Hört her, hört her! Aus den mystischen Gefilden der Neo-Norse-Lehre stürmt EIHWAR auf die Bühne wie ein Berserkerangriff auf ein ruhiges Fjorddorf. Mark und Asrunn haben sich den Weg des Kriegers nicht ausgesucht, sondern er hat sie gewählt. Aus dem ursprünglichen und doch unerforschten Terrain ihrer Seelen entsprungen, haben sie einen klanglichen Moloch geboren, der uralte Götter mit dem unverschämten Chaos des modernen Zeitalters vermischt.
Man stelle sich ein Paralleluniversum vor, in dem Wikinger Synthesizer entdeckten und zu Techno headbangten. Dies ist das Debütalbum von EIHWAR, Viking War Trance. Eine wilde Platte, die nicht nur den Rahmen sprengt, sondern ihn mit der Grausamkeit von Thors Hammer zerschmettert. Hemmungslos und reuelos ist dieses Album ein elektrisches Met-Hallenfest zum Soundtrack der Apokalypse. Es hat alles: technoide Beats, die im Herzen eines sterbenden Sterns geschmiedet wurden, tranceartige Stimmen, die Odin von den Toten auferstehen lassen könnten, und schamanische Trommeln, die einen Sturm in Walhalla auslösen könnten. Stelle dir vor, du stehst in einem Moshpit mit Wikingerkriegern, berauscht von der Magie des Nordlichts, und würdest die Wut von Fenrir und die Trauer von Baldr kanalisieren, mit allem Schwung und Schweiß. Mit Tracks wie "Völva's Chant", "Viking War Trance" und "Mjölnir" ist es eine in der Tonart des Chaos gesungene Saga, die dazu bestimmt ist, die wildeste Trance auf jeder Tanzfläche oder jedem Schlachtfeld zu provozieren.
- Ein elektrisierendes Debütalbum, das traditionelle nordische Klänge mit modernen elektronischen Beats vermischt und so ein einzigartiges, festliches und chaotisches Musikerlebnis schafft, das man am besten als eine Mischung aus Heilung und Carpenter Brut bezeichnen kann.
- Nach ihrer viralen Explosion auf YouTube werden Eihwar das Publikum in ganz Europa in ihren Bann ziehen und haben Auftritte auf großen Festivals wie Hellfest, Leyendas del Rock und Trolls & Légendes im Jahr 2024 bestätigt.
- Das Album enthält sorgfältig selbst produzierte Tracks und visuell überzeugende Cover und Videos, die ein kohärentes und immersives Erlebnis garantieren.
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Big Crown Records ist stolz darauf, die erste 7" von Derya Yidirim & Grup Simsek auf dem Label zu präsentieren. Sie kamen im Juni 2024 nach New York, um ihr neues Album im The Diamond Mine Studio in Queens aufzunehmen, wobei Leon Michels die Produktion übernahm. Dies sind die ersten beiden Stücke aus diesen Sessions und sie sind sehr aufschlussreich für das, was auf dem neuen Album zu hören sein wird. "Cool Hand" ist ein wunderschönes Nebeneinander von Intensität und Unbeschwertheit mit Texten, die die Tiefen der unerwiderten Liebe erforschen, während die Musik erhebend und hell ist. Deryas leidenschaftlicher Gesang und ihr eigenwilliges Saz-Spiel reiten auf dem ansteckenden Groove der Band, während sie Bilder von rosa Bergen und ungeblühten gelben Tulpen heraufbeschwört. Die Botschaft ist poetisch und kompliziert, indem sie immer wieder erklärt "Ich liebe dich, ich bin verrückt nach dir", aber letztendlich ein Gefühl des Friedens findet, indem sie ein gebrochenes Herz akzeptiert. Die B-Seite ,Yakamoz" ist ein zutiefst bewegender Song, der die tiefen Gefühle einfängt, die mit Vertreibung und Verlust verbunden sind. Der Text erzählt die Geschichte von jemandem, der seine Heimat, den Ort seiner Wurzeln, notgedrungen verlassen musste und nicht weiß, ob er jemals zurückkehren wird. Der gleichmäßige Groove der Band und der gequälte Gesang zeichnen ein lebendiges Bild der Verwüstung, die die Protagonistin erlebt, die schließlich erkennt, dass ihre Wurzeln in ihr selbst liegen und jeder Ort, an den sie geht, ihr Zuhause ist.
- A1: The Dream (3 32)
- A2: Full Time Heist (3 57)
- A3: Back Again (3 52)
- A4: With Hope In My Breath (3 51)
- A5: Long For Ruin (3 44)
- A6: Started Off Free (4 12)
- B1: Remember The Voice (2 52)
- B2: Oh Joan (4 06)
- B3: Lemons, Limes & Orchids (6 08)
- B4: Tribute To Holding On (2 40)
- B5: Safe To Say (5 13)
- B6: Help Is On It's Way (2 44)
Das zwölfte Studioalbum von Joan As Police Woman 'Lemons, Limes, and Orchids' ist eine krönende Darbietung ihrer Stimme in all ihrer metamorphen Pracht. “I was ready to make an album that truly featured my voice. The basics were recorded like they used to be- with me singing live along with the band. My good friend said told me this is the sexiest album I’ve ever made. Honestly, I think she’s right.”
Die Platte ist eine Nocturne über Liebe und Verlust und eine Abrechnung mit unserer kollektiven Desorientierung, zwischen Festhalten und Loslassen.
Joan tourte um die Welt, trat in Spelunken und Konzertsälen, bei unabhängigen Musikfestivals und bei der BBC auf und arbeitete mit einer Vielzahl von Berühmtheiten zusammen, darunter Lou Reed, Rufus Wainwright, Tony Allen, Damon Albarn, John Cale, Laurie Anderson, Sufjan Stevens, Anohni, Beck, Meshell Ndegeocello, Toshi Reagon, David Byrne und Daniel Johnston. Sie nahm an drei Africa Express-Projekten teil, unterrichtet am Clive Davis Institute of Recorded Music an der NYU, lebt in Brooklyn und liebt die Welt.
- Ltd. Col. LP: (Tangerine (orangerotes) Vinyl):
Mit seinem neuen Album kehrt der in L.A. lebende Künstler zu seinen Wurzeln zurück - er spielt Tasteninstrumente und macht Beats.
'It's Ok, B U' kombiniert die Markenzeichen von Kiefers Sound - meisterhaftes Klavierspiel, hypnotisierende Beats und lebendige Melodien - mit ernsthaftem emotionalem Gewicht.
Kiefer ist nicht nur ein gefeierter Solokünstler, sondern auch ein mit einem Grammy ausgezeichneter Produzent, der mit Künstlern wie Drake und Anderson .Paak zusammengearbeitet hat.
- A1: Orphée (Arr For Piano Duet), Act I I. Le Café
- A2: Orphée (Arr For Piano Duet), Act I Ii. La Route
- A3: Orphée (Arr For Piano Duet), Act I Iii. La Chambre D'orphée
- A4: Orphée (Arr For Piano Duet), Act Ii Iv. Chez Orphée
- A5: Orphée (Arr For Piano Duet), Act Ii V. Le Voyage Aux Enfers
- A6: Orphée (Arr For Piano Duet), Act Ii Vi. Orphée Et La Princesse
- B1: Orphée (Arr For Piano Duet), Act Ii Vii. Interlude Musical - Le Retour Chez Orphée
- B2: Orphée (Arr For Piano Duet), Act Ii Viii. Le Studio D'orphée
- B3: Orphée (Arr For Piano Duet), Act Ii Ix. Le Retour D'orphée
- B4: Orphée (Arr For Piano Duet), Act Ii X. La Chambre D'orphée
- C1: La Belle Et La Bête (Arr For Piano Duet) I. Ouverture
- C2: La Belle Et La Bête (Arr For Piano Duet) Ii. Les Soeurs
- C3: La Belle Et La Bête (Arr For Piano Duet) Iii. Le Dîner
- C4: La Belle Et La Bête (Arr For Piano Duet) Iv. Promenade Dans Le Jardin
- C5: La Belle Et La Bête (Arr For Piano Duet) V. La Saisie Des Meubles
- D1: La Belle Et La Bête (Arr For Piano Duet) Vi. La Confiance De La Bête
- D2: La Belle Et La Bête (Arr For Piano Duet) Vii. Le Miroir
- D3: La Belle Et La Bête (Arr For Piano Duet) Viii. Le Pavillon
- D4: La Belle Et La Bête (Arr For Piano Duet) Ix. La Métamorphose
- E1: Les Enfants Terribles (Arr For Piano Duet) I. Overture
- E2: Les Enfants Terribles (Arr For Piano Duet) Ii. Paul Is Dying
- E3: Les Enfants Terribles (Arr For Piano Duet) Iii. The Somnambulist
- E4: Les Enfants Terribles (Arr For Piano Duet) Iv. She Slapped Me
- E5: Les Enfants Terribles (Arr For Piano Duet) V. They Lived Their Dream
- F1: Les Enfants Terribles (Arr For Piano Duet) Vi. Terrible Interlude
- F2: Les Enfants Terribles (Arr For Piano Duet) Vii. Cocoon Of Shawls
- F3: Les Enfants Terribles (Arr For Piano Duet) Viii. Lost
- F4: Les Enfants Terribles (Arr For Piano Duet) Ix. Are You In Love, Agathe?
- F5: Les Enfants Terribles (Arr For Piano Duet) X. She Took The Path
- F6: Les Enfants Terribles (Arr For Piano Duet) Xi. Paul’s End
Katia und Marielle Labèque, das berühmte Klavier-Schwestern-Duo mit mehr als fünfzigjähriger Karriere,
veröffentlichen ihr neues Album, das der Musik von Philip Glass gewidmet ist als umfangreiche 3-LP Box.
Mit Begleittexten von Philip Glass und Fotos von der Aufführung in der Pariser Philharmonie.
Sein zwischen 1993 und 1996 komponiertes Triptychon, das auf den Filmen von Jean Cocteau basiert, wird
hier vervollständigt. Nach ihrer viel beachteten Aufnahme von ”Les Enfants Terribles”, die hier enthalten
ist, präsentieren die Pianistinnen nun zusätzlich auch die beiden verbleibenden Werke der Cocteau-Trilogie:
”Orphée” und ”La Belle et la Bête”, arrangiert von Glass’ Musikdirektor Michael Riesman.
Nach seiner Porträttrilogie (Einstein, Gandhi und Echnaton) wandte sich Philip Glass für seine Opern
den Werken von Jean Cocteau zu. So greift er den Mythos von ”Orphée” (Orpheus) und ”La Belle et la
Bête” (Die Schöne und das Biest) wieder auf. Er schließt seine Trilogie mit ”Les Enfants Terribles” (Die
schrecklichen Kinder) ab, einem ebenso tragischen wie erschreckend leichten Roman, in dem zwei Kinder
in den vier Wänden ihres Zimmers eine imaginäre und grenzenlose Freiheit erlangen. Dies sind Themen,
die Glass’ hypnotische, unendliche Musik unter den Fingern von Katia und Marielle Labèque aufs Schönste
beschwört.
- A1: In My Heart (Feat Gregory Porter - Resound Nyc Version)
- A2: Extreme Ways (Feat The Temper Trap - Resound Nyc Version)
- A3: South Side (Feat Ricky Wilson - Resound Nyc Version)
- A4: Flower (Find My Baby) (Find My Baby)
- B1: In This World (Feat Nicole Scherzinger, Marisha Wallace - Resound Nyc Version)
- B2: Helpless (Feat Margo Timmins, Damien Jurado - Resound Nyc Version)
- B3: Signs Of Love (Resound Nyc Version)
- B4: The Perfect Life (Feat Ricky Wilson - Resound Nyc Version)
- C1: When It's Cold I'd Like To Die (Feat Pt Banks - Resound Nyc Version)
- C2: Slipping Away (Resound Nyc Version)
- C3: Second Cool Hive (Feat Oum, Sarah Willis - Resound Nyc Version)
- C4: Hyenas (Resound Nyc Version)
- D1: Last Night (Resound Nyc Version)
- D2: Run On (Feat Danielle Ponder, Elijah Ponder - Resound Nyc Version)
- D3: Walk With Me (Feat Lady Blackbird - Resound Nyc Version)
RESOUND NYC - Das neue Album von MOBY! Nach seinem gefeierten Album ”Reprise” (Mai 2021), auf dem unter anderem Kris Kristofferson, Mark Lanegan, Jim James und Skylar Grey zu hören waren, hat Moby nun 15 seiner legendärsten New Yorker Tracks aus den Jahren 1994 bis 2010 neu interpretiert und instrumentiert. Mobys 20. Studioalbum ist nicht nur eine Reflexion über die vielleicht entscheidendste Zeit in seinem Leben, sondern auch über sein einstiges Zuhause, New York City. Dort wurde er geboren, dort nahm seine Karriere ihren Anfang – im Punkrock und als DJ in Underground-Clubs.
»Bevor ich Punkrock für mich entdeckte, war ich im Classic Rock zu Hause«, sagt Moby. »Mein erstes Konzert war 1978 Yes im Madison Square Garden. Es war also mehr als verlockend, sich noch einmal mit meinen Liedern auseinanderzusetzen und zu gucken, ob sie einer traditionelleren, nicht-elektronischen, orchestralen Bearbeitung standhalten.« Begleitet wird Moby auf diesem Album von großartigen Künstlern wie Nicole Scherzinger, Gregory Porter, Ricky Wilson und Amythyst Kiah.
Die aus Leipzig stammende Pianistin Jutta Hipp schrieb 1956 ein kleines Stückchen Jazzgeschichte, als
Blue Note sie als erste Musikerin aus Europa unter Vertrag nahm. Als erstes wurde für das Label während
eines sechsmonatigen (!) Engagements im Hickory House Club in New York ein kompletter Trio-Auftritt
aufgezeichnet, der auf zwei separaten Alben veröffentlicht wurde. Dabei stellte sie sich als von Horace Silver beeinflusste Pianistin mit einem reinen Standards-Programm zwischen Hardbop und frühem Soul-Jazz
vor.
Absolute Überforderung, die einfach nur nervt. Am liebsten alles hinschmeißen und verkriechen. Doch SURALIN haben es geschafft, dem allgemeinen Fatigue-Syndrom zu entkommen. Sie haben mit "Nothing is the News" ein Album geschaffen, dass tief berührt, fesselt und gleichzeitig befreit. Der fünfte Longplayer des Chemnitzer Quartetts baut zunächst auf dem Sound seiner Vorgänger auf: ein feingesponnenes Netz aus diversen Indie- und Post-Whatever-Einflüssen, das trotz aller Komplexität ganz einfach und organisch wirkt. Die "Reduktion auf das Wesentliche", wie Bassist Matthias sagt, ist diesmal noch konsequenter ausgefallen. Live im Studio eingespielt und ohne instrumentale Overdubs oder zusätzliche Effekte beim Mix. "Das ist der pure Klang der Instrumente, unserer Pedals und des Aufnahmeraums." Im Ergebnis klingen SURALIN noch dringlicher als sonst, mit bewegender Tiefe. Auf dem treibenden Teppich von Schlagzeug und Bass können die beiden Gitarren ihr Mit- und Gegenspiel zwischen Melodie und Dissonanz entfalten. Die neun Songs beinhalten dabei erstaunlich viele arabeske Figuren sowie motorische Wiederholungen, die erhebliche Sogwirkung entfalten. Darin eingebettet ist der oft fragile Gesang von Alex, der den Zustand seiner Umwelt kommentiert. Laut Sänger Alex vereint der Albumtitel "Nothing is the News" die Gedanken, dass sich die Welt zwar ständig verändert, die Technologie weiterentwickelt und der Mensch sich drastisch vermehrt. Aber der Mensch als solches gleich bleibt. Macht, Unterwerfung, Ausgrenzung, Neid, Missgunst und Egoismus sind die vorherrschenden Themen." Trotz dieser Schwere wird in den Texten immer wieder deutlich, dass durch das eigene Verhalten Veränderungen möglich sind und der Wille zum Besseren überwiegt. Positive Verzweiflung. Außerdem sei der Titel auch eine Anspielung auf SURALIN selbst, die konsequent an der Leidenschaft zum Musik machen festhalten, so Alex.
(2018 Remix)
30. Juni 2022 – Im Januar 1977 veröffentlichten Pink Floyd ihr zehntes Studioalbum „Animals“. Das Werk eroberte Platz 1 der deutschen Charts, gilt als eines ihrer besten – und es wird nun, 45 Jahre später, als Deluxe Gatefold, CD, LP und Blu-ray wiederveröffentlicht. Zum ersten Mal überhaupt wird das Album in 5.1 Surround-Sound zu hören sein. Die einzelnen Versionen werden ab dem 16. September 2022 erhältlich sein, die Deluxe-Version folgt am 7. Oktober.
Pink Floyd – David Gilmour, Nick Mason, Roger Waters und Richard Wright – nahmen „Animals“ 1976 und Anfang 1977 in den bandeigenen Britannia Row Studios in London auf und produzierten auch selbst.
„Animals 2018 Remix“ wird als CD, LP (mit Klapphüllen-Artwork), Blu-Ray und als Deluxe-Gatefold-Format veröffentlicht. Die Deluxe-Gatefold-Version beinhaltet eine LP, CD, Audio-Blu-Ray, Audio-DVD und ein 32-seitiges Booklet. Die Audio-Blu-Ray und -DVD enthalten den Remix von 2018 in Stereo, in 5.1 Surround (beide von James Guthrie) und den ursprünglichen Stereo-Mix von 1977. Das 32-seitige Booklet gewährt mit selten gezeigten Fotos einen Blick hinter die Kulissen des Shootings für die Plattenhülle sowie Live-Bilder und Memorabilia. Das Album-Artwork wurde für diese Veröffentlichung mit einem zeitgemäßen Motiv neu interpretiert.
„Animals“ ist ein Konzeptalbum, das sich kritisch mit den sozialpolitischen Verhältnissen im Großbritannien der mittleren 1970er-Jahre auseinandersetzt und damit eine Abkehr vom Stil der früheren Arbeiten der Band markierte. Aus einer Ansammlung ursprünglich nicht miteinander zusammenhängender Songs entwickelten Pink Floyd ein Konzept, das den offenkundigen sozialen und moralischen Verfall der Gesellschaft beschreibt. Inspiriert von George Orwells „Farm der Tiere“, verbildlichen sie die menschliche Natur mit einer Analogie zum Tierreich und teilen die Menschen in drei Klassen von Tieren ein: Die Schweine stehen an der Spitze der sozialen Kette, die Schafe tun als hirnlose Herde, was man ihnen sagt, und die Hunde sind die Geschäftsbosse, die sich am Profit und ihrer Macht über andere schamlos bereichern. Seit 1977 ist viel Zeit vergangen – und dann wieder gar nicht, denn die Erzählung des Albums hat als Kommentar auf unsere gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation nichts von ihrer Aktualität verloren.
Das berühmte Cover von „Animals“ zeigt ein aufblasbares Schwein (heute bekannt als Algie), das in luftigen Höhen zwischen zwei Schornsteinen der Battersea Power Station in London schwebt. Die Idee für das Cover kam von Roger Waters, die Umsetzung übernahm der langjährigen Kreativpartner der Band, Storm Thorgerson von Hipgnosis Studios. Für die jetzige Neuveröffentlichung wurde das Artwork von Storms Hipgnosis-Partner Aubrey „Po“ Powell für die heutige Zeit neu gestaltet. Basierend auf neuen Aufnahmen des Gebäudes während der jüngsten Umgestaltungsarbeiten (das ehemalige Kraftwerk wird für die kulturelle und gewerbliche Nutzung umgebaut, gestaltet von Frank Gehry und Norman Foster), experimentierte Po mit neuen Blickwinkeln und erschuf einige beeindruckende neue Varianten des berühmten Originals. Po dazu: „Das Original-Albumcover von 1977 ist ikonisch und steht so sehr für sich, dass ich eine Menge Respekt davor hatte, ihm ein Update zu verpassen. Doch Hipgnosis nahm die Gelegenheit zum Anlass, das Motiv neu zu fotografieren und damit eine sich verändernde Welt widerzuspiegeln. Durch den Einsatz moderner digitaler Färbetechniken konnte ich Pink Floyds düstere Botschaft des moralischen Verfalls beibehalten, und auch die Orwellsche Tier-Analogie in Form des Schweins Algie lebt in dem neuen Artwork fort.“
Pink Floyds „Animals 2018 Remix” kann ab jetzt hier vorbestellt werden.
- You Woo Me
- California
- Keep Dancing
- Here I Come
- Don't Want You Back
- Wall Of Pain
- Shake!
- Boom Boom Boom
- Better Without You
- Run Run Runaway
- Lies
- Stop! Doing That
- For Your Love
Weißes Vinyl im Klappcover! Die dänisch-brasilianische Band The Courettes war von Anfang an eine Rock'n'Roll-Sensation und ist mit ihrem vierten und bisher besten Album zurück: "The Soul Of... The Fabulous Courettes". Und dieses Mal sind sie größer, breiter und tiefer als je zuvor, denn sie haben ihrem fulminanten Ramalama, mit dem sie in Großbritannien, Europa, den USA und Japan für Furore sorgen, noch mehr hinzugefügt. The Courettes treffen genau den richtigen Punkt zwischen Garage-Rock, Girlgroup-Pop, Doo-Wop-Harmonien, Herzschmerz und allem, was dazwischen liegt, und bauen auf dem Schwung des Vorgängers "Back In Mono" mit einer Sammlung von Songs auf, die ihren klanglichen Spielraum erweitern, während sie sich mit dunklen, emotionalen Themen auseinandersetzen, um "The Soul Of_ The Fabulous Courettes'" zu enthüllen. "Wir wollten kein "Back In Mono 2" machen", betont Schlagzeuger Martin Couri. "Wir versuchen immer, uns in eine Zone des Unbehagens zu begeben, in der meiner Meinung nach aufregende Dinge passieren, anstatt immer wieder das Gleiche zu tun", stimmt Sängerin, Gitarristin und Multiinstrumentalistin Flavia Couri zu. Mit jeder Albumveröffentlichung hat sich das Duo weiterentwickelt und "The Soul Of... The Fabulous Courettes" lässt sich von den zahlreichen Vorbildern des Duos inspirieren, die zuvor nur angedeutet wurden. "Wir wollten unsere Liebe zur Spector Wall Of Sound und Motown zeigen", verrät Flavia. "Es war eine klare Mission und wir haben sie absolut erfüllt." Von den glorreichen Eröffnungsbeats und den stechenden Fuzz-Hupen von "You Woo Me" bis hin zu der abschließenden emotionalen Rührung von "For Your Love" über die fuzzige Dringlichkeit von "SHAKE!" und die feierliche Wärme von "California" haben The Courettes ihren Sound mit einer Instrumentierung und einer allgemeinen Raffinesse erweitert, die sowohl in ihrer Produktion als auch in ihrem Songwriting deutlich wird. Und vor allem haben sie dies erreicht, ohne etwas von dem Rock'n'Roll-Kern zu opfern, der von Flavias Gitarrensaiten und Martins ramponiertem Schlagzeug abgekratzt wurde. Bei ihrem Streben nach klanglicher Perfektion haben sie einige Gastmusikern und Klang-Zauberer im Hintergrund unterstützt, z.B. La La Brooks (The Crystals) mit Backing Vocals bei "California" und "Run Run Runaway" (bei denen auch noch Brian Wilson-Kollaborateur Darian Sahanaja den Gesang gemischt und mit einem Beach Boys-Vibe versehen hat). Produzenten-Legende Richard Gottehrer hat "Keep Dancing" und "Boom Boom Boom" abgemischt, Peter Kehl und Kasper Wagner (beide Black Tornado) geben sich mit diversen Blasinstrumenten bei "Shake!", "Better Without You" und "Stop! Doing That" die Ehre. Zu den Courettes gesellt sich in ihren eigenen StarrSound Studios in Dänemark erneut der Multi-Instrumentalist Soren Christensen, der Mellotron, Orgel, Klavier und Backing Vocals beisteuert und das Album gemeinsam mit C.T. Levine produziert hat. Während sich die Musik akustische und 12-saitige Gitarren, Bass, E-Bögen, Kastagnetten und Pauken einbezieht, haben sich auch die Emotionen entwickelt, die man zuvor nicht mit The Courettes in Verbindung gebracht hat. "The Soul Of... The Fabulous Courettes" richtet sich an Herz und Kopf, es tanzt durch die Dunkelheit und feiert die Freude am Leben.
Die dänisch-brasilianische Band The Courettes war von Anfang an eine Rock'n'Roll-Sensation und ist mit ihrem vierten und bisher besten Album zurück: "The Soul Of... The Fabulous Courettes". Und dieses Mal sind sie größer, breiter und tiefer als je zuvor, denn sie haben ihrem fulminanten Ramalama, mit dem sie in Großbritannien, Europa, den USA und Japan für Furore sorgen, noch mehr hinzugefügt. The Courettes treffen genau den richtigen Punkt zwischen Garage-Rock, Girlgroup-Pop, Doo-Wop-Harmonien, Herzschmerz und allem, was dazwischen liegt, und bauen auf dem Schwung des Vorgängers "Back In Mono" mit einer Sammlung von Songs auf, die ihren klanglichen Spielraum erweitern, während sie sich mit dunklen, emotionalen Themen auseinandersetzen, um "The Soul Of_ The Fabulous Courettes'" zu enthüllen. "Wir wollten kein "Back In Mono 2" machen", betont Schlagzeuger Martin Couri. "Wir versuchen immer, uns in eine Zone des Unbehagens zu begeben, in der meiner Meinung nach aufregende Dinge passieren, anstatt immer wieder das Gleiche zu tun", stimmt Sängerin, Gitarristin und Multiinstrumentalistin Flavia Couri zu. Mit jeder Albumveröffentlichung hat sich das Duo weiterentwickelt und "The Soul Of... The Fabulous Courettes" lässt sich von den zahlreichen Vorbildern des Duos inspirieren, die zuvor nur angedeutet wurden. "Wir wollten unsere Liebe zur Spector Wall Of Sound und Motown zeigen", verrät Flavia. "Es war eine klare Mission und wir haben sie absolut erfüllt." Von den glorreichen Eröffnungsbeats und den stechenden Fuzz-Hupen von "You Woo Me" bis hin zu der abschließenden emotionalen Rührung von "For Your Love" über die fuzzige Dringlichkeit von "SHAKE!" und die feierliche Wärme von "California" haben The Courettes ihren Sound mit einer Instrumentierung und einer allgemeinen Raffinesse erweitert, die sowohl in ihrer Produktion als auch in ihrem Songwriting deutlich wird. Und vor allem haben sie dies erreicht, ohne etwas von dem Rock'n'Roll-Kern zu opfern, der von Flavias Gitarrensaiten und Martins ramponiertem Schlagzeug abgekratzt wurde. Bei ihrem Streben nach klanglicher Perfektion haben sie einige Gastmusikern und Klang-Zauberer im Hintergrund unterstützt, z.B. La La Brooks (The Crystals) mit Backing Vocals bei "California" und "Run Run Runaway" (bei denen auch noch Brian Wilson-Kollaborateur Darian Sahanaja den Gesang gemischt und mit einem Beach Boys-Vibe versehen hat). Produzenten-Legende Richard Gottehrer hat "Keep Dancing" und "Boom Boom Boom" abgemischt, Peter Kehl und Kasper Wagner (beide Black Tornado) geben sich mit diversen Blasinstrumenten bei "Shake!", "Better Without You" und "Stop! Doing That" die Ehre. Zu den Courettes gesellt sich in ihren eigenen StarrSound Studios in Dänemark erneut der Multi-Instrumentalist Soren Christensen, der Mellotron, Orgel, Klavier und Backing Vocals beisteuert und das Album gemeinsam mit C.T. Levine produziert hat. Während sich die Musik akustische und 12-saitige Gitarren, Bass, E-Bögen, Kastagnetten und Pauken einbezieht, haben sich auch die Emotionen entwickelt, die man zuvor nicht mit The Courettes in Verbindung gebracht hat. "The Soul Of... The Fabulous Courettes" richtet sich an Herz und Kopf, es tanzt durch die Dunkelheit und feiert die Freude am Leben.
- Blues Run The Game
- Milk & Honey
- Soho
- It Ain't Me Babe
- East Virginia
- Geordie
- In Memory
- Love My True Love
- Let No Man Steal
- Ethusel
- Setting Of The Sun
- Boxful Of Treasures
- Who Knows Where Time One 1967
- Carnival
- Don't Seem To Know You
- Gerrard Street
- Motherless Children
- Moves Through The Fair
- Time Has Come
- Little Bit Of Rain
- Go Your Own Way My Love
- Seven Virgins
- Blue Tattoo
- Cradle Song
- Fotheringay
- Who Knows Where Time Two 1968
- Quiet Land Of Erin
Black Vinyl[31,05 €]
Dieses 2-CD bzw 2LP-Set mit dem Titel Early Home Recordings versammelt 27 alte Aufnahmen aus den 1960er Jahren (hauptsächlich 1966-67) der Vor-Fairport Convention Sandy Denny. Sorgfältig remastered, enthält dieses Paket ein exklusives neues Essay des Fairport Convention-Biographen Patrick Humphries - der Sandy persönlich kannte. Enthalten sind zwei verschiedene seltene Demos ihres Klassikers 'Who Knows Where the Time Goes' von 1967 (bevor sie ihn mit den Strawbs aufnahm) und ein weiteres von 1968. Sie hatte dieses unglaubliche Talent, diese unglaubliche Stimme - sie spielte 'Who Knows Where the Time Goes', und ich fiel fast vom Stuhl. - Linda Thompson. Außerdem gibt es eine Reihe von Liedern aus Sandys Feder, darunter 'Boxful Of Treasures', das später in den Song 'Fotheringay' umgeschrieben wurde (von Fairport Convention's What We Did On Our Holidays Album). Fotheringay" erscheint hier auch in Demoform. ,Sie muss neu bewertet werden. Sie hat eine Art von Song geschrieben, die heute nur noch sehr selten geschrieben wird - emotional, musikalisch interessant, wirklich gut gesungen - ernsthaftes Songwriting. Sie war dem Rest haushoch überlegen. Und das bleibt sie auch." - Ashley Hutchings (Gründer von Fairport Convention). Außerdem gibt es gefühlvolle Coverversionen von Jackson C. Frank, Fred Neil, Anne Briggs, Dylan und vielen traditionellen Folksongs. Die endgültige Sammlung von Dennys frühen Demos, die von ihrem Nachlass autorisiert wurden, mit Sandys Tochter Georgia Lucas' eigenen charmanten Zeichnungen ihrer Mutter, die zum ersten Mal auf einer offiziellen Denny-Veröffentlichung erscheinen, sowie bisher unveröffentlichten Bildern Sandys der 1960er Jahre. Linernotes von Reissue-Produzent Pat Thomas.
Wann genau die Langhalslaute Bouzouki nach Griechenland kam, ist unklar. Ihre Wurzeln gehen bis ins vierte Jahrhundert vor Christus zurück. Die heutige Form des Instruments, benannt nach "Βυζί", dem griechischen Wort für die weibliche Brust, ist relativ jung und seit etwa 1920 in Athen und auf dem Peloponnes verbreitet. Ursprünglich in Bars und auf privaten Festen gespielt fand es durch das Revival des „Rebetiko“, dem „griechischen Blues“ ab den 1960er Jahren weitere Verbreitung. „Ursprünglich wurde auf der Bouzouki viel improvisiert“, meint Georgios Propkopiou, „viel mehr als später. Denn ab den Fünfzigerjahren wurde ihr Spiel professionell unterrichtet. Da wurde vieles festgelegter“. Seitdem ist der metallische Klang des Instruments fast zum Synonym für die griechische Folklore als Begleitung von Liedern und Tänzen geworden... vor allem bei dem Komponisten Mikis Theodorakis, der mehr als nur ein paar Ohrwürmer hervorgebracht hat.
Die Jazzkarriere der Bouzouki hingegen stand bislang noch aus. Es brauchte einen Umweg über Stockholm, damit etwas in Bewegung kam. „Die Kombination Bouzouki und Jazz liegt erst einmal nicht so nahe“, meint der Pianist Joel Lyssarides. „Für mich persönlich hängt sie mit meinem Großvater zusammen, einem griechischen Zyprioten. Er kam in den 1940ern nach Schweden. Griechische Musik mochte ich immer, ich war aber damit nicht wirklich vertraut. Jedenfalls fand ich die Bouzouki faszinierend. Während der Pandemie habe ich mir ein Instrument gekauft, um es ein wenig zu lernen. Beim Stöbern im Internet entdeckte ich dann Georgios durch ein TV-Konzert, ein Tribute an Theodorakis. Ich war total begeistert und habe in Stockholm herumgefragt, ob ihn jemand kennt. Tatsächlich spielte er zufällig ein paar Tage später in der Nähe in einer Hotelbar ein Konzert“.
Das war im Herbst 2022. Joel Lyssarides hörte Georgios Prokopiou zu, sprach ihn an und sie verabredeten sich zu einer Session. Sie jammten und improvisierten, fanden musikalisch schnell zusammen und im Sommer 2023 spielten sie ihr erstes gemeinsames Konzert. „Es ist sehr unüblich, dass jemand mit der Bouzouki über Changes improvisiert,“ erzählt Joel Lyssarides weiter. „Sie ist ja ein traditionelles Instrument mit klar definierter Rolle, meistens Begleitung mit gedoppelten Terzen und Sexten. Georgios aber macht viel mehr. Ich hatte zunächst keine Ahnung, wie unglaublich virtuos und stilistisch variabel er ist. Seine Vielseitigkeit öffnet viele Türen. Wir hatten von Anfang an sehr viel Spaß an den neuen Möglichkeiten. Und ich hatte vorher noch niemanden gehört, der so spielt. Dafür musste ich unbedingt Musik schreiben“.
Lyssarides erzählte ACT-Chef und Produzent Andreas Brandis von der Idee für das Duo und auch dieser war sofort begeistert: „In der Lesart von ACT steht der Begriff Jazz vor allem für ein Vokabular mithilfe dessen Musiker:innen ihre eigene Geschichte vor ihrem persönlichen kulturellen Hintergrund erzählen. Es ist faszinierend, dass hier immer wieder Konstellationen entstehen, die es vorher nicht gegeben hat. Und die Musik, die Joel Lyssarides und Georgios Prokopiou gemeinsam kreieren ist einerseits absolut überraschend und neu, klingt jedoch gleichzeitig so organisch und natürlich, als hätte es diese Konstellation schon immer gegeben.“
Es sind aber nicht nur die Instrumente Klavier und Bouzouki, die sich getroffen haben, sondern auch die speziellen Charaktere und Geschichten der beiden Duopartner. Der Stockholmer Joel Lyssarides verbindet in seinem Spiel größte Virtuosität mit beeindruckender Leichtigkeit und einem starken Gespür für Stimmung und Dynamik. Er arbeitet mit so unterschiedlichen Künstler:innen wie Anne Sofie von Otter, Benny Anderson, Nils Landgren, Viktoria Tolstoy und ist Teil des Esbjörn Svensson Tributes „e.s.t. 30“. Das ACT-Debüt „Stay Now“ von Lyssarides‘ eigenem Trio wurde seit seinem Erscheinen 2022 allein auf Spotify eindrucksvolle 25 Millionen Mal gehört. Der Athener und Wahl-Stockholmer Georgios Prokopiou spielte zum ersten Mal mit sechseinhalb Jahren Bouzouki, gab mit acht seinen Konzerteinstand und hatte als Zehnjähriger bereits feste Musikengagements in Bars und Bordellen. Seitdem arbeitet er im klassischen Kontext ebenso wie in der Folklore und dem Experimentellen, spielt neben der Bouzouki außerdem Saz und andere Saiteninstrumente.
Die Voraussetzungen für das Album „Arcs & Rivers“ waren daher so vielfältig und offen, wie nur möglich. Nach einem Probekonzert in der Berliner ACT Art Collection, von dem das Live-Stück „Zafeirious Solo“ auf das Album übernommen wurde, trafen sich die beiden noch einmal am selben Ort, um mit Studio-Equipment auch andere Facetten aufnehmen zu können. „Wir wollten zum Beispiel leise Stellen dabeihaben, nah mikrofoniert. Außerdem den großartigen Klang des Flügels, der früher einmal Alfred Brendel gehört hat. Insgesamt aber war vieles sehr spontan. Das ganze Album wurde in einem Rutsch aufgenommen, innerhalb von vier Stunden, meistens mit den ersten Takes. Ich bin sonst oft Perfektionist und verbringe Tage mit der Nachbearbeitung von Musik im Studio. Diesmal hingegen sollte es so direkt und spontan wie möglich sein“. Und es funktionierte: „Arc & Rivers“ ist ein Dialogskizzenbuch mit normsetzender Wirkung. Egal ob neue Kompositionen oder Verarbeitungen traditioneller Rhythmen und Muster wie in „Kamilieriko Road“ – diese Musik hat eine schillernde, klangmagische Kraft. Und das Duo selbst strahlt eine Selbstverständlichkeit der Kulturverknüpfung aus, die die Enge der Stile hinter sich lässt. Und es macht klar: Es ist tatsächlich Zeit für etwas mehr Bouzouki im Jazz, in der Improvisation und auf den Bühnen der internationalen Musikwelt.
THE OMEGA SWARM, eine atmosphärische Death-Metal-Band aus Deutschland, begann im Jahr 2022, sehr bescheiden, sehr zurückgezogen. T., der bereits vier großartige Alben mit Sulphur Aeon veröffentlicht hat, hatte keinen vollwertigen Live-Act im Sinn, als er frühe Demos komponierte und das Skelett seiner - damals noch namenlosen - neuen Kreatur formte. Im Herzen ein wahrer Schöpfer, umarmt T. die akribische Arbeit an Riffs, Tönen, Klängen, den abenteuerlichen Geist des Aufbaus und der Verwirklichung von Ideen, das Experimentieren mit seinen geliebten Gitarren und Synthesizern, um erstaunliche Vibes und Songs zu produzieren, die bedeutungsvoll und doch extrem, melodisch und doch hart sind und sich in THE OMEGA SWARMs Debütalbum vereinen, einer Platte, einem Zeugnis, das der Essenz der Kunst selbst gewidmet ist.
So bodenständig T. auch ist, er ist nicht der Typ Mensch, der sich an eine Klangformel hält, er sucht nach "etwas mehr", "etwas anderem". Nachdem Sulphur Aeon mit dem monumentalen "Seven Crowns and Seven Seals" von 2023 vorerst abgeschlossen haben, was sie ausdrücken wollten, sind THE OMEGA SWARM jetzt sein Hauptaugenmerk, und das Line-up der Band, das von Sänger Christian Schettler (bekannt durch seine Arbeit bei den Labelkollegen Wound) und Schlagzeuger Max Scheefeldt (ex Misanthrope Monarch) komplettiert wird, passt perfekt zusammen. Musikalisch entstanden THE OMEGA SWARM aus T.s Experimenten mit rhythmischen Mustern, übereinanderliegenden Synthesizern, ausgefeilten Leads und etwas technischeren Riffingstrukturen.
Die wohl einzigen offensichtlichen Parallelen zu Sulphur Aeon sind die Betonung einer dichten, fesselnden Atmosphäre, epische Elemente und eine übergreifende Dunkelheit sowie die Erkenntnis nach der Fertigstellung der ersten Aufnahmen, dass auch THE OMEGA SWARM die Qualität besitzen, mehr als nur ein 'Schlafzimmerprojekt' zu sein.
Aufgenommen in den Studios von Feire Records und s/w records, gemischt und produziert von Langzeitpartner Simon Werner, wurde V. Santura (Triptykon, Dark Fortress) für das Mastering angeheuert und sorgte für den letzten Schliff von "Crimson Demise", einem Album, das stolz und mühelos zwischen Death und Black Metal changiert und von einer herausragenden Gesangsleistung abgerundet wird, bei der Chris eine ähnliche Bandbreite an Growls, Screams und cleanen Parts erreicht wie Peter Tägtgren in seinen besten Zeiten.
Vom Konzept her verzichtet die Gruppe auf uralte Lovecraft'sche Schrecken und wendet sich stattdessen geradlinigen apokalyptischen Themen zu. Ob Viren, bösartige Bakterien, verrückte Diktatoren, Klimawandel, religiöse und politische Ideologien, korrupte Technologie, Terrorismus oder Krieg, die Menschheit hat sich selbst für den Untergang gezeichnet - in leuchtenden Neonfarben, damit selbst eine außerirdische Spezies, die Galaxien entfernt ist, erkennen kann, was für Narren wir wirklich sind. "Die Menschheit kann sich nicht auf eine gemeinsame Wahrheit einigen, geschweige denn auf eine Strategie zur Lösung ihrer mannigfaltigen Probleme", erklärt Chris, "und bildet somit überhaupt keine Einheit. Der einzige gemeinsame Nenner, der uns alle eint, ist unsere Zerstörungswut, die irgendwann die gesamte Existenz der Menschheit gefährden könnte. Die Utopie wurde durch dystopische Szenarien ersetzt. Welche Formen des negativen menschlichen Verhaltens uns und die Gesellschaft derzeit beeinflussen und letztlich in eine zukünftige Endzeit führen, ist Teil des lyrischen Konzepts von THE OMEGA SWARM."
Aber keine Angst, bevor die Weltuntergangsuhr zum letzten Mal schlägt, soll euch das Vergnügen vergönnt sein, ein abwechslungsreiches, intensives und fesselndes Stück Metal zu erleben, das das neu formierte Trio aus dem Schlafzimmer auf die Bühne bringen will!
- The Ostrich
- Cycle Annie
- I'm Gonna Fight
- Soul City
- Oh No Don't Do It
- Love Can Make You Cry
- Teardrop In The Sand
- You're Driving Me Insane
- Sneaky Pete
- Wild One
- Really - Really - Really - Really - Really - Really Love
- Soul City
- Ya Running But I'll Getcha
- We Got Trouble
- Why Don't You Smile
- Johnny Won't Surf No More
- Tell Mamma Not To Cry
- Maybe Tomorrow
- Flowers For The Lady
- This Rose
- Surfin
- Little Deuce Coupe
- Sad Lonely Orphan Boy
- I've Got A Tiger In My Tank
- What About Me
Black Vinyl[50,38 €]
Oxblood & Gold Vinyl. Light In The Attic präsentiert in Zusammenarbeit mit Laurie Anderson und dem Lou Reed Archive die erste offizielle Anthologie von Lou Reeds Arbeiten für Pickwick Records 1964-1965. "Why Don't You Smile Now: Lou Reed At Pickwick Records 1964-65"enthält Raritäten, Kultklassiker (The Primitives' "The Ostrich") und bisher unveröffentlichtes Material (The Beachnuts' "Sad, Lonely Orphan Boy") und ist eine Zusammenstellung von Popsongs aus Reeds Feder, die er Mitte der 60er Jahre als angestellter Songwriter für das längst untergegangene Label Pickwick Records schrieb. Die Zusammenstellung ist der neueste Teil der Lou Reed Archive Serie und folgt auf Lou Reeds "Words & Music, May 1965" (2022) und die Wiederveröffentlichung von "Hudson River Wind Meditations" (2023). Als eine der originellsten und innovativsten Persönlichkeiten der Musikgeschichte erlangte Reed (1942-2013) zunächst als Mitbegründer und Frontmann der einflussreichen Band Velvet Underground Anerkennung. Im Laufe seiner fünf Jahrzehnte währenden Karriere brachte der zweifache Rock & Roll Hall of Famer seine einzigartige Vision in eine eklektische Bandbreite musikalischer Unternehmungen ein, darunter epochale Alben wie "Transformer" (1972) und wild experimentelle Werke wie der avantgardistische Noise-Klassiker "Metal Machine Music" (1975). Doch bevor er sich als Sänger, Songschreiber, Musiker und Dichter etablierte, begann Reed als interner Songschreiber (und gelegentlicher Session-Gitarrist/Sänger) bei Pickwick Records, einem Label, das sich auf Sound-ähnliche Aufnahmen spezialisierte, die die großen Pop-Hits der damaligen Zeit nachahmten. Von Garage-Rock und Girl-Group-Pop bis hin zu Blue-Eyed-Soul und Teenie-Idol-Balladen bietet Reeds Schaffen für Pickwick einen faszinierenden frühen Einblick in sein sich ständig weiterentwickelndes und wahrhaft grenzenloses künstlerisches Schaffen, das vom GRAMMYr-nominierten Mastering-Ingenieur John Baldwin restauriert und remastered wurde. Sowohl die 2xLP- als auch die CD-Editionen enthalten ausführliche Booklets mit ungesehenen Fotos, Linernotes von Richie Unterberger (renommierter Musikjournalist und Autor von "White Light/White Heat: The Velvet Underground day-by-day") und ein Essay von Lenny Kaye (dem legendären Gitarristen, Mitbegründer der Patti Smith Group, Autor, Produzent und Kurator der bahnbrechenden Garage-Rock-Anthologie "Nuggets"). Die Doppel-LP-Verpackung wurde von dem mehrfach mit dem GRAMMYr ausgezeichneten Künstler Masaki Koike gestaltet. Eine spezielle farbige Vinyl-Edition wird auf "Oxblood"-Wachs (A/B-Seite) und "Gold"-Wachs (C/D-Seite) gepresst.
- The Ostrich
- Cycle Annie
- I'm Gonna Fight
- Soul City
- Oh No Don't Do It
- Love Can Make You Cry
- Teardrop In The Sand
- You're Driving Me Insane
- Sneaky Pete
- Wild One
- Really - Really - Really - Really - Really - Really Love
- Soul City
- Ya Running But I'll Getcha
- We Got Trouble
- Why Don't You Smile
- Johnny Won't Surf No More
- Tell Mamma Not To Cry
- Maybe Tomorrow
- Flowers For The Lady
- This Rose
- Surfin
- Little Deuce Coupe
- Sad Lonely Orphan Boy
- I've Got A Tiger In My Tank
- What About Me
Oxblood & Gold Vinyl[54,58 €]
Light In The Attic präsentiert in Zusammenarbeit mit Laurie Anderson und dem Lou Reed Archive die erste offizielle Anthologie von Lou Reeds Arbeiten für Pickwick Records 1964-1965. "Why Don't You Smile Now: Lou Reed At Pickwick Records 1964-65"enthält Raritäten, Kultklassiker (The Primitives' "The Ostrich") und bisher unveröffentlichtes Material (The Beachnuts' "Sad, Lonely Orphan Boy") und ist eine Zusammenstellung von Popsongs aus Reeds Feder, die er Mitte der 60er Jahre als angestellter Songwriter für das längst untergegangene Label Pickwick Records schrieb. Die Zusammenstellung ist der neueste Teil der Lou Reed Archive Serie und folgt auf Lou Reeds "Words & Music, May 1965" (2022) und die Wiederveröffentlichung von "Hudson River Wind Meditations" (2023). Als eine der originellsten und innovativsten Persönlichkeiten der Musikgeschichte erlangte Reed (1942-2013) zunächst als Mitbegründer und Frontmann der einflussreichen Band Velvet Underground Anerkennung. Im Laufe seiner fünf Jahrzehnte währenden Karriere brachte der zweifache Rock & Roll Hall of Famer seine einzigartige Vision in eine eklektische Bandbreite musikalischer Unternehmungen ein, darunter epochale Alben wie "Transformer" (1972) und wild experimentelle Werke wie der avantgardistische Noise-Klassiker "Metal Machine Music" (1975). Doch bevor er sich als Sänger, Songschreiber, Musiker und Dichter etablierte, begann Reed als interner Songschreiber (und gelegentlicher Session-Gitarrist/Sänger) bei Pickwick Records, einem Label, das sich auf Sound-ähnliche Aufnahmen spezialisierte, die die großen Pop-Hits der damaligen Zeit nachahmten. Von Garage-Rock und Girl-Group-Pop bis hin zu Blue-Eyed-Soul und Teenie-Idol-Balladen bietet Reeds Schaffen für Pickwick einen faszinierenden frühen Einblick in sein sich ständig weiterentwickelndes und wahrhaft grenzenloses künstlerisches Schaffen, das vom GRAMMYr-nominierten Mastering-Ingenieur John Baldwin restauriert und remastered wurde. Sowohl die 2xLP- als auch die CD-Editionen enthalten ausführliche Booklets mit ungesehenen Fotos, Linernotes von Richie Unterberger (renommierter Musikjournalist und Autor von "White Light/White Heat: The Velvet Underground day-by-day") und ein Essay von Lenny Kaye (dem legendären Gitarristen, Mitbegründer der Patti Smith Group, Autor, Produzent und Kurator der bahnbrechenden Garage-Rock-Anthologie "Nuggets"). Die Doppel-LP-Verpackung wurde von dem mehrfach mit dem GRAMMYr ausgezeichneten Künstler Masaki Koike gestaltet.
Das Duo aus Jerusalem und Lothringen, bestehend aus Ruth Rosenthal und Xavier Klaine, entwickelt seit etwa fünfzehn Jahren ein einzigartiges Universum, in dem sich synthetische Punkklänge und dröhnende Gebete einer Gesellschaft am Rande des Abgrunds zusammenfinden. Genährt von Doom/Drone, Barockmusik, multidisziplinärem Theater und afroamerikanischer Kultur, verfolgen sie weiterhin einen einzigartigen Weg, indem sie einen radikalen Diskurs verteidigen, der sich seiner Widersprüche bewusst ist. Sie spielen auf der ganzen Welt in Clubs, Galerien und Kirchen. Ihre Musik ist minimalistisch, dunkel, politisch und rau, zwischen Magie, Chaos und Melancholie. Winter Family machen auch dokumentarische Theateraufführungen, die von großen europäischen Theatern produziert werden. Manchmal spielt ihre Tochter Saralei mit ihnen. "On Beautiful Days" ist das vierte Album von Winter Family und es erzählt in Wort und Klang viele Geschichten: die der Musiker selbst und ihrer Lieben, die ihres Umfeldes, ihres Lebens in Jerusalem, Paris oder Lothringen; die von Frauen, 'Hexen', Verschwörungsmythen; die des kapitalistischen und kolonialistischen Europas; die der Blindheit und Gewalt der israelischen Gesellschaft und der Indoktrination ihrer Bevölkerung; die der Besetzung Palästinas; die des ewigen Eingesperrt seins, die einer Laborratte; und vielleicht auch Deine Geschichte. Wir hören Pumpenorgeln und Harmoniums, ein altes Klavier, Verzerrungen und himmlisches weißes Rauschen, Sirenen, marschierenden Stiefel, Atmen im Schlaf, Betäubungsgranaten am Checkpoint 56 in Hebron, die Flötenklänge von Saralei, Beats von einem iPhone und Ruths (sprechende, erzählende, kommentierende) Stimme. Wir tauchen ein in all diese zeitgenössischen Geschichten, die von der Geschichte heimgesucht werden, in das Gefühl eines Sprungs ins Leere, in einen Zustand der Dissoziation oder in ein Gefühl der Befreiung. Eine komplexe und doch zugängliche, nachvollziebare Klangwelt erschaffen Winter Family. Vinyl klassisch schwarz, CD mit Bonustrack!
"Die Band RIPPED TO SHREDS aus San Jose ist ein aufstrebender Star in der Metalwelt, dank ihrer wilden, elektrischen Interpretation des Death Metal,
die größtenteils von ihren Erfahrungen als asiatisch-amerikanische Musiker inspiriert ist." - Stereogum
RIPPED TO SHREDS melden sich mit ihrem mit Spannung erwarteten neuen Album "Sanshi" zurück. Die Band explodiert aus dem Untergrund mit all
den blutgetränkten Merkmalen des höllischen RIPPED TO SHREDS-Sounds - ein Ansturm von frenetischen Duell-Soli, krachenden Drums und van
Drunen-eskem Gesang, der den Dreck und Schmutz von Death Metal und Grind der alten Schule mit dem Hier und Jetzt verschmilzt. Unter der Leitung
von Gitarrist und Frontmann Andrew Lee sind RIPPED TO SHREDS so kämpferisch und konzentriert wie eh und je.
Auf Sanshi beschäftigt sich die Band mit einer morbiden Fixierung auf den Tod und das Leben nach dem Tod im Kontext der traditionellen
chinesischen Folklore.
Das Cover von Sanshi stammt von Lees langjährigem Mitarbeiter, dem Künstler Guang Yang, und zeigt eine Szene mit Yan Luo Wang, dem Gott der
Hölle, und den Toten, die sich seinem Urteil in seinem dämonischen Gericht stellen müssen
Das neue Album des Danish String Quartets ist eine ”musikalische Spurensuche über die Nordsee, eine
Reise durch die Klänge der traditionellen Musik Nordeuropas, die uns von Dänemark und Norwegen zu den
Färöer-Inseln und nach Irland und England führt.” Keel Road folgt auf Last Leaf, das gefeierte Danish-StringQuartet-Album aus dem Jahr 2017, das von NPR zum ”Classical Album of the Year” und von Publikationen
wie der New York Times und dem Gramophone Magazin zum ”Best of the Year” gewählt wurde. Keel Road
unterstreicht die Auffassung der Gruppe, dass ”Volksweisen nicht nur ein Teil unseres Repertoires, sondern
ein wichtiges Element unserer Identität als Musiker sind.” Subtil in den Fluss der Einspielung integriert sind
neben traditionellen Stücken auch Eigenkompositionen von Rune Tonsgaard Sørensen und Fredrik Schøyen
Sjölin sowie bestechende Arrangements der Musiker von vier Kompositionen Turlough O’Carolans, dem
legendären Harfenisten aus dem irischen County Meath. Das Programm beleuchtet sowohl musikalische
Verwandtschaften als auch deren subtile Unterschiede, denn obgleich Folkmusik ”lokale Traditionen und
lokale Geschichten repräsentiert, ist sie gleichzeitig auch die Musik von überall und jedem”. Keel Road
wurde im November 2022 im Village Recording Studio in Kopenhagen aufgenommen und im März 2024 in
den Bavaria Musikstudios in München gemischt.
Mehr als nur ein My Dying Bride Nebenprojekt.
High Parasite loten die Grenzen zwischen Metal, Gothic Rock und dunklem Synthie-Pop auf ihre unverwechselbare Art ganz neu aus.
Als verehrter und anerkannter Künstler, Gründungsmitglied und Sänger der bahnbrechenden My Dying Bride, die seit über drei Jahrzehnten Erfolge feiert, wird sich das Rampenlicht zweifellos auf Aarons unverwechselbares Profil richten. Zusammen mit Bassist, Sänger und Songwriter Tombs, der maßgeblich an der Entstehung von High Parasite beteiligt war, bildet er eine lebendige, atmende Einheit. Alle Songs tragen die klare Handschrift der Beiden. Zusammen bilden sie das schwarz schlagende Herz der fünfköpfigen Band, die von Sam Hill (Rhythmusgitarre), Jonny Hunter (Leadgitarre) und Dan Brown (Schlagzeug) ergänzt wird.
Zeitgleich mit der Veröffentlichung des Albums geht die Band auf ihre allererste UK-Tournee als Support von niemand Geringerem als Cradle of Filth.
Produziert von Gregor Mackintosh von Paradise Lost und gemastert von Tim Turan.
- Ltd. Col. LP: (White Vinyl)




















