French talent Hyden makes label debut on Mutual Rytm with conceptual new techno EP, 'To Whom It May Concern'. Hyden is a potent force in the French underground, creating powerful techno with dense percussion, immersive grooves and subtle nods to classic influences - all through his own unique lens. Having delivered standout releases in recent years, here he offers up sounds "anchored in psychoanalysis, time, and emotional residue" as he makes his mark on SHDW's Mutual Rytm imprint, delivering influences of dream logic and surrealism as the palette moves between brutality and introspection. "It's hypnotic music for moments of rupture where something breaks or breaks through". Opener 'Manifest Content' is inspired by Freudian theory and explores the surface illusions of thought and dream. It's about the dissonance between what we perceive and the deeper meaning that slips away beneath and is a deep and dubby techno track with flashes of unsettling melody. 'Bruises' is emotional trauma made sonic. This piece delves into invisible scars and traumas, residues of past conflict or intimacy - it's slow-burning, heavy and raw. 'Jikan' is a meditation built on time and its erosion. Inspired by the Japanese concept of impermanence, it reflects fleeting moments, decay and the tension between stillness and motion with jacked up but warm drums and turbulent bass. Next, 'Free Will' is born from inner conflict and plays with deterministic rhythms and evolving layers, questioning whether we are truly in control or just passengers in a prewritten sequence. The vocal mentions, "creatures, you're out of time" to bring darkness to the intense but sleek rhythms. The streamlined physicality of 'Swarm' channels the primal force of collective movement and is a nod to the loss of individuality in group behaviour. In addition, the package is loaded with digital bonus cuts. 'Yumehara' is a dive into surreal dream-states and evokes subconscious landscapes where logic dissolves and emotion reigns, while 'Lu Bu' is brutal and warlike and named after the legendary Chinese general that captures impulsive violence, betrayal and reckless glory with relentless energy and rhythm. Lastly, 'Neon Pale' is a synthetic dreamscape about fading beauty under artificial light - a melancholy ode to cities at night and the loss of warmth in modern life.
Al Jarreau hat immer gesagt, dass er Al Jarreau-Musik singt, und er war wirklich einzigartig: Seine sechs Grammy-Awards und neunzehn Nominierungen als "Bester Sänger" decken nicht weniger als drei Kategorien ab – Jazz, Pop und R&B – mit anderen Worten, musikalische Genres interessierten ihn nicht wirklich. "Musik mag für andere Leute in Kategorien fallen, und ich verstehe das", sagte er, "aber für mich gilt: Wenn ich einen Song mag, muss ich ihn machen, und das war's. Wenn du zu meinen Konzerten kommst, setze ich mich auf deine Schulter und flüstere dir etwas ins Ohr. Ich öffne den Geist und gehe durch viele Türen." Diese Art von reichhaltigen, beschreibenden Bildern beschwört die Höhenflüge der stimmlichen Fantasie herauf, zu denen sein Gesang jederzeit fähig war. Er konnte einen Song plötzlich in neue und unerwartete Richtungen lenken. Er erklärte es immer so: "Wenn es ein Rückgrat für das gibt, was ich tue, dann ist es die Jazz-Umgangssprache."
Musik, Klänge und Rhythmus schienen ihn zu durchströmen, und das war kein Wunder. 1940 in eine musikalische Familie geboren, war er ein überdurchschnittlicher Student und schloss sein Studium mit einem Bachelor of Science in Psychologie und anschließend einem Master in beruflicher Rehabilitation ab. Und doch war die Musik nie weit von ihm entfernt. In den späten 1960er Jahren schloss er sich einem Trio an, das vom Pianisten George Duke geleitet wurde, und arbeitete daran, das Singen zu einer Vollzeitbeschäftigung in Los Angeles zu machen.
Zu diesem Zeitpunkt hörte ihn Siggi Loch, der damals ein hochkarätiger Manager bei Warner Brothers Records (WEA) war und später ACT Records gründete. "Ich sah Al Jarreau 1974 zum ersten Mal im Troubadour in Los Angeles und war sofort von seiner Stimme und seiner Bühnenpräsenz gefesselt", erinnert er sich. "Am nächsten Tag ging ich zu Mo Ostin, dem Präsidenten der WEA, um ihn davon zu überzeugen, ihn zu unterschreiben." Nach anfänglichen Widerständen erhielt Loch grünes Licht und 1975 erschien Jarreaus Debütalbum für WEA, "We Got By". "Ich habe Al nach Deutschland gebracht, bevor er in den USA Erfolg hatte", fährt Loch fort. "Al trat drei Nächte lang in Hamburg auf und ich schaffte es, Michael Naura, den Chef der Jazzabteilung des NDR, davon zu überzeugen, den dritten Abend für die Live-TV-Übertragung aufzunehmen." Diese Show machte Al über Nacht in Deutschland berühmt, und seitdem hat er immer einen besonderen Platz in den Herzen des deutschen Publikums. "We Got By" gewann den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und seine erste Deutschlandtournee füllte große Konzertsäle.
Es folgte "Glow" (1976), das in Europa erneut gut ankam und einen zweiten Preis der Deutschen Schallplattenkritik gewann, in den USA aber nicht so gut ankam: "Das richtete sich an ein 'Smooth Jazz'-Publikum", so Loch. "Es hat Al nicht vor einem Live-Publikum eingefangen. Also bat ich darum, dass seine nächste Veröffentlichung ein Live-Album sein sollte. Mo Ostin stimmte widerwillig zu", und "Look to the Rainbow" wurde in Europa ein Riesenerfolg, "Als es in den USA veröffentlicht wurde, wurde es Al's Durchbruchsalbum und brachte ihm seinen ersten Grammy ein, also ist es wirklich richtig zu sagen, dass seine Karriere vor allem in Deutschland begann!", sagt Loch.
Jarreaus langjährige Zusammenarbeit mit dem NDR veranlasste Jörg Achim Keller, Chefdirigent der NDR Bigband, 2016 eine Zusammenarbeit mit dem Sänger vorzuschlagen: "Eine Produktion mit der Musik von Al und Ellington zu machen, war etwas, was ich schon seit Anfang der 2000er Jahre machen wollte", erinnert er sich. "Die Reaktion von Al war von Anfang an sehr positiv." Jörg bereitete eine Liste von einigen hundert Ellington-Titeln vor, und wie sich Jarreau später erinnerte: "Wir gingen einfach die Liste durch, und es war ein Fall von 'Oh, der funktioniert für mich' und 'Lass uns das als alten Darm-Blues machen – was für mich wichtig war, war, mich in der Musik wiederzufinden und vielleicht eine andere Art von Aussage über Ellington zu machen, damit die Leute die Musik auf eine andere Art und Weise hören konnten. alles, was sie vorher gehört hatten."
Beim Schreiben der Charts achtete Jörg darauf, Jarreaus Herangehensweise an das Material zu respektieren, indem er ihm Raum ließ. Tracks wie "I'm Beginning to See the Light" oder "I Got It Bad (and that Ain't Good)" geben den Solisten der Band ebenfalls Spielraum, um ihr Bestes zu geben. "Das sind hochentwickelte, intelligente Solisten, die mit jedem auf der Welt spielen können", sagte Jarreau. "Sie pushen mich, und ich liebe den Push, und sie lassen mich wie eine echte Sängerin klingen!"
Jarreau und die Band tourten in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 mit der Musik, "Es gab immer noch einige Feinabstimmungen während der Tour, von Konzert zu Konzert", fügte Jörg mit einem Lächeln hinzu. "Er liebte es, diese Balladen zu singen – und jede hatte ein anderes Gefühl. "Am Sonntag" war ihm aber sehr wichtig. Diese Tabelle wurde zweimal überarbeitet, bevor er schließlich damit zufrieden war! Bei einigen Songs entschied er sich für einen reinen Balladenstil – 'I Got It Bad (and that Ain't Good)', einige Melodien wurden in eine Pop/R&B-Tasche gesteckt ('Lush Life', 'Come Sunday') und er liebte das 'Old Gutbucket Blues'-Feeling von 'I Ain't Got Nothing but the Blues'."
Rückblickend auf diese Sessions und Tour sagt Jörg: "Es waren Al's Stil und Persönlichkeit, die alles zusammenhielten. Das Ganze war eine echte Kombination aus der musikalischen Meisterschaft von Jarreau und Ellington – es hat das Publikum in ganz Europa angesprochen, sie liebten das Programm." Dieses Gefühl teilt auch Siggi Loch, der Jarreau mit der NDR Bigband in Paris erwischte: "Es war offensichtlich, dass er es wirklich genoss, diese Musik aufzuführen, und er tat es mit so viel Energie und Emotion, es war eine Freude zu sehen und zu hören. Leider verstarb Al nur wenige Monate später."
In vielerlei Hinsicht schließt sich mit "Ellington" ein Kreis: Es fühlt sich sehr richtig an, dass Jarreaus letztes Album auf ACT veröffentlicht wird, dem Label, das von Siggi Loch gegründet wurde, dessen starkes und unerschütterliches Eintreten für den Sänger ihn ursprünglich auf den Weg zum Superstar brachte. Und die Tatsache, dass es vom NDR und seiner hauseigenen Bigband aufgezeichnet wurde, ist eine passende Erinnerung daran, dass es sich um eben jenen Sender handelte, dessen TV-Sendung Jarreau einst über Nacht in Deutschland berühmt gemacht hatte. Darüber hinaus wurde "Ellington", genau wie "Look to the Rainbow", das Jarreaus internationales Durchbruchsalbum war, auch live aufgenommen. Manchmal gibt es Verbindungsfäden zwischen Ereignissen, die auf den ersten Blick in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen, und das Ergebnis erweist sich nicht nur als besonders und magisch, sondern auch bedeutungsvoll und tief berührend. Das ist hier auf jeden Fall der Fall.
HEAVY TEMPLE sind zurück - von einer ausgiebigen Tournee durch die USA und zum ersten Mal auch durch Europa. Sie sind aber auch zurück aus dem Proberaum, wo das Schmieden neuer Songs viel mehr aus der ganzen Gruppe kam, als es auf dem Debütalbum der Fall war. Und schließlich sind sie zurück aus dem Animal Farm Studio, wo John Forrestal dem neuen Album "Garden of Heathens" einen reichen und warmen, organischen Sound verpasst hat, der gleichzeitig aber auch knackig frisch und kristallklar rüberkommt. Während das Debütalbum "Lupi Amoris" noch wie ein wildes Mastodon heran stürmte, wirkt "Garden of Heathens" abwechslungsreicher und deutlich ausgefeilter - jedoch ohne an Wucht oder Härte zu verlieren. Obwohl die kraftvolle Stimme von Frontfrau High Priestess Nighthawk weiterhin für eine starke Anziehungskraft sorgt, stehen bei HEAVY TEMPLE immer die Gitarrenriffs im Vordergrund. Dabei hat das Trio aus Philadelphia, Pennsylvania seinen Fahrplan nochmals erweitert und fährt eine große Zahl von Rock- und Metal-Stationen an, die von BARONESS über THE BEATLES und von BLACK SABBATH bis FU MANCHU reichen - mit allerlei Weichen dazwischen. Inhaltlich ist "Garden of Heathens" sehr persönlich ausgefallen. Sängerin Nighthawk schrieb ihre bisher persönlichsten Zeilen, die sich thematisch um Dinge drehen, die nicht real sind - vom amerikanischen Traum bis hin zu Beziehungen. Egal wie glänzend eine Sache auch aussehen mag, lauern unter der Oberfläche oft genug Ängste, Verrat und Zweifel. HEAVY TEMPLE entstand zur Wintersonnenwende 2012 in einer Nacht der puren Freude am Erschaffen und Spielen harter Musik. Kaum war die Band gegründet, ging es auch schon auf die Bühne: erst lokal und bald auch auf Tour mit so bekannten Szenegrößen wie RUBY THE HATCHET, ROYAL THUNDER und CORROSION OF CONFORMITY. Auch auf namhaften Festivals wie dem Maryland Doom Fest und dem Psycho Las Vegas und vielen anderen war das Trio bald zu finden. Nach den beiden EPs "Heavy Temple" (2014) und "Chassit" (2016) und einer Reihe von Singles nahmen sich HEAVY TEMPLE eine Auszeit vom ausgiebigen Touren, um endlich ihren ersten Langspieler aufzunehmen. "Lupi Amoris" ("Wölfe der Liebe"), wurde im Jahr 2021 unter großem Beifall sowohl von Anhängern als auch Kritikern veröffentlicht. Das Album öffnete den Amerikanern neue Türen: weitere Festivalauftritte, eine US-Tour mit THE OBSESSED und die erste Europatournee mit ihren Freunden und Label-Kameraden HOWLING GIANT. HEAVY TEMPLE sind nicht nur zurück, sondern gekommen, um zu bleiben. "Garden of Heathens" legt ein starkes Zeugnis für den hart arbeitenden Dreier ab, der sein Spektrum stetig erweitert und alle Hindernisse aus dem Weg räumt. "Garden of Heathens" wirft ein neues Licht auf Heavy und Desert Rock, Psychedelia und Doom Metal. Hört es euch an!
HEAVY TEMPLE sind zurück - von einer ausgiebigen Tournee durch die USA und zum ersten Mal auch durch Europa. Sie sind aber auch zurück aus dem Proberaum, wo das Schmieden neuer Songs viel mehr aus der ganzen Gruppe kam, als es auf dem Debütalbum der Fall war. Und schließlich sind sie zurück aus dem Animal Farm Studio, wo John Forrestal dem neuen Album "Garden of Heathens" einen reichen und warmen, organischen Sound verpasst hat, der gleichzeitig aber auch knackig frisch und kristallklar rüberkommt. Während das Debütalbum "Lupi Amoris" noch wie ein wildes Mastodon heran stürmte, wirkt "Garden of Heathens" abwechslungsreicher und deutlich ausgefeilter - jedoch ohne an Wucht oder Härte zu verlieren. Obwohl die kraftvolle Stimme von Frontfrau High Priestess Nighthawk weiterhin für eine starke Anziehungskraft sorgt, stehen bei HEAVY TEMPLE immer die Gitarrenriffs im Vordergrund. Dabei hat das Trio aus Philadelphia, Pennsylvania seinen Fahrplan nochmals erweitert und fährt eine große Zahl von Rock- und Metal-Stationen an, die von BARONESS über THE BEATLES und von BLACK SABBATH bis FU MANCHU reichen - mit allerlei Weichen dazwischen. Inhaltlich ist "Garden of Heathens" sehr persönlich ausgefallen. Sängerin Nighthawk schrieb ihre bisher persönlichsten Zeilen, die sich thematisch um Dinge drehen, die nicht real sind - vom amerikanischen Traum bis hin zu Beziehungen. Egal wie glänzend eine Sache auch aussehen mag, lauern unter der Oberfläche oft genug Ängste, Verrat und Zweifel. HEAVY TEMPLE entstand zur Wintersonnenwende 2012 in einer Nacht der puren Freude am Erschaffen und Spielen harter Musik. Kaum war die Band gegründet, ging es auch schon auf die Bühne: erst lokal und bald auch auf Tour mit so bekannten Szenegrößen wie RUBY THE HATCHET, ROYAL THUNDER und CORROSION OF CONFORMITY. Auch auf namhaften Festivals wie dem Maryland Doom Fest und dem Psycho Las Vegas und vielen anderen war das Trio bald zu finden. Nach den beiden EPs "Heavy Temple" (2014) und "Chassit" (2016) und einer Reihe von Singles nahmen sich HEAVY TEMPLE eine Auszeit vom ausgiebigen Touren, um endlich ihren ersten Langspieler aufzunehmen. "Lupi Amoris" ("Wölfe der Liebe"), wurde im Jahr 2021 unter großem Beifall sowohl von Anhängern als auch Kritikern veröffentlicht. Das Album öffnete den Amerikanern neue Türen: weitere Festivalauftritte, eine US-Tour mit THE OBSESSED und die erste Europatournee mit ihren Freunden und Label-Kameraden HOWLING GIANT. HEAVY TEMPLE sind nicht nur zurück, sondern gekommen, um zu bleiben. "Garden of Heathens" legt ein starkes Zeugnis für den hart arbeitenden Dreier ab, der sein Spektrum stetig erweitert und alle Hindernisse aus dem Weg räumt. "Garden of Heathens" wirft ein neues Licht auf Heavy und Desert Rock, Psychedelia und Doom Metal. Hört es euch an!
Die dritte und letzte Phase der Kaizers Orchestra-Reissue-Serie auf 180g Gatefold-Vinyl. Remastered von den Originalproduzenten, explodiert ihr facettenreicher Balkan-Punk-Sound, klingt offener & lauter, hat mehr Punch & Dynamik und atmet Live-Energie & Schwung ihrer Kultkonzerte. 'Violeta Violeta Vol.I' aus 2011 ist ein Werk voller Inspiration, Kreativität, Freude und musikalischer Erkundung. Mit grossartigen Ideen und der Fähigkeit, sie umzusetzen. Die Single 'Hjerteknuser' führte die Band zu neuen Höhen und festigte Kaizers Position als grösste Band Norwegens.
Die dritte und letzte Phase der Kaizers Orchestra-Reissue-Serie auf 180g Gatefold-Vinyl. Remastered von den Originalproduzenten, explodiert ihr facettenreicher Balkan-Punk-Sound, klingt offener & lauter, hat mehr Punch & Dynamik und atmet Live-Energie & Schwung ihrer Kultkonzerte. 'Violeta Violeta Vol.I' aus 2011 ist ein Werk voller Inspiration, Kreativität, Freude und musikalischer Erkundung. Mit grossartigen Ideen und der Fähigkeit, sie umzusetzen. Die Single 'Hjerteknuser' führte die Band zu neuen Höhen und festigte Kaizers Position als grösste Band Norwegens.
Limited BioVinyl 2023 repress, which provides an ecological alternative to the conventional vinyl record with strictly no sound or visual compromises.
“We all dance away our lives to the tune of the sovereign pleasure-pain axis.” – David Pearce, The Hedonistic Imperative
Pleasure-seeking and pain-avoidance as a rave metaphor fits the music of Sam Barker. The Berghain resident and Leisure System co-founder has spent the last few years exploring the euphoric potential of altering key variables in dance music formulas.
This was especially true on his 2018 Ostgut Ton debut EP Debiasing, which was flush with unconventional rhythmic chord stabs, melody and percussion but devoid of kickdrums. What seemed like an experimental exercise on paper was in reality equally geared towards the club: tracks that worked for the floor but resisted the genre categorizations that kick drums often provide. This has come to define Barker’s sound.
Now, on his debut solo LP Utility, Barker turns his focus toward melding experimentation and dancefloor pragmatism with the psychology behind the musical decision making process. In his own words: “After ‘Debiasing’ it occurred to me that my musical decisions were often unintentionally utilitarian, following an instinct to maximize pleasure in one way or another. It’s sort of unfashionable to admit, but by removing elements that have strong genre associations, this became a natural consequence.”
Accordingly, Utility is a playful but non-ironic musical approach to a whole spectrum of utilitarian and transhumanist ideas: from models for quantifying pleasure and “gradients of bliss” to abolishing suffering for sentient beings (not just people) through the ethical use of drugs and nanotechnology. Over nine tracks, Barker’s vision ebbs and flows through waves of deeply psychedelic musical vignettes; free-floating and futuristic melodies and rhythms as targeted brain stimulation. The sound draws heavily on modular synthesis, as well as self-built mechanical instruments and plate reverbs to create atmospheres that are at once alien and emotionally recognizable, functional and utopian.
Utility is by no means a concept album. Instead, it is an honest take on music as both pleasuremaximizer and consciousness-expander.
“We all dance away our lives to the tune of the sovereign pleasure-pain axis.” – David Pearce, The Hedonistic Imperative
Vergnügungssucht und Schmerzvermeidung als Rave-Metapher – das passt zur Musik von Sam Barker. Der Berghain-Resident und Leisure System-Mitbetreiber hat im Laufe der Jahre das euphorische Potenzial der Veränderung von Variablen in der Dancefloorschablonisierung erkundet.
Das traf besonders auf sein Ostgut Ton-EP-Debüt Debiasing zu, das nur so sprudelte vor unkonventionellen rhythmischen Akkordfolgen, Melodien und Percussion – die Kickdrum aber wegließ. Was auf dem Papier wie eine experimentelle Übung wirkte, war tatsächlich gleichermaßen für den Klub gemacht: Stücke, die auf dem Dancefloor funktionieren, sich dem oft vorgegebenen Kickdrumdiktat und damit einhergehender Genrekategorisierung aber verweigerten. So hat sich Barkers Klang definiert.
Auf seinem Solodebütalbum Utility widmet Barker seine Aufmerksamkeit nun aber der Verschmelzung von Experiment und Dancefloorpragmatismus mit der Psychologie hinter dem musikalischen Entscheidungsfindungsprozess. In seinen eigenen Worten: „Nach Debiasing kam mir in den Sinn, dass meine musikalischen Entscheidungen oft unbeabsichtigt utilitaristisch sind, einem Instinkt folgen, Glück auf die eine oder andere Art zu maximalisieren. Das einzugestehen ist recht unmodisch. Aber durch die Auslassung von Elementen mit starken Genreassoziationen, wurde dies eine recht natürliche Konsequenz.“
Dementsprechend ist Utility eine spielerisch-neckische aber unironische musikalische Betrachtungsweise eines ganzen Spektrums utilitaristisch und transhumanistischer Konzepte: Von Modellen zur Quantifizierung von Wohlergehen und Verläufen von Glückseligkeit („Gradients of Bliss“) zur Abschaffung von Leid für fühlende Wesen (meint: nicht nur den Mensch) über die ethische Nutzung von Drogen und Nanotechnologie. Im Laufe von neun Stücken ebbt und schwillt Barkers Vision durch Wogen zutiefst psychedelischer Musikvignetten; freifließende und futuristische Melodien und Rhythmen als gezielte Hirnstimulation. Der Klang gründet stark auf modularer Synthese, ebenso wie selbstgebaute mechnische Klangerzeuger, Instrumente und Plate Reverbs Atmosphären schaffen, die gleichermaßen fremdartig als auch emotional vertraut wirken, funktional und utopisch.
Utility ist keinesfalls ein Konzeptalbum. Vielmehr ist es eine aufrechte Auseinandersetzung mit Musik als Freudenmaximierung und Bewusstseinserweiterung.
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"Wir leben im Hier und Jetzt und wollen mit unserem neuen Album zum Aufbruch in ein anderes Leben aufrufen. Eine Gemeinschaft, die sich respektiert, füreinander da ist und sich über kleine Dinge erfreut und in der jeder gleich ist, egal welchen Rang er bekleidet oder ob man reich oder arm ist. Reich ist der, der teilen kann und arm ist der, der immer nur sich sieht!", so Sir Hannes.
Ihr Album ist eine sehr explosive Mischung aus Wort, Musik, Energie und Wut geworden, welches ihren Fans und Hörern ein musikalisches Feuerwerk der besonderen Art bietet. Es soll befreien, aufwecken, zum Nachdenken anregen aber natürlich auch Kraft, Freude und Energie verbreiten.
Auf "König der Idioten" verkörpern THE IDIOTS das, was sie fühlen, denken und wofür sie leben!
Jeder Ton, jedes Wort wird von ihnen gelebt, mit Hingabe zelebriert und steckt voller Authentizität.
Mit ihrem neuen Album "König der Idioten" schreien THE IDIOTS nach einer besseren Welt!
Textlich, wie musikalisch, ist "König der Idioten" sicher das bis dato extremste und härteste THE IDIOTS Album.
"Wir leben im Hier und Jetzt und wollen mit unserem neuen Album zum Aufbruch in ein anderes Leben aufrufen. Eine Gemeinschaft, die sich respektiert, füreinander da ist und sich über kleine Dinge erfreut und in der jeder gleich ist, egal welchen Rang er bekleidet oder ob man reich oder arm ist. Reich ist der, der teilen kann und arm ist der, der immer nur sich sieht!", so Sir Hannes.
Ihr Album ist eine sehr explosive Mischung aus Wort, Musik, Energie und Wut geworden, welches ihren Fans und Hörern ein musikalisches Feuerwerk der besonderen Art bietet. Es soll befreien, aufwecken, zum Nachdenken anregen aber natürlich auch Kraft, Freude und Energie verbreiten.
Auf "König der Idioten" verkörpern THE IDIOTS das, was sie fühlen, denken und wofür sie leben!
Jeder Ton, jedes Wort wird von ihnen gelebt, mit Hingabe zelebriert und steckt voller Authentizität.
After 3 individual pieces on the Hamburg label PUDEL PRODUKTE, the longplaying work of the man from the Pension Stammheim is finally released. It quickly becomes clear that this is a real capacity record: 6 (on vinyl) or 8 pieces (on electricity) from the cosmos of a man who means business. You can already tell by the fact that the record is only called ROTTE and not something else. Rotte makes ROTTE and nothing named, nothing labelled, nothing carefree commodes and prisoners certainly not.
It is relatively easy to approach ROTTE. Just listen and do nothing else. No, nothing. Nothing at all. Don't give away flowers, smoke cows, talk yourself or listen to the net. Don't try to get out of the Bermuda Triangle in the process! Concentrate as if you were reading a book by Suhrkamp. Be action-less in the here and jazz. Beat the six kinds of wood out of the coffin and leave only the steel screws!
Take Rotte and ROTTE seriously. Man and work. With him, though, black is absolutely a colour. My ketamine is my petrol. First Takes only. Drilling without Club of Gore. Undisputed truth. No Lounge. The lyrics on Rotte are not a party.
It might seem a bit TOO colourless, a bit TOO intense, a bit TOO hard and dark. Too much psycho-babble. But the songs bring it and you. They are designed in such a way that nothing else works during them. Nobody would think of peeling an egg at Russian roulette. That's how you have to see it.
The songs were musically supervised by Jörn Elling Wuttke and Oliver Bradford (Thee Church Ov Acid House), by DIE NERVEN producer Ralv Milberg, by Douglas Creed (BPitch Control + Freude am Tanzen), Boris Nielsen (Käptn Peng) and Peter Armster.
There is a congenial mutual autocorrection between lyrics and music. Individually, this cannot be heard and it is not offered. By the way, you don't hear anything else at the Federal Criminal Police Office at the moment. So please.
A1 Fliege gegen Scheibe
Written & produced by Oliver Bradford, Jörn Elling Wuttke, Christian Rottler
Lyrics: Christian Rottler
A2 Butterbrot und Peitsche
Written & produced by Peter Armster, Christian Rottler
Lyrics: Christian Rottler
A3 Gaffa, Farbe und Zustimmung
Written & produced Jörn Elling Wuttke, Christian Rottler
Lyrics: Christian Rottler
B1 Autosuggestion
Written by Boris Nielsen, Christian Rottler, produced by Boris Nielsen, Marc Eggert
Lyrics: Christian Rottler
B2 Deichtorhallen
Written & produced by Oliver Bradford, Jörn Elling Wuttke und Christian Rottler
Lyrics: Christian Rottler
B3 Dunkelwach
Written by Mario Willms, Christian Rottler, produced by Mario Willms
Lyrics: Christian Rottler
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