Michael Mayer’s IMARA imprint is proud to announce a reissue of German electronica maestro Schlammpeitziger’s second album, Freundlichbaracudamelodieliedgut. Originally released in 1996 by Köln’s A-Musik label, it was the first Schlammpeitziger release to signal to a much wider audience that there was something very special going on in the music of Jo Zimmermann, the mastermind behind Schlammpeitziger. And while he’s subsequently gone on to release a further eight albums for labels like Sonig, Pingipung, and Bureau B, Freundlichbaracudamelodieliedgut is where it really all started for this most singular musician, illustrator and performance artist. Named after the ‘Schlammpeitzger’ or Weather Loach, a fish that breathes through its intestines, moves through substrate, and is surprisingly sensitive to changes in barometric pressure – hence its name – Schlammpeitziger is a similarly remarkable, singular creature.
Like all Schlammpeitziger’s music, Freundlichbaracudamelodieliedgut is overflowing with melody. Using the simplest of set-ups – much of his early music was made with Casio keyboards – Zimmermann magics entire worlds of joy and melancholy. The nine songs here are both rich tributes to the joys of the everyday, and surreal fantasias. “Cosmic Fick” sails out to sea on clouds of taffy and spindrift; “Winterschlafsüßbärentraum” slips and slides around a dream aviary of the mind; the closing “Mango und Papaja auf Tobago” is a diorama spun from springs and Slinkys. Sometimes there are echoes of more peaceable Kosmische music – think Cluster circa Sowiesoso – and both the pacing and the amorphous, tactile textures sometimes recall Chris & Cosey. But Zimmermann’s unique signature is everywhere on Freundlichbaracudamelodieliedgut – simply put, no one else makes music quite as lovely and incandescent as this.
The album’s initial release coincided with an explosion of interest in the music coming out of Köln. This was a unique moment – one where pop, techno, house, ambience, avant-gardism, musique concrete, heavy DSP, and all kinds of other creative phenomena got muddied up in the ‘general jelly’ of Köln’s fast-moving, spirited musical communities. Zimmermann was closely aligned with the music coming out of the A-Musik and Sonig labels – a tightly-knit collection of artists centred around the A-Musik record store, making all kinds of weird and wonderful music, from the electronica of Mouse On Mars to the compositions of Marcus Schmickler, from the electro-acoustics of C-Schulz and Hajsch to the digitalia of FX Randomiz. Zimmermann himself would collaborate with the latter on an album under the name Holosud; friends such as Mouse On Mars and Kompakt’s Reinhard Voigt turned up on Freundlichbaracudamelodieliedgut’s remix EP.
Here, then, is one of the loveliest albums of its era, a pop-electronics album of serious play, one as moistly melancholy as it is melodically riveting. Freundlichbaracudamelodieliedgut is rare beauty indeed.
Michael Mayers Label IMARA ist stolz darauf, eine Neuauflage des zweiten Albums des deutschen Electronica-Maestros Schlammpeitziger, “Freundlichbaracudamelodieliedgut”, bekannt zu geben. Ursprünglich 1996 vom Kölner Label A-Musik veröffentlicht, war es die erste Veröffentlichung von Schlammpeitziger, die einem viel breiteren Publikum signalisierte, dass in der Musik von Jo Zimmermann, dem Mastermind hinter Schlammpeitziger, etwas ganz Besonderes vor sich ging. Obwohl er seitdem weitere acht Alben für Labels wie Sonig, Pingipung und Bureau B veröffentlicht hat, ist “Freundlichbaracudamelodieliedgut” der Ort, an dem alles für diesen einzigartigen Musiker, Illustrator und Performance-Künstler begann. Schlammpeitziger, benannt nach dem “Schlammpeitzger” oder Wetterbarsch, einem Fisch, der durch seine Därme atmet, sich durch den Untergrund bewegt und erstaunlich empfindlich auf Veränderungen im Luftdruck reagiert – daher der Name – ist ebenfalls eine bemerkenswerte, einzigartige Kreatur.
Wie alle Musik von Schlammpeitziger ist auch “Freundlichbaracudamelodieliedgut” voller Melodien. Mit einfachsten Mitteln – ein Großteil seiner frühen Musik wurde mit Casio-Keyboards gemacht – zaubert Zimmermann ganze Welten voller Freude und Melancholie. Die neun Songs hier sind sowohl reiche Hommagen an die Freuden des Alltags als auch surreale Fantasien. “Cosmic Fick” segelt auf Wolken aus Karamell und Gischt hinaus aufs Meer; “Winterschlafsüßbärentraum” schlittert und gleitet durch einen Traum-Vogelkäfig im Geist; das abschließende “Mango und Papaja auf Tobago” ist ein Diorama aus Federn und Slinkys. Manchmal gibt es Echos von friedlicherer Kosmischer Musik – denke an Cluster circa “Sowiesoso” – und sowohl das Tempo als auch die amorphen, taktilen Texturen erinnern manchmal an Chris & Cosey. Aber Zimmermanns einzigartige Signatur ist überall auf “Freundlichbaracudamelodieliedgut” zu hören – ganz einfach, niemand sonst macht Musik so lieblich und leuchtend wie er.
Die ursprüngliche Veröffentlichung des Albums fiel mit einem Aufschwung des Interesses an der Musik aus Köln zusammen. Dies war ein einzigartiger Moment – einer, in dem Pop, Techno, House, Ambient, Avantgardismus, Musique Concrete, Heavy DSP und allerlei andere kreative Phänomene sich in der “Allgemeinen Gelee” der schnelllebigen, lebendigen musikalischen Gemeinschaften von Köln vermischten. Zimmermann stand in enger Verbindung mit der Musik der Labels A-Musik und Sonig – eine eng verbundene Gruppe von Künstlern rund um das A-Musik-Plattengeschäft, die alle möglichen seltsamen und wundervollen Musikrichtungen produzierten, von der Electronica von Mouse On Mars bis zu den Kompositionen von Marcus Schmickler, von der Elektroakustik von C-Schulz und Hajsch bis zur Digitalia von FX Randomiz. Zimmermann selbst würde mit letzterem an einem Album unter dem Namen Holosud zusammenarbeiten; Freunde wie Mouse On Mars und Reinhard Voigt von Kompakt tauchten in der Remix-EP von “Freundlichbaracudamelodieliedgut” auf.
Hier also eines der schönsten Alben seiner Zeit, ein Pop-Electronics-Album voller ernsthaftem Spiel, so feucht melancholisch wie melodisch fesselnd. “Freundlichbaracudamelodieliedgut” ist wahrlich eine seltene Schönheit.
quête:mi musik
The Handsome Family definieren seit über 30 Jahren das dunkle Ende des Americana. Brett schreibt die Musik und Rennie die Texte. Ihre Arbeit wurde von vielen Künstlern gecovert, darunter Jeff Tweedy, Andrew Bird und zuletzt Phoebe Bridgers. Ihr Song "Far From Any Road" war die Eröffnungsmelodie für die erste Staffel von HBOs True Detective und wird immer noch jede Woche von Tausenden von Shazams aus der ganzen Welt geteilt. Die neue Platte von The Handsome Family begann mit einem Schrei in der Nacht. 'Es war ein düsterer Winter in der Mitte der Pandemie', sagt Brett Sparks. "Eines Nachts gegen 4 Uhr morgens begann Rennie im Schlaf zu schreien. Sie schrie: 'Komm in den Kreis, Joseph! Heute Nacht ist kein Mond da.' So beängstigend es auch war, ich dachte, Mann, das ist ein guter Refrain!'. Wenn man Brett bittet, seine Musik zu beschreiben, sagt er: "Western Gothic". Es ist Musik, die von den verlassenen Malls in der Wüste inspiriert ist, wo rissiger Asphalt vor Hitze schimmert und dorniges Unkraut langsam das Land zurückerobert.
Erstmals und endlich auf Vinyl erhältlich - das Solodebüt des Musikers und Produzenten Tobias Kuhn aka Monta aus dem Jahr 2004. Erscheint als weißes 180g Vinyl im Gatefold-Sleeve. "Wir unterteilen das Leben gerne in künstlich voneinander getrennte Kapitel, sprechen von "Neuerfindung" oder "zweiter Geburt", wenn jemand nun plötzlich etwas scheinbar ganz anderes macht als zuvor. Tatsächlich aber ist das Neue immer schon im Alten angelegt, die meisten Übergänge sind fließend. Nehmen wir zum Beispiel Tobias Kuhn: Natürlich ist Kuhn heute vor allem als einer der renommiertesten und besten deutschen Musikproduzenten bekannt. Kuhn hat mit Clueso, Udo Lindenberg und den Toten Hosen gearbeitet. Man kennt ihn als Produzenten und Co-Songwriter so unterschiedlicher Künstler wie Feine Sahne Fischfilet, Mark Forster, Alec Benjamin, Alice Merton, Noah Kahan, Lost Frequencies, Gurr und Milky Chance, er schrieb für den "Tatort" die Musik, man könnte die Liste endlos fortsetzen. Aber vor dieser Geschichte, vor der Geschichte des Top-Produzenten Tobias Kuhn gab es eben noch eine andere - und wenn man genauer hinguckt, gehören beide untrennbar zusammen. Begonnen hatte sie in Würzburg. Es sind die Neunzigerjahre, Familie Kuhn hatte in Cambridge und in Peking gewohnt und war nun ausgerechnet nach Unterfranken gezogen: Das malerisch gelegene, architektonisch reizvolle Würzburg mag bedeutende Universitäten haben, mit 130.000 Einwohnern knapp als Großstadt gelten und das sogenannte "Herz der Weinregion Franken" sein, als Popmetropole ist die Stadt eher nicht bekannt. Aber natürlich kommt der beste Pop traditionell ja genau aus solchen Orten, aus der Provinz, von den Hochschulen, aus den Fabriken. Eben dort, in Würzburg, gründet Tobias Kuhn mit 15, 16 Jahren die Band Miles gemeinsam mit Gilbert Hartsch zunächst als klassische Schülerband. Der Schlagzeuger Andreas Wecklein und René Hartmann (Bass) komplettieren das Line-up, letzterer wird später durch Nina Kränsel ersetzt. Wie gesagt, es sind die Neunzigerjahre: In den USA initiiert der Sänger und spätere Pop-Impressario Perry Farrell die erste Ausgabe der heute weltweit erfolgreichen Festivalreihe Lollapalooza als grellen Rock'n'Roll-Zirkus und Abschiedstournee seiner Band Jane's Addiction. Das gefällt Kuhn und seinen Freunden natürlich, also schmieden sie in der bayerischen Provinz den einigermaßen größenwahnsinnigen Plan, in Deutschland etwas ähnliches aufzuziehen. Spoiler: es gelingt. Auf diese Weise entstanden drei Alben, bis der Gitarrist ausstieg und irgendwie allen klar wurde: alles erlebt, alles erzählt, mehr geht nicht. Kuhn schrieb sich daraufhin für Medizin ein, doch die Musik ließ ihn nicht los. So begann das zweite musikalische Kapitel im Leben des Tobias Kuhn. Unter dem Namen Monta wendete er sich einem intimeren, Folk-grundierten Ansatz zu und nimmt so zwei Alben auf, deren Veröffentlichung er selbst übernimmt. Bald gab es ein weltweites Netzwerk kleiner Indie-Labels, die die Monta-Musik vertrieben und sogar die "Sunday Times" machte "Where Circles Begin" zum Album der Woche. Und so begann die dritte, bis heute andauernde musikalische Karriere von Tobias Kuhn: die des Produzenten und Songschreibers. Kuhn wäre nicht Kuhn, wenn nicht auch dieser Abschnitt wieder von einer Reihe scheinbarer Zufälle und Begegnungen befeuert worden wäre, die sich eben nahtlos aus allem, was davor war, ergaben." Torsten Groß
Eigentlich wollten Station 17 nach einer Phase der Distanz nur mal wieder beim Musizieren gemeinsam in einem Raum stehen. Sie fuhren raus aus Hamburg, auf eine abgelegene Anlage im schleswigholsteinischen Hügelland der Hohen Geest, und spielten neue Songskizzen - den ganzen Tag und bis spät in die Nacht hinein. Das Ergebnis wollten sie im Anschluss auf einem Konzert in der Hamburger Fabrik live spielen. Dass zu den Resultaten dann gleich auch ein ganzes Album zählen würde, hatte keiner aus der Band erwartet. Doch die Musik sagte es ihnen mal wieder selbst: das, was hier in der Strahlkraft des Moments entstanden war, ließ sich nicht reproduzieren. Ein Glücksmoment für das Bandkollektiv. "Oui Bitte", Station 17-Album No. 11, war entstanden. Ganz unverhofft, zwischen Pool und Forellenteich... So zeigt sich hier wieder mal und dabei par excellence: Die Musik von Station 17 ist vor allen Dingen so gut, weil es eine so große Freude bereitet, sie anzuhören. Woran liegt das? Nun, zunächst einmal bietet sie ganz unterschiedliche Zugänge! So kann man sich wahlweise auf das intuitive Referenzspiel einlassen, das hier betrieben wird, kann dabei den nachgezeichneten Genrelinien folgen (also: mit Wissen hören), kann sich aber auch an den poetischen Erzählungen orientieren, die in wenigen Worten einen weiten Nachklang eröffnen. Oder man lässt sich ganz einfach vom treibenden, elegischen Rhythmusspiel mitnehmen; liegend, tanzend, wie es gerade kommt. Alles scheint möglich in der Grenzenlosigkeit dieser Musik. Die sieben Stücke nämlich spülen diese offenherzigen Einladungen in einen fließenden, ästhetischen Strom, bündeln sie zu einem Genuss, der die eigene Disposition vergessen lässt. (Hendrik Otremba)
Das neue Album "Bigger Houses" des Erfolgsduos Dan + Shay erscheint über Warner Music Nashville und wurde von Dan Smyers co-produziert.
"Einige unserer Alben hatten eher Pop- oder Hip-Hop/R&B-Einflüsse", erklärt Smyers, "aber bei diesem Album wollte ich Tracks machen, die wir in jeder beliebigen Bar mit unserer Live-Band spielen können, so,
wie sie aufgenommen wurden. Diese Musik, dieses ganze Album, ist etwas, worauf ich noch in ein oder zwei Jahrzehnten voller Stolz zurückblicken werde."
Vollgepackt mit mitreißenden Melodien in zeitlosen Klängen legt das
Album einen weiteren musikalischen Meilenstein in der glanzvollen Karriere des Duos.
Dan Smyers und Shay Mooney wurden mit 49 Platinund Gold-Awards allein in den USA und mehrfach mit Grammy ausgezeichnet.
"PETROL", das zweite Album der Schweizer Doom-Visionäre TAR POND, wurde einerseits von US-Doom-Klassikern wie SAINT VITUS inspiriert, greift aber andererseits auch auf die britischen Wurzeln zu, die von BLACK SABBATH verkörpert werden. In anderen Momenten blitzt bei TAR POND eine Verbindung zu zeitgenössischen Doom-Acts wie ELECTRIC WIZARD und ACID BATH auf. Parallel dazu verkörpern TAR POND aber auch die bekannte Eigensinnigkeit des Schweizer Metal, der sich durch Individualität und kreative Eigenständigkeit auszeichnet, so wie es herausragende Acts wie CELTIC FROST, CORONER und ZEAL & ARDOR musikalisch vorgelebt haben. Als Martin Ain, Bassist der Kultband CELTIC FROST und eines der Gründungsmitglieder von TAR POND, im Oktober 2017 plötzlich verstarb, stand auf einmal alles in Frage. Der legendäre Schweizer Musiker hatte vor diesem tragischen Tag das Debütalbum bereits aufgenommen - zusammen mit den anderen Gründungsmitgliedern, dem ehemaligen CORONER-Drummer und Lyriker Marky Edelmann sowie dem renommierten Scratchboard-Künstler und Sänger Thomas Ott. Nach einer langer Pause und intensiven Überlegungen entschieden sich TAR POND schließlich dafür, als Band weiterzumachen und das Debüt im Gedenken an Martin Ain unter dem Titel "Protocol of Constant Sadness" zu veröffentlichen. Aufgenommen wurde das Debüt unter der Leitung von Produzent und Gitarren-Legende Tommy Vetterli (CORONER) in den Jahren 2016/17. Beflügelt von der enthusiastischen Reaktionen auf "Protocol of Constant Sadness", haben sich TAR POND erneut mit Tommy Vetterli im New Sound Studio zusammengetan, um den Nachfolger "PETROL" einzuspielen. Aufgrund von Besetzungswechseln vor und während der Studioaufnahmen ist "PETROL" aus einer Zusammenarbeit von alten und neuen Bandmitgliedern zu verschiedenen Zeiten entstanden. Trotz dieser Umstände erscheint das zweite Album sowohl kohärent als auch auf das erklärte Ziel von TAR POND fokussiert - nämlich: Einen Soundtrack aus brachialer Kraft und ein elektrisches Protokoll einer fortwährenden Traurigkeit abzuliefern. Während die Schweizer ihr Debüt unter der Bezeichnung 'Doom'n'Gloom' einordneten, wurde ihr Sound auch schon als eine Kombination aus Doom und Post-Metal beschrieben. Mit "PETROL" lösen TAR POND ihr ursprüngliches Versprechen ein: Dieses Album ist ein wunderbarer Soundtrack voller bedrückender Dunkelheit und tiefer Trauer.
Trippie Redd läutet eine neue musikalische Ära mit seinem mit Spannung erwarteten Album ”A Love Letter To You 5” ein. Die Serie, mit der alles im Jahr 2017 begann, ”A Love Letter To You” hebt bekanntermaßen Themen der Liebe durch sanfte Hip-Hop-Flows hervor, die von ikonischen Samples und Beats untermalt werden.
Nach vier Veröffentlichungen in den letzten sechs Jahren ist das kommende Album ein Garant dafür, dass Trippie auf den Tracks zur Höchstform auflaufen wird. Die erste Single ”Took My Breath Away” featuring Singer/Songwriterin Skye Morales und zuletzt die Single ”Last Days” sind ein Vorgeschmack auf das, was noch auf uns zukommt.
- A1: Intro 01:56:00
- A2: Falsified And Hated 05:31:00
- A3: To Daimonion 03:29:00
- A4: Malum 04:18:00
- A5: Bad Blood 05:20:00
- B1: My Death 05:13:00
- B2: Symbols Of Bloodswords 04:59:00
- B3: Voces Ab Alta 08:01:00
- C1: Freezing Moon 07:03:00
- C2: Pagan Fears 07:03:00
- C3: Life Eternal 07:22:00
- D1: Buried By Time And Dust 03:57:00
- D2: Silvester Anfang 01:52:00
- D3: Deathcrush 03:59:00
- D4: Chainsaw Gutsfuck 03:40:00
- D5: Carnage 05:00:00
- D6: Pure Fucking Armageddon 01:09:00
Das neue Live-Album mit dem Titel "Daemonic Rites" ist ein spannendes und intensives Hörerlebnis, das die MAYHEMs Energie und Kraft auf der Bühne einfängt. Das Album enthält Aufnahmen von einer Vielzahl von Städten und Veranstaltungsorten, jeder mit seiner eigenen einzigartigen Atmosphäre und seinem Publikum. MAYHEM haben in den letzten Jahren auf der ganzen Welt gespielt, und "Daemonic Rites" fängt die Essenz ihrer Live-Auftritte auf eine Weise ein, wie es nur wenige andere Alben können.Das Album enthält sowohl klassische MAYHEM -Tracks als auch neueres Material von ihrem 2019 erschienenen Album "Daemon". Fans können sich unter anderem auf mitreißende Interpretationen von Songs wie "Freezing Moon", "De Mysteriis Dom Sathanas" und "Pure Fucking Armageddon" freuen.Insgesamt ist "Daemonic Rites" ein Muss für jeden MAYHEM -Fan und jeden, der intensive, rohe und authentische Live-Musik liebt. Mit seiner globalen Reichweite und seinen kraftvollen Performances ist dieses Album ein Beweis für MAYHEMs bleibendes Vermächtnis als eine der einflussreichsten Bands im extremen Metal.
Nach über zwei Jahren Arbeit freut sich Luc Bradford, besser bekannt als ford., endlich die Veröffentlichung seines dritten Albums, „Guiding Hand“, am 21. Juli 2023 über Foreign Family Collective bekannt zu geben.
Als Sohn amerikanischer Eltern in Paris geboren, in Frankfurt, der Schweiz und in Singapur aufgewachsen und nun in Utah ansässig, hat das globale Aufwachsen von ford. seine musikalische Perspektive entscheidend geprägt. Obwohl er noch jung ist, sind diese eklektischen Lebenserfahrungen in der Musik von ford. deutlich zu spüren - ein Sound, der zweifellos einzigartig und gleichzeitig universell ist.
Die Aufnahmen für „Guiding Hand“ begannen Ende 2020 in den Bergen und Tälern von Utah. Das Album kam in den folgenden Monaten langsam zusammen, mit verschiedenen Ideen, die aus dem Leben ‚on the road‘, späten Nächten mit Freund:innen und einem engen Zusammenleben entstanden. Wie ford. gerne anmerkt, „entstand das Album in Räumen, zwischen Phasen“, ein Satz, der die vergängliche Natur seines Lebens repräsentiert, ein Thema, das sich durch die gesamte Platte zieht.
The xx existieren in einem selbstkreierten Kosmos. Ihr Debütalbum "xx" bewegte sich mit wundersamer Vollkommenheit zwischen Vieldeutigkeit und Reduktion. Im Zeitalter der totalen digitalen Öffentlichkeit war "xx" Popmusik mit maximalen Privacy Settings und definierte einen neuen Stil. Nun sind Romy Madley Croft, Oliver Sim und Jamie Smith zurück mit einem neuen Album: "Coexist".Vieles ist zwischenzeitlich passiert, vor allem ist die Band erwachsen geworden. Nach der Veröffentlichung des Debüts im Sommer 2009 verbrachten die drei den größten Teil der folgenden eineinhalb Jahre weit weg von zuhause, um ihren Sound in Ohren und Herzen rund um den Globus zu tragen. Von Amerika über Australien und Japan wurde die Band von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert, und der Erfolg zeichnete sich auch in steigenden Albumverkäufen und dem Gewinn von Awards wie dem renommierten Mercury Music Prize ab. Während der anschließenden Bandpause wurde dann der stillste der 3 Bandmitglieder, Jamie, zum Gesicht von The xx. Zwischen seinen vielen DJ-Gigs arbeitete er stetig an seinen Fertigkeiten als Produzent und entwickelte dabei einen ganz eigenen Stil. Remixe wie etwa für Adeles Über-Song "Rolling In The Deep" oder die Bearbeitung von Gil Scott-Herons letztem Album machten aus Jamie einen hoch angesehenen Produzenten auch jenseits des Band-Fames. Für Drake produzierte Jamie den Titeltrack seines Millionensellers "Take Care". Für das neue Album arbeiteten dann erstmals alle drei von Anfang an zusammen in ihrem eigenen Studio. Während weiterhin Spuren von R&B im Sound von The xx zu finden sind, ist ein vermehrter Einfluss von elektronischer Musik spürbar. In Romys Loop-artigem Gitarrenspiel und den entsprechenden Basslines spiegelt sich dieser Aspekt. Alles in allem ist "Coexist" ein selbstbewusstes, erwachsenes Album geworden, auf dem sich wenig und doch zugleich vieles geändert ändert. Älter und weiser klingt es, sicherer und immer noch von außerordentlicher, zarter Tiefe. Es ist das Album geworden, auf dem das Licht nach dem Leid zurückkehrt.
- A1: Intro
- A2: Infatuation
- A3: Holding On
- A4: Call On Me (With Tove Lo)
- A5: Oh Laura
- B1: Missing You
- B2: Another Life
- B3: Fever Dreamer (Feat Charlotte Day Wilson & Channel Tres)
- C1: Epiphany
- C2: Lifetime
- C3: Plain Sailing
- D1: Vibe Like This (Feat Ty Dolla $Ign & Lucky Daye)
- D2: Different Light
- D3: Something About Your Love
- D4: Honest
“The one-man disco machine and pop superstar in waiting” – NME “a euphoric celebration of nightlife”- GQ “One of the most sought-after music makers in the game” – Notion
Der britische Sänger, Produzent und DJ SG Lewis veröffentlicht am 27.01.23 sein zweites Album „AudioLust & Higher Love“.
Ganz im Stil von SG Lewis überzeugt auch das zweite Album durch seine musikalische Vielseitigkeit und schafft einen gelungenen Spagat zwischen 80’s, Dance und Pop-Sound.
Auf 15 Tracks spannt Samuel Lewis einen Bogen von dem vom Nachtleben und Raves geprägten Sound von AudioLust bis hin zur zeitlosen Pop-Ekstase von HigherLove. Als Features auf dem Album sind u.a. Tove Lo, Lucky Daye, Ty Dolla $ign vertreten.
SG Lewis hat sich in den letzten Jahren als einer der gefragtesten Produzenten etabliert – so kollaborierte er bereits u.a. mit Elton John, Clairo, Khalid, Aluna, Chad Hugo und vielen mehr. Auch schrieb er an Dua Lipas Hit „Hallucinate“ von ihrem Hitalbum „Future Nostalgia“ mit. Sein Debütalbum „times“ (VÖ 2021) wurde von Kritikern und Fans gleichermaßen gefeiert und bescherte ihn die Nr. 1 der britischen Dance-Charts.
„AudioLust & Higher Love“ erscheint auf Doppelvinyl.
Ash sind seit 30 Jahren zusammen, aber es waren die zwei Jahre, die sie voneinander getrennt waren, die sie zu ihrem brillanten neuen Album inspirierten. Wie der Rest der Welt wurden auch Tim Wheeler (Gitarre/Gesang), Mark Hamilton (Bass) und Rick McMurray (Schlagzeug) von der Pandemie überrumpelt. Es war nicht nur die erste längere Auszeit, die die Band in ihrer unglaublichen drei Jahrzehnte währenden Karriere hatte, sondern auch die längste Zeit, in der die drei sich nicht gesehen hatten, seit sie sich in der Schule in Downpatrick, Nordirland, erstmals begegnet waren. Tim Wheeler - wie man es von einem der größten Songschreiber seiner Generation erwarten würde - hatte während Ashs Zwangspause weiter Songs geschrieben. Zum Reboot-Camp der Band erschien er bereit zum Loslegen mit einem Rucksack voller Hard-Rock-Hymnen. Und schwere Zeiten verlangen schließlich nach härterer Musik. Das selbst produzierte "Race The Night" - das achte Studioalbum der Band - ist in jeder Hinsicht herausragend. Aufgenommen im Oh Yeah-Studio in Belfast und mit neuem Fokus, kombiniert die Platte die unwiderstehlichen Rock-Riffs von "Meltdown" (2004) mit der melodischen Meisterschaft von "Free All Angels" (2001) - und das alles verpackt mit einem deutlichen Twist ins Jahr 2023. Und mit den fernen Anzeichen eines oft beschworenen Rock-Revivals am Horizont, könnte es das essentielle gitarrenzentrierte, hymnenreiche Album sein, auf das die Welt gewartet hat. Seit Ash als Teenager mit ihrem Nummer-Eins-Debütalbum "1977" aus Downpatrick auftauchten, ist die Band ein vitales, wachsendes Anliegen. Die meisten ihrer Zeitgenossen sind verschwunden oder haben sich zumindest aufgelöst, bevor sie zurückkehrten, aber Ashs Licht leuchtet so hell wie eh und je. Für dieses Album sind sie sogar zu Fierce Panda Records zurückgekehrt, die eine ihrer ersten Aufnahmen, "Punkboy", auf der 1994 erschienenen Crazed And Confused EP veröffentlicht haben.
Das mit Spannung erwartete neue Album von Staind, Confessions of the Fallen - das erste neue Studioalbum der Band seit 2011 - wird am 15. September 2023 veröffentlicht.
Die 10 Tracks auf Confessions of the Fallen erkunden eine Vielzahl von klanglichen Nischen. Die Debütsingle "Lowest In Me" (derzeit auf Platz 2* der aktiven Rockcharts), "Cycle of Hurting", "Was Any of it Real?" und "Hate Me Too" preschen mit unerbittlicher Wut voran, wobei die Elektronik die frenetischen Angriffe der Musiker noch verstärkt. Tracks wie "Out of Time", "In This Condition" und "The Fray" zeichnen sich durch fließende Arrangements und mitreißende Dynamikwechsel aus, während "Here and Now" und das vorsichtig optimistische "Better Days" uns daran erinnern, dass Staind das Hübsche nicht fremd ist - wenn es angebracht ist, versteht sich. Textlich schöpft Confessions of the Fallen wieder aus den dunklen, nachdenklichen Ecken, die Lewis in Stainds Songs schon immer einbezog, trotzdem sind diese 10 Songs so persönlich wie nie zuvor. "Ich arbeite mich immer noch durch meine Probleme", sagt Aaron. "Und bis dahin träume ich von besseren Zeiten. Ich hoffe, so fühlt sich jeder im Moment... bessere Tage stehen uns noch bevor."
Eine Legion von Staind-Fans wird ihre besseren Tage sicherlich in den neuen Songs der Band finden.
Das mit Spannung erwartete neue Album von Staind, Confessions of the Fallen - das erste neue Studioalbum der Band seit 2011 - wird am 15. September 2023 veröffentlicht.
Die 10 Tracks auf Confessions of the Fallen erkunden eine Vielzahl von klanglichen Nischen. Die Debütsingle "Lowest In Me" (derzeit auf Platz 2* der aktiven Rockcharts), "Cycle of Hurting", "Was Any of it Real?" und "Hate Me Too" preschen mit unerbittlicher Wut voran, wobei die Elektronik die frenetischen Angriffe der Musiker noch verstärkt. Tracks wie "Out of Time", "In This Condition" und "The Fray" zeichnen sich durch fließende Arrangements und mitreißende Dynamikwechsel aus, während "Here and Now" und das vorsichtig optimistische "Better Days" uns daran erinnern, dass Staind das Hübsche nicht fremd ist - wenn es angebracht ist, versteht sich. Textlich schöpft Confessions of the Fallen wieder aus den dunklen, nachdenklichen Ecken, die Lewis in Stainds Songs schon immer einbezog, trotzdem sind diese 10 Songs so persönlich wie nie zuvor. "Ich arbeite mich immer noch durch meine Probleme", sagt Aaron. "Und bis dahin träume ich von besseren Zeiten. Ich hoffe, so fühlt sich jeder im Moment... bessere Tage stehen uns noch bevor."
Eine Legion von Staind-Fans wird ihre besseren Tage sicherlich in den neuen Songs der Band finden.
Das neue Album "The Sound of Movies" von Klassik-Superstar Jonas Kaufmann erscheint am 15. September 2023 bei Sony Classical. Großartige Songs aus klassischen Filmen waren schon immer eine Leidenschaft von Jonas Kaufmann, und sein neues Album feiert dies mit unvergesslichen Filmsongs aus fast einem Jahrhundert - Musik, die weltweit das Publikum begeistert hat."The Sound of Movies" enthält Hits aus großen Filmklassikern wie West Side Story, Gladiator, Cinema Paradiso, The Sound of Music, Les Misérables, The Mission, The Great Caruso, Singin' in the Rain, Once upon a Time in America, Breakfast at Tiffany's und vielen mehr! Das Album wurde mit dem auf Filmmusik spezialisierten Czech National Symphony Orchester und Chor unter der Leitung von Jochen Rieder aufgenommen, ein spekatuläres Sounderlebnis ist garantiert. Bei drei Titeln wird Jonas Kaufmann vom bekannten Gitarristen Miloš Karadaglić begleitet. Auch eine Weltpremiere ist auf dem Album zu hören, das Thema aus dem Film "The Cider House Rules" der Oscar®-gekrönten Komponistin Rachel Portman. "Für ein paar Stunden in diese Welt einzutauchen und alles um sich herum zu vergessen, ist unglaublich faszinierend - ähnlich wie im Theater oder in der Oper", sagt Kaufmann über klassische Filmmusik. "Ich bin über viele Jahre viel gereist, oft allein für Wochen und Monate in fremden Städten am anderen Ende der Welt. Neben den Museen war es das Kino - diese großartige Möglichkeit, sich zu unterhalten, wenn man allein ist - das meine Fantasie beflügelte.""The Sound of Movies" erscheint als CD, Vinyl und digital.Die limitierte 2-LP-Gatefold-Edition auf 180 Gramm Vinyl enthält eine persönliche Einführung von Jonas Kaufmann und ein ausführliches Booklet.Das Standard-Jewelcase enthält eine persönliche Einführung von Jonas Kaufmann und ein ausführliches Booklet in Englisch, Deutsch und Französisch.
Der aus Seattle stammende Produzent Jeff McIlwain, alias Lusine, kehrt mit seinem 9. Album Long Light zurück und feiert damit sein zwanzigjähriges Bestehen bei Ghostly International. Lusine, der als Einfluss für unzählige elektronische Künstler wie die Londoner Loraine James und andere gilt, ist bekannt für viszerale, kinetisch neugierige Musik, die Techno, Pop und experimentelle Kompositionen miteinander verbindet. In den letzten Jahren hat McIlwain sein Handwerk mit mehr kollaborativer, songorientierter Arbeit in die Höhe getrieben. Long Light" zeigt die durchgehende Linie; seine charakteristischen Looping-Muster und Texturen sind dynamisch und dennoch minimalistisch wie immer. Strukturell geradlinig, straff und hell, strahlt das Material als das direkteste in seinem Katalog, mit Gesangsbeiträgen von Asy Saavedra, Sarah Jaffe und den Sensorimotor-Kollegen Vilja Larjosto und Benoît Pioulard. Lusine hat seinen Sound schon früh gefunden, aber er hat nie aufgehört, an seinem Potenzial zu feilen, geduldig die Ablenkungen zu dekonstruieren und die Rätsel zu lösen. Mit Long Light erreicht ein prozessgeleiteter Künstler ein außergewöhnlich erfreuliches Niveau an Klarheit und Unmittelbarkeit. McIlwain sieht den Titel, der der lyrischen Phrase "long light signaling the fall again" entnommen ist, die Benoît Pioulard für das spätere Titelstück geschrieben hat, als einen Leitfaden, der mehrere Bedeutungen widerspiegelt. "Es gibt diese Art von Paranoia, bei der man nicht weiß, was real ist, es ist ein Zeitalter der großen Angst und es gibt all diese Ablenkungen", erklärt McIlwain. "Es ist wie ein Spiegelkabinett." Dem langen Licht zu folgen ist der einzig wahre Weg, und diese Metapher wendet er auf die Aufnahmen des Albums an, die ebenfalls einen zyklischen Charakter haben, ähnlich wie die Jahreszeiten. Wie der Beginn des Herbstes schließt das Album eine Periode der Kultivierung ab; "Musikmachen ist ein Kampf und man muss eine Menge Geduld haben." Long Light ist der Beweis dafür, dass das, was jenseits des Lärms, am Ende des figurativen Tunnels liegt, all die Arbeit wert ist, die man auf dem Weg dorthin geleistet hat. In der gesamten Sammlung identifiziert McIlwain das zentrale Klangelement, einen Gesangsausschnitt oder eine einfache Beatsequenz, auf dem alles andere aufbaut. Auf dem Opener Come And Go" vervielfältigt er eine Gesangseinlage seiner langjährigen Mitarbeiterin Vilja Larjosto zu einem himmlischen Chor, der an den Sensorimotor-Hit Just A Cloud" erinnert. Es ist die Bass-Hook auf der Single "Zero to Sixty", die sich um die Stimme von Sarah Jaffe windet, deren geschmeidiger Tonumfang und coole Darbietung die Quelle für Lusines unverwechselbares Mapping ist.
Der aus Seattle stammende Produzent Jeff McIlwain, alias Lusine, kehrt mit seinem 9. Album Long Light zurück und feiert damit sein zwanzigjähriges Bestehen bei Ghostly International. Lusine, der als Einfluss für unzählige elektronische Künstler wie die Londoner Loraine James und andere gilt, ist bekannt für viszerale, kinetisch neugierige Musik, die Techno, Pop und experimentelle Kompositionen miteinander verbindet. In den letzten Jahren hat McIlwain sein Handwerk mit mehr kollaborativer, songorientierter Arbeit in die Höhe getrieben. Long Light" zeigt die durchgehende Linie; seine charakteristischen Looping-Muster und Texturen sind dynamisch und dennoch minimalistisch wie immer. Strukturell geradlinig, straff und hell, strahlt das Material als das direkteste in seinem Katalog, mit Gesangsbeiträgen von Asy Saavedra, Sarah Jaffe und den Sensorimotor-Kollegen Vilja Larjosto und Benoît Pioulard. Lusine hat seinen Sound schon früh gefunden, aber er hat nie aufgehört, an seinem Potenzial zu feilen, geduldig die Ablenkungen zu dekonstruieren und die Rätsel zu lösen. Mit Long Light erreicht ein prozessgeleiteter Künstler ein außergewöhnlich erfreuliches Niveau an Klarheit und Unmittelbarkeit. McIlwain sieht den Titel, der der lyrischen Phrase "long light signaling the fall again" entnommen ist, die Benoît Pioulard für das spätere Titelstück geschrieben hat, als einen Leitfaden, der mehrere Bedeutungen widerspiegelt. "Es gibt diese Art von Paranoia, bei der man nicht weiß, was real ist, es ist ein Zeitalter der großen Angst und es gibt all diese Ablenkungen", erklärt McIlwain. "Es ist wie ein Spiegelkabinett." Dem langen Licht zu folgen ist der einzig wahre Weg, und diese Metapher wendet er auf die Aufnahmen des Albums an, die ebenfalls einen zyklischen Charakter haben, ähnlich wie die Jahreszeiten. Wie der Beginn des Herbstes schließt das Album eine Periode der Kultivierung ab; "Musikmachen ist ein Kampf und man muss eine Menge Geduld haben." Long Light ist der Beweis dafür, dass das, was jenseits des Lärms, am Ende des figurativen Tunnels liegt, all die Arbeit wert ist, die man auf dem Weg dorthin geleistet hat. In der gesamten Sammlung identifiziert McIlwain das zentrale Klangelement, einen Gesangsausschnitt oder eine einfache Beatsequenz, auf dem alles andere aufbaut. Auf dem Opener Come And Go" vervielfältigt er eine Gesangseinlage seiner langjährigen Mitarbeiterin Vilja Larjosto zu einem himmlischen Chor, der an den Sensorimotor-Hit Just A Cloud" erinnert. Es ist die Bass-Hook auf der Single "Zero to Sixty", die sich um die Stimme von Sarah Jaffe windet, deren geschmeidiger Tonumfang und coole Darbietung die Quelle für Lusines unverwechselbares Mapping ist.
Das nunmehr 20. Studioalbum der erfolgreichsten deutschen Art- & Progressive Rockband ELOY. Es ist zugleich das 3. Album einer einzigartigen, vom Band- Mastermind Frank Bornemann als Rock Opera gestalteten Trilogie über das Leben und Schicksal der französischen Nationalheldin und Heiligen Jeanne d´Arc.
Bereits die beiden ersten Alben mit dem Titel „The Vision, the Sword and the Pyre, Part 1 & 2“, auf denen sich diverse illustre Künstler (u.a. Alice Merton) auf der Gästeliste befinden, wurden nicht nur durchweg positiv rezensiert, und erreichten hohe Chartsplatzierungen, sondern fanden auch aufgrund ihrer auf profunden Kenntnissen basierenden Umsetzung in allen historischen Details auf kultureller Ebene viel Beachtung.
Mit „Echoes from the Past” legt nun der Autor nochmal nach, und lässt den durch die Handlung der ersten beiden Alben führenden Protagonisten und Waffengefährten von Jeanne d´Arc, Jean de Metz, die aufwühlenden Ereignisse der Vergangenheit auf sehr emotionale Weise reflektieren.
Musikalisch entstand dadurch ein Werk, bei dem sich sensible und atmosphärische Passagen mit gewaltigen, dramaturgisch geprägten Klangwogen abwechseln, die den ELOY-Fan sicherlich an frühere Konzept-Werke der Band erinnern werden.
Diese Melange ist aber gemäß Frank Bornemann, der sich bei dieser Produktion erneut mit Veränderungen im Line up konfrontiert sah, voll beabsichtigt. Obwohl es sich bzgl. seiner musikalischen Elemente bestens in die Trilogie integriert, ließ es bei seiner Entstehung offensichtlich doch viel Spielraum für künstlerische Momente, die man nicht erwartet, aber die sich außerordentlich prägend für das Album auswirken, welches wieder einmal einzigartig ist.
- A1: Overture
- A2: Devil's Bargain
- A3: Devil
- A4: Innocence
- A5: Winter
- A6: March In September
- A7: 1984
- A8: Orange Tree Roads
- B1: Marry The Sea
- B2: Ocean Rising
- B3: Ballad
- B4: Passing Through
- B5: Guessing
- B6: Too Close To The Sun
- B7: Lullaby
- B8: Did You Make It Safe?
- C1: Shot 18
- C2: Purity
- C3: Vagabonds
- C4: Green & Grey
- C5: Wonderful Way To Go
New Model Army, wie du sie noch nie gehört hast: 21-Songstarke Live Performance erstmals mit großem Orchester!
Ihre Musik eignet sich perfekt für diese neue, frische Interpretation, ohne ihre Identität zu verlieren. Experimentieren ohne Kompromisse ist das Markenzeichen von New Model Army und einer der Hauptgründe, warum sie auch nach über 40 Jahren von Fans und Kritikern gleichermaßen gefeiert werden.
Latin Freestyle war eine schwindelerregende, leidenschaftliche Musik. Es war das klangliche Äquivalent eines Dance-Offs in Spanish Harlem und wurde zur elektronisch konstruierten Brücke zwischen Disco und House. Freestyle entstand aus dem Elektro-Sound der frühen 80er Jahre, kombinierte klare Stakkato-Rhythmen mit Morsecode-Synthesizer-Hooks, und rundete sie mit gefühlvollen, meist weiblichen Gesang ab. Darüber hinaus war noch viel mehr: Proto-House-Klavierlinien, kubanische Percussion, viel Emotion und Synth-Hooks. Zusammengestellt und kommentiert von Bob Stanley ('The Daisy Age', 'Fell From The Sun'), ist 'Latin Freestyle' die erste Zusammenstellung, welche die gesamte Bandbreite des Freestyle von seinem Durchbruch in den frühen 1980er Jahren bis zum 1990er-Revival abdeckt. Die Doppel-Vinyl sowie die CD werden natürlich wieder von ausfühlichen Liner Notes begleitet.




















