Driveline Records launches its catalog with a focused four-track vinyl EP built for the dancefloor, presenting four distinct yet cohesive techno cuts driven by groove, atmosphere and functionality.
The A-side opens with Invexis - "Roots", a hypnotic builder that slowly unfolds into a funky-driven rhythm. Tight hi-hats and rolling basslines carry the track forward, culminating in a subtle yet engaging melodic progression that lifts the energy without losing tension.
Next, Pylot - "Observation" delivers a highly functional club tool based on steady loops and an aquatic sound design. Aggressive low-end and raw basslines support an atmospheric and hypnotic flow, making it a solid choice for mid-set pressure and long blends.
On the B-side, Berlin-based duo Disguised contribute "Gitty (Dub Mix)", a dub-influenced and dreamy track designed to keep the dancefloor moving while creating a floating, immersive mood. Deep grooves and spacey textures balance rhythm and emotion.
Closing the EP, Shadow Hrym - "Delia" explores more melancholic territory, combining tribal and funky rhythms with emotive soundscapes, offering a powerful and memorable ending to the record.
A strong debut statement that defines Driveline Records' sonic vision: DJ-oriented techno with depth, groove and atmosphere, pressed on vinyl for dedicated selectors.
Search:s düb
- Sun Dogs
- Sanibel
- Farewell, Little Island
- Misty Step
- Dragline Silk
- Hinterland I
- Hinterland Ii
- Hinterland Iii
- Well Of The World
- Under The Oak
- Bronze Age
- Valley Of Blue
Cassette[14,08 €]
Als Green-House beschäftigen sich die Musiker Olive Ardizoni und Michael Flanagan mit der menschlichen Natur und der natürlichen Welt durch eine freudige, dynamische Synthese. Frequenzen und Ausdrucksformen werden wie eine Tarnung übereinandergelegt, und ihr tiefgründiger, vielschichtiger kollaborativer Prozess beginnt mit einem der beiden Künstler: Ardizoni fühlt sich oft zur Melodie hingezogen, Flanagan zur Harmonie. Die Kraft liegt darin, wie ihre Ideen sich miteinander verflechten und eine Tiefe erreichen, die größer ist als die Summe ihrer Teile. Für ihre erste LP mit ihrem neuen Label Ghostly International entwickelt Green-House ihre lebendige Instrumentalmusik weiter und verfeinert sie mit unbekannten, genreübergreifenden Freiheiten und Bewegungen, einer aktiveren, perkussiven und emotionsgeladenen Energie, die durch fließende Klänge und weitläufige Aussichten gekennzeichnet ist. Hinterlands stimmt sich mit einer rebellischen, radikalen Aufrichtigkeit auf die Schönheit der Welt ein. Seit 2020 hat das Duo mit einer Reihe von gefeierten Veröffentlichungen über das einflussreiche Label Leaving Records aus Los Angeles seine Neugier für Umgebungen weiterverfolgt und nach organischen und fernen Räumen gesucht. Seit 2020 hat das Duo in einer Reihe von gefeierten Veröffentlichungen über das wegweisende Label Leaving Records aus Los Angeles seine Neugierde für Umgebungen ausgelebt und mit organischen und synthetischen Instrumenten, hochauflösendem Sounddesign und ,eigenwilligen Melodien, die mit der geduldigen und methodischen Hand eines Gärtners geschaffen wurden", wie Pitchfork schreibt, nach inneren und fernen Räumen gesucht. Green-House lässt sich nicht eindeutig in eine einzige Kategorie einordnen. Ardizoni und Flanagan stehen nicht im Einklang mit New-Age-Ideologien oder Spiritualität, und das Label ,Ambient" erscheint angesichts all dessen, was in ihren Songs vor sich geht, zunehmend eingeschränkt. Green-House lässt sich nicht eindeutig einer einzigen Kategorie zuordnen. Ardizoni und Flanagan stehen nicht im Einklang mit New-Age-Ideologien oder Spiritualität, und die Bezeichnung ,Ambient" erscheint zunehmend eingeschränkt angesichts all dessen, was in ihren Songs vor sich geht, die auf ihrem neuen Album eher in Richtung IDM oder sogar moderne Klassik tendieren. Was bleibt, ist ein offenes Gefühl des Staunens, ,die Idee, bestimmte Emotionen in der Musik zu legitimieren, die in der Kunst oft nicht ernst genommen werden, wie Glück und Freude", sagt Ardizoni, dessen eklektische Persönlichkeit auch ohne Texte zum Vorschein kommt.
Als Green-House beschäftigen sich die Musiker Olive Ardizoni und Michael Flanagan mit der menschlichen Natur und der natürlichen Welt durch eine freudige, dynamische Synthese. Frequenzen und Ausdrucksformen werden wie eine Tarnung übereinandergelegt, und ihr tiefgründiger, vielschichtiger kollaborativer Prozess beginnt mit einem der beiden Künstler: Ardizoni fühlt sich oft zur Melodie hingezogen, Flanagan zur Harmonie. Die Kraft liegt darin, wie ihre Ideen sich miteinander verflechten und eine Tiefe erreichen, die größer ist als die Summe ihrer Teile. Für ihre erste LP mit ihrem neuen Label Ghostly International entwickelt Green-House ihre lebendige Instrumentalmusik weiter und verfeinert sie mit unbekannten, genreübergreifenden Freiheiten und Bewegungen, einer aktiveren, perkussiven und emotionsgeladenen Energie, die durch fließende Klänge und weitläufige Aussichten gekennzeichnet ist. Hinterlands stimmt sich mit einer rebellischen, radikalen Aufrichtigkeit auf die Schönheit der Welt ein. Seit 2020 hat das Duo mit einer Reihe von gefeierten Veröffentlichungen über das einflussreiche Label Leaving Records aus Los Angeles seine Neugier für Umgebungen weiterverfolgt und nach organischen und fernen Räumen gesucht. Seit 2020 hat das Duo in einer Reihe von gefeierten Veröffentlichungen über das wegweisende Label Leaving Records aus Los Angeles seine Neugierde für Umgebungen ausgelebt und mit organischen und synthetischen Instrumenten, hochauflösendem Sounddesign und ,eigenwilligen Melodien, die mit der geduldigen und methodischen Hand eines Gärtners geschaffen wurden", wie Pitchfork schreibt, nach inneren und fernen Räumen gesucht. Green-House lässt sich nicht eindeutig in eine einzige Kategorie einordnen. Ardizoni und Flanagan stehen nicht im Einklang mit New-Age-Ideologien oder Spiritualität, und das Label ,Ambient" erscheint angesichts all dessen, was in ihren Songs vor sich geht, zunehmend eingeschränkt. Green-House lässt sich nicht eindeutig einer einzigen Kategorie zuordnen. Ardizoni und Flanagan stehen nicht im Einklang mit New-Age-Ideologien oder Spiritualität, und die Bezeichnung ,Ambient" erscheint zunehmend eingeschränkt angesichts all dessen, was in ihren Songs vor sich geht, die auf ihrem neuen Album eher in Richtung IDM oder sogar moderne Klassik tendieren. Was bleibt, ist ein offenes Gefühl des Staunens, ,die Idee, bestimmte Emotionen in der Musik zu legitimieren, die in der Kunst oft nicht ernst genommen werden, wie Glück und Freude", sagt Ardizoni, dessen eklektische Persönlichkeit auch ohne Texte zum Vorschein kommt.
- 1: In The Morning, The Mist Will Fade
- 2: Heartbeat
- 3: Take My Head
- 4: Mosaics Of Madness
- 5: Lies In Ink
- 6: Trust Me, I Love You
- 7: Make Up Your Mind, Before You See Us Fall
- 8: Pandaemonia
- 9: End Of The Road
- 10: Dantes Goodbye
- 11: Playbill
- 12: The River Styx
- 13: Th0Rns
- 14: Orpheus
With “chapters left unread” , 22-year-old Berlin artist Dust of Apollon presents his debut album: an electrifying yet deeply emotional work that moves between electronic and rock elements. Across 14 tracks, the album revolves around themes such as identity, inner conflict, love, depression, and healing. Throughout, there is a recurring sense of looking back on the unread chapters of one’s own life: moments that once felt impossible to understand, and wounds that only years later found their words. The focus track, “end of the road, ” stands as one of the album’s most intense moments. It tells the story of two lovers who draw closer to each other in the night, only to drift apart again when daylight breaks. A raw and honest conflict between hope and letting go, between closeness and the fear of reopening a wound that may never fully heal Thus, “chapters left unread” becomes not only a musical debut, but an intimate self-portrait: a look back at what once was, and an attempt to make peace with one’s past...chapters left unread that are now finally being read!
E The Artist presents Six, his debut album for Nyahh Records; an incendiary opus of blown-out electronics and daring sonic abstractions, inspired by the seven seals, that posits E as a daring force within the Irish underground.
Garnering a fierce reputation both in Ireland and abroad despite minimal recorded output, the artist known as E instead boasts his infamy on the live circuit. The Nigerian-born, Dublin-based musician impressed over the years with a slew of memorable performances inspired by AfroPunkism, recontextualising contemporary black club genres into their loudest and most intense iterations. Following a brief side quest to Vienna early in 2025, E returned to Dublin relieved by the tangibility in familiarity of his surroundings. This inspired a period of personal reflection on self, mortality and religion in his cramped studio; from these sessions emerged his most substantial body of work to date in Six.
Inspired by the opening of the seven seals in the Book of Revelation, Six acts as a radical departure for E. Opener IDTYEK signals this change, a freak folk oddity that ill-prepares you for the road ahead. From MANTRAS’ obtuse techno through to RISE’s power electronics, E fulfils a listening experience intent on submission rather than interpretation. Dynamic contrasts temper the parameters of its sonic catharsis, a crescendo of geometric flow that challenges convention.
Six also extends the artist’s circle of collaborators. Ruby Eastwood and Mel Keane lend BRIDGE their poetry and creative instability respectively, frequent live collaborator Julia Louise Knifefist douses BLACKOUT with his signature guttural cries while KRAF’s obscured lyrics gives LINT a wayward edge. Bulgarian Umbrella offers the record its most substantial contribution on DROGO, a twenty minute meditation on life and death which forms the core inspiration for the album as a whole.
Six exists as a world obsessed with rationalising finality, a disorienting space between certainty and myth that stands as E The Artist’s most ambitious and strangely beautiful work to date.
- World Of Trouble
- Hellbent On Colorado
- Loud And Clear
- Carolina
- The Wicked
- Plains Of Ohio
- Cincinnati
- Runaway Horse
- Overtime
- Funeral Singer
- Our Lady
- Eastern Bluebird
Inspired by the long tradition of radical country and folk artists, longtime friends Sally Buice and Molly Rochelson use their passion for literature and storytelling to craft an album that reckons with the current global fever pitch. The album's 12 introspective, thematically and sonically layered tracks chart a transformative pilgrimage through an inextricably connected world. A woman desperate to save her community from a gas pipeline in "Plains of Ohio," a devout grandmother traveling across the world to Yugoslavia in search of the Virgin Mary in "Our Lady," and a trouble- making Bible College misfit in "Loud and Clear" are just a few of the archetypes listeners meet.
The Cincinnati-based duo cut their teeth as teens busking on Market Square in Knoxville, TN. Produced by Eli LoPinto (Chris Stapleton), the duo opted for a bigger sound and the result is a bonafide, left-of-center indie country record. Path of Totality does not shy away from the weight of political strife and catastrophe, opting instead to boldly confront it, bringing to bear the power to unite us all.
'winterswell' threads together raw emotion, playful rhythms, and analog warmth. Following singles on Tresor and Intercept Records, Kat pulls no punches with her first EP. "Manavgat" hurtles you down a dirt road at dusk, brooding and atmospheric, while "Baby I Know What You Want" threads vocals through rolling percussion and a driving bass as the club thrives in unison. Remixes extend the EP's landscape: Mr. G reshapes the material into grainy, coded dub house textures, while Ben Kaczor emphasizes low-end depth and taut, hypnotic tension. 'winterswell' is a vinyl release where intimacy, texture, and rhythm converge with confidence and nuance.
Introducing the 4th instalment of the Pacific Coast House rebirth. We bring back another much sought-after 12” from The Coastal Commission & Jesse Outlaw. “Bring down the Walls” was a nod to Raze’s “Break for Love”, Robert Owens “Bring Down the Walls” and Ritchie Hawtin’s use of the Roland 606 throughout “Sheet One”. Long out of reach and fetching $100+ on Discogs, Atjazz’s freshly remastered editions are finally available .. “Let it Go” was never mastered & only ever cut to dub-plate. It has now been mastered & available in all it’s glory.
Coastal Commission “Bring Down the Walls” “Bring down the Walls” was a nod to Raze’s “Break for Love”, Robert Owens “Bring Down the Walls” and Ritchie Hawtin’s use of the Roland 606 throughout “Sheet One.” We gave the tune a Californian psychedelic twist with conga laden drums, a moody synth, low pulsing 303 patterns + Benjamin Zephaniahs patois call to “Move the Body Rhythmwize!” The first PCH releases had dropped Worldwide to International acclaim from DJ’s far and wide across the Globe with support in London, Paris & New York. However the local scene here in L.A that preached “Love, inclusion & Unity” was anything but that. L.A at that time was very tribal & divided up into 3 camps. If you weren’t affiliated with any of them (aka independent) then you were pretty much locked out of getting any kind of gig support or the Dj’s from those camps actually playing the music. The local feedback from Dj’s was that what we were making wasn’t “house,” but “Techno” which was absurd to me. “Bring Down the Walls” was a mantra to “move the bod”y and in doing so “bring down the walls” of separation not just in L.A but throughout society in general. Thank goodness for support from people like Terry Francis, Eddie Richards, DJ Deep & Philly Stalwart King Britt. After years of copies going for upward of $100+ on Discogs the now freshly remastered copies by At Jazz’s Martin Iveson are finally hitting the platters this Spring.
Jesse Outlaw “Let it Go” I met Jesse at Beatnonstop Records on Melrose Ave with Miguel Placencia in the late 90’s. Miguel (RIP) was a mainstay in the Underground scene and had always been very supportive of my endeavors. He had had success with a huge release on Yellow Orange and was working with Jesse under the moniker “When Worlds Collide.” I signed “Brighter Days” & “Set you Free” from them and released the tracks on my Seductive imprint. They told me that they were making the tracks on a Sony Playstation “Music Now” program and I was like FFS “What.s more Underground than that!?” Later Jesse gave me some of his solo work. The track “Let it Go” was never mastered & only ever cut to Dub-plate and featured on my 1st PCH mix “Pacific Coast House Sounds.” It has now been mastered by Martin Iveson and is available in all it’s glory. The dreamy vocal “You need to let it go” beckons over the top of driving percussive Latin beats and church organ which is a great compliment to the flip side of “Bring down the Walls.” All in all two West Coast stompers now finally available remastered on PCH in Orange vinyl.
Igor Tamerlan is a stranger in his own land. Born in 1954 the Hague and spent most formative years in Paris, Igor suddenly had the urge to relocate to Bali in 1986. “I want to settle in Indonesia and marry a local girl,” he told his sister shortly before flying out.
His next journey would be as audacious as his time in the Fifth Republic. Born from a prominent Indonesian expatriate family in Paris with ties to Indonesia’s first prime minister Sutan Sjahrir, Igor earned a degree in architecture at Ecole nationale supe´rieure d’architecture de Paris-La Villette.
He could have been a brilliant architect or a political scientist (he was accepted to Sciences Po), but his passion for music distracted him from his academic works. He was after all named after Russian composer Igor Stravinsky.
During his brief stint at Sciences Po, Igor spent most of times hanging out at recording studios and rub shoulders with the likes of singer-songwriter Jean-Jacques Goldman and Michel Polnaref. He had a brief encounter with The Rolling Stones at the Cha^teau de Thoiry studio in the early 1970s.
But Igor’s musical education and his occidental eyes appeared to be ill-suited for Indonesia. His first record, titled Langkah Pertama (First Step) on the mainstream label Musica was met with a shrug and was a commercial dud. An experimental record blending the influence of Spanish motifs, Francophile production and a whiff of hip hop and ska was seen by critics as being too alien. His sarcasm-laden lyrics and his biting critique of excessive materialism among the upper tier of Indonesia’s nouveau riche in the album was met with confusion from the audience. He was just too far ahead of his time.
He left the label Musica – or may had been dropped – soon after Langkah Pertama and decided to go independent. He then relocated to Bali and set up a state-of-the-art recording studio in Sanur, across the street from Southeast Asia’s first boutique hotel where luminaries like Mick Jagger, David Bowie, Sting, Yoko Ono and Ringo Starr stayed for their holiday.
From the studio, Igor recording everything from the sounds waterfalls, geckos, minibuses to motorized rickshaw and mix them with hip hop, jazz, electronica, dub and Balinese gamelan. A visionary, Igor was the first musician to use MIDI, which started to be available globally in the early 1980s.
On paper, songs like “Bali Vanilli” should not work, a mish mash of disparate elements mentioned above, sung in three languages, Balinese, English and Bahasa Indonesia while tackling the subject of overtourism. The song was also the first to introduce rap to an unsuspecting audience. But for some strange reason “Bali Vanilli” became a sensation and overnight Igor became household name. And in 1987, long before overtourism was an issue, Igor broached the subject to a national audience in Indonesia on the possible destruction of nature and culture from tourism.
Ever an iconoclast, Igor decided to step out of the limelight following the success of “Bali Vanilli” and in early 1990s he relocated to Indonesia’s cultural capital, Yogyakarta. Here, he worked on some more experimental music while juggling as music video director. He passed away in 2018 at the age of 64.
The 10 songs in this compilation, Bali Vanilli: Experimental Pop from Paradise Island (1987-1991), are some of Igor’s best works, music that would have gone into obscurity had it not been for the diligent work of film director Alfred Pasifico Ginting, who managed to track down some of the master tapes while researching on a documentary on the musician.
These recordings have never before been released outside of Indonesia. Igor would have been proud with this reissue project.
- Dead Train
- Kick
- Calico
- Habit
- The Hand
- Taste The Ten
- Dumb It
- Requiem
- Silver Lakes
- 100: Calls
GRAY VINYL[22,27 €]
Das Stockholmer Trio Vero ist mit seinem zweiten Album zurück, das von Dringlichkeit geprägt ist: kein Zweifeln - nur volle Intensität. Nach ihrem gefeierten Debütalbum ,Unsoothing Interior" aus dem Jahr 2022 dringt Razor Tongue nun in raueres, roheres Terrain vor. Das Ergebnis ist drahtiger Alternative Rock mit Punk-Einflüssen, explosiven Refrains und Texten über Obsession, Einsamkeit und zerbrechliche Liebeserklärungen.
Black Vinyl[22,27 €]
Das Stockholmer Trio Vero ist mit seinem zweiten Album zurück, das von Dringlichkeit geprägt ist: kein Zweifeln - nur volle Intensität. Nach ihrem gefeierten Debütalbum ,Unsoothing Interior" aus dem Jahr 2022 dringt Razor Tongue nun in raueres, roheres Terrain vor. Das Ergebnis ist drahtiger Alternative Rock mit Punk-Einflüssen, explosiven Refrains und Texten über Obsession, Einsamkeit und zerbrechliche Liebeserklärungen.
- Casual Bunker
- Alright Javier
- After You've Gone
- Ordinary Times
- Den Den
- Field Recording
- Bone Trade
- The River Is A Scar Made Of Glass
- Maggots
- Financial Placeholder
- Better Than
- Weed King
Bei einem aktuellen Auftritt von DREAM_MEGA stand Joel Kyack allein auf der Bühne und schickte einen Soundstrom auf das Publikum los. Überwältigt von den gruseligen Frequenzen, den eindringlichen Rhythmen und den wilden, verstimmten Vocals, flüsterte ein Besucher seinem Nachbarn zu: ,Ich glaube, der Typ hat Kontakt zu Dämonen." Ob aus Angst oder Bewunderung gesagt, diese Anschuldigung ist angesichts des zweiten Albums von DREAM_MEGA, ,Control / You Are Not the Center", durchaus zutreffend. Die Platte ist voller Bedrohung. Man hört es in den mutierten Kriegsmarschen, im Dancehall-Reflux, im dröhnenden Bass. Man hört es in den kristallklaren Melodien und den sehnsüchtigen Aufstiegen. Man hört es sogar in dem Cover von Guided by Voices. Joels Beziehung zu verstörenden Klängen - dem Channeling von Dämonen - besteht nun schon seit Jahrzehnten. Seine langjährige Tätigkeit bei Landed, der Band, die er 1997 mitbegründet hat, verläuft parallel zu Joels Beiträgen zu Six Finger Satellite, Men's Recovery Project, Megafuckers, Dos Mega und Street Buddy. Diese unermüdliche Hingabe führt direkt zu dem fieberhaften Verfall seiner heutigen Arbeit, aber Dream Mega ist etwas ganz Besonderes. Entstanden aus Joels Nahtoderfahrung im Jahr 2020 - einer Woche der Schwäche, die er isoliert in Thailand verbrachte, Blut hustete und seine Bettlaken durchnässte - erobert DREAM_MEGA einen einzigartigen Raum an der Schnittstelle zwischen Konfrontation und Hingabe. Aufbauend auf seinen eigenen Erfahrungen bei Hardcore-Shows und Straßenauftritten treibt Joel DREAM_MEGA in einen antipodalen Zustand, in dem Hyperbewusstsein und befreiende Transzendenz koexistieren. Die Songs auf ,Control / You Are Not the Center" starren unerschrocken auf unsere dumme, gefährliche Welt, ähnlich wie es ein Song von Dropdead tun würde, aber gleichzeitig heben sie die Last dieser Katastrophe und drängen auf eine luftige Atempause. Ein Teil davon ist Joels kompositorischer Ansatz, bei dem er alte Holzblasinstrumente gegen digitale Synthesizer setzt und unnatürliche Schaltkreise mit menschlichem Atem kreuzt. Aber im Kern geht es um Joels dringendes Bedürfnis, mitten in der Nacht seine Angst und Traurigkeit und die Funken der Hoffnung anzusprechen und sie in etwas zu verwandeln, das sein Herz trotz allem weiter schlagen lässt. Es ist ein Akt der Klarheit und Selbsterhaltung, der so geschickt inszeniert ist, dass jeder Zuhörer die Dämonen spüren kann, die in seinem eigenen Herzen wirken. ,Control / You are Not The Center" enthält Klangbeiträge von Ryan Weinstein (Coffi n Prick), Cordey Lopez und Lisa Anne Auerbach. Es ist empfehlenswert für Fans von Hassell & Enos ,Fourth World, Vol.1: Possible Musics", Houstons Chopped-and-Screwed-Szene und Captain Beefheart.
Mats Gustafsson met Jan St. Werner in Berlin when they both performed with Peter Brötzmann and a group of prolific improvisers. Mats and Jan share a passion for performing not just inside rooms but also with them, activating space and shaping sound via divertion. Mats introduces Johan Berthling who adds complex bass structures to the nervous jitter of Mats’ saxophone & pedals and Werner's digital machinery.
The trio instantly agrees on sound as a physical material which can bend and move anywhere within seconds. With this material they establish musical forms which they immediately dissect and reassemble again. It’s a nervous ride, a hyperactive conversation keen on detail and open to argument. Although IFANAME’s sound is instantly graspable it is also hard to pin down. Nothing seems stable yet it lasts, holds like some kind of catchy glue and disssapears as quickly as it came to life. IFANAME is question and concern. It is music as much as it is movement. It is attention, care, curiosity and disaster. Wherever IFANAME came from there is much more waiting ready to burst and reshape in front and inside of our ears.
- Middle Finger Song
- Louder Than Regret
- Back In Town
- Drink About It
- Heavy Heart
- No Shelter
- This Ain't Quiet
- Hell Bash
- Boys In Green
- My Own Basic Rules
- Roana
- Hero
Folk-Punkrock, Bier & Wahrheiten. Mit ihrem Album "This Ain't Quiet" legen die Schweizer Saint City Orchestra ein dreckiges neues Manifest vor - gegen die Stille, gegen das Schweigen, gegen das brave Mitlaufen. Was hier aus den Boxen knallt, ist ein rotzfrecher Mix aus Irish Punkrock und der ungeschönten Realität des Lebens - laut, wild, ehrlich und mit ordentlich Portion Ironie. Die Songs klingen wie durchzechte Nächte mit besten Freunden, wie Kneipentresen voller Geschichten, wie Stadionrufe aus rauen Kehlen und wie der letzte Schluck vor dem Zusammenbruch. Sie erzählen von verlorenen Träumen, gebrochenen Herzen, wütenden Mittelfingern und unbeugsamer Liebe - zur Familie, zur Crew, zum Verein und zum verdammten Leben selbst. This Ain't Quiet ist kein Album für die Playlist im Fahrstuhl - es ist der Soundtrack für Nächte, die man sich tätowieren lassen will. Für Menschen mit Ecken, Kanten und Haltung. Für alle, die lieber grölen als jammern. Das Saint City Orchestra ist zurück - und sie haben Durst. Das SCO ist im 12. Jahr unterwegs, hat bereits je ein Top 30 und ein Top 20-Album in der Schweiz im Gepäck, vielleicht geht's dieses Mal unter den ersten 10? Für Fans von Fiddler's Green, Flogging Molly, The Rumjacks, Dropkick Murphys und The Real McKenzies. Als CD oder farbige (Neon Orange w/ White & Black Splatter) LP erhältlich
Seit nun fast drei Jahrzehnten erfindet die Amsterdam Klezmer Band Klezmer-Musik von Grund auf neu und verbindet Tradition mit frischer und verspielter Energie. Mit ihrem neuesten Album "Diaspora" kehrt die Band zu ihren akustischen Wurzeln zurück, formt diese jedoch subtil um und fängt die Musik in ihrer unmittelbarsten und fröhlichsten Form ein, wobei Schlagzeuger Mischa Porte eine neue herausragende Rolle einnimmt. Das Album wurde fast vollständig in einer einzigen Aufnahme in der Singelkerk in Amsterdam am 26. November 2025 aufgenommen und strahlt die rohe Energie einer authentischen Live-Performance aus. Keine Overdubs, keine Elektronik und keine Tricks: nur die Band, ihre Instrumente und die Spannung des Augenblicks. Das Ergebnis ist warm und lebendig, ein Sound, der die Amsterdam Klezmer Band wieder mit den Roots der Klezmer-Musik verbindet und befreienden Raum für Improvisation und Entdeckungen lässt. Rumänische und türkische Rhythmen verflechten Klezmer-Songs und Originalkompositionen und schaffen eine musikalische Reise, die sich sowohl geerdet als auch expansiv anfühlt. Diaspora markiert auch einen bewegenden Moment in der Geschichte der Band: Es ist die letzte Aufnahme mit dem Trompeter und Mitbegründer Gijs Levelt, dessen Klang und musikalische Vision die Amsterdam Klezmer Band fast 28 Jahre lang geprägt haben. Auf Diaspora fließen traditionelle Melodien und Eigenkompositionen nahtlos ineinander, geprägt von den unterschiedlichen Stimmen innerhalb der Band. Düstere, melancholische Tänze stehen neben treibenden Sirba- und Cocek-Rhythmen, von Motown inspirierten Grooves, türkischen 9/8-Impulsen und jazzigen Improvisationen. Spoken Word und Rap-Momente sind eine Anspielung auf die Badchen Tradition, während unerwartete Instrumentierungen wie Gitarre-Banjo, die eine traditionelle Melodie anführen, für eine frische Textur sorgen. Jedes Originalstück trägt die Handschrift seines Komponisten, doch alle dienen dem gleichen Zweck: Körper in Bewegung zu bringen, Verbindungen zu schaffen und Klezmer als lebendige, atmende Gemeinschaftssprache zu erhalten. Diaspora ist kein nostalgischer Rückblick, sondern eine lebendige Momentaufnahme dessen, wo die Amsterdam Klezmer Band heute steht: verwurzelt, rastlos und unwiderstehlich lebendig!
- Intro
- Sam Rockwell
- Cola & Chantré
- Kreuzberg
- Pong
- Houellebecq Girl
- Grains
- Shanty
- Dodgers
- Alien Mystery
- Kientopp
Seit ihrer Debüt-EP "Billstedt" aus dem Jahr 2020 schrauben Christian Klindworth, Antoine Laval und Lars Brunkhorst an ihrem ganz und gar eigenen Sound zwischen Postpunk und melodienverliebtem Indierock. fluppe haben mit "Blüte" (2021) und "Boutique" (2023) zwei Alben veröffentlicht. Sie sind beim Reeperbahn Festival aufgetreten, haben für Turbostaat eröffnet, doch vor allem sind sie unermüdlich durch die Clubs getourt und haben ihre eigenen Shows gespielt. Aber klar, auch an fluppe schrappt die Polykrisen-Gegenwart nicht einfach vorbei, zumal es vermutlich unumgänglich ist, dass hier und da mal Cure-Gitarren durchschimmern, wenn man ein Album mit Produzent Tobias Siebert (Klez.e, And The Golden Choir) aufnimmt.
- Intersecting Planes I
- Intersecting Planes Ii
- Pilots In The Night
- Endless Dance Of Eternal Joy
LTD. BLOOD RED Vinyl[24,79 €]
,Music for Intersecting Planes" ist die erste gemeinsame Veröffentlichung der Cellistin Leila Bordreuil und der Organistin Kali Malone. Minimalistisch in den Mitteln, aber groß in der Wirkung, entfaltet sich die Musik wie Perlen auf einer Schnur, unterbrochen von Stille und tiefen Atemzügen. Aus der manuell gepumpten Orgel kommen wechselnde Luftströmungen, die durch die fein gezeichneten Obertöne des Cellos bereichert werden und eine mikroskopische und körnige Perspektive des Klangs ergeben. Interferenzmuster versetzen die Klangmasse in Bewegung, während Malone und Bordreuil gegen die Stille der Sinuswellen spielen. In der Ferne läuten Kirchenglocken. Wellenförmiges Feedback lässt eindringliche Rufe der Orgel erklingen, bevor es einem tragischen Cello-Motiv weicht. Das Album endet dann mit dem kurzen und jubelnden Pizzicato-Ausruf ,Endless Dance of Eternal Joy". Aufgenommen bei Kerzenschein im Temple de Saint-Théoduoe in La Tour-de-Peilz in der Schweiz, schafft die Musik ein Gleichgewicht zwischen Geduld und Intensität, Komposition und Zufall, Strenge und Zärtlichkeit. In dieser Zusammenarbeit kommen neue Facetten beider Künstler zum Vorschein: Bordreuils Spiel mit erhöhter klanglicher und formaler Klarheit und Malones Orgelspiel in seiner rohesten und strukturiertesten Form. ,Music for Intersecting Planes" ist ein Zusammentreffen von Geistern, das die zeitlose Faszination akustischer Phänomene würdigt.
Black Vinyl[24,79 €]
,Music for Intersecting Planes" ist die erste gemeinsame Veröffentlichung der Cellistin Leila Bordreuil und der Organistin Kali Malone. Minimalistisch in den Mitteln, aber groß in der Wirkung, entfaltet sich die Musik wie Perlen auf einer Schnur, unterbrochen von Stille und tiefen Atemzügen. Aus der manuell gepumpten Orgel kommen wechselnde Luftströmungen, die durch die fein gezeichneten Obertöne des Cellos bereichert werden und eine mikroskopische und körnige Perspektive des Klangs ergeben. Interferenzmuster versetzen die Klangmasse in Bewegung, während Malone und Bordreuil gegen die Stille der Sinuswellen spielen. In der Ferne läuten Kirchenglocken. Wellenförmiges Feedback lässt eindringliche Rufe der Orgel erklingen, bevor es einem tragischen Cello-Motiv weicht. Das Album endet dann mit dem kurzen und jubelnden Pizzicato-Ausruf ,Endless Dance of Eternal Joy". Aufgenommen bei Kerzenschein im Temple de Saint-Théoduoe in La Tour-de-Peilz in der Schweiz, schafft die Musik ein Gleichgewicht zwischen Geduld und Intensität, Komposition und Zufall, Strenge und Zärtlichkeit. In dieser Zusammenarbeit kommen neue Facetten beider Künstler zum Vorschein: Bordreuils Spiel mit erhöhter klanglicher und formaler Klarheit und Malones Orgelspiel in seiner rohesten und strukturiertesten Form. ,Music for Intersecting Planes" ist ein Zusammentreffen von Geistern, das die zeitlose Faszination akustischer Phänomene würdigt.
- Tearing The Ticket
- A Barrier To Entry
- Dfl
- It's A Dog's Breakfast (For Lr)
- Last Rights For The Comeback Kid
- Shut Up And Deal
- White Wine Whatever
- Known Associates
- Shark Eyes
- Elegant Bachelors
- Badges And Wages
Known Associates ist der aufregende Nachfolger ihres gefeierten Albums The Interrogator aus dem Jahr 2024, das für viel Aufregung sorgte, und ein Fiebertraum aus Van Morrison-Hörnern und Leonard Cohen-Gefühlen und bestätigt den stetig wachsenden Ruf von Elizabeth Nelson als eine unserer wichtigsten Songwriterinnen. Wie ihre langjährige Heldin Lucinda Williams hat sich Nelson langsam aber sicher einen Namen gemacht und gleichzeitig einen immer größeren literarischen Ruf erworben, der sie zu einer gefeierten Autorin für die New York Times, den Atlantic, den New Yorker und Oxford American gemacht hat. Außerdem hat sie Liner Notes für Neuauflagen von Bob Dylan und den Replacements geschrieben. Majestätisch, bunt zusammengewürfelt und voller Geschichten über Pech, zerbrochene Erleuchtungen und Secondhand-Wunder, die jedem Fan von Richard Thompson, David Berman oder Tom Waits bekannt sein dürften, sagen Mystiker und Statistiker bereits: Known Associates ist eines der besten Alben des Jahres 2026, und Elizabeth Nelson ist eine der besten Singer-Songwriterinnen der Welt.
- A1: Dvtr
- A2: Vasectomia
- A3: Crmatorium
- A4: Sound $Ex Change
- A5: Anu Cuni
- A6: Rhum Coke?
- A7: Les Flics (Sont Des Sac Merde)
- A8: Fruits Frais
- A9: Les Olympiques
- A10: Pied De Poule
- A11: Bye
In the past, DVTR has definitely been shaking up the Canadian punk scene, racking up dazzling reviews, best of 2023 lists, soldout shows and some bootlicking awards for their first ever EP "BONJOUR". Somewhere between the B-52s and fast DIY punk à la Jay Reatard, Demi Lune & Jean Divorce's troublemaking duo pours out its bile on often surprising, sometimes awkward, and always salvatory soundscapes. Its unpredictable stage antics break all language barriers, already taking the band on stages everywhere from Mexico to the UK. DVTR is French-speaking, female-fronted, short and not sweet at all: it repeats, it repeats, it repeats - that's the only way to get the message across. Vasectomy for all, ACAB, Rhum coke and MDMA, etcetera, etcetera. A simple fuck off to anyone who'd need a reminder before everything burns? As the legendary magazine CULT MTL recently said: "This is a live band doing what great live bands do, live: entertaining, f*cking with people's heads, having fun, and showing what they've got - crazy licks - without showing off."




















