der Seite von Mory Kanté & Kanté Manfi la bei Les Ambassadeurs du Motel de Bamako und später bei der in Abidjan ansässigen Band Les Ambassadeurs Internationaux schmiedete Ousmane seine Karriere, bevor er dem malischen Sänger Salif Keita mehr als drei Jahrzehnte lang als dessen Gitarrist diente. Unzählige Jahre des Tourens brachten Ousmane dazu, sich auf seine eigenen Kompositionen zu konzentrieren. „Kefi mba“, benannt nach dem schwarzen Stier aus seiner Kindheit, mit dem er sein Maniok-Essen geteilt hatte, und „N'Ny“ wurden im renommierten JBZ Recording Studio in Abidjan aufgenommen. Sie wurden zunächst auf Kassette veröffentlicht und kamen 1982 und 1983 auf Vinyl heraus. Nur wenige Monate nach der Leon Keita-Veröffentlichung präsentiert Analog Africa nun Ousmane Kouyatés zwei funkgetränkte Mandingue-Perlen aus den frühen 1980er Jahren, sorgfältig restauriert, gepresst auf pink gefärbtem 180g-Vinyl und in einer wunderschönen Siebdruckhülle.
Diese EP ist weltweit auf 2000 Exemplare limitiert und verspricht, die Tanzflächen mit ihren ansteckenden Rhythmen ordentlich zu rocken!
Nkumba System, new project led by guitarist Guillo Cros (Romperayo) provides a vibrant fusion of catchy percussions, Afro-Colombian songs and Cameroonian guitar picking style linking Central Africa to the Caribbean! Nkumba System is about to fill the dancefloors with debut album ¡Bailalo Duro!, recorded between Bogotá and Paris.
On the imaginary highway of Guillo Cros, makossa crosses paths with cumbia, Zairean rumba combines with that of Cuba and last but not least, currulao melts into Malian desert blues. Cros' journeys led him to meet the Cameroonian singer Mama Ohandja, alongside whom he trained for several years. Thereafter, he resided in Bogotá from 2014 to 2019, collaborated with Pedro Ojeda in the band Romperayo and “Los Propios Bateros” (7” NYCT). His current project Nkumba System was born in 2018, inside Colombia's effervescent tropical music scene. The original line-up includes bassist Jhon Socha (Romperayo, la Makina del Karibe), singerpercussionist Leonel Merchan (La Phónoclórica) and Kike Narvaez on drums. Several singles were
released on local labels Tambora Records and Palenque Records, preceeding the arrival of Cameroonian guitarist Simba Daniel Evousa in the band. The drummer Pedro Ojeda, travelling companion in Romperayo, is invited on the track “Mujer hermana”, as well as the Malian singer Mamani Keita on “Paisano”. The album is mixed in
Amsterdam by sprawling musician Alex Figueira (Fumaça Preta, Conjunto Papa Upa, Music With Soul), in his studio Barracão Sound, and comes as a Limited Pressing.
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