"Stand in Your Light" ist eine Herzensangelegenheit. Die Liebe zur Musik und die Leidenschaft für Rock tropft bittersüß aus jeder Honigwabe der getragenen Melodien, die VENUS PRINCIPLE für ihr Debüt geschaffen haben. Obwohl es sich um den Erstling des britisch-schwedischen Kollektivs handelt, lässt sich die Reife und hart erarbeitete Erfahrung der beteiligten Veteranen aus jeder dieser Hymnen für die Geschundenen und Geplagten klar heraushören. Im Zentrum von "Stand in Your Light" steht der klassische Rock, dem VENUS PRINCIPLE jedoch ihren eigenen Stempel aufdrücken. Dabei treten besonders die Elemente Dunkelheit und Schmerz hervor, die eine schreckliche musikalische Schönheit erzeugen. Doch ebenso wie es keinen Schatten ohne Licht gibt, liefern die britisch-schwedischen Musiker als Kontrast auch zarte Momente der Hoffnung und Wärme. Gerade in diesen scheinbaren Widersprüchen schimmert aus "Stand in Your Light" der Metal-Aspekt einiger beteiligter Musiker durch und bietet Balsam für die Wunde, die das Ende von ANATHEMA geschlagen hat. VENUS PRINCIPLE wurden im Herbst 2019 gegründet, nachdem sich mehrere ihrer Mitglieder von CRIPPLED BLACK PHOENIX getrennt hatten. Da sich trotz der Trennung ihre Liebe zum dunklen, melodischen Art-Rock und zur psychedelische Musik aber keineswegs erkaltet hatte, beschloss die Gruppe enger Freunde noch weitere gute Bekannte zu rekrutieren, unter denen sich aktive und ehemalige Mitglieder von AT THE GATES, ISON, TACOMA NARROWS BRIDGE DISASTER und LOUISE LEMÓN befanden. Damit war die neue Rockband VENUS PRINCIPLE geboren. Obwohl "Stand in Your Light" ganz am Anfang einer langen Karriere steht, liefern VENUS PRINCIPLE bereits ein ausgereiftes Meisterwerk ab. Dieses Album vollbringt das schwierige Kunststück, die Anhänger von Rock und Metal gleichermaßen zu begeistern.
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"Stand in Your Light" ist eine Herzensangelegenheit. Die Liebe zur Musik und die Leidenschaft für Rock tropft bittersüß aus jeder Honigwabe der getragenen Melodien, die VENUS PRINCIPLE für ihr Debüt geschaffen haben. Obwohl es sich um den Erstling des britisch-schwedischen Kollektivs handelt, lässt sich die Reife und hart erarbeitete Erfahrung der beteiligten Veteranen aus jeder dieser Hymnen für die Geschundenen und Geplagten klar heraushören. Im Zentrum von "Stand in Your Light" steht der klassische Rock, dem VENUS PRINCIPLE jedoch ihren eigenen Stempel aufdrücken. Dabei treten besonders die Elemente Dunkelheit und Schmerz hervor, die eine schreckliche musikalische Schönheit erzeugen. Doch ebenso wie es keinen Schatten ohne Licht gibt, liefern die britisch-schwedischen Musiker als Kontrast auch zarte Momente der Hoffnung und Wärme. Gerade in diesen scheinbaren Widersprüchen schimmert aus "Stand in Your Light" der Metal-Aspekt einiger beteiligter Musiker durch und bietet Balsam für die Wunde, die das Ende von ANATHEMA geschlagen hat. VENUS PRINCIPLE wurden im Herbst 2019 gegründet, nachdem sich mehrere ihrer Mitglieder von CRIPPLED BLACK PHOENIX getrennt hatten. Da sich trotz der Trennung ihre Liebe zum dunklen, melodischen Art-Rock und zur psychedelische Musik aber keineswegs erkaltet hatte, beschloss die Gruppe enger Freunde noch weitere gute Bekannte zu rekrutieren, unter denen sich aktive und ehemalige Mitglieder von AT THE GATES, ISON, TACOMA NARROWS BRIDGE DISASTER und LOUISE LEMÓN befanden. Damit war die neue Rockband VENUS PRINCIPLE geboren. Obwohl "Stand in Your Light" ganz am Anfang einer langen Karriere steht, liefern VENUS PRINCIPLE bereits ein ausgereiftes Meisterwerk ab. Dieses Album vollbringt das schwierige Kunststück, die Anhänger von Rock und Metal gleichermaßen zu begeistern.
- A1: Woran Hältst Du Dich Fest, Wenn Alles Zerbricht? Pt. 1
- A2: Lotte & Dxve Angst (Irgendwann Wird Es Besser)
- A3: Dopamin
- A4: Fuck Baby I'm In Love
- A5: Dunkelrot Zu Schwarz
- A6: Lass Die Musik An
- B1: Was Machst Du?
- B2: Angekommen, Vielleicht
- B3: Viel Zu Viel (Nicht Genug)
- B4: So Wie Ich
- B5: Woran Hältst Du Dich Fest, Wenn Alles Zerbricht? Pt. 2
Die 26-jährige Ravensburgerin lässt uns mit ihrem mittlerweile dritten Studioalbum hören und spüren: Nicht nur die Welt hat sich drastisch verändert. Auch LOTTE hat künstlerisch sowie persönlich eine grundlegend-extreme Metamorphose durchlaufen.Auf "WORAN HÄLTST DU DICH FEST, WENN ALLES ZERBRICHT?" macht LOTTE ihre Gefühlswelt so greifbar wie nie - und damit auch angreifbar. Es ist eine akustische Reise zu sich selbst, zurück zum Ursprung, zu dem, was bleibt. Eine Geschichte übers Friedenschließen mit dem, was ist. Eine Einladung, sich selbst anzunehmen, mit all seinen Schwächen und sich selbst ein:e gute:r Freund:in zu sein, weil man sich selbst am Ende doch immer mitnimmt, egal wohin man geht.Es ist ein Album, in dem die Geschichte ganz vorne steht. Mit den bereits veröffentlichten Singles "SO WIE ICH", "ANGST (IRGENDWANN WIRD ES BESSER)" und "LASS DIE MUSIK AN", beweist LOTTE bereits, wie mutig Musik sein kann. Sehr stimmlastig produziert, hört man die Interpretin den Text fühlen, atmen und merkt: Hier haben Worte noch Gewicht.
Die Berliner Band il Civetto ist am vorläufigen Ende einer kreativen Reise bei sich selbst angekommen, indem sie sich neu erfunden hat: Auf ihrem dritten Album »Späti del Sol« gelingt der Band mit sehnsuchtsvollen Melodien und mitreißender Gute-Laune-Musik eine neue Pop-Internationale. Fühl- und Erlebbarkeit ist auf »Späti del Sol« der Schlüssel. Die wehmütige Ballade »Barbazan« führt direkt in die Spätsommertage der französischen Pyrenäen, das elegant flirrende »Couscous mit Auberginen« lässt ohne Umwege die Aromen im Kopf explodieren, die durch ein Wechselbad der Gefühle swingende »Viel zu viel« zieht einen aus dem täglichen Hamsterrad direkt auf den Dancefloor. Der Titelsong »Späti del Sol« vertont Fernweh, Sehnsucht und das Gefühl, unterwegs zu sein ebenso wie die positive Energie einer lauen Sommernacht bei Rotwein mit gutem Essen und noch besseren Gesprächen. Kein Zufall: Der Mikrokosmos Späti hat in der Geschichte dieser Band eine zentrale Bedeutung: »Als wir früher in der U-Bahn gespielt haben, war vorher immer Treffpunkt am Späti«, sagt Sänger Leon Keiditsch, »und auch jetzt haben wir uns während der Pandemie mit Vorliebe am Späti versammelt.« Mit dieser von Liebe und Wärme erfüllten Musik haben sich il Civetto nun gewissermaßen einen eigenen Späti gebaut: Es ist ein utopischer Ort, an dem alle willkommen sind und wo der spielerisch-poetische Umgang mit Sprache und Musik den Gästen für einen Moment die Schwere nimmt - und sie sie leicht und beschwingt gen Himmel steigen lässt. Wie Friedenstauben. Da il Civetto ihre gesellschaftlichen und politischen Anliegen ebenso wichtig sind, wie die Musik selbst, sind die neuen Songs auf Deutsch getextet. Durchaus ein künstlerisches Wagnis, das aber voll und ganz aufgegangen ist. il Civetto haben für »Späti del Sol« eine derart hochpoetische, tänzelnde und sehnsuchtsvolle Pop-Sprache entworfen, dass man sich diese Lieder gar nicht mehr anders vorstellen kann. il Civetto sind auf »Späti del Sol« durchgehend »En Route«, also unterwegs, so der Titel eines weiteren, besonders gelungenen Songs, der die Bewegung mit hymnischer Kraft in sich aufgesogen hat, in der die Musiker sich zu großen Teilen der Produktion dieses Albums befanden.Es ist noch nicht so lange her, als nicht Protektionismus und Abschottung, sondern Ideen von einer gerechteren und besseren Welt die Diskurse beherrschten. il Civetto erinnern uns wieder daran - mit unwiderstehlichen Hits, zu denen man auf die Straße rennen, im Regen tanzen, wildfremde Menschen umarmen und im »Späti del Sol« Bier trinken will. Am Sehnsuchtsort »Späti del Sol« werden Visionen von einer gerechteren Welt im Geiste des Pop wahr, deshalb ist diese Musik so gut. Die Reise von il Civetto ist längst noch nicht zu Ende!"Späti del Sol" ist in Zusammenarbeit mit den Produzenten Ralf Christian Mayer (Cro, Clueso, Mark Forster) und Tim Tautorat (AnnenMayKantereit, Faber, Provinz) entstanden und ist ab 20.05.22 als CD & limitierte Vinyl & digital als Stream und im Download erhältlich und ab sofort vorbestellbar. Im Sommer ist die Berliner Band deutschlandweit auf der Späti del Sol Tour & Festivals live erlebbar.
Generation '22: Chanson mit Seele
Wenn andere Jubiläen begehen, dann schwelgen sie in Erinnerungen. Le Pop ist anders:
Unsere Nummer 10 schaut nach vorn. Sie ist jünger, femininer und souliger als ihre
Vorgänger. Und stellt 16 neue Namen vor, die zuvor auf keiner anderen Ausgabe zu finden
waren. Die neuen Stars heißen Emma Peters, Iliona, UssaR, P.R2B, Ariane Roy und
Clou. Viele dieser Namen stehen am Anfang ihrer Karriere, haben bisher erst eine EP, ein
Album oder ein paar Singles draußen und doch ist spürbar, dass diese neue Generation das
Nouvelle Chanson prägen wird. Nicht alle sind Newcomer, aber Künstlerinnen und Künstler
wie KCIDY, Voyou, Malik Djoudi und Laura Cahen haben in den letzten 4 Jahren (so lange
ist Le Pop 9 schon draußen) eine so fulminante Entwicklung gemacht, dass wir sie diesmal
unbedingt vorstellen wollten. Dazu gesellen sich Schauspielerinnen wie Edwige, Elisa Erka
und Suzanne Lindon, die sich zum ersten Mal als Sängerinnen präsentieren. Ganz
besonders erwähnenswert: Camélia Jordana – einerseits als Musikerin in der Charts-Welt
etabliert, anderseits César-prämierte Schauspielerin, trägt sie in dieser illustren Runde sicher
den glamourösesten Namen.
Doch was macht sie aus, diese neue Generation? Zuerst einmal das Offensichtlichste: Nur
vier der hier vorgestellten Stimmen sind männlich. Das Chanson wird weiblicher und
orientiert sich damit an den Erfahrungen der letzten 20 Jahre. Denn meistens waren es die
Frauen der aktuellen Szene, die sich in der Breite auch im Ausland durchgesetzt haben (man
denke nur an Zaz, Coeur de pirate und Angèle). Le Pop 10 ist nicht nur femininer, die neue
Generation ist auch viel stärker durch die Präsenz von HipHop und R'n'B geprägt. Ein
richtiges Crossover findet zwar nicht statt, dafür merkt man, dass das heutige Chanson
grooviger geworden ist, soul-lastiger auch und punktuell tatsächlich Rap-Anklänge mitliefert.
Besonders deutlich wird das bei P.R2B, die gelegentlich in den Sprechgesang wechselt, bei
Emma Peters, die sogar ein ganzes Album mit Coverversionen von französischen Rap- und
R'n'B-Hits veröffentlichte, bevor sie eigene Songs aufnahm und bei UssaR, der als
Bühnenmusiker auch Rapper wie Kery James und Youssoupha begleitet. Vielleicht nicht
ganz so deutlich, aber wunderschön und subtil binden Iliona aus Belgien (was für eine
Entdeckung!) und Ariane Roy aus Kanada Soul-Elemente in ihre Musik mit ein. Selbst bei
Uptempo-Nummern wie "Le confort" von Voyou ist ein Hauch Motown zu spüren.
Selbstverständlich fehlt auch diesmal nicht der Einfluss von britischem Pop und Americana.
Die Band Palatine etwa ist gitarrenlastig, bringt Folk-Elemente mit und verbindet dies sehr
elegant mit Chanson-Tradition. Bei Laura Cahan finden wir Einflüsse der Cocteau Twins,
Kate Bush aber auch Anklänge an Camille oder Keren Ann. Eine erstaunliche Entwicklung
legte KCIDY hin, die nach einer längeren Phase des Experimentierens mit Elektro und Wave
auf einmal einen mit Vocal-Harmonien, Kraut- und 70ies-Elementen veredelten Gitarrenpop
aus dem Hut zaubert, der nur theoretisch aus der Zeit zu fallen scheint und sich doch ganz
harmonisch in den Gesamtklang der Compilation einfügt.
Und dann ist da auch noch Edwige, eine belgische Schauspielerin, der es nicht mehr
genügte gelegentlich auf Theaterbühnen zu singen. Sie hat ein traumhaftes, in dezenten
Gitarrenarrangements ausgekleidetes Debüt-Album aufgenommen, das im Herbst 2022
erscheinen soll. Ihren Song "Corps & Ame" hat sie uns vorab exklusiv für diese Compilation
überlassen. Den Tipp, uns mit Edwige zu beschäftigen, bekamen wir übrigens von Albin de
la Simone (seit Le Pop 2 immer wieder vorgestellt), der auch schon ein Duett mit ihr
aufgenommen hat.
Mit De La Simone, seit seiner Arbeit für Carla Bruni und das Durchbruch-Album von Pomme
(Le Pop 9) einer der meist gebuchten Produzenten der Szene, sprachen wir anlässlich
seines Konzerts bei der Kölner Reihe "Le Pop La Série" über junge Künstlerinnen wie Iliona,
Clou, Emma Peters und über deren Karrierewege. Dabei machte er uns auch auf Ariane
Roy aufmerksam. Wie sie sind viele der hier vorgestellten Namen Labelmates oder Protegés
etablierter Künstler.
Das sind nicht immer zufällige Beziehungen. In Frankreich erntet das neue Chanson zudem
immer mehr die Früchte des Casting-Show-Booms der letzten 15 Jahre. Hier bekommen
viele Teilnehmer irgendwann die Chance mit renommierten Musikern zusammenzuarbeiten.
Carla de Coignac zum Beispiel flog zwar noch vor dem Finale bei "Nouvelle Star" (2017)
aus dem Wettbewerb, trotzdem nahm Louane (die bei der Konkurrenz-Sendung "L'école des
stars" entdeckt wurde) fünf Songs in ihr Repertoire auf, die die Aussortierte für sie
geschrieben hatte. Teilnehmerin der gleichen Show war auch Camélia Jordana, allerdings
schon 2009. Jordana scheiterte damals im Halbfinale, bekam aber beim Major Sony einen
Vertrag. An ihrem Debüt-Album arbeitete sie mit Jean Felzine (Mustang, auf Le Pop 8
vorgestellt), BabX (Le Pop 8), "L" (Le Pop 7) und Mathieu Boogaerts (seit Le Pop 1 dabei)
zusammen. Inzwischen ist Jordana in der Musik- und Filmwelt etablierter Star und Celebrity.
Wir lernten sie abseits glamouröser Welten bei einer "sièste acoustique" kennen, einem
speziellen Konzertformat in Paris, bei dem das Publikum tatsächlich Siesta hält. Dort trat sie
mit Le Pop-Künstlern wie Armelle Pioline (Holden), BabX und Siesta-Gastgeber Bastien
Lallemant auf. An diesem Beispiel sieht man einmal mehr, wie durchlässig die französische
Szene geworden ist. Jordana ist heute ihre eigene Songwriterin – bei dem hier vorgestellten
Song, dem wunderbar groovenden "Jusqu'au bout des cils" stammen Musik und Text aus
ihrer Feder.
Der Mainstream zeigt sich immer wieder offen für Impulse von Indie-Acts, Kooperationen
zwischen diesen scheinbar gegensätzlichen Szenen sind inzwischen nahezu
selbstverständlich und verschaffen dem Underground zusätzliche Unabhängigkeit.
Le Pop 10 zeigt die Vielfalt dieser Welt auf authentische Weise und formt daraus eine
kohärente Einheit. Wie immer hat auch diese neue Ausgabe keinen Anspruch auf
Vollständigkeit. Wir lassen bewusst Künstler außen vor, die manche Fachleute hier erwarten
würden, die aber nicht "unsere Tasse Tee" sind. Im Vergleich zu ihren Anfängen ist die
Szene heute dynamischer und diverser. In den 50er und 60er Jahren haben Jazz und Brazil
ihre Einflüsse im Chanson der Gegenwart hinterlassen. Zu Beginn der Le-Pop-Reihe waren
es Indie, Electro und Reggae. Heute sind darüber hinaus die Einflüsse von HipHop und R'n'B
zu spüren. Das neue Chanson ist in Bewegung und wird es sicher auch in Zukunft bleiben
A demon with demands, a demon with demands. Es ist ein Spätsommerabend in der Dortmunder Nordstadt, in die warme Luft sind schon erste kühle Fäden eingewoben, die den Herbst ankündigen. Passanten flanieren durch die Straßen, auf der Suche nach einer Kneipe oder einem Imbiss und achten nicht auf die vier jungen Männer, die auf einer Biertischgarnitur vor einem Kiosk sitzen. Offene Flaschen, Kronkorken mit Ascheresten, Pfützen auf dem Holzlack: Es ist ein guter Abend, ungezwungen und fröhlich. Oder besser: Es könnte ein guter Abend sein. Denn über den vier Köpfen kreisen dunkle Wolken, Gedankenspiralen, aus denen kein Ausweg gefunden wird: Bei einem ist es die Angst vor Konflikten, die immer und immer wieder mit einer Flucht gelöst wird, sein Blick streift das abgestellte Auto, das ihn jederzeit wegbringen könnte. Beim anderen das Wissen, das jetzt eigentlich mal eine Entscheidung her müsste in dieser festgefahrenen Beziehung, in der man es sich zwar schön gemütlich gemacht hat, aber nun der Stillstand Einzug gehalten hat. Lauter kleine böse Gedanken, die man nicht loswird, sich immer wieder mit ihnen schlafen legt, sie füttert, hegt und pflegt, anbetet und verehrt. Heilige Dämonen. "Holy Demon" ist der Name des ersten Studio-Albums der Drens, eben jener jungen Männer, die sich dort vor dem Büdchen getroffen und dabei ihre Dämonen beschworen haben…
…Auf den 10 Songs liegen sie mit ihren eigenen Abgründen im Disput, mit den großen, mit den kleinen, "I know that this won't ever come true/ Felt first like glitter then so bitter couldn't hold on to you/ I just hold on to my holy demon/ And I can't resist this toxic feeling", lauter kleine Teufelchen, die man nur noch schwer loswird, die sich in toxischen Verhaltensweisen, im Kampf mit sich selbst ausdrücken. Nur noch als vage Erinnerung liegen die unbekümmerte Zeit der Bolzplätze und blutigen Knie zurück, zerrissene Hosen, high vom Schrottgras von der Straßenecke, über sich die sengende Sonne, aber im Reinen mit der Welt, "Our dreams were small/ Only needed a ball/ Because time was our highest good". Stattdessen geht es steil nach oben, aber der Abgrund klafft immer schwindelerregender neben dem Weg an die Spitze, "For so long I missed/ To see the hole I fell in love with". Drens wissen, wovon sie reden: Ihre Debüt-EP "Pet Peeves" brachte der Band ausverkaufte Shows und Festivalsommer ein, selbst im Scheissjahr 2020 konnten sie via Stream auf dem Eurosonic in Groningen spielen, die deutsche Netflix-Erfolgsproduktion "How To Sell Drugs Online (Fast)" nutzte einen Song als Soundtrack. Und auch wenn "Holy Demon" die feinen Haarrisse im Privaten behandelt, der Sound der Band klingt groß und wuchtig, dem fuzzy Surf- und Garagesound der ersten Releases wurden eine große Portion Alternative Rock verpasst, so dass das Album nach kämpferischer Aufbruchsstimmung klingt, den Dämonen wird trotzig ins Gesicht gelacht. Für dieses Update ist auch Produzent Sebastian "Zebo" Adams verantwortlich, der bereits für Bilderbuch das ikonische Klangbild von "Schick Schock" entwickelte. Diese Zusammenarbeit entfaltet auf dem Debüt-Album von Drens eine betörende Wirkung zwischen den dunkel schillernden Texten und dem kraftvollen Popappeal der Musik. Und so ist "Holy Demon" ein Augenblick für die Ewigkeit, ein Foto von diesem Abend vor den flackernden Kioskschildern, aus dem spannendsten Moment einer jungen Band: Ein letzter Blick in die Vergangenheit, aber die Füße bereits in einer bewegten, großen Zukunft
Das neue Album von Bad Wolves. Erwartungen haben für Bad Wolves noch nie eine Rolle gespielt. Stattdessen haben sie sich mit ihrer kompromisslosen und unberechenbaren Mischung aus Metal und arenatauglichem Rock zu einem echten Powerhouse aufgeschwungen, Gold-und Platinauszeichnungen inklusive. Mit ihrem neuen Leadsänger Daniel 'DL' Laskiewicz (zuvor bei The Acacia Strain) schlagen Bad Wolves mit ihrem dritten Album Dear Monsters nun ihr nächstes Kapitel auf.rote Doppel-VinylTracklistingSIDE A 1. Sacred Kiss 2. Never Be The Same 3. Lifeline 4. Wildfire SIDE B 1. Comatose 2. Gone 3. On The Case 4. If Tomorrow Never Comes SIDE C 1. Springfield Summer 2. House Of Cards 3. Classical 4. In The Middle SIDE D *ETCHING*
Splattered Vinyl[24,75 €]
Luzifer wurden im Jahre 2009 von L. Steeler (Bass) und S. Castevet (Gesang, Gitarre, Schlagzeug) in Hamm/Westfalen als Nebenprojekt der im Underground gefeierten Vulture gegründet. 2015 erschien die "Rise"-EP, 2018 gefolgt von der "Black Knight" 7" Single auf High Roller Records.
Mittlerweile ergänzt Vulture-Drummer Gereon Deceiver die Besetzung von Luzifer, der auch auf den sieben Songs des ersten vollständigen Albums "Iron Shackles" zu hören ist. Stefan Castevet erklärt: "Mit Gereons Einstieg bei Vulture hat sich das im Laufe der Jahre so ergeben. Gereon übernimmt so auch bei Luzifer die Drums, macht bei den Background-Chören mit und hat sich am Songwriting beteiligt. In die finale Phase der Vorbereitung hat er viel Energie mit reingebracht, und da ich eh seit vielen Jahren nicht mehr richtig hinterm Schlagzeug gesessen habe, ist er ein echter Segen für die Band (lacht)."
"Soundmäßig wollten wir auf dem Album so klingen wie Quartz bei 'Satan's Serenade' und da zusätzlich so 'ne Sommer-Note reinkriegen wie in Rockers 'Mighty Thor'", umreißt Stefan das stilistische Koordinatensystem von "Iron Shackles". "Ob uns das gelungen ist, weiß ich gar nicht unbedingt. Vieles hat sich im Aufnahme- und Mixing-Prozess dann verselbständigt. Große gezielte musikalische Einflüsse besitzen wir in dieser Form gar nicht. Zumindest nicht bewusst. Viel 70er-Kram und dazu dann sowas in Richtung Heavy Load trifft's vielleicht am ehesten."
Neben "Der goldene Reiter", eine in Eisen gegossene Coverversion des NDW-Hits von Joachim Witt, ist auf dem Album noch eine weitere Nummer mit deutschen Texten zu finden, nämlich "Hexer (In drei Teufels Namen)", von dem Stefan Castevet zu berichten weiß: "Wir hatten auch schon auf unserem ersten Release einen Track auf Deutsch. Wir finden das einfach sehr charmant. Damals war's DDR-Heavy-Metal, den wir abgefeiert haben, diesmal hatten wir schlicht Lust drauf. Machen halt nicht so viele. Der Text stammt übrigens von unserem Freund Ela von Iron Kobra. Der kann sowas einfach besser als wir!"
Black Vinyl[24,75 €]
Luzifer wurden im Jahre 2009 von L. Steeler (Bass) und S. Castevet (Gesang, Gitarre, Schlagzeug) in Hamm/Westfalen als Nebenprojekt der im Underground gefeierten Vulture gegründet. 2015 erschien die "Rise"-EP, 2018 gefolgt von der "Black Knight" 7" Single auf High Roller Records.
Mittlerweile ergänzt Vulture-Drummer Gereon Deceiver die Besetzung von Luzifer, der auch auf den sieben Songs des ersten vollständigen Albums "Iron Shackles" zu hören ist. Stefan Castevet erklärt: "Mit Gereons Einstieg bei Vulture hat sich das im Laufe der Jahre so ergeben. Gereon übernimmt so auch bei Luzifer die Drums, macht bei den Background-Chören mit und hat sich am Songwriting beteiligt. In die finale Phase der Vorbereitung hat er viel Energie mit reingebracht, und da ich eh seit vielen Jahren nicht mehr richtig hinterm Schlagzeug gesessen habe, ist er ein echter Segen für die Band (lacht)."
"Soundmäßig wollten wir auf dem Album so klingen wie Quartz bei 'Satan's Serenade' und da zusätzlich so 'ne Sommer-Note reinkriegen wie in Rockers 'Mighty Thor'", umreißt Stefan das stilistische Koordinatensystem von "Iron Shackles". "Ob uns das gelungen ist, weiß ich gar nicht unbedingt. Vieles hat sich im Aufnahme- und Mixing-Prozess dann verselbständigt. Große gezielte musikalische Einflüsse besitzen wir in dieser Form gar nicht. Zumindest nicht bewusst. Viel 70er-Kram und dazu dann sowas in Richtung Heavy Load trifft's vielleicht am ehesten."
Neben "Der goldene Reiter", eine in Eisen gegossene Coverversion des NDW-Hits von Joachim Witt, ist auf dem Album noch eine weitere Nummer mit deutschen Texten zu finden, nämlich "Hexer (In drei Teufels Namen)", von dem Stefan Castevet zu berichten weiß: "Wir hatten auch schon auf unserem ersten Release einen Track auf Deutsch. Wir finden das einfach sehr charmant. Damals war's DDR-Heavy-Metal, den wir abgefeiert haben, diesmal hatten wir schlicht Lust drauf. Machen halt nicht so viele. Der Text stammt übrigens von unserem Freund Ela von Iron Kobra. Der kann sowas einfach besser als wir!"
HIGHLIGHTS: 1967 descargas album by Peruvian percussionist Coco Lagos y Sus Orates, featuring Alfredo Linares, Charlie Palomares, Otto de Rojas, Mario Allison_ This album was recorded following the success of the descarga sessions released by New York label Alegre Records. It includes a version of Cal Tjader's 'Mamblues' and 'Brava pachanga', an original by the Father of Boogaloo, Joe Cuba, among many other stand-out tracks. Quality official reissue on 180g vinyl after years unavailable. Includes insert with liner notes. Details: 1966 was a prolific year for the MAG record label. The microphones were constantly on at the label's studios, recording timeless hits by Los Demonios de Corocochay, Betico Salas, Cholo Berrocal, Mario Allison, Alfredo Linares, Carlos Muñoz and Los Pacharacos, just to mention the most successful ones. The percussion playing by 29-year-old Peruvian Coco Lagos stands out on a number of these recordings. Coco continued his early career, and he played the conga drums for artists who passed through Lima, accompanying Pérez Prado, Oréfiche and Chano Scotty, among others. In the late 50s, he started working as a regular musician in the recently founded record company MAG, alongside musicians such as Ñiko Estrada, Mario Allison, Lucho Macedo...
Vor gerade mal zehn Jahren wurde "Down To The Bone" von Les Disques Du Soleil Et De L'Acier veröffentlicht - ein DEPECHE MODE Tribute Album, auf dem SYLVAIN CHAUVEAU zum ersten Mal auf einem Album sang. Er interpretierte elf Tracks in seinem typisch minimalistischen Stil und ließ nur die ,bare bones" der Originale zurück. Mit dem ENSEMBLE NOCTURNE definiert er die Konturen dieser bekannten Hits auf ungeheuer intime Art und Weise neu. Das von Kritikern hochgelobte Album ist ein Muss für Fans von CHAUVEAU ("The Black Book Of Capitalism", "Nocturne Impalpable") und DEPECHE MODE. Zur Feier des zehnten Jubiläums des Albums macht sich Ici D'ailleurs an das Re-Issue auf CD und zum allerersten Mal mit neuem Artwork auch auf LP. Ein Jahrzehnt und eine ganze Stange Alben später ist "Down To The Bone" noch immer ein großer Erfolg für CHAUVEAU - das Album reicht weit über ein simples Tribute hinaus, indem es einen Schritt von den Originalen zurücktritt. Die Inspiration des Pop ist noch immer vorhanden, doch diese Stücke geben dem Ganzen einen melancholischen Touch. Das Album ist der beste Weg für CHAUVEAU, der Musik von DEPECHE MODE seine Liebe zu erklären.
"This Is A Photograph", MORBYs siebtes Album, ist ein Loblied auf die Americana, das Leben und Tod und Blut auf der Leinwand zum Ausdruck bringt. Der kreativ gestärkte Songwriter hat es geschafft, seine besten Songs, seine besten Gesangsleistungen, seine prägnantesten Texte und seine üppigsten Arrangements auf "This Is A Photograph" zu vereinen. Dies ist zweifellos sein bisheriges Hauptwerk. Die Geschichte beginnt im Januar 2020, als MORBY im Keller seines Elternhauses in Kansas City geistesabwesend in einer Kiste mit alten Familienfotos blättert. Nur Stunden zuvor war sein Vater bei einem Familienessen vor seinen Augen zusammengebrochen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. In dieser Nacht spürte MORBY noch immer den Schock und die Angst, die ihm in den Knochen steckten. Also sah er sich die Bilder an, bis ihm eines davon ins Auge sprang: sein Vater als junger Mann, stolz und stark und voller Selbstvertrauen, der mit freiem Oberkörper auf einer Wiese posiert. "In the photo he looks young and full of confidence, puffing his chest out at the camera as if he were looking for a fight," erklärt MORBY. "It was not lost on me that this was the same chest, just hours before, I had seen the ambulance put a stethoscope against as he lay on the kitchen floor of my sisters house." Während sein Vater wieder zu Kräften kam, grübelte er über diese Gedanken nach. Und dann machte er sich auf den Weg nach Memphis. Er zog in das Peabody Hotel und verbrachte seine Tage damit, den Träumern, die er bewunderte, Tribut zu zollen und sich vor ihnen zu verneigen; er ging hinunter zum Ufer des Mississippi, zu der Stelle, an der JEFF BUCKLEY sein Ende fand. Er schlenderte durch das Viertel, in dem JAY REATARD seinen letzten Tag verbrachte, und fuhr dann am Stax-Zelt vorbei, um seine Stimmung kurz aufzuheitern. Dann fuhr er an Graceland vorbei, bevor er den Highway 61 überquerte und die Geister zu sich rufen ließ, um seine eigenen Träume zu gestalten. Abends kehrte er in sein Zimmer zurück und hielt seine Ideen auf einem behelfsmäßigen Aufnahmegerät fest, das nur aus seiner Gitarre und einem Mikrofon bestand. Die schwermütigen Songs, die zu all dem passen, was er gesehen hatte, sprudelten nur so aus ihm heraus. Wiederum leitete Sam Cohen (der "Singing Saw" und "Oh My God" produziert hatte) das Projekt. Sie begannen in Cohens Studio im Bundesstaat New York, das sich noch im Bau befand, zusammen mit dem Schlagzeuger Nick Kinsey, und arbeiteten langsam an den Songs, da die Reise der Aufnahme der Start-Stopp-Qualität von 2021 selbst entsprach, mit magischen Momenten, die in die prekären Navigationen eingestreut waren. Mit der Zeit füllte sich die Besetzung. Der ehemalige Tournee-Pianist Oliver Hill sowie seine Mutter Meg und seine Schwester Charlotte sorgten für die Streicher. Die Tourneeleute Cochemea Gastelum (Saxophon), Jared Samuel (Orgel) und Alecia Chakour (Gesang, Tamburin) stießen zu den Sessions hinzu, ebenso wie Eric Johnson (Banjo). Und neue Mitstreiter*innen wie Schlagzeuger Josh Jaeger (Schlagzeug, Perkussion), Brandee Younger (Harfe), Makaya McCraven (Schlagzeug), Cassandra Jenkins (Gesang) und sogar Tim Heidecker und Alia Shawkat (die schrägen Lacher auf "Rock Bottom") fügten sich in das entstehende Bild ein. Und passenderweise fanden die letzten Sessions live in Memphis in Sam Philips Recording Co. statt, das von seinem Sohn Jerry Philips geleitet wird und das Erbe des ursprünglichen Sun Records Studios fortführt.
"This Is A Photograph", MORBYs siebtes Album, ist ein Loblied auf die Americana, das Leben und Tod und Blut auf der Leinwand zum Ausdruck bringt. Der kreativ gestärkte Songwriter hat es geschafft, seine besten Songs, seine besten Gesangsleistungen, seine prägnantesten Texte und seine üppigsten Arrangements auf "This Is A Photograph" zu vereinen. Dies ist zweifellos sein bisheriges Hauptwerk. Die Geschichte beginnt im Januar 2020, als MORBY im Keller seines Elternhauses in Kansas City geistesabwesend in einer Kiste mit alten Familienfotos blättert. Nur Stunden zuvor war sein Vater bei einem Familienessen vor seinen Augen zusammengebrochen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. In dieser Nacht spürte MORBY noch immer den Schock und die Angst, die ihm in den Knochen steckten. Also sah er sich die Bilder an, bis ihm eines davon ins Auge sprang: sein Vater als junger Mann, stolz und stark und voller Selbstvertrauen, der mit freiem Oberkörper auf einer Wiese posiert. "In the photo he looks young and full of confidence, puffing his chest out at the camera as if he were looking for a fight," erklärt MORBY. "It was not lost on me that this was the same chest, just hours before, I had seen the ambulance put a stethoscope against as he lay on the kitchen floor of my sisters house." Während sein Vater wieder zu Kräften kam, grübelte er über diese Gedanken nach. Und dann machte er sich auf den Weg nach Memphis. Er zog in das Peabody Hotel und verbrachte seine Tage damit, den Träumern, die er bewunderte, Tribut zu zollen und sich vor ihnen zu verneigen; er ging hinunter zum Ufer des Mississippi, zu der Stelle, an der JEFF BUCKLEY sein Ende fand. Er schlenderte durch das Viertel, in dem JAY REATARD seinen letzten Tag verbrachte, und fuhr dann am Stax-Zelt vorbei, um seine Stimmung kurz aufzuheitern. Dann fuhr er an Graceland vorbei, bevor er den Highway 61 überquerte und die Geister zu sich rufen ließ, um seine eigenen Träume zu gestalten. Abends kehrte er in sein Zimmer zurück und hielt seine Ideen auf einem behelfsmäßigen Aufnahmegerät fest, das nur aus seiner Gitarre und einem Mikrofon bestand. Die schwermütigen Songs, die zu all dem passen, was er gesehen hatte, sprudelten nur so aus ihm heraus. Wiederum leitete Sam Cohen (der "Singing Saw" und "Oh My God" produziert hatte) das Projekt. Sie begannen in Cohens Studio im Bundesstaat New York, das sich noch im Bau befand, zusammen mit dem Schlagzeuger Nick Kinsey, und arbeiteten langsam an den Songs, da die Reise der Aufnahme der Start-Stopp-Qualität von 2021 selbst entsprach, mit magischen Momenten, die in die prekären Navigationen eingestreut waren. Mit der Zeit füllte sich die Besetzung. Der ehemalige Tournee-Pianist Oliver Hill sowie seine Mutter Meg und seine Schwester Charlotte sorgten für die Streicher. Die Tourneeleute Cochemea Gastelum (Saxophon), Jared Samuel (Orgel) und Alecia Chakour (Gesang, Tamburin) stießen zu den Sessions hinzu, ebenso wie Eric Johnson (Banjo). Und neue Mitstreiter*innen wie Schlagzeuger Josh Jaeger (Schlagzeug, Perkussion), Brandee Younger (Harfe), Makaya McCraven (Schlagzeug), Cassandra Jenkins (Gesang) und sogar Tim Heidecker und Alia Shawkat (die schrägen Lacher auf "Rock Bottom") fügten sich in das entstehende Bild ein. Und passenderweise fanden die letzten Sessions live in Memphis in Sam Philips Recording Co. statt, das von seinem Sohn Jerry Philips geleitet wird und das Erbe des ursprünglichen Sun Records Studios fortführt.
- 1: I’ll Never Not Love You
- 2: My Valentine
- 3: A Nightingale Sang In Berkeley Square
- 4: Make You Feel My Love
- 5: Baby I’ll Wait
- 6: Higher
- 7: Crazy (With Willie Nelson)
- 8: Bring It On Home To Me
- 9: Don’t Get Around Much Anymore
- 10: Mother
- 11: Don’t Take Your Love From Me
- 12: You’re The First, The Last, My Everything
- 13: Smile
28. Januar 2022 – Gut drei Jahre nach seinem letzten Album erfreut Michael Bublé seine weltweite Fangemeinde mit der Ankündigung eines neuen Werkes: „HIGHER“ wird am 25. März 2022 über Warner Records / Reprise Records erscheinen und ist das insgesamt 11. Studioalbum des mehrfachen Grammy-Gewinners, vielfachen Juno-Preisträgers und weltweiten Multiplatin-Superstars. Die erste Single „I’ll Never Not Love You“ erscheint bereits heute und zeigt den Kanadier stimmlich und kreativ in Bestform. Der neue Track wurde von Greg Wells und Bob Rock zusammen mit Allen Chang, Jason „Spicy G“ Goldman und Sir Paul McCartney produziert.
Zu den Highlights des Albums gehören ein magisches Duett mit Willie Nelson für dessen Song „Crazy“, Bublés gefühlvoll gesungene Interpretation von Sir Paul McCartneys Song „My Valentine“ (produziert von McCartney) und der Bob-Dylan-Klassiker „Make You Feel My Love“, außerdem die drei von Bublé neu geschriebenen Titel, zu denen auch die erste Single „I'll Never Not Love You“ zählt. Absolut gelungen sind auch Bublés Interpretation des Sam-Cooke-Klassikers „Bring It On Home To Me”, „You're The First, The Last, My Everything” und das beschwingte „A Nightingale Sang in Berkeley Square". Den Abschluss des Albums bildet eine dramatische und atemberaubende Version von „Smile“, bei der Bublé von einem Gospelchor begleitet wird.
Bublé kommentiert: „Ich habe mich diesmal komplett geöffnet, um neue Dinge auszuprobieren. Ich wühlte mich tief in die Materie ein, umgeben von einigen der großartigsten musikalischen Vordenker, die wir auf diesem Planeten haben – Menschen mit einer gigantischen Vorstellungskraft. Ob ich mich mit Ryan Tedder und Greg Wells für Songwriting-Sessions zusammensetzte, mit meinem Kumpel Bob Rock drei Songs an einem Tag aufnahm – zusammen mit 40 fantastischen Studiomusikern, die seit 15 Monaten nicht mehr musiziert hatten –, oder einfach nur in Unterwäsche lachend und weinend durch mein Homestudio tanzte, weil ein Song genau richtig klang – jeder Moment fühlte sich magisch an. Als hätte sich das Universum verbündet, um mich nach 20 erstaunlichen Jahren genau an diesen Punkt zu bringen. Ich war noch nie so aus dem Häuschen, nachdem ich ein Album fertiggestellt hatte.“
„Michael Bublé ist ein großartiger Tanzpartner“, kommentiert Greg Wells. „Er zollt mir viel Anerkennung, doch der wahre Respekt gebührt ihm – dafür, dass er das Vertrauen hatte, mit einem neuen Team zu arbeiten. Er ist ein phänomenaler Hitmaker.“
Bublés langjähriger Produzent Bob Rock sagt: „Ich habe Michael noch nie so fokussiert und inspiriert erlebt. Er hatte eine ganz bestimmte Vorstellung von dem Album, das er machen wollte, eine klar umrissene Vision. Als wir uns ans Werk machten, hängte er sich bei jedem Song so lange rein, bis er so klang, wie er ihn in seinem Kopf hörte.“
Vor vielen Jahren entdeckte ein damals vierjähriger Michael Bublé im heimischen Elternhaus in Burnaby, Kanada seine Liebe zum Singen – und ließ sie seitdem nie mehr los. Sein selbstbetiteltes Debütalbum bei Reprise Records erschien 2005, gefolgt von einer Serie an Multiplatin- und #1-Erfolgen, darunter „Call Me Irresponsible“, „Crazy Love“, „To Be Loved“ und „Christmas“. Sein letztes Album „Love“ (2018) erreichte u.a. Platz 1 in den USA und UK und Platz 6 in Deutschland. Im Laufe seiner erstaunlichen Karriere hat Bublé über 75 Millionen Alben verkauft, sein Weihnachtsalbum wird auch zehn Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung weiterhin millionenfach gekauft und gestreamt und seine Stimme ist der Inbegriff von Weihnachtszeit. Auch live hat Bublé in den letzten Jahrzehnten herausragende Erfolge gefeiert und ausverkaufte Shows in über 30 Ländern gespielt. Seine jüngste Tournee „An Evening With Michael Bublé“ (2019 bis 2022) wurde von über einer Million Fans auf der ganzen Welt besucht. Michael liebt Eishockey, Fantasy Football, TikTok und – na klar – Singen. Er ist der stolze Vater von Noah, Eli und Vida.
Rolf Zuckowski wurde 1947 in Hamburg geboren - am 12. Mai 2022 feiert er seinen 75. Geburtstag. Seine musikalische Laufbahn begann er 1966 mit der Schülerband „the beAthovens“, später wurde er
Co-Produzent und Textdichter des Schweizer Trios „Peter, Sue & Marc“, schrieb Lieder u. a. für Nana Mouskouri, Paola und die Finkwarder Speeldeel. Sein erstes und bis heute noch erfolgreiches Album für Kinder, „Rolfs Vogelhochzeit“, produzierte er 1977. Der große Durchbruch in der Öffentlichkeit vollzog sich aber mit den Liedern „Du da im Radio“ (1981) und dem Auftritt als „Rolf und seine Freunde“ in „Wetten dass...?“ mit dem Titel „…und ganz doll mich“ (1982), das auch Nr. 1 der ZDF-Hitparade war. Diese erfolgreiche Phase repräsentieren die beiden Alben ”Rolfs Radio Lollipop” und ”Lieder, die wir Brücken sind (Neues von Radio Lollipop)”, die zusammen über 1 Mio. Alben verkauften und jetzt zusammen auf
einem Doppelalbum und damit endlich wieder auf Vinyl erhältlich sind. Das Gatefold und die Innenhüllen greifen die Original-Artworks der Ursprungsalben samt aller Liedtexte auf. Trotz der Zeitlosigkeit weiterer hier enthaltener Klassiker wie ”Wie schön, dass du geboren bist” und ”Stups, der kleine Osterhase” bietet diese Doppel-LP eine herrlich nostalgische Reise 40 Jahre zurück, als wichtige Grundsteine für die deutschsprachige Kindermusik und Familienunterhaltung an sich gelegt wurden.
Die aufstrebende Indie-Künstlerin Lisa Wanloo ist in den letzten Jahren durch eine Zeit der Einkehr und der Klarheit gegangen. Furchtlos erforscht sie ihre Gefühle und drückt sie in schnörkelloser Musik auf eine Weise aus, die nur wenige ZuhörerInnen ungerührt zurücklassen wird. Wanloo entwirft in ihren Liedern eine große, dunkle Szenerie, gepaart mit etwas Zerbrechlichem, das auf wunderschöne Weise im Inneren stochert. Beeinflusst von den dunklen Spielarten der Americana- und Singer-Songwriter-Tradition sowie ihrer lebenslangen Liebe zur Grungemusik, schreibt Wanloo ihre Musik aus tiefstem Herzen heraus. Das erinnert von der Herangehensweise wie auch in der Umsetzung an die großen Angel Olsen und Sharon Van Etten. Lisa Wanloo aus Hönö in den Göteborger Schären hat erst spät mit dem Musizieren begonnen. Ihre 2018 veröffentlichte Drei-Track-Single präsentierte ihre ersten je geschriebenen Songs; damals noch in einer eher traditionellen Singer-Songwriter-Form. Anschließend begab sie sich auf die Suche nach ihrem individuellen Ausdruck und nun ist sie bereit, ihr Debütalbum "Shadows" zu veröffentlichen. Das Reeperbahn Festival, auf dem Lisa Wanloo 2021 zu Gast war, schreibt von einer "unwahrscheinlichen Ausdruckskraft" der Sängerin. Auch wenn der Grundtenor stets von einer sinnlichen Dunkelheit geprägt werde, so könne ihre Musik doch Hoffnung in trostlosen Lebensmomenten spenden. Wanloo sei eine "junge Künstlerin von unschätzbarem Wert für die Gegenwart".
Breitwandkino für die Ohren!
2012 kam noch mehr Pomp, noch mehr Pathos, noch eingängigere Melodien, noch mehr traditionelle Zitate, noch mehr Chöre und noch mehr Hits dazu als auf allen SABATON-Alben zuvor. Und all das verpackt in einem Konzeptalbum, das nach der zuvor ausgeschöpften Weltkriegsthematik, die Geschichte der Heimat aufwühlt. »Carolus Rex« handelt vom schwedischen Königreich des 17. Jahrhunderts und hat sich im speziellen König Karl VII vorgenommen. Optisch wie selbstredend akustisch hätte man es nicht besser anlegen können, denn trotz des für SABATON typischen modernen Backgrounds, der trotz allem auf althergebrachtem Heavy Metal fußt, kann man die Schlachten und Geschichten jener Zeit bildlich vor dem geistigen Auge miterleben. Ob beim preschenden Opener 'Lion From The North', bei dem erstmals die großartigen Chöre (in Latein noch viel eindrucksvoller) zum Tragen kommen oder dem folgenden, zum Mitgröhlen prädestinierten 'Gott mit uns', bei dem der Hauptverantwortliche für den so bombastischen, transparenten und maximal drückenden Sound, Peter Tägtgren (PAIN, HYPOCRISY), einen kurzen Gastauftritt hinter dem Mikro absolviert – man spürt sowohl das blaue Blut hinter den Kulissen als auch das rote auf den Austragungsorten des Krieges.
20 Jahre nach Erscheinen ihrer Debütsingle 'Very Loud', wendet sich das sechste Album der in Stockholm ansässigen Band bestehend aus Sänger Adam Olenius, Gitarrist Carl von Arbin, Bassist Ted Malmros und Keyboarderin Bebban Stenborg Themen wie seelischer Unruhe und Älterwerden sowie der Zerbrechlichkeit der Liebe mit einem unerschrockenen Realismus zu, der nur erhellt werden kann von den himmlischen Melodien und einem Sound, der wärmer nicht sein könnte.
Produziert von Peter Bjorn und Johns Björn Yttling (Lykke Li, Franz Ferdinand, Primal Scream usw.), der auch die Produktion ihres gefeierten zweiten Albums 'Our Ill Wills' mit Indie-Hits wie 'Tonight I Have To Leave It' und 'Impossible' übersah, markiert House eine bewusste Abkehr von der gewaltigen und üppigen Atmosphäre von Ease My Mind aus dem Jahr 2017. So entschied sich die Band, die Songs diesmal live aufzunehmen und machte sich dabei einen Post-Punk-inspirierten Minimalismus zu eigen, der die rohen Emotionen eines jeden Songs noch verstärkte. Die überschwängliche Energie, für die sich die Band bei Headliner-Tourneen rund um die Welt, als Support von The Strokes und Depeche Mode und auf großen Festivals wie Coachella einen Namen gemacht hat, bleibt so auch auf Band greifbar.
Vier Jahre nach dem Ende seiner Progrock-Band Mess brachte der estnische Musiker Sven Grünberg 1981 das bemerkenswerte Album "Hingus" heraus. Das 23-minütige Titelstück beschwört, mitunter beeinflusst von fernöstlicher Tonalität, mit einer Kirchenorgel, extrem seltenen Synthesizern und außergewöhnlichen Percussion-Effekten faszinierende futuristische Klangwelten. Die beiden anderen, ebenfalls großartigen Tracks erinnern stilistisch eher an die Berliner Schule um Klaus Schulze und Tangerine Dream. Grünberg ist in Estland ein bekannter Bühnen- und Filmmusiker - und ein alter Hase, was elektronische Musik betrifft. 1974, noch während seines Musikstudiums, gründete er zusammen mit Härmo Härm die Progrock-Band Mess. Grünberg war damals der erste Musiker im Baltikum, der einen Synthesizer einsetzte. Mit dem Album "Hingus" (zu Deutsch: "Atem"), das er zwischen 1978 und 1980 einspielte, widmete er sich dem Ambient, versetzt mit einer Prise Space- und Progrock sowie intensiven asiatischen Einflüssen. Basis der Aufnahmen waren die Orgeln der Kirche in Rapla und des Doms von Tallinn. Die sakrale Anmutung wird durch Synthesizer und Percussions gebrochen oder auch ins Rauschhafte gesteigert. Röhrenglocken (die von Mike Oldfield bekannten Tubular Bells), Paarbecken (Piatti), eine Ratsche (Raganella), ein Tamburin, ein ostasiatischer Metallgong namens Tamtam, Glockenspiel und Kastagnetten kommen zum Einsatz. Zudem spielt Grünberg diverse ungewöhnliche elektronische Instrumente, die Härmo Härm und andere teilweise als Einzelstücke selber bauten. Dennoch zählt dieses außerirdisch schöne und zum Teil hochpsychedelische Album hierzulande zu den noch zu entdeckenden Klassikern dieses Genres.
- A1: Silvestre Montez Y Sus Guantanameros - El Avispón
- A2: Los Orientales De Paramonga - Lobos Al Escape
- A3: Los Destellos - Pasión Oriental
- A4: Grupo Celeste - Viento
- A5: Los Mirlos - Cabalgando Con Ella
- A6: Manzanita Y Su Conjunto - Arre Caballito
- B1: Los Mirlos - El Escape
- B2: Los Wembler's De Iquitos - Un Silbido Amoroso
- B3: Los Destellos - La Ardillita
- B4: Los Beltons - Cumbia Pop
- B5: Los Beta 5 - Beteando
- B6: Los Galax - Lamento De Un Galax
- B7: Aniceto Y Sus Fabulosos - Mi Gran Noche
- C1: Juaneco Y Su Combo - Mujer Hilandera
- C2: Los Sander's De Ñaña - El Tramboyito
- C3: Los Beta 5 - La Danza De La Tortuga
- C4: Los Destellos - Guajira Sicodélica
- C5: Los Orientales De Paramonga - Captura De Lobos
- C6: Los Diablos Rojos - Malambo
- D1: Los Átomos De Paramonga - El Trencito
- D2: Los Beta 5 - La Jorobita
- D3: Los Ecos - Aquí En La Fiesta (I Don't Want To Spoil The Party)
- D4: Los Demonios De Corocochay - La Chichera
- D5: Los Demonios Del Mantaro - Liliana
- D6: Los Mirlos - Lamento En La Selva
Peruvian cumbia, also know as "chicha", brings together tropical music styles from Colombia and Cuba, Western influences such as 60s beat and psychedelic rock, and mixes them with indigenous melodies from the Amazonian jungle and traditional Andean songs. The result is a unique and vibrant style of music which reverberates with life. Vampisoul's compilation includes tracks by the most important bands of the genre. Peruvian cumbia is currently being rediscovered by new audiences and there exists a thriving club and live venue scene in cities like New York, London and Madrid.
36-page booklet with extensive liner notes in English and Spanish plus photos and memorabilia.




















