Black Vinyl
Auf "Wages Of Sin" muss sich die neue Sängerin Angela Gossow nun zum ersten Mal einem scheinbar übermächtigen Schatten aus der Vergangenheit stellen. Schließlich ersetzt sie keinen Geringeren als Johan Liiva, der bereits vor dessen Carcass-Tagen mit Arch Enemy-Gitarrist Michael Amott in der Ur-Death-Metal-Combo Carnage zusammengespielt hatte. Dass sie diese Aufgabe so bravourös gelöst hat, ist unglaublich!Ähnlich wie 'Burning Bridges' aus dem Jahr 1999 ist 'Wages Of Sin' ein mächtiges Sperrfeuer an komplexen Riffs, das zwischen blendend brutal und atemberaubend melodisch wechselt und dabei eine Intensität beibehält, die man bei heutigen Metal-Aufnahmen nur noch selten hört. Das musikalische Können ist wie immer tadellos, wobei die Amott-Brüder einmal mehr beweisen, dass sie Meister ihres Fachs sind, wobei der Großteil ihrer Gitarrenarbeit ebenso viele Death-Metal-Obertöne aufweist, wie sie von einem traditionelleren Hard-Rock-Ansatz abgeleitet zu sein scheinen, insbesondere bei den Songarrangements, die nur selten vom Konventionellen abweichen.- Schweres 180g Vinyl als schwarze sowie farbige Version, jeweils inklusive 2-seitigem Einleger- Special Edition CD, in "PocketPac" (umweltfreundliche Verpackung) und mit 16-seitigem Booklet
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On The Fly tells about the small moments of the big journey that is the path of jPattersson as a musician: Barefooted gratitude in the shade of a palm tree, a hike through the dreamlike colours of the highlands, a balcony scene with a glass of wine and the view of another galaxy... It's these small moments that fuel his contagious enthusiasm and hope that form the backbone for his signature 'jPatterssong-writing'. On The Fly is a very personal album that invites us to join the flight ourselves: Six of the eight tracks come with the highly stimulating catchiness of a four-to-the-floor beat. Sometimes it’s jPattersson's voice that sets the mood, sometimes it’s his trumpet, and then again it's the frequencies of electronically processed harmony which stretch like elastic rubber bands between delicate introspection and buzzing euphoria. A track generously marinated in sunlight and Dub as well as a piece of oceanic downbeat relaxation round off this forth jPattersson album just perfectly.
On The Fly erzählt von den kleinen Momenten jener großen Reise, auf der sich jPattersson als Musiker befindet: Barfüßige Dankbarkeit im Schatten von Palmen, eine Wanderung durch die traumartige Landschaft des Hochlands, eine Balkonszene mit Weinglas und Ausblick in eine andere Galaxie... In diesen kleinen Momenten findet er die ansteckende Begeisterung und Hoffnung, denen er in seiner unverwechselbaren 'jPatterssong'-struktur Ausdruck verleiht. On The Fly ist ein sehr persönliches Album, das uns ausdrücklich zum Abheben einlädt: Sechs der acht Titel kommen mit Vierviertel-Beats und entsprechendem Bewegungsdrang daher. Manchmal prägt jPattersson's Stimme die Atmosphäre, manchmal seine Trompete, und manchmal sind es elektronisch generierte Frequenzen, die er wie bunte Gummibänder zwischen Augenblicken der Introspektion und flächig aufgetragener Euphorie spannt. Ein in sonnigem Dub marinierter Track sowie eine ozeanische Downbeat-Entspannung runden dieses vierte jPattersson Album perfekt ab.
Wenn ungeschliffener Garage Rock auf Psychedelic Riffs trifft und dann noch eine Prise Indie darüber gestreut wird, dann kann das nur eins ergeben: The DogHunters. Gemeinsam sperrten sich die 5 Freunde für lange Zeit in einen Keller ein, hier mischen sich die Rolling Stones, The Clash, Bob Marley und auch jede Menge Kreativität. "Oumuamua" ist das dritte Album der Band. Fühlte sich die letzte LP der Gruppe wie ein Tag am Strand an, kommt das aktuelle Album "Oumuamua" einer Nacht im Wald gleich. Die Stimmung wird düsterer, die Psychedelik kann nach wohliger Wärme in diffuse Paranoia umschlagen ("Ayahuasca", "Cyber Skies") und auf einmal wird Bekanntes mysteriös.. doch wohnt der nächtlichen Stimmung der Platte auch die Chance inne in schamanischen Schattentänzen die Gestalt zu ändern; das nutzen die Musiker in Flamenco Anleihen die an spanische Skizzen erinnern ("The Sun") oder Wüstengrooves("Giza"). Die Nacht kann aber auch schön sein wenn die Sterne durch das Blätterdach aufblitzen wie in "Callisto Moon". Die Musik katapultiert die Zuhörer in verschiedene Welten, wobei auch die Texte diese verdeutlichen. Hierbei werden nicht nur Fernöstliche Weisheiten als Inspration genutzt, sondern auch Gedankenspiele die eine postapokalyptische Welt erahnen lassen sowie Träume die an den Rand der Unendlichkeit erinnern. Wir hören eine gereifte Band die im Songwriting sucht, ausprobiert und verschiedene Einflüsse auf einem Fundament des Grooves und straighten Rocks balanciert. Die Aufnahmen fanden grundsätzlich nach 22 Uhr statt.
The lyrics of the tracks of "IV:LETVM" revolve around death, war, forces of nature and superstition as well as rituals. This consistently heavy lyrical content is matched by the instrumental brutality of the nine tracks. The quartet from Giessen in Hesse presents itself on its new album exclusively martial, destructive, and evil. Song titles like 'War Dreams Of Itself', 'Lessons Of Darkness', 'Certain Death', 'Suffering' or 'Sadness' point the way ¬– no coincidence that the band’s official logo consists of an axe and a mace. DEPRAVATION cultivate a resounding style mix of black and death metal with a crust side to it, which is served fiercely and lingers bitterly. Exactly this is what the group is after since their first release "I:PRAEDICTVM" in 2012 succeeded by "II:MALEDICTVM" one year later. Following 2020's "III:ODOR MORTIS", "IV:LETVM" marks the second album for LIFEFORCE RECORDS. After more than ten active years, in which split records with ANCST and SLOWLY WE ROT were released, DEPRAVATION enter the scene without the pretense of following current trends or living up to any particular genre. "IV:LETVM" is the expression of diverse musical influences and above all one thing: relentlessly extreme. "IV:LETVM" was recorded at Red Tape Company by Simeon Lauber in Gießen. Nikita Kamprad (Der Weg Einer Freiheit/Ghost City Recordings) is responsible for mixing and mastering.
AMBER ARCADES ist das Pseudonym von Annelotte de Graaf, der niederländischen Singer/Songwriterin, die zwei EPs und einige von der Kritik gefeierte Alben aufgenommen hat, von denen das zweite, "European Heartbreak", durch "hints of Lindi Ortega and early Saint Etienne, breezy, dreamy pop more personal than political" (The Guardian) glänzt. AMBER ARCADES verlor kürzlich für einen Moment den Glauben an die Musik, gewann ihn dann aber wieder zurück und liefert nun ihr bisher atemberaubendstes Album ab: "Barefoot On Diamond Road", das am 10. Februar 2023 erscheinen wird - ihre erste Veröffentlichung auf Fire Records. Die erste Single "Just Like Me" ist ein offenkundig tanzbarer und triumphaler Song, der durch seine Stop/Start-Struktur eine beunruhigende und unvorhersehbare Schärfe in das Geschehen bringt. "There's a clear distinction from my last record ,European Heartbreak', which had a complete narrative. This record is completely the opposite" erklärt die Niederländerin in einem Statement zum neuen Album. Eingetaucht in eine alles verzehrende Wall of Sound ist "Barefoot On Diamond Road" wie MY BLOODY VALENTINE in akustischer Form; es sollte eigentlich nicht funktionieren, aber tut es trotzdem. Es ist eine Gegenüberstellung von Texturen, von sprunghaften, unruhigen Dancefloor-Beats bis hin zu symphonischer Kosmik, ein barocker Pop-Teppich, der mit Celli und Harfen bestückt ist, mit einer klagenden Steelguitar, die in der Ferne widerhallt. Die Schlagzeug- und Perkussions-Arrangements von Matt Chamberlain (PEARL JAM, BOWIE, DYLAN, ADELE, LORDE, SPRINGSTEEN, COHEN...) verleihen dem Ganzen zusätzliche Textur. Es ist ein Album von einnehmender Reife, gefüllt mit Zeitlupen und epischen Steigerungen, die es mit all der Dramatik in schwindelerregende Höhen heben - man denke an THE GUN CLUB, die sich mit PORTISHEAD zurücklehnen, alles könnte passieren, es ist ein imaginärer Film... und PJ HARVEY lauert im Schatten. AMBER ARCADES neues Album "Barefoot On Diamond Road" markiert eindeutig eine neue Phase im Schaffen der hochangesehenen Musikerin. "Wistful, glowing dream pop" The Guardian
Checkpoint Charlie – a border crossing that stands for separation and reunion, division and reconciliation. Follow VISION into the deep shadow of the Berlin Wall and witness a fateful love story.
КПП “Чарли” – пограничный пункт, означающий разлуку и встречи, разделение и примирение. Следуйте за VISION в глубокую тень Берлинской стены и станьте свидетелем судьбоносной истории любви.
Checkpoint Charlie – un poste frontière qui représente la séparation et la réunion, la division et la réconciliation. Suivez VISION dans l’ombre profonde du mur de Berlin et assistez à une histoire d’amour fatidique.
Checkpoint Charlie – ein Grenzübergang, der für Trennung und Wiedersehen, Spaltung und Versöhnung steht. Folgen Sie VISION in den tiefen Schatten der Berliner Mauer und werden Sie Zeuge einer schicksalshaften Love Story.
"Widerstehe dem Drang, den Raum zu füllen." Diesem Impuls folgt die New Yorker Elektronik-Experimentalistin Nicky Mao aka HIRO KONE auf ihren vierten Album "Silvercoat The Throng", das Elemente von experimentellem Techno, Spoken Word, Neo-Klassik und Industrial Noise verwebt. Kompositorisch drückt sich dies in einer schwelenden, schattenhaften Energie aus, die verschleiert, aber variabel ist und in einer Komposition aus Streichern, Synthesizern, Rhythmus und Stimme nachgezeichnet wird. Der Titel spielt auf den poetischen Begriff der "Möglichkeit, die aus der Dunkelheit gerettet wurde" an, was das formverändernde, hingebungsvolle Gefühl dieser ehrgeizigen und eleganten Klangentwürfe treffend beschreibt, die trotz der Vergänglichkeit entstanden sind, angetrieben von dem Streben, "immer artikulierter, differenzierter" zu werden. "Silvercoat The Throng" zeigt HIRO KONE auf dem Höhepunkt ihrer Kräfte, aber lauscht selbst.
- A1: Various Artists - I Remember All My Lovers
- A2: Aeox - Gruft
- A3: Rouage - Rush Hour
- A4: Aeox - Fragile
- B1: Aeox - Kesseltreiben
- B2: Aeox - Bekifft
- B3: Various Artists - Dreierlei Fickblick
- B4: Cnm - Deform (Rmx)
- C1: Aeox - Guitarmad
- C2: Aeox - Culture Houze
- C3: Rouage - Fierce
- C4: Aeox - Ficken
- D1: Rouage - Touch It (Stellwerk Rmx)
- D2: Aeox - Denksport
- D3: Rouage - Syrinx (In Öl)
First released by Cazzo Film in 2001, ebo hill’s Bonking Berlin Bastards has long achieved the status of an underground punk porn classic. Like the Cazzo productions of director Bruce LaBruce, hill’s vision was both ahead of its time and a playful distillation of 90s and early-2000s Berlin Zeitgeist: queer, industrial, hypersexual, exhibitionist and fueled by electronic music. The story is told in large part by the soundtrack, to be released for the first time on Ostgut Ton sublabel A-TON. The music follows a group of squatters, punks and drag queens as they fuck, party and stumble their way through an empty city at the turn of the millennium. Approaching these themes more through location than plot, the film’s narrative freedom is also a narrative of freedom; between chance encounters and sex in public, atop the maze of roofs in the city’s former East, bent over bridges and moaning in ecstasy at oncoming traffic, pants down in telephone booths, packed into sex clubs, in the shadows of abandoned factories and techno clubs lost in time. Composed by improvisational techno trio AeoX and noise / industrial producer Rouage aka CNM (respectively), the music spans a broad range of appropriately pounding industrial, weird techno, noise, ultra-stoned ambient, improvised dub and electro. It’s a sonic spectrum that connects Berlin’s queer hardcore techno and squatter party scenes from which AeoX and Rouage emerged, drawing a direct line between the likes of Berghain-forerunner OstGut (a primary meeting point for the film’s cast & crew) to the more industrial, breakcore and noise- oriented independent party collectives and locations who provided multiple settings for the film, including Grüne Hölle and Stellwerk.
*Artists:* CNM / Rouage (Kathinka): Born in 1975 and raised in East Berlin. Co-organization of subcultural events since 1998 in Berlin, Potsdam, Leipzig and Barcelona. Experimental music, collaborations, exhibitions and audiovisual shows since 2000.
AeoX: Active between 2001 and 2007. Originally a quartet, then a trio, the group eventually shrank to two permanent members: Alex.E and Hanno Hinkelbein. The latter founded Null Records, where AeoX released two album and numerous EPs. They also released on Mental.Ind.Records founded by former OstGut resident Cora S. Musically, the group experimented with combining improvisational hardware techno, breaks, traditional instruments (guitar, clarinet, piano) industrial and metal.
Ursprünglich 2001 von Cazzo Film veröffentlicht, hat Bonking Berlin Bastards von ebo hill längst den Status eines Underground-Punk-Pornoklassikers erreicht. Wie die Cazzo- Produktionen von Regisseur Bruce LaBruce, war auch hills Vision seiner Zeit voraus und ein spielerisches Destillat des 90er- und Anfang-2000er Berlin-Zeitgeists: queer, industriell, hypersexuell, exhibitionistisch, angetrieben von elektronischer Musik. Die Geschichte wird größtenteils über den Soundtrack erzählt, der auf Ostgut Tons Sublabel A-TON zum ersten Mal veröffentlicht wird. Die Musik folgt einer Gruppe von Hausbesetzern, Punks und Drags, die ficken, feiern und durch die leere Stadt um die Jahrtausendwende streifen. Bonking Berlin Bastards erzählt diese Themen mehr über die Drehorte als über die Handlung. Die erzählerische Freiheit des filmischen Narrativs ist gleichzeitig eine Erzählung von Freiheit: Von zufälligen Begegnungen bis hin zu Sex in der Öffentlichkeit, auf Dächern im früheren Osten Berlins, sich über die Brüstungen von Straßenbrücken beugen, trotz und wegen des Verkehrs stöhnen, mit heruntergelassenen Hosen in Telefonzellen, in überfüllten Sexclubs, im Schatten aufgegebener Fabriken, zeitverloren in Technoclubs. Der Soundtrack wurde sowohl vom Improvisationstechnotrio AeoX als auch von Noise-/Industrial-Producer Rouage aka CNM komponiert und spannt einen weiten Bogen von explizit pumpendem Industrial, schräg klingendem Techno, Noise, ultra-stoned Ambient, improvisiertem Dub und Electro. Das musikalische Spektrum verbindet Berlins queere Hardcore-, Techno- und Hausbesetzer-Party-Szenen, aus denen AeoX und Rouage selbst hervorgingen und zieht dabei eine direkte Linie zwischen dem Berghain- Vorgängerclub OstGut (ein wichtiger Treffpunkt für die Darsteller und Crew des Films) und den eher Industrial-, Breakcore- und Noise-orientierten Independent-Partykollektiven und -Locations wie Grüne Hölle und Stellwerk, welche mehrfach als Drehort und Kulisse des Films auftauchen.
CNM / Rouage (Kathinka): 1975 geboren nd aufgewachsen in Ost- Berlin. Co-Organisation subkultureller Events seit 1998 in Berlin, Potsdam, Leipzig und Barcelona. Experimentelle Musik, Kollaborationen, Ausstellungen und audiovisuelle Shows seit 2000.
AeoX: Aktiv zwischen 2001 und 2007. Ursprünglich ein Quartett, dann ein Trio, dann verkleinerte sich die Gruppe auf zwei permanente Mitglieder: Alex.E und Hanno Hinkelbein. Letzterer gründete Null Records, auf dem AeoX zwei Alben und zahlreiche EPs veröffentlichte. Ebenfalls Veröffentlichungen auf Mental.Ind.Records, welches von der ehemaligen OstGut resident Cora S. gegründet wurde. Musikalisch kombiniert die Gruppe improvisierten Hardware- Techno mit Breaks, traditionellen Instrumenten (Gitarre, Klarinette, Klavier), Industrial und Metal.








