Red Vinyl
Das erste Album des britischen Produzenten und Songwriters seit "Rennen" von 2017 wird am 4. November 2022 auf Vinyl und CD veröffentlicht. Nachdem er zuvor längere Zeit in Wien und Los Angeles gelebt hat, wohnt der in London geborene SOHN nun in den Pinienwäldern von Katalonien, Spanien, und es ist diese neue Umgebung, die ihn zur aktuellen Single "Segre" inspiriert hat. "Trust" markiert für den Solokünstler eine seismische Verschiebung in der Wahrnehmung und Ausrichtung und spiegelt SOHNs neue Verantwortung als Vater von drei Kindern wider. Der Umzug von Los Angeles in die Ruhe Kataloniens und die Erfahrung der Elternschaft veränderten seine Einstellung und auch seine Arbeitsweise: "Ich spürte eine Offenheit, die ich vorher nicht kannte, und mir wurde klar, dass ich es nicht mehr allein schaffen konnte - mir fehlten Gemeinschaft und Freundschaft im Leben und im kreativen Prozess", sagt SOHN. Zum ersten Mal in seiner jahrzehntelangen Karriere lud der Produzent andere ein, ihm bei der Verwirklichung eines neuen Albums zu helfen, und kehrte nach LA zurück (wo er "Rennen" aufgenommen hatte), um mit Yakob, Mike Sonier, Chris Tabron, Jesse Boykins III, Ryan Linvill, Noah Le Gros und Emile Mosseri zu arbeiten. Gemeinschaft, Intimität, Familie und Offenheit sind die Schlüsselthemen auf "Trust", wenn der britische Produzent über sein vergangenes Leben (Wien in 'Figureskating, Neusiedlersee') und seine gegenwärtige Realität ('Montardit', 'Segre') reflektiert. Indem er seinen kreativen Prozess für andere öffnet, lädt Toph Taylor den Hörer dazu ein, sein bisher intimstes und persönlichstes Werk zu erleben. "Auf dem Debütalbum "Tremors" war es so, als wäre ich hinter Glas, aber auf "Trust" fühlt es sich an, als könnte man in diesem Raum sitzen, und nicht nur alleine, man sitzt mit mir, einigen Musikern, einigen Freunden in einem Zimmer."
Suche:sohn
Zwei Jahre nach seinem hochgelobtem Debütalbum Tremors legt der ehemalige Wahlösterreicher sein
zweites Album vor. Mittlerweile lebt SOHN in Los Angeles und dem neuen Album hört man die Wärme seiner
neuen Heimat durchaus an. Erneut hat er das Album in reinen Nachtschichten erarbeitet - dieses Mal in
einem Studio im Norden Kaliforniens. Die 10 Songs sind zuversichtlich, direkt und fokussiert. Vorsichtig
lockert er die Beschränkungen auf und baut in jeden Track neue musikalische Elemente ein, durch die
Gesang, Melodien und Rhythmen noch besser zur Geltung kommen.
- A1: Farin Urlaub: Der Lustige Astronaut
- A2: Soilent Grün: Fdj-Punx
- A3: Soilent Grün: Erwin
- A4: Eva Braun
- A5: Claudia Hat `Nen Schäferhund
- A6: Das Allererste Radio-Interview
- B1: Gib Mir Nichts
- B2: Nur Geträumt
- B3: Die Ulkigen Pulkigen: Füße Vom Tisch
- B4: Verlierer Müssen Leiden
- B5: Monsterparty
- B6: A | Die Spinne
- B6: B | Auf Dem Bauernhof
- B7: A | Französischkurs
- B8: A | Hörspiel
- B8: B | Sommer, Palmen, Sonnenschein
- C1: Helgoland
- C2: You Want To Kiss Me
- C3: Rennen, Nicht Laufen
- C4: Buddy Holly`s Brille
- C5: Norma Jean
- C6: Peter Parker
- D1: Wie Am Ersten Tag
- D2: Sweet Sweet Gwendoline
- D3: Für Immer
- D4: Ich Bin Reich
- D5: 2000 Mädchen
- E1: Brigitte
- E2: Du Und Ich Und Walter
- E3: Ein Mann Mit Gipsbein
- E4: Komm Zurück
- E5: 13 Antworten Von Die Ärzte
- F1: Die Wahrheit Über Mädchen
- F2: Schrei Nach Liebe
- F3: Ja
- F4: Dumme Sache
- F5: Knäckebrot
- F6: Staub (Aka 13!)
- G1: Let´s Go Too Far
- G2: German Punks
- G3: Love & Pain
- G4: Close Your Eyes Again
- G5: Superman
- H1: Hair Today, Gone Tomorrow
- H2: Fafafa
- H3: No Secrets
- H4: Ein Schwein Namens Männer
- H5: Bingo Lady 2.0
- I1: Bang Bang (Instrumental)
- I2: Sahnie (Ein Bisschen Schwierig So)
- I3: Angriff Der Fett-Teenager
- I4: Attack Of The Fat Teenagers
Mit - They`ve Given Me Schrott! - Die Outtakes' erscheint nun zusätzlich eine Edition als 3er CD und
5er LP mit den bisher nur in der Seitenhirsch-Box veröffentlichten Outtakes. Vom allerersten
Cassettenrecorder-Demo - Der lustige Astronaut' (1978), über bislang nur auf Vinyl erhältliche Songs
aus der Frühphase der Band, mit - Helgoland' die Demo Ur-Fassung von - Westerland', sowie zig
weitere seltene und kuriose Demos, Radiotracks und Gimmicks, und das oft erwähnte und nie
veröffentliche englische Album.
Anmerkung: Bitte erwarten Sie hier keine durchgängig hochwertige Audioqualität: Diese Raritäten sind
zum Teil Kellerfunde auf Basis von alten Audiocassetten oder Vinylplatten, die aufwendig restauriert
und neu gemastert wurden. Allerdings kann man aus einem Toaster kein Rennrad machen.
[ZZA] I5 | Smash the System, fuck the Police
[ZZB] I6 | Nie wieder Krieg, nie mehr Las Vegas!
[ZZC] I7 | Eine Botschaft von Die Ärzte
[ZZD] J1 | I laugh if you die
[ZZE] J2 | Herrliche Jahre (Das Leben ist `ne Party)
[ZZF] J3 | Yoko Ono
[ZZG] J4 | Techno ist die Hölle, mein Sohn
[ZZH] J5 | Worum es geht
- 1: Really Real
- 2: Dopamine
- 3: Blow My Mind
- 4: Sucker For Love
- 5: It Don't Mean A Thing
- 6: Talk To Me
- 7: Sexistential
- 8: Light Up
- 9: Into The Sun
Mit Sexistential meldet sich Robyn mit ihrem bislang poppigsten Album zurück. Nach dem atmosphärischen Honey (2018) rückt sie wieder klar strukturierte Popsongs ins Zentrum - neun prägnante Tracks, entstanden an einem persönlichen Nullpunkt. Nach dem Ende einer langen Beziehung ordnete Robyn ihr Leben neu, entschied sich bewusst für eine alleinerziehende Mutterschaft und setzte sich intensiv mit Sexualität, Nähe, Unabhängigkeit und Identität auseinander. Die Arbeit am Album begann 2020 und wurde von der Pandemie geprägt. Aufgrund geschlossener Grenzen arbeitete Robyn ausschließlich mit schwedischen Weggefährten, allen voran Produzent Klas Âhlund. Ergänzt wird das Album durch Co-Writes mit Max Martin - die erste Zusammenarbeit seit Body Talk - sowie eine neu bearbeitete Version von Blow My Mind, ihrem Sohn gewidmet. Klanglich verbindet Sexistential klassische Popstrukturen mit einer hypermodernen Produktion. Thematisch kreist das Album um Lust, Verletzlichkeit und Kontrollverlust - und um das Spannungsfeld zwischen Emotion und Biologie. Die Single Dopamine beschreibt Verlangen zugleich als Gefühl und chemischen Prozess, geprägt von Robyns Erfahrungen mit IVF. Humor und Selbstironie durchziehen den Titeltrack, während Songs wie Sucker for Love romantische Liebe verteidigen, ohne naive Rollenbilder zu reproduzieren. Sexistential steht für künstlerische Integrität, bewusste Offenheit und einen selbstbestimmten Neubeginn - riskant, ehrlich und voller Hoffnung.
Mit Sexistential meldet sich Robyn mit ihrem bislang poppigsten Album zurück. Nach dem atmosphärischen Honey (2018) rückt sie wieder klar strukturierte Popsongs ins Zentrum - neun prägnante Tracks, entstanden an einem persönlichen Nullpunkt. Nach dem Ende einer langen Beziehung ordnete Robyn ihr Leben neu, entschied sich bewusst für eine alleinerziehende Mutterschaft und setzte sich intensiv mit Sexualität, Nähe, Unabhängigkeit und Identität auseinander. Die Arbeit am Album begann 2020 und wurde von der Pandemie geprägt. Aufgrund geschlossener Grenzen arbeitete Robyn ausschließlich mit schwedischen Weggefährten, allen voran Produzent Klas Âhlund. Ergänzt wird das Album durch Co-Writes mit Max Martin - die erste Zusammenarbeit seit Body Talk - sowie eine neu bearbeitete Version von Blow My Mind, ihrem Sohn gewidmet. Klanglich verbindet Sexistential klassische Popstrukturen mit einer hypermodernen Produktion. Thematisch kreist das Album um Lust, Verletzlichkeit und Kontrollverlust - und um das Spannungsfeld zwischen Emotion und Biologie. Die Single Dopamine beschreibt Verlangen zugleich als Gefühl und chemischen Prozess, geprägt von Robyns Erfahrungen mit IVF. Humor und Selbstironie durchziehen den Titeltrack, während Songs wie Sucker for Love romantische Liebe verteidigen, ohne naive Rollenbilder zu reproduzieren. Sexistential steht für künstlerische Integrität, bewusste Offenheit und einen selbstbestimmten Neubeginn - riskant, ehrlich und voller Hoffnung.
Mit Sexistential meldet sich Robyn mit ihrem bislang poppigsten Album zurück. Nach dem atmosphärischen Honey (2018) rückt sie wieder klar strukturierte Popsongs ins Zentrum - neun prägnante Tracks, entstanden an einem persönlichen Nullpunkt. Nach dem Ende einer langen Beziehung ordnete Robyn ihr Leben neu, entschied sich bewusst für eine alleinerziehende Mutterschaft und setzte sich intensiv mit Sexualität, Nähe, Unabhängigkeit und Identität auseinander. Die Arbeit am Album begann 2020 und wurde von der Pandemie geprägt. Aufgrund geschlossener Grenzen arbeitete Robyn ausschließlich mit schwedischen Weggefährten, allen voran Produzent Klas Âhlund. Ergänzt wird das Album durch Co-Writes mit Max Martin - die erste Zusammenarbeit seit Body Talk - sowie eine neu bearbeitete Version von Blow My Mind, ihrem Sohn gewidmet. Klanglich verbindet Sexistential klassische Popstrukturen mit einer hypermodernen Produktion. Thematisch kreist das Album um Lust, Verletzlichkeit und Kontrollverlust - und um das Spannungsfeld zwischen Emotion und Biologie. Die Single Dopamine beschreibt Verlangen zugleich als Gefühl und chemischen Prozess, geprägt von Robyns Erfahrungen mit IVF. Humor und Selbstironie durchziehen den Titeltrack, während Songs wie Sucker for Love romantische Liebe verteidigen, ohne naive Rollenbilder zu reproduzieren. Sexistential steht für künstlerische Integrität, bewusste Offenheit und einen selbstbestimmten Neubeginn - riskant, ehrlich und voller Hoffnung.
- 1: God Of War
- 2: Memories Of Mother (Ft. Eivør Pálsdóttir)
- 3: Witch Of The Woods
- 4: Lullaby Of The Giants
- 5: Ashes (Ft. Eivør Pálsdóttir)
- 6: Side B: Peaks Pass
- 7: A Giant’s Prayer
- 8: The Dragon
- 9: Mimir
- 10: Magni And Modi
- 11: Echoes Of An Old Life
- 12: Helheim
- 1: The Healing
- 2: The Reach Of Your Godhood
- 3: Stone Mason
- 4: Valkyries
- 5: Deliverance
- 6: Salvation
- 7: The Ninth Realm
- 8: The Summit
- 9: Epilogue
Coloured Vinyl[41,98 €]
Das mehrfach preisgekrönte Action-Adventure »God of War« wurde erstmals 2005 veröffentlicht, entwickelte sich aber so schnell zu einem Hit, dass Santa Monica Studio sieben weitere Versionen des Spiels entwickelte. Die jüngste Version, die 2018 für die PlayStation 4 veröffentlicht wurde, konzentriert sich auf die Reise des Hauptcharakters Kratos in der griechischen Welt zusammen mit seinem Sohn Atreus, der sich auf einen Rachefeldzug begibt, weil er von den olympischen Göttern dazu verleitet wurde, seine Familie zu töten.
Der offizielle Soundtrack wurde mit einem BAFTA Award ausgezeichnet und wurde von Bear McCreary komponiert. Er basiert auf Themen, die er rund um die Hauptfiguren des Spiels geschaffen hat. Inspiriert von der Volksmusik der Wikinger, verwendete McCreary exotische Instrumente und Sprachen aus verschiedenen nordeuropäischen Volkstraditionen.
»God of War« ist in einer limitierten Auflage von 1500 einzeln nummerierten Exemplaren auf türkisem Vinyl erhältlich. Dieses Paket enthält eine Beilage mit Liner Notes von Bear McCreary.
- A1: Peter & The Wolf, Op 67
- B1: Young Person's Guide To The Orchestra, Op 34
David Bowie ist einer der bedeutendsten Popmusiker der Siebzigerjahre. Da er einen Sohn namens Zowie hat, interessiert er sich besonders für gute Musik für Kinder. Mit Blick auf seinen Sohn beteiligte er sich an dieser Aufnahme von Prokofjews sinfonischem Märchen. … 1977 produzierte Bowie ein Album von Iggy Pop und ging mit ihm auf Tournee, wo er als Pianist in der Band spielte und bescheiden auf Soloeinlagen verzichtete. Außerdem sang er mit Bing Crosby in dessen Weihnachts-Fernsehshow und sprach den Text zu Peter und der Wolf für ein Album, das Eugene Ormandy und das Philadelphia Orchestra aufgenommen hatten. (aus dem Original-Booklet)
- 1: Heartbeat (Lucky Marlo Allen) / Barrelhouse (Pauline Allen)
- 2: Blood Sucking Maniacs
- 3: Bloodlines
- 4: Peaches And Sap
- 5: A Pogo Is A Logo
- 6: Dirt Road
- 7: Down To The River
- 8: Kru Jam
- 9: Just Pray
- 10: Let It All In
- 11: Little Baby Boy
- 12: Mahalabalapurem-Poppa-Oo-Maumau
- 1: Blues (Pauline Allen)
- 2: No Rush To Fly
- 3: Red Leg Boy
- 4: Santa Fe
- 5: Arroyo Nights
- 6: These Four Rocks / Shuck Some Corn (Jo Harvey Allen)
- 7: When Things Go Wrong
- 8: Kru Jam 2
- 9: Where We Belong
- 10: Family Tree / Heartbeat (Lucky Marlo Allen)
Blood Sucking Maniacs, die Band der Familie Allen, geleitet von Patriarch und Matriarchin Terry Allen und Jo Harvey Allen, umfasst fünf Generationen und 121 Jahre, darunter (unter anderem) ihre Söhne Bukka und Bale Allen, ihre Enkel Kru, Sled und Calder Allen, die Hauptakteure der Panhandle Mystery Band, Charlie Sexton, Lloyd Maines und Richard Bowden, sowie den häufigen Mitwirkenden Will Sexton. Die wilden und vielfältigen Songs auf ihrem gleichnamigen Album sind bunt und vielschichtig und umfassen herzzerreißende Balladen und ironische Insider-Witze, die von erhaben bis unverhohlen sentimental reichen. Das verbindende Prinzip ist hier weniger die Harmonie des Blutes als vielmehr die Entropie des Blutes. Lass dich mitreißen.
- 1: Annelie
- 2: Wild Palms
- 3: Drowning Man
- 4: Two Black Irises
- 5: Vagabond
- 6: Isn't This How The Story Always Begins?
- 7: Winter Says
- 8: Last Call For Karaoke
- 1: In A Room Like This
- 2: How To Talk To Your Man
- 3: Allegiances
- 4: Anniversary Song
- 5: Tough Love
Seit über 30 Jahren ist Simon Joyner eine Ausnahmeerscheinung - ein vollkommen unabhängiger Künstler, der sich ganz auf sein Handwerk konzentriert. Der in Omaha lebende Singer-Songwriter veröffentlichte Anfang der 90er Jahre erstmals Musik und ist seitdem seinem Weg treu geblieben. Joyners Songs voller stiller Freude und Herzschmerz haben verschiedene Generationen von Künstlerkollegen geprägt und zeigen sich als offensichtlicher Einfluss bei Acts wie Bright Eyes oder Kevin Morby sowie als Anklänge gemeinsamer Perspektiven bei den nachfolgenden Lenkers, Oldhams und Molinas. "Tough Love", Joyners 19. Studioalbum, setzt diesen Aufwärtstrend fort. Obwohl es untrennbar mit der persönlichen Trauer von "Coyote Butterfly" aus dem Jahr 2024 verbunden ist - dem autobiografischen Album, das Joyner nach dem Tod seines Sohnes aufgenommen hat - erforscht dieses neue Album das Konzept der ,tough love" als Dichotomie, die auf verschiedene fiktive Beziehungen angewendet wird, darunter romantische, familiäre und politische. Dieser Balanceakt zeigt sich in lebhaften Schilderungen alltäglicher Herzensschmerzen und in der Auseinandersetzung mit politischer Wut und dem Verrat am amerikanischen Traum. Eines der Wunder von Joyners Werk ist, dass sich seine Muster nicht wiederholen, sondern wandeln. Anspielungen auf Cohen, Dylan und die Velvets sind seit den frühen Lo-Fi-Tagen Teil seines Songwritings, doch die Art und Weise, wie diese Vorbilder einfließen, verändert sich ständig. Während Joyners raue Akustiksongs im Rampenlicht stehen, werden sie von E-Gitarren angestachelt und sind von experimentellen Tendenzen durchdrungen. Die Rocksongs bilden einen Mittelweg zwischen minimalistischen Grooves, die von Velvet Underground der Loaded-Ära übernommen wurden, und der ekstatischen rhythmischen Verrücktheit von Can. Wenn wir beim vorletzten Track, ,Anniversary Song", angelangt sind, haben die geisterhaften Vocals und die Scratches des mikrotonalen Synthesizers die Grenzen zwischen Joyners Folk-Sänger-Herz und seinem Avantgarde-Geist verwischt. All das mündet in den 20-minütigen Titeltrack, der "Tough Love" abschließt - ein erschütternder Sturz in einen scheinbar bodenlosen Abgrund aus Reue, Überlebensschuld und unverblümter Trauer. Er leiht sich eine repetitive Struktur aus Lou Reeds erzählter Suite ,Street Hassle" und kombiniert sie mit dem seitenfüllenden Zeugnis von Dylans ,Sad-eyed Lady of the Lowlands", Joyner erzählt dazu aus der Perspektive seines verstorbenen Sohnes, der zu seinem Vater spricht, all seine Fehler darlegt und schonungslos hervorhebt, dass nichts davon rückgängig gemacht werden kann. Bald jedoch öffnet sich diese Qual zu etwas Transzendentem, sowohl in ihrer eleganten Bildsprache als auch in ihrer ätherischen Atmosphäre. Die letzten Momente des Albums gewähren die Erlaubnis zur Selbstvergebung und hoffentlich eines Tages auch zum Verständnis. Dieses kathartische Ende bringt all die verworrenen Gefühle, die sich durch "Tough Love" ziehen, auf den Punkt. So wie Joyner das Songwriting aus ungewöhnlichen Blickwinkeln angegangen ist, die sich jedes Mal ändern, wenn er zur Gitarre greift, um ein neues Album aufzunehmen, so verändert sich auch auf "Tough Love" seine Beziehung zu Trauer, den alltäglichen Kämpfen und dem ewigen Streben nach etwas Besserem.
- 1: Soul Steady Situation
- 1: 2Guess That's Just Loving You
- 1: 3There Must Be Something
- 1: 4Don't Let Go
- 1: 5In My Arms
- 1: 6For You
- 1: 7Driftin
- 1: 8Don't Be Late
- 1: 9Bolsita
- 1: 0One More Night
- 1: Situation 2
OPAQUE ORANGE VINYL[23,49 €]
Wenn Sie Joey Quiñones fragen würden, woher er die Inspiration für seine Musik bezieht, müssten Sie nicht weit von dem Ort suchen, an dem der Sohn aus East LA aufgewachsen ist. Wenn man seine Werke hört, fühlt man sich in einen Umkreis von zwei Blocks seines Viertels versetzt - vom Spirituosengeschäft zum Plattenladen ,Sign of Music" am Whittier Boulevard und zurück zum Haus eines Freundes. In diesen zwei Blocks hört man Cumbia aus den Geschäften dröhnen, Punk-Proben aus einer Garage, Oldies aus dem Garten eines Nachbarn - eine Reizüberflutung, die Sie bis nach Hause begleitet, all diese Genres, die gleichzeitig in Ihrem Kopf erklingen. Für langjährige Fans von Quiñones' Musik ist das keine Überraschung. Er hat sich als einer der führenden Interpreten seiner Generation etabliert und seine Karriere der Vermittlung seiner einzigartigen Perspektive auf das Chicano-Soul-Songbook gewidmet. Doch vor Thee Sinseers, vor den üppigen Orchestrierungen und den perfekten Harmonien, die zu seinem Markenzeichen wurden, sammelte Quiñones erste Erfahrungen als Leiter verschiedener Begleitbands für jamaikanische Ska- und Dancehall-Acts, die durch Südkalifornien tourten. Er beschreibt diese Jahre als Reggae-College, in dem er von jedem jamaikanischen Künstler, der eine Platte herausgebracht hatte, angeschrien wurde. Diese Jahre der Ausbildung in Rocksteady und Roots-Reggae prägten alles, was danach kam - und auf seinem neuen Soloalbum ,Inna Soul Steady Situation" stellt Quiñones diese Einflüsse endlich in den Vordergrund.
Wenn Sie Joey Quiñones fragen würden, woher er die Inspiration für seine Musik bezieht, müssten Sie nicht weit von dem Ort suchen, an dem der Sohn aus East LA aufgewachsen ist. Wenn man seine Werke hört, fühlt man sich in einen Umkreis von zwei Blocks seines Viertels versetzt - vom Spirituosengeschäft zum Plattenladen ,Sign of Music" am Whittier Boulevard und zurück zum Haus eines Freundes. In diesen zwei Blocks hört man Cumbia aus den Geschäften dröhnen, Punk-Proben aus einer Garage, Oldies aus dem Garten eines Nachbarn - eine Reizüberflutung, die Sie bis nach Hause begleitet, all diese Genres, die gleichzeitig in Ihrem Kopf erklingen. Für langjährige Fans von Quiñones' Musik ist das keine Überraschung. Er hat sich als einer der führenden Interpreten seiner Generation etabliert und seine Karriere der Vermittlung seiner einzigartigen Perspektive auf das Chicano-Soul-Songbook gewidmet. Doch vor Thee Sinseers, vor den üppigen Orchestrierungen und den perfekten Harmonien, die zu seinem Markenzeichen wurden, sammelte Quiñones erste Erfahrungen als Leiter verschiedener Begleitbands für jamaikanische Ska- und Dancehall-Acts, die durch Südkalifornien tourten. Er beschreibt diese Jahre als Reggae-College, in dem er von jedem jamaikanischen Künstler, der eine Platte herausgebracht hatte, angeschrien wurde. Diese Jahre der Ausbildung in Rocksteady und Roots-Reggae prägten alles, was danach kam - und auf seinem neuen Soloalbum ,Inna Soul Steady Situation" stellt Quiñones diese Einflüsse endlich in den Vordergrund.
Dub Versions zum legendären "Searching For The Jan Soul Rebels" Album von Jan Delay. Hier als Ltd Colored Vinyl LP Auflage (180g, nummeriert).
it “Seeadler” stechen Käpt'n Rummelsnuff und sein treuer Maat Asbach erneut kraftvoll in See und liefern ein Album, das keine Genres und Grenzen kennt. Zwischen rauer Elektronik, schweißtreibendem Schunkelpogo und hymnischer Strommusik entfaltet sich ein einzigartiges Klangbild, das gleichermaßen wuchtig wie gedankenreich ist. Rummelsnuff, bekannt für seine markante Mischung aus maritimem Charme und industrieller Power, bleibt sich auch auf diesem Werk treu: Mit Texten, die zwischen Seemannsgarn und tiefgründiger Symbolik oszillieren, und Sounds, die von stampfendem Maschinenbeat bis zu anrührenden Akkordeonklängen reichen.
“Seeadler” zeigt die gesamte Bandbreite des künstlerischen Schaffens dieses außergewöhnlichen Duos. Besonders auf Vinyl kommt die vom Käpt'n selbst betonte Aufteilung in Schunkelpogo und Tanzmusik zur
Geltung. Ein Album, das sowohl eingefleischte Rummelsnuff-Fans als auch interessierte Neulinge abholen wird.
I Talk To Water, the fifth album for Kompakt by Danish producer Kölsch, is the artist’s most personal statement yet. While all the trademarks that make his music so popular and powerful are still present – lush, melodic techno; swooping, trance-like figures; sensuous, shivery texturology – I Talk To Water is also a deep and intimate rapprochement with family and history, a beautiful, finely detailed document of loss and memory, and a tracing of the long, unbroken thread of grief that runs through our lives once we’ve lost those we loved.
The emotional core of I Talk To Water, then, is a cache of recordings by Kölsch’s father, Patrick Reilly, who passed away in 2003 from brain cancer. With time rendered elastic by the pandemic and its associated lockdowns, its sudden, alienating shifts in everyday living, Kölsch found himself reflecting on his father’s passing and ongoing spiritual presence, thinking about how best to memorialise such a significant figure in his own life. Those recordings opened a gateway, of sorts, for Kölsch to move through – a way to bring past and present together and entwine them in a sensitive, poetic manner.
Kölsch’s father was a musician – “touring in the sixties and seventies, in the Middle East especially, he was doing the whole hippy trail, playing guitar, and wrote some songs over the years,” he recalls. “But all in all, he decided to focus on family rather than pursue a musical career.” Reilly kept playing and writing music over the years, though Kölsch hadn’t listened to the material for some time: “I’d never had the guts to listen to it, because I just felt too fragile listening to his voice. It’s such a tough thing to go through.”
During the pandemic, though, Kölsch listened through the fragmented body of work that his father had produced over the years. “I decided I’m gonna finally release my dad’s music twenty years after his passing,” he reflects. “This whole album is about the process of loss, and for me it’s been one of my main driving forces in my musical life, the whole emotional aspect of whatever I’ve done has been based in that feeling that he’s not there anymore.”
Recordings of Reilly appear on three songs across I Talk To Water. His guitars drift pensively across “Grape”, offering a lush thread of melody that Kölsch wraps with clicking, driftwood rhythms and droning, melancholy bass. “Tell Me” is a lovely three-minute art song, a sadly beautiful reflection, minimally adorned with gentle keys and a muted pulse. And on the closing “It Ends Where It Began”, Kölsch lets his father’s acoustic guitar take centre stage for a lament that’s unexpectedly folksy, a guitar soli dream, which Reilly originally recorded in 1996. “He actually recorded it for my first album that never came out,” Kölsch reveals, “and I had it sitting around forever. That is purely him.”
These three imagined collaborations between father and son are poised and delicate. But their relationship also marks the gorgeous music Kölsch has made across the rest of I Talk To Water, from the itchy yet lush “Pet Sound” (titled in tribute to one of Reilly’s favourite albums), the flickering synths and yearning vocal samples that slide through “Khenpo”, the ecstatic shuddering that marks “Only Get Better”, or “Implant”’s slow-motion pans and subtle reveals.
There’s also the title song, where Kölsch is joined by guest Perry Farrell (Jane’s Addiction, Porno For Pyros), singing a mantra for internal reflection: “I talk to water / Searching for myself / Looking for answers / Oceans of you.” Farrell’s appearance brings another timbre, another spirit to the album, aligning neatly with his recent interest in electronic music. “He was completely taken by this idea of talking to water,” Kölsch says, thinking about the ways we collectively lean towards the natural world as a comfort and a listener, a guide through mourning, a way to map out the terrain of the heart. This mapping is something that Kölsch has proven remarkably adept at through the years; dance music for both body and mind, but also both for the here-and-now, and for the hereafter.
“I Talk To Water”, das fünfte Album des dänischen Produzenten Kölsch für Kompakt, ist zweifellos das persönlichste Statement des Künstlers bislang. Während alle Markenzeichen, die seine Musik so beliebt und kraftvoll machen, immer noch präsent sind – üppige, melodische Techno-Tracks; schwebende, tranceartige Elemente; sinnliche, fiebrige Texturen – ist “I Talk To Water” auch eine tiefe und intime Annäherung an Familie und Geschichte. Es ist ein wunderschönes, fein ausgearbeitetes Dokument des Verlusts und der Erinnerung, und es verfolgt den langen, ungebrochenen Faden der Trauer, der durch unser Leben läuft, sobald wir diejenigen verloren haben, die wir liebten.
Der emotionale Kern von “I Talk To Water” besteht aus Aufnahmen von Kölschs Vater, Patrick Reilly, der 2003 an Hirnkrebs verstarb. Durch die Pandemie und ihre damit verbundenen Lockdowns, die plötzlichen, entfremdenden Veränderungen im Alltag, fand Kölsch sich in Gedanken an den Tod seines Vaters und seine fortwährende spirituelle Präsenz wieder. Er überlegte, wie er eine so bedeutende Figur in seinem eigenen Leben am besten verewigen könnte. Diese Aufnahmen öffneten ihm sozusagen ein Portal, um Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden und sie auf sensible und poetische Weise zu verweben.
Kölschs Vater war Musiker – “er tourte in den sechziger und siebziger Jahren, vor allem im Nahen Osten, auf dem Hippie Trail, spielte Gitarre und schrieb im Laufe der Jahre einige Songs”, erinnert sich Kölsch. “Aber alles in allem entschied er sich, sich auf die Familie zu konzentrieren, anstatt eine musikalische Karriere zu verfolgen.” Reilly spielte und schrieb jedoch im Laufe der Jahre weiterhin Musik, obwohl Kölsch das Material lange Zeit nicht angehört hatte: “Ich hatte nie den Mut, es anzuhören, weil ich mich einfach zu zerbrechlich fühlte, seine Stimme anzuhören. Es ist so schwer, das durchzustehen.”
Während der Pandemie hörte sich Kölsch jedoch durch das fragmentierte Werk, das sein Vater im Laufe der Jahre produziert hatte. “Ich beschloss, die Musik meines Vaters zwanzig Jahre nach seinem Tod endlich zu veröffentlichen”, reflektiert er. “Dieses ganze Album handelt von dem Verlustprozess, welcher für mich generell eine der Hauptantriebskräfte in meinem musikalischen Leben ist. Der ganze emotionale Aspekt von dem, was ich getan habe, basierte auf dem Gefühl, dass er nicht mehr da ist.”
Auf “I Talk To Water” sind Aufnahmen von Reilly in drei Songs zu hören. Seine Gitarren ziehen nachdenklich durch “Grape”, bieten einen üppigen Melodiefaden, den Kölsch mit klickenden, treibenden Rhythmen und dröhnendem, melancholischem Bass umwickelt. “Tell Me” ist ein schönes dreiminütiges Kunstlied, eine traurig-schöne Reflexion, minimal geschmückt mit sanften Tasten und einem gedämpften Puls. Und auf dem Abschlusstrack “It Ends Where It Began” lässt Kölsch die akustische Gitarre seines Vaters im Mittelpunkt stehen, ein überraschend folkiger Klagegesang, den Reilly ursprünglich 1996 aufgenommen hatte. “Er hat es tatsächlich für mein erstes Album aufgenommen, das nie veröffentlicht wurde”, enthüllt Kölsch, “und ich hatte es ewig liegen.”
Diese drei erdachten Kollaborationen zwischen Vater und Sohn sind ausgewogen und zart. Aber ihre Beziehung prägt auch die wunderschöne Musik, die Kölsch im Rest von “I Talk To Water” geschaffen hat, angefangen bei dem nervösen, aber üppigen “Pet Sound” (benannt als Hommage an eines von Reillys Lieblingsalben), den flimmernden Synthesizern und sehnsüchtigen Vocal-Samples in “Khenpo”, den ekstatischen Erschütterungen in “Only Get Better” oder den langsamen Schwenks und subtilen Enthüllungen in “Implant”.
Es gibt auch den Titelsong, in dem Kölsch von Gast Perry Farrell (Jane’s Addiction, Porno For Pyros) begleitet wird, der ein Mantra für die innere Reflexion singt: “I talk to water / Searching for myself / Looking for answers / Oceans of you.” Farrells Auftritt bringt eine weitere Klangfarbe, einen weiteren Geist in das Album, der gut zu seinem jüngsten Interesse an elektronischer Musik passt. “Er war völlig fasziniert von der Idee, mit Wasser zu sprechen”, sagt Kölsch und denkt darüber nach, wie wir kollektiv zur Natur als Trost, Zuhörer, Führer durch die Trauer neigen, um die Gelände des Herzens zu kartieren. Diese Kartierung ist etwas, in dem Kölsch im Laufe der Jahre erstaunlich geschickt war; Tanzmusik für Körper und Geist, sowohl für das Hier und Jetzt, als auch für das Leben danach.
Die renommierte Singer-/ Songwriterin Katie Melua die Details zu ihrem kommenden neunten Studioalbum „Love & Money“ bekanntgegeben - ein atemberaubendes und höchst persönliches, insgesamt zehn Tracks umfassendes Werk, das einen tiefen Einblick gewährt, was innerhalb der letzten zwei Jahre in Katies Leben geschehen ist. Mit 56 Platinauszeichnungen in ihrer nunmehr zwei Dekaden andauernden Karriere ist Katie Melua zu einer der meistverkauften Künstlerinnen Großbritanniens avanciert, nachdem sie mit ihrem Debütalbum „Call Off The Search“ die Charts stürmte und anschließend nicht weniger als acht aufeinanderfolgende Top-10-Alben in Großbritannien veröffentlichte - zuletzt geschehen im Jahr 2020 mit dem „Album No. 8“.
Die Neuigkeit über die Veröffentlichung von „Love & Money“ am 24. März 2023 via BMG folgt auf die erst kürzlich erfolgte Bekanntgabe von Katies bevorstehender UK- und Europa-Tournee im April und Mai diesen Jahres, die mit einer Show in der legendären Royal Albert Hall in London am 16. Mai ein absolutes Highlight beinhaltet.
Produziert von Leo Abrahams (Ghostpoet, Brian Eno, Regina Spektor), wurde „Love & Money“ im Sommer 2022 in Peter Gabriels Real World Studios aufgenommen, während Katie mit ihrem mittlerweile neugeborenen Sohn schwanger war. Das Album ist eine exquisite Sammlung von Songs, die wesentlich von Dankbarkeit und einer Positivität geprägt sind, die sich mit einer neuen Liebe einstellt. Darüber hinaus geht es auch um Selbstakzeptanz angesichts von einschneidenden Veränderungen und wohl auch um den Versuch ist, „die Überzeugung loszulassen, dass Glück weniger schwer ist als das Gegenteil".
Katie Melua stammt ursprünglich aus Tiflis, Georgien, und hat es in jeder Hinsicht weit gebracht. Durch moderne Klassiker wie „The Closest Thing To Crazy" und „Nine Million Bicycles" unsterblich geworden, war ihr letzter Longplayer - das 2020 erschienene „Album No. 8“ - der bisher von der Kritik am meisten gelobte. Es zeigte eindrucksvoll, wie sie als Lyrikerin gereift ist, in dem sie sich sanft gegen den romantischen Idealismus in herkömmlichen Popsongs auflehnte und stattdessen nach etwas suchte, das sich näher an ihrer eigenen Erfahrung anfühlte. Doch ganz gleich, wann es das letzte Mal war, dass man mit ihr in Berührung gekommen ist, es gibt vermutlich keinen besseren Zeitpunkt, die Entwicklung von Katie Melua als Singer- / Songwriterin genauer unter die Lupe zu nehmen als jetzt mit der Veröffentlichung ihres neues, mittlerweile neunten Album „Love & Money“. Das Album wird sowohl digital als auch auf Vinyl und als Standard- oder auch Deluxe-CD erhältlich sein. Die Deluxe-CD enthält vier Bonustracks, darunter ein atemberaubendes Duett mit dem deutschen Künstler Philipp Poisel.
Mindcut presents the first solo ep with no one else than London based producer Ansome.
4 heavy techno tracks with industrial influences including massive Manni Dee remix.
Early Support by: Randomer, Perc, Truss, J.Tijn, Paul Birken, Rebekah, Paul Birken, Clouds, Dave Tarrida, Kamikaze Space Programme, Myler, Wire, Interferon, Forest People. Keepsakes, Luke Creed, G-23, Axel Sohns
Daniel Lopatin, Sohn russicher US-Einwanderer, hat sich als Oneohtrix Point Never mit experimenteller Elektronik einen Namen als talentierter Komponist erarbeitet. Er veröffentlichte drei Alben auf Minilabels, arbeitete mit Antony Hegarty als Sänger und mit Animal Collective als Festivalhoster (ATP) zusammen und schrieb neben Brian Reitzell die Musik zu Sofia Coppolas jüngstem Film "The Bling Ring". Lopatins musikalisches Schaffen wird von Kritikern mit einem zerbrochenem Spiegel verglichen, in dem sich Klänge aus der Vergangenheit brechen. Auch auf seinem Warp-Debüt "R Plus Seven" blinkt seine Neigung zum Experimentellen immer hervor, zeitgleich wagt er sich so nah wie nie zuvor an traditionelle Songstrukturen heran, so dass die zehn neuen Tracks zu gleichen Teilen aufwühlerisch wie hypnotisch wirken.
Opaque Cream Vinyl LP + Black Vinyl 7" Single. Der offizielle Soundtrack zu SIRAT, geschrieben und produziert von David Letellier alias Kangding Ray. Die Vinyl-Version des Albums ist auf opakem weißem Vinyl gepresst und enthält eine schwarze 7-Zoll-Single. Die CD wird in einem Digipack präsentiert. SIRAT spielt tief in der wilden Landschaft Südmarokkos und ist eine viszerale, atmosphärische Odyssee, die einen Vater (Sergi López) und seinen Sohn auf der Suche nach ihrer vermissten Tochter und Schwester begleitet. Ihre Reise führt sie durch das pulsierende Herz einer nomadischen Rave-Szene, in der Musik sowohl Wegweiser als auch Geist ist - ein eindringlicher Puls, der die Erzählung in die brennende Isolation der Wüste treibt. Im Mittelpunkt des Films steht sein faszinierender Original-Soundtrack, eine Fusion aus elektronischem Minimalismus und körnigen Klangtexturen, die die Themen des Films - Verschwinden, Verbindung und Befreiung - durch Klang unterstreichen.
Nach weltweit über einer Million verkaufter Einheiten erscheint das legendäre SCORPIONS-Debüt-Album
„Lonesome Crow“ pünktlich zum 60-jährigen Bandjubiläum am 27.02.2026 als komplett neu gemixte Auflage in transparentem Vinyl, als Digisleeve-CD und digital als Dolby Atmos-Mix. Unter der Aufsicht von
Stephan Plank, dem Sohn der 1987 verstorbenen Studioikone, wurden die Analog-Tonbänder in einem
modernen State-Of-The-Art-Verfahren von der Patina der letzten fünf Dekaden Jahre befreit und von
Grammy-Gewinner Hans-Martin Buff (Peter Gabriel, Prince etc.) in einen brandneuen Mix umgesetzt,
zusätzlich wurde das Original-Artwork um zahlreiche unveröffentlichte Fotos sowie jede Menge spannender
Making-Of-Anekdoten ergänzt. Ein Kultalbum erstrahlt in neuem Glanz!
„Es ist spannend, nochmal zurückzuschauen und sich daran zu erinnern, wie unsere verrückte Reise damals
angefangen hat“, erklärt Klaus Meine. „‘Lonesome Crow‘ ist eine Liebhaber-Platte für Die-Hard-Fans, die
tief in die Vergangenheit dieser Band eintauchen und unsere Wurzeln erkunden wollen. Die meisten sind
sehr überrascht, weil sie die Scorpions, die man heute kennt, darauf nur in Ansätzen wiederfinden. Trotzdem ist das Album ein wichtiger Punkt in unserer Geschichte, von dem aus wir uns immer weiterentwickelt
haben. Es ist eine irre Sache, nach 53 Jahren in die alten Bänder einzutauchen, neu zu remixen und neue
Klangfenster im Dolby Atmos-Sound aufzumachen.“
- Eyes Of The Stranger
- Starrider
- Teenage Rampage (The Sweet Cover)
- Disaster Dreamer
- Firestarter
- Exterminator
- Black Tattoo
- Sound Of Speed
- The Show Must Go On
Neon Yellow Vinyl
High Roller Records, neongelbes Vinyl, limitiert auf 450 Stück, 425 g/m² schwerer Kartonumschlag mit 5 mm Rücken, Textblatt, 8-seitiges Booklet, Poster. Transfer, Audio-Restaurierung und Mastering durch Patrick W. Engel bei TEMPLE OF DISHARMONY im April 2025. Schnitt durch SST Germany auf Neumann-Maschinen für optimale Qualität auf allen Ebenen. Die ultimative audiophile Neuauflage!
Die hochgeschätzten Euro-Metal-Pioniere OZ wurden 1977 in der kleinen finnischen Stadt Nakilla ursprünglich als Cover-Band gegründet. Die Band bestand aus Mark Ruffneck (bürgerlicher Name Pekka Mark) am Schlagzeug, Sänger Ape DeMartine (Tapani Hämäläinen), Bassist Tauno Vajavaara sowie Kario Elo an der Gitarre.
Nachdem man in jedem Winkel des Heimatlandes Finnland live gespielt hatte, zogen OZ 1983 nach Stockholm um und unterschrieben einen Vertrag bei Börje Forsbergs Label Tyfon Grammofon AB Börje Forsberg, auch als The Boss bekannt, war der Sohn von Bathorys Quorthon.
In der Folge avancierten OZ zu einer der wichtigsten Heavy-Metal-Bands Skandinaviens und nahmen insgesamt fünf Studioalben auf, eher im Winter 1991/92 das Ende kam.
Nach »OZ« (1982), »Fire In The Brain« (1983) sowie »III Warning« (1984) war »Decibel Storm« 1985 das vierte Album der finnischen Schweden.
- Young Love And Laughter
- Stop Using My Love
- If You Want You Can Be My Girl
- Do You Remember When
- Your Picture
- Catch You On The Rebound
- Some Kind Of Magic
- In My Dreams
- Magic Mary
- Made Me Change My Mind
- Mix Eighths Of Your Time
- Gonna Catch You
The Sha La Das sind Bill Schalda und seine talentierten Söhne Paul, Will und Carmine, die aus Staten Island, New York, stammen. "Your Picture", das zweite Album der Sha La Das und ihre erste Veröffentlichung auf dem Label Diamond West Records des Produzenten Tom Brenneck (Charles Bradley, Menahan Street Band, Lady Wray), ist ein weiteres einzigartiges Zeugnis der mitreißenden Kraft der Harmonie zwischen Blutsverwandten und eine Hommage an die dauerhafte Liebesgeschichte zwischen Bill und der Matriarchin der Familie, Linda. Spuren alter Erinnerungen flimmern durch "Your Picture". Bills klassisches Songwriting und üppige Gesangsarrangements werden in neues Territorium katapultiert und aktualisieren den Doo-Wop mit dem basslastigen Groove und dem wirbelnden Pop von Brennecks schlanker, räumlicher Produktion. "Wir haben einige psychedelische Klänge eingebracht und uns von Deep-Soul-Platten bis hin zu den Beatles und den Beach Boys inspirieren lassen", sagt Brenneck. Liebe strahlt aus "Your Picture" heraus und fließt aus den schimmernden Melodien, die Bill und seine Söhne produzieren, während sie ihren musikalischen Traum leben.
Aufgenommen live im Village Gate in New York City am 26. und 27. November 1963 mit den Pianisten Horace Parlan, Melvin Rhyne und Jane Getz sowie dem Bassisten Henry Grimes und dem Schlagzeuger Sonny Brown. Die Musik wurde ursprünglich für einen Dokumentarfilm aufgenommen. Die Bänder lagen 62 Jahre lang im Archiv, bis sie nun veröffentlicht wurden. Restauriert und gemastert von Matthew Lutthans im Mastering Lab anhand der Originalbänder. Die Deluxe-CD-Edition enthält ein umfangreiches Booklet mit seltenen Fotos und Liner Notes von Jan Persson, Tom Copi, Raymond Ross und anderen, neu in Auftrag gegebene Liner Notes der Autoren John Kruth und May Cobb sowie Interviews und Testimonials von Jane Getz, den Saxophon-Ikonen James Carter und Chico Freeman, dem Posaunisten Steve Turre, Adam Dorn – Sohn des langjährigen Kirk-Produzenten und -Förderers Joel Dorn – und anderen.
Nie zuvor veröffentlichte Live-Aufnahme aus dem Penthouse Jazz Club in Seattle vom 12. und 19. August 1967 mit dem Pianisten Rahn Burton, dem Bassisten Steve Novosel und dem Schlagzeuger Jimmy Hopps. Diese mitreißende Musik wurde ursprünglich vom Radio-DJ Jim Wilke für den Radiosender KING-FM aufgenommen. Übertragen von den Originalbändern, restauriert und gemastert von Matthew Lutthans im The Mastering Lab. Die limitierte Deluxe-Edition mit 2 CDs enthält ein umfangreiches Booklet mit seltenen Fotos und Liner Notes von Jan Persson, Tom Copi, Rolf Ambor und anderen, neu in Auftrag gegebene Liner Notes der Autoren John Kruth und May Cobb sowie Interviews und Testimonials von Saxophon-Ikonen wie James Carter und Chico Freeman, dem Posaunisten Steve Turre, Dorthaan Kirk, Adam Dorn – Sohn des langjährigen Kirk-Produzenten und -Förderers Joel Dorn – und anderen.
Eisenmund, the debut by Berlin-based Schimmel über Berlin is a thing of pounding, brittle beauty that seeks to continue on from where angst-ridden, early-eighties Berlin left off. Angular, monophonic synths, guitars that slice through with wiry yet melodic urgency, basslines that pulse with a taut, driven precision and drums that meld everything together. Liv Billerbeck’s vocals come from the middle distance, drifting between detached and desperate, as if transmitted through a wintery cityscape.
Title track Eisenmund jangles with reedy synths floating over a carpet of bass and mournful vocals dripping with a sense of loss. This mood spills over into the other tracks, like post-punk jewel Schreck with its iridescently lovely guitars.
Eisenmund is sharp, atmospheric, and quietly thrilling - proof that the shadows of the eighties can still dance under today's flickering lights. The album, immaculately produced by T-Rex, captures that classic post-punk mood of urban decay, late-night introspection and stubborn sense of motion, which for someone like me, who was there back in the day, seems utterly familiar without ever sinking into mere nostalgia.
Fiona Sangster (Xmal Deutschland)
Die Band Schimmel über Berlin ist eines der vielen Klanggesichter der Liv Billerbeck, ein Gesicht, das man niemals sieht, das im Verborgenen sich umblickt und agiert und das trotzdem aber in einer seltenen Klarheit erscheint. Man sieht es beim Hören, schemenhaft. Ihr Schaffen ist befallen vom West-Berlin der 1980er Jahre (Xmal Deutschland, Malaria etc.).
Eine Rolle, gerade in der musikalischen Brillanz und Produktionsraffinesse, spielt britischer Post-Punk, der sich sehr klar auch im treibenden Spiel von T-Rex (Bass + Produktion), Việt Phương Vũ (Gitarre) und Christian Ramisch (Schlagzeug – mit Phương übrigens bei der ebenfalls sehr guten Band NOJ) zeigt: The Sound, Killing Joke et. al.!
Es handelt sich bei dieser Musik um einen Sound mit retroesquem Anstrich, der spürbar eine vergangene Luft atmet, einer Nostalgie an eine ferne Zeit anheimfällt, die das Quartett ob ihres Alters nicht erlebt haben kann, und die vielmehr eine Sehnsucht bedeutet, in der Unerfüllbarkeit eine Melancholie mitbringt, eine Art treibende Traurigkeit spürbar macht. Das allein ist groß! Was weitergehend daran aber so interessant, besonders und wahnsinnig schön ist: Das klingt in Billerbecks Schaffen – und insbesondere hier, beim Schimmel über Berlin – nicht wie eine Kopie, ein Abklatsch, eine Reminiszenz oder das, was in der so called NNDW bald flächendeckend geschieht: das Anzapfen einer überholten Coolness. Denn etwas ist ganz gegenwärtig daran, in der Eigenständigkeit, macht einem eindringlich das Hier und Jetzt spürbar, auf unterschiedlichen Ebenen: Traurigkeit, ja, aber auch Bock, bis in die Morgenstunden auszugehen, schnellen Schrittes über rutschiges Kopfsteinpflaster zu traben. Musik dann wieder zum Verkrümeln in zugigen Altbauten, von Schreien über einen nebelbedeckten See im Umland Berlins.
Und eben kein Eskapismus, auch wenn die Musik zur Flucht taugte. Merkwürdig ist, dass in dieser Retroschleife dann etwas Märchenhaftes mitschwingt. Vielleicht liegt es auch in der authentischen 1980er-Jahre Produktion, in der immer wieder so ein Klimpern, ein Schellen durchkommt. Es mag aber auch an den Texten liegen, die etwas von Minnesang haben und in ihrer Klarheit, die aus der Kühle und den Kargheiten (der Vergangenheit, der Gegenwart, der Zukunft) entsteht, doch Wärme transportieren.
Wir hören darin heute, trotz all dem Bewusstsein für die Vergangenheit, den Sound einer seltenen Dichterin der Gegenwart. Das ist von einer Intensität, die einen bald absorbiert. Eisenmund etwa, das Titelstück, ist so ein Song, bei dem man sich hinsetzen oder gleich hinlegen muss. Da sind Dinge, die man nicht ändern kann. Wie geht das? Also: nach vorne, heftig, und dann aber so weich und traurig. Hätten Schimmel über Berlin die 1980er-Jahre dieser Stadt beschallt, sie wären hiermit, das mögen sie selbst vielleicht gar nicht hören, die Helden dieser Zeit gewesen. Eisenmund ist das tollste Album, das mir seit Jahren begegnet ist – und die bisherige Klimax dessen, was aus der Allee der Kosmonauten hervorgeht.
Und wenn man das alles so hört, aufmerksam hört, wird einem, obwohl das alles so ein einziger, riesiger Hit ist, völlig klar: Hier geht es nicht darum, irgendwo damit zu landen, irgendwo mitzumischen, erfolgreich zu sein oder in aller Munde. Hier geht es darum, einfach nur genau das zu machen, was es ist! Alles andere ist egal.
Der Klagegesang wird mich immer umwehen.
– Hendrik Otremba
- A1: Tattoo
- A2: Sleepwalker
- A3: I Parade Myself
- A4: Unburden
- A5: Better Him Than Me;
- B1: Something 99
- B2: Showtime, Valentine
- B3: Unburden, Unbound
- B4: The Dark Ride
- B5: I Absolve You
- B6: Shrinkwrapped
"Shrinkwrapped", das sechste Studioalbum von Gang Of Four, feiert 2025 sein 30-jähriges Jubiläum mit seiner ersten Vinyl-Veröffentlichung - remastered. Das Album wurde von Andy Gill und Jon King geschrieben und von Andy produziert. Einige der elf Tracks sind auf dem Soundtrack zum Film "Delinquent" von Peter Hall zu finden, darunter der Gang Of Four-Live-Favorit "I Parade Myself" und die Single "Tattoo". Das Album markierte eine Rückkehr der Kultband zu alter Form.
PRESSE:
- "Eine atemberaubende Sammlung von Lärm und Leidenschaft." – NME
- "Die härtesten Agitpopper des Punks sind zurück … mit zusätzlicher Hook und ihren typischen funkigen Grooves." – Vox
- "Dass Shrinkwrapped ein Kracher ist und ein Kracher wäre, egal wer es gemacht hat, ist ein Grund zum Feiern. Dass Andy Gill wieder ein gefährlicher Gitarrist ist, ist ein besonderer 'Stoppt die Presse, der verlorene Sohn kehrt zurück'-Kick." – All Music
Als Pianist Aaron Parks 2017 sein Trio-Album ”Find The Way” mit Bassist Ben Street und Schlagzeuger
Billy Hart bei ECM Records veröffentlichte, überschlugen sich die Kritiker geradezu vor Begeisterung, Peter
Bacon nannte es in den London Jazz News ”eine der schönsten Klaviertrio-Aufnahmen des Jahres”. Mit
”By All Means!!” knüpft Parks jetzt an dieses Album an und präsentiert sieben neue Eigenkompositionen,
darunter ergreifende Widmungen an seine Frau und seinen Sohn.
Parks erweitert sein Trio mit Ben Street und Billy Hart durch den Tenorsaxofonisten Ben Solomon zu
einem Quartett, um auf seinem dritten Blue Note-Album neue Klangpaletten für seine Musik zu erkunden.
Mit der ins Auge springenden Cover-Optik spielt er zudem auf die Ästhetik klassischer Blue-Note-Alben
an und verweist damit auf eine weitere Inspiration für seinen mal packend dynamischen, mal berührend
lyrischen Jazz mit starken Melodien.
Einaudi vs Einaudi – eine neue EP auf schwarzem Vinyl – ist die jüngste Zusammenarbeit des weltberühmten
Komponisten Ludovico Einaudi und seines Sohns. Leo Einaudi legt hier eine Neuinterpretation von acht
Stücken aus Ludovicos letztem chartstürmenden Album The Summer Portraits vor – einem persönlichen
Werk, das musikalisch von Kindheitserinnerungen an Familienurlaube erzählt.
Leo Einaudi, Multiinstrumentalist, Singer-Songwriter, Produzent und Arrangeur, spielt dabei mit allen
Klangfarben seines Könnens. Mit einer Karriere, die Songwriting, Filmmusik, Produktion und Livemusik
umfasst, hat er bereits mehrfach mit seinem Vater zusammengearbeitet – unter anderem an Soundtracks,
Theaterprojekten und Studioaufnahmen. »Zwischen Leo und mir gibt es ein starkes Band«, sagt Ludovico.
»Leo hat eine künstlerische Sensibilität, die mir wirklich nahegeht.« Und Leo ergänzt: »Die Auseinandersetzung mit der Musik meines Vaters war für mich eine Reise voller Entdeckungen – dieser Facettenreichtum
in seiner Musik! Immer wieder bin ich auf neue Feinheiten gestoßen, habe sie verarbeitet und schließlich
zu einer neuen Form gefunden.«
Auf Einaudi vs Einaudi verbindet Leo die üppigen Klänge und elektronischen Elemente von Stücken wie
»Rose Bay« mit bemerkenswerter künstlerischer Kraft. Pulsierende Rhythmen durchbrechen die Stille des
Originals und führen die immersive Klangwelt und hypnotischen Texturen an einen ganz eigenen Ort.
- A1: Robert & Robert (Mother Remix By Play Paul)
- A2: London Airport (Remix Xavier Jamaux)
- A3: Dans La Poussière Du Soleil / Un Amour De Soleil (Remix Kid Loco)
- A4: L’amour D’aimer (Remix Marc Collin – Nouvelle Vague)
- A5: L’aventure C’est L’aventure (Remix Alex Revox Jr)
- B1: Child Under A Leaf (Remix Vicarious Bliss)
- B2: Saint-Tropez (Remix Jazzy By Alex Revox Jr)
- B3: Retour De Lourdes (Remix Dj Cam)
- B4: Concerto Pour La Fin D’un Amour (Remix Play Paul)
- B5: Plus Fort Que Nous (L’amour Est) {Remix Philippe Cohen Solal (Gotan Project)
- B6: Young Freedom (Remix The Breathin’ Canyon)
Thierry Wolf und Frédéric Lai (Sohn des Komponisten) wählten rund zehn DJs aus, darunter bekannte Vertreter der French Touch-Szene, die für Sammlungen wie Hôtel Costes bekannt sind. Diese Künstler wurden mit der Aufgabe betraut, die Werke von Francis Lai neu zu interpretieren. Die DJs, die oft weniger bekannte Stücke auswählten, überraschen mit persönlichen Entscheidungen. So wählte Play Paul (Bruder von Guy-Manuel von Daft Punk) „Robert & Robert“, da es das letzte Stück war, das er mit seinem Vater hörte. Auch Philippe Cohen Solal von Gotan Project wählte „L’Amour est bien plus fort que nous“ als Epigraph auf dem Grabstein seiner Eltern.
Dieses Projekt verbindet musikalisches Erbe, Emotion und Innovation. Durch die Remixe erhält die Musik von Francis Lai eine frische Perspektive, während gleichzeitig seinem Pioniergeist gehuldigt wird.
- Two Crossed Keys
- Under Lanternlight
- Saturn Shadow
- Transmutation
- Prisoner Of The Moon
- Fiery End
- Lash Of The Tyrant
- Phantom
- Dashed On The Rocks
Die wilden Söhne Manchesters, Wode, kehren mit ihrem vierten Album „Uncrossing The Keys“ zurück und erweitern damit selbstbewusst ihren ohnehin schon beeindruckenden Sound, der auf einer düsteren Grundlage aus wildem Black Metal und eisernem Heavy Metal basiert. Nachdem sie sich von der eher geradlinigen Methodik ihres Debütalbums weiterentwickelt haben, haben Wode im Laufe ihrer Diskografie kontinuierlich Elemente aus verschiedenen dunklen Ecken des Undergrounds hinzugefügt, wobei ihr Songwriting schlanker, aber auch komplexer, fokussierter und melodischer denn je geworden ist.
„Uncrossing The Keys“ hat die Musik von Wode nicht milder gemacht, der Sound ist nach wie vor von Flammen und Wut durchdrungen, aber sie haben ein breiteres Spektrum an Stimmungen angenommen und malen mit schwärzeren, satteren Farbtönen als je zuvor. Zerklüftete Post-Punk-/Goth-Einflüsse leuchten düster in neuen Tracks wie „Saturn Shadow“ und dem verträumten Trance des atmosphärischen Instrumentalstücks „Phantom“. Das düstere Tempo und die majestätisch-nachdenkliche Stimmung der Single „Transmutation“ erinnern mit ihrer düsteren Unterströmung sowohl an Paradise Lost als auch an Amorphis, während das melancholisch-hymnische „Under Lanternlight“ mit dynamischen Melodien im Stil von Sentenced durchdrungen ist. Die Gitarren tragen manchmal einen traurigen Schimmer, ihre Hooks sind sowohl von Melancholie als auch von Bedrohung durchzogen und schweben mit Momenten elegischer Schönheit und dunkler Klage über dem Gemetzel. Der höllische, raue Gesang erhebt sich wie rituelle Gesänge aus einer anderen Zeit.
Wode beschwört Bilder einer Welt herauf, die sich ständig am Rande der Dämmerung befindet, und wirft im Verlauf der neun Tracks von „Uncrossing The Keys“ einen langen, kalten Schatten. Es herrscht ein Gefühl von Erhabenheit und Verfall, als hätte die Band ein Tor zu einem Reich geöffnet, in dem verfluchte Städte unter blutroten Himmeln schwelen und ihre Mauern ewig verlassene Hymnen widerhallen lassen. Als Ergebnis eines ständigen Evolutionsprozesses hat Wode einen wahrhaft gespenstischen und imposanten Blackened Heavy Metal geschaffen, der ein dunkles Banner hoch über einem riesigen und öden Königreich hisst.
- A1: Mbongé 2:58
- A2: Loango With Esther Abrami 3:45
- A3: Intra 2:44
- A4: Résurgence 2:44
- A5: Jour De Pluie 3:06
- A6: Puerto Plata 2:52
- B1: Seuls 2:48
- B2: As It Should Be 2:30
- B3: Amaël With Esther Abrami 2:32
- B4: Rose Bloom With Vienna Radio Symphony Orchestra & Irene D 3:59
- B5: Momentum 3:17
- B6: Umbra 3:13
- B7: The Ascendence 3:07
"Ephemeral Memory" ist das Debütalbum von Hip-Hop-Produzent, Komponist und Multi-Instrumentalist Braths, aka Thomas Horeczko, bei Sony Music. Darauf präsentiert der für seine Zusammenarbeit mit Hip-Hop Stars wie Apache 207, reezy, Nimo und Olexesh, Chapo102, oder Ezhel bekannte Musiker eigene instrumentale Kompositionen. Miniaturen für Soloklavier verbindet er mit gelayerten Streicherklängen und melancholischen Orchesterarrangements zu einer eigenen, atmosphärischen Klangwelt. Viele Instrumente hat Braths dabei selbst eingespielt, als Special Guests sind Esther Abrami und das ORF Radio-Symphonieorchester Wien auf dem Album zu hören. "Ephemeral Memory" ist für den 1998 in Paris als Sohn einer sudanesischen Mutter - einer Cellistin - und eines ukrainischen Vaters - einem Komponisten - geborenen Braths eine Hommage an die Geschichte seiner Familie und Vorfahren. Das Album thematisiert die Migrationserfahrung seiner eigenen Familie und die damit verbundenen, latenten Erinnerungen und komplexen Emotionen, die über Generationen fortbestehen. Erfahrungen wie Sklaverei und die Mühe Grenzen und Nationalitäten zu überwinden, spielen dabei eine Rolle. Braths wurde 1998 in Paris als Sohn einer sudanesischen Mutter, einer Cellistin, und eines ukrainischen Vaters, einem Komponisten, geboren und war von klein auf von Musik umgeben. Sein vielfältiger kultureller Hintergrund, bereichert durch jüdische und muslimische Wurzeln, hat seine mehrsprachige Identität als europäischer Weltbürger geprägt. Als klassisch ausgebildeter Geiger und versierter Musiker begann Braths seine musikalische Reise im Alter von vier Jahren und beherrscht sieben Instrumente, darunter Geige, Gitarre, Saxophon, Fagott und Klavier. Nach seinem Umzug nach Berlin, um Tontechnik und Jazzkomposition zu studieren, machte er sich schnell einen Namen in der europäischen Hip-Hop-Szene und arbeitete mit einigen den größten Künstlern des Genres zusammen, wie Apache 207, reezy, Nimo und Olexesh. In "Ephemeral Memory" kombiniert Braths seine facettenreichen Einflüsse zu einzigartigen, atmosphärischen Instrumentalkompositionen, die die Zuhörer dazu einladen, über ihre eigenen Geschichten und Emotionen nachzudenken.
- Nafwaya Fwaya
- Kalindawlo Ni Mfumu
- Elena
- Fosta Kayi
- Nalikwebele Sonka
- Shalapo
- Kapata Mukaya
- Bambi Balefi Sa Kumwabo
- Imbote
- Fodya
- Mayo Na Bwalya
- Tuli Beni Calo
Country, Township-Jazz und Pop-Hits aus der Hochphase der sambischen Freiheitsbewegung. Der Sänger, Gitarrist und Bandleader Alick Nkhata bewegt sich mühelos zwischen einsamem Country-Slide, Big-Band-Pop und luftdichten Gesangsharmonien, die alle ihre Wurzeln in Bemba- und anderen afrikanischen traditionellen Liedern und Rhythmen haben. Es ist eine schwindelerregende, umfassende und weitreichende Mischung von einem Künstler und Musikarchivar, der zur Stimme des Freiheitskampfes seines Landes wurde. Die Texte und die Musik spiegeln die Zeit wider - einsame ländliche Klagelieder wie ,Nafwaya Fwaya" und ,Fosta Kayi" driften entlang der Eisenbahnlinien in die städtischen Zentren und Kupferminen. "Nalikwebele Sonka (I Told You Sonka)", gesungen in ,Deep-Bemba`, verbindet honiggetränkte Jodler mit einer Warnung vor der Abwärtsspirale der Arbeitslosigkeit in den Townships, während "Mayo Na Bwalya" (Mother of Bwalya) die Bitte einer Mutter an einen traditionellen Singvogel ist, ihren missratenen Sohn zu führen. Lieder wie ,Shalapo", ,Kalindawalo Na Mfumwa" und sein größter Hit ,Imbote" vereinen Klavier, Big-Band-Hörner und sogar frühe elektronische Instrumente zu atemberaubenden synkretistischen Pop-Meisterwerken. Diese LP ist das erste Mal, dass seine Musik auf Vinyl wiederveröffentlicht wird. Auf hochwertigem schwarzem Vinyl mit 12-seitigem Deluxe-Booklet mit unveröffentlichten Fotos, Texten, Übersetzungen und Anmerkungen des NTS-Radiomoderators Jamal Khadar.
- Bar Open
- All This Violence - Live In Vienna
- All This Violence - Live In Dresden
Seit Mitte der 1980er Jahre prägt Caspar Brötzmann einen unverkennbaren Sound - infernal, radikal, kompromisslos. Unbeirrt verfolgt er seinen eigenen Weg, jenseits klarer Genregrenzen. Als Sohn des berühmten Saxofonisten Peter Brötzmann fand er früh seine künstlerische Identität und entwickelte eine einzigartige Klangsprache, die sich in brachialer Katharsis entlädt. Seine Musik ist keine Anpassung an Trends, sondern eine sensible, leidenschaftliche, fast autistisch anmutende Annäherung an Verzweiflung und Wut - und doch voller Hoffnung. Mit seiner virtuosen Eigenständigkeit am Instrument ist er eine Ausnahmeerscheinung. Ein atonaler Hendrix, made in Germany. Nach der Veröffentlichung seiner ersten Komposition "The Lovers And Destroyers" mit Caspar Brötzmann Bass Totem im Herbst 2024 veröffentlicht der international renommierte Gitarrist nun eine Platte mit seiner Band Massaker beim deutschen Label Exile On Mainstream. Es ist die erste Aufnahme der genreprägenden Band seit 26 Jahren nach dem letzten, 1999 erschienen Album "Mute Massaker". "It's a Love Song" besteht aus zwei unterschiedlichen Versionen seines Songs "All This Violence", die im Januar 2025 in Wien und Dresden mit Saskia von Klitzing (Drums) und Eduardo Delgado Lopez (Bass) aufgenommen wurden. Angesichts der aktuellen Weltlage entschied Brötzmann, mit "All This Violence" ein klares Zeichen zu setzen. Er selbst schreibt dazu: " Schon nach ein paar Augenblicken war klar: was ich hier hörte, hatte die Botschaft, die Kraft und spiegelt unser Zeitgeschehen wieder. Keine von meinen Studioaufnahmen hatte diese Power. Und das war nur die eine Seite, es bedeutete auch den Spalt zwischen Schwarz und Weiß zu finden, zwischen Hell und Dunkel und zwischen Leicht und Schwer, wohin mit all meinen anderen Songs? Lange, lange habe ich nach der Achse gesucht und völlig unerwartet stand sie plötzlich neben mir im Raum . . ."
- 23: (Live In Istanbul)
- Phased I
- Air Traffic Controller (Feat. Mcknasty & Tom Driessler)
- They're Just Not That Into Me Anymore (Feat. Mcknasty & Tom Driessler)
- H E R ? (Feat. Mcknasty & Tom Driessler)
- Phased Ii (Feat. Güya)
- Endlessly, I'm Erased (Feat. Leyla)
- A&C (Feat. Mcknasty & Tom Driessler)
Cenk Esens Name ist in der Londoner Jazzszene allgegenwärtig, wo er sich als gefragter Keyboarder etablierte. Der Sohn des wegweisenden türkischen Jazz-Fusion-Keyboarders Aydin Esen studierte am renommierten Berklee College of Music, zog nach London, und entwicklete sich zu einem der beeindruckendsten Pianisten der Szene, mit Auftritten u.a. im Kultclub Ronnie Scott. Nach mehreren hochgelobten Singles und seinem jüngsten Album "Chaos In The CBD", präsentiert Cenk nun sein neues Meisterwerk, die LP "Endlessly". Aufgenommen in den weltberühmten Air Studios mit den Weltklasse-Musikern MckNasty (drums) und Tom Driessler (bass), gelingt ihm ein wahrhaft fesselndes Hörerlebnis.
h 23 (Live In Istanbul) feat. MckNasty
[h] 23 (Live In Istanbul) [feat. MckNasty]
[h] 23 (Live In Istanbul) [feat. MckNasty]
Auf seinem neuen Album präsentiert der britische Multiinstrumentalist und Grammy-Gewinner Kaidi Tatham eine zukunftsorientierte und abwechslungsreiche Mischung aus eklektisch-elektronischem Jazz, in der Genres und Grenzen mit intergalaktischer Energie überschritten werden. Der heute in Belfast lebende Tatham ist seit Jahrzehnten eine innovative Kraft der britischen Black Music. Von den Anfängen als Broken Beat-Pionier (Bugz In The Attic) bis zum heutigen Keyplayer für DJ Jazzy Jeffs PLAYlist-Projekt inspirierte er weltweit Künstlerkollegen von Madlib bis Gilles Peterson und arbeitete u.a. mit Amy Winehouse, Mulatu Astatke, Soul II Soul, Leroy Burgess, Nubya Garcia, Slum Village, The Herbaliser und Marcos Valle zusammen. Als Featuregast dabei ist der fantastische MC Uhmeer (Jazzy Jeffs Sohn).
Werdet Zeuge, wie SCHÄDLICH & SÖHNE ihren musikalischen Giftschrank für euch öffnen und in diesen finsteren Zeiten, eurer kleinen und traurigen Welt mit ihrem neuen Album ein paar dunkelgraue Farbkleckse hinzufügen!
Lasst alle Hoffnung fahren, dies ist keine Musik für jedermann, und ganz sicher keine leichte Unterhaltung. Dies ist für Hörer, die des Denkens fähig sind, einen gesunden Galgenhumor besitzen und Spaß in der Tragik finden.
Werdet Zeuge, wie SCHÄDLICH & SÖHNE ihren musikalischen Giftschrank für euch öffnen und in diesen finsteren Zeiten, eurer kleinen und traurigen Welt mit ihrem neuen Album ein paar dunkelgraue Farbkleckse hinzufügen!
Lasst alle Hoffnung fahren, dies ist keine Musik für jedermann, und ganz sicher keine leichte Unterhaltung. Dies ist für Hörer, die des Denkens fähig sind, einen gesunden Galgenhumor besitzen und Spaß in der Tragik finden.
- Glück Auf Zeit
- Seelenverwandte Bordsteinkante
- Trip
- Momentmal
- Ivy
- Morgen Ist Frieden
- Weltflucht
- Eigenherr
- Erde
- Haus Im Wald
- Schlaflied
- Unter Kirschbäumen
Als Sohn der berühmten Theater- und Filmschauspielerin Angela Winkler ("Dark", "Die Blechtrommel") ist dem Berliner Songwriter, Theatermusiker, Technoproduzenten und Labelbetreiber Lasse Winkler der Kultur-Rummel bekannt. Engagieren tut er sich jedoch bislang vor allem in der berliner Technoszene und veröffentlicht spaßige Electro-Titel wie "Supermarkt" oder "Matjesfilet", die unter seinem Pseudonym Acud die Runde machen. Unter seinem Klarnamen arbeitet er nicht nur als Musikproduzent für "Tatort" und Theaterinszenierungen, sondern veröffentlicht deutschsprachige Pop-Musik. Das kommende Album "Weltflucht", welches unter anderem in einer Speisekammer in der französischen Auvergne aufgenommen wurde, geht auch mal tiefer unter die Haut. Teils in die Kopfstimme abdriftend, singt er über das berliner Lotterleben oder dem Drang nach Realitätsflucht, so wie er auf der anderen Seite die Schönheit des Moments frönt, angetrieben von der Kraft der Natur.
Es ist das Jahr 2012. No Future war gestern, Phon heißt jetzt dB und sogar das Internet hat sich halbwegs
durchgesetzt. Nun auch noch „auch“. Hast du nichts Besseres zu tun als die die ärzte zu hör’n?
Das Ende ist noch nicht vorbei. Die Beste Band der Welt ist jetzt eine Demokratie, ein Triumvirat
des guten Willens, eine GbR der Gerechtigkeit und sie haben viel zu viel Zeit, um sich nicht um den Rock
zu kümmern. Und natürlich um alle Phasen der engeren Beziehung zwischen Männern & Frauen & allen
anderen. Vom mehr oder weniger schüchternen Balzverhalten beim mehr oder weniger hoffnungsbeladenen ersten Fernblickkontakt bis zum passiv-aggressiven Psychoterror der Post-Partnerschaft. Philosophisch
wird’s obendrein.
„zeiDverschwÄndung“ fragt nach dem Sinn unseres Daseins und ob wir nicht einfach mal irgendwas anderes machen sollten, als Fan von BelaFarinRod zu sein. „Tamagotchi“ stellt den schwierigen ethischen
Problemen im beginnenden Zeitalter der Künstlichen Intelligenz eine wahre Hymne an Emotion entgegen.
„Waldspaziergang mit Folgen“ liefert einen ganz neuen Denkansatz der Theosophie. „M&F“ hingegen
wollen in aller Regel einfach nur in allen Konstellationen poppen.
die ärzte: Jetzt mit der absoluten Leere, ordentlich HeyHey!, einem Gott im Regal und der entscheidenden
Frage: Ist das noch Punkrock?








































