WILLIAM DOYLEs neues Album "Springs Eternal" folgt auf das von der Kritik hochgelobte Album "Great Spans Of Muddy Time" (10/10 Loud & Quiet, 9/10 Line of Best Fit, 4/5 Mojo, 8/10 Uncut, 5. The Quietus 100 Albums of the Year) aus dem Jahr 2021. "Springs Eternal" ist das bisher ehrgeizigste und verspielteste Werk des für den Mercury nominierten und von der Kritik gefeierten Künstlers WILLIAM DOYLE und bietet Kunst-Pop für das Anthropozän. Das Album bietet einen Panoramablick auf die Ekstasen und Qualen des Lebens in den 2020er Jahren und stellt die Frage, wie wir als zerbrechliche Wesen aus Fleisch und Blut - unsere Herzen schlagen und unsere Gedanken rasen - in einer beispiellosen, fast unvorstellbaren Zeit der rasenden Klimazerstörung und technologischen Expansion existieren. In 11 Tracks hören wir von Erzählern, die am Abgrund der globalen Katastrophe, des Herzschmerzes, der Sucht, der Indoktrination und der Geisteskrankheit stehen, bis sie ins große Unbekannte gehen. Die Texte, die abwechselnd ernst und ironisch, offen und allegorisch sind, werden mit ansteckenden Melodien und oft mit einer gewissen Überheblichkeit gepaart. Co-produziert von Indie-Superproduzent Mike Lindsay (TUNNG, LUMP) in seinem MESS-Studio in Margate, hören wir den Sirenengesang des Meeres, umspült von pulsierender Elektronik und mitreißender Instrumentierung, mit Beiträgen der Musiker ALEXANDER PAINTER, GENEVIEVE DAWSON und BRIAN ENO. "Springs Eternal" ist das nächste Kapitel in der klanglichen Odyssee von WILLIAM DOYLE, der mit seiner Inkarnation als EAST INDIA YOUTH ("Total Strife Forever", 2014; "Culture Of Volume", 2015) begann und sich unter seinem eigenen Namen weiterentwickelte, indem er die von der Kritik gelobten Alben "Your Wilderness Revisited" (2019) und "Great Spans Of Muddy Time" (2021) produzierte. Neben seinem eigenen Output produzierte DOYLE kürzlich das gefeierte Debütalbum "A Common Turn" (2021) von ANNA B SAVAGE und spielt in der Band von ORLANDO WEEKS, sowohl live als auch auf seinem kommenden Album. Farbige LP sowie CD.
Cerca:wesen
Das eindringliche, grandiose neue Hulder-Album "Verses in Oath", das in den tristen, kalten Monaten des nordwestlichen Winters entstanden ist, stellt die bisher majestätischste, ungezähmteste Manifestation der Band dar, auf der neues Territorium in Brand gesetzt und mit Schwert und Schild erobert wird.
Im Jahr 2022 veröffentlichte Hulder das 5-Track-Mini-Album "The Eternal Fanfare", das eine neue Phase in der rasanten Entwicklung des Projekts einläutete. Die Band setzte die Live-Bühne in Flammen und tourte das ganze Jahr über durch Nordamerika, bis ins Jahr 2023 hinein, wo sie auch zum ersten Mal in Europa auftrat.
Angespornt durch diese edlen Siege wurde der Boden für die Ungeheuerlichkeit von 'Verses in Oath' bereitet. Aufgenommen von Hulder, wurde der Mix und das Mastering der Kultlegende Ahti Kortelainen von den Tico Tico Studios in Finnland anvertraut, dessen überwältigende Liste von Credits sich über Jahrzehnte erstreckt und unter anderem Barathrum, Belial, Impaled Nazarene und Moonsorrow umfasst. Das Ergebnis ist sowohl schonungslos brutal als auch wehmütig beschwörend; schwarzes Blut auf weißem Schnee.
Die uralte, von Trauer erfüllte Melancholie und der brodelnde Geist, die das Wesen von 'Hearken The End' ausmachen, durchdringen das gesamte Album und sind mittlerweile ein grundlegendes Detail in der Identität von Hulder, deren Wurzeln tief in längst vergessenem Boden liegen. Und während die schneidende Grausamkeit und das zerrissene Fleisch von "Vessel of Suffering" und "Enchanted Steel" eine räuberische Barbarei beschreibenwillkommen heißen, ist es die Verbindung all dieser Elemente, die "Verses in Oath" in das zeitlose Pantheon der stärksten Black Metal-Linie stellt.
Während sich der Black Metal in unzähligen Ablegern und Subgenres bis zur Unkenntlichkeit weiterentwickelt hat, ist Hulder fest in der zerstörerischen Vorherrschaft, den Ritualen und Traditionen des Genres verwurzelt und trägt die Fackel seiner Ursprünge und seines Erbes erhaben empor. Und dennoch verblüfft "Verses in Oath" mit dem bösartigen Geist kreativer Autonomie und individueller Freiheit, der notwendig ist, um die wahren Höhen des Genres zu erreichen.
Silver/ Brown Merge Vinyl
Das eindringliche, grandiose neue Hulder-Album "Verses in Oath", das in den tristen, kalten Monaten des nordwestlichen Winters entstanden ist, stellt die bisher majestätischste, ungezähmteste Manifestation der Band dar, auf der neues Territorium in Brand gesetzt und mit Schwert und Schild erobert wird.
Im Jahr 2022 veröffentlichte Hulder das 5-Track-Mini-Album "The Eternal Fanfare", das eine neue Phase in der rasanten Entwicklung des Projekts einläutete. Die Band setzte die Live-Bühne in Flammen und tourte das ganze Jahr über durch Nordamerika, bis ins Jahr 2023 hinein, wo sie auch zum ersten Mal in Europa auftrat.
Angespornt durch diese edlen Siege wurde der Boden für die Ungeheuerlichkeit von 'Verses in Oath' bereitet. Aufgenommen von Hulder, wurde der Mix und das Mastering der Kultlegende Ahti Kortelainen von den Tico Tico Studios in Finnland anvertraut, dessen überwältigende Liste von Credits sich über Jahrzehnte erstreckt und unter anderem Barathrum, Belial, Impaled Nazarene und Moonsorrow umfasst. Das Ergebnis ist sowohl schonungslos brutal als auch wehmütig beschwörend; schwarzes Blut auf weißem Schnee.
Die uralte, von Trauer erfüllte Melancholie und der brodelnde Geist, die das Wesen von 'Hearken The End' ausmachen, durchdringen das gesamte Album und sind mittlerweile ein grundlegendes Detail in der Identität von Hulder, deren Wurzeln tief in längst vergessenem Boden liegen. Und während die schneidende Grausamkeit und das zerrissene Fleisch von "Vessel of Suffering" und "Enchanted Steel" eine räuberische Barbarei beschreibenwillkommen heißen, ist es die Verbindung all dieser Elemente, die "Verses in Oath" in das zeitlose Pantheon der stärksten Black Metal-Linie stellt.
Während sich der Black Metal in unzähligen Ablegern und Subgenres bis zur Unkenntlichkeit weiterentwickelt hat, ist Hulder fest in der zerstörerischen Vorherrschaft, den Ritualen und Traditionen des Genres verwurzelt und trägt die Fackel seiner Ursprünge und seines Erbes erhaben empor. Und dennoch verblüfft "Verses in Oath" mit dem bösartigen Geist kreativer Autonomie und individueller Freiheit, der notwendig ist, um die wahren Höhen des Genres zu erreichen.
Ultra Clear/ Black Smoke Vinyl
Das eindringliche, grandiose neue Hulder-Album "Verses in Oath", das in den tristen, kalten Monaten des nordwestlichen Winters entstanden ist, stellt die bisher majestätischste, ungezähmteste Manifestation der Band dar, auf der neues Territorium in Brand gesetzt und mit Schwert und Schild erobert wird.
Im Jahr 2022 veröffentlichte Hulder das 5-Track-Mini-Album "The Eternal Fanfare", das eine neue Phase in der rasanten Entwicklung des Projekts einläutete. Die Band setzte die Live-Bühne in Flammen und tourte das ganze Jahr über durch Nordamerika, bis ins Jahr 2023 hinein, wo sie auch zum ersten Mal in Europa auftrat.
Angespornt durch diese edlen Siege wurde der Boden für die Ungeheuerlichkeit von 'Verses in Oath' bereitet. Aufgenommen von Hulder, wurde der Mix und das Mastering der Kultlegende Ahti Kortelainen von den Tico Tico Studios in Finnland anvertraut, dessen überwältigende Liste von Credits sich über Jahrzehnte erstreckt und unter anderem Barathrum, Belial, Impaled Nazarene und Moonsorrow umfasst. Das Ergebnis ist sowohl schonungslos brutal als auch wehmütig beschwörend; schwarzes Blut auf weißem Schnee.
Die uralte, von Trauer erfüllte Melancholie und der brodelnde Geist, die das Wesen von 'Hearken The End' ausmachen, durchdringen das gesamte Album und sind mittlerweile ein grundlegendes Detail in der Identität von Hulder, deren Wurzeln tief in längst vergessenem Boden liegen. Und während die schneidende Grausamkeit und das zerrissene Fleisch von "Vessel of Suffering" und "Enchanted Steel" eine räuberische Barbarei beschreibenwillkommen heißen, ist es die Verbindung all dieser Elemente, die "Verses in Oath" in das zeitlose Pantheon der stärksten Black Metal-Linie stellt.
Während sich der Black Metal in unzähligen Ablegern und Subgenres bis zur Unkenntlichkeit weiterentwickelt hat, ist Hulder fest in der zerstörerischen Vorherrschaft, den Ritualen und Traditionen des Genres verwurzelt und trägt die Fackel seiner Ursprünge und seines Erbes erhaben empor. Und dennoch verblüfft "Verses in Oath" mit dem bösartigen Geist kreativer Autonomie und individueller Freiheit, der notwendig ist, um die wahren Höhen des Genres zu erreichen.
":Duett" - der Name ist Programm auf diesem Album, dem zweiten aus dem Hause ASP. Endlich kommen die Fans in den Genuss, auch dieses Werk als limitierte Picture-Vinyl ihr eigen nennen zu dürfen. Nicht nur verhalf das zweite Kapitel des Zyklus den Musikern zum finalen Durchbruch auf den Tanzflächen der Schwarzen Szene, es brachte damals auch viel Licht in die Geschichte rund um den Schwarzen Schmetterling. So wurde die Rahmenstory vor allem in der trancigen "Kleinen Ballade vom Schwarzen Schmetterling" erläutert (und von Pit Hammann im gleichnamigen Bilderbuch kongenial bebildert), und in "Versuchung" wohnt die Zuhörerschaft der Zwiesprache zwischen zwei Wesen bei, die nicht mit- und auch nicht ohne einander können. Eine Zerrissenheit, die vielen Hörern eine ebenso nachvollziehbare wie spannende Reise ins eigene Ich ermöglichte.
Auch das energetische "Kokon" - wie der Rest des Albums noch stark vom elektronischen Sound der Anfangstage geprägt - erhielt einen Ehrenplatz in den Herzen der Fans und stellt besonders im Live-Kontext einen veritablen Nackenbrecher dar. Weitere All-Time-Fan-Favourites wie das epische "Schwarz" oder das zornige "Besessen" runden das Gesamtkunstwerk ab und belegen schon zu Beginn ihrer Karriere die musikalische und textliche Vielseitigkeit des ASP'schen Œuvres.
Großartige Songs aus dem reichen Fundus der Popularmusik von Scott Walker über Robert Wyatt bis St. Vincent. Auf ihren Wesenskern reduziert, in ein neues Licht getaucht und niemals übermotiviert vorgetragen. Lyrischer Jazz, Kontemplation. Pianist, Arrangeur und Produzent Uwe Schenk hatte mit Jochen Feucht (reeds), Florian Dohrmann (b) und Michael Kersting (dr) bei den Aufnahmen zu dieser LP drei äußerst routinierte Musiker an seiner Seite. Musiker, die die Schönheit der Reduktion schätzen. Die Auswahl der Songs übernahm Co-Produzent Andreas Vogel. Der DJ und Musikconnaisseur wusste dabei genau, welche Stücke bei Uwe Schenk auf fruchtbaren Boden fallen würden. Schenk schrieb daraufhin sieben Arrangements, die die Grundlage von Since You've Asked bilden. Im Jazzidiom verankert, mit einem Fokus auf Holzbläserklängen, sorgt vor allem das warme Timbre der Klarinette für den unverbrauchten und frischen Sound der Songs. Beste Voraussetzungen für eine entspannte Recording-Session und im Ergebnis eine LP, die dazu einlädt, sich ganz dem Klang hinzugeben, um tief in die Musik einzutauchen.
- 1: Einkehr
- 1: 2Der Stille Fluss
- 1: 3Repulsion
- 1: 4Skepsis Part I
- 1: 5Skepsis Part Ii
- 2: 1Ewigkeit
- 2: Zeichen
- 2: 3Aufbruch
- 2: 4Lichtmensch
- 2: 5Ruhe
2023er Reissue des 2019er Live-Albums der Deutschen Black Metal Institution DER WEG EINER FREIHEIT! Reduziert auf das Wesentliche repräsentiert diese Live-Aufnahme den wahren Charakter und Sound der Band. 80 Minuten voller Live Energie mit Songs aus der kompletten Diskografie, live mitgeschnitten am 14. Oktober 2017 im Lido, Berlin und professionell für Vinyl gemischt und gemastert. 180 Gramm schweres, farbiges Doppel-Vinyl (Transparent Rot mit Schwarz) im Gatefold Cover! Für Fans von Deafheaven, Emperor, Dark Funeral, Wiegedood, Helrunar
- We're Not Supposed To Be Lovers
- Baby's Gonna Die Tonight
- Musical Ladders
- Secret Tongues
- Pay The Toll
- Getting Led
- My Shadow Tags On Behind
- Her Father And Her
- Breaking Locks
- Losing On A Tuesday
- Jessica
- Never Lift A Finger
- Birthday Mambo
- That Fucking Feeling
- Emily
- Drugs
- Stadium Soul
- Hard To Be A Girl
- Dance With Me
- Driedels Of Fire
- Friends Of Mine
- Cigarette Burns Forever
- Hairy Women
- Uddy Bradley
- Bartholomew
- Musical Ladders (Alt Take)
Capitane Records freut sich, die Veröffentlichung von Moping in Style ankündigen zu können: Eine Hommage an Adam Green. Auf diesem mitreißenden Doppelalbum sind Regina Spektor, Father John Misty, Devendra Banhart, The Libertines, Jenny Lewis, Sean Ono Lennon, Frankie Cosmos, The Lemonheads und viele andere bekannte Namen zu hören, deren Beiträge Adam Greens Position als feste Größe des Indie-Rock der letzten zwei Jahrzehnte belegen. Mit einer Songauswahl aus Adams Soloalben, angefangen bei Garfield aus dem Jahr 2002 bis hin zu seinem letzten Album That Fucking Feeling, zeigt dieses Tributalbum Adams bemerkenswerte Bandbreite als Songwriter.Weithin bekannt als eine Hälfte des Songwriter-Duos The Moldy Peaches, hat Adam Green seit den frühen 2000er Jahren einen einzigartigen Einfluss auf seine Generation von Musikern und Künstlern ausgeübt. Seit den frühen Nuller, als Bands wie The Strokes, The Libertines und The White Stripes begannen, das neue Kapitel der Indie-Kultur zu schreiben, spielte Adam eine wesentliche Rolle dabei, an einem Dienstag voller gezielter Katastrophen zu verlieren? oder Bartholemew, bring me a fork? Von seinen frühen bis zu seinen jüngsten Songs haben sich die Fans von Adam Green an der kaleidoskopischen Landschaft der Sprache erfreut, die er malt. Mit seiner lyrischen Vorstellungskraft öffnet er Türen möglicher Bedeutungen und schafft es, absurd zu sein, ohne absurd zu sein, und anzüglich, ohne offenkundig provokativ zu sein. Er fädelt die sehr zarten künstlerischen Nadeln von Zärtlichkeit und Humor, Kitsch und hoher Kunst, Rock'n'Roll und Fackellied. Neben den Moldy Peaches und seinen Soloalben umfasst Adam Greens beeindruckendes Werk mehrere Serien von Gemälden, Skulpturen, zwei Filme in voller Länge und sogar epische Gedichte. Um es nicht zu sehr auf die Spitze zu treiben, aber für viele seiner Generation - zumindest für die Eingeweihten - hat Adams Statur fast Warhol-ähnliche Ausmaße erreicht. In einer Zeit, in der die im vorigen Jahrhundert Geborenen vielleicht den Verlust dessen bedauern, was wir kollektiv als "Gegenkultur" in Erinnerung haben, erinnert Adam Green uns alle an eine komplexere und reichere Ära des künstlerischen Dialogs. Für eine jüngere Generation von Songwritern, von denen einige auf Moping in Style zu hören sind, hat Adam den Weg geebnet und die Richtung gewiesen. Aus den geschickten musikalischen Händen seiner brillanten Mitwirkenden hören wir neue Sichtweisen auf Adams Songs und stellen fest, dass Adam Green vielleicht genauso sehr wie jeder andere der oben erwähnten Koryphäen des 20. Jahrhunderts dem großen George Gershwin ähnelt, einem Meister der Melodie und des Liedes. Dopple-Vinylalbum/CD Mit Devendra Banhart / Regina Spektor & Jack Dishel / Father John Misty / The Lemonheads / Sean Lennon / The Libertines / Binki Shapiro / Jenny Lewis / The Lemon Twigs / Frankie Cosmos / Ben Kweller / Kyp Malone (TV on the Radio) / Rodrigo Amarante / Joanna Sternberg / Hubert Lenoir / Jeffrey Lewis / Turner Cody / The Cribs / The Pirouettes / Vincent Delerm / Herman Dune / Cut Worms / Ben Lee / Lou Barlow / Jonathan Rado (Foxygen).
Niemals war der Entstehungsprozeß eines SONGS:OHIA Albums so wesentlich in seinem Gesamtgefühl wie bei "Didn't It Rain", dem mittlerweile sechsten Album der Band, das von Edan Cohen aufgenommen wurde. Das gesamte Album wurde live ohne Overdubs eingespielt, die gesamte Band spielte in einem Raum. Kaum eine Armlänge voneinander entfernt, teilten sich die Sänger Jason Molina, Jennie Benford und Jim Krewson ein einziges Mikrophon. Das Resultat ist ein Sound voller Wärme und Persönlichkeit, der an Aufnahmen aus den frühen und Mitte der 70er Jahre erinnert. Von einem gleichnamigen Song von Mahalia Jackson inspiriert, kommt der Titeltrack als wunderschöner Song über die Höhen und Tiefen des Lebens. Jason Molina hat eine Platte geschaffen, die noch persönlicher und heilender ist, als seine vorangegangenen Arbeiten; was für Neil Young "After The Goldrush" war, ist für Molina "Didn't It Rain".
Stepmother ist ein australisches Power-Trio und spielt zu gleichen Teilen Motor-City-Proto-Punk und Feedback-durchdrungenen Fuzz auf Psychedelia-Basis mit Einflüssen von Blue Cheer oder The Pink Fairies. 'Planet Brutalicon' ist voller dunkler Melodien, beschreibt textlich ein nukleares Armageddon, Folter und übernatürliche Wesen. Die LP wurde von Robert Muinos bei Rat Shack (Saskwatch) aufgenommen und von John Davis (The Damned) bei Metropolis Mastering gemastert. Sie erscheint auf dem Tee Pee-Label und auf sumpfig-grünem Vinyl!
Nicht nur in der aktuellen Hardrock/Metal-Szene beziehen sich immer mehr junge Bands, darunter auch viele deutsche Acts (als Beispiel seien Wucan genannt), auf die heute wesentlich mehr gewürdigten Jahre des Krautrock. Natürlich handelt es sich bei dem Begriff nicht direkt um einen Stil, denn von Hardrock bis Jazz/Fusion wurde einst fast alles in diesen Topf geworfen.
Neben Elektronikpionieren wie Can, Tangerine Dream oder Kraftwerk gab es eben auch die Gruppen, die man im Rock verorten kann: Jane, Birth Control oder Lucifer´s Friend sind nur drei Beispiele. Auf „German Rock“ findet man in der Tat auch eine der frühen Bands: Floh De Cologne, die schon Anfang der Siebziger Rock mit deutscher Sprache geboten haben. Die Hardrocker Mass aus Regensburg, lieferten ihr Debütalbum, welches auf „German Rock“ ebenso gewürdigt wird, im Jahr 1977 ab.
Der Rest der ungewöhnlichen Compilation, welche es nur auf Vinyl gibt, befasst sich mit späten Gruppen, die Anfang der 80er noch einen Sound geliefert haben, der durchaus ein paar Jahre früher seinen Ursprung hätte haben können. Und in der Tat wurden auch mindestens zwei Songs nach Ende der 70er geschrieben, allerdings kam der Plattenvertrag oder das Kapital für eine Eigenpressung „zu spät“. Viele dieser spannenden Bands wie Iris, Cannock oder Sphinx waren bei Erscheinen nicht mehr dem Zeitgeist entsprechend, so dass
sie nur wenige, oder nur lokale Chancen hatten. Heute suchen Fans und Neugierige eben nach solchen unbekannten Acts, die eine vergangene Zeit neu zum Leben erwecken. Handgemachte Musik, und das nicht nur live, sondern eben auch noch im Tonstudio. Das Material der Frühachtziger-Gruppen auf dieser Compilation erinnert den einen oder anderen vielleicht auch an die regionalen Helden, wie man sie in den 80ern noch in lokalen Sporthallen erleben konnte…
Nostalgie ist aber nicht das Hauptanliegen dieser LP, sondern der Erhalt wertvoller Musik, die damals nicht bei den großen Majorlabels
erschienen ist.
Not only in the current hard rock/metal scene more and more young bands, among them also many German acts (as an example Wucan may be mentioned), refer to the nowadays much more appreciated years of Krautrock. Of course, the term is not directly a style, because from hard rock to jazz / fusion was once almost assigned to this style.
Besides electronic pioneers like Can, Tangerine Dream or Kraftwerk, there were also the groups that can be categorized as rock: Jane, Birth Control or Lucifer‘s Friend are just three examples.
On „German Rock“ you can indeed also find one of the early bands: Floh De Cologne, who already offered rock with German language at the beginning of the seventies. The hard rockers Mass from Regensburg delivered their debut album, which is also honored on „German Rock“, in 1977.
The rest of the unusual compilation, which is only available on vinyl, deals with late groups that still delivered a sound in the early eighties that could well have originated a few years earlier. And indeed, at least two songs were written in the late seventies, but the record deal or the capital for a selfpressing came „too late“. Many of these exciting bands like Iris, Cannock or Sphinx were no longer in line with the zeitgeist when they appeared, so they had few or only local chances.
Today, dedicated fans and the curious are looking for just such unknown acts that bring a bygone era back to life. Handmade music, and not only live, but also in the recording studio.
The stuff of the early eighties groups on this compilation may remind some of the regional heroes, as you could still experience them in the eighties in local gyms... Nostalgia is not the main concern of this LP, but the preservation of valuable music, which was not released by the big major labels at that time.
Seit mittlerweile über 40 Jahren arbeitet Christian Pfluger an einem faszinierenden Universum aus Zeichnungen, Texten und Liedern, in dessen Mittelpunkt das imaginäre Trio Die Welttraumforscher steht. Während Pflugers musikalische Kollegen Sun Ra und Karlheinz Stockhausen mit ihren Ausflügen zu den Sternen den Weltraum als utopischen Sehnsuchtsort bereits prominent und vom Feuilleton gefeiert durchmessen haben, warten Die Welttraumforscher noch auf entsprechende irdische Würdigung. Einen weiteren Schritt in Richtung Ruhm und Erfolg hienieden machen jedoch die 16 Geschichten in Pflugers literarischem Debüt. Hier geben die Held:innen aus dem vielgestaltigen musikalischen und künstlerischen Repertoire der Welttraumforschung ihre ganz eigenen Geheimisse preis - und entführen mit leichter Hand die Leser:innen in ein kindlich-surreales Paralleluniversum, das in seiner liebevollen Ausgestaltung wohl einzigartig ist. Mit 16 Abbildungen aus dem Welttraumforscher-Kosmos versehen. "Sehr schön mal wieder, was der Ventil Verlag da drucken lässt, ich bin jetzt schon total überfordert: Die Welttraumforscher, die seit 40 Jahren Musik für die geschmackvollsten Wesen des Universums machen, erobern das Reich der Literatur. Und treffen dort alle ihre alten Freunde wieder: Leguan Rätselmann, Kip Eulenmeister, die Muschelmänner und was da sonst noch so lebt im Welttraum. Man braucht zehn, nein, sagen wir: sieben Minuten Lektüre, bis man sich wünscht, man wäre auch solch ein Strichzeichnungsgeschöpf, irgendwo da draussen im All. Wunderbare Geschichten sind das, wie LSD, nur aus Buchstaben." (Philipp Theisohn, Autor von "Einführung in die außerirdische Literatur" "Alle, die 4-Spur-Homerecording und Audiokassetten lieben, werden irgendwann den Welttraumforschern verfallen. Sie sind die ultimativen Kassettentäter. Täter? Nein, Träumer. Wann immer der Blick in der Ferne verlorengeht, sind Träumer am Werk. Sie sind die letzten Utopisten." (Felix Kubin, Musiker) Hardcover 224 Seiten
GER SMILE zeigen mit ihrem hervorragenden Debut PRICE OF PROGRESS leichtfüßig auf, dass Post Punk im Jahre 2023 noch immer erfrischend klingen kann. Sie nehmen ihre Referenzen nicht als Dogma, bleiben experimentell, eigensinnig. Erzählerisch, eingängig, rough und anschmiegsam verschmelzen dabei die feinsinnigen, poetischen Beobachtungen von Sängerin Rubee True Fegan (USA) mit dem versierten Sound einer Band, die von Produzent Olaf Opal genau dahin gebracht wurde, wo sie hingehört: an den Startblock innovativer, kluger und sinnlicher Gitarrenmusik. In PRICE OF PROGRESS manifestiert sich das Zusammenspiel aus musikalischem Sturm und Drang und der Reife einer reflektierten Erzählperspektive. Was hier entstanden ist, klingt nun, 2023, in seiner jugendlichen Frische durchaus nach einem Debut - gleichzeitig aber nach dem Werk einer erfahrenen, über lange Zeit gewachsenen Band. Nur deutsch klingt es nicht, was sicher im Wesen von Sängerin Rubees True Fegans Heimat Albuquerque (New Mexico) begründet liegt, gleichsam aber in der Vielseitigkeit, die sich SMILE erlauben - und ihrer einhergehenden Virtuosität an den Instrumenten. SMILE versuchen sich dabei - einem Post-Punk britischer Machart folgend - durchaus in homogener Geradlinigkeit (Herrengedeck), lassen Kühle zu (Machine Dreaming) und folgen einem düsteren Ernst (Säge). Diese Facetten aber vermengen sich mit einer heiteren Experimentierfreude (Stalemate, Produce, Hungry Ghosts), mit Humor (Doohickey), mit verträumter Beschwingtheit (Commuter) und Genresprengender Pop-Af finität (Protection). So zeigt sich dieses stilsichere Album in einer Vielseitigkeit, die heute selten zu finden ist - und klingt trotzdem wie aus einem Guss. Auch die ersten drei Singles zeigen gut das Panorama, das SMILE mit ihrem Debut aufmachen: Dog In The Manger erinnert zunächst an Talk Talks Happiness Is Easy, wechselt aber nach dem Drum-Intro schnell die Spur. Der Opener der Platte stellt Rubee als Sängerin vor, die, trotz einer gewissen Gelassenheit in der Performance, von Wut und Traurigkeit getrieben ist. Der Text ist eine politische Reflexion, ausgelöst vom gekippten Abtreibungsrecht in den USA, das sich mit einer alten griechischen Fabel verbindet. So startet das Album mit einem Rätsel und offenbart, das Musik noch immer eine Waffe sein kann - aus Sound, Herz und Verstand. In Doohickey, einem der beschwingtesten Songs der Platte, kramt Rubee in ihrer Erinnerung, besucht ihre verstorbene Großmutter, eine unfreundliche alte Frau, die in ihrem Haus hortete, was sie fand. So entsteht eine Kurzgeschichte über die weirdest person alive und zeigt SMILE als Band, in der Text und Musik nicht konkurrieren, sondern stets Symbiose feiern. Zackig und temporeich wie das erzählte Leben kommen auch Gitarren und Rhythmussektion daher, finden zu einer soghaften Dynamik, ohne mit billigen Sing-alongs zu arbeiten. Protection, die dritte Single, ist wohl das eigensinnigste Stück der Platte, erzeugt, gesanglich pendelnd zwischen Blood Orange und Bands wie Siouxsie & The Banshees oder Bow Wow Wow, eine breite und intensive Palette, bringt einen The Fall-artigen Witz ein und wird zwischen den vermittelten Gefühlen zur Achterbahnfahrt. Das Stück schrieb Gitarrist Lars Fritzsche, mit dem Ziel, einen klassischen Hit zu schaffen (gelungen, wenn auch nicht klassisch!) - und schuf in der Offenheit des Songs dabei eine perfekte Fläche, die nun gleich mehrere Stimmen der Band versammelt. Im Zentrum: Rubee, die hier einen Text performt, der zwischen Traum und Cut-up ihren poetischen Glanz scheinen lässt. Die aus der Hüfte geschüttelte Dramaturgie ist dabei Paradebeispiel für die Innovation einer der spannendsten neuen Gitarrenbands, die nun auf dem Indielabel Siluh (Wien) eine Heimat zwischen Köln, Bonn und Albuquerque gefunden hat. Wahnsinn! (Hendrik Otremba)
ENG SMILE IS A POST-PUNK BAND WITH A SINGER, WHO PREFERS NOT TO SING. INSTEAD, SHE INTONES HER POETIC STORIES SPIKED WITH PERSONAL REFLECTIONS. With their excellent debut PRICE OF PROGRESS, SMILE light-footedly show that post punk can still sound refreshing in 2023. They don't take their references as dogma, remain experimental, stubborn. Narrative, catchy, rough and cuddly, the subtle, poetic observations of singer Rubee True Fegan (USA) merge with the accomplished sound of a band that producer Olaf Opal has put exactly where it belongs: on the starting block of innovative, clever and sensual guitar music. In PRICE OF PROGRESS, the interplay of musical Sturm und Drang and the maturity of a reflective narrative perspective manifests itself. Ltd pink vinyl LP!
GER SMILE zeigen mit ihrem hervorragenden Debut PRICE OF PROGRESS leichtfüßig auf, dass Post Punk im Jahre 2023 noch immer erfrischend klingen kann. Sie nehmen ihre Referenzen nicht als Dogma, bleiben experimentell, eigensinnig. Erzählerisch, eingängig, rough und anschmiegsam verschmelzen dabei die feinsinnigen, poetischen Beobachtungen von Sängerin Rubee True Fegan (USA) mit dem versierten Sound einer Band, die von Produzent Olaf Opal genau dahin gebracht wurde, wo sie hingehört: an den Startblock innovativer, kluger und sinnlicher Gitarrenmusik. In PRICE OF PROGRESS manifestiert sich das Zusammenspiel aus musikalischem Sturm und Drang und der Reife einer reflektierten Erzählperspektive. Was hier entstanden ist, klingt nun, 2023, in seiner jugendlichen Frische durchaus nach einem Debut - gleichzeitig aber nach dem Werk einer erfahrenen, über lange Zeit gewachsenen Band. Nur deutsch klingt es nicht, was sicher im Wesen von Sängerin Rubees True Fegans Heimat Albuquerque (New Mexico) begründet liegt, gleichsam aber in der Vielseitigkeit, die sich SMILE erlauben - und ihrer einhergehenden Virtuosität an den Instrumenten. SMILE versuchen sich dabei - einem Post-Punk britischer Machart folgend - durchaus in homogener Geradlinigkeit (Herrengedeck), lassen Kühle zu (Machine Dreaming) und folgen einem düsteren Ernst (Säge). Diese Facetten aber vermengen sich mit einer heiteren Experimentierfreude (Stalemate, Produce, Hungry Ghosts), mit Humor (Doohickey), mit verträumter Beschwingtheit (Commuter) und Genresprengender Pop-Af finität (Protection). So zeigt sich dieses stilsichere Album in einer Vielseitigkeit, die heute selten zu finden ist - und klingt trotzdem wie aus einem Guss. Auch die ersten drei Singles zeigen gut das Panorama, das SMILE mit ihrem Debut aufmachen: Dog In The Manger erinnert zunächst an Talk Talks Happiness Is Easy, wechselt aber nach dem Drum-Intro schnell die Spur. Der Opener der Platte stellt Rubee als Sängerin vor, die, trotz einer gewissen Gelassenheit in der Performance, von Wut und Traurigkeit getrieben ist. Der Text ist eine politische Reflexion, ausgelöst vom gekippten Abtreibungsrecht in den USA, das sich mit einer alten griechischen Fabel verbindet. So startet das Album mit einem Rätsel und offenbart, das Musik noch immer eine Waffe sein kann - aus Sound, Herz und Verstand. In Doohickey, einem der beschwingtesten Songs der Platte, kramt Rubee in ihrer Erinnerung, besucht ihre verstorbene Großmutter, eine unfreundliche alte Frau, die in ihrem Haus hortete, was sie fand. So entsteht eine Kurzgeschichte über die weirdest person alive und zeigt SMILE als Band, in der Text und Musik nicht konkurrieren, sondern stets Symbiose feiern. Zackig und temporeich wie das erzählte Leben kommen auch Gitarren und Rhythmussektion daher, finden zu einer soghaften Dynamik, ohne mit billigen Sing-alongs zu arbeiten. Protection, die dritte Single, ist wohl das eigensinnigste Stück der Platte, erzeugt, gesanglich pendelnd zwischen Blood Orange und Bands wie Siouxsie & The Banshees oder Bow Wow Wow, eine breite und intensive Palette, bringt einen The Fall-artigen Witz ein und wird zwischen den vermittelten Gefühlen zur Achterbahnfahrt. Das Stück schrieb Gitarrist Lars Fritzsche, mit dem Ziel, einen klassischen Hit zu schaffen (gelungen, wenn auch nicht klassisch!) - und schuf in der Offenheit des Songs dabei eine perfekte Fläche, die nun gleich mehrere Stimmen der Band versammelt. Im Zentrum: Rubee, die hier einen Text performt, der zwischen Traum und Cut-up ihren poetischen Glanz scheinen lässt. Die aus der Hüfte geschüttelte Dramaturgie ist dabei Paradebeispiel für die Innovation einer der spannendsten neuen Gitarrenbands, die nun auf dem Indielabel Siluh (Wien) eine Heimat zwischen Köln, Bonn und Albuquerque gefunden hat. Wahnsinn! (Hendrik Otremba)
ENG SMILE IS A POST-PUNK BAND WITH A SINGER, WHO PREFERS NOT TO SING. INSTEAD, SHE INTONES HER POETIC STORIES SPIKED WITH PERSONAL REFLECTIONS. With their excellent debut PRICE OF PROGRESS, SMILE light-footedly show that post punk can still sound refreshing in 2023. They don't take their references as dogma, remain experimental, stubborn. Narrative, catchy, rough and cuddly, the subtle, poetic observations of singer Rubee True Fegan (USA) merge with the accomplished sound of a band that producer Olaf Opal has put exactly where it belongs: on the starting block of innovative, clever and sensual guitar music. In PRICE OF PROGRESS, the interplay of musical Sturm und Drang and the maturity of a reflective narrative perspective manifests itself. Ltd pink vinyl LP!
Ahora, die neue Platte von Melenas, ist das genaue Gegenteil von "dem schwierigen dritten Album". Während andere Bands unter einem Mangel an Inspiration leiden, der typisch für diesen heiklen kreativen Moment ist, erscheint unser spanisches Quartett unbesiegbarer denn je, mit einer Sammlung umwerfender Songs und revitalisiert mit einer herrlichen neuen Klangpalette, die folgende Frage aufwirft: Kann man Jangle Pop und Garage Rock mit Synthesizern machen? Wenn man sich Songs wie 'K2' oder 'Bang' anhört, ist die Antwort ein klares Ja, denn das herrliche Pochen der analogen Keyboards, die Ahora dominieren, verrät nicht den Sound von Melenas, diese brodelnde Vibration, die bisher die Gitarren lieferten und ihre Songs in den Pop-Himmel trieben.
Die neuen Texturen, die Vintage-Synthesizer wie der Korg Delta oder der Yamaha PSR-36 liefern, bewahren diese Unmittelbarkeit und prägen faszinierende neue Farbschattierungen, indem sie die klangliche Identität der Band ausdehnen und mit neuen Nuancen versehen, vom kristallinen Pop von '1986' bis zu den düsteren, aber bewegenden Untertönen von 'Flor de la Frontera'. Dieser neue Reichtum an Klangfarben steht im Übrigen im Einklang mit einem Album, auf dem Melenas viel zu sagen haben: Sein Titel (übersetzt "Now") will, so die Band, "die Bedeutung der Zeit rechtfertigen, um darüber nachzudenken, wie wir unseren Alltag leben, mit wem wir unsere Momente teilen und wie wir es tun (oder nicht tun) wollen". Eine Erkundung ihrer eigenen Identität, ihrer Beziehungen zu anderen und der Bedeutung von "Zusammengehörigkeit, geteilten Gefühlen und gemeinsamen Aktionen". Gleichzeitig vertiefen die neuen Klänge symbolisch diese Themen: Das Konzept der Zusammengehörigkeit wird in den Gesangsharmonien vermittelt, die reichhaltiger und ausgefeilter sind.
Das Konzept der Zeit wird mit Hilfe einiger verblüffender Sequenzer, Arpeggiatoren und mechanischer Rhythmen vermittelt. Kombiniert mit Melenas' Gespür für Pop machen diese Elemente viele dieser Songs zu einer aufregenden Mischung aus dunkleren, maschinenartigen Tönen (die Cold-Wave-Echos von 'Flor de la Frontera', der Kraut-Rhythmus von 'Bang') und himmlischen Melodien. All dies wird mit einer Fülle von schillernden elektronischen Arrangements verwoben, die handwerklich perfekt gemacht sind, aber mit der Energie einer Live-Band gespielt werden, in einer sehr post-punkigen Verbindung von Synthesizern mit echtem Bass und Schlagzeug.
Das Ergebnis sind solche Wunder wie "Dos pasajeros", "Tú y yo", "1986" oder das wunderschöne "Promesas", letzteres ein wahrer Neo-Synth-Pop-Klassiker. Melenas sind mehr denn je im Besitz ihrer kreativen Kräfte. Nicht so sehr, um ihrer Musik - die im Wesentlichen immer noch in der Liebe zum Pop verwurzelt ist - eine neue Wendung zu geben, sondern um ihre Songs mit einer neuen elektronischen Energie und einem neuen Vibe zu versehen.
black LP[21,39 €]
Ahora, die neue Platte von Melenas, ist das genaue Gegenteil von "dem schwierigen dritten Album". Während andere Bands unter einem Mangel an Inspiration leiden, der typisch für diesen heiklen kreativen Moment ist, erscheint unser spanisches Quartett unbesiegbarer denn je, mit einer Sammlung umwerfender Songs und revitalisiert mit einer herrlichen neuen Klangpalette, die folgende Frage aufwirft: Kann man Jangle Pop und Garage Rock mit Synthesizern machen? Wenn man sich Songs wie 'K2' oder 'Bang' anhört, ist die Antwort ein klares Ja, denn das herrliche Pochen der analogen Keyboards, die Ahora dominieren, verrät nicht den Sound von Melenas, diese brodelnde Vibration, die bisher die Gitarren lieferten und ihre Songs in den Pop-Himmel trieben.
Die neuen Texturen, die Vintage-Synthesizer wie der Korg Delta oder der Yamaha PSR-36 liefern, bewahren diese Unmittelbarkeit und prägen faszinierende neue Farbschattierungen, indem sie die klangliche Identität der Band ausdehnen und mit neuen Nuancen versehen, vom kristallinen Pop von '1986' bis zu den düsteren, aber bewegenden Untertönen von 'Flor de la Frontera'. Dieser neue Reichtum an Klangfarben steht im Übrigen im Einklang mit einem Album, auf dem Melenas viel zu sagen haben: Sein Titel (übersetzt "Now") will, so die Band, "die Bedeutung der Zeit rechtfertigen, um darüber nachzudenken, wie wir unseren Alltag leben, mit wem wir unsere Momente teilen und wie wir es tun (oder nicht tun) wollen". Eine Erkundung ihrer eigenen Identität, ihrer Beziehungen zu anderen und der Bedeutung von "Zusammengehörigkeit, geteilten Gefühlen und gemeinsamen Aktionen". Gleichzeitig vertiefen die neuen Klänge symbolisch diese Themen: Das Konzept der Zusammengehörigkeit wird in den Gesangsharmonien vermittelt, die reichhaltiger und ausgefeilter sind.
Das Konzept der Zeit wird mit Hilfe einiger verblüffender Sequenzer, Arpeggiatoren und mechanischer Rhythmen vermittelt. Kombiniert mit Melenas' Gespür für Pop machen diese Elemente viele dieser Songs zu einer aufregenden Mischung aus dunkleren, maschinenartigen Tönen (die Cold-Wave-Echos von 'Flor de la Frontera', der Kraut-Rhythmus von 'Bang') und himmlischen Melodien. All dies wird mit einer Fülle von schillernden elektronischen Arrangements verwoben, die handwerklich perfekt gemacht sind, aber mit der Energie einer Live-Band gespielt werden, in einer sehr post-punkigen Verbindung von Synthesizern mit echtem Bass und Schlagzeug.
Das Ergebnis sind solche Wunder wie "Dos pasajeros", "Tú y yo", "1986" oder das wunderschöne "Promesas", letzteres ein wahrer Neo-Synth-Pop-Klassiker. Melenas sind mehr denn je im Besitz ihrer kreativen Kräfte. Nicht so sehr, um ihrer Musik - die im Wesentlichen immer noch in der Liebe zum Pop verwurzelt ist - eine neue Wendung zu geben, sondern um ihre Songs mit einer neuen elektronischen Energie und einem neuen Vibe zu versehen.
SODOMISERY spinnen auf ihrem zweiten Album "Mazzaroth" ein dunkles lyrisches Garn über den Irrsinn der Gesellschaft, Religion und den Kampf des Individuums. Das schwedische Melodic Death Quartett unterstreicht seinen locker-konzeptionellen Ansatz mit einer bemerkenswerten musikalischen Entwicklung, die ihren ursprünglichen Sound, der auf der Kraft und Präzision des Death Metal basiert, um die rasende und kalte Aggression des Black Metal erweitert. SODOMISERY verleihen ihrem Sound durch den Einsatz von Keyboards eine zusätzliche dramatische Tiefe. Kein Wunder, denn die Schweden zählen DIMMU BORGIR, CRADLE OF FILTH und CHILDREN OF BODOM zu den wesentlichen Quellen ihrer Inspiration. SODOMISERY entstanden aus einem Studioprojekt des Stockholmer Gitarristen Harris Sopovic, der die Band mit Hilfe von NETHERBIRD-Frontmann Johan Fridell, Bassist Niklas Sandin (KATATONIA, LIK) und Schlagzeuger Pär Johansson, der für seine Arbeit mit CRAFT und DIABOLICAL bekannt ist, im Jahr 2015 ins Leben rief. Das Resultat war die gleichnamige 3-Track-EP "Sodomisery", die im Jahr 2017 digital erschien. Angespornt von dem massiven Lob für die EP rekrutierte Sopovic neue Mitglieder und beschloss, die Band unter dem Namen SODOMISERY weiterzuführen. Das Debütalbum "The Great Demise" (2020) lässt sich auch als bewusste Absichtserklärung interpretieren, dabei nicht blindlings in die riesigen, obgleich auch etwas abgenutzten Fußstapfen der legendären Stockholmer Death Metal Szene zu treten. Stattdessen bevorzugen die schwedischen Newcomer einen melodischeren und vielseitigeren Ansatz. In der Zeit zwischen ihren Anfängen und dem zweiten Album haben sich SODOMISERY massiv weiterentwickelt, wofür "Mazzaroth" der schlagende Beweis ist!
Zwei Generationen von Rock-Ikonen vereinen ihre Kräfte auf Face To Face, der spannenden kreativen Zusammenarbeit zwischen KT Tunstall und Suzi Quatro. Ein Album mit Original-Duetten, die von KT und Suzi geschrieben wurden. Das Duo behandelt Themen wie Liebe und Verlust, Angst und Triumph - alles wesentliche Aspekte ihrer Erfahrungen als bahnbrechende Frauen im Rock. Titel wie ”Shine a Light” und ”Truth Is My Weapon” zeigen den dynamischen Fluss, den Suzi und KT bei den gemeinsamen Aufnahmen in England entwickelt haben.
3 Inches Of Blood aus Kanada legten bereits 1999 los und konnten 2002 ihr Debüt, noch bei einem kleinen Label, vorlegen. Die führte zu einem Deal mit Roadrunner Records, für die man zwei Alben aufnahm, gefolgt von einer Zusammenarbeit mit dem ebenso renommierten Label Century Media, bei dem 2009 das sensationelle „Here Waits Thy
Doom“ veröffentlicht wurde.
Das Album stieg nicht nur in die US-Charts ein, sondern wies mit „Preacher´s Daughter“ sogar einen waschechten Szenehit auf. Das bewusst leicht verpixelte Coverartwork wirkt auch heute noch etwas bizarr und führt vielleicht auf eine falsche Fährte – ebenso wie der Name der Band, der durchaus auch mit einem wesentlich moderneren Stil assoziiert werden könnte. Als ungewöhnlich könnte man auch die Wahl des Produzenten bezeichnen, denn Jack Endino war in den
Neunzigern das Aushängeschild der Grungeszene in und um
Seattle. Aber auch hier gibt es Entwarnung, denn der trockene,
druckvolle Sound schreit nur zwei Worte: Heavy Metal!
2009 war das Medium Vinyl eher ein Fall für die Sammler und so wurde die gesamte Spieldauer des Albums einfach auf eine LP gepresst, was klanglich alles andere als optimal war.
Dieses große Manko konnte Golden Core jetzt endlich aus der Welt schaffen! „Here Waits Thy Doom“ erscheint nicht nur als Doppel-LP im Gatefold, sondern weist auch noch zwei Bonustracks auf. Das Audiomaterial wurde extra für das Medium Vinyl angefertigt und geht klanglich mehr in die Tiefe als die CD.
Leon Thomas war einer der maßgeblichen Jazzsänger der 1970er Jahre und seine Alben für Flying Dutchman sind allesamt Klassiker. Er war in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts zusammen mit Lonnie Liston Smith ein wesentlicher Bestandteil der Gruppe des Saxophonisten Pharaoh Sanders und Co-Autor von 'The Creator Has A Master Plan' für das Album 'Karma'. Der Erfolg dieses Albums führte dazu, dass ihm ein Vertrag mit Bob Thieles Label Flying Dutchman angeboten wurde, wo er fünf Studioalben aufnahm. 'Full Circle' war sein letztes Album für das Label. Zu den Musikern, die ihn auf diesem Album unterstützen, gehören Bernard Purdie, Joe Farrell, Joe Beck, Jimmy Owens und Pee Wee Ellis. Diese Neuauflage als wertige 180Gr. LP (Black Vinyl) wurde von den hochwertigsten Transfers der Original-Masterbänder gemastert.




















