We’ve all experienced that feeling when a song instantly transports us back to the moment we first heard it and became completely hooked. For Linda & Norm, “Moments to Want You” by the Jerry Lillard Band carried the warm vibes of a Parisian summer in 2019. Fast-forward to 2025, they revisited the track with a complete twist, nudging it toward an AOR resurgence for the label’s Soft Rock for Hard Times series.
The original version by the Jerry Lillard Band was released in 1981 on a German rock sampler, created in protest against the closure of their rehearsal space in an old school building. “Moments to Want You” stands out for its haunting melody, heartfelt lyrics, and compelling arrangements. Inspired by these elements, Linda & Norm cast the song in a new light, leaning into ’80s-tinged guitar pop à la Trevor Horn, with hints of psych bedroom pop in a distinctly Californian fashion.
Joining the release are two favorite artists of theirs, further expanding the song’s potential into dancefloor territory. Sydney’s own DD Mirage delivers the smoky, dubby disco blend we’ve admired since their debut album, while seasoned producer Justin Van Der Volgen brings the B-side magic, echoing the authentic stripped-back dub approach in the vein of Pettibone and Baker. To round it out, an instrumental version, along with an extended mix courtesy of Justin, complements the release, making it a 12” worth pulling out whenever the moment calls.
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Auf dem Kontrabass zu singen: für Marc André das höchste Ziel seiner Kunst. Mit seinem Album Mirage gibt der 23-jährige Kontrabassist aus Frankreich nun sein beeindruckendes Debüt bei Warner Classics. In einem abwechslungsreichen Programm – von bekannten klassischen Meisterwerken bis zur atmosphärischen Filmmusik – offenbart er das poetische Potenzial, aber auch die rebellischen Seiten seines Instruments. Dass Marc André andere Menschen für den schwergewichtigen Fünfsaiter begeistern kann, den er seit seiner Kindheit spielt, zeigt nicht zuletzt seine enorme Medienreichweite: Mehr als 327.000 Follower bei Instagram und 2,4 Millionen Likes bei TikTok sprechen eine eindeutige Sprache!
- A1: Nobody's Jesus
- A2: Fading Lights
- A3: Stilettos
- A4: Drinking Dreams
- A5: You Take The Sun
- A6: Blunt Steel
- A7: The Great Escape
- A8: Mirrorball
- A9: Painkiller
- A10: With You
- A11: Strong Enough
- A12: Raining Diana
Big Crown Records freut sich, das zweite Album von Les Imprimes, ,Fading Forward", zu präsentieren. Unter der Leitung des autodidaktischen Multi-Instrumentalisten und Produzenten Morten Martens beschäftigt sich dieses Album mit Sterblichkeit, Realitätsflucht und einer Vielzahl von Erfahrungen, die mit Liebe verbunden sind. Martens hinterließ mit seinem hochgelobten Debütalbum ,Rêverie" aus dem Jahr 2023 einen bleibenden Eindruck Rêverie einen enormen Eindruck und hat sich seitdem eine treue Fangemeinde aufgebaut, deren Demografie ebenso vielfältig ist wie die Einflüsse, die seine Musik prägen. Er mischt Klänge aus dem Soul der 60er und 70er Jahre mit Anspielungen auf Doo-Wop-Platten, übernimmt die Energie der Hip-Hop-Drums und überzieht das Ganze mit Gesangsstilen aus den 90ern und 2000ern . Aber es sind Martens' Texte, Emotionen und Darbietung, die wirklich alles zusammenbringen und ihm helfen, sich von seinen Kollegen abzuheben. Seine Texte sind ansteckend und poppig und werden mit höchster Klasse und Geschmack umgesetzt, was Les Imprimés die seltene Eigenschaft verleiht, sofort anzusprechen und mit jedem Hören noch besser zu werden. Der aus Kristiansand, Norwegen, stammende Martens spielt fast alle Instrumente auf Fading Forward, produziert und arrangiert das Album und singt natürlich auch. ,Es ist Soulmusik, aber ich habe nicht gerade eine Soulstimme", erklärt Morten bescheiden. ,Aber ich mache es auf meine eigene Art und Weise, auf eine Art, die mir eigen ist." Der Album-Opener ,You & I" ist Mortens Hommage an seine Partnerin, die ,durch das Chaos und die Fehler" mit ihm durchhält. Kraftvolle Drums und kaskadenartige Klaviere machen diesen Song zu einem richtigen Two-Stepper und einer Hymne für diejenigen, die das Glück haben, jemanden zu finden, der sie versteht und ihnen in den Bereichen des Lebens hilft, in denen sie es brauchen. ,Again & Again" verlangsamt das Tempo und beschäftigt sich mit der schwereren Seite der Liebe und des Lebens, während Martens seine Widerstandsfähigkeit angesichts der Missgeschicke, des Herzschmerzes und der Enttäuschungen gescheiterter Liebesbeziehungen bekundet. ,Untainted Love" rückt die süße Seite der neuen Liebe in den Mittelpunkt, mit einer Melodie, die auf den Titel des Klassikers von Gloria Jones anspielt. ,Get Lost" neigt zum Metaphysischen mit der Einladung, die Realität hinter sich zu lassen und Zeit mit Les Imprimés zu verbringen, wo es Raum zum Träumen gibt. ,Only Love" baut auf einem kraftvollen Drum-Break auf, mit einem Refrain, der einfach, aber tiefgründig ist, und das Arrangement verleiht ihm die Energie eines Mantras. Sie wenden sich dem Tanz ,Only Love" baut auf einem kraftvollen Drum-Break auf, mit einem Refrain, der einfach, aber tiefgründig ist, und das Arrangement verleiht ihm die Energie eines Mantras. Sie wenden sich dem Tanz zu in ,With You", einem schnellen, beschwingten Song über eine zufällige Begegnung, die Lust auf mehr macht. Martens sehnt sich nach ihr, aber freudig, als ob allein die Erinnerung daran, dass eine solche Verbindung möglich ist, genau das ist, was er wirklich braucht. ,Fading Forward" endet mit einer völlig düsteren Note mit ,Miss The Days", einer langsam brennenden Ballade, die an einfachere Zeiten erinnert, als die Liebe noch besser war. Martens wird von der Gastsängerin Ama Li in ,Miss The Days" begleitet, einer langsam brennenden Ballade , die an einfachere Zeiten erinnert, als die Liebe noch an einem besseren Ort war. Fading Forward endet mit einer ganz und gar düsteren Note mit ,Paradise", einem Lied, das einem verstorbenen Freund Freiheit und Frieden wünscht. In der kleinen Stadt Kristanland in Norwegen lebt ein großes Talent, das den größten Teil seines Lebens damit verbracht hat, sich zurückzuhalten und im Hintergrund zu bleiben. Der Vertrag mit dem New Yorker Label Big Crown Records inspirierte Morten Martens dazu, seine eigene Musik zu veröffentlichen. Die Reaktionen auf sein Debütalbum ,Rêverie" veranlassten ihn, das Studio zu verlassen und auf die Bühne zu gehen, und all dies diente ihm als Inspiration, um seine Kunstfertigkeit auf ein neues Niveau zu heben. Neue Höhen, die auf Fading Forward voll zur Geltung kommen.
Big Crown Records freut sich, das zweite Album von Les Imprimes, ,Fading Forward", zu präsentieren. Unter der Leitung des autodidaktischen Multi-Instrumentalisten und Produzenten Morten Martens beschäftigt sich dieses Album mit Sterblichkeit, Realitätsflucht und einer Vielzahl von Erfahrungen, die mit Liebe verbunden sind. Martens hinterließ mit seinem hochgelobten Debütalbum ,Rêverie" aus dem Jahr 2023 einen bleibenden Eindruck Rêverie einen enormen Eindruck und hat sich seitdem eine treue Fangemeinde aufgebaut, deren Demografie ebenso vielfältig ist wie die Einflüsse, die seine Musik prägen. Er mischt Klänge aus dem Soul der 60er und 70er Jahre mit Anspielungen auf Doo-Wop-Platten, übernimmt die Energie der Hip-Hop-Drums und überzieht das Ganze mit Gesangsstilen aus den 90ern und 2000ern . Aber es sind Martens' Texte, Emotionen und Darbietung, die wirklich alles zusammenbringen und ihm helfen, sich von seinen Kollegen abzuheben. Seine Texte sind ansteckend und poppig und werden mit höchster Klasse und Geschmack umgesetzt, was Les Imprimés die seltene Eigenschaft verleiht, sofort anzusprechen und mit jedem Hören noch besser zu werden. Der aus Kristiansand, Norwegen, stammende Martens spielt fast alle Instrumente auf Fading Forward, produziert und arrangiert das Album und singt natürlich auch. ,Es ist Soulmusik, aber ich habe nicht gerade eine Soulstimme", erklärt Morten bescheiden. ,Aber ich mache es auf meine eigene Art und Weise, auf eine Art, die mir eigen ist." Der Album-Opener ,You & I" ist Mortens Hommage an seine Partnerin, die ,durch das Chaos und die Fehler" mit ihm durchhält. Kraftvolle Drums und kaskadenartige Klaviere machen diesen Song zu einem richtigen Two-Stepper und einer Hymne für diejenigen, die das Glück haben, jemanden zu finden, der sie versteht und ihnen in den Bereichen des Lebens hilft, in denen sie es brauchen. ,Again & Again" verlangsamt das Tempo und beschäftigt sich mit der schwereren Seite der Liebe und des Lebens, während Martens seine Widerstandsfähigkeit angesichts der Missgeschicke, des Herzschmerzes und der Enttäuschungen gescheiterter Liebesbeziehungen bekundet. ,Untainted Love" rückt die süße Seite der neuen Liebe in den Mittelpunkt, mit einer Melodie, die auf den Titel des Klassikers von Gloria Jones anspielt. ,Get Lost" neigt zum Metaphysischen mit der Einladung, die Realität hinter sich zu lassen und Zeit mit Les Imprimés zu verbringen, wo es Raum zum Träumen gibt. ,Only Love" baut auf einem kraftvollen Drum-Break auf, mit einem Refrain, der einfach, aber tiefgründig ist, und das Arrangement verleiht ihm die Energie eines Mantras. Sie wenden sich dem Tanz ,Only Love" baut auf einem kraftvollen Drum-Break auf, mit einem Refrain, der einfach, aber tiefgründig ist, und das Arrangement verleiht ihm die Energie eines Mantras. Sie wenden sich dem Tanz zu in ,With You", einem schnellen, beschwingten Song über eine zufällige Begegnung, die Lust auf mehr macht. Martens sehnt sich nach ihr, aber freudig, als ob allein die Erinnerung daran, dass eine solche Verbindung möglich ist, genau das ist, was er wirklich braucht. ,Fading Forward" endet mit einer völlig düsteren Note mit ,Miss The Days", einer langsam brennenden Ballade, die an einfachere Zeiten erinnert, als die Liebe noch besser war. Martens wird von der Gastsängerin Ama Li in ,Miss The Days" begleitet, einer langsam brennenden Ballade , die an einfachere Zeiten erinnert, als die Liebe noch an einem besseren Ort war. Fading Forward endet mit einer ganz und gar düsteren Note mit ,Paradise", einem Lied, das einem verstorbenen Freund Freiheit und Frieden wünscht. In der kleinen Stadt Kristanland in Norwegen lebt ein großes Talent, das den größten Teil seines Lebens damit verbracht hat, sich zurückzuhalten und im Hintergrund zu bleiben. Der Vertrag mit dem New Yorker Label Big Crown Records inspirierte Morten Martens dazu, seine eigene Musik zu veröffentlichen. Die Reaktionen auf sein Debütalbum ,Rêverie" veranlassten ihn, das Studio zu verlassen und auf die Bühne zu gehen, und all dies diente ihm als Inspiration, um seine Kunstfertigkeit auf ein neues Niveau zu heben. Neue Höhen, die auf Fading Forward voll zur Geltung kommen.
Ella Langley, who has redefined the next wave of country music with her magnetic, unmistakable voice, and fearless songwriting, has announced her highly anticipated sophomore album Dandelion, out April 10 on SAWGOD/Columbia Records. Co-produced by Ella, Miranda Lambert and Ben West, this 18-track album, which features her #5 Billboard Hot 100 hit “Choosin’ Texas,” is one about growth, and carries a deeper symbolism of hope, healing, and resilience. In Ella’s own words: "I've thought about this record every single day for the last year and a half, and I'm so excited to finally say: 'Welcome to Dandelion.’"
- Asylums In Jerusalem
- A Slow Soul
- Jacques Derrida
- Lions After Slumber
- Faithless
- Sex
- Rock-A-Boy Blue
- Gettin' Havin' & Holdin
- The Sweetest Girl
Das Debütalbum einer der renommiertesten und einflussreichsten Bands Großbritanniens, Songs to Remember, versetzt uns zurück in die Anfänge von Scritti Politti. Die von Green Gartside angeführte Gruppe, die aus der DIY-Szene der Einzimmerwohnungen in Camden Ende der 70er Jahre hervorgegangen war, hatte jedoch eine musikalische Vision, die der von Miles Davis (mit dem sie später zusammenarbeiteten) in nichts nachstand. Mit Songs To Remember, das sowohl die feurige Politik der damaligen Zeit als auch eine aufkeimende Pop-Sensibilität widerspiegelte, etablierte sich die Gruppe als einer der wahren Innovatoren der frühen 80er Jahre. Songs to Remember, das bei seiner Veröffentlichung 1982 vom NME als "witzig und genial" beschrieben wurde, wurde für diese längst überfällige Vinyl-Neuauflage vollständig remastered, was Gartside persönlich überwacht hat. "Mark E Smith, damals Künstler bei Rough Trade, sagte einmal zu mir: 'Scritti hat die beste Rhythmusgruppe in der Rockmusik." Er erwähnte Green Gartside nicht, daher weiß ich nicht, was er von ihm hielt. Ich weiß jedoch, dass wir bei Rough Trade alle von Greens honigsüßer Stimme und seinen brillanten Texten fasziniert waren. Es waren aufregende Zeiten, in denen die Menge an purem Talent, die in das Rough-Trade-Universum strömte, einfach überwältigend war. Niemand mehr als Green, der den intelligenten Angriff auf die Zitadelle der Popmusik-Perfektion verkörperte. Ich erinnere mich, dass ich sehr stolz auf "Songs To Remember" war, zu einer Zeit, als es für uns noch eine relativ neue Erfahrung war, ganze Alben zu veröffentlichen." - Geoff Travis
- 1: You & I
- 2: Again & Again
- 3: Untainted Love
- 4: Get Lost
- 5: Only Love
- 6: Greatest Mistake
- 7: With You
- 8: Next Summer
- 9: Miss The Days
- 10: Close My Eyes
- 11: Beware
- 12: Paradise
Big Crown Records freut sich, das zweite Album von Les Imprimes, ,Fading Forward", zu präsentieren. Unter der Leitung des autodidaktischen Multi-Instrumentalisten und Produzenten Morten Martens beschäftigt sich dieses Album mit Sterblichkeit, Realitätsflucht und einer Vielzahl von Erfahrungen, die mit Liebe verbunden sind. Martens hinterließ mit seinem hochgelobten Debütalbum ,Rêverie" aus dem Jahr 2023 einen bleibenden Eindruck Rêverie einen enormen Eindruck und hat sich seitdem eine treue Fangemeinde aufgebaut, deren Demografie ebenso vielfältig ist wie die Einflüsse, die seine Musik prägen. Er mischt Klänge aus dem Soul der 60er und 70er Jahre mit Anspielungen auf Doo-Wop-Platten, übernimmt die Energie der Hip-Hop-Drums und überzieht das Ganze mit Gesangsstilen aus den 90ern und 2000ern . Aber es sind Martens' Texte, Emotionen und Darbietung, die wirklich alles zusammenbringen und ihm helfen, sich von seinen Kollegen abzuheben. Seine Texte sind ansteckend und poppig und werden mit höchster Klasse und Geschmack umgesetzt, was Les Imprimés die seltene Eigenschaft verleiht, sofort anzusprechen und mit jedem Hören noch besser zu werden. Der aus Kristiansand, Norwegen, stammende Martens spielt fast alle Instrumente auf Fading Forward, produziert und arrangiert das Album und singt natürlich auch. ,Es ist Soulmusik, aber ich habe nicht gerade eine Soulstimme", erklärt Morten bescheiden. ,Aber ich mache es auf meine eigene Art und Weise, auf eine Art, die mir eigen ist." Der Album-Opener ,You & I" ist Mortens Hommage an seine Partnerin, die ,durch das Chaos und die Fehler" mit ihm durchhält. Kraftvolle Drums und kaskadenartige Klaviere machen diesen Song zu einem richtigen Two-Stepper und einer Hymne für diejenigen, die das Glück haben, jemanden zu finden, der sie versteht und ihnen in den Bereichen des Lebens hilft, in denen sie es brauchen. ,Again & Again" verlangsamt das Tempo und beschäftigt sich mit der schwereren Seite der Liebe und des Lebens, während Martens seine Widerstandsfähigkeit angesichts der Missgeschicke, des Herzschmerzes und der Enttäuschungen gescheiterter Liebesbeziehungen bekundet. ,Untainted Love" rückt die süße Seite der neuen Liebe in den Mittelpunkt, mit einer Melodie, die auf den Titel des Klassikers von Gloria Jones anspielt. ,Get Lost" neigt zum Metaphysischen mit der Einladung, die Realität hinter sich zu lassen und Zeit mit Les Imprimés zu verbringen, wo es Raum zum Träumen gibt. ,Only Love" baut auf einem kraftvollen Drum-Break auf, mit einem Refrain, der einfach, aber tiefgründig ist, und das Arrangement verleiht ihm die Energie eines Mantras. Sie wenden sich dem Tanz ,Only Love" baut auf einem kraftvollen Drum-Break auf, mit einem Refrain, der einfach, aber tiefgründig ist, und das Arrangement verleiht ihm die Energie eines Mantras. Sie wenden sich dem Tanz zu in ,With You", einem schnellen, beschwingten Song über eine zufällige Begegnung, die Lust auf mehr macht. Martens sehnt sich nach ihr, aber freudig, als ob allein die Erinnerung daran, dass eine solche Verbindung möglich ist, genau das ist, was er wirklich braucht. ,Fading Forward" endet mit einer völlig düsteren Note mit ,Miss The Days", einer langsam brennenden Ballade, die an einfachere Zeiten erinnert, als die Liebe noch besser war. Martens wird von der Gastsängerin Ama Li in ,Miss The Days" begleitet, einer langsam brennenden Ballade , die an einfachere Zeiten erinnert, als die Liebe noch an einem besseren Ort war. Fading Forward endet mit einer ganz und gar düsteren Note mit ,Paradise", einem Lied, das einem verstorbenen Freund Freiheit und Frieden wünscht. In der kleinen Stadt Kristanland in Norwegen lebt ein großes Talent, das den größten Teil seines Lebens damit verbracht hat, sich zurückzuhalten und im Hintergrund zu bleiben. Der Vertrag mit dem New Yorker Label Big Crown Records inspirierte Morten Martens dazu, seine eigene Musik zu veröffentlichen. Die Reaktionen auf sein Debütalbum ,Rêverie" veranlassten ihn, das Studio zu verlassen und auf die Bühne zu gehen, und all dies diente ihm als Inspiration, um seine Kunstfertigkeit auf ein neues Niveau zu heben. Neue Höhen, die auf Fading Forward voll zur Geltung kommen.
Drei Jahre nach seinem #1-Album „Reparatur“ meldet sich Josh. mit seinem vierten Studioalbum zurück. Auf „Wer singt dann Lieder für dich“ beweist der Wiener Singer-Songwriter und fünffache Amadeus-Preisträger erneut, wie er aus persönlichen Geschichten packende Popmusik schafft – mal leicht, mal melancholisch, immer mit einem Gespür für Timing, Humor und Gefühl. Seit seiner Kindheit spielt Josh. klassische Gitarre und war in Schulbands aktiv. Später studierte er sieben Jahre lang Jazz und Popularmusik, brach das Studium jedoch aus wirtschaftlichen Gründen ab – seine Liebe zur Musik blieb davon unberührt. Heute spiegelt sich diese Erfahrung in einem Sound, der organisch, warm und zugleich überraschend facettenreich ist. Für „Wer singt dann Lieder für dich“ hat Josh. so viele Instrumente wie nie zuvor selbst eingespielt – von Gitarre über Bass bis zur Pedal-Steel – und damit jedem Song eine unmittelbare Nähe verliehen. „Es war das bisher entspannteste und lustigste, gleichzeitig aber auch das arbeitsintensivste Album“, sagt er über die Aufnahmen, die erneut in kongenialer Zusammenarbeit mit Produzent Florian Koch entstanden sind. Seit „Teilzeitromantik“ (2021) ist Koch stetiger kreativer Partner, musikalischer Direktor und Schlagzeuger der Band – eine bewährte Konstellation, die für klare Strukturen und kreative Freiheit sorgt. „Ich glaube, dass es ein Album ist, das wieder die Leichtigkeit des Nonsens gefunden hat“, so Josh., „Momente, in denen man lachen, feiern oder einfach man selbst sein kann, treffen auf nachdenkliche, melancholische Songs.“ Es ist die Momentaufnahme eines 39-Jährigen, der reflektiert – und dabei stets offen für das Absurde und Komische in den kleinen Dingen bleibt.
„Ich habe mir beim Schreiben der Songs keine Grenzen gesetzt“, sagt Josh. „Das spiegelt meine Persönlichkeit ziemlich gut wider: Ich bin jemand, der gern einen Schmäh macht, wie wir hier in Wien sagen – aber gleichzeitig auch immer wieder kämpfen muss und viel über Gefühle, Schmerz und all das nachdenkt.“ Das zeigt sich auf „Wer singt dann Lieder für dich“ in jedem Detail, sei es bei humorvollen Beobachtungen, nostalgischen Rückblicken oder in Songs über das Älterwerden und die kleinen Lebenskrisen („Was hat uns bloß so müde gemacht?“). Nach einem Livejahr 2025, das eine Tour durch Österreich und Deutschland, einen Headliner-Gig auf dem Donauinselfest vor 100.000 Fans sowie eine Support-Show für Robbie Williams umfasste, hat „Austropop-Darling“ (TZ) Josh. in diesem Jahr wieder viel vor: Im April und Mai ist er auf komplett ausverkaufter Solotour in Österreich zu erleben, im Anschluss folgen Konzerte in Deutschland und der Schweiz. Im Sommer geht es gemeinsam mit Rian auf Open-Air-Tour durch Österreich.
Der „vielleicht beste Ravel-Interpret unserer Zeit« - Scherzo
Nun endlich auf Vinyl erhältlich! Seong-Jin Cho’s weltweit gefeiertes Album “Ravel: The Complete Solo
Piano Works.”
Im Sommer 2024 stellte sich Cho dem historischen, umfassenden Werk in der Siemens-Villa in Berlin:
»Ravel wusste, was er wollte, deshalb versuche ich, mich an seine genauen Spielanweisungen zu halten.
Miroirs zum Beispiel ist technisch unglaublich herausfordernd. Es ist gefühlvoll und dramatisch, voller
Fantasie und Farbe. Fast ist es unmöglich, jeder Angabe zu folgen, aber ich gebe mein Bestes!«, so Cho.
Das scheint zu gelingen, wie jüngste Kritiken nahelegen: Nach einem Recital in Madrid kürte Scherzo Cho
zum »vielleicht besten Ravel-Interpreten unserer Zeit«, während The Scotsman nach dem Auftritt beim
Edinburgh Festival konstatierte: »Den Ravel-Part des Konzerts spielte Cho mit kaum fassbarer Präzision
in kontrastierenden und reichen Farben, er war wie im Fluss der Musik, was ihr erlaubte, voller Leichtigkeit
und Wärme zu atmen.«
Zehn Jahre nach dem Gewinn des Chopin-Wettbewerbs bestätigt sich Chos Status als einer der bedeutendsten Pianisten unserer Zeit, und der erste Teil dieser maßstabsetzenden Aufnahmen sind nun endlich
auch auf 180g-Vinyl erhältlich.
- 1: Ich Werd Nie Gehen
- 2: Prost Hawaii
- 3: Wenn Du Mir Glaubst
- 4: Hold
- 5: Riot
- 6: Das Schöne Leben
- 7: Reckless Love
- 8: Groß Geträumt
- 9: Wait For It
- 10: Herz Vorus Id Wand
Yellow Vinyl[23,07 €]
Nora Steiner und Madlaina Pollina malen das Bild einer Welt, die wir schon lange nicht mehr so eindrücklich und reflektiert wahrgenommen haben. Aufbruch, Licht und Schatten und die Bedrängnis der Gegenwart, ausgedrückt in bezauberndem Indie-Folk-Pop, der Zähne zeigt und enorme Dynamik entwickelt. Mal erinnert ihr zweistimmiger Gesang an First Aid Kit, ihre kompositorische Zugänglichkeit lässt an den perlenden Pop von Boy denken, dann wieder geleitet uns das Duo an düstere Abgründe, wie sie auch Emily Jane White beschreibt. Allerdings sind dies nur ungefähre Orientierungspunkte. Dass die beiden aus der Schweiz kommen, ist grundlegend für deren Debütalbum "Cheers", denn "Cheers" heißt nicht nur Prost, "Cheers" kann ein Anfang und ein Ende sein, eine Begrüßung und auch ein Abschied. Dabei spielen Steiner & Madlaina gekonnt mit Ambivalenzen. Mal fließen ihre Songs lieblich daher, dann türmen sich die Instrumente walzenartig auf. Durch die analogen Sounds und teils surfigen Gitarrenklänge gewinnt "Cheers" an Wärme und transportiert einen unterschwelligen 60er-Jahre-Charme. Im Zentrum des Ganzen stehen aber immer die Stimmen von Steiner & Madlaina, die so perfekt harmonieren, dass man die Vertrautheit und langjährige Freundschaft der beiden herauszuhören meint.
HYPER GAL are restless. Since 2019, Kansai’s minimalist duo has been in persistent, perpetual motion.
In January of 2024, SKiN GRAFT Records introduced HYPER GAL to western audiences, giving the previously self-released album “Pure” a worldwide release. It was followed by “After Image”; a new full-length record; in September of that same year. In short order HYPER GAL left Japan to embark on a month-long European tour, performing at festivals such as Left of the Dial in Rotterdam and Le Guess Who? in Utrecht.
Consisting of Koharu Ishida (vocals) and Kurumi Kadoya (drums), HYPER GAL craft a sound all their own, characterized by avant-garde rhythms, looping landscapes, and hypnotic vocals. Their music resists traditional genre boundaries to carve out a truly singular sonic space.
With their fourth album “Our Hyper”, HYPER GAL thrust their sound into a deeper, harder core. Songs unfold into surprising shapes, embracing shadowy turns emboldened by a heavier low-end, while unearthing sharp takes on Japan’s harsh noise roots. The drums have grown even more acrobatic and unorthodox, while the vocals take on new colors, shifting from mesmerizing repetition to melodic, pop-tinged expression.
The album’s artwork is no less adventurous and features masks created by contemporary artist Tokiyoshi Akina and photographed in the band’s own hands, signaling resistance to the performative dualities of social media and a commitment to authenticity.
Despite the lean, unadorned two-piece setup, HYPER GAL’s music attains an intense and unmistakable presence - an unwavering momentum driven by an unrelenting intent. “Our Hyper” is HYPER GAL amplified.
"With each release they appear as mirage sculptors, using simple tools (drums, keyboards, vocals) in craft of multi-genre spanning work which only becomes more captivating the simpler their execution becomes...”
– MYSTIFICATION
Carlos Giffoni reconnects with Thurston Moore for two sides of loose-limbed axe noise, oscillator worship and hard-phased, Spacemen 3-style feedback.
Giffoni’s been on a roll recently. Since the No Fun founder returned to the scene with »Vain¡, a genius set of synth mutations that appeared in iDEAL back in 2018, he’s been slowly ramping up the activity, dropping the celestial »Dream Walker« on Stephen O’Malley’s Ideologic Organ in 2024 and following it with »Pendulum«, a bumper compendium of collaborations, just a few weeks back. For those who remember Giffoni’s first trip round the block, he was always able to hold his own chopping it up in person, not just by mail.
Just scrub through his early catalog and you’ll see collabs with Nels Cline and Chris Corsano, Merzbow, Jim O’Rourke and Lasse Marhaug, and of course, Thurston Moore. The two rekindle their thing on »IGUANA’« picking up where 2001’s fabled »4 Guitars Live« performance left off. Here, Giffoni straddles a tabletop synth and FX while Moore attacks his signature Jazzmaster with a drumstick and a screwdriver – vibes fully intact.
Moore is on blistering form, sounding as if he’s taken a step back to refresh his approach since the early ‘00s when he could be spotted moonlighting on any number of basement-adjacent noise sides. Sawing at his strings and turning the guitar into a shrieking resonator, he leaves only faint vapours of the classic Sonic Youth sound as opiating accents on his animalistic wails and rumbles. On the opening half, his whammy – assisted shreds are balanced out by Giffoni’s off-world whirrs and airlocked vibrations, building a dense wall of noise towards an unexpectedly elegiac conclusion. At some point, Giffoni’s rasping churr transforms into a simmering shudder and Moore’s into hymnal drones – squint a bit and you could almost call it pretty.
Of course, they ramp things up on the flip, dissolving the melancholia with smokey white noise and twangy, post-Derek Bailey chimes that Giffoni accompanies with aggy oscillations. Like every great taped noise set, the recording quality is crucial - »IGUANA« was captured from the pit by Guillermo Hernandez Avendano, the dad of Lia Miranda who provides the cover photo. It’s that kinda show.
Xylitol, aka producer and DJ Catherine Backhouse, shifts up the refinement and musical breadth for her second album Blumenfantasie, the follow-up to her Planet Mu debut Anemones.
With Blumenfantasie, Xylitol wanted “to make space and for the music to float and propel at once”, finding routes through the pointillistic figures, cascading synths and the meditative stillness of kosmische musik and bolder breakbeat programming. She reaches this delicate balance through careful subtraction, hoping “to convey a sense of intimacy and sadness but without sentimentality” which she manages with a feel and sound that's raw and intuitive.
Blumenfantasie rolls through detailed jungle workouts that flutter and bleep, through beatless ambience, taking a rare dip below 160 bpm for the elegiac Mirjana, the album’s most explicit nod to Krautrock with a drum break chopped up from Amon Duul II’s anthemic ‘Archangel’s Thunderbird’, through to Halo, a bare bones grime rhythm that calls to mind the missing link between industrial pioneers Nurse With Wound and Wiley's Eskibeat.
Catherine cast her net to draw in experimental audiovisual duo Sculpture and Reading based post-rock band The Leaf Library as collaborators, pulling the former’s whirling eddies of musique concrète into a slice of sublime aquatic jungle, and the latter’s radiophonic folksong into a dark and disorientating breakbeat workout equally indebted to Source Direct as to Broadcast.
Blumenfantasie moves with a confident, self-effacing fluidity which has been informed by DJ Bunnyhausen’s more regular DJ gigs. She speculates ‘if this album feels more cohesive than its predecessor it's likely because I've been DJing a lot more, with Worthing Techno Militia, with central and eastern european electronica collective Slav to the Rhythm, as well as being part of Italo Disco crew Flex. Moving between these zones seemed to open up hidden pathways between the disparate musical trajectories they represent.'
While Anemones contrasted the rough and the delicate, its successor is an album built for the head, hips and heart, with painterly sounds and a sense of intimacy that encourages deep listening while keeping its eyes on the strobelight and its feet on the dancefloor.
Reframed is Vitess’ third album, released on his own label Retro Futura, and marks a new turning point in his artistic journey. Unlike his previous albums — the first fully exploring the Retro aesthetic, the second embodying the Futura — Reframed brings these two worlds together within a single, coherent yet eclectic body of work. The album opens with sounds inspired by 90s progressive music and gradually moves toward more futuristic textures. This album format gives Vitess complete freedom: the freedom to build a full, living musical experience, introducing for the first time a strong instrumental dimension — most notably through the use of live drums — and allowing each track to interact with others, transform, or mirror one another, while maintaining a clear narrative thread that guides the listener throughout.
The title Reframed directly reflects this approach. The album is built around tracks conceived as Recto / Verso, offering a form of double listening experience. On the one hand, electronic, club-oriented and progressive versions, designed for energy and dancefloor movement; on the other hand, more introspective, pop and instrumental counterparts, created for listening and storytelling. Starting from the same musical foundation — a vocal sample, a percussion element, or a melody — Vitess develops two distinct interpretations of the same track, generating contrasting yet deeply connected sonic worlds. This method, central to his creative process, highlights his ability to explore a single detail in depth and let a micro-element lead him toward radically different sonic dimensions, while ensuring coherence and a strong identity across the album.
For Reframed, Vitess also collaborates for the first time with other artists: Stupid Flash, ATOEM, and Lucile, selected for their ability to enrich his universe and push it toward new aesthetics. These collaborations recreate a sense of collective energy reminiscent of his early days playing in bands, while remaining true to the essence of the Vitess project: a primarily solitary approach rooted in exploration, experimentation, and embracing the unexpected paths each idea can take.
- Ripples
- Driving To Austin
- Rewind
- Waiting For Sleep
- Fancy Free
- Water Montage
- Wake / The City / Sleep
- On Glass Ii
- In Motion
- Fancy Finish
- A Late Start
- Leaving Again
- Dazzling Showroom / Future City
- Winter Wave
- Swarm
- On Glass I
- Dap
- Ice Planet (Alt)
- Song From A Bedroom In Podunk Indiana
- Exiting
- Hi And Lo
- Sea Level
- Sequencer Sway
- Moonplay
- Aquarium
Connecters Vol. 1: Original Recordings, 1992-1999 ist die erste Veröffentlichung von Larrison, dem Pseudonym des bildenden Künstlers und Musikers Larrison Seidle aus dem Mittleren Westen. Larrison komponierte, programmierte und nahm alles komplett auf einem Casio CZ-5000 auf, während der guten alten Zeit der selbstgemachten Experimente und Entdeckungen in den frühen 90ern. Er lebte in einer Traumwelt, die er selbst erfunden hatte, mit Soundtracks aus Space-Age-Pop-Vignetten, gespickt mit hypnotischen, überschwänglichen, vielschichtigen Synthesizer-Melodien. Mit 26 Tracks, die alle neu restauriert und aus den Originalquellen gemastert wurden, erfindet sich Connecters Vol. 1 Song für Song neu, überwindet die Zeit und trotzt der vorbestimmten Vergessenheit dieser brillanten, diskreten Musik, die vor drei Jahrzehnten entstanden ist. Larrison Seidle wuchs in den 70er und 80er Jahren in Greenwood, Indiana, einem Arbeitervorort von Indianapolis, auf. Er stammte nicht aus einer Musikerfamilie, aber aus einem Haushalt, in dem Musikalität gefördert wurde. Sein Vater kaufte eine elektrische Orgel, in der Hoffnung, dass Larrison und sein älterer Bruder das Instrument lernen würden. ,Am Ende saß mein Vater einige Abende an der Orgel, improvisierte und spielte immer wieder dieses eine Lied, von dem ich mich noch an die ersten Takte erinnern kann", erinnert sich Larrison. Möglicherweise war es in diesem Moment, in dem es zwar keine formale Ausbildung gab, aber viel Ermutigung und Entdeckungsfreude, dass der Künstler seine ersten musikalischen Experimente machte. Diese Erlaubnis, sich auszuprobieren, sollte seine kreative Arbeit in den folgenden Jahren deutlich prägen. Während in Larrisons Elternhaus klassische Rockplatten leicht zugänglich waren, lieh sich sein Vater 35-mm-Dokumentarfilme aus der Bibliothek aus, um sie im Wohnzimmer zu zeigen, die alle mit skurrilen Instrumentalstücken unterlegt waren. Als Teenager nahm er John Carpenters und Alan Howarths Endthema aus ,Die Klapperschlange" mit einem kleinen Kassettenrekorder neben dem Fernsehlautsprecher auf und liebte Tangerine Dreams Beiträge zu Ridley Scotts düsterer Fantasy ,Legend". Seine Faszination für diese weitgehend textlosen, synthesizerbasierten Kompositionen führte zu einem eigenwilligen Verständnis davon, wie Musik nicht nur das ergänzt, was wir vor uns sehen, sondern auch das, was wir in den Tiefen unseres Bewusstseins erleben. 1985, als er dreizehn Jahre alt war, überzeugte Larrison seinen Vater, ihm ein Casio CZ-5000-Keyboard zu kaufen. Wie zuvor die Orgel war auch dieses Instrument eine Neuheit im Haushalt der Seidles. Erst nach seinem Highschool-Abschluss 1991 und dem Beginn seines Studiums an der Herron School of Art in Indianapolis entdeckte er den in das Casio integrierten Sequenzer und begann, seine Kompositionen auf Band aufzunehmen. ,Das CZ-5000 und sein 8-Spur-Sequenzer sind die einzigen Musikinstrumente, die ich benutzt habe. Es hat eine fast unbegrenzte Funktion zur Erzeugung neuer Klänge", erklärte Seidle. Während seiner Zeit an der Herron School of Art freundete sich Larrison mit seinem Kommilitonen und Klangkünstler Michael Northam an, den er bei einem Konzert auf dem Campus kennengelernt hatte. Nachdem Northam Larrison für die Musik von Severed Heads, Throbbing Gristle und Roger Doyle begeistert und damit seine Zuneigung und sein Vertrauen gewonnen hatte, überredete er ihn, nach Austin, Texas, zu ziehen, das in den frühen 90er Jahren für seine lebendige Kunst- und Musikszene bekannt war. Die beiden wohnten zunächst bei Northams Freund Daniel Plunkett, dem Herausgeber und Verleger von ND, einem einflussreichen Magazin, das sich von 1982 bis 1999 mit DIY-Musik und Tape-Trading beschäftigte. In seiner Blütezeit hatte ND Tausende von Lesern, und Plunkett verschickte die Ausgaben weltweit. In den letzten Monaten des Jahres 1993 und Anfang 1994 schrieb und nahm Larrison mit begrenzten Mitteln und grenzenloser Intuition eine Reihe von Songs mit seinem CZ-5000 in einer kleinen Wohnung nördlich der Innenstadt von Austin auf, bastelte eine farbenfrohe, illustrierte Beilage, in der einige Songtitel durch Linien oder Pfeile dargestellt waren, und gab sie an Plunkett weiter, damit er sie für ND rezensieren konnte. Diese einzelne Kassette mit dem Titel Connecters sic war eine von 1200, die im Laufe des Bestehens der Publikation bei ND eingereicht wurden und die Jed Bindeman, Mitbegründer von Freedom To Spend, 2020 erworben und fast wie durch ein Wunder entdeckt hat. ,Ich hatte große Schwierigkeiten, mir die Kassetten in dieser Sammlung anzuhören", gibt Bindeman zu. ,Aber dann legte ich Larrisons Connecters ein und dachte sofort: ,Wow! Was höre ich da?' Die Kassette war von Anfang bis Ende einfach fantastisch." Mit Musik von genau dieser Kassette und anderen Aufnahmen aus Larrisons Experimenten in den 90er Jahren ist Connecters eine Übersicht über Instrumentalmusik, die sowohl durch vielfältige konzeptionelle Strategien als auch durch spielerische Neugierde geprägt ist. Seidle arbeitete unter Bedingungen, die viele Musiker als Einschränkung empfinden würden, und entwickelte technisch innovative Ansätze, um die Klänge und integrierten Effekte des CZ-5000 zu modifizieren. Das Gerät ermöglichte es ihm, die Wellenform, die Hüllkurve und die Tonart von Klängen mithilfe der Phasenverzerrungssynthese zu verändern und so im Grunde genommen Instrumente zu schaffen, während er Songs komponierte. Die Tracks zeichnen sich durch eine durchdachte impressionistische Vielfalt aus, die mal lo-fi, mal symphonisch klingt. Inmitten der Zerlegung und Verstärkung der Fähigkeiten des CZ-5000 gibt es auch einen geschmackvollen Rückgriff auf eine kindliche Interaktion und Erfahrung von Klang. Vielleicht ist es diese Erfahrungsqualität, die es so schwierig macht, Larrisons Projekt einfach als Ambient oder Elektronik zu verstehen. Sein Wille, die ihm zur Verfügung stehenden Werkzeuge zu transformieren, hebt die daraus resultierenden Kompositionen auf eine persönliche Ebene und verleiht der Musik einen bezaubernden Sinn für Mystik. Connecters ist ein Beweis für eine künstlerische Vision, die sich nicht durch Grenzen einschränken lässt und keine Angst vor Informalität hat. Diese Aufnahmen, die dreißig Jahre nach ihrer Dokumentation auf magische Weise an die Oberfläche kommen, zeigen, wie personalisierte Produktionsmittel die Zeit ausdehnen und verkürzen können. Larrison lädt die Zuhörer ein, sich auf die Wunder der auditiven Vorstellungskraft einzulassen - eine Brücke zwischen visueller Erinnerung, emotionaler Resonanz und der grenzenlosen Möglichkeit, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln Musik zu machen. Larrison's Connecters Vol. 1: Original Recordings, 1992-1999 wird am 3. April 2026 von Freedom To Spend als Vinyl- und Digitalausgabe veröffentlicht.
- A.m
- The Fires At Night
- Remains
- Hallucination Ii
- Microfauna
- Communication
- Virga Iii
- Sore
Virga III ist der dritte Teil von Eluviums inspirierter Experimentalserie - und der erste seit fast fünf Jahren. Im unverkennbaren Gegensatz zu der dichten, bedrohlichen Ausdehnung von Virga II bieten die Werke, aus denen Virga III besteht, eine fast göttliche Atempause. Die nervöse Spannung, der Kontrollverlust und die geduldige Rekontextualisierung, die jeden Teil der Virga-Serie inspirieren, zeigen sich auf einzigartige Weise. Die Songs auf Virga III wurden wie immer von Cooper komponiert und gespielt, aber im Virga-Universum empfindet er im Grunde genommen eine einzigartige Zusammenarbeit mit sich selbst. Wie Cooper erklärt: ,Die Virga-Reihe gibt mir die Möglichkeit, zu einer älteren Version meiner selbst zurückzukehren, aber mit einem neuen Verständnis. Ich übe mich in mehr Geduld im Umgang mit diesen konstruierten musikalischen Systemen und Aufnahmen und duettiere zögerlich mit meinem früheren Ich in einer neuen Performance oder manipulativen Ebene, aber erst, nachdem ich die erste so lange wie möglich verdaut habe, bis sie neue und unbekannte Gefühle hervorruft, in der Hoffnung, ein Gefühl von therapeutischer Selbstwahrnehmung und Entdeckung zu entwickeln. Eine Mischung aus der explorativen Denkweise und einer malerischen emotionalen Resonanz, die sich allmählich zu sich selbst entfaltet."
- 01: Enchanted Mirror
- 02: Summertime Love
- 03: Reflections
- 04: Concerto For Guitar
- 05: Rain
- 06: Leque
- 07: Missal (Estudio)
- 08: Adventure In Space
Talulah’s Tape is the debut offering from magnetic Midwest-jangle collective Good Flying Birds. Across a patchwork mixtape of stripped-down home recordings that span the independent-guitar spectrum, the band delivers colorful, intricate pop songs perched between the immediacy of DIY punk and the intimate sweetness of twee. Breakbeats, memes, and noise glue everything together, making the album feel as chronically online as it is timeless.
Originally released on cassette in January 2025 by Midwest-punk legend Martin Meyers’s Rotten Apple label, the tape sold more than 300 copies in under a month and quickly became an out-of-print and coveted item. Meyers called it “certified catnip for popheads.” Now, with a refined track list and a fresh master from Greg Obis, Talulah’s Tape returns on LP and CD via Carpark and Smoking Room in October 2025.
While production and approach vary, a through-line of sensitive self-contemplation rests on bright, scrappy guitars and hyperactive melodic bass. Opener “Down on Me” rides a buoyant bass line while jangling guitars frame reflections on overcoming trauma: “I see you in the mirror every time I cry / I hear your voice every time I try.” Next, the guitars trade twinkling counter-melodies on “I Care for You,” pairing sugary, lovestruck lyrics with effervescent strums: “You catch me when I fall / You build me up so tall.”
The rosy grin occasionally twists into a wicked smirk. “Dynamic” warns, “You used to paint the face, but now you’re just the clown,” while “Glass” asks, “Is it lonely at the top when everyone follows the trend, and you hold the pen?” Both tracks brim with sparkling guitar interplay. By the closing, nearly five-minute “Last Straw,” Good Flying Birds stand far beyond conventional indie-pop or 4-track punk, unveiling a roller-coaster of unpredictable changes, vocal harmonies, and instrumental cross-talk.
Altogether, Talulah’s Tape is a pastel-yellow, candy-coated shell filled with thoughtful juxtapositions and melodic experiments. Standing on the same ground as idiosyncratic songwriters like Connie Converse and Daniel Johnston, Good Flying Birds find sweetness in sadness, tear stains on a colorful flower-print couch. Simultaneously, it’s packed with the scratchy guitars and vibrant rhythms of Scottish guitar groups like The Pastels, Orange Juice, and Josef K. It’s a tremendous opening statement from a band just getting started.
- A1: First Instrument
- A2: Mona Lisa Left Eye
- A3: Bebe Kids
- A4: Push Me Around Ft. Zack Fox
- A5: Hypnagogia
- A6: Nda Ft. Paris Texas
- A7: Fuck Cigarettes
- A8: Broke Ass Hoes
- B1: Opposite Sex
- B2: Describe
- B3: I Mac
- B4: Shrooms
- B5: Take Me Im Drugs
- B6: Lebanon James
- B7: Art Of Seduction
- B8: Play W Your Pride
Emerging from the vivid chaos of Detroit’s underground, ZelooperZ returns with Dali Ain’t Dead — a surreal yet deeply grounded statement from one of rap’s most singular voices. Following his recent collaborative exploration Dear Psilocybin (with Real Bad Man) — which found him moving through a “stream of psychosis” just before sobriety. (Pitchfork) — ZelooperZ enters this new chapter not simply as the same intricate-flows rapper, but as a rising cult-figure in underground hip-hop who’s forged an identity both enigmatic and quietly unstoppable.
On Dali Ain’t Dead, ZelooperZ channels the spirit of the surreal — the album’s title a nod to the iconic surrealist artist Salvador Dalí — as he reframes his world post-substance, post-chaos, yet still dripping with vivid imagination. Reviews highlight that the album finds him in a more focused mode: one critic writes that “ZelooperZ seems to have adopted a similar outlook to Dalí… embracing sobriety and allowing his art to exist as the psychotropic fuel for his mind.” (Album of the Year) Production (courtesy of Dilip) is inventive and cohesive, blending experimental hip-hop, trap, cloud-rap and drumless textures to mirror Ze’s newly clear-eyed vantage point and trademark eccentricity. (Legends Will Never Die)
Tracks like “Mona Lisa Left Eye” and “Push Me Around” (featuring Zack Fox) carry Z’s jagged humor and restless energy, while deeper cuts like “Shrooms” and “Take Me I’m Drugs” trace his evolving relationship with psychedelia and the legacy of his past. (Legends Will Never Die) In doing so, the record positions itself as the sound of a freak-icon in transition — still wild, still weird, but sharpened, matured, operating with a purpose and increasingly commanding the attention of fans who relish the underground unusual.
ZelooperZ’s trajectory continues to rise. From his roots in the Bruiser Brigade collective in Detroit to the present moment as a cult figure whose every release feels like a mission statement, Dali Ain’t Dead confirms that he’s no longer just the oddball off-to-the-side: he’s the weirdo that others are quietly watching. This album isn’t just for the longtime disciples of his left-field aesthetic — it’s an invitation to anyone curious about hip-hop bending, breaking, and rebuilding itself from the fringes inward.



















