Zwölf Jahre nach dem gefeierten Album All Is Fever melden sich Naked Lunch mit Lights And A Slight Taste Of Death eindrucksvoll zurück. Die österreichische Band um Sänger und Songwriter Oliver Welter präsentiert ein Werk, das tief geht - musikalisch wie emotional. Der Titel deutet es an: Licht und Tod, Hoffnung und Abgrund, Intimität und Explosion - alles ist da. Welter verarbeitet persönliche Krisen, Krankheit und Wiedergeburt, aber auch Liebe und Lebensfreude. Die Songs sind radikal ehrlich, poetisch und musikalisch vielschichtig. Von zarten Balladen wie Come Into My Arms bis zu hymnischen Popmomenten wie To All And Everyone I Love oder We Could Be Beautiful entfaltet sich ein Klangkosmos, der berührt und fordert. Produziert wurde das Album gemeinsam mit Wolfgang Lehmann, dessen sensibles Verständnis für Musik Welters Vision perfekt ergänzt. Unterstützt von langjährigen Weggefährten Alex Jezdinsky (Drums) und Boris Hauf (Keys/Sax), entstand eine Platte, die sich kompromisslos in die eindrucksvolle Diskografie von Naked Lunch einreiht. Lights And A Slight Taste Of Death ist eine musikalische Tour de Force - intensiv, verletzlich, kraftvoll. Ein Album, das zeigt: Naked Lunch sind lebendiger denn je
quête:za za
- Washing Machine
- One, Now
- No One
- No Where
- No One Is Free
- Until All Are Free
Unfolding ist Jessica Moss' meditativstes und klagendstes Soloalbum und vielleicht das erste in der jahrzehntelangen Diskografie der Violinistin und Komponistin aus Montreal, das man zu Recht als Ambient bezeichnen kann. Die ehemalige Mitglied von Silver Mt Zion und Black Ox Orkestar schöpft aus Postklassik, Drone, Minimalismus, Industrial/Metal, Power Electronics, Klezmer und anderen Folk-Traditionen. Es handelt sich hierbei nicht um abstrakte Ambient-Musik; vielschichtige Violinenmelodien, elektroakustische Bearbeitungen, intermittierende Stimmen und Percussion von Tony Buck, dem Schlagzeuger von The Necks, bringen zutiefst emotionale, genreübergreifende Kompositionen hervor, die von einem Geist der Suche und Beschwörung geleitet sind und sich in einer vorherrschenden Atmosphäre von Beschwörung und trauernder Zurückhaltung entfalten. Die Untrennbarkeit von Persönlichem und Politischem hat sich für Moss in den letzten zwei Jahren immer stärker herauskristallisiert. Als Kernmitglied der Montrealer Sektion von Musicians For Palestine hat sie mehrere Benefizkonzerte mitorganisiert und gespielt und im Frühjahr 2024 das Soloalbum For UNRWA veröffentlicht (das über 800 Unterstützer fand und Tausende von Dollar einbrachte). Später im selben Jahr zerbrach ihre langjährige Fernbeziehung aufgrund politischer Differenzen. In enger Zusammenarbeit mit dem Produzenten Radwan Ghazi Moumneh (Jerusalem In My Heart) entstanden ,Unfolding" in den letzten zwölf Monaten, dem zweiten Jahr des Völkermords in Palästina, als direkte Reaktion auf unser kollektives Miterleben, unsere kollektive Trauer, als Portal zur kollektiven Trauer, als Suchscheinwerfer durch unsere inneren Wettersysteme, auf der Suche nach einander in der Dunkelheit. Moss bewegte sich bereits in Richtung einer erhöhten Fragilität und einem tiefen Zuhören, ihre Musik wurde zunehmend langatmig und zeremoniell. Trotz der stark gesunkenen finanziellen Rentabilität von Tourneen wurde ihre Hingabe, Raum zu schaffen, Verflechtungen herzustellen und eine Verbindung zu einem intimen Live-Publikum aufzubauen, zu ihrem kreativen Leitstern, ihre Solo-Praxis wurde durch ihr Engagement und die Kommunikation in diesen Räumen geprägt. Die jüngsten politischen und persönlichen Umwälzungen haben diese ritualisierten, reparativen musikalischen Prozesse nur noch verstärkt. Die beiden langen Stücke auf der ersten Seite von Unfolding verkörpern diese Sensibilität. ,Washing Machine" verwebt Schichten von Streicherdrones und Filigranarbeit, sanft verzerrt durch Verzerrerpedale und Verstärkung, wobei unentzifferbare, ausgeblasene Sprechstimmen den Mix zeitweise als fragmentarische Palimpseste verhüllter Rezitationen und unbeschreiblicher Gefühle umhüllen. Der Ursprung des Stücks liegt in einer Telefonaufnahme einer europäischen Waschmaschine, die Moss aufnahm, als sie neben ihr saß, mit gebrochenem Herzen auf dem Badezimmerboden, und Trost fand, indem sie eine Melodie zu den mechanischen Obertönen der Waschmaschine summte, die ihren Zyklus durchlief. Das Herzstück des Albums, ,One, Now", beginnt als zarte Anrufung mit Basspuls, Glockenspiel und Glocken, gezupften Saiten und traurigen Lead-Violinenlinien, die von jüdischen und arabischen Modi beeinflusst sind. Umgebungsgeräusche, Feldaufnahmen und wortlose Gesänge werden hinzugefügt, während sich Violinenmelodien überlagern und zu einer hypnotisierenden Drone-Landschaft verschmelzen: eine halb improvisierte, lebendige Komposition, die durch Tony Bucks pinselstrichartiges Schlagzeugspiel und Moumnehs ,Schrei in die Leere" am Ende noch weiter belebt wird. Die zweite Seite ist ein vierteiliges Werk mit dem Titel ,no one / no where / no one is free / until all are free", das sich durch Umgebungsgeräusche, elegische postklassische Streicher und verzerrte harmonische Drones zu einem Höhepunkt aus liturgischer Orgel, rituellen Glocken und schimmernden elektronischen Spuren entwickelt, der die Bühne bereitet für den letzten Song des Albums: die erschütternde Chor-Komposition ,until all are free", eine weltliche Hymne, die aus Jessicas mehrspurigen Gesangsaufnahmen besteht (die sie aber gerne mit anderen im Konzert singen würde). Unfolding ist ,einem freien Palästina in unserer Lebenszeit" gewidmet. Danke fürs Zuhören.
- Big Cheeseburgers & Good French Fries
- Clay Pigeons
- Sittin' By The Road
- Slow Boat To China
- Election Day
- Let Me Ride In Your Big Cadillac
- Cold, Cold World
- The Way You Smile
- Rainbows & Ridges
- Fat Boy
- Faded Loves And Memories
- If I Could Only Fly
MIDNIGHT BLUE SPLATTER VINYL[26,01 €]
Die frühesten Aufnahmen des legendären Singer-Songwriters Blaze Foley. Einfach, geradlinig und kraftvoll - ,Sittin' By The Road" enthält 12 Titel, die während Blazes ,Baumhaus"-Zeit in Georgia aufgenommen wurden. Die hier vorgestellten Titel wurden Mitte der 1970er Jahre auf Blazes heimischem Tonbandgerät aufgenommen, das er auf seinen Reisen zwischen Texas und dem ländlichen Georgia mit sich führte. Diese Songs zeigen Blazes Talent in seiner frühen Form. Das Album enthält mehrere Songs von Blaze, die heute als Klassiker gelten, darunter ,Cold, Cold World", ,Election Day", ,Clay Pigeons" und ,If I Could Only Fly". Das Album enthält außerdem drei Songs von Foley, die auf keiner anderen Aufnahme zu finden sind: ,The Way You Smile", ,Fat Boy" und der Titelsong. Als Blaze 1989 auf tragische Weise ermordet wurde, war er außerhalb der Kreise der rebellischen Songwriter von Austin kaum bekannt. Heute wird er als einer der großen Songwriter von Texas verehrt. Townes Van Zant und Lucinda Williams haben beide bewegende Hommagen an Blaze geschrieben. Seine Songs wurden von John Prine, Merle Haggard, Lyle Lovett, Billy Strings und Willie Nelson gecovert.
- Accelerating Time
- Space Time Companion
- Bad Boy Pluto
- Daze In Space
- Callisto
- Jewish Space Laser
- Nebula
- Drag Me Through Space
- Black Matter Lives
- Multiverse
- Kuiper
PING is back - playing experimental Norwegian rock since last millennium. Inspiration from diverse artists like Zappa, Melvins, Fred Frith, Ween, dEUS, Tom Waits and Wilco can be heard through all albums, combining elements from 60s roots to modern metal and electronica. Did you know there are worlds awaiting in the void? Ping's new concept album Songs from the Nebula bends time and space with melodic yet dissonant progressive rock from the outer reaches. Songs from the Nebula bring words from that emptiness and the hope of space-time companions to be found. You'll hear claims of accelerating time; that black matter lives; a maiden voyage ship-wreck in the multiverse; bad boy recycling a funeral cake; and Calisto's lament at always being number two. Play loud and travel light!
- A1: Her Begynner Mine Arr
- A2: Tragediens Trone
- A3: Trollskogen
- A4: Ulverytternes Kamp
- A5: Nattens Madrigal
- A6: Vargnatt
- A7: Vargnatt ( Live 1993 )
Ulver geben heute bekannt, dass ihr klassisches Promo-Tape aus dem Jahr 1993 auf Peaceville Records neu aufgelegt wird. 2023 markiert dreißig Jahre seit der Aufnahme und die Platte zeigt Ulvers Black-Metal-Wurzeln, bevor die Band begann, sich außerhalb der Grenzen des Genres zu entwickeln.
Weithin bekannt für hochkarätige Klanglandschaften und exquisite experimentelle und elektronische Kunst als Teil ihrer kontinuierlichen und sich ständig verändernden Entwicklung, verschmolzen Ulver's Anfänge ätherischen Black Metal mit zarten Folk-inspirierten Passagen. Trotz der rauen Kanten sticht das Material der Band mit seinen höchst unkonventionellen Kompositionen im Vergleich zu den primitiveren und roheren Angeboten anderer schnell aufstrebender Acts in der norwegischen Szene jener Zeit hervor.
Vargnatt war Ulvers erster Ausflug in die Wildnis und ein außergewöhnliches Debüt-Demo, das das verwendete, was zu einem Grundelement ihrer legendären Trilogie (Bergtatt, Kveldssanger und Nattens Madrigal) werden sollte, nämlich akustische Gitarren inmitten melodischer und oft komplexer und verworrener Arrangements, die mit einem bereits fortgeschrittenen Grad an Musikalität gezaubert und vorgetragen wurden, mit dem unheimlichen Gesang des langjährigen Frontmanns Kristoffer Garm" Rygg. Zu dieser frühen Inkarnation von Ulver gehörten auch Carl-Michael Eide von Aura Noir / Ved Buens Ende am Schlagzeug sowie Robin "Mean" Malmberg (von den norwegischen Pionieren Mysticum) am Bass.
Das auf dieser Platte enthaltene Audiomaterial besteht aus Originalmaterial, das vom Original-DAT stammt. Die Veröffentlichung enthält außerdem den Bonustrack "Vargnatt", der 1993 live bei Bootleg TV in Oslo aufgenommen wurde und aus der Nationalbibliothek Norwegens stammt.
Kristoffer "Garm" Rygg äußerte sich wie folgt zu der Wiederveröffentlichung:
Das ist das erste, was wir als Ulver aufgenommen haben. Wikipedia sagt, es sei unser zweites Demo, aber es ist unser erstes und einziges. Stovner, Oslo, 1993, zwei-drei Tage, wham, bam, thank you mam, mit sehr wenig oder gar keiner Erfahrung. Wir waren Kinder, 17-19 Jahre alt, und haben das Wasser getestet. Abgesehen vom Gesang und einigen merkwürdigen musikalischen Entscheidungen muss ich sagen, dass ich mich heute weit weniger dafür schäme, als ich es wahrscheinlich in den Neunzigern tat, und ich muss darüber lächeln, dass diese Aufnahme 30 Jahre später immer noch aktuell ist. Es erfüllt mich mit Freude (und etwas Traurigkeit), die verrückten Launen und Dinge, die wir erlebt haben, in relativ unberührter Form wiederzuhören. Peaceville, der Hauptlieferant vieler unserer Lieblingsplatten von damals, leistet hervorragende Arbeit bei der Wiederveröffentlichung einiger dieser alten Underground-Tapes. Also, nach ein paar limitierten Auflagen, "warum zum Teufel nicht", oder? (Kristoffer Rygg, Ulver)
Tracklisting
- Hippie Be I Wanna
- Löwenzahn
- Eckige Welle
- Es Gibt Dinge
- Surfer Girl
- Ende Der Weltausstellung
- Blood & Jewels
- Fischermann
- Zukunftsphysik
- Easy Tuna
- Nichts War Um Der Ecke
wieder lieferbar Wer ist Angela Aux, die mit langen blonden Haaren, Bart und sanften Songs am Rande des Nervenzusammenbruchs die Münchner Szene mit einer Eigenwilligkeit bezirzt, der man sich schwer entziehen kann? Süddeutsche Zeitung Das ist die Geschichte eines unwahrscheinlichen Tonträgers mit einem unwahrscheinlichen Cover. Und sie beginnt am Meer. Am Atlantik genauer, der kühl flirrt und von dessen Wellenkämmen es im Gegenlicht neoprenschwarze Silhouetten in die Gischt spült. "Easy Tunas", Etüden im Fallenlassen. Sommer 2020. Kurzer Logout vom Lockdown. Hier am Meer in Südfrankreich blödeln Florian Kreier (Angela Aux, Aloa Input) und Leo Hopfinger (Das Hobos) mit Gitarren in jener verdröhnten Surfcamp-Melancholie aus Salz, Gras und Abendsonne. Eine Woche Künstler-Residency am Ozean. Ein Konzert, viel Freizeit. 28 Songs nehmen die beiden in diesen Tagen auf. 28 Songs, ohne Auftrag in den Sand gejammt. Ein Soundtrack der Sorglosigkeit, der später - völlig unerwartet -zu musikalischer Hyaluronsäure mutiert . Als Straffungsmittel in der Sorgenfaltenzeit. Aber der Reihe nach: "Es gibt Dinge" taufen die zwei diesen, am Ende auf elf Stücke kondensierten Surfcamp-Impressionismus. Die Songs - zart hingetupfte Fantasien über diese südfranzösische Surfer-Parallelwelt. Über die "Wanna be hippies", die "Fishermen", das "Surfer Girl". Aber natürlich ist das kein Surf-Album. Die Wellenreiterhofidylle ist nur Ausgangspunkt für Exkursionen, die explizit das finden wollen, wonach sie nicht suchen.
Endlich das erste Soloalbum des bayrischen Experimental-Volksmusikers und Frontmanns der hochgelobten "Kofelgschroa" ist wieder lieferbar. Maxi Pongratz - der bayrische Texter und Liederschreiber der Band "Kofelgschroa" - ist mit diesem Album nun endlich auch solo unterwegs. Nach den drei erfolgreichen Alben mit seiner 4-köpfige Kapelle und ihrer ganz eigenen Version traditioneller Blasmusik, geht Maxi Pongratz nun eine Zeitlang eigener Wege: Mit seinem ureigenen Akkordeonspiel und Liedern, die uns laut auflachen lassen, solange, bis uns das Lachen auch mal gehörig im Halse stecken bleibt, die mehr als nur zwei Ebenen haben, in der die heile Welt Risse kriegt und die, das ist entscheidend, dem Schmunzeln und Augenzwinkern, der leisen und auch der lauten Ironie ihren Raum geben. Kaum ein anderes Bundesland hat eine so starke Tradition der anarchistisch gegen den Strich gebürsteten Volksmusik hervorgebracht wie Bayern; wo sonst wird so kritisch, politisch, witzig und laut geschrammelt, gestampft und gesungen? Ganz in dieser Traditionslinie der Zick-Zack-Gänger und Querschläger stehend, hatte es nicht umsonst bereits über die Texte von "Kofelgschroa" geheißen, sie seien dadaistisch-valentinesk. Das setzt Maxi Pongratz auf seiner ersten Soloplatte nun noch eins drauf. Mit seinem Akkordeon oder dem Klavier lässt er diese Texte in schnellen Schritten springen, plötzlich stocken oder schleppt und schuppst sie hinter und vor sich her. Das ist authentisch und rau, laut und lustig und nicht zuletzt auch ziemlich schlau.
"Released in 1968, “Il medico della mutua” (The Doctor of the Mutual Insurance) is one of the sharpest and most bittersweet comedies in Italian cinema. The film stars Alberto Sordi as Dr. Guido Tersilli, an unscrupulous Roman physician who climbs the professional ladder by exploiting the public healthcare system with ruthless irony. Directed by Luigi Zampa, the film offers a lucid and sarcastic portrait of Italy during the economic boom — a country racing toward modernity, yet flaunting all its moral contradictions.
Giving musical voice to this social satire is Piero Piccioni, one of the undisputed masters of Italian film music. His score for “Il medico della mutua” perfectly captures his elegant and sophisticated style: smooth jazz, orchestral groove, and an ironic touch that mirrors the double nature of the protagonist — respectable on the surface, opportunistic at heart."
- A1: Time Is Now
- A2: Lay Me Down
- A3: Champain
- A4: Aurora
- A5: It’s Always (Ages Ago)
- B1: Exactly What I Need
- B2: Point Of View
- B3: Forever
- B4: Lullabies
- B5: Until I Find Some Bigger Fears
Portland ist einer der überzeugendsten Indie-Exporte Belgiens. Mit einer Mischung aus cineastischem Pop, melancholischem Folk und festivaltauglichem Rock feierte die Band ihren Durchbruch 2019 mit ihrem Debüt „Your Colours Will Stain“ und dem Nachfolger „Departures“ (2023). Bekannt für ihre zarten Harmonien und emotionsgeladenen Live-Shows, wurde Portland von europäischen Trendsettern hoch gelobt und stand auf Bühnen von Rock Werchter bis Eurosonic. „Champain“ ist ihr bisher persönlichstes und furchtlosestes Werk.
„Champain“ ist Portlands drittes Album und die erste Songsammlung, die nach dem Kampf der Singer-Songwriter Jente Pironet gegen Hirnkrebs entstand. Es ist ein Album, das die Narben der letzten Jahre deutlich sichtbar trägt, aber gleichzeitig eine unbändige Lebensfreude ausdrückt. Es liest sich wie das ehrliche Reisetagebuch einer wandernden Seele, von der Bühne ins Krankenhaus an den Schreibtisch und wieder zurück. Vom Fallen – hart und tief – und dem Wiederaufstehen. Von einem Sänger und einer Band, die durchhalten. Und das Ergebnis zeigt: Portland hat noch nie so energetisch, reifer und reicher geklungen wie auf diesen 10 neuen Songs.
- A1: Overture
- A2: A Lover’s Theory Of Value
- A3: Hedonist Arc
- A4: Conversation Pit
- A5: Vaseline Lens
- A6: Blue Of Noon
- B1: Could A Wound Be A Window?
- B2: Haunted Hearts
- B3: Self Control
- B4: The Fool
- B5: Encore
Ein inspiriertes Treffen musikalischer Köpfe erzeugt eine mehrdimensionale Noir-Welt auf diesem luftig-intimen, wunderschönen Kooperationsalbum. Zugleich der Höhepunkt seiner Disciples-Trilogie, treibt Ruth Mascelli (Special Interest) zusammen mit Mary Hanson Scott die paranoiden Torch-Songs des Vorgängers "Non-Stop Healing Frequency" in noch liminalere und abgehobenere Gefilde. Die Songseite ist stärker denn je, während die FX-beschallten Rohrblatt-Klänge von Mary Hanson Scott nicht nur Ruths verführerisches Gesäusel perfekt untermalen, sondern auch ein wolkig-ambientes Klangbett für die Instrumentals bilden, die die Sequenzen zusammenhalten und zu einer wahrhaft emotional mitreißenden Reise formen. Mit Gastauftritten von Jae Matthews (Boy Harsher) und Maria Elena (Special Interest). Im Coverdesign von Brett LaBauve von der Queer-Dance-Party-Institution Gimme A Reason, New Orleans. Zu den Höhepunkten zählt die episch-sehnsuchtsvolle Power-Ballade "Haunted Hearts", das hinreißende Zeitlupen-Cover des Hi-NRG-Pop(per)-Knallers "Self Control" und die zerhackten Rhythmen von "A Lover's Theory Of Value" zwischen abgestumpftem Trip-Hop und Julee Cruise, während "Vaseline Lens" an die elegischen Klagelieder über den Niedergang auf Seite 2 des Debütalbums "A Night At The Baths" erinnert.
Tesfa Williams' La Clique EP is a masterclass in house music's evolution - a sprawling, intricate journey that seamlessly connects the genre's past, present, and future.
Drawing from a well of deep musical knowledge, the Londoner continues to push things forward, offering a stunning five-track release that moves effortlessly through Deep, Afro, Bassline, UK Funky, and everything in between. He's also brought a few friends along for the ride: Zansika, Obi, and Tendai, each adding their own unique touches to this sonic exploration.
Opening track 'Beat & Break' is a perfect introduction to what the La Clique EP has in store, Tesfa leans heavily on a classic house sound and keeps the momentum with 'Don't Stop' featuring Obi Franky. 'Brain' is a rich and bass heavy swinger while 'Gonna Get Through' featuring Zansika hits all the right notes for an anthem in the making. Last but not least there is 'Shake It Up' featuring Tendai, a pairing that is a good as it gets when Tesfa's signature Uk house goes full into swing.
Each track stands as a distinct creation, unique in its flavour and style, but all delivering the same high level of quality we've come to expect from Tesfa Williams.
funcionário delights in the freedom of creating freeform music for the first time in his career. On “horizonte”, he loosens the reins, his sound follows a wavy, organic structure rather than a rigid, formal one. If it feels freer and more colourful, that’s because it truly is.
Eight years ago, when we first encountered his work, he was composing soundtracks for imaginary video games and crafting sonic landscapes that felt like destinations for sci-fi anime characters. With “Cavalcante” (2022), he broke away from that past. It marked a turning point, he was ready to explore a “fourth world” in both sound and concept. The feedback was overwhelming.
Three years later, “horizonte” marks another evolution. He sends us music regularly, but this album stood out immediately. It felt right: more synth-driven, more open to improvisation. As he put it: “It’s like using oil pastels for the first time and discovering new possibilities. In a way, I’ve found new ways of creating using the same colours.”
Listening to horizonte is like waking up from a dream. Again and again. The opening track, “nascer”, suggests a new dawn, but it’s in “pássaros” that the vision fully takes flight: less processed, more raw, yet still detailed and expansive.
Finding new ways with the same colours has been his quiet mission all along. What’s new here aren't the tools, but the feeling. The movement. The invitation to travel with him. You can hear - and feel - his sense of wonder. Every sound radiates joy. Every moment sparks a new thought. The music moves quickly, but breathes slowly.
Tracks like “renascer” and “o caminho do regresso” echo the spirit of late-70s/early-80s Vangelis, in deep reverence. And just as you approach the end, “fantasma” arrives - a stunning closer, reminiscent of Eno’s “An Ending”. By then, it’s clear: the “fourth world” is behind him. funcionário has moved on. To where? We’re about to discover.
"The Bad Seeds and Zakary Thaks were mid ‘60s Texas garage rock bands formed in the wake of the British Invasion, influenced by The Rolling Stones, Kinks, Yardbirds and others, becoming top local live attractions at a time when the 13th Floor Elevators and Moving Sidewalks were leading the way into psychedelia. In late 1966 Rod Prince on guitar and Roy Cox on bass from Bad Seeds joined up with David Fore from Zakary Thaks on drums to create a new band out of San Antonio featuring two lead guitarists. Todd Potter filled out the quartet on second guitar and they chose the name Bubble Puppy, taken from Aldous Huxley’s 1932 dystopian novel Brave New World. Huxley was an early advocate of LSD, appropriately. In 1969 Bubble Puppy scored a top 20 hit single with “Hot Smoke & Sasafrass” which led to their LP “A Gathering Of Promises”. International Artists, the legendary Texas label that previously had unleashed mind expanding classics by the Elevators, Red Crayola, Golden Dawn and others was a perfect fit. After the LP and additional 45s didn’t repeat the success of “Hot Smoke & Sasafrass” the band hooked up with Nick St. Nicholas of Steppenwolf as their new manager and moved to Los Angeles. A new band name was in order, Nick St. Nicholas chose Demian, title of the 1919 novel by Herman Hesse. His books were popular with the counterculture at the time and had provided Steppenwolf with their new name after they changed it from the Sparrow and hit it big. Demian recorded the LP live in the studio at the Record Plant in one midnight to six session. They had their arrangements fully realized, allowing them to combine live show energy and economy with to-the-point delivery suitable for repeated listening. No doubt they were aiming for pop hit success, using proto hard rock skills in a radio friendly way without compromising the heavy guitar moves. The vocals have echoes of the earlier Bubble Puppy style in spots but are more melodic with vibrant harmonies reminiscent of Moby Grape, Buffalo Springfield, James Gang… at times flashing on Steve Stills/Richie Furay westcoast without being too sweet about it. It works terrifically when the radio friendly voices top off killer hard guitar ensemble action. Early hard rock that is too bluesy flashy can get tiresome with repeat listening, especially if overdosing on guitar solos with the band relegated to the background… Demian keep it interesting with inventive song structures allowing all four players to integrate constantly into an ever changing but focused whole. This LP is a grower, despite the basic two guitars, bass and drums lineup and no frills production you reach a lot of different places during the ride. Demian is deadly hard rock, a perfectly organized vibe straddling live energy and crafted itinerary, amongst the first obscure major label killers that commanded premium $$ with collectors even way back in the late ‘70s. It gets you there every time, even half a century later!"
- High Wallow
- You Have To Lose Your Hat Someday
- Sweet Nothing
- In A Way
- Escape Artist
- Non Prophet
- Holy Hock
- Hill Still Nameless
- Infinity Leaf Clover
- Hot Water Song
- Burnt Hand Hymn
- May Day
- Battery Lifer
- Green Ink Pen
- Long Winter
- Smoke Punching
- I Don't Know Why Double Birthday
- Wild Violent
- Mt S
- Bitter Suite
- Vanishing Point
In einer Welt, die von zwei Monden umkreist wird, tanzen die Mondphasen im Gleichklang und beeinflussen die Gezeiten. Unter diesen Lichtamuletten liegt die Landschaft, in der SAINTSENECAs neues Album ,Highwallow & Supermoon Songs" entstanden ist. Zac Little wirkt an der Oberfläche subtil, aber die Kunstfertigkeit in jeder seiner Phrasen ist fast überwältigend. HIGHWALLLOW & SUPERMOON SONGS findet seine Stimme in ihrer elastischsten Form, reitet auf den Hügeln seiner Heimat, schwirrt vorbei wie eine Libelle und legt sich dann ruhig wie ein alter Hofhund.
- Love Of Another
- Hole In My Heart
- God Simple
- The View Is Watching
- Obsession
- It Can Heal You If You Let It
- Ex Voto
- Deathrider
- Reasonable Love
LIMITED RED VINYL[24,79 €]
Mit Ex Voto / The Silent Love vollendet der schwedisch-amerikanische Singer-Songwriter Christian Kjellvander eine inoffizielle Trilogie über die Liebe - in all ihrer Zartheit, Komplexität und spirituellen Tiefe. Nach About Love and Loving Again und Hold Your Love Still präsentiert er ein Album, das leise und zugleich eindringlich wirkt: intim, atmosphärisch und emotional kompromisslos. Ursprünglich als ruhiges Country-Album geplant, entfaltet sich Ex Voto zu einer vielschichtigen Klangreise. Die Songs bewegen sich zwischen geisterhafter Stille und dynamischen Ausbrüchen, getragen von Kjellvanders markanter Baritonstimme und einer fein abgestimmten Instrumentierung aus Rhodes, Bassklarinette, Kornett und weiblichen Vocals. Produzent Tobias Fröberg verleiht dem Album durch gezielten Einsatz von Reverb eine fast übernatürliche Präsenz. Aufgenommen in einem alten Sommerhaus an der schwedischen Küste, spiegelt das Album die Ruhe und Tiefe seines Entstehungsortes wider. Es ist ein Werk, das zum Verweilen einlädt - wie ein nächtliches Gespräch, das lange nachhallt.
Mit Ex Voto / The Silent Love vollendet der schwedisch-amerikanische Singer-Songwriter Christian Kjellvander eine inoffizielle Trilogie über die Liebe - in all ihrer Zartheit, Komplexität und spirituellen Tiefe. Nach About Love and Loving Again und Hold Your Love Still präsentiert er ein Album, das leise und zugleich eindringlich wirkt: intim, atmosphärisch und emotional kompromisslos. Ursprünglich als ruhiges Country-Album geplant, entfaltet sich Ex Voto zu einer vielschichtigen Klangreise. Die Songs bewegen sich zwischen geisterhafter Stille und dynamischen Ausbrüchen, getragen von Kjellvanders markanter Baritonstimme und einer fein abgestimmten Instrumentierung aus Rhodes, Bassklarinette, Kornett und weiblichen Vocals. Produzent Tobias Fröberg verleiht dem Album durch gezielten Einsatz von Reverb eine fast übernatürliche Präsenz. Aufgenommen in einem alten Sommerhaus an der schwedischen Küste, spiegelt das Album die Ruhe und Tiefe seines Entstehungsortes wider. Es ist ein Werk, das zum Verweilen einlädt - wie ein nächtliches Gespräch, das lange nachhallt.
- Riparian A
- Riparian B
Eyvind Kang ist Komponist und Bratschist, dessen Werk experimentelle, klassische und traditionelle Musikformen umfasst. Zu seinen Kollaborationen zählen unter anderem Jessika Kenney, Bill Frisell, Laurie Anderson, Bennie Maupin, Stuart Dempster, Sun City Girls und SUNN O))). Kang ist bekannt für seine Erkundungen der Mikrotonalität, der modalen Improvisation und des Klangrituals. Seine Werke wurden weltweit auf führenden Festivals und Veranstaltungsorten präsentiert. Kang ist derzeit Fakultätsmitglied am CalArts und unterrichtet Komposition und experimentelle Klangpraktiken. Seit über dreißig Jahren erforscht Eyvind Kang die verschwommenen Grenzen zwischen Komponist, Interpret und Zuhörer. Auf Riparian präsentiert er eines seiner bisher intimsten und fokussiertesten Werke: zwei Langformstücke für Viola d'amore, improvisiert innerhalb mikrotonaler Systeme, die er während der Pandemie entwickelt hat. Kang bezeichnet diese Improvisationsmethode als ,Riparian" und beschwört damit das Bild eines Flusses herauf, der in verschiedene Richtungen überquert wird - fließend, nichtlinear und lebendig mit subtilen Variationen. ,Ich stellte mir Pizzicato und Arco wie das Springen von Stein zu Stein in einem Bach vor", sagt er. ,Es gibt eine geerdete Zufälligkeit, wie bei einem Frosch oder einer Schildkröte, die sich zwischen Land und Wasser bewegt." Jedes Stück auf Riparian ist eine erste Aufnahme, die im Studio als Teil dessen aufgenommen wurde, was Kang als ,eine Art Geschichtenerzählen unter gleichgesinnten Freunden" bezeichnet. Das Ergebnis ist Musik, die mit stiller Intensität und emotionaler Klarheit fließt und Melodien entfaltet, die sich sowohl uralt als auch lebendig präsent anfühlen. Produziert und aufgenommen von Randall Dunn (SU NN O))), Omar S ouleyman, Kali Malone) produziert und aufgenommen, fängt Riparian die volle Resonanz der Viola d'amore in einem reichen, dimensionalen Klang ein. Dunns Handschrift verleiht Kangs lyrischer Phrasierung Wärme und Transparenz und offenbart subtile Klangtexturen, die ein tiefes Hören belohnen. Meditativ und ausdrucksstark zugleich lädt Riparian den Hörer in einen Raum ein, in dem die Zeit weicher wird und Klang zu einer Form der Einstimmung wird .
Charmaine Lee ist eine in New York lebende Sängerin, Komponistin und Elektronik-Künstlerin, die für ihre furchtlosen Erkundungen von Stimme, Geräuschen und Improvisation bekannt ist. Zu ihren Kollaborationen zählen Ikue Mori, Conrad Tao, JACK Quartet, Spektral Quartet und Wet Ink Ensemble, mit Auftritten im Lincoln Center, MoMA und Storm King Art Center. Nach ihrem von der Kritik gefeierten Debüt KNVF (Erratum Musical , 2021) kehrt Charmaine Lee mit Tulpaa zurück, einem kühnen neuen Statement, das das Ausdruckspotenzial der menschlichen Stimme und der Elektronik bis an die Grenzen treibt. Während ihre früheren Arbeiten ruhige Texturen und gestische Nuancen erforschten, ist Tulpa viszeral und unmittelbar und verbindet rohe Stimmkraft mit dichten Schichten analoger und digitaler Bearbeitung. Inspiriert von der Körperlichkeit des Rock der 70er Jahre und den esoterischen Eigenschaften von Hochspannungs-Röhrengeräten, schafft Lee eine Klangwelt, die sowohl wild als auch futuristisch ist. Tulpa pulsiert mit gesättigten Obertönen, mikroskopischen Details und dynamischen Verschiebungen in der Skala, die zwischen Intimität und Unermesslichkeit hin- und herpendeln. Produziert und aufgenommen von Randall Dunn (SUNNO))), Kali Malone, Anna von Hausswolff), wurde Tulpa mit einer einzigartigen räumlichen Technik erstellt: Lees Stimme wurde in ein direktes Signal und mehrere Vintage-Röhrenverstärker aufgeteilt, die als Lautsprecher dienten, wodurch eine feedbackreiche, dimensionale Umgebung entstand. Das Ergebnis ist eine Aufnahme, die sich taktil und immersiv anfühlt - gleichzeitig geerdet und spektral. ,Ich war fasziniert von diesem Sound der 70er Jahre - wie lebendig und unvorhersehbar er sich anfühlte und doch so tief verkörpert war", sagt Lee. ,In Tulpa geht es darum, Grenzen aufzulösen: zwischen Körper und Maschine, Raum und Wahrnehmung, Klang und Illusion." Der Titel bezieht sich auf ein Konzept aus der tibetischen Mystik: Ein Tulpa ist ein Wesen, das durch konzentriertes Denken heraufbeschworen wird. Lee verwendet diese Idee als Metapher für ihre Praxis, in der Klang zu einem materiellen Akt der Vorstellungskraft wird, der zwischen Präsenz und Erscheinung wechselt. Das Album endet mit einem meditativen Duett mit dem weltberühmten Reed-Spieler Ned Rothenberg an der Bassklarinette , einem spärlichen und weitläufigen Track, der vom Noh-Theater inspiriert ist. Es bietet einen Moment der Stille, der noch lange nach dem Ende des Albums nachhallt.
Der düstere Zauber von Ritual Howls sechstem Album ,Ruin" entfaltet sich bereits in den ersten Momenten der ersten Single ,Follow the Sun", wenn der klare Ruf von Paul Bancells hallender Gitarre von Chris Samuels pulsierendem Kick und flirrenden Drum-Programmierung sowie dem knurrenden, verzerrten Bassgroove von Ben Saginaw untermalt wird. Mehr als ein Jahrzehnt nach ihrer Gründung verfeinert das Trio seine nuancierte Mischung aus Industrial, Goth und Post-Punk auf ein neues Niveau vollendeter Fülle, und die Ergebnisse verkörpern mehr denn je die Gegensätze, die sie ausmachen. Mit ,Ruin" kehren Ritual Howls zurück zu ihren düsteren Wurzeln. Mehr als ein Jahrzehnt nach ihrer Gründung verfeinert das Trio weiterhin seine nuancierte Mischung aus Industrial, Goth und Post-Punk zu einer neuen Ebene von alles verzehrender Fülle, und mehr denn je verkörpern die Ergebnisse die Kontraste, für die sie bekannt geworden sind: auf einmal eindringlich düster, aber kinetisch eingängig, intim roh, aber verlockend geheimnisvoll. Seit ihrer Gründung in Detroit hat die Band immer lose Elemente der Old-School-Rave-Kultur in ihre Arbeit einfließen lassen, was zu einer zutiefst physischen Erfahrung ihrer schweren, düsteren, melodischen und akribischen Konstruktionen führt. Nach ihrem letzten Album (Virtue Falters, 2023) zog Bancell nach Los Angeles, und ein Großteil von Ruin entstand über das Internet, gipfelnd in einer Reihe intensiver Aufnahmesessions mit dem langjährigen Toningenieur Adam Cox in Michigan. ,Es begann damit, dass Chris musikalische Ideen präsentierte - Beats, Melodien, Sounds, Riffs - und ein paar fertige Tracks; er und Ben trafen sich zum Jammen, und ich steuerte aus der Ferne einige Gitarrenparts bei ", erzählt er. Von der Entfernung grundlegend unbeeindruckt, funktioniert Ritual Howls als echte kollaborative Einheit, und Ruin ist ein reichhaltiger, unbestreitbarer Beweis dafür, dass sie weiterhin an der Spitze ihrer Kunst stehen.




















