- 1: Too Shy
- 2: Last One
- 3: Tolstoy Tatsoi
- 4: Rare Goodness
- 5: Sextet
- 6: Enjoy Losing
- 7: Intermission
- 8: What We Deserve
- 9: Eye Dilation
- 10: At Home
- 11: Suicide Hotline
- 12: Hard To Tell
- 13: Quartet
- 14: Wake Up Ava
Auf ,Revelations of Divine Love", Jason Calhouns fünfter Veröffentlichung bei Dear Life Records, hat Calhoun ein besonders kraftvolles Album zusammengestellt, das surrt, summt und leuchtet. Im Gegensatz zu seinen jüngsten Werken, die sich um ausgedehnte, hypnotische Kompositionen drehen, wecken die vierzehn Tracks hier sofort deine Aufmerksamkeit und Neugier. Ihre Prägnanz unterstreicht nur eine seiner größten Stärken: die Fähigkeit, einen verfliegenden, flüchtigen Moment einzufangen und festzuhalten. Der Titel ist eine Anspielung auf die britische Anachoreta Julian von Norwich, deren gesammelte Schriften mit demselben Titel die frühesten sind, die jemals von einer Frau in englischer Sprache verfasst wurden. Hier dient er als verbindendes Thema für Calhouns ganz eigene Palette aus unruhigen Texturen und zaghaften Melodien. Das ist zweifellos persönliche Musik, aber sie fühlt sich auch greifbar an, fast wie Toffee in ihrer Präsentation - und bei einer so kraftvollen Kombination fällt es schwer, beim Hören ein Lächeln zu unterdrücken. Zum Beispiel, wenn der eindringliche Puls, der ,last one" trägt, plötzlich seine Farbe wechselt, während sich gähnende Töne offenbaren, oder wie ,eye dilation" auf Zehenspitzen in den Raum schleicht, wobei jede Note wie ein sorgfältig gewählter Schritt klingt. Obwohl das Album niemals gekünstelt oder überladen wirkt, bleibt es entschlossen intim.
он должен быть опубликован на 07.08.2026




















