Ben Pest and ARA-U unite for the next release on No Static / Automatic. Kaos Sympatic EP started life with the pair recording jams of various vintage studio kit, including an EMS VCS3, Roland VP330 and an Orgon Systems prototype known only as the “Silver Box”, which developed into full tracks over subsequent sessions. Ben Pest has been busy releasing high grade club tracks including collabs with Radioactive Man and Kursa for Asking For Trouble and Love Love Records last year, and with solo EPs dropping on Cultivated Electronics and Posh End music. Here he links with NS/A boss ARA-U, turning out some of their headiest material to date.
The EP kicks off with ‘Err Hello’, it’s wholly discordant, lairy, and unapologetically weird. ‘‘Get A Grip’ drifts in with hallucinatory wafts of sound over a warped riff, building into a granular, distorted headfuck of a hoover-bass moment. This one will make the subs rattle on the right side of distortion. On the B Side title track ‘Kaos Sympatic’ gets stuck in with a big broken beat and guttural sub that transforms into a techno drop to drive this track home. Finishing up, ‘Slapback’ serves up a cut of high energy electro funk, coming off like classic ERP on heat. Limited edition purple vinyl.
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Die Gang aus Stockton-on-Tees ist zurück, denn es gibt noch so viel zu erledigen. Mit "Anchorage" veröffentlichen YOUNG REBEL SET ihren ersten neuen Song seit 2013, und veröffentlichen im September 2025 die "Sun" EP an - die erste Veröffentlichung der britischen Indie-Pub-Rocker seit dem Tod ihres Sänger Matty Chipchase im Dezember 2019. Doch "Anchorage" ist mehr als nur ein Comeback-Song, er ist ein Stück Geschichte. Geschrieben wurde der Song bereits 2012, während der Arbeiten am zweiten Album "Crocodile". Live gespielt wurde er damals in Originalbesetzung bereits, doch nun, über zehn Jahre später, wurde er auch aufgenommen. Und zwar in den legendären Abbey Road Studios in London - erstmals steht Sänger Tom Blackwell am Mikrofon. Seine Stimme bringt eine raue Wärme in den Sound der Band, der Matty Chipchase Respekt entgegnet, ohne zu versuchen, ihn zu imitieren.
Nach einer kurzen Auszeit melden sich die Jungs aus Torgau zurück, die Richtung ist geklärt, ab jetzt geht es nur noch vorwärts. Der Einfachheitshalber und um es nicht zu vergessen, heißt ihre dritte VÖ dann auch "Vorwärts". THE COCKHEADS gehen eher sparsam mit ihren Akkorden um, ist ja auch nicht Kunst, sondern Punkrock. Ehrliche Mucke ohne Schnörkel, schnelle Beats und eingängige Melodien, drei Akkorde mit ,Doppel-Wumms". Sound im Stil der frühen Achtziger, als NDW noch Punkrock war. Ähnlich verhält es sich auch mit den Texten, einfach und eingängig. Kernaussage, zwei, drei Sätze drumrum, mehr is nicht und braucht's auch nicht. 14 Wörter reichen der Band für den Song ,DDR". Kernaussage:'grau und 20 Jahre hinterher', war ja 'ne Mangelwirtschaft, da gab es halt nicht so viel, auch nicht Wörter. Themen des Alltags mit der Sprache des Alltags. Ob Nazi-Stress, Liebe oder machtgeile Studie-Punker, die Thematik wird auf den Punkt gebracht und die Kernaussage so oft wiederholt bis der Letzte es versteht. Der Sound von THE COCKHEADS ist zwar schlicht, aber genau das macht ihn gefährlich, er setzt sich fest und lässt nicht mehr locker. Noch Stunden nach dem Konsum wippt man in seinem Takt. Gewarnt sei hier besonders vor dem Titeltrack, sein Genuss kann als Nebenwirkung einen Ohrwurm erzeugen! Gute Musik kann so einfach sein. 7 Stücke Minialbum, einseitig bespieltes, pinkes, 180gr Vinyl!
Lathe of Heaven kehren mit ihrem zweiten Album Aurora zurück, einer kühnen Erweiterung ihrer klanglichen und thematischen Palette, die sich wie eine Reihe lebendiger, emotionaler Vignetten entfaltet. "Aurora" ist eine bisher unerforschte Variante des Lathe of Heaven-Sounds, die eine delikate Balance zwischen ihren Punk-Wurzeln und einer fesselnden New-Wave- und 80er-Jahre-Post-Punk-Ästhetik bietet, die Einflüsse aus dem britischen und finnischen Post-Punk der mittleren 80er-Jahre mit subtilen Nuancen aus dem Underground-Pop der 90er-Jahre und der Gegenwart kombiniert. Aufgenommen mit Ben Greenberg bei Circular Ruin und gemastert von Brad Boatright, ist das Album klanglich beeinflusst vom melodischen Rock von The Cure, Musta Paraatis Gothic-Post-Punk-Synthie und intensivem Schlagzeugspiel und A Flock of Seagulls' Art-Pop-Gesang und Gitarrenriffs. Textlich schreckt Aurora nicht vor schweren Themen zurück. Aurora ist als eine Sammlung von Science-Fiction-Kurzgeschichten gedacht, die von Themen wie Antikolonialismus, Vielfalt und Gleichberechtigung beeinflusst sind und sich in den Texten niederschlagen. Diese Geschichten sind von den Romanen von Ursula K. le Guin, Octavia Butler, Greg Egan und Peter Watts inspiriert und führen den Hörer in mythische, kühne und etwas beunruhigende Realitäten. Der Titeltrack "Aurora" spielt in einer dystopischen Zukunft, in der die Erde aufgrund von nuklearem Fallout längst verlassen ist - er erforscht Themen wie Verlust, Liebe und Hingabe. "Oblivion" befasst sich mit dem Phänomen der semantischen Sättigung - wenn man ein Wort oft genug sagt, verliert es seine Bedeutung. "Exodus" ist eine Neuinterpretation des Schiffsparadoxons von Theseus und erzählt von der Erfahrung, das Bewusstsein in einen neuen, perfekten Körper zu übertragen. An anderer Stelle steht "Portrait of a Scorched-Earth" für einen direkten Akt des Widerstands. Als einer der emotionalsten Songs des Albums bricht er mit der üblichen lyrischen Abstraktion der Band und ist eine schonungslose Abrechnung mit den Schrecken der modernen Kriegsführung und der Vertreibung, die in der gelebten Tragödie von Gaza wurzelt. Lathe of Heaven hoffen, dass "Aurora" ein breites Spektrum an Emotionen hervor ruft und zum Nachdenken über den Zustand unserer Realität und der Menschheit anregt. Es ist literarisch, ohne prätentiös zu sein, politisch, ohne zu predigen, und emotional, ohne mit der Wimper zu zucken. Jeder Song hält ein Stück eines zerbrochenen Spiegels, und was zum Vorschein kommt, ist eine prismatische, verwundete Schönheit, die mit tausend Gesichtern zurückstarrt. "Aurora" erhebt den Anspruch, "ohne Angst in das traumlose Vergessen zu zittern". Sie sind herzlich eingeladen.
"Anti Todo" is Eskorbuto's most celebrated album, recorded in the shortest time imaginable and released in 1985. It shows what the Spanish punk band did best: hitting the studio with as much raw energy, provocation, inspiration, and natural talent as possible. A new remastering for this edition has given the album the richer, more vibrant sound it always deserved. We can once again enjoy the urgency, simplicity, and rage of this refreshed "Anti Todo", a true classic recorded at Eskorbuto's peak of their creativity and energy. It includes a large poster and insert with notes. DESCRIPTION 1985 was a landmark year for punk rock in the Basque country, and possibly for the whole of Spain. Punk merged with the Basque Radical Rock (Rock Radikal Vasco or RRV) movement, although this was not necessarily always the case. For instance, Eskorbuto invariably kept their distance from the movement and everything related to it. Hardship was part and parcel of Eskorbuto's life and musical career. All their albums were recorded in the shortest time imaginable, partly due to tight budgets (studios were expensive, labels were close-fisted), and partly because Josu and Jualma needed to spend the money on other things_ When it came to recording "Anti Todo", Eskorbuto stuck to what they did best: hitting the studio with as much raw energy, provocation, inspiration, and natural talent as possible. It was their best record and we have to ask: what would Eskorbuto have been capable of if they had more time, a bigger budget, and tighter control? The song 'Tamara' was practically composed on the spot in the studio in less than two recording days, as was much of 'Ha llegado el momento'. The experienced sound technician did an outstanding job, but a new remastering for this rerelease has given the album the richer, more vibrant sound it always deserved. We can once again enjoy the urgency, simplicity, and rage of this refreshed "Anti Todo", a true classic in our musical history, originally released in 1985 at Eskorbuto's peak of their creativity and energy. This edition of the album includes a large poster and insert with notes.
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"Songs in the Key of Yikes" ist ein typisches Superchunk-Album: viszeral und zeitlos und verdammt eingängig - ein kathartischer Balsam für diese bedrückenden Zeiten. "Bruised Lung" - "No Hope" - "Care Less" - "Climb the Walls" - "Everybody Dies". Wenn man die Trackliste von "Songs in the Key of Yikes" überfliegt, fragt man sich unweigerlich: Sind Superchunk okay? In einer Welt, die wohl düsterer ist als die, die "Wild Loneliness" (2022) oder "What a Time to Be Alive" (2018) begrüßte, geht es uns da überhaupt noch gut? "Es war schon immer so, dass jeder etwas durchmacht, von dem man vielleicht nichts weiß", bemerkt Mac McCaughan. "Das gilt derzeit mehr denn je - aber es ist auch so, dass wir alle gemeinsam etwas durchmachen. Angesichts dessen, was nützt Kunst und wo findet man Glück? (Spoiler-Alarm: Ich weiß es nicht.)" Auf der Suche nach einer Antwort entfesselt "Songs in the Key of Yikes" einen Sound, der triumphierend und hell in der Dunkelheit ist, "Majesty Shredding" im Overdrive. Die Lead-Single ,Is It Making You Feel Something" gibt früh den Ton an, wobei die Band - McCaughan, Laura Ballance, Jim Wilbur und Laura King - aus dem Potenzial für Freude eine Hymne baut und in schlammverschmutzte Gewässer taucht und mit einer Perle wieder hochkommt. "No Hope" ist ähnlich widerstandsfähig, McCaughans Texte zeichnen ein niederschmetterndes Bild, bevor sie in den titelgebenden Refrain übergehen. Er wiederholt den Satz neun Mal, macht eine Pause und verwandelt die Stimmung vollständig, indem er den Gesang mit der Zeile "and here we are singing" unterbricht. Der Text ist scharf, gleichzeitig eine einfache Beobachtung und eine tiefgründige Aussage über das Sein, die erdrückenden Nächte und endlosen Tage, aber McCaughans Stimme findet eine gewisse Süße darin, durchgehalten zu haben und dies auch weiterhin zu tun. Paradoxerweise grenzt die Energie von "Songs in the Key of Yikes" an Euphorie und bricht manchmal sogar in sie aus, wie in "Stuck in a Dream", das wie eine oasenartige Fata Morgana zwischen "Everybody Dies" und "Train on Fire" auftaucht, ein voller Sprint, der die Menge begeistert und sich zum Pogen im Pit eignet. "Care Less" ist ein düsterer, komischer Spiegel dieser Energie, ein Garage-Jam, in dem ein scharfzüngiger McCaughan Zuflucht vor dem Sturm sucht, indem er so tut, als würde er nicht direkt vor seiner Tür toben. Diese Strategie funktioniert nicht. Natürlich funktioniert sie nicht. Es ist ein Song auf einem Superchunk-Album, und Superchunk-Alben sind Argumente gegen Engstirnigkeit und für Partys, die groß genug sind, um alle zu beherbergen. Dieses Album begrüßt nicht nur Laura King nach zwei Jahren als Tour-Schlagzeugerin in der Band, sondern enthält auch Beiträge von Rosali Middleman ("Bruised Lung" und "Everybody Dies"), Bella Quinlan und Holly Thomas von Quivers ("Cue") und der Tour-Bassistin Betsy Wright ("Care Less"). Das Album wurde von Paul Voran (The Menzingers, Hurray for the Riff Raff) und Eli Webb produziert und von Mike Montgomery (The Breeders, Protomartyr) gemischt. Gemeinsam kommen sie zu keinem Ergebnis darüber, was gute Kunst in Krisenzeiten ausmacht und schaffen gleichzeitig großartige Kunst.
"Songs in the Key of Yikes" ist ein typisches Superchunk-Album: viszeral und zeitlos und verdammt eingängig - ein kathartischer Balsam für diese bedrückenden Zeiten. "Bruised Lung" - "No Hope" - "Care Less" - "Climb the Walls" - "Everybody Dies". Wenn man die Trackliste von "Songs in the Key of Yikes" überfliegt, fragt man sich unweigerlich: Sind Superchunk okay? In einer Welt, die wohl düsterer ist als die, die "Wild Loneliness" (2022) oder "What a Time to Be Alive" (2018) begrüßte, geht es uns da überhaupt noch gut? "Es war schon immer so, dass jeder etwas durchmacht, von dem man vielleicht nichts weiß", bemerkt Mac McCaughan. "Das gilt derzeit mehr denn je - aber es ist auch so, dass wir alle gemeinsam etwas durchmachen. Angesichts dessen, was nützt Kunst und wo findet man Glück? (Spoiler-Alarm: Ich weiß es nicht.)" Auf der Suche nach einer Antwort entfesselt "Songs in the Key of Yikes" einen Sound, der triumphierend und hell in der Dunkelheit ist, "Majesty Shredding" im Overdrive. Die Lead-Single ,Is It Making You Feel Something" gibt früh den Ton an, wobei die Band - McCaughan, Laura Ballance, Jim Wilbur und Laura King - aus dem Potenzial für Freude eine Hymne baut und in schlammverschmutzte Gewässer taucht und mit einer Perle wieder hochkommt. "No Hope" ist ähnlich widerstandsfähig, McCaughans Texte zeichnen ein niederschmetterndes Bild, bevor sie in den titelgebenden Refrain übergehen. Er wiederholt den Satz neun Mal, macht eine Pause und verwandelt die Stimmung vollständig, indem er den Gesang mit der Zeile "and here we are singing" unterbricht. Der Text ist scharf, gleichzeitig eine einfache Beobachtung und eine tiefgründige Aussage über das Sein, die erdrückenden Nächte und endlosen Tage, aber McCaughans Stimme findet eine gewisse Süße darin, durchgehalten zu haben und dies auch weiterhin zu tun. Paradoxerweise grenzt die Energie von "Songs in the Key of Yikes" an Euphorie und bricht manchmal sogar in sie aus, wie in "Stuck in a Dream", das wie eine oasenartige Fata Morgana zwischen "Everybody Dies" und "Train on Fire" auftaucht, ein voller Sprint, der die Menge begeistert und sich zum Pogen im Pit eignet. "Care Less" ist ein düsterer, komischer Spiegel dieser Energie, ein Garage-Jam, in dem ein scharfzüngiger McCaughan Zuflucht vor dem Sturm sucht, indem er so tut, als würde er nicht direkt vor seiner Tür toben. Diese Strategie funktioniert nicht. Natürlich funktioniert sie nicht. Es ist ein Song auf einem Superchunk-Album, und Superchunk-Alben sind Argumente gegen Engstirnigkeit und für Partys, die groß genug sind, um alle zu beherbergen. Dieses Album begrüßt nicht nur Laura King nach zwei Jahren als Tour-Schlagzeugerin in der Band, sondern enthält auch Beiträge von Rosali Middleman ("Bruised Lung" und "Everybody Dies"), Bella Quinlan und Holly Thomas von Quivers ("Cue") und der Tour-Bassistin Betsy Wright ("Care Less"). Das Album wurde von Paul Voran (The Menzingers, Hurray for the Riff Raff) und Eli Webb produziert und von Mike Montgomery (The Breeders, Protomartyr) gemischt. Gemeinsam kommen sie zu keinem Ergebnis darüber, was gute Kunst in Krisenzeiten ausmacht und schaffen gleichzeitig großartige Kunst.
"Songs in the Key of Yikes" ist ein typisches Superchunk-Album: viszeral und zeitlos und verdammt eingängig - ein kathartischer Balsam für diese bedrückenden Zeiten. "Bruised Lung" - "No Hope" - "Care Less" - "Climb the Walls" - "Everybody Dies". Wenn man die Trackliste von "Songs in the Key of Yikes" überfliegt, fragt man sich unweigerlich: Sind Superchunk okay? In einer Welt, die wohl düsterer ist als die, die "Wild Loneliness" (2022) oder "What a Time to Be Alive" (2018) begrüßte, geht es uns da überhaupt noch gut? "Es war schon immer so, dass jeder etwas durchmacht, von dem man vielleicht nichts weiß", bemerkt Mac McCaughan. "Das gilt derzeit mehr denn je - aber es ist auch so, dass wir alle gemeinsam etwas durchmachen. Angesichts dessen, was nützt Kunst und wo findet man Glück? (Spoiler-Alarm: Ich weiß es nicht.)" Auf der Suche nach einer Antwort entfesselt "Songs in the Key of Yikes" einen Sound, der triumphierend und hell in der Dunkelheit ist, "Majesty Shredding" im Overdrive. Die Lead-Single ,Is It Making You Feel Something" gibt früh den Ton an, wobei die Band - McCaughan, Laura Ballance, Jim Wilbur und Laura King - aus dem Potenzial für Freude eine Hymne baut und in schlammverschmutzte Gewässer taucht und mit einer Perle wieder hochkommt. "No Hope" ist ähnlich widerstandsfähig, McCaughans Texte zeichnen ein niederschmetterndes Bild, bevor sie in den titelgebenden Refrain übergehen. Er wiederholt den Satz neun Mal, macht eine Pause und verwandelt die Stimmung vollständig, indem er den Gesang mit der Zeile "and here we are singing" unterbricht. Der Text ist scharf, gleichzeitig eine einfache Beobachtung und eine tiefgründige Aussage über das Sein, die erdrückenden Nächte und endlosen Tage, aber McCaughans Stimme findet eine gewisse Süße darin, durchgehalten zu haben und dies auch weiterhin zu tun. Paradoxerweise grenzt die Energie von "Songs in the Key of Yikes" an Euphorie und bricht manchmal sogar in sie aus, wie in "Stuck in a Dream", das wie eine oasenartige Fata Morgana zwischen "Everybody Dies" und "Train on Fire" auftaucht, ein voller Sprint, der die Menge begeistert und sich zum Pogen im Pit eignet. "Care Less" ist ein düsterer, komischer Spiegel dieser Energie, ein Garage-Jam, in dem ein scharfzüngiger McCaughan Zuflucht vor dem Sturm sucht, indem er so tut, als würde er nicht direkt vor seiner Tür toben. Diese Strategie funktioniert nicht. Natürlich funktioniert sie nicht. Es ist ein Song auf einem Superchunk-Album, und Superchunk-Alben sind Argumente gegen Engstirnigkeit und für Partys, die groß genug sind, um alle zu beherbergen. Dieses Album begrüßt nicht nur Laura King nach zwei Jahren als Tour-Schlagzeugerin in der Band, sondern enthält auch Beiträge von Rosali Middleman ("Bruised Lung" und "Everybody Dies"), Bella Quinlan und Holly Thomas von Quivers ("Cue") und der Tour-Bassistin Betsy Wright ("Care Less"). Das Album wurde von Paul Voran (The Menzingers, Hurray for the Riff Raff) und Eli Webb produziert und von Mike Montgomery (The Breeders, Protomartyr) gemischt. Gemeinsam kommen sie zu keinem Ergebnis darüber, was gute Kunst in Krisenzeiten ausmacht und schaffen gleichzeitig großartige Kunst.
Mit Bobby"s Place veröffentlicht der Chicagoer Musiker, Performer und Provokateur Bobby Conn sein bislang vielleicht persönlichstes und zugleich absurdestes Werk - ein Konzeptalbum mit zwei Seiten, zwei Welten, zwei Persönlichkeiten. Bekannt wurde Conn in den 1990er-Jahren als Teil der No-Wave- und Performance-Szene Chicagos, wo er mit einer Mischung aus Glam, Funk, Satire und politischem Theater schnell Kultstatus erlangte. Seine Alben erschienen u.a. bei Thrill Jockey, seine Liveshows sind legendär - überbordend, ironisch, unbequem. Bobby"s Place ist ein Album mit doppeltem Boden: Side A entführt in eine psychedelische Klangwelt aus Synthesizern, Holzbläsern und Handtrommeln - ein astrales Zelt, in dem Bobby Conn zwischen Realität und Traum driftet. Side One hingegen ist der Soundtrack zu einer fiktiven Sitcom, in der Bobby in jeder Folge ein neues Business gründet - und scheitert. Die Musik dazu: sechs straffe, energiegeladene Glam-Rock-Stücke mit Biss und Humor. "Ich wollte ein Album machen, das sich wie Fernsehen anfühlt - aber mit der Emotionalität eines Traums", sagt Conn selbst. Bobby"s Place ist ein Ort zwischen Pop und Performance, zwischen Eskapismus und Gesellschaftskritik - typisch Bobby Conn, und doch ganz neu.
Are you ready for seconds? Feed LA are back once again with their sophomore full-length album, "More Feed’.
With each release, Feed LA lifts away from familiar forms, offering listeners both inventive improvisations and unexpected harmonic textures. Based in Berlin, the band weaves freely across experimental jazz, punchy funk, and low rock treadings. Sidestepping neat categories and market gridlines, the group leans into the joy of jazz music—rich in wandering detours and pivoting surprises. Feed LA's tracks unfurl before our ears, inviting listeners to the intricate conversations between players, where every murmur, pause, and sudden spark waits to be discovered.
They describe their style as "Free Pop”, a blend of jazz, funk, and pop instrumentation, with a touch of vocal accompaniment.
Get a second helping of Feed LA's unique musical sounds with their newest album, "More Feed,” now available on black vinyl LP and compact disc. Only on Mighty Eye Records!
Cleaning Out The Empty Administration Building ist Ross Farrars neuestes Werk aus rohem, gesprochenem Wort und experimentellem Sounddesign, hier präsentiert unter dem Namen R.J.F.. Der Frontmann der amerikanischen Bands Ceremony und SPICE begann dieses Soloprojekt zunächst als persönliche Herausforderung: Songs von Grund auf selbst zu schreiben, sich mit Instrumenten vertraut zu machen und dabei zugleich sein Unterbewusstsein freizulegen. Dabei ging es weniger um musikalische Virtuosität als um Verletzlichkeit - darum, etwas Ehrliches aus einem ungeschützten, unbearbeiteten, unpolierten Moment zu ziehen, kompromisslos amateurhaft und rein.Diese Sammlung zeigt Farrar im offenen, poetischen Dialog: mit Drumloops und gefundenen Klängen, durchbrochen von Gitarren, Bass und Tasteninstrumenten. Nach über zwanzig Jahren in der vertrauten wie chaotischen Welt von Band-Kollaborationen, legt Farrar all das ab - als Experiment. Das Ergebnis ist unverwechselbar und bewegend.Farrars Punk-Pathos ist in Spuren vorhanden, doch seine deutlichsten Einflüsse stammen von repetitiven Musikformen: Drone, No-Wave, Avant-Jazz und darüber hinaus. Seine nüchternen Texte erinnern an Lou Reed, Rowland S. Howard und andere große Exzentriker. Farrars Texte kreisen um Liebe, Sucht, Vaterschaft und das Leben in der heutigen Welt. ,Ich wollte Bilder schaffen, die die Menschen klar vor sich sehen können", sagt er. Farrar unterrichtete früher Schreiben und Literatur - und wendet hier ein einfaches Prinzip an, das er auch seinen Schülern mitgab: Nicht zu viel nachdenken. ,Ich habe mir einfach gesagt: Diese Songs sollen Spaß machen. Sie sollen nicht stressig sein. Zwei, drei Takes aufnehmen und dann gut ist. Nicht über jedes Geräusch den Kopf zerbrechen. Mach einfach das, was natürlich aus dir herauskommt - und wenn es sich gut anfühlt, dann nimm es."Aus hunderten freier Songs, die Farrar in den letzten Jahren mit geliehenem Equipment aufgenommen hat, kristallisierte sich dieses Album langsam heraus. ,Es kam einfach immer wieder."Der Ton von Cleaning scheint die Zeit zu verbiegen, versetzt die Hörer in eine Art Gang voller Songs, bei denen jede Tür in einen neuen Raum führt - Räume, die oft auf unheimliche Weise vertraut wirken. Der gurgelnde Bass des Openers ,Advance" taucht auch in anderen Stücken wieder auf, etwa im gespenstischen ,Ovidian", benannt nach Ovids Metamorphosen, in dem Farrar über das Wunder der Veränderung sinniert - begleitet von fernen Glockenklängen. Instrumentalstücke wie ,Gravity Hill" - ein Flattern aus Synth-Brummen und statischem Rauschen - oder ,Frogs", mit Saiteninstrumenten und perkussivem Topfschlagen, wirken wie tranceartige Zwischenspiele und verstärken die Wirkung der Texte drumherum.,Exile" blickt zurück auf Verluste, die sich nicht mehr reparieren lassen: ,So much of your heart caught in my exile", singt Farrar mit sanfter Resignation - über einer einsamen Klaviermelodie und schlingernden Gitarrenakkorden. Es ist das strukturierteste Stück der Sammlung und erinnert daran, dass Farrar ein Gespür für melodische Linien besitzt.Das Album endet mit ,Traveling Light From Afar", deutlich schneller als alle vorherigen Songs. Hier, über einem stoischen Motorik-Beat, spricht Farrar das zentrale Thema des Projekts direkt an:,I've been so young in my old age / Selfish & self-pitying / But that's just narcissism - man."Genau dieser Balanceakt - zwischen schonungsloser Selbstbefragung und der Klarheit, die mit dem Älterwerden kommt - schafft Raum für Entwicklung. Farrar leert das Gebäude - Zeile für Zeile.
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Der schwüle Ton von Eliana Glass ist nicht zu überhören - sie wechselt zwischen einer unkonventionellen, suchenden Qualität und ihrer ergreifenden, ehrfurchtgebietenden Bandbreite. Auch ihr Klavierspiel besitzt dieses mitreißende Hin und Her zwischen dem Jenseitigen und dem schmerzlich Menschlichen - jede Melodie ist ihr eigenes, einzigartiges, schmerzhaftes Reich. Glass' spärliche, meditative Musik fängt oft, wie sie sagt, die ,Verdichtung des Alltags" ein, ein Bild, das zu der bittersüßen, flüchtigen und abstrakten Natur ihrer Arbeit passt. Glass' Debütalbum E erscheint bei Shelter Press und ist nicht nur ein zärtliches Porträt ihrer lebenslangen Beziehung zum Klavier, sondern auch eine Destillation ganzer Lebenszeiten. Vier Jahre lang arbeitete Glass mit dem Mitbegründer und Produzenten von Public Records, Francis Harris (Frank & Tony, Adultnapper), und dem Tontechniker Bill Skibbe (Shellac, Jack White) zusammen, um das Album E in verschiedenen Studios in Nashville, Brooklyn, Memphis und Benton Harbor, Michigan, aufzunehmen. Glass' experimentelle, improvisatorische Werke erinnern an den sinnlichen Minimalismus von Annette Peacock, die freudige Rätselhaftigkeit von Carla Bley und die wehmütige Intimität von Sibylle Baier. Ihre Verehrung für die Größen des Leftfield Jazz und der freien Improvisation ist unüberhörbar, aber immer gefiltert durch ihren unverwechselbaren, naturalistischen Sound. ,Dreams" ist eine majestätische Interpretation von Peacocks gleichnamigem Stück aus dem Jahr 1971, ,Sing Me Softly the Blues` ist eine minimale, fesselnde Neuinterpretation von Baiers Jazzstandard mit einem von der norwegischen Sängerin Karin Krog adaptierten Text, und ,Emahoy` ist eine schmachtende Hommage an die äthiopische Pianistin, Komponistin und Nonne Emahoy Tsegué-Maryam Guèbrou und ihre 2006 erschienene Kompilation Éthiopiques. Glass' Musik basiert auf einem taktilen, sprunghaften Klang und ihrer stimmlichen Kraft und Vielseitigkeit. E's glatte Stöße von Kontrabass und Schlagzeug kitzeln den Gehörgang und betonen die Schlagfertigkeit ihrer unverwechselbaren tiefen Stimme, die sonore, androgyne Gelassenheit mit flatterhafter Zartheit verbindet. E hat auch eine rätselhafte elektronische Note, die die verschwommenen Emotionen von Glass' Songwriting noch verstärkt. Von Hintergrundrauschen und windigem Gesang bis hin zu kaleidoskopischen Synthesizern stammen diese subtilen, geschmackvollen Verzierungen oft von speziellem analogem Equipment: einer unterirdischen Echokammer aus den 1960er Jahren, einem Cooper Time Cube (im Grunde das Hardware-Äquivalent der Audioverarbeitung durch einen Gartenschlauch) und einem AEA-Bandmikrofon aus den 1940er Jahren. Aber das bedeutet nicht, dass E veraltet klingt - Glass' Songs sind von einem zukunftsweisenden Geist durchdrungen und fungieren letztlich als Vehikel für ihre berauschenden Emotionen und fragmentierten Erinnerungen und Träume. Glass' eigentümliche stimmliche Alchemie und ihre lebhaften Klavierausflüge sind meisterhaft und ganz und gar ihre Sache, und ihr Debütalbum ist ein Geschenk von klangvoller Schönheit und lohnender Mehrdeutigkeit. Als Musikerin und Improvisatorin ist Glass von der Suche nach Bedeutung, nach Klängen, nach Neuem, nach Verbindung begeistert und beherrscht diese. Und wie Krog 1975 in ,Sing Me Softly the Blues" sang: ,Life's so thrilling / if you search."
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Cleaning Out The Empty Administration Building ist Ross Farrars neuestes Werk aus rohem, gesprochenem Wort und experimentellem Sounddesign, hier präsentiert unter dem Namen R.J.F.. Der Frontmann der amerikanischen Bands Ceremony und SPICE begann dieses Soloprojekt zunächst als persönliche Herausforderung: Songs von Grund auf selbst zu schreiben, sich mit Instrumenten vertraut zu machen und dabei zugleich sein Unterbewusstsein freizulegen. Dabei ging es weniger um musikalische Virtuosität als um Verletzlichkeit - darum, etwas Ehrliches aus einem ungeschützten, unbearbeiteten, unpolierten Moment zu ziehen, kompromisslos amateurhaft und rein.Diese Sammlung zeigt Farrar im offenen, poetischen Dialog: mit Drumloops und gefundenen Klängen, durchbrochen von Gitarren, Bass und Tasteninstrumenten. Nach über zwanzig Jahren in der vertrauten wie chaotischen Welt von Band-Kollaborationen, legt Farrar all das ab - als Experiment. Das Ergebnis ist unverwechselbar und bewegend.Farrars Punk-Pathos ist in Spuren vorhanden, doch seine deutlichsten Einflüsse stammen von repetitiven Musikformen: Drone, No-Wave, Avant-Jazz und darüber hinaus. Seine nüchternen Texte erinnern an Lou Reed, Rowland S. Howard und andere große Exzentriker. Farrars Texte kreisen um Liebe, Sucht, Vaterschaft und das Leben in der heutigen Welt. ,Ich wollte Bilder schaffen, die die Menschen klar vor sich sehen können", sagt er. Farrar unterrichtete früher Schreiben und Literatur - und wendet hier ein einfaches Prinzip an, das er auch seinen Schülern mitgab: Nicht zu viel nachdenken. ,Ich habe mir einfach gesagt: Diese Songs sollen Spaß machen. Sie sollen nicht stressig sein. Zwei, drei Takes aufnehmen und dann gut ist. Nicht über jedes Geräusch den Kopf zerbrechen. Mach einfach das, was natürlich aus dir herauskommt - und wenn es sich gut anfühlt, dann nimm es."Aus hunderten freier Songs, die Farrar in den letzten Jahren mit geliehenem Equipment aufgenommen hat, kristallisierte sich dieses Album langsam heraus. ,Es kam einfach immer wieder."Der Ton von Cleaning scheint die Zeit zu verbiegen, versetzt die Hörer in eine Art Gang voller Songs, bei denen jede Tür in einen neuen Raum führt - Räume, die oft auf unheimliche Weise vertraut wirken. Der gurgelnde Bass des Openers ,Advance" taucht auch in anderen Stücken wieder auf, etwa im gespenstischen ,Ovidian", benannt nach Ovids Metamorphosen, in dem Farrar über das Wunder der Veränderung sinniert - begleitet von fernen Glockenklängen. Instrumentalstücke wie ,Gravity Hill" - ein Flattern aus Synth-Brummen und statischem Rauschen - oder ,Frogs", mit Saiteninstrumenten und perkussivem Topfschlagen, wirken wie tranceartige Zwischenspiele und verstärken die Wirkung der Texte drumherum.,Exile" blickt zurück auf Verluste, die sich nicht mehr reparieren lassen: ,So much of your heart caught in my exile", singt Farrar mit sanfter Resignation - über einer einsamen Klaviermelodie und schlingernden Gitarrenakkorden. Es ist das strukturierteste Stück der Sammlung und erinnert daran, dass Farrar ein Gespür für melodische Linien besitzt.Das Album endet mit ,Traveling Light From Afar", deutlich schneller als alle vorherigen Songs. Hier, über einem stoischen Motorik-Beat, spricht Farrar das zentrale Thema des Projekts direkt an:,I've been so young in my old age / Selfish & self-pitying / But that's just narcissism - man."Genau dieser Balanceakt - zwischen schonungsloser Selbstbefragung und der Klarheit, die mit dem Älterwerden kommt - schafft Raum für Entwicklung. Farrar leert das Gebäude - Zeile für Zeile.
Seit 2021 tauschten sich Musiker/-innen aus Kassel, Hamburg und Berlin über Songideen, Demoaufnahmen und Skizzen aus. Aus dem losen Austausch entwickelte sich über 4 Jahre hinweg ein kollaborativer Arbeitsprozess, unabhängig von Labels und kommerziellen Strukturen. Das Ergebnis: ,Have Mind - Will Travel" von THE SUBDIVISIONS bietet 19 englischsprachige Songs - laut, direkt, ohne Umwege. Die Texte bewegen sich zwischen Gesellschaftskritik, persönlichen Einblicken und zynischem Humor. Inhaltlich geprägt ist das Album vor allem vom Wuppertaler Punk-Aktivist Karl Nagel (APPD, Chaostage, Autor, Sänger), dessen lyrische Handschrift sich durch alle Stücke zieht. The Subdivisions besteht aus den vier sehr unterschiedlichen Musiker/-innen: Karl Nagel - Gesang (ex-Militant Mothers, Morbid Outburst, Kein Hass Da), Katharina Neuner - Bass (Lost Lyrics), Stoffel - Gitarre (Yacöpsae, Razors), Christian Bass - Schlagzeug (Heaven Shall Burn, Negativ Null) Trotz der unterschiedlichen Hintergründe entsteht ein gemeinsamer Sound - roh, aber kontrolliert, laut, aber fokussiert. Keine glatte Produktion, sondern eine bewusste Entscheidung für Ecken und Kanten. ,Have Mind - Will Travel" ist kein Konzeptalbum. Es bietet 19 Songs, die ein Spektrum zwischen Widerstand und Rückzug, Aufbruch und Erschöpfung abdecken und deren Texte bewusste Kontraste setzen und zur Auseinandersetzung herausfordern.
'exclusive tour tapes' limited quantity available for distribution
Limited split tape collaboration between like-minded pranksters Lagoss & Babau. Co-released by Sucata tapes & Artetetra in July 2025.
‘’The chars were emerging as some chunk of makeshift swamp coolers blasted the soil surrounding our motorbikes. Sunburn vapours floating grey all around, licking our necks with heavy hazy tongues. Just oppressive and gross. Blah.
Someone says heat waves are among the most dangerous natural hazards. I guess that the magnetic tides did not help at all. For sure, recreational sleep deprivation aside, it was days of relentlessly documented tipsy headaches, thermometric cicada noises and weird-ass hallucinations. It is what it is. The age of earthquakes. We drink from our black plastic bags with a straw pushing a bit of oxygen thru our reptile brains. Just half a pack of synthetic tobacco for the ride. No internet. Whatever.
She looks at me behind the war metal glasses and the silicone frog mask high on desert dust. Sweaty pools on her shoulders. Eyes purple with adrenaline. Map on the scratched screen. “It says that at this point we should be hearing that fucking flute”. We stop amidst the geysers. We can see the monoliths and stone gods ready to eat up all the solar storms and the thunder. Towards the horizon, second moon is up. Damn. Water rises to our knees, green with bloating sounds. Just what we needed. We’re stuck. "Turn up the radio. Let’s hope it lasts five minutes." After trashing a bunch of fake subtropical signals, the radio plays a flute. She takes off the mask and explodes in a grin: “This is it man, we made it! No man’s land. The real fucking thing.” I light one up and let the sight get blurred: “You betcha.”’’
This new "Experimental Chapter" by DJ Narciso comes as no surprise, really. Autonomous in the motorization of his music, pushing for progress within the framework of an undeniable (inescapable?) heritage. Twisting and bending sound every step of the way, Narciso definitely keeps in touch with the dancefloor, offering the always much needed transcendence through distinctive, non-linear melodies and patterns. The artist pursues a direct link with bodies in motion but seldom in the expected, institutionalized way club culture is being largely promoted.
This is challenging dance music, proud statements of difference. Narciso's previous record was named "Diferenciado". Now we get "Dificuldades", a track that simultaneously carries the weight of being somewhat odd and the difficulties of life. Check how the piano is venting, freestyle, communicating a feeling, and then lets itself get stuck in a loop, but that's exactly when the groove really starts flowing. And then another layer. It's like direct speech.
A common assertion of pride is found in the origin of the artists. The ghetto as a place where any transformation projects more power precisely because of... inherent difficulties. As others (including himself) did in more or less obvious ways, Narciso clearly states "I come from the ghetto" ( "Não Sabes" ). Twice the value. At least. Almost every segment of music in this album ends up sounding heavily emotional, reaffirming what may be - perversely - a well-known characteristic of Portuguese music: melancholy.
"Não Quero" begins side B as a march maybe more significant than a thousand words, such is the ominous tone of its texture. Next track is another lunar tarraxo, pulling down the shades. Then, "Dor de Barriga" lets things loose again, steering clearly off road, shouting this way and that until a peaceful resolution comes. In "Livra-me Desta", vocal snippets blend into synth snippets, disembodied voices abandon all traces of humanity and finally mutate into different entities that, towards the end, again sound vaguely human but now we find ourselves doubting. Closer "Bob" is a rather classic percussion track with plenty of echo, reverb and an unconscious nod to dodecaphonic music. Unlikely? No, the structural ADN of this music is made up of elements western and eastern, southern and northern. To say all-over-the-place is usually not flattering but in this case the expression translates as wonder, surprise, The Unexpected, and reveals Narciso perfectly at ease inside the nucleus of creation.
Schon bevor Richard Pinhas Anfang der 70er begann, Musik zu machen, war er Fan von King Crimson. Bis heute hat ihn die Musik der britischen Band nicht losgelassen, aber am größten war deren Einfluss sicherlich ganz am Anfang. Auf dem zweiten Heldon-Album "Allez-Teia" wird das besonders deutlich. Es erschien 1975 auf Pinhas" eigenem Label Disjuncta. Der Eröffnungssong, eine schwebende Mischung aus Mellotronklängen und einer verwischten Gitarre, trägt den Titel "In The Wake Of King Fripp". Diese doppelte Anspielung bezieht sich einerseits auf den Bandgitarristen Robert Fripp und andererseits auf "In The Wake Of Poseidon", das zweite King-Crimson-Album. Das meditative "Omar Diop Blondin" mit seinen frei schwebenden Tönen über einer repetitiven Gitarrenfigur ist ausdrücklich Brian Eno und Fripp gewidmet. Ebenfalls großen Einfluss auf Pinhas übte Robert Wyatt von Soft Machine aus. Trotzdem ist "Allez-Teia" kein Tribut-Album. Die Stücke, die Pinhas zusammen mit seinem Partner Georges Grunblatt erarbeitete, erscheinen auf den ersten Blick freudig-schön, tragen jedoch alle eine angespannte Unterströmung in sich. Sie bilden ein Wechselspiel aus federleichter Akustikgitarre, Mellotron-Teppichen, Fuzz-Sounds und schweren, sphärischen Synthesizer-Klängen.
At The Gate of Horn wurde ursprünglich 1959 auf Vee-Jay Records veröffentlicht. Es zeigt gekonnt
die Songwriting-Fähigkeiten des produktiven Blues-Pianisten und -Sängers, von Blues-Balladen bis hin zu
beschwingten Nummern. Zu den vielfältigen Titeln gehört auch „Steppin’ Out“, das unter Bluesrockern
zu einem der bekanntesten Stücke von Slim wurde. Dieses neu gemasterte Album mit den Original-Liner
Notes von Studs Terkel wurde bei QRP in Zusammenarbeit mit Acoustic Sounds auf 180-Gramm-Vinyl
gepresst und ist in einer Replika-Hülle untergebracht.
Zum 40. Jubiläum von Modern Talking überrascht Sänger Thomas Anders mit einem ganz speziellen Album-Projekt: Eine Hommage an Modern Talking!
Zum 40. Jubiläum von Modern Talking überrascht der Sänger mit Neuaufnahmen der ersten sechs Modern-Talking-Alben und ist somit der erste deutsche Künstler überhaupt, der sein komplettes Frühwerk neu interpretiert! Seit 2003 geht das erfolgreichste Duo der deutschen Popgeschichte bekanntlich getrennte Wege, doch die Modern Talking Songs, zu denen man bis heute in aller Welt tanzt, bleiben nach wie vor weltweit unsterblich.
Die Neuaufnahmen der ersten Modern-Talking-Alben sind mit seiner unverwechselbaren Stimme eine Hommage an das einzigartige Erfolgsduo und an die glorreiche, vermeintlich bunte und sorgenfreie Zeit Mitte der Achtzigerjahre. Die einst vom pulsierenden Italo-Disco-Sound inspirierten Songs sind alle auf Anhieb zu erkennen, klingen jetzt aber dank modernerer Drums und Synths zeitgemäßer. Zusätzlich erscheint das 6-Album-Paket erstmals im Dolby-Atmos Sound, also 3D-Audio. Auf jedem Album überrascht Thomas Anders außerdem mit zwei bislang unveröffentlichten Songs, etwa “Don’t Fly Too High“ oder “Hold Me Tight In The Night“ auf dem ersten Album. Versierte Studiomusiker haben alle Stücke zusammen mit Thomas Anders unter der Ägide von Christian Geller komplett neu eingespielt, begleitet wird Anders dabei übrigens von denselben Chorsängerinnen und Sängern, die schon damals auf den Originalaufnahmen zu hören waren. Bei der Produktion wurden Spuren aus der Originalproduktion so detailgetreu wie möglich neu produziert und den neuen Versionen hinzugemischt.
Die sechs Alben – “The 1st Album“, “Let's Talk About Love“, “Ready For Romance“, “In The Middle Of Nowhere“, “Romantic Warriors“ und “In The Garden Of Venus“, auf denen alle großen Modern-Talking-Hits der 80er vertreten sind – erscheinen ab März 2025 in regelmäßigen Abständen bis Ende des Jahres beim Label Stars by Edel. Zum 40. Jubiläum von Modern Talking kommt es jetzt also einmal ganz Anders ...
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Limtierte Anzahl in creme-farbenen Vinyl erhältlich! Mit "Moonlight Concessions" kehren Throwing Muses zu ihren Wurzeln und abgedrehten Stärken zurück - dank Kristins gestochen scharfen Skizzen und ihren passend rauen musikalischen Arrangements. Das Album folgt auf ihr gefeiertes ,Sun Racket" aus dem Jahr 2020, ein berauschendes Werk voller harter und zarter Geschichten, gespickt mit surrealen Bildern. Das neue Album wurde von Kristin Hersh im Stable Sound Studio von Steve Rizzo in Portsmouth, Rhode Island, produziert und ist eine Sammlung von Schnipseln aus dem täglichen Leben - man denke an die Short Cuts von Raymond Carver, belauschte Gespräche, erzählte Begebenheiten und treffende Einzeiler, die alle zusammengefügt wurden, um die Zeit zu illustrieren, in dieser sie langsam heranreiften, gespickt mit dem Elan und der Kraft der Original Muses. "Drugstore Drastic" ist ein Selbstgespräch am Straßenrand auf dem Weg zu einem verlockenden Rendezvous. Aufgebaut auf einem flotten akustischen Strum mit einer Gitarren-Submelodie, die das Geschehen untermauert, ist es eine sich entfaltende Geschichte über soziales Bewusstsein aus einem verschwommenen Unterbewusstsein. Summer Of Love" begann als Wette mit einem Typen um einen Dollar, die sich um die Idee drehte, dass die Jahreszeiten uns nicht verändern. Der Opener des Albums ist eine eindringliche barocke Ouvertüre, gestrichen und grüblerisch. Die Streicher von 'Libretto' kompensieren das akustische Ambiente, das heiße und kalte Gefühl der Sehnsucht im Herzen des Stücks, ein thematischer Treiber, der mit Wärme in einem sicheren, von Tequila geschmierten Hafen abgelegt ist. "Moonlight Concessions" wurde in den unterschiedlichen Umgebungen der Südküste des Golfs von Mexiko und Südkaliforniens geschrieben und schöpft aus den Sternenhaufen, die beide beleuchten, und erzeugt Optimismus und Hoffnung in unterschiedlichem Ausmaß. Hersh erklärt: ,In New Orleans sehen die Sterne grünlich-blau aus, weil sie unter dem Meeresspiegel liegen und den Sumpf beleuchten. Aber am Moonlight Beach leuchten sie eisig weiß. All diese Songs wurden an diesen beiden leuchtenden Orten geschrieben, was unserem Sounddesign half, sich selbst zu finden."
Martin Scorsese ist einer der wichtigsten Filmregisseure der New-Hollywood-Ära. Dank Filmen wie »Taxi Driver« (1976), »Raging Bull« (1980), »The Wolf of Wallstreet« (1986), »Goodfellas« (1990), »Casino« (1995) und »The Irishman« (2019).
Außerdem erhielt Scorsese zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen Academy Award, vier BAFTA Awards, drei Emmy Awards, einen Grammy Award und drei Golden Globe Awards. Hier sind Songs von Dean Martin, Frank Sinatra über Ella Fitzgerald, Dinah Washington, sowie Howlin Wolf und John Lee Hooker vertreten. Auf dem vorliegenden Soundtrack-Album sind somit 21 Stücke aus der Filmmusik der erfolgreichsten Scorseses Film-Meisterwerke enthalten.
h Walk on the wild side part 1 (1962) from casino & the color of money
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[h] Walk on the wild side [part 1] (1962) from casino & the color of money
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Peaceful electronic ambient and tribal echo environments. Music that explores feelings of calm, spirituality, and ceremony. Long-form voyages to temple meditations, “trips in search of something,” looking in as looking out.
The artist himself says: “This is an attempt to look into the heads and souls of "unnecessary" people, inconspicuous people, but striving to make the world a better place. People who have lost the horizon and the outlines of reality are desperate and stuck in the middle of nothing... people who cannot accept the rules of this world and unpleasant aspects of daily life, boring and unfair into unreality, other existence... it's all about escapism, rethinking their inner world, and discovering new facets of the soul.”
FFO Jon Hassell, O Yuki Conjugate, Bitchin Bajas, Laraaji, The Chi Factory…
"soft brushes of undefinable sounds and tropical field recordings that almost create ASMR-inducing vibrations in the minds of the listener" - Simon Eliasson
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Am 4. Juli 2025 erscheint das mit Spannung erwartete neue Album von VINTER, das Fans und Kritiker gleichermaßen in ihren Bann ziehen wird. Nach ihrem erfolgreichen Debütalbum "Seasons" entfaltet sich nun auf diesem Werk ein vielschichtiger, emotionaler Klangkosmos, der die faszinierende Entwicklung der Künstlerin dokumentiert. Produziert von Joshua Lange und co-produziert von VINTER selbst, verbindet das Album tiefgründige Texte mit einem abwechslungsreichen Sound, der von Alt Pop über Indie Folk bis hin zu eleganten Singer/Songwriter-Klängen reicht.
Mit ihrem markanten Signaturesound - einer Mischung aus organischen Instrumenten, modernen Beats und atmosphärischen Vintage-Vibes - gelingt es VINTER, in jeder Note Geschichten zu erzählen, die die Zuhörer:innen direkt ins Herz treffen. Ihre Texte, die mal melancholisch, mal unbeschwert leicht sind, spiegeln die Widersprüche und Kontraste wider, die VINTER so gekonnt in ihre Musik einfließen lässt. Ihre Stimme, die sowohl zart und verletzlich als auch kraftvoll sein kann, verstärkt die emotionale Tiefe ihrer Songs und macht jedes Stück zu einem einzigartigen Hörerlebnis. Jedes Lied auf diesem Album ist wie ein eigenständiges Kapitel aus einem unvollendeten Buch, das von zwischenmenschlichen Erfahrungen, introspektiven Momenten und poetischen Bildern handelt.
Zur Veröffentlichung des Albums wird VINTER mit einem exklusiven Record-Release-Konzert im Meistersaal der legendären Hansa Studios in Berlin die Bühne betreten - und das mit voller Band sowie einer beeindruckenden Streicherbegleitung. Ein unvergesslicher Abend für alle Musikfans. Tickets sind bald erhältlich.
Das dritte Album von Mission to the Sun, Seven Years, markiert eine bemerkenswerte Entwicklung für das Projekt. Während sie ihrer Mischung aus atmosphärischem Sounddesign und gespenstischen Gesangsséancen treu bleiben, dringt das Duo weiter in melodisches Territorium, wobei es die Zugänglichkeit mit seiner Grundlage von elektronischem Lärm und grüblerischen Texturen beibehält. Christopher Samuels' akribische Musikproduktion erschafft eine Welt aus hypnotischen Rhythmen, gebrochenen Melodien und dichten Klanglandschaften, während Kirill Slavin's Gesang rohe Emotionen kanalisiert und den Hörer durch Themen wie Sucht, Besessenheit, Macht, urbane Isolation, nächtliche Verletzlichkeit und die unausweichlichen physischen Zwänge der Realität führt. Von den Basslines und gefundenen Samples von ,Dead Friends", bis hin zu ,Black Hole Soul", dem dem einzigen Stück des Albums mit erkennbarem Beat, wo Samuels üppiger Orgelsynthesizer und IDM-infizierter Rhythmus eine geisterhafte Grundlage für Slavins Meditation über Selbstzerstörung bietet, ist Seven Years unerbittlich in seiner Tiefe. Der Schlusstrack ,Infection" schwillt mit schwermütiger Intensität an, während Samuels Streicherarrangements und Klavier ineinander greifen. Mit "Seven Years" verfeinern und erweitern Mission to the Sun ihr klangliches Universum und dringen mit ihrem Sound in neue emotionale und melodische Gefilde vor und erschaffen dabei die raue, eindringliche Atmosphäre, die ihre Arbeit definiert. Ein Album der Transformation und Abrechnung und die bisher eindrucksvollste und vollständigste Veröffentlichung von Mission To The Sun.
Mit ihrem vierten Album "Confessing Darkness" erweitern IMHA TARIKAT erneut alle Grenzen des Black Metal, ohne dabei die enge Verbindung zu dem harschen Stil zu verlieren. Das Genre war von Anfang an deutlich weniger eng definiert, als es eifersüchtige Gatekeeper und juvenile Sittenwächter oftmals unterstellt haben. Die deutschen Black Metal Erneuerer haben von Anfang an zahlreiche der Möglichkeiten genutzt, die das Genre zu bieten hat, und sich doch hörbar ihre eigenen Klangräume erschlossen. Ihr tonales Königreich ruht im Wesentlichen auf zwei Säulen: Musikalisch prägen ein unerbittlicher Vorwärtsdrang und eine unbändige Leidenschaft ihren Sound. "Confessing Darkness" entfesselt sogar noch mehr von dieser rohen Energie als jemals zuvor. Das andere tragende Element besteht aus einer tiefen emotionalen Intelligenz, die das Potential des Black Metal voll ausschöpft, jedes erdenkliche Gefühl auszudrücken - von der reinen Liebe bis zum finstersten Hass, von schweren Depressionen bis zu unbändiger Freude. Auch auf "Confessing Darkness" beruhen diese persönlichen Bekenntnisse auf nichts als der Wahrheit. Dabei hat IMHA TARIKATs lyrischer und musikalischer Kopf, Kerem Yilmaz alias Ruhsuz Cellât, das gesamte Album erstmals komplett im Studio aufgenommen, was dem Sound zugute kommt. Yilmaz hat sich zudem für kürzere, schärfere Attacken entschieden. Die Stücke auf "Confessing Darkness" kommen direkt und zügig auf den Punkt, und lassen sofort wieder los, sobald sich ihre zerstörerische Kraft voll entfaltet hat. IMHA TARIKAT präsentieren sich auf "Confessing Darkness" hörbar gereift. Obwohl ihrer Klanggewalt aufgrund von Erfahrung und hart errungenem musikalischen Wissen etwas von ihrem jugendlichen Ungestüm abgegeben hat, gewinnen die deutschen Black Metal Aufsteiger dadurch erheblich an Durchschlagskraft und Überzeugung. "Confessing Darkness" markiert zweifellos einen musikalischen Meilenstein für IMHA TARIKAT.
Initially influenced by the skinhead scenes of France and Italy, their new LP “Renaissance” borrows from sounds outside the subculture, orchestrating harmonies to unite the punks, skins and moshers. The comparison to L’INFANTERIE SAUVAGE is undeniable with odd song structures switching from slow melodies to fast punchy pogo beats. However on this LP, there is a subtle influence of early American hardcore bands, adding more stomping rhythms and upping the pace of the songs. Renaissance is an excellent example of how a band can evolve their sound without losing the aspects that define them: razor sharps riffs, unexpected disco drum syncopations and, of course, orchestral “Ohhs”. Every song verges on an anthem that will get stuck in your head for days.
This is what you get when an emcee/producer is fed on a diet of abstract hip-hop, Southeast Asian samples, and Taoist folklore. Together with the Clementi Sound Appreciation Club (a five-piece band of up-and-coming musicians schooled in jazz from the local scene in Singapore), Mary Sue melts samples with live instrumentation on 'Porcelain Shield, Paper Sword.' At the core of the album is the tale of a time-traveling oracle, struggling to find meaning in the modern world-where ancient wisdom feels fragile, and truth is ever-shifting. A reinterpretation of idioms shapes its journey, where spiritual pursuits feel performative, and where the weight of the past clashes with an uncertain future. The music mirrors this tension: phrases of Gamelan music dissolve into smoky brass, spectral melodies unravel over off-kilter drums, and time bends through layered textures. 'Porcelain Shield, Paper Sword' is both a reckoning and a dream, where echoes of the past find new life in the chaos of now. A porcelain shield shatters on impact; a paper sword folds before it cuts. It's about the constant, fragile push-and-pull between aesthetics and money, tradition and progress, meaning and spectacle. "Like the oracle, we're all stuck in a world where spiritual longing gets tangled up with consumerism, where authenticity is blurred by performance, and where finding real meaning feels shakier than ever," rapper and producer Mary Sue explains. "'Porcelain Shield, Paper Sword' lives in that field of tension. The album drifts between beauty and collapse, truth and illusion, and past and present, without ever landing on solid ground."
TWICE A MAN pflanzten die Saat für "The Coloured Breeze Is a New Dimension" mit dem Song 'Dahlia', einem "neuen" Stück, das sie zur Ergänzung der Albumkompilation "Songs of Future Memories" geschrieben hatten. Drei Jahre lang düngte und hegte das schwedische Dark-Electronic-Trio den Keim, bis er feste Wurzeln in ihrem musikalischen Erbe fand und damit begann, neugierige Ableger in neue fruchtbare Böden jenseits der zuvor errichteten Klanggartenmauern zu senden. "The Coloured Breeze Is a New Dimension" ist ein organisches Gebilde, das etwas Neues schafft, indem es seine musikalische DNA auf verschiedene Weise rekombiniert. Als Ergebnis erblühen die frischen Songs in vielen elektronischen Farbnuancen. TWICE A MAN waren schon immer Vorreiter. In ihrem Heimatland Schweden waren sie die anerkannten Pioniere der elektronischen Musik. Und schon lange bevor es in Mode kam, positionierten sich die Schweden als selbstbewusste Umweltschützer. Musikalisch wurden sie liebevoll mit Bezeichnungen versehen wie: "Ultravox auf Gras - wenn auch melancholisch und ohne zuckriges Pathos" oder "wie ein trauriger Gary Numan, aber mit einem warmen, organischen Touch". In ihrem Sound finden sich auch sanfte Anklänge an TANGERINE DREAM, KLAUS SCHULZE und THE HUMAN LEAGUE neben vielen anderen möglichen Referenzen. Als sich Sänger, Gitarrist und Keyboarder Dan Söderqvist im Jahr 1977 mit dem Synthesizer-Spieler Karl Gasleben zusammenkam, gründete das Duo zunächst COSMIC OVERDOSE, die erste elektronische Band Skandinaviens, aus der dann TWICE A MAN hervorging. Während ihrer bemerkenswerten Karriere veröffentlichten die Schweden zahlreiche Alben, inklusive spezieller Projekte, und zwei Kompilationen. Sie spielten zahllose Konzerte und schufen den Soundtrack für sieben abendfüllende Theateraufführungen im Königlichen Dramatischen Theater in Stockholm, Musik für Filme, Ausstellungen, Tanzaufführungen und sogar Computerspiele. Die Natur spielt auch in den Texten und im Sound von "The Coloured Breeze Is a New Dimension" wieder eine große Rolle. TWICE A MAN haben ein musikalisches Äquivalent dazu geschaffen, Trost in der Natur, Kunst und der Freude an Büchern zu finden, um zumindest für eine Weile den Übeln der modernen Welt zu entkommen.
Nach 25 Jahren Herman Dune und 15 Alben freut sich BB*ISLAND, Odysseús zu präsentieren, eine neue Sammlung von Songs, die den Hörer auf eine Reise durch das turbulente Leben von David Ivar mitnimmt, eine Reise voller Sehnsucht, Schmerz, Liebe, Tod, Glaube und Erlösung. Es ist das erste Mal, dass Herman Dune mit einem externen Produzenten, David Garza, zusammenarbeitet. Das Set-up besteht fast ausschließlich aus akustischen Instrumenten, die live mit der Band in einem Raum aufgenommen wurden. Es ist Folk-Musik im typischen Stil von Herman Dune mit Anklängen an Americana, Country, jüdische und hispanische Traditionen, aber mit einer ganz neuen Wendung in Sound und Arrangements, vor allem im Vergleich zu seiner letzten rein akustischen Trilogie The Portable Herman Dune. David Herman Dune über die Produktion: "...David Garza getroffen zu haben war reiner Zufall. Ich mühte mich gerade mit einem Geigenarrangement für einen der Songs ab, als er sich in einem überfüllten Café in der Innenstadt von San Pedro an meinen Tisch setzte und mich fragte, woran ich gerade arbeitete. David, ein mit einem Grammy ausgezeichneter Produzent und Musiker, hatte mit Fiona Apple, Iron & Wine, John C. Reilly und den Milk Carton Kids gearbeitet und mit einigen meiner musikalischen Helden wie Lucinda Williams und Townes Van Zandt gespielt. Wir verstanden uns auf Anhieb, und er bot mir an, meine Songs zu produzieren. Wir begannen, die Stücke jeden Abend bei mir zu Hause zu spielen, und einmal pro Woche in einem französischen Restaurant namens Le Compagnon. David kannte die besten Musiker in L.A. - Leute wie Sebastian Steinberg am Kontrabass (Fiona Apple), Richard Edson (Schlagzeuger von Sonic Youth, Schauspieler in Jim Jarmuschs Stranger Than Paradise und Spike Lees Do The Right Thing), Odessa (violin, Edward Sharpe and the Magnetic Zeros) und Paul J. Cartwright (violin, Olivia Rodrigo). Als wir uns bereit fühlten, versammelten wir alle in meinem Haus für drei Tage Live-Sessions. Es war ein chaotischer, schöner Prozess, bei dem alle in einem Raum zusammen spielten, keine Kopfhörer, keine Overdubs - nur rohe, echte Musik. Aufgenommen und gemischt wurden die Sessions von Chris Sorem (ebenso Grammy-prämiert für seine Arbeit mit den mit den LA-Legenden Los Lobos). Chris brachte eine Wagenladung alter Mikrofone mit und konzentrierte sich auf "Raummikrofone" - djene, die die Atmosphäre des Raums einfangen. Er sagte, dies sei eine Technik, die auf Alben wie Buena Vista Social Club verwendet wurde, und es erzeugte eine Magie im Raum, die spürbar war. Sogar die traurigsten Lieder wurden lebendig mit so viel Freude, Energie und Elektrizität. Die Aufnahmen waren ungefiltert, organisch und hatten Seele. Als wir mit dem Abmischen begannen, waren wir alle vom Ergebnis erstaunt, wir hörten einen Moment in der Zeit, der sich gleichsam zeitlos anfühlte"
Ivory Vinyl. The Swell Season ist zurück. Nach einer begrenzten Anzahl von ausverkauften Shows, unter anderem in der Radio City Music Hall in New York, kehrt das Duo mit neuer Musik zurück. Aus einer Studio-Session, die als Versuch begann, ein paar neue Songs für die Tournee zu schreiben, wurde ein komplettes Album, das passenderweise den Titel ,Forward" trägt - ihr erstes komplettes Album seit 16 Jahren nach dem großen weltweiten Erfolg ihrer Oscar-prämierten Rolle im Film ,Once". Die Geschichte und der dazugehörige Soundtrack wurden weltweit zu einem preisgekrönten Musical. Das Album besteht aus 8 Titeln, die von Glen Hansard und Markeeta Irglovae geschrieben wurden, die abwechselnd den Leadgesang übernehmen. Aufbauend auf dem Fundament und mit Respekt vor ihrer gemeinsamen Geschichte gehen sie als zwei Gleichberechtigte voran, die sich gegenseitig unterstützen und aufrichten. Begleitet von alten Bandmitgliedern und produziert von Sturla Mio Thorisson, schaffen sie für The Swell Season einen Sound, der sowohl alt als auch neu ist. In diesem Jahr tourt die Band erneut durch Großbritannien/Europa und die USA, wobei alle Shows entweder ausverkauft oder fast ausverkauft sind, einschließlich der prestigeträchtigen Royal Festival Hall in London.
VERVE ACOUSTIC SOUNDS SERIE: komplett analog von Ryan K. Smith bei Sterling Sound von den Originalbändern gemastert, QPR-Pressung (180 g), stabiles Tip-On-Gatefold (Stoughton Printing), wattierte Innenhülle, Gatefold Sleeve.
”We Free Kings” gilt als eines der musikalisch kohärenteren Frühwerke von Roland Kirk. Obwohl der Saxofonist und Flötist es im Januar 1961 mit zwei unterschiedlich besetzten Quartetten aufnahm, gelang ihm eine wunderbare Balance zwischen Bebop-Nummern und souligeren Stücken. Das Repertoire unterstreicht Kirks Fähigkeiten als Komponist (sieben der neun Stücke stammen von ihm). Brillant ist aber auch seine Interpretation von Charlie Parkers ”Blues For Alice”.
»Ich denke immer wieder aufs Neue darüber nach, wie ich mich als Schlagzeug-spielender Bandleader so positionieren kann, dass das Instrument eine tragende Funktion einnimmt, dies aber auf eine musikalische Weise geschieht und auf keinen Fall als Zurschaustellung von Virtuosität«, sagt Wolfgang Haffner. Diese Haltung zieht sich als roter Faden durch seine gesamte Karriere - und auch durch »Life Rhythm«, sein zehntes Album auf ACT.
Und obwohl Haffners Musik gängigen Vorstellungen virtuoser Schlagzeug-Leader ganz bewusst widerspricht, steht das Instrument diesmal besonders im Fokus. Ausgangspunkt dafür war Wolfgang Haffners allererstes Solokonzert im Jahr 2022 auf Schloss Elmau. Er erinnert sich: »Das war eine Wahnsinns-Herausforderung bei der ich auch vor der Entscheidung stand: Spiele ich jetzt eine Stunde Schlagzeugsolo? Natürlich nicht! Also habe ich habe eine Menge melodisch klingender Perkussionsinstrumente eingebaut, Passagen live geloopt, mit Echos und Delays gearbeitet – im Grunde wie im Studio, nur eben auf der Bühne.« All dies brachte Haffner dazu, sich noch einmal auf ganz intensive Art mit dem Thema mit dem Instrument zu beschäftigen, welches ihn sein Leben lang begleitet. Und so haben alle Stücke auf »Life Rhythm« diesmal ihren Ursprung, nicht wie sonst bei Haffner, am Piano, sondern am Schlagzeug.
Das Ergebnis dieses Prozesses kann man gleich zum Auftakt von »Life Rhythm« auf dem Titeltrack erleben: Das Stück basiert auf einem hypnotischen Groove, bei dem nicht die Becken, wie sonst im Jazz üblich, die Time angeben, sondern vor allem die Trommeln. Das dieser Groove direkt Phil Collins und besonders an dessen Stück »Take Me Home« erinnert, ist kein Zufall: Collins' Art, Drum-Parts zu elementaren Teilen des Songwritings zu machen, ist bis heute eine von Haffners größten Inspirationen. Und auch jedes weitere der elf sehr kompakten, Song-haften Stücke auf »Life Rhythm« öffnet eine eigene Welt des musikalischen Schlagzeugspiels: Mal mal trocken-reduziert mit Besen wie auf »Balance«, poppig bei »Joy of Life«, mit filigranen Becken-Grooves, dezenter Elektronik und Percussion auf »Eternity« oder minimalis-tisch bis kurz vor der Stille in »Silence and Sound«.
Das aus all diesen Stilistiken ein so stimmiges Ganzes ent-steht liegt daran, das Wolfgang Haffner diese im Laufe seiner Karriere bis in die Tiefe durchdrungen hat - an der Seite von stilbildenden Charakteren wie Al Jarreau, Chaka Khan, Pat Metheny, Jan Garbarek, Esbjörn Svensson, Nils Petter Molvaer, Albert Mangelsdorff, Ricardo Villalobos und vielen, vielen mehr. All diese Kollaborationen haben Wolfgang Haffners Voka-bular am Instrument und auch als Komponist geprägt und die da-mit verbundenen, unterschiedlichsten Stile sind gleichermaßen Teil seiner musikalischen Persönlichkeit.
Vielseitigkeit und höchste Musikalität sind auch die Eigen-schaften, die Wolfgang Haffner und seine Mitmusiker auf »Life Rhythm« verbinden. Die Basis bildet ein bestens einges-pieltes Trio zusammen mit Keyboarder Simon Oslender, selbst auch Drummer und Bandleader, und Thomas Stieger, einem der gefragtesten deutschen Bassisten in Pop wie Jazz. Dazu kommen Trompeter Sebastian Studnitzky, Mitstreiter Haffners seit seinem ACT-Debüt »Shapes« und der Finne Arto Mikälä, eine echte Entdeckung in Sachen Klangvielfalt an der Gitarre. Diese Band herausragender Allrounder erweitert Haffner um eine Reihe musikalischer Charaktere, die der Musik ihre ganz eigene Farbe verleihen: Nils Landgren, Freund und Weggefährte seit mehr als 20 Jahren, Saxofon-Ikone Bill Evans, Sting-Gitarrist Dominic Miller, Balkan-Beat-Star Shantel, Bass-Feingeist Nicolas Fiszman, Oud-Virtuose Thomas Konstantinou und Bruno Müller, einer der besten deutschen Jazzgitarristen.
»Life Rhythm«, sagt Wolfgang Haffner, »ist für mich eine Fortsetzung, keine Wiederholung«. Die Musik trägt mit ihrer Wärme, Kraft und Klarheit die charakteristische Handschrift, die Haffner mit seinen Alben und auf tausenden von Konzerten in mehr als 100 Ländern zum wohl populärsten Schlagzeug-spielenden Leader Europas gemacht hat. Und gleichzeitig ist es eine Evolution seiner Musik. Gut möglich, dass Haffners Erfolg genau darin begründet ist, dass seine Musik immer etwas Ver-trautes und etwas Neues beinhaltet und dass Haffner sein Publikum so immer »mitnimmt« im Fluss seiner Ideen - und in einem gemeinsamen »Lebensrhythmus«
Als Watchtower im Jahre 1985 ihr Debütalbum "Energetic Disassembly" veröffentlichen, stellen sie die Metal-Welt auf den Kopf. Das Material setzt völlig neue Maßstäbe. Innovativer (und extremer) geht zu dieser Zeit niemand zu Werke. Unbeholfene Stilbeschreibungen wie "Jazz Metal" oder "Techno Thrash" werden kreiert. Ursprünglich werden Watchtower im Mai 1982 in Austin, Texas, aus der Taufe gehoben. In jenem Monat schließt sich Sänger Jason McMaster Bassist Doug Keyser, Schlagzeuger Rick Colaluca sowie Gitarrist Billy White an. In ihrem frühen Stadium zeigen sich Watchtower stark von der NWOBHM inspiriert und spielen Songs von Iron Maiden, Angel Witch und Raven nach - dazu natürlich etliche Nummern der kanadischen Prog-Götter Rush. In der Folge entwickelt die Band sukzessive ihren individuellen Stil und nimmt Demos mit eigenen Stücken auf. Aber die Plattenfirmen wollen nicht anbeißen. Aus diesem Grunde entschließt man sich dazu, auf dem eigenen Label Zombo Records das wegweisende Album "Energetic Disassembly" zu veröffentlichen (gepresst werden 3.500 LPs und 1.000 Kassetten).
"Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern, wie ich Demokassetten an Fanzines verschickt habe und nahezu täglich Briefe mit Tapetradern ausgetauscht wurden," erinnert sich Sänger Jason Mc Master heute. "Ich erhielt u.a. Briefe von Gene Hoglan, Mike Portnoy, Jason Newsted und sogar Alan Tecchio Die Reaktionen waren fantastisch, aber wir klangen einfach so andersartig. Die Labels wussten nicht, wie sie uns seinerzeit hätten vermarkten sollen. Waren wir zu extrem? Ich denke schon." Pünktlich zum 40. Jubiläum von "Energetic Disassembly" erscheint über High Roller Records nicht nur eine De-Luxe-Edition des originalen Albums, sondern auch eine neue Abmischung. Die Re-Mixes wurden im Jahre 2009 von Jared Tuten, einem engen Freund von JasonMcMaster, in den Top Hat Studios angefertigt. Als Sahnehäubchen gesellen sich dazu vier Bonus-Stücke: eine Art Drum-Soundcheck namens "Rick On Parade", das kurze Gitarren-Instrumental "BW115" sowie frühe Fassungen von zwei Songs, die später auf dem zweiten Watchtower-Album landen sollten, hier aber noch mit Jason McMaster am Gesang - "Instruments Of Random Murder" und "The Eldritch". Jason McMaster verließ Watchtower im Jahre 1988 in Richtung Dangerous Toys. Sein Nachfolger war Alan Tecchio (von Hades). Zusammen mit ihm wurde 1989 in West-Berlin das zweite Album "Control And Resistance" für Noise Records aufgenommen.
Als Watchtower im Jahre 1985 ihr Debütalbum "Energetic Disassembly" veröffentlichen, stellen sie die Metal-Welt auf den Kopf. Das Material setzt völlig neue Maßstäbe. Innovativer (und extremer) geht zu dieser Zeit niemand zu Werke. Unbeholfene Stilbeschreibungen wie "Jazz Metal" oder "Techno Thrash" werden kreiert. Ursprünglich werden Watchtower im Mai 1982 in Austin, Texas, aus der Taufe gehoben. In jenem Monat schließt sich Sänger Jason McMaster Bassist Doug Keyser, Schlagzeuger Rick Colaluca sowie Gitarrist Billy White an. In ihrem frühen Stadium zeigen sich Watchtower stark von der NWOBHM inspiriert und spielen Songs von Iron Maiden, Angel Witch und Raven nach - dazu natürlich etliche Nummern der kanadischen Prog-Götter Rush. In der Folge entwickelt die Band sukzessive ihren individuellen Stil und nimmt Demos mit eigenen Stücken auf. Aber die Plattenfirmen wollen nicht anbeißen. Aus diesem Grunde entschließt man sich dazu, auf dem eigenen Label Zombo Records das wegweisende Album "Energetic Disassembly" zu veröffentlichen (gepresst werden 3.500 LPs und 1.000 Kassetten).
"Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern, wie ich Demokassetten an Fanzines verschickt habe und nahezu täglich Briefe mit Tapetradern ausgetauscht wurden," erinnert sich Sänger Jason Mc Master heute. "Ich erhielt u.a. Briefe von Gene Hoglan, Mike Portnoy, Jason Newsted und sogar Alan Tecchio Die Reaktionen waren fantastisch, aber wir klangen einfach so andersartig. Die Labels wussten nicht, wie sie uns seinerzeit hätten vermarkten sollen. Waren wir zu extrem? Ich denke schon." Pünktlich zum 40. Jubiläum von "Energetic Disassembly" erscheint über High Roller Records nicht nur eine De-Luxe-Edition des originalen Albums, sondern auch eine neue Abmischung. Die Re-Mixes wurden im Jahre 2009 von Jared Tuten, einem engen Freund von JasonMcMaster, in den Top Hat Studios angefertigt. Als Sahnehäubchen gesellen sich dazu vier Bonus-Stücke: eine Art Drum-Soundcheck namens "Rick On Parade", das kurze Gitarren-Instrumental "BW115" sowie frühe Fassungen von zwei Songs, die später auf dem zweiten Watchtower-Album landen sollten, hier aber noch mit Jason McMaster am Gesang - "Instruments Of Random Murder" und "The Eldritch". Jason McMaster verließ Watchtower im Jahre 1988 in Richtung Dangerous Toys. Sein Nachfolger war Alan Tecchio (von Hades). Zusammen mit ihm wurde 1989 in West-Berlin das zweite Album "Control And Resistance" für Noise Records aufgenommen.
Als Watchtower im Jahre 1985 ihr Debütalbum "Energetic Disassembly" veröffentlichen, stellen sie die Metal-Welt auf den Kopf. Das Material setzt völlig neue Maßstäbe. Innovativer (und extremer) geht zu dieser Zeit niemand zu Werke. Unbeholfene Stilbeschreibungen wie "Jazz Metal" oder "Techno Thrash" werden kreiert. Ursprünglich werden Watchtower im Mai 1982 in Austin, Texas, aus der Taufe gehoben. In jenem Monat schließt sich Sänger Jason McMaster Bassist Doug Keyser, Schlagzeuger Rick Colaluca sowie Gitarrist Billy White an. In ihrem frühen Stadium zeigen sich Watchtower stark von der NWOBHM inspiriert und spielen Songs von Iron Maiden, Angel Witch und Raven nach - dazu natürlich etliche Nummern der kanadischen Prog-Götter Rush. In der Folge entwickelt die Band sukzessive ihren individuellen Stil und nimmt Demos mit eigenen Stücken auf. Aber die Plattenfirmen wollen nicht anbeißen. Aus diesem Grunde entschließt man sich dazu, auf dem eigenen Label Zombo Records das wegweisende Album "Energetic Disassembly" zu veröffentlichen (gepresst werden 3.500 LPs und 1.000 Kassetten).
"Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern, wie ich Demokassetten an Fanzines verschickt habe und nahezu täglich Briefe mit Tapetradern ausgetauscht wurden," erinnert sich Sänger Jason Mc Master heute. "Ich erhielt u.a. Briefe von Gene Hoglan, Mike Portnoy, Jason Newsted und sogar Alan Tecchio Die Reaktionen waren fantastisch, aber wir klangen einfach so andersartig. Die Labels wussten nicht, wie sie uns seinerzeit hätten vermarkten sollen. Waren wir zu extrem? Ich denke schon." Pünktlich zum 40. Jubiläum von "Energetic Disassembly" erscheint über High Roller Records nicht nur eine De-Luxe-Edition des originalen Albums, sondern auch eine neue Abmischung. Die Re-Mixes wurden im Jahre 2009 von Jared Tuten, einem engen Freund von JasonMcMaster, in den Top Hat Studios angefertigt. Als Sahnehäubchen gesellen sich dazu vier Bonus-Stücke: eine Art Drum-Soundcheck namens "Rick On Parade", das kurze Gitarren-Instrumental "BW115" sowie frühe Fassungen von zwei Songs, die später auf dem zweiten Watchtower-Album landen sollten, hier aber noch mit Jason McMaster am Gesang - "Instruments Of Random Murder" und "The Eldritch". Jason McMaster verließ Watchtower im Jahre 1988 in Richtung Dangerous Toys. Sein Nachfolger war Alan Tecchio (von Hades). Zusammen mit ihm wurde 1989 in West-Berlin das zweite Album "Control And Resistance" für Noise Records aufgenommen.
Der 1999 veröffentlichte Soundtrack zu Eyes Wide Shut enthält eine einzigartige Trackliste mit Hits wie „Baby Did a Bad Bad Thing“ von Chris Isaak sowie Originalkompositionen von Jocelyn Pook, die den unheimlichen und spannungsgeladenen Ton des Films perfekt ergänzen. Ein herausragendes Stück, „Masked Ball“, wurde wegen seiner eindringlichen, atmosphärischen Qualitäten zur Ikone. Das Album wurde für einen Grammy Award in der Kategorie „Best Score Soundtrack for Visual Media“ nominiert, was die Anerkennung der Kritiker unterstreicht.
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OONA Recordings is proud to announce the upcoming release of the soundtrack for The Girl With The Needle by Frederikke Hoffmeier. Hoffmeier, whom performs under the stage name Puce Mary, brings a raw, intense and atmospheric score to this Oscar-nominated film, which is contending for Best International Feature. Known for her bold, experimental approach to sound, Hoffmeier’s composition immerses listeners in the film’s dark, emotionally-charged world. Directed by Magnus von Horn, The Girl With The Needle premiered at the Cannes Film Festival, where it earned praise for its uncompromising vision. The film went on to receive a Golden Globe nomination for Best Non-English Language Film and won two prestigious awards at the European Film Awards, including Best Score for Hoffmeier’s hauntingly powerful work. The score to The Girl With The Needle is as dark as it is compelling, a masterclass in creating tension, unease, and raw emotional weight. Hoffmeier’s sound design is equal parts abrasive and intimate, drawing the listener into a world of fractured beauty. Her use of organic textures, electro-acoustic undertones, and dissonant, atonal melodies challenges traditional notions of film music, offering something deeply visceral and unpredictable. The Guardian described Hoffmeier’s score as "nerve-abrading," highlighting the relentless, uncomfortable energy that underpins the film. The Chicago Reader similarly calls the score haunting, noting how it amplifies the film’s stark atmosphere. Drawing comparisons to the intense works of composers like Mica Levi, Awards Radar Magazine praises Hoffmeier for pushing the film’s emotional core to its breaking point, deepening the agony of the protagonist. Throughout the film, Hoffmeier’s score becomes as much a character as the people on screen. Her collaboration with von Horn is marked by a shared vision of pushing the limits of cinema and sound. Screen Daily describes the score as "daring," with its aggressive, contemporary tones standing in stark contrast to conventional film scores. The result is a uniquely modern, avant-garde work that reflects the film's visceral and unsettling nature. Hoffmeier crafts a world of sound that lingers long after the credits roll. The soundtrack’s fusion of organic instrumentation with electro-acoustic elements and bold industrial sounds sets it apart from the ordinary. The British Film Institute notes how Hoffmeier’s "atonal score" creates an "enervating effect," pulling listeners deeper into the film’s raw emotional depths. The combination of brutal sound design and haunting melodies builds a layered, evocative listening experience, one that grows increasingly intense with every listen.
SLEEP THEORY"S meteoric rise since bursting onto the scene in 2023 has been nothing short of extraordinary. Their breakout single "Numb" smashed into the Top 10 on Active Rock Radio, introducing a sound that feels as polished as it is powerful-something most bands take years to master. Following that initial strike, tracks like "Fallout" and "Stuck in My Head" cemented their place as chart-topping heavyweights. But SLEEP THEORY isn"t just a studio phenomenon-they"ve cut their teeth on the road, delivering blistering performances alongside heavy hitters like Beartooth, Daughtry, and Falling in Reverse. From dominating festival stages at Welcome to Rockville and Sonic Temple to the electrifying chaos of Louder Than Life, their relentless touring schedule has forged a reputation for anthemic live shows that demand your attention. Now, 2025 is shaping up to be SLEEP THEORY"S defining year. Their highly anticipated debut album, Afterglow, drops May 16th, and it promises to be a revelation. Packed with razor-sharp songwriting, impeccable musicianship, and vocals that will leave you breathless, this is the record fans have been waiting for. With over 230 million streams and listeners devouring their music at a staggering 5 million streams weekly, Sleep Theory is on the verge of transcending rock"s boundaries to become one of the genre"s defining voices. Brace yourselves: Afterglow is more than just an album-it"s a statement of intent from a band destined to shake the foundations of modern rock.
"Something Soft", das zweite Album der irischen Post-Punk-Brandstifter M(h)aol, ist alles andere als soft. Von der ersten Note des Eröffnungsstücks von "Something Soft" bis zu den verzerrten Schreien des letzten Stücks fühlt sich die Platte antagonistisch gegenüber dem Konzept der Sanftheit an, klanglich und thematisch. Es ist eine unapologetische Annäherung an intersektionellen Feminismus, Tierschutz, Konsum und den Kampf um einen Platz in einer Welt, der es an Empathie mangelt. Was M(h)aol bietet, ist Katharsis in zwei Formen: die Art, die man bekommt, wenn man anderen gegenüber offen ist, und die Art, die man bekommt, wenn man mit Recht etwas kaputt macht. Wut und Empathie effektiv zu kanalisieren ist ein Akt der Widerstandsfähigkeit, und um "Something Soft" zu machen, mussten M(h)aol besonders widerstandsfähig werden. Nach ihrem gefeierten Debüt "Attachment Styles" änderte sich das Line-up von M(h)aol und bestand nun aus dem Kerntrio Constance Keane (Schlagzeug/Gesang, sie/ihr), Jamie Hyland (Bass/Gesang, sie/ihr) und Sean Nolan (Gitarre, er/ihm). Dieser Prozess veränderte die Herangehensweise der Band an das Songwriting und die Auftritte und führte zu einem unerwarteten Durchbruch. "Something Soft" zeichnet sich durch einen dringlicheren Sound aus, der sich eng um den Rhythmus von Hyland und Keane legt. In Songs wie "Pursuit" und "Snare" verbindet sich Keanes Gesang mit dem Schlagzeug, als würden ihre Worte durch ihr Spiel zum Leben erweckt und direkt aus ihrem Körper kommen. Vor dem Hintergrund dieser ängstlichen und schwadronierenden Tracks nimmt ihre Stimme den Raum eines inneren Monologs ein, in dem sie von einem angespannten Heimweg und von der Misogynie im Green Room aus einer Position der drolligen Beobachtung heraus erzählt - eine universelle Erfahrung, die in spezifischen Details wiedergegeben wird. Wie seine Vorgänger "Attachment Styles" und die "Gender Studies" EP wurde auch "Something Soft" von Jamie Hyland aufgenommen. Es ist die technisch ausgefeilteste der bisherigen M(h)aol-Aufnahmen, denn die Band, zu der auch Sarah Deegan vom Pixie Cut Rhythm Orchestra am Bass gehört, zog in das Dubliner Ailfionn Studio, wo sie die räumlichen Gegebenheiten und das Studio-Equipment nutzten, um ihrem Sound mehr Nuancen zu verleihen. Die zusätzlichen Sessions und das Können hinter den Reglern waren ein Segen, aber für eine Band, die es gewohnt ist, unter extremem Zeitdruck zu arbeiten, war dies eine unerwartete Herausforderung: Konnten M(h)aol das Gefühl der Unmittelbarkeit beibehalten, das ihre Musik bis zu diesem Zeitpunkt geprägt hatte? Songs wie "DM:AM" zerstreuten diese Sorge schnell, indem sie innerhalb von 20 Minuten aus einem Drone entstanden, den Nolan spielte, während Hyland ihr Aufnahme-Equipment aufbaute und sich beeilte, den Song einzufangen, sobald Keane und Deegan dazukamen. Eine der geisterhaften Hymnen von "Something Soft", "1800-Call-Me-Back", begann als Scherz, dass die Band einen Fußballgesang schreiben sollte, wurde aber weitaus komplexer - die köstliche Balance aus Chaos und Klarheit, die sie gefunden haben, wäre ohne Zeit unmöglich gewesen. "I Miss My Dog" ist weniger spontan, aber seine Meditation über Trauer baut sich in einem halsbrecherischen Tempo auf, von Rückkopplungen über Keanes Schlagzeugspiel und Gesang bis hin zu einem spektakulären Schluss, der die Trauer in Bass und Gitarre erstickt, eine der größten technischen Leistungen von M(h)aol bis heute. Der Feinschliff unterstreicht den schelmischen Charme von M(h)aol und lässt das Intime hymnisch wirken, indem persönliche Erfahrungen genutzt werden, um die allgemeinen Systeme, unter denen wir leben, zu beschreiben. Für diejenigen, die sich in den Songs von M(h)aol wiedererkennen, ist das Hören von "Something Soft" wie ein Sprung in einen lang laufenden Chat-Thread, voller Wut und Humor.