Meet The Mechanic: Tom Ries, formerly one of Offenbach’s groove technicians, now based in Berlin, delivers three stripped house tunes designed for full dancefloor function. Known for his role in the Pager Records orbit and his dry, deadpan charm (in both music and manners), each piece here hums with twitchy funk, stripped-down functionality, and just enough mischief under the hood. We first hit him up as fans. A year later, The Mechanic is ready to roll. Built by hand, tested in clubs, and delivered with a grin.
Buscar:ries
Amsterdam's Locked-In imprint continues its hot streak with LKDNV07, a four-track EP by Offenbach's Tom Ries titled "Comeback Kid." This release showcases Ries' talent for crafting immersive, emotionally charged house narratives.
The title track sets a warm, rolling groove with organic percussion and lush synths, creating a hypnotic late-night vibe. "Deepfried Diversion" blends soulful keys with driving rhythms for a true dancefloor odyssey.
On the B-side, "One Eighty" combines classic house sensibilities with modern flair, featuring an undulating bassline and ethereal melodies. The EP concludes with "Rieses Pieces," a transcendent exploration of pure groove with interlocking rhythms and euphoric breakdowns.
- Don't Settle (Funkhaus Version)
- Down On Our Knees (Funkhaus Version)
- Back Broke (Funkhaus Version)
- My Little Ruin (Funkhaus Version)
- Didn't He Ramble (Funkhaus Version)
- Fitzcarraldo (Funkhaus Version)
- Lowly Deserter (Funkhaus Version)
- Wreckless Heart (Funkhaus Version)
,Don't Settle - Transmissions East" ist die erste Veröffentlichung von zwei Alben, die in diesem Jahr erscheinen werden. Es beleuchtet eine äußerst produktive und vielfältige Karriere und ist nicht nur ein ,Best Of", sondern ein Live-Studioalbum ohne zweite Takes, ohne Autotune und ohne Bearbeitung. Es ist einfach live, roh und direkt und fängt die Magie von Glen ein wie nichts zuvor. Aufgenommen im legendären Funkhaus in Berlin, einem historischen ostdeutschen Radio- und Aufnahmestudio mit einem riesigen, akustisch perfekten Orchester-Live-Raum, wurde das Album in einer kontrollierten Studioumgebung über zwei Nächte hinweg aufgenommen und gefilmt. Das Album wurde von Glen selbst produziert und gemischt, mit Unterstützung von Toningenieur und Produzenten Mike Goldsmith und dem Toningenieur und Produzenten Markus Schmitz.
- 1: Overture
- 2: The Storyteller
- 3: Talk To Me
- 4: Fighting Dragons
- 5: High School Reunion
- 6: The Broken Crown
Endlich ist es da, das lang erwartete zweite Album von GREEN DESERT TREE. Mit dem ersten Album "Progressive Worlds" hatte Green Desert Tree bereits 2019 bleibende Spuren in der Progwelt hinterlassen. Die Berliner Band um Mastermind Tim Sund (u.a. Keyboarder bei der Krautrock Legende Agitation Free) hatte bewiesen, dass sich aktueller Neoprog aus Deutschland in Sachen musikalischer Qualität und Originalität nicht hinter der internationalen Konkurrenz verstecken muss. Die Fachwelt hatte einen neuen Stern am Proghimmel wahrgenommen. Doch genau in dem Augenblick, als GDT im Begriff war die internationalen Festivalbühnen zu betreten, wurde der Band ein Strich durch die Rechnung gemacht: Corona. Diese unfreiwillige Unterbrechung aller Aktivitäten brachte dann auch ein paar personelle Veränderungen mit sich, so dass der bisherige Bassist Sascha Giebel zum Frontsänger avancierte und der italienische Bassist Francesco Beccaro neu zur Band hinzustieß. Das neue Album FIGHTING DRAGONS knüpft genau da an, wofür schon das Debüt so gefeiert wurde und besticht mit verpielt proggigen Keyboardintros, vertrackten Melodien, harten Gitarren, fantasievollem Storytelling, Satzgesang, symphonischer Größe, mikroskopischer Detailverliebtheit, klassisch anmutenden Passagen im Rockgewand und mitunter sehr druckvollen Parts. So handelt es sich bei den Songs des neuen Albums um eine Sammlung von Geschichten, die vom "Storyteller" erzählt werden. Dabei geht es zum Beispiel um eine Frau, die um ihren Bräutigam trauert, der am Vorabend der Hochzeit plötzlich spurlos verschwindet. Ein anderer Song handelt von einem computerspielsüchtigen Jugendlichen, der glaubt ein Ritter zu sein, der sein Königreich vor gefährlichen Drachen schützen muss. Was all diese Musik von GDT vereint, ist eine Qualität von Storytelling, die beispielsweise an Bands wie die frühen Genesis, Yes und Saga sowie an aktuelle Künstler wie Neal Morse und Steven Wilson erinnert, vereint mit einem Riesenspektrum an musikalischen Einflüssen und großer instrumentaler Virtuosität. Green Desert Tree wird nun zur Veröffentlichung des zweiten Albums "Fighting Dragons" endlich nachholen, was hätte schon längst passieren sollen, und zwar die deutschen Bühnen erobern und sich den Progfans in die Herzen spielen.
- Rift
- Eastside
- Coffee
- Cicada
- Tea Leaves
- Alone With Me
- Ghost Keeper
- Tornado
- Wall
- Ginger Lemonade
Turquoise in Pastel Pink Vinyl[29,62 €]
Good Kid ist keine typische Rockband; sie sind wahrscheinlich der größte Indie-Act, von dem du noch nie gehört hast. Was als Projekt von fünf kanadischen Informatikstudenten begann, die sich von ihren Aufgaben ablenkten – Nick Frosst (voc), Jon Kereliuk (drums), Michael Kozakov (bass), David Wood (git) und Jacob Tsafatinos (git) –, entwickelte sich rasant zu etwas viel Größerem und einer riesigen globalen Community, die Menschen willkommen heißt, sich so zu zeigen, wie sie sind. Mit vier erfolgreichen EPs im Gepäck liefert Good Kids Debütalbum "Can We Hang Out Sometime?" die energiegeladenen Hooks und innovativen Riffs, die zu ihrem Markenzeichen geworden sind, und wagt sich gleichzeitig mutig in neue Gefilde vor. Langjährige Fans finden hier die typischen Good-Kid-Kracher, die sie lieben, aber auch die Band, die in ihrem bisher rauesten Werk neue Soundfarben, Rhythmen und Wendungen erkundet. Produziert von Grammy-Preisträger John Congleton (St. Vincent, Wallows, Lana Del Rey) in Los Angeles.
Teal in Orange Splatter Vinyl[29,62 €]
Good Kid ist keine typische Rockband; sie sind wahrscheinlich der größte Indie-Act, von dem du noch nie gehört hast. Was als Projekt von fünf kanadischen Informatikstudenten begann, die sich von ihren Aufgaben ablenkten – Nick Frosst (voc), Jon Kereliuk (drums), Michael Kozakov (bass), David Wood (git) und Jacob Tsafatinos (git) –, entwickelte sich rasant zu etwas viel Größerem und einer riesigen globalen Community, die Menschen willkommen heißt, sich so zu zeigen, wie sie sind. Mit vier erfolgreichen EPs im Gepäck liefert Good Kids Debütalbum "Can We Hang Out Sometime?" die energiegeladenen Hooks und innovativen Riffs, die zu ihrem Markenzeichen geworden sind, und wagt sich gleichzeitig mutig in neue Gefilde vor. Langjährige Fans finden hier die typischen Good-Kid-Kracher, die sie lieben, aber auch die Band, die in ihrem bisher rauesten Werk neue Soundfarben, Rhythmen und Wendungen erkundet. Produziert von Grammy-Preisträger John Congleton (St. Vincent, Wallows, Lana Del Rey) in Los Angeles.
- 1: Deathhead
- 2: Devil's Candy
- 3: Nazarene
- 4: Signed D.c
- 5: Times Ago
- 6: Come Into My House
- 7: Mean Town Blues
Punch, gegründet 1969 in Long Island, war eine ambitionierte Hardrock-Band, die mit voller Wucht spielte. Die Band, bestehend aus Dave Stein (Gesang), Ray Kusnier (Gitarre), Tony Giustra (Bass) und Pete Tudda (Schlagzeug), hatte einen Sound, der von Kritikern als ,härter als Hardrock" und ,lauter als laut" beschrieben wurde. Die Musik von Punch hat eine unerbittliche Energie, die durch klagende Gitarrenriffs und einen Gesang, der sich erst schlängelt und dann knurrt, vorangetrieben wird. Während ihrer kurzen dreijährigen Karriere stand Punch mit Illinois Speed Press aus Chicago und Elephant's Memory aus New York auf der Bühne. Sie machten sich schnell einen Namen in der Clubszene von New York, am meisten begeistert war das Publikum aber in Montreal, wo ihre kraftvollen Auftritte echt gut ankamen. Die Band nutzte riesige Lautsprecherhörner, um die Wände zum Wackeln zu bringen, und füllte den Raum mit nur drei Instrumenten, eine Technik, die auch Led Zeppelin und Mountain nutzten. Obwohl Punch nur bis 1972 existierte, wird die Musik der Band mit der Zeit immer lauter und findet eine neue Generation von Fans. Ihr kompromissloser Ansatz hat auch heute noch die gleiche Kraft und erinnert uns daran, wie roher Hardrock klang, bevor Mitte der 1970er Jahre ein ausgefeilterer Sound die Oberhand gewann.
Udo Lindenberg - Alles unter einen Hut - Eure Favoriten
41 Tracks / 40 Songs aus 40 Studio-Alben plus „Komet“
Auf dieser Compilation befinden sich die Original-Versionen - remastert
Künstler, Udo Lindenberg / Udo Lindenberg und das Panikorchester, diverse fest. Artists
Das besondere Birthday Package.
Zu seinem runden Geburtstag veröffentlicht Udo Lindenberg eine ganz besondere Panik-Compilation. Kein klassisches Best Of-Album, sondern ein Geschenk der Fans an Udo Lindenberg - denn über die Songauswahl haben die Fans abgestimmt
Im Januar startete dafür eine beispiellose Mitmach-Aktion, die die Fans begeisterte und zu einem großartigen Voting-Ergebnis führte: Alle Songs aus 40 Studioalben standen zur Wahl. - vom ersten Album „Lindenberg“ (1971) bis zum letzten Studioalbum „Stärker als die Zeit“. Das Ergebnis ist diese brandneue, von den Fans kuratierte Compilation mit den 40 meistgewählten Tracks - gekrönt von „Komet“ als 41. Song, den Udo höchstpersönlich außer Konkurrenz gesetzt hat.
Die Mischung der Songs ist eine wilde Zeitreise durch mehr als fünf Jahrzehnte Musikgeschichte: von den frühen Panik-Hymnen bis zu den jüngsten Meisterwerken - auf Deutsch, Englisch und sogar Niederländisch. Begleitet von vielen Weggefährten und natürlich dem legendären Panikorchester, erzählt diese Platte am Ende nicht nur Udos Geschichte - sie erzählt die Geschichte der Fans
Dass diese Compilation ein echtes Unikat ist, zeigt sich auch an den hauchdünnen, internen Duellen auf den jeweiligen Alben. Oftmals stießen Fan-Lieblinge die großen Titel-Tracks vom Thron. Einige Songs befinden sich auch zum ersten Mal auf einer Compilation.
Mit jeweils einem Song aus 40 Studioalben und dem Riesenhit „Komet“ ist diese Werkschau (in den remasterten Originalversionen) somit das einmalige Dokument einer deutschen Jahrhundertkarriere.
Dutch composer and pianist Xavier Boot, also known as XA4, joins Philip Glass for the second release on the New York-based record label Orange Mountain Music, owned by Philip Glass.
“Xavier is really a wonderful pianist, and I am thrilled by how he now tackles my compositions, with that elegant electronica touch.” – Philip Glass
The Sea Above features not only Glass compositions but also several original pieces by Xavier: “I recorded this album inspired by all the musical influences I’ve experienced in my life, including classical, electronic (club) music, ambient, minimal, and even Indonesian music. The title track of the album is inspired by Philip Glass’s composition Mad Rush. He told me that he wrote this piece for an event with the Dalai Lama, where it was unclear when the Dalai Lama would arrive. That’s why Mad Rush was composed to last either five minutes or an hour. I tried to convey this idea of timelessness in my music, embodying this endless portal of time and space, which was also scientifically described by Albert Einstein. Another track on the album, Train I, is a reworking from Philip Glass’s opera Einstein on the Beach. You can experience the music on this album as a kind of journey, a trip where you are energetically drawn in at the beginning and later enter more of a fantasy world where dreams and unconscious elements of your mind can emerge.”
Credits:
Tracks 1 & 3 are original compositions by Philip Glass remixed by XA4
Tracks 2 & 9 remixed by XA4 and Jaro.
Tracks 4, 5, 6, 8,10 are original compositions by XA4
Track 7 is composed by XA4 and Tenzin Choegyal.
Vocals track 1: Julia Rosenhart.
Remix, production and playing: XA4.
Piano arrangement track 3: Michael Riesman and XA4.
Remix, production track 2 & 9: XA4 and Jaro.
Production assistance track 3: Jaro.
Mixing: Studio Karakterbak.
Mastering: Laura de Rover.
Cover foto: Angelina Nikolayeva.
Graphic design: Yesser Khalefa
- 1: Fantasia
- 2: Corrupted Sky
- 3: The Village
- 4: A Storm Of Wings
- 5: Orbis Tertius
- 1: Waiting Man
- 2: The Day Of Execution
- 3: Secret Mirror
Erstauflage als "Sparkle Starlight Vinyl" 2LP mit Etching auf der vierten Seite. Im technischen Sinne war jedes bisherige Album des französischen Trios SLIFT eine Fantasie - ein Mix aus Genres und Formen, der es der Band ermöglichte, zu improvisieren und so lange zu jammen, bis sie sich scheinbar gemeinsam ins All zu winden schienen. Ihr gefeiertes drittes Album, "Ilion" aus dem Jahr 2024, war eine Science-Fiction-Geschichte, aufgebaut aus 10- bis 13-minütigen explorativen Eskapaden, die oft mit Doom Metal oder Stoner Rock begannen, bevor sie sich frei in glorreiche instrumentale Vergessenheit drehten. Doch mit einer gewissen absichtlichen Ironie heißt SLIFTs viertes Album tatsächlich "Fantasia". Es ist ihr bisher schlankstes und direktestes Album. Es ist auch ihr bisher fesselndstes Album, eine pointierte Saga über die Überwindung internationaler Umbrüche, vorgetragen von einer Band, die mit voller Kraft vorangeht und dabei keine einzige Sekunde verschwendet. Obwohl nur Jean und Bassist Rémi Fossat verwandt sind, ist SLIFT im Grunde eine Band von Brüdern. Mit Schlagzeuger Canek Flores sind sie schon seit der Highschool befreundet, und 2026 markiert ein Jahrzehnt zusammen in diesem Trio. Sie proben mit religiöser Regelmäßigkeit in einem Keller auf dem Land in der Nähe von Toulouse, in dem Jam-Raum, in dem sie schon lange ihrer Vorliebe für langatmige Wunder frönen. Für die Albumaufnahmen zu "Fantasia" überquerten sie die französische Nordgrenze nach Belgien, um in dem riesigen Live-Raum der Daft Studios ein kompaktes Set aus schlanken, agilen und druckvollen Songs aufzunehmen. Die vielfältigen Einflüsse der Band sind offensichtlich: Das Album erinnert an Clutch in voller Wildheit, John Coltrane, Charlie Parker, den sowjetischen Schriftsteller Michail Bulgakow, Pink Floyd und Black Sabbath aus der "Master of Reality"-Ära. Und das klangliche Gewebe wird durch das gekonnte Mixing von Kurt Ballou (Converge, Cave In, High on Fire) unterstützt. Den Songs fehlt es nicht an der Komplexität oder Intensität, die SLIFT zu einem aufstrebenden Star der Heavy-Musik gemacht haben; sie haben einfach neue Wege gefunden, die Komplexität ihrer Vergangenheit in jedes Stück einzuflechten, wie ein Wandteppich, der jedes Mal, wenn man hinschaut, eine neue Ebene offenbart. Damit vermitteln sie eine bestätigende und dringliche Botschaft: Gemeinsam können wir die Zeiten, in denen wir leben, noch immer verändern. Heutzutage ist es furchtbar leicht, sich machtlos zu fühlen. SLIFT setzt sich auf "Fantasia" direkt mit dem modernen Ansturm von Grausamkeit und Absurdität auseinander, sei es die Gleichgültigkeit gegenüber unserem Heimatplaneten oder zueinander. Aber in diesen acht Songs geht es darum, auf eine verborgene Kraft zu vertrauen, um zurückzuschlagen, um an eine Welt zu glauben, in der etwas, das wir noch nicht in Worte fassen oder definieren können, nicht nur einen Weg bietet, den Status quo zu durchbrechen, sondern ihn vielleicht sogar vollständig zu zerstören. SLIFT sind laut, heavy und aggressiv in diesen Hymnen. Sie bereiten sich auf einen Kampf vor, von dem sie glauben, dass wir ihn noch gewinnen können.
- A1: Intro (3 29)
- A2: Six Feet Deep (3 42)
- A3: Sick (3 23)
- A4: Satisfied (3 53)
- A5: Choke (4 11)
- A6: Dust To Dust (3 01)
- B1: Dull Knives (4 52)
- B2: Escapism (3 45)
- B3: Apologize (4 11)
- B4: Dany's Guitar Solo (3 52)
- B5: Errpr (3 37)
- B6: More (4 24)
- C1: Money (5 09)
- C2: Survive (3 19)
- C3: Que Mas Quieres (3 30)
- C4: Consume (3 17)
- C5: Burnout (3 32)
- C6: Sharks (5 01)
- D1: Intro 404 (2 59)
- D2: Disciple (3 13)
- D3: Hell You Call A Dream (2 20)
- D4: Martirio (3 36)
- D5: Evolve (3 05)
- D6: Narcisista (2 14)
- D7: Automatic Sun (3 49)
Die drei Schwestern der Rockband „The Warning“ sind zurück mit ihrem mitreißenden Live-Album „Live
from Auditorio Nacional CDMX“.
Die in Mexico geborenen Geschwister Daniela „Dany“, Paulina „Pau“ und Alejandra „Ale“, haben inzwischen unzählige Kilometer auf Tournee zurückgelegt, hundert Millionen Streams erzielt und eine riesige
Fangemeinde begeistert.
Ihre harte Arbeit und Leidenschaft haben ihren Sound mit beeindruckender Präzision verfeinert. Sie kombinieren alternative Hymnen mit eingängigen Melodien und einem kraftvollen Hardrock-Einschlag.
„Live from Auditorio Nacional CDMX“ dokumentiert ein unvergessliches Konzert vor 30.000 Fans in MexicoCity und fängt nicht nur die mitreißenden Songs, sondern auch die einzigartige Atmosphäre des Abends ein.
Das Album ist als CD und auf Vinyl erhältlich.
Es gibt wohl keine größere Überraschungserfolgsgeschichte aus dem Internet im Bereich Musik als die von Ata Kak.Der ghanaische Rapper und Sänger veröffentlichte 1994 still und leise ein Tape, das erst 2006 wiederentdeckt wurde - zu einer Zeit, als die bloggetriebene Online-Sammlerbewegung für Musik in der Vor-Streaming-Ära auf ihrem Höhepunkt war.Die mitreißende Mischung aus Lo-Fi-House und aufrichtig vorgetragenem, kraftvollem Burger Highlife eroberte Mitte der 2000er die Herzen von Musikliebhabern auf der ganzen Welt. Mit Unterstützung seiner Londoner Band spielte Ata Kak weltweit Konzerte und stand auf riesigen Bühnen vor Tausenden von Fans.Die sieben Songs auf ,Obaa Sima" haben Hörerinnen und Hörer gleichermaßen begeistert und verblüfft, seit sie als erster Beitrag auf dem Blog Awesome Tapes From Africa erschienen. Eine gut dokumentierte, jahrelange Suche nach dem Sänger endete 2015 mit einer Neuauflage.Trotz der sorgfältigen Arbeit der langjährigen ATFA-Mastering-Partnerin Jessica Thompson war die Klangqualität der Quelle jedoch nicht optimal - das originale DAT-Tape war verschimmelt und zerfiel.Nach jahrelanger Suche nach der bestmöglichen Kassette steht nun die Obaa Sima Anniversary Remaster-Version bereit. Zum ersten Mal können wir diesen inzwischen legendären, unkonventionellen Dancefloor-Klassiker in glasklarem Klang hören.Die ursprüngliche Neuauflage von ,Obaa Sima" hat über 10.000 LPs verkauft, und die Kassette wurde vom ursprünglichen Blogpost Hunderttausende Male heruntergeladen. Auf der Basis dieser legendären Aufnahme spielte Ata Kak energiegeladene Shows in Clubs und auf Festivals weltweit.Die Deluxe-Edition des neuen Remasters enthält eine LP in gesprenkeltem Vinyl sowie eine DVD-Dokumentation mit bisher unveröffentlichtem Filmmaterial.
Mustard Yellow Vinyl. Eine der umfangreichsten Instrumental-Hip-Hop-Reihen aller Zeiten, MF DOOMs gefeierte Special Herbs"-Serie versammelt eine riesige Sammlung seiner Beats, von exklusiven Tracks bis hin zu leicht überarbeiteten Favoriten, die er für sich selbst und andere produziert hat. Unter dem Pseudonym Metal Fingers veröffentlicht, gelingt es Special Herbs", DOOMs äußerst einflussreichen Sound einzufangen, der immer wieder die Regeln des Spiels zugunsten des Super-Bösewichts bricht und neu interpretiert. Super-Villain. Die Welt ist eine Fundgrube für Sounds, und der Metal-Fingered DOOM kennt keine Grenzen: 70er-Jahre- Soul-/Funk-Klassiker, 80er-Jahre-R&B-Hits, Rap-Nostalgie und sogar Soundbites aus Kinderplatten und dem Fernsehen finden ihren Platz in den Zutaten, die er für seine perfekten Rezepte benötigt.
Mustard Yellow Vinyl. Eine der umfangreichsten Instrumental-Hip-Hop-Reihen aller Zeiten, MF DOOMs gefeierte Special Herbs"-Serie versammelt eine riesige Sammlung seiner Beats, von exklusiven Tracks bis hin zu leicht überarbeiteten Favoriten, die er für sich selbst und andere produziert hat. Unter dem Pseudonym Metal Fingers veröffentlicht, gelingt es Special Herbs", DOOMs äußerst einflussreichen Sound einzufangen, der immer wieder die Regeln des Spiels zugunsten des Super-Bösewichts bricht und neu interpretiert. Super-Villain. Die Welt ist eine Fundgrube für Sounds, und der Metal-Fingered DOOM kennt keine Grenzen: 70er-Jahre- Soul-/Funk-Klassiker, 80er-Jahre-R&B-Hits, Rap-Nostalgie und sogar Soundbites aus Kinderplatten und dem Fernsehen finden ihren Platz in den Zutaten, die er für seine perfekten Rezepte benötigt.
“Okie Dokie It´s The Orb On Kompakt“ is already the 13th album of one of Britian's most prized cult bands. We feel it's better that way, because the music of The Orb only has an intensive effect when taken in as a long playing full length. And it proves with this lovingly conjured collection of songs brought together like a collage. The first half of Okie Dokie showcase The Orb´s love for minimal Techno and Schaffel/Shuffle as it is so obviously present in the foreground, while the second half is only reserved to the classic Orb-ish ancestral domain. There are wonderful guest appearances by Schneider TM and Kompakt´s ambient-guru Ulf Lohmann. As many of you know, there is so much history about The Orb you could write a book. Since Jimmy Cauty and Alex Paterson, in the flush of euphoria invented Chill Out and Ambient House in the first summer of love 1988, an incredible amount of things have occurred. The following timeline should give you a rough idea. - Alex Paterson gives up his job as roadie for Killing Joke. - “A Huge Ever Growing Pulsating Brain That Rules From The Centre Of The Ultraworld” is not only the record with the longest title of the world, but it also marks the departure into the new sonic worlds of post-Rave Ambient. - While Cauty goes different ways with The KLF, The Orb re-form themselves and have a big hit with Little Fluffy Clouds in 1990. - The debut album “The Orb´s Adventures Beyond The Ultraworld“ hits the Top 30 in England. - The Orb produce “Higher Than the Sun“ for Primal Scream. - The Orb perform “Blue Room“ as chess-playing aliens at Top Of The Pops. Everything goes. - “Blue Room“ clocking in at 39:58 minutes goes into music-history as the longest time for a chart single ever. - The Orb achieve great success in Glastonbury '92 + '93. - The Copenhagen double concert “to the sunrise and sunset” is eternalized on record: “Live 93“ - Previously a floating member of The Orb, Thomas Felmann becomes a fix member in 1997 - No joke: Robbie Williams takes part of The Orb for a short time. The collaboration “I started A Joke“ is released on a benefit compilation - After 2002 The Orb found with Kompakt a new ambient-loving partner and release a row of singles and play live, as the trimmed-down version as Le Petit Orb. And one more for the extra hush-hush: The Orbs first album “A Huge Ever Growing Pulsating Brain...” was actually a Kompakt release. You can check it out. Besides the actual label Wau! Mr. Modo you can read... Kompakt Discos. Ha!!
Mit „Okie Dokie It´s The Orb On Kompakt“ liegt nun das circa 13. Album der britischen Kultband vor. Das ist gut so, denn The Orb's Musik wirkt eigentlich erst im Longplay-Format so richtig intensiv. Die Stücke sind, wie man das von ihnen kennt, liebevoll collagenhaft miteinander verwoben. In der ersten Hälfte tritt The Orb's Liebe zu Minimaltechno und Schaffel in den Vordergrund, während die zweite Hälfte ausschliesslich der Orbschen Ur-Domäne Ambient vorbehalten ist. Es gibt wunderbare Gastauftritte, wie etwa Schneider TM und Kompakt's Ambient-Guru Ulf Lohmann. Zur Geschichte von The Orb könnte man ganze Bücher schreiben, denn seit Jimmy Cauty und Alex Paterson im Rausch der Euphorie des ersten Summer of Love anno 1988 Chill Out und Ambient House erfunden haben ist viel passiert. Extrem viel. Die folgende Auflistung soll einen ungefähren Eindruck davon vermitteln. -Paterson hängt seinen Job als Roadie für Killing Joke an den Nagel -„A Huge Ever Growing Pulsating Brain That Rules From The Centre Of The Ultraworld“ ist nicht nur bis dato die Platte mit dem längsten Titel der Welt sondern markiert den Aufbruch in die neuen sonischen Welten des Post-Rave Ambient. - Während Cauty mit The KLF andere Wege geht, reformieren sich The Orb und landen 1990 mit “Little Fluffy Clouds“ einen Riesenhit. -Das Albumdebut “The Orb's Adventures Beyond The Ultraworld“ geht Top30 in England -The Orb produzieren „Higher Than The Sun“ für Primal Scream -The Orb performen „Blue Room“ als schachspielende Aliens verkleidet bei Top Of The Pops. Alles geht. -“Blue Room“ geht mit 39.58 Minuten als längste Chart-Single ever in die Musikgeschichte ein - The Orb legen 92 + 93 Glastonbury flach - Ein Copenhagener Doppelkonzert zum Sonnenauf- und Untergang wird auf Platte verewigt: „Live 93“ - Bisheriges „floating member“ Thomas Fehlmann wird 1997 festes Mitglied - Ohne Scheiss: Robbie Williams wird für kurze Zeit The Orb-Bestandteil. Die Kollaboration „I Started A Joke“ erscheint auf einer Benefiz-Kompilation. - Ab 2002 finden The Orb mit Kompakt einen neuen ambientverliebten Partner und veröffentlichen eine Reihe wunderbarer Maxis und treten live, vornehmlich in abgespeckter Form als Le Petit Orb in aller Herren Länder auf. Ein kleiner Treppenwitz am Rande für Erbsenzähler : Schon The Orb's erste Platte („A Huge Ever Growing Pulsating Brain...“) war eigentlich eine Kompakt-Veröffentlichung. Ihr könnt nachschauen. Neben dem eigentlichen Label Wau! Mr. Modo stand nämlich folgendes ...Kompakt Discos. Ha!
- A1: Peter Ries - Silent Reset
- A2: Amram Solar & Hot Oasis - Aine
- A3: Haevn - We Are
- A4: Samarana - Sita
- B1: El Búho - An Undiscovered Paradise
- B2: Ensaime & Ravin - Sentimento De Paz
- B3: Chris Madem - Amor Mio
- B4: Jose Solano - Savage
- C1: Buddhattitude - High Limit Spiritual
- C2: Nato - Wanaco
- C3: José Solano - Agua E Pipa
- C4: Christos Fourkis - Drunk Salome
- D1: Jacob Gurevitsch - Lovers In Paris
- D2: Ganga - Carry You Home (Thor & Ravin Rebirth Mix)
- D3: Sahalé - Sapana
- D4: Ravin & Dj Sergee - Love & Desire (Feat Reewa Rathod)
- E1: Buscemi - Luna Misteriosa (Feat Luigi Catalano)
- E2: Oum - Lik (Mashti & Polyesta Remix For Womex 14)
- E3: Islandman - Chaldene
- E4: Rudhaman - Balafon (Original Mix)
- F1: The Kenneth Bager Experience - What's My Name (Extended)
- F2: Vs Prjct - A Night In Napoli
- F3: No Entry - No Exit
- F4: Gli Kuru - Yuregine Deprem
Die Musik ist tief in der DNA der Buddha-Bar verwurzelt und hat schon immer eine Schlüsselrolle in unserem Universum gespielt. Unsere musikalische Handschrift, die 1996 in Paris entstand, spiegelt die traumhafte Atmosphäre unserer Restaurants perfekt wider. Subtile und hypnotisierende Mixe, eine perfekte Mischung aus mystischen House- und elektronischen Rhythmen mit afrikanischen, asiatischen, indischen, lateinamerikanischen oder orientalischen Klängen... Buddha-Bar Music verbreitet seit 1996 seine guten Vibes in der ganzen Welt. Dieses dreifache Best Of zeichnet unsere Geschichte von 2014 bis 2024 nach und versammelt von Ravin sorgfältig ausgewählte Titel und Künstler, darunter Buscemi, Sahalé, Desert Dwellers, Kenneth Bager, Ali Kuru, Santi & Tugçe, El Bùho, Troels Hammer, ...
Die dritte LP des Ishmael Ensembles, "Rituals", stellt eine bedeutende Entwicklung für die Musiker aus Bristol dar. Mit Live-Instrumentierung und elektronischer Stilverschmelzung war die Band schon immer breiter aufgestellt als das Etikett "New UK Jazz", das ihr gegeben wurde, aber hier sind Umfang und grenzüberschreitender Ehrgeiz deutlicher als je zuvor. Obwohl das Ensemble seinen Mix aus spirituellem Jazz, Dub, experimentellen und elektronischen Klanglandschaften beibehält, werden diese Elemente hier kräftig zu riesigen Soundyklonen aufgepeitscht, die wesentlich songbasierter und zugänglicher sind, aber auch fast psychedelisch in ihrer wohlklingenden Mischung aus Farben und Texturen, Facetten und Stimmungen.
8 tracks of genuine mid-90s acid, techno, and ambient for fans of AGE, Spacetime Continuum, Caustic Window & Air Liquide.
Reissue of A3000 "Magnetic Gliding" album, produced by Swiss musicians Marco Repetto and Stefan Riesen, also known as Synectics on Rephlex and founders of Axodya Records. Originally released in 1995 on the Italian Disturbance label, it has now been remastered and proudly reissued for 2023 in a limited edition of 500 copies by Musique Pour La Danse. Enjoy this trip.
Marco Repetto was a member of the world-famous wave/punk band Grauzone. In the late '80s, he delved into techno, ambient, and psychedelic music, drawing inspiration from nature and shamanic knowledge. His performances are described as colorful, playful, and mind-opening experiences. His main project now is "Bigeneric," which he releases on his label, Inzec Records.
Stefan Riesen has been a prominent figure in the Swiss techno scene since 1995. He is the founder-manager of Phont Music, SuperBra, Morris/Audio, Floppy Funk, and Speaker Attack. He has (co-)produced numerous tracks under various aliases on different labels, including Box Blaze, Flaptrack, Hooper, Nylon, Sonic Tourism, Spin, A3000, Box Blaze & Deetron, Dialogue, Lausen, R.B.R., Sidestepper, Silver Zone, Skank Burner, Synectics, and more.
2025 Repress
On his fourth album proper, Now Here No Where, Danish producer Kölsch (aka Rune Reilly Kölsch) is charting new terrain. Fans of his ‘years trilogy’ – 1977, 1983 and 1989, released on Kompakt over the past decade – were privy to a kind of sonic diary, an autobiography, tracking the artist’s early years through three albums of superior, meticulously rendered techno. Calling in collaborators where needed – most notably, the strings of Gregor Schwellenbach – there was still something deeply personal going down, not quite hermetic, but internally focused; the albums proved not only Kölsch’s mastery of his chosen form, but also his capacity to make techno personal, individual, and to trace histories of the self through music. But on Now Here No Where, Kölsch finds his feet firmly planted in the present. Reflecting on his new album, he notes, “It is fascinating to write about memories and feelings that have had years to manifest and develop, but how would I approach current emotions?” It’s a good question: our past coheres through the narratives we build around memories, but the moment we’re in, the newness of the now-ness, is harder to navigate; this story is as yet untold. For Kölsch, this makes Nowhere Now Here “an album about life in the year 2020. A time defined by confusion, misinformation and environmental challenges. It is an emotional interpretation of personal and mental challenges, observations and personal growth.” Kölsch does this with music that effortlessly balances emotional heft with the dancefloor’s brimming desires. It’s a space that Kölsch has navigated for a while now – one of techno’s breakthrough acts, an in-demand DJ across the globe and a prolific and restlessly creative producer, he’s also Kompakt’s biggest-selling act – but Now Here No Where ratchets up the lushness, making for a delirious drift across twelve tracks that are at once perfectly poised and deeply trippy. “Great Escape” is an elegant swoon, an opener that pivots on a sigh and a prayer; then “Shoulder Of Giants” bustles into view, subliminal clatter and an aching violin line giving way to a riff that glows with fluorescence and iridescence. “Remind You” combines an odd ECM jazziness with notes from a twenty-first century torch song; “Sleeper Must Awaken” mines huge buzzing synths and lets them float, in and out of sync, with reduced, ticking beats; “Traumfabrik” (dream factory – there’s a giveaway) is oddly lush, the tones malleable and plastic, morphing across a glitching undertow. There are sad, emotional washes of strings throughout the penultimate “While Waiting For Something To Care About”, while “Romtech User Manual”’s patterns twist and shape in the light. Throughout, Kölsch never keeps his eye off the dancefloor, and you can tell this is his still his home. “The amount of energy and joy I experience every time I perform, has a profound effect on me. It has inspired me so much of late and has become an integral part of my musicality.” “The way we join in expressing our hope for the future every weekend has given me so much,” Kölsch concludes. The club as a temporary autonomous zone, as a space both of freedom and of politics; somehow, that’s all here, Now Here No Where. “Most of all, it is an album about hope.”
Auf seinem vierten Album “Now Here No Where” betritt der dänische Produzent Kölsch (alias Rune Reilly Kölsch) neues Terrain. Seine Trilogie mit den Jahreszahlen 1977, 1983 und 1989, die in den letzten zehn Jahren bei Kompakt erschienen war, hatte seine Fans durch eine Art akustisches Tagebuch, eine Autobiografie geführt, die die frühen Jahre des Künstlers über die Länge von drei großartig produzierten Techno-Alben nachgezeichnet hatte. Wo es nötig war, wurden Kollaborateure hinzugezogen - allen voran für die Streicher, arrangiert von Gregor Schwellenbach -, dennoch zeichnete die Musik immer auch etwas zutiefst Persönliches aus, etwas nicht Hermetisches, auf eine bestimmte Art immer auch nach Innen fokussiert. Die Alben bewiesen nicht nur, wie sehr Kölsch die von ihm gewählte äußere Form beherrscht, sondern auch seine Fähigkeit, Techno zu etwas Persönlichem und Individuellem zu machen und der eigene Geschichte durch Musik näher zu kommen.
Auf “Now Here No Where” steht Kölsch nun mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Gegenwart. Mit Blick auf sein neues Album stellt er fest: "Es ist faszinierend, über Erinnerungen und Gefühle zu schreiben, die Zeit hatten, sich zu manifestieren und zu entwickeln, aber wie nähere ich mich meinen aktuellen Emotionen?”. Eine gute Frage: Unsere Vergangenheit wird im Innersten zusammengehalten durch Geschichten, die aus Erinnerungen entstehen, aber der Moment, in dem wir uns befinden, die Neuheit des Neuen, ist schwieriger zu beschreiben; die Geschichte ist noch nicht erzählt. Für Kölsch ist “No Here Now Where” daher "ein Album über das Leben im Jahr 2020. Eine Zeit, die von Verwirrung, Desinformation und ökologischen Herausforderungen geprägt ist. Es geht dabei um die emotionale Interpretation von persönlichen und mentalen Herausforderungen, von Beobachtungen und der eigenen, individuellen Weiterentwicklung".
Kölsch tut dies mit Musik, die mühelos kleine Gefühlsausbrüche mit den großen Sehnsüchten der Tanzfläche in Einklang bringt. Es ist dieser Zwischenraum, in dem sich Kölsch schon seit einiger Zeit bewegt, als weltweit gefragter und gefeierter Live Act, DJ und so unermüdlicher wie kreativer Produzent (nicht umsonst ist Kölsch der “biggest-selling-artist” bei Kompakt), doch “Now Here No Where” treibt all das noch weiter auf die Spitze: ein enormer Sog entsteht, der uns über zwölf Tracks hinweg gefangen hält wie ein perfekt ausbalancierter Trip. Der Opener "Great Escape" ist pure Eleganz, ein Track, der irgendwo zwischen Seufzer und Gebet hin und her schwankt; dann drängt "Shoulder Of Giants" ins Blickfeld, ein unterschwelliges Geklapper, eine wehende Geige, schließlich ein schillernder Riff, der in der Dunkelheit zu leuchten und zu glühen scheint.
"Remind You" kombiniert seltsamen ECM-Jazz mit einem sentimentalen Liebeslied des 21. Jahrhunderts; "Sleeper Must Awaken" schürft im Bergwerk riesiger Synthesizer, mal im Takt, mal aus dem Takt ticken die minimalen Beats; "Traumfabrik" ist ungewöhnlich “lush”, die einzelnen Töne, geschmeidig und modelliert, zerfließen in einem glitzernden Abgrund. Das vorletzte Stück "While Waiting For Something To Care About" wird von traurigen, emotionalen Strings untermalt, während sich die Strukturen von "Romtech User Manual" im Licht drehen und immer wieder neu formieren. Die ganze Zeit über behält Kölsch die Tanzfläche im Auge, und man merkt ihm an, dass sie immer noch sein Zuhause ist: "Die Menge an Energie und Freude, die ich bei jedem Auftritt erlebe, hat eine tiefe Wirkung auf mich. Sie hat mich gerade in letzter Zeit stark inspiriert und ist zu einem integralen Bestandteil meiner Musik geworden.”
"Die Art und Weise, wie wir an jedem Wochenende gemeinsam unsere Hoffnung auf eine bessere Zukunft zum Ausdruck bringen, hat mir viel gegeben", so Kölsch abschließend. Die Vision des Clubs als eine temporäre autonome Zone, als ein Raum von großer Freiheit aber auch von politischen Ideen, das ist irgendwie alles hier drin, Now Here No Where. "Es ist vor allem ein Album über Hoffnung."




















