Following the Kota Motomura and Exterior debuts earlier this year, it’s another first from Hobbes Music. Maastricht Research is a brand new project from Scottish artist Jonathan Hunter producing ambient/drone style material. Jonathan was part of the quartet behind the much-loved Slabs Of The Tabernacle parties at Glasgow's now-legendary La Cheetah club back in the late 00s/early 10s. He's also one half of The Three Lives, whose debut EP, Mud & Flame and follow-up Across & Beyond were released recently by Glasgow's Full Dose label.
Written and recorded over a number of years, whilst living in Amsterdam, Glasgow and Dublin, the Maastricht Research vibe is about as horizontal as it gets and is the perfect soundtrack to long, lazy days and balmy eves in the park, by the pool, in the bath etc! There are zero beats. It's proper ambient / drone music and could well have been beamed in from another dimension, planet or century altogether, including field recordings, atmospheric fx, lush and eerie pads, with the occasional snatch of a weird vocal and generally other-worldly sounds.
The record owes a debt to the likes of Manuel Gottsching, Cluster, Susumu Yokota, Detroit Escalator Company, Astral Industries and Alessandro Cortini, among others…
Mastered by Keith 'Radioactive Man' Tenniswood, Idle Animation will now be out at the end of October on extremely limited edition 12" vinyl, with CMYK printed labels, contained in a plain white sleeve with 3mm spine (reverse board for natural finish) including full colour artwork plus titles* printed using a Risograph on 135gsm ‘Context Natural’ A3 paper and finally all packaged in a polyurethane bag. *printed on the ‘Obi flap’ - excess paper folded around the spine.
"Loving it. Beautiful stuff here - all tracks doing it for me" ROLANDO (UR)
"This is great! Will use in on Ambient Flo" AUNTIE FLO
"Really diggin the MaastrichtResearch release" INTERGALACTIC GARY
"Love this, thanks for sending" DOMENIC (Sub Club)
"This sounds fantastic!" NICK CRADDOCK (Gateway To Zen)
"Really liking the sound of the record. Dublin air tugging on his emotive side by the sounds :)" JOHN HECKLE
"Mesmerizing music, something we all need to listen to because of so much chaos and stress in the world...with this, just sit back and zone out for a bit and regain balance...." DAN CURTIN
"This is nice music, thank you for sharing it with me. A3 is the one for me, really nice vibe" ARIO (Astral Industries)
"More emotive and soulful ambience and drone from this red hot label. Maastricht Research have been reviving the Poolside revellers at Pikes morning sessions this summer" DRIBBLER (Pikes, Café del Mar, Ibiza)
Buscar:zen kei
"Stand in Your Light" ist eine Herzensangelegenheit. Die Liebe zur Musik und die Leidenschaft für Rock tropft bittersüß aus jeder Honigwabe der getragenen Melodien, die VENUS PRINCIPLE für ihr Debüt geschaffen haben. Obwohl es sich um den Erstling des britisch-schwedischen Kollektivs handelt, lässt sich die Reife und hart erarbeitete Erfahrung der beteiligten Veteranen aus jeder dieser Hymnen für die Geschundenen und Geplagten klar heraushören. Im Zentrum von "Stand in Your Light" steht der klassische Rock, dem VENUS PRINCIPLE jedoch ihren eigenen Stempel aufdrücken. Dabei treten besonders die Elemente Dunkelheit und Schmerz hervor, die eine schreckliche musikalische Schönheit erzeugen. Doch ebenso wie es keinen Schatten ohne Licht gibt, liefern die britisch-schwedischen Musiker als Kontrast auch zarte Momente der Hoffnung und Wärme. Gerade in diesen scheinbaren Widersprüchen schimmert aus "Stand in Your Light" der Metal-Aspekt einiger beteiligter Musiker durch und bietet Balsam für die Wunde, die das Ende von ANATHEMA geschlagen hat. VENUS PRINCIPLE wurden im Herbst 2019 gegründet, nachdem sich mehrere ihrer Mitglieder von CRIPPLED BLACK PHOENIX getrennt hatten. Da sich trotz der Trennung ihre Liebe zum dunklen, melodischen Art-Rock und zur psychedelische Musik aber keineswegs erkaltet hatte, beschloss die Gruppe enger Freunde noch weitere gute Bekannte zu rekrutieren, unter denen sich aktive und ehemalige Mitglieder von AT THE GATES, ISON, TACOMA NARROWS BRIDGE DISASTER und LOUISE LEMÓN befanden. Damit war die neue Rockband VENUS PRINCIPLE geboren. Obwohl "Stand in Your Light" ganz am Anfang einer langen Karriere steht, liefern VENUS PRINCIPLE bereits ein ausgereiftes Meisterwerk ab. Dieses Album vollbringt das schwierige Kunststück, die Anhänger von Rock und Metal gleichermaßen zu begeistern.
"Stand in Your Light" ist eine Herzensangelegenheit. Die Liebe zur Musik und die Leidenschaft für Rock tropft bittersüß aus jeder Honigwabe der getragenen Melodien, die VENUS PRINCIPLE für ihr Debüt geschaffen haben. Obwohl es sich um den Erstling des britisch-schwedischen Kollektivs handelt, lässt sich die Reife und hart erarbeitete Erfahrung der beteiligten Veteranen aus jeder dieser Hymnen für die Geschundenen und Geplagten klar heraushören. Im Zentrum von "Stand in Your Light" steht der klassische Rock, dem VENUS PRINCIPLE jedoch ihren eigenen Stempel aufdrücken. Dabei treten besonders die Elemente Dunkelheit und Schmerz hervor, die eine schreckliche musikalische Schönheit erzeugen. Doch ebenso wie es keinen Schatten ohne Licht gibt, liefern die britisch-schwedischen Musiker als Kontrast auch zarte Momente der Hoffnung und Wärme. Gerade in diesen scheinbaren Widersprüchen schimmert aus "Stand in Your Light" der Metal-Aspekt einiger beteiligter Musiker durch und bietet Balsam für die Wunde, die das Ende von ANATHEMA geschlagen hat. VENUS PRINCIPLE wurden im Herbst 2019 gegründet, nachdem sich mehrere ihrer Mitglieder von CRIPPLED BLACK PHOENIX getrennt hatten. Da sich trotz der Trennung ihre Liebe zum dunklen, melodischen Art-Rock und zur psychedelische Musik aber keineswegs erkaltet hatte, beschloss die Gruppe enger Freunde noch weitere gute Bekannte zu rekrutieren, unter denen sich aktive und ehemalige Mitglieder von AT THE GATES, ISON, TACOMA NARROWS BRIDGE DISASTER und LOUISE LEMÓN befanden. Damit war die neue Rockband VENUS PRINCIPLE geboren. Obwohl "Stand in Your Light" ganz am Anfang einer langen Karriere steht, liefern VENUS PRINCIPLE bereits ein ausgereiftes Meisterwerk ab. Dieses Album vollbringt das schwierige Kunststück, die Anhänger von Rock und Metal gleichermaßen zu begeistern.
Die Berliner Band il Civetto ist am vorläufigen Ende einer kreativen Reise bei sich selbst angekommen, indem sie sich neu erfunden hat: Auf ihrem dritten Album »Späti del Sol« gelingt der Band mit sehnsuchtsvollen Melodien und mitreißender Gute-Laune-Musik eine neue Pop-Internationale. Fühl- und Erlebbarkeit ist auf »Späti del Sol« der Schlüssel. Die wehmütige Ballade »Barbazan« führt direkt in die Spätsommertage der französischen Pyrenäen, das elegant flirrende »Couscous mit Auberginen« lässt ohne Umwege die Aromen im Kopf explodieren, die durch ein Wechselbad der Gefühle swingende »Viel zu viel« zieht einen aus dem täglichen Hamsterrad direkt auf den Dancefloor. Der Titelsong »Späti del Sol« vertont Fernweh, Sehnsucht und das Gefühl, unterwegs zu sein ebenso wie die positive Energie einer lauen Sommernacht bei Rotwein mit gutem Essen und noch besseren Gesprächen. Kein Zufall: Der Mikrokosmos Späti hat in der Geschichte dieser Band eine zentrale Bedeutung: »Als wir früher in der U-Bahn gespielt haben, war vorher immer Treffpunkt am Späti«, sagt Sänger Leon Keiditsch, »und auch jetzt haben wir uns während der Pandemie mit Vorliebe am Späti versammelt.« Mit dieser von Liebe und Wärme erfüllten Musik haben sich il Civetto nun gewissermaßen einen eigenen Späti gebaut: Es ist ein utopischer Ort, an dem alle willkommen sind und wo der spielerisch-poetische Umgang mit Sprache und Musik den Gästen für einen Moment die Schwere nimmt - und sie sie leicht und beschwingt gen Himmel steigen lässt. Wie Friedenstauben. Da il Civetto ihre gesellschaftlichen und politischen Anliegen ebenso wichtig sind, wie die Musik selbst, sind die neuen Songs auf Deutsch getextet. Durchaus ein künstlerisches Wagnis, das aber voll und ganz aufgegangen ist. il Civetto haben für »Späti del Sol« eine derart hochpoetische, tänzelnde und sehnsuchtsvolle Pop-Sprache entworfen, dass man sich diese Lieder gar nicht mehr anders vorstellen kann. il Civetto sind auf »Späti del Sol« durchgehend »En Route«, also unterwegs, so der Titel eines weiteren, besonders gelungenen Songs, der die Bewegung mit hymnischer Kraft in sich aufgesogen hat, in der die Musiker sich zu großen Teilen der Produktion dieses Albums befanden.Es ist noch nicht so lange her, als nicht Protektionismus und Abschottung, sondern Ideen von einer gerechteren und besseren Welt die Diskurse beherrschten. il Civetto erinnern uns wieder daran - mit unwiderstehlichen Hits, zu denen man auf die Straße rennen, im Regen tanzen, wildfremde Menschen umarmen und im »Späti del Sol« Bier trinken will. Am Sehnsuchtsort »Späti del Sol« werden Visionen von einer gerechteren Welt im Geiste des Pop wahr, deshalb ist diese Musik so gut. Die Reise von il Civetto ist längst noch nicht zu Ende!"Späti del Sol" ist in Zusammenarbeit mit den Produzenten Ralf Christian Mayer (Cro, Clueso, Mark Forster) und Tim Tautorat (AnnenMayKantereit, Faber, Provinz) entstanden und ist ab 20.05.22 als CD & limitierte Vinyl & digital als Stream und im Download erhältlich und ab sofort vorbestellbar. Im Sommer ist die Berliner Band deutschlandweit auf der Späti del Sol Tour & Festivals live erlebbar.
- A1: Nothing It Can (2022 Remaster) 04 52
- A2: Your Zenith (2022 Remaster) 02 10
- A3: In Everything Was Given (2022 Remaster) 04 30
- A4: Nature People (2022 Remaster) 01 26
- B1: Bold Advances (2022 Remaster) 03 12
- B2: Equal Ourselves (2022 Remaster) 04 03
- B3: Ours Everyday (2022 Remaster) 03 18
- B4: Ideals Or Hopes (2022 Remaster) 03 47
Originally released in 2012 on the artist's own Unseen label only in digital formats, Moiety by Helios aka Keith Kenniff is finally getting its well deserved physical release in a new 2022 vinyl edition, remastered by Taylor Deupree.
In 2012, Kenniff shared this free, digital-only collection called Moiety, which marked a notable shift in pace, both in output and style. Slower, more meditative than past work, Moiety honed in on Kenniff's proclivity as an ambient producer. Moiety is a stunning piece of work, largely instrumental with vocals as an instrument rather than a voice. It's a visceral listen with cinematic scope. No surprise that the opener "Nothing It Can" is one of Helios' most streamed tracks in his whole catalog.
Nachdem sich die afro-kubanisch französischen Zwillinge Lisa-Kaindé und Naomi Díaz 2015 auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum mit ihrer Familiengeschichte, dem Tod und ihrer Herkunft beschäftigten und auf dem Nachfolger "Ash" (2017) von Rassismus, Weiblichkeit und Aktivismus sangen, schlagen sie nun das nächste Kapitel ihres musikalischen Schaffens auf. Mit ihrem neuen Album "Spell 31", das am 6. Mai auf XL Recordings erscheint, kehren sie zu ihren spirituellen Wurzeln zurück. Harmonie, Heilung und Magie sind die zentralen Themen von "Spell 31". Es ist kein Zufall, dass dieses Album gerade jetzt erscheint - in einer Welt, die dringend spirituelle Heilung benötigt. Die 10 Songs von "Spell 31" wurden von Ibeyi 2021 geschrieben. Produziert und aufgenommen wurde das Album mit XL Recordings-Chef Richard Russell, der auch an den beiden Vorgängern beteiligt war. Neben den Zwillingen sind darauf Jorja Smith, Pa Salieu, BERWYN, sowie Ibeyis Vater, Mutter und eine Neuinterpretation von Black Flags "Rise Above" zu hören. Mit der Albumankündigung erscheint die neue Single "Sister 2 Sister", die von ihrem Leben als Schwestern, sowie ihren Latinx Wurzeln inspiriert ist und ein Sample der Single "River" vom Debütalbum beinhaltet. Das Video zum Song inszenierte Regisseur Colin Solal Cardo.
LTD Edition!
Bonobo veröffentlicht sein neues Album ‘Fragments’ auf Ninja Tune mit Gastfeatures von Jamila Woods, Joji, Kadhja Bonet, Jordan Rakei & weiteren!
Mit „Fragments“ veröffentlicht Bonobo alias Simon Green die emotional intensivste Platte die er je produziert hat - keine Überraschung also, dass er es auch als sein Opus Magnum betrachtet. Auf dem Album sind Jamila Woods, Joji, Kadhja Bonet, Jordan Rakei, O'Flynn und Miguel Atwood-Ferguson zu hören. Das Album entstand zunächst aus Ideenfragmenten und Experimenten und wurde schließlich in einem Ausbruch von Kreativität zusammengefügt, der sowohl durch Zusammenarbeit als auch durch Greens Flucht in die Wildnis befeuert wurde.
Als einer der größten Namen in der Dance-Musik kann Green auf drei Grammy-Nominierungen und 2 Millionen verkaufte Tickets für die Tour zu seinem 2017er Album, „Migration“, zurückblicken. „Migration“ war ein Top-Ten-Album in mehreren Ländern, ein Top-Five-Album in Großbritannien, erreichte Platz 11 der deutschen Albumcharts und war Billboards Dance-Album Nummer eins in den USA. Außerdem ist er ein beliebter Mainstage-Performer bei den größten Musikfestivals der Welt. „Fragments“ ist eine Serie von zwölf klanglichen Bekenntnissen, die einige der härtesten und tanzbarsten Grooves enthalten, die Green je geschaffen hat. Die Balladen sind perfekt platziert. sie fangen eine Welt im Wandel ein und glühen vor Hoffnung. Die Ideen herauszukitzeln, erforderte anfangs einige harte Arbeit. Der ständig auf Tournee befindliche Green arbeitet am besten, wenn er in Bewegung ist, folglich zwang ihn der weltweite Stillstand zum persönlichen Stillstand.
Bonobo veröffentlicht sein neues Album ‘Fragments’ auf Ninja Tune mit Gastfeatures von Jamila Woods, Joji, Kadhja Bonet, Jordan Rakei & weiteren!
Mit „Fragments“ veröffentlicht Bonobo alias Simon Green die emotional intensivste Platte die er je produziert hat - keine Überraschung also, dass er es auch als sein Opus Magnum betrachtet. Auf dem Album sind Jamila Woods, Joji, Kadhja Bonet, Jordan Rakei, O'Flynn und Miguel Atwood-Ferguson zu hören. Das Album entstand zunächst aus Ideenfragmenten und Experimenten und wurde schließlich in einem Ausbruch von Kreativität zusammengefügt, der sowohl durch Zusammenarbeit als auch durch Greens Flucht in die Wildnis befeuert wurde.
Als einer der größten Namen in der Dance-Musik kann Green auf drei Grammy-Nominierungen und 2 Millionen verkaufte Tickets für die Tour zu seinem 2017er Album, „Migration“, zurückblicken. „Migration“ war ein Top-Ten-Album in mehreren Ländern, ein Top-Five-Album in Großbritannien, erreichte Platz 11 der deutschen Albumcharts und war Billboards Dance-Album Nummer eins in den USA. Außerdem ist er ein beliebter Mainstage-Performer bei den größten Musikfestivals der Welt. „Fragments“ ist eine Serie von zwölf klanglichen Bekenntnissen, die einige der härtesten und tanzbarsten Grooves enthalten, die Green je geschaffen hat. Die Balladen sind perfekt platziert. sie fangen eine Welt im Wandel ein und glühen vor Hoffnung. Die Ideen herauszukitzeln, erforderte anfangs einige harte Arbeit. Der ständig auf Tournee befindliche Green arbeitet am besten, wenn er in Bewegung ist, folglich zwang ihn der weltweite Stillstand zum persönlichen Stillstand.
- A1: Prolog Aus Der Metropolis Suite Nr. 1
- A2: Level
- A3: Mitnehm
- A4: Gute Musik
- B1: Niemand An Dich Denkt
- B2: Vier Kleine Wände
- B3: Überall Bist Du!
- B4: Da Wohnt So'n Typ
- C1: Utopie
- C2: Verlierer
- C3: Dein Raum
- C4: Pause
- C5: Augen Zu
- D1: Jede Stadt
- D2: Schreibe Dir
- D3: Geisterstadt
- D4: Chicago
- E1: Keinen Zentimeter
- E2: Gewinner
- E3: Pizzaschachteln
- E4: Gute Musik
- F1: Vergessen Ist So Leicht
- F2: Uh Girl
- F3: Kein Bock Zu Geh'n
- A1: The Fourth Day (Feat Roger Robinson)
- A2: Pressure (Feat Flowdan)
- A3: Demon (Feat Irah)
- A4: Vexed (Feat Moor Mother)
- B1: Clash (Feat Logan)
- B2: War (Feat Nazamba)
- B3: How Bout Dat (Feat Ffsytho)
- C1: Bang (Feat Manga Saint Hilare)
- C2: Hammer (Feat Flowdan)
- C3: Ganja Baby (Feat Daddy Freddy)
- C4: Fuck Off (Feat Logan)
- D1: Bomb (Feat Flowdan)
- D2: High Rise (Feat Manga Saint Hilare)
- D3: The Missing (Feat Roger Robinson)
Kevin Martins erstes Solo-Album unter dem Namen The Bug seit sieben Jahren könnte zeitlich nicht besser passen: „Fire“ - der dritte, berauschende Teil eines urbanen Triptychons, das mit dem explosiven „London Zoo“ von 2008 begann und mit dem bewusstseinsverändernden „Angels & Devils“ von 2014 fortgesetzt wurde - besteht aus vierzehn Tracks, die die Synapsen zum Schmelzen bringen, die den Körper durcheinanderwirbeln und die Hörerinnen und Hörer auf cineastische Weise von der Beschwörung einer düsteren, abgeriegelten Stadtlandschaft bis hin zu schwindelerregenden, tiefenscharfen Nahaufnahmen der Psyche von Martin, die ihn und seine Kollaborateur*innen an die Belastungsgrenze führen.
Die Aggression, die Attitüde, der beeindruckende Umfang und die destabilisierende, beunruhigende Raserei des Bug-Sounds ist durchweg perfekt umgesetzt, aber „Fire“ ist keine bloße Wiederbelebung der Vergangenheit - für Martin ist das Album sowohl eine Antwort auf die einzigartigen Umstände des vergangenen Jahres als auch eine Chance, seine eigene Reise vom zurückgezogenen Sound-Besessenen zum Familienvater zu reflektieren, und seinen Durst zu stillen - in einer Zeit erzwungener hermetischer Isolation - nach Kontakt, nach dem Chaos, das nur zwischen Menschen, Lärm und Bässen stattfinden kann, die Irritation der Sinne, die stets Bugs Methode und Weg waren, seit er in den späten 90ern aus den tiefsten Ecken Londons herauskroch.
Es ist das bisher beste Album von The Bug, möglicherweise die wildeste und bewegendste Musik, die Martin je gemacht hat, und es berührt immer noch die anfänglichen Sehnsüchte und Impulse, die „London Zoo“ wie eine Rohrbombe durch den Briefkasten in Ihre Welt katapultiert haben. Es ist eine hungrige Platte, in jeder Hinsicht.
Die MCs, die auf dem Album zu hören sind - einerseits langjährige Weggefährt*innen wie Flowdan, Roger Robinson, Moor Mother, Manga Saint Hilare, Irah & Daddy Freddy, andererseits relativ neue Namen im Bug-Stall wie Logan, Nazamba und FFSYTHO - reflektieren unweigerlich den äußeren Wahnsinn einer auf den Kopf gestellten Welt, graben aber auch tief in sich selbst, um nachdenkliche, erbarmungslos ehrliche Darstellungen der Wut, des Widerstands und der Resignation zu schaffen, die das letzte Jahr in uns allen hervorgerufen hat.
I.JORDAN ist zurück und feiert mit ihrer neuen EP, „Watch Out!“, die erste Veröffentlichung für Ninja Tune.
Nach der sehr erfolgreichen und persönlichen EP, „For You“, die im letzten Jahr mit großem Erfolg veröffentlicht wurde (der Titeltrack der EP wurde von Resident Advisor auf Platz 1 der besten Tracks des Jahres 2020, vom Crack Magazine auf Platz 2 und von Pitchfork auf Platz 21 gewählt), ist „Watch Out!“ ein Feuerwerk an einzigartig gestalteter, energiegeladener Tanzmusik, die Indias euphorischen, bejahenden Sound in seiner stärksten Form zeigt. „Watch Out!“ ist stark von Bewegung inspiriert, sowohl in ihrer wörtlichen als auch in ihrer abstrakten Form, und India reflektiert darüber, wie diese Bewegung ihre Leben über die Jahre beeinflusst hat. Fast schon einem Klischee entsprechend sind die meisten Tracks von langen Reisen inspiriert. India beschreibt die Platte als „eine Hommage an sowohl physische als auch konzeptionelle Bewegung“, und ein Ergebnis ihrer eigenen Bewegungsmuster, das letztes Jahr durch einen Lockdown zwingend verändert wurde. Obwohl die meisten ihrer Shows im Jahr 2020 abgesagt wurden, hatten die in Doncaster geborenen und in London lebenden Künstler*innen, die als eine der aufregendsten Dance-Music-Produzierenden des Augenblicks gehandelt werden, ein ziemlich erfolgreiches Jahr und zeigt keine Anzeichen für eine Verlangsamung. „For You“ wurde im Mai 2020 auf Local Action veröffentlicht und erhielt sofort beeindruckende Kritiken von Medien wie hierzulande Groove und international Pitchfork (8.0), NME (5/5), Clash (8/10), Resident Advisor, Mixmag, The Guardian, Bandcamp, Dazed und mehr. India gewann außerdem den Preis „Best Breakthrough Producer“ bei den jährlichen DJ Mag Best of British Awards und wurde von Pete Tong zu seinem „Breakout Star of the Year“ in seiner Show bei BBC Radio 1 ernannt.
eon Vynehall veröffentlicht den Nachfolger seines von der Kritik gefeierten Debütalbums auf Ninja Tune!
Auf „Rare, Forever“ erforscht Vynehall zum ersten Mal, wer er als Mensch und Künstler im einzelnen, jeweiligen Moment ist, anstatt in die Vergangenheit zu schauen, um herauszufinden, was und wer ihn geprägt hat. Das Ergebnis enthält dann zwar mehrere Seiten von ihm, aber Abwechslung ist etwas, an das Vynehall in seiner Kunst gewöhnt ist, so beschrieb er in seinem Resident Advisor Podcast 2018, dass er den Dancefloor „links und rechts, oben und unten“ mitnimmt. Auf „Rare, Forever“ begibt er sich auf eine Sieger-Runde. Das Album ist eine wunderbare Mischung aus allem, was er bisher gemacht hat, und bleibt dabei wirklich progressiv; das Endergebnis klingt wie „Nothing Is Still“, nur, dass die Erzählung abgeschwächt und der Dancefloor aufgedreht wurde. „Rare, Forever“ wird sich für Fans von Vynehalls DJ-Kicks-Mix oder seinen eklektischen Ausflügen beim weltbekannten Community-Radio NTS vertraut anfühlen, während es gleichzeitig anders klingt als alles, was er bisher gemacht hat. Auch wenn es viele Dancefloor-Erinnerungen und -Momente gibt, ist es keineswegs eine reine Dance-Platte - stattdessen ist „Rare, Forever“ die klarste Repräsentation des breiten Spektrums an Musik, die er bisher gemacht hat. Zuletzt hat Vynehall mit dem „Studio Ooze“ einen neuen Aufnahmeraum eingerichtet, um seine Kollaborationen zu erweitern und hat für Leute wie Kam-Bu, Wesley Joseph, Kenzie TTH und Jeshi geschrieben und produziert, die in naher Zukunft ihre jeweiligen Tracks veröffentlichen werden.
When Kompakt came across Amsterdam-based Harm Coolen and Merijn Schotte Albers aka WEVAL back in 2014, we were blown away when we heard their slow-burning, darkly emotive tracks.
Their debut EP 'Half Age' on Atomnation featured painfully intimate and surprisingly kinetic electronic chamber pop that convinced us they were a perfect fit in Kompakt's family. Following two widely acclaimed EPs for Kompakt and playing numerous festivals including DGTL, Reeperbahn, Iceland Airwaves and Piknic Electronik, we now see the two tackle their self-titled debut full-length WEVAL. What you have before you is not a mere collection of tracks, but a complete listening experience with organic flow, emotional heft and a narrative thread.
Smitten with WEVAL's uniquely personal and catchy approach to producing dark electronic music, it didn't take much to win us over... and so came WEVAL's acclaimed 2014 label debut EASIER EP (KOMPAKT 318), followed by the bold and beautiful 2015 offering IT'LL BE JUST FINE / GROW UP (KOMPAKT 344) which saw the two soundsmiths digging deeper into the granularities of electronic funk than ever before. However, Harm and Merijn's music - while astonishingly fully-formed even in its earliest stages - always seemed destined for more, a bigger format, more space to explore the nooks and crannies of their rapidly evolving sound cosmos. Simply put, they needed to think about an album and their beloved living room studio wasn't cutting it anymore.
An old school building became WEVAL's new home, repurposed to house small creative businesses - but in the summer of 2015, it was abandoned most of the time, with everybody out in the sun while our heroes turned the building's attic into a sweet spot to make some noise, have 24-hour access and lose track of time. And apart from a sketchy tenant being evicted, the occasional soccer game with friends and live gigs across Europe, there really was no interruption to the focussed vibe. It's not like they were looking for distraction anyway: "working on the album all by ourselves in this bloody hot attic was all we had on our mind", the artists admit. And they decided that their album shouldn't sound too clean: "We try to find the beauty in imperfection. It makes things sound more human".
Weval draw their inspirations from no single genre of music but a cumulation of music that inspires them. The results present an astonishingly coherent vision - cuts like the dramatic THE BATTLE, bass growler I DON'T NEED IT or the trippy epic MADNESS share the same DNA of zestful nostalgia, a knack for immersive sound-sculpting and that certain kink in the groove. They also feed on deeply personal experiences and moods, as exemplified by the haunting electronic ballad YOU'RE MINE, the carefully layered, polaroid-tinted JUST IN CASE or the beautifully voiced closer YEARS TO BUILD. And sometimes, it's just an old, out-of-tune piano that stands in the hallway: "Whenever I'd pass by it, I couldn't resist playing it", says Merijn, "so Harm decided to start recording and it became an integral part of YOU MADE IT (PART I)". No doubt about it: this is WEVAL's most powerful and organic material yet - which means a lot, considering the amount of skill already on display in their small, but weighty portfolio.
(de) Als sich 2014 in Amsterdam Kompakts Wege mit denen von Harm Coolen und Merijn Schotte Albers aka WEVAL kreuzten, waren wir sofort Feuer und Flamme für ihre schwelenden, emotional aufgeladenen Tracks. Ihre Debüt-EP "Half Age" auf Atomnation präsentierte intimen und überraschend kinetischen, elektronischen Kammer-Pop, der wie angegossen zu Kompakt zu passen schien. Nach zwei vielbeachteten EPs auf dem Label und einer Reihe von Festvialgigs (inklusive DGTL, Reeperbahn Festival, Iceland Airwaves und Piknic Electronik) nehmen Weval nun mit dem gleichnamigen Release ihr erstes Album in Angriff. Und legen dabei nicht einfach nur eine Ansammlung von Tracks vor, sondern kreieren eine komplette Hörerfahrung mit organischem Flow, emotionalem Gewicht und einm roten Faden.
Angetan vom einzigartig persönlichen und mitreissend düsteren Klang WEVALs brauchte es nicht viel um uns zu überzeugen... und so kam es 2014 zum gefeierten Labeldebüt EASIER EP (KOMPAKT 318), gefolgt vom kühnen und wunderschönen 2015er Release IT'LL BE JUST FINE / GROW UP (KOMPAKT 344), für das die beiden Soundtüftler tiefer denn je in die Granularitäten des elektronischen Funks abtauchten. Nichtsdestotrotz - und obwohl sie schon von Anfang an ausgereift klang - schien die Musik von Harm und Merijn auf dem 12"-Format stets bestimmt für mehr: mehr Freiraum um auch die äussersten Winkel ihres rapide expandierenden Soundkosmos zu erkunden. Sie mussten schlichtweg zum Langspielformat wechseln, und ihr heissgeliebtes Wohnzimmerstudio konnte da nicht mehr mithalten.
Ein altes Schulgebäude wurde schliesslich WEVALs neues Zuhause, umfunktioniert für kleine Kreativunternehmen - doch im heissen Sommer 2015 stand es zumeist leer, da alle draussen in der Sonne badeten, während unsere Helden im Schweisse ihres Angesichts das Kellergeschoss in ein lärmfestes Aufnahmestudio verwandelten. Mit Studiozugang rund um die Uhr liess es sich bestens die Zeit vergessen. Und abgesehen von der Räumung eines zwielichtigen Nebenmieters, dem gelegentlichen Fussballspiel mit Freunden und natürlich Live-Gigs in ganz Europa, gab es auch keine Ablenkungen vom hochkonzentrierten Kreativfluss. Ablenkungen, die das Duo ohnehin nicht suchte: "ganz allein in diesem verdammt heissen Keller am Album arbeiten war alles, was wir im Sinn hatten", geben die Künstler zu. Und sie entschieden sich, dass ihr Album nicht zu sauber klingen sollte: "Wir versuchen die Schönheit im Makel zu finden. Es lässt die Dinge einfach menschlicher wirken."
Weval beziehen ihre Inspiration nicht aus einem einzelnen musikalischen Genre, sondern eher aus einer Akkumulation von Musik, die sie inspiriert. Die Ergebnisse zeichnet eine beeindruckend kohärente Vision aus - Aufnahmen wie das dramatische THE BATTLE, der Bassknurrer I DON'T NEED IT oder die Trip-Saga MADNESS teilen diesselbe DNA aus schwungvoller Nostalgie, einer Schwäche für immersive Klangschnitzerei und einer gewissen Delle im Groove. Sie nähren sich auch aus zutiefst persönlichen Erfahrungen und Stimmungen, wie zum Beispiel bei der eindringlichen elektronischen Ballade YOU'RE MINE, dem vorsichtig geschichteten, polaroid-gefärbten JUST IN CASE oder dem wunderschön gesungenen Schlussakt YEARS TO BUILD. Und manchmal ist es nur ein altes, verstimmtes Klavier, das im Flur herumsteht: "Immer wenn ich dran vorbei lief, musste ich darauf herumklimpern", erklärt Merijn, "also wurde es ein zentraler Bestandteil von YOU MADE IT (PART I)". Kein Zweifel: dies ist WEVAL's stärkstes und organischstes Material bisher - was durchaus was bedeutet, wenn man das Talent bedenkt welches bereits in schmalen, doch gewichtigen Portfolio der Band steckt.














