Colemine Records freut sich, eine spezielle 10-Jahres-Jubiläumsausgabe von ,Sound of Sinning", dem bahnbrechenden Studioalbum von Monophonics, zu präsentieren. Seit ihrer Gründung im April 2015 tragen Monophonics stolz die Fackel der reichen Musikgeschichte und -kultur San Franciscos durch die Generationen bis in die heutige Musiklandschaft. Sie halten an Traditionen fest, sind aber keineswegs Puristen, sondern spielen ihre eigene Musikrichtung, die als ,Psychedelic Soul" bekannt ist. Auf ihrem vorherigen Album ,In Your Brain" ließ sich die Band von Acts wie den frühen Funkadelic, Sly and The Family Stone und den von Norman Whitfield produzierten Platten der Temptations beeinflussen. ,Sound of Sinning" markierte den Beginn des Wachstums der Band in allen Bereichen. Mit Einflüssen aus Northern Soul, Doo-Wop, Rock ,n` Roll, Psych Pop und Filmmusik zeigen Monophonics ihre Vielseitigkeit, bleiben aber ihren Wurzeln treu. Insgesamt ist es herzliche Musik mit Old-School-Vibes, ohne dabei die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Diese Musik ist geprägt von dem zeitlosen Gefühl, als man noch Songs schreiben und produzieren konnte, die man sich immer wieder anhören konnte. ,Sound of Sinning" wurde von Kelly Finnigan & Ian McDonald produziert und auf einem alten Tascam-Acht-Spur-1/4-Zoll-Bandgerät in den Transistor Sound Studios in San Rafael, Kalifornien, aufgenommen. Seit ,Sound of Sinning" hat die Gruppe das von Kritikern hochgelobte Album ,It's Only Us" (2020) und das Konzeptalbum ,Sage Motel" (2023) veröffentlicht, das sich über 10.000 Mal verkauft hat. Die Band tourt weiter, hat kürzlich eine Reihe von Shows mit dem legendären Lee Fields absolviert und steht vor einer internationalen Tournee für 2025.
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Endlich können die Millionen Fans von "Stranger Things" ihre Leidenschaft für ihre Lieblingsserie durch den Kauf von physischen Produkten (vor allem LPs, aber auch CDs und sogar Kassetten, eine Anspielung auf die 80er Jahre als zentrales Thema der Serie) zum Ausdruck bringen! Noch mehr als in den vorherigen Staffeln spielt die Musik eine wichtige Rolle in der Erzählung, insbesondere das Kate-Bush-Phänomen "Running up that hill", das natürlich im Soundtrack enthalten ist, sowie "Pass The Dutchie" von Musical Youth und "You Spin Me Round" von Dead or Alive, die in den ersten Episoden sehr auffällig waren. Supererwartetes Kultprodukt: Vorbestellungsstart am 1. Juli, wenn die zweite Hälfte von Staffel 4 startet. Enfin les millions de fans de "Stranger Things" vont pouvoir matérialiser leur passion pour leur série préférée en achetant en physique (surtout le LP, mais aussi le CD et même la cassette, clin d'oeil aux 80's thème central de la série) ! Plus encore que pour les saisons précédentes la musique joue un role prépondérant dans la narration avec en particulier le phénomène Kate Bush « Running up that hill » évidemment présent sur la BOF ainsi que Pass The Dutchie de Musical Youth, You Spin Me Round de Dead or Alive très remarqués dans les premiers épisodes. Produit culte super attendu : lancement de précommande à ne pas manquer pour le 1er juillet, date de lancement de la 2e partie de la saison 4.
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,Dirt Buyer III" fängt mit einem Song über Sport an. "Baseball/ Is somethin'/ I'll never get, but I/Sleep on it/ Wake up/ And try again", singt Joe Sutkowski zu einer zunächst langsamen, dann dröhnenden verzerrten Gitarre. Aber natürlich weiß jeder, der mit der emotionalen Tiefe der Musik von Dirt Buyer vertraut ist, dass Sutkowski nicht einfach nur über Amerikas Lieblingsfreizeitbeschäftigung singt. ,Es geht darum, mit bestimmten Erwartungen aufzuwachsen und sich an sie zu halten, nur weil man gesagt bekommt, dass man das tun soll", erklärt Sutkowski. ,Der Song handelt davon, Autonomie und Unabhängigkeit zu erlangen." Gleich zu Beginn kehrt Dirt Buyer III zu den Ursprüngen zurück, zu den in der Kindheit fest verankerten Brüchen, um ein Album zu schaffen, das von da an ein viszerales Dokument der Bewältigung derselben Prüfungen im Erwachsenenalter ist. Als ,Dirt Buyer II" 2023 erschien, hatte es bereits drei Jahre lang in der Schublade gelegen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Sutkowski bereits alle Songs für ,Dirt Buyer III" geschrieben, während einer besonders turbulenten Phase seines Lebens. Anstatt wie früher die für ein Album notwendige Anzahl an Songs zu schreiben und dann direkt ins Studio zu gehen, hatte er hier mehr als zwei Dutzend Tracks angesammelt. Nur wenige Wochen, nachdem "II" veröffentlicht worden war, nahm Sutkowski "III" auf. ,Ich war so bereit, etwas anderes zu machen", erklärt er. Er war bereit, diese Jahre hinter sich zu lassen. Genauso wie es einen klanglichen Sprung von den selbstgemachten Aufnahmen von "Dirt Buyer" zum moderaten Studio-Polish von "Dirt Buyer II" gab, hat Sutkowskis Musik zwischen den Alben wieder eine logische, aber substanzielle Entwicklung durchlaufen. Das Grundgerüst ist dasselbe: zerklüftete Akustikgitarren, elektrische Riffs, die mal herbstlich, mal bissig und übersteuert klingen, Schlagzeug, das mit dem selben verzweifelten Tempo vorwärts taumelt, mit dem Sutkowski diese Jahre durchlebt hat. Und dann seine Stimme über allem: klagend, sich windend, manchmal brüchig und manchmal voller neuer Kraft. Getragen von den soliden Strukturen dieser Songs und einer kraftvolleren Produktion präsentiert Dirt Buyer III die bisher vollendetste und eindringlichste Version von Sutkowskis Sound. Im Oktober 2023 traf sich Sutkowski mit seinen Freunden Hayden Ticehurst und Chris Cubeta im Brooklyn Studio G. Er zeigte ihnen alle Demos, und gemeinsam wählte das Trio die ,stärksten Stücke aus der Reihe" aus, wobei sie sich auf die 11 Kompositionen konzentrierten, die auf "III" zu hören sind. ,Wir wussten, welche Songs es werden würden, und haben uns direkt an die Arbeit gemacht", sagt Sutkowski. Trotzdem nahmen sie sich Zeit, um alles genau richtig hinzubekommen, und verteilten die Aufnahmen, das Abmischen und die letzten Feinheiten über ein ganzes Jahr. Das Ergebnis ist ein Dirt Buyer-Album, auf das Sutkowski so stolz ist wie nie zuvor. Er sagt: ,Es spiegelt am besten wider, wo ich als Songwriter gerade stehe ."
Bellbird hat seinen Namen und seine musikalische Inspiration von dem Vogel, der für einen der lautesten und markantesten Rufe im Tierreich bekannt ist. Die Band beschäftigt sich mit Themen wie der Verbundenheit zwischen Musikern, Genres und der Natur. Ihr zweites Album und erstes für Constellation, The Call, ist direkt vom Weißglockenvogel inspiriert, dessen extremer, unverwechselbarer Ruf analysiert und direkt in den explosiv schönen Titeltrack des Albums eingewoben wurde. Das in Montréal ansässige Quartett bestehend aus Claire Devlin (Tenorsaxophon), Allison Burik (Altsaxophon, Bassklarinette), Eli Davidovici (Bass) und Mili Hong (Schlagzeug) begann während der Pandemie bei Park-Jams zusammen zu spielen, inspiriert von der Jazz- und Free-Improvisationsszene, die sich um das Café Résonance gebildet hatte. Aber die vier Montrealer Neuzuzügler fanden erst nach einer Einladung zum Ottawa Jazz Festival 2021 als Bellbird zusammen und haben seitdem ihre Harmonie und ihren gemeinsamen Sound durch jahrelanges Touren und Zusammenspiel verfeinert. Das Quartett geht über sein gefeiertes, 2023 selbst veröffentlichtes Debütalbum ,Root in Tandem" hinaus und setzt auf einen stark kollaborativen Kompositionsprozess. Nachdem sie zuvor die Kompositionsaufgaben aufgeteilt hatten, entstanden die acht Songs auf The Call aus musikalischen Workshops und Improvisationsspielen, wobei sie sich auf Gedichte und Gespräche stützten, die sie während ihrer Aufenthalte außerhalb der Stadt ausgetauscht hatten. Das Ergebnis ist ein kraftvolles, stimmiges Statement, das ihre jazzzentrierte Instrumentierung mit Einflüssen aus Rock, Fusion und Folk verbindet, von Mingus und Eric Dolphy bis hin zu Ornette Colemans Prime Time und Indie-Rock. Ein wesentliches Merkmal ihres Sounds ist, wie sie die üblichen Rollen ihrer Instrumente umkehren, wobei die Blasinstrumente rhythmische Muster und unterstützende Texturen einsetzen, während Akustikbass und Schlagzeug die Form bestimmen. Dieser Ansatz ist ein Mikrokosmos der egalitären Ethik der Band: Sie agieren als echtes Kollektiv, ohne ihre individuellen Stimmen zu opfern. Das Album schafft einen Ausgleich zwischen kraftvollen Kompositionen wie dem Titelsong ,The Call" und Momenten, in denen die Band das Tempo drosselt, um sich der thematischen Einfachheit hinzugeben, wie in ,Soft Animal" und ,Phthalo Green". Im Gegensatz zu ihrem Debütalbum, das in der Stadt erarbeitet, aber auf dem Land aufgenommen wurde, wurde ,The Call" im legendären Hotel2Tango in Montréal von der Toningenieurin Sylvaine Arnaud aufgenommen, die die rohe Energie der Live-Auftritte der Band einfängt. Die Produktion verzichtet weitgehend auf eine traditionelle Ästhetik und setzt stattdessen auf kraftvolle Drums und einfallsreiche analoge Bearbeitung, die die viszerale Wirkung der Musik unterstreichen. Obwohl die Musik oft melodisch reichhaltig und zugänglich ist, scheut sich die Band auch nicht vor ,hässlichen" Klängen und nutzt Multiphonics, gestrichenen Bass und metallische Texturen, um eine Klangpalette zu schaffen, die ebenso eindringlich und naturalistisch wie explosiv ist. Das Album ist sozial und politisch engagiert und ein Beweis für die tiefgründige Musik, die nicht von einem einzelnen Leader, sondern von einem zutiefst einfühlsamen Quartett geschaffen wurde, das als Einheit zuhört, reagiert und kreiert. The Call vermittelt die Gefühle der Band zur Klimakrise und zur globalen Solidarität, wobei einer der zentralen Titel des Albums, ,Blowing on Embers", ausdrücklich einem freien Palästina gewidmet ist. The Call ist ein entscheidender Schritt nach vorne, ein einheitlicher Aufschrei einer Band, die ihre kraftvolle kollektive Stimme voll und ganz gefunden hat.
Für Mandy, Indiana, ist die Wahrheit der einzige Weg. Auf "URGH", ihrem ersten Album bei Sacred Bones präsentiert, sich das Quartett - bestehend aus Sängerin Valentine Caulfield, Gitarrist und Produzent Scott Fair, Synthesizer-Spieler Simon Catling und Schlagzeuger Alex Macdougall - als eine Kraft von unheimlicher Natur, die ein Album geschaffen hat, das ebenso sehr ein Aufruf zum Handeln ist wie eine Reise in die Vergessenheit und Transzendenz. In den zehn Tracks verwebt die Band ihre eigene unkonventionelle Sprache zu einem Mantra für Selbstbestimmung und Widerstandsfähigkeit und schafft so eine Vorlage für eine bessere Zukunft, bevor alles in Dunkelheit versinkt. Ein Großteil des Albums wurde während eines Aufenthalts in einem unheimlichen Studiohaus am Stadtrand von Leeds geschrieben und anschließend in Berlin und Greater Manchester aufgenommen. Es war eine intensive Umgebung, was zum Teil auf die gesundheitlichen Probleme zurückzuführen war, mit denen Caulfield und Macdougall während des Schreib- und Aufnahmeprozesses zu kämpfen hatten. Dennoch bleiben Mandy, Indiana kompromisslos. Caulfield setzt ihre Stimme als verzerrtes Instrument und Waffe ein, die zwischen verspielt und vernichtend oszilliert. Der pulsierende Sirenenton von ,Magazine" steht neben dem zerhackten Vocal Fry von ,try saying" und der sich wandelnden Wildheit von ,ist halt so", das die Dringlichkeit von Protestbewegungen kanalisiert, auf den Widerstand gegen den Völkermord in Gaza verweist und gleichzeitig allgemeinere Kämpfe thematisiert, während der letzte Track ,I'll Ask Her" eine bewusste Direktheit ist, die die toxische Boy-Club-Kultur anprangert, und eine hartnäckige Abrechnung, die über dem gesamten Album schwebt. Obwohl es immer noch unbestreitbare ,Knaller" gibt (wie der zerfetzte Rap von ,Sicko!" mit Billy Woods), wirkt "URGH" oft wie präzise geschnitztes Kino. Vom sprühenden Techno von ,Cursive" bis zu den dekonstruierten Feedback-Loops von ,Life Hex" bewegt sich das Album zwischen industrieller Katharsis und filmischer Unruhe und spinnt eine Spannung, die Fair als ,Remix seiner selbst" beschreibt. Diese kontrastreiche Palette ist sowohl ein notwendiger Aspekt des Albums als auch das zugrunde liegende Bindeglied. Obwohl "URGH" sehr persönlich ist, spiegelt es den gewalttätigen, zerbrochenen Zustand der Welt wider. Caulfields Texte setzen sich mit Gewalt, systemischer Gleichgültigkeit und der Allgegenwart von Schmerz auseinander, betonen aber auch Momente der Schönheit und Solidarität. URGH gehört in die physische Welt, und das Artwork von Carnovsky mit einer anatomischen Illustration von Andreas Vesalius unterstreicht die viszerale Auseinandersetzung des Albums mit dem Körper und seinen Grenzen. URGH ist sowohl jenseitig als auch physisch und kathartisch, sowohl ein erster Schritt zur Heilung als auch eine Weigerung, das Gespräch sterben zu lassen.
Auf seinem neuen Album "Chopin Orbit" eröffnet Piano-Shootingstar Hayato Sumino einen ganz eigenen musikalisch Kosmos rund um den berühmten Komponisten Auf dem konzeptionell vielfältigen und emotional bewegenden Album, stellt der weltweit gefeierte japanische Pianist und Komponist Hayato Sumino (alias "Cateen") die Musik von Frédéric Chopin in den Mittelpunkt und baut seinen ganzen eigenen musikalischen Kosmos darum auf. Frédéric Chopin, der zu Hayato Suminos Lieblingskomponisten gehört, ist seit Langem eine treibende Kraft in dessen künstlerischen Leben. Diese Verbindung wurde erstmals während seiner vielbeachteten Auftritte beim Internationalen Chopin-Wettbewerb 2021 deutlich und kommt nun in "Chopin Orbit" voll zur Geltung. Zum Programm gehören Chopins Polonaise-Fantasie op. 61, Nocturne Nr. 20 in cis-Moll, Berceuse Des-Dur op. 57 und das "Regentropfen"-Prélude op. 28 Nr. 15. Daneben stellt Hayato Sumino eigene Werke wie "White Keys" und "Post Rain", als auch Stücke von so unterschiedlichen Komponisten wie Thomas Adès, Leopold Godowsky und Leoš Janáček, die Chopins Einfluss über Generationen hinweg unterstreichen. Hayato Sumino erklärt dazu: "Für mich war Chopin schon immer wie ein Idol, und seine Musik liegt mir seit meiner Kindheit sehr am Herzen. Als ich mich als Musiker weiterentwickelte, wurde mir bewusst, wie natürlich sein Einfluss in meine eigenen Kompositionen einfloss. Irgendwann dachte ich mir: Warum nicht ein Album mit Chopin als Mittelpunkt aufnehmen? Dieser Moment war der Ausgangspunkt für dieses Projekt. Meine Stücke entstanden aus der Inspiration durch Chopins Werke. Manchmal zitiere ich ein Motiv oder verwende eine Melodie, aber ich habe nie einfach versucht, 'im Stil von Chopin' zu komponieren. Ich wollte vielmehr seinen Geist mit meiner eigenen modernen Sensibilität und Kreativität verbinden."Und weiter: "Der Titel 'Chopin Orbit' spiegelt diese Idee wider. Ich habe Chopins Musik in den Mittelpunkt gestellt, und von dort aus nehmen verschiedene Reaktionen und Ableger Gestalt an - als würden sie von seiner Schwerkraft angezogen und bildeten ihre eigenen neuen Umlaufbahnen. Aus Respekt vor Chopin ist jedes meiner Stücke mit dem Original gepaart, das es inspiriert hat, sodass das Album abwechselnd seine Werke und meine Reaktionen darauf präsentiert.""Chopin Orbit" folgt auf das gefeierte Sony-Debütalbum "Human Universe" dieses außergewöhnlichen jungen Musikers, das im November 2024 bei Sony Classical erschien und auf dem Sumino mühelos ein vielfältiges Repertoire von Bach bis Zimmer sowie einige seiner eigenen Kompositionen präsentierte. Für das Album und seine herausragenden Leistungen als Pianist erhielt Hayato Sumino als erster Künstler überhaupt gleich drei Preise bei der Opus Klassik Preisverleihung 2025. Wie schon auf "Human Universe" kombiniert Hayato Sumino auch auf "Chopin Orbit" unterschiedliche Klaviere und Flügelklänge bei der Aufnahme.Das Album "Chopin Orbit" erscheint als CD und Doppel-Vinyl.
Mit dem Original Soundtrack zu Star Trek: Insurrection erscheint eines der letzten großen Werke des legendären Filmkomponisten Jerry Goldsmith in einer hochwertigen, limitierten Vinyl-Ausgabe. Die Musik kombiniert klassische orchestrale Star-Trek-Themen mit neuen, emotionalen und abenteuerlichen Klangwelten, die die Atmosphäre des neunten Star-Trek-Kinofilms eindrucksvoll widerspiegeln.
Diese LP richtet sich nicht nur an eingefleischte Star-TrekFans, sondern auch an Liebhaber hochwertiger Filmmusik und Vinyl-Sammler. Die warmen, detailreichen Klangfarben des Orchesters kommen auf Vinyl besonders zur Geltung und machen diese Veröffentlichung zu einem echten Highlight jeder Soundtrack-Sammlung.
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Carlo Maria Giulini, Los Angeles Philharmonic Orchestra
Beethoven begann mit der Komposition seiner Dritten Symphonie, kurz nachdem seine zunehmende Taubheit und seine Selbstmordgedanken öffentlich bekannt geworden waren. Der „heroische“ Stil dieser Symphonie kann als musikalischer Ausdruck seines Triumphs über sein persönliches Leiden interpretiert werden.
Aber die Symphonie hat auch eine enorme musikalische Bedeutung: Mit der „Eroica“ erweiterte Beethoven
die symphonische Form und veränderte damit die Erwartungen an eine vierteilige Symphonie für die nächsten zwei Jahrhunderte.
Giulinis Aufnahme mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra gilt als Referenzaufnahme.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
Für Mandy, Indiana, ist die Wahrheit der einzige Weg. Auf "URGH", ihrem ersten Album bei Sacred Bones präsentiert, sich das Quartett - bestehend aus Sängerin Valentine Caulfield, Gitarrist und Produzent Scott Fair, Synthesizer-Spieler Simon Catling und Schlagzeuger Alex Macdougall - als eine Kraft von unheimlicher Natur, die ein Album geschaffen hat, das ebenso sehr ein Aufruf zum Handeln ist wie eine Reise in die Vergessenheit und Transzendenz. In den zehn Tracks verwebt die Band ihre eigene unkonventionelle Sprache zu einem Mantra für Selbstbestimmung und Widerstandsfähigkeit und schafft so eine Vorlage für eine bessere Zukunft, bevor alles in Dunkelheit versinkt. Ein Großteil des Albums wurde während eines Aufenthalts in einem unheimlichen Studiohaus am Stadtrand von Leeds geschrieben und anschließend in Berlin und Greater Manchester aufgenommen. Es war eine intensive Umgebung, was zum Teil auf die gesundheitlichen Probleme zurückzuführen war, mit denen Caulfield und Macdougall während des Schreib- und Aufnahmeprozesses zu kämpfen hatten. Dennoch bleiben Mandy, Indiana kompromisslos. Caulfield setzt ihre Stimme als verzerrtes Instrument und Waffe ein, die zwischen verspielt und vernichtend oszilliert. Der pulsierende Sirenenton von ,Magazine" steht neben dem zerhackten Vocal Fry von ,try saying" und der sich wandelnden Wildheit von ,ist halt so", das die Dringlichkeit von Protestbewegungen kanalisiert, auf den Widerstand gegen den Völkermord in Gaza verweist und gleichzeitig allgemeinere Kämpfe thematisiert, während der letzte Track ,I'll Ask Her" eine bewusste Direktheit ist, die die toxische Boy-Club-Kultur anprangert, und eine hartnäckige Abrechnung, die über dem gesamten Album schwebt. Obwohl es immer noch unbestreitbare ,Knaller" gibt (wie der zerfetzte Rap von ,Sicko!" mit Billy Woods), wirkt "URGH" oft wie präzise geschnitztes Kino. Vom sprühenden Techno von ,Cursive" bis zu den dekonstruierten Feedback-Loops von ,Life Hex" bewegt sich das Album zwischen industrieller Katharsis und filmischer Unruhe und spinnt eine Spannung, die Fair als ,Remix seiner selbst" beschreibt. Diese kontrastreiche Palette ist sowohl ein notwendiger Aspekt des Albums als auch das zugrunde liegende Bindeglied. Obwohl "URGH" sehr persönlich ist, spiegelt es den gewalttätigen, zerbrochenen Zustand der Welt wider. Caulfields Texte setzen sich mit Gewalt, systemischer Gleichgültigkeit und der Allgegenwart von Schmerz auseinander, betonen aber auch Momente der Schönheit und Solidarität. URGH gehört in die physische Welt, und das Artwork von Carnovsky mit einer anatomischen Illustration von Andreas Vesalius unterstreicht die viszerale Auseinandersetzung des Albums mit dem Körper und seinen Grenzen. URGH ist sowohl jenseitig als auch physisch und kathartisch, sowohl ein erster Schritt zur Heilung als auch eine Weigerung, das Gespräch sterben zu lassen.
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Supercoole Debüt-7"-Single von Marco Benevento, einem echten Klaviervirtuosen, der schon seit seinem siebten Lebensjahr spielt. Seine Karriere hat ihn schon oft um die ganze Welt geführt, wodurch er eine umfangreiche Diskografie und einen Ruf als gefragter Session-Musiker aufgebaut hat. Leon Michels, Mitbegründer von Big Crown und Grammy-Gewinner, hat Marco zum ersten Mal während der Aufnahmen zum Album ,Adult Themes" von El Michels Affair ins Boot geholt. Seitdem hat er sein Talent in unzähligen Big Crown-Projekten eingebracht. Außerhalb des Labels ist Marcos unverwechselbarer Stil unter anderem auf Alben von Clairo, Kevin Morby und Freddie Gibbs zu hören. Aber genug davon, was er für andere gemacht hat - diese Veröffentlichung zeigt Marco von seiner besten Seite: Er macht sein eigenes Ding und das richtig gut. Die A-Seite ,Frizzante" ist pure Feierlichkeit, eingefangen auf Vinyl, die darauf wartet, von der Nadel befreit zu werden. Es ist ein energiegeladener, gut gelaunter Kracher, bei dem Marco Melodien mit sich selbst über einem unerbittlichen Groove austauscht. Von der ersten Note an zieht dich der mitreißende Topline-Riff in seinen Bann und macht Platz für kaskadenartige Klavierläufe, üppige Bläserarrangements und Schichten von E-Piano und Synthesizern, die die Energie immer weiter steigen lassen. Es gibt keine Pause, keine Entspannung - nur einen richtigen Soul-Jazz-Tanz. Auf der 2. Seite zeigt Marco mit ,Turnadot" eine ganz andere Seite seines Sounds, zusammen mit der italienischen Sängerin Marianne Mirage. Der Song ist eindringlich schön und filmisch und passt perfekt zwischen Portishead und Serge Gainsbourg. Mariannes Gesang schwebt über Marcos perfekt ausgewogenem Arrangement - seine Produktion ist sowohl zurückhaltend als auch ausdrucksstark und macht den Song universell fesselnd, unabhängig davon, ob man Italienisch spricht oder nicht.
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In der Evolutionsbiologie beschreibt der Begriff ,Spandrel" die Merkmale eines Organismus, die nicht fürs Überleben wichtig sind und keinen offensichtlichen Zweck haben. Das Wort kommt aus der Architektur und bezeichnet die dreieckigen Räume in den Ecken eines Bogens: kleine ästhetische Elemente, die für Symmetrie sorgen und Grenzen markieren. Die Musikerin und Sängerin Evita Manji stellt auf ihrem Debütalbum eine undurchsichtige Frage und fragt sich angesichts eines großen Verlusts, welche Teile von uns zum Durchhalten beitragen und welche vielleicht nur Deko sind. Ihre Tracks, die aus den Dämpfen zeitgenössischer Clubmusik, Barock-Pop und experimentellem Sounddesign zusammengesetzt sind, sind für Manji eine Möglichkeit, ihre Beziehung zur Welt im Allgemeinen und zu sich selbst im Besonderen zu untersuchen, Kontrollsysteme zu zerlegen und die Vernetzung hervorzuheben. Manji ist seit einigen Jahren eine ätherische Präsenz in der Szene und arbeitet als Soundkünstler und Kreativdirektor mit zahlreichen Künstlern zusammen. Letztes Jahr starteten sie ihre eigene Plattform myxoxym, wo sie zwei Singles aus ,Spandrel?" veröffentlichten und eine ambitionierte Fundraiser-Compilation mit Rainy Miller, Palmistry, Cecile Believe und anderen zusammenstellten, um Geld für den griechischen Tierschutzfonds ANIMA zu sammeln. Manji trat weltweit auf Festivals wie Unsound, Lunchmeat und Rhizom auf, spielte in Clubs in Berlin und London und wurde ausgewählt, die Plattform Shape+ im Jahr 2022 zu vertreten. Diese Erfahrungen fließen in ,Spandrel?" ein und helfen ihnen, ein komplexes künstlerisches Gewebe zu weben, das weit unter die Oberfläche des Daseins blickt und versucht, das Unheil des globalen Klimawandels mit Themen wie Selbstverwirklichung, Liebe und körperlicher Autonomie in Einklang zu bringen. Das Album beginnt mit dem Titeltrack, einer einleitenden Zusammenfassung, die die Zuhörer auf das vorbereitet, was sie gleich hören werden. Manjis Gesang schwingt mit einem eingestöpselten Gefühl kybernetischer Melancholie und filtert die Flut von Rhythmen und harmonischen Themen der Welt zu geschmeidigem, clubtauglichem Pop, der von ihrer fortschrittlichen Klangwelt getragen wird. Von dort aus werden wir in die Traurigkeit des atmosphärischen Klagelieds ,Pitch Black" hineingezogen, einer Meditation über den Tod, die tiefe Bässe unter Schichten von choraler Glückseligkeit versinken lässt und an die Kirche und die Tanzfläche erinnert, ohne die Kraft der beiden gegensätzlichen Elemente zu opfern. Ihre Dunkelheit wird in ,Oil Too Much" von innen nach außen gedrängt, einem Kommentar zur Ölindustrie aus der Perspektive des Tierreichs, der gleichzeitig als neonfarbener Ausdruck der zeitgenössischen Depression dient. Aber in ,Body/Prison" klingt Manji am offensten, spricht ehrlich über die dunkelsten Momente ihres Lebens und gesteht ihre tiefsten Gefühle über sengende, von Trance inspirierte Synthesizer und groteske Percussion. ,Spandrel?" ist ein Album, das Zeit braucht, um sich zu entfalten, und Manjis Themen hallen durch eine Geschichte wider, die älter ist als die Popmusik. Es ist tragisch, romantisch und poetisch und weigert sich entschieden, sich von den drängendsten Themen unserer Zeit abzuwenden.
HEAVYSAURUS, das ist Metal für die ganze Familie. Vom Wacken:Open:Air bis ins Kinderzimmer - vier Dinos und ein Drache erobern mit ihrer Musik ganz Deutschland. Die Mission: Metal und damit Musik Kindern näher zu bringen - und zwar mit Herz, jeder Menge Riffs und Haltung. Mit dem neuen Album "Metal", das am 30.01.2026 erscheint, haben Heavysaurus einmal mehr bewiesen, dass es keine Altersgrenze braucht, um ein waschechter Headbanger zu sein!
"Metal" ist mittlerweile das 4. Heavysaurus-Album und hier ist der Albumtitel Programm, denn jeder Song der insgesamt 15 Tracks ist ein kleines musikalisches Abenteuer und macht es sich zur Aufgabe Metal für alle Generationen zu öffnen. Ob Heavysaurus ihrem Publikum von 3- bis 11-Jährigen von Irosauriern, karibischen Rock-Haien oder Baumhaus-Abenteuern erzählen - eines ist sicher: die Liebe zum Detail, der große Respekt vor dem Genre selbst und das gepaart mit einer guten Portion augenzwinkerndem Humor.
Pelican war schon immer eine Band, die nicht nur aus Chicago kommt, sondern echt typisch für Chicago ist. Gegründet im Jahr 2000 von den Gitarristen Trevor Shelley de Brauw und Laurent Schroeder-Lebec zusammen mit den Brüdern Bryan und Larry Herweg am Bass und Schlagzeug, hat Pelican seine Wurzeln in der regel- und genreunabhängigen Szene, die man mit dem Fireside Bowl verbindet. Nachdem Schroeder-Lebec nach dem Weggang von Dallas Thomas im Jahr 2022 zur Band zurückgekehrt war, konnte Pelican in dieser wiedervereinigten Besetzung an den Geist ihrer Gründungszeit anknüpfen und mit ihrem 2025 erschienenen Album Flickering Resonance" etwas ganz Neues schaffen. Das Album ist bereits in der dritten Vinyl-Auflage. Sowohl neue als auch alte Fans stöbern wieder im Pelican-Katalog, was auch zu zusätzlichen Neupressungen und Wiederveröffentlichungen ihrer beliebtesten Titel geführt hat. Mit drei Vinyl-Neupressungen allein im ersten Jahr und mehreren Tourneen in den USA und Europa zur Unterstützung des Albums hat Pelican nun eine EP mit vier Titeln aus der Flickering Resonance"-Ära als neue 12"-EP Ascending" neu aufgelegt. Pelican-Fans werden die letzten beiden Tracks Adrift" und Tending the Embers" wiedererkennen, die 2024 digital selbst veröffentlicht wurden und nur auf einer limitierten Anzahl von Kassetten erhältlich waren. Diese 12"-Platte enthält auch eine Gesangsversion der Lead-Single Cascading Crescent" von Flickering Resonance mit Geoff Rickly von Thursday. Diese Version des Tracks war bisher nur auf einer limitierten Anzahl von 7"-Singles erhältlich, sodass sie nun zum ersten Mal digital veröffentlicht und auch in physischer Form allgemein verfügbar ist. Der Titeltrack der EP, Ascending", wurde etwa zur gleichen Zeit wie Flickering Resonance aufgenommen, aber nicht auf dem Album veröffentlicht, da er eher wie ein eigenständiges Werk wirkt. Die Zusammenführung dieser vier Tracks auf einer EP unterstreicht einmal mehr, dass Pelicans regelwidriger Ansatz der Kern dessen ist, was Pelican zu einer festen Größe in allen Genres macht, die sie erkunden.
Pelican war schon immer eine Band, die nicht nur aus Chicago kommt, sondern echt typisch für Chicago ist. Gegründet im Jahr 2000 von den Gitarristen Trevor Shelley de Brauw und Laurent Schroeder-Lebec zusammen mit den Brüdern Bryan und Larry Herweg am Bass und Schlagzeug, hat Pelican seine Wurzeln in der regel- und genreunabhängigen Szene, die man mit dem Fireside Bowl verbindet. Nachdem Schroeder-Lebec nach dem Weggang von Dallas Thomas im Jahr 2022 zur Band zurückgekehrt war, konnte Pelican in dieser wiedervereinigten Besetzung an den Geist ihrer Gründungszeit anknüpfen und mit ihrem 2025 erschienenen Album Flickering Resonance" etwas ganz Neues schaffen. Das Album ist bereits in der dritten Vinyl-Auflage. Sowohl neue als auch alte Fans stöbern wieder im Pelican-Katalog, was auch zu zusätzlichen Neupressungen und Wiederveröffentlichungen ihrer beliebtesten Titel geführt hat. Mit drei Vinyl-Neupressungen allein im ersten Jahr und mehreren Tourneen in den USA und Europa zur Unterstützung des Albums hat Pelican nun eine EP mit vier Titeln aus der Flickering Resonance"-Ära als neue 12"-EP Ascending" neu aufgelegt. Pelican-Fans werden die letzten beiden Tracks Adrift" und Tending the Embers" wiedererkennen, die 2024 digital selbst veröffentlicht wurden und nur auf einer limitierten Anzahl von Kassetten erhältlich waren. Diese 12"-Platte enthält auch eine Gesangsversion der Lead-Single Cascading Crescent" von Flickering Resonance mit Geoff Rickly von Thursday. Diese Version des Tracks war bisher nur auf einer limitierten Anzahl von 7"-Singles erhältlich, sodass sie nun zum ersten Mal digital veröffentlicht und auch in physischer Form allgemein verfügbar ist. Der Titeltrack der EP, Ascending", wurde etwa zur gleichen Zeit wie Flickering Resonance aufgenommen, aber nicht auf dem Album veröffentlicht, da er eher wie ein eigenständiges Werk wirkt. Die Zusammenführung dieser vier Tracks auf einer EP unterstreicht einmal mehr, dass Pelicans regelwidriger Ansatz der Kern dessen ist, was Pelican zu einer festen Größe in allen Genres macht, die sie erkunden.
"Graze the Bell" ist eine Sammlung von bewegenden, faszinierenden Solo-Klavierstücken und das bisher reinste Werk von David Moore. Bekannt für seine atmosphärischen Kompositionen mit Bing & Ruth sowie seine Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Steve Gunn und Cowboy Sadness, ist dies Moores erstes weit verbreitetes Solo-Klavieralbum. Wie das Albumcover - ein Foto, das Moore von Hand bestickt hat - abstrahiert die Musik persönliche Erfahrungen zu transzendenten Eindrücken. Moore nutzt sein Klavier, um meditativ die Conditio Humana zu erforschen, und macht "Graze the Bell" zu einem Zufluchtsort des Klangs. Im Laufe ihrer zahlreichen Veröffentlichungen haben Bing & Ruth häufig ihre Form und ihren Sound verändert, sich zu einer fünfzehnköpfigen Gruppe entwickelt und sind schließlich zu einer Trio-Konfiguration gelangt. Ihr jüngstes Album ,Species" stellte Moores Farfisa-Spiel in den Vordergrund, während eine nachfolgende EP mit dem gleichen Namen seine Solointerpretationen des Albums enthielt. Dieser lange Prozess der Destillation konzentrierte sich stets auf Moores Kompositionen für das Klavier und sein Verständnis davon. Nach zwei Jahrzehnten gefeierter Ensemblearbeit ist das Erscheinen von ,Graze the Bell" ein Moment, in dem sich der Kreis schließt, eine Heimkehr - nicht einfach zu einem Ort oder einer Zeit, sondern zu einem leuchtenden Zentrum, das beides übersteigt. Einige der Stücke auf ,Graze the Bell" waren ursprünglich für ein Album von Bing & Ruth geplant, wurden aber schließlich als Soloprojekt neu konzipiert. Moore nutzte nur das Klavier und versuchte, die bewährten Methoden, die er im Laufe der Jahre entwickelt hatte, weiter auszubauen. ,Ich möchte mich weiterentwickeln", sagt er, ,und dogmatische Denkweisen hinterfragen." Er öffnete sich aktiv für Experimente und suchte nach einer tieferen Präsenz in seinem Spiel, wobei er seine Beziehung zum Klavier und zum Leben neu bewertete. Moores Musik basiert zwar auf komponierten Noten und schöpft aus Lebenserfahrungen, doch die Quelle seiner Inspiration bleibt eher unbeschreiblich. Indem er Letzteres bewusst pflegte, entwickelte er eine natürliche Fähigkeit, sich in einen tranceähnlichen Zustand zu versetzen. Moore kann sich mit dieser Absicht hinsetzen und ist ,innerhalb weniger Sekunden" ,vollkommen dort". Von der ersten bis zur letzten Note basiert das Album auf dem atemberaubenden Klang eines ,bestialischen" Steinway Model D aus Hamburg von 1987. Dies hängt zum Teil mit seinem subtilen Spielstil zusammen, der manchmal an Stille grenzt. Moores anmutige Herangehensweise gibt dem Klang Raum und offenbart Nuancen des Klaviers, die viele Spieler gewöhnlich ignorieren würden. Solche Nuancen wurden während der Aufnahmen des Albums im renommierten Oktaven Audio in Mt. Vernon, New York, gepflegt. Der Klang des Steinway-Flügels des Studios wurde unter der Produktionsleitung des Grammy-Gewinners Ben Kane mit Unterstützung von Owen Mulholland lebhaft eingefangen. Um Moores experimentellen Ansatz zu unterstreichen, setzten sie Pitch-Correcting-Software kreativ ein, um die verschiedenen Register des Klangprofils des Klaviers zu orchestrieren. Der Ausdruck ,graze the bell" (die Glocke streifen) kam Moore vor Jahren aus heiterem Himmel in den Sinn. Er fand ihn poetisch und blieb ihm im Gedächtnis haften. Moore, der lange Zeit daran geglaubt hatte, dass das Leben eine Reise ist, an deren Ende man etwas erreicht oder ankommt, und dies zunehmend in Frage gestellt hatte, fand zunehmend mehr Sicherheit darin, einfach da zu sein, wo er ist. ,Es gibt keinen Gipfel - und keinen Weg dorthin", schreibt er. ,Nur die Hoffnung, dass wir, wenn wir Glück haben, gelegentlich die Glocke streifen." Und diese Erkenntnis hat er in sein Klavierspiel einfließen lassen. Mit diesem Album hat er sich bewusst dafür entschieden, Eigenheiten, sowohl seine eigenen als auch die des Instruments, voll und ganz anzunehmen. Anmut, subtile Klänge, rohe Gesten und glückliche Zufälle werden hier geschätzt. Die Stickerei auf dem Cover zeigt seine Frau beim Drachensteigen an der Küste von North Carolina. Sie wurde während der Abmischung des Albums über zehn Monate hinweg methodisch mit Kreuzstich gestickt, und viele persönliche Lebensereignisse - traurige und hoffnungsvolle - sind in seine Handwerkskunst eingewoben. Da Moore selbst mit einer bipolaren Störung zu kämpfen hat, dienten sowohl das Album als auch die Stickerei als kathartische Mittel der Meditation für ihn. Moores Klavierspiel enthält eine versteckte Karte persönlicher Erfahrungen, die bezaubernde Wiederholung seiner Melodien navigiert seinen Weg und unseren durch die Skalen des Raums. Moores Musik weckt verborgene Gefühle, erweckt uns und erinnert uns an unser gemeinsames Zentrum. In einer Zeit, in der unsere Menschlichkeit regelmäßig abgelenkt und beeinträchtigt wird, lässt ,Graze the Bell" das Herz erklingen, das wir als unser wahres Zuhause kennen. David Moores "Graze the Bell" wird über RVNG Intl. veröffentlicht - eine spirituelle Heimkehr, wenn man so will.
Backyard Babies wurde 1987 in Nässjö gegründet und kann mit Fug und Recht als Schwedens einflussreichste Glam-Punk-Band bezeichnet werden. Zwischen 1994 und 2019 veröffentlichten sie acht Studioalben, darunter 2001 das Album "Making Enemies Is Good".
2001 kannten sich die Backyard Babies bereits mit Verstärkern und Mikrofonen aus, aber so richtig in Fahrt kamen sie erst mit der Veröffentlichung von "Making Enemies Is Good". Mit "Brand New Hate", "Heaven 2.9" und "The Clash" gewann das Album der einflussreichen schwedischen Glam-Punk-Hardrocker ihren ersten schwedischen Grammy. Zur Unterstützung des Albums gingen sie mit Motörhead auf Tour, was angesichts der Energie absolut perfekt passte.
Die LP-Erstauflage kommt als Sub Pop Loser Edition auf Coke-Bottle-transparent-grünem Doppel-Vinyl im Klappcover mit speziellen Innenhüllen und mit Inlay. Die 14 Songs des Albums verteilen sich auf die ersten drei LP-Seiten, denn Seite 4 des Albums enthält ein Etching. Mit "Death Jokes" wendet sich der in New York City lebende Damon McMahon, zum ersten Mal seit der Gründung des Amen Dunes Projekts im Jahr 2006, mit seinen spirituellen Reflexionen und Meditationen von sich selbst ab und wendet sich direkt der Welt zu. Das Album ist auch musikalisch und thematisch eine drastische Wendung, verwurzelt in der elektronischen Musik der Raves und der Rap-Musik, mit der er aufgewachsen ist, von der er sich aber nie vorstellen konnte, dass er sie machen könnte. Durch Samples und Texte wirkt es wie ein vernichtendes elektronisches Essay über Amerikas Kultur der Gewalt, der Dominanz und des zerstörerischen Individualismus. Die Arbeit an "Death Jokes" begann nur wenige Wochen vor der ersten Nachricht von der Pandemie im Winter 2019; sie wurde drei Jahre später abgeschlossen. Die Bedeutung des Albums wandelte sich mit dem Fortschreiten der Pandemie, zunächst als Reflexion über unsere Verbundenheit mit der Form und mit uns selbst, dann als feierliche Anklage gegen die blinden Flecken unserer Kultur, wenn wir falsch urteilen und angreifen, wenn sich Egozentrik und Selbstgefälligkeit als Moral ausgeben. "Death Jokes" ist das erste Album von Amen Dunes seit "Freedom" aus dem Jahr 2018, das von Pitchfork als ein "bestes Album des Jahrzehnts" bezeichnet wurde.
,Warmer Than Gold", das neue Album von Ben Cooks Projekt GUV, ist ein Dokument eines Lebens in der Musik, ein kritischer und feierlicher Reisebericht, ein Versuch, die homogenen und statusbesessenen Zustände der heutigen Welt durch den Einsatz von großen Beats, großen Refrains und Verzerrung zu überwinden. Es ist ein Album, das unterwegs entstanden ist und überall Sinn ergibt. Vor allem aber leitet es mit seiner erweiterten Klangpalette und der Betonung von Breakbeats eine neue Ära eines Künstlers ein, der nie aufgehört hat, sich weiterzuentwickeln. Cook, der zwischen Toronto und England aufgewachsen ist, verfügt über eine angloamerikanische Authentizität, die ihn von der wachsenden Schar von Hardcore-Kids mit Windjacken und Pilzköpfen unterscheidet. Zwei der ersten Konzerte, die er im Alter von 12 Jahren besuchte, waren Oasis und Neil Young. Nach dem Konzert, erinnert er sich, dachte er: ,Ja, ich werde für immer Musik machen." Kurz nachdem er Hardcore und Punk für sich entdeckt hatte, ging es los, zuerst mit seiner geliebten Hardcore-Band No Warning (mit der er bis heute spielt), dann als Mitglied der Punk-Experimentalisten Fucked Up, die er 2006 gründete. Er war ein Teil der Underground-Szene, die sich in den 90er Jahren in Kanada Kurz darauf entdeckte er Hardcore und Punk, und schon ging es los, zunächst mit seiner geliebten Hardcore-Band No Warning (mit der er bis heute spielt), dann als Mitglied der Punk-Experimentalisten Fucked Up von 2007 bis 2021 - und währenddessen baute er sich ein umfangreiches und beeindruckendes Repertoire an Soloarbeiten auf, zunächst als Young Governor, dann als Young Guv und jetzt einfach als GUV (,Ich bin nicht mehr so jung, Drei-Buchstaben-Bandnamen sind cool, und ich bin es leid, mit einem Rapper verwechselt zu werden", bemerkt Cook). Warmer Than Gold ist die großformatige Krönung all dieser Stränge. Die Musik des Albums behält den eingängigen Geist von Cooks früheren Alben bei, wie den gefeierten Doppelalben GUVI & II und GUV III & IV, fügt jedoch ein ausgeprägtes rhythmisches Element hinzu, das von klassischem Madchester und Britpop geprägt ist. Es verschmiert und schwebt, es fühlt sich an, als würde man um Mitternacht die Autobahn M1 entlangrasen, angetrieben von einer Dringlichkeit, die in Cooks anderen Werken nicht zu finden ist. Was jedoch von diesen früheren Power-Pop-Veröffentlichungen beibehalten wurde, ist das ausgeprägte Gespür des Künstlers für eingängige Melodien. In Kombination mit einer neuen Produktionssensibilität, die von den Beastie Boys über The Field Mice bis hin zu Primal Scream inspiriert ist, gelingt es Cook, die zentralen lyrischen Themen des Projekts musikalisch zu untermalen: die globale Verflachung der Kultur, das Vergehen der Zeit in der materiellen Welt und die Rolle des Künstlers in all dem.
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,Warmer Than Gold", das neue Album von Ben Cooks Projekt GUV, ist ein Dokument eines Lebens in der Musik, ein kritischer und feierlicher Reisebericht, ein Versuch, die homogenen und statusbesessenen Zustände der heutigen Welt durch den Einsatz von großen Beats, großen Refrains und Verzerrung zu überwinden. Es ist ein Album, das unterwegs entstanden ist und überall Sinn ergibt. Vor allem aber leitet es mit seiner erweiterten Klangpalette und der Betonung von Breakbeats eine neue Ära eines Künstlers ein, der nie aufgehört hat, sich weiterzuentwickeln. Cook, der zwischen Toronto und England aufgewachsen ist, verfügt über eine angloamerikanische Authentizität, die ihn von der wachsenden Schar von Hardcore-Kids mit Windjacken und Pilzköpfen unterscheidet. Zwei der ersten Konzerte, die er im Alter von 12 Jahren besuchte, waren Oasis und Neil Young. Nach dem Konzert, erinnert er sich, dachte er: ,Ja, ich werde für immer Musik machen." Kurz nachdem er Hardcore und Punk für sich entdeckt hatte, ging es los, zuerst mit seiner geliebten Hardcore-Band No Warning (mit der er bis heute spielt), dann als Mitglied der Punk-Experimentalisten Fucked Up, die er 2006 gründete. Er war ein Teil der Underground-Szene, die sich in den 90er Jahren in Kanada Kurz darauf entdeckte er Hardcore und Punk, und schon ging es los, zunächst mit seiner geliebten Hardcore-Band No Warning (mit der er bis heute spielt), dann als Mitglied der Punk-Experimentalisten Fucked Up von 2007 bis 2021 - und währenddessen baute er sich ein umfangreiches und beeindruckendes Repertoire an Soloarbeiten auf, zunächst als Young Governor, dann als Young Guv und jetzt einfach als GUV (,Ich bin nicht mehr so jung, Drei-Buchstaben-Bandnamen sind cool, und ich bin es leid, mit einem Rapper verwechselt zu werden", bemerkt Cook). Warmer Than Gold ist die großformatige Krönung all dieser Stränge. Die Musik des Albums behält den eingängigen Geist von Cooks früheren Alben bei, wie den gefeierten Doppelalben GUVI & II und GUV III & IV, fügt jedoch ein ausgeprägtes rhythmisches Element hinzu, das von klassischem Madchester und Britpop geprägt ist. Es verschmiert und schwebt, es fühlt sich an, als würde man um Mitternacht die Autobahn M1 entlangrasen, angetrieben von einer Dringlichkeit, die in Cooks anderen Werken nicht zu finden ist. Was jedoch von diesen früheren Power-Pop-Veröffentlichungen beibehalten wurde, ist das ausgeprägte Gespür des Künstlers für eingängige Melodien. In Kombination mit einer neuen Produktionssensibilität, die von den Beastie Boys über The Field Mice bis hin zu Primal Scream inspiriert ist, gelingt es Cook, die zentralen lyrischen Themen des Projekts musikalisch zu untermalen: die globale Verflachung der Kultur, das Vergehen der Zeit in der materiellen Welt und die Rolle des Künstlers in all dem.
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Alan Vegas selbstbetiteltes Debüt-Soloalbum kam 1980 raus, zur gleichen Zeit, als Suicide ihr zweites Album "Suicide: Alan Vega and Martin Rev" veröffentlichten. Während Suicides Plattenlabel ZE Records das Duo in Richtung eines synthetischen Disco-Sounds drängen wollte, der von Moroders Produktion von Donna Summers "I Feel Love" inspiriert war, zog es Vega in eine andere Richtung. Er wollte tiefer in die Wurzeln seiner eigenen musikalischen Identität eintauchen, die von Blues, Rockabilly, frühem Rock ,n' Roll und seiner anhaltenden Liebe zu Elvis Presley geprägt war. Vega nutzte die Zeit zwischen den Aufnahmen mit Suicide, um seine selbst geschriebenen Songs auszuarbeiten, begann mit der Produktion seines ersten Albums und trat live auf, um diesen Sound weiterzuentwickeln. Wie auch in seiner bildenden Kunst schichtete Vega Klänge auf minimalistische, dynamische und bewusste Weise. Das Ergebnis war ein einzigartiges Album, das aus rohen Materialien entstand und tief in Vegas künstlerischer Vision verwurzelt war. Tracks wie die klassische Hymne "Jukebox Babe" mit ihrem schwungvollen Rhythmus und ihrer minimalistischen Selbstsicherheit fingen diesen Ansatz perfekt ein und wurden in Frankreich zu einem Hit. "Kung Foo Cowboy" hat einen südstaatlichen Touch und lehnt sich stark an den Blues an, während der goldene Pop-Glanz von "Ice Drummer" mit melodischem, aber klagendem Gesang, marschierenden Trommeln und einem geschmackvollen Mundharmonika-Solo überzeugt. "Bye Bye Bayou" ist ein eindringlicher Mutant-Rockabilly-Song, der den Rock der 50er Jahre mit Vegas exzentrischem Performance-Stil verbindet und später in der Coverversion von LCD Soundsystem aus dem Jahr 2009 neu interpretiert wurde, wodurch Vegas Solowerk einer neuen Generation vorgestellt wurde. In ähnlicher Weise würdigte die Coverversion von "Ice Drummer" durch The Flaming Lips Vegas Außenseitergeist. Jetzt von Josh Bonati anhand der Originalbänder neu gemastert und erstmals auf Streaming-Diensten verfügbar, wurde Alan Vega von Sacred Bones Records originalgetreu neu aufgelegt, wobei die rohe Intensität von Vegas Originalaufnahmen erhalten blieb und sie gleichzeitig für Hörer auf der ganzen Welt neu zugänglich gemacht wurden. "Alan Vega" ist mehr als ein Solo-Debüt, es ist eine Erklärung der künstlerischen Unabhängigkeit und Freiheit eines der einflussreichsten und kompromisslosesten Künstler New Yorks. Ohne die intensive Elektronik von Suicide, aber mit Vegas Außenseiter-Energie und Schärfe, übersetzt das Album den frühen Rock 'n' Roll durch einen Art-Punk-Filter, der sich als eigenständiges Kult-Meisterwerk bewährt hat.
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Mit Secret Love legt die Londoner Band Dry Cleaning ihr bislang reifstes Werk vor. Das dritte Studioalbum, produziert von Cate Le Bon, ist eine konzentrierte Momentaufnahme der besonderen Chemie zwischen Florence Shaw, Tom Dowse, Nick Buxton und Lewis Maynard. Aus intensiven Sessions in Peckham, Chicago, Dublin und schließlich im Black Box Studio in Frankreich entstand ein Werk, das Vertrauen und Verletzlichkeit ins Zentrum stellt - die Bande zwischen den vier Musiker*innen ebenso wie das fragile Verhältnis zwischen Nähe und Manipulation in der Gesellschaft. Musikalisch schlägt Secret Love eine Brücke zwischen den paranoiden Untertönen des frühen US-Punks, dem coolen Strut der Stones, Stoner-Rock, No-Wave-Experimenten und zarten, fast pastoralen Gitarrenfiguren. Die Stücke atmen gleichermaßen Schärfe und Verspieltheit, immer getragen von Shaws unverwechselbarem Sprechgesang, der präzise auf die dynamischen Soundlandschaften ihrer Band reagiert. Damit knüpft sie an eine Tradition von Spoken-Word-Künstlerinnen wie Laurie Anderson an, erweitert sie aber um eine ganz eigene Mischung aus Absurdität, Empfindsamkeit und lakonischem Humor. Die erste Single "Hit My Head All Day" zeigt exemplarisch, wie Secret Love gesellschaftliche Themen - etwa Desinformation und Einflussnahme - mit persönlicher Unsicherheit und existenzieller Fragilität verknüpft. Doch trotz aller Schwere bleibt das Album von einer spielerischen Offenheit geprägt: Ideen wurden ausprobiert, verworfen, neu zusammengesetzt - bis ein Sound entstand, der gleichzeitig roh, elegant und unerwartet warm klingt. Secret Love ist ein Album über das Vertrauen - in Freundschaften, in Musik, in sich selbst - und über die Risiken, die damit verbunden sind. Es markiert für Dry Cleaning den Schritt zu einer Band, die ihre avantgardistische Energie zu einem unverwechselbaren Ausdruck verdichtet hat.
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Was ist Krautrock? Genre, Provokation oder Mythos? Diese Compilation liefert keine endgültige Antwort - aber zwölf ausgewählte Tracks aus fünf Jahrzehnten musikalischer Grenzüberschreitung. In Zusammenarbeit mit Bureau B entstanden, versammelt diese Platte Highlights aus einer größeren, kommentierten Diskografie. Kein Kanon, sondern ein Impuls: zum Wiederhören, Weiterdenken, Diskutieren. Krautrock bleibt Streitfall - und genau das macht ihn lebendig. Jetzt auf transparentem Vinyl - limitiert und unverzichtbar.
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Schneeweißes Vinyl. Zum ersten Mal seit seinem viralen Weihnachtsalbum ,A Joyful Sound", das 2020 rausgekommen ist, ist Kelly Finnigan (Monophonics) mit zwei neuen Original-Weihnachtsliedern zurück. ,I Can't Wait (For Christmas Time)" ist ein schwerer, aber entspannter Song mit einem geradlinigen Pop-Arrangement. Es ist dieser Rust-Belt-Soul-Sound mit den Harmonien, die südkalifornische Cruiser beflügeln: tief und emotional, mit genau der richtigen Instrumentierung, um Finnigans zarte Stimme in den Vordergrund zu rücken. Der Song wird auch von seiner Labelkollegin Kendra Morris und ihrer Band im Hintergrundgesang begleitet. Ähnlich wie frühere KF-Veröffentlichungen oder Perlen von The Escorts oder The Four Mints ist diese Platte für dich und deine Lieben gedacht, verpackt in hübsches Papier unter dem Baum bis zum Weihnachtsmorgen. Dann lass noch etwas Platz für Plätzchen und die B-Seite... ,Snowy Night In Ohio" fühlt sich an wie ein langsam fahrender Mitternachtszug, der sich von Cincinnati nach Memphis auf den Weg macht. Inspiriert von Finnigans erstem Winter in Ohio, seiner Liebe zu Gospelplatten und den Hornarrangements von Isaac Hayes. Dies ist ein wirklich herausragendes Instrumentalstück, das eiskalte Seele versprüht. Es enthält eine kurze Gesangsbotschaft von Finnigan, die sich wie ein Zeugnis und ein Herzensanliegen anfühlt. Mit dabei sind Terry Cole und Jimmy James von Colemine sowie Billy Aukstik und Morgan Price.
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Das Album enthält Material aus allen Songwriting-Phasen der Band, einiges davon stammt aus den Zeiten von „Deprived“ und „Bringer of Drought“ sowie natürlich aus „Foreordained“, erklärt Gitarrist Samuel Dufour.
„Gateway“ wurde von dem langjährigen Mitarbeiter Xavier Berthiaume (Gevurah, Sanctvs) während derselben Session wie „Foreordained“ aufgenommen, gemischt und gemastert, wodurch die beiden Alben einen einheitlichen Klang erhalten und „Gateway“ die etablierten Erzählungen abschließen kann. „Wir betrachten es als das Ende eines Kapitels für die Band“, fährt Dufour fort. „Das heißt nicht, dass unser zukünftiges Material sich komplett von unserem bisherigen unterscheiden wird, ganz im Gegenteil, aber wir haben beschlossen, es beim nächsten Mal ein wenig anders anzugehen, indem wir neue Elemente hinzufügen, die bisher in unserer Musik noch nicht vorkamen, verschiedene Dynamiken ausprobieren und mit einer neuen Stimmung experimentieren.
Thematisch baut „Gateway“ auf Ideen auf, die erstmals auf „Foreordained“ untersucht wurden: „Der Song ‚Revival‘ aus ‚Foreordained‘ inspirierte das Thema des Albums, nämlich die Tatsache, dass Menschen seit Anbeginn der Zeit versuchen, ewig zu leben – oder ihr Leben auf unnatürliche Weise zu verlängern –, oft aus Gründen, die noch absurder sind als das Streben nach ewigem Leben selbst“, erläutert Dufour.
„Wir haben dies als Hauptthema verwendet und das Konzept weiterentwickelt, indem wir die abstoßendsten Formen der Grausamkeit untersucht haben, zu denen Menschen fähig sind – selbst wenn sie die Wissenschaft als Mittel einsetzen, um die Barbarei gegenüber ihren Feinden zu verlängern.“ Visuell setzt das Album die Zusammenarbeit von Phobocosm mit Lauri Laaksonen (Desolate Shrine, Convocation, Pestilent Hex) fort. „Auf den ersten Blick sieht man, dass es sich um ein Tor zu etwas Unheilvollem handelt, aber was dahinter liegt, bleibt dem Hörer überlassen.“ Phobocosm wird „Gateway“ mit ausgewählten Auftritten in Nordamerika unterstützen, gefolgt von Terminen in Europa im Jahr 2026.
Alan Vegas selbstbetiteltes Debüt-Soloalbum kam 1980 raus, zur gleichen Zeit, als Suicide ihr zweites Album "Suicide: Alan Vega and Martin Rev" veröffentlichten. Während Suicides Plattenlabel ZE Records das Duo in Richtung eines synthetischen Disco-Sounds drängen wollte, der von Moroders Produktion von Donna Summers "I Feel Love" inspiriert war, zog es Vega in eine andere Richtung. Er wollte tiefer in die Wurzeln seiner eigenen musikalischen Identität eintauchen, die von Blues, Rockabilly, frühem Rock ,n' Roll und seiner anhaltenden Liebe zu Elvis Presley geprägt war. Vega nutzte die Zeit zwischen den Aufnahmen mit Suicide, um seine selbst geschriebenen Songs auszuarbeiten, begann mit der Produktion seines ersten Albums und trat live auf, um diesen Sound weiterzuentwickeln. Wie auch in seiner bildenden Kunst schichtete Vega Klänge auf minimalistische, dynamische und bewusste Weise. Das Ergebnis war ein einzigartiges Album, das aus rohen Materialien entstand und tief in Vegas künstlerischer Vision verwurzelt war. Tracks wie die klassische Hymne "Jukebox Babe" mit ihrem schwungvollen Rhythmus und ihrer minimalistischen Selbstsicherheit fingen diesen Ansatz perfekt ein und wurden in Frankreich zu einem Hit. "Kung Foo Cowboy" hat einen südstaatlichen Touch und lehnt sich stark an den Blues an, während der goldene Pop-Glanz von "Ice Drummer" mit melodischem, aber klagendem Gesang, marschierenden Trommeln und einem geschmackvollen Mundharmonika-Solo überzeugt. "Bye Bye Bayou" ist ein eindringlicher Mutant-Rockabilly-Song, der den Rock der 50er Jahre mit Vegas exzentrischem Performance-Stil verbindet und später in der Coverversion von LCD Soundsystem aus dem Jahr 2009 neu interpretiert wurde, wodurch Vegas Solowerk einer neuen Generation vorgestellt wurde. In ähnlicher Weise würdigte die Coverversion von "Ice Drummer" durch The Flaming Lips Vegas Außenseitergeist. Jetzt von Josh Bonati anhand der Originalbänder neu gemastert und erstmals auf Streaming-Diensten verfügbar, wurde Alan Vega von Sacred Bones Records originalgetreu neu aufgelegt, wobei die rohe Intensität von Vegas Originalaufnahmen erhalten blieb und sie gleichzeitig für Hörer auf der ganzen Welt neu zugänglich gemacht wurden. "Alan Vega" ist mehr als ein Solo-Debüt, es ist eine Erklärung der künstlerischen Unabhängigkeit und Freiheit eines der einflussreichsten und kompromisslosesten Künstler New Yorks. Ohne die intensive Elektronik von Suicide, aber mit Vegas Außenseiter-Energie und Schärfe, übersetzt das Album den frühen Rock 'n' Roll durch einen Art-Punk-Filter, der sich als eigenständiges Kult-Meisterwerk bewährt hat.
Die japanische Metalcore-Band Crystal Lake wird ihr neuestes Album "The Weight of Sound" über Century Media Records veröffentlichen. Das Quintett ist seit langem ein bekannter Name in der internationalen Metalcore-Szene. Mit Einflüssen sowohl aus dem Metalcore als auch aus dem Hardcore verschmilzt ihr Sound die Intensität beider Genres zu einem einzigartig schweren und mitreißenden Stil, der besonders bei ihren elektrisierenden Live-Auftritten zum Tragen kommt. Während die Band intensiv auf Tour war, wurde das erste Stück ihres neuesten Albums, "BlüdGod" (feat. Taylor Barber), bereits im Mai 2024 veröffentlicht.
Die aus Japan stammende Band hat sich eine globale Fangemeinde aufgebaut, tourt weltweit und gewinnt durch ihre kraftvolle und energiegeladene Musik an Zugkraft. Das Quintett, das seine Musik in englischer Sprache veröffentlicht, hat es geschafft, sich im Laufe der Jahre eine internationale Fangemeinde aufzubauen und seit 2002 insgesamt 6 Alben zu veröffentlichen.
Ihr neuestes Album, "The Weight of Sound'", ist weniger von bestimmten Aspekten inspiriert als vielmehr eine Reflexion über die Reise der Band und ihre Lebensweise im Laufe ihrer Geschichte, wie Gründer YD erzählt: "Bevor ich es realisiert habe, war Crystal Lake 23 Jahre lang aktiv. Die Leute sagen oft: "Die Zeit vergeht wie im Flug", aber die Wahrheit ist, dass wir eine lange Geschichte mit Freunden, Bandkollegen und anderen Musikern aufgebaut haben, die Blut, Schweiß und unzählige Kämpfe geteilt haben, um diese Band aufzubauen. Das ist eine unbestreitbare Tatsache und mein Stolz. Jede Note, die wir spielen, wird zur Harmonie, und diese Harmonie wird zur Musik. Diese Musik gemeinsam mit Kameraden zu spielen, das macht eine Band aus. Und die Musik, die eine Band macht, kann eine neue Kultur hervorbringen. Unser neues Album 'The Weight of Sound' ist ein Spiegelbild dieser Lebensweise."
Das Gefühl von Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit spiegelt sich auf dem Album auch in den verschiedenen Beiträgen wider, an denen die Band mitgearbeitet hat - vom Eröffnungstrack "Everback" feat. David Simonich von Signs of The Swarm bis hin zum düsteren, aber verführerischen "Dystopia", bei dem Jesse Leach von Killswitch Engage mitwirkt. Mit "BlüdGod" (feat. Taylor Barber), das ursprünglich im Mai 2024 veröffentlicht wurde, spiegelt das Album eine ziemlich lange Reise und einen langen Entstehungsprozess wider, der das Warten für Fans und neue Hörer gleichermaßen wert war. Gemischt und gemastert von Jeff Dune (Knocked Loose, Make Them Suffer, Currents), enthält "The Weight of Sounds" alle Elemente der Härte und bleibt dabei den rohen Emotionen, die die Band in ihren Texten ausdrückt, treu. Mit insgesamt 11 Tracks wird "The Weight of Sound" von Crystal Lake sicherlich schwer sein - musikalisch und emotional.
"Bitte gehen Sie weiter, bitte bleiben Sie hier nicht stehen!" - dieser Satz könnte das Motto des neuen Albums von Urlaub in Polen sein. Auch nach über 20 Jahren bleibt das Duo seinem Prinzip treu: Musik als Reise, als temporäre Erfahrung im Strom der Eindrücke. Nach dem gefeierten Comeback All (2020) knüpft Objects, Beings and Parrots an den krautrockigen Motorik-Sound an, erweitert ihn aber um eklektische Ausflüge in Noiserock, Retrofuturismus, Akustikpop und experimentelle Klangkunst. Multiinstrumentalist Georg Brenner und Schlagzeuger Jan Philipp Janzen (u.a. Von Spar, Köln) schaffen ein Album, das sich jeder klaren Genrezuordnung entzieht und gerade dadurch ein wohliges Gefühl von Mitgenommenwerden erzeugt. Aufgenommen im MARS-Studio in der Eifel, ist das Werk eine trippige Feier des Weitermachens - zwischen Bewegung und Innehalten, zwischen Waschmaschine und Waldhorn.
"Bitte gehen Sie weiter, bitte bleiben Sie hier nicht stehen!" - dieser Satz könnte das Motto des neuen Albums von Urlaub in Polen sein. Auch nach über 20 Jahren bleibt das Duo seinem Prinzip treu: Musik als Reise, als temporäre Erfahrung im Strom der Eindrücke. Nach dem gefeierten Comeback All (2020) knüpft Objects, Beings and Parrots an den krautrockigen Motorik-Sound an, erweitert ihn aber um eklektische Ausflüge in Noiserock, Retrofuturismus, Akustikpop und experimentelle Klangkunst. Multiinstrumentalist Georg Brenner und Schlagzeuger Jan Philipp Janzen (u.a. Von Spar, Köln) schaffen ein Album, das sich jeder klaren Genrezuordnung entzieht und gerade dadurch ein wohliges Gefühl von Mitgenommenwerden erzeugt. Aufgenommen im MARS-Studio in der Eifel, ist das Werk eine trippige Feier des Weitermachens - zwischen Bewegung und Innehalten, zwischen Waschmaschine und Waldhorn.
HiIDAS ist ein instrumentales Trio aus München, das sich im Doom Metal verortet, aber dessen Grenzen gerne überschreitet. Gegründet hat sich die Band im Frühjahr 2023, Flo Bätz (Gitarre), Christoph Mühlbauer (Drums) und Richard Noyn (Bass) haben allerdings schon in verschiedenen Bands zusammengespielt und machen somit schon jahrelang Musik zusammen. Dies zeigt sich darin, was für eine tighte Einheit sie sind und das erlebt man am besten auf einem ihrer Live- Konzerte. Die vermeintliche Lücke im Sound und Storytelling einer Instrumentalband verstehen Hidas durch ihr intelligentes Songwriting nicht nur zu schließen, sondern zu ihrer Stärke zu machen.
Unveröffentlichter 1980er Psychedelic-Funk-Rock aus Boston, inspiriert von Funkadelic, Sly Stone und James Brown. Hinter Black Axess steht Gitarrist/Sänger/Songwriter Sherman Williams, der mit der Band Total Eclipse die US-Ostküste tourte und später Black Axess gründete, um sein virtuoses Gitarrenspiel auszuleben. Aus den ersten Sessions wurde 1987 die 7"-Single Tonite" veröffentlicht, das Album "The Golden Seal" wanderte aber in die Archive und geriet in Vergessenheit - bis es heute, knapp 40 Jahre später, dank der Arbeit des schottischen Kultlabels Athens Of The North endlich das Licht der Welt erblickt.
Alan Vegas selbstbetiteltes Solo-Debütalbum, das ursprünglich 1980 rausgekommen ist, eröffnete ein neues Kapitel für eine der einflussreichsten und kompromisslosesten Stimmen New Yorks. Vega stürzte sich voll und ganz auf die Wurzeln seines persönlichen Sounds, inspiriert von Blues, Rockabilly und seiner großen Liebe zu Elvis Presley. Ohne die konfrontative Elektronik von Suicide, aber mit Vegas Außenseiter-Energie und Stimme, filtert das Album den frühen Rock 'n' Roll durch einen Art-Punk-Filter und ist ein echtes Kult-Meisterwerk. Minimalistisch, eindringlich und zutiefst persönlich hat es sich einen einzigartigen Platz im Underground-Kanon erobert. Die limitierte Deluxe-Doppel-LP-Edition kombiniert das neu remasterte Originalalbum auf der zweiten Platte mit bisher unveröffentlichten frühen Demos und bietet einen seltenen Einblick in den kreativen Entstehungsprozess dieses Kultklassikers sowie exklusives alternatives Artwork. "Alan Vega (Deluxe Remastered Edition)" ist ein Begleitwerk, das neues Licht auf Vegas Schaffensprozess und Vision während dieser entscheidenden Ära wirft und es zu einem Muss für Sammler und langjährige Fans macht.
"Collision Drive" ist Alan Vegas zweites Solo-Studioalbum, das ursprünglich 1981 rausgekommen ist. Während sein Debütalbum den Grundstein für eine rohe, minimalistische Interpretation von Rockabilly und Blues gelegt hat, erweitert Collision Drive" die Palette mit einer raueren, vielschichtigen und ungefilterten Energie. Hier greifen Vegas Texte universelle Themen auf, die in seiner Faszination für das Straßenleben, Science-Fiction, Politik, Comics, Liebe und die Geheimnisse des Universums verwurzelt sind. Es ist ein Album, das vor Gefühl und Rebellion pulsiert und das gesamte Spektrum menschlicher Erfahrungen sowie Vegas sich weiterentwickelnde Vision zeigt. Alan erfand sich immer wieder neu, schuf und verfeinerte seine Meisterschaft der Variation und behielt dabei seine eigene unvergleichliche und unverwechselbare Ästhetik bei. Klanglich ist dieses Album dynamischer als sein erstes. Collision Drive" verzichtete auf Drum Machines zugunsten eines Live-Drummers und holte eine Hardrock-Band als Begleitung hinzu, wodurch es eine andere Sichtweise auf Vegas künstlerische Vision bot. Der schmerzhafte Punk-Rockabilly von Magdalena 82" entfaltet sich mit einer hypnotischen Mischung aus Gitarren-Slides und frenetischer Energie, während Vegas Cover von Be Bop A Lula" Gene Vincents Klassiker in ein aggressiv aufgeladenes, manisches Heulen verwandelt. Andere Tracks wie der treibende kosmische Rock 'n' Roll Raver" dringen in Psychobilly-Gefilde vor. Vega war unerbittlich innovativ und beschritt ständig neue Wege. Hier werden wir Zeugen seines vollständigen Aufstiegs in seine eigene Mythologie: teils Rockabilly-Outlaw, teils kosmischer Prediger, teils visionärer Außenseiter. Collision Drive" ist breiter angelegt als sein Debüt, aber genauso kompromisslos und eine mutige und persönliche Erkundung von Klang und Identität. Roh, elektrisierend und bahnbrechend bleibt es ein Kult-Meilenstein des Outsider-Rock und ein Prüfstein für die Entwicklung des Art-Punk und des experimentellen Pop von einer der furchtlosesten Ikonen New Yorks. Collision Drive" wurde von Josh Bonati anhand der Originalbänder neu gemastert und erscheint nun in einer ehrfürchtigen Neuauflage bei Sacred Bones.
"Collision Drive" ist Alan Vegas zweites Solo-Studioalbum, das ursprünglich 1981 rausgekommen ist. Während sein Debütalbum den Grundstein für eine rohe, minimalistische Interpretation von Rockabilly und Blues gelegt hat, erweitert Collision Drive" die Palette mit einer raueren, vielschichtigen und ungefilterten Energie. Hier greifen Vegas Texte universelle Themen auf, die in seiner Faszination für das Straßenleben, Science-Fiction, Politik, Comics, Liebe und die Geheimnisse des Universums verwurzelt sind. Es ist ein Album, das vor Gefühl und Rebellion pulsiert und das gesamte Spektrum menschlicher Erfahrungen sowie Vegas sich weiterentwickelnde Vision zeigt. Alan erfand sich immer wieder neu, schuf und verfeinerte seine Meisterschaft der Variation und behielt dabei seine eigene unvergleichliche und unverwechselbare Ästhetik bei. Klanglich ist dieses Album dynamischer als sein erstes. Collision Drive" verzichtete auf Drum Machines zugunsten eines Live-Drummers und holte eine Hardrock-Band als Begleitung hinzu, wodurch es eine andere Sichtweise auf Vegas künstlerische Vision bot. Der schmerzhafte Punk-Rockabilly von Magdalena 82" entfaltet sich mit einer hypnotischen Mischung aus Gitarren-Slides und frenetischer Energie, während Vegas Cover von Be Bop A Lula" Gene Vincents Klassiker in ein aggressiv aufgeladenes, manisches Heulen verwandelt. Andere Tracks wie der treibende kosmische Rock 'n' Roll Raver" dringen in Psychobilly-Gefilde vor. Vega war unerbittlich innovativ und beschritt ständig neue Wege. Hier werden wir Zeugen seines vollständigen Aufstiegs in seine eigene Mythologie: teils Rockabilly-Outlaw, teils kosmischer Prediger, teils visionärer Außenseiter. Collision Drive" ist breiter angelegt als sein Debüt, aber genauso kompromisslos und eine mutige und persönliche Erkundung von Klang und Identität. Roh, elektrisierend und bahnbrechend bleibt es ein Kult-Meilenstein des Outsider-Rock und ein Prüfstein für die Entwicklung des Art-Punk und des experimentellen Pop von einer der furchtlosesten Ikonen New Yorks. Collision Drive" wurde von Josh Bonati anhand der Originalbänder neu gemastert und erscheint nun in einer ehrfürchtigen Neuauflage bei Sacred Bones.
“Free For All” gilt vielen Kritikern als das beste Album, das Art Blakey mit seinen Jazz Messengers in der
legendären Sextett-Besetzung aufgenommen hat. Die Band spielte bereits seit 1961 in dieser Formation
zusammen, war aber für Blue Note über zwei Jahre lang nicht mehr im Studio gewesen. Die Musik des im
Februar 1964 entstandenen Albums (das ursprünglich den Titel “Free Fall” erhalten sollte) ist deutlich von
der Bürgerrechtsbewegung jener Zeit geprägt und strotzt nur so vor Energie.
Holen Sie sich den Original-Soundtrack zu „Avatar: Fire and Ash“ auf Vinyl mit nach Hause, darunter
die Filmmusik von Simon Franglen sowie „Dream As One“ von Miley Cyrus. Mit „Avatar: Fire and Ash“
entführt James Cameron das Publikum zurück nach Pandora in ein neues, fesselndes Abenteuer mit dem
Marine Jake Sully (Sam Worthington), der zum Anführer der Na’vi wurde, der Na’vi-Kriegerin Neytiri (Zoe
Saldaña) und der Familie Sully.
Der Soundtrack zu AVATAR: Fire & Ash ist ab dem 23. Januar 2026 auf Vinyl erhältlich
Diese limitierte 7"-Single erscheint in Tandem mit ,I Will Swim to You: A Tribute to Jason Molina" und enthält MJ Lendermans Beitrag zur Compilation (ein Cover von Songs: Ohia's ,Just Be Simple") und eine Rarität aus den Jason Molina Archives. Diese Demoversion von ,The Last Three Human Words" dauert knapp über 5 Minuten, fängt aber exemplarisch die Intimität von Jasons ganzem Werk perfekt ein. MJ Lendermans Cover von ,Just Be Simple" verleiht dem Song eine neue Dringlichkeit, indem es seine twangigen Bekenntnisse mit der Energie der gesamten Band verbindet. Sein unverkennbarer North-Carolina-Akzent vibriert vor poetischer Überzeugung und interpretiert Molinas Original mit Ehrfurcht und Entschlossenheit neu. Das Cover spielt mit der emotionalen Tiefe beider Künstler und gibt den Ton für ein Projekt an, das auf Tribut und Transformation basiert.
Fantastisches Album mit 12 Liedern der Begena-Musiker Tafese Tesfaye, Admassu Fikre, Seyoum Mengistu und Alemu Aga. ""Die Begena ist eines jener seltenen Musikinstrumente, das seit über 5800 Jahren existiert. Faszinierend an ihr ist nicht nur ihr Alter, sondern auch die Tatsache, dass sich ihre Herstellung und ihr Verwendungszweck über all die Jahre hinweg nicht verändert haben. ... Während des Derg-Regimes, nach dem Sturz von Kaiser Haile Selassie, wurde sie nicht mehr als wichtig erachtet. ... Aber besonders in den letzten 15-16 Jahren hat es eine Renaissance erlebt. Es gibt viele, meist junge Begena-Spieler, von denen ich über 500 Schüler unterrichtet habe. Es gibt auch Begena-Bauer, die das Instrument für neue Schüler bauen. Das Interessante an diesem Instrument ist, dass die Musik, der Klang, der aus diesem Instrument kommt, die besondere Kraft hat, Menschen zur Konzentration, zur Ruhe und zum Nachdenken zu bewegen. Das ist eine besondere Qualität. Man muss kein Äthiopier sein, jeder kann es hören, es wird ihn automatisch zur Ruhe und Konzentration anregen."" – Alemu Aga (aus einem Interview mit Pit Budde für den WDR, Köln, 2008)
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Re-issued! 1993 nahmen PROPAGANDHI ihr erstes Album "How to Clean Everything" auf und veröffentlichten es über das damals noch junge Label Fat Wreck Chords. Es versteht sich von selbst, dass das Album nicht nur das Label bekannt machte, sondern vor allem PROPAGANDHI als eine der großen Kräfte in der Punkszene etablierte. "How To Clean Everything" war ein Start nach Maß und lehnte sich noch eher an die Skate-Punk-Tradition an als die folgenden Werke der Band. Trotzdem voller aggressiver Metal/HC-Riffs und jungenhafter, bissiger Texte über Menschenrechte, Gleichberechtigung und radikale linke Politik. Sänger/Gitarrist Chris Hannah erklärt seine Gründefür die Neuauflage (mit einem Hauch seines geliebten sarkastischen Humors): ,Vielleicht liegt es an den Badesalzen, aber ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass es wertvoll ist, etwas zu haben, das einen bis zum Tod verfolgt. Ich präsentiere euch "How To Clean Everything". Die 2026 Neuauflage enthält wie die 20th Anniversary Edition das komplette Originalalbum plus die drei Outtakes, die Fat Mike für Fat Wreck seinerzeit für die Vinylveröffentlichung rausgenommen hatte. Natürlich wurde das Album auch von den originalen Analogbändern remastert. Schwarzes und farbiges Vinyl wieder erhältlich.
[p] SEEMED FUNNY THE FIRST TIME [BONUS TRACK]
[q] NOT TO BE GENDER SPECIFIC, OF COURSE [BONUS TRACK]
Jeder, der mit dem zähneknirschenden, blutigen Punk-Knurren von Kid Kapichi vertraut ist, kennt ihre „Fearless Nature“, daher sollte es auf den ersten Blick keine Überraschung sein, dass das vierte Album der Band aus Hastings diesen Titel trägt. Der erste veröffentlichte Track, „Stainless Steel“, wird von Frontmann Jack Wilson als Brücke zwischen dem alten und dem neuen Kid Kapichi beschrieben. Mit seiner tödlichen, straffen und kraftvollen Effizienz trägt er zwar eindeutig die Handschrift des klassischen Sounds der Band, aber die Reife seiner Sichtweise und der Mut in seiner Verletzlichkeit sind etwas Neues. Das hört man auf dem gesamten Album „Fearless Nature“, das von Momenten der Selbstzweifel durchzogen ist und von einer Band stammt, die nach Jahren an vorderster Front mutig genug geworden ist, die Einschusslöcher in ihrer Rüstung zu zeigen. „Fearless Nature“ ist auch im wahrsten Sinne des Wortes eine Brücke zu einem neuen Kid Kapichi.
Im Mai 2025 gaben Gitarrist Ben Beetham und Schlagzeuger George Macdonald bekannt, dass sie die Band verlassen würden – eine Entscheidung, die sie bereits etwa sechs Monate zuvor intern getroffen hatten. Die Entscheidung fiel einvernehmlich, und „Fearless Nature“ steht an der Schnittstelle zwischen zwei Generationen: Die Songs wurden mit der alten Besetzung geschrieben, aufgenommen und produziert (Co-Produktion: Beetham und Mike Horner), werden nun aber mit der neuen Besetzung auf Tournee gehen. Gitarrist Lee Martin und Schlagzeuger Miles Gill sind beide langjährige Freunde von Wilson und Bassist Eddie Lewis und Veteranen unzähliger hart spielender Bands auf der Live-Szene im Süden Englands.
Die politische Botschaft der Band mag unverändert geblieben sein, aber mit „Fearless Nature”, das ihr Repertoire erweitert, hat sie nun Gesellschaft bekommen. Ihre Entscheidung, emotionale Komplexität in ihre lyrische Perspektive einfließen zu lassen, ist ein großer Schritt nach vorne, und die Vorteile liegen auf der Hand, aus denen alle Kraft schöpfen können.
Für Fans von: Fontaines DC / Gorillaz / Blur / Yard Act / Soft Play / Demob Happy / Queens of The Stone Age
Jeder, der mit dem zähneknirschenden, blutigen Punk-Knurren von Kid Kapichi vertraut ist, kennt ihre „Fearless Nature“, daher sollte es auf den ersten Blick keine Überraschung sein, dass das vierte Album der Band aus Hastings diesen Titel trägt. Der erste veröffentlichte Track, „Stainless Steel“, wird von Frontmann Jack Wilson als Brücke zwischen dem alten und dem neuen Kid Kapichi beschrieben. Mit seiner tödlichen, straffen und kraftvollen Effizienz trägt er zwar eindeutig die Handschrift des klassischen Sounds der Band, aber die Reife seiner Sichtweise und der Mut in seiner Verletzlichkeit sind etwas Neues. Das hört man auf dem gesamten Album „Fearless Nature“, das von Momenten der Selbstzweifel durchzogen ist und von einer Band stammt, die nach Jahren an vorderster Front mutig genug geworden ist, die Einschusslöcher in ihrer Rüstung zu zeigen. „Fearless Nature“ ist auch im wahrsten Sinne des Wortes eine Brücke zu einem neuen Kid Kapichi.
Im Mai 2025 gaben Gitarrist Ben Beetham und Schlagzeuger George Macdonald bekannt, dass sie die Band verlassen würden – eine Entscheidung, die sie bereits etwa sechs Monate zuvor intern getroffen hatten. Die Entscheidung fiel einvernehmlich, und „Fearless Nature“ steht an der Schnittstelle zwischen zwei Generationen: Die Songs wurden mit der alten Besetzung geschrieben, aufgenommen und produziert (Co-Produktion: Beetham und Mike Horner), werden nun aber mit der neuen Besetzung auf Tournee gehen. Gitarrist Lee Martin und Schlagzeuger Miles Gill sind beide langjährige Freunde von Wilson und Bassist Eddie Lewis und Veteranen unzähliger hart spielender Bands auf der Live-Szene im Süden Englands.
Die politische Botschaft der Band mag unverändert geblieben sein, aber mit „Fearless Nature”, das ihr Repertoire erweitert, hat sie nun Gesellschaft bekommen. Ihre Entscheidung, emotionale Komplexität in ihre lyrische Perspektive einfließen zu lassen, ist ein großer Schritt nach vorne, und die Vorteile liegen auf der Hand, aus denen alle Kraft schöpfen können.
Für Fans von: Fontaines DC / Gorillaz / Blur / Yard Act / Soft Play / Demob Happy / Queens of The Stone Age
„Deadline Season“ ist das Debütalbum von Lucy Liebe. Einigen könnte sie bereits als Gründungsmitglied von Bokoya sowie durch Konzerte mit douniah und Gianni Brezzo bekannt sein. Lucy ist Multiinstrumentalistin: Sie spielt Schlagzeug, Keys, Flöte, Trompete, Gitarre und Bass – und singt. Unterstützung erhält Lucy zudem von Sänger*innen AKA Kelzz, Coco Elane, garrrog, Giaa, Laíz und Rosa Landers sowie Trompeter Pachakuti.
Das Album entstand nach Lucys Umzug von Köln nach Berlin. „Ich war neu in der Stadt und wusste, dass ich nicht einfach weitermachen wollte wie zuvor", erinnert sie sich. „Also wurde ich sehr aktiv: habe Leute angeschrieben, Ordner mit Beats verschickt, Kontakte geknüpft. Parallel bewarb ich mich bei verschiedenen queeren Organisationen auf Forschungsstellen – ohne Erfolg. Was aber klappte, war eine Albumförderung. Und ich hatte ohnehin schon viel Material in Arbeit. Die meisten Songs sind während Sessions von Grund auf entstanden, mit Gästen, mit denen ich mich einfach treffen und gemeinsam etwas Neues schaffen wollte."
Musikalisch bewegt sich Deadline Season in viele Richtungen, bleibt dabei aber immer punktgenau und zu 100 Prozent Lucy Liebe. „Ich nenne es gerne Alternative R&B – vielleicht die 2025er-Version von Neo-Soul? Meine Jazz-Einflüsse sind auf jeden Fall noch da."
A1: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Bach Partita Variation (After Violin Partita No. 3 in E Major, BWV 100: I. Preludio)
A2: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Ertönt uns durch dein Güte Variation (After Jesus nahm zu sich die Zwölfe, BWV 22, No. 5: Ertöt uns durch dein Güte)
A3: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Ave Maria Variation (After The Well-Tempered Clavier I: Prelude and Fugue No. 1 in C Major, BWV 846: I. Prelude)
A4: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Minuet in G Major Variation (After Notebook for Anna Magdalena Bach, BWV Anh.116, No. 7: Menuet in G Major)
A5: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Concerto in A Minor Variation (After Violin Concerto No. 1 in A Minor, BWV 1041: II. Andante)
A6: Eldbjørg Hemsing & Martynas & Norwegian String Qui Melancholy Variation (After Concerto for Violin & Oboe in C Minor, BWV 1060R: III. Allegro)
A7: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Herz und Mund und Tat und Leben Variation (After Herz und Mund und Tat und Leben, BWV 147: VI. Wohl mir, daß ich Jesum habe)
A8: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet Air Variation (After Orchestral Suite No. 3, BWV 1068: II. Air)
A9: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Bach Brandenburg Concerto Revisited (After Brandenburg Concerto No.1 in F Major, BWV 1046: I. Allegro)
B1: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Ich steh an deiner Krippen hier, BWV 469 (Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Jan-Peter Klöpfel) 2:30
COLORS OF BACH: Violinistin Eldbjørg Hemsing lässt die Musik von Bach in völlig neuen Klangfarben leuchten Auf ihrem neuen Album COLORS OF BACH lässt Violinistin Eldbjørg Hemsing die ausdrucksstarke Musik von Johann Sebastian Bachs in völlig neuen Arrangements erklingen und eröffnet zeitgenössische Perspektiven auf sein Werk.Vielschichtig, fein nuanciert und mit ungezügelter Spielfreude, schöpft das Album seine Inspiration aus der strukturellen Raffinesse und der expressiven Schönheit von zwanzig ausgewählten Werken. Die renommierten Arrangeure Tim Allhoff, Jan-Peter Klöpfel und Jarkko Riihimäki rücken bekannte Meisterwerke durch buchstäblich neue "Farben", die in Bachs Musik eingeführt werden - durch Klang, Harmonie und Emotion - in neues Licht.Im Zentrum des Projekts steht eine gemeinsame künstlerische Philosophie: Bachs Musik zu erweitern, neu zu denken und zu formen - ohne sie zu verfälschen. Die Arrangeure schöpfen ihre Inspiration aus der positiven und universellen Kraft seiner Themen und Harmonien und bewahren dabei die innere Zuversicht, die Bachs Werk so einzigartig macht.Von der verspielten Brillanz der Partita Variation bis zur tief berührenden Neuinterpretation von Bachs Brandenburgischem Konzert - ikonische Melodien erhalten neue Vitalität, eröffnen emotionale Dimensionen, bewahren aber zugleich größten Respekt vor den originalen Meisterwerken. Die dichte, melodische Gestaltung des Orgelpräludiums in C-Dur geht nahtlos in eine virtuose Fassung für Solovioline und Streichorchester über und schafft ein fesselndes Hörerlebnis. Air nimmt die Eleganz eines italienischen Konzerts an, während das geliebte Erbarme Dich aus der Matthäuspassion als intime instrumentale Ballade neu erstrahlt. Gemeinsam zeigen diese kreativen Arrangements die Wandlungsfähigkeit und Zeitlosigkeit von Bachs Musik - und entfalten ein eindrucksvolles Kaleidoskop musikalischer Farben."Bach ist so ein genialer Komponist", reflektiert Eldbjørg Hemsing, "dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt, seine Formen und Strukturen zu betrachten. Jede Melodie, die er geschrieben hat, vereint auf faszinierende Weise technische Präzision und tiefes Gefühl - und genau darin liegt die unerschöpfliche Vielfalt seiner Musik." COLORS OF BACH ist eine Hommage an diese zeitlose Musikalität - eine Einladung an die Hörerinnen und Hörer, Bachs Werke auf spielerische Weise neu zu entdecken. Im Herzen des Albums stehen Freude, Hoffnung und ein Sinn für Leichtigkeit. "Wir wollten dem Publikum die Möglichkeit geben, sich mit diesen bedeutenden Werken der Musikgeschichte neu zu verbinden", sagt Eldbjørg. "Und vielleicht dabei auch ihre ganz persönliche Interpretation zu entdecken."Eines der emotionalsten Arrangements des Albums ist Air. Das Stück, das oft mit Abschied und Trauer in Verbindung gebracht wird, hat für Eldbjørg eine tief persönliche Bedeutung: "Dieses Werk ist eines der wichtigsten, die ich je gespielt habe", erzählt sie. "Es wurde bei der Beerdigung meines Vaters aufgeführt, und ich habe es lange mit dem Schmerz des Verlustes verbunden. Aber so wollte ich ihn nicht in Erinnerung behalten. Musik hat die Kraft, unsere Emotionen zu lenken - und indem ich diesem Stück eine neue Perspektive gebe, kann ich selbst entscheiden, wie ich mich damit verbinden möchte. Genau das ist der Geist dieses Albums."COLORS OF BACH bildet eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Mit seinen überraschenden Momenten, facettenreichen Klangbildern und tief empfundenen Arrangements lädt das Album sowohl neue als auch erfahrene Hörerinnen und Hörer ein, die unendlichen Farben in Bachs Musik neu zu entdecken.
[a] a1 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Bach Partita Variation (After Violin Partita No. 3 in E Major, BWV 100: I. Preludio) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Tim Allhoff] 2:18
[b] a2 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Ertönt uns durch dein Güte Variation (After Jesus nahm zu sich die Zwölfe, BWV 22, No. 5: Ertöt uns durch dein Güte) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Jan-Peter Klöpfel] 2:58
[c] a3 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Ave Maria Variation (After The Well-Tempered Clavier I: Prelude and Fugue No. 1 in C Major, BWV 846: I. Prelude) [Arr. for Violin, String Quintet and Piano by Tim Allhoff] 2:08
[d] a4 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Minuet in G Major Variation (After Notebook for Anna Magdalena Bach, BWV Anh.116, No. 7: Menuet in G Major) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Jan-Peter Klöpfel] 2:12
[e] a5 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Concerto in A Minor Variation (After Violin Concerto No. 1 in A Minor, BWV 1041: II. Andante) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Jan-Peter Klöpfel] 2:30
[f] a6 Eldbjørg Hemsing & Martynas & Norwegian String Qui Melancholy Variation (After Concerto for Violin & Oboe in C Minor, BWV 1060R: III. Allegro) [Arr. for Violin, Accordion, String Quintet & Piano by Jan-Peter Klöpfel] 3:11
[g] a7 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Herz und Mund und Tat und Leben Variation (After Herz und Mund und Tat und Leben, BWV 147: VI. Wohl mir, daß ich Jesum habe) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Jan-Peter Klöpfel] 2:42
[h] a8 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet Air Variation (After Orchestral Suite No. 3, BWV 1068: II. Air) [Arr. for Violin & String Quintet by Tim Allhoff] 2:37
[i] a9 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Bach Brandenburg Concerto Revisited (After Brandenburg Concerto No.1 in F Major, BWV 1046: I. Allegro) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Jarkko Riihimäki] 2:11
[k] b2 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Aria Goldberg Variation (After Goldberg Variations, BVW 988: Aria) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Tim Allhoff] 1:48
[l] b3 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Prelude in C Major Variation (After Prelude and Fugue in C Major, BWV 553: I. Prelude) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Tim Allhoff] 1:57
[m] b4 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Es ist gewisslich an der Zeit Variation (After Nun freut euch, lieben Christen gmein, BWV 734) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Jarkko Riihimäki] 1:27
[n] b5 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet Invention in F Major Variation (After Invention in F Major, BWV 779) [Arr. for Violin & String Quintet by Jan-Peter Klöpfel] 1:57
[o] b6 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet Organ Sonata Variation (After Organ Sonata No. 4 in E Minor, BWV 528: II. Andante) [Arr. for Violin & String Quintet by Tim Allhoff] 2:42
[p] b7 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet Befiehl du deine Wege Variation (After Matthäuspassion, BWV 244, No. 53: Befiehl du deine Wege) [Arr. for Violin & String Quintet by Tim Allhoff] 1:33
[q] b8 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Erbarme dich, mein Gott Variation (After Matthäuspassion, BWV 244, No. 47: Erbarme dich, mein Gott) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Tim Allhoff] 2:08
[r] b9 Eldbjørg Hemsing & Louisa Tuck & Tim Allhoff Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ Variation (After Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ, BWV 639) [Arr. for Violin, Cello & Piano by Tim Allhoff] 2:39
[s] b10 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet Concerto in D Minor Variation (After Concerto in D Minor, BWV 974: III. Presto) [Arr. for Violin & String Quintet by Jan-Peter Klöpfel] 2:06
[t] b11 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet Choral Aria Variation (After Widerstehe doch der Sünde, BWV 54: I. Aria) [Arr. for Violin & String Quintet by Tim Allhoff] 3:37
Sassy 009 ist das wandelbare Projekt der in Oslo ansässigen Produzentin, Songwriterin und Sängerin Sunniva Lindgård. Dreamer+ ist ein Album, das Lindgård seit Jahren in Gedanken mit sich trägt: ein konzeptgetriebenes Werk, zusammengesetzt aus fast vier Jahren Studioarbeit – und ein ambitionierter Versuch, die volle Kontrolle über ihre Kunst auszuüben.
Gelenkt von frisch verzerrten Vocals und Elementen aus Grunge, Shoegaze, 90er-Beatronica und schimmerndem Hyperpop ist das Album zugleich ein Protokoll der Selbstentdeckung und Selbstaufgabe, durchzogen von Gastbeiträgen von Blood Orange, BEA1991 und Yunè Pinku.
Dreamer+ ist im Kern ein fiktionales Werk, ein düsteres Märchen, in dem Träume und Emotionen durch eine Landschaft von Gestaltwandlerfiguren, dunklen Kräften und moralischen Verantwortungen verarbeitet werden. Auf eine Mission in eine verlassene Stadt geschickt, wird Lindgård zur eigenen Hauptfigur, hineingestoßen in eine „magische, aber verzerrte traumähnliche Welt“ nach einer fatalen Begegnung: „Ihre Liebe zu Jakov ist absurd eng mit seinem Sterben verwoben; kein Weg könnte sie davon fortführen."
"Control" dokumentiert eine Phase, in der Conrad Schnitzler neue elektronische Technologien testete - inspiriert durch seine Verbindung zu Peter Baumann (Tangerine Dream). Das Album wirkt wie eine Kompilation verschiedener musikalischer Ansätze: Von klassischen Schnitzler-Stücken mit perlenden Klangkaskaden bis zu überraschenden Momenten, in denen er traditionelle Harmonik streift. Die Stücke sind kurz, skizzenhaft, aber präzise - ein akustisches Tagebuch seiner künstlerischen Rastlosigkeit. Die Original-LP von 1981 verzichtete auf Kennrillen, die Tracks fließen ineinander. Auch hier bleibt Schnitzler seinem Prinzip treu: Musik als Bewegung, als Momentaufnahme, als Experiment. "Control" ist eine starke Dosis seines kreativen Elixiers - und ein weiterer Schritt auf dem Weg zum "gesamten Schnitzler".
Die Jimi Barbiani Band ist das aktuelle Projekt des italienischen Blues-Rock-Slide-Gitarristen Jimi Barbiani, der zu den besten seines Fachs in Europa zählt. Sein Stil ist geprägt von den Einflüssen Jimi Hendrix", Joe Bonamassa, Jeff Beck, Free und Gov"t Mule. Die einzigartige Soundmischung der Band entsteht in der Wechselwirkung der unterschiedlichen Persönlichkeiten ihrer Mitglieder. Eine treibende Rhythmus-Sektion legt den Teppich für das fulminante und beeindruckende Gitarrenspiel des Maestros. Die drei Alben der Band ("Back On The Tracks", "Blue Side" und "Boogie Down The Road - Live!") verkauften sich nicht nur in seiner Heimat sehr gut, sondern fanden auch in den USA ihre Liebhaber. Videos von Jimi Barbiani erreichen mitunter Klickzahlen von über 500.000 Views. Bevor es im Winter/Frühjahr 2026 wieder auf Tournee durch Europa geht - es stehen auch einige Festivals an - erscheint mit "Still In Love" der neue Longplayer auf CD, Vinyl und natürlich digital. Kernstück des Albums ist die fast achtminütige Version von Prince" "Purple Rain". Hier zieht Barbiani alle Register - das Genie aus Minnesota hätte seine Freude daran gehabt. Der JBB beherrscht aber auch durchaus leisere und sanftere Töne, wie der verträumte akustische Instrumentaltrack "Little Martha" zeigt. Das anfänglich leicht schleppende "Spend Me Your Light" hingegen versprüht reichlich Southern-Feeling, während bei "We Must Dream" dem Boogie gehuldigt wird - irgendwo zwischen Canned Heat und ZZ Top. Wer auf bodenständigen, eingängigen Bluesrock steht, ist hier richtig.
Oracle, 1993 aufgenommen und ursprünglich 1994 veröffentlicht, dokumentiert das erste Duo-Aufeinandertreffen
zweier ECM-Legenden: des Kontrabassisten Gary Peacock und Ralph Towner an klassischer und zwölfsaitiger Gitarre (eine weitere Session folgte 1998 mit A Closer View). Wie das Magazin Gramophone damals
feststellte, erzeugen Peacock und Towner auf dem Album eine „intellektuelle Intensität“, die „verführerisch
schön anzuhören“ sei. Bei der Auseinandersetzung mit den eigenen Stücken entfaltet das Duo ein nachdenkliches Zusammenspiel, das komponiertes Material und abenteuerliche Improvisation nahtlos verbindet
und so eindrucksvolle kammermusikalische Dialoge schafft, die die besonderen Klangqualitäten ihrer Saiteninstrumente hervorheben. Das Album wurde von Manfred Eicher produziert. Nun erstmalig auf Vinyl im
Rahmen der Luminessence-Serie von ECM veröffentlicht, erscheint Oracle im Tip-On-Gatefold-Cover mit
Fotos der Aufnahmesession.
Das zauberhafte, nachdenkliche „Oracle“ vermittelt die Vertrautheit und Empathie von Partnern, die seit
Jahren zusammenarbeiten – Leichtigkeit, Feinheit und Sensibilität durchdringen die Session. „Oracle“
besticht mit Wärme und Melodik. – Downbeat, 1994
Auf dem vierten Album von Chrystia Cabral als SPELLLING verwandelt die Künstlerin aus der Bay Area ihr gefeiertes Avant-Pop-Projekt in einen Spiegel. Cabrals Texte auf „Portrait of My Heart“ befassen sich mit Liebe, Intimität, Angst und Entfremdung und tauschen den allegorischen Ansatz vieler ihrer früheren Werke gegen einen Blick in ihr menschliches Herz. Die thematische Unverblümtheit des Albums spiegelt sich in den Arrangements wider und macht es zum bisher schärfsten und direktesten SPELLLING-Album. Vom düsteren Minimalismus ihrer frühesten Musik über den üppig orchestrierten Prog-Pop von „The Turning Wheel“ aus dem Jahr 2021 bis hin zu diesem neuen energiegeladenen Ausdruck ihres kreativen Geistes hat Cabral immer wieder bewiesen, dass SPELLLING alles sein kann, was sie braucht. Der Titeltrack mit seinem treibenden Drum-Groove und dem hymnischen Refrain von „I don't belong here“ ist die stärkste Verkörperung der Hinwendung des Albums zu emotionaler Direktheit. Sobald sich die Hauptmelodie herauskristallisiert hatte, nutzte Cabral den Song als Werkzeug, um ihre Ängste als Performerin zu verarbeiten, und entschied sich für eine straffere, rockigere Komposition. Diese Transformation spiegelt die allgemeine Verlagerung des Albums in Richtung Energie und Unmittelbarkeit wider, die von der Kernband Wyatt Overson (Gitarre), Patrick Shelley (Schlagzeug) und Giulio Xavier Cetto (Bass) vorangetrieben wird, deren Zusammenarbeit neue Konturen des SPELLLING-Sounds offenbart. Cabral schreibt und demontiert immer noch alleine, aber die Präsentation der Songs für „Portrait of My Heart“ vor ihren Bandkollegen hat ihr geholfen, die späteren lebendigen, organischen Formen zu entdecken. Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit einem Produzententrio: Drew Vandenberg, der Tontechniker von „The Turning Wheel“, Rob Bisel, der mit SZA zusammenarbeitet, und Psymun, der Produzent von Yves Tumor. Wichtige Gastbeiträge prägen das Album zusätzlich. Chaz Bear (Toro y Moi) liefert SPELLLINGs erstes Duett auf „Mount Analogue“, Turnstile-Gitarrist Pat McCrory verwandelt Cabrals ursprüngliches Piano-Demo für „Alibi“ in die knackige, rifflastige Version, die auf dem Album zu hören ist, während Braxton Marcellous von Zulu „Drain“ seine schlammige Wucht verleiht. Diese Teile fügen sich nicht nur nahtlos in das Album ein, sie fühlen sich wie ein integraler Bestandteil seines Universums an. Letztendlich ist Portrait of My Heart jedoch niemandes Platte, sondern die von Cabral. Sie zieht furchtlos den Vorhang über Teile ihrer selbst zurück, die sie in SPELLLING noch nie gezeigt hat - ihre Gefühle als Außenseiterin, ihre übermäßig vorsichtige Art, die Art und Weise, wie sie sich rücksichtslos in intime Beziehungen stürzen kann, um sie dann genauso schnell wieder abzubrechen. „Es ist wie ein offenes Tagebuch all dieser Empfindungen“, sagt sie.
The vinyl LP at the heart of this éthiopiques 31 tracks 2 to 11 was one of the very last vinyl records ever released in Ethiopia. But above all it represents, we felt, the absolute masterpiece of the Ethiopian Groove – the Swan Song of Swinging Addis. The album leaves a clear idea for posterity of the level of sophistication and mastery that modern Ethiopian music had achieved, before being crushed under the Stalino-military heel of the Derg – as the bloody revolution that was unfolding came to be called.
Ethiopia1976.
The Revolution that broke out in February 1974 rolled on in a ruthless march. The whole of Ethiopian society was utterly stunned. The bouquets of flowers handed joyfully to the first tanks of the coup d'état were to wilt very rapidly. From September 1976 to February 1978, 18 months of Red Terror (the name given by the junta itself) spilled blood throughout the country. This fratricidal conflict took its heaviest toll among students and youth. The shift from feudalism to a cruel and primitive Stalinism left the country's citizens deeply traumatised, and snuffed out any pretence of activism, whatever the sector of society. This ice age was to last for seventeen long years.
ሙሉቀን፡መለሰ Mulukèn Mellèssè Muluqän Mälläsä
It was three tracks by Muluken that served as the opener for éthiopiques-1 more than 25 years ago. Seven more tracks appeared on éthiopiques-3 and 13, all accompanied by The Equators, which was soon to become the Dahlak Band.
The first track, Hédètch alu, also the very first piece that Muluken ever recorded, left audiences both unsettled and amazed. Reflecting the singer's extremely young age (he was just 17 at the time), this angelic voice mystified many, who thought they were in fact listening to a feminine voice. He was not yet 22 when he released his last vinyl record in 1976 with Kaifa Records (KF 39LP), one of the very last to be issued in Ethiopia, before the cassette tape became the dominant medium for music distribution – and before the new revolutionary regime put a stop to all independent musical life, via an unspeakable barrage of prohibitions and other persecutions.
Mulu qèn, literally, “A well filled day”. This tender maternal intention wasn't enough to ward off the cruelty of fate. His mother's premature death drove Muluken to leave his native Godjam, in northeast Ethiopia, to live with an uncle in Addis Ababa. Born Muluken Tamer, he took his uncle's last name – Mèllèssè.
The spelling Muluken appeared in his administrative records. Transcription of Amharic to the Latin alphabet, both in Ethiopia and for scholars, gives rise to controversies and quibbles that can never be neatly settled. French allows for a closer approximation of the original pronunciation, thanks to its battery of accent marks, confusing as they may be to anglophones.
Between rather accommodating administrative record-keepers and the various versions that pop up in interviews given by the artist, Muluken's year of birth oscillates between 1953 and 1955…
1954? One thing is certain: the artist's talent made itself known very early indeed, because he got his start in 1966-67, at the age of 13 or 14. Photos from the period attest to his extreme youth. It's a strange sort of initiation for a very young teenager to become a sensation in the heart of Addis's nightlife at the time, Woubé Bèrèha – the Wilds of Woubé. And what's more, in the club of the Queen of the Night, the Godjamé Assègèdètch Alamrèw herself, the very same that was portrayed by Sebhat Guèbrè-Egziabhér in his novel-memoir Les Nuits d’Addis Abeba2… The legendary female club owner who is remembered to this day by the capital's ageing boomers.
Muluken first tried his hand at the drums, before he grabbed the microphone. He emigrated briefly to the Zula Club, across the street from the old Addis Post Office, one of the ground-breaking bars of the burgeoning musical scene, before joining the Second Police Band in 1968, for around three years. He spent a few months with the short-lived Blue Nile Band founded by saxophonist Besrat Tammènè. As the musical scene grew increasingly successful, and pulled slowly but decisively away from its institutional ties, Muluken released his first 45rpm single in February 1972 (Amha Records AE 440). It was included in two LP Ethiopian Hit Parade compilation albums in September of the same year. All in all, Muluken released eight two-track 45s and the same number of original cassette tapes between February 1972 and 1984, the year that he departed for permanent exile in the USA. After converting to Pentecostalism in 1980, Muluken gradually abandoned all secular musical activity. In 1985, at the end of a concert in Philadelphia, he decided to quit concerts and recording for good. Mèlakè Gèbré, the historic bass player from the Walias band who was playing with him that night, recalls that everything appeared so irredeemably diabolical in Muluken's eyes, that it was to be the end of his contribution to Ethiopian Groove.
The end of the story, the beginning of a legend.
Dahlak Band, forgotten by History
Aside from his personal history and vocal talents, it must be remembered that Muluken Mèllèssè was one of the biggest names in the musical innovations that marked the end of the imperial period. These éthiopiques aim to convince those who are just discovering this hidden gem... As for Ethiopians themselves, they are to this day captivated by this singular and atypical figure in the Abyssinian pop landscape – even though he withdrew from public life some 40 years ago. Incorrigible devotees of poetic twists, of more or less hidden meanings, Ethiopians appreciate above all the care Muluken took in choosing his lyrics and the writers who penned them, such as Feqerte Haylou, Alemtsehay Wodajo and, here, Shewalul Mengistu (1944-1977). Love songs, written by women, a far cry from the conventional drivel that pleases sappy sentimentalists.
Muluken is equally acclaimed for his perfectionism when it came to music, the opposite of the overly casual approach that is all too common. He remained a faithful partner of musicians who came from a lineage that borrowed from several inventive and pioneering bands (Venus, Equators, Dahlak). Amongst them were certain artists who began their musical lives with Nersès Nalbandian at the Haile Sellassie Theatre and who come of age in around 1973 – at just the wrong time, you might say. Among them were the pillars Shimèlis Bèyènè (trumpet), Dawit Yifru (keyboards) and Tilayé Gèbrè (sax & flute). Most notably Tilayé Gèbrè, certainly one of the most important musicians, composers and arrangers of his generation, of the end of the imperial era, and of the early years of the Derg.
It was only in 1981 that a miraculous opportunity arose for Tilayé to escape the Stalinist paradise of the dictator Menguistou Haylè-Maryam. Once again it was Amha Eshèté (1946-2021) who provided a solution. The spirited and courageous producer, who had been in exile in Washington since 1975, succeeded, thanks to his incredible perseverence, in bringing the Walias Band to the USA. It was, in fact an extended Walias Band comprising ten musicians3, six of whom chose to slip away after a few concerts and the recording of an LP (The Best of Walias, WRS 100). Tilayé Gèbrè was one of these. He has been living in the USA ever since. There he joined the then-nascent Ethiopian diaspora, which lived largely unto itself, and was making only very modest headway in the American musical market. It seems unfair that Tilayé Gèbrè and the Dahlak Band were not able to benefit earlier from the public recognition that they do deserve.
A similar draining away of the top-rate talents would lead to the reorganization of the major groups of the “Derg Time”. The remaining artists spread themselves around between Ibex Band (renamed Roha Band), Ethio Star Band and a remodeled Walias Band. That spelled the end of the Dahlak Band.
With this record, produced by the essential Ali Abdella Kaifa a.k.a. Ali Tango, we can appreciate everything that the Derg not only destroyed, but also prevented from flourishing. This gem of Ethiopian-style afrobeat came out in 1976 (and, by way of a parenthesis, before the FESTAC 1977 in Lagos, which was attended by an impressive delegation of Ethiopian musicians — although Fela was already personna non grata in his own country). Despite everything that might distinguish this ethio-groove from Fela’s music – no colonial axe to grind, no question of political confrontation with the authorities, no claims to negritude or Africanism for the Ethiopian musicians, and less extrovertion! –, this LP fits beautifully into the saga of intense and electrified soul of the new “African” groove that Fela and Manu Dibango embodied so well from that point onwards.
In restoring this record to its place in the afrobeat epic, it can be seen that, if nothing else, the timeline bestows a legitimate pedigree and a historical primacy to works that had no international impact when they were originally released.
Warning! Masterpiece!
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Das Album ,Scrabbling At The Lock" von 1991 war in vielerlei Hinsicht ein Wendepunkt für The Ex. Es war ihre erste Zusammenarbeit mit dem New Yorker Improvisationskünstler Tom Cora, der fast 100 Konzerte mit der Band spielte. Außerdem erweiterte es ihr Spektrum erheblich und machte sie zu einer Kraft, die ihre Balance zwischen Kreativität und Intensität auf ein neues Level hob. Das Album war nicht nur ein kreativer Meilenstein, sondern brachte ihnen auch ein neues Publikum ein, da sie als eine der ersten ,Punk"-Bands den Sprung in die Welt der improvisierten Musik schafften und regelmäßig als Gäste bei Free-Music-Festivals in ganz Europa auftraten. Das Folgealbum ,And The Weathermen Shrug Their Shoulders" setzte 1993 diese Erfolgsserie mit einer weiteren Reihe herausragender Songs fort, die glühende Energie mit grenzenlosem Eklektizismus und selbstbewusster, improvisatorischer Freude verbinden. Kunstvoller Punk, orientalische und europäische Folk-Inspirationen, einfallsreiche und leidenschaftliche Texte und ein Händchen für Echtzeit-Kreationen verschmelzen nahtlos zu einem Cocktail, der hochbrennbar und gelegentlich bedrohlich, aber auch durchweg abenteuerlich und auffallend ansteckend ist. Zu diesem Zeitpunkt waren The Ex zu einer der beständigsten, herausforderndsten und zukunftsweisendsten Bands ihrer Generation geworden. Und jetzt ist ,And The Weathermen Shrug Their Shoulders" endlich wieder auf Vinyl erhältlich!
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Did You Enjoy Your Time Here...? ist das neue Studioalbum von PremRock, einem Künstler von Backwoodz Studioz(vielleicht am besten bekannt als die Hälfte von ShrapKnel; das ernüchternde Yin zu Curly Castros wildem Yang). DYEYTH knüpft da an, wo Prems nachdenkliches Backwoodz-Debütalbum ,Load Bearing Crow's Feet" aus dem Jahr 2021 aufhörte: klar, herzlich und gnadenlos witzig. Das Album wurde von Sebb Bash, Blockhead, YUNGMORPHEUS, Child Actor, Controller 7, ELUCID, Small Professor, Jeff Markey und Fines Double produziert, während Prems langjähriger Kollaborateur Willie Green alles zusammenfügt. Textlich wird Prem von einigen der weltweit besten Künstler unterstützt, darunter Pink Siifu, Billy Woods, Cavalier, Nappy Nina, Illogic, AJ Suede, Mary Esther Carter und natürlich Castro. Jeder Gast holt das Beste aus dem Mix heraus und sorgt für fruchtbare Kollaborationen, die weit über einfache Gastverse hinausgehen. Mit originellen Artworks, die vom Album inspiriert sind, vom Chicagoer Künstler Gabe Karagianis. Die besten Formulierungen sind diejenigen, die mehr als eine Bedeutung haben. Wie beim Betrachten eines abstrakten Gemäldes können Worte für verschiedene Menschen unterschiedliche Bedeutungen haben. Eine Frage oder ein Satz, der entweder zu einer längeren existenziellen Überlegung oder einfach nur zu einem Achselzucken führt. Könnte sich auf das gesamte Leben beziehen, auf 90 Minuten in einer Einrichtung oder auf 5 Jahre in einer romantischen Beziehung. Der kurze, berauschende Rausch einer Designerdroge oder die automatisierte Umfrage am Ende einer Online-Transaktion. Es ist eine einfache, aber heimlich geladene Frage. Nun, hast du es getan?
Zum ersten Mal überhaupt ist eine anzügliche Auswahl von EDGE OF SANITYs obskuren, frühesten Aufnahmen offiziell auf 2LP (23 Tracks) Unter dem Titel "Elegy - Chapter I" wurden die frühen (Promo-, Pro-be- oder Studio-) Demos "Euthanasia" (1989), "The Immortal Rehearsals" (1990), "kur-nu-gi-a" (1990), "The Dead" (1990) und "Dead But Dreaming" (1991) von Songwriter/Frontmann/Produzent Dan Swanö (Opeth, Dissection, Bloodbath) vom Friedhof in die Leichenhalle zur Wiederbelebung gebracht. Alle fünf Demos wurden von Swanö neu gemastert, wobei die 13 Tracks von "Euthanasia", "kur-nu-gi-a" und "The Dead" für die Bonus-Disc auch nekromantische Remixe erhalten haben. Ausgestattet mit einem brandneuen, handgezeichneten Cover des Künstlers Mark Rudolph (Carcass, Undeath), ist "Elegy - Chapter I" von der alten Garde für alle Wachen zum Wiedererleben oder Neuentdecken. EDGE OF SANITY waren nicht immer an der Spitze des Death Metal. Nein, auf "Elegy - Chapter I" haben die Schweden tatsächlich Death Metal geblutet. Dies ist eine Sammlung von schwedischem Underground-Death Metal der alten Schule in seiner besten Form!
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»Memento Mori: Mexico City« ist eine über zweistündige Liveaufnahme von Depeche Modes drei ausverkauften Konzerten im legendären Foro Sol Stadion in Mexiko-Stadt aus dem September 2023 und wird durch vier bisher unveröffentlichte Studioaufnahmen von den »Memento Mori«-Sessions ergänzt.
Die CD-Konfiguration enthält das Livealbum und Bonustracks auf zwei CDs sowie ein 16-seitiges Booklet mit Livefotos von den Shows.
Dieses Livealbum erscheint parallel zu Depeche Modes neuem Film »Depeche Mode: M«, der während der Shows in Mexiko-Stadt aufgenommen wurde. Der Film wurde konzipiert und umgesetzt vom vielfach ausgezeichneten mexikanischen Filmemacher und Regisseur Fernando Frías. Während »Depeche Mode: M« packende Konzertmitschnitte mit stimmungsvollen Nebeneindrücken und ausgesuchtem Archivmaterial vereint, wird gleichzeitig die tiefgreifende Verbindung zwischen Musik und Vergänglichkeit innerhalb der mexikanischen Tradition veranschaulicht. Die Blu-ray- und DVD-Konfiguration von »Depeche Mode: M« enthält zusätzlich das schon erwähnte Livealbum »Memento Mori: Mexico City« sowie einen abendfüllenden Konzertfilm.
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Aaron Frazer - der in Los Angeles lebende Sänger, Songwriter, Multi-Instrumentalist und Mitglied der gefeierten Gruppe Durand Jones & the Indications - lässt mit "Into the Blue" eine gewagte Mischung aus Soul, Psychedelia, Spaghetti-Western, Disco, Gospel und Hip-Hop auf sein hochgelobtes Debütalbum "Introducing_" aus dem Jahr 2021 folgen. "Into The Blue" repräsentiert die beeindruckende Bandbreite von Frazers klanglichen Talenten. "Es ist das klarste Porträt dessen, was ich als Künstler bin", sagt Frazer über sein zweites Solo-Album, auf dem er die unverwechselbare Falsettstimme und das klassische Songwriting beibehält, für das er bekannt ist, aber mit einer Hip Hop inspirierten Mentalität im Kern, die Genres und Produktionstechniken miteinander verwebt und "Into The Blue" somit fest im Hier und Jetzt verankert. "Into The Blue" ist das Ergebnis eines gebrochenen Herzens. Nach dem Ende einer langen Beziehung zog Frazer quer durchs Land von Brooklyn nach Los Angeles und begab sich auf eine Reise, die sich in den Themen des Albums widerspiegelt: Trauer, Einsamkeit und die Suche nach Heilung. "Into The Blue" enthält Momente mit überragenden Arrangements, die an David Axelrod und Ennio Morricone erinnern, wird aber durch die Rohheit von iPhone-Aufnahmen und One-Take-Vocals ausgeglichen. Als Co-Produzent für das Album konnte Frazer den Grammy-Gewinner Alex Goose gewinnen, der für seine Crate-Digging-Samples und die Zusammenarbeit mit Hip-Hop-Künstler*innen wie Freddie Gibbs, Madlib und Brockhampton bekannt ist. Frazer experimentierte auch zum ersten Mal mit Samples, die er aus unerwarteten Quellen wie der R&B-Gruppe Hi-Five aus den 90ern bezog. Und Obwohl "Into the Blue" aus Herzschmerz entstanden ist, hofft Frazer, dass es die Zuhörer*innen mit einem Gefühl des Optimismus zurücklässt. "Weißt du, man kann auch an einem Tag, an dem man trauert, lachen", sagt er, "es gibt keine Gipfel ohne Täler" - aber mit "Into The Blue" erreicht Aaron Frazer neue Höhen.
"Goodbye Horses: The Many Lives of Q Lazzarus (Music From The Motion Picture)". Purple + Black & White Splatter Vinyl. Der Einstieg in die Musik von Q Lazzarus erfolgte für fast alle über "Goodbye Horses". Der Song tauchte erstmals 1988 in Jonathan Demmes "Married to the Mob" auf, aber er sollte sich erst dann vollständig im Bewusstsein der Menschen verankern, als er 1991 in Demmes "The Silence of the Lambs" wieder auftauchte. "Goodbye Horses" fühlte sich an wie ein in sich geschlossenes Universum - traumhaft und völlig ungewöhnlich, ein sofortiger Klassiker, der die Zuhörer fesselte und neugierig auf die geheimnisvolle Stimme dahinter machte. Diese Stimme gehörte Diane Luckey, einer einzigartig talentierten Künstlerin, deren Musik ihrer Zeit voraus war und die letztlich zu Lebzeiten weitgehend unerkannt bleiben sollte. In Verbindung mit der Veröffentlichung des Dokumentarfilms "Goodbye Horses: The Many Lives of Q Lazzarus" von Aridjis Fuentes veröffentlicht Sacred Bones eine Sammlung von Songs, die die gesamte Karriere von Q abdecken und die verschiedenen Epochen ihres Schaffens und die ganze Bandbreite ihrer Persönlichkeit zeigen. "Goodbye Horses" ist die erste Musiksammlung, die den Segen von Qs verbliebener Familie erhalten hat, und hat die Besonderheit, ihre erste und einzige Albumveröffentlichung in voller Länge zu sein. Aufgenommen zwischen 1985 und 1995, spiegelt diese Fundgrube bisher unveröffentlichter Musik einige der interessantesten Facetten der Popmusik der letzten vier Jahrzehnte auf eine Weise wider, die sowohl versiert als auch wild eklektisch wirkt. Das titelgebende "Goodbye Horses" bleibt ein einzigartiges Stück gespenstischer New-Wave-Perfektion, und man könnte sich ein ganzes Q-Lazzarus-Album vorstellen, das sich um diese Ästhetik dreht, aber ähnlich den Gesangsikonen Alison Moyet, Annie Lennox oder Lisa Gerrard eignet sich Qs chamäleonhafte Stimme perfekt für eine Vielzahl von Stilen und Settings. Ihre Coverversion von Talking aHeads' "Heaven" verwandelt den Song in eine aus voller Kehle gesungene Power-Ballade mit klimpernden Klavierverzierungen, während ihre Interpretation von Gershwins "Summertime" wie eine dubbige Club-Reduktion klingt, die zu einem Grace Jones Stück der Nightclubbing-Ära hätte passen können. Tracks wie "My Mistake" und "Hellfire" flirten mit House-Musik und zeigen, wie frech und glockig Qs Stimme sein kann, wenn sie sich richtig austobt, während "Don't Let Go" wie eine bombastische Radiosingle klingt, die Cher vor einigen Jahrzehnten hätte veröffentlichen können. Andere Songs wie "Bang Bang" und "I See Your Eyes" sind von einer gitarrenbetonten Alt-Rock-Sensibilität, die in einem Paralleluniversum auch auf MTVs 120 Minutes Show hätte laufen können. "Goodbye Horses" verkörpert das Potenzial für so viele verschiedene Arten von Karrieren, die, aus welchen Gründen auch immer, nie vollständig verwirklicht wurden. Dass wir jetzt diese Songs in der Welt haben und ein klareres Bild von der Person dahinter, ist nichts weniger als ein Segen.
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Das Cover von ,Liquorice", dem dritten Album der australischen Indie-Pop-Künstlerin Hatchie, zeigt ein Nahporträt von Harriette Pilbeam, die lächelt, wobei ihr verschmierter roter Lippenstift auf die glorreiche Folge eines Kusses hindeutet. Das Bild wurde während eines spontanen Fotoshootings im Hinterhof mit einer einfachen Digitalkamera aufgenommen und fängt eine Erinnerung ein, die etwas unvollkommen ist und von Sehnsucht, Begierde und Bedauern geprägt ist Das Bild wurde während eines spontanen Fotoshootings im Hinterhof mit einer kleinen Digitalkamera aufgenommen und verkörpert ein Album, das rau und voller Freude ist und sich mit Themen wie Sehnsucht, Begierde und Reue befasst. Pilbeam begann ernsthaft mit dem Schreiben von ,Liquorice", während sie von 2022 bis 2023 in Brisbane lebte, und später in einem gemeinsamen Haus mit Agius in Melbourne, wo sie die Demos schließlich Mitte 2024 fertigstellte. Als Musikerin, die ihre Einflüsse bisher offen zur Schau gestellt hat, bemühte sich Pilbeam, von Grund auf neu zu schreiben, ohne bestimmte musikalische Einflüsse im Hinterkopf zu haben. Pilbeam begann ernsthaft mit dem Schreiben von ,Liquorice", während sie von 2022 bis 2023 in Brisbane lebte, und später in einem gemeinsamen Haus mit Agius in Melbourne, wo sie die Demos schließlich , und stellte die Demos schließlich Mitte 2024 fertig. Als Musikerin, die ihre Einflüsse bisher offen zur Schau gestellt hatte, bemühte sich Pilbeam, ganz von vorne anzufangen, ohne bestimmte musikalische Einflüsse im Hinterkopf zu haben, und ließ den Songs wochenlang Zeit zum Atmen, anstatt Ideen zu überstürzen. Sie fühlte sich von der melodischen Einfachheit ihrer frühen Songs angezogen und akzeptierte ihre musikalischen Unsicherheiten: ,Ich wollte meine Grenzen als Stärken betrachten, die meinen Stil prägen." Nachdem sie mit den Produzenten Jorge Elbrecht (Caroline Polachek, Japanese Breakfast, Sky Ferreira) und Dan Nigro (Olivia Rodrigo, Chappell Roan) an ,Giving the World Away" gearbeitet hatte, wollte Pilbeam ,Liquorice" mit einem einzigen Kollaborateur fertigstellen, idealerweise einem nicht-männlichen Produzenten, der auch sein eigenes Musikprojekt vorantreibt. Im September 2024 kehrten Pilbeam und Agius nach Los Angeles zurück, um mit Melina Duterte zusammenzuarbeiten, die unter dem Namen Jay Som Indie-Rock aufnimmt und an einer Reihe von Projekten mitgewirkt hat, darunter das mit einem Grammy ausgezeichnete Album ,The Record" von boygenius. ,Mein letztes Album ist sehr düster und introspektiv geworden, und das ist zwar ein Teil von mir, aber es gab noch eine ganz andere Seite, die ich nicht zum Ausdruck gebracht habe", sagt Pilbeam. ,Ich bin eine hoffnungslose Romantikerin und eine sehr alberne Person, manchmal sogar bis zum Äußersten." Die heute 32-jährige, verheiratete Pilbeam stellte fest, dass ,ewige Gefühle" der Sehnsucht und des Herzschmerzes schnell zurückkehrten, als sie über ihre Erfahrungen als jüngere Frau nachdachte. Gleichzeitig ließ sie ihre Vorliebe für tragische Liebesfilme einfließen, in denen die Figuren nicht unbedingt ein gemeinsames Happy End finden. Liquorice beschäftigt sich mit der Endlichkeit des Ewigen. Diese Songs fangen die überwältigenden, berauschenden und transformierenden Nebenwirkungen der Verliebtheit ein, auch wenn die gesamte Liebesgeschichte nur eine einzige magische Nacht dauert. Wie die reichhaltigen Aromen der gewundenen, titelgebenden Süßigkeit - süß, salzig und bitter in einem Bissen - bestätigt Liquorice, wie Sehnsucht und Besessenheit in der Selbstfindung einer jungen Frau miteinander verflochten sind.
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Mit Secret Love legt die Londoner Band Dry Cleaning ihr bislang reifstes Werk vor. Das dritte Studioalbum, produziert von Cate Le Bon, ist eine konzentrierte Momentaufnahme der besonderen Chemie zwischen Florence Shaw, Tom Dowse, Nick Buxton und Lewis Maynard. Aus intensiven Sessions in Peckham, Chicago, Dublin und schließlich im Black Box Studio in Frankreich entstand ein Werk, das Vertrauen und Verletzlichkeit ins Zentrum stellt - die Bande zwischen den vier Musiker*innen ebenso wie das fragile Verhältnis zwischen Nähe und Manipulation in der Gesellschaft. Musikalisch schlägt Secret Love eine Brücke zwischen den paranoiden Untertönen des frühen US-Punks, dem coolen Strut der Stones, Stoner-Rock, No-Wave-Experimenten und zarten, fast pastoralen Gitarrenfiguren. Die Stücke atmen gleichermaßen Schärfe und Verspieltheit, immer getragen von Shaws unverwechselbarem Sprechgesang, der präzise auf die dynamischen Soundlandschaften ihrer Band reagiert. Damit knüpft sie an eine Tradition von Spoken-Word-Künstlerinnen wie Laurie Anderson an, erweitert sie aber um eine ganz eigene Mischung aus Absurdität, Empfindsamkeit und lakonischem Humor. Die erste Single "Hit My Head All Day" zeigt exemplarisch, wie Secret Love gesellschaftliche Themen - etwa Desinformation und Einflussnahme - mit persönlicher Unsicherheit und existenzieller Fragilität verknüpft. Doch trotz aller Schwere bleibt das Album von einer spielerischen Offenheit geprägt: Ideen wurden ausprobiert, verworfen, neu zusammengesetzt - bis ein Sound entstand, der gleichzeitig roh, elegant und unerwartet warm klingt. Secret Love ist ein Album über das Vertrauen - in Freundschaften, in Musik, in sich selbst - und über die Risiken, die damit verbunden sind. Es markiert für Dry Cleaning den Schritt zu einer Band, die ihre avantgardistische Energie zu einem unverwechselbaren Ausdruck verdichtet hat.
Suchst du nach einer coolen 45er-Platte für die Weihnachts-Feiertage? Dann bist du bei Parlor Greens, dem netten Orgeltrio aus der Nachbarschaft, genau richtig! Ihre Interpretation des Klassikers ,Auld Lang Syne" von The Black On White Affair auf der A-Seite ist echt der Hammer. Scone spielt die Orgel so, dass nur noch ein paar Strümpfe und etwas Geschenkpapier übrig bleiben. Dreh die Platte um und lass den Abend mit einer wunderschönen und sanften Instrumentalversion von William Bells ,Every Day Will Be Like A Holiday" ausklingen. Zwei Seiten dieser sehr festlichen Medaille.
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Zwar nicht sieben auf einen Streich, aber immerhin sieben Alben in einem Jahr, das war die beeindruckende
Bilanz, die Hank Mobley, damals der führende Tenorsaxofonist des Hard-Bop, am Ende des Jahres 1957
vorweisen konnte. Und mehr noch als die Quantität überraschte die ungebrochen hohe Qualität seiner Alben. “Hank” war das letzte Album dieses Aufnahme-Marathons. Wie immer hatte das Gründungsmitglied
der Jazz Messengers es mit einigen der besten Hard-Bop-Musiker jener Zeit eingespielt, unter denen sich
drei weitere Jazz Messengers befanden
Auf seinem Debütalbum stellte sich der aus Newark/New Jersey stammende Tenorsaxofonist Tyrone Washington 1968 als neue, vitale Stimme des Jazz vor. Daraus, dass er vor allem von John Coltrane, aber
auch ein wenig von Albert Ayler und Archie Shepp beeinflusst war, machte der damals 23-Jährige keinen
Hehl. Dabei präsentierte er mit einem exzellenten Sextett überwiegend gleichaltriger Musiker eine durchaus
eigene Mischung aus Post-Bop mit avantgardistischem Einschlag und groove-basiertem Soul-Jazz.
Auch nach sieben Jahren stehen WIDOWSPEAK immer noch für Atmosphäre. Ihre Musik ist eine Überlappung von Indie Rock, Dreampop, Shoegaze, Slow-Core und "Cowboy Grunge". Die Band aus Brooklyn hat mit dem vierten Album "Expect The Best" die Balance zwischen gegenseitigen Kräften wie hell/dunkel, leise/laut, Stress/Entspannung gefunden. Nachdem er mit der Band viel umhergezogen war, kehrte Hamilton in seine Heimat zurück, an den Ort seiner Kindheit. Dort fand er Halt und neue Energie, was ihm half ein Album zu schreiben, dessen roter Faden die Selbsterkenntnis ist. Die selbstreflektierenden Texte thematisieren die Furcht vor Antriebslosigkeit ("Dog") oder Ängste im digitalen Zeitalter ("Expect The Best") oder Motivationslosigkeit ("When I Tried"). WIDOWSPEAK haben es mit ihrem neuen Album geschafft, die dynamischen Veränderungen ihrer Musik zu steuern und sind dabei feinfühlig und zurückhaltend. Die neun Songs sind geprägt von einer Melancholie, aber auch weiterhin getragen von dem für WIDOWSPEAK typischen Twang-Gitarrensound. "Expect The Best" ist eine abstrakte Hommage an die 90er Jahre und bringt zugleich die gewohnte WIDOWSPEAK Intimität mit sich, für die sie geliebt werden.
Es ist Zeit sich mit den Teen-Punks von Quick Romance bekannt zu machen. Ja, Quick Romance ist die Band, die im Vorprogramm von Jon Spencer, The Briefs, Deaf Devils und anderen in verschiedenen kleinen Trollhöhlen im Westen Englands für Stimmung sorgt. Hayden James an der Leadgitarre und Gabe Bonner am Bass sind die Rock'n'Roll-Größen Wayne Kramer und Fred ,Sonic" Smith, neu interpretiert für die Gegenwart. Die Jungs sehen sich selbst als ,zwei Strohhalme in derselben Cola" (andere magenverderbende, durstlöschende, scheißfarbene Getränke sind ebenfalls erhältlich). Die Sängerin von Quick Romance, Matilda Scotland, hat Ian Hunter in der ersten Runde niedergeschlagen, um ihm seine Sonnenbrille abzunehmen, die sie nun stolz trägt, während sie uns vor den Gefahren des Erwachsenwerdens in einer großen, bösen Welt warnt. Sie mag Kleidung, Musik und Brian Jones' Haare. Schlagzeuger Oliver Bull-Lifely bewegt sich wie ein Windspiel in einem tropischen Sturm, er ist der Zeitnehmer der Zeitnehmer. Anders als beim Weißen Kaninchen kann man seine Uhr nicht nach ihm stellen, aber wer trägt heutzutage schon eine Uhr? Wenn du wissen willst, was dich erwartet, stell dir doch einfach vor, wie Poly Styrene sich mit The Sick Things für den Refrain von ,Bondage Boy" vereint. Wenn du es nicht wissen willst, warum probierst du es nicht einfach aus ...
Es ist Zeit sich mit den Teen-Punks von Quick Romance bekannt zu machen. Ja, Quick Romance ist die Band, die im Vorprogramm von Jon Spencer, The Briefs, Deaf Devils und anderen in verschiedenen kleinen Trollhöhlen im Westen Englands für Stimmung sorgt. Hayden James an der Leadgitarre und Gabe Bonner am Bass sind die Rock'n'Roll-Größen Wayne Kramer und Fred ,Sonic" Smith, neu interpretiert für die Gegenwart. Die Jungs sehen sich selbst als ,zwei Strohhalme in derselben Cola" (andere magenverderbende, durstlöschende, scheißfarbene Getränke sind ebenfalls erhältlich). Die Sängerin von Quick Romance, Matilda Scotland, hat Ian Hunter in der ersten Runde niedergeschlagen, um ihm seine Sonnenbrille abzunehmen, die sie nun stolz trägt, während sie uns vor den Gefahren des Erwachsenwerdens in einer großen, bösen Welt warnt. Sie mag Kleidung, Musik und Brian Jones' Haare. Schlagzeuger Oliver Bull-Lifely bewegt sich wie ein Windspiel in einem tropischen Sturm, er ist der Zeitnehmer der Zeitnehmer. Anders als beim Weißen Kaninchen kann man seine Uhr nicht nach ihm stellen, aber wer trägt heutzutage schon eine Uhr? Wenn du wissen willst, was dich erwartet, stell dir doch einfach vor, wie Poly Styrene sich mit The Sick Things für den Refrain von ,Bondage Boy" vereint. Wenn du es nicht wissen willst, warum probierst du es nicht einfach aus ...
Es ist Zeit sich mit den Teen-Punks von Quick Romance bekannt zu machen. Ja, Quick Romance ist die Band, die im Vorprogramm von Jon Spencer, The Briefs, Deaf Devils und anderen in verschiedenen kleinen Trollhöhlen im Westen Englands für Stimmung sorgt. Hayden James an der Leadgitarre und Gabe Bonner am Bass sind die Rock'n'Roll-Größen Wayne Kramer und Fred ,Sonic" Smith, neu interpretiert für die Gegenwart. Die Jungs sehen sich selbst als ,zwei Strohhalme in derselben Cola" (andere magenverderbende, durstlöschende, scheißfarbene Getränke sind ebenfalls erhältlich). Die Sängerin von Quick Romance, Matilda Scotland, hat Ian Hunter in der ersten Runde niedergeschlagen, um ihm seine Sonnenbrille abzunehmen, die sie nun stolz trägt, während sie uns vor den Gefahren des Erwachsenwerdens in einer großen, bösen Welt warnt. Sie mag Kleidung, Musik und Brian Jones' Haare. Schlagzeuger Oliver Bull-Lifely bewegt sich wie ein Windspiel in einem tropischen Sturm, er ist der Zeitnehmer der Zeitnehmer. Anders als beim Weißen Kaninchen kann man seine Uhr nicht nach ihm stellen, aber wer trägt heutzutage schon eine Uhr? Wenn du wissen willst, was dich erwartet, stell dir doch einfach vor, wie Poly Styrene sich mit The Sick Things für den Refrain von ,Bondage Boy" vereint. Wenn du es nicht wissen willst, warum probierst du es nicht einfach aus ...
Geboren aus den rauen, ohrenbetäubenden Sounds von Keller-Jams und wilden House-Shows, strebt die vierköpfige Band Fuzz Lightyear aus Leeds danach, die lauteste und schnellste Band ihrer Umgebung zu sein. Getreu ihrem DIY-Ethos konzentrieren sie sich auf nachhaltiges Experimentieren, Gemeinschaft und ungehemmten Rock'n'Roll. Die Singles "My Body" und "Visual Effect" (auf Nice Swan) und ihre unermüdlichen Live-Shows zeugen von einer chaotischen und beeindruckenden Mischung aus Shoegaze, Industrial Noise-Rock und rasantem Punk, irgendwo zwischen Sonic Youth und Show Me The Body. Mit Gigs zusammen mit English Teacher, Adult DVD, Lambrini Girls und weiteren Ikonen des neuen und alten Punk haben sich Fuzz Lightyear eine Kult-Anhängerschaft erarbeitet.
- "Ein erdbebenartiger Live-Sound, der der Intensität von IDLES oder sogar der Gilla Band in nichts nachsteht. Fuzz Lightyears Musik zeichnet sich zudem durch Witz und lyrische Offenheit aus." - Clash
- "Schlammige Gitarren treffen auf dröhnende Drums, die wiederum mit Lärmfluten konkurrieren." - Far Out (Von English Teacher zur aufregendsten Band aus Leeds gewählt.)
"Die große Palmöllüge". Alles steht hier im Zeichen der Verschwörungstheorie. Geht Palmöl nun klar oder ist die Abholzung des Regenwaldes am Ende etwa eine Riesensauerei - die Welt teilt sich in zwei Lager. Fridays for Future, regionale Kleinbauern und Orang Utans scheinen sich einig: geht eher nicht so klar. Hier halten wiederum ausgewiesene Klima-Experten dagegen, z.B. Jan Leyk (bekannt aus "Berlin Tag & Nacht"). Der sagt nämlich, dass die "bekackte Tofuwurst dafür sorgt, dass verschissen nochmal die Regenwälder abgeholzt werden". Palmöl, Facepalm - whatever_ Was hat das jetzt alles mit dem neuen Album des linksgrünversifften Punk-Quartetts Akne Kid Joe am Hut? Die sind Team Orang Utan und FFF, soviel erstmal dazu. Aber steht denn wirklich alles im Zeichen der Verschwörungstheorie? Wer aufgrund des Album-Titels nun eine Konzept-LP gegen nutella und co. vermutet, muss leider enttäuscht werden. Wie schon auf Karate Kid Joe wird sich hier auch wild echauffiert, die Palette ist nun aber deutlich breiter. Zentrale Themen sind - klar, Verschwörungstheorie - aber auch linke Klassiker wie Vaterlandsverrat, Saufen und Beamtenbeleidigung. Mitunter wird es auf der neuen Scheibe aber auch richtig deep, z.B. mit einer 1,5 minütigen Nacherzählung eines Beziehungsendes im Italien Urlaub. Oder der Frage was nun besser ist - "Free Hugs" oder "Love Yourself" T-Shirts.
Der aus Wyoming stammende Troubadour Jeb Loy Nichols kehrt mit ,This House is Empty Without You" zu Timmion Records zurück, einer zeitlosen Sammlung von Songs mit Soul-Wurzeln, die Wärme, Weisheit und stille Intensität ausstrahlen. Erneut unterstützt von Timmions Hausband Cold Diamond & Mink, liefert Jeb ein Album in voller Länge, das sich nahtlos in die Reihe der besten Veröffentlichungen des Labels einreiht - geprägt von den Traditionen des Southern Soul, aber getragen von seiner unverwechselbaren Stimme und seinem lyrischen Touch.Vom sanft dahinschreitenden Opener ,First Night Away from Home" bis zum Schlussstück ,Time On My Hands" entfaltet sich das Album wie ein gutes Sommerbuch, das man am besten mit einer warmen Brise im Gesicht genießt. Nichols hat die Fähigkeit, alles mühelos klingen zu lassen - als würde er nur für Sie singen, von der Veranda oder aus dem Hinterzimmer -, aber wenn man genau hinhört, entdeckt man Songwriting voller Tiefe, subtil arrangiert mit Orgelklängen, knackigen Drums und tiefen Grooves.Neben dem luftigen Midtempo-Romantikstück ,Here With You" gehören zu den weiteren Höhepunkten der rootsige Southern Shuffle ,Good Morning Monday", das herzergreifende ,Coming Home Love" und ,Step In", ein sanfter Groove über Wiederentdeckung und Wiedersehen. Zusammen mit Nichols - und Emilia Sisco, deren gospelartige Hintergrundharmonien mehrere Titel zieren - haben sie ein Album geschaffen, das sich an klassischen Einflüssen orientiert, aber unverkennbar persönlich und präsent klingt. ,This House is Empty Without You" ist eine Meisterklasse in zurückhaltendem Soul und beweist, dass Jeb Loy Nichols nicht nur immer noch da ist - er wächst weiter, strahlt und findet neue Wege, die Wahrheit zu sagen.
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Dare To Wonder is the new album by London jazz rap duo Summers Sons. Two brothers, surname Summers. Turt on vocals and Slim on production.
Dare To Wonder consists of 12 songs about love, life and connection. Compared to previous Sons’ albums, it’s safe to call Dare To Wonder a feel good album in its best sense. It doesn’t turn a blind eye to the madness of the world today. But it dares to take a step back and marvel at the beauty of the world around us. It dares to wonder. Wonder awakens our curiosity and leaving us thirsty for more knowledge. But it also humbles us – keeping us from thinking we know everything already.
Since 2018 Summers Sons have released five albums on Melting Pot Music (Undertones, Uhuru, The Rain, Nostalgia, Still Nothing Still) – which accumulated over 50 million streams to date – and a string of high profile collaborations with The Silhouettes Project, Twit One, C.Tappin, Nix Northwest and Frankie Stew & Harvey Gunn.
INFOTEXT DE
Dare To Wonder ist das neue Album des Londoner Jazz-Rap-Duos Summers Sons – zwei Brüder mit dem Nachnamen Summers. Turt am Mikrofon und Slim an den Beats.
Dare To Wonder umfasst 12 Songs über Liebe, Leben und Verbundenheit. Im Vergleich zu ihren bisherigen Alben darf man Dare To Wonder mit gutem Gewissen als Feel-Good-Album im besten Sinne bezeichnen. Es verschließt nicht die Augen vor dem Wahnsinn der heutigen Welt, aber es wagt die Perspektive, um die Schönheit um uns herum neu zu betrachten. Es wagt, zu staunen. Staunen weckt unsere Neugier und macht uns hungrig nach mehr Wissen. Gleichzeitig macht es uns demütig – und bewahrt uns davor, zu glauben, wir wüssten schon alles.
Seit 2018 haben Summers Sons fünf Alben über Melting Pot Music veröffentlicht (Undertones, Uhuru, The Rain, Nostalgia, Still Nothing Still) – mit über 50 Millionen Streams – und hochkarätige Kollaborationen mit The Silhouettes Project, Twit One, C. Tappin, Nix Northwest und Frankie Stew & Harvey Gunn veröffentlicht.
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Nachdem Master's Hammer 2018 die letzte Show zur Unterstützung des Albums »Fascinator« gespielt hatten, schien es, als sei die Geschichte der tschechischen Legende endgültig zu Ende gegangen.
Aber glücklicherweise wurde die Band nicht begraben, sondern ging nur in den Winterschlaf und ist nun nach 7 Jahren mit einem neuen Album zurück! Master's Hammer, die sich nie darum gekümmert haben, sich anzupassen, weigern sich, sich auf bestimmte Genres festlegen zu lassen und nach den Regeln anderer zu spielen, was zu vielen höchst originellen Alben geführt hat, die sich jeder Kategorisierung entziehen. Obwohl »Maldorör Disco« unverkennbar Master's Hammer ist, ist es wahrscheinlich ihr bisher experimentellstes und am wenigsten nach Black Metal klingendes Album.
VERVE ACOUSTIC SOUNDS SERIE: Stereo, komplett analog von Ryan K. Smith bei Sterling Sound von
den Originalbändern gemastert, QPR-Pressung (180 g), stabiles Tip-On-Gatefold (Stoughton Printing),
wattierte Innenhülle.
Ein absoluter Nina-Simone-Klassiker feiert seine audiophile Vinylpremiere in der VERVE ACOUSTIC SOUNDS
SERIE: ”In Concert“ war ihr erstes Album für das Philips-Label und wurde 1964 in der Carnegie Hall in
New York City mitgeschnitten. Es markiert den Beginn von Simones explizit auf Bürgerrechte ausgerichtete
Musik mit eindeutig politischen Songs wie „Mississippi Goddamn“, aber auch Liedern wie „Old Jim Crow“,
„Go Limp“ und „Pirate Jenny“, die auf metaphorische Weise politische Botschaften beinhalteten.
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ONLY are a screamo / post-hardcore band based in Berlin, Germany. Their music reflects the diverse cultural and musical backgrounds of the members, who hail from Venezuela, Scotland, and Italy.
Only’s sound is rooted in early 2000s screamo but draws from a wide spectrum of hardcore, straddling the lines between catharsis, aggression, melody, and dissonance.
They’ve become an active part of Berlin’s thriving screamo scene and a growing community of bands across Europe.
Black Midi war von Anbeginn der Band ein illustres wie kreatives Tummelbecken für die Mitglieder der britischen Band - nun löst sich Geordie Greep mit seinem am 4. Oktober bei Rough Trade Records erscheinendem Solo-Debüt noch mehr von jeglichen Einschränkungen und Kompromissen! Eines der Hauptthemen von Anthony Powells Roman "A Dance to the Music of Time" ist der Kontrast zwischen jenen Charakteren, die nur von Macht getrieben werden, und jenen, die mehr mit den sinnlichen Freuden des Lebens in Einklang stehen. Unweigerlich holen die Zeit und das Schicksal jeden Protagonisten ein, und der Leser kann darüber nachdenken, ob ihr Schicksal gerechtfertigt ist oder nicht. "The New Sound" wirkt oft wie eine Wiederholung von Powells Thema, untermalt von einem schrägen - und völlig verkabelten - Palm Court Orchestra. Das Album ist mit Sicherheit eines, das den Hörer über die gesamten elf Tracks hinweg voll in seinen Bann zieht. Greep: "Ich war besorgt wegen der Länge, um nicht zu viel zu verraten. Aber ich bin es auch verdammt leid, Musik zu hören und im Voraus zu wissen, was sie bedeutet oder was sie zu tun versucht. Bei all meiner Lieblingsmusik geht es darum, dass der Hörer sich mit dem auseinandersetzt, was vor sich geht. Meine Lieblingssänger, wie Peter Hammill oder Nat King Cole, sind buchstäblich einmalig. Das liebe ich. Vor allem bei Texten, bei denen man nicht genau weiß, worum es geht, aber man weiß, dass es nicht nur abstrakte Gedanken sind."
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Warsaw 480km ist das Debütalbum des irisch/portugiesischen Quintetts pôt-pot, das die treibenden Grooves des Krautrock mit einer phosphoreszierenden Psych-Rock-Ausstrahlung verbindet, unterstrichen von Harmonium-Drones, hypnotischen männlich-weiblichen Gesangsharmonien und tiefen Schichten rauer Texturen. Das Album entstand in erster Linie aus Demos des Multiinstrumentalisten und Leadsängers Mark Waldron-Hyden während einer Zeit der Trauer und des persönlichen Umbruchs und wurde durch eine Reihe von Live-Studio-Sessions in voller Besetzung zum Leben erweckt, die ein außergewöhnliches Spektrum an Talenten dokumentieren, die sich in einer Umarmung der rohen Katharsis mit einer süßlich düsteren Kante vereinen. Ein entscheidendes Element von Warsaw 480km ist die beeindruckende Bandbreite an Einflüssen und atmosphärischen Landschaften. Waldron-Hyden beschreibt: ,Ich habe die ersten Songs geschrieben, als ich noch nicht wirklich an einem Ort lebte, daher denke ich, dass sie sich irgendwie vergänglich anfühlen - sie mit der Band zu entwickeln half mir, eine Zeit zu verarbeiten, in der ich emotional frei war, daher erinnern sie mich gleichermaßen an die schönen Erfahrungen, die wir als kreative Einheit teilten, und an die schwierigen Zeiten, die sie inspirierten." Die Leadsingle ,WRSW" ist ein Beispiel für diese Komplexität, denn ihr robustes rhythmisches Rückgrat trägt Tremolo-Gitarren, ein wummerndes Harmonium und eine halb gesprochene, an Lou Reed erinnernde Gesangslinie, in der Strophe und Refrain wunderbar miteinander verschmelzen. Vor allem ist Warsaw 480km ein Album, das seinen Reichtum und seine Aura durch bewusste Sparsamkeit erreicht, wie Waldron-Hyden erklärt: "Ollie Oliver Smith und Sara Sara Leslie sind Experten darin, das Beste aus einem Pedal, einem beschissenen Verstärker und einer geliehenen Gitarre herauszuholen, ein Ergebnis von angeborenem Talent und jahrelanger Erfahrung; sie verwenden einige Modulationen für dröhnende Passagen, aber es sind ihre Spielstile und ihr Verständnis für ,den Vibe`, die die geheimen Zutaten sind." Diese Art von intuitiver Verbindung und Zusammenarbeit ist unglaublich selten, und mit diesen zehn Stücken vollbringen pôt-pot etwas wahrhaft Entrücktes, indem sie tiefen Schmerz in eine leuchtende Träumerei alchemisieren. Für Fans von Lewsberg, Spacemen 3, Spiritualized, Brian Jonestown Massacre, Velvet Underground, The Oh Sees, Ty Segall, Uranium Club, Night Beats, Goat, Black Lips.
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,Kurayami", die neueste Single von Mei Semones, hat ein paar der mathematischsten Riffs und einen der bombastischsten musikalischen Höhepunkte ihrer bisherigen Karriere. Ein aufregender Track, der ein für Mei erfolgreiches Jahr abrundet. Mei über die neuen Songs: ",Kurayami" heißt auf Japanisch ,Dunkelheit" und handelt davon, wie es war, in Michigan aufzuwachsen und mit meinen Freunden abzuhängen. Kind sein war echt cool. Ich hatte echt viel Spaß und war glücklich, aber ich erinnere mich, dass es einen Punkt gab, an dem wir unsere Unschuld verloren haben, und ich denke, in diesem Song geht es um dieses Gefühl. Es ist einer der technisch anspruchsvolleren Songs, die ich geschrieben habe, und ich musste ziemlich viel üben, bis ich ihn singen und gleichzeitig spielen konnte. Es gibt viele coole Tempowechsel, ungerade Taktarten, Arpeggios mit großen Intervallen und schnelle Licks, und ich finde, dass auch das Bandarrangement echt kreativ ist. ,Get used to it" handelt von der Schönheit der Einsamkeit und des Alleinseins, davon, wie man etwas hinter sich lässt, das in deinem Leben wichtig war, aber dennoch Platz dafür lässt, und von meiner Liebe zur Gitarre und zur Musik. Es ist der zweite Song, den ich auf meiner Nylonsaitengitarre geschrieben habe, und die Wechsel und die Melodie sind etwas von Thelonious Monk inspiriert. Die Instrumentierung ist minimalistischer als bei unseren anderen Songs - nur ich (Gitarre & Gesang), Kontrabass und Schlagzeug. Wir wollten einen Live-Jazz-Trio-Sound hinbekommen, also gibt's keine Überlagerungen oder so. Es ist einfach eine direkte Aufnahme von uns dreien, wie wir den Song spielen, und ich finde, das war der beste Weg, um das Gefühl hinter dem Song einzufangen."
Für Aesop Rock war der Satz "I heard it's a mess there too" zuerst nur ein Songtext, aber es dauerte nicht lange, bis ihn dieser Satz packte. Er kam ihm bekannt vor, wie ein Satz, den er in den letzten Jahren tausendmal gesagt hatte, wenn er sich mit Freunden in verschiedenen Städten austauschte und sie sich gegenseitig erzählten, wo sie gerade waren und was dort so los war. Je länger er über diesen Satz nachdachte, desto mehr wurde ihm klar, dass er der Kern von etwas Größerem war. "I Heard It's A Mess There Too" steht für Aesop an der Schnittstelle zweier persönlicher Bedürfnisse: dem Bedürfnis, sich hinauszuwagen und seine Umgebung zu dokumentieren, und dem Wunsch, in Verbindung zu bleiben - besonders wenn die Lage unsicher ist. Musikalisch betritt Aesop Rock auf dem Album Neuland. "Ich habe viele Jahre lang auf die gleiche Weise Tracks produziert", sagt er, "aber hier habe ich bewusst meinen Prozess geändert. Ich habe ein paar neue Tools ausprobiert und versucht, meine Beats klarer und minimalistischer zu gestalten. Die Drums sind reduzierter, die Basslines dürfen einfach für sich stehen, ohne dass zehn weitere Elemente darübergelegt werden. Ich wollte nicht, dass der Beat und der Gesang um Aufmerksamkeit konkurrieren - ich wollte nur genug, um eine Welle ins Rollen zu bringen, und nicht viel mehr, nur eine Stimmung schaffen, zu der ich mich bewegen konnte." Diese zwölf Songs markieren verschiedene Stationen auf diesem Weg des Experimentierens und der Suche nach etwas Neuem.
Für Aesop Rock war der Satz "I heard it's a mess there too" zuerst nur ein Songtext, aber es dauerte nicht lange, bis ihn dieser Satz packte. Er kam ihm bekannt vor, wie ein Satz, den er in den letzten Jahren tausendmal gesagt hatte, wenn er sich mit Freunden in verschiedenen Städten austauschte und sie sich gegenseitig erzählten, wo sie gerade waren und was dort so los war. Je länger er über diesen Satz nachdachte, desto mehr wurde ihm klar, dass er der Kern von etwas Größerem war. "I Heard It's A Mess There Too" steht für Aesop an der Schnittstelle zweier persönlicher Bedürfnisse: dem Bedürfnis, sich hinauszuwagen und seine Umgebung zu dokumentieren, und dem Wunsch, in Verbindung zu bleiben - besonders wenn die Lage unsicher ist. Musikalisch betritt Aesop Rock auf dem Album Neuland. "Ich habe viele Jahre lang auf die gleiche Weise Tracks produziert", sagt er, "aber hier habe ich bewusst meinen Prozess geändert. Ich habe ein paar neue Tools ausprobiert und versucht, meine Beats klarer und minimalistischer zu gestalten. Die Drums sind reduzierter, die Basslines dürfen einfach für sich stehen, ohne dass zehn weitere Elemente darübergelegt werden. Ich wollte nicht, dass der Beat und der Gesang um Aufmerksamkeit konkurrieren - ich wollte nur genug, um eine Welle ins Rollen zu bringen, und nicht viel mehr, nur eine Stimmung schaffen, zu der ich mich bewegen konnte." Diese zwölf Songs markieren verschiedene Stationen auf diesem Weg des Experimentierens und der Suche nach etwas Neuem.
Die Musik von Vulture Feather scheint extra dafür gemacht zu sein, die heimtückische Angst zu durchbrechen, die unsere Wahrnehmung in der heutigen Zeit beeinflusst. Es ist Musik voller Dringlichkeit, aber auch voller tiefem Mitgefühl. Vulture Feather ist zweifellos eine Punkband, aber es ist auch klar, dass sie spirituelle Praktiker der Musik sind. Wenn man Vulture Feather spielen sieht oder hört, hat man das überwältigende Gefühl, dass sie diese Musik nicht nur machen, weil sie es wollen, sondern weil sie es müssen. ,Craving and Aversion", vier Songs, die im Anschluss an ihr gefeiertes zweites Album ,It Will Be Like Now" aufgenommen wurden, zeigen die Band, wie sie sich noch intensiver mit ihrer einzigartigen Praxis des emotional kraftvollen, vom Post-Hardcore beeinflussten Art-Rock beschäftigt. Während frühere Werke hier zwar nicht zum Thema gehören, kennen Fans McCann und Gossman aus ihrer Zeit bei den prähistorischen Don Martin Three (deren Katalog kürzlich von Numero Group neu aufgelegt wurde) und später bei Wilderness (Jagjaguwar). Zweifellos ist das der Sound von Leuten, die seit über 25 Jahren zusammen Musik machen. Die Gitarre und der Gesang glänzen ebenso wie sie heulen und funktionieren als Duett, das ,The Only Story Ever Told" über einer prägnanten und donnernden Rhythmusgruppe präsentiert. Es ist der Sound, der überall und jederzeit zu hören ist, durch dichte Wolkendecken, von Canyonwänden widerhallend, durch unruhige Gewässer und schließlich zu deinen Geräten, deinen Ohren, deinem Herzen, wenn du dich entscheidest, ihn zu hören.
Begging Dog ist das Indie-Punk-Projekt des in Los Angeles ansässigen Künstlers Jeff Kleinman. Als Ventil für seine Arbeit außerhalb der Band Choir Boy widmet sich Kleinman bei Begging Dog einem rohen, hausgemachten Sound mit Anklängen an Garage Punk und einer einfachen Sprache in den Texten. DEMO 1 ist 26 Minuten lang und voller rollender Bass- und Synthesizer-Linien, charismatischer Riffs und motorischer Drum-Beats. Textlich zeichnen die Songs eine Reihe von Beobachtungen, Szenen und Charakteren aus dem Leben: einen aufdringlichen Gewerkschaftsvertreter, einen Postboten mit einem festen Job bei der Bundesbehörde, einen zwanghaften Spieler und einen geliebten Obdachlosen aus der Nachbarschaft. Ehemalige Liebschaften werden zu einer Collage zusammengefügt, die mehrere Tracks begleitet, aus dem Zusammenhang gerissen, mit unverblümten, scharfsinnigen freien Versen. Kleinman nennt Bruce Springsteen als Inspiration dafür, wie seine Songs mit schlichter Tinte geschrieben sind, wobei er direkte Einfachheit gegenüber blumiger Prosa bevorzugt. Er greift eine gemeinsame Einsamkeit auf, die sowohl universell als auch vielleicht besonders einzigartig für das Leben in Los Angeles ist, mit schnörkellosen Nuancen und Verletzlichkeit. Im Titelsong singt Kleinman: ,Niemand liebt einen bettelnden Hund", eine Zeile, die er von einem Freund übernommen hat und die die Sichtweise des Projekts verkörpert: Die Welt kann einem das Gefühl geben, ein bettelnder Hund auf der Suche nach einem Zuhause zu sein. Auf dem Titelsong singt Kleinman ,no one loves a begging dog" (niemand liebt einen bettelnden Hund) in einer Zeile ,die er von einem Freund übernommen hat und die die Sichtweise des Projekts verkörpert: Die Welt kann einem das Gefühl geben, ein bettelnder Hund auf der Suche nach Zuneigung und Sicherheit zu sein, aber es liegt auch Schönheit in der Einsamkeit und der summenden Monotonie des Ganzen. Der synthlastige Titel ,Laughing Boy" reflektiert über den Sinn des Lebens, kritisiert hohe Mieten und erwähnt gleichzeitig den Duft von Jasminbäumen sowie die störende Präsenz der Polizei. In ,Common Place", umgeben von drängenden Drum-Machine-Kicks und Verzerrungen, singt er davon, wie er sich in einem 7-Eleven-Laden in der Innenstadt wirklich lebendig fühlt, um dann zwischen einer Tragödie, die er in einem Park miterlebt hat, und schönen Erinnerungen an das Leben in einer Wohngemeinschaft in Salt Lake City hin und her zu springen, bevor er sein neues Mantra verkündet: ,Es ist vorbei." Die Kontraste hier sind es, die diese Songs menschlich machen. Kleinman nahm DEMO 1 schnell und mit wenig mehr als sich selbst auf. Live übersetzt sich das dynamische Material von Begging Dog in eine siebenköpfige Band. Kleinman nahm DEMO 1 schnell und fast alleine auf. Live wird das dynamische Material von Begging Dog von einer siebenköpfigen Band umgesetzt. ,Egal, wie gut oder schlecht es einem geht, man sucht irgendwie nach etwas mehr", sagt Kleinman, ohne zu versuchen, eine größere Bedeutung in seiner Arbeit zu finden. ,Wenn ich über diese Dinge schreibe, versuche ich nicht, sie wichtiger zu machen, als sie sind." DEMO 1 profitiert von dieser geradlinigen, alltäglichen Bescheidenheit, die Offenheit mit Entschlossenheit und eingängigen Melodien verbindet.
Begging Dog ist das Indie-Punk-Projekt des in Los Angeles ansässigen Künstlers Jeff Kleinman. Als Ventil für seine Arbeit außerhalb der Band Choir Boy widmet sich Kleinman bei Begging Dog einem rohen, hausgemachten Sound mit Anklängen an Garage Punk und einer einfachen Sprache in den Texten. DEMO 1 ist 26 Minuten lang und voller rollender Bass- und Synthesizer-Linien, charismatischer Riffs und motorischer Drum-Beats. Textlich zeichnen die Songs eine Reihe von Beobachtungen, Szenen und Charakteren aus dem Leben: einen aufdringlichen Gewerkschaftsvertreter, einen Postboten mit einem festen Job bei der Bundesbehörde, einen zwanghaften Spieler und einen geliebten Obdachlosen aus der Nachbarschaft. Ehemalige Liebschaften werden zu einer Collage zusammengefügt, die mehrere Tracks begleitet, aus dem Zusammenhang gerissen, mit unverblümten, scharfsinnigen freien Versen. Kleinman nennt Bruce Springsteen als Inspiration dafür, wie seine Songs mit schlichter Tinte geschrieben sind, wobei er direkte Einfachheit gegenüber blumiger Prosa bevorzugt. Er greift eine gemeinsame Einsamkeit auf, die sowohl universell als auch vielleicht besonders einzigartig für das Leben in Los Angeles ist, mit schnörkellosen Nuancen und Verletzlichkeit. Im Titelsong singt Kleinman: ,Niemand liebt einen bettelnden Hund", eine Zeile, die er von einem Freund übernommen hat und die die Sichtweise des Projekts verkörpert: Die Welt kann einem das Gefühl geben, ein bettelnder Hund auf der Suche nach einem Zuhause zu sein. Auf dem Titelsong singt Kleinman ,no one loves a begging dog" (niemand liebt einen bettelnden Hund) in einer Zeile ,die er von einem Freund übernommen hat und die die Sichtweise des Projekts verkörpert: Die Welt kann einem das Gefühl geben, ein bettelnder Hund auf der Suche nach Zuneigung und Sicherheit zu sein, aber es liegt auch Schönheit in der Einsamkeit und der summenden Monotonie des Ganzen. Der synthlastige Titel ,Laughing Boy" reflektiert über den Sinn des Lebens, kritisiert hohe Mieten und erwähnt gleichzeitig den Duft von Jasminbäumen sowie die störende Präsenz der Polizei. In ,Common Place", umgeben von drängenden Drum-Machine-Kicks und Verzerrungen, singt er davon, wie er sich in einem 7-Eleven-Laden in der Innenstadt wirklich lebendig fühlt, um dann zwischen einer Tragödie, die er in einem Park miterlebt hat, und schönen Erinnerungen an das Leben in einer Wohngemeinschaft in Salt Lake City hin und her zu springen, bevor er sein neues Mantra verkündet: ,Es ist vorbei." Die Kontraste hier sind es, die diese Songs menschlich machen. Kleinman nahm DEMO 1 schnell und mit wenig mehr als sich selbst auf. Live übersetzt sich das dynamische Material von Begging Dog in eine siebenköpfige Band. Kleinman nahm DEMO 1 schnell und fast alleine auf. Live wird das dynamische Material von Begging Dog von einer siebenköpfigen Band umgesetzt. ,Egal, wie gut oder schlecht es einem geht, man sucht irgendwie nach etwas mehr", sagt Kleinman, ohne zu versuchen, eine größere Bedeutung in seiner Arbeit zu finden. ,Wenn ich über diese Dinge schreibe, versuche ich nicht, sie wichtiger zu machen, als sie sind." DEMO 1 profitiert von dieser geradlinigen, alltäglichen Bescheidenheit, die Offenheit mit Entschlossenheit und eingängigen Melodien verbindet.
In den 90ern hatte Jad Fair fünf Lieblingsbands und Songwriter: Daniel Johnston, The Pastels, Sonic Youth, Teenage Fanclub und Yo La Tengo. Das ist echt eine coole Liste, aber das Besondere daran ist, dass Fair im Laufe von etwa zwölf Jahren mit allen in irgendeiner Form Musik gemacht hat. Jad Fair ist seit einem halben Jahrhundert produktiv, lange bevor das Internet ein simultanes und scheinbar ewiges Archiv von allem schaffen konnte, was jemand mit seinen Vorlieben gemacht hat. Er war an mindestens mehreren hundert Titeln beteiligt, von denen viele bei kleinen Labels erschienen, die es heute nicht mehr gibt, und die vergriffen sind. Tatsächlich ist eine dieser Kollaborationen, die Fair in den 90er Jahren gemacht hat - Strange But True mit Yo La Tengo - schwer zu finden, obwohl sie am 20. Oktober 1998 in den USA bei Matador Records erschienen ist. Jetzt wird das Album zum ersten Mal von Joyful Noise und Bar/None auf Vinyl neu aufgelegt. Als Fair Mitte der 90er Jahre mit Yo La Tengo auf einer Party spielte, waren sie alle Freunde, Fans und Kollaborateure, die gemeinsam an Platten gearbeitet oder diese veröffentlicht hatten. Als Fair vorschlug, gemeinsam ins Studio zu gehen, war das Trio sofort dabei. Das Ergebnis, ,Strange But True", ist so wunderbar, abwechslungsreich und wild wie eine riesige Wiese mit einheimischen Gräsern. Dieses Kollaborationsalbum zeigt die unglaubliche Bandbreite der Künstler und versetzt uns zurück in eine Zeit, in der Indie-Rock noch so seltsam und widerspenstig sein durfte, wie seine Schöpfer es wollten.
Auf 500 Stück limitiert und handnummeriert. L.B. STEEL und seine Brigade Steelforce werden Opfer mysteriöser Anschläge. Schließlich haben es sogar die engsten Verbündeten auf die drei Metal Detektive abgesehen und es wird klar: Dahinter steckt etwas Größeres. Die Spur führt zu einem manipulativen Schlagersong, der die Menschheit in die mentale Apokalypse treibt. Nur eins kann diesen Wahnsinn jetzt noch stoppen: Heavy Metal. mit: Reiner Schöne, Bernd Egger, Steffen Lehmann, Björn Jung, Cristina do Rego, Kaja Schmidt-Tychsen, Bernd Reheuser, André Dostal, Inka Lioba Brettschneider, Julia Augustin, DitoMido, Lars Korten, Henning Heup Special Guest: Thomas Anders & Marti Fischer