Nach der Veröffentlichung von âidea 1â, kĂŒndigt Kelela ihr neues, drittes Album an, das am 10. Juli bei Warp Records erscheint â und veröffentlicht die zweite Single âlinknbâ, produziert von Oscar Scheller.
Der Track entstand in einer Phase der Schreibblockade und begann als Mantra, das Kelela schrieb, um sich wieder an die Arbeit zu bringen. AngefĂŒhrt von einem labyrinthischen Gitarrenriff ĂŒber treibenden Metal-Drums ist âlinknbâ ein Song ĂŒber Selbstvertrauen, das man sich durch Schwierigkeiten erarbeitet hat, darĂŒber, sich nicht klein machen zu lassen. âEs ist nicht schwer, mutig zu sein / Es ist leichter, zu viel preiszugeben / Ich weiĂ nur, dass ich den Weg geebnet habe, unterbezahlt.â
Das von Mischa Notcutt inszenierte Video versetzt Kelela in die Mitte einer urbanen Traumlandschaft. Als enger Freund und Kelelas ehemaliger Kreativdirektor war Notcutt die naheliegende Wahl. Das Video lĂ€sst Realismus und Abstraktion ineinanderflieĂen und verwandelt eine einsame Reise in eine Meditation ĂŒber Selbstfindung und Erneuerung.
Mit ânew avatarâ rĂŒckt alles, worauf Kelela hingearbeitet hat, in den Fokus. Sie begann ihre ersten Songs in der Indie-Szene von Washington, D.C. zu schreiben, bevor die Clubmusik und die elektronische Produktion, die ihre frĂŒhe Karriere prĂ€gten, die Oberhand gewannen. Mit ânew avatarâ schlieĂt sie den Kreis: R&B, unterlegt mit verzerrten GitarrenklĂ€ngen, trifft auf neue Schnittstellen in der Tanzmusik und gipfelt in einem Sound, der aus all den musikalischen EinflĂŒssen schöpft, die sie je geprĂ€gt haben. Das Album enthĂ€lt zudem Kollaborationen mit PinkPantheress, A. K. Paul und FousheĂ©.
âDieses Album findet Trost in der Konfrontationâ, sagt Kelela. âIch möchte nicht, dass die Musik von dem ablenkt, was wirklich in der Welt vor sich geht; ich möchte, dass sie in dieser verrĂŒckten Zeit Sinn ergibt und den Menschen gleichzeitig hilft, mit der Schönheit und Freude in Kontakt zu kommen, die sie ebenfalls erleben.â
Das Album setzt sich mit einer Welt auseinander, die aus allen NĂ€hten auseinanderfĂ€llt, und mit der Klarheit, die das Ăberleben erfordert.
âDie Leute sollten auch wissen, dass meine Freunde und ich stĂ€ndig lachen und dass Humor kein Abwehrmechanismus ist; er ist Ausdruck dafĂŒr, wie scharfsinnig wir die Dinge einschĂ€tzen und wie klar wir die Welt sehen.â
Im Kern schildert ânew avatarâ eine vielschichtige Erfahrung, und obwohl die AuĂenwelt prĂ€sent ist, schwĂ€cht sie Kelelas Entschlossenheit zu keinem Zeitpunkt.
About Kelela: Throughout her globally revered, boundary-pushing career, Kelela has established a lane of her own in R&B and electronic music. On her long-awaited third album, new avatar, the singer/songwriter (through the versatility of the guitar) challenges perceptions of these genres, while weaving together fragments of lived experiences to shape a world of connection and resilience during times of unrest.
The songs journey through Black femme rage, joy as resistance, Gotham City-esque dystopia, misogynoir, romantic tension, and more. Itâs anchored by production that demands a broader rethink about alternative, rock and indie music.
Kelelaâs defiant nature has propelled her so far already â from her hometown of Washington, D.C to world stages. In 2013, she released her debut mixtape, Cut 4 Me. She continued solidifying her revolutionary R&B sound with 2015âs Hallucinogen EP, with The New York Times naming its single, âRewind,â one of the â25 Songs That Tell Us Where Music Is Goingâ. By 2017, she released her electric debut album Take Me Apart (which was followed by 2018âs TAKE ME A_PART, THE REMIXES), building upon her intimate storytelling.
After a nearly five-year hiatus, she returned in 2023 with her groundbreaking second album, Raven, and its critically-acclaimed counterpart, RAVE:N, The Remixes in 2024. Raven has been hailed as one of the âBest Albums of 2023â by Pitchfork, Billboard, Vulture, Variety, and more, while the remixes solidified her as a leader in the dance music space.
In 2025, Kelela showcased yet another innovative side of her artistry with her live album In The Blue Light, which hit #5 on the Contemporary Jazz chart and #20 on the Jazz Albums chart. Now, with new avatar, Kelela displays the masterful intention she puts into forming new sonic cityscapes. But donât confuse it with escapism: âI don't want the music to be a distraction from what's really going on in the world; I want it to help you get into it.â