Mezzrow sind nach 30 Jahren zurück! Sie haben sich in den späten Achtzigern einen Namen in der Thrash Metal-Szene mit ihren von der Kritik hochgelobten Demotapes "Frozen Soul" und "Cross of Tormention" erspielt.
Im Jahr 1990 veröffentlichten sie ihren Debütklassiker "Then Came the Killing" über Active Records, eine Tochtergesellschaft von Music for Nations.
Das Album gilt noch heute als eine der besten, wenn nicht die beste Thrash-Metal-Veröffentlichung aus Schweden und Skandinavien. Dieses legendäre Album wurde zusammen mit allen Demos neu gemastert und im Mai 2022 über Hammerheart Records veröffentlicht. Im Jahr 2021 stieg Mezzrow wie ein Phoenix aus der Asche auf, als Bassist Conny Welén (ex- Hexenhaus) und Sänger Uffe Pettersson (ex-Rosicrucian) beschlossen, ein neues Zeichen in der Thrash Metal-Welt von heute zu setzen.
Zusammen mit den neuen Gitarristen Magnus Söderman (Nightrage) und Ronnie Björnström (ex-Defiatory, ex-Aeon) wurden neue Killersongs geschrieben, die puren Thrash Metal der Spitzenklasse
darstellt.
quête:noch
Mezzrow sind nach 30 Jahren zurück! Sie haben sich in den späten Achtzigern einen Namen in der Thrash Metal-Szene mit ihren von der Kritik hochgelobten Demotapes "Frozen Soul" und "Cross of Tormention" erspielt.
Im Jahr 1990 veröffentlichten sie ihren Debütklassiker "Then Came the Killing" über Active Records, eine Tochtergesellschaft von Music for Nations.
Das Album gilt noch heute als eine der besten, wenn nicht die beste Thrash-Metal-Veröffentlichung aus Schweden und Skandinavien. Dieses legendäre Album wurde zusammen mit allen Demos neu gemastert und im Mai 2022 über Hammerheart Records veröffentlicht. Im Jahr 2021 stieg Mezzrow wie ein Phoenix aus der Asche auf, als Bassist Conny Welén (ex- Hexenhaus) und Sänger Uffe Pettersson (ex-Rosicrucian) beschlossen, ein neues Zeichen in der Thrash Metal-Welt von heute zu setzen.
Zusammen mit den neuen Gitarristen Magnus Söderman (Nightrage) und Ronnie Björnström (ex-Defiatory, ex-Aeon) wurden neue Killersongs geschrieben, die puren Thrash Metal der Spitzenklasse
darstellt.
Vier Jahre nach dem weltweit veröffentlichten und von der Kritik gefeierten Album "Nucleus" im Jahr 2019 (eine Neuaufnahme ihrer klassischen Hits mit englischen Texten) hat die führende japanische Heavy-Metal-Band ANTHEM die pandemische Auszeit klug genutzt und ist nun startklar, ihr brandneues Studioalbum "Crimson & Jet Black" zu veröffentlichen.
Alle Songs sind wieder in englischer Sprache, und das Album wird weltweit veröffentlicht werden.
Das Ziel von ANTHEM für das 21. Jahrhundert ist es, jedes ihre früheren Werke zu toppen, und mit diesem Album haben sie sich selbst noch einmal übertroffen!
"Crimson & Jet Black" ist unverkennbar "ANTHEM", klingt aber gleichzeitig frisch. Die Band hat wieder einmal bewiesen, dass sie eine der konkurrenzfähigsten Heavy Metal Bands der Welt ist und eine Kraft, mit der man rechnen muss. Verpassen Sie nicht ihr neues Kapitel, das gerade erst begonnen hat!!!
Vier Jahre nach dem weltweit veröffentlichten und von der Kritik gefeierten Album "Nucleus" im Jahr 2019 (eine Neuaufnahme ihrer klassischen Hits mit englischen Texten) hat die führende japanische Heavy-Metal-Band ANTHEM die pandemische Auszeit klug genutzt und ist nun startklar, ihr brandneues Studioalbum "Crimson & Jet Black" zu veröffentlichen.
Alle Songs sind wieder in englischer Sprache, und das Album wird weltweit veröffentlicht werden.
Das Ziel von ANTHEM für das 21. Jahrhundert ist es, jedes ihre früheren Werke zu toppen, und mit diesem Album haben sie sich selbst noch einmal übertroffen!
"Crimson & Jet Black" ist unverkennbar "ANTHEM", klingt aber gleichzeitig frisch. Die Band hat wieder einmal bewiesen, dass sie eine der konkurrenzfähigsten Heavy Metal Bands der Welt ist und eine Kraft, mit der man rechnen muss. Verpassen Sie nicht ihr neues Kapitel, das gerade erst begonnen hat!!!
- A1: Erklärung
- A2: Mein Baby War Beim Frisör
- A3: Vokuhila
- A4: 3-Tage-Bart
- A5: No Future (Ohne Neue Haarfrisur)
- A6: Look, Don't Touch
- A7: Straight Outta Bückeburg
- A8: Medusa-Man (Serienmörder Ralf)
- B1: Haar
- B2: Dauerwelle Vs Minipli
- B3: Der Afro Von Paul Breitner
- B4: Motherfucker 666
- B5: Monika
- B6: Hair Today, Gone Tomorrow
- B7: Am Ende Meines Körpers
- B8: Kaperfahrt
- B9: Zusammenfassung
1996. Eure ärzte aus Berlin machen jetzt Ernst. Also: Quatsch. Ein Konzeptalbum. Also: „Konzept“- Album. Nur ein halbes Jahr nach ihrem immer noch anhaltenden Supererfolg „Planet Punk“. Es ist zum
Haare raufen.
„Le Frisur“ steht in der ansehnlichen Reihe von Schnapsideen der Besten Band der Welt unangefochten auf Platz eins. Eigentlich als kleine Spaß-EP zwischendurch geplant, sind es am Ende 17 Songs über Haare.
Warum? Weil es die Idee gibt. Weil es keinerlei Sinn macht. Weil sie es wollen.
In nur 14 mit absurden Einfällen vollgepackten Tagen eingespielt, ist „Le Frisur“ nach herkömmlichen Musikgeschäftskriterien ein eher … äh … durchwachsener Erfolg. Aber Legende. Mit gleich einer Menge
Fan-Lieblings-Geheimtipps à la „Der Afro von Paul Breitner“, „Vokuhila Superstar“ oder „Motherfucker 666“. Die Todesmetall-Anleihe „Dauerwelle vs. Minipli“ wird zum Dauerklassiker auf den Konzerten. Zwei ausgewachsene Allzeit-die ärzte-Hits gibts mit „Mein Baby war beim Friseur“ und „3-Tage-Bart“ obendrein.
Die ärzte: Jetzt mit ganz viel Hair Metal und Videodreh in Los Angeles. Mit fast ganz echtem NeunzigerBoyband-Charme. Und mit Geili-geili-Supertyp.
„Le Frisur“ erscheint ausschließlich als Vinylalbum (inklusive Downloadcode) am 3. Februar 2023.
Inhaltlich haben die Norweger aber ein bisschen was verändert. Die neuen Songs können getrost als musikalische Zeitreise deklariert werden. Das bedeutet aber nicht, dass sie sich auf »IV« aus ihrer musikalischen Komfortzone bewegen, denn die liegt immer noch zwischen brachialen aber melodischen Riffs, ausgefeilten Soli und dem Spiel einer Rhythmusgruppe, die ihresgleichen sucht. Dazu trägt seit Kurzem auch der neue Bassist Hallvard Gaardløs bei. Last but not least ist da noch die unverkennbare Reibeisenstimme von Per Borten.
Die Inspiration und die Einflüsse auf dem neuen Album haben sich allerdings hörbar weiterentwickelt. Und so ist »IV« ein Tribut an die New Wave of British Heavy Metal, an Bands wie Motörhead, Thin Lizzy, Iron Maiden und Judas Priest – aber eben ohne, dass Spidergawd dabei ihren eigenen Signaturesound aufgeben. Das Ergebnis ist ein regelrechtes Hardrockmonster, das seine Hörer ein Stück weit mit zurück in die Vergangenheit nimmt.
We’re still harvesting the fruits of those past days in seclusion, the cabin fever induced creative outbursts, ideas that would probably have never surfaced without these enforced trips to our inner minds. Lockdown transcendence.
“Don’t Cry” by Italo-Brazilian DJ producer Stephan Barnem and Futuristant is another impressive testament of those days. Secluded in Stephan’s studio in Northern Italy, the duo subconsciously conjured the spirits of one of their mutual favorite bands, Depeche Mode and created a fierce, boombappy Neo New Wave smasher contrived to send rays of hope into the darkest corners of this mad world. We had to add a gratuitous beatless version to the EP that amplifies the cinematic depth and healing potency of this song.
If “Don’t Cry” echoes the dark brooding euphoria of Depeche Mode’s “Music For The Masses” era, the flipside cut “Elysium” harks back to the synthwave happy days of their debut “Speak & Spell”. It’s a wonderfully careless track that’s bringing a dearly needed breeze of fresh air to today’s discerning dancefloors.
Boys don’t cry for me Argentina. Save your tears for another day.
Wir ernten immer noch die Früchte jener vergangenen Tage in Abgeschiedenheit, der vom Lagerkoller verursachten kreativen Ausbrüche, Ideen, die ohne diese erzwungenen Reisen in unser Inneres wahrscheinlich nie entstanden wären. Lockdown-Transzendenz.
„Don’t Cry“ des italo-brasilianischen DJ-Produzenten Stephan Barnem und Futuristant ist ein weiteres beeindruckendes Zeugnis jener Tage. In der Abgeschiedenheit von Stephans Studio in Norditalien, beschwor das Duo unbewusst die Geister einer ihrer gemeinsamen Lieblingsbands, Depeche Mode, herauf und schuf einen wilden, boombappigen Neo-New-Wave-Smasher, der Licht in die dunkelsten Ecken dieser verrückten Welt senden wird. Wir mussten der EP eine Beatless-Version von “Don’t Cry” hinzufügen, die die filmische Tiefe und heilende Kraft dieses Songs noch verstärkt.
Wenn „Don’t Cry“ die dunkle, grüblerische Euphorie von Depeche Modes „Music For The Masses“-Ära widerspiegelt, erinnert der Flipside-Cut „Elysium“ an die Happy Synthwave-Tage ihres Debüts „Speak & Spell“. Es ist ein wunderbar sorgloser Track, der den dringend benötigten frischen Wind auf die anspruchsvollen Tanzflächen von heute bringt.
Boys don’t cry for me Argentina. Save your tears for another day.
Die neuseeländische Musikerin und Produzentin Princess Chelsea präsentiert ihr kommendes "nervous breakdown album" "Everything Is Going To Be Alright", das im pastoralen Aotearoa Neuseeland aufgenommen wurde und eine Art Trostspender ist. Es sind keine traurigen Lieder, sondern die beiden Eröffnungs- und Schlusstracks erzählen von Chelseas Genesung und sind als kathartischer Hörgenuss für alle gedacht, die es brauchen könnten. "If you feel you want to die / trust me darling / it just takes time", singt sie in "Time". In der Zwischenzeit zeigen Chelseas sorgfältig geschichtete Gesangsmelodien über Mellotron-Flöten und Harfe, verwoben mit Live-Cello und Violine, ihre Fähigkeiten als Arrangeurin und Produzentin. Princess Chelseas cineastischer, verträumter Pop hat sich in elf Jahren, fünf Alben, einer EP und elf Singles weiterentwickelt. Ihre Vortragsweise und ihr Songwriting zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine fast naive Ernsthaftigkeit mit zynischem, augenzwinkerndem Witz und akustischen Funken überlagert. Ihr Grunge-Girlgroup-Song "I Love My Boyfriend" aus dem Jahr 2018 und ihr von Nancy & Lee inspiriertes "Cigarette Duet" aus dem Jahr 2011 haben ihren Bekanntheitsgrad durch den Einfluss einer neuen TikTok-Generation in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Für dieses Album wurden Chelseas Instrumentalarrangements von ihrer Live-Band inspiriert, die die Schlafzimmerdemoaufnahmen mit einem überraschenden Sound interpretiert hat. Es klingt anders, als man vielleicht erwarten würde. "The Forest" wurde live in einem Take mit Chelsea und der gesamten Band im beliebten neuseeländischen "The Lab" aufgenommen und zeigt dynamische Gitarrenwände und eine leidenschaftliche Gesangsperformance. Es ist eine markante Abweichung von ihrem bisherigen Schaffen und stellt eine weitere Einführung in das dar, was sie seit der Veröffentlichung der verträumten und doch düsteren Single "Everything is Going To Be Alright" im Februar als ihr "Gitarrenalbum" bezeichnet hat. Chelseas Fähigkeiten als Arrangeurin und Produzentin kommen auf dem Album voll zur Geltung, aber oft in Form von komplizierten Gitarrenarrangements, die an The Cars und die Breeders ("Forever is a Charm") und an klassische neuseeländische Flying Nun-Bands der 80er und 90er Jahre ("Love is More") erinnern. Obwohl das Album eine deutliche musikalische Entwicklung darstellt, sind ihre Markenzeichen immer noch da - klassische 80er Jahre Synths (Yamaha DX7, Roland D-50), vielschichtige Melodien, orchestrale Instrumente, verträumter Gesang, verdrehter Pop, der oft Vergleiche mit Julee Cruise oder Enya gezogen hat.
- In The Air Tonight
- Story Of My Life
- Johnny B
- Time After Time
- Where The Streets Have No Name
- Ain't No Sunshine
- Red Baron
- Don't Look Back In Anger
- Mat Piano Song
- Hotel California
- Dancing Queen
- Dream On
- Drum Solo
- Flugzeuge Im Bauch
- Change
- Livin' On A Prayer
- Still Haven't Found
- Seven Nation Army
- When I Was In Town
- Fields Of Gold
”MIXTAPE Live” zum ersten Mal auf Vinyl!
Angelo Kelly ging 2014 das erste Mal auf MIXTAPE-Tour und die daraus entstandenen Liveaufnahmen sind mittlerweile legendär. Zum allerersten Mal wird dieser Klassiker von ihm als Vinyl-Edition erscheinen.
Mit insgesamt 20 Songs wird dieses legendäre Livealbum auf 2 LPs zu hören sein. Beide Schallplatten sind in einem mega coolen White & Black Splattered-Vinyl. Das ganze kommt dann noch in einem Gatefold Cover.
Viele haben danach gefragt und jetzt ist es endlich soweit: ”MIXTAPE Live“ zum ersten Mal auf Vinyl!
1988 machte sich ein Mitarbeiter der Firma Noise Records
selbstständig und gründete TRC (The Record Company). Neben
den Dirty Strangers (mit Mitgliedern der Rolling Stones) und
der spanischen Hardrockband Helpless, gab es diese seltsame
Platte mit dem futuristischen Auge auf dem Cover: MYSTERY.
Schon bei Veröffentlichung im Jahr 1988 hat die LP gnadenlos
polarisiert. Während man sich im deutschen Metal Hammer mit drei
Punkten und einer etwas hilflos wirkenden Kritik zufrieden geben
musste, erntete man im englischen Kerrang eine Vier-K-Wertung
und Aussagen wie „Was wir hier haben ist der interessanteste
Progressive-Thrash-Crossover, den ich seit Langem gehört habe“.
Rückblickend ist dennoch klar: Für dieses Album war die Welt 1988
noch nicht bereit.
Hört man sich die hochgradig eigenwilligen und definitiv auch
einzigartigen Stücke von Mystery an, dann kann man bereits
vermuten, dass hier keine jungen Heavy Metal Fans am Werke
waren, die auf den Pfaden ihrer Idole wanderten. Die Songs stecken
voller Ideen, die die meisten Metalmusiker niemals in dieser Form
gehabt hätten. Und auch die Umsetzung ließ schon immer den
Verdacht aufkommen, dass hier Profimusiker aus einem anderen
Genre beauftragt wurden, ein Heavy Metal Album zu schreiben und
aufzunehmen – natürlich standesgemäß mit Künstlernamen wie
The Lion oder Mike Battista. Genau dies hat sich nun nach Jahren
der Nachforschungen bewahrheitet und wird am VÖ-Tag enthüllt.
Danach dürfte die Scheibe auch bei einer anderen Zielgruppe zu
einem Objekt der Begierde werden…doch mehr wird hier und heute
noch nicht verraten.
Das Booklet enthält Liner Notes von Sänger „Gerald L.“, die die
Hintergründe (inklusive Namen und Orten) erzählen. Dazu gesellt
sich Neudi (Manilla Road, Trance, A&R bei Golden Core), der als
großer Fan der LP seit den Neunzigern an der „Aufklärung des Falles
Mystery“ gearbeitet hat und erst 2022 damit Erfolg gehabt hat.
Dies hat zeitgleich zur Wiederveröffentlichung geführt, nachdem die
Rechteverhältnisse (es gibt nur noch einen lebenden Musiker der
Mystery-Besetzung) geklärt werden konnten.
Auch heute wird nicht jeder Metalfan in die Welt von Mystery
hineinfinden, doch wer es schafft, hat ein Album fürs Leben
gefunden und muss sich der Suchtgefahr hingeben. Gleichförmige
Metalalben gab es in den letzten 40 Jahren schon genug…
- A1: Flieger, Grüss Mir Die Sonne
- A2: Auf Der Reeperbahn Nachts Um Halb Eins
- A3: Das Herz Von St Pauli
- A4: Und Über Uns Der Himmel
- A5: Goodbye Jonny
- A6: Ich Bin Der Hans Im Glück
- A7: Hoppla, Jetzt Komm' Ich
- A8: Das Letzte Hemd Hat Leider Keine Taschen
- B1: La Paloma
- B2: Nimm Mich Mit, Kapitän, Auf Die Reise
- B3: Komm Auf Die Schaukel Luise
- B4: In Jedem Hafen Gibt's Den "Blauen Peter
- B5: Einmal Noch Nach Bombay
- B6: Der Wind Und Das Meer
- B7: Jawohl Meine Herren
- B8: Das Ist Die Liebe Der Matrosen
„ELEMENT OF CRIME hat es immer schon gegeben; bevor sich die Band vor Jahrzehnten gegründet hat, hat man diese Musik wohl schon in sich drin gehört. Lässigkeit mit Herz, Wippen mit Schnauze,
Unangestrengtheit auf die Spitze getrieben, aber niemals schlampig. ELEMENT OF CRIME ist ein Lebensgefühl, ohne das die Welt weder denk- noch aushaltbar wäre. Jetzt also ein neues Album „MORGENS
UM VIER“. Ich bin da neuerdings auch schon immer wach, nicht: noch, wie früher. Wir sind wohl alle bisschen stiller geworden, in den letzten Jahren: „Wir haben keine Lösung, wir haben Lieder“, ja, muss
man zugeben. Und scheint es nicht vielen, als ob gerade der oder die Liebste eine Axt in den Händen hielte? Fast logisch, dass es die Katze ist, die fragt: „Leute, wo soll das enden?“ Die Katze! Hoffe nur,
jemand hat bald eine Antwort darauf. Bis dahin: Mitwippen, mitsummen, mitleiden, sich nicht erwischen lassen.“
Eva Menasse
Devon Church ist ein aus Winnipeg, Manitoba, stammender und in New York City lebender Singer-Songwriter. Er war viele Jahre lang Multiinstrumentalist, Co-Autor und Produzent des Dreampop-Duos Exitmusic, dessen Album Passage 2012 bei Secretly Canadian erschien und von Pitchfork als "aufrührerisch, cineastisch und manchmal brillant" beschrieben wurde. 2018, im selben Jahr, in dem Exitmusic ihren Abgesang The Recognitions auf felte veröffentlichte, brachte Church sein Solodebüt We Are Inextricable ebenfalls auf felte heraus, das die texturalen elektronischen Elemente, die er während der Exitmusic-Jahre genutzt hatte, in den Dienst eines Songwriting-Stils stellte, der in der Folk-Rock-Tradition verwurzelt ist. Nachdem Church 2019 in den gesamten USA aufgetreten war (im Vorprogramm von Orville Peck, Adam Green, Kirin J Callinan und Black Marble), machte er sich an die Arbeit, um sein neuestes Werk, Strange Strangers, aufzunehmen, während er in einer Scheune im ländlichen Pennsylvania Zuflucht vor der globalen Pandemie suchte. Das größtenteils selbst produzierte Album klingt, als hätte Eno aus der Apollo-Ära Phil Spector auf halbem Wege zu den Aufnahmen von Death of a Ladies Man die Regler (und die Pistole) entrissen. Die atmosphärischen Elemente von Churchs früheren Produktionen werden auf dem Album sublimiert und in den Dienst von bandgesättigtem Gesang, Combo-Orgeln und Gitarren gestellt. Seine Stimme, die seit seinem Debüt selbstbewusster und zurückhaltender geworden ist, ist immer noch irgendwo zwischen einem lakonischen Lee-Hazelwood und einem rauchigen Tom Waits, aber sie wird bei Stücken wie dem intensiv melodischen und treibenden "Flash of Lightning in a Clear Blue Sky" deutlich ruhiger. Die engelsgleichen Backing Vocals von Churchs Partnerin, der Künstlerin Ada Roth, verleihen dem Bariton des weltmüden Erzählers eine Aura von traumhafter Leichtigkeit. Wenn Roth in gedämpften, an Hope Sandoval erinnernden Tönen in den Vordergrund tritt und einen Text wie "We're so bored of the apocalypse" vorträgt, nehmen die Dinge eine subtil bedrohliche Wendung in Richtung Pop-Surrealismus. Ein Sinn für kosmischen schwarzen Humor hat sich in Churchs Texte eingeschlichen. Strange Strangers leiht sich den Titel von dem Öko-Philosophen Timothy Morton: "The strangeness of strange strangers is itself strange, meaning the more we know about an entity the stranger it becomes."
John Eliot Gardiner feiert am 20. April 2023 seinen 80. Geburtstag. Parallel zu der 64-CD umfassenden Box werden zudem noch zwei bedeutende Alben auf Vinyl veröffentlicht: Händels Wassermusik und Purcells King Arthur.
Als dieses Album 1980 mit Händels Wassermusik aufgenommen wurde, war das Ensemble English Baroque Soloists erst zwei Jahre zuvor gegründet worden.
John Eliot Gardiner hatte 1964 zunächst den Monteverdi-Chor und 1968 das Monteverdi-Orchester gegründet, das auf modernen Instrumenten spielte.
In den späten 1970er Jahren wechselte das Orchester zu historischen
Instrumenten und wurde zu den English Baroque Soloists.
Das erste Konzert unter dem neuen Namen fand 1977 bei den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik statt. Die Wassermusik-Suiten sind eine der ersten Aufnahmen der English Baroque Soloists. Gardiners Ästhetik bestand aus Genauigkeit, instrumentaler Perfektion, Intonation und Dynamik - es ging darum, alle Vorurteile, die es damals über den Barock geben konnte, abzubauen
HEATHEN FORAY haben es sich von Anfang an auf die Fahnen geschrieben, harten Death Metal mit unbeschwerten und eingängigen Melodien zu verbinden, die noch lange im Gedächtnis bleiben. Kombiniert mit Folk-Elementen hat sich diese Herangehensweise ausgezahlt, denn die Band hat sich mit ihren eingängigen Songs und heftigen Riffs eine beachtliche Fangemeinde erspielt.
Während genreähnliche Bands dazu neigen, sich in mittelalterliche Kleidung zu hüllen oder auf der Bühne Wikinger zu spielen, interpretieren HEATHEN FORAY die Verbundenheit mit den heidnischen Bräuchen auf eine moderne Art und Weise
- A1: Wir Bauen Eine Neue Stadt
- A2: Die Freude
- A3: Gute Luft
- A4: Ahoi, Nicht Traurig Sein
- A5: Grünes Winkelkanu
- B1: Morgen Wird Der Wald Gefegt
- B2: Deutschland Kommt Gebräunt Zurück
- B3: Hat Leben Noch Sinn?
- B4: Eine Geschichte
- B5: Madonna
- C1: Rote Lichter
- C2: Glücklich Wie Nie
- C3: Kinder, Der Tod (Version)
- C4: Telefon
- C5: Kinder, Der Tod
- C6: Aschenbecher
- D1: Gute Luft (Live)
- D2: Hat Leben Noch Sinn (Live)
- D3: Herzmuskel (Live)
- D4: Copyright Control
- D5: Morgen Wird Der Wald Gefegt (Live)
- D6: Rote Litcher (Live)
re-release Neben Fehlfarben zählten Palais Schaumburg zur intellektuellen Speerspitze dessen, was man zu Beginn der 1980er Jahre marktschreierisch als Neue Deutsche Welle zusammenfasste. Anlässlich der Band-Reunion in traditioneller Erstbesetzung mit Holger Hiller und Thomas Fehlmann veröffentlicht Bureau B nun ihr leichtfüßiges und verqueres, abstraktes und poppiges, dilettantisches und versiertes Debütalbum, das seit seinem Erscheinen im Jahr 1981 - ähnlich "Monarchie und Alltag" - eine Sonderstellung einnimmt, in angemessener und ergänzter Form wieder, was das Ganze zu einem Leckerbissen für Kenner und Sammler macht: Das Reissue beinhaltet über "Palais Schaumburg" hinaus noch eine zweite CD/LP, die sämtliche vor dem Debüt eingespielten Stücke sowie einen bislang unveröffentlichten Mitschnitt eines Konzerts in Holland enthält. Das üppig ausgestattete Booklet präsentiert seltenes Fotomaterial und einen Begleittext von Chris Bohn, Redakteur bei "The Wire".
„Grace“ - Das erste Studioalbum von Angelo Kelly seit über 10 Jahren!
In Angelo Kellys neuem Album „Grace” erlebt man den Musiker so nah und persönlich wie noch nie zuvor.
Denn es ist ein Album mit jenen „Songs ..., die mich zum Teil mein ganzes Leben lang begleitet haben und die mir viel bedeuten”, so der Künstler selbst.
Das Besondere dabei: alle Songs sind “One-Takes” und wurden analog mit einer Bandmaschine aufgenommen und gemischt. Die einzigartige Stimme von Angelo Kelly ist untermalt mit den irish traditionellen Tönen und Melodien des Musikers. Nichts retuschiert oder aufgehübscht, einfach echt und authentisch!
„Es ist einfach die ehrlichste Art, ein Album zu produzieren. Das Album steckt voller Emotionen und ich glaube es wird viele Menschen berühren - und das ist, was Musik ausmacht!”, so Angelo Kelly.
Mit „Grace‘‘ nimmt der Künstler die Zuhörenden mit auf eine intime musikalische Begegnung. Bei den Aufnahmen befanden sich alle Musiker gemeinsam in einem Raum. Dadurch entstand eine Art „LagerfeuerRomantik‘‘ die den Vibe und die Leidenschaft jedes einzelnen Musikers perfekt einfängt.
Das Album „Grace” ist als CD und auf Vinyl erhältlich.
Die schwarze Vinyl Edition löst die ausverkaufte coloured Vinyl ab.
Eco Coloured Edition
Elena Tonra ist zwar keine passionierte Schwimmerin, aber der Sound auf dem neuen Daughter Album "Stereo Mind Game" klingt wie ein Ozean, in den man eintauchen möchte. Das dritte Album der britischen Band, gleichzeitig das erste Studioalbum seit sieben Jahren, setzt sich damit auseinander, was es bedeutet, von geliebten Menschen und auch von sich selbst getrennt zu sein - ein komplexes Thema. Daughter, das Trio bestehend aus Elena Tonra, Igor Haefeli und Remi Aguilella - wurde 2010 gegründet. Nach der Veröffentlichung von zwei Studioalben, "If You Leave" (2013) und "Not to Disappear" (2016), und dem Videospiel-Soundtrack Music "From Before the Storm" (2017), beschlossen sie, eine Auszeit voneinander zu nehmen. Kurz zuvor jammten sie allerdings noch gemeinsam in Los Angeles, zwischen einer Support-Tour für The National und ihren ersten Headline-Shows in Südamerika. Hier begann die Arbeit am neuen Album. Danach herrschte erst einmal Stille - als Band und untereinander. In den nächsten Jahren, in denen die Mitglieder an ihren eigenen Projekten arbeiteten, darunter auch Tonras Soloplatte als Ex:Re, trafen sich Daughter gelegentlich zum gemeinsamen Schreiben in Studios in London, Portland und San Diego, wo Haefeli 2019 für sechs Monate lebte. Die zentrale romantische Figur der Platte ist jemand, den Tonra dort kennengelernt hat, als sie aus London zu Besuch kam. Sie teilten eine bedeutende Verbindung, aber sie wusste, dass der Atlantik zwischen ihnen liegt. Daughter begann 2021 konkret mit den Aufnahmen für die zwölf Songs des Albums. Haefeli, der in Bristol lebt, traf sich mit Tonra in den Middle Farm Studios in Devon. Aguilella, der in Portland, Oregon, lebt, nahm seine Schlagzeugparts im Bocce Studio in Vancouver, Washington, auf. Haefeli produzierte eine Reihe der Songs, während Tonra "Junkmail" produzierte. Den Rest haben sie gemeinsam produziert. Die Sehnsucht, physische Entfernungen zu überwinden, ein Gefühl, das sich während der Pandemie noch verstärkt hat, ist in viele dieser Stücke eingeflossen. Auf "Wish I Could Cross the Sea" hören wir Sprachnotizen von Tonras junger Nichte und ihrem Neffen, die in Italien leben. "(Missed Calls)" enthält eine weitere Sprachnotiz, in der ein Freund einen Traum beschreibt. Gefüttert mit einigen modularen Effekten, klingt er geisterhaft eindringlich. Diese Nachrichten, Versuche einer Verbindung von geliebten Menschen, die man nicht sehen kann, "können einen aus dem Brunnen ziehen", sagt Tonra - aber nur, wenn man den Hörer abnimmt. Wenn man andere hereinlässt, kann Schönheit entstehen. Tiefes Gefühl kommt von den Bögen des 12 Ensemble, dem in London ansässigen Streichorchester, das bei vielen Stücken des Albums zu hören ist. Die von Haefeli und Tonra arrangierten und von Josephine Stephenson orchestrierten Stücke wurden, passenderweise, im The Pool aufgenommen, einem Raum in Bermondsey im Süden Londons, der eine ehemalige Badeanstalt war. Ein Blechbläserquartett verleiht auch "Neptune" und "To Rage" eine wohlig klangliche Wärme. Während Daughters frühere Arbeiten ihre Kraft in ihrer entwaffneten und emotionalen Ehrlichkeit fanden, handelt "Stereo Mind Game" von gegensätzlichen Gefühlen. "Es geht darum, nicht in absoluten Kategorien zu arbeiten", sagt Haefeli. Nach mehr als einem Jahrzehnt, in dem sie die dunkelsten Emotionen darstellten, haben Daughter ihr bisher optimistischstes und ein fast schon strahlendes Album aufgenommen.
Pink Vinyl
Die Wahl-New-Yorkerin Yaeji hat sich in den letzten Jahren als Produzentin, Sängerin und DJ mit ihren introspektiven Dance-Floor-Hymnen eine ganz eigene Nische geschaffen. Nach der Veröffentlichung ihrer Debüt-EPs, sowie den Singles "Raingurl" und "Drink I"m Sippin On" in 2017, war sie auf Charli XCXs 2019er Album "Charli" zu hören, remixte Songs für Dua Lipa oder Robyn, kollaborierte mit dem Seouler-Künstler OHHYUK, verkaufte weltweite Headline-Touren aus und eröffnete ihren eigenen Lifestyle Webstore JI-MART. Ihr Sound und ihre Einflüsse sind dabei so vielschichtig wie ihre Herkunft. Geboren im Jahr 1993 in New York reicht ihr Stammbaum von Seoul über Tokyo bis nach Atlanta - Einflüsse die sich in ihrer Musik in Form von koreanischem Indie-Rock und Electronica, 2000er Hip-Hop, sowie Leftfield Bass und Techno wiederfinden. Mit ihrem 2020er Mixtape "WHAT WE DREW“ schärfte Yaeji noch mal ihre Vision als Musikerin, die kreativ losgelöst von Sprachen Genre-Grenzen zu sprengen vermag - kein Wunder, dass sie daraufhin von Pitchfork 2022 zu einer der "25 Artists Shaping the Future of Music" ernannt wurde. Die nahe Zukunft wird sie ebenfalls prägen. Schließlich erscheint am 7. April nun endlich das Debütalbum "With A Hammer" bei XL Recordings. Entstanden innerhalb von zwei Jahren in New York, Seoul und London kurz nach der Veröffentlichung des Mixtapes und während den Lockdowns ist es eine Ode an die Erforschung ihrer selbst, setzte sie sich doch dabei mit ihren eigenen Emotionen auseinander - besonders mit ihrer eigenen, in ihr brodelnden Wut. Während sie textlich zwischen englisch und koreanisch springt, nutzt sie erstmals auch Live-Instrumente, sei es in Form von einem Ensemble an Musikern oder auch zum ersten Mal sie selbst an der Gitarre. "With A Hammer" beinhaltet darüber hinaus auch Features der Produzenten und engen Verbündeten K Wata und Enayet, sowie Gast-Vocals der Londonerin Loraine James und von Nourished by Time aus Baltimore.
Gemeinsam macht zwei plus zwei nicht vier, sondern eins.
Dieses ungewöhnliche Quartett bildet eine Einheit des Geistes, aus der ein einziger, fließender Klang entspringt.
Weder Jazz noch traditionelle Volksmusik, weder Kammermusik noch Avantgarde für sich ist das, vielmehr von allem etwas und alles auf einmal. Ein Album, in dem sich Virtuosität in einer besonderen Kunst der Komplizenschaft ausdrückt und wo aus der Idee des gegenseitigen Zuhörens ein hinreißendes vierstimmiges Lied entspringt.
— Als Digipak CD oder 180g schwarzes Vinyl erhältlich
— Ballaké Sissoko (Kora), Vincent Segal (Cello), Vincent
Peirani (Akkordeon) und Emile Parisien (Sopransaxofon)
— Eine außergewöhnliche Paarung, die für Genre-Experimente und deren Überschreitungen steht




















