Baxter Dury’s neues und siebtes Studioalbum heißt 'I Thought I Was Better Than You' (über Heavenly Recordings).
Mit ordentlich Selbstironie und Sprachakrobatik malt der Musiker und Schriftsteller eine wilde Collage aus schrägen Träumen und Szenen, in der Baxter mit seinem Erwachsenwerden abrechnet. Doch anstatt nur mit einem Baseballschläger blindlings auf seine Vergangenheit einzuschlagen, spricht er offen über den giftigen Cocktail, in unglückliche Umstände hineingeboren zu werden, ohne richtige Strukturen oder Verantwortungsgefühl, und schwankt dabei zwischen “Fuck you Leon…/ You stole the sunglasses and I got busted” und dem Wunsch nach “Porridge in the morning and be normal”.
Mit kaum funktionierenden Maschinen arbeitete Baxter alleine in seinem Wohnzimmer an groben Demos, die er Produzent Paul White (Danny Brown, Obonjayer, Charli XCX) übergab, der sie in wiederum in seinem Wohnzimmer mit etwas besserem Equipment zum Leben erweckte.
Auf der ersten Single 'Aylesbury Boy' erzählt Dury von “Day Ghosts” und Personen, die lieber durch die Straßen streifen und die Schule meiden, aber auch enttäuschten Erwachsenen, die genau diese Entscheidungen bereuen. In Kombination mit dem swingenden Westcoast-angehauchten Hip-Hop-Beat und Spoken-Word-Elementen ergibt sich dabei eine besondere Kombination aus Humor und Mitgefühl, die Baxters gezeichnete Bilder begleitet. “This song is about coming from one place and arriving at another without fitting in to either, and I think of these people like characters from Studio Ghibli’s Spirited Away.”
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Die offizielle Wiederveröffentlichung des Dub-Klassikers "Scientist Encounters Pac-Man" ist als 2LP-Edition mit Poster (60x60 cm) erhältlich! Die Aufnahmen des Originalalbums von 1982 finden sich auf der ersten LP, sie wurden mit den Musikern der Roots Radics in Bestbesetzung im Channel One Studio eingespielt und im King Tubby Studio abgemischt. Am Mischpult saß Hopeton Overton Brown, besser bekannt als Scientist, und für die Produktion zeichnete Linval Thompson verantwortlich. Auf der zweiten LP finden sich die dazugehörigen Versionen der Sänger u.a. von Eek-A-Mouse, Linval Thompson, Dennis Brown und den Viceroys und den Meditations. Für dieses herausragende Re-Issue Projekt wurde die Top-Adresse, was Audio-Mastering in Europa angeht, die Firma Soundmasters in London, engagiert. Das dazugehörige Artwork von Tony McDermott hat bis heute nichts an seiner Faszination verloren.
- A1: B B. King - Three O'clock Blues
- A2: Pee Wee Crayton - Blues After Hours
- A3: Little Willie John - Need Your Love So Bad
- A4: Scrapper Blackwell - Kokomo Blues
- A5: Mose Allison - Young Man's Blues
- A6: T-Bone Walker - T-Bone Blues
- A7: Vera Hall - Trouble So Hard
- B1: Chuck Berry - Driftin' Blues
- B2: Bobby "Blue" Bland - It's My Life, Baby
- B3: Screamin' Jay Hawkins - I Put A Spell On You
- B4: Alexis Korner's Blues Incorporated - Hoochie Coochie Ma
- B5: Fat Domino - Blueberry Hill
- B6: Mississippi Fred Mcdowell - Good Morning Little Schoolg
- B7: Memphis Slim - Lonesome
- B8: Muddy Waters - Mannish Boy
- C1: John Lee Hooker - Boom Boom
- C2: Big Joe Williams - Baby Please Don't Go
- C3: Sleepy John Estes - Little Laura Blues
- C4: Memphis Minnie - If You See My Rooster (Please Run Him Home)
- C5: Freddy King - I'm Tore Down
- C6: Sister Rosetta Tharpe - My Journey To The Sky
- C7: Brownie Mcghee - Dealing With The Devil
- C8: Lightnin' Hopkins - Mojo Hand
- D1: Aretha Franklin - Today I Sing The Blues
- D2: Billie Holiday - God Bless The Child
- D3: Sonny Terry - Diggin' My Potatoes
- D4: Lonnie Johnson - Some Day Baby
- D5: Charles Brown - Black Night
- D6: ”Little” Esther Phillips & The Anita Kerr Singers - No Headstone On My Grave
- D7: Howlin' Wolf - Smokestack Lightnin
- E1: Bo Diddley - I'm A Man
- E2: Big Joe Turner - S K. Blues (Part I)
- E3: Slim Harpo - I'm A King Bee
- E4: Elmore James - Blues Before Sunrise
- E5: Lead Belly - Where Did You Sleep Last Night
- E6: C B. & The Ten Others With Axes - Rosie
- E7: Johnny Cash - Home Of The Blues
- F1-: Ray | Charles - Mr Charles' Blues
- F2: Bessie Smith - Nobody Knows You When You're Down And Out
- F3: Jimmy Reed - Big Boss Man
- F4: Robert Johnson - Sweet Home Chicago
- F5: Arthur "Big Boy" Crudup - That's All Right
- F6: Albert King - Don't Throw Your Love On Me So Strong
- F7: Big Mama Thornton - Nightmare
- F8: Elvis Presley - G I. Blues
Zweites Album der Art-Rock-Experimentalisten Drahla aus Leeds. Aufgenommen mit Matthew Benn und Jamie Lockhart im Jahr 2023, folgt angeltape dem von der Kritik gefeierten Debüt Useless Coordinates aus dem Jahr 2019 und ist ein avantgardistisches Dokument der Ereignisse, die sich in der fünfjährigen Pause zwischen den Alben entfaltet haben. Eine Vielzahl von Veränderungen - gute und schlechte - lenkten das berufliche und persönliche Leben der Bandmitglieder in unbekannte Bahnen. Doch anstatt sich den Widrigkeiten zu ergeben, tauchen Drahla mit angeltape wieder auf. Sängerin und Gitarristin Luciel Brown, Bassist Rob Riggs und Schlagzeuger Mike Ainsley erweiterten ihren Sound mit Gitarrist Ewan Barr und klingen nun wesentlich dunkler, komplexer und konzeptioneller. Drahla beschreiten neue klangliche Wege und experimentieren dabei mehr als je zuvor mit der Form der Musik. Das berauschende Zusammenspiel von treibenden Bass-Riffs und aufgeladenen Schlagzeugmustern bildet einen fesselnden Kontrast zu Browns melodischem Sprechgesang. Die einhüllende Atmosphäre, die von dem Quartett ausgeht, wird durch die eindringliche Saxophonbegleitung des langjährigen Mitstreiters Chris Duffin noch verstärkt. Die Band beschäftigt sich mit Themen wie Trauer und Trauma, während sie gleichzeitig Momente der Sentimentalität und Unterstützung in schwierigen Zeiten zelebriert. Eine unwiderstehliche und unerschütterliche Kraft durchzieht dieses meisterhafte zweite Album. angeltape ist eine herausfordernde, tröstliche und letztlich lohnende Platte für Künstler und Publikum.
Baxter Dury’s neues und siebtes Studioalbum heißt 'I Thought I Was Better Than You' (über Heavenly Recordings).
Mit ordentlich Selbstironie und Sprachakrobatik malt der Musiker und Schriftsteller eine wilde Collage aus schrägen Träumen und Szenen, in der Baxter mit seinem Erwachsenwerden abrechnet. Doch anstatt nur mit einem Baseballschläger blindlings auf seine Vergangenheit einzuschlagen, spricht er offen über den giftigen Cocktail, in unglückliche Umstände hineingeboren zu werden, ohne richtige Strukturen oder Verantwortungsgefühl, und schwankt dabei zwischen “Fuck you Leon…/ You stole the sunglasses and I got busted” und dem Wunsch nach “Porridge in the morning and be normal”.
Mit kaum funktionierenden Maschinen arbeitete Baxter alleine in seinem Wohnzimmer an groben Demos, die er Produzent Paul White (Danny Brown, Obonjayer, Charli XCX) übergab, der sie in wiederum in seinem Wohnzimmer mit etwas besserem Equipment zum Leben erweckte.
Auf der ersten Single 'Aylesbury Boy' erzählt Dury von “Day Ghosts” und Personen, die lieber durch die Straßen streifen und die Schule meiden, aber auch enttäuschten Erwachsenen, die genau diese Entscheidungen bereuen. In Kombination mit dem swingenden Westcoast-angehauchten Hip-Hop-Beat und Spoken-Word-Elementen ergibt sich dabei eine besondere Kombination aus Humor und Mitgefühl, die Baxters gezeichnete Bilder begleitet. “This song is about coming from one place and arriving at another without fitting in to either, and I think of these people like characters from Studio Ghibli’s Spirited Away.”
Gilberto With Turrentine is an album by Brazilian samba and bossa nova singer Astrud Gilberto and American saxophonist Stanley Turrentine. It features performances recorded in 1971, originally released at CTI Records by Creed Taylor. The album can be described as a blend of jazz, pop, and tropicalia. It was arranged by Eumir Deodato and features appearances by A-list jazz performers including Airto Moreira, Ron Carter, Sam Brown, Hubert Laws, and Toots Thielemans.
Astrud Gilberto gained international fame in the mid-1960s following her recording of the famous bossa nova song "The Girl from Ipanema", while Stanley Turrentine was known for his distinctive work as a jazz musician and his earthy blues style.
Gilberto With Turrentine is available as a limited edition of 1500 individually numbered copies on translucent green coloured vinyl, housed in a gatefold sleeve.
- A1: Schwarzhalstaucher Black Necked Greb
- A2: Blaumeise Blue Tit
- B1: Purpurreiher Purple Heron
- B2: Weissstorch White Stork
- C1: Grunfink Green Finch
- C2: Gelbspotter Icterine Warbler
- D1: Goldregenpfeifer Golden Plover
- E1: Braunkehlchen Brown Whinchat
- E2: Rotmilan Red Kite
- F1: Grauspecht Grey Headed Woodpecker
- F2: Silbermowe Silver Herring Gull
Seit jeher ist die Natur für den Künstler Dominik Eulberg eine Quelle für Inspiration, ein Ort der Kraft und des Rückzugs. Nun veröffentlicht der studierte Naturschützer sein sechstes Album: Avichrom. Dieses Kunstwort bedeutet soviel wie "Vogelfarben". Denn Eulberg widmet sich diesmal den Farben im Gefieder von Vögeln, von deren über bordenden Vielfalt es elf in die deutschen Namen heimischer Vogelarten geschafft haben, von Grünfink, Goldregenpfeifer über Blaumeise bis hin zu Purpurreiher und Schwarzhalstaucher. Sie dienen ihm als Führer auf seiner musikalischen Expedition in die Ornithologie. Eulberg zeigt sich hier als ein hart arbeitender Handwerker, als jemand, der alle Schritte der Produktion von Grund auf beherrscht und versessen an kleinsten Details feilt. Avichrom ist in dieser Hinsicht konsequent für den im Westerwald lebenden DJ und Produzenten: ein Werk, das im besten Sinne des Wortes zeitlos ist. Es läuft nicht Trends der Gegenwart hinterher, sondern schreitet auf dem eigenen Weg voran, den Eulberg seit frühester Karriere eingeschlagen hat und der ihm zahlreiche Preise und Chartplatzierungen eingebracht hat. Entstanden ist mit Avichrom ein Album, das schon beim allerersten Hören berührt, das aber dennoch bei jedem weiteren Mal neue Details offenbart. Ähnlich wie bei einem Gang durch die Natur zeigen sich immer neue Strukturen, immer andere elaborierte Verästelungen denjenigen, die genau hinhören: erst mit der Zeit zeigt sich die wahre Schönheit, die sublime Komplexität.
Los Angeles-based duo SANA SHENAI began in 2009 when their Dublab radio-affiliated ambient quintet Golden Hits went on hiatus. Jimmy Tamborello (Dntel, The Postal Service) and Mitchell Brown (LAFMS, Sun Araw, Sissy Spacek) have since amassed a mountain of material culled from 10 years of home recording. In late 2018 the 5-song digital EP "Forewarm" was released by Leaving Records, which now joins seven other pieces on this physical debut double LP for Les Albums Claus, "WARM FORMER".
Brown reveals: "We initially set out to make oddball minimal techno using 50's-80's musique concrete studio techniques and modular synthesizers. This almost happened, perhaps best exemplified by the cut "Humid Beings", but even by the first session's end we'd given in to the open-endedness of our gear, jamming entirely different stuff." Warm Former's sound palette is vast with plenty of almosts and could be's, hosting shape-shifting polyglot sound-field games to investigate, decipher and redecipher. Tracks "Frozen Host" and "Laqua" might be considered uncanny and reminiscent of memories not quite your own. "No One There to Confirm" is the moody melodic sprawler that heavily features both Serge and Buchla synths. Wonky, splicey 1/4" analog tape loops are hiding all over this album but are definitely the stars on "Wizard A Baby". "Worm Farmer" might be the most accessible tune, falling near the crossroads of motorik 70's krautrock and the sprightlier side of Tamborello's own Dntel catalog.
Gili Yalos selbstbetiteltes Album verbindet verschiedene Facetten äthiopischer Musik mit James Brown und Mulatu Astatke, Soul und Funk der Siebziger, Psychedelia und Ethio-Jazz. Die Songs werden von einnehmenden Rhythmen getragen. Groove, Beat und Flow vermischen sich mit einem großen Schatz
betörender Melodien und den Lyrics, die Yalo mit seiner einzigartigen Stimme auf Englisch und Amharisch
vorträgt. Für dieses wirklich außergewöhnliche Ergebnis arbeitete Yalo mit den Produzenten Beno Hendler
(Balkan Beat Box) und Uri Brauner Kinrot (Boom Pam, Ouzo Bazooka) sowie vielen talentierten Musikern aus
der quirligen Musikszene von Tel Aviv zusammen. Zwei Jahre hat Yalo an den Songs geschrieben, getrieben
von dem Wunsch, seine Wurzeln und Vergangenheit im Hier und Jetzt zu verankern. Damit gleicht "Gili Yalo"
der kreativen Aufarbeitung seiner eigenen Biografie. Und die ist nicht ohne: In der geheimen Operation
Moses floh er mit einer Gruppe äthiopischer Juden 1984 während der Hungerkatastrophe im Sudan zu Fuß in
Flüchtlingscamps, durch die Wüste hin zum gelobten Land. Dabei sang er für seine Familie. Es war die
Musik, die ihnen die Kraft gab, weiterzugehen.









