Jnbo ist der Künstlername von Henry Jenkins, einem Komponisten, Produzenten/Toningenieur und Bassisten aus Melbourne/Naarm. Jenkins ist den meisten als Produzent/Toningenieur hinter Surprise Chef, Karate Boogaloo und der für den Grammy nominierten Frollen Music Library bekannt. Als hauseigener Toningenieur für Aufnahmen und Abmischungen bei College In-House-Aufnahme- und Mix-Ingenieur bei Knowledge Records hat Jenkins die klangliche Grundlage für die instrumentale Cinematic-Soul-Bewegung von Melbourne/Naarm geschaffen. Auf ,& Friends" setzt Jenkins seine Fähigkeiten für seine eigenen brillanten Kompositionen ein. Das Album umfasst 12 introspektive Instrumentalstücke - tiefe, cineastische Odysseen, die von Romantik und Aufrichtigkeit durchdrungen sind und jenen unverkennbaren ,Freak Funk Bump" haben. Jenkins erklärt die Konzeption von ,& Friends": ,Ich wollte ein Album schreiben, auf dessen Aufnahme ich mich mit meinen Freunden freuen würde. Die Musik, die ich schrieb, hatte eine Funk-Sensibilität in Bass und Schlagzeug, kontrastiert durch einen eher cineastischen Ansatz in Bezug auf Harmonie und Melodie, mit Gitarren, die sich dazwischen schlängeln und gleiten. Ich habe versucht, diesen Kontrast zum Charakter des Albums zu machen. Ich fand, dass jeder Song die gleiche Instrumentierung und die gleichen Musiker haben sollte. Das wurde zu einer angenehmen kreativen Herausforderung: Wie viel Variation konnte ich im Laufe des Albums aus denselben acht Instrumenten herausholen? Ich wollte innerhalb dieser engen Grenzen so viel Vielfalt wie möglich finden." Jenkins hat diese Prinzipien bei den Aufnahmen zu ,& Friends" angewendet und langjährige Musikpartner wie Hudson Whitlock, Darvid Thor und Callum Riley (Karate Boogaloo), Lachlan Stuckey und Jethro Curtin (Surprise Chef), Lewis Coleman und Lena Douglas (The Cactus Channel) zusammen, um unkonventionelle Arrangements für drei Gitarren, Klavier, Streichersynthesizer, Hammondorgel, Schlagzeug und Bass zu verwirklichen, wobei Jenkins selbst den Bass und die Produktion übernahm. Das Ergebnis ist ein auffallend einzigartiges Album: Mal gibt's malerische Stimmungen, mal funkige Rhythmen, die zum Mitwippen einladen, wobei die drei Gitarren und drei Keyboards genau im Stereofeld angeordnet sind. Das Album zeigt die Einflüsse des Filmkomponisten Bernard Herrmann, des Lounge-Pioniers Les Baxter und Lamont Dozier von Motown, zusammen mit den exzentrischen Eigenheiten von JNBO. Für Fans von Surprise Chef, El Michels Affair, Menahan Street Band, Les Baxter, Bernard Herrmann.
Mit FATHERS präsentiert sich ein außergewöhnliches neues Kollektiv aus Produzent Kenny Beats, Keyboarder Kiefer, Bassist CARRTOONS und Drummer Nate Smith. Auf ihrem selbstbetitelten Blue-NoteDebüt verbinden sie die Offenheit des Jazz mit Hip-Hop, Funk, Soul und elektronischen Einflüssen zu einem
ebenso virtuosen wie zugänglichen Sound. Entstanden aus einer Zusammenarbeit beim Montreal Jazz Festival 2023 und weiterentwickelt auf gemeinsamen Tourneen durch die USA und Japan, lebt FATHERS
von der kreativen Chemie seiner Mitglieder. Das Ergebnis sind acht Songs voller präziser Grooves, starker
Melodien und geschmackvoller Arrangements, die musikalische Raffnesse mit unmittelbarer Zugänglichkeit
verbinden.
Esfand ist der letzte Monat des persischen Kalenders, der mit dem Nouruz-Frühlingsfest endet. Seit 2020 ist ESFAND auch eine Band - bestehend aus dem Iraner Rouzbeh Esfand und dem Neuseeländer Patrick Stewart. Ein Duo, das traditionelle iranische Folk-Elemente mit westlichen Beats und Vocal-Features bekannter exil-iranischer Künstler*innen zu etwas völlig Neuem verschmilzt. Ihr Debütalbum "Piltan" ist ein fulminant tanzbares Statement ohne Anflüge von Ethno-Kitsch. Pure Instinktmusik. "Wir haben die Samples ausschließlich aus musikalischen Gesichtspunkten ausgewählt. Das Folk-Element in unserer Musik ist groß, aber es ist nicht unsere Aufgabe, die Reinheit dieser Kultur zu wahren. Wir werfen iranische Traditionen nicht weg, wir behalten einfach die, die am besten passen. Am Ende des Tages sind alles nur Sounds." "Piltan" ist eine akustische Reise quer durch ein riesiges Land voller kultureller Eigenheiten: von den Zar-Ritualen aus dem Persischen Golf im Süden zum Reiter-Volk der Bachtiaren im Südwesten, bis hin zu den Qaschqai im Westen und zu den Kurden im nordwestlichen Iran mit ihren Derwisch-Ritualen. Die ersten beiden Songs haben ihren Ursprung in den repetitiven Rhythmen der Zar-Rituale, bei denen der Dämon Zar Personen in Form eines Windes befällt. Der Begleiter der zu behandelnden Person wiederholt bestimmte Phrasen immer wieder, um den Patienten in Ekstase zu versetzen. Auf die von Handtrommeln befeuerten Techno-Beats in "Bibi Saghi" folgen die düster-hektischen Synthie-Grooves von "O"seda". Ob der dunkle Dub von "Shawl" oder die maschinell stampfenden "Zar Bits" und "Without Foot, Without Head" - alle acht Songs sind raffinierte Produktionen auf höchstem technischem Niveau. Auf zwei Songs ist der Sänger und Perkussionist Habib Meftah vertreten (Rouzbeh: "Ich liebe seinen Instinkt für Songs!"). Auf "Shawl" gastiert Mohsen Namjoo, der sich ähnlich viel mit Folklore befasst hat und hier Texte der bekannten iranischen Dichter Daqiqi und Farrukhi Sistani singt. Aus einer jüngeren Generation stammt die Londoner Sängerin Misagh Moradi. Ihr "Without Foot, Without Head" basiert auf Texten des weltbekannten Dichters Rumi. Sich im Moment verlieren, sich dem Rhythmus hingeben, ganz unabhängig vom eigenen Hintergrund - das geht mit der jahrhundert- und grenzüberschreitenden Musik von ESFAND. Loslassen, abschalten, ohne Kopf und Füße zu kontrollieren. Darum geht es ESFAND. Übersetzt heißt es im Text von "Without Foot Without Head": "Oh du mit der anmutigen Taille, wirbele herum! Tanze weiter!"
Das fünfte Studioalbum von Avenged Sevenfold, "Nightmare", stieg 2010 auf Platz 1 der Billboard 200 Charts und auf Platz 5 der UK OCC Charts ein. Nach dem unerwarteten Tod des Schlagzeugers Jimmy "The Rev" Sullivan ist das Album seinem Andenken gewidmet und spiegelt in seinem Themen Tod und Verzweiflung wider. Mike Portnoy von Dream Theater sprang am Schlagzeug ein, um die Aufnahmen fertigzustellen. Metal Hammer bewertete das Album mit acht von zehn Punkten. Billboard bewertete es mit vier von fünf Punkten und Kerrang! gab dem Album vier von fünf Ks. Das Album gewann die Golden God Awards für den besten Schlagzeuger, den besten Gitarristen und das Album des Jahres. Es wurde für die Kerrang! Awards als bestes Album und beste Single (Nightmare) nominiert und vom Revolver Magazine für Buried Alive zum Song des Jahres 2011 gekürt. "Like their previous outings, the group incorporates a New Wave of British Heavy Metal influence throughout Nightmare while paying tribute to `80s hair metal with guitar god appeal; but playing retroactive music doesn't seem to concern them, as long as they play it more skillfully than their forefathers. The group's influences may be worn on their sleeves, (check out the chugging Metallica "One" breakdown in "Buried Alive," or the Queensrÿche-style power-ballad "Victim"), but there is no denying that they have some of the best chops in the metal world. M. Shadows continually amazes with his vocal acrobatics, the opening riff of "Natural Born Killer" ramps up to an inhuman speed. "Save Me" ends the album as one of their most epic songs to date, in a proper 21 gun salute, as thunderous blasts and guitar divebombs interweave into a heartfeltoutro. It's a fitting tribute for their fallen 28-year-old comrade, and excellent proof of the band's ability." - Für Fans von Metallica, Slipknot, Bullet For My Valentine, NWOBHM, Heavy Hair Metal, Metal
What do we need now more than ever? Exactly, OPTIMISM. This is the place we long for, the solution we need, and also the name of DIGITALISM's new album, which will be released on May 29. German electronic pioneers DIGITALISM spread the urgent energy of OPTIMISM with their upcoming album and live performances all over Europe. A DIY spirit, in-the-moment energy and a low boredom threshold - all have been crucial to Digitalism's practice since they built their first track in a studio inside a WWII bunker in Hamburg, 20 years ago. OPTIMISM is the logical consequence of the band's steady development.
Für Kevin Morby ist das ,kleine Weite" der weite Himmel, das einfache Leben, seine Herkunft aus dem Mittleren Westen und alle Pflichten, Bescheidenheit, Vertrautheit und Isolation: das Land, die Menschen und die Teile davon, die in ihm stecken. ,Der Mittlere Westen hat etwas Unbeabsichtigtes Musikalisches an sich: Zikaden, die in den Bäumen zirpen, ein vorbeifahrender Zug, eine Tornadosirene, die losgeht", erklärt Morby. ,Wenn man genau hinhört, gibt es diese fast unheilvollen Geräusche unter dem weiten Himmel - seine Hässlichkeit und seine Schönheit und wie beide oft gleichzeitig zusammenwirken. Und obwohl der Mittlere Westen technisch gesehen keine Ödnis ist, ist er meine Ödnis." Little Wide Open ist der Titel von Kevin Morbys achtem Studioalbum, produziert von Aaron Dessner. Im Sommer 2024 hatte Dessner Morby gebeten, The National bei ihrem Konzert im Londoner Crystal Palace Park zu unterstützen. Kurz darauf wandte sich Dessner, der gerade eine Glückssträhne hatte, nachdem er Alben für Taylor Swift, Ed Sheeran und Gracie Abrams produziert hatte, wandte sich an Morby und teilte ihm mit, dass er gerne sein nächstes Album produzieren würde. Anfang 2025 begannen sie mit den Aufnahmen in Aarons Long Pond Studio in Stuyvesant, New York, und beendeten sie im September desselben Jahres. Das Album, an dem eine Vielzahl von Mitwirkenden wie Dessner, der mehrere Instrumente spielt, Amelia Meath, Andrew Barr, Justin Vernon, Katie Gavin, Lucinda Williams, Meg Duffy und anderen, wurde von Morby als dritter Teil einer Trilogie nach ,Sundowner" (2020) und ,This Is a Photograph" (2022) beschrieben, in denen er seine Zeit im Mittleren Westen nach seiner Rückkehr nach Kansas City dokumentierte. Dieses Mal wertet Dessners Produktion Morbys Aufnahmen auf, ohne dabei den Fokus auf die Songs selbst zu verlieren. Es gibt eine neu gewonnene Zuversicht und Klarheit sowohl in Morbys Songwriting als auch in Dessners Produktion, die an Tom Pettys Klassiker Wildflowers aus dem Jahr 1994 erinnert. Da Morby mittlerweile hauptsächlich in LA lebt, hat sich die Atmosphäre, die Little Wide Open durchzieht, gegenüber seinen Vorgängern etwas verändert. Wie Rachel Kushner in ihrem Begleittext zum Album über Morby schreibt: ,Es geht um Zeit, um das Gefühl, dass er sich von der Nostalgie und dem verlorenen, aber schönen Kampf, an der Vergangenheit festzuhalten, gelöst hat. Er hat akzeptiert, dass die Zeit unaufhörlich fließt und man sie nicht aufhalten kann. Stattdessen hat er das Gefühl, dass er auf ihr reitet. Er ist Passagier der Zeit."
"Wired" ist ein harter Neustart für Basement. Es markiert das erste Album der britischen Band seit acht Jahren, eine Wiedervereinigung mit ihrem ursprünglichen Label Run For Cover Records und eine Rückkehr zu jener ungebändigten Leidenschaft und kreativen Intuition, die schon immer ihr bestes Material ausgezeichnet hat. Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 besteht Basement aus denselben fünf Freunden - Sänger Andrew Fisher, den Gitarristen Alex Henery und Ronan Crix, Bassist Duncan Stewart und Schlagzeuger James Fisher - und derselben alchemischen Verbundenheit. Das Einzige, was sich in den letzten Jahren verändert hat, ist ihr erneuertes Gefühl von Zielstrebigkeit. Und das macht ihr neues Album deutlich hörbar. "Wired" ist das dynamischste, mutigste und inspirierteste Werk, das Basement je geschaffen haben, und bewahrt zugleich die zeitlosen Grundlagen ihres einzigartigen Sounds: grollende Gitarren, mitreißende Refrains und eindringliche emotionale Sprache. Basement sind zurück und laufen auf allen Zylindern, aber sie haben kein Interesse daran, alte Erfolge zu wiederholen. Die gesamte Band war entschlossen, dass "Wired" ihr bisher klarstes künstlerisches Statement werden musste. Der Titelsong ist das drängendste Stück ihrer Karriere - ein sicherer Live-Favorit, getragen von stechenden Gitarren, einem wuchtigen Schlagzeug und einem himmelhohen Hook, bei dem Fishers Stimme in Bestform ist. "Broken By Design" zeigt den gegenteiligen Charakter: düster, zart, bassgeführt, aber dennoch typisch Basement in seiner sofortigen Eingängigkeit und stimmungsvollen Atmosphäre. Nichts auf Wired klingt stagnierend, kein Teil wirkt unausgereift. Die Band ließ sich von einer Vielzahl abenteuerlustiger Vorbilder inspirieren (R.E.M., Interpol, Smashing Pumpkins, um nur einige zu nennen), ohne jemals wie eine dieser Bands zu klingen - und auch nicht wie eine Kopie ihrer selbst. Der Albumtitel fasst all das in einem einzigen Wort zusammen. Die texturalen Konnotationen von "Wired" - metallisch, scharf, zackig - spiegeln die stählernen Klangwelten des Albums wider. Auf konzeptioneller Ebene spricht der Titel für die unerschütterliche Zähigkeit der Band: eine analoge Band, die in einer immer digitaleren Welt erfolgreich bleibt, ohne sich auf nostalgische Bequemlichkeit zu verlassen. Fünf Freunde, die mehrere Trennungen und Neuanfänge überstanden haben und dabei als Menschen und musikalische Einheit gewachsen sind. Basement müssen ihr Schicksal akzeptieren: Sie sind einfach dafür gemacht.
,In the Grace Of Your Love" kam ursprünglich 2011 raus und war ein Neustart für The Rapture und eine willkommene Rückkehr zu DFA, dem Label, das ihnen zu ihrem sofort erfolgreichen Debüt ,Echoes" verholfen hatte. Der Schwung und Erfolg dieser Jahre führte zu einer Achterbahnfahrt mit einem großen Label, die sie wieder da landete, wo sie angefangen hatten - mit Narben, aber jetzt frei, die Grenzen der Erwartungen zu sprengen. Begleitet wurden sie dabei vom verstorbenen, großartigen Philippe Zdar, einer Hälfte des französischen Dance-Duos Cassius und Produzent von Künstlern wie Phoenix und den Beastie Boys. Zdars Begeisterung und technisches Können sind schon in den ersten 30 Sekunden des Albums zu hören: ,Sail Away" ist The Rapture in voller Pracht und Strahlkraft, ein fünfminütiger Ausatem mit Disco-Drums. Natürlich gibt es auch jede Menge Futter für die Dance-Kids - ,How Deep Is Your Love" rockt immer noch die Tanzflächen der New Yorker Bars, ,Miss You" ist ein unwiderstehlicher kleiner Streich in Moll -, aber insgesamt herrscht das Gefühl vor, dass man langsamer wird, Bilanz zieht und an den richtigen statt an den falschen Orten nach Sinn und Liebe sucht. Daher auch das Finale: ,It Takes Time To Be a Man", ein charmant ehrlicher, von Klavierklängen untermalter Song über Verantwortung übernehmen und anderen helfen. Er klingt wie nichts anderes im Repertoire von The Rapture und rundet es dennoch perfekt ab. Der Abspann läuft, die Zeit vergeht, Platten bedeuten immer noch alles.
Das Set enthält acht Maxi-Singles auf Vinyl+ ein Nachdruck des Promo-Posters zu "Dream-On" sowie ein großformatige Poster, welches Bestandteil der 12'' zu "Good Lover" war + die Tracks der audiophilen Maxis wurden anhand der Original-Tapes gere-mastert.
Wenn du zehn Jahre in die Vergangenheit reisen könntest, was würdest du deinem jüngeren Ich sagen wollen? Das war eine Frage, die sich Khruangbin selbst stellten, als sie sich dem zehnjährigen Jubiläum ihres Debütalbums näherten - dem einstigen Kultklassiker, der heute als genreprägend gilt: The Universe Smiles Upon You". Wenn wir zurückgehen und uns selbst sagen könnten, wie viel nach diesem Album auf uns zukommen würde, was würden wir feiern wollen?" fragte Laura Lee, Bassistin, Sängerin und Gründungsmitglied der Band. Stattdessen dachten sie: Lasst es uns noch einmal machen." The Universe Smiles Upon You ii" wurde vom 4. bis 6. Januar 2025 in derselben Familien-Scheune des Gitarristen Mark Speer aufgenommen, an denselben Tagen, an denen TUSUY vor zehn Jahren erstmals entstand. Obwohl die Bedingungen dieselben waren - Schmutzboden, brutal kalt, minimale Schalldämmung, alle Aufnahmen live - sind die Songs es nicht. Sie wurden neu angegangen, einige stärker verändert als andere, mit der eingefangenen Blitz-in-der-Flasche"-Energie des ursprünglichen Albums, während gleichzeitig entdeckt wurde, was diesmal einzigartig sein würde, in dieser Phase des Bandlebens. Das Ergebnis bewegt sich wie Wellen auf dem Wasser über zehn hypnotisierende Tracks, die Scheune erzeugt ein Gefühl von Weite, Gelassenheit und kreativer Freiheit, die nahegelegene Tierwelt ist hörbar (achtet auf die Vögel bei August Twelve ii"), ebenso das Knarren und Klappern der Scheune. Es ist ein Geflecht aus kleinen Bewegungen in nuancierten Arrangements, das langsam das neue Leben, die Geschichten und den Charakter von jemandem enthüllt, den man nach zehn Jahren wieder wie zum ersten Mal trifft.
Veronica Electronica, eine acht Tracks umfassende Begleitung zu Ray of Light, wurde ursprünglich 1998 von Madonna als Remix-Album konzipiert. Das Projekt wurde jedoch durch den überwältigenden Erfolg des Original-Albums und die zahlreichen Hit-Singles, die über ein Jahr lang im Fokus des Interesses standen, zurückgestellt. Ray of Light verkaufte sich weltweit über 16 Millionen Mal und brachte Madonna vier GRAMMY® Awards ein, darunter den für das beste Pop-Album.
Mehr als 25 Jahre später wird dieses lange kolportierte Konzept nun endlich Wirklichkeit. Die Sammlung enthält neu bearbeitete Versionen von Club-Remixen von Sasha, BT und Victor Calderone, zusammen mit dem Original-Demo von „Gone, Gone, Gone“ – einer bisher unveröffentlichten Aufnahme, produziert von Madonna und Rick Nowels. Veronica Electronica erscheint am 25. Juli als limitiertes Silver Vinyl und digital, und ist eine weitere hochwertige Ergänzung zu Madonnas Silver Collection.
Irlands bestes Avant-Punk-Quartett hat die The Early Years EP neu aufgelegt - eine Sammlung vergriffener 7"-Singles und Coverversionen, die ursprünglich auf Any Other City Records und The Quarter Inch Collective erschienen und 2015 bei Rough Trade veröffentlicht wurden. The Cha Cha Cha wurde nun zusammen mit den anderen Tracks remastert und ist bereit, erneut die Tanzfläche zu erobern. Ein Fan-Favorit (und fester Bestandteil der Live-Setlists), der auf der Sammlung zu finden ist, ist ein achtminütiges Cover des absurden Bangers und verdrehten Ohrwurms "Why They Hide Their Bodies Under My Garage" von Post-Dubstep-Mastermind Blawan - ein Track, der, einfach gesagt, so klingt wie nichts, was man je zuvor oder danach gehört hat.
Das Debütalbum der ghanaischen Frafra-Gospel-Queen Florence Adooni (auch Mitglied bei Alogte Oho & Sounds of Joy) ist ein inspirierendes High Life-Werk mit grandiosen Tracks wie der Gospel-Hymne "Mam Pe'ela Su'ure" oder dem mit Jimi Tenor aufgenommenen Clubtune "Vocalize My Luv". Produziert wurde "A.O.E.I.U." von Ethno-Funk-Pionier und Philophon-Betreiber Max Weissenfeldt. Florence Adooni ist mit ihrer achtköpfigen Liveband regelmässig auf Tour, begeisterte bei Festivals wie Roskilde, Down The Rabbit Hole und Überjazz und absolvierte 2024 mehrere Termine mit Erobique.
In ihrer bisher zwölfjährigen Band-Historie veröffentlichten Nicolás Jaar und Dave Harrington, zusammen bekannt als DARKSIDE, die beiden Alben ""Psychic" (2013) und ""Spiral" (2021). Mit ihrem langjährigen Freund und Kollaborateur Tlacael Esparza als neues Bandmitglied und Schlagzeuger kommt jetzt ihr drittes Album ""Nothing". Das Ergebnis ist faszinierend und vielschichtig. DARKSIDE schmücken ""Nothing" mit prägnanten Rhythmen, verzerrten Vocals und kreieren eine ganz eigene, wie ungewöhnlichen Ästhetik.
Um die Entwicklung zu verstehen, muss man die Hintergrundgeschichte kennen: Jaar und Harrington lernten sich in den frühen 2010ern während ihrer Schulzeit in Providence kennen. Während der Tour zu Jaars Solo-Debütalbum fand eine spontane Aufnahmesession an einem freien Tag in einem Berliner Hotelzimmer statt. Die Session war wortwörtlich brandheiß, denn sie endete mit durchgeschmorten Lautsprechern. Der Raum füllte sich mit Rauch und der an diesem Tag entstandene Song wurde ihre erste gemeinsame Single ""A1", DARKSIDE war geboren.
Zwischen den ersten beiden Alben legte das Duo eine sechsjährige Pause ein. In dieser Zeit verfolgten Jaar und Harrington jeweils eigene kreative Wege: Jaar etablierte sich als Solokünstler und Produzent, während Harrington als innovativer Gitarrist und Experimentalmusiker die Underground-Szene in L.A. aufmischte und die Rock-Band Taper"s Choice gründete. Die Geschichte setzt sich dann im Herbst 2022 in Los Angeles fort als das Duo eine Reihe von Shows buchte, um sich nach acht Jahren erstmals wieder als Live-Band zu vereinen. Esparza kam als festes Mitglied hinzu und veränderte grundlegend den Klang und die Energie der Band. Die Idee von ""Nothing" entstand während der Suche nach Achtsamkeit und Harringtons stillen Momenten mit seiner neugeborenen Tochter, in denen er Schönheit im Nichtstun fand. Für Jaar wurde ""Nothing" zu einem Symbol für die allgegenwärtigen, wie überwältigenden Probleme, unausgesprochene Gefühle und den Stillstand in globalen Krisen wie Klimawandel, politischer Heuchelei und wiederkehrender Gewalt.
Michael Mayer albums don’t come round too often, which is one of many reasons why his fourth collection, The Floor Is Lava, is a genuine event. It’s been eight years since his last one, the collaborative & released on !K7; its predecessors, Mantasy (2012) and Touch (2004), took their sweet time, too. It’s no real surprise, given the many hats Mayer wears – globetrotting DJ, revered remixer, inveterate collaborator, and boss of both Kompakt and Imara – that his solo productions are relatively sparing. But this also speaks to their quality: Mayer’s name on a record sleeve is a sign of quality, of music that’s both looking to the future and calling back to the past, that balances the imperatives of the dancefloor and the loungeroom, that’s as exploratory as it is functional.
On The Floor Is Lava, Mayer seems to be taking the temperature of both the music that surrounds him (past and present), and the ides of the industry he works within. There’s that iconic album title, for a start. “The album’s mindset,” he says, reflecting on those four words together. For Mayer, it’s partly a critique of the way the industry boxes in both producer and listener, focuses them on genre, on market, on the next new thing: “Being a free minded spirit that transcends genres has become an uphill battle.” A battle worth fighting, though, and with The Floor Is Lava, the result is an album that’s varied, quixotic, idiosyncratic, charming, and deeply, addictively listenable.
Throughout, Mayer finds thrills in exploration and juxtaposition, allowing unexpected things to blossom and giving them their life, their platform, throwing the listener exciting curveballs: “It’s a DJ album by a DJ that’s easily bored.” Either easily bored, or endlessly curious, The Floor Is Lava is rich with ideas. It opens with “The Problem”, which looks back to look forward, embracing the rickety way early house productions threw samples together with gleeful abandon. Mayer mentions Pal Joey, and the scene around Rockers Hi-Fi and their Different Drummer imprint, as reference points, and you can hear that freewheeling spirit throughout.
It’s followed by “Vagus”, a slinky, sensual minimal house number that Mayer describes as his “musical catnip”. The flow of these two opening cuts defines the dynamic of The Floor Is Lava, defining the dialectical drive at its core: thesis and antithesis leads to synthesis, but with a welcome prickliness that means you’re always excited, always engaged. It’s also productive in the way it derives energy from rubbing genres and sounds against each other, in unexpected ways, for maximum musical frisson. There’s psychedelic techno on “Feuerstuhl”, more minimal techno with “Ardor” (Mayer mentions ‘Immer 1’ era 90s minimal as inspiration), slippery, Shepard-tone breakbeat through “Sycophant”, a lovely, lush vocal turn on the poppy “The Solution”.
The album closes with the melancholy “Süßer Schlaf”, where Mayer sets a poem by Goethe to one of his most haunted, moving pieces of music yet, in abstract tribute to a lost friend. It’s one of the most affecting moments on The Floor Is Lava. There’s also an update on 2020’s wild Brainwave Technology EP, with the surrealist glitter-stomp of “Brainwave 2.0” (check out those handclaps!),where Mayer’s thinking about the socio-political precipice of the now: “I’m reading with great interest about this whole complex of how humanity is about to cross so many lines and the implications that the resulting financial and educational inequality will bring.”
That’s The Floor Is Lava: then and now, brainwaves and nerve structures, problems and solutions, genres on fire; the real, the unreal, and the surreal. An album for the easily bored and the endlessly curious. Mayer has the last word, telling us all you need to know about the album’s spirit: “Burning for the cause, being zealous, being addicted to the heat of the night, the exuberant powers of music.”
Michael Mayer veröffentlicht nicht oft Alben, was einer von vielen Gründen ist, warum ‘The Floor Is Lava’ ein echtes Ereignis ist. Es sind acht Jahre vergangen seit seinem letzten Werk, dem Kollaborationsalbum &, das auf !K7 erschien; seine Vorgänger, Mantasy (2012) und Touch (2004), ließen ebenfalls auf sich warten. Es überrascht nicht wirklich, da Mayer viele Rollen gleichzeitig erfüllt – weltreisender DJ, vielbeschäftigter Remixer, unermüdlicher Kollaborateur und Chef von sowohl Kompakt als auch Imara – weshalb seine Solo-Produktionen eher sparsam ausfallen. Doch das spricht auch für deren Qualität: Ein Album mit Mayers Namen auf dem Cover steht für Qualität, für Musik, die sowohl in die Zukunft blickt als auch auf die Vergangenheit verweist, die das Gleichgewicht zwischen den Anforderungen des Dancefloors und des Wohnzimmers hält, die genauso erforschend wie funktional ist.
Auf The Floor Is Lava scheint Mayer sowohl die Musik um ihn herum (vergangen und gegenwärtig) als auch die Strömungen der Branche, in der er arbeitet, zu reflektieren. Da wäre zunächst der ikonische Albumtitel. „Die Grundhaltung des Albums“, sagt er, drückt sich in diesen vier Worte aus. Für Mayer ist es teilweise eine Kritik daran, wie die Industrie sowohl Produzenten als auch Hörer in Schubladen steckt, sie auf Genres, auf den Markt und auf das nächste große Ding fokussiert: „Ein freier Geist zu sein, der Genres überschreitet, ist zu einem steinigen Weg geworden.“ Ein Kampf, der sich jedoch lohnt, und mit The Floor Is Lava ist das Ergebnis ein Album, das vielfältig, eigenwillig, charmant und tiefsinnig, aber auch süchtig machend ist.
Im gesamten Album findet Mayer Freude an der Erforschung und Gegenüberstellung von Stilen, lässt unerwartete Dinge erblühen und gibt ihnen Raum, überrascht den Hörer mit spannenden Wendungen: „Es ist ein DJ-Album von einem DJ, der sich schnell langweilt.“ Entweder langweilt er sich schnell oder er ist unendlich neugierig – The Floor Is Lava ist reich an Ideen. Es beginnt mit „The Problem“, das in die Vergangenheit blickt, um nach vorne zu schauen, und die wilde Art, wie frühe House-Produktionen Samples mit fröhlicher Unbekümmertheit zusammenwarfen, aufgreift. Mayer nennt Pal Joey und die Szene um Rockers Hi-Fi und ihr Label Different Drummer als Referenzpunkte, und dieser freie Geist zieht sich durch das gesamte Album.
Es folgt „Vagus“, eine sinnliche Minimal-House-Nummer, die Mayer als seine „musikalische Katzenminze“ beschreibt. Der Fluss dieser beiden Eröffnungstracks definiert die Dynamik von The Floor Is Lava und den dialektischen Antrieb im Kern: These und Antithese führen zu einer Synthese, jedoch mit einer willkommenen Schärfe, die dafür sorgt, dass man immer aufgeregt und engagiert bleibt. Zudem gewinnt das Album Energie, indem es Genres und Klänge auf unerwartete Weise aneinanderreibt, um maximalen musikalischen Nervenkitzel zu erzeugen. Es gibt psychedelischen Techno in „Feuerstuhl“, mehr Minimal Techno mit „Ardor“ (Mayer erwähnt ‘Immer’ Ära Minimal als Bezugspunkt), gleitenden Shepard-Ton-Breakbeat in „Sycophant“ und einen lieblichen, üppigen Vocal-Auftritt im poppigen „The Solution“.
Das Album schließt mit dem melancholischen „Süßer Schlaf“, in dem Mayer ein Gedicht von Goethe vertont und eine seiner bisher eindringlichsten und bewegendsten musikalischen Kompositionen schafft, als abstrakten Tribut an eine verschiedene Freundin. Es ist einer der ergreifendsten Momente auf The Floor Is Lava. Ebenfalls gibt es ein Update der wilden Brainwave Technology-EP von 2020, mit dem surrealistischen Glitzer-Stampfer „Brainwave 2.0“ (hör dir diese Handclaps an!), in dem Mayer über den sozio-politischen Abgrund der Gegenwart nachdenkt: „Ich lese mit großem Interesse über diesen ganzen Komplex, wie die Menschheit dabei ist, so viele Grenzen zu überschreiten und welche Auswirkungen die daraus resultierende finanzielle und bildungstechnische Ungleichheit haben wird.“
Das ist The Floor Is Lava: Damals und heute, Gehirnwellen und Nervengeflechte, Probleme und Lösungen, brennende Genres; das Reale, das Unreale und das Surreale. Ein Album für die schnell Gelangweilten und die unendlich Neugierigen. Mayer hat das letzte Wort und sagt uns alles, was wir über den Geist des Albums wissen müssen: „Brennen für die Sache, leidenschaftlich sein, süchtig nach der Hitze der Nacht, den überschwänglichen Kräften der Musik.“
Fünf Monate arbeitete David Gilmour in Brighton und London an »Luck And Strange«, dem ersten neuen Longplayer, den er seit neun Jahren veröffentlicht. Die LP wurde von David und Charlie Andrew produziert, den man für seine Zusammenarbeit mit ALT-J und Marika Hackman kennt. Der Großteil der Lyrics stammt von Gilmours Co-Autorin Polly Samson, mit der er schon seit 30 Jahren zusammenarbeitet. Auf dem Album sind acht neue Tracks zu hören, dazu kommt eine Coverversion von Between Two Points (Originalinterpreten: The Montgolfier Brothers), auf der Romany Gilmour Harfe spielt und singt. Auf anderen Songs der LP war Gilmours Tochter für die Backing-Vocals zuständig. Zu den Musikern, die an der Entstehung von »Luck And Strange« beteiligt waren, gehören: Guy Pratt & Tom Herbert am Bass, Adam Betts, Steve Gadd und Steve DiStanislao am Schlagzeug sowie Rob Gentry & Roger Eno an den Keyboards. Für die Streicher- und Chor-Arrangements war Will Gardner verantwortlich. Auf dem Titeltrack, der 2007 während eines Jams in David Gilmours Scheune entstand, ist der verstorbene Pink Floyd Keyboarder Richard Wright zu hören. Das Cover-Foto von Anton Corbijn wurde durch den Text von »Scattered«, dem letzten Song des Albums, inspiriert.
Sam Shepherd alias Floating Points hat heute angekündigt, dass sein neues Album, „Cascade“, am 13. September 2024 via Ninja Tune erscheint.
„Cascade“ ist eine Eruption unvollendeter Angelegenheiten. Ende 2022 fand sich Shepherd, der dafür bekannt ist, so frei zwischen den Genres zu wechseln, wie es sein Künstlername andeutet, in der kalifornischen Wüste wieder, um an etwas Neuem zu arbeiten. „Mere Mortals“, seine erste Ballettmusik, die in Zusammenarbeit mit dem San Francisco Ballet entstand, sollte eine Kollision von Klang und Tanz sein, die die antike Parabel von Pandora durch das Prisma der Technologie erforscht. Auf „Promises“, seinem Vorgängeralbum, das 2021 veröffentlicht wurde, tauschte er seine typischen modularen Synthesizer-Teppiche und komplizierten Drum-Patterns gegen luftige Traumlandschaften aus, die er mit dem legendären Saxophonisten, Pharoah Sanders, und dem London Symphony Orchestra entwickelte. Diese Zusammenarbeit war so beliebt, dass eine Mercury Prize-Nominierung und ein ausverkauftes Konzert im Hollywood Bowl im September 2023 folgten. Zwischen diesen Projekten und einem bevorstehenden Anime-Score für Adult Swim, könnte es von außen betrachtet so aussehen, als ob Shepherd die Tanzfläche für immer verlassen würde. Aber während er tagsüber an seiner Ballettmusik schrieb, sehnte er sich nachts nach der schweißtreibenden Gemeinschaft einer Tanzfläche. Nach der pulsierenden Unbekümmertheit der elektronischen Musik. Im November 2019 veröffentlichte Shepherd sein von Kritiker:innen hochgelobtes zweites Studioalbum, „Crush“. „Cascade“ wurde als Nachfolger:in von „Crush“ konzipiert, um Album (und Publikum) die Möglichkeit zu geben, Floating Points noch einmal in seiner traditionellen Form auf einer Tanzfläche zu erleben: voller Buchla-Rhythmen, glitchenden Melodien, die einen Raum voller wogender Körper verzaubern. Die neun Songs dürfen bis zu acht Minuten am Stück schwelen und funken, was eine weitreichendere Erkundung von Sounds und Grooves als zuvor ermöglicht. Fast ein Jahrzehnt nach seinem vielbeachteten Debütalbum, „Elaenia“, hat der Komponist Wege gefunden, seine Experimente außerhalb der Clubmusik nahtlos in seine für die Tanzfläche konzipierte Musik einzubinden.
Jon Hopkins' neues Album RITUAL ist ein 41-minütiges Epos, das das musikalische Bindeglied zwischen seinen Vorgängeralben Immunity von 2013 und Singularity von 2018 und dem Music For Psychedelic Therapy von 2021 ist. Es besteht aus Subs die klingen, also of sie aus einer Höhle kämen, hypnotischem Schlagzeugspiel und transzendenten Melodien. Das spannungsgeladene, eindringliche und letztlich triumphale Werk ist ein Höhepunkt der Themen, die er in seiner 22-jährigen Karriere erforscht hat, und bildet das kinetische Gegenstück zu Music For Psychedelic Therapy von 2021.
RITUAL ist ein einziges Stück, das sich in acht Kapiteln entfaltet und durch Tiefe und Kontrast besticht. Mit Zeremonien, spiritueller Befreiung und der Reise des Helden als Inspiration, zapft es eine uralte und ursprüngliche Energie an und wird am 30. August von Domino veröffentlicht.
SIDE D:
Die bereits mehrfach für die GRAMMYs nominierte brasilianische Sängerin Bebel Gilberto veröffentlicht ihr mittlerweile achtes Studioalbum 'João'. Das Album ist eine Sammlung von Liedern ihres Vaters João Gilberto, der weithin als Erfinder und Wegbereiter des Bossa Novas gilt und 2019 nach einer 70-jährigen Musikkarriere verstarb. Bebel begann schon als kleines Kind mit ihm zu singen und die Lieder, die sie nun in neuem Gewand präsentiert, begleiten sie schon ihr ganzes Leben - 'João' ist ihr ganz persönlicher Liebesbrief an João Gilberto und seine Musik.
Bereits im Kindesalter lernte die junge Sängerin Klavierspielen und schrieb mit acht Jahren schon ihre ersten eigenen Songs. Im Alter von 12 Jahren gewann sie einen Talentwettbewerb, zwei Jahre später erschien ihr Debütalbum „Birdy“, das ihr nicht nur den internationalen Durchbruch bescherte, sondern auch 9x Platin. Zu ihren erfolgreichsten Singles zählt bis heute das Bon Iver Cover ihrer Version zu „Skinny Love“. Auf dem neuen Album „Portraits“ können die Fans sich auf einen neuen Sound der Künstlerin freuen: „Es ist ein Album, das von wichtigen Künstlern der Vergangenheit und Gegenwart inspiriert wurde. Der kunstvolle, jenseitige Pop von Caroline Polachek, Christine and the Queens und Angel Olsen, aber auch die eindringliche, gotische Seite von Kate Bush, das Melodrama von Prince, die elegante Fremdartigkeit der Stimme von Beth Gibbons von Portishead und die Synthesizer-lastige Raffinesse von The Blue Nile“ finden Eingang in das neue Album.