Was tun, wenn man Desert Rock und Doom aus der Wüste mag, die Umgebung aber alles andere als besonders trocken ist? BESVÄRJELSEN haben auf beeindruckende Weise eine Antwort in den dunklen Wäldern ihrer schwedischen Heimat Dalarna gefunden. Aufgewachsen am Schnittpunkt altnordischer und finnischer Kulturen im hohen Norden, umgeben von Runen und alten Göttern, Schamanen und Geistern, hat das fesselnde Quintett seinen Namen aus dem schwedischen Wort für "Beschwörung" abgeleitet. Außerdem lassen sich die Nordschweden nur zu gern von lokalen Überlieferungen, der Mystik und den dunklen, alten Musiktraditionen ihrer Heimat inspirieren. Doch BESVÄRJELSEN sind alles andere als eine weitere "Pagan Folk"-Band, die sich nach einer Zeit zurücksehnt, die niemals war. Mit wehmütigen Melodien und gleichzeitig mächtiger Riff-Power macht ihr zweites Album "Atlas" einen großen Schritt auf dem Pfad, den BESVÄRJELSEN von Anfang an eingeschlagen haben. Die Gitarristen und Sänger Andreas Baier und Staffan Stensland Vinrot haben die Band im Jahr 2014 mit der klaren Vision gegründet, den Geist und die Traditionen der weiten Wälder Dalarnas, einer Region, die sonst eher für ihre bemalten Holzpferde bekannt ist, in zeitgenössische Heavy-Musik zu transformieren. Als die Sängerin Lea Amling Alazam mit ihrer Leidenschaft für Punk- und Stoner-Rock, die im örtlichen Skatepark im zarten Alter von 13 Jahren begann, zur Besetzung stieß, reduzierten Andreas und Staffan ihren Gesang gerne auf eine Nebenrolle. Die Entscheidung fiel leicht, da Leas unverwechselbare Stimme die Intimität und das Charisma von Sängerinnen wie NINA SIMONE oder AMY WINEHOUSE heraufbeschwört. BESVÄRJELSEN veröffentlichten im Jahr 2015 ihre Debüt-EP "Villfarelser" und kurz darauf folge die "Exil" EP (2016). Das Debütalbum "Vallmo" der Schweden detonierte im Jahr 2018 in Stockholm und schaffte es bis in den staatlichen Rundfunk, kam aber auch anderen Orts hervorragend an. Das Album verband krachende Riffs und stürmische Drums mit ausgefeilten Melodien und nachdenklichen Themen. Mit ihrer Mini-Album "Frost" wollten BESVÄRJELSEN im Jahr 2019 die Bühnen in ganz Europa erobern, bevor auch die Schweden in den nächsten zwei Jahren eine Zwangspause einlegen mussten. Obwohl die Band gezwungen war, getrennt zu komponieren, nutzte BESVÄRJELSEN die freie Zeit, um eine Fülle von Ideen zu sammeln. Diese teilten die Musiker über die Meilen und Monate ihrer relativen Einsamkeit hinweg miteinander, bis sie schließlich im Jahr 2021 die Aufnahmen zu "Atlas" mit dem Produzenten Karl Daniel Lidén begannen. Mit melancholischen Harmonien, die aus dem Skizzenbuch von ALICE IN CHAINS stammen könnten und einer Heaviness, die Windhand zur Ehre gereichen würde, haben BESVÄRJELSEN einen massiven musikalischen Monolithen aus dem lokalen Granit gemeißelt und dann in den magischen Wäldern ihrer Heimat aufgestellt, um dessen Kraftlinien über die gesamte vom Titanen "Atlas" geschulterte Erdkugel zu schicken.
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Für LORNA SHORE ist das Dreigestirn von Songs im Herzen von '...And I Return to Nothingness' nichts weniger als ein Exorzismus - und ein Eintauchen in etwas Dunkleres. Von der orchestralen Passage, die den Titeltrack der EP eröffnet, geradewegs in einen Bombast aus geschwärzter Intensität und wütender Erhabenheit, sind diese aus New Jersey stammenden Extremisten zurück und erheben sich wie ein Phönix aus der Asche. Wiedergeboren und auf die Dunkelheit eingeschworen. Ein kommendes Feuer, das selbst die LORNA SHORE-Gläubigen fassungslos machen wird.Als die Welt im Jahr 2020 stillstand, tauchten LORNA SHORE tiefer in die kreativen Instinkte ein, die sie ursprünglich mit bahnbrechenden Alben zu einer festen Größe in der extremen Metal-Szene machten: 2015's 'Psalms' und 2017's 'Flesh Coffin'. Seitdem haben sie Einflüsse und Ideen miteinander verwoben, die von der symphonischen Grimmigkeit des europäischen Black Metals bis hin zu den komplexen, tödlichen Klangformeln des Death Metals und der auralen Intensität des Hardcore reichen. Was LORNA SHORE erreicht haben, ist ein neues Level an geschwärzter Technizität und der nächste Schritt auf ihrer Darkside-Reise. Verschönert mit dem Artwork des bekannten polnischen Malers Mariusz Lewnadowski (Bell Witch, Fuming Mouth) bekräftigt '...And I Return to Nothingness' den kreativen Fokus und die Intensität von LORNA SHORE. Die drei Tracks der EP: 'To the Hellfire', 'Of the Abyss' und der Titeltrack sind der Beweis, dass LORNA SHORE nicht nur ihr feuriges Vermächtnis fortsetzen. Sie entfachen es und setzen ihr eigenes Vermächtnis spektakulär in Brand.'...And I Return to Nothingness' ist nun als schwarze LP+CD mit Ätzung auf Seite B erhältlich.
2020 erschien mit "KiCk i" der Grammy nominierte Auftakt zur Serie; auch nominiert bei den Latin Grammy Awards als "Best Alternative Music Album". 2021 setzt Arca mit "KICK ii" bis "IIIII" nun die "KiCk"-Serie auf XL Recordings fort. Jetzt erscheinen diese auch physisch auf CD und Vinyl! Als Künstlerin war Arca schon immer eine Gestaltenwandlerin - äußerlich wie musikalisch. Sie produzierte Musik für Lady Gaga, Frank Ocean, Björk, Kanye West und FKA twigs, komponierte Musik für das MoMA, trat 2020 mit den Labèque Schwestern, zwei fantastischen Pianistinnen, bei der Burberry Fashion-Show auf, schrieb einen Soundtrack-Beitrag für die HBO-Serie "Euphoria", erschuf gewaltige Noise-Skulpturen oder gab sich auf Partys als exaltierte Diva. Arca wurde für einen GLAAD Media Award nominiert und ist die erste nicht-binäre Künstlerin, die schließlich für einen GRAMMY nominiert wurde. Sie hat ihr eigenes Album-Artwork entworfen und gemalt, für Bottega Venetta, Calvin Klein und Loewe gemodelt, Musikinstrumente der nächsten Generation mitentwickelt und auch mit KI experimentiert. Alejandra Ghersi Rodriguez, wie Arca eigentlich heißt, wurde erst vor kurzem von Publikationen wie dem Time Magazine, Guardian, DAZED, Billboard, Pitchfork, Stereogum und der Los Angeles Times zur einer der innovativsten Künstlerinnen des 21. Jahrhundert ernannt. Als nonbinäre Latinx-Transfrau will Doña Arca die Rolle des Popstars für kommende Generation neu definieren - mit "KICK ii bis IIIII" entführt sie uns in diese Zukunft und öffnet die Tür in eine neue und nonbinäre Soundwelt.
2020 erschien mit "KiCk i" der Grammy nominierte Auftakt zur Serie; auch nominiert bei den Latin Grammy Awards als "Best Alternative Music Album". 2021 setzt Arca mit "KICK ii" bis "IIIII" nun die "KiCk"-Serie auf XL Recordings fort. Jetzt erscheinen diese auch physisch auf CD und Vinyl! Als Künstlerin war Arca schon immer eine Gestaltenwandlerin - äußerlich wie musikalisch. Sie produzierte Musik für Lady Gaga, Frank Ocean, Björk, Kanye West und FKA twigs, komponierte Musik für das MoMA, trat 2020 mit den Labèque Schwestern, zwei fantastischen Pianistinnen, bei der Burberry Fashion-Show auf, schrieb einen Soundtrack-Beitrag für die HBO-Serie "Euphoria", erschuf gewaltige Noise-Skulpturen oder gab sich auf Partys als exaltierte Diva. Arca wurde für einen GLAAD Media Award nominiert und ist die erste nicht-binäre Künstlerin, die schließlich für einen GRAMMY nominiert wurde. Sie hat ihr eigenes Album-Artwork entworfen und gemalt, für Bottega Venetta, Calvin Klein und Loewe gemodelt, Musikinstrumente der nächsten Generation mitentwickelt und auch mit KI experimentiert. Alejandra Ghersi Rodriguez, wie Arca eigentlich heißt, wurde erst vor kurzem von Publikationen wie dem Time Magazine, Guardian, DAZED, Billboard, Pitchfork, Stereogum und der Los Angeles Times zur einer der innovativsten Künstlerinnen des 21. Jahrhundert ernannt. Als nonbinäre Latinx-Transfrau will Doña Arca die Rolle des Popstars für kommende Generation neu definieren - mit "KICK ii bis IIIII" entführt sie uns in diese Zukunft und öffnet die Tür in eine neue und nonbinäre Soundwelt.
2020 erschien mit "KiCk i" der Grammy nominierte Auftakt zur Serie; auch nominiert bei den Latin Grammy Awards als "Best Alternative Music Album". 2021 setzt Arca mit "KICK ii" bis "IIIII" nun die "KiCk"-Serie auf XL Recordings fort. Jetzt erscheinen diese auch physisch auf CD und Vinyl! Als Künstlerin war Arca schon immer eine Gestaltenwandlerin - äußerlich wie musikalisch. Sie produzierte Musik für Lady Gaga, Frank Ocean, Björk, Kanye West und FKA twigs, komponierte Musik für das MoMA, trat 2020 mit den Labèque Schwestern, zwei fantastischen Pianistinnen, bei der Burberry Fashion-Show auf, schrieb einen Soundtrack-Beitrag für die HBO-Serie "Euphoria", erschuf gewaltige Noise-Skulpturen oder gab sich auf Partys als exaltierte Diva. Arca wurde für einen GLAAD Media Award nominiert und ist die erste nicht-binäre Künstlerin, die schließlich für einen GRAMMY nominiert wurde. Sie hat ihr eigenes Album-Artwork entworfen und gemalt, für Bottega Venetta, Calvin Klein und Loewe gemodelt, Musikinstrumente der nächsten Generation mitentwickelt und auch mit KI experimentiert. Alejandra Ghersi Rodriguez, wie Arca eigentlich heißt, wurde erst vor kurzem von Publikationen wie dem Time Magazine, Guardian, DAZED, Billboard, Pitchfork, Stereogum und der Los Angeles Times zur einer der innovativsten Künstlerinnen des 21. Jahrhundert ernannt. Als nonbinäre Latinx-Transfrau will Doña Arca die Rolle des Popstars für kommende Generation neu definieren - mit "KICK ii bis IIIII" entführt sie uns in diese Zukunft und öffnet die Tür in eine neue und nonbinäre Soundwelt.
Breitwandkino für die Ohren!
2012 kam noch mehr Pomp, noch mehr Pathos, noch eingängigere Melodien, noch mehr traditionelle Zitate, noch mehr Chöre und noch mehr Hits dazu als auf allen SABATON-Alben zuvor. Und all das verpackt in einem Konzeptalbum, das nach der zuvor ausgeschöpften Weltkriegsthematik, die Geschichte der Heimat aufwühlt. »Carolus Rex« handelt vom schwedischen Königreich des 17. Jahrhunderts und hat sich im speziellen König Karl VII vorgenommen. Optisch wie selbstredend akustisch hätte man es nicht besser anlegen können, denn trotz des für SABATON typischen modernen Backgrounds, der trotz allem auf althergebrachtem Heavy Metal fußt, kann man die Schlachten und Geschichten jener Zeit bildlich vor dem geistigen Auge miterleben. Ob beim preschenden Opener 'Lion From The North', bei dem erstmals die großartigen Chöre (in Latein noch viel eindrucksvoller) zum Tragen kommen oder dem folgenden, zum Mitgröhlen prädestinierten 'Gott mit uns', bei dem der Hauptverantwortliche für den so bombastischen, transparenten und maximal drückenden Sound, Peter Tägtgren (PAIN, HYPOCRISY), einen kurzen Gastauftritt hinter dem Mikro absolviert – man spürt sowohl das blaue Blut hinter den Kulissen als auch das rote auf den Austragungsorten des Krieges.
2020 erschien mit "KiCk i" der Grammy nominierte Auftakt zur Serie; auch nominiert bei den Latin Grammy Awards als "Best Alternative Music Album". 2021 setzt Arca mit "KICK ii" bis "IIIII" nun die "KiCk"-Serie auf XL Recordings fort. Jetzt erscheinen diese auch physisch auf CD und Vinyl! Als Künstlerin war Arca schon immer eine Gestaltenwandlerin - äußerlich wie musikalisch. Sie produzierte Musik für Lady Gaga, Frank Ocean, Björk, Kanye West und FKA twigs, komponierte Musik für das MoMA, trat 2020 mit den Labèque Schwestern, zwei fantastischen Pianistinnen, bei der Burberry Fashion-Show auf, schrieb einen Soundtrack-Beitrag für die HBO-Serie "Euphoria", erschuf gewaltige Noise-Skulpturen oder gab sich auf Partys als exaltierte Diva. Arca wurde für einen GLAAD Media Award nominiert und ist die erste nicht-binäre Künstlerin, die schließlich für einen GRAMMY nominiert wurde. Sie hat ihr eigenes Album-Artwork entworfen und gemalt, für Bottega Venetta, Calvin Klein und Loewe gemodelt, Musikinstrumente der nächsten Generation mitentwickelt und auch mit KI experimentiert. Alejandra Ghersi Rodriguez, wie Arca eigentlich heißt, wurde erst vor kurzem von Publikationen wie dem Time Magazine, Guardian, DAZED, Billboard, Pitchfork, Stereogum und der Los Angeles Times zur einer der innovativsten Künstlerinnen des 21. Jahrhundert ernannt. Als nonbinäre Latinx-Transfrau will Doña Arca die Rolle des Popstars für kommende Generation neu definieren - mit "KICK ii bis IIIII" entführt sie uns in diese Zukunft und öffnet die Tür in eine neue und nonbinäre Soundwelt.
Donny Hathaway (arr, voc, keyb, b); Johnny Board (ts); Clifford Davis (as); Robert A. Lewis (tp); King Curtis, Phil Upchurch (g, b); Louis Satterfield (b) Ric Powell (perc, dr); Morris Jennings (dr) & The Vashonettes (voc) u. a.
Von den vielen Kirchenchor-Karrieren der schwarzen Musik ist die von Donny Hathaway eine der steilsten. Dabei mag der Rang 49 von 100 der besten Stimmen aller Zeiten, die ihm das Lauscherteam des Rolling-Stone-Magazins bescherte, zahlenmäßig abstrakt wirken. Doch bereits die ersten Takte des Starters »Voices Inside« versprechen ein Programm, in dem instrumentale wie menschliche Stimmen gleichberechtigt zu Wort kommen: So beeindrucken satt klingende und durchsichtig gestaffelte Bläsersätze, die sich von dezent bis brassy in Szene setzen.
Mit pfeffrigen Clavinet-Salven gewürzt bricht sich Hathaways Seelensound harmonisch frisch geschlagene Blues-Bahnen (»I Believe To My Soul«), erhebt sich in leidenschaftlichen Tönen (»Misty«) und ackert sich durch perkussiv trockenes und fröhliches Durcheinander im Titel »Sugar Lee«. Jedes Arrangement schöpft aus dem Vollen des exzellenten Musikerpersonals und bleibt für sich einzigartig. Weich abgefedertes und wohlklingendes Miteinander (»Tryin' Times«) wirkt ebenso natürlich wie gebetartiger Gospel (»Thank You Master For My Soul«), der zum Gotteslob Höhenflüge in freie Jazzharmonien wagt.
Zum guten Schluss wieder Hathaways bis ins hohe Register geschmeidig schwebender Solo-Gesang, dessen kurzer Titel »A Dream« treffend für das gesamte Album steht.
Diese Speakers Corner Produktion wurde unter Verwendung von analogem Masterband und Mastering 100% rein analog gefertigt. Alle Lizenzen und GEMA-Beiträge wurden abgeführt.
Als Jóhann Jóhannsson im Winter 2018 überraschend in Berlin starb, endete auch ein hochinteressantes Zusammenspiel der Künste. Jóhann Jóhannsson hatte es gewagt, hatte Musik und Literatur, Musik und Theater, Musik und Film in seinen Kompositionen miteinander kommunizieren lassen, sehr innovativ, oft melancholisch, immer tiefgründig, klassische und elektronische Elemente verschmelzend.
Den Philanthropen und Kunstsammler Richard Thomas interessierten genau solche Grenzgänge. Er stellte sich vor, dass ein Werk entsteht, bei dem die bildende Kunst und die Musik in einen Dialog treten, sich
jedoch nicht gegenseitig übermalen, einander in Produktion und Interpretation nicht nachlaufen, sondern eins werden. Und er hatte einen Künstler vor Augen, den Berliner Maler Thilo Heinzmann, der seinerseits sofort an Jóhann Jóhannsson dachte.
- A1: Boring You Say
- A2: Mortala (Feat Emiko & Duskee)
- A3: Bolson
- A4: Seventeen (Feat Pixie Cola)
- B1: Flep
- B2: Last Orders
- B3: Sophie's Tale (Feat Milo Merah)
- B4: Droplets (Feat B-Ahwe)
- C1: Embers Prelude
- C2: Embers (Feat Ruth Corey)
- C3: Exit Down
- C4: Losing Sleep (Feat Vonne)
- D1: River So Deep (Feat Milo Merah)
- D2: Bolivian Hotel Bistro
- D3: Setinterval
- D4: Falling In Reverse (Feat Gurl)
Soulful drum & bass connoisseur and Goldfat Records head honcho, Mitekiss is ready to make his mark with his highly anticipated second studio album 'Bolivian Hotel Bistro', on Hospital Records. Consisting of 16 delicately crafted masterpieces, expect a fusion of his signature liquid-jazz style with a versatile set of influences spanning house, garage, ambient and minimal tempos, as he brings in a range of exciting new talent including Vonné, Emiko, Duskee, Ruth Corey, B-ahwe, Milo Merah, Pixie Cola and gürl.
Ltd. Gtf. Silver & Black 3 LP, one side edged.. Leadfinger aus Australien sind eine 2-Gitarren-Rock'n'Roll-Band. Ihre Einflüsse reichen in die Rock- und Punk-Ära der 70er & 80er Jahre, durch die klassischen Stones- und Dylan-Platten der 60er Jahre, den Blues und darüber hinaus. Songwriter /Gitarrist Stewart Cunningham spielte seine Gitarre im Sydney Underground der 1990er Jahre in Rockbands wie Brother Brick, The Yes Men & Asteroid B-612. Cunningham gründete Leadfinger im Jahr 2006 , seit 2008 eine Twin-Gitarren-Rock-n'Roll-Band mit einem 4-köpfigen Line-Up. Nach 5 Alben gingen sie im Oktober 2017 auf ihre erste Europatournee. Die Geschichte von Silver & Black begann nicht lange danach, als der Sänger und Songwriter der Band, Stewart Cunningham, krank wurde und Lungenkrebs diagnostiziert wurde. Nach fast 2 Jahren Behandlung und während der Covid-Lockdowns gelang es der Band, das neue Album aufzunehmen. Silver & Black markiert den letzten Schritt im Triumph über ernsthafte Widrigkeiten. Die Killer-Riffs und Songs des Albums sind über Cunninghams oft reflektierende Textthemen miteinander verbunden und erforschen die Herausforderungen und Erfahrungen des wirklichen Lebens, mit denen sich viele identifizieren werden. Die melodischen Gitarrenlinien von Cunningham und Michael Boyle werden durch Harmoniegesang ergänzt, der das Album weit über die Standard-Rockkost hinausführt. Silver & Black ist ein musikalischer Beweis für die Entschlossenheit und die Widerstandsfähigkeit von Leadfinger und dem Anführer der Band, Stewart Cunningham. Es ist passend, dass es das bisher stärkste und erfolgreichste Album der Band ist.
Sieben pragmatisch durchnummerierte Tracks hat Wallner komponiert und produziert, obwohl man Pragmatismus hier vergeblich sucht, denn die niemals überladene Opulenz ist ein fester Bestandteil seiner Musik. "Voices" ist natürlich in erster Linie ein Gitarrenalbum, hält aber nicht stumpf aneinander gereihte Griffbrett-Kabinettstücke parat, sondern folgt einem Narrativ, einer Art undertow unter, zwischen und hinter den Tracks: sie sind ineinander verwoben und miteinander verwandt und erzählen fortlaufend eine zusammenhängende Geschichte. Arpeggierte Synthie-Kaskaden und verdichtetes Riffing liefern hier die Staffelei für episch singende Soli, an denen Wallner hörbar Spaß hat. Allerdings hier wird nicht kopflos gegniedelt, man hört die Arbeit eines erfahrenen Komponisten und mehrere Themen und Motive ziehen sich wie Ariadnefäden durch die Tracks.
"Voices" wird höchsten audiophilen Ansprüchen gerecht und ist wie jede Produktion Wallners demanding listening, reife Kompositionen, in denen sich Herz und Hirn vertragen und ergänzen. Das Album illustriert den Jetzt-Zustand eines Musikers, der sich eine luxuriöse Position erarbeiten konnte, kompromisslos sein zu dürfen. Vielleicht sogar zu müssen. Sieht man sich die rund 26 Jahre seiner Diskographie an, war er das eigentlich schon immer und es sieht nicht so aus, als würde sich das jemals ändern.
Als Gäste sind mit an Bord: Arno Menses (Subsignal), TANYC, Yogi Lang (RPWL) sowie der renommierte Drummer Marco Minnemann.
Neben dem formschönen CD-Digipak wird es eine 180 Gr. Vinyl (Clear Vinyl) mit bedruckten Inner Sleeves geben.
Classic Rock: "…exzellentes musikalisches Gespür für Spannungsbögen, faszinierende Sounds und gekonntes Songwriting. … Dies ist eine Scheibe für Freunde des guten Geschmacks."
Rock It 8.5/10: "Musikalisch bewegt sich auch der Rest der Truppe auf höchstem Niveau, die Produktion ist druckvoll und klar und passt sehr gut ins stimmige Gesamtbild. Eine gelungene Reise durch progressive Musikwelten."
eclipsed 7.5/10: "Mucke für Fans zwischen David Gilmour, Maxxess und Joe Satriani und gerade unterm Kopfhörer ein spannendes audiophiles Erlebnis."
Guitar 5/5: "…spielt der Liebhaber hochwertiger Gitarrensounds, unterstützt durch Marco Minnemann am Schlagzeug, feinsten Prog mit atmosphärischer Dichte, tighten Riffs und sagenhaften Gitarrensoli."
Slam 8/10: "Vielfältig, stimmungsvoll und mit jeder Menge Melodie gerät "Voices" zum überaus gelungenen Werk, das vor allem durch sein farbenprächtiges und intelligentes Songwriting überzeugt."
Rock Hard 7.5/10: "Abwechslungsreichen, angenehm rockigen und zeitlosen Instrumental-Progrock zockt RPWL-Gitarrist KALLE WALLNER auf seinem vierten Soloalbum "Voices" (Gentle Art Of Music/Soulfood)."
Rocks 7/10: "Kalle Wallner, Gitarrist bei RPWL und Blind Ego, hat mit diesem Album ein kraftvolles Statement fast ohne Gesang aufgenommen. Die titellosen, durchnummerierten Tracks basieren vor allem auf massiven Riffs, die die Basis schaffen für stimmungsvolle solistische Ausflüge des Gitarristen. …Voices ist keines dieser aufregenden Gitarrenhexer-Alben, sondern eher lautstarke Kontemplation."
Break Out: "Die Stücke sind sehr spannend aufgebaut und in sich schlüssig. Oder wie es im Presseinfo steht: "reife Kompositionen, in denen sich Herz und Hirn vertragen und ergänzen." Dem ist nichts hinzuzufügen, nur dieses: beide Daumen hoch für dieses starke Soloalbum!"
Myrevelations.de 13/15: "Verdammt starke Platte, Prog, Instrumental- und Gitarrenfans, sowie Post Rock Anhänger werden begeistert sein!"
Darkstars.de 9/10: "…ähnlich wie bei David Gilmour schafft es Kalle Wallner seine Gitarre sprechen zu lassen und den Hörer mit auf eine Reise zu nehmen. Ganz großes Gitarrenkino und mit Marco Minnemann sitzt zudem ein echtes Ass auf dem Schlagzeug Hocker. Ein Album zum Entdecken…"
Das kommende und lang erwartete Full-Length-Album zeigt eine Band, die ihr Bestes gibt und den klassischen Heavy Metal ihrer mittlerweile kultigen 80er-Demos „Crucifying The Virgins“ und „M.A.D.H.O.U.S.E.“ miteinander verschmilzt. mit neuer Kraft und Energie. Es wird dir in der Tat die Seele rauben und dich durstig nach mehr von diesem skandinavischen Heavy Metal-Kraftpaket machen. Alles begann 1983.
In den Achtzigern und vor der Auflösung 1989 veröffentlichte Metal Cross zwei Demobänder: „Metal Cross“ und Demo 2 „M.A.D.H.O.U.S.E.“ Die Band trug auch zu zwei Compilation-Alben bei. Die Band spielte Konzerte in ganz Dänemark und teilte Szenen mit anderen großen dänischen Metalbands wie Artillery und Invocater. Metal Cross spielten das letzte Konzert der Band in der Heimatstadt Randers am 16. Dezember 1989 – kurz nach der Auflösung der Band.
Im Jahr 2009 wurde eines der Bandmitglieder von der Plattenfirma Horror Records kontaktiert und gefragt, ob die Band der Veröffentlichung der beiden Demobänder der Band in einem Vinylformat zustimmen würde. Nach langem Versuch, das Material aus der alten Zeit wiederzubekommen, wurde eine Vereinbarung getroffen, die Songs von den beiden alten Bändern zu veröffentlichen. Außerdem wurde entschieden, dass auch
die Aufzeichnung des allerletzten Metal Cross-Konzerts verwendet werden kann. 2014 erschien das Doppel-Vinyl-Album „Metal Cross“. Eine LP
mit Demoaufnahmen und die andere mit dem Konzert von 1989. Außerdem wurde eine 7“ Bonus-Single mit zwei Live-Songs von einem anderen
Konzert veröffentlicht.
Nach der Veröffentlichung wurde Metal Cross überredet, 2014 einen einzigen Gig beim Metal Magic Festival zu spielen. Vor dem Festivalauftritt
spielte die Band einen Warm-Up-Gig für Artillery. Nach 26 Jahren standen Artillery und Metal Cross noch einmal auf derselben Bühne! Die beiden
Jobs haben alle Erwartungen übertroffen und Metal Cross ist wieder voll im Einsatz und hat mehrere Festivalgigs in Dänemark gespielt und immer
mit großartigem Feedback vom Publikum.
2019 verließ der ehemalige Sänger Henrik „Faxe“ die Band und Esben Fosgerau Juhl übernahm seinen Platz und ging direkt ins Studio. Metal Cross
haben seitdem in den letzten Jahren neues Material produziert und aufgenommen und sind nun bereit, das lange Warten auf ein erstes Album
mit „Soul Ripper“ zu beenden. Metal Cross Ambitionen sind nicht zu verkennen. Sie werden alle kleinen Underground-Bühnen betreten, zu den
größeren Festivals und streben auch eine Europa-Tournee an.
Das kommende und lang erwartete Full-Length-Album zeigt eine Band, die ihr Bestes gibt und den klassischen Heavy Metal ihrer mittlerweile
kultigen 80er-Demos „Crucifying The Virgins“ und „M.A.D.H.O.U.S.E.“ miteinander verschmilzt. mit neuer Kraft und Energie. Es wird dir in der Tat
die Seele rauben und dich durstig nach mehr von diesem skandinavischen Heavy Metal-Kraftpaket machen. Alles begann 1983.
In den Achtzigern und vor der Auflösung 1989 veröffentlichte Metal Cross zwei Demobänder: „Metal Cross“ und Demo 2 „M.A.D.H.O.U.S.E.“ Die
Band trug auch zu zwei Compilation-Alben bei. Die Band spielte Konzerte in ganz Dänemark und teilte Szenen mit anderen großen dänischen
Metalbands wie Artillery und Invocater. Metal Cross spielten das letzte Konzert der Band in der Heimatstadt Randers am 16. Dezember 1989 –
kurz nach der Auflösung der Band.
Im Jahr 2009 wurde eines der Bandmitglieder von der Plattenfirma Horror Records kontaktiert und gefragt, ob die Band der Veröffentlichung der
beiden Demobänder der Band in einem Vinylformat zustimmen würde. Nach langem Versuch, das Material aus der alten Zeit wiederzubekommen, wurde eine Vereinbarung getroffen, die Songs von den beiden alten Bändern zu veröffentlichen. Außerdem wurde entschieden, dass auch
die Aufzeichnung des allerletzten Metal Cross-Konzerts verwendet werden kann. 2014 erschien das Doppel-Vinyl-Album „Metal Cross“. Eine LP
mit Demoaufnahmen und die andere mit dem Konzert von 1989. Außerdem wurde eine 7“ Bonus-Single mit zwei Live-Songs von einem anderen
Konzert veröffentlicht.
Nach der Veröffentlichung wurde Metal Cross überredet, 2014 einen einzigen Gig beim Metal Magic Festival zu spielen. Vor dem Festivalauftritt
spielte die Band einen Warm-Up-Gig für Artillery. Nach 26 Jahren standen Artillery und Metal Cross noch einmal auf derselben Bühne! Die beiden
Jobs haben alle Erwartungen übertroffen und Metal Cross ist wieder voll im Einsatz und hat mehrere Festivalgigs in Dänemark gespielt und immer
mit großartigem Feedback vom Publikum.
2019 verließ der ehemalige Sänger Henrik „Faxe“ die Band und Esben Fosgerau Juhl übernahm seinen Platz und ging direkt ins Studio. Metal Cross
haben seitdem in den letzten Jahren neues Material produziert und aufgenommen und sind nun bereit, das lange Warten auf ein erstes Album
mit „Soul Ripper“ zu beenden. Metal Cross Ambitionen sind nicht zu verkennen. Sie werden alle kleinen Underground-Bühnen betreten, zu den
größeren Festivals und streben auch eine Europa-Tournee an.
- A1: War At The Door
- A2: Black Gold Featuring – Thundercat
- A3: Your Lord
- A4: Shoreline Sus
- A5: Hiding In The Shadows Featuring – Niki Randa
- A6: Crust
- A7: Fighting Without Honor
- A8: Pain And Blood
- A9: War Lords
- A10: Sachi
- A11: Your Screams
- A12: Using What You Got
- B1: African Samurai Featuring – Denzel Curry
- B2: Where's The Girl?
- B3: Kurosaka Strikes!
- B4: This Cursed Life
- B5: Robomb
- B6: Taiko Time // Sacrifice
- B7: Your Day Off
- B8: Your Armour
- B9: Enchanted
- B10: Mind Flight
- B11: Survivors
- B12: Your Head // We Won
- B13: The Eyes Of Vengeance
- B14: Between Memories Featuring – Niki Randa
Red Vinyl[21,22 €]
Yasuke, eine sechs Episoden umfassende Netflix Anime-Serie des in der Bronx geborenen, in Japan lebenden Animationsfilmers, Produzenten und Regisseurs LeSean Thomas (Cannon Busters, Children of Ether, The Boondocks), erzählt die Geschichte eines Samurai-Kriegers afrikanischer Abstammung in einer fantastischen Version des feudalen Japans in einem alternativen Universum voller Magie, Mechs und natürlich dem Schwertkampf.
Für Flying Lotus war es ein Traumprojekt, er beriet bei der Story und arbeitete neben dem renommierten Anime-Schöpfer Studio MAPPA als ausführender Produzent. Die Fähigkeiten des mit dem Grammy ausgezeichneten Produzenten kommen auf dem Album voll zur Geltung, indem er Synthesizer-Melodien, Basslinien und maschinell generierte Drum-Patterns miteinander vermischt und gleichzeitig neues klangliches Terrain erkundet - traditionelle japanische Perkussionsinstrumente wie die Taiko und die Hyoshigi sowie westafrikanische Perkussion, eine Anspielung auf die afro-japanische, feudale und doch futuristische Welt, in der Yasuke lebt. Flying Lotus gewann kürzlich zusammen mit Thundercat einen Grammy für das beste Progressive R&B-Album (It Is What It Is) und erhielt bei den 63. Grammy Awards auch eine Nominierung als Produzent des Jahres.
Introducing Pruvan to Tectonic and to the world, with this debut EP of soundsystem smashing beats! Think – expertly crafted productions that effortlessly bring together some of the best elements from techno, D&B and dubstep. The US-born, Czech-based producer has carved a fresh space, bringing next level sounds together with finely tuned production skills.
Lead track Pozor sets the pace, just simple and effective, followed by a pick-up in tempo with Beastwoman; fiddly fun with Buckets and a vinyl exclusive tech-workout with All My Mites. The digital EP comes with 2 extra tracks, Raw Dawg & Yoji, providing bonus extra fire.
- A1: Signal From The Noise
- A2: Unfolding (Momentum 73) (Momentum 73)
- A3: City Of Mirrors (Feat Arthur Verocai)
- A4: Beside April (Feat Karriem Riggins & Arthur Verocai)
- A5: Love Proceeding (Feat Arthur Verocai)
- A6: Open Channels
- A7: Timid, Intimidating
- A8: Beside April (Feat Arthur Verocai - Reprise)
- A9: Talk Meaning (Feat Arthur Verocai, Terrace Martin & Brandee Younger)
Colored[29,03 €]
Das kanadische Ensemble BADBADNOTGOOD machte sich einen Namen als sie kurzerhand Jazz und HipHop miteinander verbanden - nun kehren sie mit ihrem Debüt auf XL Recordings zu ihren instrumentellen Anfängen zurück! Mit dem Talk Memory reflektieren sie die Geschichte und die Innovationen der Musiker und Komponisten, die sie auf dem Weg zum eigenen Sound beeinflussten. Die Band formte sich 2010 im Humber College Jazz Kurs in Toronto, das feste Trio-Line-Up mit Alexander Sowinski (Drums), Chester Hansen (Bass) und Leland Whitty (Gitarre und Holzbläser) existiert seit 2015. Für die drei ist ein Song ein lebender und atmender Organismus, der sich natürlich entwickelt und je nach Umgebung anders klingt. "Talk Memory" ist ein Album, das ganz in diesem Sinne entstanden ist und markiert auch einen Wechsel vom Ego hin zum Kollektiv, zur Balance und zur Harmonie. Es enthält musikalische Beiträge von Arthur Verocai, Karriem Riggins, Terrace Martin, Laraaji und der gefeierten Harfenistin Brandee Younger, die bereits mit Moses Sumney und Thundercat gearbeitet hat. Die Visuals entwarf Virgil Abloh mit seiner Designfirma Alaska-Alaska_äó, der auch das Albumcover gestaltet hat. "Talk Memory" ist ein Album, das betont, wie Musik als Konversation unabdingbar kollektiv und improvisiert sein muss. Es erinnert dabei an die typischen Momente einer Live Jazz- oder Soul-Show, in der der Frontmann jedes einzelne Bandmitglied vorstellt, um ihm/ihr den gebührenden Applaus zukommen zu lassen. Und so ist ein Album voller tiefer Zuneigung zur Musik und zur Community entstanden.
Einen schönen Fang hat das Chicagoer Label Trouble In Mind vor Kurzem mit DUMMY gemacht: Das Quintett aus Los Angeles verblüfft auf seinem Debüt ,Mandatory Enjoyment" mit einem derart ausgereiften Noise-Pop-Entwurf, das man kaum glauben mag, dass es sich hier um ein Erstlingswerk handelt. Nach gerade einmal zwei veröffentlichten EPs aus dem letzten Jahr, haben DUMMY ihren mit einem wundervollen Groove ausgestatteten Sound auf ,Mandatory Enjoyment" sichtlich gefunden und bis zur Perfektion destilliert. Das spielfreudige Debüt kombiniert geschickt Einflüsse aus Krautrock, Dream-Pop, Ambient, Psychedelic und Shoegaze zu einem Soundgebräu, das sowohl avantgardistisch als auch immer noch genug im Pop verwurzelt ist. Songs wie "Daffodils" und "Fissured Ceramics" zeichnen sich durch unerbittlich treibende Energie und reichlich psychedelischen Lärm aus. An anderer Stelle gleicht Dummy die Aggression mit meditativen Synthesizerlandschaften aus, die sich auf Sounddesign und Studioexperimente konzentrieren, wie bei dem motorischen "X-Static Blanket". Das Herzstück "H.V.A.C." und der letzte Track des Albums, "Atonal Poem", versuchen schließlich, diese beiden Pole miteinander zu verbinden und bieten mehrteilige Reisen durch unbekanntes Klangterritorium. Im Gegensatz zu der glückseligen Instrumentierung untersuchen Dummys sardonische Texte die Last des modernen Lebens, den Konsumismus, den Zusammenbruch der Umwelt, die Entfremdung und andere Ängste, die aus dem Leben in diesem absurden Moment der Geschichte entstehen. Innenarchitektur, Meeresverschmutzung, die Psychologie kommerzieller Architektur und Atomtests sind Themen, die aufgegriffen werden. Die rastlose Kreativität von Dummy treibt die Band immer weiter voran, sie fordern sich selbst ständig heraus und treiben ihren Sound in aufregende und erheiternde Bereiche. Dies ist - wie der Albumtitel schon sagt - "Mandatory Enjoyment". ENG Los Angeles band Dummy refuses to slow down. After releasing two cassette EP's in 2020 (on Popwig and Born Yesterday respectively), Dummy's debut full-length album arrives via Chicago's Trouble in Mind Records. Employing pummeling guitars and celestial ambience within the same breath, the band folds a myriad of reference points into their drone-pop style. Influence from '60s melodicism and '90s UK noise pop can be found woven in with inspiration from spiritual jazz, Japanese new age, and Italian minimalism. Dummy dodges the brooding, dark, dramatic tropes of contemporary "artistic" music often found in punk, experimental, and electronic, instead insisting on joyous and euphoric sonic palettes. They refuse to be artistically stagnant, continuously shifting their approach to writing across 12 tracks. Shaped by performances around Los Angeles in 2019, songs like "Daffodils" and "Fissured Ceramics" feature relentless driving energy and ample psychedelic noise. Elsewhere, Dummy counterbalances the aggression with meditative synthscapes focused on sound design and studio experimentation, like on the motorik "X-Static Blanket". Finally, centerpiece "H.V.A.C." and the album's final track, "Atonal Poem", seek to synthesize these two poles, offering multi-part journeys through uncharted sonic territory. In contrast to blissed-out instrumentation, Dummy's sardonic lyricism examines "the burden of modern life, consumerism, environmental collapse, alienation, and other anxieties born out of living in this absurd moment in history". Interior design, marine pollution, the psychology of commercial architecture, and nuclear testing are all featured subjects. Dummy's restless creativity keeps them moving ever-forward, continuously challenging themselves and pushing their sound into exciting and exhilarating places. This is - as the album title suggests - "Mandatory Enjoyment".
Einen schönen Fang hat das Chicagoer Label Trouble In Mind vor Kurzem mit DUMMY gemacht: Das Quintett aus Los Angeles verblüfft auf seinem Debüt ,Mandatory Enjoyment" mit einem derart ausgereiften Noise-Pop-Entwurf, das man kaum glauben mag, dass es sich hier um ein Erstlingswerk handelt. Nach gerade einmal zwei veröffentlichten EPs aus dem letzten Jahr, haben DUMMY ihren mit einem wundervollen Groove ausgestatteten Sound auf ,Mandatory Enjoyment" sichtlich gefunden und bis zur Perfektion destilliert. Das spielfreudige Debüt kombiniert geschickt Einflüsse aus Krautrock, Dream-Pop, Ambient, Psychedelic und Shoegaze zu einem Soundgebräu, das sowohl avantgardistisch als auch immer noch genug im Pop verwurzelt ist. Songs wie "Daffodils" und "Fissured Ceramics" zeichnen sich durch unerbittlich treibende Energie und reichlich psychedelischen Lärm aus. An anderer Stelle gleicht Dummy die Aggression mit meditativen Synthesizerlandschaften aus, die sich auf Sounddesign und Studioexperimente konzentrieren, wie bei dem motorischen "X-Static Blanket". Das Herzstück "H.V.A.C." und der letzte Track des Albums, "Atonal Poem", versuchen schließlich, diese beiden Pole miteinander zu verbinden und bieten mehrteilige Reisen durch unbekanntes Klangterritorium. Im Gegensatz zu der glückseligen Instrumentierung untersuchen Dummys sardonische Texte die Last des modernen Lebens, den Konsumismus, den Zusammenbruch der Umwelt, die Entfremdung und andere Ängste, die aus dem Leben in diesem absurden Moment der Geschichte entstehen. Innenarchitektur, Meeresverschmutzung, die Psychologie kommerzieller Architektur und Atomtests sind Themen, die aufgegriffen werden. Die rastlose Kreativität von Dummy treibt die Band immer weiter voran, sie fordern sich selbst ständig heraus und treiben ihren Sound in aufregende und erheiternde Bereiche. Dies ist - wie der Albumtitel schon sagt - "Mandatory Enjoyment". ENG Los Angeles band Dummy refuses to slow down. After releasing two cassette EP's in 2020 (on Popwig and Born Yesterday respectively), Dummy's debut full-length album arrives via Chicago's Trouble in Mind Records. Employing pummeling guitars and celestial ambience within the same breath, the band folds a myriad of reference points into their drone-pop style. Influence from '60s melodicism and '90s UK noise pop can be found woven in with inspiration from spiritual jazz, Japanese new age, and Italian minimalism. Dummy dodges the brooding, dark, dramatic tropes of contemporary "artistic" music often found in punk, experimental, and electronic, instead insisting on joyous and euphoric sonic palettes. They refuse to be artistically stagnant, continuously shifting their approach to writing across 12 tracks. Shaped by performances around Los Angeles in 2019, songs like "Daffodils" and "Fissured Ceramics" feature relentless driving energy and ample psychedelic noise. Elsewhere, Dummy counterbalances the aggression with meditative synthscapes focused on sound design and studio experimentation, like on the motorik "X-Static Blanket". Finally, centerpiece "H.V.A.C." and the album's final track, "Atonal Poem", seek to synthesize these two poles, offering multi-part journeys through uncharted sonic territory. In contrast to blissed-out instrumentation, Dummy's sardonic lyricism examines "the burden of modern life, consumerism, environmental collapse, alienation, and other anxieties born out of living in this absurd moment in history". Interior design, marine pollution, the psychology of commercial architecture, and nuclear testing are all featured subjects. Dummy's restless creativity keeps them moving ever-forward, continuously challenging themselves and pushing their sound into exciting and exhilarating places. This is - as the album title suggests - "Mandatory Enjoyment".
Die französische Avant-Rock-Band Aquaserge ließ schon immer Genregrenzen verschwimmen. Für die Ausgabe 46 der "Made To Measure"-Reihe widmet sie sich auf The Possibility Of A New Work For Aquaserge der zeitgenössischen klassischen Musik ab Mitte des 20. Jahrhunderts: Giacinto Scelsi (1905-1988), György Ligeti (1923-2006), Edgard Varèse (1883-1965) und Morton Feldman (1926-1987). Inspiriert von den unterschiedlichen Ansätzen der vier Komponisten in puncto Dynamik, Klangtextur und Länge der Stücke oder genauer gesagt, Scelsis Forschung über Klangfarbe und Schwingungen, Ligetis Cluster, Varèses melodischer Kubismus und Feldmans graphische Notation, ging die Band das Album intuitiv wie auch methodisch in einem auf neun Musiker*innen erweiterten Line-Up an. Das Album enthält zum einen drei langsame, ausgedehnt-weitläufige Stücke, in denen die Klangfarben der Instrumente miteinander zu einer klanglichen Materie verschmelzen. Diese Materie ist gleichzeitig immobil und mobil, wie in einigen Ligeti- oder Scelsi-Werken. Dagegen enthalten die Hommagen der Band an Varèse und Feldman Momente des Ausbruchs und wilder Improvisation. Diese von Aquaserge geschriebenen Kompositionen, werden mit raren Stücken von Edgard Varèse, eines davon auf Basis eines Gedichts von Verlaine. sowie von Morton Feldman mit einem Rilke-Text komplettiert, und zeigen das Gespür der Band für Melodien.




















