Der Pianist Krystian Zimerman kehrt zu seinen polnischen Wurzeln zurück und widmet sein neues Album
seinem Landsmann Karol Szymanowski zum 140. Geburtstag des Komponisten. Nachdem sich Zimerman
jahrzehntelang mit Szymanowskis Solo-Klavierwerken beschäftigt hat, präsentiert er ein Album mit einem
vielfältigen Repertoire, das von 1899 bis Mitte der 1920er Jahre reicht. Er zeigt den Facettenreichtum Szymanowskis musikalischer Sprache und wirft ein neues Licht auf das bisher weniger bekannte Schaffen des
Komponisten. Das Album verbindet dabei die 2022 in der vom weltberühmten Akustiker Yasuhisa Toyota
entworfenen Konzerthalle in Fukuyama stattgefundenen Aufnahme mit der bisher unveröffentlichten Aufnahme von Zimerman aus dem Jahr 1994. ”Karol Szymanowski: Piano Works” schließt somit Zimermans
Reise durch Szymanowskis Solo-Klaviermusik ab, die bereits 1994 begann. Das Album bietet dem Hörer
einen faszinierenden Einblick in Szymanowskis Klangwelt, vom Glanz und der Opulenz der „Masques“ über
die edlen Variationen über ein polnisches Volksthema bis hin zu den volkstümlichen Idiomen der „Mazurkas“.
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Krystian Zimerman, Sir Simon Rattle, and Ludwig van Beethoven: three exceptional musicians and five great piano concertos are brought together for a landmark recording. This release is among the biggest highlights to conclude the Beethoven anniversary celebrations. Over 30 years ago, in 1989, Krystian Zimerman and Leonard Bernstein recorded Beethoven’s Piano Concertos Nos. 3, 4 and 5. They were united in their total dedication to music – in mind, heart and soul – resulting in an exceptional recording. Sadly, Bernstein died before the cycle was recorded in completion. Zimerman went on to conduct the remaining Concertos Nos. 1 and 2 from the keyboard in 1991. “The impression Bernstein’s approach to music made on me was very clear,” Zimerman says. “He gave me the courage and confidence to be daring with my interpretations, trying out musical ideas that were completely new.”
„Ich kenne keinen anderen Komponisten, der es mit Brahms im Hinblick auf die musikalische Qualität
aufnehmen kann. Alles in Brahms’ Kammermusik ist einfach fantastisch, die Sonaten, die Trios, das Klarinettenquintett. Da gibt es nicht ein schlechtes Stück.“
Krystian Zimermans Begeisterung für Kammermusik begann bereits in seiner Kindheit und begleitet ihn
seit jeher. Er sagt: „Jeder große Komponist hat irgendein Quartett mit Klavier geschrieben. Das ist ein
unglaublicher Schatz der Musikgeschichte, der viel zu wenig Beachtung bekommt.“
Obwohl das Klavierquartett Nr. 1 in g-Moll wohl das bekannteste von Johannes Brahms drei Klavierquartetten ist, konzentriert sich Zimerman stattdessen auf die oft weniger beachteten Quartette Nr. 2 und
Nr. 3, um ihnen die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdienen. „Das Dritte Quartett liebe ich ganz
besonders. Es ist ein verrücktes, kraftvolles Stück, das einen unglaublichen Drive hat“, so Zimerman.
Für diese Einspielung hat sich Krystian Zimerman mit dem Cellisten Yuya Okamoto, der Geigerin Maria
Nowak und der Bratschistin Katarzyna Budnik zusammengetan.
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