OHYUNG aka Lia Ouyang Rusli describes their new album as “my trans self and my former self in conversation, from both perspectives.” The record represents their lengthy, complicated, but crucial journey between lives, strewn with both doubt and excitement. It is an ecstatic, pop-oriented shift in direction from an artist primarily known for noise, experimental hip-hop, and ambient music, but carried with sleek confidence, maturity, and a silvery, hallucinogenic shimmer that reveals Rusli’s experimental background. It is, writes Rusli, “sometimes written from a dark place and other times from a place of happiness.” Throughout, darkness and light rise and fall in layers of phased strings, trip-hop drum production, and earworming vocal lines.
Also a film score composer, Rusli’s songwriting craft is meticulous and nuanced. You Are Always On My Mind was, perhaps surprisingly, formed primarily from processed “generic string loops” found in online sample packs - a strange and wilfully jarring reminder that what seems to be is not always what is. Recontextualised, these string loops enshadow the simplicity of their origins and reveal a grace and purposefulness perhaps not even imagined by their authors, subtly drawing out euphoria and tension in equal balance.
Rusli also writes of the influence of rave culture central to their transition, and of the record’s production and theme. “It’s a declaration of love for raves and the dark hazy rooms that helped me to be free and true with myself— seeing other people who are so free and beautiful and thinking that one day that can be me— that’s me in the future.” But there is also a fear and unease present. Key moment “no good” explores “the worst version of myself as a trans person, feeding doubt to my pre-transition self” with its core lyric anyone can see / I’m no good for you, delivered over a relentless beat, swooning strings, and glistening synthesis.
Later, “i swear that i could die rn” renders a Spectreish Motown beat lamenting and lush with breathy synths and knife-edge melodies that eventually yield a hazy, gliding string section, created again from mutated, spliced, and transitioned royalty-free sample packs. The track is about “seeing my beautiful friends at raves and feeling at home appreciating the harsh noises of hardcore techno and acid. Feeling that I could die at this moment and be happy.”
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- Intro
- I Just Do!
- Champ
- In My Eyes
- Windows
- Since April
- Beaches
- I Was Her Too
- For You Two
- I Think I Did
Auf ihrem ersten Album mit Alt-Pop-Hymnen - "When I'm Alone" (2022) - hatte girlpuppy (geborene Becca Harvey) oft das Gefühl, im Schatten ihrer Mitstreiter zu stehen. "Sweetness" entstand auf der anderen Seite einer Beziehung, in der sie sich oft an den Rand gedrängt fühlte. Für die 25-jährige Singer-Songwriterin aus Atlanta war "Sweetness" das richtige Projekt, um ihre kreative Herangehensweise zu überdenken und ausschließlich mit ihren eigenen lyrischen und melodischen Ideen zu arbeiten. Das Ergebnis dieses Prozesses ist ein dunkleres, textlich weitläufigeres Album als sein Vorgänger, voller herzzerreißender Songs über das Zurückdrängen von Selbstvorwürfen und Zweifeln. Von den kraftvollen Klängen über die natürlich fließenden Melodien bis hin zu den emotional großzügigen Texten strahlt jedes Element von "Sweetness" Zuversicht aus und zeigt, dass Harvey die rohe Kreativität genießt und ihren Neigungen vertraut. Das Album spielt sich in dem Moment ab, auf den alle Künstler warten: wenn ihre "Stimme" so klar wird, dass sie einfach den Mund aufmachen und anfangen können zu sprechen. Befreit von der nagenden Unsicherheit, dass sie keine Songwriterin sein kann, ohne ein Instrument zu spielen - sie nennt Matt Berninger von The National als Inspiration - begann Harvey für "Sweetness" mit der Aufnahme von Acapella-Stimmnotizen in voller Länge. Um einen Hintergrund für den Gesang zu finden, griff Harvey auf ihre vielfältigen, lebenslangen musikalischen Bezugspunkte zurück, von der Country- und Top-40-Popmusik, mit der sie in der Kleinstadt Georgia aufgewachsen ist, bis hin zu ihren späteren Lieblingsliedern, die ihre Vorstellung davon, was Songwriting erreichen kann, erweitert haben: Elliott Smith, Lana Del Rey, Yo La Tengo und mehr. Mit Hilfe des in Asheville ansässigen Produzenten und Co-Autors Alex Farrar und den weiteren Co-Autoren Tom Sinclair und Holden Fincher hat Harvey den Sweet Spot zwischen Shoegaze, Dream-Pop und Pop-Rock-Hymnen der Jahrtausendwende ausfindig gemacht. Harvey mischt das Verspielte mit dem Zerstörerischen und schwimmt in "Sweetness" auf kathartischen Wellen von Emotionen und Monster-Hooks - eine Dynamik, die sie garantiert an die Spitze der furchtlosesten aufstrebenden Indie-Pop-Singer-Songwriterinnen von heute katapultieren wird.
Nach dem Erfolg von Deep Purple’s Nummer 1-Album "=1" im letzten Jahr meldet sich der legendäre Keyboarder Don Airey mit seinem neuen Soloalbum "Pushed to the Edge" zurück. Airey, der als der aktivste Musiker des Hard Rock gilt, hat auf über 300 Alben mit Künstlern wie Ozzy Osbourne, Rainbow, Whitesnake, Judas Priest, Gary Moore und Black Sabbath mitgewirkt. Unterstützt wird er von einer hochkarätigen Besetzung: Deep Purple-Gitarrist Simon McBride, Sänger Carl Sentance (Nazareth), Mitchel Emms (The Voice UK) und Bassist Dave Marks (Hans Zimmer Orchester). Ohne Tricks und Abkürzungen liefert das Album puren Hard Rock und zeigt einmal mehr, warum Don Airey zu den größten seiner Zunft gehört.
- Mazel
- Y
- Shlimazl
In dem neuen Werk ''Shlimazl'' des Schweizer Komponisten Michael Wertmüller verschmelzen Sinfonieorchester und Big Band zu einem virtuosen, polymetrischen Organismus zusammen, der nicht nur Stile, sondern auch eine gefühlte Linearität der Zeit überwindet. Dabei knüpft er explizit an die reiche Tradition der Big Band an und belebt sie im sinfonischen Kontext unter neuen Vorzeichen wieder und lässt sie emporfahren. Alle Solisten agieren wie ein Bild im Bild der Big Band, die zwischen musikalischer Keimzelle, Ort der Konzentration und utopischem Freiraum oszilliert. Wertmüller beleuchtet die Doppeldeutigkeit des jiddischen Titels Shlimazl (dt.: Durcheinander) mit den strukturierenden Phrasen Mazely Shlimazl (dt.: Glück und Unordnung). Die stilistische Karombole und das Chaos der Polyphonie ohne Einheitlichkeit bergen nicht nur den überwältigenden Effekt der scheinbaren Unvereinbarkeit, sondern auch das Glück neuer Möglichkeiten des Miteinanders: aus der Kraft des Widerspruchs und der Reibung an irgendetwas, welches weder planbar noch vorstellbar ist. Ein Model, das in Zeiten zunehmender Unvereinbarkeit und Verhärtung die Vision eines konstruktiven Auswegs birgt. ''Shlimazl'' von Michael Wertmüller ist eine Auftragskomposition der Basel Sinfonietta und der Ruhrtriennale. Basel Sinfonietta & NDR Bigband Musical Director - Titus Engel Drums - Lucas Niggli E-guitar - Kalle Kalima
Dem Piano-Duo gelingt es mit dem Feingefühl der Erfahrung das Opernhafte aus der Perspektive der Improvisation zu feiern, ohne es dafür in Frage stellen zu müssen. Die Musiker schwelgen und schmunzeln musikalisch. Sie gönnen sich den Spaß, das Repertoire um Traditionen zu erweitern, die aus der Sicht eines guten Songs eigentlich schon lange dazu gehören. Es ist diese Mischung, die bezaubert. Zwei Humoristen, denen man bei dem Vergnügen zuhören kann, sich gegenseitig musikalisch zu entdecken.
- A1: Intro Feat. Kool Savas & J-Luv
- A2: Check It Out Fm - Skit
- A3: Ok Feat. Kool Savas & Samy Deluxe
- A1: Oh Oh Feat. Kanye West
- A5: Don't Do It Feat. Prodigy (Of Mobb Deep) & Godfather
- B1: Dieses Mal (Sommer Unseres Lebens) Feat. Xavier Naidoo
- B2: Vorstadtpoeten - Skit 2
- B3: Real Recognize Real Feat. Afrob & Autodidakt
- B1: Hollow Tips Feat. Havoc, Chinky & Azad
- B5: M.e.l. - Skit
- C1: Killa Feat. Optik Army (Kool Savas, Amar, Sd, E
- C2: Mel+Eiz Air Feat. Mieze & Eizi Eiz
- C3: Dirty And Thirsty Feat. Dirt Mcgirt & Thirstin Howl
- C4: Malakas - Skit
- C5: Kein Wort Feat. Italo Reno, Germany & Olli Banjo
- D1: Mind, Body & Soul Feat. Tha Liks & Kool Savas
- D2 2: Bildungsweg Feat. Tone & Xavier Naidoo
- D3: R&B - Skit
- D4: Mehr Von Dir Feat. Cassandra Steen & Curse
- D5: Over The Top Feat. Shells & Graph
- D6: Outro Feat. Illmat!C
- D7: U Know! - Skit Feat. Ramus
Jetzt gibt es endlich das Debutalbum "Rapper's Delight" der Ausnahmeproduzentin Melbeatz. Obwohl Optik's First Lady bis jetzt noch keinen eigenen Release veröffentlicht hat, wählten sie die JUICE Leser zwei Jahre in Folge auf Platz 1 (2004) und Platz 2 (2003) in der Kategorie "Best Producer". Kein Wunder, da sie ja unter anderem das Top 10 Album "Der Beste Tag Meines Lebens" von Kool Savas komplett alleine produzierte.
"Rapper's Delight" sollte eigentlich ihre erste eigenständige Eintrittskarte für den deutschen Markt werden, möglicherweise beinhaltet es aber bereits das Ticket bis in die USA. Der internationalen Qualität ihrer Produktionen wegen genauso, wie dank der Unzahl höchst prominenter Gastfeatures: Kanye West (verantwortlich für diverse US-Billboard-No.1´s), Mobb Deep, die Alkoholiks, Ol´ Dirty Bastard oder Thirstin Howl (um nur einige zu nennen) haben sich alle einen höchst eigenständigen Beat der Künstlerin gepickt. Hochkarätige deutsche Gäste wie Xavier Naidoo, Curse, Cassandra Steen (Glashaus), Eizi Eiz (Beginner), Mieze von Mia, die komplette Optik Army und nicht zuletzt die lang antizipierte Berlin-Hamburg-Kollabo Kool Savas-Samy Deluxe machen das Line Up komplett.
- Seeds
- Life (With Mary Lattimore)
- Protest With Love
- The Burden (I Turned Nothing Into Something) (With Angel Bat Dawid)
- The Same Stars (With Joe Minter And Open Mike Eagle)
- Kings In The Jungle, Slaves In The Field
- Strength Of A Song (With Alabaster De Plume)
- What's Going On? (With Isaac Brock)
- Fear The Machine
- I Looked Over My Shoulder (With Billy Woods)
- Did I Do Enough? (With Jesca Hoop
- That's Not Art, That's Not Music
- Those Stars Are Still Shining (With Saul Williams)
- A Change Is Gonna Come
Black Vinyl[28,78 €]
"Tonky" ist Lonnie Holleys fünftes Studioalbum und enthält Gastauftritte von Isaac Brock, Angel Bat Dawid, Billy Woods, Alabaster de Plume, Mary Lattimore und anderen. Bei der Leadsingle "Protest With Love" ist Jacknife Lee, der auch das gefeierte Vorgängeralbum "Oh Me Oh My" produziert hat, als Bassist, Keyboarder, Synthesizer, Schlagzeuger, Programmierer, Flötist, Percussionist und Sänger zu hören. Weitere Mitwirkende sind The Legendary Ingramettes am Gesang, Kelly Pratt an den Bläsern und Flöten, Jordan Katz an den Bläsern und natürlich Holley am Gesang. Holley fordert die Zuhörer auf, "mit Liebe zu protestieren" und "die Liebe zu deiner Waffe zu machen". Es gibt Dichter wie die große Mary Oliver, die vorschlagen, dass die Hauptfunktion des Menschen, wenn er sich durch die Welt bewegt, solange er Leben und die Fähigkeit hat, sich durch die Welt zu bewegen, darin besteht, dem Aufmerksamkeit zu schenken, was andere törichterweise als klein oder alltäglich bezeichnen mögen. Das Gehirn und das Herz sind beides Gefäße, die so viel Platz haben, wie man ihnen zugestehen möchte, und zu leben bedeutet, Sammlungen von gefundenen Zuneigungen zu schaffen. Die Geräusche der geliebten und vertrauten Häuser, die Bewegungen der Bäume und der Menschen unter ihnen, die Art und Weise, wie jemand, den man verehrt, einen ein paar Sekunden lang umarmt, bevor er sich aus der Umarmung löst und in einer überfüllten Fußgängerzone verschwindet. Wenn wir unser Leben, unser Schaffen und unsere Liebe auf diese Weise betrachten, bedeutet das, dass wir, zumindest für einige von uns, durch die Aussicht auf das, was als Nächstes kommt, vorwärts getrieben werden können. Welchen Moment wir festhalten und in unsere überquellenden Taschen stecken können. Die Arbeit von Lonnie Holley ist ein Werk dieser Art von Anhäufung und genauer Aufmerksamkeit. Das Vergnügen, einen Klang zu finden und ihn gegen einen anderen gefundenen Klang und einen weiteren zu pressen, bis der Hörer, bevor er es merkt, von einer Klangsinfonie überflutet wird, die sich anfühlt, als würde sie sich zusammenfügen, während sie über einen hinwegspült. "Tonky" ist ein Album, das seinen Namen von einem Spitznamen aus der Kindheit hat, der Holley anhaftete, als er einen Teil seiner Kindheit in einem Honky Tonk verbrachte. Lonnie Holleys Leben des Überlebens und der Ausdauer erforderte - und erfordert zweifellos immer noch - eine Art Erfindung. Eine Erfindung, die auch in Holleys Liedern reichhaltig und präsent ist, die auf "Tonky" voll und eindringlich sind, einem Album, das mit seinem längsten Lied beginnt, einem neunminütigen, erschöpfenden Marathon eines Stücks namens "Seeds", das mit einem einzigen spärlichen Klang beginnt und sich dann ausdehnt. Gesänge, schwache Tasten, Streicher und als Krönung Holleys Stimme, die nicht singt, sondern klar und deutlich von der Arbeit auf der Erde erzählt, als er jung war, und von der Gewalt, die er dabei ertragen musste, als er blutig und mit Schmerzen von Schlägen ins Bett ging. Der Song weitet sich zu einer Metapher über den Ort aus, über das Versagen des Zuhauses oder eines Ortes, der einen beschützen soll, der nicht das hält, was er zu sein vorgibt, selbst wenn man unermüdlich daran arbeitet, daran arbeitet, daran arbeitet, etwas Sinnvolles daraus zu machen. "Seeds" gibt nicht nur den Ton für ein Album an, das sich um Wiedergeburt, Erneuerung und die Grenzen von Hoffnung und Glaube dreht, sondern unterstreicht auch, was Holleys größte Stärke als Musiker ist, nämlich sein Engagement für Fülle und Großzügigkeit. Er ist ein unglaublich begabter Geschichtenerzähler, der sich der mündlichen Tradition verschrieben hat, so dass viele Hörer völlig zufrieden wären, wenn sie zu Füßen einer Lonnie-Holley-Platte säßen und seinen robusten, ausladenden Erzählungen lauschen könnten. Aber "Tonky" ist ein Album, das sowohl klanglich als auch in Bezug auf die vielen verschiedenen Künstler, die auf dem Album vertreten sind, einen Platz bietet, an dem sie sich zu Hause fühlen können, ganz gleich, wie sie die Zeit verbringen, die sie für einen Song brauchen.
From the deepest trenches of deadstock 45s and the unsung annals of soft rock infamy, we present SR4HT02: (Till You're) Back In My Arms.
Universal Cave and the Street Road Band cover Dan Strimer with Insured Sound's cult anthem (Till You're) Back In My Arms which was originally released as a 45 in 1977 on Lost Nation Records out of Guysville, Ohio. When Universal Cave featured Back in My Arms on Soft Rock for Hard Times Vol 8 in 2023, we reached out to Dan Strimer to tell him how much we loved his record, and quickly made a friend who helped us release a cover of his song 47 years after it first came out. Dan is still making music to this day and there are even rumors of some unreleased recordings making their way out in the near future.
On vacation in Hawaii when we released Soft Rock for Hard Times Vol 8, Alex Tebbs Mitchell of Universal Cave kept coming back to Dan's catchy, rural classic rock tune. When Alex returned to Philadelphia, he assembled the Street Road Band to record a laid back, 'southwestern Balearic' cover version with André Ethier on vocals, Charles Simon on guitar, Jesse Spearhawk on Pedal Steel, Alex Tebbs Mitchell on Rhodes and bass, Ryan M. Todd on synthesizers, and Shawn Ryan and Brian Cassidy on additional programming and arrangement. The result is a blissful soft rock ballad inspired by the likes of Chris Rea and Mark Knopfler.
After recording the cover, we called in the UK's finest Balearic maestro's Coyote to take the multitracks to the White Isle and back for a remix worthy of Cafe Del Mar. Coyote send the song into a dreamy, dubby, deep house groove, confirming that the record is, in fact, Balearic.
Mixed by Alex Tebbs Mitchell
Mastered by Mat Leffler-Schulman
- What You Deserve
- Chew
- Tomorrow Lied The Devil
- Leave Me The Name
- What Did You Think Was Going To Happen?
- The End Of The Beginning
- Start The Flood
- The Earth Will Swallow The Sun
- Lorraine In Blood
- Lunatics
Seit mehr als einem Vierteljahrhundert lärmt sich Sänger und Gitarrist Harry Armstrong in verschiedenen Bands durch die britische Musikszene: ORANGE GOBLIN, DECOMPOSED, HANGNAIL, END OF LEVEL BOSS, THE WINCHESTER CLUB, EARLS OF MARS, BLIND RIVER_um nur einige zu nennen. Am 21. März 2025 folgt nun endlich das langersehnte zweite Album von NOISEPICKER auf Exile On Mainstream. Nach dem 2018 veröffentlichten Erstling war es zwar nicht wirklich ruhig geworden um die Zweimann-Band mit Kieran Murphy (u.a. COLD COMFORTS, PAIGE KENNEDY), verschiedene Verpflichtungen wie z.B. der extensive Tour-Schedule von Orange Goblin, ließen wenig Zeit für Studioaufnahmen. Doch nun ist es soweit. Nachdem NOISEPICKER auf dem EOM25-Festival im Mai 2024 bereits erste neue Songs vorstellten, ging es kurz danach ins Studio. The Earth Will Swallow The Sun ist das Ergebnis und überrascht mit einem Sound, den Peace Off 2018 bereits vorwegnahm, der aber nun zu voller Blüte gereift ist. Auf der Basis von Blues und Noise erschaffen Noisepicker etwas völlig eigenständiges, mit deutlichen akustischen Verweisen an Tom Waits ebenso wie an The Jesus Lizard. Inhaltlich ist das Album eine Abrechnung mit politischen und gesellschaftlichen Themen, die uns aktuell beschäftigen und die Ohnmacht, unterdrückte Wut ebenso illustrieren wie die Möglichkeit eines Ausbrechens, ohne in blinden Aktionismus zu verfallen. Hier ist nichts poliert, perfekt oder konstruiert. Stattdessen sind NOISEPICKER laut, authentisch und ständig im Wandel, beeinflusst von allem, was Doom, Punk und Blues ist. Und diese Herangehensweise kanalisieren sie in Songs, die emotional, catchy und einzigartig sind.
- Für Uns Nicht
- Unser Nein
- Grau
- Sie War Sie Ist Sie Bleibt
- Keine Wahl
- Krieg; Keine Frieden
- Korrekt
- Ohnmacht
- Nur Idioten Brauchen Führer
- Für Immer
- Nichts Als Wörter
- Gerechtigkeit
- Wir Werden
Der Soundtrack nicht nur einer Jugend! Die ersten beiden But Alive Platten "Für uns nicht" (1993) und "Nicht zynisch werden?!" (1995) als Reissues auf dem Label B.A. Records von Marcus Wiebusch (Kettcar). Satte 26 Jahre waren diese Klassiker des deutschsprachigen Punk/Rocks nicht erhältlich. Nach dem Erscheinen des Debütalbums "Für uns nicht" war für viele politisch interessierte Musikhörer*innen die Welt nicht mehr dieselbe. Selten zuvor gelang es einer Band die politische Situation des Landes lyrisch so zu sezieren und zu kommentieren. Schnell erspielten sich die Hamburger eine riesige Fangemeinde, die alle auf das 2. Album "Nicht zynisch werden?!" warteten, mit der die Band ihren Ruf als eine der besten deutschsprachige Punkband manifestierte.
- A1: Oh My God (Remix)
- A2: Award Tour (Feat Trugoy)
- A3: Can I Kick It?
- A4: One, Two, S**T (Feat Busta Rhymes)
- B1: Electric Relaxation
- B2: Mr Incognito
- B3: I Left My Wallet In El Segundo
- B4: Check The Rhime
- B5: Lyrics To Go (Tumblin' Dice Remix)
- C1: Scenario
- C2: Same Ol' Thing
- C3: Buggin' Out
- C4: Bonita Applebum
- D1: Jazz (We've Got)
- D2: Glamour & Glitz
- D3: Clap Your Hands
- D4: The Night He Got Caught
- D5: Peace, Prosperity & Paper
- A1: Champagne Socialist
- A2: Closer
- A3: On Broadway
- A4: Flowers
- A5: The Jacaranda
- A6: Underground
- B1: Paris In Summer
- B2: Go Easy
- B3: Bonnie & Clive
- B4: Night People
- B5: Some Kind Of Sweden
- B6: Kingdom
- B7: Northern Baby
"Black & White Movie" ist das bemerkenswert souveräne Debütalbum von Gustaffson, produziert von Craig Potter (Elbow). Die Platte enthält mitreissende Streicharrangements des preisgekrönten Filmkomponisten Bear McCreary (Outlander, The Walking Dead) und einen Cameo-Auftritt des legendären Schauspielers Sir Ben Kingsley. Die 13 Albumsongs sind individuelle Kinoerlebnisse. Die ergreifenden Texte des Leadsängers und Songwriters Andrew Gower, die er in 15 Jahren als Schauspieler perfektioniert hat, werfen Licht und Schatten auf die Dualität der menschlichen Existenz und erzählen aussergewöhnliche Geschichten aus gewöhnlichen Leben. Das Album vermischt nahtlos die klassischen Klänge der Musik- und Filmwelt und lädt die Zuhörer auf eine Reise ein, bei der jeder Titel ein Film für sich ist.
"Mein Leben als Teenager hat sich für immer verändert, als ich das 'White Album' der Beatles entdeckte. Es war die erste Platte, die es mir als Zuhörer ermöglichte, nuancierte Texte und Musik in ihrer besten Form zu entdecken", erklärt Gower. "Im Studio konzentrierten wir uns alle auf die Bedeutung und Verantwortung, die wir haben, die Geschichten zu erzählen, ohne das Publikum mit dem Löffel zu füttern."
- A1: All Natural
- A2: Erryday 99
- A3: Falling
- A4: Fresh Rain
- A5: It Ain't Nothing
- A6: Lazy Sunday
- A7: Masterpiece
- A8: No Factor
- A9: That Won Joint
- A10: To Paris With Love
- A12: Treal (True Real)
- A13: Trump Tight
- B1: Watch Time Reveal
- B2: Work It Out
- B3: We Made It
- B4: That Movie Joint
- B5: Apartment J
- B6: Spitfire
- B7: Genres (Feat. Kris Brown)
- B8: We
- B9: Late Night
For the first time on vinyl, J Rawls 1999 beat series offers scenes 1-3 and 6 never before heard tracks. All these beats are from the archives of Rawls in his early years (1996-1999) as a young producer in Cincinnati, OHIO. These beats are the essence of that Rawls sound and embody his entire style. According to Rawls, “I did this album because I have had so requests for my music from that underground hip-hop era. This record took me back to a time when making music was just for fun.”
Originally released on eilean rec. 10 years ago as a very limited CDr edition, "Stay / Sea" is being released on vinyl for the first time.
HolyKindOf is multi instrumentalist J. Bryan Parks from Akron, Ohio. It's a solo venture that began its current incarnation in the late spring of 2012 in a cathartic response to personal tragedy. Using dense layers of manipulated loops; primarily cello, field recordings, tape & voice. He sculpts viscerally; a requiem of repetitive phrase, culminating heady delicacies, evolving melodies & crescendo.
Each live performance is unique & written specifically for each space. With vague compositions & open ended construction -a quilt work of pieces, woven together- half written & half improvised.
- A1: Cumbia Morena - Carlos Pickling Y Su Orquesta 02 48
- A2: Olguita - Los Chicoques 03 18
- A3: Cumbia En Dominante - Los Demonios De Corocochay 02 08
- A4: La Blanquiñosa - Los Felcas 02 42
- A5: Chinita - Sonora Casino De Hugo Macedo 02 57
- A6: La Pollera Amarilla - S Am Brasil 02 53
- A7: Anita - Volada 5 02 51
- B1: Cumbia Pueblerina - Otto De Rojas Y Su Orquesta 02 55
- B2: Yolanda - Carlos Pickling Y Órgano Espacial 02 25
- B3: Arequipeñita - Silvestre Montez Y Sus Guantanameros 03 00
- B4: Lucerito - Ñico Estrada 02 30
- B5: Cumbia Sabrosa - Freddy Roland Y Su Orquesta De Moda 02 47
- B6: La Cumbia Del Burro - Los Avileños 02 59
- B7: Cumbia 73 - Los Demonios Del Mantaro 02 28
- C1: Que Siga La Cumbia - Carlos Pickling Y Su Orquesta 02 43
- C2: Chin Chin - Joe Di Roma Y Su Conjunto 02 30
- C3: Ritmo De Cumbia - Los Rumberos Del Solar 02 42
- C4: Ac Cha Chau - Los Pavos Reales 02 25
- C5: Cumbia Bonita - Nilo Espinosa Y Su Orquesta 03 26
- C6: Oh Condor - Volada 5 03 36
- C7: Cumbia De Color - Tito Chicoma Y Su Orquesta 02 11
- D1: Cumbia Y Amor - Los Demonios De Corocochay 02 11
- D2: Negrita Linda - Nelson Ferreyra Y Su Sonora 02 55
- D3: Baila Mi Cumbia - Carlos Pickling Y Su Orquesta 02 16
- D4: Tierra Linda - Los Kintos 02 17
- D5: Pochita - Manzanita Con Los Cañeros 02 26
- D6: La Colocha - Los Felcas 02 30
- D7: La Celosa - Los Belking’s 03 14
After digging deep into the overwhelming archives of Discos Fuentes and Codiscos in our previous volumes, this third instalment in the series "Cumbia Cumbia Cumbia!!!" comprises a selection of 28 Peruvian cumbia bangers for the dance floor from the deep vaults of Discos MAG, all of them originally released between 1964 and 1987. "Cumbia Cumbia Cumbia!!!" combines well-known classics and rarities that are difficult to find in their original formats. An invitation to enjoy and be amazed, above and beyond ethnographic and academic concerns. The historical origins of cumbia are nebulous and imprecise. The mythology surrounding it suggests an ancient past when Amerindian, African and European musical sounds were mixed together. MAG had released porros since the label was set up, and by 1957 it was already selling records by the Colombian Lucho Bermúdez, a leading figure in porro and cumbia in orchestra format, from Buenos Aires. Colombian cumbia has come a long way in Peru since those years and put down its own roots, just as it has in other Latin American countries. This third volume of the series "Cumbia, cumbia, cumbia" demonstrates how the rhythm has persisted over three decades of Peruvian recordings, ranging from versions by orchestras and ensembles to original cumbias with electric guitars, with lingering echoes of Caracas-born Hugo Blanco, Tulio Enrique León, Los Teen Agers and Amparito Jiménez. These records were played nonstop in the Peruvian coast, mountains and jungle to the cry of "¡que sigue la cumbia!". Double vinyl LP!
Als einer der am schnellsten aufsteigenden Stars im Avantgarde Metal präsentieren IMPERIAL TRIUMPHANT stolz eine 1LP-Neuauflage ihres hochgelobten vierten Studioalbums 'Alphaville'. Mit dieser Platte hat das New Yorker Metal-Trio seine unvergleichliche technische Exzellenz und atemberaubende musikalische Handwerkskunst unter Beweis gestellt. Kein Geringerer als der bekannte Künstler und Illustrator Zbigniew M. Bielak steuert zu diesem großartigen Meisterwerk eine seiner bisher besten Kreationen bei. Bitte beachten, dass die 1LP (im Unterschied zur urprünglichen 2LP-Version) ohne die Songs 'Experiment' (VOIVOD-Coverversion) und 'Happy Home' (THE RESIDENTS-Coverversion) und mit einer alternativen Song-Reihenfolge erscheint.
Zoetrope Vinyl. Schrank zu klein, Arsch zu groß, blasse Waden, hellgrüne Luftballons in der Steckdosenfrisur - das ist Schwiegermutters Fiebertraum in Reinform, das ist der körperhafte Stinkefinger an die Selbstoptimierer*innen-Gesellschaft, das ist Punk in der Jetztzeit-Version, das ist der "EXTRA"Lifestyle. Paula Carolina zelebriert eben diesen Lifestyle Woche für Woche erfolgreich auf den Festivalbühnen der Bundesrepublik - und hat ihm mit "EXTRA" ein musikalisches Denkmal gesetzt. Paulas neue Single ist eine Musik-gewordene Ode auf die Weirdness und das Besonderssein, ein augenzwinkernd-romantischer Vorstoß gegen Normschönheit, Langweilertum und "Otto Normal"-Standards - "als wär' auf der Tanzfläche jedem scheißegal, was man anhätte". "EXTRA" ist nicht umsonst der Namensgeber des Ende September erscheinenden Paula Carolina-Debütalbums - dieser Song steht exemplarisch für die künstlerische Vision seiner Macherin, die ihren Platz zwischen den Stühlen unlängst gefunden hat: "Fühl' ich mich heute wie ein Punk oder doch nur wie die Göre von Nebenan? Egal!". Paula-Carolina-Musik ist "irgendwie anders" und jedes Mal ein bisschen neu. Zwischen rustikalem Gitarren-Geschrubbel, tanzbar-schiebenden Drums und kaum erwartbaren Airhorn Einschüben blüht die Weltenbummlerin in "EXTRA" erstmals überhaupt mit einer Rap-ähnlichen Stimmperformance auf. Paulas Vocal-Experimente münden zwischendurch in einer Vulkanausbruch-artigen Ohrwurm-Hook und im letzten Drittel des Songs in einer epochalen SingSang-Bridge. Zwischen Punk-Attitüde und Techno-Club-eske Hektik mischt sind also auch die nötige Portion Pop-Appeal. Wer "EXTRA" lieber in einem anderem Genre-Gewand hören will und sich in Jungle-, Dancehall- oder Happy-Hardcore-typischem Tanzstill zum Song bewegen möchte, kann dies übrigens auch tun. Ja, richtig gehört: Ab 3. August - also einen Tag nach Single-Release - wird täglich ein neuer Remix des Originalsongs veröffentlicht. Star-Produzent Marti Fischer, den Paula-Carolina-Fans spätestens seit seinem erfolgsgekrönten "Schreien! - Turbo Remix" kennen dürften, hat ein umfangreiches Begleitwerk zu "EXTRA" realisiert und mehrere, verschiedenartig elektronische Alternativ-Versionen der Außenseiter-Hymne zusammengeschustert. Als wäre das nicht genug "EXTRA" zu "EXTRA", haben auch Großstadtgeflüster eine stilechte Remix-Version der Single gefertigt und der Bonus-EP ihren Stempel aufgedrückt. "Es geht wieder los", im Kosmos Paula Carolina - und zwar so richtig.
Iron Curtis and Johannes Albert return to orbit with their highly anticipated Moon IV, the next chapter in their acclaimed lunar album series. Building on over a decade of collaboration and the cosmic groundwork in Moon I, II, and III, this fourth instalment is a testament to their ever-evolving artistry and expansive vision.
Released on their beloved Frank Music imprint, Moon IV sees the duo starring an 11-track journey that once again defies genres, challenges conventions, and charts a vivid course through the electronic cosmos.
From the warm opener "Void Gathering" and wistful melodies of "Silverclub" to the driving rhythms of "Sounds (The Feels)," which echoes the relentless pulse of NYC Post-Disco, Moon IV encapsulates the duo's signature blend of moods and eras.
"Club L'Avenir" & "Daso" serve up euphoric moments with a nod to the French Touch, while the ambient vignette "Into Somethin' (Interlude)" calms you down again. Electro cuts like "Pipeline" are reminiscent of earlier works in the Moon album series, and new paths are forged when the two are exploring Balearic Pop Music (BPM) territory in "Ohne Dich".
Returning from space with the elegant deepness of "Bliss (The Short Finale)", the duo gets you home safe and sound. Their unique studio alchemy shines brighter on this moonlit, flaring long-player than ever. So, buckle up and off we go.
The lost companion EP to The Unbearable Tightness of Being, by Ohio's,
Sweetheart
Recorded by the band in a warehouse in Columbus, Ohio, spring 2005.
A single sided 12" record containing one 12 minute song. Limited to 300 copies on
180 gram vinyl and digital.
This record is meant to go together with EW017- Sweetheart- The Unbearable
Tightness of Being LP. We highly suggest getting both records.
Sweetheart's latest offering, "The Process Of Making Us Well," serves as an intricate
sonic landscape woven with a fearless fusion of genres, defying the established
norms of post- hardcore. This one- track EP, released under theExpert Work Records
banner, is not just an auditory journey but a rock-solid proof of their ability to blend
post-hardcore, noise rock, punk, screamo, emo, and indie influences into an immersive
sonic experience that transcends conventional boundaries. Setting themselves apart
from the early noughties post- hardcore scene, Sweetheart skillfully navigate away
from the cliches that often haunted many underground acts of the era. "The Process
Of Making Us Well" unfolds as an epic composition, a 12-minute sonic odyssey that
takes the listener on a transformative journey. The band showcases a mastery of
dynamics, skillfully transitioning from serene, ethereal instrumentations to intense,
powerful crescendos, creating an emotional landscape that captivates the listener
from scratch to finish.
Released as part of Expert Work Records' series, "The Process Of Making Us Well"
holds the distinction of being Sweetheart's longest recorded piece. The record arrives
in a high- quality cardboard sleeve, decorated with an entirely minimalistic lettering,
leaving audio content in the sole focus. It's a wise choice, considering that
Sweetheart's music deserves your utmost attention. "The Process Of Making Us Well"
is an essential exploration into endless possibilities of post- hardcore, noise rock,
screamo, and emo music. Sweetheart, sadly overlooked amidst a sea of similar bands
during their era, emerges as a beacon of innovation with this remarkable release. "The
Process Of Making Us Well" solidifies Sweetheart's status as one of the best bands of
their time, a hidden gem deserving of retrospective recognition and appreciation




















