Dettinger’s Intershop and Oasis have long been held, by many fans of ambient and electronic music, to be some of the finest albums in their field. Produced by the mysterious Olaf Dettinger, about whom not much is publicly known, they were some of the earliest full-lengths released by the then-nascent Kompakt, and in many ways, they both articulated and defined the sound that would come to be known as Pop Ambient, while also existing, somehow, to the leftfield of any clearly recognisable genre.
Beautiful, sui generis works, it is a rare pleasure to see them being reissued on vinyl for a new generation of listeners to embrace. Originally released on CD only in 1999, Intershop was Kompakt’s first artist full-length. The music here simmers and broods, with opulent banks of tone marking out territory for rhythms that seem to be built from the clacking detritus of technology – hisses, thunks, knocks. Bass is deployed carefully, each drop a dubbed-out depth charge; drones spin and spiral, warping and weaving between the beats.
Oasis, released in 2000, refined the palette that Dettinger had explored on its predecessor. A blurred crusade of ambient texturology, its unassuming patterns, and subtle, incremental dynamics, admit to real beauty, and a kind of abstract sensuality that you don’t often experience with music that is, perhaps, similarly tooled, but not as poetic. Through seemingly simple gestures – whether lushly expansive repetitions, hyper-acute tremolo tones, or ear-tickling rhythms – it builds complex emotional resonance. It’s no surprise to discover Oasis is held in high esteem by artists like Panda Bear of Animal Collective, who once said of Dettinger, “For us, he was the dude.”
There is, of course, other music to know Dettinger by, too – his three excellent EPs for Kompakt, Blond (1998), Puma and Totentanz (1999), the latter of which, Michael Mayer once argued, “invented dubstep.” There is also a small, yet graceful run of compilation contributions, many of which can be found on Kompakt’s Total and Pop Ambient series. All this music has plenty to recommend it, sharing a clarity of purpose, and a rare, human warmth and depth. But Intershop and Oasis are the releases that distil Dettinger’s singular vision, and allow him, should he wish, to claim his place as a modern master of ambient and electronic music.
Dettingers Intershop und Oasis werden von vielen Fans von Ambient und elektronischer Musik seit langem als einige der besten Alben in diesem Bereich angesehen. Produziert von dem mysteriösen Olaf Dettinger, über den nicht viel bekannt ist, gehörten sie zu den ersten Alben, die von der damals aufstrebenden Plattenfirma Kompakt veröffentlicht wurden. In vielerlei Hinsicht formulierten und definierten sie den Sound, der später als Pop-Ambient bekannt werden sollte, während sie gleichzeitig irgendwie links von jedem klar erkennbaren Genre existierten.
Es ist eine seltene Freude zu sehen, dass diese wunderschönen Werke auf Vinyl wiederveröffentlicht werden, um sie einer neuen Generation von Hörern zugänglich zu machen. Ursprünglich wurde Intershop 1999 nur auf CD veröffentlicht und war Kompakts erstes komplettes Künstleralbum. Die Musik hier brodelt und brütet, mit opulenten Klangbänken, die das Territorium für Rhythmen abstecken, die aus dem klappernden Gerümpel der Technik gebaut zu sein scheinen – Zischen, Klopfen, Schaben. Der Bass wird sorgfältig eingesetzt, jeder Drop ist eine synchronisierte Tiefenladung; Drones drehen und winden sich spiralförmig und verflechten sich zwischen den Beats.
Oasis, das im Jahr 2000 erschien, verfeinerte die Palette, die Dettinger auf seinem Vorgänger erkundet hatte. Ein verschwommener Kreuzzug der Ambient-Texturologie, dessen unaufdringliche Muster und subtile, schrittweise Dynamik echte Schönheit und eine Art abstrakter Sinnlichkeit zulassen, die man nicht oft bei Musik erlebt, die vielleicht ähnlich ausgestattet, aber nicht so poetisch ist. Durch scheinbar einfache Gesten – seien es üppig ausladende Wiederholungen, hyperakute Tremolotöne oder ohrenbetäubende Rhythmen – baut sie eine komplexe emotionale Resonanz auf. Es ist keine Überraschung, dass Oasis von Künstlern wie Panda Bear von Animal Collective hoch geschätzt wird, der einmal über Dettinger sagte: “Für uns war er DER Typ”.
Es gibt natürlich auch noch andere Musik, die Dettinger bekannt macht – seine drei ausgezeichneten EPs für Kompakt, Blond (1998), Puma und Totentanz (1999), von denen letztere, wie Michael Mayer einmal kühn behauptete, “den Dubstep erfand”. Es gibt auch eine kleine, aber feine Reihe von Compilation-Beiträgen, von denen viele auf Kompakts Total- und Pop-Ambient-Serien zu finden sind. All diese Musik ist sehr empfehlenswert und zeichnet sich durch eine klare Zielsetzung und eine seltene, menschliche Wärme und Tiefe aus. Aber Intershop und Oasis sind die Veröffentlichungen, die Dettingers einzigartige Vision destillieren und es ihm ermöglichen, seinen Platz als moderner Meister der Ambient- und elektronischen Musik zu behaupten, sollte er dies wünschen.
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Dettinger’s Intershop and Oasis have long been held, by many fans of ambient and electronic music, to be some of the finest albums in their field. Produced by the mysterious Olaf Dettinger, about whom not much is publicly known, they were some of the earliest full-lengths released by the then-nascent Kompakt, and in many ways, they both articulated and defined the sound that would come to be known as Pop Ambient, while also existing, somehow, to the leftfield of any clearly recognisable genre.
Beautiful, sui generis works, it is a rare pleasure to see them being reissued on vinyl for a new generation of listeners to embrace. Originally released on CD only in 1999, Intershop was Kompakt’s first artist full-length. The music here simmers and broods, with opulent banks of tone marking out territory for rhythms that seem to be built from the clacking detritus of technology – hisses, thunks, knocks. Bass is deployed carefully, each drop a dubbed-out depth charge; drones spin and spiral, warping and weaving between the beats.
Oasis, released in 2000, refined the palette that Dettinger had explored on its predecessor. A blurred crusade of ambient texturology, its unassuming patterns, and subtle, incremental dynamics, admit to real beauty, and a kind of abstract sensuality that you don’t often experience with music that is, perhaps, similarly tooled, but not as poetic. Through seemingly simple gestures – whether lushly expansive repetitions, hyper-acute tremolo tones, or ear-tickling rhythms – it builds complex emotional resonance. It’s no surprise to discover Oasis is held in high esteem by artists like Panda Bear of Animal Collective, who once said of Dettinger, “For us, he was the dude.”
There is, of course, other music to know Dettinger by, too – his three excellent EPs for Kompakt, Blond (1998), Puma and Totentanz (1999), the latter of which, Michael Mayer once argued, “invented dubstep.” There is also a small, yet graceful run of compilation contributions, many of which can be found on Kompakt’s Total and Pop Ambient series. All this music has plenty to recommend it, sharing a clarity of purpose, and a rare, human warmth and depth. But Intershop and Oasis are the releases that distil Dettinger’s singular vision, and allow him, should he wish, to claim his place as a modern master of ambient and electronic music.
Dettingers Intershop und Oasis werden von vielen Fans von Ambient und elektronischer Musik seit langem als einige der besten Alben in diesem Bereich angesehen. Produziert von dem mysteriösen Olaf Dettinger, über den nicht viel bekannt ist, gehörten sie zu den ersten Alben, die von der damals aufstrebenden Plattenfirma Kompakt veröffentlicht wurden. In vielerlei Hinsicht formulierten und definierten sie den Sound, der später als Pop-Ambient bekannt werden sollte, während sie gleichzeitig irgendwie links von jedem klar erkennbaren Genre existierten.
Es ist eine seltene Freude zu sehen, dass diese wunderschönen Werke auf Vinyl wiederveröffentlicht werden, um sie einer neuen Generation von Hörern zugänglich zu machen. Ursprünglich wurde Intershop 1999 nur auf CD veröffentlicht und war Kompakts erstes komplettes Künstleralbum. Die Musik hier brodelt und brütet, mit opulenten Klangbänken, die das Territorium für Rhythmen abstecken, die aus dem klappernden Gerümpel der Technik gebaut zu sein scheinen – Zischen, Klopfen, Schaben. Der Bass wird sorgfältig eingesetzt, jeder Drop ist eine synchronisierte Tiefenladung; Drones drehen und winden sich spiralförmig und verflechten sich zwischen den Beats.
Oasis, das im Jahr 2000 erschien, verfeinerte die Palette, die Dettinger auf seinem Vorgänger erkundet hatte. Ein verschwommener Kreuzzug der Ambient-Texturologie, dessen unaufdringliche Muster und subtile, schrittweise Dynamik echte Schönheit und eine Art abstrakter Sinnlichkeit zulassen, die man nicht oft bei Musik erlebt, die vielleicht ähnlich ausgestattet, aber nicht so poetisch ist. Durch scheinbar einfache Gesten – seien es üppig ausladende Wiederholungen, hyperakute Tremolotöne oder ohrenbetäubende Rhythmen – baut sie eine komplexe emotionale Resonanz auf. Es ist keine Überraschung, dass Oasis von Künstlern wie Panda Bear von Animal Collective hoch geschätzt wird, der einmal über Dettinger sagte: “Für uns war er DER Typ”.
Es gibt natürlich auch noch andere Musik, die Dettinger bekannt macht – seine drei ausgezeichneten EPs für Kompakt, Blond (1998), Puma und Totentanz (1999), von denen letztere, wie Michael Mayer einmal kühn behauptete, “den Dubstep erfand”. Es gibt auch eine kleine, aber feine Reihe von Compilation-Beiträgen, von denen viele auf Kompakts Total- und Pop-Ambient-Serien zu finden sind. All diese Musik ist sehr empfehlenswert und zeichnet sich durch eine klare Zielsetzung und eine seltene, menschliche Wärme und Tiefe aus. Aber Intershop und Oasis sind die Veröffentlichungen, die Dettingers einzigartige Vision destillieren und es ihm ermöglichen, seinen Platz als moderner Meister der Ambient- und elektronischen Musik zu behaupten, sollte er dies wünschen.
2024 Repress
Since their first release as Extrawelt 'Soopertrack' dropped on Border Community in 2005 Arne Schaffhausen and Wayan Raabe have had a remarkable run. They relentlessly toured the world with their highly esteemed live show and released plenty of killer releases on labels like Traum or Cocoon. Naturally, our ears were wide open when the Hamburg-based couple sent over a bunch of new productions to the KOMPAKT HQ. Announced as what they call a new, alternative path of production for them, more precisely "less computer, more hands on" we were directly intrigued by the power and rawness of their new sound.
In particular, two cuts stood out: 'PINK PANZER' is pure analog funk. A sluggish beat is paired with a highly effective synth riff. The idea is as simple as it gets but it's executed in such a masterful way. You can drop this track anywhere and anytime - it'll certainly set things on fire right away. 'ARGONAUT' follows an equally simple recipe but ups the tempo and energy levels by 100%. Heavy prime time saw tooth techno for the new generation that recall vintage Thomas P. Heckmann – perhaps if he were to wake up in a funky mood.
Seit „Soopertrack“, das erste Release von Extrawelt, 2005 auf Border Community veröffentlicht wurde, haben Arne Schaffhausen und Wayan Raabe einen guten Run. Ausgiebig betourten sie die Welt mit ihrer vielgelobten Live-Show und veröffentlichen zahlreiche Hit-Releases auf Traum oder Cocoon. Natürlich haben wir die Ohren gespitzt, als das Hamburger Duo uns einige neue Tracks ins Büro geschickt hat. Angesagt war ein neuer, alternativer Produktionsprozess, genauer, „weniger Computer- und mehr Handarbeit“ – von der rohen Kraft ihres neuen Sounds waren wir sofort fasziniert.
Besonders zwei Cuts stechen heraus: „PINK PANZER“ ist der reinste Analog-Funk. Ein schleppender Beat gekoppelt mit einem eindrucksvollen Synth-Riff. Die Idee ist so einfach wie genial und ausgearbeitet auf meisterlicher Art und Weise. Überall wo man den spielt –die Hütte brennt garantiert. „ARGONAUT“ folgt einem ähnlichen Prinzip, beschleunigt ist nur das Tempo und Energielevel. Schwerer Sägezahn-Techno für die Peak-Time und eine neue Generation, die sich noch an den alten Thomas P. Heckmann erinnern können – vielleicht, wenn er mal in einem funky Mood aufgewacht wäre.
Wiederveröffentlichte 2024er Pressung dieses unglaublichen Garagenrockwerkes! "The Ultimate Gospel Blues Trash experience recorded in 2001 London on the EMI Redd 17 desk (Abbey Road Studios) by Liam Watson this is pure Dirty ,your parents would not like it' Primitive Rock'n'Roll swearing and blood spiting preaching Raw Garage punk mixed up LO-FI Trash out of control Blues Trash at its best" - RBM, VVR Nach der Trennung vom Wrestling Rock'n'Roll Project Lightning Beat-Man musste der Beat-Man ins Krankenhaus und sah mit eigenen Augen den Tod. Jetzt, Jahre später, ist er zurück mit neuen Kumpels und einer neuen Mission: der Gospel Blues & Trash Mission. 1983 begann er als Ein-Mann-Band, für dieses Album heuerte er die Un-Believers an (Gery Mohr und Robert Butler von den Miracle Workers, Janosh von den Monsters und Gringo Starr, der auch bei den Never Heard Of'Ems, Lightning Beat-Mans Backing Band, spielte) und ging zusammen mit Liam Watson (Bristols, Masonics, Headoats_) in Londons berühmtes Toe Rag Studio, um diesen speziellen Swamp-Blues-Sound auf die Platte zu bekommen. Predigtlieder, Lieder über das Töten von Nachbarn, Predigten über das Abschneiden von Fingern, Lieder über den Gang ins Gefängnis, den Gang aus dem Gefängnis und sogar über das Verlieben und den Gang in die Hölle. Mach dich bereit für eine Menge Slide-Gitarren-Action und Mundharmonikagedröhne, Blues im Stil von Howling Wolf und Gun Club-ähnlichen Trash-Rock'n'Roll. Schwarze LP, Insert, Download Code
So I have a problem: I hate everyone and all music. Well, OK, not everyone. But c’mon - you know what people are like. Honestly, they’re the worst. And fair enough I might not really hate all music, but let’s be honest: have you ever actually heard any music? I mean, jeeez. If I’m gonna listen to a record, I’ll need something that matches this misanthropy; something that really gets the neurotransmitters firing on all cylinders and ready to obliterate the feelgood factor. Something like Cleveland band Cruelster, basically. Cruelster are made up of members of Knowso, Perverts Again, and a plethora of other Ohio noiseniks. If it seems like you’ve seen that name before, it’s highly probable - they released a demo back in 2012 and have been sporadically dropping bundles of rough-edged sonic snot ever since, thanks to labels like Lumpy (whose own Dumpers are at the very least sonically adjacent) and Turbine Piss. This singles collection compiles all the non-album tracks they’ve released since that early demo to make a thrillingly ‘orrible racket. Twelve years’ worth of punk rottenness and general stupidity contained in 29 tracks and 40 noisy minutes. It is, of course, fucking brilliant. From the gleefully melodic dumbness (and Booji Boy-flavoured additions) of ‘My Embarrassment’ to the malevolent rumble of ‘Double Trouble’, not to mention a fabulously energised cover of Icona Pop’s dance-pop smash ‘I Love It’, every track here is a winner. It’s the perfect tonic for your rage and the perfect foil to a cruel world where everyone else’s disdain seems more pronounced than your own. You owe it to yourself to complete your record shelves with this instantly classic comp - it’s punk rock par excellence. And as for that ‘hating all music thing’... ah, who cares, this is all gold. Listen immediately, you’ll be causing chaos to its raucous brilliance before you know it. Genre: Alternative / Punk
Zuerst war da Howlin 'Wolf, dann Jimi Hendrix, jetzt hat die Welt Lord Bishop!" - und dieser legt mit "Tear Down The Empire" sein bislang bestes Werk vor. Für die Produktion hat sich Lord Bishop Rocks gleich zwei schwergewichtige Stromgitarrenexperten ins Boot geholt: Gemeinsam mit dem Godfather of Grunge Jack Endino (Nirvana, Soundgarden u.a.) und dem deutschen Producer-Geheimtipp Andy Schmidt (u.a. Disillusion) ist ein Album entstanden, das den Blues-, Punk- und Hardrock- Spirit der amerikanisch-deutschen Band in einen zeitlosen, rohen und energiegeladenen Sound übersetzt, vor dem Frontmann Lord Bishops sprühendes Charisma so gut zur Geltung kommt, wie noch nie zuvor. In knapp drei Jahrzehnten mit tausenden Performances rund um den Globus ist Lord Bishop Rocks zu einer Institution geworden. In den Adern des 2 Meter Riesen aus der Bronx fließt purer Rock'n'Roll. Genau wie sein Äußeres ist Lord Bishops Auftritt auf der Bühne groß, kraftvoll, unnachahmlich, entschlossen und einfach unvergesslich. "Wow, it was like watching Jimi Hendrix on steroids. Great and powerful live show and a one of kind performer" (Lemmy Kilmister / Motörhead); "Blues is his soul, and I heard the ghosts of Howlin Wolf when he sang. Lord Bishop is an authentic bloke" (Eric Burdon / The Animals);"If James Brown and Jimi Hendrix had a love child, he would be Lord Bishop. Truly outstanding, great songs, cool guitar and funky riffs. It was a pleasure to have him support my tour" (Ian Paice / Schlagzeuger von Deep Purple). Seine Karriere begann Lord Bishop mit einem Umzug ins wilde Nachwende- Ostdeutschland. Straight ahead aus der amerikanischen Heimat ins Ungewisse, das Durchbeißen gegen alle widrigen Umstände war ihm ohnehin buchstäblich in die Wiege gelegt. In Dresden begann er seine musikalische Mission, den handgemachten Rock um die Welt und ins nächste Jahrtausend zu tragen.
Rock & Roll, indeed. Ruth Brown’s sizzling full-length debut — also known by its eponymous title — symbolizes what was exciting, fresh, invigorating, and raw about the burgeoning style in its halcyon days. Originally released in 1957, and reissued here in audiophile quality for the first time in partnership with Atlantic Records’ 75th anniversary, the set remains a testament to one of the most pioneering and talented vocalists to ever command a stage.
Mastered on Mobile Fidelity Sound Lab's renowned mastering system in California, pressed at RTI, housed in a Stoughton jacket, and strictly limited to 2,000 numbered copies, Mobile Fidelity’s 180g mono LP of Rock & Roll plays with an immediacy, vibrancy, and fullness that showcase the reach, power, and emotionalism of Brown’s voice. The sound of her support musicians — brassy horns, swinging rhythm combos, echoing backing vocalists, rollicking pianists, jaunty guitarists — is made clear and vivid, helping the upbeat fare to jump, juke, and jive with newfound energy and exuberance. In a related manner, Brown’s slower, more understated material crackles with an intimacy and passion that let you know you're in the presence of a woman who has lived what she sings. The longtime Rock and Roll Hall of Fame member deserves nothing less.
In an era dominated by big-throated vocalists, few — if any — came grander than Brown. The singer, whose repeat million-selling ‘50s success with Atlantic Records led many to call the then-indie label “The House That Ruth Built,” charted two dozen R&B hits in the span of a decade for the fledgling imprint. Rightly coined “Miss Rhythm,” the extroverted Brown put Atlantic on the national map, became the best-selling female musician of the ‘50s, and established a precedent that would ultimately lead to Grammy and Tony Awards. Her early works have lost none of their fire or flair.
Akin to many full-length LPs of its era, Rock & Roll doubles as a collection. Its 14 tracks comprise some of the more famous sides Brown recorded for Atlantic, beginning in 1949 with the all-time-great rendition of the ballad “So Long,” and continuing through 1956. After the song caught the public’s ear, the Virginia native briefly became known for her smoldering style with lovelorn material and torch songs, approaching them (see “Oh What a Dream,” “Old Man River”) with a combination of pained sadness and hardened resilience that had no contemporary equal. Encouraged to pursue the style by Atlantic Records co-founder Ahmt Ertegun, her R&B-driven material soon made her a constant chart presence.
Demonstrating what fellow legend Bonnie Raitt deemed “sex with class and dignity,” Brown merges blues and jazz, swing and gospel in electrifying fashion. She dares you not to move, dance, and get on your feet. A majority of Rock & Roll explodes with uptempo runs and jaunty readings of hot-blooded R&B numbers. Sweaty and sultry, bawdy and bold, Brown eclipses the anthemic blare of the saxophones and joyful clatter of the 88s, singing with a slight catch in her voice and hurricane-gale force that threatens to blow the roof off whatever room her voice occupies.
Evidence abounds. Listen to her prod the band and encourage the band members to blow a fuse on a sizzling “Hello Little Boy,” complete with cries and wails; stretch her phrasing to the heavens on the swaying “Wild Wild Young Men,” laden with romp-and-stomp beats; plead and persuade on the snaking “5-10-15 Hours,” which flips the script on the age’s notions of dominance; use her raspy tones, high notes, and breath control to mesmerizing effect on the smash “Mama He Treats Your Daughter Mean,” recorded with a group led by Ray Charles; survey the scene and take charge on the steaming “As Long as I’m Moving”; and tap a classy albeit flirtatious vein on “Lucky Lips,” which dented the pop charts as her first crossover hit.
Throughout Rock & Roll, Brown knows the lyrical connotations and spirited architecture of the songs inside-out. Her assertive voice — never harsh, strident, or false — is the epitome of the passionate desires and sonic strains that turned into nascent rock ’n’ roll. Brown played a pivotal role in helping the style develop, the record a timeless reminder of a lasting legacy that will never be forgotten.
Letztes, viertes Album von Delbo aus dem Jahr 2008, Klez.e war bereits geboren, bald folgte auch And The Golden Choir, jeweils mit Tobias Siebert. Es erscheint rückblickend fast so, als wären Delbo seit ihrem Debut auf Suche gewesen. Jener Suche nach dem erlösenden Glückston, dem sie nun auf die Schliche gekommen sind. Noch losgelöster von Standards, aber inmitten neuer Eingängigkeit haben sie auf GRANDE FINESSE den richtigen Ton, die stimmige Gefühlslage und sich als ihr eigenes Phänomen gefunden. GRANDE FINESSE lässt mehr zu und von einigem ab. Piano, Streicher, und Bläser umspannen Welten und laden diese auf. Auf diese ihre Weise klingen Delbo so stilvoll und betörend wie Blonde Redhead, ohne ihre ureigene Dringlich- und Kantigkeit verloren zu haben. Damit bauen Delbo Poetisches, Melancholisches und im gleichen Atemzug Aufbauendes wie ein Amelie-Soundtrack zusammen, ohne den Lärm Sonic Youth'scher Art oder das Karate-ähnlich Kunstvolle missen zu lassen.
Die "Gothics" glaubten an das Do-it-yourself-Punk-Ethos, dass jeder ein Instrument in die Hand nehmen könne. Graue Wolken zogen auf, und in der unwahrscheinlichen Stadt Hamburg gründete eine dreiste und eindringliche Bande von fünf Frauen, Caro May, Rita Simon, Manuela Rickers, Fiona Sangster und Anja Huwe, Xmal Deutschland. Und wie es sich für einen echten Punk gehört, taten sie dies ohne musikalische Vorkenntnisse. Die 7“ Single "Schwarze Welt" wurde 1981 auf dem lokalen Punk-Label ZickZack veröffentlicht und stellte die Band als einen beunruhigenden Schwarm von Intensität vor. Die Dringlichkeit des repetitiven Klagelieds, die wirbelnde Manie, die sich auf der B-Seite mit "Die Wolken" und "Großstadtindianer" fortsetzt, deren krude Synthesizer-Geräusche die Spannung noch steigern. Vor allem der einzigartig giftige deutsche Gesang von Huwe wurde schnell in die ungezügelte und aufkeimende Szene der glamourösen Düsternis eingebettet. Die Unabhängigkeit des Punks vom starren Griff der Tradition erlaubte es der Band, Trost in einer Anti-Establishment-Kunst und -Musik zu finden, weit entfernt von den Konventionen der Vergangenheit. Mit ihrem Pfauenhaar und den dick mit Kajal umrandeten Augen bewahrte sich die Musik von Xmal Deutschland sowohl eine Unruhe als auch eine Zartheit, die mit der Veröffentlichung der Single "Incubus Succubus" im Jahr 1982 die Grenzen der "Neuen Deutschen Welle" (ähnlich wie ihre Kollegen und Freunde DAF und Einstürzende Neubauten) überschritt. Sie wurde sofort zu einem Post-Punk-Klassiker. Die Gitarre wühlt sich durch die Melodie, während die schaurige Primitivität von Huwes Stimme andeutet, dass sie vielleicht, nur vielleicht, die alptraumhafte Kreatur ist, vor der man sich in Acht nehmen muss. Die B-Seiten, "Zu Jung Zu Alt" und "Blut Ist Liebe", halten sich an strenge militaristische Tanzbeats, während sie in Aufregung wimmeln. Im selben Jahr trat die Band in London als Support für die Cocteau Twins auf; das war die Plattform, die sie brauchten, um in die Arme der zerrissenen Netzmassen zu stürzen. „Early Singles 1981-1982“, ist eine Karte der grundlegenden Bewegungen von Xmal Deutschland, nur Sekunden vor dem Abheben. Die Bonustracks auf der Compilation, "Kaelbermarsch" und eine düstere Live-Version von "Allein", unterstreichen die Verschmelzung von Härte mit der quixotischen Dekadenz atmosphärischer Synthesizer. Das Streben der Band nach etwas Größerem ist spürbar, zu einer Zeit, in der nach dem Aufkommen von Punk neue Möglichkeiten des Musikmachens offenstanden.
Australischer Rock-Glanz trifft auf 80s Sunset Strip! The Neptune Power Federation kehren mit ihrem sechsten Album zurück, einer Sammlung fieberhafter Night Stories, untermauert mit purem Rock! Die vertonten Kindergeschichten mit einem ausgesprochen US-Rock-Sound der frühen 1980er Jahre sind inspiriert vom unbeschwerten und rücksichtslosen Sunset Strip in LA. Und hier wendet sich die Band bei 'Goodnight My Children' auch dem Radiorock der späten 1970er Jahre zu. Die acht Tracks feuern mit purer Rock-Inbrunst, inkl. dröhnender Gitarrensoli und dem stets markant verlockendem und hypnotisierenden Gesang von Front-Lady Screamin' Loz Sutch. Dieses Album dürfte die bisher beste Vocal-Performance der Sängerin mit dem beeindruckenden Kopfschmuck sein.
Die Sessions waren organisch und intuitiv, ermöglichten es Sutch so, die klassischen Pop-Strukturen der Tracks zu erweitern. Perfekt zum Album-Thema, das eine Sammlung nächtlicher Geschichten symbolisiert, die, so schrecklich sie auch sein mögen, den Zuhörer in der fürsorglichen Umarmung von Sutch, der kaiserlichen Priesterin, zurücklassen. Und als zusätzlichen Bonus erhalten die Fans ein illustriertes Märchenbuch, das die Veröffentlichung begleiten wird.
Die Band wird Ende Februar / Anfang März auch Deutschland-Konzerte spielen und dabei u.a. in Hamburg das 'Hell Over Hammaburg'-Festival beehren.
Rock Hard (10/10 Pkt.)
"Wie starb Sid Vicious? Wo ist Richie Edwards? Wann kommt ein neues Guns-N´-Roses-Album? Was ist die wahre Identität von Jens Peters? In die Reihe der großen Mysterien des Rock fügt sich das Rätsel, warum THE NEPTUNE POWER FEDERATION in gottverdammten kleinen Clubs spielen, während die konzeptionell ähnlich gelagerten Ghost Arenen füllen. Mangelnde Vielfalt ist nicht die Ursache: Die Aussies packen rustikalen Rock´n´Roll, Düster-Doom und Schrägo-Psych ebenso in ihre knallbunte Wundertüte wie überlebensgroßes Musiktheater mit viel Pomp, Musical-Flair und Pop-Appeal. Die Songs stehen dem Durchbruch auch nicht im Wege. Sie sind entweder ziemlich gut, verdammt gut oder schlicht großartig. Manche tänzeln leichtfüßig im glamourösen Power-Pop-Gewand einher (´Let Us Begin´, ´Twas A Lie´), andere klingen, als würden Heart Black-Sabbath-Stücke interpretieren (´Lock & Key´). Wieder andere lassen New-Age-bewegte Queen auf die synthetisierten ZZ Top der Achtziger treffen (´Woe Be Father´s Troubled Mind´, ´Hariette Mae´). Viele lassen sich auf Anhieb mitpfeifen, wobei die Eingängigkeit nie auf Kosten der Tiefe geht. Vielmehr sind die Arrangements so detailverliebt und wendungsreich, dass es fast zu Tränen rührt. Doch kommen wir zum "unique selling point" der wahnwitzigen Truppe: dem intergalaktischen, Brautkleid tragenden Christbaum mit Hirschgeweih namens Screamin Loz Sutch. Dass sich die "Imperial Priestress" in den hochherrschaftlichen Gesangskreisen von Farida Lemouchi, Chrissie Hynde oder gar Ann Wilson bewegt, war bereits erwiesen. Der hochdramatische Titeltrack zeigt jetzt, dass sie nicht von dieser Welt ist. Kurz: Es gibt keinen Grund, warum TNPF nicht längst Megastars sind - außer einer großen kosmischen Ungerechtigkeit. Es ist an euch, diese zu korrigieren!"
Legacy (12/15 Pkt.)
"Die australische Ausnahmekapelle um Screaming Loz Sutch, ihres Zeichens Exzentrikerin und Frontfrau mit großartiger Stimme, legt das sechste Album auf den Tisch, und bereits nach dem ersten Hören ist klar: Das Ding könnte verdammt groß werden! Full Energy Rock'n'Roll spielst du nicht, ohne, wenn du es gut machst, an die Großen zu erinnern. Aber auch wenn die Dinos im Sound der Band präsent sind, wirken die Songs easy und frisch von der Leber weg gerockt ('Let Us Begin' und 'Lock & Key'). Manche Parts lassen einen fast unverschämten Pop-Appeal in den Rock'n'Roll tropfen und begeben sich auf Ausschweifungen in die psychedelisch poppige Ecke ('Woe Be Father's Troubled Mind'). Ein Stück, in dem die Musik mit einer überlebensgroßen Attitüde flirtet, was die Gitarrensoli vor dem beschwörenden Part schön ins Rampenlicht setzt. Danach die klassische Mitklatsch-Nummer, ab da mutiert die Platte langsam zum Überflieger ('Betrothed To The Serpent'). Am Ende strecken sich Musik und Songwriting und wachsen aus dem bisherigen, schon vielschichtigen Können der Band nochmals hinaus. Da trifft der Pop-Appeal auf gefühlvollen Blues-Sound und wird zu wuchtigem Siebziger-Rock. Das funktioniert bestens. Nicht zuletzt, weil die Instrumentalfraktion auf dem Album fast blind miteinander zu harmonieren scheint und Screaming Loz Sutch die Kunst vollbringt, die nötige Theatralik, das gewisse Quäntchen an Exzess und die genau dosierte Übertreibung in ihr Organ zu legen. Der Titeltrack legt davon erstaunliches Zeugnis ab! It ain't a long way to the top … anymore."
Die "Gothics" glaubten an das Do-it-yourself-Punk-Ethos, dass jeder ein Instrument in die Hand nehmen könne. Graue Wolken zogen auf, und in der unwahrscheinlichen Stadt Hamburg gründete eine dreiste und eindringliche Bande von fünf Frauen, Caro May, Rita Simon, Manuela Rickers, Fiona Sangster und Anja Huwe, Xmal Deutschland. Und wie es sich für einen echten Punk gehört, taten sie dies ohne musikalische Vorkenntnisse. Die 7“ Single "Schwarze Welt" wurde 1981 auf dem lokalen Punk-Label ZickZack veröffentlicht und stellte die Band als einen beunruhigenden Schwarm von Intensität vor. Die Dringlichkeit des repetitiven Klagelieds, die wirbelnde Manie, die sich auf der B-Seite mit "Die Wolken" und "Großstadtindianer" fortsetzt, deren krude Synthesizer-Geräusche die Spannung noch steigern. Vor allem der einzigartig giftige deutsche Gesang von Huwe wurde schnell in die ungezügelte und aufkeimende Szene der glamourösen Düsternis eingebettet. Die Unabhängigkeit des Punks vom starren Griff der Tradition erlaubte es der Band, Trost in einer Anti-Establishment-Kunst und -Musik zu finden, weit entfernt von den Konventionen der Vergangenheit. Mit ihrem Pfauenhaar und den dick mit Kajal umrandeten Augen bewahrte sich die Musik von Xmal Deutschland sowohl eine Unruhe als auch eine Zartheit, die mit der Veröffentlichung der Single "Incubus Succubus" im Jahr 1982 die Grenzen der "Neuen Deutschen Welle" (ähnlich wie ihre Kollegen und Freunde DAF und Einstürzende Neubauten) überschritt. Sie wurde sofort zu einem Post-Punk-Klassiker. Die Gitarre wühlt sich durch die Melodie, während die schaurige Primitivität von Huwes Stimme andeutet, dass sie vielleicht, nur vielleicht, die alptraumhafte Kreatur ist, vor der man sich in Acht nehmen muss. Die B-Seiten, "Zu Jung Zu Alt" und "Blut Ist Liebe", halten sich an strenge militaristische Tanzbeats, während sie in Aufregung wimmeln. Im selben Jahr trat die Band in London als Support für die Cocteau Twins auf; das war die Plattform, die sie brauchten, um in die Arme der zerrissenen Netzmassen zu stürzen. „Early Singles 1981-1982“, ist eine Karte der grundlegenden Bewegungen von Xmal Deutschland, nur Sekunden vor dem Abheben. Die Bonustracks auf der Compilation, "Kaelbermarsch" und eine düstere Live-Version von "Allein", unterstreichen die Verschmelzung von Härte mit der quixotischen Dekadenz atmosphärischer Synthesizer. Das Streben der Band nach etwas Größerem ist spürbar, zu einer Zeit, in der nach dem Aufkommen von Punk neue Möglichkeiten des Musikmachens offenstanden.
Bereits seit 2017 warten die vier Tracks dieser Full-Length-Split LP auf eine Veröffentlichung. Es wurde also Zeit, dass sich die Geschichte einer Freundschaft zweier Bands zum Happy End wendet. Wobei, 'happy' ist hier wenig - neben der Freundschaft verbindet die beiden Bands vor allem das zähflüssige Aufschichten von Riffs: unprätentiös, negativ, kathartisch. Das Ergebnis ist monolitischer Sound und Inhalte, die mehr Fragen stellen, als dieses Leben Antworten geben kann. In den deutschen Texten von Crowskin findet diese Frustration ihre Entsprechung: ohnmächtige Wut, gepaart mit düsterer Melancholie folgen schleppenden Rhythmen und dunkler Emotionalität. Bad Luck Rides On Wheels bespielen mit einem über 15 Minuten langen Track die zweite Seite der Platte und bringen den Hörer schon mit einem repetitiven, an eine dunkle Version von Kraut erinnerndes Intro an die Grenzen, bevor sich der Track in ein von Baudelaires "Blumen des Bösen" inspiriertes groovendes Sludge-Monster steigert. CROWSKIN gibt es seit 2004. Das Doom/Sludge-Quintett aus Potsdam/Magdeburg/Zittau kanalisiert Gefühle wie Wut, Frustration und Angst zu einem finsteren Gemisch aus tiefgestimmten Gitarren, ohrenbetäubenden Feedback und schleppenden Grooves. Das Ziel dabei: maximale Katharsis. CROWSKIN kommen aus dem DIY-Hardcore-Underground. Die Mitglieder spiel(t)en außerdem bei Bands wie CYNESS, MIST, CHAINBREAKER und BRINK OF DESPAIR. Die Bühne teilen sie sich gerne mit gleichgesinnten und befreundeten Geistern, wobei ihnen dabei die Haltung wichtiger ist als musikalische Ähnlichkeiten. BAD LUCK RIDES ON WHEELS aus Rostock gibt es ebenfalls seit 2004, gegründet als Post-Metal-Projekt voller dunkler Endlos-Prog-Jams. Die Musiker spiel(t)en u.a. auch bei WOJCZECH, CONFUSION MASTER und WHO'S MY SAVIOUR. In Jahren endloser Touren, ernsthafter mentaler Zusammenbrüche und Schwierigkeiten ist das Powertrio mittlerweile in der absoluten Finsternis angekommen, mit hypnotischen Soundschleifen, tonnenschweren Drums und undurchdringlichen Gitarren, zwischen denen von irgendwo ganz unten der Gesang hervorgurgelt. Beide Seiten der Platte wurden in Rostock im Studio von BAD LUCK RIDES ON WHEELS-Drummer Pierre aufgenommen, der es verstanden hat, das Individuelle aber auch das Verbindende beider Bands einzufangen. Für Fans von: Neurosis, Melvins, Bellrope, Black Shape Of Nexus.
For their first album, Seth Troxler and Phil Moffa joined forces and became multidimensional creative dissidents Lost Souls Of Saturn. This time, even further into the vortex, they’ve metamorphosed into sci-fi AR comic characters John and Frank who’ve explored the galaxy and returned with this perception-melting new LP.
Although ‘Reality’ still possesses the wigged-out conceptual brilliance which garnered installations and performances at Saatchi Gallery (London), Fondation Beyeler (Basel), The Metropolitan Museum of Art (NYC), and Museum of Contemporary Art Detroit, plus live sets at Field Day, Glastonbury and Kappa Futur, as its title might suggest, there’s vividness amidst the mind-bending. Where its predecessor was a murky exploration of weird and dark cerebral passageways, this album – though still fathoms deep – has a dazzling clarity of sound, as if listeners are beginning to crack the arcane codes, and reach for enlightenment.
A prime example of these newfound beams of light guiding participants through the maze is their recent single; the chugging cosmic techno synth pop of ‘Mirage’, featuring the voice of Adam Ohr. Also guesting on the album is Lvv Gvn, whose honeyed Billie-Holiday-meets-Rickie-Lee-Jones tones adorn the tranquil pixelated broken beat of ‘Click’, Greg Paulus’s trumpet sessions on ‘Zorg Arrival’ and ‘Scram City’, and Protomartyr’s vocalist Joe Casey and guitarist Greg Ahee, who grace the liminal drifting celestial plane of ‘Lilac Chasers’. Sitarist Rishab Sharma, the last disciple of guru Ravi Shankar, also shreds on ‘Scram City’.
Elsewhere, across the LP’s immensely inventive instrumental passages techno, dub, house, jazz, psych and ambient are vapourised into an expansive yet pleasingly concise series of morphing dream states. Fans of Air Liquide, Ravi Shankar, Ray Manzarek, Carl Craig, Pole, The Orb and ‘Son Of A Lung’ era FSOL should find much to like.
MONO werden oft als die japanische Antwort auf andere Postrockbands wie EXPLOSIONS IN THE SKY oder MOGWAI dargestellt, da ihr Sound ähnlich dem ihrer Kollegen auf den Mix aus cleanen Gitarrenmelodien, ohrenbetäubenden Soundwällen, zart feinfühliges Drumming und dem ein oder anderen Streicherarrangement vertraut. Das vom Vorgänger ,Walking Cloud And Deep Red Sky" (von Steve Albini produziert) bekannte ,Kopfkino', öffnet auf ,You Are There" ein weiteres Mal seine Pforten. Die sinistre Heaviness vom viel gelobten 2002er Werk ,One Step More And You Die" kommt ebenso zum Tragen. Mit ,You Are There" widerlegen MONO eindrucksvoll den Mythos, das ein verstärktes Augenmerk auf komplexe Songstrukturen und Streicherarrangements stets mit dem Verlust aller jugendlichen Energie und inspirierten Aggression einher geht. Auch nach eingehender Absorption treten keinerlei Abnutzungserscheinungen auf! MONO gehören definitiv zu den fünf besten Postrock-Bands.
- A1: Son Of A Preacher Man (Lp1 This Girls In Love With You)
- A2: Share Your Love With Me
- A3: Dark End Of The Street
- A4: Let It Be
- A5: Eleanor Rigby
- B1: This Girl's In Love With You
- B2: It Ain't Fair
- B3: The Weight
- B4: Call Me
- B5: Sit Down & Cry
- C1: Don't Play That Song (You Lied) (You Lied)
- C2: The Thrill Is Gone (From Yesterday's Kiss) (From Yesterday's Kiss)
- C3: Pullin
- C4: You & Me
- C5: Honest I Do
- C6: Spirit In The Dark
- D1: When The Battle Is Over
- D2: One Way Ticket
- D3: Try Matty's
- D4: That's All I Want From You
- D5: Oh No Not My Baby
- D6: Why I Sing The Blues
- E1: Oh Me Oh My (I'm A Fool For You Baby) (I'm A Fool For You Baby)
- E2: Day Dreaming
- E5: All The King's Horses
- E6: A Brand New Me
- F1: April Fools
- F2: I've Been Loving You Too Long
- F3: First Snow In Kokomo
- F4: The Long And Winding Road
- F5: Didn't I (Blow Your Mind This Time) (Blow Your Mind This Time)
- F6: Border Song (Holy Moses) (Holy Moses)
- G1: Hey Now Hey (The Other Side Of The Sky) (The Other Side Of The Sky)
- G2: Somewhere (Feat Anneke Van Giersbergen)
- G3: So Swell When You're Well
- G4: Angel
- G5: Sister From Texas
- H1: Mister Spain
- H2: That's The Way I Feel About Cha
- H3: Moody's Mood
- H4: Just Right Tonight
- I1: Let Me In Your Life (Lp5 Let Me In Your Life)
- I2: Every Natural Thing
- I3: Ain't Nothing Like The Real Thing
- I4: I'm In Love
- I5: Until You Come Back To Me
- I6: The Masquerade Is Over
- J1: With Pen In Hand
- J2: Oh Baby
- J3: Eight Days On The Road
- E3: Rock Steady
- J4: If You Don't Think
- J5: A Song For You
- K1: Pledging My Love/The Clock (Lp6 Pledging My Love - Session Tracks)
- K2: You're Taking Up Another Man's Place
- K3: Are You Leaving Me
- K4: You're All I Need To Get By (Take 2)
- K5: Spanish Harlem (Aretha 3, Rough Mix, Reel 12150)
- L1: Lean On Me
- L2: Sweetest Smile & The Funkiest Style
- L3: Do You Know
- L4: At Last
- L5: Master Of Eyes (The Deepness Of Your Eyes) (The Deepness Of Your Eyes)
- L6: Til It's Over
- E4: Young Gifted & Black
FIVE CLASSIC ARETHA ALBUMS PRESENTING AN EARLY-’70S PORTRAIT OF THE QUEEN!
Also Includes A SIXTH BONUS LP of Session Alternates, Outtakes & Demos!
Original Albums Remastered From the Analog Master Tapes by Grammy® Award-Winning Engineer, Chris Bellman at Bernie Grundman Mastering Produced by Grammy® Award-Winner Cheryl Pawelski with Liner Notes from Billboard’s Gail Mitchell & British Ambassador of Soul, David Nathan Includes the hit Young, Gifted, & Black, released in 1972, which hit #2 on Billboard’s R&B albums survey and #11 on the Billboard Top 200 as well as being certified GOLD.
Aretha won the 1972 Grammy Award for Best Female R&B Vocal Performance the album ranked at number 388 on Rolling Stone’s 500 Greatest Albums of All Time.
Also includes This Girl’s In Love With You which features the first commercial release of “Let It Be,” and came out 2 months ahead of The Beatles. Both this album and Spirit In The Dark feature the Muscle Shoals Rhythm section and an appearance by Duane Allman. Along with production on both from Jerry Wexler, Tom Dowd & Arif Mardin.
- We're Not Supposed To Be Lovers
- Baby's Gonna Die Tonight
- Musical Ladders
- Secret Tongues
- Pay The Toll
- Getting Led
- My Shadow Tags On Behind
- Her Father And Her
- Breaking Locks
- Losing On A Tuesday
- Jessica
- Never Lift A Finger
- Birthday Mambo
- That Fucking Feeling
- Emily
- Drugs
- Stadium Soul
- Hard To Be A Girl
- Dance With Me
- Driedels Of Fire
- Friends Of Mine
- Cigarette Burns Forever
- Hairy Women
- Uddy Bradley
- Bartholomew
- Musical Ladders (Alt Take)
Capitane Records freut sich, die Veröffentlichung von Moping in Style ankündigen zu können: Eine Hommage an Adam Green. Auf diesem mitreißenden Doppelalbum sind Regina Spektor, Father John Misty, Devendra Banhart, The Libertines, Jenny Lewis, Sean Ono Lennon, Frankie Cosmos, The Lemonheads und viele andere bekannte Namen zu hören, deren Beiträge Adam Greens Position als feste Größe des Indie-Rock der letzten zwei Jahrzehnte belegen. Mit einer Songauswahl aus Adams Soloalben, angefangen bei Garfield aus dem Jahr 2002 bis hin zu seinem letzten Album That Fucking Feeling, zeigt dieses Tributalbum Adams bemerkenswerte Bandbreite als Songwriter.Weithin bekannt als eine Hälfte des Songwriter-Duos The Moldy Peaches, hat Adam Green seit den frühen 2000er Jahren einen einzigartigen Einfluss auf seine Generation von Musikern und Künstlern ausgeübt. Seit den frühen Nuller, als Bands wie The Strokes, The Libertines und The White Stripes begannen, das neue Kapitel der Indie-Kultur zu schreiben, spielte Adam eine wesentliche Rolle dabei, an einem Dienstag voller gezielter Katastrophen zu verlieren? oder Bartholemew, bring me a fork? Von seinen frühen bis zu seinen jüngsten Songs haben sich die Fans von Adam Green an der kaleidoskopischen Landschaft der Sprache erfreut, die er malt. Mit seiner lyrischen Vorstellungskraft öffnet er Türen möglicher Bedeutungen und schafft es, absurd zu sein, ohne absurd zu sein, und anzüglich, ohne offenkundig provokativ zu sein. Er fädelt die sehr zarten künstlerischen Nadeln von Zärtlichkeit und Humor, Kitsch und hoher Kunst, Rock'n'Roll und Fackellied. Neben den Moldy Peaches und seinen Soloalben umfasst Adam Greens beeindruckendes Werk mehrere Serien von Gemälden, Skulpturen, zwei Filme in voller Länge und sogar epische Gedichte. Um es nicht zu sehr auf die Spitze zu treiben, aber für viele seiner Generation - zumindest für die Eingeweihten - hat Adams Statur fast Warhol-ähnliche Ausmaße erreicht. In einer Zeit, in der die im vorigen Jahrhundert Geborenen vielleicht den Verlust dessen bedauern, was wir kollektiv als "Gegenkultur" in Erinnerung haben, erinnert Adam Green uns alle an eine komplexere und reichere Ära des künstlerischen Dialogs. Für eine jüngere Generation von Songwritern, von denen einige auf Moping in Style zu hören sind, hat Adam den Weg geebnet und die Richtung gewiesen. Aus den geschickten musikalischen Händen seiner brillanten Mitwirkenden hören wir neue Sichtweisen auf Adams Songs und stellen fest, dass Adam Green vielleicht genauso sehr wie jeder andere der oben erwähnten Koryphäen des 20. Jahrhunderts dem großen George Gershwin ähnelt, einem Meister der Melodie und des Liedes. Dopple-Vinylalbum/CD Mit Devendra Banhart / Regina Spektor & Jack Dishel / Father John Misty / The Lemonheads / Sean Lennon / The Libertines / Binki Shapiro / Jenny Lewis / The Lemon Twigs / Frankie Cosmos / Ben Kweller / Kyp Malone (TV on the Radio) / Rodrigo Amarante / Joanna Sternberg / Hubert Lenoir / Jeffrey Lewis / Turner Cody / The Cribs / The Pirouettes / Vincent Delerm / Herman Dune / Cut Worms / Ben Lee / Lou Barlow / Jonathan Rado (Foxygen).
- A1: The Paradigm Shift (2023 Remaster)
- A2: Fools (2023 Remaster)
- A3: Beethoven (2023 Remaster)
- B1: The Impossible Dream (2023 Remaster)
- B2: Parade (2023 Remaster)
- B3: Ain't It Strange (2023 Remaster)
- B4: All In The Golden Afternoon (2023 Remaster)
- C1: Oh Patti (2023 Remaster)
- C2: Ivory Tower (2023 Remaster)
- C3: Faith (2023 Remaster)
- C4: Iron John (2023 Remaster)
- C5: The One Thing (2023 Remaster)
- D1: Some People (2023 Remaster)
- D2: Euphoria (2023 Remaster)
- D3: Apollo (2023 Remaster)
Ursprünglich 1994 veröffentlicht, ist Prostitute das vierte Album von Alphaville und war die erste Veröffentlichung seit fünf Jahren. Mit "einer großen Vielfalt an Stilen" enthält das Album elektronischen Jazz, New-Wave-Musik, Synthpop, Swing, Hip-Hop, klassische Balladen und Pink-Floyd-ähnliche elektronische Musik - es ist also eher ein theatralisches Album.
Die erste Singleauskopplung war "Fools", gefolgt von der zweiten Single aus dem Album, "The Impossible Dream". Das Album wird zum
ersten Mal auf Vinyl veröffentlicht. Die 2 CD Extended Version enthält mehrere Mixe und alternative Versionen.
- 2LP - remastered, Trifold-Hülle plus 24-seitiges Booklet,
- 2CD - mit der Original-CD und einer zusätzlichen Disc mit Tracks, die nur auf 12"-Vinyl erhältlich waren, und einer 5"-Maxi-CD mit Mixen, alternativen Versionen usw.
Crazy stuff! This is the record with the famous cover of a marble balanced on an asshole (!) – and it further refines Tom Ze's distinctive approach to songwriting with an over the top approach that moves far beyond the experimentation of Tropicalia! The record is incredible, with a mix of amazing songs that piece together hard percussion, spare production, quirky guitar, and some of the strangest vocals ever recorded in Brazil. Includes the tracks "Complexo De Epico", "A Noite Do Meu Bem", "Dodo E Zeze", "Brigitte Bardot", and "O Riso E A Faca".
- A1: Q - From Within (Body Mix)
- A2: Integrity Ii - Living In A Fantasy
- A3: Strange Ways - Strange Ways
- B1: Thee J Johanz - Stompin N Rising
- B2: Exposure - Love Quest
- B3: Tons Of Tones - Oh Ah Oh Ah Oh
- C1: Interface - Temazepam
- C2: It’s Thinking - Hyperion
- C3: Eric Nouhan - Technobility
- D1: Secret Cinema - Sundance
- D2: Hole In One - Spiritual Ideas For Virtual Reality
Vol.3[25,17 €]
Through 35 hedonistic highlights stretched across three volumes, Music For The Radical Xenomaniac delivers the first ever deep dive into The Netherlands’ colourful house sound of the 90s and the under-celebrated producers and record labels whose music soundtracked a countrywide cultural movement.
Plenty of books and documentaries have celebrated the riotous raves, legendary clubs, high profile DJs and promoters who shaped The Netherlands’ hedonistic house scene throughout the 90s. Music For The Radical Xenomaniac dares to challenge these narratives by shining a light, for the first time, on those who created the scene’s kaleidoscopic, game-changing and globally influential soundtrack.
Leading the charge were a disparate group of key creators who not only forged links with their counterparts in Detroit, Chicago, New York, Belgium, Germany and the United Kingdom, but also became celebrated figures on the worldwide electronic underground (Eric Nouhan, Aad De Mooy, Orlando Voorn, Stefan Robbers and Steve Rachmad). Alongside key underground imprints (Stealth Records, Basic Energy, ESP, Prime and Outland Records included) and lesser-known producers, these pioneers gave flavour to a radical musical movement via open-mindedness, unheard-of creativity and a genuinely futuristic ethos. All of these artists and labels are represented throughout the series.
So, what defined this hedonistic house sound from The Netherlands? Stylistically, it was varied – as the series so emphatically proves – but was defined by a set of distinctive sonic characteristics: emotive musical motifs, high-frequency synth sounds, mellow basslines, pulsating rhythms and more than a touch of hallucinatory intent.
Volume 2 contains a wealth of notable tracks and slept-on gems. These include Q’s ‘From Within (Body Mix)’, a lesser-known cut from the trio better-known as Quazar (Gert van Veen, R.o.X.Y co-founder Eddy De Clercq and Eric Cycle), Eric Nouhan’s melodic masterpiece ‘Technobility’, which is appearing on vinyl for the first time since 1994, and a rare collaboration between regular production partners Maarten van der Vleuten and Mike Kivits (better known as Aardvarck), which was initially released on a special R&S Records’ offshoot set up by the label’s co-founder, Renaat Renaat Vandepapeliere (Integrity II’s ‘Living In Fantasy’).
Other highlights include Exposure’s ‘Love Quest’, a highly sought-after 1991 track by The Hague-based DJ/producer Maurits Paardekooper, and an ambient-infused Andrew Weatherall favourite originally released by Stealth Records in 1993, Hole In One’s ‘Spiritual Ideas For Virtual Reality’.
Packed full of forward-thinking 90s gems remastered for today’s dance floors by Alden Tyrell, Music For The Radical Xenomaniac Volume 1 is a life-affirming celebration of a distinctly Dutch musical movement, whose rich textures and melodies are still inspiring new generations of DJs and dancers today.
Rob Mello really needs no introduction, but you're getting one anyway.
Rob has been instrumental in putting UK House music on the map since the early 90's. Numerous legendary projects and collaborations, including the enormous Disco Elements series with Zaki Dee, Reel Houze & the exceptional, way-ahead-of-their-time psychedelic Disco / House jams via Sensory Productions, not forgetting his later, superb work for Classic.
Oh and did we forget Black Science Orchestra ?
Yeah, he was there too.
We helped out with some of Rob's early noughties DISCO45 releases (still sound absolutely amazing)
As well as the slo-mo sleaze (and a secret weapon) of Beulah Heights.
So what do we have here ?
Rob revives his No Ears moniker for a duo of perfectly crafted dancefloor delights.
Pieced together with diligence and more than a little trademark Mello funk, this is up there with his best work.
House hero, master craftsman and absolute gentleman.
Get on it !




















