Falling somewhere between Soulside, Ignition, and The Chocolate Watchband, Vile Cherubs were a short-lived and puzzling band that for a brief window in 1986-88 managed to captivate, confuse, and annoy the D.C. punk scene. Consisting of high school classmates Tim Green, Jesse Quitlsund, and Ben Wides—along with Green’s childhood friend Seth Lorinczi—the Vile Cherubs were more focused on the then-forgotten sounds of ‘60s garage rock and psychedelia than on Minor Threat. Being minors themselves, they likely would’ve remained trapped in the school-dance circuit were it not for Geoff Turner (Gray Matter / 3), who took an interest in the band and recorded their two demos. That first tape caught the ear of d.c. space booker Cynthia Connolly, who despite her initial skepticism paired them with Didjits, Cynics, and other noteworthy bands. Rumors of a potential Dischord album built all through 1987, ending with mysterious suddenness after label co-owner Jeff Nelson dropped in on a rehearsal to find a miasma of LSD, alcohol, feedback, and vomit. Though the band released a posthumous LP in 1988, the original Geoff Turner demos explain why the D.C. scene briefly lost its shit over these teen ne’er-do-wells. Lovingly and exhaustively resuscitated by audio maestro Tim Green from the original multitrack tapes, “Lysergic Lamentations” is the Vile Cherubs at the height of their brief existence.
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Das vierte Album Forgiveness Is Yours der Fat White Family um die Brüder Lias und Nathan Saoudi ist ein eklektisches, chaotisches und doch immer kohärentes Album, das keine Gefangenen macht.
Fat White Family sind zurück. Das lang erwartete vierte Album der Kultband aus dem Süden Londons, Forgiveness Is Yours, hat sie, wie alles, was sie bisher gemacht haben, noch mehr an die Grenzen ihres kreativen Talents, hrer Gesundheit, ihres Verstandes und ihrer eigenen Existenz gebracht. Die äußeren Feinde haben sich aufgelöst - vielleicht waren sie die ganze Zeit nur Halluzinationen. Nach der Veröffentlichung von "Serfs Up!" zementierten Fat White Family ihren Ruf als archetypische britische Post-Punk-Band des 21. Jahrhunderts - und brachten eine ganze Generation von Außenseiter-Punkrock-Gruppen hervor, von Shame und Black Country über New Road bis hin zu Black Midi und Fontaines DC, ganz zu schweigen von ihrer berüchtigten Live-Show, die es irgendwie schafft, Empörung und Chaos mit Gelassenheit und Schönheit zu verbinden. Das vierte Album Forgiveness Is Yours der Fat White Family um die Brüder Lias und Nathan Saoudi ist ein eklektisches, chaotisches und doch immer kohärentes Album, das keine Gefangenen macht.
Das vierte Album Forgiveness Is Yours der Fat White Family um die Brüder Lias und Nathan Saoudi ist ein eklektisches, chaotisches und doch immer kohärentes Album, das keine Gefangenen macht.
Fat White Family sind zurück. Das lang erwartete vierte Album der Kultband aus dem Süden Londons, Forgiveness Is Yours, hat sie, wie alles, was sie bisher gemacht haben, noch mehr an die Grenzen ihres kreativen Talents, hrer Gesundheit, ihres Verstandes und ihrer eigenen Existenz gebracht. Die äußeren Feinde haben sich aufgelöst - vielleicht waren sie die ganze Zeit nur Halluzinationen. Nach der Veröffentlichung von "Serfs Up!" zementierten Fat White Family ihren Ruf als archetypische britische Post-Punk-Band des 21. Jahrhunderts - und brachten eine ganze Generation von Außenseiter-Punkrock-Gruppen hervor, von Shame und Black Country über New Road bis hin zu Black Midi und Fontaines DC, ganz zu schweigen von ihrer berüchtigten Live-Show, die es irgendwie schafft, Empörung und Chaos mit Gelassenheit und Schönheit zu verbinden. Das vierte Album Forgiveness Is Yours der Fat White Family um die Brüder Lias und Nathan Saoudi ist ein eklektisches, chaotisches und doch immer kohärentes Album, das keine Gefangenen macht.
Arð stammen aus Northumbrien. Die Erfinder des Monastic Doom Metal errichten mit ihrem sehnsüchtig erwarteten zweiten Album "Untouched by Fire" einen weiteren beeindruckenden Meilenstein auf dem Weg ihres rasanten Aufstiegs. Sowohl musikalisch als auch textlich erklimmt Bandkopf Mark Deeks neue Höhen. Arð setzen ihre Mission fort, die Kultur, das Erbe und die Identität der alten nordenglischen Region Northumbria zu erforschen. Das Debütalbum "Take Up My Bones" folgte den Legenden und dem Jahrhundert der Wanderung der Reliquien des Heiligen Cuthbert von Lindisfarne (634-687). Die Geschichte des neuen Albums, wirft ein Schlaglicht auf eine ganz andere Art von Heiligen. Arð erzählen vom Kriegerkönig Oswald (604-642), der Northumbria mit Feuer und Schwert schmiedete, indem er die Reiche von Bernicia und Deira vereinigte. Seine Zeitgenossen bis ins Frankenreich hinein, sahen Oswald als den mächtigsten angelsächsischen König auf der Insel an. Arð zeichnen mit "Untouched by Fire" seinen Aufstieg zur Macht nach. Die Reise beginnt mit seiner Jugend im Exil. Seine Mutter war aufgrund einer Familienfehde nach Norden in das irische Machtzentrum Dal Riada an der schottischen Westküste geflohen. Oswalds Weg führt weiter über siegreiche Schlachten, in denen Oswald jene Territorien zurückgewann, die bereits sein Vater Æthelfrith beansprucht hatte. Am Ende steht die Gründung des Königreichs Northumbrien. Musikalisch bleiben Arð ihrem ursprünglichen Doom-Kurs treu. Die charakteristischen, Stil prägenden "Mönchschöre" sind weiterhin stark präsent, wie man es von einem Musiker erwarten kann, der neben seiner Tätigkeit als Bestseller-Autor, Klavierlehrer und Keyboarder bei der führenden britischen Black-Metal-Band WINTERFYLLETH auch als Chor-Arrangeur und -Dirigent arbeitet. Doch Deeks bereichert seinen Doom Metal auch durch neue Elemente, wie zum Beispiel über das gesamte Album verstreute, wohlplatzierte Prog-Momente. Die Kompositionen auf "Untouched by Fire" spiegeln die auch auf der Bühne gewachsene Erfahrung und das gewonnene Selbstvertrauen des Bandkopfs in Form eines konzentrierten Songwriting und einer größeren Dynamik wider. Diese Entwicklung wird durch die kraftvolle und organische Produktion von Markus Stock (EMPYRIUM, THE VISION BLEAK) deutlich gemacht - da Arð das Album in der Klangschmiede Studio E aufgenommen haben. Als Deeks Arð im Jahr 2019 gründete, wagte der Komponist nicht einmal in seinen kühnsten Träumen darauf zu hoffen, was alles in den kommenden Jahren passieren würde. Seine Demos brachten ihm bald einen Plattenvertrag ein und die erste Auflage des Debütalbums "Take Up My Bones" (2022) war schon ausverkauft, bevor das Album in die Läden kam. Es folgten mehrere Auflagen und auch alle limitierten Editionen waren schnell vergriffen. Die ersten Auftritte der Band, z.B. beim Prophecy Fest in Balve, verbreiteten den Ruf von Arð als hervorragender Live-Act durch Mundpropaganda wie ein Lauffeuer. Die Band wurde nicht nur in der weltweiten Metal- und Musikpresse gefeiert, sondern landete sogar im deutschen Staatsfernsehen, wurde von der renommierten britischen Zeitung The Guardian interviewt und in der BBC sowie anderen britischen Medien mit ihrem speziellen "Organic Doom" Konzert erwähnt - für die Deeks Stücke von "Take Up My Bones" neu arrangiert hatte, um sie mit Band und einer echten Orgel in Huddersfield zu spielen. Dieses Konzert findet sich in voller Länge als CD und DVD in der limitierten Artbook Edition. Mit dem zweiten Album "Untouched by Fire" legen sich Arð die eigene Messlatte gleich um mehrere Stufen höher auf. Perfekt arrangierte Monastic Doom Songs mit hoher Dynamik und unverfälschtem Songwriting finden in einer opulenten Produktion ihre Entsprechung. Es ist Zeit, die Augen zu schließen und sich von Arð aus Northumbrien in eine Zeit entführen zu lassen, in der germanische Kriegerkönige mit Schwert und Feuer und einem neuen Gott als Sieghelfer an ihrer Seite neue Reiche erschufen. Ein blutiges Fest für die Raben, ein Goldschatz für die Ohren!
A new Toy Tonics EP. It’s the second by Venezuelan house DJ and producer Gee Lane. Including amazing remixes by NYC mainstay musclecars!
Gee Lane’s debut EP Metamorphosis (with remixes by Demi Riquísimo and Divorce From New York Remix & PIEK ) came out last October.
But as Virginie (her real name) is a steady name of tue Toy Tonics crew now and plays almost every weekend at one of the worldwide Toy Tonics Jams it makes sense to put out a follow up fast.
Gee Lane originally from Caracas now in Barcelona is a passionate DJ and vinyl digger with an extraordinary positive energy and attitude. A DJ diva in a positive way. A unique personality with a very strong style (in music but also as a person) and very elaborated ability to read and play with the dancers. Like the first EP also this one was recorded in Barcelona and Berlin with a little help by Robin Braum from Athlete Whippet. The music reflects well her roots and passion for everything what came out from New York’s dance culture. You can hear influences from the 80‘ promo disco scenes as well as the 1990 Body & Soul/ Francois Kervorkian / Joe Claussell universe. In fact Gee Lane after being raised in Caracas and musically educated by her father from a very early age, (a composer and musician) she moved to New York at a very young age in the late 90's where she fell in love with the HOUSE scene. And especially everything that happened at the famous and influential ’Body & Soul’ club.
This culture increased her curiosity to become a DJ (and vinyl digger herself) who is not just interested in house music but wants to explore other genres such as funk, Hip-Hop, jazz and Latin sounds and include these vibes into her DJ sets. A vinyl collector (and long time record shop employee) since then, she is known for her musical eclecticism that leads her to mix everything what she wants ...
Gee Lane now is a steady member of the Toy Tonics Krew and is already playing the Toy Tonics Jams all around Europe.
John Wright’s 1960 debut album “South Side Soul” was originally released on the Prestige label and recorded at Van Gelder Studios. Along with Wright (piano), the album features Wendell Robert (bass) and Walter McCants (drums). This new edition of the album is released as part of the OJC Series and is pressed on 180-gram vinyl at RTI with (AAA) lacquers cut from the original master tapes by Kevin Gray at Cohearent Audio. It is presented in a Tip-On Jacket.
Roy Buchanan gilt bis heute als "der beste unbekannte Gitarrist der Welt". Die Rolling Stones wollten ihn als Nachfolger für Brian Jones, Eric Clapton als Gitarrist bei Derek & The Dominos - beides Angebote, die er ablehnte. Roy Buchanan war ein Meister auf der Fender Telecaster-Gitarre, sein Spiel beeinflusste Musiker wie z.B. Gary Moore, oder Jeff Beck maßgeblich. Roy Buchanan wuchs in Kalifornien auf, wo er auch Gitarre lernte. Als Teenager zog er nach Los Angeles und spielte mit Spencer Dryden (später der Drummer von Jefferson Airplane) in der Band Heartbeats. Danach tourte er mit Dale Hawkins und spielte mit Robbie Robertson (The Band), der Buchanan später als einen seiner Haupteinflüsse bezeichnete. In den 60er Jahren heiratete Roy Buchanan, zog nach Washington DC und arbeitete als Studiomusiker an mehr als 100 Produktionen, vornehmlich für Freddy Canon und Leiber/Stoller. Erst 1971 erschien sein erstes Solo-Album, was dazu führte, dass er und sein unnachahmliches Spiel auf der Fender Telecaster von Größen wie John Lennon, Eric Clapton oder den Rolling Stones als Geheimtipp gehandelt wurde. Die ab 1985 aufgenommenen Alben "When A Guitar Plays The Blues" (1985), "Dancing On The Edge" (1986) und "Hot Wires" (1987) gehören zu den Highlights seiner Karriere. Nur drei Jahre vor seinem tragischen Selbstmord wurde dieses Rockpalast-Konzert am 24. Februar 1985 in der Markthalle in Hamburg aufgenommen. Ein Auftritt, bei dem Roy Buchanans Genie als Gitarrist in einzigartiger Weise überzeugt - nicht zuletzt durch seine kongenialen Cover-Versionen u.a. von Jimi Hendrix oder Don Gibson. Es ist kein Geheimnis, dass Roy Buchanan seine Qualitäten vor allen Dingen bei seinen Auftritten ausleben konnte, von denen nur wenige aufgezeichnet wurden. Ein beeindruckendes Vermächtnis!
The complete original Erroll Garner album Concert by the Sea (Columbia CL-883), which marked the pianist's best-selling record ever. There was actually no official plan to record the concert, and the release came about because Garner's personal manager, Martha Glaser, spotted that a tape recorder was running backstage and decided to use the tape, originally intended for the Armed Forces Radio Network. A live version of the perennial Garner composition "Misty," performed by the same trio the following year, has been added as a bonus. 180- GRAM COLORED RED VINYL - THE COMPLETE ALBUM + 1 BONUS TRACK - Contains new specially prepared liner notes by Penguin Guide to Jazz's writer BRIAN MORTON and by Paris' prestigious JAZZ MAGAZINE
1998 was a fertile year defined by juggernaut projects from Black Star, Lauren Hill, Outkast, and others, all of whom synced experimentation with foundational tenets that made the 1990s ferociously groundbreaking.
Out of Oakland, California, a collective known as Hieroglyphics were positioning away from industry control, to helm their own assets in manners more suited to their own marketing self-vision. While artists have certainly went solo prior, this came at a critical juncture for the crew during a spiraling and newfound Internet world. Born out of this independent spirit was the crew’s first official studio album 3rd Eye Vision.
The album spans twenty-two songs, all featuring beats by Domino who manned the lion’s share of production. A-Plus, Opio, Del, Casual, and Phesto also contributed beats. MCs each had their own song, short interludes highlighting their individuality through short verses, a clear espirit de corps statement.
Even among standouts like “Oakland Blackouts” or “At The Helm,” perhaps the most celebrated song off the release is “You Never Knew,” a track that propelled 3rd Eye Vision to #88 on the Billboard Top 200, not an entirely easy feat as a new label competing with the late ‘90s’ abundant onslaught of classic material.
In celebration of 20 years of 3EV, Fat Beats and Hiero Imperium are proud to present this CD/Vinyl reissue in deluxe packaging, expansive liner notes and the full original album tracks and a bonus for the very first time in one package.
Tauche ein in die zeitlose Magie des legendären Gitarristen Roy Buchanan! 1969 wurde Buchanan der Job als Nachfolger von Brian Jones bei den Stones angeboten. Er lehnte dankend ab und überließ Mick Taylor und später Ron Wood den Platz. In den 1970er Jahren erschien eine Reihe von Alben, die teilweise recht erfolgreich waren, und er seinen Status als "the best unknown Guitarist in the World" einbüßte. Das Meisterwerk "You"re Not Alone" veröffentlichte Buchanan 1978 und bietet eine einzigartige Mischung aus Blues, Rock und Soul, die vom ersten Ton an fesselt. Die Mitwirkung herausragender Musiker wie Ray Gomez (Gitarre), der mit seiner technischen Finesse und Vielseitigkeit Buchanans Stil perfekt ergänzt, sowie Willie Weeks (Bass, u.a. Doobie Brothers und Gregg Allman Band)), der für seinen Beitrag zur Fusion von Rock, Jazz und Funk bekannt ist, und Sly & The Family Stone - Drummer Andy Newmark bereichert das Album und fügt ihm verschiedene musikalische Nuancen hinzu. Roy Buchanan hat mit diesem Album eine zeitlose Sammlung von Songs geschaffen, die sowohl alte Fans als auch neue Hörer begeistern wird. Seine unverwechselbare Spielweise und sein einzigartiger Sound machen dieses Album zu einem Muss für jeden Musikliebhaber. Am 14. August 1988 beging Roy Buchanan im Alter von 49 Jahren Selbstmord. Er war nach einem Streit mit seiner Frau vorläufig festgenommen worden, Vollzugsbeamte fanden den Musiker leblos in seiner Zelle. Seine Musik lebt weiter.
Es gibt nur wenige Alben in der Geschichte der zeitgenössischen amerikanischen Musik, die die Bezeichnung ”Original Jazz Classic” mehr verdienen. Es ist das erste von zwei Riverside-Alben, die vom legendären letzten Auftritt des ersten Bill Evans Trios stammen - aufgenommen am letzten Tag eines Village VanguardEngagements, kaum zehn Tage vor dem tragischen Tod des Bassisten Scott LaFaro. Die Aufnahmen sind seit langem bekannt dafür, dass sie die Essenz der einzigartigen Interaktion zwischen den drei Musikern einfangen, die das Trio auszeichnete.
Diese Neuauflage von Sunday At The Village Vanguard erscheint als Teil der OJC-Serie und wurde bei RTI auf 180-Gramm-Vinyl gepresst.
Keplar presents the first-ever vinyl edition of the 2003 album »From Tokyo to Naiagara« by Tujiko Noriko. This reissue with new artwork by Joji Koyama is an abridged version of the album as Tomlab label owner Tom Steinle and producer Aki Onda had originally intended to publish it alongside the original CD version. Written by the France-based Tujiko while she still lived in Japan, »From Tokyo to Naiagara« followed up on her two seminal Mego albums and marked a turning point in both the artist’s career and personal life: While she was preparing to leave Japan behind, she succinctly connected the dots between her experiments in pop music and her interest for more abstract sounds. Tujiko worked primarily with a Yamaha synthesizer and an MPC sampler while also incorporating contributions by other musicians such as Onda, Riow Arai and Sakana Hosomi into the pieces. Sometimes approaching an IDM and clicks’n’cuts-style production or working with trip-hop and hip-hop beats while using conventional song structures in the most unconventional of ways, the album showcases her multifaceted influences and skills as a singer and musician to full effect.
Tujiko fondly remembers the time when she made the album. »I had a lot of time for myself back then and I didn’t even feel like I was very busy,« she says today. She describes producing it in close collaboration with Onda, who would relocate to New York City shortly after, as »quite Tokyo and very local.« They explored parts of the city that they hadn’t yet been to for a photography project (finding, among other things, a coin laundry called Naiagara—a transliteration of Niagara). This left its mark on a record that mixes melancholia with joy. The driving opener »Narita Made,« named after one of Tokyo’s airports, already makes this clear: Tujiko’s wistful vocals and lyrics like »I miss you terribly« emphasises the sense of bittersweetness that forms the common thread for a sonically diverse and stylistically open-ended album—this music is looking back while moving forward. It is probably no surprise that its reissue too evokes tender memories of Onda and Steinle in Tujiko, while also reminding her of what lies ahead. »I have so much more to do and not enough time for that,« she muses, before quickly adding: »But I also feel less alone having that album again.«
Influenced in equal parts by the experience of strolling through previously unknown Tokyoite back alleys and thinking about the paths not (yet) taken, »From Tokyo to Naiagara« is precisely that: the perfect travel companion for a journey that leads its listeners from past to future.
Die schwedischen Power Metaller von BLOODBOUND feiern Geburtstag! Zwanzig Jahre Bandbestehen und zwanzig Jahre vollgepackt mit Studioalben und einer Liternei an großen Festivalauftritten und Tourneen. Nun ist es an der Zeit mit einem Livealbum die Band zu huldigen, welche durch Songs wie "Battle in the Sky", "The Warlock's Trail" oder "Drink with the Gods" einen nicht mehr weg zu denkenden Platz auf dem Power Metal Thron und ein Standing als grandiose Liveband erarbeiten konnten.
"The Tales of Nosferatu - Two Decades of Blood" ist das zweite Livealbum der Band und das Paket ist picke packe voll. Neben der 2LP Variante im passenden Blood Splatter-Design wird es ein CD Earbook geben, welches eine extra Blu-Ray mit verschiedenen Liveauftritten und allen Musikvideos beinhaltet. Beide Konfigurationen werden einen Comic beinhalten, welcher extra für dieses Album entworfen wurde und die fiktive Entstehungsgeschichte des Bandmaskottchens Nossen darstellt. Wer sich für das CD Earbook entscheidet, darf sich ebenfalls über Liner Notes jedes Bandmitgliedes freuen, wo auf zwei Dekaden Bandgeschichte reflektiert wird.
Es ist also nicht einfach nur irgendein Livealbum. Es ist eine Collage aus allem was BLOODBOUND so gut macht: ihre Shows, ihre Songs & ihre Kreativität.
Grain is the third Innode release following on from Gridshifter in 2013 and syn in 2021.
A new methodology to make the album is applied yet again from the trio of Bernhard Breuer, Steven Hess and Stefan Németh. The approach is more an anti approach where the trio let the process of creation itself steer the development of the recording, without any prior conceptual agenda.
Irregular rhythmic patterns often served as the initial springboard for each piece with Breuer creating a loop either by playing drums or with the aid of a modelling percussion synthesizer. The results often bypass existing formulaic grids. The outfit embraced these anti-precision steps building shapes around the tarnished templates.
The process of building upon the core structures laid forth alters throughout. In the case of "Splitter" you can hear an example of Bernhard´s core loops dominating a skeletal audio sphere. The title of the track "Impactopium" reflects the process of its construction being a conglomeration of individual titles meshed into a whole. The audio is a non-linear compendium of several fragments of individual elements. A conscious method of exploring a more decentralised architecture saw three disparate elements layered randomly on top of each other with some synths added as a sonic seasoning at the later stages.
Elsewhere sonic elements are restructured in unusual ways. One member's contribution is completely stripped away, quiet sounds captured with contact mics are highly amplified, the last track introduces twisted themes of the first track.
The title Grain refers to the roughness resulting from these explorations. It also takes note of the term grain as used in analogue photography or in the case of audio as a distorted signal, or "noise". All of these elements, normally eschewed, are here embraced as a thematic thread to instigate the exploratory proceedings.
This is a playbox of inventiveness, a hall of mirrors and an endless search for unusual tactics and fresh results.
Tackling the initial loop tracks from a wide variety of strategic approaches Innode has concocted a strangely cohesive work. From sparse source material to heavy overdubs of overdubs grain is a uplifting collection of works from this relentlessly curious and exploratory Austrian outfit. Humans make the work but the random embracing of unexpected processes means the gentleman of the outfit is not fully ruling what becomes of these works.
Demenz ist ein Dieb. Die bösartige Krankheit raubt ihren Opfern erst Stück für Stück ihr Gedächtnis, dann ihre Identität, schließlich Familie und Freunde - und oft genug sogar ihre Menschenwürde. Die in Los Angeles ansässigen Electro-Forscher THIEF nehmen auf ihrem vierten Album "Bleed, Memory" das Thema "Erinnerung" sowohl lyrisch als auch musikalisch unter die Lupe, was sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album zieht. Der Kopf des Soloprojekts, Dylan Neal, wurde zu diesem Album durch das Schicksal seines Vaters inspiriert, der nach der Diagnose einer Demenz von leichter Vergesslichkeit und Verwirrung unaufhaltsam zu akuten Episoden von falschen Erinnerungen, Wahnvorstellungen, Visionen und seltsamem Verhalten überging. Das macht "Bleed, Memory" zu einer sehr persönlichen Schöpfung. Durch die harte Erfahrung begann Neal damit, erst seine eigenen Erinnerungen zu hinterfragen und dann mit der Erforschung, wie sie seine Identität und Realität formen. Erinnerung besteht nicht nur aus den Geschichten, die wir uns selbst und anderen erzählen. Neal vergleicht sie mit Geistern, die keine physische Existenz haben und dennoch unter denen Schrecken verbreiten, die an sie glauben. Das Rückgrat von THIEF bilden wieder einmal gesampelte sakrale Gesänge. Einige wurden beim Wühlen in digitalen Kisten gefunden und gesampelt, andere in verschiedenen orthodoxen Kirchen aufgenommen. Diese Samples wurden gedehnt, geschnitten, verstümmelt, umgeformt und gepitcht, um letztlich so wie jedes andere Instrument zu funktionieren. Neal hat "Bleed, Memory" bewusst so gestaltet, dass es gespenstisch klingt. Eine der Techniken, die er zur Erzielung dieses Effekts einsetzte, ist "Granular Synthesis". Der verstärkte Einsatz der Methode auf diesem Album bedeutet, dass Samples in kleine Audioschnipsel zerlegt wurden, die kaum mehr als 100 Millisekunden andauern. Dieser einzigartige Ansatz, der musikalische Elemente aus Ambient, Industrial, Chormusik, Black Metal und Trip-Hop sowie andere Einflüsse zu einem neuen Klangerlebnis verschmelzen lässt, hat THIEF unter Eingeweihten längst Kultstatus verschafft. Den Großteil des Albums hat Neal wieder einmal in seiner Wohnung aufgenommen und abgemischt. Für das Mastering konnte er erneut John Greenham gewinnen, der mit Künstlern von THE LOCUSTS über KATY PERRY bis hin zu DEATH GRIPS zusammengearbeitet hat und für sein Mastering für BILLIE EILISH im Jahr 2019 mit drei Grammy Awards ausgezeichnet wurde. Mit "Bleed, Memory" liefern THIEF eine verstörende und doch wunderschöne künstlerische Betrachtung eines grausamen Leidens, die gleichzeitig Emotionen wie Wut, Melancholie, Trauer und Verlust als lyrisches, musikalisches und visuelles Gesamtkunstwerk verarbeitet. Aber Vorsicht! Dieser Geist aus Klängen wird lange in der Erinnerung seiner Hörer spuken!
Nach der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debütalbums im Jahr 2019, gefolgt von der EP "Malven" im selben Jahr, dem international von Fans wie Presse gefeierten Zweitwerk "Eremit" (2020) und der Nachfolge-EP "odèm / yola des goz" (2023), wagen sich neànder nun auf neues Territorium und veröffentlichen ihre erste Akustik-EP mit dem Titel "ir" über Through Love Records.
Alles fließt, nichts bleibt wie es ist. Diese philosophische Erkenntnis gilt auch für das dritte Studioalbum der aufstrebenden niederländischen Rockband DOOL. Der treffende Titel "The Shape of Fluidity" zielt keineswegs nur auf die musikalische Innovation. Sondern das Album dreht sich um Themen wie persönlicher Wandel, physische Veränderung, psychologische Weiterentwicklung und die sich erneuernde Welt um uns herum. DOOL und insbesondere Sänger/in und Gitarrist/in Raven van Dorst stellen Fragen: Wie wirkt sich der Wandel auf uns aus? Wie bleiben wir uns selbst in einer Welt treu, die so unglaublich herausfordernd und aggressiv gegenüber dem Individuum ist? Wir müssen so fließend wie Wasser sein, um in diesem Ozean von Möglichkeiten und Ungewissheiten erfolgreich zu navigieren - und Frieden mit Chaos und Unbeständigkeit zu schließen. Musikalisch setzen DOOL den auf den beiden vorangegangenen Studioalben eingeschlagenen Weg fort, der emotionale Rockmusik mit Elementen aus dem Metal kombiniert. Dabei demonstrieren die Niederländer eine auffällige Reife und Kontrolle im Songwriting, die aus Jahren der Erfahrung gewachsen sind. "The Shape of Fluidity" zeigt eine eklektische, aber nahtlose Verschmelzung von Progressive und Post-Rock sowie Doom und Heavy Metal, die mit einer stets präsenten Eingängigkeit und hintergründigen Dynamik kombiniert sind. Es ist offenkundig, dass sich das Album thematisch mit dem Konzept der Identität vor dem Hintergrund einer sich ständig verändernden Welt befasst. Die Texte des Albums sind eng mit der Biografie von Leadsänger/in Raven verknüpft. Von Geburt an intersexuell, entschieden die Ärzte chirurgisch, dass der Säugling als Mädchen durchs Leben gehen solle. Dies führte zu einer Existenz auf der Suche nach der eigenen Seele, dem Kampf gegen Tabus und die Überschreitung von Grenzen, bis Raven vor kurzem beschloss, das zurückzufordern, was andere versuchten hatten, ihnen wegzunehmen - und ihre hermaphroditische Natur zu akzeptieren. Der Bandname DOOL leitet sich vom niederländischen Wort für "Wandern" ab. Bereits das im Jahr 2017 erschienene Debütalbum "Here Now, There Then" landete einen sofortigen Volltreffer. Der frisch-wilde Rock- und Metalsound aus den Niederlanden wurde von den renommierten deutschen Magazinen Metal Hammer und Rock Hard zum "Album des Monats" gekürt. Auch Vice (US), Aardschok (NL) und De Volkskrant (NL) überschütteten die junge Band mit Lob. Mit ihrem zweiten Album "Summerland", das 2020 erschien, übertrafen DOOL die ohnehin schon hochgesteckten Erwartungen. Es gab weitere "Album des Monats"-Auszeichnungen in den deutschen Magazinen Rock Hard (10/10) und Sonic Seducer sowie eine #2 Soundcheck-Position in Metal Hammer (DE) und Metal.de, und eine weitere #1 im polnischen Metal Hammer - mit einem Berg herausragender Kritiken auf beiden Seiten des Atlantiks. Mit "The Shape of Fluidity" bieten DOOL sehr viel mehr als nur verdammt coole Musik. Die zusätzlichen Dimensionen von Tiefe und Bedeutung sind Teil ihres einzigartigen Reizes und kommen auf dem neuen Album deutlich zum Vorschein. Mögen sich alle, die wandern, unter der fluiden Flagge von DOOL versammeln!




















