Drei Jahre nach ihrem morbiden Manifest "Limbo", einer bitteren Abrechnung mit der Pandemie und ihren bestialischen Folgen, kehrt Wave-Alchemist Ronny Moorings zurück. Im Gepäck hat er einen schwarzen Blumenstrauß aus Trauergesängen für eine kranke neue Welt, Elegien für einen neuen Status quo, mit dem wir alle leben müssen.
Auch 40 Jahre nach ihrer Gründung sind CLAN OF XYMOX ein Leuchtfeuer tragischer Eleganz und düsterer Tristesse. Sie sind die unbestrittene, unangefochtene Speerspitze einer Szene, die zuletzt überraschend die Aufmerksamkeit einer viel jüngeren Generation auf sich gezogen hat, die ihre Angst und ihren Schmerz durch Musik wie diese ausdrücken will. Gerne doch! "Exodus" zeugt von diesem Ausnahmestatus und führt das Feld der prosaischen Trauer mit zehn neuen Hymnen von erlesener Nachtschwere an. Das Besteck, welches Ronny Moorings benutzt, mag noch dasselbe sein; das Ergebnis ist ein weiteres Meisterwerk voller sehnsüchtiger Melodien, weltabgewandten Vocals aus den Tiefen der Erde, hallenden Gitarren und hypnotischen Drums, die die Phantome in uns allen zum Mitternachtsschmaus einladen.
Wir tanzen direkt in den Abgrund, will uns dieses Album sagen. Aber wenigstens tanzen wir noch. Denn wenn es nichts mehr gibt, an das man sich wenden kann, wenn alle Hoffnung verloren scheint und die Welt uns unter Fluten biblischen Ausmaßes begräbt, bleibt manchmal nur noch, sich der Musik hinzugeben. Diesem fesselnden Exodus in Richtung Katharsis. Vielleicht ist das der Grund, warum "Exodus" einige der düstersten und niedergeschlagensten Stücke enthält, die Ronny Moorings seit vielen Jahren geschrieben hat. Vielleicht ist das der Grund, warum diese Platte mit den besten Veröffentlichungen von THE CURE mithalten kann. Weil die Zeiten, in denen wir leben, ihn dazu gezwungen haben. Weil es einfach keinen anderen Weg gibt, als all seinen Kummer, seine Wut und seinen Weltschmerz in seine klagende Musik einfließen zu lassen. Nicht, weil die Welt danach eine bessere sein wird. Sondern weil es für ihn die einzige Möglichkeit ist, mit dem brutalen Wahnsinn, den wir Alltag nennen, fertig zu werden.
"Exodus" ist kein Album für Träumer. Es ist aber auch kein Albtraum - trotz der Schatten, die unter der Oberfläche brüten. Es ist ein Tor für all jene, die die Dunkelheit unserer Tage anerkennen und sich dennoch weigern, aufzugeben. Lasst uns also diese nächtlichen Wiegenlieder gemeinsam singen und tanzen, solange wir noch einen Boden dafür haben. Denn das ist alles, was wir im Moment tun können.
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Drei Jahre nach ihrem morbiden Manifest "Limbo", einer bitteren Abrechnung mit der Pandemie und ihren bestialischen Folgen, kehrt Wave-Alchemist Ronny Moorings zurück. Im Gepäck hat er einen schwarzen Blumenstrauß aus Trauergesängen für eine kranke neue Welt, Elegien für einen neuen Status quo, mit dem wir alle leben müssen.
Auch 40 Jahre nach ihrer Gründung sind CLAN OF XYMOX ein Leuchtfeuer tragischer Eleganz und düsterer Tristesse. Sie sind die unbestrittene, unangefochtene Speerspitze einer Szene, die zuletzt überraschend die Aufmerksamkeit einer viel jüngeren Generation auf sich gezogen hat, die ihre Angst und ihren Schmerz durch Musik wie diese ausdrücken will. Gerne doch! "Exodus" zeugt von diesem Ausnahmestatus und führt das Feld der prosaischen Trauer mit zehn neuen Hymnen von erlesener Nachtschwere an. Das Besteck, welches Ronny Moorings benutzt, mag noch dasselbe sein; das Ergebnis ist ein weiteres Meisterwerk voller sehnsüchtiger Melodien, weltabgewandten Vocals aus den Tiefen der Erde, hallenden Gitarren und hypnotischen Drums, die die Phantome in uns allen zum Mitternachtsschmaus einladen.
Wir tanzen direkt in den Abgrund, will uns dieses Album sagen. Aber wenigstens tanzen wir noch. Denn wenn es nichts mehr gibt, an das man sich wenden kann, wenn alle Hoffnung verloren scheint und die Welt uns unter Fluten biblischen Ausmaßes begräbt, bleibt manchmal nur noch, sich der Musik hinzugeben. Diesem fesselnden Exodus in Richtung Katharsis. Vielleicht ist das der Grund, warum "Exodus" einige der düstersten und niedergeschlagensten Stücke enthält, die Ronny Moorings seit vielen Jahren geschrieben hat. Vielleicht ist das der Grund, warum diese Platte mit den besten Veröffentlichungen von THE CURE mithalten kann. Weil die Zeiten, in denen wir leben, ihn dazu gezwungen haben. Weil es einfach keinen anderen Weg gibt, als all seinen Kummer, seine Wut und seinen Weltschmerz in seine klagende Musik einfließen zu lassen. Nicht, weil die Welt danach eine bessere sein wird. Sondern weil es für ihn die einzige Möglichkeit ist, mit dem brutalen Wahnsinn, den wir Alltag nennen, fertig zu werden.
"Exodus" ist kein Album für Träumer. Es ist aber auch kein Albtraum - trotz der Schatten, die unter der Oberfläche brüten. Es ist ein Tor für all jene, die die Dunkelheit unserer Tage anerkennen und sich dennoch weigern, aufzugeben. Lasst uns also diese nächtlichen Wiegenlieder gemeinsam singen und tanzen, solange wir noch einen Boden dafür haben. Denn das ist alles, was wir im Moment tun können.
A1 - Polaris
Going all in to open the EP with a truly stand out 2-step roller, ASC crafts a distinctly energetic vibe with Polaris, featuring an intricate old school break seldom heard in drum & bass - packed with high-end detail and a glorious raw energy. With long radiant pad work, a classic jumpy 808 bassline and a stunning, reverberating female vocal sample whooshing and panning across the mix, Polaris will instantly become a favourite in your setlist.
A2 - Things Left Unsaid
Opening with an intriguing fusion of suspenseful keys and deliciously crisp bongos that each play a key role throughout, Things Left Unsaid asks the listener questions of yesteryear in a varied odyssey filled with a myriad of echoed vocal samples, horns and effects, set to a break-laden beat pattern that hops along with kicks and snares each snatching the attention. A calmer vibe from ASC that still packs a punch.
AA1 - Temple Bell
A thumping, spirited beat pattern with rapid kicks and metallic snares provide a visceral aural onslaught as the aptly-named Temple Bell blends our imperious breaks with darkly, epic tolls radiating through a vast ornate hall of resonance -suitably reverberating alongside a backdrop of synchronic atmospherics. Heavily EQ'd vocal samples colour the mix to complete a weighty musical collage.
AA2 - Contrast
Beginning with a flurry of cow bells in a vibrant, expertly edited take on the classic Circles break, ASC serves up a delightfully laid back yet danceable piece with Contrast. Space FX, swirling pads and a mellow, memorable key melody overlay a beautiful mosaic of calm as the continued thrust of the break drives a constant energy to the track, perfectly capturing the ethos of Spatial and closing another immense EP
Words by Chris Hayes Spatial/Red Mist
Black Vinyl[22,65 €]
LTD. BLACK CLOUD COLOUR VINYL
THE GHOST INSIDE stands as an unstoppable force in the realm of hard rock music. Fueled by unwavering determination and unyielding passion, this band has forged a path marked by resilience and redemption. Their latest endeavor, the 6th studio album titled Search for Solace, delves into the profound theme of grappling with one"s own thoughts - the internal struggle between good, bad, and evil. It explores the journey of finding comfort and making peace amidst the chaos of life"s ebb and flow. The album reflects the band"s commitment to not succumb to negativity, anger, or darkness, aligning with their identity as an uplifting and comforting musical force for fans seeking solace. Established in 2004, THE GHOST INSIDE has solidified its position as a trailblazer in melodic hard rock. Their music seamlessly combines raw aggression with profound lyricism, creating a resonant experience for their dedicated fanbase. Despite facing challenges, notably a tragic bus accident in 2015 that left some members with life-altering injuries, the band refused to be broken. Through unwavering perseverance, they made a triumphant return to the stage, defying the odds. Their music embodies a spirit of resilience, unity, and the indomitable power of the human spirit. Each thunderous breakdown and soaring melody strikes a deep chord within the hearts of their fans, serving as a testament to the band"s enduring impact. THE GHOST INSIDE"s journey is a testament to their ability to inspire and uplift through music. As they embark on a global tour starting this Spring, venturing into new territories, including South America and beyond, the band continues to share their message of strength and perseverance with audiences around the world.
LTD. BLACK CLOUD COLOUR VINYL[23,49 €]
THE GHOST INSIDE stands as an unstoppable force in the realm of hard rock music. Fueled by unwavering determination and unyielding passion, this band has forged a path marked by resilience and redemption. Their latest endeavor, the 6th studio album titled Search for Solace, delves into the profound theme of grappling with one"s own thoughts - the internal struggle between good, bad, and evil. It explores the journey of finding comfort and making peace amidst the chaos of life"s ebb and flow. The album reflects the band"s commitment to not succumb to negativity, anger, or darkness, aligning with their identity as an uplifting and comforting musical force for fans seeking solace. Established in 2004, THE GHOST INSIDE has solidified its position as a trailblazer in melodic hard rock. Their music seamlessly combines raw aggression with profound lyricism, creating a resonant experience for their dedicated fanbase. Despite facing challenges, notably a tragic bus accident in 2015 that left some members with life-altering injuries, the band refused to be broken. Through unwavering perseverance, they made a triumphant return to the stage, defying the odds. Their music embodies a spirit of resilience, unity, and the indomitable power of the human spirit. Each thunderous breakdown and soaring melody strikes a deep chord within the hearts of their fans, serving as a testament to the band"s enduring impact. THE GHOST INSIDE"s journey is a testament to their ability to inspire and uplift through music. As they embark on a global tour starting this Spring, venturing into new territories, including South America and beyond, the band continues to share their message of strength and perseverance with audiences around the world.
Known for her powerful vocals, dynamic stage presence, and diverse musical influences, LA-based soul and funk singer Nikka Costa returns from a musical career break with future-forward disco-inspired sounds on ‘Dirty Disco’.
The lyric “Everyone is welcome, everyone’s an Avatar” denotes a place where anyone can go to be themselves and let their freak flag fly! and sets the tone for her disco and soul fused, progressive album, which is recorded with and produced by Justin Stanley (Prince, Jamie Lidell, Beck etc). Along with the talents of versatile musicians such as Brandon Coleman (Kamasi Washington, Thundercat, Donald Glover, Flying Lotus), Greg Phillinganes (Michael Jackson, Stevie Wonder) and Kaveh Rastegar (John Legend, Beck), Nikka Costa invites you to immerse yourself in her “Dirty Disco” world.
“Dirty Disco is about a place anyone can go to be themselves and let their freak flag fly! It’s about a place where no one is looking, no one cares what you're doing or what you're into. It could be a disco, but it could also be another planet or headspace or vibe. It's dark and sparkly, blue and purple. Gritty, raw and sexy. Whatever you want it to be.” - Nikka Costa
"Tagträumer" heißt das mit Spannung erwartete zweite Studioalbum von ErnstFall. Auf den 11 brandneuen Songs erzählt Frontmann Dominic Ernst von den Träumen die uns alle antreiben, Geschichten aus dem eigenen Leben, direkt aus den Straßen und Clubs, die er sein Zuhause nennt. Es geht um Höhen und Tiefen bis hin zu Träumen die ihn am Laufen halten. Dieses Album bietet eine unverblühmte Dartstellung dessen, was es bedeutet, ein echter Tagträumer zu sein.
Musikalisch haben ErnstFall im Vergleich zu ihrem Debütalbum "Jungs bleiben Jungs" noch mal eine Schippe drauf gelegt. Mit Features von Bands wie HERBST und dem renommierten Produzenten Warthy wird "Tagträumer" zu einem Kunstwerk, das die Vielfalt und die Gemeinschaft des Punkrocks zelebriert und dabei überraschend massentauglich ist. Mit ihrer Mischung aus deutschsprachigem Rock, Punk und Ohrwurm-lastigen Melodien führen ErnstFall ihren Weg nach oben kontinuierlich weiter!
"Tagträumer" erschein als limited Splatter Vinyl, Digipak inkl. Poster
"Kindred Spirits" versammelt elf Coverversionen, allesamt im Alleingang eingespielt, eingesungen und aufgenommen von Ronny Moorings. Und was für eine Auswahl uns hier erwartet: "Blue Monday" von NEW ORDER, "Question Of Time" von DEPECHE MODE, "Decades" von JOY DIVISION, "A Forest" von THE CURE oder "Alice" von THE SISTERS OF MERCY mögen Stücke sein, die man in der ewigen Playlist eines Ronny Moorings vielleicht schon immer vermutet hätte; die Art und Weise, wie er diese Songs zu neuem CLAN OF XYMOX-Leben erweckt, erstaunt und begeistert dennoch mehr als man das jemals erwartet hätte. Warm, organisch, irgendwo zwischen waviger Elektronik und nebelumwalltem Goth Rock geben sich diese Respektbekundungen, zeigen eine gänzlich neue Seite von CLAN OF XYMOX und lassen ganz nebenbei unsterbliche Klassiker wieder aufleben.
Dass "Kindred Spirits" kein herkömmliches Coveralbum ist, zeigt neben der Songauswahl auch der beinahe sakrale Charakter, mit dem Ronny Moorings an diesem Album gearbeitet hat. Es sind allesamt Songs, die ihm viel bedeuten, die ihn geprägt haben und ihm zweifellos über die eine oder andere besonders dunkle Stunde hinweggeholfen haben - genau, wie es die Musik von CLAN OF XYMOX bereits für unzählige Menschen getan hat. "Kindred Spirits" ist ein Album, so persönlich wie ein gemeinsamer Abend mit Ronny Moorings und seiner Plattensammlung. Eine Lehrstunde in Sachen seelenvoller Musik - gesehen durch die Augen eines hoffnungslosen Musikliebhabers.
Mehrfarbiges Vinyl, Blau, Schwarz und Weiß, Farben viskos ineinanderlaufend und gesprenkelt, Individuell von Hand gefertigt, Jede Schallplatte ist ein Unikat, Deutsche Pressung, 180 Gramm, Überarbeitetes Artwork, Stabile Kastentasche, Mehrfarbig bedruckte Innenhüllen, Mehrfarbig bedruckte Vinyletiketten, Limitiert auf 500 Exemplare weltweit
"Leave Of Absence" beginnt mit einer schaurigen Geigenschwellung, bevor es in den Gitarrenwahnsinn ausbricht, der von Sean Martin (Twitching
Tongues, ex-Hatebreed) und Mike McKenzie (The Red Chord) im Duett gespielt wird. Umbra Vitae bleiben mit "Belief Is Obsolete" und "Clear Cutter"
im roten Bereich und stellen die elektrisierende Rhythmusgruppe von Jon Rice (Uncle Acid, Tsjuder) und Greg Weeks (The Red Chord) vor. Das
Hook-geladene "Anti-Spirit Machine" steht dann im Mittelpunkt, ein Kriegsschrei für die Unterdrückten. Von hier aus fahren Umbra Vitae fort, alles zu
zertrümmern, was sich ihnen in den Weg stellt. Das disharmonische "Reality In Retrograde" rast mit knirschender Unschärfe in das schwerfällige "Past
Tense" und das düster-verführerische "Velvet Black". Zwei Songs, die metallische Heaviness in Reinkultur sind. "Twenty-Twenty Vision", "Algorithm Of
Fear" und "Empty Vessel" steigern die Intensität, angetrieben von den ergreifenden lyrischen Themen und den unmenschlichen Gesangseinlagen von
Jacob Bannon (Converge). Die Dreifaltigkeit aus dem langsamen "Cause & Effect", dem ultra-gewalttätigen "Deep End" und dem wirbelnden "Nature
vs. Nurture" prügeln weiter auf die Hörer ein und leiten das miteinander verbundene "Fatal Flaw" und "Light Of Death" als bösartiges Finale dieses
modernen Metal-Meisterwerks ein.
Amen Corner, eine der Underground-Legenden Brasiliens, ist zurück! Die brasilianischen Black-Metal-Legenden Amen Corner treten mit ihrem
neuesten Werk "Written by the Devil" aus dem Schatten hervor. In einer Welt, in der sich die Zeit biegt und die Ewigkeit droht, dient dieses Album als
abschreckende Erinnerung: Der Tod ist ein allgegenwärtiges Gespenst, das unsere Existenz verfolgt. Mit ihrem über drei Jahrzehnte andauernden
Vermächtnis sind Amen Corner eine feste Säule der brasilianischen Black Metal-Szene.
Respected Leipzig based multi-instrumentalist Panthera Krause arrives on KANN with New Age appeal! Delving into a more mysterious sound than the label is commonly known, the artist draws from the dark side of the pool, taking in Baltic choir inspirations, 80s cinema themes (Tarantino's favourite) and lyrical GDR rock for good measure. Produced in secrecy over the past 12 months, Krause gets in touch with his inner Stereolab by creating an enchanting new full length entirely on headphones. Drip fed to those close to him over the past year, he was convinced to share these audiobooks to a wider audience, now resulting to: Aside The Aeons. Adding almost only sounds from Korg M3R, Roland Aeorophon and a JX 03 synthesizer to the action - the record explores an unique musical universe and head trip for the astral plane.
The drone-pop consternations of Ekin Fil emerge through vaporous tone and forlorn, distant song, as if plucked from a dream. These exist on their own accord, moving with their own internal logic of an emotion heaviness that belies any the passing observation of this as mere shoegazing ambience. Her songs, her compositions find themselves adjacent the fragmented etherealization of Elisabeth Fraser's voice from a forgotten scene of a particular David Lynch film, as a ASMR trigger for Proustian recollection. Something profound. Something hidden. Something desolately sad.
The Helen Scarsdale Agency has had the pleasure of witnessing Ekin's continued development, maturation, and growth as a composer, having released now seven of her magnificent, under-the-radar gems. Her slow burning, dejected ballads continue to draw from the deep well of sorrow, with varying frequencies and intensities of bitter light poking through. Loves lost. A world broken. All is not hopeless, but there is a considerable amount of shit to wade through.
Sleepwalkers embraces a familiar set of metaphors in her work, that of narcolepsy and the unsettled state of existence between sleep and being awake. But she stretches herself with a set of compositions that run parallel to the work of Tim Hecker as in the gravitation soft-noise of "Stone Cold" or to a slow motion serialism that punctuates the ambient crawl of her ambitious "Gone Gone." Recommended for fans of Grouper, Rafael Anton Irisarri, A.C. Marias, and Carla dal Forno.
Black Truffle is pleased to announce Resonant Trees, the first vinyl release from French composer-performer Léo Dupleix. An active member of the international community of younger musicians working with just intonation, Dupleix has composed works for solo instrumentalists and ensembles in Europe and Japan, as well as performing extensively on harpsichord, piano and electronics. His music is distinguished by a formal clarity and elegance of surface, gently shaping pure intervals into delicate melodic patterns and shimmering harmonic planes.
Resonant Trees presents two side-long pieces for harpsichord and ensemble, both setting slowly repeating patterns played on harpsichord and guitar within an environment of sustained tones. Dupleix performs on a French double manual harpsichord (tuned to a just intonation scheme of his own devising) and Prophet synthesizer, joined by Juliette Adam (bass clarinet), Johanna Bartz (traverso flute), Cyprien Busolini (viola), Fredrik Rasten (6- and 12-string guitars), and Mara Winter (traverso flute). The harpsichord begins Resonant Tree I alone, slowly sounding out a series of arpeggiated chords that emphasise the unique (and for unaccustomed listeners, sometimes unsettling) harmonic and timbral qualities of justly tuned intervals. Long tones from synthesiser, bass clarinet, viola and Baroque traverso flutes slowly creep into the spaces between the arpeggiated chords, joined after several minutes by delicate patterns of harmonics played by Rasten on acoustic guitars.
On Resonant Tree II, a similar structure and ensemble (without the flutes) are used with quite different results. We again hear only the harpsichord at first, but this time playing a series of flowing melodic lines, each of which is repeated several times. Joined again by long tones from the ensemble, here the viola is particularly prominent and its interplay with the harpsichord creates fascinating acoustic effects. In both pieces, repetition gives the music a static, stable quality while, at the same time, the exact shape of the repeating patterns remains difficult to grasp. As Dupleix writes, these pieces dream of music as ‘space and a sound that one could grasp in one’s hand.’ As the near-static quality of the repetitions and long tones with little incident make these two stretches of musical time feel like spaces for the listener to inhabit, the small variations on a narrow range of related material act like a three-dimensional object whose each facet is examined in turn. At once austere and seductive, Resonant Trees takes its place beside the work of contemporaries like Catherine Lamb, while also calling up the languorous melodic world of Mamoru Fujieda, the dignified melancholy of Satoshi Ashikawa’s classic Still Way and the espaliered chamber atmospherics of the Obscure catalogue.
"Known for her powerful vocals, dynamic stage presence, and diverse musical influences, LA-based soul and funk singer Nikka Costa returns from a musical career break with future-forward disco-inspired sounds on ‘Dirty Disco’.
The lyric “Everyone is welcome, everyone’s an Avatar” denotes a place where anyone can go to be themselves and let their freak flag fly! and sets the tone for her disco and soul fused, progressive album, which is recorded with and produced by Justin Stanley (Prince, Jamie Lidell, Beck etc). Along with the talents of versatile musicians such as Brandon Coleman (Kamasi Washington, Thundercat, Donald Glover, Flying Lotus), Greg Phillinganes (Michael Jackson, Stevie Wonder) and Kaveh Rastegar (John Legend, Beck), Nikka Costa invites you to immerse yourself in her “Dirty Disco” world.
“Dirty Disco is about a place anyone can go to be themselves and let their freak flag fly! It’s about a place where no one is looking, no one cares what you're doing or what you're into. It could be a disco, but it could also be another planet or headspace or vibe. It's dark and sparkly, blue and purple. Gritty, raw and sexy. Whatever you want it to be.” - Nikka Costa"
The Kaiju Project is a Japanese inspired jazz group formed by the half Japanese-Austrian pianist Aseo Friesacher. Their initial idea was to bring old folk songs into a new modern context, but in addition to their compositions, this group has found their very own musical direction: a perfect blend of traditional Japanese music and meditative-creative jazz.
Aseo’s composition style is clearly rooted in Jazz, but with the use of traditional Japanese melodic elements and sounds, the music becomes very storytelling and gets a beautiful and mystic character. Also some famous soundtracks from the Ghibli movies and songs by the Japanese singer Hibari Misora, that Aseo has arranged for the band, are included in their repertoire.
The bandleader has had the vision for a long time to create this unique fusion of traditional Japanese music and Jazz in order to bring together the eastern and the western world. In fact, the meaning lies his name A-se-o, “亜為欧“: living for Asia and Europe.
The band went through a couple of changes in their formation but finally resulted in a dream team, featuring two Japanese musicians who bring the authentic sound to the band: Waka Otsu as the vocalist and Fuefuki Kana on Japanese flutes and silver flute. Furthermore there is the highly accomplished and respected ECM artist, drummer and percussionist Joost Lijbaart and the virtuosic and talented bassist Johannes Fend, who make the group complete. So far the Kaiju Project has toured in the Netherlands where most of the band members are based, they have performed in Germany and recorded their first album.
"Leave Of Absence" beginnt mit einer schaurigen Geigenschwellung, bevor es in den Gitarrenwahnsinn ausbricht, der von Sean Martin (Twitching
Tongues, ex-Hatebreed) und Mike McKenzie (The Red Chord) im Duett gespielt wird. Umbra Vitae bleiben mit "Belief Is Obsolete" und "Clear Cutter"
im roten Bereich und stellen die elektrisierende Rhythmusgruppe von Jon Rice (Uncle Acid, Tsjuder) und Greg Weeks (The Red Chord) vor. Das
Hook-geladene "Anti-Spirit Machine" steht dann im Mittelpunkt, ein Kriegsschrei für die Unterdrückten. Von hier aus fahren Umbra Vitae fort, alles zu
zertrümmern, was sich ihnen in den Weg stellt. Das disharmonische "Reality In Retrograde" rast mit knirschender Unschärfe in das schwerfällige "Past
Tense" und das düster-verführerische "Velvet Black". Zwei Songs, die metallische Heaviness in Reinkultur sind. "Twenty-Twenty Vision", "Algorithm Of
Fear" und "Empty Vessel" steigern die Intensität, angetrieben von den ergreifenden lyrischen Themen und den unmenschlichen Gesangseinlagen von
Jacob Bannon (Converge). Die Dreifaltigkeit aus dem langsamen "Cause & Effect", dem ultra-gewalttätigen "Deep End" und dem wirbelnden "Nature
vs. Nurture" prügeln weiter auf die Hörer ein und leiten das miteinander verbundene "Fatal Flaw" und "Light Of Death" als bösartiges Finale dieses
modernen Metal-Meisterwerks ein.
Das dritte Album von Marina Allen mit starkem und lebendigem Songwriting, wunderschön instrumentiert, hochmelodisch und mit einer unvergleichlichen lyrischen Perspektive vorgetragen. Mit zwei gefeierten Alben hat die in Los Angeles lebende Singer-Songwriterin eine frühe Ernte eingefahren, aber ihr drittes Studioalbum birgt den bislang größten Ertrag. Verglichen mit den anschwellenden Kompositionen von Allens zweitem Album Centrifics oder der unschuldigen Ruhe von Candlepower, ist die Welt von Eight Pointed Star tiefgreifender und offener. Schimmernende Gitarren verziehren die Canyons und Staub wird von der rot vernarbten Erde aufgewirbelt. Allens Gesang ist rein und kristallin, während die Instrumentierung reichhaltig ist und vor Helligkeit nur so strotzt. Man kann hören, wie die Musik Zufriedenheit ausstrahlt und der Produktion von Chris Cohen Raum für eine volle Band bietet. Allens künstlerische Zuneigung gilt vor allem Sängern, die ihrer Meinung nach wirklich singen können, von The Roches bis Karen Dalton, Joanna Newsom und Meredith Monk. Aber diese Einflüsse verschwinden wie Gespenster auf dem Dachboden, wenn sie selbst zu singen beginnt. Allen hat eine Stimme, die es mit dem Kanon aufnehmen kann - unnachahmlich - und sie hat noch nie so entschlossen geklungen wie hier. Ein strahlender, klarsichtiger moderner Klassiker des alternativen Folk und Americana. Für Fans von Aldous Harding, Fiona Apple und Waxahatchee. Klassich schwarzes Vinyl mit DLC oder Digisleeve CD.
Viele von uns werden sich täglich daran erinnern müssen, dass es nicht mehr 1967 ist. "We All Belong" von DR. DOG ist eines dieser Meisterwerke, dass eine Standleitung zu der Quelle hat, an der sich seinerzeit auch Brian Wilson, Neil Young, Robbie Robertson, John Lennon und Paul McCartney gütlich taten, um so erfrischt einige der besten Songs der Geschichte zu schreiben. DR. DOG haben damit einen Klassiker geschaffen, der nicht nur absolut zeitlos, sondern reich an Seele, voll von purem Rock'n'Roll und manchmal auf so unheimliche Weise vertraut ist, dass man sich sofort zu Hause fühlt - trotzdem jedoch bleibt der Sound auf ,We All Belong" einzigartig. Die Produktion steht ebenso in der Schuld von George "The 5th BEATLE" Martin wie auch Jeff Mangum (NEUTRAL MILK HOTEL). Die Songs, die da regelrecht aus der Feder und den Instrumenten von DR. DOG fließen, sind auf der einen Seite eine große Hommage an die Brillanz vergangener Zeiten und auf der anderen Seite der Weckruf einer Generation, der vom müden Indie ihrer Zeit ganz schläfrig zumute ist. An den Trompeten des Weckrufs: DR. DOG, deren Appeal durchaus noch weitere 40 Jahre bestehen könnte.
Black Vinyl[21,81 €]
Nach ihrem angstgetriebenen, selbstbetitelten Debüt von 2018 und der geradezu eskapistischen Welt des zweiten Albums "On All Fours" (2021) tritt das Trio aus dem Süden Londons, bestehend aus Rosy Jones, Lottie Pendlebury und Holly Mullineaux, im Jahr 2024 in eine neue Ära ein. Gemeinsam mit Co-Produzent John "Spud" Murphy (black midi "Cavalcade", Lankum "False Lankum") ist Goat Girls Ansatz auf "Below the Waste" selbstbewusst und reif, während sie ihren Sinn für spielerische Neugier bewahren. Spuds Wissen, sein Enthusiasmus und seine Geduld haben Goat Girls ambitionierte Ziele im Studio zum Leben erweckt und einen unverwechselbaren Sound erzeugt. Die einzigartige Kombination von Stilen und unorthodoxen Aufnahmemethoden, die mühelos zwischen ausladendem Noise-Rock, delikaten Folk-Experimenten und befriedigendem Synth-Pop hin- und herpendelt, sind der Beweis. Wie eine Collage wurde die Instrumentierung größtenteils während eines 10-tägigen Aufenthalts in Irland in den Hellfire Studios aufgenommen, die im Schatten des berüchtigten Hellfire Clubs liegen. Zusätzliche Streicher (Reuben Kyriakides und Nic Pendlebury), Holzblasinstrumente (Alex McKenzie) und Gesang (einschließlich eines Chors aus Familie und Freunden) wurden den Tracks an verschiedenen Orten hinzugefügt, von einer Scheune in Essex bis zu Goat Girls eigenem Studio in Südlondon. Dieser Luxus an Zeit gab der Band die Freiheit zu produzieren, zu schreiben und zu arrangieren, so dass die Songs ihr volles Potenzial entfalten konnten. Thematisch wird die Absurdität unserer zunehmend dystopischeren Umwelt durch den entwaffnenden Realismus von Lotties Texten entlarvt, die oft das Surreale und das schmerzlich Erfahrbare nebeneinanderstellen. Wenn man einen tieferen Blick in die Lyrics wirft, kommen die Dinge zum Vorschein, die man im Leben schätzen sollte - die Schönheit und Freude, nach der diese Platte strebt. Es besteht kein Zweifel daran, dass "Below the Waste" das bisher größte Album von Goat Girl ist und gleichzeitig ihr kraftvollstes und authentischstes Statement geworden ist.
Was haben so unterschiedliche Künstler wie Alexandra, GG Allin und Michael Hutchence gemeinsam? Sie sind alle tot. Und niemand von ihnen starb an Altersschwäche. Was die Menschheit bei einem selbst - in hoffentlich erst vielen Jahren - achselzuckend zur Kenntnis nehmen wird, erschüttert im Falle der Popstars Millionen: Der Tod. Ehrliche Trauer mischt sich mit Sensationslust, der Kontrast zwischen der (mehr oder weniger) fröhlichen, lebensbejahenden, glamourösen Welt der Popmusik und dem unwiderruflichen Ende könnte größer nicht sein. Erschüttert und fasziniert lesen wir die Nachrufe und hören die Musik des oder der Verblichenen ab sofort mit anderen Ohren. Unsterblich sein und trotzdem tot: Diesen Spagat bekommen nur ganz wenige hin. Vor ein paar Jahren veröffentlichte eine medizinische Fachzeitschrift eine Studie, dernach Popstars früher sterben als Krethi und Plethi. Wir haben es geahnt. Aber warum? Weshalb traten Menschen, die unseren Traum lebten, vor ihrer Zeit ab? Wie verzweifelt waren sie in ihren Villen, zwischen den goldenen Schallplatten und den Champagnerflaschen? Haben sie einmal zu oft am Tisch gerochen oder war ein Neider mit Schusswaffe todesursächlich? Welche Dämonen, Manager und/oder Ex-Partner:innen trieben unsere Idole ins ewige Nichts? Und starb Keith Moon tatsächlich an einem Schnitzel und 35 Schlaftabletten? Mit Amy Winehouse, Jim Morrison, Kurt Cobain, Janis Joplin, John Lennon, Nico, Whitney Houston und vielen weiteren.




















