Der norwegische Black Metal-Klassiker „Soulblight“ von 1998 neu aufgelegt! „Soulblight“ ist ein würdiger Anwärter auf eines der besten Black
Metal-Alben der 90er Jahre!1997 war ‚Witchcraft‘ ein schwieriges Album, das aufgrund seiner komplexen Kompositionen und aufwendigen
Orchestrierung seinen Kultstatus als eine der größten Black Metal-Veröffentlichungen verteidigen musste. Doch Obtained Enslavement haben genau
das geschafft, denn „Soulblight“ ist eine ganz andere Veröffentlichung, die jedoch die Qualität und das musikalische Können beibehält, für die die
Band mit „Witchcraft“ bekannt geworden ist. Die Offenheit und Mystik der orchestralen Arrangements wurde zugunsten eines eher gitarren- und
schlagzeugorientierten Sounds aufgegeben, was aber dem viel dunkleren und aggressiveren Sound von „Soulblight“ zugute kommt, denn die Struktur
des Albums ist ein Highlight im Vergleich zu seinem Vorgänger, da es sich als Ganzes konzeptioneller und vollständiger anfühlt als eine bloße
Sammlung von Songs. Das macht Sinn, denn die Texte erzählen eine epische Geschichte über einen großen Krieg gegen das „Soulblight“, eine
Geschichte, die auch durch die Musik selbst verfolgt werden kann, was es in vielerlei Hinsicht zu einem Konzeptalbum macht.
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Norwegischer Black Metal Klassiker neu aufgelegt! Das vierte und letzte Obtained Enslavement-Album zum ersten Mal auf Vinyl! Wir wissen nicht, ob
es nur unsere Einbildung ist, aber wenn man über Black Metal-Bands aus Norwegen spricht, werden Obtained Enslavement oft vergessen. Das liegt
sicher nicht daran, dass wir denken, sie seien es nicht wert, erwähnt zu werden. Vielleicht liegt es einfach daran, dass Obtained Enslavement nie als
führende Kraft in der norwegischen Black Metal-Szene angesehen wurde und uns ihre Einzigartigkeit und Brillanz vergessen lässt. Sie sind
wahrscheinlich eine der ersten Bands, die man als symphonischen Black Metal bezeichnen kann, aber ihre Musik war trotz des starken
Keyboard-/Orchestral-Backgrounds im Vergleich zu anderen symphonischen Bands einfach viel härter und kompromissloser. „Soulblight“ und
‚Witchcraft‘ waren großartige Alben. Aber es gibt noch ein weiteres, das oft vergessen wird, vielleicht weil es ein bisschen anders ist als die beiden
eben erwähnten und sich musikalisch von ihnen unterscheidet. Die Rede ist von „The Shepherd and the Hounds of Hell“!
- Intro
- Via - Santiago .04.02.2023
- L'odore Della Morte - Madrid 10.03.2023
- Bomaye - Prag 08.12.2022
- La Parabola Dei Battagghi - Zürich 04.12.2022
- Paradise Crew - Zaragoza 07.01.2023
- La Verita - Marghera 25.04.23
- St. Pauli (No In No Out) - Hamburg 04.11.2022
- A La Patchanka - Torino 21.04.2023
- Il Tempo - Valladolid 12.03.2023
- Testamento Di Un Buffone - Potsdam 15.12.2023
- Tarantella Dell'ultimo Bandito Oviedo 03.02.2023
- Onda Immobile - Kiel 20.01.2024
- Garage Jukebox - Santiago 04.02.2023
- Muro Di Plastica - Bochum 18.11.2022
- Dalla Pallida Miro - Berlin 05.11.2022
- Danza Dell'autunno Rosa - Lindau 09.12.2023
- La Mano De Dios - Barcelona 03.03.2023
- La Carovana - Amsterdam 27.11.2022
- Malandia - Chemnitz 19.01.2024
- Tortuga - Burgos 11.02.2023
- La Torre - Hannover 11.12.2022
- Un'idea - Bologna 24.04.2023
- Outro
COLORED VINYL[24,79 €]
Ein Livealbum (nochmal) ist eine recht offensichtliche und doch für Talco passende Idee zum Jubiläum. Im Jahr 2022 hatten Talco beschlossen, ein Mischpult für die "Videogame"-Tour zu mieten. Die Möglichkeit, jedes Konzert mitzuschneiden, verlockte, und am Ende der Tournee gab es etwa 35 Sets, aus denen ein echtes Live-Album werden konnte. Und genau um "echt" geht es. Es durfte nichts gefälscht, neu aufgenommen oder überspielt werden, nichts bereinigt werden. Das moralische Diktat, live darzustellen, wer Talco ist, mit der Musik, Entschlossenheit, den Witzen, dem goliardischem Unsinn, der Herzlichkeit der Menschen, all das musste erhalten bleiben und daher "wahr" sein, nicht perfekt oder künstlich, sondern wahr. Ein echtes DIY-Projekt, an dem die gesamte Talco-Familie mitgewirkt hat: von Tontechnikern Matteo "Houdini" Piccolo - der alle Live-Auftritte der Tournee aufgenommen hat - und Edoardo "Dodi" Pellizzari (Overdrive Recording Studio), der das Album abgemischt hat, bis hin zu den Beiträgen der gesamten Band, die während einer anderthalbjährigen Europa-Tournee aufgenommen wurden. Talco in eigenen Worten: "Wir hätten nie gedacht, dass wir noch einmal ein Live-Album machen würden, aber vielleicht haben wir es nach weiteren 10 Jahren nötig. Viele Bands erreichen ein Ziel, und feiern es mit einer Best Of-Compilation, aber die Greatest Hits einer Live-Band kann nur ein Live-Album sein." Und hier sind nun die essentiellen Songs der bisherigen 20 Jahre-TALCO-Karriere, aufgenommen zwischen 2022 und 2024 in unterschiedlichen Städten, eine traumhafte Set-List vor den besten Fans der Welt. Immer daran denkend, dass ein Ziel nicht das Ende ist, sondern ein neuer Weg, der zu gehen ist. 2LP klassich schwarz oder Jewelcase-CD!
- Intro
- Via - Santiago .04.02.2023
- L'odore Della Morte - Madrid 10.03.2023
- Bomaye - Prag 08.12.2022
- La Parabola Dei Battagghi - Zürich 04.12.2022
- Paradise Crew - Zaragoza 07.01.2023
- La Verita - Marghera 25.04.23
- St. Pauli (No In No Out) - Hamburg 04.11.2022
- A La Patchanka - Torino 21.04.2023
- Il Tempo - Valladolid 12.03.2023
- Testamento Di Un Buffone - Potsdam 15.12.2023
- Tarantella Dell'ultimo Bandito Oviedo 03.02.2023
- Onda Immobile - Kiel 20.01.2024
- Garage Jukebox - Santiago 04.02.2023
- Muro Di Plastica - Bochum 18.11.2022
- Dalla Pallida Miro - Berlin 05.11.2022
- Danza Dell'autunno Rosa - Lindau 09.12.2023
- La Mano De Dios - Barcelona 03.03.2023
- La Carovana - Amsterdam 27.11.2022
- Malandia - Chemnitz 19.01.2024
- Tortuga - Burgos 11.02.2023
- La Torre - Hannover 11.12.2022
- Un'idea - Bologna 24.04.2023
- Outro
Black Vinyl[22,90 €]
Ein Livealbum (nochmal) ist eine recht offensichtliche und doch für Talco passende Idee zum Jubiläum. Im Jahr 2022 hatten Talco beschlossen, ein Mischpult für die "Videogame"-Tour zu mieten. Die Möglichkeit, jedes Konzert mitzuschneiden, verlockte, und am Ende der Tournee gab es etwa 35 Sets, aus denen ein echtes Live-Album werden konnte. Und genau um "echt" geht es. Es durfte nichts gefälscht, neu aufgenommen oder überspielt werden, nichts bereinigt werden. Das moralische Diktat, live darzustellen, wer Talco ist, mit der Musik, Entschlossenheit, den Witzen, dem goliardischem Unsinn, der Herzlichkeit der Menschen, all das musste erhalten bleiben und daher "wahr" sein, nicht perfekt oder künstlich, sondern wahr. Ein echtes DIY-Projekt, an dem die gesamte Talco-Familie mitgewirkt hat: von Tontechnikern Matteo "Houdini" Piccolo - der alle Live-Auftritte der Tournee aufgenommen hat - und Edoardo "Dodi" Pellizzari (Overdrive Recording Studio), der das Album abgemischt hat, bis hin zu den Beiträgen der gesamten Band, die während einer anderthalbjährigen Europa-Tournee aufgenommen wurden. Talco in eigenen Worten: "Wir hätten nie gedacht, dass wir noch einmal ein Live-Album machen würden, aber vielleicht haben wir es nach weiteren 10 Jahren nötig. Viele Bands erreichen ein Ziel, und feiern es mit einer Best Of-Compilation, aber die Greatest Hits einer Live-Band kann nur ein Live-Album sein." Und hier sind nun die essentiellen Songs der bisherigen 20 Jahre-TALCO-Karriere, aufgenommen zwischen 2022 und 2024 in unterschiedlichen Städten, eine traumhafte Set-List vor den besten Fans der Welt. Immer daran denkend, dass ein Ziel nicht das Ende ist, sondern ein neuer Weg, der zu gehen ist. 2LP klassich schwarz oder Jewelcase-CD!
Keshavara tragen prächtige Schnurrbärte, verwegene Kopfbedeckungen und sprechen ein abenteuerliches Patois aus Englisch, Hindi, Deutsch und Gibberish. Auf ihrem neuen Album "III" kreieren die Kölner um den deutsch-indischen Musiker Keshav Purushotham Klänge, wie andere Leute Drinks mixen, nachdem sie schon drei genossen haben: Verwaschener Kraut-Pop und diasporische Dub-not-Dub-Exkursionen werden nach Augenmaß miteinander kombiniert und wild geschüttelt. Zuckersüß mäandernde Melodien, entlehnt einem fantastischen Niemandsland in der Grenzregion zwischen exotischen Library-Kompositionen und psychedelischen Soundtracks, verschmelzen mit den Grooves einer Rhythmusgruppe, die sich auch in den Tonstudios des funky Beirut der Mittsiebziger Zuhause gefühlt hätte. Das Ergebnis sind mit surrealistischem Zuckerrand gekrönte Cocktails mit der Wirkung einer halluzinogenen Götterspeise. Musik, die schillert und flirrt, wie eine Fata Morgana in der Wüste. Keshavara klingen in einem Moment, als hätte Ennio Morricone einen Bollywood-Film vertont, und im nächsten wie ein von Curt Boettcher produzierter Eden-Ahbez-Song, oder - nicht ganz so spinös aber nichts desto weniger fantastisch - als hätten Khruangbin und Sven Wunder endlich ein gemeinsames Album aufgenommen. In den glanzvollsten Momenten fügt sich das alles wie von magischer Hand zusammen und kulminiert dann in Songs wie "Spiegelmann" und "Tableau Vivant" - fantasmorgiastischen Partys voller transkultureller Clashes, die uns Hörer dazu einladen, sie in farbenprächtige Gruppenchoreografien zu überführen.
War das Debüt von Keshavara noch ein Solo- und der Nachfolger "Kabinett der Fantasie" im Kern ein Duo-Album, so sind Keshav Purushotham, Niklas Schneider, Benedikt Filleböck und Christopher Martin mit ihrem selbstproduzierten, schlicht "III" betitelten dritten Album endgültig zu einer vierköpfigen Band zusammengewachsen … und zwar um eine alte Farfisa-Orgel herum, die eines Tages als Geschenk im Proberaum gelandet ist: Ein, auf sämtlichen Songs mal mehr, mal weniger präsentes UFO aus einer Zeit der Slow-Jams, Live-Takes und des exzessiven Space-Echo-Einsatzes. Sein analoges Blubbern und sein wabernder Funk rollt dem warmen, organischen Bandsound den roten Teppich aus, und verpasst ihm einen zärtlichen Schubs Richtung 70er. Erfrischenderweise kommt er dort niemals so richtig an, sondern bleibt immer im Fluss. Denn das eigentliche Ziel der halldurchtränkten Korridore dieses Albums ist stets der Weg, genau genommen der kunstvoll gezimmerte Holzweg, der phantastische Irrpfad. "III" ist eine Reise, auf der Zeiten und Orte keine Fixpunkte sind, sondern austauschbare Koordinaten eines augenzwinkernden Vexierspiels. Da ist es nur folgerichtig über "Indische Götter im Sauerland" zu singen. Dass ungeachtet der Nostalgie, die alle neun Songs durchweht wie ein warmer Mittelmeerwind, niemals Sentimentalität aufkommt, ist nicht zuletzt diesem Humor geschuldet.
Die ätherischen Drones, sanft nuschelnden Akkorde und geisterhaft seufzenden Soundschwaden, die Keyboarder Benedikt Filleböck seiner altersschwachen Farfisa bevorzugt in den ruhigeren Momenten und den Instrumentalnummern des Albums entlockt, bilden einen stimmungsvollen Kontrast zu den beiden anderen Säulen des Keshavara-Sounds: Christopher Martins leichtfüßig hüpfenden Bass-Dreiecken und Keshavs sonnendurchfluteten Gitarren-Ornamenten. Im Zusammenspiel mit Niklas Schneiders crispen Drumbeats entsteht ein Fundament, mit dem die kaleidoskopischen Texturen und Melodien vollständig verschmelzen.
Das Ergebnis ist das bisher homogenste Album des Quartetts. Mit "III" erweisen sich Keshavara als gewiefte Soundalchemisten und Weltenwanderer, als eine softe Macht, deren Stärke sich aus ihrer enormen Musikalität, ihrer Fabulierlust und ihrem surrealistischen Witz speist.
Auf den Monat genau 30 Jahre nach Bandgründung legen uns
die deutschen Melodic/Celtic Death Metaller von SUIDAKRA
ihr 15. Studioalbum vor! Musikalisch besinnt sich die Band mit
den vorliegenden 11 Tracks augenscheinlich auf ihre
Anfangsjahre, denn zweifellos wird DarkanakraD von
melodischen Death Metal Anteilen dominiert, vollzieht dabei
aber gleichzeitig auch eine Weiterentwicklung. Das Album,
dessen Titel übersetzt soviel wie „Armageddon“ bedeutet,
klingt so frisch und kraftvoll als wäre die Band einem
Jungbrunnen entsprungen und schließt die „Realms Of Odoric
“ Trilogie, die 2016 mit dem gleichnamigen Album begann,
ab.
Auch andere Kreise schließen sich, denn die 11 Songs,
erstmals selbst im eigenen GHA Studio in Würzburg von
Mastermind Arkadius aufgenommen, gemixt und gemastert,
wurden von Death Metal Legende Dan Swanö gemastert.
Damit erfüllte sich für Arkadius so etwas wie ein Traum, denn
Edge Of Sanity hatten in der Anfangsphase Suidakras einen
prägenden Anteil an der musikalisch-melodischen Ausrichtung
The Smile haben ihr neues Album "Cutouts" für den 04.10.2024 angekündigt. Mit "Foreign Spies" und "Zero Sum" sind zugleich zwei neue Tracks erschienen, wobei der Künstler Weirdcore zu letzterem auch ein Video kreiert hat. Bereits erschienen sind "Don"t Get Me Started" und "The Slip", zwei Stücke, die Anfang des Monats als limitierte 12"-Single kurzzeitig weltweit in Plattenläden auftauchten. Thom Yorke, Jonny Greenwood und Tom Skinner haben einige der Songs von "Cutouts" erstmals auf der März-Tour in UK gespielt. Insgesamt enthält das von Sam Petts-Davies produzierte Album, das auf "Wall of Eyes" aus dem Januar und das 2022er-Debüt "A Light For Attracting Attention" folgt, zehn neue Tracks. "Cutouts" wurde zur gleichen Phase wie "Wall Of Eyes" in Oxford und den Abbey Road Studios aufgenommen und enthält String-Arrangements vom London Contemporary Orchestra. Das Artwork von Stanley Donwood und Thom Yorke entstand während der Aufnahmen. "Cutouts" ist bereits das zweite Studioalbum der Band in weniger als einem Jahr. Sein Vorgänger erreichte Platz 4 der deutschen Albumcharts und die Nummer 3 in UK. Thom Yorke veröffentlichte im April außerdem den Score zu Daniele Luchettis Film "Confidenza" und kündigte eine Solotour für Neuseeland, Australien, Singapur und Japan an. Jonny Greenwood arbeitet aktuell am Score zu Paul Thomas Andersons kommenden Film "The Battle of Baktan Cross". Tom Skinner hat das Album "Voices of Bishara Live at mu" veröffentlicht und tourt mit seinen Soloarbeiten im Rahmen internationaler Jazz-Festivals.
- Duke Ellington - Drop Me Off In Harlem 03:48:00
- Duke Ellington - I Let A Song Go Out Of My Heart 03:52:00
- Billy Strayhorn - Lush Life 06:40:00
- Duke Ellington - Come Sunday 04:57:00
- Duke Ellington - In A Mellow Tone 06:02:00
- Billy Strayhorn - Take The "A" Train 04:12:00
- Duke Ellington, Jonny Hodges, Don George, Harry James - I'm Beginning To See The Light 03:53:00
- Duke Ellington - Sophisticated Lady 04:19:00
- Duke Ellington, Don George - Ain't Got Nothing But The Blues 04:38:00
- Duke Ellington - I Got It Bad 06:20:00
- Duke Ellington, Billy Strayhorn - Satin Doll 03:56:00
Al Jarreau hat immer gesagt, dass er Al Jarreau-Musik singt, und er war wirklich einzigartig: Seine sechs Grammy-Awards und neunzehn Nominierungen als "Bester Sänger" decken nicht weniger als drei Kategorien ab – Jazz, Pop und R&B – mit anderen Worten, musikalische Genres interessierten ihn nicht wirklich. "Musik mag für andere Leute in Kategorien fallen, und ich verstehe das", sagte er, "aber für mich gilt: Wenn ich einen Song mag, muss ich ihn machen, und das war's. Wenn du zu meinen Konzerten kommst, setze ich mich auf deine Schulter und flüstere dir etwas ins Ohr. Ich öffne den Geist und gehe durch viele Türen." Diese Art von reichhaltigen, beschreibenden Bildern beschwört die Höhenflüge der stimmlichen Fantasie herauf, zu denen sein Gesang jederzeit fähig war. Er konnte einen Song plötzlich in neue und unerwartete Richtungen lenken. Er erklärte es immer so: "Wenn es ein Rückgrat für das gibt, was ich tue, dann ist es die Jazz-Umgangssprache."
Musik, Klänge und Rhythmus schienen ihn zu durchströmen, und das war kein Wunder. 1940 in eine musikalische Familie geboren, war er ein überdurchschnittlicher Student und schloss sein Studium mit einem Bachelor of Science in Psychologie und anschließend einem Master in beruflicher Rehabilitation ab. Und doch war die Musik nie weit von ihm entfernt. In den späten 1960er Jahren schloss er sich einem Trio an, das vom Pianisten George Duke geleitet wurde, und arbeitete daran, das Singen zu einer Vollzeitbeschäftigung in Los Angeles zu machen.
Zu diesem Zeitpunkt hörte ihn Siggi Loch, der damals ein hochkarätiger Manager bei Warner Brothers Records (WEA) war und später ACT Records gründete. "Ich sah Al Jarreau 1974 zum ersten Mal im Troubadour in Los Angeles und war sofort von seiner Stimme und seiner Bühnenpräsenz gefesselt", erinnert er sich. "Am nächsten Tag ging ich zu Mo Ostin, dem Präsidenten der WEA, um ihn davon zu überzeugen, ihn zu unterschreiben." Nach anfänglichen Widerständen erhielt Loch grünes Licht und 1975 erschien Jarreaus Debütalbum für WEA, "We Got By". "Ich habe Al nach Deutschland gebracht, bevor er in den USA Erfolg hatte", fährt Loch fort. "Al trat drei Nächte lang in Hamburg auf und ich schaffte es, Michael Naura, den Chef der Jazzabteilung des NDR, davon zu überzeugen, den dritten Abend für die Live-TV-Übertragung aufzunehmen." Diese Show machte Al über Nacht in Deutschland berühmt, und seitdem hat er immer einen besonderen Platz in den Herzen des deutschen Publikums. "We Got By" gewann den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und seine erste Deutschlandtournee füllte große Konzertsäle.
Es folgte "Glow" (1976), das in Europa erneut gut ankam und einen zweiten Preis der Deutschen Schallplattenkritik gewann, in den USA aber nicht so gut ankam: "Das richtete sich an ein 'Smooth Jazz'-Publikum", so Loch. "Es hat Al nicht vor einem Live-Publikum eingefangen. Also bat ich darum, dass seine nächste Veröffentlichung ein Live-Album sein sollte. Mo Ostin stimmte widerwillig zu", und "Look to the Rainbow" wurde in Europa ein Riesenerfolg, "Als es in den USA veröffentlicht wurde, wurde es Al's Durchbruchsalbum und brachte ihm seinen ersten Grammy ein, also ist es wirklich richtig zu sagen, dass seine Karriere vor allem in Deutschland begann!", sagt Loch.
Jarreaus langjährige Zusammenarbeit mit dem NDR veranlasste Jörg Achim Keller, Chefdirigent der NDR Bigband, 2016 eine Zusammenarbeit mit dem Sänger vorzuschlagen: "Eine Produktion mit der Musik von Al und Ellington zu machen, war etwas, was ich schon seit Anfang der 2000er Jahre machen wollte", erinnert er sich. "Die Reaktion von Al war von Anfang an sehr positiv." Jörg bereitete eine Liste von einigen hundert Ellington-Titeln vor, und wie sich Jarreau später erinnerte: "Wir gingen einfach die Liste durch, und es war ein Fall von 'Oh, der funktioniert für mich' und 'Lass uns das als alten Darm-Blues machen – was für mich wichtig war, war, mich in der Musik wiederzufinden und vielleicht eine andere Art von Aussage über Ellington zu machen, damit die Leute die Musik auf eine andere Art und Weise hören konnten. alles, was sie vorher gehört hatten."
Beim Schreiben der Charts achtete Jörg darauf, Jarreaus Herangehensweise an das Material zu respektieren, indem er ihm Raum ließ. Tracks wie "I'm Beginning to See the Light" oder "I Got It Bad (and that Ain't Good)" geben den Solisten der Band ebenfalls Spielraum, um ihr Bestes zu geben. "Das sind hochentwickelte, intelligente Solisten, die mit jedem auf der Welt spielen können", sagte Jarreau. "Sie pushen mich, und ich liebe den Push, und sie lassen mich wie eine echte Sängerin klingen!"
Jarreau und die Band tourten in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 mit der Musik, "Es gab immer noch einige Feinabstimmungen während der Tour, von Konzert zu Konzert", fügte Jörg mit einem Lächeln hinzu. "Er liebte es, diese Balladen zu singen – und jede hatte ein anderes Gefühl. "Am Sonntag" war ihm aber sehr wichtig. Diese Tabelle wurde zweimal überarbeitet, bevor er schließlich damit zufrieden war! Bei einigen Songs entschied er sich für einen reinen Balladenstil – 'I Got It Bad (and that Ain't Good)', einige Melodien wurden in eine Pop/R&B-Tasche gesteckt ('Lush Life', 'Come Sunday') und er liebte das 'Old Gutbucket Blues'-Feeling von 'I Ain't Got Nothing but the Blues'."
Rückblickend auf diese Sessions und Tour sagt Jörg: "Es waren Al's Stil und Persönlichkeit, die alles zusammenhielten. Das Ganze war eine echte Kombination aus der musikalischen Meisterschaft von Jarreau und Ellington – es hat das Publikum in ganz Europa angesprochen, sie liebten das Programm." Dieses Gefühl teilt auch Siggi Loch, der Jarreau mit der NDR Bigband in Paris erwischte: "Es war offensichtlich, dass er es wirklich genoss, diese Musik aufzuführen, und er tat es mit so viel Energie und Emotion, es war eine Freude zu sehen und zu hören. Leider verstarb Al nur wenige Monate später."
In vielerlei Hinsicht schließt sich mit "Ellington" ein Kreis: Es fühlt sich sehr richtig an, dass Jarreaus letztes Album auf ACT veröffentlicht wird, dem Label, das von Siggi Loch gegründet wurde, dessen starkes und unerschütterliches Eintreten für den Sänger ihn ursprünglich auf den Weg zum Superstar brachte. Und die Tatsache, dass es vom NDR und seiner hauseigenen Bigband aufgezeichnet wurde, ist eine passende Erinnerung daran, dass es sich um eben jenen Sender handelte, dessen TV-Sendung Jarreau einst über Nacht in Deutschland berühmt gemacht hatte. Darüber hinaus wurde "Ellington", genau wie "Look to the Rainbow", das Jarreaus internationales Durchbruchsalbum war, auch live aufgenommen. Manchmal gibt es Verbindungsfäden zwischen Ereignissen, die auf den ersten Blick in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen, und das Ergebnis erweist sich nicht nur als besonders und magisch, sondern auch bedeutungsvoll und tief berührend. Das ist hier auf jeden Fall der Fall.
Stuart Nicholson, Musikjournalist und Autor
Machen Sie Ihrem Schallplattenspieler mal eine Freude und lassen Sie ihn einen Hit nach dem anderen
spielen! Und zwar nicht irgendwelche Hits, sondern die dreizehn größten, lässigsten, swingendsten, sentimentalsten von Dean Martin!
Auf dieser LP im stylischen Cover-Artwork versammeln sich mit “That’s Amore,” “Ain’t That A Kick
In The Head,” “Volare,” “Sway” und anderen Ohrwürmern nur Mega-Klassiker aus dem an Klassikern
nicht gerade armen Werk von „Dino“. Frisch remastert für LP klingen sie so brillant als wären sie erst
gestern aufgenommen worden.
- A1: I Wanna Go With Dignity
- A2: Disinfectant
- A3: Fountain Of You
- A4: Secret Taliban Wife
- B1: Women Gone Bad
- B2: Survival Mode
- B3: Mixed Up Confucius
- B4: Do Not Resuscitate
- B5: The Cleansing
- C1: All That Time
- C2: Kill A Franco Spy
- C3: Set The House On Fire
- C4: Feast For Sore Eyes
- C5: There For You
- D1: Art Is A Disease
- D2: World In Chains
- D3: Back In The Hole
- D4: Less Than Nothing
- D5: Crystal Clear
Nach dem 2017er Solo-Debüt "How The West Was Won", Perretts erstm Album nach fast 30 Jahren, und dem 2019er Nachfolger "Humanworld, erscheint nun Perretts drittes Solo-Album "The Cleansing" mit Gästen, wie Johnny Marr, Bobby Gillespie, Fontaines D.C.'s Carlos O'Connell uvm.
Nach dem 2017er Solo-Debüt "How The West Was Won", Perretts erstm Album nach fast 30 Jahren, und dem 2019er Nachfolger "Humanworld, erscheint nun Perretts drittes Solo-Album "The Cleansing", ein ambitioniertes Doppelalbum mit 20 Songs.
Neben seinem bewährten Team, bestehend aus seinen Söhnen Jamie (Gitarre/Produktion) und Peter Jr. (Bass) sowie Mitgliedern seiner Live-Band, wird Perrett von einer Reihe von Stargästen unterstützt, darunter Johnny Marr, Bobby Gillespie, Carlos O'Connell von Fontaines D.C. und Dream Wife-Gitarristin Alice Go.
Perretts einzigartige, narkotisierende und verführerische Melodien, sein hinreißender Süd-London-Ton und seine mitreißende Rock-Dynamik verbinden sich nun mit einer größeren Bandbreite an musikalischen Arrangements und lyrischen Anliegen - unter anderem zu Themen wie Kunst, Sucht, Altern, Social Media und Hexenprozessen.
[h] B2 Survival Mode
[i] B3 Mixed Up Confucius
King Pari ist ein Duo aus Los Angeles und Minneapolis, das sich vom Sound von Prince und psychedelischem Dub inspirieren lässt, um so etwas wie 'Schlafzimmer-Funk' zu kreieren - ansteckende Lo-Fi-Songs voller Emotionen und funky Grooves.
Die Mitglieder von King Pari, Joe und Cameron, spielten in verschiedenen Bands in Minneapolis, unter anderem mit einigen von Princes engsten Vertrauten.
Der erste Auftritt von King Pari war als Vorgruppe von Kamasi Washington, und Joes vorherige Band wurde von Prince persönlich eingeladen, im Paisley Park zu spielen.
Standardmäßig in mandarinfarbenem Vinyl mit Artwork von Lou Beach (Yellow Magic Orchestra, Bill Withers, Weather Report).
- Ltd. Col. LP: (Tangerine Orange Vinyl)
Alan-Parsons-Fans dürfen sich 2021 gleich über zwei besondere Reissues freuen: Der britische Musiker, Tontechniker und Produzent legt seine Alben »On Air« und »The Time Machine« noch einmal auf, und zwar auf CD und LP. Die beiden Vinyl-Versionen kommen auf Translucent Blue Vinyl bzw. Transparant Vinyl, sind nummeriert und auf jeweils 1500 Exemplare limitiert.
»The Time Machine« erschien 1999 und ist das dritte Soloalbum von Alan Parsons. Es handelt von Zeitreisen und von der Erinnerung an die Vergangenheit.
Der Gesang auf dem Konzeptalbum stammt unter anderem von Tony Hadley (Spandau Ballet), Colin Blunstone, Maire Brennan (Clannad), Beverly Craven und Neil Lockwood (ELO).
»The Time Machine« klingt wie eine Kombination aus dem Alan Parsons Project der 1970er-Jahre mit einer Prise Pink Floyd und ist ein Klangerlebnis, das Fans von Parsons, New Age und Electronica begeistern wird.
Das Album beginnt mit dem Instrumental »The Time Machine (Part 1)«, geschrieben von Cockney-Rebel-Schlagzeuger/Komponist Stuart Elliott (später Al Stewart und Kate Bush u. a.), das der Art und Weise ähnelt, wie das Project sein Album zu eröffnen pflegte. Es gibt den sanften Song »Out Of The Blue«, mit Leadgesang von Tony Hadley von Spandau Ballet. »Ignorance Is Bliss« ist einer der schönsten Songs mit dem Gesang des ehemaligen Zombies-Leadsängers Colin Blunstone.
Kenner von Richard Swift wissen, dass sein Katalog umfangreich und phantasievoll ist, vollgepackt mit ebenso vielen ausgefeilten, eiskalten Klassikern wie verrückten Ein-Take-Experimenten. Diese Kleinode kommen in allen Formen und Größen, und während das den Eingefleischten nichts ausmacht, ist der Einstieg in die Musik von Swift für den Neuling schwierig: Wo soll man anfangen? Was kommt in die engere Wahl? Wie viele Crooner? Wie viele wilde Lieder? Vor diesem Hintergrund präsentiert Secretly Canadian "4 Hits & A Miss - The Essential Richard Swift", einen bescheidenen Versuch, die siebenundvierzig Minuten und vierzehn Songs zusammenzutragen, die die Uneingeweihten einführen können. Wenn Sie Richard Swift nicht kennen, lassen Sie sich von dem unvergleichlichen Kevin Morby aufklären: "Es gibt einen alten Pfadfindermythos, von dem ich als Kind gehört habe, dass man eine Kapelle bauen kann, wenn man die richtige Person mitten in den Wald setzt, bewaffnet nur mit einem Schweizer Taschenmesser. Wenn ich an diesen Mythos zurückdenke, denke ich an Richard Swift, der, wenn man ihn mitten im Wald mit einem 10-Dollar-Radio-Shack-Mikrofon absetzte, irgendwie ein Studio bauen konnte und in diesem Studio eine Kapelle des Klangs errichtete. Tatsächlich hat er genau das in seinem eigenen National Freedom Studio mitten in den Wäldern von Oregon getan, in einer Stadt namens Cottage Grove, wo er unzählige Stunden seiner eigenen Musik und der anderer Leute aufgenommen hat. Diese Kapellen des Klangs werden - und ich habe es bereits erlebt - kommende Generationen in Ehrfurcht versetzen und inspirieren, so wie es die Steinkapellen im frühen Europa tun. Beide lassen die Menschen verblüfft zurück und fragen sich: Wie konnte etwas so Massives und Schönes mit so minimalen und archaischen Mitteln gebaut werden - und in Richards Fall so schnell? Nach ihrem Tod scheinen die meisten Künstler endgültig zu ruhen, ihre Kataloge ruhen für immer neben ihnen. Aber Richard scheint aus dem Jenseits rastlos zu sein, und die Arbeit, die er hier unten auf der Erde begonnen hat, geht weiter. Sein letztes Album, The Hex, wurde nur wenige Monate nach seinem frühen Tod im Jahr 2018 veröffentlicht, und jetzt haben wir mit 4 Hits and A Miss eine Sammlung seiner beliebtesten Songs sowie einen neuen, noch nie zuvor gehörten Track "Common Law", aufgenommen um 2012. Ob Gelegenheitsfan oder Swift-Purist, 4 Hits & A Miss ist entweder ein perfekter Startpunkt oder ein Ziel für uns eingefleischte Fans, um wieder einmal etwas Neues zu finden, das uns beeindruckt und inspiriert. Wie ein versteckter Raum in seiner bereits beeindruckenden Kapelle gibt es immer etwas Neues von unserem geliebten Freund und Helden, dem verstorbenen großen Richard Swift, zu entdecken." Viel Spaß!
Mit ihrer neuen EP ,audiochimaere" brechen DYSE wieder einmal die Grenzen und zeigen, wieviel musikalischer Wachstumswillen und Kreativität in ihnen steckt. Sechs Lieder werden hier mit der Nadel aus der Rille gekratzt. Dabei trifft Hip Hop auf Punk, Punk auf Elektro und Elektro auf Hörspiel. Als hätten sich die Beastie Boys Deichkind, Dendemann, Turbonegro und David Bowie zu einer Session eingeladen. Darf man das? Nein, man MUSS es sogar tun. DYSE senden mit ihrer EP eine klare Botschaft: Wir lassen uns nicht einschränken. Öffnet euch und erlebt die Begeisterung Neues zu entdecken. Neugierig?
Die in der Schweiz geborene Halb-Britin Kings Elliot ist ein offenes Buch für ihre Fans.
Bei ihr wurden eine Borderline-Persönlichkeitsstörung und Angstzustände diagnostiziert.
Mentale Gesundheit ist das Kernthema ihrer Musik, ihre Songs sprechen offen über ihren Kampf mit sich
selbst und ihre Social Media Profile sind ein sicherer Hafen und Ort für tiefen Austausch für ihre Fans
geworden.
Kings Elliot spielte bereits weltweit Festivals wie z.B. Barn on the farm oder das Montreux Jazz Festival, wurde unter anderem von Online- und Presseoutlets wie der Deutschen Vogue, Teen Vogue, Billboard,
Clash, Wonderland und zuletzt der Sunday Times gelobt und erhielt social Media Unterstützung von Reese
Witherspoon, Dixie D’Amelio, Lewis Capaldi, Milky Chance und Macklemore.
Sie tourte mit Imagine Dragons durch die größten US Stadien und supportete Sam Ryder (”Space Man”,
bekannt vom Eurovision Song Contest) auf dessen letzer EU Herbsttour, auch Stephen Sanchez nahm sie
als Support mit auf große US Tour.
Im Sommer 2023 supportete sie auch Lana Del Rey bei ihrer großen Hyde Park Show in London.
Mit ihrer EP ”I’m Not Always Sad, Sometimes I’m Angry” erscheint zum zweiten Mal ein physisches
Produkt in Form einer 10” Vinyl.
Not much has been written written about the conceptual hardcore band inspired by and named after a 9th century antisocial loner monk-poet of China’s Tang dynasty. Han-shan the band existed from 1991 to ‘93 in California. Their lyrics covered themes of solitude, mystery, poverty, and discord, directly inspired by the verses of the titular poet. Han-shan’s music was psychopathic, with blood-curdling vocals, and messy but powerful, in the vein of Void, Siege or Septic Death. The band played to the absolute limits of their physical ability and then some, with a sound that complemented their West Coast contemporaries—bands like Heroin, Mohinder, Second Story Window, Antioch Arrow and Angel Hair. Recorded in San Diego by Matt Anderson in late 1993 and originally released posthumously in early 1994 on the tiny Soledad record label, Hans-shan’s eight song seven inch EP came packaged in a manila envelope, each one hand-printed with a woodcut block and roller, with the art and insert referencing both the poet and Tang dynasty China. LG Records has carefully reproduced this cover art and returned to the original multitrack tape. Tim Green has remixed the recording at Louder Studios for a significantly more powerful, and yes, LOUDER, 12” 45rpm release. Members of Han-shan had previously been in Suckerpunch, Brain Tourniquet, End of the Line, and John Henry West; and went on to play in Behead The Prophet NLSL, Solid Gold, Drunk Horse, Astral, Tight Bro’s from Way Back When, Sex/Vid, Very Paranoia, Low Plateau and Nudity. For fans of fast, out of control hardcore with a raw emotional edge. And saxophone.
Die neuseeländische Musikerin und Produzentin Princess Chelsea präsentiert ihr kommendes "nervous breakdown album" "Everything Is Going To Be Alright", das im pastoralen Aotearoa Neuseeland aufgenommen wurde und eine Art Trostspender ist. Es sind keine traurigen Lieder, sondern die beiden Eröffnungs- und Schlusstracks erzählen von Chelseas Genesung und sind als kathartischer Hörgenuss für alle gedacht, die es brauchen könnten. "If you feel you want to die / trust me darling / it just takes time", singt sie in "Time". In der Zwischenzeit zeigen Chelseas sorgfältig geschichtete Gesangsmelodien über Mellotron-Flöten und Harfe, verwoben mit Live-Cello und Violine, ihre Fähigkeiten als Arrangeurin und Produzentin. Princess Chelseas cineastischer, verträumter Pop hat sich in elf Jahren, fünf Alben, einer EP und elf Singles weiterentwickelt. Ihre Vortragsweise und ihr Songwriting zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine fast naive Ernsthaftigkeit mit zynischem, augenzwinkerndem Witz und akustischen Funken überlagert. Ihr Grunge-Girlgroup-Song "I Love My Boyfriend" aus dem Jahr 2018 und ihr von Nancy & Lee inspiriertes "Cigarette Duet" aus dem Jahr 2011 haben ihren Bekanntheitsgrad durch den Einfluss einer neuen TikTok-Generation in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Für dieses Album wurden Chelseas Instrumentalarrangements von ihrer Live-Band inspiriert, die die Schlafzimmerdemoaufnahmen mit einem überraschenden Sound interpretiert hat. Es klingt anders, als man vielleicht erwarten würde. "The Forest" wurde live in einem Take mit Chelsea und der gesamten Band im beliebten neuseeländischen "The Lab" aufgenommen und zeigt dynamische Gitarrenwände und eine leidenschaftliche Gesangsperformance. Es ist eine markante Abweichung von ihrem bisherigen Schaffen und stellt eine weitere Einführung in das dar, was sie seit der Veröffentlichung der verträumten und doch düsteren Single "Everything is Going To Be Alright" im Februar als ihr "Gitarrenalbum" bezeichnet hat. Chelseas Fähigkeiten als Arrangeurin und Produzentin kommen auf dem Album voll zur Geltung, aber oft in Form von komplizierten Gitarrenarrangements, die an The Cars und die Breeders ("Forever is a Charm") und an klassische neuseeländische Flying Nun-Bands der 80er und 90er Jahre ("Love is More") erinnern. Obwohl das Album eine deutliche musikalische Entwicklung darstellt, sind ihre Markenzeichen immer noch da - klassische 80er Jahre Synths (Yamaha DX7, Roland D-50), vielschichtige Melodien, orchestrale Instrumente, verträumter Gesang, verdrehter Pop, der oft Vergleiche mit Julee Cruise oder Enya gezogen hat.
Die Rückkehr der Winston Brothers nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums ,Drift" (2022)! Zwei neue Songs, gepresst auf eine perfekte 45rpm 7" Single. Die A-Seite, ,Straight Shooter", ist nichts anderes als das und wurde komplett analog mit einem Fostex 8 Track aufgenommen. Eine rollende Funk-Eskapade, mit Gitarren, Bläsern und Drum-Breaks. Die Energie ist hoch, kantig und von der Rolle. Die B-Seite, ,Island Travel", ist eine dramatische und kinematische Flucht. Dieser chillige Afro-Beat-Jam lässt den Kopf zum hypnotischen Groove mitwippen. Durchdrungen von Elementen des Ethno-Funk und Spiritual Jazz enthält "Island Travel" ein verträumtes Flötensolo von Kimo Eiserbeck und bietet den perfekten Kontrast zu "Straight Shooter".
2024 Reissue
"Still Smiling" is the first album of songs written in four hands by Teho Teardo and Blixa Bargeld; a work conceived and composed over two years, with dedication, working side by side, deciding and choosing every sound, every word, every silence together. The album, contains 12 songs: 10 previously unreleased, a new version of "A Quiet Life" and the cover "Alone with the moon" by Tiger Lillies. On the album, recorded between Rome and Berlin, in Teardo"s Rome studio and in Einstürzende Neubauten"s "Andere Baustelle" (the historic band of which Bargeld is leader), cellist Martina Bertoni and the Balanescu 4et collaborated. Teho and Blixa dialogue in symbiosis, Blixa"s deep and intense singing ranging from Italian to English and German, Teho"s music sublimating and enchanting between strings, electronics and experimentation. The maturation of ideas and intentions, in the numerous journeys between the two capitals, the desire, listening and meeting of their respective expressions, have left their mark. Still Smiling is a record that gives time, it is a privileged vision that covers all the sky between Rome and Berlin. The collaboration between the two artists began in 2009 for "Ingiuria", a performance by Raffaello Sanzio"s "Societas" that featured Alexander Balanescu on stage in addition to Bargeld and Teardo. In 2010, Bargeld and Teardo collaborated again to record A Quiet Life, the title track of the soundtrack of the film "A Quiet Life" with Toni Servillo. After these two experiences, a strong understanding and artistic affinity was born, which has led to the genesis of "Still Smiling".
Coke Bottle Green Vinyl, limitiert auf 500 Exemplare. Der Charakter aller ACID ROOSTER-Veröffentlichungen ist durch deren jeweiligen Entstehungsprozess geprägt. So entstand beispielsweise die kosmisch-wabernde "Ad Astra" als One Take während einer privaten Gartenparty. Die vier Stücke des neuen Albums, überwiegend ausufernd und mit langen Spielzeiten, wurden diesmal in ihrem Grundgerüst bereits im Juli 2022 an zwei Off Days während ihrer sehr erfolgreichen ersten UK - Tour in den Dystopia Studios in Glasgow, Schottland, aufgenommen. Da Acid Rooster aber bereits im Mai 2022 kurz zuvor ihr vorhergehendes Album "Flowers & Dead Souls" in Bamberg in Franken, nahe ihrer Heimatstadt Schweinfurt, aufnahmen, war die Studio Session mit dem schottischen Produzenten Jason Shaw von eher improvisatorischer Natur und somit wurden die Tracks ohne nennenswerte Vorbereitungen eingespielt. Zurück von der Tour und nachdem eine Weile verging, fügten die drei Jugendfreunde den live eingespielten Stücken in ihrer Wahlheimat Leipzig noch allerhand Overdubs hinzu, welche "Hall of Mirrors" zu einer äußert vielschichtigen, sehr psychedelischen Klanglandschaft werden ließen. Zu hören sind neben zusätzlichen Gitarrenspuren und diversen Perkussionsinstrumenten unter anderem Saxophon, Shruti Box, Synthesizer, Mellotron, Querflöte, Vibraphon und vieles mehr. Gemastert hat das Album der Grammy-nominierte Engineer Joseph Carra in seinen Crystal Studios in Australien, welcher unter anderem für die klangliche Veredelung sämtlicher King Gizzard and the Lizard Wizard - Alben verantwortlich ist. Während der Arbeit am Album ist Joe wohl dermaßen in den Aufnahmen versunken und von den Klangteppichen in den Bann gezogen worden, dass er gar nicht wollte, dass es endete. Völlig begeistert vom Sound und der Musik des Albums rief er den Produzenten Jason Shaw in Schottland an, um ihm mitzuteilen, dass er seit Jahren nicht mehr an einer so wohlklingenden und interessanten Veröffentlichung arbeiten durfte.




















